Leiden bachelor programm
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Approbationsreglungen
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Berufsqualifizierende Tätigkeit I (BQT I)
→ für Studierende mit dem Profil Klinische Psychologie und Psychotherapie
Die Berufsqualifizierende Tätigkeit I findet in psychotherapeutischen Einrichtungen der Patientenversorgung
statt, in denen approbierte PsychotherapeutInnen tätig sind, die sich ggf. spezialisiert haben auf PatientInnen
bestimmter Altersgruppen (Kinder, Jugendliche, ältere Menschen). Folgende Schwerpunkte sind hier möglich:
1. Einrichtungen der psychotherapeutischen, psychiatrischen, psychosomatischen oder
neuropsychologischen Versorgung
2. Einrichtungen der Prävention oder der Rehabilitation, vergleichbar mit den Einrichtungen unter 1.,
oder
3. Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder in sonstigen Bereichen der institutionellen
Versorgung
Studierende erhalten damit nicht nur die Gelegenheit, erste praktische Erfahrungen in spezifischen Bereichen
der psychotherapeutischen Versorgung zu erwerben, sondern auch einen Einblick in die institutionellen,
rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen der psychotherapeutischen Patientenversorgung. Zudem
sollen grundlegende Kompetenzen in der Kommunikation mit PatientInnen sowie anderen beteiligten Personen
oder Berufsgruppen entwickelt, angewendet und eingeübt werden können. Der zeitliche Umfang beträgt
insgesamt 240 Stunden.
Das Orientierungspraktikum und die Berufsqualifizierende Tätigkeit können unter bestimmten Voraussetzungen
auch zusammen absolviert werden.
Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und
Psychotherapeuten 1 (PsychThApprO)
§ 14 Orientierungspraktikum
(1) Das Orientierungspraktikum dient dem Erwerb erster praktischer Erfahrungen in allgemeinen Bereichen mit
Bezug zur Gesundheits- und Patientenversorgung. Den studierenden Personen sind erste Einblicke in die
berufsethischen Prinzipien sowie in die institutionellen, rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen der
Patientenversorgung zu gewähren. Darüber hinaus sind ihnen die grundlegenden Strukturen der
interdisziplinären Zusammenarbeit sowie strukturelle Maßnahmen zur Patientensicherheit zu zeigen.
(2) Für das Orientierungspraktikum sind mindestens 5 ECTS-Punkte zu vergeben.
(3) Das Orientierungspraktikum findet in interdisziplinären Einrichtungen der Gesundheitsversorgung oder in
anderen Einrichtungen statt, in denen Beratung, Prävention oder Rehabilitation zur Erhaltung, Förderung und
Wiederherstellung psychischer Gesundheit durchgeführt werden.
(4) Das Orientierungspraktikum wird im Block oder studienbegleitend durchgeführt.
(5) Praktikumstätigkeiten, die vor dem Beginn des Studiums abgeleistet worden sind, können auf Antrag der
studierenden Person von den Hochschulen auf das Orientierungspraktikum angerechnet werden, wenn sie den
in den Absätzen 1 bis 3 geregelten Anforderungen inhaltlich entsprechen.
Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und
Psychotherapeuten 1 (PsychThApprO)
§ 15 Berufsqualifizierende Tätigkeit I – Einstieg in die
Praxis der Psychotherapie
(1) Die berufsqualifizierende Tätigkeit I – Einstieg in die Praxis der Psychotherapie dient dem Erwerb erster
praktischer Erfahrungen in spezifischen Bereichen der psychotherapeutischen Versorgung.
(2) Den studierenden Personen sind während der berufsqualifizierenden Tätigkeit I – Einstieg in die Praxis der
Psychotherapie grundlegende Einblicke in die institutionellen, rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen
der psychotherapeutischen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung zu vermitteln.
(3) Die studierenden Personen sind zu befähigen,
1.
die Rahmenbedingungen der und die Aufgabenverteilung in der interdisziplinären Zusammenarbeit zu
erkennen und entsprechend der Aufgabenverteilung angemessen mit den verschiedenen
Berufsgruppen zusammenzuarbeiten sowie
2.
grundlegende Kompetenzen in der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten sowie mit anderen
beteiligten Personen oder Berufsgruppen zu entwickeln und anzuwenden.
(4) Für die berufsqualifizierende Tätigkeit I – Einstieg in die Praxis der Psychotherapie sind mindestens 8 ECTS-
Punkte zu vergeben.
(5) Die berufsqualifizierende Tätigkeit I – Einstieg in die Praxis der Psychotherapie kann in folgenden
Einrichtungen oder Bereichen stattfinden, sofern dort Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten,
Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychologische Psychotherapeuten oder Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten tätig sind:
1.
in Einrichtungen der psychotherapeutischen, psychiatrischen, psychosomatischen oder
neuropsychologischen Versorgung,
2.
in Einrichtungen der Prävention oder der Rehabilitation, die mit den in Nummer 1 genannten
Einrichtungen vergleichbar sind,
3.
in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder
4.
in sonstigen Bereichen der institutionellen Versorgung.
(6) Die berufsqualifizierende Tätigkeit I – Einstieg in die Praxis der Psychotherapie wird unter qualifizierter
Anleitung durchgeführt. Die Durchführung erfolgt im Block oder studienbegleitend.
(7) Die berufsqualifizierende Tätigkeit I – Einstieg in die Praxis der Psychotherapie darf von einer studierenden
Person erst abgeleistet werden, wenn die studierende Person mindestens 60 ECTS-Punkte erworben hat.