0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
4 Ansichten10 Seiten

ST023C

Das Dokument beschreibt die Berechnung von unverankerten und einfach verankerten Spundwänden mit dem Programm BTS STATIK, basierend auf Empfehlungen von Arbeitskreisen. Es erläutert die Eingabeparameter, die verschiedenen Belastungen, die Berechnung von Schnittgrößen und die Durchführung von Bemessungen sowie Nachweisen für Anker und Gurtungen. Zudem werden spezifische Anforderungen und Einschränkungen bei der Eingabe von Boden- und Geländedaten aufgeführt.

Hochgeladen von

C H
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
4 Ansichten10 Seiten

ST023C

Das Dokument beschreibt die Berechnung von unverankerten und einfach verankerten Spundwänden mit dem Programm BTS STATIK, basierend auf Empfehlungen von Arbeitskreisen. Es erläutert die Eingabeparameter, die verschiedenen Belastungen, die Berechnung von Schnittgrößen und die Durchführung von Bemessungen sowie Nachweisen für Anker und Gurtungen. Zudem werden spezifische Anforderungen und Einschränkungen bei der Eingabe von Boden- und Geländedaten aufgeführt.

Hochgeladen von

C H
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

®

Programmvertriebsgesellschaft mbH  Lange Wender 1  34246 Vellmar


BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 23C - Spundwand - Lasten Seite 1

23C Spundwand einfach

Leistungsumfang
Mit diesem Programm können unverankerte oder einfach verankerte Spundwände mit freier Auflagerung im Boden, teilweiser
oder voller Einspannung berechnet werden. Grundlage der Programme sind die Empfehlungen der Arbeitskreise ‘Baugruben’
(EAB),(5) und ‘Ufereinfassungen’ (EAU), (4).

System und Belastung (23C)


Die Eingabe der Systemabmessungen erfolgt in der Kotenform H=(NN)+/-x. Dabei kann das Gelände durch Höhenangabe,
Geländeneigung, Neigung und Höhe der Baugrubensohle sowie evtl. Bermenabmessungen beschrieben werden. Die Höhe des
Spundwandkopfes kann unabhängig von den übrigen Systemdaten angegeben werden. Als Geländeoberkante GOK ist der
Punkt definiert, von dem an die Geländeoberfläche einen stetigen Verlauf hat (s. Anl.). Nicht benötigte Eingabezeilen
können mit der Eingabe ‘0’ am Zeilenanfang gelöscht werden. Es ist auf die Vorzeichendefinition zu achten !

Es können max. 5 Bodenschichten angegeben werden. Mit der Vorgabe der letzten Schichtdicke wird festgelegt, bis zu welcher
Tiefe unter GOK die Erddruckberechnung durchgeführt wird. Dabei ist zu beachten, daß der Boden bis zur geschätzten
unverankerten Einbindetiefe der Wand beschrieben ist (ca. das 1.0-1.2-fache der Abfangungshöhe). Eine evtl. vorhandene
Geländeneigung darf höchstens so groß wie der kleinste Reibungswinkel der Schichtung sein.

Als Raumgewichte werden Gamma feucht/wassergesättigt und Gamma’ unter Auftrieb angegeben. Ein hydrostatischer
Differenzwasserdruck kann durch die Angabe von gelände- und baugrubenseitigem Wasserstand erfaßt werden. Bei hohen
Wasserdrücken sollte die Berücksichtigung des Strömungsdrucks durch die Modifizierung des effektiven Raumgewichts der
betreffenden Schicht erfolgen.

Bei der Angabe der Wandreibungswinkel ist zu beachten, daß Delta a i.a. positiv, Delta p i.a. negativ ist.

Folgende Belastungen können angegeben werden:

- am Wandkopf wirkend: horizontale und vertikale Linienlast und Moment (zur Baugrubenseite drehend positiv)
- durchgehende Flächenlast auf GOK
- Flächenlast auf Berme
- Ersatzlast, die, wenn Berme vorhanden, auf Berme steht, sonst auf GOK
- Fundamentlast mit beliebiger Einbindetiefe t (von GOK aus)
Dabei ist ap bzw. ap’ = Abstand der Last von der Wand
bp bzw. bp’ = Belastungsbreite

Begrenzte Belastungen werden nach (1), der Einfluß der Berme nach (2) erfaßt.

Einschränkung bei der Eingabe: GW-Stand auf der Baugrubenseite darf nicht höher als auf der Geländeseite sein!

Erddruckbeiwerte und Belastungsfigur


Die Beiwerte für den aktiven und passiven Erddruck werden nach Krey/Ehrenberg, für Phi>35 Grad nach Caquot/Kerisel
berechnet.

Für den Erdwiderstand ist ein Sicherheitsbeiwert Eta p anzugeben (Kph’=Kph/Eta p). Der Rechenwert der Kohäsion C kann
für die Bestimmung des Erdwiderstands durch die Angabe von Eta c reduziert werden.

Bei der Ermittlung der Belastungsfigur hat der Benutzer die Wahl zwischen der klassischen, hydrostatischen Erddruckverteilung
und der Trapezverteilung nach Lehmann (gilt jedoch nur für Erddruck aus Bodeneigengewicht!).
Das Programm berechnet die Belastungsfigur aus Erddruck in Belastungsstreifen, innerhalb derer der Belastungsverlauf linear
ist. Die Streifen werden intern in weitere Abschnitte unterteilt (max. 60). An diesen Stellen werden die Schnittgrößen ermittelt
(auch eine teilweise Einspannung).
®
Programmvertriebsgesellschaft mbH  Lange Wender 1  34246 Vellmar
BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 23C - Spundwand - Lasten Seite 2

Schnittgrößenberechnung (23F)
Die Schnittkräfte der unverankerten Wand werden durch Mehrfachintegration der Belastungsmatrix q(x) mit den Gleichungen
für den elastischen Biegebalken ermittelt. Ausgegeben werden die Schnittstelle x unter Wandkopf, die Querkraft Q(x), das
Biegemoment M(x) und die E*I-fache Durchbiegung E*I*s(x). Diese Werte können bei Wahl einer Verankerung auf Wunsch
gesondert ausgegeben werden. Bei Wahl einer Verankerung sollte zur Beschränkung des oberen Stützmoments die Ankerlage
im oberen Drittel der freien Wandhöhe liegen. Die Ausgabe der Ergebnisse der verankerten Wand erfolgt in der vom Programm
vorgenommenen Unterteilung mit dem jeweiligen Einspanngrad (0 bis 100%). Es werden
jeweils Bohlenlänge, Einspanngrad, Ankerkraft, Lage und Größe von [Link] und [Link] ausgegeben. Für die Bemessung
muß eine der ausgegebenen Bohlenlängen gewählt werden. Die zugehörigen Schnittgrößen werden im Bemessungsteil wieder
ausgegeben.

Bemessung/Ankernachweise (23I)
Die in 23F ermittelten Schnittgrößen dienen zur Bemessung und können bei Bedarf korrigiert werden. Für die Profiltypen
LARSSEN, HOESCH und KRUPP sind Querschnittswerte gängiger Profile abgespeichert und abrufbar.

Bei verankerten Spundwänden können die wichtigsten Ankernachweise durchgeführt werden. Wird ein Verpreßanker gewählt,
berechnet das Programm die wirksame Ankerlänge, die vom Benutzer modifiziert werden kann, falls nicht über die gesamte
berechnete Länge verpreßt wird. Bei der Angabe der Grenzmantelreibung muß eine evtl. geforderte Sicherheit enthalten sein!
Wählt der Benutzer eine Ankerplatte, überprüft das Programm die Ankerlänge auf die Überschneidung des aktiven Erdkeils
hinter der Wand mit dem passiven des Erdkörpers vor der Ankerplatte. Die Berechnung des Erdwiderstands vor der Ankerplatte
erfolgt für den ebenen Fall, so daß der kritische Ankerabstand nach (3) nicht überschritten werden sollte. Der Erdwiderstand
vor der Platte wird mit Delta p = 0 gerechnet (sichere Seite).
Die Sicherheit gegen Aufbruch des Verankerungsbodens wird mit Eta >= 1.50 nachgewiesen.

Die Standsicherheit in der tiefen Gleitfuge (Ermittlung der möglichen Ankerkraft) wird nach Kranz durchgeführt. Die
Abmessungen des Gleitkeils werden berechnet und können gegebenenfalls korrigiert werden. Die mögliche Ankerkraft Za’
ergibt sich aus dem Grenzgleichgewicht aller am Bruchkörper angreifenden Kräfte. Dabei werden Auflasten nur dann
berücksichtigt, wenn sie zu einer Verkleinerung von Za’ führen. Der Erddruck an der Wandseite wird ohne Wasserüberdruck
berechnet, der Erddruck hinter der Ersatzwand kann mit einem gesondert angegebenen Wasserstand bestimmt werden, falls
außerhalb des Gleitkeils ein höherer Wasserstand vorhanden ist.

Nachweis der Aufnahme der Vertikalkräfte:

Es wird zuerst das innere Gleichgewicht in vertikaler Richtung bestimmt:

Eta v = (Eav+Cv+Av+Pv+G)/Uv,

wobei im Zähler die ‘Aktionskräfte’ stehen, der Vertikalanteil des Erddrucks, der Ankerkraft, der Belastung am Wandkopf,
der Ersatzkraft C sowie Eigengewicht der Wand, im Nenner als ‘Reaktionskraft’ die Vertikalkomponente des Erdwiderstands.
Mindestsicherheiten sind Eta=1.0 bei eingespannter, Eta=1.50 bei frei aufgelagerter Wand. Der Vertikalanteil der Ersatzkraft
C wird anfangs mit Delta pc = +1/3 Phi berechnet. Ist damit der Nachweis nicht gewährleistet, so kann Delta p bis -Phi variiert
werden.
Ist die vorhandene Sicherheit geringer als die erforderliche, so bedeutet das, daß die Resultierende nach oben gerichtet ist und
die gesamte Berechnung mit geringerem Delta p für Ep durchgeführt werden muß (Alternative: größere Ankerneigung). Bei
sehr großen Sicherheiten, [Link]. im Programm bei Eta v > 4, muß der Nachweis des äußeren Gleichgewichts geführt werden:

Eta v = (Qr+Qs)/(Eav+G+Pv+Av) >= 1.5,

(Qr = Mantelreibung der Wand über die Einbindetiefe, Qs = Spitzendruck)

Die im Programm vorgegebenen, aus (6) entnommenen Werte für Qr und Qs können vom Benutzer verändert werden. Ist die
erforderliche Sicherheit nicht gegeben, so wird Qr durch Epv ersetzt (falls Epv > Qr) und der Nachweis wiederholt.
®
Programmvertriebsgesellschaft mbH  Lange Wender 1  34246 Vellmar
BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 23C - Spundwand - Lasten Seite 3

Nachweis der Ankergurtung:

Der Nachweis des Ankergurts wird nach EAU, E30 (4) durchgeführt. Dabei wird als horizontale Belastung die vorhandene
Ankerkraft angesetzt (veränderbar), als vertikale Belastung das Eigengewicht der Gurtung mit einem Zuschlag von 10% für
Bolzen, Unterlagsplatten etc., anteilig Bodengewicht, Erddruck und Nutzlast über dem Gurt sowie die Vertikalkomponente der
Ankerkraft.
Der Benutzer kann eigene Profile für den Gurt eingeben (wobei er jedoch auch das Moment aus vertikaler Belastung angeben
muß) oder vom Programm zwei U-Profile mit liegendem Steg wählen lassen. Der Spannungsnachweis wird nach DIN 1050
geführt.

Literaturhinweise:

(1) Spundwand-Handbuch Berechnung, Hoesch-Estel

(2) Jenne, G.: Praktische Ermittlung des Erddrucklastbildes.


Die Bautechnik 6/1960

(3) Buchholz,W.: Erdwiderstand vor Ankerplatten.


Jahrbuch der Hafenbautechnischen Gesellschaft e.V., Hamburg, [Link] 1930

(4) Empfehlungen des Arbeitsausschusses ‘Ufereinfassungen’ (EAU)


6. Auflage Berlin, 1980

(5) Empfehlungen des Arbeitsauschusses ‘Baugruben’ (EAB)


Berlin , 1980

(6) Weissenbach, A.: Baugrubensicherung.


Grundbau-Taschenbuch Bd. 2, [Link]. 1982

Vorzeichenregelung:

Definition des Geländeverlaufes:


®
Programmvertriebsgesellschaft mbH  Lange Wender 1  34246 Vellmar
BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 23C - Spundwand - Lasten Seite 4

Erddruck aus Streifenlast: Erddruck aus Streifenlast 2:

Erddruck aus Linienlast:

Erddruckfigur nach Lehmann:

Eah und Belastungsnullpunkt aus der klassischen Erddruck- Die Erddruckverteilung nach Lehmann wird nur für Erddruck
figur aus Eigengewicht und durchgehende Flächenlast angesetzt.
Alle anderen Belastungsarten, wie z.B. Differenzwasserdruck
oder Linienlasten werden auf diese Figur in Ihrer "klassi-
schen" Verteilung aufgesattelt.

Achtung! Erddruckumlagerung darf nur für verankerte Wände angesetzt werden!


®
Programmvertriebsgesellschaft mbH  Lange Wender 1  34246 Vellmar
BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 23C - Spundwand - Lasten Seite 5

Momentenverteilung für Ankergurtung:

b = Stützweite für Vertikalbelastung der Gurtung

q x b2
max Mv = q = vertikale Belastung des Gurtes
10
a = Stützweite für Horizontalbelastung der Gurtung

[Link] x a2
max Mh = Ah in [kN/m]
10

Ermittlung von q:
®
Programmvertriebsgesellschaft mbH  Lange Wender 1  34246 Vellmar
BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 23C - Spundwand - Lasten Seite 6

Belastung der Gurtung aus vertikaler Ankerkraftkomponente:

1. Ankerkopf mit Gurt und Wand verbunden

a = Ankerabstand b = Gurtabstand

Statisches System:

Da die Bohlenschlösser keine Längskräfte übertragen, erhalten alle Gurtstützen gleiche Auflagerkräfte.

a.) a=b A = Zv M=0


b.) a = 2xb A = Zv/2 M = 0,125 x Zv x b
c.) a >= 3xb A = Zv x b/a M = 0,20 x Zv x b

2. Ankerkopf nur an Gurtung:

Statisches System:

a.) a=b A = Zv M = Zv x b/8


b.) a >= 2xb A = Zv x b/a M = Zv x B x 0.2
Programmvertriebsgesellschaft mbH l Lange Wender 1 l 34246 Vellmar

PROJEKT: D61 / Beispiele Pos. 7 Seite 1

POS.7 BAUGRUBENSPUNDWAND '23C'

S Y S T E M
Durchgängige und praxisgerechte Softwarelösungen für den Bauingenieur: BETRIEBSSYSTEM STATIK l PBS-CAD l BETRIEBSSYSTEM ZEICHNEN

Geländeoberkante auf Kote H = 88.10 m


Geländeneigung Beta 1 = 0.00 Grad
Berme: Länge L = 3.75 m auf Kote H = 86.50 m
Böschungsneigung: Beta 2 = 10.00 Grad
Baugrubensohle: auf Kote H = 77.90 m
Sohlneigung: Beta 3 = 0.00 Grad
Grundwasser hangseitig: auf Kote H = 82.50 m
Grundwasser baugrubenseitig auf Kote H = 80.50 m

B O D E N K E N N W E R T E

Schicht Raumgewicht Boden Wandreibung wirks.


Nr. Dicke üb./[Link] Phi aktiv passiv Kohs.
(-) (m) (kN/m3) (kN/m3) ----(Altgrad)----- (kN/m2)
1 6.15 18.50 10.50 30.00 20.00 -20.00 0.00
2 2.35 16.00 6.00 17.50 11.67 -11.67 5.00
3 3.30 17.00 7.00 25.00 16.67 -16.67 0.00
4 2.80 18.00 10.00 34.99 23.33 -23.33 0.00
5 5.40 20.50 10.50 27.50 18.33 -18.33 15.00

EINZELLASTEN am Wandkopf: vertikal Pv = 60.0 kN/m


horizontal Ph = 30.0 kN/m

FLÄCHENLASTEN:

Geländeauflast (gleichm. verteilt) p1 = 15.0 kN/m2


Durchgehende Last auf Berme p2 = 10.0 kN/m2
Programmvertriebsgesellschaft mbH l Lange Wender 1 l 34246 Vellmar

PROJEKT: D61 / Beispiele Pos. 7 Seite 2

Ersatzlast p'= 14.0 kN/m2, ap'= 1.00 m, bp'= 1.50 m

E R D D R U C K B E I W E R T E

Schicht-Nr. 1 2 3 4 5
aktiv Kah 0.279 0.473 0.346 0.225 0.311
Durchgängige und praxisgerechte Softwarelösungen für den Bauingenieur: BETRIEBSSYSTEM STATIK l PBS-CAD l BETRIEBSSYSTEM ZEICHNEN

passiv Kph 0.00 0.00 3.91 9.14 4.70

Sicherheitsbeiwert f. Erdwiderstand Ep : Eta p = 1.10


Zusätzliche Sicherheit für Kohs. bei Ep : Eta c = 1.00

B E L A S T U N G D E R W A N D

Belastungsfigur nach der klassischen Erddruckverteilung

Streifen horiz. Erddruck Wasserdruck vert. Erddruck


Nr. Dicke eh ob. eh unt. w ob. w unt. ev ob. ev unt.
-- - m -- ----------------- kN/m2 -----------------------
1 0.10 2.8 3.3 0.0 0.0 1.0 1.2
2 0.50 3.3 5.9 0.0 0.0 1.2 2.1
3 0.90 5.9 16.1 0.0 0.0 2.1 5.9
4 2.20 16.1 21.9 0.0 0.0 5.9 8.0
5 0.30 21.9 23.4 0.0 0.0 8.0 8.5
6 0.55 23.4 25.0 0.0 5.5 8.5 9.1
7 0.65 35.6 37.4 5.5 12.0 7.4 7.7
8 0.10 37.4 37.8 12.0 13.0 7.7 7.8
9 0.70 37.8 39.4 13.0 20.0 7.8 8.1
10 0.90 39.4 41.4 20.0 20.0 8.1 8.6
11 1.05 35.1 37.1 20.0 20.0 10.5 11.1
12 0.65 37.1 39.1 20.0 20.0 11.1 11.7
13 1.60 39.1 4.5 20.0 20.0 11.7 1.3
14 2.80 -64.9 -290.0 20.0 20.0 -28.0 -125.1
15 5.40 -193.3 -413.7 20.0 20.0 -64.0 -137.1

SCHNITTGRÖSSEN FÜR VERANKERTE WAND

Ankertiefe unter Wandkopf = 2.00 m


Bohlen Einsp. Anker [Link] [Link]
Länge Grad Kraft Schnitt Wert Schnitt Wert
.(m) (%) (kN/m) (m) (kNm/m) (m) (kNm/m)
11.76 0.00 229.38 6.84 465.97 2.00 -75.1
11.92 2.71 229.14 6.83 464.82 2.00 -75.1
12.14 7.46 228.09 6.82 459.77 2.00 -75.1
12.35 14.46 226.19 6.79 450.63 2.00 -75.1
12.57 23.94 223.40 6.74 437.37 2.00 -75.1
12.78 36.11 219.72 6.68 420.02 11.81 -94.4
13.00 51.23 215.12 6.61 398.63 11.84 -139.7
13.21 68.22 209.98 6.52 375.16 11.87 -190.3
13.42 87.11 204.34 6.43 349.92 11.90 -246.1
13.55 100.00 200.54 6.37 333.22 11.92 -283.7
Programmvertriebsgesellschaft mbH l Lange Wender 1 l 34246 Vellmar

PROJEKT: D61 / Beispiele Pos. 7 Seite 3

B E M E S S U N G

Stahl-Spundbohlen in St Sp 37 , rechn.L = 13.55 m


rechnerische Einbindetiefe : tg = u+t1 = 4.95 m
Spundwand im Boden voll eingespannt

zulässige Stahlspannung [Link] s = 160 N/mm2


Durchgängige und praxisgerechte Softwarelösungen für den Bauingenieur: BETRIEBSSYSTEM STATIK l PBS-CAD l BETRIEBSSYSTEM ZEICHNEN

Bemessungsmoment : max.M = 333.2 kNm/m bei x = 6.37 m


zugehörige Normalkraft zug.V = 134.3 kN/m

Gewählt:PROFIL Larssen 24 mit Wxv = 2500 cm3/m

b/d = 50 / 42 cm A = 223 cm2/m, Ix = 52500 cm 4 /m


vorh. Sigma = 139 N/mm2 < zul. Sigma

Erforderliche Bohlenlänge :
erf.l = h+u+f*t1 = 8.60 + 1.60 + 1.20 * 3.35 = 14.22 m

ANKERNACHWEISE : Ankerneigung alpha = 5.00 Grad


Horizontale Ankerlänge gewählt la = 22.00 m
Ankerabstand a = 2.50 m
Maßgebende Ankerkraft A = 501.35 kN
Ankerplatte : Höhe h = 2.50 m Breite b = 2.00 m
Kritischer Ankerabstand crit a = 6.10 m > vorh a
NACHWEIS GEGEN AUFBRUCH DES VERANKERUNGSBODENS :
Erddruck vor der Ankerplatte : Eah = 401.0 kN
Erdwiderstand hinter der Ankerplatte: Eph = 3001.9 kN
Vorhandene Sicherheit Eta = Eph/(Eah+A) = 3.33 > 1.5

STANDSICHERHEIT IN DER TIEFEN GLEITFUGE (nach KRANZ)

Maßgebende Ankerkraft : vorh. Zah = 200.54 kN/m


Länge des Gleitkeiles : lk = 21.75 m
Höhe der Ersatzwand : h2 = 6.83 m
Wasserstand hinter der Ersatzwand H = 0.00 m
Höhe des Gleitkeils an der Wand h1 = 11.92 m

Erddrücke:
vordere Wand Eah = 347.15 kN/m Eav = 107.22 kN/m
Ersatzwand E2h = 159.23 kN/m E2v = 52.28 kN/m

Kräfte auf die Bodenlamellen (kN/m) :

Lamelle Gewicht Zusatzlast Kohäsion Stützkraft


Nr. I Gi Delta Gi Civ Qih .
1 710.10 0.00 0.00 178.57
2 1368.41 0.00 0.00 188.90
3 645.43 0.00 8.35 5.55

mögliche Ankerkraft: Za' = 588.19 kN/m


Sicherheit: [Link] p = Za'/[Link] = 2.93 >min = 1.5
Programmvertriebsgesellschaft mbH l Lange Wender 1 l 34246 Vellmar

PROJEKT: D61 / Beispiele Pos. 7 Seite 4

NACHWEIS DER AUFNAHME DER VERTIKALKRÄFTE :

Vertikalkomponente des akt. Erddrucks Eav = 129.4 kN/m


Eigengewicht der Spundbohlen G = 24.9 kN/m
Vertikalkraft am Spundwandkopf Pv = 60.0 kN/m
Vertikalkomponente der Ankerkraft Av = 17.5 kN/m
Vertikalkomponente der Ersatzkraft Cv = 55.8 kN/m
Durchgängige und praxisgerechte Softwarelösungen für den Bauingenieur: BETRIEBSSYSTEM STATIK l PBS-CAD l BETRIEBSSYSTEM ZEICHNEN

Vertikalkomponente des Erdwiderstands Epv = -305.9 kN/m


Inneres Gleichgewicht :
Eta v = (Eav+Av+Pv+G+Cv)/Epv = 0.94 < min. Eta v = 1.00

NACHWEIS DER GURTUNG : Gurt vor der Wand

Knaggenabstand b = 1.25 m max Mv = 7.0 kNm


max Mh = [Link]*a^2/10 = 200.5*a^2/10 = 125.3 kNm
gew: St-37 [Link] s = 160 N/mm2

2 Profile U 300 Stege waagerecht

[Link] = 136 cm3, [Link] v = 52 < 0.8 * 160 N/mm2


[Link] = 1071 cm3, [Link] h = 117 < 0.8 * 160 N/mm2
[Link] hv = 169 < 1.1 * 160 = 176 N/mm2

Das könnte Ihnen auch gefallen