Der Kosovokrieg
Deutschlands Beteiligung am Kosovo Konflikt
• Teilnahme am NATO Lufteinsatz um Völkermord zu verhindern (ohne Zustimmung der UN)
• Deutsche Bevölkerung unterstützt Entscheidung der Regierung Dilemma der deutschen Regierung im Bezug auf die Außenpolitik
• Bündnis 90/ Grünen befanden sich im Zwiespalt zw. Befürwortung und Ablehnung eines
Kampfeinsatzes (Anti-Kriegs Partei) Bisher Bestreben keine Auslandseinsätze der
• breite Zustimmung wurde durch Führungsrolle Deutschlands hinsichtlich diplomatischer • NATO-Verbündete fordern mehr deutschen Armee auszuführen wegen des 2.
Lösung erleichtert außenpolitisches Engagement aufgrund Weltkrieges
• Außenminister Joschka Fischer gab Initiative für Friedensplan instabiler weltpolitischer Lage Folge wenn nicht:
Folge wenn nicht: US
• NATO-KFOR rückt in Kosovo ein mit der Zustimmung der UN-> Friedensschluss • Verlust des Vertrauen& Rückhalts der
.
• Debatte zur Rechtmäßigkeit des Luftangriffs ohne UN-Mandat • außenpolitische Isolierung Bevölkerung (generelle Skepsis und
(Menschenrechtsverletzungen) Ablehnung von Patriotismus und Militär)
Begründung für ihre Teilnahme vom damaligen Außenminister(1999): -> Kompromisslösung:
• Gewährleistung der Sicherheit in Europa
• Ausbau der EU-Sicherheits- und Verteidigungspolitik
• Dringlichkeit wegen massiver Verletzung der Menschenrechte
• Bildung einer schnellen Eingreiftruppe (60.000 Soldaten)
Meinung des Bundeskanzlers zur Lage im Kosovo ( 24. März 1999): • Auslandseinsätze auch außerhalb des NATO-Gebiets
• Rechtfertigung für Teilnahme ähnlich wie bei Außenminister • Voraussetzung: UN-Mandat
• Schutz der Zivilbevölkerung
• Fehlende Kompromissbereitschaft der jugoslawischen Delegation und Bruch von Verträgen
• Gemeinsame Entscheidung der Bündnispartner
-> letztes Mittel um Menschenrechte aufrechtzuerhalten und wiederherzustellen
Der Irak-Krieg Neue Rolle der BRD in der Außenpolitik
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• 2002: Ca. 80 % der Bevölkerung gegen deutsche Beteiligung am Militärische Beiteilugund der BRD
Irakkrieg.
-> Weltweite Massenproteste gegen die Invasion.
• 2004: US-"Beweise" für Massenvernichtungswaffen waren Debatte über den Irak-Krieg
gefälscht.
• USA ziehen Truppen aus dem Irak ab.
• Urteil stärkt Haltung der Bundesregierung. SPD (Regierungspartei 2003, Kanzler Schröder)
• Irakkrieg verstößt wohl gegen UN-Gewaltverbot.
• Völkerrechtliche Bedenken bestehen weiterhin. • Begründung für Ablehnung des Irak-Krieges:
• Beihilfe zu völkerrechtswidrigem Krieg ist selbst - Keine eindeutige Bedrohung durch den Irak.
völkerrechtswidrig. - Krieg ohne UN-Mandat ist völkerrechtswidrig.
- Ziel sei es, eine friedliche Lösung zu finden.
CDU/CSU und FDP (Opposition 2003)
• Position zur NATO und internationalen Verantwortung:
• Allgemeine Kritik an Schröders Irak-Politik: - Deutschland nimmt internationale Verantwortung wahr.
- Schröders Kurs habe Deutschland außenpolitisch isoliert. - Engagement aber auf Basis des Völkerrechts und gemeinsam mit Partnern
- Man hätte abstimmen sollen – Enthaltung im UN-Sicherheitsrat war ein Fehler.
- Die Sicherheit Deutschlands beginne nicht am Hindukusch, sondern auch zu Hause. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Koalitionspartner Schröders)
• Transatlantische Partnerschaft:
- Partnerschaft mit den USA wurde von Schröder beschädigt. • Position gegen Krieg im Irak:
- Freundschaft mit den USA sei grundlegend für Deutschlands Außenpolitik. - Klare Ablehnung des Irakkriegs ohne UN-Mandat.
• UN und internationales Handeln: - Militärische Gewalt darf nur als letztes Mittel dienen.
- Schröders Verhalten schwächt die UN. • Internationale Sicherheit:
- Deutschland müsse sich als verlässlicher Partner präsentieren. - Einsatz für friedliche und diplomatische Lösungen.
- Vertrauen in internationale Institutionen wie die UN.