Tab 1
Datum - 1 November, 2025
Kurs - MA GERMAN (SEM 3)
Fach - Theater
Kursleiterin - Sarita Anand
Protokoll von – Deepali
Schwerpunkte
● Zuerst haben wir das Protokoll 7 diskutiert.
● Dann haben wir die Texte 4,5 und 7 von dem Drama von Feridun Zaimoglu und Günter
Senkel- "Schwarze Jungfrauen" diskutiert.
Schwarze Jungfrauen
Vierter Text von Kajal
● Das Kapitel ist als Monolog einer jungen muslimischen Frau geschrieben, die in
Deutschland lebt.
● Sie spricht in der Ich-Form und erzählt ihre Ansichten über Leben, Schule, Politik und
Glauben.
● Ihr Ton ist selbstbewusst, sarkastisch und wütend, zeigt aber auch Einsamkeit und
Verwirrung.
● Die Geschichte beginnt in einem Supermarkt, wo sie einem Jungen mit ihrem
Einkaufswagen auf die Fersen fährt.
● Der Junge schreit sie an, und sie lacht – sie mag ehrliche Emotionen mehr als falsche
Höflichkeit.
● Sie erzählt von ihrer Schule, wo einige Schüler den Hitlergruß machen, nur um andere
zu provozieren.
● Sie bleibt neutral, schließt sich weder den Linken noch den Rechten an und hält sich
lieber aus allem heraus.
● Sie sagt, dass „zu viel Wissen ins Unglück führt“, was bedeutet, dass sie sich nicht zu
sehr einmischt.
● Sie beschreibt sich als altmodisch und konservativ, nicht interessiert an Politik oder
Protesten.
● Ihr Traumberuf ist es, Hausfrau zu werden – sie will ein einfaches, friedliches Leben mit
einer Familie.
● Sie kritisiert moderne Frauen, die versuchen, Beruf und Familie zu verbinden, und sagt,
das funktioniere nicht.
● Sie behauptet, sie hasse sowohl Nazis als auch Linke, wiederholt aber trotzdem
extreme, faschistische Ideen.
● Sie sagt schockierende Dinge wie „Euthanasie war nicht ganz schlecht“, was ihre
Verwirrung und Unwissenheit zeigt.
● Sie streitet sich mit ihrer Lehrerin, die sie eine Faschistin nennt; daraufhin nennt sie die
Lehrerin ein „kommunistisches Schwein“.
● Sie ist stolz darauf, die Lehrerin wütend gemacht zu haben, und gibt später ihre
schlechten Noten der politischen Voreingenommenheit der Lehrerin die Schuld.
● Sie denkt, die Welt sei voller kranker und falscher Menschen und will außerhalb von
allem bleiben.
● Sie trägt ihr Schamtuch aus freier Entscheidung, als Zeichen von Anstand und
Gewissen.
● Sie lehnt Mode, Medien und „tolerante“ Kultur ab und nennt sie unmoralisch und
oberflächlich.
● Sie sieht sich selbst als rein, stolz und anders als die anderen.
● Ihre Worte zeigen Wut, Verwirrung, Angst vor Veränderung und die Suche nach Identität.
● Sie lebt zwischen zwei Welten – zwischen Glauben und modernem Leben, zwischen
Zugehörigkeit und Isolation.
Fünfter Text
● Das Kapitel ist ein Monolog einer jungen muslimischen Frau mit extremistischen
religiösen Ansichten.
● Sie bewundert die Taliban für die Zerstörung der Buddha-Statuen in Afghanistan.
● Sie lobt die Anschläge vom 11. September und nennt sie Taten des Glaubens und des
Heldentums.
● Sie glaubt, dass Gewalt im Namen Allahs kein Verbrechen, sondern ein „heiliges
Verbrechen“ ist.
● Sie nennt die Westler „Schweinefresser“ und verspottet die westliche Kultur als
verdorben und gottlos.
● Sie lehnt westliche Demokratie, Feminismus und Freiheit ab und nennt sie falsch und
unmoralisch.
● Sie verachtet liberale oder westlich orientierte Musliminnen und nennt sie Verräterinnen
(„Schlampen“).
● Sie sieht sich als Teil einer neuen Generation gläubiger, gebildeter Musliminnen.
● Sie behauptet, diese Generation werde aufsteigen und die westliche Gesellschaft durch
Glauben und Disziplin beherrschen.
● Der Ausdruck „Kriminalität für Gott“ zeigt ihren Glauben, dass heilige Gewalt
gerechtfertigt ist.
● Sie betrachtet Osama bin Laden als Helden und Symbol göttlicher Gerechtigkeit.
● Der Monolog zeigt ihre Wut, ihren Stolz und ihr Gefühl von Überlegenheit.
● Er enthüllt, wie Entfremdung und Ausgrenzung zu radikalem Extremismus führen
können.
● Am Ende ist sie überzeugt, dass sie und ihre „Schwestern“ die Zukunft des Islams im
Westen sind.
Siebter Text von Muzammil
● Das Kapitel ist als Monolog einer jungen muslimischen Frau geschrieben, die streng
nach ihrer Religion lebt.
● Sie ist tief gläubig, stolz auf ihren Glauben und ihre Disziplin und glaubt, dass der Islam
ihr Kraft und Sinn gibt.
● Sie beschreibt ihre Erziehung als streng und traditionell, in der Regeln und
Selbstbeherrschung sehr wichtig sind.
● Sie lehnt die westliche Kultur völlig ab und nennt sie unmoralisch, leer und voller Sünde.
● Sie kritisiert Muslime, die wie Westler leben oder sich modern kleiden – sie hält sie für
schwach und untreu.
● Sie glaubt, dass Muslime sich von Ungläubigen fernhalten müssen, um ihre Werte zu
bewahren.
● Sie denkt, dass Vergnügen, Spaß und Freiheit gefährlich sind, weil sie die Menschen
von Gott ablenken.
● Sie bewundert Menschen, die sich für Allah opfern, und nennt sie stark und treu.
● Sie sagt, Schmerz und Gehorsam bringen Ehre, während Bequemlichkeit und Freiheit
Schande bringen.
● Ihr Ton ist stolz, aber wütend, zeigt Glauben, Frustration und Einsamkeit zugleich.
● Sie sieht sich als Kämpferin für den Glauben, doch ihre Worte zeigen auch Isolation und
inneren Konflikt.
● Das Kapitel zeigt, wie religiöser Stolz und gesellschaftliche Ablehnung in Bitterkeit und
Fanatismus umschlagen können.
Hausaufgaben
Stellen Sie analysebasierte Fragen zum Drama.
Schwarze Jungefrau Präsentation
Text 6 Suharsh Aparva