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Protokol 8

Das Protokoll beschreibt eine Diskussion über das Drama 'Schwarze Jungfrauen', in dem Monologe junger muslimischer Frauen behandelt werden, die unterschiedliche Perspektiven auf Identität, Glauben und Gesellschaft zeigen. Die Frauen äußern sich zu Themen wie Isolation, Extremismus und kulturellen Konflikten, wobei eine von ihnen Gewalt im Namen des Glaubens rechtfertigt, während eine andere eine konservative Lebensweise propagiert. Die Texte verdeutlichen die inneren Konflikte und die Suche nach Identität in einer modernen Welt.

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Protokol 8

Das Protokoll beschreibt eine Diskussion über das Drama 'Schwarze Jungfrauen', in dem Monologe junger muslimischer Frauen behandelt werden, die unterschiedliche Perspektiven auf Identität, Glauben und Gesellschaft zeigen. Die Frauen äußern sich zu Themen wie Isolation, Extremismus und kulturellen Konflikten, wobei eine von ihnen Gewalt im Namen des Glaubens rechtfertigt, während eine andere eine konservative Lebensweise propagiert. Die Texte verdeutlichen die inneren Konflikte und die Suche nach Identität in einer modernen Welt.

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Tab 1

Datum - 1 November, 2025


Kurs - MA GERMAN (SEM 3)
Fach - Theater
Kursleiterin - Sarita Anand
Protokoll von – Deepali

Schwerpunkte
●​ Zuerst haben wir das Protokoll 7 diskutiert.
●​ Dann haben wir die Texte 4,5 und 7 von dem Drama von Feridun Zaimoglu und Günter
Senkel- "Schwarze Jungfrauen" diskutiert.

Schwarze Jungfrauen

Vierter Text von Kajal

●​ Das Kapitel ist als Monolog einer jungen muslimischen Frau geschrieben, die in
Deutschland lebt.

●​ Sie spricht in der Ich-Form und erzählt ihre Ansichten über Leben, Schule, Politik und
Glauben.

●​ Ihr Ton ist selbstbewusst, sarkastisch und wütend, zeigt aber auch Einsamkeit und
Verwirrung.

●​ Die Geschichte beginnt in einem Supermarkt, wo sie einem Jungen mit ihrem
Einkaufswagen auf die Fersen fährt.

●​ Der Junge schreit sie an, und sie lacht – sie mag ehrliche Emotionen mehr als falsche
Höflichkeit.

●​ Sie erzählt von ihrer Schule, wo einige Schüler den Hitlergruß machen, nur um andere
zu provozieren.

●​ Sie bleibt neutral, schließt sich weder den Linken noch den Rechten an und hält sich
lieber aus allem heraus.

●​ Sie sagt, dass „zu viel Wissen ins Unglück führt“, was bedeutet, dass sie sich nicht zu
sehr einmischt.

●​ Sie beschreibt sich als altmodisch und konservativ, nicht interessiert an Politik oder
Protesten.
●​ Ihr Traumberuf ist es, Hausfrau zu werden – sie will ein einfaches, friedliches Leben mit
einer Familie.

●​ Sie kritisiert moderne Frauen, die versuchen, Beruf und Familie zu verbinden, und sagt,
das funktioniere nicht.

●​ Sie behauptet, sie hasse sowohl Nazis als auch Linke, wiederholt aber trotzdem
extreme, faschistische Ideen.

●​ Sie sagt schockierende Dinge wie „Euthanasie war nicht ganz schlecht“, was ihre
Verwirrung und Unwissenheit zeigt.

●​ Sie streitet sich mit ihrer Lehrerin, die sie eine Faschistin nennt; daraufhin nennt sie die
Lehrerin ein „kommunistisches Schwein“.

●​ Sie ist stolz darauf, die Lehrerin wütend gemacht zu haben, und gibt später ihre
schlechten Noten der politischen Voreingenommenheit der Lehrerin die Schuld.

●​ Sie denkt, die Welt sei voller kranker und falscher Menschen und will außerhalb von
allem bleiben.

●​ Sie trägt ihr Schamtuch aus freier Entscheidung, als Zeichen von Anstand und
Gewissen.

●​ Sie lehnt Mode, Medien und „tolerante“ Kultur ab und nennt sie unmoralisch und
oberflächlich.

●​ Sie sieht sich selbst als rein, stolz und anders als die anderen.

●​ Ihre Worte zeigen Wut, Verwirrung, Angst vor Veränderung und die Suche nach Identität.

●​ Sie lebt zwischen zwei Welten – zwischen Glauben und modernem Leben, zwischen
Zugehörigkeit und Isolation.

Fünfter Text

●​ Das Kapitel ist ein Monolog einer jungen muslimischen Frau mit extremistischen
religiösen Ansichten.

●​ Sie bewundert die Taliban für die Zerstörung der Buddha-Statuen in Afghanistan.
●​ Sie lobt die Anschläge vom 11. September und nennt sie Taten des Glaubens und des
Heldentums.

●​ Sie glaubt, dass Gewalt im Namen Allahs kein Verbrechen, sondern ein „heiliges
Verbrechen“ ist.

●​ Sie nennt die Westler „Schweinefresser“ und verspottet die westliche Kultur als
verdorben und gottlos.

●​ Sie lehnt westliche Demokratie, Feminismus und Freiheit ab und nennt sie falsch und
unmoralisch.

●​ Sie verachtet liberale oder westlich orientierte Musliminnen und nennt sie Verräterinnen
(„Schlampen“)​.

●​ Sie sieht sich als Teil einer neuen Generation gläubiger, gebildeter Musliminnen.

●​ Sie behauptet, diese Generation werde aufsteigen und die westliche Gesellschaft durch
Glauben und Disziplin beherrschen.

●​ Der Ausdruck „Kriminalität für Gott“ zeigt ihren Glauben, dass heilige Gewalt
gerechtfertigt ist.

●​ Sie betrachtet Osama bin Laden als Helden und Symbol göttlicher Gerechtigkeit.

●​ Der Monolog zeigt ihre Wut, ihren Stolz und ihr Gefühl von Überlegenheit.

●​ Er enthüllt, wie Entfremdung und Ausgrenzung zu radikalem Extremismus führen


können.

●​ Am Ende ist sie überzeugt, dass sie und ihre „Schwestern“ die Zukunft des Islams im
Westen sind.

Siebter Text von Muzammil

●​ Das Kapitel ist als Monolog einer jungen muslimischen Frau geschrieben, die streng
nach ihrer Religion lebt.

●​ Sie ist tief gläubig, stolz auf ihren Glauben und ihre Disziplin und glaubt, dass der Islam
ihr Kraft und Sinn gibt.

●​ Sie beschreibt ihre Erziehung als streng und traditionell, in der Regeln und
Selbstbeherrschung sehr wichtig sind.
●​ Sie lehnt die westliche Kultur völlig ab und nennt sie unmoralisch, leer und voller Sünde.

●​ Sie kritisiert Muslime, die wie Westler leben oder sich modern kleiden – sie hält sie für
schwach und untreu.

●​ Sie glaubt, dass Muslime sich von Ungläubigen fernhalten müssen, um ihre Werte zu
bewahren.

●​ Sie denkt, dass Vergnügen, Spaß und Freiheit gefährlich sind, weil sie die Menschen
von Gott ablenken.

●​ Sie bewundert Menschen, die sich für Allah opfern, und nennt sie stark und treu.

●​ Sie sagt, Schmerz und Gehorsam bringen Ehre, während Bequemlichkeit und Freiheit
Schande bringen.

●​ Ihr Ton ist stolz, aber wütend, zeigt Glauben, Frustration und Einsamkeit zugleich.

●​ Sie sieht sich als Kämpferin für den Glauben, doch ihre Worte zeigen auch Isolation und
inneren Konflikt.

●​ Das Kapitel zeigt, wie religiöser Stolz und gesellschaftliche Ablehnung in Bitterkeit und
Fanatismus umschlagen können.

Hausaufgaben

Stellen Sie analysebasierte Fragen zum Drama.

Schwarze Jungefrau Präsentation

Text 6 Suharsh Aparva

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