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Lineare Algebra: Ubungsblatt 5

Das Dokument behandelt verschiedene Aufgaben und Lösungen zur linearen Algebra, insbesondere zu magischen Quadraten, Vektorräumen und linearen Abhängigkeiten. Es wird gezeigt, dass die Menge der magischen Quadrate ein Vektorraum ist und es werden Eigenschaften von linearen Abhängigkeiten und Untervektorräumen untersucht. Zudem werden spezifische Beispiele und Beweise für die genannten Konzepte präsentiert.

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Lineare Algebra: Ubungsblatt 5

Das Dokument behandelt verschiedene Aufgaben und Lösungen zur linearen Algebra, insbesondere zu magischen Quadraten, Vektorräumen und linearen Abhängigkeiten. Es wird gezeigt, dass die Menge der magischen Quadrate ein Vektorraum ist und es werden Eigenschaften von linearen Abhängigkeiten und Untervektorräumen untersucht. Zudem werden spezifische Beispiele und Beweise für die genannten Konzepte präsentiert.

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Technische Universität München

Lineare Algebra
für Informatiker [MA 0901]

Übungsblatt 5

Tutorium
T5.1 Für c ∈ R sei Mc die Menge aller reellen 3 × 3-Matrizen
 
x1 x2 x3
 x4 x5 x6 
X= 

x7 x8 x9

mit der Eigenschaft, dass alle Zeilensummen, Spaltensummen und Diagonalsummen von X gleich c sind.
Die Elemente von [
M := Mc
c∈R

heißen magische Quadrate. Zeigen Sie, dass M mit komponentenweiser Addition und Multiplikation mit
Skalaren ein R-Vektorraum ist.
   
x1 x2 x3 y1 y2 y3
Lösung T5.1:  ∈ M und a ∈ R sind also:
Für X =  x4 x5 x6 , Y =  y4 y5 y6 
  

x7 x8 x9 y7 y8 y9
   
x 1 + y 1 x2 + y 2 x3 + y 3 ax1 ax2 ax3
X + Y =  x4 + y4 x5 + y5 x6 + y6  und a · X =  ax4 ax5 ax6 
.
  

x 7 + y 7 x8 + y 8 x9 + y 9 ax7 ax8 ax9

Wir schreiben im folgenden für X, Y ∈ M und a ∈ R hierfür kurz X = (xi )i , Y = (yi )i und X + Y =
(xi + yi )i , a · X = (axi )i .
(a) A) Es ist (V, +) eine abelsche Gruppe:
1) Abgeschlossenheit: Offenbar gilt X + Y ∈ M für alle X, Y ∈ M .
2) Das Assoziativgesetz: Es seien X, Y, Z ∈ M . Dann gilt (X +Y )+Z = (xi +yi )i +(zi )i = (xi +yi +zi )i =
(xi )i + (yi + zi )i = X + (Y + Z). Und damit ist + assoziativ.
 
0 0 0
3) Neutrales Element: Offenbar erfüllt die Nullmatrix 0M :=   0 0 0  ∈ V die Eigenschaft 0M + X =

0 0 0
X für alle X ∈ M .
4) Inverses Element: Ist X = (xi )i ∈ M , so ist auch (−xi )i ∈ M , und es gilt (−xi )i + (xi )i = 0M .
Nach 1) - 4) ist (M, +) eine Gruppe
5) Es ist klar, dass die Gruppe (M, +) abelsch ist.
B) Es ist (M, +) ein R-Vektorraum:
1) Die Multiplikation mit Skalaren ist eine Abbildung: Mit a ∈ R und X = (xi )i ∈ M ist auch a · X ∈ M .
2) Es seien a, b ∈ R und X ∈ M . Dann gilt (ab) · X = (ab) · (xi )i = (abxi )i = a · (bxi )i = a · (b · (xi )i ).
3) Es seien a, b ∈ R und X ∈ M . Dann gilt (a + b) · X = (a + b) · (xi )i = ((a + b)xi )i = (axi + bxi )i =
(axi )i + (bxi )i = a · (xi )i + b · (xi )i .
1
4) Es seien a ∈ R und X = (xi )i , Y = (yi )i ∈ M . Dann gilt: a·((xi )i +(yi )i ) = a·(xi +yi )i = (a(xi +yi ))i =
(axi + ayi )i = (axi )i + (ayi )i = a · (xi )i + a · (yi )i .
5) Es sei X = (xi )i ∈ M . Dann gilt 1 · (xi )i = (1xi )i = (xi )i .
Aus A) und B) folgt: Es ist (M, R, +, ·) ein R-Vektorraum.
T5.2 Es sei K := {0, 1, a, b} eine Menge mit 4 verschiedenen Elementen. Füllen Sie die folgenden
Tabellen unter der Annahme aus, dass (K, +, ·) ein Körper (mit dem neutralen Element 0 bezüglich +
und dem neutralen Element 1 bezüglich ·) ist. Begründen Sie Ihre Wahl.

+ 0 1 a b · 0 1 a b
0 0
1 1
a a
b b

Lösung T5.2:
+ 0 1 a b · 0 1 a b
0 0 1 a b 0 0 0 0 0
1 1 0 b a 1 0 1 a b
a a b 0 1 a 0 a b 1
b b a 1 0 b 0 b 1 a

Die Tafel für die Multiplikation: a · b ∈ K \ {0}. Aus a · b = a folgte b = 1 (kann also nicht sein). Aus
a · b = b folgte a = 1 (kann also auch nicht sein): Es muß also a · b = 1 gelten. Damit kann aber nicht
a · a = 1 gelten (das Inverse zu a ist ja eindeutig bestimmt), und weil aus a · a = a die Gleichung a = 1
folgte, muß a · a = b gelten. Weiter muß auch b · a = 1 gelten. Es bleibt noch b · b zu bestimmen. Das ist
nun aber klar: b · b = 1 und b · b = b sind ausgeschlossen, es muss also b · b = a gelten.
Bei der Addition beachte man: 1 + a ∈ {0, b} und 1 + b ∈ {0, a} (man kann ja „kürzen”).
Annahme: 1 + a = 0. Dann muß 1 + b = a gelten (Eindeutigkeit von Inversen). Es folgt dann:

b = a · a = a · (1 + b) = a + a · b = a + 1.

Und das ist ein Widerspruch.


Damit ist gezeigt: 1 + a = b. Ebenso gilt (vertausche die Rollen von a und b) 1 + b = a.
Es folgt weiter: 1 + 1 = 0 (ein Inverses zu 1 muß es ja geben), und damit gilt auch a + a = a · (1 + 1) =
0 = b · (1 + 1) = b + b.
T5.3 Es seien A ∈ Rm×n und Vektoren v1 , v2 , . . . , vk ∈ Rn gegeben. Zeigen Sie:

(a) Wenn Av1 , Av2 , . . . , Avk linear unabhängig sind, dann gilt dies auch für v1 , v2 , . . . , vk .

(b) Im Allgemeinen ist die Umkehrung der Aussage a) falsch.

(c) Falls m = n und A invertierbar ist, gilt auch die Umkehrung der Aussage a).

2
Lösung T5.3:

(a) Nach Voraussetzung sind Av1 , Av2 , . . . , Avk linear unabhängig, d.h. ki=1 λi Avi = 0 nur für λ1 =
P

λ2 = . . . = λk = 0. Zu zeigen ist v1 , . . . , vk linear unabhängig, also ki=1 λi vi ⇒ λi = 0 für alle


P

i ∈ {1, . . . , k}. Multiplikation mit A liefert:


k k k
!
X X X
λi vi = 0 ⇒ A λi vi = 0 ⇒ λi Avi = 0 ⇒ λ1 = λ2 = . . . = λk = 0
i=1 i=1 i=1

Also sind die Vektoren v1 , v2 , . . . , vk linear unabhängig.

(b) Mit der Wahl ! ! !


1 0 0 0
v1 = , v2 = ∈ R2 und A = ∈ R2×2
0 1 0 0
sind v1 und v2 sicherlich linear unabhängig, Av1 = (0, 0)T = Av2 aber nicht.

(c) Da A ∈ Rn×n nach Voraussetzung invertierbar ist, gibt es eine Matrix A−1 ∈ Rn×n mit AA−1 =
A−1 A = En . Wie in Teil a) folgt durch Multiplikation mit A−1
k k k
λi Avi = 0 ⇒ A−1 λi (A−1 A)vi = 0
X X X
λ1 Avi = 0 ⇒
i=1 i=1 i=1
k
X
⇒ λi vi = 0 ⇒ λ1 = λ2 = . . . = λk = 0,
i=1

weil die v1 , v2 , . . . , vk nach Voraussetzung linear unabhängig sind.


Also sind auch die Av1 , Av2 , . . . , Avk linear unabhängig.

T5.4 Ist die Menge {cos, sin, exp} ⊆ RR linear abhängig oder linear unabhängig? Begründen Sie.

Lösung T5.4: Sie ist linear unabhängig: Laut Vorlesung ist exp keine Linearkombination von sin und
cos, d. h., es gibt keine reellen Zahlen λ, µ mit

λ sin +µ cos = exp .

Aus der Annahme, es würde λ, µ, ν ∈ R, nicht alle gleich 0 mit

(∗) λ sin +µ cos +ν exp = 0

geben, folgte
λ sin +µ cos = −ν exp .
Im Fall ν ̸= 0 könnte man mit −ν −1 durchmultiplizieren und erhielte einen Widerspruch dazu, dass exp
nicht Linearkombination von sin und cos ist.
Im Fall ν = 0 erhielte man einen Widerspruch dazu, dass sin und cos linear unabhängig sind.
Damit kann eine Gleichung der Form (∗) mit λ, µ, ν nicht alle gleich 0 nicht gelten.
T5.5 Geben Sie zu folgenden Teilmengen des Vektorraums R3 an, ob sie Untervektorräume sind, und
begründen Sie dies:
n o n o
(a) U1 := (v1 , v2 , v3 )⊤ ∈ R3 | v1 + v2 = 2 , (c) U3 := (v1 , v2 , v3 )⊤ ∈ R3 | v1 v2 = v3 ,
n o n o
(b) U2 := (v1 , v2 , v3 )⊤ ∈ R3 | v1 + v2 = v3 , (d) U4 := (v1 , v2 , v3 )⊤ ∈ R3 | v1 , v2 , v3 ≥ 0

3
Lösung T5.5: (a) Der Nullvektor 0 ist nicht Element von U1 , womit U1 kein Untervektorraum sein
kann.
v1′
   
v1
 ′
(b) Weil der Nullvektor offenbar in U2 liegt, gilt U2 ̸= ∅. Sind v2  und v2  ∈ U2 , so gelten
 

v3 v3′

v1 + v2 = v3 und v1′ + v2′ = v3′ ,

also auch
(v1 + v1′ ) + (v2 + v2′ ) = (v3 + v3′ ) .
v1 + v1′ v1′
     
v1
Damit ist aber v2 + v2′  = v2  + v2′  ∈ U2 .
    

v3 + v3′ v3 v3′
Und für jedes λ ∈ R gilt
λ v1 + λ v2 = λv3 ,
   
λ v1 v1
so dass also auch λ v2  = λ v2  ∈ U2 gilt.
   

λ v3 v3
3
Diese drei Eigenschaften besagen, dass
 U2 ein Untervektorraum des R ist.    
v1 v1 1
Alternative: Für einen Vektor v = v2  ist v1 + v2 = v3 gleichbedeutend mit v =  v2  = v1 0 +
     

v3 v1 + v2 1
       
0 
 1 0 

v2 1. Somit ist U2 = v1 0 + v2 1 |v1 , v2 ∈ R und analog zu Z3.1a) ein Untervektorraum von
     

1 
1 1 

R3 .      
−1 −1 1
(c) Der Vektor  −1 ist offenbar ein Element aus U3 . Aber das −1-fache (−1) −1 =  1  liegt
    

1 1 −1
3
nicht in U3 , weshalbU3kein Untervektorraum des R ist.  
1 −1
(d) Der Vektor v =  1 ist offenbar ein Element aus U4 . Aber das −1-fache, (−1)v = −1 liegt nicht
  

1 −1
3
in U4 , weshalb U4 kein Untervektorraum des R ist.

4
Zusätzliche Übungen
Z5.1 Folgt aus der linearen Unabhängigkeit von Elementen u und v des Vektorraums Rn auch jene von
u − v und u + v ? Begründen Sie.

Lösung Z5.1: Aus λ (u − v) + µ (u + v) = 0 für Elemente λ, µ ∈ R folgt (λ + µ) u + (µ − λ) v = 0. Und


weil u und v linear unabhängig sind, ist eine solche Gleichheit nur im Fall λ + µ = 0 = µ − λ möglich.
Hieraus folgt λ = 0 = µ. Somit folgt nun die lineare Unabhängigkeit von u − v und u + v.
Z5.2 Es seien U und W Untervektorräume des reellen Vektorraums Rn . Sind dann U ∩ W und U ∪ W
auch Untervektorräume des Rn ? Begründen Sie Ihre Antwort.

Lösung Z5.2: U ∩ W ist ein Untervektorraum, denn: (i) Es ist D := U ∩ W nicht leer: 0 ∈ U und
0 ∈ W , also gilt auch 0 ∈ D.
(ii) Es seien x, y ∈ D. Dann sind x, y in U und W . Weil U und W Untervektorräume sind, ist auch x + y
in U und W . Folglich ist auch x + y ∈ D.
(iii) Es seien x ∈ D und λ ∈ R. Dann ist x in U und W . Weil U und W Untervektorräume sind, ist auch
λ · x in U und W . Folglich ist auch λ · x ∈ D.
U ∪W ist im Allgemeinen kein Untervektorraum, denn: N := ⟨(0, 1)⊤ ⟩∪⟨(1, 0)⊤ ⟩ ist kein Untervektorraum
von R2 , da (0, 1)⊤ + (1, 0)⊤ = (1, 1)⊤ ̸∈ N .
Z5.3 Entscheiden Sie für die folgenden Mengen, ob es sich um R-Untervektorräume handelt und be-
gründen Sie Ihre Antwort.

(a) U1 := { α(1, 3, −1)⊤ + β(2, 2, 7) | α, β ∈ R } ⊆ R3 .

(b) U3 := { a0 + a1 x + a2 x2 ∈ R[X]3 | 2a2 = a1 } ⊆ R[X]3 .

(c) U4 := { fa,b ∈ RR | a, b ∈ R } mit den Funktionen fa,b gegeben durch fa,b (x) := aex + b sin(x).

Lösung Z5.3:
(a) U1 ist als Erzeugnis von Vektoren ein Vektorraum. Oder: Mit α= β= 0 gilt  
0 ∈ U1 ̸= ∅.  
1 2 1
Sei x, y ∈ U1 . Dann existieren αx , βx , αy , βy ∈ R, so dass x = αx  3  +βx 2 und y = αy  3  +
     

−1 7 −1
     
2 1 2
2. Dann gilt x + y = (αx + αy )  3  + (βx + βy ) 2. Offensichtlich ist αx + αy ∈ R und
βy      

7 −1 7
βx + βy ∈ R, womit x + y ∈ U1 .    
1 2
Sei x ∈ U1 und λ ∈ R. Dann existieren αx , βx ∈ R, so dass x = αx  3  + βx 2. Dann
   

−1 7
   
1 2
gilt λx = λ · αx   3 
 + λ · β x 2 und λ · αx , λ · βx ∈ R, womit λx ∈ U1 . Damit ist U1 ist
 

−1 7
   
* 1 2  +
 
Untervektorraum. Es gilt U1 =  3  , 2 .
   

−1
 

7 

(b) Da das Nullpolynom in U3 liegt, gilt U3 ̸= ∅.


Es seien nun f = a0 + a1 x + a2 x2 und g = b0 + b1 x + b2 x2 in U2 , d.h. 2a2 = a1 und 2b2 = b1 . Weiterhin
sei λ ∈ R beliebig.
5
Für f + g = a0 + b0 + (a1 + b1 )x + (a2 + b2 )x2 gilt 2(a2 + b2 ) = a1 + b1 und somit f + g ∈ U3 .
Für λf = λa0 + λa1 x + λa2 x2 gilt 2λa2 = λa1 und somit λf ∈ U3 .
U3 ist folglich ein Untervektorraum von R[X]3 .

(c) Es gilt f0,0 ∈ U4 und es ist f0,0 (x) = 0 für alle x ∈ R, d.h. U4 enthält mit f0,0 die Null des
Vektorraumes RR . Seien nun fa,b , fa′ ,b′ ∈ U4 zwei beliebige Elemente mit a, b, a′ , b′ ∈ R und λ ∈ R
ein Skalar. Für alle x ∈ R gilt dann

fa,b (x) + fa′ ,b′ (x) = aex + b sin(x) + a′ ex + b′ sin(x) = (a + a′ )ex + (b + b′ ) sin(x) = fa+a′ ,b+b′ (x),

also gilt fa,b + fa′ ,b′ = fa+a′ ,b+b′ ∈ U4 . Da weiter

λfa,b (x) = λ(aex + b sin(x)) = (λa)ex + (λb) sin(x) = fλa,λb (x)

gilt auch λfa,b = fλa,λb ∈ U4 . Damit ist U4 ein Untervektorraum von RR .


Z5.4 Es seien K ein Körper, V ein K-Vektorraum und U1 , U2 , U3 Unterräume von V .

(a) Zeigen Sie, dass U1 ∪ U2 genau dann ein Unterraum von V ist, wenn U1 ⊆ U2 oder U2 ⊆ U1 gilt.

(b) Zeigen Sie durch ein Beispiel über dem endlichen Körper K = Z2 = {0, 1}, dass U1 ∪ U2 ∪ U3 ein
Unterraum von V sein kann, auch wenn Ui ̸⊆ Uj für alle i ̸= j gilt.

Lösung Z5.4:

(a) “⇐=”: Wenn U1 ⊆ U2 ist, so ist U1 ∪ U2 = U2 ein Unterraum. Ebenso: Wenn U2 ⊆ U1 ist, so ist
U1 ∪ U2 = U1 ein Unterraum.
“=⇒”: Es sei nun also U1 ∪ U2 ein Unterraum. Wenn U1 ⊆ U2 ist, so sind wir fertig. Also nehmen
wir an, dass U1 ̸⊆ U2 ist. Dann gibt es ein v ∈ U1 \ U2 .
Wir zeigen nun: U2 ⊆ U1 . Dazu sei w ∈ U2 . Dann sind v ∈ U1 ∪ U2 und w ∈ U1 ∪ U2 . Da U1 ∪ U2
ein Unterraum ist, folgt v + w ∈ U1 ∪ U2 . Dann ist v + w ∈
/ U2 (sonst wäre ja v als Differenz zweier
Elemente aus U2 auch in U2 ). Also folgt v + w ∈ U1 . Dann ist auch w = (v + w) − v ∈ U1 (als
Differenz von zwei Vektoren aus U1 ).

(b) Für den 2-dimensionalen Standardraum


! ! ! !
0 1 0 1
V = F22 ={ , , , }
0 0 1 1

über F2 und die Unterräume


! ! ! ! !
1 0 1 0 1
U1 = ⟨ ⟩={ , }, U2 = ⟨ ⟩, U3 = ⟨ ⟩
0 0 0 1 1

ist U1 ∪ U2 ∪ U3 = V , und somit ist U1 ∪ U2 ∪ U3 ein Unterraum.

Aktuelle Informationen zu Vorlesung und Übungen finden Sie unter: [Link]


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