Fe 49
Fe 49
FENDT
411 Vario
412 Vario
413 Vario
414 Vario
415 Vario
[Link] Deutsch
Fahrzeugtyp ...........
Fahrzeugübergabe
Übergabe durchgeführt am . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrzeugübergabe - Prüfprotokoll
Wartung
Zur besseren Erklärung siehe Betriebsanleitung
Inbetriebnahme
Zur besseren Erklärung siehe Betriebsanleitung
Betriebsfunktionen
Zur besseren Erklärung siehe Betriebsanleitung
Heck- und Frontzapfwelle ein- und ausschalten erklären und praktisch zeigen.
Allradantrieb erklären und praktisch zeigen.
Differentialsperre erklären und praktisch zeigen.
Vorderachsfederung erklären und praktisch zeigen.
Hydraulische Ventile betätigen und Einstellungen erklären und praktisch zeigen.
Bedienelemente der EHR erklären und praktisch zeigen.
Funktionen am Bedienpult der EHR erklären und praktisch zeigen.
Gerätesteuerung erklären und praktisch zeigen (falls vorhanden).
Abspeichern und Abrufen von Einstellungen erklären und praktisch zeigen.
Automatikfunktionen von Kraftheber und Zapfwelle erklären und praktisch zeigen.
Arbeiten mit der EHR erklären.
Schlupfregelung der EHR erklären (falls vorhanden).
Fremdregelung der EHR erklären (falls vorhanden).
EHR/DW Funktion der EHR erklären und zeigen (falls vorhanden).
Bedienung des Frontkrafthebers erklären und zeigen (falls vorhanden).
Bedienung der Anhängekupplung erklären und zeigen.
Rückfahreinrichtung erklären und zeigen (falls vorhanden).
Sicherheitshinweise erklären.
Hiermit bestätigen wir, das die Übergabe der Maschine nach oben aufgeführten Punkten
erfolgt ist.
Übergabe durchgeführt am . . . . . . . . . . . . . . . .
AGCO GmbH
Maschinen und Schlepperfabrik D-87616 Marktoberdorf / Bayern / Germany
Telefon (08342) 77-0 Telefax (08342) 77-222
© PSD / Ko 04.07
3224 G - de
Customer-notes
Text-module
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieser Traktor ist ausschließlich für den üblichen Einsatz bei landwirtschaftlichen oder gleichgearteten
Arbeiten gebaut, z. B. Kommunaleinsatz.
Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende
Schäden haftet der Hersteller nicht; das Risiko hierfür trägt allein der Benutzer.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der vom Hersteller vorgeschrie-
benen Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen um auch ggf. Gewährleistungsansprü-
che zu wahren.
Die mit diesem Symbol gekennzeichneten Sichertheitshinweise, sowie die Wörter GEFAHR,
WARNUNG, VORSICHT müssen besonders beachtet werden.
Der Traktor darf nur von Personen genutzt, gewartet und instand gesetzt werden, die hiermit vertraut
und über die Gefahren unterrichtet sind.
Die einschlägigen Unfallverhütungs-Vorschriften sowie die sonstigen allgemein anerkannten sicher-
heits-technischen, arbeitsmedizinischen und straßenverkehrsrechtlichen Regeln sind einzuhalten. Ei-
genmächtige Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers für daraus re-
sultierende Schäden aus.
Als Arbeitsgerät ist ein Traktor nicht für die Mitnahme oder den Aufenthalt von Kindern oder Jugendli-
chen geeignet. Sollten dennoch Kinder oder Jugendliche sich im Traktor befinden, muss dem Fahr-
zeugführer bewusst sein, dass sie strenger Beaufsichtigung bedürfen. Es muss ausgeschlossen sein,
dass mitgenommene Kinder und Jugendliche technische Bedienungseinrichtungen des Traktors oder
der daran angeschlossenen Geräte betätigen können. Unter keinen Umständen dürfen Kinder oder
Jugendliche allein in der Kabine zurückbleiben, wenn der Fahrzeugführer den Traktor verlässt.
Text-module
4
Markierung von Stellen, die Ihre Sicherheit betreffen
Geben Sie alle Sicherheitsanweisungen auch an andere Benutzer weiter!
Die Sicherheitsanweisungen sind entsprechend ihrer Bedeutung unterschiedlich:
Gefahr:
Dieses Symbol bedeutet begleitet vom Begriff GEFAHR ein unmittelbares Gefahrenri-
siko, das vermieden werden muß, wenn man nicht TOD ODER SEHR SCHWERE VER-
LETZUNGEN riskieren will.
Warnung:
Dieses Symbol bedeutet begleitet vom Begriff WARNUNG eine potentielle Gefahr, die
vermieden werden muß, wenn man nicht TOD ODER SCHWERE VERLETZUNGEN ris-
kieren will.
Vorsicht:
Dieses Symbol bedeutet begleitet vom Begriff VORSICHT eine potentielle Gefahr, die
vermieden werden muß, wenn man nicht LEICHTE VERLETZUNGEN riskieren will.
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Die Betriebsanleitung ist Bestandteil des Fahrzeug-Lieferumfanges und ist bei Wiederverkauf dem
neuen Besitzer zu übergeben. Der neue Besitzer ist dabei auf die hier gegebenen Hinweise aufmerk-
sam zu machen.
Sollten Sie einmal eine neue Betriebsanleitung benötigen, z.B. bei Verlust oder Beschädigung, so
wenden Sie sich bitte an Ihre Fendt-Vertriebsstelle. Dort können Sie eine neue Betriebsanleitung käuf-
lich erwerben.
Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Operation_Pic_number:ETpicture-module
Text-module
Für alle Zahlenangaben gelten die Toleranzen der einschlägigen Richtlinien. Konstruktionsänderun-
gen im Rahmen der Technischen Weiterentwicklung ohne Änderung der Betriebsanleitung bleiben
vorbehalten. Die Abbildungen in der Betriebsanleitung dienen der Funktionsbeschreibung und geben
nicht in jedem Fall den Lieferumfang der Maschine wieder.
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INHALTSVERZEICHNIS
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN.11 7.7 Fahrtrichtungswechsel ...............................46
7.8 Programmierter Fahrtrichtungswechsel .....47
7.9 Tempomat..................................................48
BEDIENUNG....................................17 7.10 Grenzlastregelung......................................50
7.11 Motordrehzahlen abspeichern ...................51
1. Fahrersitz und Beifahrersitz ...................17 7.12 Abschleppvorschrift....................................52
1.1 Fahrersitz ...................................................17
8. Kraftstoffverbrauchsmessung................53
1.2 Super Komfortsitz (auf Wunsch) ................17
8.1 Kraftstoffverbrauchsmessung aktivieren....53
1.3 Beifahrersitz ...............................................18
9. Traktor Management System (TMS) (auf
2. Anzeigeinstrumente und Bedienungsele-
Wunsch) ....................................................54
mente ........................................................19
9.1 Motormanagement.....................................54
2.1 Bedienelemente vorne ...............................19
9.2 Fahrpedal - Betrieb ....................................55
2.2 Glühanlaßschalter......................................20
9.3 Motordrehzahlbereich festlegen.................56
2.3 Kombischalter ............................................20
2.4 Lenkradverstellung.....................................20 10. Zapfwellen ................................................58
2.5 Schneller Fahrtrichtungswechsel ...............20 10.1 Heckzapfwelle............................................58
2.6 Armaturenbrett ...........................................21 10.2 Heckzapfwelle Ein- und Ausschalten.........59
2.7 Füllstandsanzeige ......................................22 10.3 Frontzapfwelle (auf Wunsch) .....................60
2.8 Betriebszustandsanzeige...........................22 10.4 Frontzapfwelle Ein- und Ausschalten.........61
2.9 Vielfachanzeige..........................................23 10.5 Heck- und Frontzapfwellenkupplung
2.10 Bedienelemente rechts ..............................23 justieren .....................................................61
2.11 Multifunktionsarmlehne ..............................24 11. Allradantrieb.............................................63
2.12 Bedienkonsole rechts.................................25
12. Differentialsperre .....................................63
2.13 Varioterminal..............................................26
2.14 Kamerafunktion (auf Wunsch) ...................30 13. Vorderachsfederung................................64
2.15 Quick Jump ................................................30 14. Automatikfunktion Kraftheber und
2.16 Kabinenoberteil vorne ................................32 Zapfwelle ..................................................64
2.17 Kabinenoberteil rechts ...............................32 14.1 Automatikfunktion Heckkraftheber .............64
2.18 Elektrischer Hauptschalter .........................33 14.2 Automatikfunktion Zapfwelle ......................65
2.19 Steckdosen ................................................33 14.3 Automatikfunktion Zapfwelle mit
2.20 Reset - Funktion.........................................35 Kraftheber ..................................................66
3. Heizung und Belüftung............................35 15. Bremsen....................................................68
3.1 Heizung mit 3-Stufen-Gebläse...................35 15.1 Fußbremse.................................................68
3.2 Zusatzbelüftung im Kabinendach...............36 15.2 Handbremse ..............................................68
15.3 Anhängerbremse .......................................69
4. Rückspiegel..............................................37
15.4 Motorbremse..............................................69
5. Inbetriebnahme ........................................37
16. Lenkung ....................................................70
5.1 Täglich prüfen ............................................37
16.1 Lenkradverstellung.....................................70
5.2 Winterbetrieb..............................................38
17. Hydraulik...................................................70
6. Starten, Abstellen ....................................38
17.1 Allgemeine Hinweise zur Hydraulikarbeit...70
6.1 Abspeicherfunktion ....................................38
17.2 Ventilverriegelung ......................................71
6.2 Starten des Motors.....................................39
17.3 Ventilausstattung .......................................72
6.3 Fremdstarten..............................................40
17.4 Ventile betätigen ........................................72
6.4 Anschleppen ..............................................40
17.5 Prioritätsfunktion ........................................74
6.5 Abstellen des Motors .................................40
17.6 Ventile einstellen........................................75
6.6 Abstellen und Sichern des Traktors ...........41
17.7 Externe Ventilbetätigung............................78
7. Vario-Getriebe ..........................................41 17.8 Hydraulikanschlüsse ..................................79
7.1 Fahrhebel...................................................41
18. Elektronische Hubwerks-Regelanlage
7.2 Neutralschaltung ........................................42
Heck ..........................................................80
7.3 Beschleunigungsverhalten einstellen.........42
18.1 Bedienelemente .........................................80
7.4 Fahrbereichsschaltung...............................43
18.2 Sicherheitsschaltung..................................81
7.5 Fahreinsatz ................................................44
18.3 Funktionen am Bedienpult .........................82
7.6 Turbokupplungsfunktion.............................45
18.4 Arbeiten mit der EHR .................................84
7
INHALTSVERZEICHNIS
18.5 Elektronische Schlupfregelung (auf 27. Abspeichern von Einstellungen ...........117
Wunsch).....................................................86 27.1 Abspeicherbare Einstellungen .................117
18.6 Elektrohydraulische Fremdregelung (auf 27.2 Bezeichnungen und Einstellungen abspei-
Wunsch) ....................................................88 chern........................................................118
18.7 EHR/DW-Betrieb........................................89 27.3 Einstellungen abrufen ..............................119
18.8 Ackerschiene verriegeln.............................90 28. Gerätesteuerung ....................................120
18.9 Gerätesteckdose........................................90 28.1 Allgemein .................................................120
19. Dreipunktgestänge ..................................91 28.2 Auswahl des Gerätesteuerungsmodus ....121
19.1 Unterlenker ................................................91 28.3 Gerätesteuerung mit LBS ........................122
19.2 Hubstreben ................................................92 28.4 Gerätesteuerung mit ISO .........................124
19.3 Seitenverriegelung mechanisch.................92 28.5 Warnmeldung...........................................128
19.4 Oberlenker .................................................93 28.6 Anbaugeräte Diagnosefunktion................128
19.5 Kugelhalter.................................................93 28.7 ISO/LBS Diagnoseseite ...........................129
20. Frontkraftheber ........................................94 28.8 Einstellungen am Arbeitsgerät verändern129
20.1 Unterlenker ................................................94 29. Variotronic Ti (auf Wunsch). .................130
20.2 Hydraulische Bedienung ............................95 29.1 Allgemein .................................................130
21. Anhängevorrichtungen ...........................96 29.2 Funktionen ...............................................130
21.1 Berechnung der Anhängelasten ................96 29.3 Bezugsgrößen..........................................130
21.2 Anhängebock .............................................97 29.4 Menü Funktionen .....................................131
21.3 Manuelle Anhängekupplung ......................97 29.5 Bedienung................................................133
21.4 Automatische Anhängekupplung ...............98 29.6 Einstellungen abspeichern.......................136
21.5 Zugkugelkupplung, Zugpendel, Piton 29.7 Einstellungen abrufen ..............................137
Fix (auf Wunsch)........................................99 29.8 Bedienungsabläufe manuell
21.6 Hydraulische Hitch-Anhängekupplung (auf weiterschalten..........................................138
Wunsch). .................................................102 29.9 Verändern von Bezugsgrößen im
"Online-Modus"........................................138
22. Zusätzliche Belastung ...........................104
29.10 Verändern von Bezugsgrößen im
22.1 Belastungsgewichte vorn .........................104
"Step-Modus"...........................................139
22.2 Belastungsgewichte vorn/hinten ..............105
29.11 Konfigurationslisten anpassen .................140
22.3 Radbelastungsgewichte...........................105
29.12 Funktionsanzeige auf der Hauptmenü-
22.4 Wasserfüllung der Reifen.........................106
ebene.......................................................142
22.5 Frontballastierung ohne Frontkraftheber..106
29.13 Menüfarben..............................................143
23. Spurverstellung......................................107 29.14 Informationsanzeige.................................143
23.1 Beleuchtung Fahrzeugüberbreite.............107
23.2 Spurverstellung vorne ..............................108
23.3 Spurverstellung hinten .............................108 WARTUNG UND PFLEGE..........144
24. Zwillingsbereifung .................................109 1. Allgemein................................................144
24.1 Bedingungen für die Nutzung ..................109
2. Haube öffnen ..........................................144
24.2 Wähler für Zwillingsbereifung...................109
3. Motorölwechsel......................................145
25. Bordinformator.......................................110
3.1 Motoröl ablassen......................................145
25.1 Uhrzeit einstellen .....................................110
3.2 Motorölfilter wechseln ..............................145
25.2 Geschwindigkeitsanzeige justieren..........110
3.3 Motoröl einfüllen.......................................146
25.3 Störungsausgabe.....................................111
3.4 Ölstand im Motor prüfen ..........................146
25.4 Bereifungsgröße eingeben.......................111
25.5 Ersatzanzeige ..........................................112 4. Kraftstoffanlage .....................................147
4.1 Kraftstoffilter wechseln.............................147
26. Bordrechner ...........................................113
4.2 Kraftstoffvorfilter.......................................148
26.1 Funktionen des Bordrechners..................113
4.3 Kraftstoffanlage entlüften .........................148
26.2 Übersichtsmenü aufrufen.........................113
26.3 Mess- und Zählrichtung einstellen ...........114 5. Trockenluftfilter......................................149
26.4 Betriebsart "Manuelle" Mess- und 5.1 Unterdruckkontrolle..................................149
Zählung....................................................115 5.2 Hauptpatrone Aus- und Einbau................149
26.5 Betriebsart "Automatische" Mess- und 5.3 Hauptpatrone reinigen .............................150
Zählung....................................................116 5.4 Sicherheitspatrone wechseln ...................150
8
INHALTSVERZEICHNIS
5.5 Staubaustragventil ...................................150 21. Schaltpläne.............................................174
6. Kühlsystem.............................................151 21.1 Erläuterungen zu den Schaltplänen.........174
6.1 Kühlsystem reinigen.................................151 21.2 Farbkennzeichnung für elektrische
6.2 Kühlflüssigkeitsstand prüfen ....................152 Leitungen .................................................176
6.3 Kühlflüssigkeit wechseln ..........................152 21.3 Schaltpläne ..............................................177
6.4 Kühl-/Heizsystem innen reinigen .............152
7. Keilriemen...............................................153 ZUSATZGERÄTE.........................215
8. Brems- und Kupplungssystem.............153
1. Frontlader ...............................................215
9. Frontzapfwelle........................................154 1.1 Frontlader abbauen mit Vorderachs-
10. Getriebe und Achsantriebe ...................155 federung...................................................216
10.1 Getriebeöl wechseln ................................155 1.2 Frontlader abbauen ohne Vorderachsfede-
10.2 Ölstand im Getriebe prüfen......................156 rung .........................................................217
10.3 Öl der Achsantriebe wechseln .................156 1.3 Frontlader anbauen mit Vorderachs-
federung...................................................219
11. Allradachse.............................................157
1.4 Frontlader anbauen ohne Vorderachsfede-
11.1 Ölwechsel Vorderachs-Ausgleich- rung .........................................................220
getriebe....................................................157 1.5 Verriegelung spielfrei einstellen ...............221
11.2 Ölwechsel Vorderachs-Nabentriebe ........157 1.6 Auskippgeschwindigkeit...........................221
11.3 Vorderachsfederung ................................158 1.7 Neigungswinkelmarkierung......................222
12. Kraftheber...............................................158 1.8 Automatische Geräteverriegelung ...........222
1.9 Dritter Hydraulikkreis (auf Wunsch) .........223
13. Hydraulikanlage .....................................159
1.10 Schwingungsdämpfung............................224
13.1 Ölstand Hydraulik prüfen .........................159
1.11 Betrieb mit Palettengabel.........................225
13.2 Hydrauliköl wechseln ...............................159
1.12 Bedienungs- und Wartungshinweise .......225
13.3 Hydraulikölfilter ........................................160
2. Druckluftbeschaffungsanlage ..............226
14. Lenkung ..................................................162
2.1 Bedienung................................................226
15. Vorderräder ............................................162 2.2 Wartung ...................................................227
15.1 Vorspur prüfen .........................................162
3. Klimaanlage............................................227
16. Heizung und Belüftung..........................163 3.1 Bedienung................................................227
16.1 Heizungsgebläsefilter wechseln...............163 3.2 Wartung ...................................................228
16.2 Umluftfilter wechseln................................163
16.3 Dachgebläsefilter wechseln .....................164
16.4 Umluftfilter wechseln................................164 STÖRUNGEN UND ABHILFE....229
17. Scheibenwaschanlage...........................165
1. Warn- und Störungsmeldungen ...........229
18. Reinigung des Traktors.........................165 1.1 Warnmeldungen.......................................229
18.1 Luftfederbalg der Kabine reinigen (auf 1.2 Störungsmeldungen.................................236
Wunsch) ..................................................165 1.3 Warn- oder Störungsmeldung beenden...241
19. Elektrische und elektronische Anlage .166 1.4 Störungen allgemein ................................242
19.1 Batterie.....................................................166 2. Informations- und Störungsmeldungen
19.2 Drehstromgenerator.................................166 Variotronic Ti..........................................249
19.3 Elektroschweißen.....................................166
3. Warn- und Informationsmeldungen Gerä-
19.4 Frontscheinwerfer einstellen ....................166 teeinstellungen ......................................253
19.5 Zusatzbeleuchtung einstellen ..................167
4. Störcode-Tabellen..................................254
19.6 Zusatzbeleuchtung Xenonscheinwerfer...167
19.7 Nachträgliche Installation von elektrischen 5. Notbetrieb ...............................................271
und elektronischen Geräten.....................168
20. Sicherungen ...........................................169 TECHNISCHE DATEN ................273
20.1 Sicherungshalter X050.............................170
20.2 Sicherungshalter X051.............................171 1. Technische Daten ..................................273
20.3 Sicherungshalter F060 - F066 .................172 2. Reifendrücke ..........................................277
20.4 Sicherungshalter A013.............................173
9
INHALTSVERZEICHNIS
3. Bereifungskombinationen.....................278
4. Betriebsstoffe.........................................280
4.1 Bio-Diesel.................................................281
4.2 Bio-Hydrauliköl.........................................281
5. Schmierplan ...........................................282
5.1 Füllstellen.................................................282
5.2 Schmierstellen .........................................283
10
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften
Warnung:
Vor jeder Inbetriebnahme den Traktor auf Verkehrs- und Betriebssicherheit überprüfen.
Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten!
nicht rauchen!
9. Vor dem Auftanken Motor abstellen und Zünd- Frontladerbetrieb
schlüssel abziehen. Kraftstoff nicht in ge-
schlossenen Räumen nachfüllen. Verschütte- 1. Bei Frontladereinsatz ist der Aufenthalt im Ar-
Text-module
11
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
4. Erhöhte Kippgefahr bei angehobenem Front- Verlassen des Traktors
lader, die Bremswirkung der Hinterachse kann
reduziert sein. Fahrweise anpassen und Trak- 1. Traktor beim Verlassen gegen Wegrollen si-
Text-module
tor heckseitig ausreichend ballastieren. Als zu- chern (Feststellbremse, Unterlegkeile). Motor
sätzliche Belastung wird empfohlen, minde- abstellen, Handbremse anziehen!
stens das Fendt-Zusatzgewicht von 870 kg im 2. Zündschlüssel abziehen und ggf. Kabine ab-
Dreipunktgestänge zu verwenden, ggf. sind schließen!
Radgewichte anzubringen und die Räder zu 3. Traktor niemals unbeaufsichtigt lassen, so-
füllen. lange der Motor noch in Betrieb ist!
5. Ausreichenden Abstand zu elektrischen Hoch- 4. Während der Fahrt den Fahrerstand niemals
spannungsleitungen halten! verlassen!
6. Bei Straßenfahrt, Frontlader in Transportstel- 5. Bei Verlassen des Traktors Anbaugerät ganz
lung bringen und sichern. Vorbaumaß max. absenken!
3,5 m von Mitte Lenkrad beachten (StVZO). 6. Verlässt der Fahrer den Traktor, dürfen sich
Sollte das Vorbaumaß 3,5 m überschreiten, so keine Personen in der Kabine aufhalten.
muß durch geeignete Mittel (z. B. einweisende 7. Das Betätigen von Bedienungseinrichtungen
Begleitpersonen oder Spiegel an Straßenein- des Traktors und der Anbaugeräte durch Per-
mündungen) die Verkehrssicherheit gewähr- sonen in der Kabine, insbesondere Kinder,
leistet sein. Der Transport von Geräten und kann schwere oder tödliche Verletzungen zur
Material auf öffentlichen Straßen mit dem Folge haben.
Frontlader-Arbeitsgerät, z. B. der Schaufel ist
verboten. ETNum-list
12
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Zapfwellenbetrieb 9. Das Montieren von Reifen setzt ausreichende
Kenntnisse und vorschriftsmäßiges Montage-
1. An- und Abbau der Gelenkwelle nur bei abge-
Text-module
werkzeug voraus!
stelltem Motor. Zapfwellenwählhebel in 0-Stel- 10. Alle Befestigungsschrauben und Muttern an
lung! den Rädern nach kurzer Fahrzeit nachziehen
2. Bei Arbeiten mit der Zapfwelle darf sich nie- und regelmäßig prüfen. Anzugswerte siehe
mand im Bereich der drehenden Zapf- oder TECHNISCHE DATEN.
Gelenkwelle aufhalten! 11. Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage stets
3. Schutzrohr und Schutztrichter der Gelenk- Masseband von der Batterie abnehmen!
welle sowie Zapfwellenschutz müssen ange- Achtung beim Elektroschweißen. Vor dem
bracht sein! Schweißen am Schlepper oder an angebau-
4. Nach Abschalten der Zapfwelle kann das an- ten Geräten beide Batteriepole abklemmen.
gebaute Gerät bedingt durch seine Schwung- Masseklemme möglichst nahe an Schweiß-
masse nachlaufen. Während dieser Zeit nicht stelle befestigen.
zu nahe an das Gerät herantreten. Erst wenn 12. Nur FENDT Orginal Ersatzteile verwenden.
es ganz still- steht, darf daran gearbeitet wer-
den! ETNum-list
Text-module
Hinweise zu Frontladerwartung
5. Bei abgebauter Gelenkwelle muß die Zapf-
welle wieder mit der Schutzkappe abgedeckt 1. Frontlader vor Wartungsarbeiten auf den Bo-
werden! den absetzen, Motor und Zündschlüssel ab-
ziehen.
6. Beim An- und Abbau der Gelenkwelle dürfen
sich keine Personen in der Kabine aufhalten. 2. Bei eingefallener Rohrbruchsicherung Last
vor der Reparaturarbeit abstützen und Zylin-
7. Das Betätigen von Bedienungseinrichtungen
der langsam einfahren.
des Traktors und der Anbaugeräte durch Per-
sonen in der Kabine, insbesondere Kinder, 3. Hydraulikschläuche altern. Schläuche regel-
kann schwere oder tödliche Verletzungen zur mäßig auf ihre Funktionsfähigkeit prüfen und
Folge haben. rechtzeitig durch Originalteile ersetzen.
4. Nach Anbau und Reparatur alle Befestigungs-
ETNum-list schrauben und Muttern nach kurzer Fahrzeit
nachziehen und regelmäßig prüfen.
Wartung 5. Exenterbolzen für Frontladerbefestigung bei
Bedarf auf festen Sitz nachstellen!
1. Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten Motor
Text-module
13
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Lage der Sicherheitsschilder Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.4
Hinten am Kotflügel links und rechts neben
Hubwerkbetätigung.
Operation_Pic_number:1
Abb.1
In der Kabine rechts.
Operation_Pic_number:1
Abb.2
Abb.5
In der Kabine rechts.
Operation_Pic_number:1
Vorn links am Hydraulikzylinder
Vorderachsfederung.
Operation_Pic_number:1
Abb.3
Hinten am Kotflügel rechts.
Abb.6
Auf dem Druckspeicher der
Vorderachsfederung.
14
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Operation_Pic_number:1
Abb.7
In der Kabine links.
Operation_Pic_number:1
Abb.8
In der Kabine, auf dem Deckel der
Bedienelemente für den Notbetrieb.
Operation_Pic_number:1
Abb.9
An der Frontladerschwinge links und rechts.
Operation_Pic_number:1
Abb.10
In der Kabine links am Querholm der
Frontscheibe.
15
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
EG - Konformitätserklärungen
Die folgende Konformitätserklärung verbleibt beim Besitzer und ist von ihm aufzubewahren.
Text-module
den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Richtline 98/37/EG, sowie den
Anforderungen der anderen einschlägigen EG - Richtlinien entspricht.
Zur sachgerechten Umsetzung der in der EG-Richtlinie genannten Sicherheits- und Gesundheitsan-
forderungen wurden folgende Normen und / oder technische Spezifikationen herangezogen:
DIN EN 12525
Die Verwendung von Geräten, die nicht durch FENDT freigegeben oder empfohlen sind, ist nicht zu-
lässig.
Änderungen und Umbauten am Traktor können dazu führen, dass Ansprüche auf Gewährleistung für
Mängel erlöschen oder ausgeschlossen sind.
Die ist vor allen Dingen dann der Fall, wenn die Änderung oder Umbauten zur Entstehung eines Man-
gels geführt oder die Folgen eines Mangels verstärkt haben.
Außerdem können Änderung oder Umbauten zu Gefahren bei der Benutzung des Traktors führen, die
vom Sicherheitskonzept nicht gedeckt sind und für die der Benutzer allein verantwortlich ist.
Dies gilt insbesondere bei Überschreiten der zulässigen Lasten und Gewichte.
16
BEDIENUNG
1. Fahrersitz und Beifahrersitz
Warnung:
Fahrersitz nie während der Fahrt verstellen (Unfallgefahr)!
Bei vorhandenem Sicherheitsgurt, Sicherheitsgurt immer anlegen.
Abb.1 Abb.2
Text-module Text-module
17
BEDIENUNG
1.3 Beifahrersitz
Warnung:
Sicherheitsgurt immer anlegen.
Operation_Pic_number:1
Abb.3
Text-module
18
BEDIENUNG
2. Anzeigeinstrumente und Bedienungselemente
2.1 Bedienelemente vorne
Operation_Pic_number:1
Abb.4
Text-module
A = Handbremse
B = Kupplungspedal
C = Lenkradverstellung und schneller Fahrtrichtungswechsel.
D = Seitlich am Lenkturm, Bedienelemente für Heizung und Gebläse.
E = Kombischalter
F = Glühanlaßschalter
G = Multifunktionsarmlehne
H = Fußgas
I = Bremspedale
J = Unter der Abdeckung, Bedienelemente für den Notbetrieb.
K = Bedienkonsole rechts.
L = Handgas
19
BEDIENUNG
2.2 Glühanlaßschalter 2.4 Lenkradverstellung
Operation_Pic_number:1
Warnung:
Lenkrad nie während der Fahrt ver-
stellen!
Operation_Pic_number:1
Abb.5
Text-module
2.3 Kombischalter
Operation_Pic_number:1
Abb.7
Text-module
Abb.6
Text-module
A = Blinker rechts.
B = Blinker links.
C = 1. Bei eingeschaltetem Licht Wechsel
zwischen Abblend- und Fernlicht bzw.
umgekehrt.
2. Bei ausgeschaltetem Licht Lichthupe.
D = Signalhorn.
E = Scheibenwaschanlage (Wischer läuft
nach).
F = Scheibenwischer mit Intervallschaltung
Abb.8
und Dauerbetrieb.
● Taster (A) betätigen.
20
BEDIENUNG
2.6 Armaturenbrett
Operation_Pic_number:1
Abb.9
Text-module
Text-module
Blinker links, Farbe grün. Tempomat ein.
Vorglühkontrolle, Farbe rot.
Blinker rechts, Farbe grün.
Ladekontrolle, Generator lädt nicht. Farbe
rot. Bei Ausfall einer der Kontrolleuchten Fahrtrich-
Fernlicht, Farbe blau. tung vorwärts/rückwärts kann eine Ersatzan-
zeige auf der Vielfachanzeige (A) aktiviert wer-
Blinkkontrolle 1. Anhänger, Farbe grün. den (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 25.5).
Text-module
Blinkkontrolle 2. Anhänger, Farbe grün.
Selbsttätige Dimmfunktion
Warnleuchte, Farbe rot. für die Kontrolleuchten Fahrtrichtung vorwärts/
rückwärts, Allrad, Differentialsperre und zugehö-
Fahrtrichtung vorwärts, Farbe grün. rige Taste.
Bei Dämmerung oder Dunkelheit kann die Dim-
Fahrtrichtung rückwärts, Farbe grün. mung von Hand verstellt werden!
Durch Drücken einer der beiden Tasten
Allrad eingeschaltet, Farbe grün. nimmt die Helligkeit zu bzw. ab.
21
BEDIENUNG
2.7 Füllstandsanzeige 2.8 Betriebszustandsanzeige
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.10 Abb.11
Text-module Text-module
A = Kraftstoffvorrat A = Schlupfanzeige in %
B = Motortemperatur (nur bei Radarsensor auf Wunsch).
Wenn Balken im roten Bereich, Motor B = Geschwindigkeitsanzeige in km/h.
Text-module
sofort entlasten und etwa 2 Minuten bei Bei Schlepper mit Radarsensor umschaltbar mit
1000 U/min abkühlen lassen, dann ab- den Tasten:
stellen.
auf theoretische Geschwindigkeitsmes-
C = Druckluftvorrat
sung aus Getriebedrehzahl.
D = Betriebsnetzspannung
auf tatsächliche Geschwindigkeitsmes-
sung aus Signale vom Radarsensor, Sym-
bol (C) erscheint.
Über 15 km/h wird automatisch auf theoretische
Geschwindigkeitsmessung umgeschaltet,
Schlupfanzeige (A) und Symbol (C) erlöschen.
Hinweis:
Zur genauen Anzeige, Justierung der Ge-
schwindigkeitsanzeige unter Einsatzbedin-
gungen durchführen (siehe auch BEDIE-
NUNG Kapitel 25.2).
Text-module
D = Fahrbereichsanzeige.
der geschaltete Fahrbereich wird durch
einen Punkt (D) angezeigt.
E = Drehzahlanzeige.
in U/min umschaltbar mit den Tasten:
Text-module
auf Motordrehzahl Symbol (H) erscheint.
22
BEDIENUNG
2.9 Vielfachanzeige 2.10 Bedienelemente rechts
Für Warnmeldungen, Störungsmeldungen und Operation_Pic_number:1
Bordinformatorfunktion.
Operation_Pic_number:1
Abb.13
Text-module
A = Handgas
Abb.12 B = Hinter der Verkleidung, Gewinde M10
zum Anschrauben von Zusatzgeräten,
Im Grundzustand wird die Uhrzeit (A) und die
z.B. Funk oder Telefon, (siehe auch
Betriebsstundenzahl (B) angezeigt. Diese
WARTUNG UND PFLEGE Kapitel 19.7).
Grundanzeige wird durch Warnmeldungen,
Störungsmeldungen und Bordinformatorfunktion C = Sicherungen
unterbrochen. D = Dokumentenbox
E = Bedienterminal
23
BEDIENUNG
2.11 Multifunktionsarmlehne
Operation_Pic_number:1
Abb.14
Text-module
24
BEDIENUNG
2.12 Bedienkonsole rechts
Operation_Pic_number:1
Abb.15
Text-module
Text-module
Text-module
Bedienung Frontzapfwelle Bedienung Heckzapfwelle und Heckkrafthe-
Zapfwelle EIN/AUS ber (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 10.1,
BEDIENUNG Kapitel 18).
Zapfwelle EIN/AUS
Zapfwelle Automatik
Zapfwelle Automatik
Schnelleinzug
Hitch-Lift
EHR-Automatik
25
BEDIENUNG
Text-module
Allrad (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 11). 2.13 Varioterminal
Allrad 100 % EIN/AUS Operation_Pic_number:1
Text-module
Differentialsperre (siehe auch BEDIENUNG
Kapitel 12).
Differentialsperre 100 % EIN/AU
Abb.16
Text-module Text-module
Text-module
Tempomat (siehe auch BEDIENUNG Kapitel ESC Taste
7.9). Taste 1x drücken (ca. 1 Sek.), Rück-
Speicher 1 schritt in die vorhergehende Funkti-
onsebene.
Text-module
Hydraulikventile (siehe auch BEDIENUNG Hinweis:
Kapitel 17.3). Bei einer Zusatzausrüstung Kamera, kann
Steuerung Hydraulikventile zwischen Schleppermenü, Gerätesteue-
Bedienung Kreuzschalthebel und Taster rungsmenü und Kameramenü gewechselt
am Fahrhebel werden dabei vertauscht. werden.
Text-module
Hydraulikventile verriegeln Nach dem Startbildschirm wird die folgende er-
ste Hauptmenüebene angezeigt.
Text-module
Heckzapfwelle Geschwindigkeitsvorwahl
(siehe auch BEDIENUNG Kapitel 10.1).
Zapfwelle neutral
Zapfwelle 540
Sparzapfwelle (540E)
Zapfwelle 1000
26
BEDIENUNG
Erste Hauptmenüebene
Operation_Pic_number:1
Abb.17
Text-module
Durch Drücken der Tasten (F1 - F5) gelangt man in die entsprechenden Funktionen.
F1 = -
F2 = EHR-Heck
F3 = Elektrische Ventile
F4 = Getriebeeinstellungen
F5 = Auf zweite Hauptmenüebene wechseln.
A = EHR-Heck
B = Elektrische Ventile
C = Tempomat
D = Programmierter Fahrtrichtungswechsel
E = Grenzlastregelung
F = Priorisiertes Ventil
G = Aktive Bordrechner
H = LBS-ISO Funktion (auf Wunsch)
K = Variotronic Ti - Funktionsanzeige
L = Traktor Management System (auf Wunsch)
M = Hydraulikventilaufheizung
N = Abgespeicherte Motordrehzahl aktiviert
O = Fahrpedalauflösung (auf Wunsch)
P = Fahrpedalfahren aktiviert (auf Wunsch)
S = Schlupfregelung aktiv (auf Wunsch)
U = EHR-Heck aktiv
V = Externe Ventilbetätigung (auf Wunsch)
W = Heckkraftheber - Schwimmstellung
27
BEDIENUNG
Zweite Hauptmenüebene Dritte Hauptmenüebene
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.18 Abb.19
Text-module Text-module
Durch Drücken der Tasten (F1 - F5) gelangt man Durch Drücken der Tasten (F1 - F5) gelangt man
in die entsprechenden Funktionen. in die entsprechenden Funktionen.
F1 = Bordrechner F1 = Kamerabild (auf Wunsch).
F2 = Terminaleinstellungen speichern F2 = Kamerabild spiegelverkehrt (auf
F3 = Gerätesteuerung Wunsch).
F4 = Variotronic Ti F3 = Quick Jump
F5 = Auf dritte Hauptmenüebene wechseln. F4 = Terminaleinstellungen
F5 = Auf erste Hauptmenüebene wechseln.
ESC-Taste drücken Text-module
ESC-Taste drücken
● Darstellung kehrt zur ersten Hauptmen-
üebene zurück.
28
BEDIENUNG
Automatische Dimmfunktion Operation_Pic_number:1
Abb.21
● Drehregler (P1) zum Einstellen des Dimmgra-
des.
Das folgende Untermenü der Terminal-Einstel- Durch Drücken der Tasten (F1 - F5) gelangt man
lungen erscheint. in die entsprechenden Funktionen.
F1 = Keine Funktion.
F2 = Service-Funktion (ISO-LBS) für die
Werkstatt.
F3 = Service-Funktion für die Werkstatt.
F4 = Keine Funktion.
F5 = ISO-LBS (auf Wunsch).
ESC-Taste drücken.
● Darstellung kehrt zur ersten Hauptmen-
üebene zurück.
29
BEDIENUNG
2.14 Kamerafunktion (auf Wunsch) 2.15 Quick Jump
Text-module Text-module
Operation_Pic_number:1
Mit dieser Funktion kann direkt von der ersten
Hauptmenüebene aus, eine voreingestellte Me-
nüseite angewählt werden.
Drehregler (P1 - P3) leicht drehen, voreinge-
stellte Menüseite wird angewählt.
ESC-Taste drücken.
● Darstellung kehrt zur ersten Hauptmen-
üebene zurück.
Menüseiten auswählen
Operation_Pic_number:1
Abb.22
● Taste (F1) oder (F2) drücken.
Abb.24
● Taste (F3) drücken.
Abb.23
Text-module
30
BEDIENUNG
Auswahlliste der Sprungziele Geräteeinstellungen speichern
Die anwählbaren Sprungziele sind abhängig von Nur möglich, wenn Teach In, Automa-
der jeweiligen Ausstattung des Traktors, z. B. bei tikfunktion Kraftheber Zapfwelle, nicht
fehlendem Frontkraftheber wird dieses Sprung- aktiv sind.
ziel nicht in der Auswahlliste angeboten.
Heckkraftheber Gerätesteuerung
Nur möglich, wenn ein Geräteprojekt
vorhanden ist.
Geräteeinstellungen laden
Nur möglich, wenn Teach In, Automa-
tikfunktion Kraftheber Zapfwelle, nicht
aktiv sind.
31
BEDIENUNG
2.16 Kabinenoberteil vorne 2.17 Kabinenoberteil rechts
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.26 Abb.27
Text-module Text-module
Rundumkennleuchte.
Beheizbare Heckscheibe.
32
BEDIENUNG
2.18 Elektrischer Hauptschalter 2.19 Steckdosen
Text-module
Operation_Pic_number:1
Abb.29
Abb.28 Text-module
Text-module
A = Dauerstromsteckdose 25 A.
B = Steckdose 10 A.
Abschalt Bedingungen C = Gerätesteckdose.
● Motor AUS D = Steckdose (blau) für externe Impulszäh-
● Zündung AUS lung.
E = LBS-Steckdose (auf Wunsch) Kurz-
Hinweis:
schlußstecker muß aufgesteckt bleiben,
Nach Zündung AUS, ca. 45 Sekunden warten.
wegen Rückkoppelung.
Erst danach Hauptstrom abschalten, es wer-
den sonst die gespeicherten Einstellungen F = Steckdose für Kamera (auf Wunsch).
z.B. Variotronic Ti, nicht übernommen.
Text-module Pin - Belegung der LBS-ISO Geräte-
Hauptstrom abschalten
steckdose Kabine
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Ist der Hauptstrom ausgeschaltet, sind alle
Stromkreise ohne Funktion, außer die von
Radio, Uhr und Innenraumbeleuchtung.
Text-module
Hauptstrom einschalten
● Schalter (Pfeil nach unten schieben.
● Kippschalter (A) nach unten drücken.
Hinweis:
Erst nach dem Einschalten des Hauptstroms,
Zündung und Motor wieder einschalten. Es Abb.30
werden sonst die gespeicherten Einstellun- A = Steckdose in der Fahrerkabine.
gen z.B. Variotronic Ti, gelöscht. B = Stecker für ISO-LBS Terminal.
Pin 1 = nicht belegt.
Pin 2 = CAN-L Eingang.
Pin 3 = CAN-L Ausgang.
Pin 4 = CAN-H Eingang.
Pin 5 = CAN-H Ausgang.
Pin 6 = CAN-EN.
Pin 7 = Versorgung für angeschlossenes Gerät
(maximal mit 5A belastbar).
Pin 8 = CAN-GND.
Pin 9 = Masse für angeschlossenes Gerät.
33
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Pin - Belegung der ISO-LBS Geräte-
steckdose Heck
Operation_Pic_number:1
Abb.31
A = Anhängersteckdose
B = Elektrohydraulische Fremdregelung: Abb.33
Steckdose für externes Geberelement. A = ISO-LBS Steckdose für das Anbaugerät.
C = ISO-LBS Steckdose Heck (auf Wunsch). B = ISO-LBS Stecker für das Anbaugerät.
D = ABS Steckdose (auf Wunsch). Pin 1 = Masse 60A
Pin 2 = Masse 25A
Pin - Belegung der ABS Steckdose Pin 3 = 60A Leistungsversorgung
Pin 4 = 25A Versorgung Geräteelektronik
1 = +Ub 30 Pin 5 = Steuersignal zum Umschalten des Ab-
2 = +UB 15 schlußnetzwerkes, im Stecker gebrückt
3 = Elektronik Masse mit Pin 4
4 = Karosserie Masse Pin 6 = CAN-EN
5 = Kontrolleuchte Pin 7 = CAN-GND
Operation_Pic_number:1
Pin 8 = CAN-H
Pin 9 = CAN-L
Operation_Pic_number:1
Abb.32
Wichtig:
Bei angekuppeltem Anhänger muß die Kon-
trolleuchte (A) im Armaturenbrett bei Zün- Abb.35
dung EIN - AUS zur Funktionskontrolle, kurz
aufleuchten. A = Steckdose (A) vorn (nur bei Frontkraft-
heber).
Hinweis:
12 Volt Anschluß erforderlich.
34
BEDIENUNG
2.20 Reset - Funktion 3. Heizung und Belüf-
Hinweis:
Nur bei Fahrzeugstillstand ist die Reset- tung
Funktion anwählbar.
Operation_Pic_number:1
Abb.36
Gebläse aus.
Folgende Einstellungen werden bei Reset in
die Grundeinstellung gesetzt:
Gebläsestufe 1.
● Tempomat (Speicher 1 - Endgeschwindig-
keit, Speicher 2 - 10 km/h).
● Grenzlastregelung (14% Drückung zur Soll- Gebläsestufe 2.
drehzahl).
● Ventile (gültig für alle Ventile Heben 30 Ltr. Gebläsestufe 3.
Senken 30 Ltr. Zeit 10 Sekunden, Schwimm-
stellung aktiv).
● Hubwerk hinten (obere Endlage 100% Leiten des Luftstromes (Bedienknopf C).
oben, Zug- Lageregelung 100% Lage, Senk-
geschwindigkeit 50%). Ausströmdüsen geschlossen.
Hinweis:
Bei Betrieb der Klimaanlage alle Bedien-
knöpfe auf "0" stellen.
35
BEDIENUNG
Umluftbetrieb/Frischluftzuführung
Operation_Pic_number:1
3.2 Zusatzbelüftung im Kabi-
nendach
Text-module
Vorsicht:
Bei Sprüheinsatz des Traktors zur
Unkraut- oder Schädlingsbekämp-
fung Filtereinsatz (Aerosole) ein-
bauen. Nur Gebläsestufe 1 benut-
zen. Patrone nach jedem Sprühein-
satz sobald wie möglich gegen die
Normalpatrone austauschen. Filter-
beipackzettel beachten. Kabine und
Filter garantieren keinen absoluten
Schutz vor Schadstoffen! Vorschrif-
Abb.38 ten des Sprühmittelherstellers be-
achten!
Umluftbetrieb Operation_Pic_number:1
Frischluftzuführung
● Hebel (Pfeil) nach oben stellen.
Abb.39
Text-module
Umluftbetrieb/Frischluft (A)
MIN = 100% Umluft - 0% Frischluft.
MAX = 0% Umluft - 100% Frischluft.
N = Normalstellung ca. 80% Umluft -
20% Frischluft.
0 = Keine Frischluft.
Gebläse (B)
MIN = Minimale Gebläseleistung.
MAX = Maximale Gebläseleistung.
0 = Gebläse AUS.
36
BEDIENUNG
4. Rückspiegel 5. Inbetriebnahme
Vorsicht: 5.1 Täglich prüfen
Vor Fahrt- und Arbeitsbeginn Spie- Text-module
gel so einstellen, daß Fahrbahn und Traktor muß sich in ordnungsgemäßem Zustand
rückwärtiger Arbeitsbereich voll ein- befinden.
zusehen sind! Operation_Pic_number:1
Ausziehbare Rückspiegel
Operation_Pic_number:1
Abb.41
Text-module
Hinweis:
Auf Sauberkeit achten.
Keinen Kraftstoff verschütten.
● Ölstand im Motor prüfen (siehe auch WAR-
TUNG UND PFLEGE Kapitel 3.4).
● Ölstand im Getriebe prüfen (siehe auch
WARTUNG UND PFLEGE Kapitel 10.2).
● Druckluftkessel entwässern (siehe auch ZU-
SATZGERÄTE Kapitel 2.2).
37
BEDIENUNG
5.2 Winterbetrieb 6. Starten, Abstellen
Text-module
Hinweis:
Das Heizerpaket möglichst bei einer Öltem-
peratur über 0 °C anschließen, um eine Be-
einträchtigung des Öls zu verhindern.
Hinweis:
Bio–Hydrauliköl nicht über das Heizerpaket
erwärmen.
Hinweis:
Hydraulikölbehälter muß mindestens bis zur
Hälfte gefüllt sein. Abb.42
Taste (F4) = Gewählte Einstellungen (siehe
BEDIENUNG Kapitel 27.1) aktivieren.
Taste (F5) = Grundeinstellungen aktivieren.
Hinweis:
Die Seite "Letzte Einstellungen wiederher-
stellen" bleibt solange sichtbar, bis die Taste
(F4) oder (F5) betätigt wird.
38
BEDIENUNG
- Traktor im Fahrbetrieb 6.2 Starten des Motors
Einstellungen können nicht aktiviert werden.
Wichtig:
Wird nach dem Starten, sofort losgefahren, Traktor nicht ohne Batterie starten und be-
erscheint nachfolgendes Bild. treiben. Bei Nichtbeachtung wird der Dreh-
Operation_Pic_number:1
stromgenerator zerstört. Auf Warnmeldun-
gen bzw. Störungsmeldungen achten. Motor
sofort abstellen, falls erforderlich.
● Handbremse anziehen.
● Kupplungspedal durchtreten (Anlaßsperre ist
ausgeschaltet).
● Zapfwellen und andere Antriebe ausschalten.
● Elektr. Verbraucher möglichst ausschalten.
Operation_Pic_number:1
Abb.43
● Traktor anhalten und in Neutral schalten, Ab-
bildung BEDIENUNG Abb. 42erscheint. Abb.44
● oder - Taste (F5) drücken, das Hauptmenü er- ● Zündschlüssel auf I drehen, es leuchten:
scheint. ● LED-Neutralschaltung am Multifunktionshe-
bel.
Hinweis:
Die Seite "Letzte Einstellungen wiederher- Ladekontrollampe
stellen" bleibt solange sichtbar, bis die Taste
(F5) betätigt wird. Fahrtrichtungsanzeigen
Vorglühkontrolleuchte brennt.
Vorglühkontrolleuchte AUS - Motor Startbereit.
Hinweis:
Falls Motor bei sehr tiefen Temperaturen
nach ca. 20 Sek. nicht anspringt, Startvor-
gang abbrechen und erst nach etwa einer Mi-
nute wiederholen.
Vor neuem Startversuch Zündung ausschal-
ten.
Anlasser abkühlen lassen. Anlasser nicht be-
tätigen solange Motor noch dreht. Bei erfolg-
losen Startversuchen siehe "STÖRUNGEN
UND ABHILFE".
39
BEDIENUNG
6.3 Fremdstarten 6.4 Anschleppen
Warnung: Warnung:
Die nicht isolierten Teile der Pol-Zan- Anschleppen ist nicht möglich!
gen dürfen sich nicht berühren. Das
an den Pluspol angeklemmte Start-
hilfekabel darf nicht mit elektrisch
leitenden Fahrzeugteilen in Berüh- 6.5 Abstellen des Motors
rung kommen - Kurzschlußgefahr !
● Zündschlüssel auf "0" drehen.
Reihenfolge beim Anklemmen der Text-module
Abb.45
Text-module
Hinweis:
Die stromgebende Batterie muß 12 Volt Span-
nung und etwa die gleiche Kapazität (Ah) wie
die der entladenen Batterie aufweisen.
Beim Fremdstarten muß der Motor sofort
nach dem Anschließen gestartet werden, da
sonst die stromgebende Batterie entladen
wird.
Eine Verwechslung der Pole muß ausge-
schlossen sein.
Nur Starthilfekabel mit ausreichend großem
Querschnitt und mit isolierten Pol-Zangen
verwenden.
Entladene Batterie nicht vom Bordnetz tren-
nen.
Nach längerer Stillstandszeit kann die Batte-
rie mit einem Ladegerät (12 Volt) aufgeladen
werden.
40
BEDIENUNG
6.6 Abstellen und Sichern des 7. Vario-Getriebe
Traktors
7.1 Fahrhebel
Warnung: Operation_Pic_number:1
Warndreieck
Operation_Pic_number:1
Abb.47
Text-module
A = Übersetzungsänderung vorwärts.
B = Übersetzungsänderung rückwärts.
C = Schneller Fahrtrichtungswechsel
(Schnellreversieren mit Fahrhebel).
D = Tempomat EIN.
Abb.46
Unterbringung des Warndreiecks (Pfeil) links
vom Fahrersitz am Kabinenboden (Warndreieck
ist nicht im Lieferumfang enthalten).
Bestellempfehlung für Warndreieck:
GEKA GmbH 73054 Eislingen / Fils
Schloßstraße 97
Telefon 07161 / 99903-0
Telefax 07161 / 99903-99
41
BEDIENUNG
7.2 Neutralschaltung 7.3 Beschleunigungsverhalten
einstellen
Warnung: Operation_Pic_number:1
Abb.49
Text-module
● Durch den Neutraltaster (N) kann die Neutral- Beschleunigungsstufe IV am schnellsten zu.
schaltung ein- oder ausgeschaltet werden.
In Stufe I ist die Geschwindigkeitsveränderung
Anzeigen bei eingeschalteter Neutralstel-
über die Tastatur am Armaturenbrett von 0,02
lung.
km/h bis 0,5 km/h einstellbar (gültig bei Motor-
1. LED (N1) leuchtet. nenndrehzahl).
2. Fahrtrichtungsanzeigen (C) blinken. Die folgende Tabelle zeigt die Geschwindigkeits-
3. Anzeige Uhrzeit und Betriebsstunden (D) auf änderung bei einmaligem Antippen des Fahrhe-
der Vielfachanzeige. bels und die Zeit bis zum Erreichen der Höchst-
ETNum-list
geschwindigkeit bei permanent ausgelenktem
Anzeigen bei ausgeschalteter Neutralstel- Fahrhebel in den jeweiligen Beschleunigungs-
lung. stufen.
1. LED (N1) leuchtet nicht.
2. Fahrtrichtungsanzeigen (C) leuchten. Stufe 1x Antippen 0 bis 50 km/h
3. Anzeige AKTIV-Symbol (E) auf der Vielfach- I 0,02-0,5 km/h 250-45,5 sec
anzeige. II 0,5 km/h 45,5 sec
4. Achtungleuchte (F) blinkt. III 1 km/h 23,8 sec
ETNum-list
IV 2 km/h 10 sec
Werte bei Motornenndrehzahl.
Hinweis: Text-module
42
BEDIENUNG
Geschwindigkeitsänderung Stufe I 7.4 Fahrbereichsschaltung
einstellen
Operation_Pic_number:1
Warnung:
Beim Umschalten des Fahrbereichs
kommt es zu einer Zugkraftunterbre-
chung, nicht in Gefäll-und Stei-
gungsstrecken auslösen.
Operation_Pic_number:1
Abb.50
Text-module
Vorgehensweise:
Taste drücken, Bild (K) erscheint.
Einsatzempfehlung
Stufe I = Verwenden bei Sonderarbeiten z.B. FAHRBEREICH I (Feld)
Strassenfräse. Bei schwerem Ackereinsatz mit einer Fahrge-
Stufe II = Verwenden im Acker, bei schweren schwindigkeit von:
Zugarbeiten. 0,02 - 24 km/h vorwärts.
Stufe III = Verwenden im Acker, bei schweren 0,02 - 17 km/h rückwärts.
Zugarbeiten. Text-module
43
BEDIENUNG
Schalten im Fahrzeugstillstand 7.5 Fahreinsatz
● Neutralstellung anwählen oder
● Kupplung betätigen.
Warnung:
● Gewünschten Fahrbereich schalten.
Text-module Bergabfahren nur mit eingerückter
Kupplung. Nicht in Neutralstellung
Schalten während der Fahrt von schalten.
Fahrbereich I in II Ab einer Motordrehzahl von 2600
U/min wird die Getriebeübersetzung
Keine Fahrbereichsschaltung möglich bei: nicht mehr in Richtung langsamer
● Neutralstellung geschaltet. verstellt, zur Verringerung der Ge-
● Getrieböltemperatur unter 10°C. schwindigkeit Bremse betätigen.
● Motorbremse betätigt.
Text-module
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Bei ungünstigen Bedingungen z.B. Kälte,
kann eine Fahrbereichsschaltung in der me-
chanischen Neutralstellung enden. Zugkraft- Abb.52
unterbrechung , Fahrbereichsschaltung mit Text-module
Taster (M/ BEDIENUNG Abb. 51) wiederholen. Vorwärts Anfahren aus dem Stillstand:
Tempomat- und Schnellreversierfunktion de- ● Aktivierungstaste (C) auf der Rückseite des
aktiviert. Fahrhebels drücken.
● Bewegt man den Fahrhebel nach vorne, setzt
sich der Traktor vorwärts in Bewegung und be-
schleunigt.
● Läßt man den Hebel los, kehrt er selbstständig
in die Mittelstellung zurück, die Geschwindig-
keit bleibt konstant.
● Bewegt man den Fahrhebel nach hinten, verzö-
gert der Traktor, er wird abgebremst, bis er
kraftschlüssig zum Stillstand kommt.
Text-module
Hinweis:
Es ist auch möglich den Fahrhebel auszulen-
ken und danach erst die Aktivierungstaste zu
drücken.
Hinweis:
Warnton bei Rückwärtsfahrt (auf Wunsch).
44
BEDIENUNG
7.6 Turbokupplungsfunktion Bei jedem Kaltstart ist die Turbokupplungsfunk-
Text-module
tion automatisch wieder aktiv.
Die Getriebesteuerung bietet eine Turbokupp-
Text-module
lungsfunktion. Diese ermöglicht ein Anfahren
und Anhalten des Traktors allein mit dem Gas- Anfahren mit der Turbokupplungs-
pedal. funktion
Dadurch: ● Leerlaufdrehzahl einstellen.
1. Kein Abwürgen des Motors bei schwierigen ● Bremse betätigen.
Verhältnissen. ● Aktivierungstaste drücken und mit Fahrhebel
2. Kein Durchrutschen der Räder. gewünschte Fahrtrichtung wählen.
● Bremse lösen und durch Gasgeben anfahren.
3. Volle Kraftübertragung ab ca. 1250 U/min Mo-
● Traktor mit Fahrhebel auf gewünschte Fahr-
tordrehzahl.
geschwindigkeit bringen.
ETNum-list
Anhalten am Berg
● Fahrhebel gegen die momentane Fahrtrich-
tung bewegen.
Hinweis:
Abb.53 Unter einer Motordrehzahl von 1250 U/min ist
Schlupf durch die Turbokupplungsfunktion
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
zu erwarten, abhängig von der Last.
erscheint. Text-module
Operation_Pic_number:1
Kupplungspedal
Mit dem Kupplungspedal kann der Traktor beim
Geräteanbau dosiert gesteuert werden.
Bei plötzlich auftretenden Gefahren kann der
Traktor durch Treten auf Kupplung und Bremse
angehalten werden.
Text-module
Endgeschwindigkeitsregelung
Die Endgeschwindigkeitsregelung ist eine Tem-
pomatfunktion um Motordrehzahlschwankungen
automatisch auszugleichen.
Abb.54 T E A
Abschaltbedingungen: ca.33 km/h 32,5 km/h 31 km/h
1. Motor läuft. ca.44 km/h 43,5 km/h 42 km/h
2. Keine Fehlermeldung vorhanden. ca.51 km/h 50,5 km/h 49 km/h
3. Getriebe in Neutral.
T = Angezeigte Endgeschwindigkeit.
4. System nicht im Notbetrieb.
E = Einschaltgeschwindigkeit.
ETNum-list A = Ausschaltgeschwindigkeit.
● Durch die Taste (F2) kann dieTurbokupp- Die Regelung wird abgebrochen beim Betäti-
lungsfunktion ein- oder ausgeschaltet wer- gen des:
den.
1. Fahrhebels.
Bei eingeschalteter Funktion wird das Symbol
2. Bremspedals (auch Einzelradbremse).
(A) wie dargestellt ausgegeben, ist die Funktion
ausgeschaltet ist das Symbol durch ein rotes 3. Motorbremspedals.
Kreuz markiert. 4. Kupplungspedals.
45
BEDIENUNG
7.7 Fahrtrichtungswechsel ● Taster (A) nach vorne oder hinten gedrückt
halten.
Der Traktor verzögert bis zum Stillstand und be-
schleunigt in die gewünschte Richtung, bis zur Der Traktor verzögert bis zum Stillstand, bei Los-
vorher gefahrenen Getriebeübersetzung. lassen des Taster (A) wird die zuletzt gefahrene
Der Fahrtrichtungswechsel kann: Fahrtrichtung, Getriebeübersetzung wieder an-
- durch den Taster am Hebel der Lenkradverstel- gefahren.
lung,
Während des Verzögerns wird die vorgewählte
- durch den Fahrhebel,
Fahrtrichtung durch Blinken, die aktive Fahrt-
ausgelöst werden. richtung durch Dauerlicht angezeigt.
Text-module
Der Fahrtrichtungswechsel wird abgebro-
chen bei Betätigen des: Fahrtrichtungswechsel durch Fahr-
1. Fahrhebels. hebel
2. Neutraltasters. Operation_Pic_number:1
ETNum-list
Folgende Faktoren blockieren die Funktion,
führen aber nicht zum Abbruch:
1. Grenzlastregelung.
2. Endgeschwindigkeitsregelung.
3. Motordrehzahl größer 2600 U/min.
4. Turbokupplungsfunktion.
ETNum-list
Wichtig:
Eine nicht fertig ausgeführte Schnellrever-
sierung wird durch blinkende Fahrtrich-
tungsanzeigen angezeigt. Bei Aufhebung der
Blockierung, wird der angewählte Fahrtrich- Abb.56
tungswechsel ausgeführt. Text-module
Hinweis:
Warnton bei Rückwärtsfahrt (auf Wunsch).
Abb.55
● Taster (A) nach vorne oder hinten betätigen.
46
BEDIENUNG
7.8 Programmierter Fahrtrich- Operation_Pic_number:1
tungswechsel
Text-module
Hinweis:
Die eingestellten Werte werden nur bei 1800
U/min erreicht.
Durch das Bedienterminal läßt sich eine Ge-
schwindigkeit für Vorwärtsfahrt, als auch eine für
Rückwärtsfahrt vorprogrammieren.
Operation_Pic_number:1
Abb.59
Die eingestellten Geschwindigkeiten werden
durch die Anzeigen (A und B) dargestellt.
Die Anzeige (C) zeigt die aktuelle
Fahrgeschwindigkeit an, unter 0,5 km/h
Wechsel von km/h in m/h.
Anzeige von 100 m/h bis 500 m/h.
Geschwindigkeiten einstellen
Abb.57 ● Mit Drehregler (P1) Geschwindigkeit vorwärts
einstellen.
Die Eingestellten Werte werden in der Anzeige ● Mit Drehregler (P2) Geschwindigkeit rück-
(A/C) angezeigt. wärts einstellen.
Funktionsanzeige (B/D).
Anzeige rot Geschwindigkeit für Eingestellte Geschwindigkeit aktivie-
Fahrrichtungswechsel programmiert. ren
Operation_Pic_number:1
Abb.60
47
BEDIENUNG
Gespeicherte Geschwindigkeit an- 7.9 Tempomat
steuern
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Die Tempomatfunktion aktivieren ist nur
möglich, ab einer Motordrehzahl von über
1300 U/min (ausgenommen bei TMS).
Durch den Tempomaten wird die aktuelle Ge-
schwindigkeit ohne Speicherung gehalten.
Zusätzlich können zwei Geschwindigkeiten ge-
speichert werden, so daß das Schleppersystem
auf zwei unterschiedliche Gegebenheiten, wie z.
B. Ackerbetrieb und Straßenfahrt eingestellt
werden kann.
Nach Vorwahl steuert der Tempomat eine der
gespeicherten Geschwindigkeiten an.
Je nachdem welche Beschleunigungsstufe ge-
Abb.61 schaltet ist (siehe auch BEDIENUNG Kapitel
Text-module 7.3), wird die Anpassung an die gespeicherte
Geschwindigkeit langsamer oder schneller
Hinweis:
durchgeführt.
Die eingestellten Werte werden nur bei einer
Motordrehzahl von 1800 U/min erreicht.
Text-module Halten der aktuellen Geschwindigkeit
● Fahrhebel mit gedrückter Aktivierungstaste Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Ist ein Fahrtrichtungswechsel programmiert,
verzögert der Traktor bis zum Stillstand und
beschleunigt in die entgegengesetzte Rich-
tung bis zur programmierten Getriebeüber-
setzung.
Hinweis:
Auf Wunsch, ertönt bei Rückwärtsfahrt, ein
Warnton.
Abb.62
Hinweis:
Es darf keine gespeicherte Geschwindigkeit
durch eine der Tasten (A/B) vorgewählt sein.
48
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.63 Abb.65
Text-module
Text-module
Geschwindigkeiten speichern
Die Geschwindigkeiten bleiben auch nach dem
Ausschalten der Zündung erhalten.
Operation_Pic_number:1
Abb.66
Text-module
49
BEDIENUNG
Vorgewählte Geschwindigkeit an- ETNum-list
7.10 Grenzlastregelung
steuern Text-module
Operation_Pic_number:1
Die Grenzlastregelung tritt automatisch in Funk-
tion, wenn die Motordrehzahl bei Belastung
sinkt. Dabei verringert der Traktor über die Ge-
triebesteuerung automatisch die Fahrgeschwin-
digkeit, so daß die Motordrehzahl nicht weiter
abfällt, abhängig von der Einstellung der Grenz-
lastregelung
Einstellung der Grenzlastregelung
Operation_Pic_number:1
Abb.67
Text-module
Hinweis:
Das Ansteuern der gespeicherten Geschwin- Abb.69
digkeiten ist nur bei fahrendem Traktor mög- Text-module
Abb.70
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
Operation_Pic_number:1
Abb.73
Text-module
Abrufen der größeren eingestellten Mo-
tordrehzahl (z.B. Arbeitsdrehzahl - Voll-
gas). LED leuchtet.
Abb.72
Text-module
51
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
7.12 Abschleppvorschrift
Operation_Pic_number:1
Abb.74
● Auf dem Varioterminal erscheint Anzeige (A), Abb.75
für aktivierte abgespeicherte Motordrehzahl.
Text-module
Die Funktion Motordrehzahlen wird bei fol- ● Deckel im Kabinenboden öffnen, bzw. entfer-
genden Bedingungen beendet: nen.
● Hilfsbetätigung (A) auf Fahrbereichsschal-
1. Geschwindigkeit größer 18 km/h und die tung aufstecken.
Fussbremse wird betätigt. ● Getriebe in Neutral schalten (Mittelstellung),
2. Geschwindigkeit größer 18 km/h und die Mo- nachfolgendes Bild muß in der Vielfachan-
torbremse wird betätigt. zeige erscheinen.
3. Erneutes Betätigen der Abruftasten. Operation_Pic_number:1
4. Handgasbetätigung
ETNum-list
Abb.76
Hinweis:
Schleppgeschwindigkeit max. 10 km/h.
Schleppdistanz max. 8 km.
52
BEDIENUNG
8. Kraftstoffverbrauchs-
Operation_Pic_number:1
messung
8.1 Kraftstoffverbrauchsmes-
sung aktivieren
Operation_Pic_number:1
Abb.79
A = Aktueller Kraftstoffverbrauch.
B = Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch.
Messung ab Traktor START oder
Taste (F3) drücken, Anzeige wird auf "0"
zurückgesetzt.
C = 1. Summenzähler (z.B. Vergleiche zwi-
Abb.77 schen gleicher Arbeit, mit verschiedenen
Fahrweisen).
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
erscheint. Messung ab Traktor START oder
Operation_Pic_number:1 Taste (F4) drücken, Anzeige wird auf "0"
zurückgesetzt.
D = 2. Summenzähler (z.B. Vergleiche zwi-
schen gleicher Arbeit, mit verschiedenen
Fahrweisen).
Messung ab Traktor START oder
Taste (F5) drücken, Anzeige wird auf "0"
zurückgesetzt.
Text-module
Hinweis:
Maximaler Wert des Summenzählers 30 000
Liter, danach fängt die Messung wieder bei 0
an.
Abb.78
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
53
BEDIENUNG
9. Traktor Management 9.1 Motormanagement
System (TMS) (auf Wunsch) Vorsicht:
Text-module
Bei aktivem Motormanagement kann
Textmodule
die Motordrehzahl bis zur maxima-
BETRIEBSART 1 len Motordrehzahl ansteigen.
Fahrhebel - Motormanagement aus
Mit dem Fahrhebel wird die Getriebeüberset-
zung eingestellt, die Motordrehzahl wird mit dem Hinweis:
Fußgaspedal eingestellt. Drehzahleinstellungen mit dem Handgaspoti
Text-module werden übersteuert aber nicht untersteuert.
Text-module
BETRIEBSART 2 Hinweis:
Fahrhebel - Motormanagement ein Bei aktivem TMS hat die Tempomatfunktion
keine Motordrehzahlbegrenzung z.B. auch
Mit dem Fahrhebel wird die Fahrgeschwindigkeit
bei Standgas kann der Tempomat aktiviert
eingestellt, die Motordrehzahl und Getriebeüber-
werden.
setzung wird automatisch eingestellt. Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Bei aktivem TMS wird beim programmierten
Fahrtrichtungswechsel die Geschwindigkeit
unabhängig von der Motordrehzahl angefah-
ren.
Text-module
BETRIEBSART 3
Fahrpedal - Motormanagement ein
Mit dem Fahrpedal wird die Fahrgeschwindigkeit
eingestellt, die Motordrehzahl und Getriebeüber-
setzung wird automatisch eingestellt.
Hinweis: Abb.80
Bei aktivem TMS wird beim programmierten
Fahrtrichtungswechsel nur die aktuelle Ge- Hinweis:
schwindigkeit angefahren. Sind abgespeicherte Motordrehzahlen mit
den Speichertasten (A) aktiviert, werden die
eingestellten Werte auch bei aktivem Motor-
management nicht über- oder unterschritten
(z.B. bei Arbeiten mit der Zapfwelle).
Motormanagement einschalten
Operation_Pic_number:1
Abb.81
● Taste (A) drücken.
● LED (B) leuchtet.
● Anzeige (C) erscheint.
Text-module
54
BEDIENUNG
9.2 Fahrpedal - Betrieb Fahrtrichtung anwählen mit dem
Fahrhebel
Fahrpedalfunktion aktivieren Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.82 Abb.83
● Taster (A) nach vorne drücken. ● Aktivierungstaste (A), auf der Rückseite des
B = Anzeige erscheint auf dem Variotermi- Fahrhebels drücken.
nal. ● Fahrhebel nach vorne oder hinten bewegen.
C = Anzeige erscheint auf der Vielfachan- ● Mit Fahrpedal losfahren.
zeige.
Hinweis: Hinweis:
Beim Einschalten der Fahrpedalfunktion, Nach einmaliger Fahrtrichtungsaktivierung,
wird automatisch das Traktor Management kann der Fahrtrichtungswechsel auch mit
System (TMS) zugeschaltet. dem Fahrhebel - nach links, Aktivierungsta-
Text-module
ste gedrückt - durchgeführt werden.
55
BEDIENUNG
Verzögern mit Fahrhebel
Operation_Pic_number:1
9.3 Motordrehzahlbereich fest-
legen
Text-module
Abb.85
Bei Fahrpedal - Betrieb kann zusätzlich mit dem
Fahrhebel verzögert werden.
Fahrhebel entgegen der aktuellen Fahrtrichtung
auslenken. Abb.86
Mit dem Beschleunigungsschalter (A) kann die ● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
Verzögerung (I langsamer - IV schneller) erscheint.
beeinflusst werden. Operation_Pic_number:1
Abb.87
Text-module
Hinweis:
Höchste einstellbare Motordrehzahl ist die
Motorabregeldrehzahl.
Kleinste einstellbare Motordrehzahl:
obere Bandgrenze 1300 U/min - max.
untere Bandgrenze Leerlaufdrehzahl - max.
56
BEDIENUNG
Funktionsanzeige Motor-Regelbereich beim Betätigen
Operation_Pic_number:1
eines Hydraulikventils aktiv.
Text-module
Hinweis:
Beim Betätigen der Fußbremse oder Motor-
bremse wird die Motorregelung unterbro-
Abb.88 chen, nach dem Lösen der Fußbremse ist die
Motorregelung wieder aktiv.
Auf der Hauptmenüseite erscheinen Bei Traktor Stillstand und Getriebe in Neutral-
verschiedene Funktionsanzeigen. stellung ist die Motorregelung für Zapfwelle
Front/Heck oder Hydraulikventil oder Hub-
werk Front/Heck aktiv.
Motor-Regelbereich im Fahrbetrieb Wird der Fahrrersitz bei fahrendem Traktor
aktiv. und /oder Getriebe nicht in Neutral, länger als
3. Sekunden verlassen, wird die Motorrege-
lung abgeschaltet.
Text-module
Motor-Regelbereich im Fahrbetrieb
oder bei eingeschalteter Zapfwelle
Front/Heck oder beim Betätigen ei-
nes Hydraulikventils oder beim Ab-
senken eines Hubwerks Front/Heck
aktiv.
57
BEDIENUNG
10. Zapfwellen
Gefahr:
Motor abstellen vor Anschließen bzw. Abbauen der Gelenkwelle und vor Reinigungs-,
Wartungs- und Reparaturarbeiten an Zapfwellengeräten. Stillstand des Zapfwellenge-
rätes abwarten!
Zapfwelle nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht sind!
Auf vorgeschriebene Rohrüberlappungen der Gelenkwelle achten. Bei Arbeiten mit
der Zapfwelle darf sich niemand im Gefahrenbereich aufhalten!
Es dürfen sich beim Anschließen bzw. Abbauen der Gelenkwelle keine Personen, ins-
besondere keine Kinder, in der Kabine aufhalten.
Bei nachlaufenden Geräten Gelenkwelle mit Freilauf verwenden!
Unachtsamkeit im Bereich sich drehender Antriebswellen kann schwere oder tödliche
Verletzungen zur Folge haben.
Gefahr:
Nach Zapfwellenarbeit, Drehzahlvor-
wahl auf "0" stellen und Schutzhülse
auf Zapfwellenstummel aufsetzen!
Wichtig:
Wird das zulässige Drehmoment einsatzbe-
dingt überschritten, Gelenkwelle mit Über-
lastkupplung verwenden.
Gelenkwellenanbau
Zur Vermeidung von Ungleichförmigkeit,
richtiges Anlenken der Gelenkwelle beachten. Abb.90
A = Falsch Drehrichtung der Zapfwelle siehe Pfeil.
B = Richtig
Operation_Pic_number:1 Zapfwellenschutz
Operation_Pic_number:1
Abb.91
Vor dem Betrieb der Heckzapfwelle,
Zapfwellenschutzblech (A) wie gezeigt anbauen.
Hinweis:
Abb.89 Ist die Anhängekupplung an der Stelle des
Zapfwellenschutzbleches abgesteckt ist der
Hinweis: Zapfwellenschutz nicht erforderlich.
Siehe auch Technisches Handbuch des Ge-
lenkwellenherstellers.
58
BEDIENUNG
Zapfwellendrehzahl vorwählen
Operation_Pic_number:1
10.2 Heckzapfwelle Ein- und
Ausschalten
Gefahr:
Vor Einschalten der Zapfwelle si-
cherstellen, daß sich niemand im
Bereich des Gerätes befindet!
Gewählte Zapfwellendrehzahl des
Traktors muß mit der zulässigen
Drehzahl des Gerätes übereinstim-
men!
Operation_Pic_number:1
Abb.92
● Mit einer der folgenden Tasten Zapfwellen-
drehzahl vorwählen.
Zapfwelle 540
Sparzapfwelle (540E)
Zapfwelle 1000
59
BEDIENUNG
Externe Betätigung
Operation_Pic_number:1
10.3 Frontzapfwelle (auf Wunsch)
Text-module
Gefahr:
Nach Zapfwellenarbeit, Schutzhülse
auf Zapfwellenstummel aufsetzen!
Zapfwellenschutzhülse
Operation_Pic_number:1
Abb.94
● Drucktaster (Pfeil) rechts oder links an der
Heckleuchte zum Ein- und Ausschalten drük-
ken.
Text-module
Sicherheitsschaltung
Zapfwelle läuft nur solange Drucktaster (Pfeil)
gedrückt wird.
Wird der Drucktaster solange gedrückt, bis die Abb.96
rote Lampe im Taster leuchtet, bleibt die Zapf-
welle eingeschaltet.
Flanschzapfwelle
Operation_Pic_number:1
Abb.95
Flanschzapfen 1 3/8" Evolventenprofil 21-teilig.
Flanschzapfen 1 3/8" Keilwellenprofil 6-teilig.
Hinweis:
Nur für Geräte mit einem Leistungsbedarf
von max. 103 kW/140 PS.
Wichtig:
Wenn Flanschzapfen (A) gewechselt wird,
Sechskantmuttern (B) mit 69 Nm festziehen.
60
BEDIENUNG
10.4 Frontzapfwelle Ein- und 10.5 Heck- und Frontzapfwel-
Ausschalten lenkupplung justieren
Gefahr: Gefahr:
Vor Einschalten der Zapfwelle si- Während des Justiervorganges
cherstellen, daß sich niemand im dreht die Zapfwelle kurz an.
Bereich des Gerätes befindet!
Durch die Justierung der Zapfwellenkupplung
Operation_Pic_number:1
wird der Einschaltvorgang dem jeweiligen Gerät
angepaßt, z.B. bei schwer anlaufenden Geräten.
Die so ermittelten Werte werden für die zukünfti-
gen Einschaltvorgänge benutzt.
Justierung nur mit angebautem Arbeitsgerät
durchführen.
Text-module
Heckzapfwellenkupplung justieren
● Motor starten.
Bei Störungsausgabe muß diese einzeln ge-
löscht werden.
Taste drücken und halten,
Abb.97
Die Drehrichtung der Frontzapfwelle ist in danach Taste drücken, die Stö-
Fahrtrichtung rechtsdrehend. rungsausgabe ist somit gelöscht.
Durch den Taster (B) kann die Frontzapf- Liegt keine Störungsmeldung vor:
welle Ein- und Ausgeschaltet werden. Taste drücken, es erscheint fol-
gendes Bild.
Bei eingeschalteter Zapfwelle leuchtet die
Lampe neben dem Drucktaster. Schlüsselsymbol blinkt.
Der Einkuppelvorgang ist abhängig von der Be-
tätigungszeit des Drucktasters:
Unter 5 Sek.
Weicher Anlauf, Zapfwellenkupplung paßt sich
automatisch den Erfordernissen des Gerätes an.
Über 5 Sek. Taste zweimal drücken, es er-
Drehzahl-und Fehlerüberwachung wird über- scheint folgendes Bild.
gangen.
Schlüsselsymbol blinkt.
61
BEDIENUNG
Eine der Tasten drücken, bis die Taste drücken, es erscheint
gewünschte Zahl erscheint. nächstes Bild.
Text-module
Mit der Taste speichern.
Läuft die Justierung fehlerfrei ab, so erscheint Nach dem Speichern der letzten
die Meldung OK und die neuen Einstellwerte Zahl erscheint folgendes Bild.
des Sensors sind abgespeichert. Frontzapfwelle einschalten.
Werden fehlerhafte Werte festgestellt oder Be-
dingungen nicht erfüllt, erscheint die Fehlermel-
dung ERROR.
Taste drücken.
Text-module
● Durch Zündung AUS - EIN werden die neuen Läuft die Justierung fehlerfrei ab, so erscheint
Daten übernommen. die Meldung OK und die neuen Einstellwerte
Text-module des Sensors sind abgespeichert.
Werden fehlerhafte Werte festgestellt oder Be-
Frontzapfwellenkupplung justieren dingungen nicht erfüllt, erscheint die Fehlermel-
● Motor starten. dung ERROR.
Bei Störungsausgabe muß diese einzeln ge- Taste drücken.
löscht werden.
Taste drücken und halten,
Schlüsselsymbol blinkt.
Schlüsselsymbol blinkt.
62
BEDIENUNG
11. Allradantrieb 12. Differentialsperre
Der Vorderradantrieb kann unter Last zu- oder
abgeschaltet werden. Gefahr:
Bei normaler Straßenfahrt wegen ungünstigem Nicht bei Straßenfahrt und in Kurven
Geräuschverhalten und erhöhtem Reifenver- benutzen.
schleiß, Vorderradantrieb nicht verwenden! Je- Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.
doch kann Zuschaltung bei schmieriger Fahr- Lenkbremse nicht betätigen.
bahn und bei Glatteis oder Schnee notwendig
werden. Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.99
Abb.98 Differentialsperre EIN/AUS
Allradantrieb EIN/AUS. Durch Drücken der Taste wird die Diffe-
Durch Drücken der Taste wird der Allrad- rentialsperre ein- und ausgeschaltet.
antrieb ein- und ausgeschaltet.
Bei eingeschaltetem Allradantrieb leuchtet die Bei eingeschalteter Differentialsperre leuchtet
Lampe neben der Taste und die Kontrolleuchte die Lampe neben der Taste und die Kontroll-
(K). leuchte (L).
63
BEDIENUNG
13. Vorderachsfederung 14. Automatikfunktion
Kraftheber und Zapf-
Gefahr:
Bei stillstehendem Schlepper be- welle
steht durch Ausheben und Absen-
ken des Schlepperrumpfes eine Ge- 14.1 Automatikfunktion Heck-
fahr für Personen, die sich in der
Nähe der Vorderachse aufhalten. kraftheber
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Die Schwingungstilgung ist in dieser Funk-
tion aktiv.
Durch diese Automatikfunktion kann die Bedie-
nung des Heckhubwerkes auf Taster am Fahr-
hebel umgeschaltet werden.
Automatikfunktion aktivieren
Operation_Pic_number:1
Abb.100
Funktionsauswahl ist nur bei laufendem Motor
möglich.
Hinweis:
Beim Starten des Schleppers ist die zuletzt
gewählte Funktion geschaltet.
64
BEDIENUNG
Automatikfunktion bedienen
Operation_Pic_number:1
14.2 Automatikfunktion Zapfwelle
Durch diese Automatikfunktion kann das Ein- und
Ausschalten der Heck- und Frontzapfwelle auf Ta-
ster am Fahrhebel umgeschaltet werden.
Automatikfunktion aktivieren
Operation_Pic_number:1
Abb.102
● Wippschalter in Richtung (B1), Heckkrafthe-
ber geht in die Funktion "Regeln".
Das Hubwerk hebt bis zu dem eingestellten obe- Taste (Q), Automatikfunktion Frontzapf-
ren Endanschlag aus. welle EIN/AUS.
Hinweis:
Die externen Taster Heben/Senken am Heck
des Traktors, sind in der Automatikfunktion
weiterhin aktiv und vorrangig.
Nach dem das Hubwerk durch die externen
Taster bewegt wurde, verriegelt die EHR, die
Automatikfunktion muß neu eingeschaltet
werden.
Abb.104
Text-module
Hinweis:
Das Einschalten der Zapfwellenautomatik kann
sowohl bei eingeschalteter als auch bei abge-
schalteter Zapfwelle erfolgen.
65
BEDIENUNG
14.3 Automatikfunktion Zapf- Standardeinstellungen für die Heck-
welle mit Kraftheber automatik verändern
Die Zapfwellenautomatik darf nicht eingeschal-
Durch diese Automatikfunktion kann das Ein- tet sein.
und Ausschalten der Front- und Heckzapfwelle,
sowie die Bedienung des Heckhubwerkes auf Taste drücken
Taster am Fahrhebel umgeschaltet werden.
Das Ein- und Ausschalten der Zapfwellen erfolgt Bild erscheint
dabei bei einer vorgegebenen Position des
Krafthebers.
Text-module
Automatikfunktion aktivieren
● Automatikfunktion Kraftheber aktivieren
(siehe auch BEDIENUNG Kapitel 14.1 ). Taste zweimal drücken
● Automatikfunktion Zapfwelle aktivieren (siehe
auch BEDIENUNG Kapitel 14.2 ).
Bild erscheint
Automatikfunktion bedienen
Operation_Pic_number:1
Taste drücken
Bild erscheint
Abb.105
Text-module
Hinweis:
Die Taster des Fahrhebels sind im Automatik- Bild erscheint,
betrieb mit den Tastern für den Normalbetrieb
gleichgestellt. Die Zapfwelle kann nach Betä-
tigung der Taster für den Normalbetrieb über
die Tasten am Fahrhebel wieder eingeschal-
tet werden.
Hinweis:
Bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 25 ● Gewünschte Ausschaltposition mit Hubwerk
km/h wird die Automatikfunktion abgeschal- anfahren.
tet. Zapfwelle mit Drucktaster ausschalten.
Wird der Fahrersitz länger als ca. 3 Sek. ver-
lassen wird die Automatikfunktion abgebro-
chen.
Text-module
66
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Zurückkehren zur Standardeinstel-
lung
Taste drücken .
Bild erscheint
Abb.106
Bei richtiger Durchführung erscheint Bild (J).
Erscheint Bild (K) muß die Einstellung
wiederholt werden. Taste zweimal drücken
Taste drücken
67
BEDIENUNG
15. Bremsen 15.2 Handbremse
Gefahr:
Gefahr: Stehenden Traktor immer mit Hand-
Vor Beginn jeder Fahrt Funktion der bremse sichern, am Hang zusätzlich
Bremsen prüfen. Unterlegkeil einlegen.
Gefahr:
Bei Straßenfahrt und bei allen Fahr-
ten mit druckluftgebremsten Anhän-
gern muß Einzelradbremsung aus-
geschlossen sein (Pedale verrie-
geln).
Operation_Pic_number:1
Abb.109
Text-module
Abb.107
Operation_Pic_number:1
Abb.108
● Zur Einzelradbremsung (Lenkbremse)
Bremspedale entriegeln.
● Pedal für kurveninneres Rad treten.
Hinweis:
Lenkbremse nur bei langsamer Fahrt und nie
ruckartig betätigen; nicht bei eingelegter Dif-
ferentialsperre benutzen.
68
BEDIENUNG
15.3 Anhängerbremse 15.4 Motorbremse
Text-module
Bei Transportfahrten sind die landesspezifi- (auf Wunsch nur in Verbindung mit Druckluftan-
schen Vorschriften für die Bremssysteme der lage).
Operation_Pic_number:1
Anhänger verbindlich.
Hydraulisch gebremste Anhänger sind schlep-
perspezifisch nur bis 25 km/h zu empfehlen.
Über 40 km/h sind Druckluftgebremste Anhän-
ger erforderlich.
Abb.110
● Druckknopf (Pfeil) drücken.
Text-module
Hinweis:
Maximal zulässige Motordrehzahl 2600 U/min
69
BEDIENUNG
16. Lenkung 17. Hydraulik
Gefahr: Gefahr:
Fällt die hydraulische Hilfskraft an Bei Arbeiten mit Hydraulikgeräten
der Lenkung kompl. aus, bleibt der darf sich niemand im Arbeitsbereich
Traktor lenkbar. Jedoch ist dann aufhalten!
eine höhere Lenkkraft erforderlich. Es dürfen sich beim Anschließen
Fahrgeschwindigkeit nicht über 10 bzw. Abbauen von Hydraulikgeräten
km/h! keine Personen, insbesondere keine
Bei allen Funktionsstörungen an der Kinder, in der Kabine aufhalten.
hydrostatischen Lenkung Traktor Nicht unter angehobene Last treten!
sofort anhalten. Störungen von Kun- Unfallverhütungsvorschriften stets
dendienstwerkstatt umgehend be- beachten!
seitigen lassen. Nach der Hydraulikarbeit, Hydraulik-
Lenkrad nie während der Fahrt ver- ventile sperren.
stellen.
70
BEDIENUNG
17.2 Ventilverriegelung Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.114
Abb.112 Bei eingeschalteter Ventilverriegelung erscheint
Text-module das Symbol (A) im Hauptmenü.
Hinweis:
Um die Hydraulikventile nicht unbeabsichtigt
zu aktivieren, sind beim Starten des Schlep-
pers alle Hydraulikventile verriegelt.
Durch die Taste kann die Ventilverriegelung
ein- und ausgeschaltet werden.
Es können nur die Ventile entriegelt werden, die
in den Untermenüs der Ventile nicht verriegelt
sind.
Operation_Pic_number:1
Abb.113
71
BEDIENUNG
17.3 Ventilausstattung 17.4 Ventile betätigen
Text-module
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Nach dem Starten des Schleppers müssen
die Ventile zunächst entriegelt werden (siehe
BEDIENUNG Kapitel 17.2).
Operation_Pic_number:1
Abb.115
Text-module
Wichtig:
Bei aktiver Zeitfunktion schaltet das Ventil
nach dem Betätigen erst nach Ablauf der ein-
gestellten Zeit aus.
Ventil-Betätigungsanzeige
Operation_Pic_number:1
Abb.117
Symbole (A,B) erscheinen, wenn ein Ventil
betätigt wird.
72
BEDIENUNG
Ventilbedienung umschalten Handbetrieb
Operation_Pic_number:1
Abb.118
Durch die Taste (A) kann die Bedienung der
Ventile umgeschaltet werden. Abb.120
Operation_Pic_number:1 ● Deckel am Einstieg rechts öffnen.
● Mit Schlüssel (SW 22) Ventil betätigen.
Betätigungsrichtungen:
A = Heben.
B = Senken.
C = Schwimmstellung.
Bild erscheint bei laufendem Mo-
tor, sobald ein Ventil von Hand
betätigt wird.
Abb.119 Hinweis:
Nach Handbetrieb ist die Betätigung der Ven-
A = Bedienung der Ventile (gelb, blau) über tile mit Kreuzschalthebel oder Wipptasten
den Kreuzschalthebel, Bedienung der erst nach Reset (Motor AUS/EIN) wieder mög-
Ventile (rot, grün) über die Wipptasten lich.
am Fahrhebel.
B = Bedienung der Ventile (rot, grün) über
den Kreuzschalthebel, Bedienung der
Ventilaufheizung
Ventile (gelb, blau) über die Wipptasten Um die Funktionssicherheit der Ventile
am Fahrhebel. unabhängig von der Temperatur gewährleisten
zu können, werden die Ventile zu Beginn des
Hinweis: Betriebes vorgewärmt.
Die Umschaltung bleibt auch nach erneutem Operation_Pic_number:1
Abb.121
Bei aktiver Aufheizfunktion erscheint das
Symbol (A)
73
BEDIENUNG
17.5 Prioritätsfunktion Operation_Pic_number:1
Text-module
Einsatzbeispiel
Beim Betrieb einer Hydraulisch angetriebenen
Sämaschine, sollte der Motor mit konstanter
Drehzahl betrieben werden.
Abb.122
● Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
der Ventileinstellung erscheint.
Operation_Pic_number:1
Abb.123
Dieses Menüfenster bietet einen Überblick über
die Einstellungen der einzelnen Ventile.
Farbliche Anzeige (A) des Priorisierten Ventils
(erscheint wenn ein Ventil priorisiert ist).
● Taste (F1 - F4) des gewünschten einzustel-
lenden Ventils drücken, das folgende Unter-
menü der Ventileinstellung erscheint.
74
BEDIENUNG
17.6 Ventile einstellen ● Ventilpriorisierung (H) erscheint wenn ein
Text-module
Ventil priorisiert ist.
Folgende Einstellungen können vorgenommen ● Bei aktiver Aufheizfunktion erscheint das
werden: Symbol (G)
1. Durchflußmenge ● Tasten (F1 - F4), Wechsel in das Untermenü
2. Zeitfunktion der einzelnen Ventile.
3. Ventilverriegelung
Beispiel:
4. Ventilpriorisierung
● Taste (F1) drücken, das folgende Untermenü
5. Heckbetätigung erscheint.
Operation_Pic_number:1
ETNum-list
Abb.127
● Durch die Taste "ESC" wird das Untermenü
wieder verlassen und es kann ein anderes
Ventil ausgewählt werden.
Abb.125
● Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü Durchflußmenge Heben/Senken ein-
der Ventileinstellung erscheint. stellen
Operation_Pic_number:1
Abb.126
Dieses Menüfenster bietet einen Überblick über Abb.128
die Einstellungen der einzelnen Ventile.
Text-module
Balkenanzeige (A), Heben.
● Balkenanzeigen (A), Durchflußmenge heben Balkenanzeige (B), Senken.
● Balkenanzeigen (B), Durchflußmenge sen-
● Durch Drehregler (P1), Durchflußmenge "He-
ken
ben", durch Drehregler (P2) Durchflußmenge
● Balkenanzeigen (C), Betätigungszeit
"Senken" einstellen.
● Schloßsymbole (D), Ventilverriegelung EIN/
AUS Hinweis:
● Uhrsymbol (E), erscheint während das ent- Verändert sich nur die Balkenanzeige (A,B)
sprechende Ventil durch die Zeitfunktion ein- und die Anzeige (D) bleibt unverändert, liegt
geschaltet ist. eine Unterversorgung der Hydraulik vor. Mo-
● Zylindersymbol (F), erscheint während das tordrehzahl erhöhen.
entsprechende Ventil in Schwimmstellung ge-
schaltet ist.
75
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Zeitfunktion
Durch die Zeitfunktion kann die Betätigungszeit
der einzelnen Ventile eingestellt werden.
Bei einer Einstellung von 0 - 60 Sek, schaltet das
Ventil nach dem Betätigen, erst nach Ablauf der
eingestellten Zeit automatisch ab.
Bei einer Einstellung von über 60 Sek, bleibt das
Ventil nach dem Betätigen dauernd
eingeschaltet (Dauerfunktion für
Konstantverbraucher).
Operation_Pic_number:1
Abb.131
Zeitfunktion ein- und ausschalten
● Wird der Kreuzschalthebel über 80% auf He-
ben (A) oder Senken (B) bewegt, schaltet das
entsprechende Ventil ein.
● Bei erneutem Bewegen schaltet das Ventil
sofort wieder aus.
● Wird eine der Wipptasten auf Heben (A) oder
Senken (B) gedrückt, schaltet das entspre-
chende Ventil ein.
● Bei erneutem Drücken schaltet das Ventil so-
fort wieder aus.
Abb.129 Operation_Pic_number:1
Abb.132
Uhrsymbol (F), erscheint so lange das
entsprechende Ventil durch die Zeitfunktion
eingeschaltet ist.
Operation_Pic_number:1
Abb.130
Zeitfunktion vorwählen
● Taste (F2), Vorwahl Zeitfunktion EIN/AUS.
Operation_Pic_number:1
Abb.136
Abb.134 Zylindersymbol (A), erscheint auch auf der
ersten Hauptmenüebene, so lange das
Schwimmstellung ein- und ausschalten entsprechende Ventil in Schwimmstellung ist.
● Wird der Kreuzschalthebel kurz über Senken
(B) hinaus gedrückt (Stellung C), schaltet das
entsprechende Ventil in Schwimmstellung.
● Bei erneutem Bewegen schaltet die
Schwimmstellung sofort wieder aus.
● Wird der Kreuzschalthebel bei vorgewählter
Zeitfunktion über 80% in Richtung Heben
(A) bewegt, wird die Schwimmstellung been-
det und das Ventil schaltet ein (siehe auch
Zeitfunktion).
● Wird Taste (D oder E) gedrückt, schaltet das
entsprechende Ventil in Schwimmstellung.
oder Wird eine der Wipptasten auf Senken
(B) gedrückt und gleichzeitig die entspre-
chende Taste (D oder E) gedrückt, schaltet
das entsprechende Ventil in Schwimmstel-
lung.
● Bei erneutem Drücken schaltet die Schwimm-
stellung sofort wieder aus.
● Wird die Wipptaste des in Schwimmstellung
geschalteten Ventiles bei vorgewählter Zeit-
funktion in Richtung Heben (A) gedrückt,
wird die Schwimmstellung beendet und das
Ventil schaltet ein (siehe auch Zeitfunktion).
Operation_Pic_number:1
Abb.135
Zylindersymbol (G), erscheint so lange das
entsprechende Ventil in Schwimmstellung
geschaltet ist.
77
BEDIENUNG
17.7 Externe Ventilbetätigung Operation_Pic_number:1
Text-module
(auf Wunsch)
Gefahr:
Beim Aktivieren und Betrieb der Ex-
ternen Ventilbetätigung, dürfen am
Hydraulikanschluss Front keine Ver-
braucher angekuppelt sein.
Hinweis:
Die Externe Ventilbetätigung kann nur für das
3. und 4. Ventil aktiviert werden.
Abb.139
Aktivieren der Externe Ventilbetäti- ● Die Externe Ventilbetätigung wird mit dem Ta-
gung ster (F5) ein- und ausgeschaltet.
Operation_Pic_number:1
A = AUS
B = EIN
Funktionsanzeige
Operation_Pic_number:1
Abb.137
● Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
der Ventileinstellung erscheint.
Operation_Pic_number:1
Abb.140
Bei eingeschalteter externer Ventilbetätigung
erscheint das Symbol (A) im Untermenü der
Ventileinstellung.
Operation_Pic_number:1
Abb.138
● Taste (F3 - F4) des gewünschen einzustellen-
den Ventils drücken, das folgende Untermenü
der Ventileinstellung erscheint.
Abb.141
Bei eingeschalteter externer Ventilbetätigung
erscheint das Symbol (A) im Hauptmenü.
78
BEDIENUNG
Heckbetätigung
Operation_Pic_number:1
17.8 Hydraulikanschlüsse
Gefahr:
Beim Anschließen von Hydraulikzy-
lindern und -motoren ist auf richti-
gen Anschluß (Lastdruckseite des
Zylinders auf "+") der Hydraulik-
schläuche zu achten!
Bei Vertauschen der Anschlüsse
umgekehrte Funktionen (z.B. Heben/
Senken) - Unfallgefahr! Nach der Hy-
draulikarbeit, Hydraulikventile ver-
riegeln!
Text-module
Abb.142
Hinweis:
Mit Drucktaster (A) externe Ansteuerung Um einen unter Druck stehenden Hydraulik-
(Heben/Senken) des ausgewählten Ventils. Stecker besser anzukuppeln, entsprechen-
des Steuergerät auf Schwimmstellung schal-
Hinweis: ten.
Ventilbetätigung erfolgt solange der Druckta- Hydraulik-Stecker vor dem ankuppeln reini-
ster gedrückt ist. gen (abwischen).
Die Heckbetätigung hat Vorrang, vor den an-
gewählten Einstellungen am Bedienpult/Mul-
tifunktionsarmlehne. Hydraulikanschlüsse Heck
Operation_Pic_number:1
Abb.143
Text-module
A =
Ventil gelb.
B =
Ventil blau.
C =
Ventil rot.
D =
Ventil grün.
E =
Hydraulische Anhängerbremse (auf
Wunsch).
RH = Rücklauf Heck, Schwarze Farbmarkie-
rungen.
Text-module
Hydraulikanschluß extern
(auf Wunsch).
Mit diesem Hydraulikanschluß können Anbau-
geräte, z. B. Vollernter, mit Öl direkt von der Hy-
draulikpumpe versorgt werden.
F = Druckleitung Pumpe.
F1 = LS-Steuerleitung (Load Sensing).
Hinweis:
Geräteseitig Load Sensing Steuerung erfor-
derlich.
Zum An- und Abkuppeln Traktor abstellen.
79
BEDIENUNG
Hydraulikanschlüsse Front
Operation_Pic_number:1
18. Elektronische Hub-
werks-Regelanlage Heck
18.1 Bedienelemente
Bedienkonsole rechts
Operation_Pic_number:1
Abb.144
C = Ventil rot.
RF = Rücklauf Front
(Schwarze Farbmarkierung).
Hydr. Mehrfachkuppler
Operation_Pic_number:1
Abb.146
G = Tiefenregulierung
H = Schnellaushubtaster, Schnelleinzug
Schnelleinzug
Hitch-Lift
EHR-Automatik
(siehe auch BEDIENUNG Kapitel 14.1).
Abb.145 Varioterminal
Operation_Pic_number:1
Abb.147
A = Aushubhöhe
B = Senkgeschwindigkeit
C = Lage-Zugkraft-Mischregelung.
D = Anzeige DW Funktion aktiv.
80
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
18.2 Sicherheitsschaltung
Gefahr:
Ungewollte Bewegung des Krafthe-
bers durch Stellung "STOP" unter-
brechen.
Text-module
ETNum-list
Text-module
Kraftheber entriegeln
Es gibt zwei Möglichkeiten, den Kraftheber zu
entriegeln.
Abb.149
Durch die drei Drehregler (P1, P2, P3) können
die Einstellungen vorgenommen werden.
A1 = Hubhöhenbegrenzung
A2 = Stellung des Hubwerks
P1 = Drehregler Hubhöhenbegrenzung/Stel-
lung des Hubwerks
B = Senkgeschwindigkeit Abb.150
P2 = Drehregler Senkgeschwindigkeit ● Durch die Taste (F1) kann die Verriegelung
C = Lage-Zugkraft-Mischregelung ein- und ausgeschaltet werden.
D = Kraftheber aktiv
E = Doppelwirkende Funktion aktiv Symbol (D) erscheint.
P3 = Drehregler Lage-Zugkraft-Mischrege-
lung
F1 = Hubwerksverriegelung EIN/AUS
F2 = Schlupfregelung EIN/AUS
F3 = Schlupfregelung Einstellen
F4 = In diesem Untermenü keine Funktion
F5 = Schwingungstilgung Einschaltgeschwin-
digkeit verändern
G = Schwimmstellung
ESC = Rückkehr zum übergeordneten
Menü
81
BEDIENUNG
2. Durch Schnellaushubtaster
Operation_Pic_number:1
18.3 Funktionen am Bedienpult
Schnellaushubtaster
Operation_Pic_number:1
Abb.151
● Schnellaushubtaster (H) 1x nach oben schal-
ten. Abb.152
Text-module
Tiefenregulierung
Operation_Pic_number:1
Abb.153
Tiefenregulierung (G) zum Einstellen der
Arbeitstiefe.
82
BEDIENUNG
Drehrichtungen der Tiefenregulierung. Senkgeschwindigkeit
Operation_Pic_number:1
rechts = Heben
links = Senken
ganz links = Schwimmstellung
bis 1 = keine Reglung
Hubhöhenbegrenzung
Operation_Pic_number:1
Abb.156
Drehregler (P2) zum Einstellen der
Senkgeschwindigkeit.
Abb.157
Drehregler (P3) zum Einstellen der Lage bzw.
Zugkraft oder stufenlose Mischung beider
Regelgrößen.
Abb.155
Text-module
Stellungen der Balkenanzeige (C).
Drehregler (P1) zum Einstellen der Stellung des
Hubwerks. rechts = Lageregelung (Düngerstreuer).
Von links nach rechts ist die Stellung des Hub- links = Zugkraftregelung (Pflug).
werks stufenlos einstellbar.
rechts = ganz oben. Zwischen Lage und Zugkraft ist Mischregelung.
links = ganz unten.
Balkenanzeige (A2) von 0% - 100%.
83
BEDIENUNG
Schnelleinzug
Operation_Pic_number:1
18.4 Arbeiten mit der EHR
Anbau von Dreipunktgeräten
Operation_Pic_number:1
Abb.158
● Schnellaushubtaster (H) auf "Regeln" (H1)
LED leuchtet. Abb.160
Taster drücken, Gerät geht auf max. ● Mit Drehregler (P3) 100% Lageregelung ein-
Tiefe (Schwimmstellung). stellen, Balkenanzeige (C).
Taster wieder loslassen, Gerät geht auf ● Mit Drehregler (P1) 30% Aushub einstellen,
gewählte Arbeitstiefe zurück. Balkenanzeige (A1).
● Warten bis Balkenanzeige (A2) 0% anzeigt.
Externe Betätigung Heck Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.161
Abb.159
● Schnellaushubtaster (H) auf "Regeln" (H1)
Druckschalter (A) rechts oder links an der LED leuchtet.
Heckleuchte zum Heben bzw. Senken des ● Hubarme durch Verdrehen der Tiefenregulie-
Hubwerkes. rung (G) nach links absenken. Drehen nach
rechts hebt die Hubarme an.
Sicherheitsschaltung tritt in Funktion. Externe
Bedienung ist in jeder Stellung des Sind Ober- und Unterlenker fest mit dem Gerät
Schnellaushubtasters möglich. verbunden.
84
BEDIENUNG
Abbau von Dreipunktgeräten mit der Einstellung auf gewünschte Trans-
Tiefenregulierung porthöhe
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.162 Abb.164
● Mit Drehregler (P3) 100 % Lageregelung ein- ● Gerät ganz absenken.
stellen, Balkenanzeige (C). ● Mit Drehregler (P1) 30% Aushub einstellen,
Operation_Pic_number:1
Balkenanzeige (A1).
● Warten bis Balkenanzeige (A2) 0% anzeigt.
Operation_Pic_number:1
Abb.163
● Tiefenregulierung (G) ganz nach rechts stel-
len. Abb.165
● Schnellaushubtaster (H) auf "Regeln" (H1) ● Schnellaushubtaster (H) auf "Heben" (H2)
LED leuchtet. LED leuchtet, Gerät geht ca. 1/4 hoch.
● Mit Tiefenregulierung (G) nun langsam ab- ● Mit Drehregler (P1) gewünschte Transport-
senken, bis oberer Lenker entlastet ist, dann höhe einstellen.
aushängen, Fanghaken entriegeln und Hy- Text-module
85
BEDIENUNG
Transport mit Schwingungstilgung 18.5 Elektronische Schlupfre-
Nach Ausheben des Arbeitsgerätes mit dem gelung (auf Wunsch)
Schnellaushubtasters werden Belastungsspit- Text-module
Hinweis:
Die Schwingungstilgung wirkt nur bei entrie-
gelter Sicherheitsschaltung in Transportstel-
lung des Schnellaushubtasters.
Einschaltgeschwindigkeit der
Schwingungstilgung ändern
Operation_Pic_number:1
Abb.168
● Elektronische Schlupfregelung mit dem Ta-
ster (F2) Ein- und Ausschalten.
Abb.166
● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
Operation_Pic_number:1
Abb.169
● Anbaugerät in der gewünschten Regelart (La-
ge-, Zugkraft-, Mischregelung) einstellen.
● Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
Abb.167 erscheint.
● Mit Drehregler (P2) Anzeige (A) auf ge-
wünschte Einschaltgeschwindigkeit einstel-
len.
86
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.170 Abb.172
● Schlupfregelung mit Taste (F1) einschalten. ● Mit Drehregler (P1) Anzeige (A) auf die abge-
A = Regelempfindlichkeit messene Strecke einstellen (z. B. 100 m).
B1 = Radschlupf Sollwert ● Taste (F1) drücken.
Einstellbereich von 3% - 60%. Anzeige wechselt von
B2 = Radschlupf Istwert "GO" auf "STOP".
Anzeigebereich von 0% - 60%.
Text-module
Radarsensor justieren
● Eine Strecke zwischen 30 m und 100 m ge- Erscheint zusätzlich
nau abmessen und markieren (z. B. 100 m). das Warnsymbol
● Mit dem Vorderrad des Traktors genau auf (Pfeil), muß der Ju-
die Anfangsmarkierung fahren. stiervorgang wieder-
Operation_Pic_number:1
holt werden.
Abb.171
● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
87
BEDIENUNG
18.6 Elektrohydraulische Operation_Pic_number:1
Abb.175
● Anfahren und mit Hilfe der Tiefenregulierung
(G) die Arbeitstiefe ermitteln.
● Anhalten.
● Tastfühler bis zum Einsetzen des ersten Hub-
Abb.173 impulses nach unten verstellen.
● Mit der Arbeit beginnen, Arbeitstiefe kontrol-
● Verlängerungskabel vom externen Geberele-
lieren,Tastfühler so korrigieren, daß Tiefenre-
ment in Steckdose (A) einstecken.
gulierung (G) in Mittelstellung (Position 5) die
gewünschte Arbeitstiefe erreicht.
Einstellung der Arbeitstiefe ● Mit Drehregler (P3) Veränderung des Mi-
Operation_Pic_number:1
schungsverhältnisses "Zug-Lage" korrigieren,
wenn die Regelabweichungen am Gerät zu
groß oder zu klein sind.
Abb.174
Die Einstellung der Arbeitstiefe muß auf einem
ebenen Feld vorgenommen werden.
● Mit Drehregler (P3) 100% (Lageregelung)
einstellen (Balkenanzeige C).
● Tastfühler am Gerät mit Handkurbel hochdre-
hen.
88
BEDIENUNG
18.7 EHR/DW-Betrieb Funktionsanzeigen bei DW Betrieb
Operation_Pic_number:1
Gefahr:
Alle angebauten Geräte an Front und
Heck absenken!
Vor dem Umschalten auf DW-Be-
trieb, Geräte vom 2. Ventil-Heckan-
schluß (blau) und Multikuppler ab-
kuppeln. Es könnten sonst unge-
wollte Bewegungen an Geräten,
Frontlader und Heckkraftheber auf-
treten.
Bei Verwendung des Krafthebers zu
Reparaturzwecken (drückender Be-
trieb) z. B. zum Reifen wechseln,
Abb.177
muß der Traktor unterbaut werden!
Anzeige (A) erscheint.
Der EHR-Kraftheber kann auf doppelwirkende Operation_Pic_number:1
Abb.178
Anzeige (A) erscheint.
Operation_Pic_number:1
Abb.176
A = Heben
B = Senken bzw. Drücken
C = Schwimmstellung
Hinweis:
Einsatz bodengeführter Geräte nur in
"Schwimmstellung".
89
BEDIENUNG
18.8 Ackerschiene verriegeln 18.9 Gerätesteckdose
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.180 Abb.181
Für bestimmte Gerätekombinationen z.B. An der Gerätesteckdose (C) liegen
hecklastige Pflanzenschutzspritzen oder Geschwindigkeitssignale an, die an elektrische
Scheibeneggen bzw. wenn sich die Hubarme Steuergeräte z.B. Feldspritzen, Düngerstreuer
nicht bewegen sollen, ist es sinnvoll das weitergegeben werden.
Hubwerk zu verriegeln.
● Ackerschiene mit Hebel (A) verriegeln oder Draufsicht auf die Gerätesteckdose
entriegeln. Operation_Pic_number:1
Hinweis:
EHR bei verriegelter Ackerschiene außer
Funktion.
Abb.182
Die Bezeichnungen sind eingeprägt
1 = Radarsignal - falls vorhanden
2 = Getriebesignal
3 = Zapfwellendrehzahl
4 = Schnellaushubtaster
5 = Hubhöhe
6 = +Bordnetzspannung (+Ub)
7 = Masse
90
BEDIENUNG
19. Dreipunktgestänge Unterlenkerabstand einstellen
Operation_Pic_number:1
Gefahr:
Im Bereich des Dreipunktgestänges
besteht Verletzungsgefahr durch
Quetsch- und Scherstellen!
Während des Kuppelvorganges
nicht zwischen Traktor und Gerät
treten.
Beim Einsatz von Gelenkwellen oder
Zugdeichseln auf ausreichenden
Freiraum achten.
Nach dem Ankuppeln von Geräten
muß die Verriegelung vollständig ge-
schlossen und die Haken sicher ver- Abb.184
riegelt sein. Einstellbereich: Kategorie II - III.
Beim Abkuppeln des Gerätes ist auf Seitenverriegelung entriegeln.
sicheren Stand zu achten.
Kat. II = In Bohrung (A) abstecken.
Bei Benutzung des Betätigungsseils Kat. III = In Bohrung (B) abstecken.
auf freigängige Seilführung achten,
ein gestrafftes Seil öffnet die Verrie- Die Feineinstellung der Seitenabstützung erfolgt
gelung. durch Hinein- oder Herausdrehen der Gewinde-
Auf richtige Kombination Haken- bolzen (C).
maul - Kugelhülse achten, nur vor- Text-module
Operation_Pic_number:1
Abb.185
● Bolzen in untere Bohrung (A) stecken.
Abb.183
Erforderlich für Geräte mit Stützrädern ohne
Kategorie II = 870 mm, III = 1100 mm Abstand
Pendelausgleich, z.B. Pflanzmaschine.
zwischen den Aufnahmepunkten (A).
Hinweis:
Kugeln/Haken und Bolzen auf Verschleiß prü-
fen und ausreichend abschmieren.
91
BEDIENUNG
Unterlenker Hakenverriegelung Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.188
Abb.186
Maximale Länge ist erreicht, wenn Markierung
Bei besonders schwierigen (Pfeil) sichtbar wird.
Einsatzbedingungen, lassen sich die
Unterlenkerhaken gegen unbeabsichtigtes 19.3 Seitenverriegelung mecha-
Öffnen sichern (z.B. für Forstarbeiten).
● Schrauben (z.B. M 8x50) in Bohrungen
nisch
(Pfeile) stecken und mit Muttern sichern. Operation_Pic_number:1
19.2 Hubstreben
Operation_Pic_number:1
Abb.189
Mit den Hebeln (A) links und rechts lassen sich
die Unterlenker verriegeln.
Abb.187
Anbaugerät starr.
Die Hubstreben sind in der Länge verstellbar. ● Hebel nach oben bewegen.
● Sicherungsbügel (A) hochklappen.
● Hubstreben durch Verdrehen am Knebel (B) Anbaugerät seitenbeweglich.
verstellen. ● Hebel nach unten bewegen.
Hinweis:
Sicherungsbügel (A) muß noch über Knebel
(B) klappbar sein.
92
BEDIENUNG
19.4 Oberlenker 19.5 Kugelhalter
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.190 Abb.192
● Längenveränderung durch Verdrehen am Text-module
Hinweis:
Sicherungssplint (B) immer an der untersten
möglichen Stelle abstecken.
Abb.191
Befestigung an zwei Bohrungen möglich (zur
besseren Anpassung des Gerätes und zur
Hubkrafterhöhung).
93
BEDIENUNG
20. Frontkraftheber 20.1 Unterlenker
Text-module
(auf Wunsch)
Arbeitsstellung starr
Operation_Pic_number:1
Gefahr:
Im Bereich des Dreipunktgestänges
besteht Verletzungsgefahr durch
Quetsch- und Scherstellen!
StVZO beachten, z.B. zulässige
Achslasten bzw. Gegenballastieren.
Bei Straßenfahrt Vorbaumaß max.
3,5 m von Mitte Lenkrad, Beleuch-
tungsvorschriften beachten.
Bei extremer Belastung z.B. Grub-
ber, nur Schubbetrieb zulässig.
Text-module
Wichtig:
Gerät nicht bis Anschlag ausheben, damit
hydr. Druckspeicher wirksam bleibt (Last
kann federn).
Text-module
Zusatzbeleuchtung
Wenn die vorderen Scheinwerfer durch das Ar-
beitsgerät verdeckt werden, zusätzlich Zusatz-
beleuchtung einschalten. Vordere Scheinwerfer
erlöschen.
Abb.194
Pendelausgleich für Bodenanpassung des
Frontgerätes.
● Bolzen (A) in Bohrung wie gezeigt abstecken
und sichern.
Text-module
Unterlenker Parkstellung
Hinweis:
Unterlenker immer in Parkstellung abstek-
ken, wenn sie nicht benutzt werden.
94
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
20.2 Hydraulische Bedienung
Gefahr:
Nach dem Frontkrafthebereinsatz,
Absperrhahn schließen!
Operation_Pic_number:1
Abb.195
● Frontkraftheber hochfahren.
● Bolzen (A) in Bohrung wie gezeigt abstecken
und sichern.
Text-module
Unterlenker abnehmen.
● Bolzen (A, B), herausnehmen. Abb.196
Der Frontkraftheber ist durch eine feste
Verrohrung mit dem Ventil1 oder Ventil 3
verbunden.
Die Bedienung erfolgt durch das Bedienelement
des entsprechenden Ventils.
Text-module
A = Absperrhahn AUF-ZU.
B = Umschaltung Frontkraftheber EW/DW.
Hinweis:
Funktion, siehe Aufkleber.
Externe Betätigung
Operation_Pic_number:1
Abb.197
● Durch die Taster (A) kann das Hubwerk geho-
ben bzw. gesenkt werden.
Hinweis:
Die externen Taster sind nur bei geöffnetem
Absperrhahn in Funktion.
95
BEDIENUNG
21. Anhängevorrichtungen
Gefahr:
Geräte und Anhänger nur an den vorgesehenen Vorrichtungen befestigen!
Max. zulässige Stützlast der Anhängekupplung beachten!
Die für das Fahrzeug geltenden Achslasten und Gewichte sowie die Straßenverkehrs-
vorschriften sind zu beachten!
Anhänger vorschriftsmäßig anhängen. Funktion des Anhängerbremssystems kontrol-
lieren. Hersteller-Vorschriften beachten!
Anhängevorrichtung regelmäßig auf einwandfreien Zustand überprüfen, insbesondere
bei starker Belastung im Betrieb!
Die Anhängekupplung ist ein bauartgeprüftes Teil und darf nur für den genehmigten
Zweck verwendet werden!
Auf richtige Kombination Zugöse - Bolzen achten, nur vorgesehene Bolzen verwen-
den!
Beim Umrüsten auf mechanische oder automatische Anhängekupplung muß gewähr-
leistet sein, daß die Anhängekupplung beim Verstellen nicht unbeabsichtigt aus den
Führungsschienen rutschen kann, z.B. durch Anbringen einer Anschlagschraube in
der untersten Bohrung der Führungsschiene!
Technische Änderungen vorbehalten, verbindlich sind die Angaben auf dem Typen-
schild.
Das maximal Gesamtgewicht, Zugfahrzeug/Anhänger von 40 Tonnen darf nicht über-
schritten werden.
Bei unterschiedlichen Werte auf den Typenschildern von Anhängebock und Anhänge-
kupplung, ist der niedrigere Wert maßgebend.
Abb.198
Text-module
96
BEDIENUNG
21.2 Anhängebock 21.3 Manuelle Anhängekupp-
Operation_Pic_number:1
lung
Operation_Pic_number:1
Abb.199
Operation_Pic_number:1
Abb.201
Anhängekupplung verschieben.
● Sicherung (A) drücken.
● Handgriff hochziehen und Anhängekupplung
verschieben.
Anhängekupplung abbauen.
● Bolzen (B) ziehen.
● Anhängekupplung unten aus den Gleitschie-
nen herausnehmen.
Operation_Pic_number:1
Abb.200
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).
Abb.202
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).
97
BEDIENUNG
21.4 Automatische Anhänge- Operation_Pic_number:1
kupplung
Operation_Pic_number:1
Abb.204
Anhängekupplung abbauen.
Abb.203 ● Fernbedienungsseil aushängen.
● Bolzen (A) ziehen.
Anhängekupplung verschieben. ● Anhängekupplung unten aus den Gleitschie-
● Handgriff (A) nach oben drehen und nach nen herausnehmen.
links drücken.
● Anhängekupplung in gewünschte Höhe brin- Ausführung mit zylindrischem Bol-
gen. zen
● Anhängekupplung in Schwebestellung halten Operation_Pic_number:1
Gefahr:
Der Handgriff (A) darf sich in gesi-
cherter Stellung nur ca. 4 mm in Öff-
nungsrichtung drücken lassen
Anhängekupplung bedienen.
● Handhebel (B) bis zum Einrasten nach oben
drücken.
● Kontrollstift (C). Abb.205
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
Gefahr: beachten (siehe Typenschild).
Kontrollstift (C) darf nach dem Ein-
kuppeln nicht aus der Kontrollhülse Ausführung mit balligem Bolzen
herausstehen. Operation_Pic_number:1
Abb.206
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).
98
BEDIENUNG
Fernbedienung
Operation_Pic_number:1
21.5 Zugkugelkupplung, Zug-
pendel, Piton Fix (auf Wunsch)
Text-module
Text-module
Hinweis:
Der Einsatz der Zugkugelkupplung im öffent-
lichem Straßenverkehr ist nur zulässig, wenn
sie in die Fahrzeugpapiere eingetragen ist.
Der Anhänger muss mit einem höhenverstell-
baren Stützfuss ausgerüstet sein.
Zugkugelkupplung
Operation_Pic_number:1
Abb.207
● Mit dem Handhebel (A) kann die Anhänge-
kupplung vom Fahrersitz aus bedient werden.
Abb.208
Nach dem Einkuppeln Niederhalter mit
Verriegelungsbolzen (A) abstecken, Sicherung
(B) anbauen.
99
BEDIENUNG
Zugkugelkupplung Höhenverstellbar Zur Verschleißminderung, in regelmäßigen
Abständen Kontaktflächen Zugkugelkupplung -
Hinweis: Zugvorrichtung schmieren.
Nicht in unterste mögliche Stellung
Nach dem Betrieb Abdeckkappe auf Kugel
einhängen.
Operation_Pic_number:1
aufsetzen.
Zugkugelkupplung
Operation_Pic_number:1
Abb.209
Gefahr:
Der Handgriff (A) darf sich in gesi-
cherter Stellung nur ca. 4 mm in Öff-
nungsrichtung drücken lassen
Operation_Pic_number:1
Abb.212
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).
Text-module
Abb.210
Zur Verschleißminderung, darauf achten das der
Schaumstoffring (A) angebaut ist.
Am Niederhalter läßt sich das zulässige
Höhenspiel (0,5 mm - 1,0 mm) einstellen.
100
BEDIENUNG
Zugpendel Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Zugpendelbetrieb wird nur für Arbeitsgeräte
empfohlen.
Als Anhängevorrichtung für Straßenfahrt
nicht geeignet.
Operation_Pic_number:1
Abb.216
Text-module
Abb.214 Abb.217
Die Zugstange kann in verschiedenen Wird das Zugmaul (A) abgebaut, bei erneuter
Bohrungen abgesteckt werden. Montage das Zwischenblech (B) montieren.
Sicherung abschrauben. Bolzen (A) entfernen. Vorgeschriebene Drehmomente einhalten.
Tragkraft (max. Stützlast) Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.218
Abb.215 Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
Maximal zulässige Stützlasten und zulässige beachten (siehe Typenschild).
Stellung für Straßenfahrt beachten (siehe
Typenschild).
101
BEDIENUNG
Piton-Fix
Operation_Pic_number:1
21.6 Hydraulische Hitch-An-
hängekupplung (auf Wunsch).
Text-module
Text-module
Gefahr:
Im Bereich des Dreipunktgestänges
und der Hubstangen besteht Verlet-
zungsgefahr durch Quetsch- und
Scherstellen!
Nicht hinter oder vor dem Traktor
bzw. Anhänger aufhalten, da der
Traktor oder der Anhänger vor- bzw.
zurückgeschoben werden kann,
Quetschgefahr!
Abb.219 Verriegelung des Hitch-Hakens muß
Text-module
einrasten!
Hinweis:
Der Anhänger muss mit einem höhenverstell- Hinweis:
baren Stützfuss ausgerüstet sein. Der Einsatz einer Hydraulischen Hitch-An-
Operation_Pic_number:1
hängekupplung im öffentlichen Straßenver-
kehr ist nur zulässig, wenn sie in die Fahr-
zeugpapiere eingetragen ist.
Beim An- oder Abkuppeln, Traktorbremse lö-
sen!
Text-module
Bedienen
Operation_Pic_number:1
Abb.220
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).
Abb.221
● Hydraulikleitungen an gewünschten Hydrauli-
kanschluß Heck ankuppeln z.B Ventil (D)
grün.
102
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.222 Abb.225
● Hydraulische Hitch-Anhängekupplung mit Ta- Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
ster (D) anheben/absenken. beachten (siehe Typenschild).
Absenken Wartung
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.223 Abb.226
● Vor dem Absenken, Verriegelung mit Hebel
(A) lösen. Hydraulische Hitch-Anhängekupplung alle 100
● Hitch-Haken nach unten fahren. Betriebsstunden an den Schmierstellen (siehe
Operation_Pic_number:1 Pfeile) abschmieren.
Text-module
Schmierstellen
A = Hitch absenken, 2 Schmierstellen.
B = Hitch absenken, 2 Schmierstellen.
C = Deckel abschrauben, 2 Schmierstellen.
D = Links und rechts am Fanghaken, 2 Schmier-
stellen.
E = Am Hitch Hacken, 1 Schmierstelle.
F = Unterseite der Hitch, 4 Schmierstellen.
G = Unterseite der Hitch, 4 Schmierstellen.
H = Deckel abschrauben, 1 Schmierstellen.
Abb.224
● Nach dem Arbeitseinsatz Hydraulische Hitch-
Anhängekupplung in Parkstellung (siehe
Pfeile) abstecken, um eine anderweitige Ver-
wendung des Hydraulikanschlusses zu er-
möglichen.
103
BEDIENUNG
22. Zusätzliche Bela- 22.1 Belastungsgewichte vorn
stung
Text-module
104
BEDIENUNG
22.2 Belastungsgewichte vorn/ 22.3 Radbelastungsgewichte
hinten
Gefahr:
Front/Heckgewicht 870 kg. Nach dem Anbau der Radbela-
Operation_Pic_number:1 stungsgewichte, Radschrauben
nach 20 Betriebsstunden nachzie-
hen.
Im Angebauten Zustand Radbela-
stungsgewichte alle 100 Betriebs-
stunden nachziehen.
Die in den Fahrzeugpapieren einge-
tragene maximale zulässige Breite
ist einzuhalten.
Text-module
Hinweis:
870 kg Gewicht kann zusätzlich noch ergänzt
werden mit Anbauplatten 3 x 117 kg oder Ein-
hängegewichte 8 x 32 kg. Zulässige Vorder-
achslasten beachten.
105
BEDIENUNG
22.4 Wasserfüllung der Reifen 22.5 Frontballastierung ohne
Operation_Pic_number:1
Frontkraftheber
Gefahr:
Das Gewicht nur auf eine nicht Kipp-
bare und dem Gewicht entspre-
chende Ablage abstellen.
Abb.229
A = Wasser auffüllen.
B = Wasser ablassen.
L = Luft.
W = Wasser.
Hinweis:
Zur Frontballastierung ohne Frontkraftheber,
nur FENDT-Frontgewicht verwenden.
106
BEDIENUNG
23. Spurverstellung
Gefahr:
Bei Arbeiten an den Reifen ist darauf zu achten, daß der Traktor sicher abgestellt ist
und gegen Wegrollen gesichert wurde (Unterlegkeile)!
Wenn zum Durchdrehen der Hinterräder der Motor gestartet wird müssen alle vier Rä-
der frei (aufgebockt) sein!
Bei Arbeiten unter dem aufgebockten Traktor dürfen sich keinePersonen auf dem Trak-
tor befinden!
Wird der Traktor über die Unterlenker angehoben, Traktor zusätzlich abstützen!
Reparaturarbeiten an den Reifen dürfen nur von Fachkräften und mit dafür geeigneten
Montagewerkzeugen durchgeführt werden!
Bei zu hohem Luftdruck der Reifen besteht Explosionsgefahr! Luftdruck regelmäßig
kontrollieren!
Pflegereifen nicht für schwere Zugarbeit oder Frontladerarbeit; max. Fahrgeschwindig-
keit 25 km/h.
Nach Radmontage bzw. Spurverstellung alle Befestigungsschrauben und Muttern der
Vorder-und Hinterräder sowie die Spurverstellelemente nachziehen und regelmäßig
prüfen!
(Anzugsmomente siehe"TECHNISCHE DATEN")
Text-module
Hinweis:
Bereifungen die nicht in den Fahrzeugdokumenten eingetragen sind, müssen dort ergänzt wer-
den.
Abb.231
Warnbarken links und rechts, bündig mit Außenkante Reifen einstellen.
Feststellschraube (A) mit 5 Nm anziehen.
107
BEDIENUNG
23.2 Spurverstellung vorne
Text-module
Die Zwillingsbereifung dient zur Verminderung des Bodendruckes im Acker und darf nicht zur Erhö-
hung der Trag- bzw. Zugkraft verwendet werden.
Text-module
Hinweis:
Zur Straßenfahrt ist die Eintragung der Zwillingsbereifung in die Fahrzeugdokumente erforder-
lich. Zur Vorlage bei der Techn. KFZ-Prüfstelle kann der Wähler für Zwillingsbereifung in dieser
Betriebsanleitung verwendet werden.
Das Anschweißen von zusätzlichen Haltenocken an der Felge ist nicht gestattet, siehe auch
Kundendienstmitteilung 15/05.
Wartung
Radverschraubung nach 10 Betriebsstunden
nachziehen. Regelmäßige alle 50 Betriebsstun-
den nachziehen.
Abb.232
109
BEDIENUNG
25. Bordinformator 25.1 Uhrzeit einstellen
Operation_Pic_number:1
Text-module
Abb.234
Taste drücken, Funktionsauswahl er-
scheint.
Eine der Tasten mehrmals drücken, bis das
Symbol "Uhrzeit einstellen" (E) blinkt.
Abb.233
Text-module
Taste drücken, Bild (J) erscheint,1. Stelle
Folientasten des Bordinformators: (K) blinkt.
Bordinformator - Funktion aufrufen oder be- Eine der Tasten mehrmals drücken, bis die
enden. gewünschte Zahl erscheint.
Vielfachanzeige wechselt von der Standardan-
zeige (Uhrzeit, Betriebsstunden) in die Funktio-
nen des Bordinformators.
Taste drücken. Die restlichen 3 Stellen
Hinweis: nacheinander wie die 1. Stelle einstellen.
Vor Aufrufen des Bordinformators muß eine Taste (ESC) 2x drücken (neue Uhrzeit er-
vorliegende Störungsmeldung beendet wer- scheint auf der Vielfachanzeige).
den (siehe auch STÖRUNGEN UND ABHILFE
Kapitel 1.3).
Vorwärts/Rückwärts zum Auswählen ge- 25.2 Geschwindigkeitsanzeige
wünschter Funktionen. justieren
Durch das Justieren kann die Geschwindigkeits-
anzeige genau auf Feldbedingungen eingestellt
Bestätigen, setzen oder entkräften der aus- werden, z. B. mit angebauten Arbeitsgeräten
gewählten Funktion. oder bei Reifenverschleiß.
Text-module
Werkstatt).
Keine Funktion.
Abb.235
Taste drücken, Funktionsauswahl er-
scheint.
110
BEDIENUNG
Eine der Tasten mehrmals drücken, bis das 25.3 Störungsausgabe
Symbol "Geschwindigkeitsanzeige justie-
Bei Störungen werden Störcode gespeichert.
ren" (F) blinkt.
Zur schnellen Fehlerdiagnose durch die KD-
Werkstatt können die gespeicherten Code aus-
Taste drücken, Bild (J). erscheint,1. Stelle gegeben werden.
Operation_Pic_number:1
der Streckenangabe blinkt.
Die Streckenangabe muß nun auf die Länge der
abgemessenen Strecke eingestellt werden, z.B.
50 m.
Es werden angezeigt:
111
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Symbole der Ersatzanzeige
Vorwärts vorgewählt.
Text-module
L = Bereifungsgröße eingeben.
M = Justierfunktion der Zapfwellenkupplung Rückwärts vorgewählt.
Heck/Front.
Text-module
Taste drücken, Bild (N) erscheint, 1. Stelle
(O) blinkt.
Eine der Tasten mehrmals drücken, bis die
gewünschte Zahl erscheint.
Rückwärts eingelegt.
rückwärts.
112
BEDIENUNG
26. Bordrechner
ETNum-list
Abb.241
Text-module
Streckenmesser
Flächenmesser
Externer Zähler
Abb.240
● Stecker vom externen Zählschalter in Steck-
dose blau (D) einstecken.
Text-module
113
BEDIENUNG
26.3 Mess- und Zählrichtung Text-module
Messung nur bei Vorwärtsfahrt, bei
einstellen Rückwärtsfahrt wird das Ergebnis
der Rückwärtsfahrt abgezogen.
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Mit Taste (ESC) Rückschritt in die vorherge-
hende Funktionsebene.
Abb.244
Text-module
Abb.245
Taste (F1) drücken, Auswahl zwischen:
Realer Geschwindigkeit
(Radarsensor).
Text-module
Taste (F2) drücken, Auswahl zwischen:
Messung nur bei Vorwärtsfahrt
(Standarteinstellung).
114
BEDIENUNG
26.4 Betriebsart "Manuelle" Text-module
Mess- und Zählfunktion Ein- und Ausschal-
Mess- und Zählung ten.
Operation_Pic_number:1
Zum Ein- oder Ausschalten Taste
(F2) drücken.
Bei aktiver Mess- und Zählfunktion
leuchtet LED (A).
Die LED´s (B) leuchten (nur zur In-
formation) beim Betätigen des
Front-, Heckhubwerks der Front-,
Heckzapfwelle und des Ereignis-
zählers.
Abb.247
Mit Drehregler P1 Breite des ange-
hängten Gerätes einstellen.
115
BEDIENUNG
26.5 Betriebsart "Automati- E = Ereigniszähler
sche" Mess- und Zählung Mit Drehregler P1 Breite des ange-
hängten Gerätes einstellen.
Operation_Pic_number:1
Text-module
Auswahl Front- oder Heckmessung.
Zum Umschalten Taste (F2) drük-
ken.
(senken).
Abb.250
Funktionsanzeigen
A = Fronthubwerk
B = Heckhubwerk
C = Frontzapfwelle
D = Heckzapfwelle
116
BEDIENUNG
27. Abspeichern von
Text-module
Federung
Einstellungen ● Vorwahl Federungsbetrieb
Text-module
Text-module
Die Funktion Abspeichern von Einstellungen er- Traktor Management System (TMS), (auf
möglicht es, die Einstellungen von vier Einsatz- Wunsch)
zuständen unter einer frei wählbaren Bezeich- ● TMS-Betrieb EIN
nung abzulegen und bei Bedarf wieder abzuru- ● Fahrpedalfahren EIN
fen. ● Festgelegter Motordrehzahlbereich
● Betriebszustände (Zapfwellen-, Hubwerks-,
Hydraulikventilfunktion) der Motordrehzahlre-
27.1 Abspeicherbare Einstel- gelung
lungen Text-module
Text-module
Text-module Variotronic Ti
Heckkraftheber (EHR) ● Abgespeicherte Bedienungsabläufe zum Ab-
● Verriegelungsstatus spielen bereit
● Zustand Schlupfregelung
● Senkgeschwindigkeit
● Mischung (Zugkraft/Lage-Regelung)
● Schlupfeinstellung
● Startgeschwindigkeit für Schwingungstilgung
● Maximale Aushubhöhe
Text-module
Heckzapfwelle
● Heckzapfwellen-Drehzahl
Text-module
Externe Ventilbetätigung
● Ventilauswahl ([Link] oder [Link])
Text-module
Grenzlastregelung
● Sollvorgabe Motordrückung
Text-module
Tempomat
● Tempomatgeschwindigkeit 1
● Tempomatgeschwindigkeit-Vorwahl 1
● Tempomatgeschwindigkeit 2
● Tempomatgeschwindigkeit-Vorwahl 2
Text-module
Schnellreversierung
● Reversiergeschwindigkeit
Text-module
E-Gas
● Motordrehzahlwerte Min-Max
Text-module
Allrad
● Vorwahl Allradantrieb
Text-module
Differentialsperre
● Vorwahl Differentialsperre
117
BEDIENUNG
27.2 Bezeichnungen und Ein-
stellungen abspeichern Taste (F5) drücken, das folgende
Untermenü erscheint.
Zum Abspeichern einer Einstellung muß der Mo-
tor laufen.
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.251
● Taste (F5) drücken, das folgende Bild wird Abb.254
angezeigt. Text-module
Mit Taste (F1), Auswahl der Spei-
Operation_Pic_number:1
cherplätze 1 - 4.
Abb.253
Besteht eine Bezeichnung nur aus
Fragezeichen, ist auf diesem Speicherplatz
noch keine Einstellung abgespeichert.
118
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
27.3 Einstellungen abrufen
Operation_Pic_number:1
Abb.255
Folgendes Untermenü erscheint. Abb.257
● Taste (F5) drücken, das folgende Bild wird
Operation_Pic_number:1
angezeigt.
Operation_Pic_number:1
Abb.256
Hinweis: Abb.258
Mit Taste (ESC) Rückschritt in die vorherge- Taste (F2) drücken, das folgende
hende Funktionsebenen Untermenü wird angezeigt.
Operation_Pic_number:1
Abb.259
Mit Tasten (F1 - F4) auswählen welche
Einstellung abgerufen werden soll.
Folgendes Bild erscheint.
119
BEDIENUNG
28. Gerätesteuerung
Operation_Pic_number:1
Text-module
(auf Wunsch)
28.1 Allgemein
Gefahr:
Bedienungsanleitung des Anbauge-
rätes beachten, und die darin be-
schriebenen Sicherheitshinweise
einhalten.
Der Anwender ist selbstverantwort-
lich für die vorgenommene Tasten-
Abb.260 zuweisung oder Änderung der Ta-
stenzuweisung.
Danach erscheint automatisch folgendes
Untermenü. Einstellungen werden geladen.
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Anbaugeräte nach beendeter Arbeit abstek-
ken, Batterie wird sonst entladen.
Text-module
ESC Taste
Taste 1x drücken (ca. 1 Sek.) Rück-
schritt in die vorhergehende Funkti-
onsebene.
Abb.262
● Taste (F2) drücken - Variotronic Ti Menü er-
scheint weitere Beschreibung (siehe BEDIE-
NUNG Kapitel 29).
● Taste (F3) drücken - Rückschritt auf erste
Hauptmenüebene.
120
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
28.2 Auswahl des Gerätesteue-
rungsmodus
Text-module
Abb.263
Text-module
Abb.265
● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
Operation_Pic_number:1
Abb.266
Text-module
121
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
28.3 Gerätesteuerung mit LBS
Text-module
Abb.267
Taste (F5) mehrmals drücken, Auswahl
zwischen:
122
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Mit Taste ESC Fehlermeldung bestätigen.
Hinweis:
Bei mehrmaligem erfolglosem Ladevorgang,
Steckerverbindungen und Sicherungen über-
prüfen.
Anbaugerät an der LBS-Steckdose abstek-
ken und wieder anstecken.
Traktor neu starten.
Alle Geräteprojekte im Varioterminal löschen
(siehe BEDIENUNG Abb. 292).
Text-module
Abb.271
Bei einem erfolgreichen Ladevorgang erscheint
Bild (A) auf der Vielfachanzeige. Es sind eines
oder mehrere Anbaugeräte in der
Abb.273
Gerätesteuerung bereits abgespeichert.
Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
Hinweis: erscheint.
Es können bis zu vier Arbeitsgeräte abge- Operation_Pic_number:1
Abb.274
Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
Abb.272
123
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
28.4 Gerätesteuerung mit ISO
Text-module
Sprachauswahl
Hinweis:
Das Anbaugerät muss über eine Sprachaus-
wahl verfügen. Unterstützt das Anbaugerät
die ausgewählte Sprache nicht, erscheint die
Benutzerführung in der vom Hersteller ab-
hängigen Standardsprache.
Text-module
nicht aktiv.
Automatische Zuweisung
Operation_Pic_number:1
Abb.277
Text-module
Abb.276
1 - 10= Erste, zweite........ Funktion am Arbeits-
gerät.
Hinweis:
Für die weitere Bedienung der Arbeitsgeräte
mit dem Bedienterminal, Bedienungsanlei-
tung des Geräteherstellers benutzen.
Abb.278
Text-module
124
BEDIENUNG
Text-module
Abb.279
Der Ladevorgang startet automatisch.
Operation_Pic_number:1 Abb.281
● Externen Fahrhebel an ISO-LBS Steckdose
(Pfeil) anstecken.
Operation_Pic_number:1
Abb.280
Bei einem erfolglosen Ladevorgang erscheint
die Fehlermeldung (Pfeil) im Bedienterminal. Abb.282
Hinweis: Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
Bei mehrmaligem erfolglosem Ladevorgang, erscheint.
Operation_Pic_number:1
Steckerverbindungen und Sicherungen über-
prüfen.
Anbaugerät an der ISO-Steckdose abstecken
und wieder anstecken.
Traktor neu starten.
Alle Geräteprojekte im Varioterminal löschen
(siehe BEDIENUNG Abb. 292).
Text-module
Abb.283
Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
125
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Anbaugerätefunktionen dem Fendt
Fahrhebel und/oder externem Be-
dienhebel zuweisen
Taste der Anbaugerätefunktionen
drücken.
Externer Bedienhebel.
Operation_Pic_number:1
Abb.284
Fendt Fahrhebel und/oder externer
Bedienhebel.
A = Übersicht abgespeicherter ISO-Anbau-
geräte.
Aktivieren des Fendt Fahrhebels
zum Bedienen des Arbeitsgerätes.
Taste (F1) drücken, Anzeige weiß
nicht aktiv.
Text-module
Anbaugerätefunktionen können
dem Fendt Fahrhebel und/oder ex-
ternem Bedienhebel zugewiesen
werden.
Anzeige deutlich sichtbar, Anbau-
gerät angeschlossen.
Anbaugerätefunktionen können
dem Fendt Fahrhebel und/oder ex-
ternem Bedienhebel zugewiesen
werden.
Anzeige unscharf, Anbaugerät
nicht angeschlossen.
Abb.286
Text-module
Anbaugerät das keine Funktion zur A = Funktion des angeschlossenen Arbeits-
Vergabe anbietet. geräts z.B. Pickup senken, Pickup he-
ben, Knickdeichsel senken.......
Hinweis:
Text-module
Die Anzeige (B) zeigt an das diese Taste
schon einem anderen Arbeitsgerät zugewie-
sen wurde.
Mit Taste "OK" wird die Tastenzuweisung
übernommen.
126
BEDIENUNG
Text-module
Auswahl des Eingabegeräts, Fendt Tastenzuweisung direkt mit dem
Fahrhebel und/oder externem Be- Fendt Fahrhebel
dienhebel. Operation_Pic_number:1
Text-module
Vorwärtsblättern im Auswahlmenü,
auch mit Drehregler (P3) möglich.
Abb.287
Taste (F1) drücken, Anzeige grün
aktiv.
Rückwärtsblättern im Auswahl-
menü, auch mit Drehregler (P3)
möglich.
Operation_Pic_number:1
127
BEDIENUNG
28.5 Warnmeldung 28.6 Anbaugeräte Diagnose-
Operation_Pic_number:1
funktion
Text-module
Beispiel:
Wird unter dem Gerätesteuerungsbetrieb der
Ladewagen abgekoppelt erscheint das folgende
Menü.
Operation_Pic_number:1
Abb.289
A = Variotronic Ti aktiv.
B = Automatikfunktion Front/Heck aktiv.
C = Elektrische Ventile entriegelt.
Abb.290
Text-module
Gleichzeitig wird eine Störungs-
meldung in der Vielfachanzeige
ausgegeben.
Zusätzlich blinkt die Warnleuchte
und ertönt ein Warnton.
Text-module
Hinweis:
Tritt der Fehler wieder auf. Bedienungsanlei-
tung des Geräteherstellers zu Rate ziehen
oder Kundendienst des Geräteherstellers
kontaktieren.
128
BEDIENUNG
28.7 ISO/LBS Diagnoseseite 28.8 Einstellungen am Arbeits-
Text-module
gerät verändern
Einstellung erfolgt in der dritten Hauptmen- Operation_Pic_number:1
üebene
● F4-Taste drücken.
Abb.293
Sind Zahlen oder Buchstaben beim Bedienmenü
des Arbeitsgerätes, mit einem grünen Kasten
hinterlegt (Pfeil) ist die Einstellfunktion aktiv.
Bei einem angeschlossenen Arbeitsgerät muß
die Funktion Einstellungen verändern aktiv sein.
Abb.291
Text-module
Abb.292
Mit der Taste F2 können alle gespeicherten
Geräteprojekte (Software) gelöscht werden.
Abb.294
● Taste (F1) drücken, neue Einstellungen wer-
den übernommen.
● Taste (F2) drücken, neue Einstellungen wer-
den nicht übernommen.
129
BEDIENUNG
29. Variotronic Ti (auf Federung
EIN - AUS
Wunsch).
Text-module
Hinweis:
Im Fahrersitz befindet sich eine Anfahrsiche- 29.3 Bezugsgrößen
rung. Wird der Fahrersitz länger als ca. 3 Sek.
Text-module
verlassen, wird die Anfahrsicherung aktiv. Weg
Kein Abspielen der Variotronic Ti Funktionen. Vorwärts, rückwärts
29.2 Funktionen
Text-module
Zeit
Heckkraftheber Abgelaufene
Heben, Regeln, STOP, Schnelleinzug
Heckkraftheber
Hubhöhe, Heben, Regeln, STOP
Heckzapfwelle
EIN - AUS
Tastenbelegung
Frontzapfwelle
EIN - AUS
Hinweis:
Anzeigeleuchte "ROT" Funktion aktiv.
Anzeigeleuchte "GRAU" Funktion nicht aktiv.
Elektrische Hydraulikventile
Heben, Senken, Stop, Schwimmstel-
lung, Zeitfunktion
Variogetriebe
Tempomat EIN - AUS
Allradantrieb
Automatik, 100%, AUS.
Differentialsperren
Automatik, 100%, AUS.
Elektronische Motorsteuerung
Gespeicherte Motordrehzahlen MIN -
MAX abrufen.
130
BEDIENUNG
29.4 Menü Funktionen Menü Aufnahme Ebene 2 (Rec.)
Operation_Pic_number:1
Abb.296
Taste (F1)
Abb.295 Bedienungsablauf aus Ablage ho-
len (siehe BEDIENUNG Kapitel
Taste (F1).
Wechsel der Tastenbelegung des 29.7 ).
Fahrhebels, mit der die Bedienung
(Aufnahme, Start, Stop, Pause
usw.) gesteuert wird. Taste (F2)
Bedienungsablauf in Ablage si-
Es können alle vier Tasten des Fahrhebels mit
chern (siehe BEDIENUNG Kapitel
verschiedenen Bedienungsabläufen belegt wer-
29.6 ).
den.
Taste (F2)
Wechsel auf Menüebene Abspie- Taste (F5)
len. Wechsel auf andere Menüebene.
Taste (F3)
Konfigurationslisten anpassen
(siehe BEDIENUNG Kapitel 29.11
).
Taste (F4)
Variotronic Ti beenden.
Taste (F5)
Wechsel auf andere Menüebene.
131
BEDIENUNG
Menü Abspielen Ebene 1 (Play) Menü Abspielen Ebene 2 (Play)
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.297 Abb.298
Taste (F1). Taste (F1)
Wechsel der Tastebelegung des Bedienungsablauf aus Ablage ho-
Fahrhebels, mit der die Bedienung len (siehe BEDIENUNG Kapitel
(Aufnahme, Start, Stop, Pause 29.7 ).
usw.) gesteuert wird.
Taste (F5)
Wechsel auf andere Menüebene.
132
BEDIENUNG
29.5 Bedienung Menüebene Abspielen
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 25
km/h ist ein Abspielen (Play) nicht möglich.
Die Aufzeichnung eines Bedienungsablaufes
zwischen zwei Betätigungen ist auf 120 Se-
kunden und/oder 300 Meter begrenzt.
Wird eine Aufzeichnung länger als 2 Minuten
unterbrochen wird die Aufzeichnung been-
det.
Die bei der Aufnahme (Rec.) gewählte Fahrt-
richtung muß beim Abspielen (Play) der beim
Aufnehmen gewählten Fahrtrichtung ent-
sprechen. Vorwärtsfahrt und Stillstand wird
gleich bewertet.
Falls das Abspielen (Play) einer Aufnahme Abb.300
(Rec.) in die andere Fahrtrichtung gewünscht Taste (F2) drücken.
wird. Aufnahme mit (Edit) siehe BEDIENUNG Wechsel auf Menüebene Auf-
Kapitel 29.9 starten, in andere Fahrtrichtung nahme.
fahren, neue Abspielfahrtrichtung wird ge-
speichert.
Operation_Pic_number:1
Bedienungsablauf aufnehmen
Es können bis zu 13 Funktionen als Bedie-
nungsablauf zusammengestellt werden.
Am nachfolgenden Beispiel:
● Automatikfunktion Kraftheber und Zapfwelle.
oder
Abb.301
● Traktor starten.
● EHR-Heck mit Schnellaushubtaster (A) ent-
riegeln.
● Heckzapfwellendrehzahl mit Taster (B) vor-
wählen.
133
BEDIENUNG
Fahrhebel Tastenbelegung ● Heckhubwerk mit Schnellaushubtaster (A) bis
Operation_Pic_number:1
zu dem mit der Tiefenregulierung (B) einge-
stellten Wert nach unten fahren.
● Beim gewünschten Einschaltpunkt der Heck-
zapfwelle Taster (C) drücken.
● Ausgewählte Taste (D) des Fahrhebels drük-
ken, Aufnahme wird beendet.
Menüebene Abspielen
Operation_Pic_number:1
Abb.302
● Mit Taste (F1) festlegen, mit welcher Taste
des Fahrhebels die Bedienung (Aufnahme,
Start, Stop, Pause usw.) gesteuert wird.
Abb.305
● Anzeige (A) für Tastenbedienung am Fahrhe-
bel (nach dem Betätigen der ausgewählten
Taste des Fahrhebels, startet der Abspielvor-
gang sofort).
● Anzeige (B) für Heckhubwerk.
● Anzeige (C) für Heckzapfwelle.
● Anzeige (D) für Bezugsgrösse der Heckzapf-
welle-Hubhöhe Heckkraftheber.
Text-module
Aufnahme starten
Operation_Pic_number:1
Abb.306
● Mit Taste (F1) festlegen, mit welcher Taste
des Fahrhebels die Bedienung (Aufnahme,
Abb.304 Start, Stop, Pause usw.) gesteuert wird.
134
BEDIENUNG
Die aktive Taste des Fahrhebels wird im Vario- ● Heckhubwerk mit Schnellaushubtaster (A) bis
terminal farblich hinterlegt angezeigt. zu dem gewünschten Wert nach oben fahren.
● Beim gewünschten Ausschaltpunkt der Heck-
Taste (F2) drücken, das folgende zapfwelle Taster (C) drücken.
Untermenü erscheint. ● Ausgewählte Taste (D) des Fahrhebels drük-
ken, Aufnahme wird beendet.
● Heckhubwerk mit Schnellaushubtaster (A)
abschalten.
Hinweis:
Eine vorhandene Aufnahme wird beim Star-
ten einer neuen Aufnahme überschrieben.
Menüebene Abspielen
Operation_Pic_number:1
Abb.307
Operation_Pic_number:1
Abb.310
● Anzeige (A) für Tastenbedienung am Fahrhe-
bel (nach dem Betätigen der Ausgewählten
Taste des Fahrhebels, startet der Abspielvor-
gang sofort).
● Anzeige (B) für Heckhubwerk.
● Anzeige (C) für Heckzapfwelle.
● Anzeige (D) für Bezugsgrösse der Heckzapf-
welle-Hubhöhe Heckkraftheber.
Abb.308 Abspielen
● Ausgewählte Taste (A) des Fahrhebels drük- Operation_Pic_number:1
ken.
● Anzeige (B) wechselt von START auf STOP.
Aufnahme starten
Operation_Pic_number:1
Abb.311
135
BEDIENUNG
Taste (B) drücken 29.6 Einstellungen abspeichern
● Heckhubwerk wird angehoben, die Heckzapf-
welle wird nach der ausgewählten Aushub- ● Traktor starten.
Text-module
höhe ausgeschaltet. Taste (F2) drücken, das folgende
Menü erscheint.
Taste (C) drücken
● STOP
nungsablaufs
Operation_Pic_number:1
Abb.313
Text-module
Abb.312 Mit Taste (F1), Auswahl der Spei-
● Taster (A) während eines Bedienungsablau- cherplätze 1 - 4.
fes gedrückt halten. Es erscheint das Pause-
symbol (B).
● Taste (A) loslassen, Pause wird beendet und Mit Taste (F2), Auswahl der Lage
die nächste Funktion wird sofort ausgeführt. der Eingabezeichen (Buchstaben,
● Tasten (C) Bedienungsablauf wird vorzeitig Zahlen).
beendet.
Schnelleinstellung (Grobeinstel-
lung) der Eingabezeichen (Buch-
staben, Zahlen) vorwärts, rück-
wärts (mehrere Zeichen).
Mit Taste (F5), Einstellungen ab-
speichern.
136
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
29.7 Einstellungen abrufen
Text-module
Taste (F1) drücken, das folgende
Menü erscheint.
Operation_Pic_number:1
Abb.314
Hinweis:
Danach erfolgt automatisch der Rückschritt
in die vorhergehende Funktionsebene.
Abb.315
Mit Tasten (F1 - F4), auswählen welche
Einstellung abgerufen werden soll.
Hinweis:
Danach erfolgt automatisch der Rückschritt
in die vorhergehende Funktionsebene.
137
BEDIENUNG
29.8 Bedienungsabläufe manu- 29.9 Verändern von Bezugsgrö-
ell weiterschalten ßen im "Online-Modus"
Text-module
Taste (F3) drücken, das folgende Es kann die Abhängigkeit der Trigger und der
Menü erscheint. Funktion, je nach Wunsch verlängert oder
verkürzt werden.
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.318
Taste (F3) drücken, nachfolgendes
Untermenü erscheint
Abb.316
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.317
● Taster (A) 1x drücken - PAUSE.
● Taster (A) nochmals betätigen, Bedienungs-
Abb.319
abläufe werden mit Tastendruck manuell wei-
tergeschaltet. Taste (F5) drücken, nachfolgendes
Untermenü erscheint
Die Veränderungen werden nicht abgespeichert.
138
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
29.10 Verändern von Bezugs-
größen im "Step-Modus"
Es kann die Abhängigkeit der Trigger und der
Funktion, je nach Wunsch verlängert oder
verkürzt werden.
Operation_Pic_number:1
Abb.320
● Taste (F3) drücken bis das Pausesymbol (B)
nicht mehr erscheint.
● Taster (A) während eines Bedienungsablau-
fes, der Verändert werden soll, gedrückt hal-
ten. Es erscheint das Pausesymbol. Hinweis:
Es kann jede Funktion/Trigger verändert Abb.321
werde. Taste (F3) drücken, nachfolgendes
● Taste (A) loslassen, Pause wird beendet und Untermenü erscheint
die nächste Funktion, (z.B. kürzere Zeit, län-
gerer Weg) wird sofort ausgeführt.
Hinweis:
Mit der Taste (F3) ist ein Wechseln zwischen Operation_Pic_number:1
Abb.322
Taste (F5) drücken, nachfolgendes
Untermenü erscheint
139
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
29.11 Konfigurationslisten an-
passen
Text-module
Text-module
Liste 1
Abb.323
● Taste (F3) drücken bis das Pausesymbol (B) Function Trigger
erscheint. Hubwerk Weg
● Jede Funktion/Trigger muß mit der Taste (A) Zapfwellen Hubhöhe
einzeln aktiviert werden. Elekrische Hydraulikventile Weg
● Taste (A) loslassen, Pause wird beendet und Tempomat Weg
die nächste Funktion, (z.B. kürzere Zeit, län- Allradantrieb Weg
gerer Weg) wird sofort ausgeführt.
Differentialsperre Weg
Hinweis: Elektronische Motordrehzahl Weg
Mit der Taste (F3) ist ein Wechseln zwischen TMS Weg
Online,- und Step-Modus möglich. Text-module
Liste 3
Function Trigger
Hubwerk Manuell
Zapfwelle Manuell
Elekrische Hydraulikventile Manuell
Tempomat Manuell
Allradantrieb Manuell
Differentialsperre Manuell
Elektronische Motordrehzahl Manuell
TMS Manuell
Text-module
140
BEDIENUNG
Liste 4 Text-module
Taste (F2)
Kopieren einer Konfigurationsliste
Function Trigger in die Zwischenablage.
- - z.B. um die Einstellungen einer
- - Konfigurationsliste auf eine andere
Taste des Fahrhebels zu speichern.
- -
- - Taste (F3)
- - Einfügen einer Konfigurationsliste
- - aus der Zwischenablage.
- -
- -
Operation_Pic_number:1
Taste (F4)
Werkseinstellungen aufrufen.
Text-module
Drehregler (P1)
Auswahl einer neuen Funktionen.
Drehregler (P2)
Abb.324 Auswahl einer neuen Bezugs-
Taste (F3) drücken, folgendes Un- größe.
termenü erscheint.
Text-module
Drehregler (P3)
für das Konfigurationspaar, das ge-
Operation_Pic_number:1
ändert werden kann.
Konfigurationspaar
Text-module
Anzeige bei mehr als vier Konfigu-
rationspaaren.
Mit Drehregler (P3) nach oben oder
unten bewegen.
Abb.325
Anzeige welcher Taste des Fahrhe-
bels die Konfigurationsliste zuge- Taste ESC drücken. Es erscheint
ordnet ist. folgende Menüebene (falls Ver-
änderungen vorgenommen wur-
den).
Taste (F1)
Wechsel der Tastenbelegung.
141
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
29.12 Funktionsanzeige auf der
Hauptmenüebene
Operation_Pic_number:1
Abb.326
● Falls die Konfigurationsänderungen gespei-
cher werden sollen Taste (F3) drücken.
● Falls die Konfigurationsänderungen nicht ge- Abb.327
speicher werden sollen Taste (F4) drücken. Text-module
Aufnahme
Wichtig:
Wird eine Konfigurationsänderungen abge-
speichert, wird der Bedienungsablauf der mit
dieser Konfigurationsliste erstellt wurde ge-
löscht.
Abspielen
Störung
Pause
142
BEDIENUNG
29.13 Menüfarben 29.14 Informationsanzeige
Text-module Text-module
Farben und ihre Bedeutung. Ist die Automatikfunktion Kraftheber und Zapf-
grün = PLAY (Abspielen von Bedienabläu- welle nicht über die Variotronic TI Funktion aus-
fen). gewählt (siehe BEDIENUNG Kapitel 14.1), er-
blau = RECORD (Aufzeichnen von Bedien- scheinen nachfolgende Informationsanzeigen
abläufen). auf der Vielfachanzeige.
gelb = EDIT (Anpassen von Bedienabläu- Kraftheber und Zapfwelle können nicht mit der
fen). Variotronic TI Funktion bedient werden.
Operation_Pic_number:1
rot = Störungs- oder Fehlermeldung.
Abb.328
Kraftheber und/oder Zapfwelle Heck
ausgewählt.
Operation_Pic_number:1
Abb.329
Kraftheber und/oder Zapfwelle Front
ausgewählt.
143
WARTUNG UND PFLEGE
1. Allgemein 2. Haube öffnen
Operation_Pic_number:1
Warnung:
Vor sämtlichen Wartungs- und Repa-
raturarbeiten und vor dem öffnen
der Motorhaube Motor abstellen,
Zündschlüssel abziehen. Hand-
bremse anziehen, evtl. Unterlegkeil
benutzen!
Bei Arbeiten am Motor Batterie (Mi-
nuspol) abklemmen!
Nach Wartungsarbeiten Schutzein-
richtungen wieder anbringen. Auf si-
cheren Standplatz achten!
Vorgeschriebene Qualität von Öl
und Kraftstoff sicherstellen und bei-
Abb.1
des nur in genehmigten Behältern
lagern. Siehe auch TECHNISCHE ● Verriegelung (Pfeil) drücken.
DATEN "Betriebsstoffe"! ● Haube mit Schwung hochschwenken.
Text-module
Keine Schweiß-, Bohr-, Säge- und
Schleifarbeiten an Kabinen- bzw. Si- Hinweis:
cherheitsrahmen vornehmen. Nach Haube mit Schwung schließen.
Beschädigung Teile auswechseln
lassen! Kopfteil öffnen
Operation_Pic_number:1
Text-module
Wichtig:
Vor Wartungsarbeiten den Traktor, insbeson-
dere zu lösende Verschraubungen und Teile,
sowie ihre Umgebung gründlich reinigen.
Gebrauchte Öle, Kühl- u. Bremsflüssigkeiten
sind fachgerecht zu entsorgen. Hierbei sind
die jeweils geltenden gesetzlichen Bestim-
mungen, sowie die Hinweise des jeweiligen
Herstellers der Flüssigkeit zu beachten.
Hinweis:
Bildkataloge von Ersatzteilen, sind im Inter-
net unter nachfolgender Adresse hinterlegt.
[Link]
- Sprache auswählen
- Vertrieb und Service
- Ersatzteilkatalog
144
WARTUNG UND PFLEGE
3. Motorölwechsel 3.2 Motorölfilter wechseln
Text-module
Wichtig:
Motorölwechsel auch vor längeren Still- Gefahr:
standszeiten durchführen. Motorölfilter ist mit heißem Öl ge-
füllt, Verbrennungs- und Verbrü-
hungsgefahr!
3.1 Motoröl ablassen
Operation_Pic_number:1
Warnung:
Vorsicht beim Ablassen von heißem
Öl - Verbrennungsgefahr!
Altöl auffangen, nicht in den Boden
versickern lassen!
Abgelassenes Öl ordnungsgemäß
entsorgen!
Operation_Pic_number:1
Abb.4
Bei jedem Motorölwechsel Ölfilter (A)
austauschen.
Operation_Pic_number:1
Abb.3
● Motor warm fahren.
145
WARTUNG UND PFLEGE
3.3 Motoröl einfüllen 3.4 Ölstand im Motor prüfen
Operation_Pic_number:1 Text-module
Abb.6
● Ölpeilstab (A) herausdrehen.
● Vorgeschriebenes Motorenöl durch Öffnung
einfüllen. Auf Sauberkeit achten!
Abb.7
● Ölpeilstab mit faserfreiem, sauberem Lappen
abwischen.
● Bis zum Anschlag wieder einstecken und ein-
drehen.
● Ölpeilstab wieder herausdrehen.
● Bei Bedarf bis" MAX " nachfüllen.
Ölmengendifferenz Motor
Ölmengendifferenz zwischen MIN und MAX-
Markierung am Peilstab ca. 3,0 Ltr.
146
WARTUNG UND PFLEGE
4. Kraftstoffanlage
Operation_Pic_number:1
Gefahr:
Bei Arbeiten an der Kraftstoffanlage
kein offenes Feuer!
Nicht rauchen!
Abb.10
● Dichtung (A) leicht einölen bzw. mit Diesel-
kraftstoff benetzen.
● Patrone von Hand anschrauben bis Dichtung
anliegt.
Operation_Pic_number:1
Abb.8
● Kraftstoffilter (A), Austausch und Wartung
entsprechend Wartungsplan - bei Nachlassen
der Motorleistung evtl. schon früher.
Operation_Pic_number:1
Abb.11
● Gehäusedeckel mit einer weiteren halben
Umdrehung festziehen (25 Nm).
● Motor starten, auf Dichtheit prüfen.
Abb.9
● Motor abstellen.
● Gehäusedeckel lösen und abschrauben.
● Auslaufenden Kraftstoff auffangen.
● Dichtfläche des Filterträgers von eventuellem
Schmutz reinigen.
● Papier-Filtereinsatz wechseln.
Hinweis:
Gebrauchte Kraftstoffilter sind Sondermüll.
147
WARTUNG UND PFLEGE
4.2 Kraftstoffvorfilter 4.3 Kraftstoffanlage entlüften
Text-module
Operation_Pic_number:1
Abb.12
● Motor abstellen.
● Entlüftungsschraube (A) öffnen.
● Ablasschraube (B) zum öffnen, ziehen und
drehen.
● Wasser und Schmutz ablassen. Mit einen Abb.14
entsprechenden Auffangbehälter auffangen
und umweltgerecht entsorgen. ● Entlüftungsschraube des Kraftstoffvorfilters
● Entlüftungsschraube (A) schließen. öffnen.
● Ablasschraube (B) schließen. ● Mit Handförderpumpe (A) solange pumpen,
● Motor starten, Kraftstoffvorfilter auf Dichtheit bis ein starker Widerstand zu spüren ist, da-
prüfen. nach noch einige Pumpstöße durchführen.
● Entlüftungsschraube des Kraftstoffvorfilters
Hinweis:
schließen.
Zum Entlüften der Kraftstoffanlage Entlüf-
● Motor starten.
tungsschraube (A) öffnen.
Es kann durch Luft im Hochdrucksystem zu un-
Filterwechsel zulässigen Druckschwankungen im Common-
(nach Bedarf, bei nachlassender Motorleistung). Railsystem kommen. Deshalb Traktor ca. 5 Mi-
Operation_Pic_number:1 nuten bei geringer Last betreiben.
Hinweis:
Beim Entlüften keine Kraftstoff- und Ein-
spritzleitungen öffnen, Einspritzleitungen
müssen sonst gewechselt werden.
Abb.13
● Motor abstellen.
● Kraftstoffzuleitung abklemmen.
● Filterdeckel (A) abschrauben.
● Federgehäuse (B) herausnehmen.
● Filter (C) herausnehmen, neuen Filter einle-
gen.
● Federgehäuse (B) einlegen.
● Filterdeckel (A) festschrauben.
● Motor starten, Kraftstoffvorfilter auf Dichtheit
prüfen.
148
WARTUNG UND PFLEGE
5. Trockenluftfilter 5.2 Hauptpatrone Aus- und Ein-
bau
5.1 Unterdruckkontrolle Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.17
Abb.15 ● Verschluss (A) nach vorne ziehen, Deckel
drehen. Deckel abnehmen.
Operation_Pic_number:1
Funktionsprüfung:
● Kabelstecker (A) am Unterdruckschalter ab-
ziehen und auf Masse legen.
● Zündschlüssel auf I drehen.
Operation_Pic_number:1
Abb.16
Auf der Vielfachanzeige muß das Symbol Abb.18
"Unterdruckkontrolle" erscheinen, bei
● Hauptpatrone (A) herausziehen.
gleichzeitigem blinken der Warnleuchte und
● Filtergehäuse reinigen; auf einwandfreie
Intervallton.
Dichtfläche achten.
● Luftfilter-Ansaugschläuche und Ansaugsy- ● Hauptpatrone einsetzen und Deckel wieder
stem auf Dichtheit überprüfen; evtl. Verbin- montieren.
dungen nachziehen.
Hinweis:
Austausch der Hauptpatrone nach 5. Reini-
gung, spätestens nach 2 Jahren.
149
WARTUNG UND PFLEGE
5.3 Hauptpatrone reinigen 5.4 Sicherheitspatrone wech-
Operation_Pic_number:1
seln
Nur Austausch - nach 3 maligem Wechsel der
Hauptpatrone oder wenn Hauptpatrone beschä-
digt war.
Operation_Pic_number:1
Abb.19
Abb.21
Das Staubaustragventil ist weitgehend
wartungsfrei. Bei eventuellen
Staubverbackungen:
● Staubaustragventil zusammendrücken und
Staubverbackungen entfernen.
Hinweis:
Das Ventil muß frei sein, es darf nirgendwo
anstoßen. Beschädigte Ventile sind zu erneu-
ern.
150
WARTUNG UND PFLEGE
6. Kühlsystem Viskolüfter reinigen
Operation_Pic_number:1
Abb.24
● Lamellen des Viskolüfters sauberhalten.
● Kühler nicht abdecken, sonst kein Zuschalten
des Lüfters.
Abb.22
● Kopfteil öffnen.
● Verriegelung (A) lösen.
Operation_Pic_number:1
Abb.23
● Klimakondensator zur Seite schwenken.
● Halterung (A) anbringen.
● Hebel (B) nach vorne ziehen, bis Kühler nach
oben schwenken.
● Reinigung mit langem Pinsel oder Preßluft
von Motorseite her vornehmen.
● Bei hartnäckigem Schmutz mit Pinsel oder
weicher Bürste und Reinigungslösung (z.B.
"P3") vorreinigen. 5 Min. einwirken lassen
und mit weichem Wasserstrahl durchspülen.
151
WARTUNG UND PFLEGE
6.2 Kühlflüssigkeitsstand prü- 6.3 Kühlflüssigkeit wechseln
fen
Gefahr:
Vorsicht: Motor muß abgestellt sein!
Bei heißem Motor, Verschluß vom
Einfüllstutzen nur leicht öffnen und
heißen Dampf abziehen lassen. Spätestens nach 2 Jahren Kühlflüssigkeit erneu-
Kühlflüssigkeit steht unter Druck - ern.
Verbrennungsgefahr!
Kühlflüssigkeit am Kühler ablassen
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.25 Abb.27
Füllstand zwischen MIN- und MAX-Markierung ● Verschluß vom Einfüllstutzen öffnen.
am Ausgleichbehälter. ● Heizung einschalten.
Operation_Pic_number:1
● Auffangschale unter den Motor stellen.
● Schraube (A) herausdrehen und Kühlmittel
ablaufen lassen.
Text-module
Kühlflüssigkeit auffüllen
● Frostschutzmittel und sauberes, kalkarmes
Wasser mischen und bis zur Markierung am
Ausgleichbehälter auffüllen.
● Den Motor bei eingeschalteter Heizung ca. 10
Minuten laufen lassen (ca. 1500 U/min).
● Bei abgekühltem Motor den Kühlmittelstand
kontrollieren und bei Bedarf nachfüllen.
152
WARTUNG UND PFLEGE
7. Keilriemen 8. Brems- und Kupp-
lungssystem
Gefahr:
Keilriemen nur bei Motorstillstand
prüfen! Schutzgitter wieder montie- Gefahr:
ren! Die Bremssysteme sind regelmäßig
einer gründlichen Prüfung zu unter-
ziehen!
Keilrippenriemen Einstell- und Reparaturarbeiten an
Operation_Pic_number:1 der Bremsanlage dürfen nur von
Fachwerkstätten oder anerkannten
Bremsendiensten ausgeführt wer-
den!
Bei dauerndem Hydraulikölverlust
im Brems- und Kupplungssystem
Kundendienstwerkstatt aufsuchen!
Nachlaufbehälter im Lenkturm
Operation_Pic_number:1
Abb.28
Der Keilrippenriemen (A) hat eine automatische
Riemenspannung.
● Auf Risse, Verölung, Überhitzung und Ver-
schleiß prüfen.
● Beschädigte Riemen erneuern.
153
WARTUNG UND PFLEGE
Ölstandschalter
Operation_Pic_number:1
9. Frontzapfwelle
Ölstand Frontzapfwelle
Operation_Pic_number:1
Abb.30
Funktion prüfen:
● Deckel abschrauben. Abb.32
● Schwimmer (A) in unterste Stellung bringen. ● Öl durch Einfüllöffnung (A) einfüllen.
● Zündschlüssel auf "I" drehen. ● Ölablaßschraube (B).
Operation_Pic_number:1
Ölfilter
Operation_Pic_number:1
Abb.31
Auf der Vielfachanzeige muß das Symbol
"Bremsflüssigkeitsstand" erscheinen, bei
gleichzeitigem Blinken der Warnleuchte und
Intervallton.
Hinweis:
Kupplung und Bremse sind Wartungsfrei!
Abb.33
● Filtergehäuse (A) abschrauben.
● Filterelement erneuern.
● Dichtring leicht einölen und Filtergehäuse
wieder montieren.
154
WARTUNG UND PFLEGE
10. Getriebe und Achs- Druckfilter wechseln
Ein verschmutzter Druckfilter (A) wird durch eine
antriebe Warnmeldung angezeigt, (siehe auch
STÖRUNGEN UND ABHILFE Kapitel 1.1).
10.1 Getriebeöl wechseln Filterelement schnellstmöglich erneuern
(spätestens alle 1000 Betriebsstunden).
Ölwechsel nur bei warmem Getriebeöl. Operation_Pic_number:1
Getriebeöl ablassen
Operation_Pic_number:1
Abb.36
Text-module
Abb.35
Abb.37
● Je eine Ölablaßschraube (A) am linken und
rechten Bremsgehäuse herausdrehen und Öl ● Deckel (A) abschrauben und Saugfilter her-
vollständig ablaufen lassen. ausnehmen.
● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau- ● Wechselpatrone erneuern.
ben und festziehen.
155
WARTUNG UND PFLEGE
Getriebeöl einfüllen
Operation_Pic_number:1
10.3 Öl der Achsantriebe wech-
seln
Operation_Pic_number:1
Abb.38
● Ölpeilstab (A) herausdrehen und Getriebeöl
durch Öffnung einfüllen. Abb.39
● Ölauffangschale unter das Gehäuse stellen.
● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl
10.2 Ölstand im Getriebe prüfen vollständig ablaufen lassen.
● Traktor waagerecht stellen, Vorderachsfede- ● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
rung in Mittelstellung. ben und festziehen.
● Traktor ca. 2 Minuten mit Leerlaufdrehzahl
Operation_Pic_number:1
laufen lassen.
● Traktor abstellen, ca. 2 Minuten warten.
● Ölpeilstab herausdrehen und ziehen.
● Mit faserfreiem, sauberen Lappen abwi-
schen.
● Bis zum Anschlag einstecken und eindrehen.
● Ölpeilstab wieder herausdrehen und ziehen.
156
WARTUNG UND PFLEGE
11. Allradachse 11.2 Ölwechsel Vorderachs-Na-
bentriebe
11.1 Ölwechsel Vorderachs- Operation_Pic_number:1
Ausgleichgetriebe
Öl ablassen
Operation_Pic_number:1
Abb.43
● Allrad ausschalten.
● Vorderachse aufbocken, bis sich die Räder
drehen lassen.
Abb.41
Öl ablassen.
● Ölauffangschale unter das Gehäuse stellen. ● Rad drehen, bis Bohrung unten.
● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl ● Ölauffangschale unterstellen.
vollständig ablaufen lassen. ● Ölablaßschraube herausdrehen und Öl voll-
● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau- ständig ablaufen lassen.
ben und festziehen. ● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
ben und festziehen.
Öl einfüllen
Operation_Pic_number:1
Öl einfüllen.
● Öl bis Überlauf (bei waagrechtstehendem
Markierungsstrich und Bohrung links) einfül-
len.
Abb.42
● Vorgeschriebenes Öl durch Einfüllöffnung (A)
einfüllen.
157
WARTUNG UND PFLEGE
11.3 Vorderachsfederung 12. Kraftheber
Warnung: Ölstand Kraftheber prüfen
Die zur Vorderachsfederung gehö- Operation_Pic_number:1
Druckleitungen entlasten
Operation_Pic_number:1
Abb.45
● Schraube (A) herausdrehen.
● Mit Prüfstreifen (z. B. Kabelbinder) Ölstand
kontrollieren.
Abb.44
● Verkleidungsbleche rechts am Einstieg ent-
fernen.
● Schrauben (A/B) öffnen.
158
WARTUNG UND PFLEGE
13. Hydraulikanlage 13.2 Hydrauliköl wechseln
Wichtig:
Es ist darauf zu achten, daß nur sauberes Öl
Gefahr: eingefüllt wird und nur saubere Behälter und
Bei Arbeiten an der Hydraulikanlage Trichter verwendet werden.
unbedingt Motor abstellen und Trak-
Das Öl muß einer Reinheit der Filterklasse 10
tor gegen Wegrollen sichern (Fest-
nach NAS 1638 entsprechen.
stellbremse, Unterlegkeil)!
Hydraulikanlage steht unter hohem Ölwechsel bei warmem Hydrauliköl, Kraftheber
Druck! Vor Arbeiten an der Hydrauli- abgesenkt, alle Zylinder eingefahren.
Operation_Pic_number:1
kanlage diese unbedingt drucklos
machen und angebaute Geräte ab-
senken!
Bei der Suche nach Leckstellen we-
gen Verletzungsgefahr geeignete
Hilfsmittel verwenden (Stück Holz)!
Hydraulikschlauchleitungen regel-
mäßig kontrollieren und bei Beschä-
digung und Alterung austauschen!
Die Austausch-Schlauchleitungen
müssen den technischen Anforde-
rungen des Geräteherstellers ent-
sprechen!
Bei allen Arbeiten auf größte Sau-
berkeit achten! Abb.47
Öl ablassen.
● Ölauffangbehälter unter den Hydrauliktank
stellen.
13.1 Ölstand Hydraulik prüfen ● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl
Ölstandskontrolle bei abgesenktem Heckkraft- ablaufen lassen.
heber und eingefahrenen Hydraulikzylindern. ● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
Öltemperatur ca. 20 °C. ben und festziehen.
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.46 Abb.48
Öl einfüllen.
● Ölpeilstab (A) herausdrehen. ● Öl vorzugsweise über eine Rücklaufkupplung
mit Pumpe einfüllen.
Der Ölstand muß zwische der MIN- und der
MAX Markierung des Peilstabes liegen. Das Öl wird dadurch gefiltert.
Ist das nicht möglich.
● Kleine Mengen über Peilstaböffnung (A) ein-
füllen.
● Bei Ölwechsel, Öl über Rücklauffilteröffnung
(C) einfüllen.
Beim Einfüllen über Öffnung (C), immer Filter-
topf mit Filterpatrone herausnehmen.
Hinweis:
Wird Hydrauliköl aus großen Gebinden ein-
gefüllt Vorfilterung verwenden.
159
WARTUNG UND PFLEGE
13.3 Hydraulikölfilter Entlüftungsfilter wechseln
Operation_Pic_number:1
Rücklauffilter wechseln
Operation_Pic_number:1
Abb.51
● Entlüftungsfilter (B) abschrauben, neuen Fil-
Abb.49 ter einschrauben.
● Filterdeckel (C) abschrauben.
Operation_Pic_number:1 Hinweis:
Entlüftungsfilter kann nicht gereinigt werden.
Abb.50
● Filtertopf (A) mit Filterpatrone (B) herausneh-
men.
● Filterpatrone herausziehen und Filtertopf rei- Abb.52
nigen.
● Druckfeder in Filtertopf einlegen und neue Fil- ● Verschraubung (A) an der Endplatte der Ven-
terpatrone einsetzen (Öffnung unten). tile herausdrehen.
● Neuen O-Ring (C) und neuen Flachdichtring
(D) verwenden.
● Filtertopf mit Filterpatrone in Behälter einset-
zen Filterdeckel (E) einschrauben.
160
WARTUNG UND PFLEGE
Operation_Pic_number:1
Temperaturwarneinrichtung
Lage: An der Hydraulikpumpe im hinteren
Bereich der Kardanwelle.
Operation_Pic_number:1
Abb.53
● Feinfilter (A) wechseln.
● Verschraubung (siehe WARTUNG UND
PFLEGE Abb. 52 /A) eindrehen und mit 5,5 Abb.55
+1,8 Nm festziehen.
Zu hohe Hydrauliköltemperatur wird durch eine
Hinweis: Warnmeldung angezeigt, (siehe auch
Auf größte mögliche Sauberkeit, beim Reini- STÖRUNGEN UND ABHILFE Kapitel 1.1).
gen des Feinfilters achten.
Kleinste Schmutzpartikel im Steuerkreis, Funktion prüfen.
können die Funktion der Arbeitshydraulik be- ● Kabelstecker (A) am Temperaturschalter ab-
einträchtigen. ziehen und auf Masse legen.
● Zündschlüssel auf "I" drehen.
Siebfilter im Zentralsteuerblock Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.56
Auf der Vielfachanzeige muß das Symbol
"Hydrauliköltemperatur" erscheinen, bei
gleichzeitigem Blinken der Warnleuchte und
Intervallton.
Abb.54
● Verschraubung am Zentralsteuerblock her-
ausdrehen.
● Siebfilter (A) reinigen.
● Siebfilter (A) einbauen.
● Verschraubung am Zentralsteuerblock hand-
fest anziehen.
161
WARTUNG UND PFLEGE
14. Lenkung 15. Vorderräder
Regelmäßig Lenkung auf Dichtheit und Beschä-
digung, einwandfreien Zustand der Dichtungs- 15.1 Vorspur prüfen
bälge, Schlauchleitungen auf Scheuerstellen Nach 50 Betr.-Std., dann alle 500 Betriebsstun-
überprüfen. den.
Operation_Pic_number:1
Abb.57
Vorspur ist 0 ± 1 mm.
● Lenkung in Mittelstellung; Vorderachse nor-
mal belastet.
● Abstand der Reifen in Höhe der Radnabe am
Felgenhorn vorne messen (A).
● Traktor um 1/2 Vorderradumdrehung vor-
wärts schieben.
● Abstand der Reifen in Höhe der Radnabe am
Felgenhorn hinten messen (B).
162
WARTUNG UND PFLEGE
16. Heizung und Belüf- 16.2 Umluftfilter wechseln
tung Beschädigtes Filterfließ austauschen.
Operation_Pic_number:1
16.1 Heizungsgebläsefilter
wechseln
Operation_Pic_number:1
Abb.60
● Verkleidung entfernen.
● Filterfließ (Pfeil) herausnehmen.
Abb.58
● Verschluß (A) nach hinten drücken.
● Gitter nach außen schwenken.
Operation_Pic_number:1
Abb.59
● Verschlußbügel (A) öffnen.
● Filter mit Filterrahmen herausnehmen.
163
WARTUNG UND PFLEGE
16.3 Dachgebläsefilter wech- 16.4 Umluftfilter wechseln
seln Operation_Pic_number:1
Warnung:
Ein benutzter Schadstoffilter enthält
Sprühmittelrückstände. Patrone
nach jedem Sprüheinsatz sobald wie
möglich gegen die Normalpatrone
austauschen!
Filterbeipackzettel sowie Hinweise
und Vorschriften des Sprühmittel-
herstellers beachten!
Kabine und Filter garantieren keinen
absoluten Schutz vor Schadstoffen!
Kabine bei Spritz- und Sprühmittel-
einsatz geschlossen halten, Schad- Abb.63
stoffilter einbauen. ● Luftdüsen (rechts und links) abbauen und Fil-
Wartungshinweise des Filterherstel- ter (A) herausnehmen.
lers beachten!
Operation_Pic_number:1
Abb.61
● Verschlußschrauben (Pfeile) herausdrehen,
Konsole hochschwenken.
Operation_Pic_number:1
Abb.62
● Haltebügel (A) hochschwenken.
● Verschlußbügel (B) öffnen und Filter mit Fil-
terrahmen herausnehmen.
Hinweis:
Beim schließen, zuerst Haltebügel ausrasten.
164
WARTUNG UND PFLEGE
17. Scheibenwaschan- 18.1 Luftfederbalg der Kabine
lage reinigen (auf Wunsch)
Text-module
Operation_Pic_number:1
Flüssigkeitsbehälter
Operation_Pic_number:1
Abb.65
Um eine einwandfreie Funktion der
Kabinenluftfederung sicherzustellen müssen die
Luftfederbälge (Pfeil), und die Umgebung der
Luftfederbälge bei starker Verschmutzung
Abb.64
gereinigt werden.
● Flüssigkeit in Behälter (A) nachfüllen.
Mit Hochdruckreiniger reinigen, dabei auf
genügend Abstand min. 10 cm, zu Dichtstellen
und Lack halten. Maximale Wassertemperatur
18. Reinigung des Trak- 50° C. Keine Spritzstrahlverstärker (Dreckfräse)
tors verwenden.
Text-module
165
WARTUNG UND PFLEGE
19. Elektrische und elek- 19.2 Drehstromgenerator
tronische Anlage Ladekontrolleuchte erlischt nach dem Start bei
ca. 1000 U/min.
Fehlersuche nur durch Werkstatt, da elektroni-
sche Bauteile in der Elektrik schon durch Ge- 19.3 Elektroschweißen
brauch der Prüflampe beschädigt werden kön-
Beide Batteriepole abklemmen. Masseklemme
nen.
möglichst nahe an der Schweißstelle; auf tem-
Vor längeren Stillstandszeiten Batterie abklem- peraturempfindliche Teile achten.
men, um Entladung durch Kleinstverbraucher zu
vermeiden. Ladezustand alle 2 Monate überprü-
fen. Traktor nicht ohne Batterie betreiben. 19.4 Frontscheinwerfer einstel-
Text-module
Warnung:
Bei Arbeiten an der elektrischen An-
lage grundsätzlich Batterie (Minus-
pol) abklemmen!
Auf richtiges Anschließen achten -
Zuerst Pluspol und dann den Minus-
pol!
Vorsicht im Umgang mit Batterie-
säure -ätzend! Vorsicht mit Batterie-
gasen!
Funkenbildung und offene Flammen
in der Nähe der Batterie vermeiden!
Verbrennungsgefahr bei eingeschal- Abb.67
teten Arbeitsscheinwerfern! ● Zwei Schrauben (Pfeile) herausdrehen.
● Verkleidung entfernen.
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.66 Abb.68
● Scheinwerfer nur an den beiden Kreuzschlitz-
Säurestand ca. 15 mm über Plattenoberkante. schrauben (Pfeile) einstellen.
● Bei Bedarf destilliertes Wasser nachfüllen.
166
WARTUNG UND PFLEGE
19.5 Zusatzbeleuchtung ein- ● Aggresive oder kratzenden Reinigungsmittel
nicht verwenden.
stellen ● Nicht auf öffentlichen Straßen betreiben.
Operation_Pic_number:1 Text-module
Text-module
Xenonscheinwerfer
Operation_Pic_number:1
Abb.70
Text-module
Anschlusstecker (A)
167
WARTUNG UND PFLEGE
19.7 Nachträgliche Installation von elektrischen und elektroni-
schen Geräten
Sicherheitshinweis zur nachträglichen Installation von elektrischen und elektronischen Gerä-
ten und/oder Komponenten.
Text-module
Die Maschine ist mit elektronischen Komponenten und Bauteilen ausgestattet, deren Funktion durch
elektromagnetische Aussendungen anderer Geräte beeinflußt werden kann. Solche Beeinflussungen
können zu Gefährdungen von Personen führen, wenn die folgenden Sicherheitshinweise nicht befolgt
werden.
Bei einer nachträglichen Installation von elektrischen und elektronischen Geräten und/oder Kompo-
nenten in die Maschine, mit Anschluß an das Bordnetz, muß der Verwender eigenverantwortlich prü-
fen, ob die Installation Störungen der Fahrzeugelektronik oder anderer Komponenten verursacht. Dies
gilt insbesondere für:
Kurzwellige Sender.
● Abstrahlung ohne spezielle Antenne kann Fehlfunktionen verursachen (EHR, Komfortschaltung
usw.).
Es ist vor allem darauf zu achten, daß die nachträglich installierten elektrischen und elektronischen
Bauteile der EMV-Richtlinie 75/322 EWG in der jeweils geltenden Fassung entsprechen und das
e1-Kennzeichen tragen.
Text-module
Für die Verkabelung und Installation sowie die max. zulässige Stromabnahme sind zusätzlich die Ein-
bauanleitungen des Maschinen-Herstellers zu beachten.
168
WARTUNG UND PFLEGE
20. Sicherungen
Gefahr:
Nur Originalsicherungen verwenden! Bei Verwendung zu starker Sicherungen wird die
elektrische Anlage zerstört. Brandgefahr!
Abb.73
Abb.71 ● Verkleidung (Pfeil) abschrauben.
● Verschluß (Pfeil) öffnen und Dokumentenbox
Operation_Pic_number:1
entfernen.
Operation_Pic_number:1
Abb.74
Sicherungshalter (A013).
Abb.72
Sicherungshalter (X050, X051, F060-F066)
169
WARTUNG UND PFLEGE
20.1 Sicherungshalter X050
Operation_Pic_number:1
Abb.75
Text-module
170
WARTUNG UND PFLEGE
20.2 Sicherungshalter X051
Operation_Pic_number:1
Abb.76
Text-module
171
WARTUNG UND PFLEGE
20.3 Sicherungshalter F060 - F066
Operation_Pic_number:1
Abb.77
Text-module
172
WARTUNG UND PFLEGE
20.4 Sicherungshalter A013
Operation_Pic_number:1
Siche- Trenn- Komponente Komp.
rung stelle Trenn-
st.
01 X200/18 Versorgung ISO X205,
X1592
02 X200/16 2. Hochdrucksensor X177
03 X200/15 Hochdrucksensor X157
04 X200/14 Hallgeber Motor 1 X159
05 X200/10 - -
06 X200/11 - -
07 X200/12 Drehwinkelsensor X164
Kegelritzel
08 X200/09 Drehwinkelsensor X166
Kupplungspedal
09 X201/14 - -
10 X201/12 - -
11 X201/11 Drehwinkelsensor X188
Lage Frontkrafthe-
ber
12 X201/10 - -
13 X200/07 Drehwinkelsensor X165
Fahrbereichserken-
nung
14 X200/08 - -
15 X200/04 - -
16 X200/05 Drehzahlsensor Hy- X163
drostat Summie-
rungswelle
17 X200/06 Drehwinkelsensor X898
Fussgas
18 X201/04 Drehwinkelsensor X152
Federung
19 X201/05 - -
20 X201/06 - -
21 X201/07 - -
22 X201/08 Hallgeber Zapfwelle X151
vorn
23 X201/09 - -
24 X201/18 - -
25 X201/16 Druckluftgeber X168
26 X201/15 Drehwinkelsensor X183
Handgas
27 X202/07 - -
28 X202/06 - -
29 X202/05 - -
Abb.78
Text-module
30 X202/04 - -
31 X202/08 - -
32 X202/09 Hallgeber Zapfwelle X169
hinten
33 X202/10 Hallgeber Zapfwelle X170
hinten
173
WARTUNG UND PFLEGE
21. Schaltpläne
21.1 Erläuterungen zu den Schaltplänen
Text-module
174
WARTUNG UND PFLEGE
K009 = Impulsgeber Scheibenwischer S048 = Magnetschalter Umschaltung EHR -
K010 = Relais Blinkgeber DW
K013 = Relais [Link] V003 = Diodengruppe
K015 = Relais Notbetätigung V005 = Diodengruppe
K016 = Relais Ventil Federung Y002 = Magnetventil Fahrbereich 1
K063 = Heizflansch Y003 = Magnetventil Fahrbereich 2
M001 = Anlasser Y004 = Magnetventil Getriebe Neutral/Tur-
M002 = Trennstelle Wischermotor vorne bokupplungs-Ventil
M003 = Pumpe Scheibenwaschanlage vorne Y005 = Magnetventil Geschwindigkeitsbe-
M004 = Scheibenwischermotor hinten grenzung
M005 = Pumpe Scheibenwaschanlage hin- Y006 = Magnetventil Motorbremse
ten Y007 = Magnetventil Motor Aus
M007 = Leitungskupplung Motor Sitzverstel- Y008 = Magnetventil Heckzapfwelle
lung Y009 = Magnetventil Allrad
M008 = Leitungskupplung Heizgebläse Y010 = Magnetventil Differentialsperre
M009 = Gebläse Stufe 1-3 Y011 = Magnetventil Frontzapfwelle
R001 = Glühkerze Y012 = Magnetventil Federung laden
S001 = Lenkstockschalter Y013 = Magnetventil Federung senken
S002 = Zündstartschalter Y014 = Magnetventil Federung heben
S003 = Druckschalter Fahrlicht Y015 = Ventil 1
S004 = Druckschalter Warnblinklicht Y016 = Ventil 2
S005 = Magnetschalter Bremse rechts Y017 = Ventil 3
S006 = Magnetschalter Bremse links Y018 = Ventil 4
S007 = Druckschalter Zusatzbeleuchtung Y019 = Ventil 5
S008 = Schalter Arbeitsscheinwerfer vorne Y021 = Magnetventil Heben
S009 = Schalter Arbeitsscheinwerfer hinten Y022 = Magnetventil Senken
S010 = Schalter Wischermotor hinten Y023 = Magnetventil Druckluftvoransteue-
S011 = Schalter Rundumkennleuchte rung
S012 = Anlaßsperrschalter Y024 = Magnetkupplung Klima
S013 = Taster Notbetrieb Y025 = Magnetventil Flammstartanlage
S014 = Taster Schnellreversierung an der Y030 = Magnetventil EHR/DW sperren
Lenkradverstellung Y031 = Magnetventil EHR/DW Voransteue-
S015 = Schalter Handbremse rung
S017 = Schalter Filterverschmutzung Y032 = Magnetventil Neutral (Ventile)
S019 = Taster Zapfwelle ein hinten links Y033 = Magnetventil Ventile Spülen
S020 = Taster Zapfwelle ein hinten rechts
S021 = Taster extern FKH heben
S022 = Taster extern FKH senken
S023 = Magnetschalter Sperren extern Ta-
ster Frontkraftheber
S024 = Bremsflüssigkeitsanzeige
S025 = Druckschalter Lenkung
S026 = Durchflußwächter
S027 = Taster extern heben rechts
S028 = Taster extern senken rechts
S029 = Taster extern heben links
S030 = Taster extern senken links
S031 = Türkontaktschalter rechts
S032 = Türkontaktschalter links
S033 = Heizungsschalter
S034 = Schalter Füllstand Kühlmittel
S035 = Schalter Hoch-/Niederdruck Klima
S036 = Füllstandsschalter Hydr.-Öl
S037 = Gebläseschalter
S038 = Schalter Heckscheibenheizung
S039 = Kippschalter Spiegelheizung
S044 = Schalter Klimaanlage
S047 = Stößelschalter Motorbremse
175
WARTUNG UND PFLEGE
21.2 Farbkennzeichnung für elektrische Leitungen
Text-module
176
WARTUNG UND PFLEGE
21.3 Schaltpläne
Text-module
177
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
178
21.3 Komfortsteuerung, Bedienkonsole,
Tastatur, Terminal, Stelleinheit, Kombi
[Link] Blatt 2
ETWiring-diagram
179
21.4 Feinsicherung, EHR-OBE,
WARTUNG UND PFLEGE
Fahrschalter
[Link] Blatt 3
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
180
21.5 E-Box Motorsteuerung
[Link] Blatt 4
ETWiring-diagram
181
WARTUNG UND PFLEGE
182
21.7 Massekonzept
[Link] Blatt 6
ETWiring-diagram
183
WARTUNG UND PFLEGE
21.8 Anlassersteuerung
[Link] Blatt 7
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
184
21.9 Kaltstartanlage und D+
[Link] Blatt 8
ETWiring-diagram
185
21.10 Motorbremse
[Link] Blatt 9
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
186
21.11 Beleuchtung mit Signalhorn STVZO
[Link] Blatt 10
ETWiring-diagram
187
WARTUNG UND PFLEGE
21.12 Blinkanlage
[Link] Blatt 11
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
188
21.13 Bremslicht,
Druckluftvoransteuerung, ABS-Bremse
[Link] Blatt 12
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
189
21.14 Wischer, Rundumkennleuchte
[Link] Blatt 13
ETWiring-diagram
190
21.15 Arbeitsscheinwerfer vorne,
WARTUNG UND PFLEGE
EHR-Leuchte
[Link] Blatt 14
ETWiring-diagram
191
WARTUNG UND PFLEGE
192
21.17 Beleuchtung, Fahrerhaus und Radio
[Link] Blatt 16
ETWiring-diagram
193
WARTUNG UND PFLEGE
[Link] Blatt 18
21.19 Heizung
ETWiring-diagram
194
ETWiring-diagram
195
21.20 Heizbare Heckscheibe, elektrische
WARTUNG UND PFLEGE
Spiegel
[Link] Blatt 19
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
196
21.21 Steckdosen und offene Trennstellen,
Sitzschalter
[Link] Blatt 20
ETWiring-diagram
197
21.22 Gerätesteckdose, Steckdose
WARTUNG UND PFLEGE
Ereigniszähler
[Link] Blatt 21
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
198
21.23 Stromversorgung Elektronik
[Link] Blatt 22
ETWiring-diagram
199
WARTUNG UND PFLEGE
[Link] Blatt 24
21.25 Kombi
ETWiring-diagram
200
ETWiring-diagram
201
21.26 Elektrohydraulische
WARTUNG UND PFLEGE
Hubwerksregelung
[Link] Blatt 25
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
202
21.27 Versorgung Überwachung Hydraulik
[Link] Blatt 26
ETWiring-diagram
203
21.28 Frontkraftheber, 3. Hydraulikkreis,
WARTUNG UND PFLEGE
Bedienung Ventile
[Link] Blatt 27
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
204
21.29 Getriebe-Bus (G-Bus)
[Link] Blatt 28
ETWiring-diagram
205
WARTUNG UND PFLEGE
21.30 Getriebesteuerung
[Link] Blatt 29
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
206
21.31 Notbetätigung Getriebe
[Link] Blatt 30
ETWiring-diagram
207
WARTUNG UND PFLEGE
21.32 Federung
[Link] Blatt 31
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
208
21.33 Zapfwellen
[Link] Blatt 32
ETWiring-diagram
209
WARTUNG UND PFLEGE
[Link] Blatt 34
21.35 ISO
ETWiring-diagram
210
ETWiring-diagram
211
21.36 Elektronische Motor Regelung 1
WARTUNG UND PFLEGE
(EDC)
[Link] Blatt 35
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
212
21.37 Motorsteuerung
[Link] Blatt 36
ETWiring-diagram
213
WARTUNG UND PFLEGE
21.38 Relaissockel
[Link] Blatt 37
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE
214
21.39 Freisprecheinrichtung
[Link] Blatt 38
ZUSATZGERÄTE
1. Frontlader Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieser Frontlader ist wie der Traktor, ausschließ-
lich für den üblichen Einsatz bei landwirtschaftli-
Gefahr: chen oder gleichgearteten Arbeiten gebaut.
Bei Frontladereinsatz ist der Aufent- Jeder darüber hinausgehende Gebrauch, z. B.
halt im Gefahrenbereich verboten. der Einsatz als Hebezeug, gilt als nicht bestim-
Nie unter angehobene Last treten! mungsgemäß. Für hieraus resultierende Schä-
Kippgefahr bei angehobenem Front- den haftet der Hersteller nicht; das Risiko hierfür
lader erhöht! Traktor heckseitig aus- trägt allein der Benutzer. In Zweifelsfällen emp-
reichend ballastieren. fiehlt sich eine Rücksprache.
Bei Frontladerbetrieb Hydraulikan- Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
schlüsse nicht doppelt belegen auch die Einhaltung der vom Hersteller vorge-
(Heck/Mitte). Wegen hydraulischer schriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instand-
Verbindung zwischen den Anschlüs- haltungsbedingungen.
sen. Gefahr durch ungewollte Bewe- Der Frontlader darf nur von Personen an- und
gung von Geräten! abgebaut, genutzt, gewartet und instand gesetzt
Niemals mit hochgehobener werden, die hiermit vertraut und über die Gefah-
Schwinge quer zum Hang fahren. ren unterrichtet sind.
Unter Umständen Spurweite des Die einschlägigen Unfallverhütungs-Vorschriften
Traktors hinten vergrößern, vorne sowie die sonstigen allgemein anerkannten si-
auch bei Verstellachse nicht unter cherheits-technischen, arbeitsmedizinischen
Normalspur arbeiten. und straßenverkehrsrechtlichen Regeln sind
Bei voller Belastung und höchster einzuhalten. Eigenmächtige Veränderungen am
Ladestellung den Traktor nicht ruck- Frontlader schließen eine Haftung des Herstel-
artig anfahren. lers für daraus resultierende Schäden aus.
Nach Beendigung der Frontladerar-
beit Hydraulikventile sperren!
Frontlader bei Verlassen des Trak-
tors ganz absenken!
Bei Straßenfahrt Frontlader in Trans-
portstellung bringen und sichern!
Gerät nicht beladen! Vorbaumaß
max. 3,5 m von Mitte Lenkrad beach-
ten (StVZO)!
Den Frontlader nur mit Orginal- oder
gleichwertigen Werkzeugen benut-
zen.
Niemals zweckfremde Arbeiten ver-
richten.
215
ZUSATZGERÄTE
1.1 Frontlader abbauen mit Vor- Operation_Pic_number:1
derachsfederung
Gefahr:
Frontlader nur mit angebautem Ar-
beitsgerät (Schaufel, Gabel) auf fe-
stem, ebenem Untergrund abbauen.
Gefahr durch unbeabsichtigtes Ab-
senken des Frontladers. Quetsch-
und Scherstellen!
Frontlader so abstellen und sichern,
daß Unbefugte bzw. spielende Kin-
der ihn nicht kippen können.
Abb.3
Text-module
Operation_Pic_number:1
Abb.4
Abb.1 ● Sicherung (A) drücken.
● Splint (Pfeil) ziehen und Absteckbolzen her- ● Bügel nach oben schwenken.
ausziehen. ● Kupplung nach oben aus den Führungsstiften
● Abstellstützen herunterklappen. herausziehen.
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.2 Abb.5
● Exzenterbolzen (Pfeil) herausnehmen. ● Kupplung in den Haltebügel am Frontlader-
arm einhängen.
216
ZUSATZGERÄTE
Operation_Pic_number:1
1.2 Frontlader abbauen ohne
Vorderachsfederung
Gefahr:
Frontlader nur mit angebautem Ar-
beitsgerät (Schaufel, Gabel) auf fe-
stem, ebenem Untergrund abbauen.
Gefahr durch unbeabsichtigtes Ab-
senken des Frontladers. Quetsch-
und Scherstellen!
Frontlader so abstellen und sichern,
daß Unbefugte bzw. spielende Kin-
der ihn nicht kippen können.
Abb.6
Durch Drücken der Taste, Schlepperrumpf Text-module
Abb.7
● Splint (Pfeil) ziehen und Absteckbolzen her-
ausziehen.
● Abstellstützen herunterklappen und abstek-
ken.
Operation_Pic_number:1
Abb.8
● Exzenterbolzen (Pfeil) herausnehmen.
217
ZUSATZGERÄTE
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.12
Abb.9
● Mit Schlepper langsam vorwärts fahren, bis
● Schaufel auf Spitze (ca. 6 cm schräg) stellen.
Operation_Pic_number:1 Frontlader aus Aufnahmegabel herausfährt.
Operation_Pic_number:1
Abb.10
Abb.13
● Abstellstützen drehen bis sie spielfrei stehen.
Operation_Pic_number:1 ● Sicherung (A) drücken.
● Bügel nach oben schwenken.
● Kupplung nach oben aus den Führungsstiften
herausziehen.
Operation_Pic_number:1
Abb.11
● Kreuzschalthebel (Pfeil) in Schwimmstellun-
gen schalten. Hub- und Kippzylinder sind
drucklos. Abb.14
● Kupplung in den Haltebügel am Frontlader-
arm einhängen.
● Mit Traktor aus Frontlader herausfahren.
218
ZUSATZGERÄTE
1.3 Frontlader anbauen mit Vor- Operation_Pic_number:1
derachsfederung
Gefahr:
Vor Ankuppeln des Mehrfachkupp-
lers Hydraulikanschlüsse Heck aus-
stecken bzw. entlasten!
Heckkraftheber absenken und nur
über EHR betätigen! Wegen hydrau-
lischer Verbindung zwischen den
Anschlüssen. Gefahr durch unge-
wollte Bewegung von Geräten.
Abb.17
● Abstellstützen einklappen und sichern.
Hinweis:
Gewindespindeln der Stützen so einstellen,
so daß sie beim Abstecken unter leichter
Abb.15 Spannung stehen.
● Anlageflächen und Führungsstifte säubern.
● Mehrfachkuppler ansetzen.
● Bügel nach unten schwenken, bis Sicherung
(A) einrastet.
219
ZUSATZGERÄTE
1.4 Frontlader anbauen ohne Operation_Pic_number:1
Vorderachsfederung
Gefahr:
Vor Ankuppeln des Mehrfachkupp-
lers Hydraulikanschlüsse Heck aus-
stecken bzw. entlasten!
Heckkraftheber absenken und nur
über EHR betätigen! Wegen hydrau-
lischer Verbindung zwischen den
Anschlüssen. Gefahr durch unge-
wollte Bewegung von Geräten.
Abb.18
● Anlageflächen und Führungsstifte säubern.
● Mehrfachkuppler ansetzen.
● Bügel nach unten schwenken, bis Sicherung
(A) einrastet.
Operation_Pic_number:1
Abb.19
● Schwinge über Kippzylinder auf Schaufel-
spitze stellen, bis Frontlader in Aufnahmega-
bel einfährt.
● Schwinge über Hubzylinder anheben bis Ab-
stellstützen abheben.
● Exzenterbolzen satt verriegeln und sichern
(siehe ZUSATZGERÄTE Kapitel 1.5).
220
ZUSATZGERÄTE
1.5 Verriegelung spielfrei ein- 1.6 Auskippgeschwindigkeit
stellen Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1
Abb.23
Abb.21 Durch Zweiwegehahn (Pfeil) können 2
Beide Verriegelungen so einstellen, daß der verschiedene Auskippgeschwindigkeiten
Widerstand beim Verriegeln der Exzenterbolzen geschaltet werden.
(Pfeil) in der gezeigten Stellung beginnt. ● Normalgang bzw. Halten des Gerätes.
Operation_Pic_number:1 ● Eilgang.
Abb.22
Einstellvorgang:
● Schwinge ca. 1 m ausheben.
● Spannschraube (A) lösen.
● Gewindestange (B) durch Verstellen der bei-
den Muttern einstellen.
Größeres Spiel
● Gewindestange in Richtung (C) verstellen.
● Spannschraube (A) festziehen.
Kleineres Spiel
● Gewindestange in Richtung (D) verstellen.
● Spannschraube (A) festziehen.
221
ZUSATZGERÄTE
1.7 Neigungswinkelmarkierung 1.8 Automatische Geräteverrie-
Operation_Pic_number:1
gelung
Operation_Pic_number:1
Abb.24
● Rohr (Pfeil) zur Markierung des Neigungswin- Abb.25
kels des Arbeitsgerätes einstellen. ● Verriegelung (Pfeil) links und rechts ziehen,
wie dargestellt drehen und in Ansenkung ein-
rasten.
● Schaufel an beiden Fanghaken aufnehmen.
● Durch Ankippen der Schaufel rasten die Ver-
riegelungen automatisch ein.
222
ZUSATZGERÄTE
1.9 Dritter Hydraulikkreis (auf Operation_Pic_number:1
Wunsch)
Text-module
Hinweis:
Zum besseren Ankuppeln, Kreuzschalthebel
in Schwimmstellung schalten.
Operation_Pic_number:1
Abb.28
Durch den Kreuzschalthebel (Pfeil) kann
wahlweise die Gerätebetätigung oder der 3.
Hydraulikkreis bedient werden.
● Umschaltung erfolgt elektrisch, durch Druck-
schalter (Pfeil) am Kreuzschalthebel.
Abb.26
● Hydraulikschläuche der zusätzlichen Zylinder
an den Steckkupplungen (Pfeil) ankuppeln.
Operation_Pic_number:1
Abb.27
● Kabelstecker vom Umschaltventil in Steck-
dose (A) einstecken.
223
ZUSATZGERÄTE
1.10 Schwingungsdämpfung Operation_Pic_number:1
Text-module
(auf Wunsch)
Gefahr:
Beim Ein- und Ausschalten der
Schwingungsdämpfung Frontlader
immer ganz absenken.
Wird beim Ein- und Ausschalten der
Schwingungsdämpfung der Frontla-
der nicht in Schwimmstellung ge-
schaltet, kann es zu ungewollten Be-
wegungen an der Schwinge kom-
men.
Abb.30
Wartungsarbeiten nur bei abgesenk-
tem Frontlader vornehmen. ● Schwingungsdämpfung mit Dreiwegehahn
Bei Ausführung Schwingungsdämp- Ein- und Ausschalten.
fung ist keine Rohrbruchsicherung A = EIN.
vorhanden. B = AUS.
Text-module
Text-module
Einsatzempfehlungen
Schwingungsdämpfung Ein- und Ausschal- Schwingungsdämpfung EIN z.B. bei Transport-
ten. fahrt, um ein Aufschaukeln des Frontladers zu
● Schwinge absenken bis Arbeitsgerät waage- reduzieren.
recht am Boden steht. Schwingungsdämpfung AUS z.B. bei Arbeiten
Operation_Pic_number:1
mit Palettengabel, um ein Nachregeln zu verhin-
dern.
Abb.29
● Kreuzschalthebel (Pfeil) in Schwimmstellun-
gen schalten. Hub- und Kippzylinder sind
drucklos.
224
ZUSATZGERÄTE
1.11 Betrieb mit Palettengabel 1.12 Bedienungs- und War-
Text-module
tungshinweise
Für den sicheren Betrieb einer Palet- ● Exzenterbolzen-Verriegelung vor Frontlader-
tengabel sind folgende Punkte zu be- einsatz auf Spielfreiheit überprüfen.
● Bei Frontladereinsatz treten hohe Bela-
achten: stungsspitzen auf - Arbeitsbewegungen
Je weiter vorne die Lasten angebracht werden, weich ausführen, nicht schneller als 8 km/h
desto geringer sind die zulässigen Lasten. fahren. Einseitige Belastung des Frontladers
Bei schweren oder hinausragenden Lasten auf vermeiden!
die Eilgangsstellung verzichteten. ● Unbedingt nach 10 Einsatzstunden alle
Operation_Pic_number:1
Schrauben des Anbaurahmens nachziehen!
Gewindespindeln und Gleitstellen der Stützen
nach Bedarf fetten. Alle 50 Einsatzstunden
Frontlader abschmieren.
● Hydraulik nur bei warmem Öl und nur bei Mo-
tordrehzahl über 1000 U/min belasten.
● Wird der Schnellwechselrahmen bei hydr.
Gerätebetätigung und Parallelführung abge-
baut, müssen die Kippzylinder eingefahren
sein, um eine Beschädigung der Zylinder zu
vermeiden.
● Der Ölstand im Hydraulikölbehälter muß ca. 5
cm über der Minimalmarkierung des Peilsta-
bes liegen.
Abb.31 ● Aufnahmegabeln einfetten, um ein besseres
Abbauen des Frontladers zu gewärleisten.
Zulässige maximale Belastung von 1500 kg,
maximale Belastung pro Zinken von 750 kg bei
einem Schwerpunktabstand von:
- 500 mm bei einer FENDT-Palettengabel (siehe
Maß B).
- 800 mm bei allen anderen Palettengabel (siehe
Maß A).
225
ZUSATZGERÄTE
2. Druckluftbeschaf- 2.1 Bedienung
fungsanlage
Operation_Pic_number:1
Gefahr:
Anhänger vorschriftsmäßig anhän-
gen. Mit druckluftgebremstem An-
hänger erst abfahren, wenn Anzeige
im Kombiinstrument, im grünen Be-
reich ist, und keine andere Warnmel-
dung vorliegt!
Auf ausreichende Länge der Brems-
leitungen achten!
Vorschriften des Anhängerherstel-
lers beachten!
Bei allen Fahrten mit Druckluftge- Abb.33
bremstem Anhänger muß Einzelrad- A = Kupplungskopf "schwarz"
bremsung ausgeschlossen sein (Pe- Anschluß Einleitungsanlage.
dale verriegeln)! B = Kupplungskopf "rot"
Zweileitungsanlage Vorrat.
Operation_Pic_number:1
C = Kupplungskopf "gelb"
Zweileitungsanlage Bremsen.
● Nach dem Abkuppeln Öffnungen mit Staub-
schutzdeckel verschließen.
Frostschutzpumpe/Frostschutzbe-
hälter
Operation_Pic_number:1
Abb.32
Betriebsdruck ist erreicht wenn 6
Balkenelemente der Druckanzeige (A) sichtbar
sind.
Bei zu niedrigem Druck im Behälter blinken die
Balkenelemente der Druckanzeige.
Abb.34
Bei Frostgefahr:
● Hebel der Frostschutzpumpe (A) auf I = offen.
● In den Frostschutzbehälter (B) Äthylalkohol
(X 902.015.003) füllen.
Reifenfüllen
● Mitgelieferten Reifenfüllschlauch am Kupp-
lungskopf rot anschließen.
Wichtig:
Druck laufend kontrollieren, er kann bis ca.
8,1 bar ansteigen.
226
ZUSATZGERÄTE
2.2 Wartung 3. Klimaanlage
Text-module
3.1 Bedienung
Operation_Pic_number:1
Abb.35
● Täglich Stift unten am Kessel eindrücken
bzw. Seil (A) ziehen und Kondenswasser ab-
lassen.
Abb.36
● Traktor starten (Klimaanlage ist nur bei lau-
fendem Motor betriebsfähig).
● Gebläse mit Drehschalter (A) einschalten.
● Klimaanlage mit Drehschalter (B) einschalten
und gewünschte Ausblastemperatur einstel-
len. Kontrollampe (C) zeigt Betrieb an.
Text-module
Hinweis:
Aus gesundheitlichen Gründen empfiehlt es
sich, die Luft in der Kabine nur um ca. 5 - 8 °C
unter die Außentemperatur abzukühlen. Kalt-
luftstrom nicht direkt auf den Körper lenken
wegen Erkältungsgefahr! Zwecks Energie-
einsparung und besserer Wirkung der Kli-
maanlage wird Umluftbetrieb empfohlen!
227
ZUSATZGERÄTE
3.2 Wartung Kältekompressor-Keilriemen
Operation_Pic_number:1
Text-module
Kondensator
Operation_Pic_number:1
Abb.39
Keilriemenspannung (Trumkraft) gemessen in
der Mitte zwischen den Scheiben mit Optibelt
Vorspannmeßgerät I.
Nachstellen:
● Schraube (A) lösen.
● Nachstellung an der Spannschraube (B).
● Schraube (A) festziehen.
Abb.37
● Kondensator (Pfeil) bei Verschmutzung von Trumkraft (Betriebsspannung) 400+50 N (40+5
innen nach außen durchblasen bzw. -sprit- kp) - Profil 13 mm.
zen.
Kältemittelstand prüfen
Operation_Pic_number:1
Abb.38
● Anlage einschalten, Kompressor muß mitlau-
fen. Motordrehzahl 2000 U/min, Indikator-
perle (A) im Schauglas des Flüssigkeitsbehäl-
ters muß schwimmen.
Hinweis:
Indikatorperle orange, Anlage trocken.
Indikatorperle farblos, Feuchtigkeit in der An-
lage.
228
STÖRUNGEN UND ABHILFE
1. Warn- und Störungsmeldungen
Operation_Pic_number:1
Abb.1
Bei Warn- und Störungsmeldungen werden Symbole durch die Vielfachanzeige ausgegeben.
Zusätzlich blinkt die Warnleuchte und ertönt ein Warnton.
Bei Störungsmeldungen können zur genaueren Bestimmung der Störungen zusätzlich Störcode
aufgerufen werden. Diese Störcode werden automatisch gespeichert und sind zur schnellen
Fehlersuche in der Werkstatt abrufbar.
Im Grundzustand werden Uhrzeit (A) und die Betriebsstundenzahl (B) angezeigt.
1.1 Warnmeldungen
Keine Störcode, keine Speicherung.
Text-module
1. Motortemperatur
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Motor sofort entlasten, dann abstellen.
Ursache Abhilfe
Kühlerlamellen verschmutzt. Lamellen von innen nach außen durchblasen
bzw. spritzen.
Kühlwassermangel. Warmes Kühlwasser bei laufendem Motor nach-
füllen.
Keilriemen zu lose oder gerissen. Riemen nachspannen bzw. austauschen.
Thermostat öffnet nicht. Thermostat austauschen (Werkstattarbeit).
Kühlwasserkreislauf verschmutzt. Kühlsystem innen mit heißer Spülflüssigkeit, z.B.
P3 reinigen (Werkstattarbeit).
Viskolüfter defekt. Viskolüfter austauschen (Werkstattarbeit).
229
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
2. Motoröldruck
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Motor sofort abstellen.
Ölstand kontrollieren.
Ursache Abhilfe
Motoröldruck zu gering infolge Ölmangel oder zu Motorölfüllung ergänzen bzw. richtiges Öl einfül-
dünnem Öl. len.
Ölregelventil im Filterkopf verschmutzt. Ölregelventil reinigen (Werkstattarbeit).
Fault-module
3. Ladelufttemperatur
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Motor sofort entlasten, dann abstellen.
Ursache Abhilfe
Ladeluftkühler verschmutzt. Ladeluftkühler überprüfen, bei Bedarf reinigen.
Keilriemen gerissen. Keilriemen austauschen.
Viskolüfter defekt. Viskolüfter austauschen (Werkstattarbeit).
Fault-module
4. Hydrauliköltemperatur
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Hydraulik-System entlasten und Motor abstellen.
Ursache Abhilfe
Bei Hydraulikarbeit, Steuerventil nicht auf "Neu- Steuerventil auf "Neutral " stellen und verriegeln /
tral". Störung von Werkstatt beheben lassen.
Dreipunktgerät nicht normgerecht / Seitenabstüt- Dreipunktgerät der Norm anpassen / Seitenab-
zung zu eng eingestellt. stützung umstellen, evtl. Hubstreben länger dre-
hen, wenn Hubhöhe ausreicht.
Dreipunktgerät zu schwer / in oberer Endstellung Oberen Lenker am Gerät anders anlenken;
des Krafthebers spricht Überdruckventil dauernd Druck während des Aushubvorganges messen
an. (Werkstattarbeit).
Zu wenig Ölvorrat für betreffenden Einsatz. Ölstand kontrollieren und ergänzen.
Endabschaltung verstellt. Endabschaltung neu einstellen (Werkstattarbeit).
Fault-module
230
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
6. Getriebeölfilter verschmutzt.
Anzeige mit Warnleuchte.
Hinweis: Bei Anzeige Patrone schnellstmöglich wechseln, Anzeige kann wieder er-
löschen, trotzdem Patrone tauschen.
Ursache Abhilfe
Drucköl - Filterelement verschmutzt. Filterelement tauschen.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Schwere Zugarbeit über einen längeren Zeitraum In Fahrbereich I umschalten.
im Fahrbereich II.
Kühler verschmutzt. Ölkühler Getriebe reinigen.
Turbokupplungsfunktion zu lange aktiv. Motordrehzahl erhöhen (über 1400 U/min).
Kupplungspedal zu lange betätigt. Kupplungspedal loslassen.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Getriebeöl zu heiß. Getriebeöl abkühlen lassen.
Kühler verschmutzt. Ölkühler Getriebe reinigen.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Ölverlust. Dichtheit des Bremssystems prüfen! Bei Bedarf
Hydrauliköl (Pentosin CHF 11 S) nachfüllen.
231
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
10. Luftfilterverschmutzung
Anzeige mit Intervallton und Warnleuchte.
Ursache Abhilfe
Luftfilter-Hauptpatrone verschmutzt. Luftfilter-Hauptpatrone überprüfen, bei Bedarf
Reinigen bzw. Austausch der Luftfilter-Hauptpa-
trone.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Grundprogrammierung Kombiinstrument ungül- Neuprogrammierung (Werkstattarbeit).
tig.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Handbremse angezogen. Handbremse lösen.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Motordrehzahl zu hoch. Motordrehzahl reduzieren.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Motordrehzahl zu niedrig. Motordrehzahl erhöhen.
232
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
Ursache Abhilfe
In Zapfwellenstufe 1000 ab 1170 U/min. Zapfwellendrehzahl reduzieren.
In Zapfwellenstufe 540E ab 630 U/min. Zapfwellendrehzahl reduzieren.
In Heckzapfwellenstufe 540 ab 630 U/min. Zapfwellendrehzahl reduzieren.
Fault-module
16. Ventilpriorisierung
Anzeige mit Warnleuchte.
Ursache Abhilfe
Priorisiertes Ventil verlangt mehr Öl als die Die Priorisierung wird vorübergehend deaktiviert,
Pumpe liefern kann. bis die Pumpe die geforderte Menge wieder lie-
fern kann.
Fault-module
17. Fahrbereichsschaltung
Anzeige erlischt nach ca. 3 Sekunden.
Ursache Abhilfe
Öl für die Fahrbereichsschaltung zu kalt. Fahrbereichsschaltung wiederholen bei Öltem-
peraturen über ca.10 °C oder im Stillstand
schalten.
Fault-module
18. Variotronic Ti
Ursache Abhilfe
Motordrehzahl kleiner als 400 U/min beim Start Motordrehzahl erhöhen, Abspielvorgang erneut
eines Abspielvorgangs. starten.
Fault-module
233
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
20. Variotronic Ti
Ursache Abhilfe
Zu kleine Fahrgeschwindigkeit, beim Start eines Fahrgeschwindigkeit erhöhen, Abspielvorgang
Abspielvorgangs. erneut starten.
Fault-module
21. Variotronic Ti
Ursache Abhilfe
Fahrgeschwindigkeit größer als 25 Km/h, beim Fahrgeschwindigkeit verringern, Abspielvorgang
Start eines Abspielvorgangs. erneut starten.
Fault-module
22. Sitzschalter
Ursache Abhilfe
Fahrersitz länger als 3 Sek. verlassen. Auf Fahrersitz setzen.
Bei aktivem Traktor Management System (TMS)
wird die Motordrehzahl verringert.
Im Fahrpedalmodus muß im aktiven Stillstand,
die Fahrtrichtung erneut betätigt werden.
Das Abspielen der Variotronic Ti Funktionen muß
neu gestartet werden.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Druckbegrenzungsventil - Motorsteuergerät de- Fehler in Werkstatt beheben lassen.
fekt
Leitungsunterbrechung, elektrischer Defekt.
234
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
Ursache Abhilfe
Beim Betätigen des Fahrpedals im TMS-Modus Fußbremse lösen, oder Fußbremsschalter ein-
ist die Fußbremse betätigt, oder der Fußbrems- stellen.
schalter verstellt.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Wird versucht den Tempomaten einzuschalten Kupplung lösen.
(Fahrhebel nach rechts auslenken) und ist die
Kupplung gedrückt, erscheint Anzeige für 3 Se-
kunden.
Fault-module
Ursache Abhilfe
Wird versucht den Tempomaten einzuschalten Fußbremse lösen.
(Fahrhebel nach rechts auslenken) und ist die
Bremse gedrückt, erscheint Anzeige für 3 Sekun-
den.
235
STÖRUNGEN UND ABHILFE
1.2 Störungsmeldungen
Anzeige mit Intervallton und Warnleuchte.
Bei Störungsmeldungen können zur genaueren Bestimmung der Störungen zusätzlich Störcode auf-
gerufen werden. Diese Störcode werden automatisch gespeichert und sind zur schnellen Fehlersuche
in der Werkstatt abrufbar.
Text-module
Störcode aufrufen
Operation_Pic_number:1
Abb.2
Taste drücken, Störcode (B) erscheint auf der Vielfachanzeige.
Text-module
1. Allradantrieb
Schaltung mit anderer Taste wiederholen.
Evtl. Ausschalten nicht mehr möglich.
Fault-module
2. Differentialsperre
Schaltung mit anderer Taste wiederholen.
Evtl. Einschalten nicht mehr möglich.
236
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
3. Heckzapfwelle
Einschalten mit Tastendruck, länger als 5 Sekunden versuchen.
Fault-module
4. Frontzapfwelle
Einschalten mit Tastendruck, länger als 5 Sekunden versuchen.
Fault-module
Fault-module
6. Multifunktionshebel
Schalter Automatik ein/aus Heck/Front defekt.
Drucktaster Automatikfunktion Stop defekt.
Fault-module
7. Getriebesteuerung
Störcode aufrufen und Maßnahmen nach Code Tabelle beachten.
Fault-module
8. Sensoren
Druck,-Drehzahl oder Mengenüberwachung entfällt.
Unbedingt sofort Störungsursache in Code-Tabelle bestimmen (siehe STÖRUNGEN
UND ABHILFE Kapitel 4).
Fault-module
9. Elektronik
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Elektronische Verbindungen zwischen den Bauteilen gestört z.B. Leitungsunterbre-
chung. Es können weitere Störcode auftreten.
Fault-module
10. Kontrolleuchten
Bei Ausfall der Kontrolleuchten vorwärts/rückwärts kann eine Ersatzanzeige aktiviert
werden (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 25.5).
237
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
Fault-module
Fault-module
Fault-module
14. Vorderachsfederung
Funktionsende.
Federung bleibt in der zuletzt geschalteten Stellung.
Fault-module
15. Notbetrieb
Das Getriebe kann elektronisch nicht mehr verstellt werden.
Ein Teil der elektronischen Überwachung entfällt.
Notbetrieb nur verwenden, um den Schlepper aus einer Gefahrenzone oder in die
Werkstatt zu fahren.
Fault-module
Fault-module
18. Hydraulikventile
Ventil bleibt ausgelenkt oder geht in Neutralstellung.
238
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
Fault-module
Fault-module
Fault-module
Fault-module
Fault-module
Fault-module
239
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
Fault-module
28. Abspeicherfunktion
Beim Aktivieren der Abspeicherfunktion, eine oder mehrere Funktionen gestört.
Traktor neu starten, ist Störungsmeldung noch vorhanden. Werkstatt aufsuchen.
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Fault-module
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240
STÖRUNGEN UND ABHILFE
1.3 Warn- oder Störungsmeldung beenden
Text-module
Zuerst Taste drücken und halten.
Jede gespeicherte Störungsmeldung muß einzeln beendet werden. Durch das Beenden einer Stö-
rungsmeldung ist die Störung nicht beseitigt, sie wird nur nicht mehr angezeigt.
Beim nächsten Starten des Traktors wird die Störung erneut ausgegeben.
241
STÖRUNGEN UND ABHILFE
1.4 Störungen allgemein
Fault-module
242
STÖRUNGEN UND ABHILFE
5. Schlepper fährt nicht an
Leckage im Hauptkreis. Ein- und Ausspeisedruck messen.
Innere Leckage im Hauptkreis. Getriebekennlinie kontrollieren (Werkstattarbeit).
Hochdruckbegrenzungsventil schließt nicht. Steuerdruck messen.
Spülventil hängt. In anderer Fahrtrichtung anfahren.
Keine Getriebekennlinie programmiert. Getriebekennlinie aufnehmen (Werkstattarbeit).
Drehzahlverstellung nicht justiert. Drehzahlverstellung justieren.
Fault-module
6. Getriebeöltemperatur zu hoch
Ursache Abhilfe
Kühler verschmutzt. Kühler reinigen.
Schwere Zugarbeit in Fahrbereich II. In Fahrbereich I umschalten.
Kupplung über längere Zeit betätigt. Vollständig einkuppeln.
Turbokupplungsfunktion über längere Zeit wirk- Motordrehzahl erhöhen.
sam.
Leckage im Hauptkreis. Ein- und Ausspeisedruck messen.
Leckage im Einspeisekreis. Ein- und Ausspeisedruck messen.
Leckage in Ausspeiseleitung. Ausspeisedruck messen.
Hochdruckbegrenzungsventil schließt nicht. Steuerdruck messen.
Innere Leckage im Hauptkreis. Getriebekennlinie kontrollieren (Werkstattarbeit).
Fault-module
243
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
244
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
245
STÖRUNGEN UND ABHILFE
19. Elektronische Regelhydraulik (EHR) Heck außer Funktion
Hubhöhenbegrenzung ist auf min. Aushub ge- Nach Bedarf mehr Aushub einstellen.
stellt.
Sicherungen durchgebrannt. Sicherungen auswechseln.
Fault-module
246
STÖRUNGEN UND ABHILFE
25. Hydraulik hebt nicht
Über Saugleitungsanschlüsse wird Luft ange- Anschlüsse abdichten (Werkstattarbeit).
saugt.
Saugfilter verschmutzt. Saugfilter tauschen.
Fault-module
247
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
248
STÖRUNGEN UND ABHILFE
2. Informations- und Störungsmeldungen Variotro-
nic Ti
Text-module
Abb.3
● Taste (F3) drücken. Störungsmeldung bestätigen.
● Taste (F4) drücken. Vorgang abbrechen.
Fault-module
Fault-module
2. Speicherfehler (EEPROM)
Bei mehrmaligem Auftreten, Werkstatt aufsuchen.
Fault-module
3. Speicherfehler (System)
Bei mehrmaligem Auftreten, Werkstatt aufsuchen.
Fault-module
4. Soll- Istwertinformation
Vorgang wird abgebrochen, weil die TeachIn-Vorgaben nicht aktiv sind, z.B.
Heckzapfwelle nicht eingeschaltet.
249
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
Fault-module
Fault-module
Fault-module
8. Kommunikationsfehler Bedienkonsole
Werkstatt aufsuchen.
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9. Fahrhebel defekt
Werkstatt aufsuchen.
Fault-module
Fault-module
250
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
Fault-module
Fault-module
Fault-module
15. Abspeicherfunktion
Taste F4 drücken, letzte Einstellungen aktiviert.
Taste F5 drücken, Grundeinstellungen aktiviert.
Fault-module
Fault-module
Fault-module
251
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module
Fault-module
252
STÖRUNGEN UND ABHILFE
3. Warn- und Informationsmeldungen Geräteeinstel-
lungen
Operation_Pic_number:1
Abb.4
Die Warn- und Informationsmeldungen (A) werden auf der Varioterminal angezeigt.
Fault-module
253
STÖRUNGEN UND ABHILFE
4. Störcode-Tabellen
Text-module
Allgemein
Elektronische Motorsteuerung
254
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
1.1.9F Leitungsunterbrechung, Be- Einbußen am Komfort nur noch Fußgas-
dienkonsole. funktion möglich.
1.1.A0 Falsche Bandendeprogram- Das Drehmoment wird reduziert, neue
mierung, Motortyp passt nicht Bandendeprogrammierung vornehmen.
zum Schleppertyp.
1.1.A1 Verbindung FENDT-Steuerge- Weniger Motorleistung.
rät,EDC-Steuergerät gestört.
1.1.B0 Initialisierungsfehler Kommuni- Bandendeprogrammierung.
kationstreiber; CAN-Buskom-
munikation eingeschränkt.
1.1.E0 Kalibrierte Werte vom Hand- Kalibrierung Handgaspoti.
gaspoti falsch.
Text-module
Elektronische Motorsteuerung
255
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
1.2.0A Handgas, Kabelbruch oder Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß. Signal vom Leer-
laufsensor nicht plausibel.
1.2.0E Sensor Öldruck, Kabelbruch Werkstatt aufsuchen.
oder Kurzschluß. Öldruck zu
niedriger Wert, nicht plausibel
oder außerhalb vom Sollbe-
reich.
1.2.0F Sensor Öltemperatur, Kabel- Werkstatt aufsuchen.
bruch oder Kurzschluß. Öltem-
peratur unterhalb vom Sollbe-
reich.
1.2.2C Startrelais, Kabelbruch oder Kein Starten mehr möglich, Werkstatt
Kurzschluß. aufsuchen.
1.2.30 Luftfilter, Druckverlust oberhalb Luftfilter reinigen/wechseln.
vom Sollbereich.
1.2.34 Kühlmittelstand, außerhalb Kühlmittel auffüllen.
vom Sollbereich.
1.2.3A Fehlzündung. Werkstatt aufsuchen.
1.2.50 Ventil Dosiergerät Durchfluß- Motor läuft nach ca. 3 Minuten nicht
menge außerhalb vom Sollbe- mehr. Traktor Starten erst nach 30 Se-
reich. Ventil Dosiergerät nicht kunden Motorstillstand wieder möglich.
angeschlossen, Kurzschluß zur Werkstatt aufsuchen.
Batterie oder Masseschluß.
1.2.51 Raildruckregelventil Öffnung Motor läuft nach ca. 3 Minuten nicht
fehlgeschlagen. mehr. Traktor Starten erst nach 30 Se-
kunden Motorstillstand wieder möglich.
Werkstatt aufsuchen.
1.2.52 Sensor Raildruck, Kabelbruch Motor läuft nach ca. 3 Minuten nicht
oder Kurzschluß. mehr. Traktor Starten erst nach 30 Se-
kunden Motorstillstand wieder möglich.
Werkstatt aufsuchen.
1.2.53 Raildruck außerhalb vom Soll- Motor läuft nach ca. 3 Minuten nicht
bereich. mehr. Traktor Starten erst nach 30 Se-
kunden Motorstillstand wieder möglich.
Werkstatt aufsuchen.
1.2.54 Kompressiontest ist aktiv, Rail- Kompressiontest Ende abwarten.
drucküberwachung wird deakti-
viert.
1.2.60 Fehlzündung in mehreren Zy- Werkstatt aufsuchen.
lindern.
1.2.61 Fehlzündung in Zylinder 1. Werkstatt aufsuchen.
1.2.62 Fehlzündung in Zylinder 2. Werkstatt aufsuchen.
1.2.63 Fehlzündung in Zylinder 3. Werkstatt aufsuchen.
1.2.64 Fehlzündung in Zylinder 4. Werkstatt aufsuchen.
1.2.70 Beginn Einspritzdauer in Zylin- Werkstatt aufsuchen.
der 1 außerhalb vom Sollbe-
reich oder fehlt.
1.2.71 Beginn Einspritzdauer in Zylin- Werkstatt aufsuchen.
der 2 außerhalb vom Sollbe-
reich oder fehlt.
1.2.72 Beginn Einspritzdauer in Zylin- Werkstatt aufsuchen.
der 3 außerhalb vom Sollbe-
reich oder fehlt.
1.2.73 Beginn Einspritzdauer in Zylin- Werkstatt aufsuchen.
der 4 außerhalb vom Sollbe-
reich oder fehlt.
256
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
1.2.78 Einspritzventile Zylinderreihe 1 Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß.
1.2.79 Einspritzventile Zylinderreihe 1 Werkstatt aufsuchen.
Kabelbruch.
1.2.7C Einspritzventil 1 Kurzschluß Werkstatt aufsuchen.
oder Kabelbruch.
1.2.7D Einspritzventil 2 Kurzschluß Werkstatt aufsuchen.
oder Kabelbruch.
1.2.7E Einspritzventil 3 Kurzschluß Werkstatt aufsuchen.
oder Kabelbruch.
1.2.7F Einspritzventil 4 Kurzschluß Werkstatt aufsuchen.
oder Kabelbruch.
1.2.90 Stellmotor Abgasrückführungs- Werkstatt aufsuchen.
Ventil, Kurzschluß zur Batterie,
Masseschluß, Kabelbruch oder
Kurzschluß
1.2.B0 CAN-Botschaft Fahrpedal fehlt Werkstatt aufsuchen.
oder ist oberhalb vom Sollbe-
reich.
1.2.B1 CAN-Botschaft Steuerung Werkstatt aufsuchen.
Funktionsmodus fehlt.
1.2.B2 CAN-Botschaft Motorschutz Werkstatt aufsuchen.
fehlt.
1.2.B3 CAN-Botschaft Vorglüh- und Werkstatt aufsuchen.
Motorbefehl fehlt.
[Link] CAN-Botschaft fehlt. Werkstatt aufsuchen.
[Link] CAN-Botschaft fehlt. Werkstatt aufsuchen.
1.2.C1 CAN-Bus Zeitüberschreitung Werkstatt aufsuchen.
bei mindestens einer der ge-
sendeten Botschaften.
1.2.C2 CAN-Bus A, Kabelbruch oder Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß.
1.2.C3 CAN-Bus B, Kabelbruch oder Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß.
1.2.C14 CAN-Bus C, Kabelbruch oder Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß.
1.2.D0 Sensor Umgebungsdruck de- Werkstatt aufsuchen.
fekt.
1.2.D1 Motorsteuergerät defekt. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D2 EEPROM-Speicherzugriff. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D3 Einspritzventil (Chip) defekt. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D4 Einspritzventil (Chip) defekt. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D5 Motorsteuerung fehlerhaft. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D6 Motorüberwachung überlastet. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D7 Falsche Spannung der internen Werkstatt aufsuchen.
5V Referenzquelle1.
1.2.D8 Falsche Spannung der internen Werkstatt aufsuchen.
5V Referenzquelle2.
1.2.D9 Falsche Spannung der internen Werkstatt aufsuchen.
5V Referenzquelle3.
[Link] Serielle Kommunikations- Werkstatt aufsuchen.
Schnittstelle defekt.
Text-module
257
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Gerätesteuerung
Bedienkonsole
Getriebe
258
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
4.1.31 Richtungssignal Drehzahlsen- Notbetrieb.
sor Hydrostat defekt.
4.1.32 Fahrhebel-Aktivierungstaster Notbetrieb.
defekt.
4.1.42 Drehzahlsensor Hydrostat de- Notbetrieb.
fekt.
4.1.44 Drehzahlsensor Motor 1 defekt. Notbetrieb.
4.1.45 Drehzahsensor Kegelritzel de- Notbetrieb.
fekt.
4.1.50 Getriebeölfilter verschmutzt. Notbetrieb.
4.1.53 Getriebeöltemperatur größer Schäden im Fahrantrieb.
110°.
4.1.58 Schlupfwerte der Getriebeüber- Bei vereinzeltem Auftreten bei extremen
setzung größer als der Tole- Umgebungsbedingungen keine Auswir-
ranzbereich. kung, bei mehrmaligem Auftreten bei nor-
malen Bedingungen unbedingt Werkstatt
aufsuchen.
4.1.59 Notbetrieb manuell eingeleitet Fehlercode nicht im Fehlerspeicher.
oder elektrische Ansteuerung
Notbetätigung defekt bei nicht-
manueller Betätigung.
4.1.61 Ansteuerung Ventil Fahrbe- Notbetrieb.
reich I defekt.
4.1.62 Ansteuerung Ventil Fahrbe- Notbetrieb.
reich II defekt.
4.1.63 Ansteuerung Ventil für mecha- Nur max. 30 km/h möglich.
nisch Geschwindigkeitsbegren-
zung defekt.
4.1.64 Ansteuerung Ventil Turbokupp- Notbetrieb.
lung defekt.
4.1.65 Ansteuerung Kardanbremse Werkstatt aufsuchen.
defekt.
4.1.66 Ansteuerung Kardanbremse Werkstatt aufsuchen.
defekt.
4.1.67 Ansteuerung Kardanbremse Werkstatt aufsuchen.
defekt.
4.1.68 Relaistest Kardanbremse nicht Werkstatt aufsuchen.
erfolgreich.
4.1.70 Taster Tempomat 1 defekt. Keine Funktion Tempomat.
4.1.71 Taster Tempomat 2 defekt. Keine Funktion Tempomat.
4.1.72 Schalter Filterverschmutzung Keine Überwachung der Filterverschmut-
defekt. zung.
4.1.73 Sensor Temperatur Ausspei- Keine Überwachung der Temperatur
sung defekt. Ausspeisung.
4.1.74 Schalter Erkennung Hand- Keine Erkennung der Handbremsstel-
bremsstellung defekt. lung, keine Handbremsautomatik.
4.1.76 Schalter Motorbremse defekt. Keine Funktion Motorbremse.
4.1.77 Fahrhebel Beschleunigungs- Betrieb nur in Beschleunigungsrampe III
rampe I-IV defekt. möglich.
4.1.78 Sitzschalter Anfahrsicherung Fahrtrichtungsvorwahl im Fahrpedalmo-
für Fahrpedalmodus defekt. dus wird bei Fahrzeugstillstand nach
[Link] deaktiviert.
4.1.82 Plausibilitätsfehler (Drehzahl) Notbetrieb.
zwischen Hydrostatendreh-
zahlsensor und Kegelritzel-
drehzahlsensor.
259
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
4.1.83 Plausibilitätsfehler (Richtung) Notbetrieb.
zwischen Hydrostatendreh-
zahlsensor und Kegelritzel-
drehzahlsensor.
4.1.84 Plausibilitätsfehler zwischen Notbetrieb.
den Fahrhebelschaltern (V/R,
Tempomat).
4.1.85 Plausibilitätsfehler Motordreh- Notbetrieb.
zahlsensor I.
4.1.86 Plausibilitätsfehler zwischen Komforteinbußen.
Drucksensor I und Drucksensor
II.
4.1.87 Plausibilitätsfehler am V/R Ta- Keine Funktion V/R am Lenkstock.
ster am Lenkstock.
4.1.88 Plausibilitätsfehler am EIN/ Keine Funktion.
AUS Taster des Fahrpedalfah-
rens.
4,1.89 Plausibilitätsfehler Getriebe- Temperatursensor oder Verkabelung de-
temperatur. fekt.
4.1.94 CAN Kommunikation E-Box Fahrhebel-Funktionen eingeschränkt.
und Fahrhebel gestört. Werkstatt aufsuchen.
Text-module
Getriebe
260
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
4.1.E1 Parameter des Druckreglers Bandendeprogrammierung.
der Zugkraftsteuerung fehler-
haft/falsch eingelesen.
4.1.E2 Regelparameter des Druckreg- Keine Funktion, Zugkraftsteuerung.
lers in der Zugkraftsteuerung
sind nicht plausibel oder wur-
den falsch eingelesen.
4.1.E3 Fahrpedal Checksummenfeh- Bandendeprogrammierung.
ler.
4.1.E4 Bremsansteuerung Checksum- Bandendeprogrammierung.
menfehler.
4.1.E6 Checksumme Parameter Bandendeprogrammierung.
Grenzlastregelung falsch.
4.1.E7 Checksumme Parameter Fahr- Bandendeprogrammierung.
hebel falsch.
4.1.E8 Kupplungspedalpoti Neumaier- Neumaier-RÜFA-Kupplung kalibrieren.
RÜFA Checksumme fehlerhaft Werkstattarbeit.
oder Kupplungskalibrierung
fehlt.
4.1.E9 Werte der Fahrbereichsschal- Schaltung nur im Stillstand.
tung II-I außerhalb der Tole-
ranz.
[Link] Fehlerhafte Bandendepro- Notbetrieb.
grammierung.
[Link] Bereichsschaltung Werte au- Notbetrieb.
ßerhalb der Toleranz oder Be-
reichsschaltung-Kalibrierung
fehlt.
[Link] Gaspoti Werte außerhalb der Notbetrieb.
Toleranz oder Gaspoti-Kalibrie-
rung fehlt.
[Link] Kupplungspedalpoti Werte au- Notbetrieb.
ßerhalb der Toleranz oder
Kupplungskalibrierung fehlt.
[Link] Getriebekennlinie Werte außer- Notbetrieb.
halb der Toleranz oder Getrie-
bekalibrierung fehlt.
[Link] Turbokupplung Werte außer- Notbetrieb.
halb der Toleranz oder Kalibrie-
rung fehlt.
[Link] Fehler im Steuergerät Getrie- Notbetrieb.
be-EST.
Text-module
261
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Allrad- und Differentialsperre
Federung
262
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Hydraulik (Druckschalter / Durchflusswächter)
Sonstige
Zapfwelle Heck
263
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
6.1.15 Taster Stufenvorwahl neutral Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
defekt.
6.1.16 Taster Stufenvorwahl 540 de- Keine Funktion Taster Stufenvorwahl
fekt. 540.
6.1.17 Taster Stufenvorwahl 540E de- Keine Funktion Taster Stufenvorwahl
fekt. 540E.
6.1.18 Taster Stufenvorwahl 1000 de- Keine Funktion Taster Stufenvorwahl
fekt. 1000.
6.1.1A Ventil Stufe 540 defekt. Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
6.1.1B Ventil Stufe 540E defekt. Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
6.1.1C Ventil Stufe 1000 defekt. Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
6.1.41 Taster Kabine Plausibilitätsfeh- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
ler.
6.1.42 Taster Kotflügel rechts Plausibi- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
litätsfehler.
6.1.43 Taster Kotflügel links Plausibili- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
tätsfehler.
6.1.45 Drehzahlsensor Zapfwellen- Zapfwelle läßt sich nur noch über Kabi-
kupplung Plausibilitätsfehler. nentaster ein- und ausschalten, Taster
muß mind. 5 Sek. lang gedrückt werden.
6.1.50 Plausibilitätsfehler Drehzahl- Beim Einschalten muß der Taster mind. 5
sensor Zapfwellenstummel. Sek. lang gedrückt werden.
6.1.55 Plausibilitätsfehler Taster Stu- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
fenvorwahl neutral.
6.1.56 Plausibilitätsfehler Taster Stu- Keine Funktion Stufenvorwahl 540.
fenvorwahl 540.
6.1.57 Plausibilitätsfehler Taster Stu- Keine Funktion Stufenvorwahl 540E.
fenvorwahl 540E.
6.1.58 Plausibilitätsfehler Taster Stu- Keine Funktion Stufenvorwahl 1000.
fenvorwahl 1000.
6.1.60 Plausibilität zwischen Drehzahl Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
Zapfwellenkupplung und Dreh-
zahl Zapfwellenstummel falsch.
6.1.B0 Initialisierungsfehler Kommuni- Bandendeprogrammierung.
kationstreiber. CAN-Buskom-
munikation eingeschränkt.
6.1.C1 Aktivierungsgeschwindigkeit Fahrgeschwindigkeit auf über 1km/h er-
für Automatikfunktion Zapfwel- höhen.
le-Hubwerk unterschritten.
6.1.E0 Checksummen Parameter Bandendeprogrammierung.
Stromregelung für Stufenschal-
tung fehlerhaft.
6.1.E1 Checksumme Zapfwellen-Pa- Bandendeprogrammierung.
ramentrierung fehlerhaft.
Text-module
264
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Zapfwelle Front
265
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Elektrische Ventile (Bedienkonsole)
266
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
A.1.D6 Externer Frontkraftheber-Ta- Frontkraftheber kann nicht ordnungsge-
ster Heben defekt. mäß ausgehoben werden.
A.1.D7 Füllstandsgeber Hydrauliktank Füllstand Hydrauliköl kann nicht mehr
defekt. überwacht werden.
A.1.D9 Hydrauliktank ist leer. Pumpe kann beschädigt werden bzw. un-
gewollte Ventilreaktionen.
[Link] Druckschalter Kickout defekt. Keine Funktion Kickout.
[Link] Keine Hydrauliköltankkennlinie Füllstand Hydrauliköl kann nicht mehr
programmiert oder Werte nicht überwacht werden.
plausibel.
[Link] Hydrauliköl-Prioritätsmenge Hydrauliköl-Prioritätsmenge verringern.
größer als Pumpenmenge.
[Link] Externer Taster Front Doppel- Frontkraftheber kann nicht ordnungsge-
betätigung oder hängender Ta- mäß abgesenkt werden.
ster.
Text-module
267
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
A.1.2A Ventilschieber zu weit ausge- Ventil geht in Neutralstellung.
lenkt.
A.1.2B Schwimmstellung wird nicht er- Ventil geht in Neutralstellung.
reicht.
A.1.2C Handbetätigung.
A.1.25 Hohe Überspannung über 45V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.26 Endstufenfehler (Endstufe für Ventil geht in Neutralstellung.
Vorsteuer-Magnetventil).
A.1.27 Wegaufnehmer-Fehler. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.28 Ventilschieber läßt sich nicht in Ventil bleibt ausgelenkt.
Neutralstellung zurückholen.
A.1.29 Ventilschieber beim Einschal- Ventil bleibt ausgelenkt.
ten nicht in Neutralstellung.
Text-module
268
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
A.1.4B Schwimmstellung wird nicht er- Ventil geht in Neutralstellung.
reicht.
A.1.4C Handbetätigung.
A.1.45 Hohe Überspannung über 45V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.46 Endstufenfehler (Endstufe für Ventil geht in Neutralstellung.
Vorsteuer-Magnetventil).
A.1.47 Wegaufnehmer-Fehler. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.48 Ventilschieber läßt sich nicht in Ventil bleibt ausgelenkt.
Neutralstellung zurückholen.
A.1.49 Ventilschieber beim Einschal- Ventil bleibt ausgelenkt.
ten nicht in Neutralstellung.
Text-module
Variotronic Ti
269
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
B.1.43 Kommunikations Fehlerzwi- Werkstatt aufsuchen.
schen Bedienkonsole und Va-
riotronic Ti.
B.1.44 Fehlerzähler zwischen Fahrhe- Werkstatt aufsuchen.
bel und Variotronic Ti.
[Link] Lesefehler Variotronic Ti. Werkstatt aufsuchen.
B.1.B4 Fehler in der Abspeicherfunk- Traktor Neustart, falls immer noch vor-
tion. handen Werkstatt aufsuchen.
270
STÖRUNGEN UND ABHILFE
5. Notbetrieb Notbetrieb aktivieren
Operation_Pic_number:1
Gefahr:
Beim Abstellen des Traktors Fahrbe-
reichsschaltung in Neutralstellung
(Mittelstellung) schalten und Hand-
bremse anziehen!
Vorsicht:
Nach dem Schlepperstart ist das Ge-
triebe voll kraftschlüssig, wenn ein
Fahrbereich (I oder II) eingelegt ist!
Das Kupplungspedal muß vorsichtig
eingekuppelt werden, da irgend eine
Übersetzung bzw. Fahrtrichtung vor- Abb.6
gewählt ist!
● Kupplungspedal drücken.
● Druckschalter (A/rot) betätigen.
Wenn die von der Elektronik gesteuerte Einstel- Operation_Pic_number:1
271
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Hilfsbetätigung Fahrbereichsschaltung
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1
Abb.8 Abb.10
Operation_Pic_number:1
● Hilfsbetätigung auf Fahrbereichsschaltung
(B) aufstecken.
● Kupplungspedal betätigen.
Hinweis:
Zum Schalten des Fahrbereiches kann eine
Verlängerung als Hilfsmittel verwendet wer-
den.
Bei jeder Fahrbereichsschaltung max. Fahr-
geschwindigkeit beim Schalten 2 km/h.
Schaltrichtungen:
272
TECHNISCHE DATEN
1. Technische Daten
Text-module
Text-module
274
TECHNISCHE DATEN
Typ 414 415
Motortyp TCD 2012 L04 TCD 2012 L04
4V 4V
Nennleistung ECE R 24 bei 2100 U/min kW/PS 96/130 103/14
Maximal Leistung ECE R 24 bei 1900 U/min kW/PS 107/145 114/155
Nennleistung EG 97 / 68 bei 2100 U/min kW/PS 106/144 113/154
Maximal Leistung EG 97 / 68 bei 1900 U/min kW/PS 110/150 118/160
Maximales Drehmoment bei 1400 U/min Nm 613 657
Turbolader / Ladelüftkühlung ja/ja ja/ja
Common-Rail / Abgasrückführung ja/ja ja/ja
Zylinderzahl / Kühlung 4/Wasser 4/Wasser
Bohrung / Hub mm 101/126 101/126
Hubraum effektiv cm³ 4038 4038
Leerlaufdrehzahl U/min 800 +50 800 +50
Nenndrehzahl U/min 2100 2100
Entlastungsdrehzahl U/min 2205 ±30 2205 ±30
Füllmenge Dieselkraftstoff Ltr. 245 245
Motorschräglage, Fahrzeugstandsicherheit muß ge-
währleistet sein
Längs in Fahrtrichtung hoch / tief Grad 25 25
Quer in Fahrtrichtung links / rechts Grad 25 25
Abmessungen und Gewichte
bei folgender Bereifung und Spur
Bereifung vorn 540/65R24 540/65R26
Bereifung hinten 600/65R38 650/65R38
Spurweite vorn mm 1880 1880
Spurweite hinten mm 1860 1860
Lochkreisdurchmesser vorn mm 275 275
Lochkreisdurchmesser hinten mm 275 275
Gesamtlänge mm 4281 4281
Gesamtbreite mm 2440 2490
Gesamthöhe mm 2923 2953
Leergewicht kg 5450 5450
Bodenfreiheit mm 482 512
Radstand mm 2417 2417
Flanschmaß vorn mm 1860 1860
Flanschmaß hinten mm 1716 1716
Kleinster Spurkreisradius m 4,75 4,75
Zulässiges Gesamtgewicht kg 9500 9500
Max. zulässige Achslast vorn kg 4000 4000
Max. zulässige Achslast hinten kg 6500 6500
Zulässige Stützlast auf Anhängekupplung kg 2000 2000
Heckzapfwellen 540/540E/1000
Zapfwellenprofil 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in Schaltstel-
lung 540 U/min 586 586
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in Schaltstel-
lung 540E U/min 755 755
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in Schaltstel-
lung 1000 U/min 1082 1082
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstellung
540 Nm 1800 1800
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstellung
540E Nm 1400 1400
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstellung
1000 Nm 1000 1000
275
TECHNISCHE DATEN
Typ 414 415
Frontzapfwelle
Zapfwellenprofil 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl Ausführung
540 / 1000 U/min 580/1082 580/1082
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstellung
540 / 1000 Nm 1800/1000 1800/1000
Hydraulik
Arbeitsdruck bar 200 200
Hydraulikpumpe l/min 75 75
Hydraulikpumpe (auf Wunsch) l/min 110 110
Mengenverstellung stufenlos l/min 0-80 0-80
Hydrauliköl Entnahmemenge bei max. Füllung Ltr. 38 38
Heckkraftheber
Dreipunkt Kat. 2/3 Kat. 2/3
Innenabstand mm 870/1010 870/1010
Durchgehende Hubkraft an der Ackerschiene kN 47,2 47,2
Maximale Hubkraft an der Ackerschiene kN 65,2 65,2
Frontkraftheber (auf Wunsch)
Dreipunkt Kat. 2 Kat. 2
Durchgehende Hubkraft am Koppelpunkt kN 15,5 15,5
Maximale Hubkraft am Koppelpunkt kN 31,0 31,0
Gerätegewicht (Schwerpunkt: 800 mm, 5°-Geräteein- kg 2100 2100
zug)
Getriebe
Stufenloses Variogetriebe km/h 50 50
Fahrbereich I vorwärts km/h 0,02-24 0,02-24
Fahrbereich I rückwärts km/h 0,02-17 0,02-17
Fahrbereich II vorwärts km/h 0,02-50 0,02-50
Fahrbereich II rückwärts km/h 0,02-40 0,02-40
Einfahr-Frontlader
Hubkraft
Größe 3S/60 kN 16,93 16,93
Größe 3S/63 kN 18,94 18,94
Losreißkraft
Größe 3S/60 kN 21,89 21,89
Größe 3S/63 kN 24,48 24,48
Aushubhöhe je nach Bereifung
Größe 3S/60 mm 3898 3898
Größe 3S/63 mm 3898 3898
Elektrik
Betriebsspannung V 12 12
Batterie Ah 90 90
Drehstromgenerator W/V/A 2100/14/150 2100/14/150
Anlasser kW 3,0 3,0
Anzugswerte Räder (Gewinde und Anlageflächen
leicht geölt)
Vorderräder Nm 275 275
Hinterräder Nm 450 450
Text-module
Hinweis:
Bei Veränderung an Leistungsblockierung und Höchstdrehzahlverstellung erlischt die Garantie
- ebenso bei Überschreiten der zulässigen Lasten und Gewichte.
Bei Zapfwellenbetrieb:
Wenn maximal zulässiges Drehmoment einsatzbedingt überschritten werden kann, Gelenkwel-
len mit Sicherheitskupplung und ggf. Freilauf verwenden.
Maximale Absicherung gegen blockieren, bei Spitzendrehmomenten, 4000 Nm.
Durch gesetzliche Bestimmungen in einzelnen Ländern, können Gewichte, Achslasten und/
oder Geschwindigkeiten auf geringere Werte begrenzt werden.
276
TECHNISCHE DATEN
2. Reifendrücke
Text-module
277
TECHNISCHE DATEN
3. Bereifungskombinationen
FENDT 411 - 413 Vario
Operation_Pic_number:1
Abb.1
Operation_Pic_number:1
Abb.2
278
TECHNISCHE DATEN
FENDT 414 - 415 Vario
Operation_Pic_number:1
Abb.3
Operation_Pic_number:1
Abb.4
279
TECHNISCHE DATEN
4. Betriebsstoffe Vario 411-415
Text-module
1. Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle 3) VISKOSITÄT DER ÖLE IM MOTOR
mittels Peilstab, Überlauf an Einfüllverschraubung oder der-
gleichen. Einbereichs-Öle Mehrbereichs-Öle
2. Zeitraum begrenzt durch zuerst erreichten Wert.
4. Zugelassene Handelsbezeichnungen, soweit festgelegt,
siehe aktuelle Betriebsstoffliste, die den Fendt-Vertrags-
werkstätten als KD-Mitteilung vorliegt.
5. Bei mehr als 0,5 % Schwefelgehalt im Dieselkraftstoff sind
die Ölwechselzeiten zu halbieren. Nur freigegeben Diesel-
kraftstoff nach DIN EN 590 verwenden, siehe Kundendienst-
mitteilung 40/04.
6. Nur freigegebene Kühlmittel nach Kundendienstmitteilung
11/02 verwenden.
280
TECHNISCHE DATEN
4.1 Bio-Diesel 4.2 Bio-Hydrauliköl
Text-module Text-module
Kraftstoffqualität Biohydraulikölqualität
RME R aps- M ethyl- E ster, Bio-Hydrauliköl vom Typ HEES auf Rapsöl- und
PME P flanzenöl- M ethyl- E ster Kraftstoff Syntetischerbasis, nach Viskosität ISO VG 32 -
nach DIN EN 14214 verwenden. ISO VG 46 verwenden.
Der Einsatz von kaltgepreßtem Rapsöl ist nicht Hinweis:
möglich. Der Einsatz von Synthetischen Ölen auf Poly-
Text-module
glykolbasis ist nicht möglich.
Text-module
Wartungsintervalle
Der Öl- und Ölfilterwechsel sind zu halbieren. Wartungsintervalle
Nach einigen Tankfüllungen Biodiesel, die nach Der Öl- und Ölfilterwechsel beträgt 1000 Be-
dem Gebrauch vom herkömmlichen Diesel ge- triebsstunden oder jährlich, falls diese vorher er-
tankt werden, sollte der Kraftstoffilter gewechselt reicht werden.
werden. Da sich Biodiesel wie ein Lösungsmittel Bei Umstellung auf Biohydrauliköl nach ca. 50 -
verhält, können Dieselkraftstoffrückstände zu 100 Betr. Std. Hydraulikölfilter wechseln. Da sich
Filterverstopfungen führen. Biohydrauliköl wie ein Lösungsmittel verhält,
Text-module
können vorhandene Ölrückstände zu Filterver-
Verwendungshinweise stopfungen führen.
Text-module
Biodiesel ist wintertauglich bis ca. - 10 °C.
Bei Temperaturen unter - 10 °C muß Dieselkraft- Verwendungshinweise
stoff nachgetankt werden, um ein Ausflocken Biohydrauliköl ist wintertauglich bis ca. -15 °C.
des Biodiesels zu verhindern. Das Mischungs- Bei Außentemperaturen unter ca. -15 °C und
verhältnis muß ca. 50 : 50 betragen. längerer Standzeit des Traktors, kann pflanzli-
Bei Temperaturen unter - 16 °C ist Dieselkraft- ches Hydrauliköl eindicken. Nach dem Kaltstart
stoff zu verwenden. ist deshalb eine kurze Warmlaufzeit mit mittlerer
Biodiesel kann in jedem beliebigem Verhältnis Motordrehzahl einzuhalten, um die sichere
mit Dieselkraftstoff gemischt werden. Funktion der hydr. Lenkung und des Hubwerkes
Die Fahrleistungen können geringfügig niedriger zu gewährleisten. Bei extrem niedriger Tempera-
sein. tur kann auch ein Erwärmen des ganzen Trak-
Der Kraftstoffverbrauch kann geringfügig höher tors erforderlich sein.
sein. Vermischung mit Mineralöl bei der Befüllung,
Vor längeren Stillstandzeiten (ab 3 Monate) Die- z.B. durch Restöl im System, oder im Betrieb
selkraftstoff tanken, da Einspritzelemente fest- durch angeschlossene Fremdgeräte sind zu ver-
kleben können. meiden. Dadurch werden die Umweltgünstigen
Text-module Eigenschaften beeinträchtigt und die Entsor-
gung des Biohydrauliköls erschwert (Sonder-
Besonderheiten von Biodiesel müll).
Biodiesel wird aus Pflanzenöl (vorwiegend Bei der Entsorgung sind die jeweils geltenden
Rapsöl) in einem chemischen Prozeß herge- gesetzlichen Bestimmungen sowie die Hinweise
stellt, wobei das Pflanzenöl mit Methanol mittels des Ölherstellers zu beachten.
eines Katalysators in Biodiesel umgewandelt Eine Vermischung von mehr als 2% führt zu Ver-
wird. änderungen der Viskosität und kann zu Fehl-
Biodiesel ist nahezu frei von Schwefel. Deshalb funktionen der Hydraulikventile führen.
wird bei der Verbrennung von Biodiesel fast kein Text-module
Schwefeldioxid freigesetzt.
Das Abgas enthält weniger Besonderheiten von Biohydrauliköl
Biohydrauliköl ist biologisch leicht abbaubar, Bo-
- Kohlenmonoxid den und Grundwasser werden bei Unfällen nicht
- Kohlenwasserstoffe gefährdet.
- Partikel (z.B. Ruß)
als beim Betrieb mit herkömmlichem Dieselkraft- Wichtig:
stoff. Trotz der hohen Umweltverträglichkeit von
Biodiesel ist biologisch leicht abbaubar, Boden Biohydrauliköl sind Ölunfälle immer melde-
und Grundwasser werden bei Unfällen weniger pflichtig.
gefährdet.
281
TECHNISCHE DATEN
5. Schmierplan
5.1 Füllstellen
Text-module
Motor: Hydraulikanlage:
Peilstab (A) heraus- Filterdeckel (C) ab-
drehen, Motoröl ein- schrauben, Öl ein-
füllen. füllen, dabei Filter-
topf mit Rücklauffil-
ter herausnehmen.
Achsantriebe je Kühlsystem:
Seite: Sauberes, kalkar-
Öl durch Einfüllöff- mes Wasser mit
nung (A), bis Mar- Frostschutzmittel, in
kierung (B) einfüllen. Behälter (Pfeil) ein-
füllen.
Vorderachs-Aus- Scheibenwaschan-
gleichgetriebe: lage:
Öl bis Überlauf an Flüssigkeit in Behäl-
Einfüllöffnung (A) ter (A) einfüllen.
einfüllen.
Vorderachs-Naben- Druckluftanlage:
triebe: Äthylalkohol in
Öl bis Überlauf ein- Frostschutzbehälter
füllen, bei waage- (B) einfüllen.
recht stehendem
Markierungsstrich
und Bohrung links.
Frontzapfwelle: Kraftstoffbehälter:
Öl bis Überlauf an Kraftstoff durch Ein-
Einfüllöffnung (A) füllstutzen (A) einfül-
einfüllen. len.
Hubwelle:
Öl bis ca. 40 mm un-
ter Einfüllbohrung
(A) einfüllen.
282
TECHNISCHE DATEN
5.2 Schmierstellen
Wartungsintervalle nach:
Text-module
Automatische An-
hängekupplung mit Welle des Front-
zylindrischem Bol- krafthebers.
zen.
Automatische An-
hängekupplung mit Text-module
balligem Bolzen.
500 Betriebsstunden bzw. jährlich
Verzahnung der
Kardanwelle.
Schutzhaube zu-
rückschieben.
Mechanische An-
hängekupplung.
Verzahnung der
Kardanwelle.
Schutzhaube zu-
rückschieben.
Hubzylinderlager
der Vorderachfede-
rung unten.
Pendelgelenk der
Vorderachse.
Text-module
283
Wartungsplan
FENDT 411 Vario, 412 Vario, 413 Vario, 414 Vario, 415 Vario
Ab Fg.- Nr. 400 .. 0101, 401 .. 0101, 402 .. 0101, 403 .. 0101, 404 .. 0101
Für die Arbeiten während und nach der Einfahrzeit und für die Werkstattarbeiten nach dem 5. Kundendienst
Erst kurz vor der MIN-Kerbe nachfüllen, nicht über MAX-Kerbe auffüllen.
X X X X Motoröl und Filterpatrone wechseln 2). Ölmenge: 11,0 Ltr.
Ölsorte: Fendt Extra Grade 15W-40 SHPD, Fendt Ultra Grade
10W-40 UHPD oder SHPD Motorenöle nach ACEA E3-96.
1500 Ventilspiel prüfen, evtl. einstellen (Werkstattar- Ventilspiel: Einlaßventil 0,4 mm (160°), Auslaßventil 0,5 mm (195°),
beit). bei kaltem Motor (max 50 °C).
284
Zum Einstellen ist das Ventileinstellwerkzeug X899.980.236.010 und
X899.980.236.020 erforderlich.
X jährl. Kraftstoffilterbox austauschen. Bei nachlassender Motorleistung öfter.
X Kraftstoffvorfilter entwässern.
X X X X X Kühlmittelstand prüfen, evtl. nachfüllen. Kühlmittelstand: Bei kaltem Motor zwischen der MIN- und MAX-Markierung
am Ausgleichbehälter, ggf. sauberes, kalkarmes Wasser
mit Frostschutzanteil nachfüllen.
X Kühlmittel wechseln. Kühlmittelmenge: 17,0 Ltr.
Ganzjährige Konzentration von 35 - 50 Vol.-% Gefrier- und Korrosionsschutzmit-
tel auch in frostfreien Gebieten erforderlich.
Gefrierschutzmittel nach Fendt Kundendienstmitteilung 11/02 einfüllen.
nach Be- Kühlerlammellen von Motor, Hydraulik, Lade- Mit Druckluft ausblasen bzw. mit Staubsauger aussaugen.
darf luft, Getriebe, Klimaanlage kontrollieren, evtl.
reinigen.
X X X X nach Be- Luftfilterwartung Wartung erst bei Ausgabe einer Störungsmeldung durch die Vielfachanzeige
darf (Symbol). Reinigung mit Druckluft - max. 5 bar, dann Kontrolle auf Beschädigung.
Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel
1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. bzw. Jahre Siehe auch Betriebsanleitung
täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
Nr. alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
X Luftfilter-Hauptpatrone wechseln.
2 Getriebe
X X X X Flüssigkeitsstand im Nachlaufbehälter für Bei Bedarf ergänzen. Min - Max- Markierung siehe Behälter.
Brems- und Kupplungsbetätigung prüfen 1).
X Flüssigkeitswechsel für Kupplungs- und Brems- Füllmenge: 0,8 Ltr.
betätigung.
Sorte: Hydrauliköl Pentosin CHF 11 S (X 902.011.622).
X Ölstand im Wechselgetriebe und Differential Ölmenge zwischen Min- und Max- Markierung ca. 2,5 Ltr.
prüfen.
Ölmenge max: 38,0 Ltr.
285
X Getriebeöl und Getriebeölsaugfilter wechseln. Ölmenge: Wiederholfüllung 30,0 Ltr.
Ölsorte: Fendt Extra Trans 10W-40 oder STOU SAE 10W-40 oder
15W-40 nach API GL4 4).
X X 1000 Getriebeöldruckfilter wechseln. Erscheint das Symbol "Druckfilter verschmutzt" auf der Vielfachanzeige Filter,
nach schnellstmöglich erneuern.
An-
zeige
X X Frontzapfwelle: Getriebeöl und Druckfilter Ölmenge: 3,5 Ltr.
wechseln.
Ölsorte: Fendt Extra Trans 10W-40 oder STOU SAE 10W-40 oder
15W-40 nach API GL4 4).
X X X Ölstand der Hinterachsantriebe bzw. des Ölstand Frontzapfwelle: Bis Überlauf an der Einfüllbohrung.
Frontzapfwellengetriebes prüfen 1).
Ölstand Hinterachsantriebe: Bis 55 mm unter Einfüllbohrung.
4 Hydraulikanlage
X Rücklauffilter wechseln.
286
X 1000 Öl wechseln einschließlich Rücklauffilter und Ölmenge: ca. 47,0 Ltr. ( Entnahmemenge: 38,0 Ltr.)
Entlüftungsfilter.
Ölsorte: Fendt Super Hyd, Fendt Extra Hyd 68 oder STOU SAE
5W-30, 5W-40, 10W-30, 10W-40, 15W-30,15W-40 oder
Motorenöl HD-SAE 5W-30, 5W-40, 10W-30, 10W-40,
15W-30,15W-40 nach API-CD.
Auch zulässig: Bei Temperaturen über 10°C, HD-SAE 20 W-20 nach
API-CD
X X Ölstand Hubwellenschmierung, kontrollieren, Ölstand: Prüfung mit Meßstreifen ca. 40 mm gestreckte Länge.
evtl. nachfüllen (nur bei Undichtheit)
Ölsorte: Fendt Extra Trans 10W-40 oder STOU SAE 10W-40 oder
15W40.
5 Elektrische Anlage
X X X Batteriesäurestand prüfen, evtl. destilliertes Stand ca. 15 mm über Plattenoberkante, Ruhespannung bei gefüllter Batterie
Wasser nachfüllen - nicht bei wartungsfreier 12.75 V.
Batterie.
X X X X Licht- und Signalanlage sowie Kontroll- und Geber kurzschließen. Eine Störungsmeldung (Symbol) muß auf der Vielfachan-
Warneinrichtungen auf Funktion prüfen. Spei- zeige erscheinen, gleichzeitig Intervallton.
cher des Selbstdiagnosesystems abfragen und
Störungen beseitigen.
X X X X Softwarestände und Softwareverbund der Elek- Komplette Schlepperprogrammierung mit Bandendeprogramm - Verbundkon-
tronikkomponenten abfragen und evtl aktuali- trolle durchführen.
sieren.
Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel
1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. bzw. Jahre Siehe auch Betriebsanleitung
täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
Nr. alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
6 Druckluftanlage
X X X X X Kessel entwässern. Entwässerungsventil über Seil betätigen.
nach Be- Frostschutzmittelstand prüfen. Bei Temperaturen unter 5 °C Frostschutzmittel auffüllen.
darf
Frostschutzmittel: Äthylalkohol (X 902.015.003).
7 Aufbau / Allgemein
X X X X Schraubverbindungen, besonders an Motor, Auf Scheuerstellen an Hydraulikschläuchen, lose Teile oder fehlende Schutzvor-
Getriebe, Vorderachse, Aufbau und Hydraulik richtungen achten.
auf festen Sitz bzw. Dichtheit prüfen, evtl. nach-
ziehen, Hydraulikverschraubungen nur bei Un-
dichtheit. Besonders Lenkungs-, Fronthydrau-
likschläuche auf Scheuerstellen kontrollieren.
Nachziehen von Druckleitungen nur bei stehendem Motor.
287
X X X X Anhängekupplung prüfen. Drehgelenk der Anhängekupplung - Spiel max. 3 mm.
Bestätigung der Kundendienste in der Betriebs- 1) Maximalwerte! Ausschlaggebend ist der zuerst 3) VISKOSITÄT DER ÖLE IM MOTOR
erreichte Wert. Bei schwierigen Einsatzverhält-
anleitung (3. Umschlagseite) und auf der Daten- nissen entsprechend öftere Wartung empfohlen. Einbereichs-Öle Mehrbereichs-Öle
karte für die Werkstatt. Hauptservice stets vor längeren Stillstandszeiten
ausführen.
288
STICHWORTVERZEICHNIS
A Fahrpedalfunktion aktivieren ................................55
Abschleppvorschrift ..............................................52 Fahrtrichtungsanzeigen ........................................42
Abspeichern von Einstellungen ..........................117 Fahrtrichtungswechsel .........................................46
Achtungleuchte .....................................................42 Fahrzeug-Identifizierungsnummer ..........................5
Ackerschiene verriegeln .......................................90 Feinfilter Steuerdruck wechseln .........................160
AKTIV-Symbol ......................................................42 Fernlicht ................................................................20
Allradantrieb .........................................................63 Flanschzapfwelle ..................................................60
Anhängersteckdose ..............................................34 Flüssigkeitsbehälter ............................................165
Anschleppen .........................................................40 Fremdregelung .....................................................88
Arbeitsscheinwerfer ..............................................32 Frontkraftheber .....................................................94
Armaturenbrett .....................................................21 Frontlader ...........................................................215
Automatikfunktion Heckkraftheber .......................64 Frostschutzmittel ..................................................38
Automatikfunktion Zapfwelle ................................65 Frostschutzpumpe/Frostschutzbehälter .............226
Automatikfunktion Zapfwelle mit Kraftheber .........66 Fußbremse ...........................................................68
Automatische Anhängekupplung ..........................98 G
B Gerätesteckdose ..................................................90
Batterie ...............................................................166 Gerätesteckdose. .................................................33
BEDIENUNG ..............................................17 Gerätesteuerung ................................................120
Beheizbare Heckscheibe. .....................................32 Geschwindigkeiten speichern ...............................49
Berechnung der Anhängelasten ...........................96 Geschwindigkeitsanzeige justieren ....................110
Beschleunigungsstufen ........................................42 Gespeicherte Geschwindigkeit ansteuern ............48
Beschleunigungsverhalten einstellen ...................42 Getriebeöl wechseln ...........................................155
Betriebsnetzspannung ..........................................22 Glühanlaßschalter ................................................20
Betriebsstoffe .....................................................280 Grenzlastregelung ................................................50
Betriebsstundenzahl .............................................23 H
Blinker links. .........................................................20 Handbremse .........................................................68
Blinker rechts. .......................................................20 Handgas ...............................................................23
Bordinformator ....................................................110 Hauptpatrone ......................................................149
Bordrechner ........................................................113
Heizungsgebläsefilter wechseln .........................163
Brems- und Kupplungssystem ...........................153
Hitch-Lift ...............................................................80
D Hubhöhenbegrenzung ....................................81, 83
Dachgebläsefilter wechseln ................................164 Hubstreben ...........................................................92
Dauerstromsteckdose 25 A. .................................33 Hubwerksverriegelung ..........................................81
Differentialsperre ..................................................63 Hydr. Mehrfachkuppler .........................................80
Dimmfunktion .......................................................21 Hydraulik ..............................................................70
Dokumentenbox ...................................................23 Hydraulikanschluß extern .....................................79
Drehstromgenerator ...........................................166 Hydraulikanschlüsse Front ...................................80
Drehzahl Frontzapfwelle .......................................22 Hydraulikanschlüsse Heck ...................................79
Drehzahl Heckzapfwelle .......................................22 Hydrauliköl wechseln ..........................................159
Dreipunktgestänge ...............................................91 Hydraulikventile verriegeln ...................................26
Druckfilter wechseln ...........................................155 Hydraulische Hitch-Anhängekupplung ...............102
Druckluftbeschaffungsanlage .............................226 I
E Informations- und Störungsmeldungen
EHR-Automatik .....................................................80 Variotronic Ti ......................................................249
Elektronische Schlupfregelung .............................86 K
Elektroschweißen ...............................................166 Kältemittelstand prüfen .......................................228
Endgeschwindigkeitsregelung ..............................45
Keilriemen ..........................................................153
Entlüftungsfilter wechseln ...................................160
Keilriemen Klimakompressor ..............................153
Ersatzanzeige .....................................................112
Keilriemenspannung ...........................................228
F Keilrippenriemen ................................................153
Fahrbereichsschaltung .........................................43 Kesselentwässerung ..........................................227
Fahreinsatz ...........................................................44 Klimaanlage ........................................................227
Fahrhebel .............................................................41 Kondensator .......................................................228
289
STICHWORTVERZEICHNIS
Kraftheber entriegeln ............................................81 Rücklauffilter wechseln .......................................160
Kraftstoff ...............................................................37 Rundumkennleuchte. ...........................................32
Kraftstoffanlage entlüften ...................................148
Kraftstoffilter .......................................................147
S
Kraftstoffverbrauchsmessung ...............................53 Saugfilter wechseln ............................................155
Kraftstoffverbrauchsmessung aktivieren ..............53 Scheibenwaschanlage .................................20, 165
Kraftstoffvorfilter .................................................148 Scheibenwischer ..................................................20
Kraftstoffvorrat ......................................................22 Schlupfanzeige .....................................................22
Kühler reinigen ...................................................151 Schlupfregelung ...................................................81
Kühlflüssigkeit wechseln ....................................152 Schmierplan .......................................................282
Kupplungspedal ....................................................45 Schnellaushubtaster .............................................82
Schnellaushubtaster, ............................................80
L Schnelleinzug .................................................80, 84
Lage-Zugkraft-Mischregelung ........................81, 83 Schneller Fahrtrichtungswechsel .........................41
Lenkradverstellung .........................................20, 70 Schwimmstellung .................................................77
Lichthupe. .............................................................20 Schwingungsdämpfung ......................................224
Luftdüsen ..............................................................32 Schwingungstilgung .............................................86
Seitenverriegelung mechanisch ...........................92
M Senkgeschwindigkeit ......................................81, 83
Manuelle Anhängekupplung .................................97 Sicherheitspatrone .............................................150
Motordrehzahl ......................................................22 Sicherheitsschaltung ............................................81
Motordrehzahlen abspeichern ..............................51 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ....................11
Motormanagement ...............................................54 Sicherungen .......................................................169
Motoröl ablassen ................................................145 Siebfilter im Zentralsteuerblock ..........................161
Motoröl einfüllen .................................................146 Signalhorn. ...........................................................20
Motorölfilter wechseln .........................................145 Starthilfekabel .......................................................40
Motortemperatur ...................................................22 Staubaustragventil ..............................................150
N Steckdose (blau) für externe Impulszählung. .......33
Neutralstellung. ....................................................42 Steckdose 10 A. ...................................................33
Notbetrieb ...........................................................271 Stellung des Hubwerks ...................................81, 83
Störcode anzeigen .............................................111
O Störcode aufrufen ...............................................236
Oberlenker ............................................................93 Störcode-Tabellen ..............................................254
Öl der Achsantriebe wechseln ............................156 Störungen allgemein ..........................................242
Ölmengendifferenz Motor ...................................146 STÖRUNGEN UND ABHILFE ......................229
Ölpeilstab ...........................................................146 Störungsausgabe ...............................................111
Ölstand Frontzapfwelle .......................................154 Störungsmeldungen ...........................................236
Ölstand Hydraulik prüfen ....................................159 Straßentransport ..................................................85
Ölstand im Getriebe prüfen ................................156
Ölstand im Motor prüfen .....................................146
T
Ölstand Kraftheber prüfen ..................................158 TECHNISCHE DATEN ...............................273
Ölwechsel Vorderachs-Ausgleichgetriebe ..........157 Tempomat ............................................................48
Ölwechsel Vorderachs-Nabentriebe ...................157 Tiefenregulierung ...........................................80, 82
Traktor Management System ...............................54
P
Palettengabel .....................................................225
U
Piton-Fix .............................................................102 Übersichtsmenü aufrufen ...................................113
Prioritätsfunktion ...................................................74 Uhrzeit ..................................................................23
Programmierter Fahrtrichtungswechsel ...............47 Uhrzeit einstellen ................................................110
Umluftbetrieb/Frischluftzuführung ........................36
R Umluftfilter wechseln ..................................163, 164
Radarsensor .........................................................86 Unterlenker ...........................................................91
Radarsensor justieren ..........................................87 Unterlenker Parkstellung ......................................94
Radioeinbau, ........................................................32
Reifenfüllen ........................................................226
V
Reinigung des Traktors ......................................165 Variotronic Ti ......................................................130
Reset - Funktion ...................................................35 Ventilaufheizung ...................................................73
Ventilausstattung ..................................................72
290
STICHWORTVERZEICHNIS
Ventile betätigen ...................................................72
Ventile einstellen ..................................................75
Viskolüfter reinigen .............................................151
Vorderachsfederung .....................................64, 158
Vorspur prüfen ....................................................162
W
Warn- oder Störungsmeldung beenden .............241
Warnblinkschalter .................................................21
Warndreieck .........................................................41
Warnleuchte, ........................................................21
Warnmeldungen .................................................229
WARTUNG UND PFLEGE ..........................144
Winterkraftstoff .....................................................38
Z
Zapfwellen ............................................................58
Zapfwellendrehzahl vorwählen .............................59
Zapfwellenkupplung .............................................61
Zeitfunktion ...........................................................76
Zugkugelkupplung ................................................99
Zugpendel ..........................................................101
ZUSATZGERÄTE ......................................215
Zwillingsbereifung ...............................................109
291
STICHWORTVERZEICHNIS
292
Wichtige Hinweise zu Kundendienst und Wartung
Ihr Traktor läuft nur dann zu Ihrer Zufriedenheit, wenn Sie ihn von der ersten Stunde an gut pfle-
gen. Aus diesem Grunde setzt die Kundendienststelle den Traktor kostenlos in Betrieb und
weist Sie in die Bedienung und Wartung ein.
Auch die weitere Wartung des Traktors nach dem Wartungsplan in der Betriebsanleitung wer-
den fachgerecht und preiswert durch unsere Kundendienstwerkstätten durchgeführt.
Während der ersten 100 Betriebsstunden ist das Fahrzeug nicht außergewöhnlich zu belasten.
Alle 100 Betriebsstunden Motorölstand bis obere Kerbe des Ölpeilstabes ergänzen.
Achten Sie bei Kundendienst und Reparaturen auf die Verwendung von FENDT-Original-Er-
satzteilen!
Eigenmächtig vorgenommene Änderungen und Umbauten sowie Schäden infolge von fest an-
gebauten Geräten (z.B. Frontlader), die nicht von FENDT bezogen wurden, fallen außer Garan-
tie und gehen auf eigenes Risiko! Dies gilt insbesondere bei Veränderungen an Leistungsblok-
kierung und Höchstdrehzahlverstellung sowie bei Überschreiten der zulässigen Lasten und
Gewichte.