Homöopathie
P21B
Tarek Amir, Amal, Modar, Haya, Pia, Jana
Inhaltsverzeichnis
• Geschichte der Homöopathie
• Prinzip der Methode
• Ziele der Therapie
• Menschbild der Homöopathie
• Arzneistoffe/ Arzneiformen/ Firmen
• Beratung/ Behandlung
• Grenzen der Selbstbehandlung
Geschichte der Homöopathie
• Begründer: Samuel Hahnemann
• Geboren: 10. April 1755 in Meißen
• Gestorben: 2. Juli 1843 an einer Lungenentzündung
• Sohn eines Porzellanmalers
→ Wuchs in bescheidende Verhältnisse auf
→ Erhielt eine exzellente Ausbildung
• Studierte in Leipzig und Wien Medizin und Chemie
→ war Arzt, Apotheker, Chemiker
• Patienten wurden mit brachialen Heilmethoden gequält
→ Hahnemann strebte Verbesserungsmethoden
→ forschte an Frau und seinen 8 Kindern
Prinzip der Methode
• altgriech. Hómoios = ähnlich und páthos = Leid
→ “Ähnlichkeitsprinzip”
• “Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden”
• Stimuliert das Immunsystem, welches Krankheiten
überwindet
• Verabreichung von Substanzen zur Symptom-Hervorrufung
• Heilmittelsuche anhand Patientenleiden
Potenzierung
• Ursprüngliche Wirksubstanz wird in Stufen mit einem
Lösungsmittel mehrmals verschüttelt oder verrieben
• Niedrige Potenzen: organisch-körperlichen Bereich
• Höhere Potenzen: seelischen Bereich
• Je höher die Potenz, desto stärker die Wirkung
• Codierung aus Buchstaben und Ziffern
→ C6: 6 Verarbeitungsschritte im Verhältnis 1:99
→ C = centum (lat.: einhundert)
→ D6: 6 Verarbeitungsschritte im Verhältnis 1:9
→ D = decem (lat.: zehn)
• LM- und Q Potenzen: Verdünnung von 1:50.000
Ziele der Therapie
• Stimulierung der Selbstheilungskräfte
→ durch Reiz- und Regulationstherapie
• Stärkung der Homöopathie als
komplementärmedizinische Behandlungsmethoden
• Bessere Kooperation zwischen konventioneller
Medizin und Homöopathie
• Abgrenzung zu sogenannten esoterischen Methoden
Menschenbild der Homöopathie
• Homöopath betrachtet Patienten ganzheitlich, nicht nur
Krankheitsbild
→ Körper, Geist, Seele
• Gefühle, Lebenssituationen, Allgemeinbefinden, Bedürfnisse sind
von enormer Bedeutung
→ „Wann treten die Beschwerden auf? Gibt es einen Auslöser wie z. B.
kalte Füße? Nasses Wetter? Wind?“
→ „Haben Sie Hunger? Auf kalte oder warme Speisen, Süßes oder
Salziges?“
→ „Haben Sie Albträume?“
• Diskussionen in wissenschaftlichen Kreisen
Arzneistoffe
I. Pflanzlich
• frisch oder getrocknet
• ganze Pflanze, Teil der Pflanze (Wurzel, Blüten, Samen, Blätter)
• exotische und giftige Pflanzen
• heimische Heilkräuter
II. Tierisch
• ganzer Organismus
• tierisches Produkt
III. Anorganische
• Metalle
• Nichtmetalle
IV. Organische
• Essigsäuren oder Nitroglycerin
V. Nosoden
• sterilisierte menschliche und tierische Krankheitsprodukte
Arzneiformen
• I. Streukügelchen (Globuli)
• Trägerstoff: Saccharose
• Benetzung mit homöopathisch potenzierten Wirkstoff
• II. Tropfen (Dilution)
• alkoholhaltige, flüssige Mittel
• pur oder verdünnt mit Wasser
• III. Verreibung (Trituratio)
• Pulverform
• Hilfsstoff: Milchzucker
→ Aber auch Tabletten, Zäpfchen, Injektionen, etc. möglich
Firmen
Beratung/Behandlung
→ Therapeuten
→ Homöopathen
→ Heilpraktiker
→ Arzt oder Apotheker mit homöopathischer Zusatzausbildung
Erstanamnese Fallanalyse Folgeanamnese Beratung
Selbstbehandlung
→ gute Verträglichkeit
→ mit Arzneien der Schulmedizin und Methoden der Naturheilkunde kombinierbar
Anwendungsbereiche
→ Allergien
→ Störungen des Verdauungstrakts
→ Akute Erkrankungen der Atemwege
→ Erfassung eines genauen Menschenbildes erforderlich
Grenzen der Selbstbehandlung
• Umfangreiches Wissen ist erforderlich
• Hochpotenzen (erfahrener Homöopath)
• Schweren oder chronischen Erkrankungen
• CAVE: Schwangere, Stillende, Kinder, Senioren
• Bei Nicht Besserung → Arzt aufsuchen
• Überdosierung = Rückkehr der ursprünglichen
Symptome
Quellen
• [Link]
• [Link]
• [Link]
• https://
[Link]/beratung/homoeopathie/verduennung-und-potenzierung.h
tml
• [Link]
• [Link]
• [Link]
• [Link]
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