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Das Dokument vergleicht Gravitations- und elektrische Felder, beschreibt deren Eigenschaften, wie Feldlinien und Abhängigkeiten von Abstand und Ladung. Es enthält Experimente zur Bestimmung der elektrischen Kraft zwischen Punktladungen und erläutert die Flächenladungsdichte sowie die Beziehung zwischen Ladung und elektrischer Feldstärke in einem Plattenkondensator. Abschließend wird die elektrische Feldkonstante und deren experimentelle Bestimmung thematisiert.

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Das Dokument vergleicht Gravitations- und elektrische Felder, beschreibt deren Eigenschaften, wie Feldlinien und Abhängigkeiten von Abstand und Ladung. Es enthält Experimente zur Bestimmung der elektrischen Kraft zwischen Punktladungen und erläutert die Flächenladungsdichte sowie die Beziehung zwischen Ladung und elektrischer Feldstärke in einem Plattenkondensator. Abschließend wird die elektrische Feldkonstante und deren experimentelle Bestimmung thematisiert.

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Vergleich: Gravitationsfeld und elektrisches Feld
Gravitationsfeld elektrisches Feld

Skizzen:

Radialfeld einer Punktladung Homogenes Feld eines Kondensators

Erde: Feldlinien zeigen in Richtung Erdmittelpunkt Richtung der Feldlinien: Bewegungsrichtung einer positiven Probeladung
Feldlinien erdnah: fast homogenes Feld
enden senkrecht auf erdfern: radialsymmetrisches Feld radialsymmetrisches Feld (siehe Abb. oben): Feld einer Punktladung/Kugel:
der Oberfläche
homogenes Feld: Innenraum von 2 parallelen Platten eines Kondensators

das Feld existiert auch im Vakuum, Feld kann durch Faradayschen Käfig abgeschirmt werden (feldfrei),
Feldbeschreibung Stärke nimmt mit der Entfernung ab Feld wirkt auch im Vakuum
𝐹 ⃑ 𝐹 ⃑
𝐹⃑𝐺 = 𝑚 ⋅ 𝑔⃑ ⇔ 𝑔⃑ = 𝐺 =konst. G: Ortsfaktor 𝐹⃑𝑒𝑙 = 𝐸⃑⃑ ⋅ 𝑞 ⇔ 𝐸⃑⃑ = 𝑒𝑙 = 𝑘𝑜𝑛𝑠𝑡. für Plattenkondensator
𝑚 𝑞
𝑚∙𝑀 Richtung der elektr. Feldstärke = Richtung der Kraft auf die elektr. Ladung
Kraft/Feldstärke 𝐺𝑟𝑎𝑣𝑖𝑡𝑎𝑡𝑖𝑜𝑛𝑠𝑔𝑒𝑠𝑒𝑡𝑧: 𝐹⃑1→2 =𝐺⋅ 2
𝑟1→2 Im homogenen Feld herrscht in jedem Raumpunkt die gleiche Feldstärke!
mit Gravitationskonstante G = 6,673∙10-11 m³/(kg∙s²)

Stärke des Gravitationsfeldes kann durch Standort auf der Stärke des elektrischen Feldes wird durch die angelegte Spannung beeinflusst
Erde oder anderen Planeten verändert werden. (kann auch ausgeschalten werden).

Beschleunigung Masse: beschleunigte Bewegung Ladung: beschleunigte Bewegung

Energie wird mit W abgekürzt, um eine Verwechslung mit der elektrischen


𝐸𝑝𝑜𝑡 = 𝑚 ⋅ 𝑔 ⋅ ℎ Feldstärke zu vermeiden.
Energie 1 𝑊𝑝𝑜𝑡 = |𝐹⃑𝑒𝑙 | ⋅ |𝑠⃑| = 𝑞 ⋅ 𝐸⃑⃑ ⋅ 𝑑⃑
𝐸𝑘𝑖𝑛 = ⋅ 𝑚 ⋅ 𝑣 2
2 1
𝑊𝑘𝑖𝑛 = ⋅ 𝑚𝒆 ⋅ 𝑣 2
2
Energie muss aufgewendet werden, um einen Körper Energie muss aufgewendet werden, um eine positive Ladung entgegen den
Arbeit gegen das Gravitationsfeld zu bewegen. Feldlinien zu bewegen (eine negative Ladung müsste mit den Feldlinien
Kraft und Weg zeigen in dieselbe Richtung. verschoben werden).
Physik, Q1 GK, Sp Datum: 1

Von den Daten zur Formel – Abstandsabhängigkeit der elelktrischen Kraft zweier
Punktladungen
Experiment: Kraft zwischen zwei geladenen Kugeln
Nähert man zwei geladene Kugeln einander an, so stellt man fest, dass zwischen ihnen eine elektrische
Kraft wirkt. Ein einfaches Experiment an dem dies deutlich wird, besteht aus einer an einem Pendel
hängenden Kugel und einer mit einem Stativ fest aufgestellten Kugel.
Skizze des Aufbaus:

Durchführung 1: Beide Kugeln werden positiv aufgeladen und einander angenähert.


Beobachtung 1:
Durchführung 2: Die hängende Kugel wird negativ, die andere positiv aufgeladen.
Beobachtung 2:
Deutung:

Durchführung 3: Der Abstand zwischen beiden mit ungleicher Polarität aufgeladenen Kugeln wird
schrittweise variiert. Die wirkende Kraft kann aus dem Auslenkwinkel bestimmt werden. Dies, sowie das
Sicherstellen einer konstanten Ladungsmenge auf beiden Kugeln ist aber nur mit großem technischen.
Aufwand möglich, weshalb sich hier anderweitig ermittelte Daten finden:

Abstand r
in cm
10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30
Elektrische
Kraft F 1,44 1,00 0,73 0,56 0,45 0,35 0,30 0,25 0,22 0,18 0,16
in mN

Aufgaben:
1. Tragen Sie die Daten im Diagramm auf. Beschreiben Sie die Abhängigkeit der Kraft vom Abstand.
2. Formulieren Sie Vermutungen welche mathematische Funktion den Verlauf geeignet beschreiben
könnte.
3. Überprüfen Sie Ihre Vermutung(en) indem Sie F gegen die vermutete Funktion von r auftragen.
Ergibt sich eine Ursprungsgerade, besteht ein proportionaler Zusammenhang zwischen der
gewählten Funktion von r und F.
4. Formulieren Sie eine Formel für den Zusammenhang von F und r.
5. *Erläutern Sie, wie aus dem Auslenkwinkel der hängenden Kugel die elektrische Kraft bestimmt
werden kann.
Physik, Q1 GK, Sp Datum: 2

Ergebnis:
1

Flächenladungsdichte

Wie wir bereits wissen, ordnen sich Ladungen auf einer leitenden Oberfläche immer im größtmöglichen
Abstand voneinander an.
Begründung:

_________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________

Das heißt auf der Innenseite von ebenen Platten eines Plattenkondensators müssen die Ladungen
gleichmäßig verteilt sein. Es befindet sich also auf jedem cm² der Plattenoberfläche die gleiche
Ladungsmenge. Mathematisch ausgedrückt, bedeutet das, der Quotient Q/A (Ladungsmenge Q
und Fläche A) ist konstant. Diesen Quotient nennt man die Flächenladungsdichte . Die Einheit der
𝐶
Flächenladungsdichte ist [] = 1 𝑚2

𝑄
𝜎=
𝐴
𝐶
Beispiel: Ist die Flächenladungsdichte  = 2 𝑐𝑚2 so findet man auf 1 cm² Plattenoberfläche 2 C
Ladung. Auf der doppelten Plattenoberfläche von 2 cm² befinden sich hingegen doppelt so viele
Ladungen, nämlich ___ C.

Aufgrund der konstanten Flächenladungsdichte auf den Platten ist das el. Feld im
Plattenkondensator homogen (homogen => parallele Feldlinien bzw. konstante Feldstärke).

Aufgabe: Ein Kondensator besteht aus kreisrunden Platten mit Durchmesser 20 cm. Auf eine Platte
befindet sich eine Ladungsmenge von 6 nC. Bestimmen Sie die Flächenladungsdichte auf der
Kondensatorplatte.

Feldgleichung für den Kondensator


Aus der vorherigen Stunde wissen wir, dass zwei
Kondensatorplatten im Abstand d zueinander, je nach
zwischen den Platten angelegter Spannung ein
unterschiedlich starkes Feld erzeugen (E=U/d).

Doch wie viel Ladung befindet sich bei einer bestimmten


Elektrischen Feldstärke auf den Kondensatorplatten?

In der unten stehenden Tabelle ist für einen


Plattenkondensator mit einer Plattenfläche von 400 cm², die
Ladung Q auf den Platten für verschiedene angelegte
Spannungen U gemessen worden (siehe Bild):
2

U in V 20 50 70 100 U in V 20 50 70 100
E in V/m E in V/m
Q in nC 1,5 3,5 5,0 7,1 Q in nC 0,8 1,7 2,5 3,6
Plattenabstand d = 5 mm Plattenabstand d = 10 mm

1. Berechnen Sie die zur jeweiligen Spannung passende Feldstärke und notieren Sie in den Tabellen.
2. Tragen Sie die Ladung Q im Diagramm gegen die el. Feldstärke E auf. Benutzen sie unterschiedliche
Farben für die zu unterschiedlichem Plattenabstand gehörenden Feldstärken.

3. Beschreiben Sie den Zusammenhang zwischen Ladung und Feldstärke im Plattenkondensator auf
Basis des Diagramms mathematisch.

Durch weitere Experimente zeigt sich, dass die Ladungsmenge auf den Kondensatorplatten nicht nur
proportional zur elektrischen Feldstärke, sondern auch zur Plattenfläche A ist. Größere Platten fassen bei
𝑄
gleicher angelegter Spannung U (und ergo gleichem E) also mehr Ladung. Die Flächenladungsdichte  = 𝐴
jedoch ist direkt proportional zur el. Feldstärke. Man erhält dann die sog. Feldgleichung:

𝑄
𝜎= = 𝜀0  𝐸
𝐴
Die Proportionalitätskonstante 𝜀0 nennt man elektrische Feldkonstante. Experimentell bestimmen
kann man sie, indem man die Steigung der Ursprungsgeraden im obigen Diagramm noch durch die
Plattenfläche von 400 cm² teilt:

Steigung: ______________________________ Steigung : A: ____________________________

𝐶
Der Literaturwert von 𝜀0 beträgt 8,85410-12 𝑉𝑚.

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