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Statik 1

Das Dokument beschreibt eine Bildergeschichte zur Statik und Festigkeitslehre, in der ein Holzbrett unter dem Gewicht eines Enkels getestet wird. Durch Berechnungen wird festgestellt, dass das Brett bei einer Spannweite von 90 cm zu schwach ist, während es bei einer Spannweite von 60 cm die Last sicher tragen kann. Letztlich zeigt die Geschichte, wie statische Berechnungen helfen, das Verhalten von Bauteilen vorherzusagen.

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Statik 1

Das Dokument beschreibt eine Bildergeschichte zur Statik und Festigkeitslehre, in der ein Holzbrett unter dem Gewicht eines Enkels getestet wird. Durch Berechnungen wird festgestellt, dass das Brett bei einer Spannweite von 90 cm zu schwach ist, während es bei einer Spannweite von 60 cm die Last sicher tragen kann. Letztlich zeigt die Geschichte, wie statische Berechnungen helfen, das Verhalten von Bauteilen vorherzusagen.

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Grundlagen Statik / Festigkeitslehre göpf bettschen

1) Bildergeschichte
zum Thema:
was ist Statik/Festigkeitslehre?
(Stoff und Ziel vom Kurs Statik/Festigkeitslehre)

Ein Holzbrett auf


zwei Böcklein

Vor einigen Jahren

Mein Enkel Pascal


klettert auf das Brett

Das Brett zerbricht


und Pascal fällt auf
den Boden
Grundlagen Statik/Festigkeitslehre – Bildergeschichte - [Link] - Seite 2
Frage: Hätte man eventuell vorher wissen können, ob das Brett stark genug ist?
Antwort: Ja, aber man muss vorher folgendes wissen:

Art und Querschnitt vom Brett:


Fichtenbrett
Querschnitt 13 / 90 mm

Die Last auf dem Brett


Pascal: Gewicht = 22 kg (Masse)
Kraft = Masse x Beschleunigung
F=mxa
Kraft F = 0.22 kN

Distanz zwischen den Auflagerpunkten:


Spannweite l = 0.9 m

F = 0.22 kN

Spannweite l Die Lage der Last:


hier in Brettmitte (Feldmitte)

Skizze mit den Ergebnissen der vorherigen Abklärungen:


Grundlagen Statik/Festigkeitslehre – Bildergeschichte - [Link] - Seite 3

Aufgabe:
Wir wollen theoretisch folgendes untersuchen:
Ist das Brett mit der obigen Last stark genug, wenn wir
Variante 1: Die Spannweite l = 0.90 m wählen
und
Variante 2: Die Spannweite l = 0.60 m wählen

Um diese Berechnung auszuführen, brauchen wir die Grundlagenkenntnisse


in Statik und Festigkeitslehre
Grundlagen Statik/Festigkeitslehre – Bildergeschichte - [Link] - Seite 4
Die Biegespannungen und die Schubspannungen sind für beide Varianten nach
den aktuellen Normen zu gross.
Ohne Berücksichtigung der nach SIA-Normen erfoderlichen Sicherheitsfaktoren
kann aber gemäss den obigen Berechnungen vorausgesagt werden, das für den
Versuch das Brett mit 60 cm Auflagerabstand noch knapp den Anforderun gen
genügen kann und nicht brechen wird.

Lösung:
Wir wissen aus den vorherigen Berechnungen, dass die Biegespannungen
bei 90 cm Spannweite in diesem Brett zu gross werden und es brechen kann
(auch die Durchbiegung von 21 mm wäre sehr gross).

Wir rücken deshalb die Holzböcklein so nah zusammen, dass die Spannweite
gemäss Variante 2 nur noch 60 cm beträgt. Unsere neue statische
Berechnung zeigt, dass die Biegespannungen jetzt nur noch knapp zu gross
werden.

Pascal setzt sich


wieder auf das Brett

Und tatsächlich, das Brett hält und biegt sich


nur ca. 5 mm durch.

Dank unserer ‚statischen Berechnungen‘ haben


wir nun das Verhalten dieses ‚Bauteils’
voraussagen können.

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