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Laptop, Beamer Und Powerpoint: Dguv Lernen Und Gesundheit

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BBS

DGUV Lernen und Gesundheit Richtig präsentieren

Arbeitsblatt 4, Seite 1

Laptop, Beamer und PowerPoint


Werden Daten und Fakten spannend visualisiert, ist das
Interesse des Publikums geweckt, Inhalte werden sofort
verstanden und besser im Gedächtnis verankert.

Mit anderen Worten: Der gezielte Einsatz von


Präsentationsmedien kann

Illustration: Michael Hüter


• das gesprochene Wort sinnvoll ergänzen.
• Argumente und Kernaussagen hervorheben.
• schwierige Zusammenhänge und komplexe Aussagen
übersichtlicher und verständlicher machen.
• die Überzeugungskraft der Aussagen steigern.
• beim Publikum Konzentration und Aufmerksamkeit erhöhen und Inhalte im Gedächtnis verankern.
• das Publikum emotional erreichen, den Unterhaltungswert verstärken und die Präsentation auflo-
ckern.

Präsentationsmedien sind jedoch immer Hilfsmittel und dürfen nicht zur Hauptsache gemacht werden.
Nach der Devise „Weniger ist mehr“ sollten sie angemessen, funktional und ohne optische Spielerei-
en eingesetzt werden. Für den Umgang mit ihnen gilt generell: stets auf deutliche Lesbarkeit achten,
Text und Bild sparsam verwenden, abwechslungsreich gestalten, die einheitliche Grundgestaltung
beibehalten.

... zum Beispiel computergestützt


Der Einsatz von Laptop, Beamer und computergestützter Software ermöglicht lebendige und ab-
wechslungsreiche Darstellungen. PowerPoint ist unter den seitenorientierten Präsentationsprogram-
men das weltweit am weitesten verbreitete. PowerPoint-Präsentationen sind beliebt, stehen aber
auch in der Kritik. Im schlimmsten Fall werden mit Text und Animationen überladene Folien von den
Vortragenden als Spickzettel benutzt und dem gelangweilten Publikum pausenlos Seite für Seite
vorgelesen. Für eine visuell ansprechende, professionelle Präsentation mit Laptop und Beamer gelten
folgende Kriterien:
• Sich vorab ausreichend ins jeweilige Software-Programm einarbeiten
• Die Anzahl der Folien begrenzen: für einen 10- bis 15-minütigen Vortrag maximal 15 Folien ver-
wenden
• Vollständige Sätze und Fließtexte vermeiden
• Stichpunkte, Bilder, Cliparts und Animationen sparsam einsetzen: Zwei bis drei Stichwörter, ein
Merksatz oder ein Bild pro Folie können genügen, um eine Aussage wirkungsvoll zu veranschauli-
chen
• Eine ausreichend große, deutliche Schrift verwenden
• Farbzuordnungen, Schrift, Hervorhebungen etc. einheitlich gestalten, die einmal gewählte Grund-
gestaltung beibehalten
• Textfolien abwechslungsreich mit Bildern, Fotos, gezeichneten Bildern, Grafiken, Tabellen oder
kleinen Filmsequenzen ergänzen

Richtig präsentieren • 11/2019 • Arbeitsblatt 4 • [Link]/lug


BBS
DGUV Lernen und Gesundheit Richtig präsentieren

Arbeitsblatt 4, Seite 2

Ein weiterer Vorteil von Laptop und Beamer: Video- oder Filmclips können unkompliziert in die Prä-
sentation eingebaut werden. Diese Medien sind in hohem Maß geeignet, Interesse zu wecken und
Aufmerksamkeit zu binden. Sie bieten dem Publikum Abwechslung und eine hohe Anschaulichkeit
komplexer Zusammenhänge. Video- und Filmsequenzen bilden im Rahmen einer Präsentation jedoch
einen geschlossenen Block. Der Übergang zum Vortrag sollte vorher überlegt werden. Außerdem
müssen bei Verwendung von Video- und Filmmaterial Urheberrechte beachtet werden.

Arbeitsaufträge

Lesen Sie den Text in Einzelarbeit aufmerksam durch, und markieren Sie die Kernbotschaf-
ten. Beantworten Sie die folgenden Fragen und notieren Sie die Antworten zunächst auf Ihrem
Arbeitsblatt.

1. Nennen Sie mindestens fünf Argumente, weshalb der gezielte und wohldosierte Einsatz von
Präsentationsmedien mehr als sinnvoll ist.

2. Was sind Vor- und Nachteile von computergestützten Präsentationen?

3. Präsentieren mit Laptop, Beamer und PowerPoint: Was müssen Sie beachten, um erfolgreich
zu sein? Nennen Sie mindestens sechs Maßnahmen.

Stimmen Sie Ihre Ergebnisse zuerst mit Ihrem Nachbarn oder Ihrer Nachbarin und dann mit der
gesamten Arbeitsgruppe ab. Fassen Sie sie nun gemeinsam auf einer halben DIN-A4-Seite als
Handout zusammen.

Erarbeiten Sie auf der Basis Ihrer Ergebnisse eine Kurzpräsentation zum Thema „Das ist ein
gutes Handout“. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Gruppen-Kurzpräsentation unter gezieltem Einsatz
eines Präsentationsmediums (z. B. PowerPoint, Tafel, Pinnwand) lebendig gestalten können.

Richtig präsentieren • 11/2019 • Arbeitsblatt 4 • [Link]/lug

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