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Das Dokument bietet eine umfassende Einführung für Studierende der Universität Wien, einschließlich Informationen über die Universität, Vorlesungen, Lernstrategien und den Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen im Studium. Es betont die Bedeutung von wissenschaftlichem Denken, kritischem Denken und Selbstdisziplin für den Studienerfolg. Zudem werden hilfreiche Links und Tipps zur Verbesserung der Prüfungsvorbereitung und des Lernverhaltens bereitgestellt.

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Das Dokument bietet eine umfassende Einführung für Studierende der Universität Wien, einschließlich Informationen über die Universität, Vorlesungen, Lernstrategien und den Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen im Studium. Es betont die Bedeutung von wissenschaftlichem Denken, kritischem Denken und Selbstdisziplin für den Studienerfolg. Zudem werden hilfreiche Links und Tipps zur Verbesserung der Prüfungsvorbereitung und des Lernverhaltens bereitgestellt.

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uni:check

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Deine
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Interessante
Links
uni:check

Inhaltsverzeichnis

1 Willkommen 1
1.1 Dein Vorwissen über die Uni Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

2 Vorlesung 3
2.1 Im Hörsaal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2.2 Deine erste Vorlesung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2.3 Dein Interesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.4 Wissenschaftliches Denken und Arbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

3 Lernen 5
3.1 Prüfungsvorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
3.2 Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen im Studium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
3.3 Dein Arbeits- und Lernverhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

4 Viele neue Gesichter 8


4.1 Soziales Umfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.2 Gruppenarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.3 Referate halten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

5 Eigenverantwortung 10

6 Abwechslung 11
6.1 Erweiterungscurricula . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
6.2 Go International! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

7 Herausforderungen 13
7.1 Am Studium dranbleiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
7.2 Arbeitsaufwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

8 Studienabschluss 16
8.1 Motivation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
8.2 Studienabschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
uni:check Willkommen | 1

Willkommen
Dein Vorwissen über die Uni Wien
Du hast 0 von 4 Wissensfragen zur Uni Wien richtig beantwortet.

Natürlich musst jetzt noch nicht alles über die Uni Wien wissen. Bevor du dich aber für ein Studium an
der Uni Wien entscheidest, solltest du dich gut über die Studienmöglichkeiten und den Studienort Wien
informieren.

Warum ist das wichtig?

Es gibt viele verschiedene Studienfächer, aber auch viele verschiedene Hochschulen im In- und Aus-
land. Je besser du über die Uni Wien Bescheid weißt, desto sicherer kannst du entscheiden, ob ein
Studium an der Uni Wien die richtige Wahl für dich ist.
Lösungen zu den Wissensfragen zur Uni Wien:
In Wien befinden sich zehn öffentliche Universitäten und sechs Fachhochschulen, zusätzlich gibt es
noch einige private Hochschulen. Die Universität Wien ist somit nur eine von vielen Hochschulen in der
Bundeshauptstadt, aber mit ca. 85.000 Studierenden die zahlenmäßig größte, und außerdem auch
die älteste Universität im deutschen Sprachraum. Aufgrund ihrer Größe ist die Uni Wien nicht auf einen
Standort konzentriert, sondern verfügt neben dem Hauptgebäude am Universitätsring noch über 70
weitere Standorte in Wien.
Die Uni Wien bietet über 60 Bachelor- oder Diplomstudien an. Insgesamt werden über 180 verschie-
dene Studiengänge angeboten.

Links:

Eine Übersichtskarte einiger Standorte der Uni Wien in der Wiener Innenstadt findest du hier:
[Link]/ueber-uns/standorte-plaene/alle-standorte
uni:check 1.1 Dein Vorwissen über die Uni Wien | 2

Eine Auflistung der Bachelor- und Diplomstudien findest du hier:


[Link]/studienangebot/bachelor-und-diplomstudien

Mehr Infos gefällig? 10 Dinge, die ich gerne zu Beginn meines Studiums gewusst hätte:
[Link]/10-dinge-die-ich-gerne-zu-beginn-meines-studiums-gewusst-haette
Viele weitere Begriffe zum Uni-Leben findest du im Begriffs-ABC:
[Link]/begriffs-abc
uni:check Vorlesung | 3

Vorlesung
Im Hörsaal
Du hast angegeben, dass du dir (eher) vorstellen kannst, in einem Hörsaal Platz zunehmen. Das ist
gut, da du viel Zeit in Hörsälen verbringen wirst.

Warum ist das wichtig?


Von der Schule bist du es wahrscheinlich gewohnt, in Klassenräumen mit maximal 25-30 Personen
Platz zu nehmen. An der Uni finden manche Lehrveranstaltungen zwar auch im kleineren Rahmen
statt, jedoch wirst du vermutlich auch viel Zeit in großen Hörsälen mit vielen anderen Studierenden
verbringen. Im größten Hörsaal der Uni Wien (Audimax) haben sogar 750 Personen Platz.

Deine erste Vorlesung


Du hast 2 von 3 Fragen zum Inhalt der Vorlesung richtig beantwortet.
Der Besuch einer Vorlesung hilft dir beim Verstehen des Stoffes und auch bei der Vorbereitung auf die
Prüfung. In der Praxis musst du dir die vorgetragenen Inhalte natürlich nicht alle sofort merken und
gleich verstehen. Es ist allerdings wichtig, dass du dir nach einer Lehrveranstaltung etwas Zeit nimmst,
dich noch einmal mit den Inhalten zu beschäftigen.

Warum ist das wichtig?


Du wirst im Laufe deines Studiums viele Vorlesungen besuchen, zu denen am Ende des Semesters eine
Prüfung folgt. Ein mögliches Format für Vorlesungsprüfungen sind Multiple-Choice-Aufgaben, ähnlich
jenen, die du bereits in uni:check beantwortet hast.
Fragen und Antworten
1. Die Planeten unseres Sonnensystems kreisen um die Sonne. Die Erde ist ein Planet, deshalb
kreist auch sie um die Sonne. Dieser Schluss folgt der Methode der. . .
... Deduktion, weil bei diesem Schluss vom Allgemeinen (alle Planeten des Sonnensystems) auf
den Einzelfall (der Planet Erde) geschlossen wird.
2. Von wem stammt eine der ersten Abhandlungen über formale Methoden zur Erlangung wissen-
schaftlichen Wissens?
Die richtige Antwort lautet Aristoteles.
3. 90 von 100 befragten Studierenden geben an, ihr Studium interessant zu finden. Also finden 90%
aller Studierenden ihr Studium interessant. Dieser Schluss folgt der Methode der. . .
... Induktion, weil von einer Einzelbeobachtung (90 von 100 befragten Studierenden) auf die
Grundgesamtheit (90 % aller Studierenden) geschlossen wird.

Tipp:
Für Uni-Prüfungen wirst du nicht nur Informationen auswendig lernen müssen (wie für die Vorlesungs-
frage 2), sondern den Stoff auch inhaltlich verstehen, um das erlernte Wissen konkret anwenden zu
können (wie für die Vorlesungsfrage 1 und 3).
Links:
uni:check 2.3 Dein Interesse | 4

Hier kannst du dir die Folien zur Vorlesung ansehen.


Hier findest du das Video der Vorlesung.

Dein Interesse
Du hast angegeben, dass du dir (eher) vorstellen kannst, eine Vorlesung an der Uni so interessant zu
finden, dass du dich selbstständig weiter mit dem Thema befassen möchtest.

Warum ist das wichtig?


Wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder, dass Menschen, die sich sehr für ihr Studienfach inter-
essieren, schneller und erfolgreicher studieren (1). Anders als in der Schule bist du an der Uni für deinen
Lernfortschritt nämlich selbst verantwortlich und entscheidest selbst, wie viele Lehrveranstaltungen du
pro Semester absolvierst und wie viel Zeit du dafür investierst.
1) Müller, Florian (2001). Studium und Interesse: Eine empirische Untersuchung bei Studierenden. In-
ternationale Hochschulschriften, 369, Münster [u.a.]: Waxmann.

Wissenschaftliches Denken und Arbeiten


Du hast angegeben, dass du dir (eher) vorstellen kannst, im Rahmen deines Studiums wissenschaftlich
zu arbeiten.

Warum ist das wichtig?


Wenn du dich für ein Universitätsstudium entscheidest, ist wissenschaftliches Denken und Arbeiten
unumgänglich. Du solltest daher die Bereitschaft mitbringen, die dafür erforderlichen Methoden zu er-
lernen und anzuwenden.
Wissenschaftliches Arbeiten folgt bestimmten Regeln, damit sichergestellt wird, dass Ergebnisse sach-
lich und nachvollziehbar begründbar sind. Du wirst im Studium lernen, wie du fachspezifische Themen
und Probleme in Fragestellungen übersetzen und methodisch analysieren kannst. Du wirst auch lernen,
wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen. Wichtig ist zu wissen, dass wissenschaftliches Denken und
Arbeiten erlernbar sind. Übung und Engagement sind dafür notwendig.

Tipp:
Versuche von Anfang an, beim Erlernen der wissenschaftlichen Methoden aktiv mitzuarbeiten. Du wirst
spätestens beim Verfassen deiner Bachelorarbeit Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens benö-
tigen. Es wird dir dadurch auch leichter fallen, einen wissenschaftlichen Blick auf dein Studienfach zu
bekommen. Du bist dabei nicht auf dich allein gestellt, sondern kannst auf viele Unterstützungsange-
bote der Uni zurückgreifen.
Links:

Hier findest du Unterstützungsangebote fürs wissenschaftliche Schreiben:


[Link]
uni:check Lernen | 5

Lernen

Prüfungsvorbereitung
Du hast angegeben, dass es dir (eher) leicht fällt, dich auf Schularbeiten oder Tests vorzubereiten.
Vielleicht gibt es dennoch weitere Möglichkeiten, deine Prüfungsvorbereitung effektiver zu gestalten.
Lerntechniken können das Lernen nicht nur erleichtern, sondern auch wesentlich erfolgreicher machen.

Warum ist das wichtig?


Im Laufe deines Studiums kommen viele lernintensive Prüfungen auf dich zu. Die Prüfungsvorbereitung
wird also einen großen Teil deines Studiums ausmachen, da der Lernstoff weitaus umfangreicher ist als
in der Schule.

Tipp:
Auch die Rahmenbedingungen, unter denen du lernst (z.B. Arbeitsplatz), und deine Arbeitsorganisation
(Zeitmanagement) können einen Einfluss auf deinen Lernerfolg haben.
Links:

Hier findest du Informationen zu hilfreichen Lernstrategien im Studium:


[Link]/studienbewaeltigung/lernen-mit-erfolg/
Hier findest du weitere Tipps zum Zeitmanagement im Studium:
[Link]/persoenlichkeitsentwicklung/zeitmanagement/

Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen im Studium


Gute Lernstrategien sind nur ein Bestandteil erfolgreichen Lernens. Auch dein Umgang mit Erfolgen
und Misserfolgen im Studium kann sich auf deinen Studienerfolg auswirken.

Du hast angegeben, dass du eine gute Note auf eine Schularbeit eher darauf zurückführst, dass du
dich gut vorbereitest hast. Das ist eine gute Einstellung, denn tatsächlich solltest du deine Erfolge auf
deine eigenen Fähigkeiten zurückführen und nicht auf Glück, Zufall oder andere äußere Faktoren.

Eine schlechte Note auf eine Schularbeit führst du eher darauf zurück, dass du nicht genug gelernt
hast. Das ist gut, denn tatsächlich solltest du deine Misserfolge Ursachen zuschreiben, die du auch
selbst beeinflussen und verändern kannst.

Warum ist das wichtig?


Zahlreiche Forschungsergebnisse belegen, dass Studierende, die gut mit ihren Erfolgen und Misser-
folgen umgehen können, im Studium bessere Leistungen erbringen als Studierende, die zwar gleich
fähig sind, aber weniger günstige Einstellungen haben. Wie du mit deinen Erfolgen und Misserfolgen
im Studium umgehst, hat also tatsächlich einen Einfluss auf den Studienerfolg1.

(1) Hattie, John. (2015). Lernen sichtbar machen: Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible
learning" ( Beywl, Wolfgang & Zierer, Klaus, Übersetz.). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengeh-
ren.
uni:check 3.3 Dein Arbeits- und Lernverhalten | 6

Tipp:
Achte aktiv darauf, dass du deine Erfolge nicht klein machst, sondern deinen eigenen Fähigkeiten und
deiner eigenen Leistung zuschreibst. Misserfolge solltest du hingegen nicht auf mangelnde Begabung,
sondern auf Ursachen zurückführen, die du selbst verändern kannst. Das Vertrauen in dich selbst, dass
du Herausforderungen selber bewältigen kannst, ist eine wichtige persönliche Ressource für verschie-
dene Anforderungen im Laufe des Studiums.

Dein Arbeits- und Lernverhalten


Dir wurden einige Fragen zu deinem Arbeits- und Lernverhalten gestellt. Die Fragen bezogen sich
konkret auf deine Fähigkeit zum kritischen Denken sowie auf deine Selbstdisziplin und Genauigkeit.

Kritisches Denken
Du wurdest gefragt, in welchem Ausmaß du Aussagen zur Diskussion stellst, Lösungswege hinterfragst,
vorgegebene Informationen nachprüfst und zwischen vertrauenswürdigen und weniger vertrauenswür-
digen Inhalten unterscheidest.
Dein persönliches Ergebnis (blauer Balken) beträgt 87%.
87 %

Kritisches Denken
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%

Nach unserer Einschätzung sollten Studienbeginner*innen im Bereich des kritischen Denkens einen
Wert von über 50% erreichen. Deine Antworten ergeben einen Wert von 87%, somit hast du dein
kritisches Denken als (eher) stark ausgeprägt beschrieben.

Warum ist das wichtig? Die Fähigkeit zum kritischen Denken ist eine der wichtigsten Kompetenzen,
die an der Uni vermittelt werden:
„Die Universität Wien nimmt mit der Lehre eine besondere Verantwortung für die Qualifizierung der
kommenden Generationen wahr. Sie will dabei aber nicht nur eine berufliche Qualifikation sicherstellen,
sondern auch neugierige, zur Kritik fähige und sich selbst weiterbildende junge Menschen bilden“. (Aus
dem Entwicklungsplan der Universität Wien 2025)
Tipp: Suche in einer Diskussion nach Gegenargumenten zu deinem eigenen Standpunkt und denke
über den Standpunkt deines Gegenübers nach: Wenn jemand anderer Meinung ist als du, welche Be-
weggründe könnte es für diese Auffassung geben?

Selbstdisziplin und Genauigkeit


Du wurdest gefragt, ob du dich selbstständig und rechtzeitig auf Aufgaben vorbereitest und auch ver-
suchst, diese dann genau und vollständig zu erledigen.
Dein persönliches Ergebnis (blauer Balken) beträgt 78%.
78 %

Selbstdisziplin und Genauigkeit


0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%

Nach unserer Einschätzung sollten Studienbeginner*innen im Bereich Selbstdisziplin und Genauigkeit


einen Wert von mindestens 50% erreichen. Deine Antworten ergeben einen Wert von 78%, somit hast
du deine Selbstdisziplin und deine Genauigkeit als (eher) stark ausgeprägt beschrieben.
uni:check 3.3 Dein Arbeits- und Lernverhalten | 7

Warum ist das wichtig? Selbstdisziplin und Genauigkeit sind wichtige Eigenschaften, um erfolgreich
zu studieren. An der Uni hast du mehr Freiheiten als in der Schule. Du wirst dich aber auch um vieles
selbst kümmern müssen, wie z. B. wann du an welcher Lehrveranstaltung teilnimmst und wann du die
Prüfungen machst.
uni:check Viele neue Gesichter | 8

Viele neue Gesichter


Soziales Umfeld
Du rechnest (eher) damit, dass sich dein soziales Umfeld nach Studienbeginn ändern wird.

Warum ist das wichtig?


Mit dem Studium beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt. Einige ziehen vielleicht in eine neue
Stadt, verbringen viel Zeit an der Uni und lernen neue Menschen kennen. Studierende, die an ihrer
Universität auch soziale Kontakte knüpfen, studieren im Schnitt erfolgreicher und brechen ihr Studium
seltener ab. (1) Es kann also positive Auswirkungen haben, sich auf neue Begegnungen einzulassen.
Gleichzeitig kann natürlich auch dein vertrautes soziales Umfeld eine wichtige Stütze sein, um das
Studium zu meistern.
Mit deinen Studienkolleg*innen kannst du Lerngruppen bilden, um offene Fragen zu besprechen und
Mitschriften auszutauschen. Gemeinsam kommt man im Studium oft rascher voran, kann sich gegen-
seitig helfen und vor allem gegenseitig motivieren.

(1) Robbins, Steven, Bernard / Lauver, Kristy / Le, Huy / Davis, Daniel / Langley, Ronelle & Carlstrom,
Aaron (2004). Do psychosocial and study skill factors predict college outcomes? A meta-analysis. Psy-
chological Bulletin, 130, S. 261-288.

Tipp:
Viele Fächer bieten in der Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) eine Unterstützung
durch Peers (Mitstudierende) an. Nutze die Möglichkeit am STEOP-Mentoring teilzunehmen! Dabei un-
terstützen dich erfahrene Studierende während deines ersten Semesters an der Uni Wien. Sie begleiten
dich in kleinen Peergruppen persönlich durch die STEOP. Dabei bekommst du Tipps und Insider-Infos
zu erfolgreichen Lernstrategien, Prüfungsgeschehen und Organisation an der Uni und deinem Studien-
fach. Außerdem kannst du in nettem Rahmen neue Kontakte zu deinen Studienkolleg*innen knüpfen,
die dir das Studieren erleichtern.
Links:

Hier findest du weitere Infos zum STEOP-Mentoring:


[Link]/services-zur-qualitaet-von-studien/steop-mentoring/informationen-fuer-studierende/
Die Hochschüler_innenschaft bietet an der Universität Wien Beratung zu verschiedenen The-
men und auch Erstsemestrigentutorien (direkt an den Studienfächern) an:
[Link]/beratungsangebot

Gruppenarbeiten
Du hast angegeben, dass du dir (eher) nicht vorstellen kannst, mit immer wieder wechselnden Gruppen
von Studierenden zusammenzuarbeiten. Während des Studiums wirst du mit unterschiedlichen Grup-
pen von Studierenden zusammenarbeiten, und wirst dir dabei nicht immer aussuchen können mit wem.
Das erfordert ein gewisses Maß an Teamwork, Selbstorganisation und Arbeitsteilung.
uni:check 4.3 Referate halten | 9

Warum ist das wichtig?


Gruppenarbeiten sind ein zentraler Bestandteil vieler Lehrveranstaltungen. Dabei wirst du häufig ge-
meinsam mit anderen Studierenden innerhalb, aber auch außerhalb der Lehrveranstaltung Aufgaben
bewältigen müssen, wie z. B. eine Seminararbeit schreiben oder ein Referat vorbereiten und präsen-
tieren. Weil es im Studium keine fixen Schulklassen gibt, kannst du nicht immer in der gleichen Studie-
rendengruppe arbeiten. Manchmal werdet ihr auch in Kleingruppen eingeteilt, könnt euch die Arbeits-
kolleg*innen also nicht immer selbst aussuchen.

Referate halten
Du hast angegeben, dass du dir (eher) vorstellen kannst, Referate vor anderen Studierenden und Leh-
renden zu halten. Das ist gut, denn für viele Studierende stellt das gerade zu Beginn des Studiums eine
Herausforderung dar.

Warum ist das wichtig?


An der Uni wirst du viele Referate halten und deine selbstständig ausgearbeiteten Inhalte vor anderen
präsentieren. Diese Kompetenz wird jedoch nicht nur im Studium, sondern auch später im Berufsleben
wichtig sein.

Tipps:
Gute Vorbereitung und viel Übung sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Referat. Übe also
deine Präsentation vor Kolleg*innen oder Freund*innen. Je besser du die Inhalte beherrscht, desto
selbstsicherer trittst du auf. Es wird dir auch leichter fallen, vor einer großen Gruppe zu sprechen.
Das Feedback von Lehrenden und Mitstudierenden kann dir dabei helfen, deine Präsentations-
techniken zu verbessern und es wird dir von Mal zu Mal leichter fallen, ein Referat oder einen
Vortrag zu halten.

Links:

Mehr Information gibt es z.B. hier:


[Link]/studienbewaeltigung/referate-halten/einstieg/
uni:check Eigenverantwortung | 10

Eigenverantwortung
Du hast angegeben, dass du dir (eher) gut vorstellen kannst, dein Studium selbstständig zu organisie-
ren. Deine Bereitschaft zur Selbstorganisation wird dir im Studium von Vorteil sein.

Warum ist das wichtig?


An der Uni gibt es keine vorgegebenen Stundenpläne. Du bist selbst dafür verantwortlich, deinen Se-
mesterplan zu organisieren und musst zu einem großen Teil selbst entscheiden, welche Lehrveran-
staltungen du besuchen möchtest und welche Prüfungen du wann machst. Das verschafft dir einen
hohen Grad an Flexibilität, erfordert aber gleichzeitig ein gewisses Maß an Disziplin. Es liegt in deiner
Verantwortung, dein Studium so zu planen, dass du erfolgreich vorankommst.

Tipps:
Auf der Lernplattform Moodle stellen viele Lehrende Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Be-
treuung und Übungen finden interaktiv statt - das unterstützt dich beim eigenverantwortlichen
Lernen.
Wenn du dich mal nicht auskennst, ist es oft einfacher, eine Kollegin oder einen Kollegen zu
fragen, als eine Lehrperson. Auf der Lernplattform gibt es daher Diskussionsforen, in denen du
dich austauschen kannst.

Links:
Viele Fächer bieten online Informationen zum Ablauf des Studiums an und zeigen dir Semesterpläne,
an denen du dich orientieren kannst. Hier findest du Informationen dazu:

Informationen zur Organisation deines Studiums an der Uni Wien findest du hier:
[Link]/studienorganisation
Schritt für Schritt durchs Semester:
[Link]/studienorganisation/semesterplanung
uni:check Abwechslung | 11

Abwechslung
Erweiterungscurricula
Du hast angegeben, dass du dir (eher) gut vorstellen kannst, dass Lehrveranstaltungen aus anderen
Studienrichtungen deine Neugier wecken. Gut, dass du dem offen gegenüberstehst!

Warum ist das wichtig?


Der Lehrplan eines Studiums wird an der Universität als Curriculum bezeichnet. Erweiterungscurricula
sind in den meisten Bachelorstudien verpflichtend und bieten dir eine gute Möglichkeit, den eigenen
Wissenshorizont zu erweitern. Dabei kannst du aus über 100 Erweiterungscurricula wählen, die von
Ägyptologie über Ökologie bis hin zu Zeitgeschichte reichen.
Die Uni hat den Anspruch, "neugierige, zur Kritik fähige und sich selbst weiterbildende junge Menschen
zu bilden". Neugier ist eine starke Antriebskraft der wissenschaftlichen Erkenntnisfindung und sie ist der
Motor vieler wissenschaftlicher Errungenschaften und Entdeckungen. Vielleicht kennst du das Gefühl,
von einer Frage so gefesselt zu sein, dass du dich ganz darauf konzentrierst, ihr auf den Grund zu
gehen. Genau dieser Antrieb wird dir im Studium helfen, Phasen durchzustehen, in denen du vielleicht
viel Anstrengung aufwenden musst, um voranzukommen.
Albert Einstein sagte einmal: Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich
neugierig.

Tipp:
Nutze die Vielfalt des Angebots und schau dir bereits vor Studienbeginn auch jene Erweiterungscur-
ricula an, die dir auf den ersten Blick wenig sagen. Vielleicht entdeckst du dabei dein Interesse für
Fachgebiete, von denen du nicht einmal wusstest, dass es sie gibt.
Links:

Mehr Information zu Erweiterungscurricula gibt es hier:


[Link]/erweiterungscurricula-und-alternative-erweiterungen

Go International!
You indicated that you could imagine spending part of your studies abroad.

Why is that important?


In most study programmes, spending a semester abroad is not mandatory, but many students glad-
ly take the opportunity to get to know new countries, cultures, languages and people. Having some
international experience can also be an advantage in future job applications.
You have the opportunity to visit a partner university within Europe on an EU-subsidized scholarship
(Erasmus+ student exchange), but also outside the EU (Non-EU student exchange programmes).
And on top of your scholarship, you are also exempt from any tuition fees during your Erasmus+
stay at your home university as well as your host university!
The majority of your studies, however, will take place in Vienna, and German is the predominant lan-
guage of instruction in all bachelor programmes at the University of Vienna.
uni:check 6.2 Go International! | 12

Tip:
A semester abroad is also a good opportunity to improve your English language skills. Although courses
at the University of Vienna are mostly held in German, you will probably have to read many scientific
papers in English during your studies, as English is the international language of science.
Links:

More information here, in English:


[Link]/en/student-mobility/outgoing-students

oder auf Deutsch:


[Link]/student-mobility/outgoing-students
uni:check Herausforderungen | 13

Herausforderungen
Am Studium dranbleiben
Du solltest einschätzen, welche Gründe besonders häufig als Ursache für einen Studienabbruch ge-
nannt werden.

Warum haben wir das gefragt?


Etwa ein Drittel der Studierenden brechen ihr Studium vorzeitig ab. Einige davon beginnen dann ein
anderes Studienfach, das ihnen mehr zusagt. Die Gründe für einen Abbruch sind vielfältig. Einige For-
scher*innen haben sich mit den Beweggründen für Studienabbrüche beschäftigt und die am häufigsten
genannten Motive identifiziert (1).
Die Häufigkeit der Angabe als Hauptursache für den Studienabbruch in Prozent:

Eigene Erwartungen nicht erfüllt - 15%


Mit (Neben-)Job nicht vereinbar - 14%
Wechsel an andere Hochschule - 9%
Lebenserhaltungskosten - 8%
Überforderung - 6%
Zu wenig praxisorientiert - 5%
Familiäre Betreuungspflichten - 2%

(1) Unger, Martin / Wroblewski, Angela / Latcheva, Rossalina / Zaussinger, Sarah / Hofmann, Julia
& Musik, Christoph (2009). Frühe Studienabbrüche an Universitäten in Österreich. IHS-Projektbericht,
Wien: Institut für Höhere Studien (IHS). doi: 10.5167/uzh-68644

Tipp:
Fragt man Studierende, die ihr Studium abgebrochen haben, nach der Ursache, sagen viele von ihnen:
”Ich habe mir etwas ganz Anderes vorgestellt.” Informiere dich daher schon vorher genau, was dich
im Studium erwartet, also welche Inhalte in welchem Umfang gelehrt werden. Diese Info findest du im
jeweiligen Curriculum.
Links:

Viele Informationen rund um das Thema Studien- und Berufswahl findest du auf studiversum,
dem Informationsportal des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung:
[Link]
Wenn du dein Studium nicht selbst finanzieren kannst, hast du Anspruch auf Studienbeihilfe.
Alle Informationen zu Voraussetzungen, Höhe und Fristen findest du hier:
[Link]
Eigene Kinder oder pflegebedürfte Angehörige – familiäre Betreuungspflichten können ein Stu-
dium verzögern. Unterstützung findest du hier:
[Link]
Bei der psychologischen Studierendenberatung kannst du ein persönliches Beratungsgespräch
zu verschiedenen Themen in Anspruch nehmen:
[Link]/angebote/angebote-im-ueberblick
uni:check 7.2 Arbeitsaufwand | 14

Arbeitsaufwand
Du solltest einschätzen, wie viele Stunden du pro Woche einplanen musst, damit du ein Bachelorstu-
dium in der vorgesehenen Zeit („Mindeststudiendauer“) abschließen kannst. Im Durchschnitt sind es
etwa 31-40 Arbeitsstunden.

Warum haben wir das gefragt?


Ein Studium ist Teil deiner persönlichen Lebensplanung und du entscheidest selbst, wie viel Zeit du da-
für aufwendest. Im Unterschied zur Schule bist du aber selbst für die Gestaltung und Zeitplanung deines
Studiums verantwortlich. (Neben-)Jobs oder andere Verpflichtungen können die Studiendauer erhöhen.
Beachte, dass du nach dem Überschreiten der Mindeststudiendauer und zwei Toleranzsemestern (also
in der Regel ab dem 9. Semester) für jedes weitere Semester einen Studienbeitrag zahlen musst.
Die Uni Wien hat ihre Absolvent*innen befragt, wie viel Zeit sie durchschnittlich für ihr Studium aufge-
wendet haben. Wie du in der Grafik siehst, wenden viele Studierende weniger als 30 Stunden wöchent-
lich für ihr Studium auf. Oft geht dies allerdings mit einer erhöhten Studiendauer einher.

Quelle: Studienabschlussbefragung 2016-2018 der Besonderen Einrichtung für Qualitätssiche-


rung, Universität Wien
uni:check 7.2 Arbeitsaufwand | 15

Tipps:
In den Semesterferien (Februar) und den Sommerferien (Juli, August, September) finden keine
Vorlesungen oder Seminare statt. Viele Studierende nutzen diese Zeit, um Urlaub zu machen und
Ferialjobs oder -praktika zu absolvieren. Meist bereiten sie sich aber auch in den Ferien auf die
nächsten Prüfungen vor.
An einer Uni wird der Arbeitsaufwand in ECTS-Punkten (European Credit Transfer System) ge-
messen, wobei 1 ECTS-Punkt für 25 Stunden an tatsächlichem Arbeitsaufwand (über das Se-
mester verteilt) steht. ECTS-Punkte helfen dir abzuschätzen, wie aufwändig eine Vorlesung oder
ein Seminar ist.

Links:

Vollzeitstudium? Teilzeitstudium? Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu studieren. Weitere


Informationen findest du auch auf studiversum:
[Link]/main-menu/orientieren/vor-dem-studium/wie-willkann-ich-studieren
uni:check Studienabschluss | 16

Studienabschluss
Motivation
Zu Beginn von uni:check haben wir dich gefragt, warum du studieren möchtest.

Warum haben wir das gefragt?


Hohe Motivation ist eine wichtige Grundlage, um ein Studium erfolgreich zu absolvieren. Es kommt
jedoch nicht nur darauf an, wie stark deine Motivation ist, wichtig ist auch, warum du motiviert bist.
Besonders die intrinsische Motivation ist ein oft unterschätzter Faktor für Studienerfolg. Wenn dein
Interesse an einem Studienfach hoch ist, du das Studium als etwas Sinnvolles erlebst und Spaß an der
Sache hast, sind das gute Voraussetzungen, die dich auch durch anstrengende Studienzeiten bringen.
Alle Studienwahlmotive, die nicht direkt mit den Studieninhalten zusammenhängen, also extrinsische
Motivationsfaktoren, sind weniger wichtig für deinen Studienerfolg.

Tipp:
Wenn du dich gerne mit den Studieninhalten beschäftigst, weil sie dich interessieren, wird es dir leichter
fallen für Prüfungen zu lernen und Aufgaben zeitgerecht zu erledigen.

Studienabschluss
Du hast angegeben, es für (eher) wahrscheinlich zu halten, dass du nach dem Bachelorstudium noch
weiter studieren wirst.

Warum haben wir das gefragt?

Nach dem Bachelorstudium hast du einen vollwertigen Abschluss, auf den du stolz sein kannst. Was
du danach machst, ist zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinlich schwierig vorherzusagen.
Ein auf dem Bachelor aufbauendes Masterstudium ermöglicht dir eine weiterführende fachliche Spe-
zialisierung. Diese Qualifikation wissen viele Arbeitgeber*innen zu schätzen, was sich in Karriereaus-
sichten und Einkommen widerspiegeln kann. Dennoch ist eine akademische Ausbildung alleine keine
Garantie für Top-Gehälter oder Top-Jobs. Es wird von dir selbst abhängen, wie viel Nutzen du aus
einem Studium ziehen kannst.
uni:check 8.2 Studienabschluss | 17

Tipps:
Informiere dich, welcher Bildungsabschluss in den von dir gewünschten Berufen erwartet wird,
denn in einigen Berufsfeldern ist eine weiterführende fachliche Vertiefung, wie sie erst im Master-
studium vorgesehen ist, sehr wichtig. Jobangebote bieten hier eine gute Orientierung.

Viele Studierende holen sich bereits während des Bachelorstudiums praktische Erfahrungen, in-
dem sie nebenbei arbeiten oder Praktika absolvieren. Auch an der Uni selbst gibt es verschiedene
Jobs für Studierende (z.B. als Tutor*in oder Studienassistent*in), mit denen du nicht nur Geld ver-
dienen, sondern auch Erfahrung sammeln und Kontakte knüpfen kannst, auf die du nach dem
Studium zurückgreifen kannst.

Links:

Schnittstelle zwischen Uni und Berufseinstieg - Uniport, das Karriereservice der Uni Wien:

– [Link]/uniport-fuer-studierende

Auf diesen zwei Websites erhältst du Informationen zum Durchschnittsgehalt in konkreten Be-
rufen:

– [Link]
– [Link]

Deine virtuelle Reise durch ein Bachelorstudium an der Uni Wien endet hier. Ob du nach der Schule
auf eine Universität, eine Fachhochschule oder in die Arbeitswelt möchtest, musst du heute noch nicht
entscheiden. Nun, da du die Uni Wien ein wenig besser kennengelernt hast, weißt du aber vielleicht
schon besser, wohin dein Weg führen soll.
Wenn du dir jetzt bestimmte Fächer an der Uni Wien genauer anschauen möchtest, kannst du unse-
re fach:checks bearbeiten. Noch gibt es nicht zu jedem Bachelorstudium einen fach:check, aber wir
erweitern unser Angebot laufend:

[Link]
uni:check

Erstellt vom Center for Teaching and Learning der Universität Wien.

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