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Deutsches Sprachdiplom Der Kultusministerkonferenz: DSD I Modellsatz 7 Leseverstehen Texte Und Aufgaben

Das Dokument enthält Aufgaben und Texte für das Leseverstehen im Rahmen des Deutschen Sprachdiploms (DSD I). Es umfasst verschiedene Themen, darunter Jobangebote, das Lieblingsgemüse der Deutschen, das Leben in einem Zoo und Ferienerlebnisse. Die Aufgaben fordern die Leser auf, Informationen aus den Texten zu entnehmen und diese mit den entsprechenden Fragen zu verknüpfen.

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Deutsches Sprachdiplom Der Kultusministerkonferenz: DSD I Modellsatz 7 Leseverstehen Texte Und Aufgaben

Das Dokument enthält Aufgaben und Texte für das Leseverstehen im Rahmen des Deutschen Sprachdiploms (DSD I). Es umfasst verschiedene Themen, darunter Jobangebote, das Lieblingsgemüse der Deutschen, das Leben in einem Zoo und Ferienerlebnisse. Die Aufgaben fordern die Leser auf, Informationen aus den Texten zu entnehmen und diese mit den entsprechenden Fragen zu verknüpfen.

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Deutsches Sprachdiplom der

Kultusministerkonferenz

DSD I

Modellsatz 7

Leseverstehen

Texte und Aufgaben

Familienname, Vorname Gruppennummer


Deutsches Sprachdiplom der KMK
DSD I
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Teil 2

Angebote am Schwarzen Brett

Auf der nächsten Seite findest du acht Angebote am Schwarzen Brett.

Lies die Aufgaben (6–9) und die Angebote (A–H).

Welches Angebot passt zu wem?

Schreibe den richtigen Buchstaben (A–H) in die rechte Spalte.

Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen.


Vier Buchstaben bleiben übrig.

Aufgaben 6–9

0 Maike sucht einen leichten Job mit Tieren. Z

Felix hat schon lange Gitarrenunterricht und möchte in einer Schülerband


6
mitmachen.
Jutta ist eine begeisterte Hobbyfotografin und hat tolle Ideen, wie eine
7
perfekte Schule aussehen sollte.
Alexander ärgert sich jeden Tag über den Schmutz in seiner Schule und
8
möchte aktiv etwas dagegen tun.
Katrin hat Probleme in Englisch und Deutsch und braucht dringend Nach-
9
hilfe, weil sie die Klasse nicht wiederholen möchte.

DSD I Modellsatz 7, LV Texte und Aufgaben, Seite 3 von 10


Deutsches Sprachdiplom der KMK
DSD I
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Teil 3

Das Lieblingsgemüse der Deutschen

Lies den Text und die Aufgaben 10–14.

Kreuze bei jeder Aufgabe „richtig“ oder „falsch“ an.

Fragt man im Ausland nach dem Lieblingsgemüse der Deutschen, ist die Antwort „Kartof-
feln“. Das ist zwar richtig, aber von April bis Juni ist Spargel der Star unter den Gemüsesor-
ten. Die Römer haben den Spargel nach Mitteleuropa gebracht. Sie kannten nur grünen
Spargel, er war schon damals sehr beliebt. Seitdem wird Spargel in Mitteleuropa als Gemü-
se, aber auch als Mittel gegen Krankheiten angebaut.

In Deutschland isst man vor allem weißen Spargel. Der Anbau von Spargel ist schwieriger
als der Anbau anderer Gemüsesorten, weil er unter der Erde wächst. Er wird auch „Weißes
Gold“ genannt, denn Spargel ist viel teurer als andere Gemüsearten.

Sobald weißer Spargel mit Licht in Berührung kommt, wird er violett. Es reichen Tempera-
turen von zwölf Grad, damit er wachsen kann. Durch Wärme wächst der Spargel aber
schneller. Viele Bauern haben deshalb Heizanlagen für warmes Wasser, um das beliebte
Gemüse möglichst früh zu ernten. So kann der Spargel schon Anfang April verkauft wer-
den, allerdings ist er dann besonders teuer.

Das Geheimnis des Spargels ist seine Frische: Er sollte wenige Tage nach der Ernte geges-
sen werden, sonst wird die Qualität schlechter. Gegen Ende Juni ist die Spargelzeit in
Deutschland vorbei, aber in den Supermärkten gibt es das ganze Jahr über ausländischen
Spargel.

Zu Prüfungszwecken überarbeitet nach Philipp Maußhardt, Die Karriere des Asparagus officinalis,
04.05.2012. [Link]
officinalis

DSD I Modellsatz 7, LV Texte und Aufgaben, Seite 5 von 10


Deutsches Sprachdiplom der KMK
DSD I
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Teil 4
Lies den Text und die Aufgaben 15–20.

Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung an.

Der vierzehnjährige Milo lebt im „Dartmoor-Tierpark“. Seine Eltern haben vor zwei Jahren
nämlich einen Zoo gekauft. Die Familie suchte damals ein Haus. In einer Zeitungsanzeige
fanden sie eins – allerdings nur in Kombination mit einem Zoo! „Warum eigentlich nicht?“,
dachten Milos Eltern, die immer für Abenteuer zu haben sind. Eigentlich konnten sie sich
das gar nicht leisten, aber die Bank gab ihnen einen günstigen Kredit.

„Etwas verrückt war das schon“, sagt Milos Vater. So ein Zoo erfordert nämlich viele
Kenntnisse. Er besorgte sich Fachliteratur, um dann feststellen zu müssen, dass ihre Lektüre
zu viel Fachwissen verlangte. Über das Internet nahm er Kontakt zu zwei Fachleuten auf,
mit denen er vor Ort alle Fragen klärte. Dazu gehörte auch die Sauberkeit. „Ein Zoo muss
sauber sein und deshalb müssen unsere Mitarbeiter viele Vorschriften beachten“, erklärt
Milos Vater, der gerade dabei ist, das Futter für die Tiere vorzubereiten. Das ist seine
Hauptaufgabe. Dann zeigt uns Milo das Besucherzentrum. Dort gibt es Informationstafeln,
die die Familie interessant gestaltet hat.

Besonders spannend für Milo war es, als es einmal plötzlich keinen Strom mehr gab. Man
möchte sich nicht vorstellen, was passieren könnte, wenn ein Tiger ausbrechen und frei
herumlaufen würde. Zum Glück gibt es für solche Fälle spezielle Batterien, die Strom pro-
duzieren. Die Zoomitarbeiter mussten damals diese Art der Stromversorgung kontrollieren
und hatten deshalb viel zu tun.

Im Zoo gibt es auch andere Probleme. Zum Beispiel mit dem Geld: Die Eintrittspreise wur-
den mehrmals erhöht, weil Tierfutter teuer ist. Und nach der Renovierung des Besucher-
zentrums im letzten Jahr war die Kasse leer. Dabei hatte die Familie sich so auf eine Woche
Badeurlaub auf Mallorca gefreut! Die Eltern haben aber versprochen, dass es nächstes Jahr
klappt. Dennoch – Milo liebt „seinen“ Zoo und kann sich kein anderes Leben mehr vorstel-
len!

Zu Prüfungszwecken überarbeitet nach Anne-Katrin Schade, Tiger im Vorgarten. In: Dein SPIEGEL 05/2012.

DSD I Modellsatz 7, LV Texte und Aufgaben, Seite 7 von 10


Deutsches Sprachdiplom der KMK
DSD I
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Teil 5

Ferienerlebnisse

Lies die Texte 21–24 und die Überschriften A–H. Was passt zusammen?

Schreibe den richtigen Buchstaben (A–H) in die rechte Spalte.


Einige Buchstaben bleiben übrig.

Texte 21–24

Ich liebe es, mit Freunden oder mit meinen Eltern eine Fahrradtour zu
machen. Deshalb war das Ferienangebot für Radfreunde genau das rich-
0 tige für mich. Ich habe so viel gelernt! Zum Beispiel, was man machen Z
muss, wenn ein Reifen kaputt ist. Und natürlich auch, wie man sich auf
der Straße verhalten muss. Das Beste war aber, dass ich viele neue Leu-
te kennengelernt habe, die das gleiche Hobby haben wie ich.
Es war wirklich anstrengend, aber ich will ja auch richtig gut werden!
Wir mussten jeden Morgen um acht Uhr aufstehen. Nach dem
Frühstück sind wir dann um einen ziemlich großen See gelaufen. Nach
21
dem Laufen ging es richtig mit dem Training los. Und am Nachmittag
haben wir dann ein kleines Turnier gemacht. Das war ganz schön
schwierig, denn dort waren nur wirklich gute Spieler.

So ein bisschen unsicher war ich vorher schon. Ich kannte niemanden
und musste alleine in ein fremdes Land reisen. Da ich wenig verstanden
habe, wusste ich nicht, ob alles gut geht. Aber dann habe ich schnell
22 Freunde gefunden, mit denen ich viel unternommen habe, vor allem
Ausflüge. Beim Sprechen bin ich jetzt viel sicherer und wenn ich eine
Zeitung aufschlage, verstehe ich auch mehr, weil ich mehr Wörter ken-
ne. Das Lernen hat sich gelohnt und meine Noten sind jetzt auch besser.

Diese Ferien waren ein richtiges Abenteuer! Wir sind zuerst mit dem
Bus gefahren und dann ging es weiter zu Fuß. Wir hatten alles dabei,
denn einkaufen konnten wir dort natürlich nicht! Zwischen den Bäumen
haben wir dann unsere Zelte aufgebaut. Morgens sind wir immer davon
23
aufgewacht, dass die Vögel so laut gesungen haben. Es war wirklich
toll, einmal so lange weg von der Stadt zu sein. Aber nach einer Woche
war ich dann richtig froh, dass ich wieder in meinem Bett schlafen
konnte.
Auf einer Bühne stehen und Theater spielen wollte ich schon als Kind
immer mal gerne. Ich weiß nur nicht genau, ob ich so viel Text auf ein-
mal behalten könnte… Aber was wir in den Sommerferien zusammen-
gestellt haben, war auch eine tolle Vorstellung. Manche haben geturnt,
24
es gab ein paar Clowns, die die Leute zum Lachen gebracht haben, an-
dere haben Tricks vorgeführt. Ich habe Kunststücke auf meinem Fahr-
rad gezeigt. Dafür musste ich schon ganz schön lange üben. Leider hat-
ten wir keine Tiere dabei – Löwen hätten mir gefallen.

DSD I Modellsatz 7, LV Texte und Aufgaben, Seite 9 von 10

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