0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
9 Ansichten5 Seiten

Aufforderung

Muhammad Abdullah Cheema wird aufgefordert, Kindergeld bei der Familienkasse Berlin-Brandenburg zu beantragen, um seine Hilfebedürftigkeit zu verringern. Er muss bis zum 19.12.2025 nachweisen, dass er den Antrag gestellt hat, da das Jobcenter berechtigt ist, den Antrag für ihn zu stellen, falls er dies nicht umgehend tut. Der Anspruch auf Kindergeld kann seine Leistungen nach dem SGB II beeinflussen.

Hochgeladen von

cheemainberlin999
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
9 Ansichten5 Seiten

Aufforderung

Muhammad Abdullah Cheema wird aufgefordert, Kindergeld bei der Familienkasse Berlin-Brandenburg zu beantragen, um seine Hilfebedürftigkeit zu verringern. Er muss bis zum 19.12.2025 nachweisen, dass er den Antrag gestellt hat, da das Jobcenter berechtigt ist, den Antrag für ihn zu stellen, falls er dies nicht umgehend tut. Der Anspruch auf Kindergeld kann seine Leistungen nach dem SGB II beeinflussen.

Hochgeladen von

cheemainberlin999
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

Persönliche Vorsprachen:

Groß-Berliner Damm 73 A-E, 12487 Berlin

Jobcenter Berlin Treptow-Köpenick, Postfach 961111, 12474 Berlin

Mein Zeichen: 97100


BG-Nummer: 92204//0067063
Herrn
Muhammad Abdullah Cheema (Bei jeder Antwort bitte angeben)
Siemensstr. 27 Telefon: +49(30)5555752222
12459 Berlin Telefax: +49(30)5555757549
E-Mail:
Datum: 02.12.2025

Erinnerung - Beantragung vorrangiger Leistungen

Guten Tag Muhammad Abdullah Cheema,

nach den mir vorliegenden Unterlagen können Sie einen Anspruch auf Kindergeld haben.

Bitte beantragen Sie daher nach Zugang dieses Schreibens Kindergeld bei der Familienkasse Berlin-Branden-
burg.

Bitte weisen Sie mir mit dem beigefügten Vordruck spätestens bis zum 19.12.2025 Ihre Antragstellung nach.

Sollten Sie die Voraussetzungen für Kindergeld nicht beziehungsweise erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllen,
bitte ich Sie, eine entsprechende Bescheinigung des zuständigen Leistungsträgers vorzulegen.

Begründung:

Sie sind verpflichtet, Sozialleistungen anderer Träger in Anspruch zu nehmen und die dafür erforderlichen Anträ-
ge zu stellen, sofern dies zur Vermeidung, Beseitigung, Verkürzung oder Verminderung der Hilfebedürftigkeit er-
forderlich ist (§ 12a Zweites Buch Sozialgesetzbuch - SGB II).
Aufgrund Ihrer gesetzlichen Verpflichtung, vorrangige Leistungen in Anspruch zu nehmen, bin ich außerdem be-
rechtigt, den Antrag ersatzweise für Sie zu stellen, wenn Ihre Antragstellung nicht umgehend erfolgt (§ 5 Ab-
satz 3 SGB II). Auch wenn das Jobcenter den Antrag stellt, müssen Sie gegenüber dem vorrangigen Träger Ih-
ren Mitwirkungspflichten nachkommen.

Kommen Sie Ihren Mitwirkungspflichten nicht nach und versagt der vorrangige Träger seine Leistung daraufhin
bestandskräftig, können auch Ihre Leistungen nach dem SGB II so lange versagt oder entzogen werden, bis Sie
allegro_antrgst_sonst_soziall_le___v25.11.00.20_v18_04.06.2025

Ihrer Verpflichtung gegenüber der Familienkasse Berlin-Brandenburg nachgekommen sind (§ 5 Absatz 3 Satz 3
SGB II).

Der Anspruch auf Kindergeld kann den Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem
SGB II verringern oder ganz ausschließen.

Dienstgebäude Telefon Öffnungszeiten Bankverbindung


Groß-Berliner Damm 73 A-E +4930/555575-2222 Montag 08:00 - 12:30 BA-Service-Haus
12487 Berlin Telefax Dienstag 08:00 - 12:30 Bundesbank
+4930/555575-6669 Donnerstag 08:00 - 12:30, 14:00 - 18:00 BIC: MARKDEF1760
Internet Freitag 08:00 - 12:30 IBAN: DE50 7600 0000 0076 0016 17
[Link]/jobcenter-treptow-koepenick Donnerstags ab 14:00 Uhr nur für
Berufstätige und
Maßnahmeteilnehmer/innen
Bedarfsgemeinschaft 92204//0067063 Seite 2 von 2

Unter Abwägung aller Gesichtspunkte, bin ich zu der Entscheidung gekommen, Sie zur Beantragung vorrangiger
Leistungen aufzufordern.
Das Jobcenter ist gehalten, wirtschaftlich und sparsam zu handeln. Sie sind verpflichtet, die Hilfebedürftigkeit zu
beseitigen oder zu verringern. Es sind keine maßgeblichen Gründe ersichtlich, welche gegen die Beantragung
der genannten vorrangigen Leistungen sprechen. In Abwägung Ihrer Interessen mit dem Interesse an wirtschaftli-
cher und sparsamer Verwendung von Leistungen nach dem SGB II ist Ihnen die Beantragung der genannten vor-
rangigen Leistung zumutbar, da Hilfebedürftigkeit in Ihrem Fall beseitigt beziehungsweise verringert wird.

Ihr Recht

Gegen diesen Bescheid kann jede betroffene Person oder ein von dieser bevollmächtigter Dritter innerhalb eines
Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erheben.
Für minderjährige oder nicht geschäftsfähige Personen handelt deren gesetzlicher Vertreter.

Dafür stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Elektronisch

Der Widerspruch kann elektronisch in einer für den Schriftformersatz zugelassenen Form
übermittelt werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
[Link]

2. Schriftlich

Der Widerspruch ist bitte an das im Dokumentenkopf genannte Jobcenter zu richten.

3. Zur Niederschrift

Das im Dokumentenkopf genannte Jobcenter kann auch aufgesucht und der Widerspruch dort
schriftlich aufgenommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Jobcenter Berlin Treptow-Köpenick

Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist auch ohne Unterschrift wirksam.

Anlagen
Gesetzestexte zu Ihrer Information
Antwortvordruck
Gesetzestexte zu Ihrer Information

Auszug aus dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)

§ 5 SGB II

Verhältnis zu anderen Leistungen

(1) Auf Rechtsvorschriften beruhende Leistungen Anderer, insbesondere der Träger anderer
Sozialleistungen, werden durch dieses Buch nicht berührt. Ermessensleistungen dürfen nicht
deshalb versagt werden, weil dieses Buch entsprechende Leistungen vorsieht.

(2) Der Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach diesem Buch schließt
Leistungen nach dem Dritten Kapitel des Zwölften Buches aus. Leistungen nach dem Vierten
Kapitel des Zwölften Buches sind gegenüber dem Bürgergeld nach § 19 Absatz 1 Satz 2
vorrangig.

(3) Stellen Leistungsberechtigte trotz Aufforderung einen erforderlichen Antrag auf Leistungen eines
anderen Trägers nicht, können die Leistungsträger nach diesem Buch den Antrag stellen sowie
Rechtsbehelfe und Rechtsmittel einlegen. Der Ablauf von Fristen, die ohne Verschulden der
Leistungsträger nach diesem Buch verstrichen sind, wirkt nicht gegen die Leistungsträger nach
diesem Buch; dies gilt nicht für Verfahrensfristen, soweit die Leistungsträger nach diesem Buch
das Verfahren selbst betreiben. Wird eine Leistung aufgrund eines Antrages nach Satz 1 von
einem anderen Träger nach § 66 des Ersten Buches bestandskräftig entzogen oder versagt, sind
die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach diesem Buch ganz oder teilweise so
lange zu entziehen oder zu versagen, bis die leistungsberechtigte Person ihrer Verpflichtung nach
den §§ 60 bis 64 des Ersten Buches gegenüber dem anderen Träger nachgekommen ist. Eine
Entziehung oder Versagung nach Satz 3 ist nur möglich, wenn die leistungsberechtigte Person
vom zuständigen Leistungsträger nach diesem Buch zuvor schriftlich auf diese Folgen
hingewiesen wurde. Wird die Mitwirkung gegenüber dem anderen Träger nachgeholt, ist die
Versagung oder Entziehung rückwirkend aufzuheben.

(4) Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem Ersten Abschnitt des Dritten Kapitels werden
nicht an oder für erwerbsfähige Leistungsberechtigte erbracht, die einen Anspruch auf
Arbeitslosengeld oder Teilarbeitslosengeld haben.

(5) Leistungen nach den §§ 16a, 16b, 16d sowie 16f bis 16k können auch an erwerbsfähige
Leistungsberechtigte erbracht werden, sofern ein Rehabilitationsträger im Sinne des Neunten
Buches zuständig ist; § 22 Absatz 2 Satz 1 und 2 des Dritten Buches ist entsprechend
anzuwenden.

§ 12a SGB II

Vorrangige Leistungen

Leistungsberechtigte sind verpflichtet, Sozialleistungen anderer Träger in Anspruch zu nehmen und die dafür
erforderlichen Anträge zu stellen, sofern dies zur Vermeidung, Beseitigung, Verkürzung oder Verminderung der
Hilfebedürftigkeit erforderlich ist. Abweichend von Satz 1 sind Leistungsberechtigte nicht verpflichtet,

1. bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres eine Rente wegen Alters vorzeitig in Anspruch zu nehmen oder
2. Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz in
Anspruch zu nehmen, wenn dadurch nicht die Hilfebedürftigkeit aller Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
für einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens drei Monaten beseitigt würde.

Für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 findet Satz 2 Nummer 1 mit der
Maßgabe Anwendung, dass Leistungsberechtigte nicht verpflichtet sind, eine Rente wegen Alters vorzeitig in
Seite 2 von 2

Anspruch zu nehmen.
Name, Vorname, Geburtsdatum
Cheema, Muhammad Abdullah, geb. 19.07.2007

Kundennummer 922D827885 Nummer der Bedarfsgemeinschaft 92204//0067063

Jobcenter Berlin Treptow-Köpenick


Groß-Berliner Damm 73 A-E
12487 Berlin

Antwort auf Ihr Schreiben vom 02.12.2025 zur Antragstellung auf vorrangige Leistungen

Antrag auf Kindergeld gestellt:

ja, am: _____________________ Eine Bestätigung habe ich beigefügt.

Die Zahlung erfolgt voraussichtlich ab: ______________________

nein

Begründung:
________________________________________________________________
________________________________________________________________
________________________________________________________________
________________________________________________________________

Ablehnungsbescheid / Bescheinigung habe ich beigefügt.

Falls noch weitere Rückfragen erforderlich sind,


bin ich telefonisch erreichbar unter der Nummer:

,
Ort Datum Unterschrift

*S1*

Das könnte Ihnen auch gefallen