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Fe 49

Die Betriebsanleitung für die Fendt Vario Traktoren (411 bis 415) enthält wichtige Informationen zur Fahrzeugübergabe, Wartung und Bedienung. Es werden Sicherheitsvorschriften, Inbetriebnahme-Anleitungen sowie Hinweise zur regelmäßigen Wartung und Nutzung des Traktors gegeben. Zudem wird auf die Bedeutung der Betriebsanleitung für den sicheren und effektiven Einsatz des Fahrzeugs hingewiesen.

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Juergen Schmid
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Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
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Fe 49

Die Betriebsanleitung für die Fendt Vario Traktoren (411 bis 415) enthält wichtige Informationen zur Fahrzeugübergabe, Wartung und Bedienung. Es werden Sicherheitsvorschriften, Inbetriebnahme-Anleitungen sowie Hinweise zur regelmäßigen Wartung und Nutzung des Traktors gegeben. Zudem wird auf die Bedeutung der Betriebsanleitung für den sicheren und effektiven Einsatz des Fahrzeugs hingewiesen.

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BETRIEBSANLEITUNG

FENDT
411 Vario
412 Vario
413 Vario
414 Vario
415 Vario

[Link] Deutsch
Fahrzeugtyp ...........

Fahrz.-Ident.-Nr. ../../..... Kundendienstwerkstatt

Fahrzeugübergabe

Fahrzeugvorbereitung durch die Kundendienstwerkstatt


Hinweise, techn. Daten usw. siehe Wartungsplan

Ölstand prüfen, ggf. berichtigen.


Motor, Getriebe, Achsantriebe, Vorderachsausgleichgetriebe,Nabentriebe, Frontzapfwelle,
Hubwellenschmierung. Bei Hydraulikanlage ggf. Zusatzölmenge für Fremdverbraucher nach
Kundenauftrag einfüllen.

Flüssigkeitsstand prüfen, ggf. berichtigen.


Kühlsystem, Kupplungsbetätigung, Bremsbetätigung, Klimaanlage wenn eingebaut.

Fahrzeug lt. Schmierplan abschmieren, Gelenke ölen.


Lenkung und Vorspur kontrollieren. Reifendruck kontrollieren. Radmuttern auf festen
Sitz prüfen.
Elektrische Anlage prüfen. Fehlerspeicher kontrollieren. Ladezustand der Batterie prü-
fen. Licht- und Signalanlage auf Funktion und Einstellung prüfen.
Kraftstoff tanken, evtl. mit Vorfilterung.
Bremsen auf Wirksamkeit prüfen.

Erklärungen bei Fahrzeugübergabe


Auf Sicherheitshinweise in der Betriebsanleitung und am Fahrzeug aufmerksam ma-
chen.
Hinweisen auf Einhaltung landesspezifischer Vorschriften für Geschwindigkeit und
Anhängerbremssysteme.
Die folgenden Merkmale - siehe Stichwortverzeichnis - ausführlich erläutern und ihre
Bedienung zeigen. Siehe auch separates Fahrzeugübergabe-Prüfprotokoll.
Bedienungselemente, Getriebe, Vielfachanzeige, Inbetriebnahme, Starten, Abstellen, Stö-
rungsausgabe, Störcodeodetabelle, Warn- und Störmeldungen beenden.

"Wichtige Hinweise zu Kundendienst und Wartung" erläutern, siehe 3. Umschlagseite.


Im Werkzeugkasten befindliches Zubehör übergeben.
Garantie- und Übergabekarte ausfüllen und umgehend an das Werk, über AGCO-NET
einsenden.
Auf vorgeschriebene regelmäßige Fahrzeuguntersuchungen (Geltungsbereich der
StVZO) hinweisen. Bei Straßenfahrten auf vorgeschriebenen Reifendruck, zugelas-
sene Reifen und Anbaugeräte, ausgewogene Ballastierung hinweisen.
Auf zulässige Zug-, und Stützlast hinweisen.

Übergabe durchgeführt am . . . . . . . . . . . . . . . .

Unterschrift des Monteurs . . . . . . . . . . . . . . . . .


Fahrzeugtyp ...........

Fahrz.-Ident.-Nr. ../../..... Kundendienstwerkstatt

Fahrzeugübergabe - Prüfprotokoll
Wartung
Zur besseren Erklärung siehe Betriebsanleitung

Haube öffnen, zeigen.


Trockenluftfilter Hauptpatrone Aus- und Einbau und Reinigung erklären.
Trockenluftfilter Sicherheitspatrone wechseln erklären.
Staubaustragventil zeigen.
Kühl- und Heizsystem reinigen erklären und praktisch zeigen.
Keilriemen zeigen und Wartung erklären.
Nachlaufbehälter von Brems- und Kupplungssystem zeigen und Wartung erklären.
Frontzapfwelle Ölstandskontrolle zeigen.
Hydraulikölfilter und Entlüftungsfilter zeigen und Wartung erklären.
Kabinengebläsefilter zeigen.
Klimaanlage Kondensator zeigen.
Batterie zeigen.
Sicherungen zeigen.

Inbetriebnahme
Zur besseren Erklärung siehe Betriebsanleitung

Bei Wegfahrsperre (falls vorhanden).


Auf die fahrzeugbezogene Zuordnung, der übergegebenen Fahrzeugschlüssel hinweisen.
___ Stück Fahrzeugschlüssel (blau) übergeben.

Zeigen der Füllstellen, der täglich zu prüfenden Betriebsstoffe.


Kraftstoff, Motoröl, Getriebeöl

Entwässern des Druckluftkessels zeigen.


Auf geänderte Betriebsstoffe bei Winterbetrieb hinweisen.
Auf den möglichen Einsatz von Bio-Diesel und Bio-Hydrauliköl hinweisen.
Starten und Abstellen des Motors praktisch zeigen.
Fremdstarten, Abschleppen und sicheres Abstellen des Traktors erklären.
Vorwärts- Rückwärtsanfahren erklären und praktisch zeigen.
Funktion von Fuß-, Hand- und Motorbremse erklären und praktisch zeigen.
Funktion der Anhängerbremse erklären.
Lenkradverstellung erklären und praktisch zeigen.
Sicherheitsschaltung der EHR erklären und praktisch zeigen.
Fahrersitz Einstellungen erklären und praktisch zeigen.
Fahrfunktionen und Fahrhebel
Zur besseren Erklärung siehe Betriebsanleitung

Neutralschaltung erklären und praktisch zeigen.


Beschleunigungsverhalten erklären und praktisch zeigen.
Fahrbereichsschaltung erklären und praktisch zeigen.
Fahrtrichtungswechsel (Schnellreversieren und Programmieren) erklären und prak-
tisch zeigen.
Tempomatfunktion erklären und praktisch zeigen.
Grenzlastregelung erklären und praktisch zeigen.
Motordrehzahl abspeichern, erklären und praktisch zeigen.

Betriebsfunktionen
Zur besseren Erklärung siehe Betriebsanleitung

Heck- und Frontzapfwelle ein- und ausschalten erklären und praktisch zeigen.
Allradantrieb erklären und praktisch zeigen.
Differentialsperre erklären und praktisch zeigen.
Vorderachsfederung erklären und praktisch zeigen.
Hydraulische Ventile betätigen und Einstellungen erklären und praktisch zeigen.
Bedienelemente der EHR erklären und praktisch zeigen.
Funktionen am Bedienpult der EHR erklären und praktisch zeigen.
Gerätesteuerung erklären und praktisch zeigen (falls vorhanden).
Abspeichern und Abrufen von Einstellungen erklären und praktisch zeigen.
Automatikfunktionen von Kraftheber und Zapfwelle erklären und praktisch zeigen.
Arbeiten mit der EHR erklären.
Schlupfregelung der EHR erklären (falls vorhanden).
Fremdregelung der EHR erklären (falls vorhanden).
EHR/DW Funktion der EHR erklären und zeigen (falls vorhanden).
Bedienung des Frontkrafthebers erklären und zeigen (falls vorhanden).
Bedienung der Anhängekupplung erklären und zeigen.
Rückfahreinrichtung erklären und zeigen (falls vorhanden).
Sicherheitshinweise erklären.

Hiermit bestätigen wir, das die Übergabe der Maschine nach oben aufgeführten Punkten
erfolgt ist.

(Fahrzeugübergabe - Prüfprotokoll in Fahrzeugakte ablegen)

Übergabe durchgeführt am . . . . . . . . . . . . . . . .

Unterschrift des Monteurs . . . . . . . . . . . . . . . . .

Unterschrift des Kunden . . . . . . . . . . . . . . . . .


BETRIEBSANLEITUNG

FENDT 411 Vario


Ab Fahrgestellnummer 400 .. 0101

FENDT 412 Vario


Ab Fahrgestellnummer 401 .. 0101

FENDT 413 Vario


Ab Fahrgestellnummer 402 .. 0101

FENDT 414 Vario


Ab Fahrgestellnummer 403 .. 0101

FENDT 415 Vario


Ab Fahrgestellnummer 404 .. 0101
ETManufacturer
ETAuthor

AGCO GmbH
Maschinen und Schlepperfabrik D-87616 Marktoberdorf / Bayern / Germany
Telefon (08342) 77-0 Telefax (08342) 77-222

© PSD / Ko 04.07
3224 G - de
Customer-notes
Text-module

Sehr geehrter Kunde,


bitte beachten Sie folgende Hinweise:
● Bevor Sie den Traktor in Gebrauch nehmen, Betriebsanleitung durchlesen und sich vor Arbeitsbe-
ginn mit allen Betätigungseinrichtungen und deren Funktion vertraut machen. Dies gilt auch für die
Betriebsanleitung von Anbaugeräten, die vom Gerätehersteller mitzuliefern ist.
● Alle Bedienungs- und Wartungsvorschriften einhalten. Sie sind Voraussetzung für langjährigen,
wirtschaftlichen, störungsfreien Einsatz Ihres Traktors. Eine Übersicht über auszuführende War-
tungsarbeiten gibt der Wartungsplan in der Betriebsanleitung.
● Wartungsarbeiten und Reparaturen nur in Ihrer Kundendienstwerkstatt ausführen lassen. Beachten
Sie "Wichtige Hinweise zu FENDT-Kundendienst und Wartung".
Die Nichtbeachtung des Symbols und der damit verbundenen Sicherheitshinweise, unterteilt in
drei Gefahrenstufen, kann auch zu erheblichen Beschädigungen des Traktors, der an ihm an-
gebrachten Anbaugeräte oder sonstigen Eigentums führen. Die Einhaltung der Sicherheitshin-
weise ist auch erforderlich, um den Eintritt solcher Schäden zu verhindern.
Text-module

Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieser Traktor ist ausschließlich für den üblichen Einsatz bei landwirtschaftlichen oder gleichgearteten
Arbeiten gebaut, z. B. Kommunaleinsatz.
Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende
Schäden haftet der Hersteller nicht; das Risiko hierfür trägt allein der Benutzer.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der vom Hersteller vorgeschrie-
benen Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen um auch ggf. Gewährleistungsansprü-
che zu wahren.
Die mit diesem Symbol gekennzeichneten Sichertheitshinweise, sowie die Wörter GEFAHR,
WARNUNG, VORSICHT müssen besonders beachtet werden.

Der Traktor darf nur von Personen genutzt, gewartet und instand gesetzt werden, die hiermit vertraut
und über die Gefahren unterrichtet sind.
Die einschlägigen Unfallverhütungs-Vorschriften sowie die sonstigen allgemein anerkannten sicher-
heits-technischen, arbeitsmedizinischen und straßenverkehrsrechtlichen Regeln sind einzuhalten. Ei-
genmächtige Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers für daraus re-
sultierende Schäden aus.
Als Arbeitsgerät ist ein Traktor nicht für die Mitnahme oder den Aufenthalt von Kindern oder Jugendli-
chen geeignet. Sollten dennoch Kinder oder Jugendliche sich im Traktor befinden, muss dem Fahr-
zeugführer bewusst sein, dass sie strenger Beaufsichtigung bedürfen. Es muss ausgeschlossen sein,
dass mitgenommene Kinder und Jugendliche technische Bedienungseinrichtungen des Traktors oder
der daran angeschlossenen Geräte betätigen können. Unter keinen Umständen dürfen Kinder oder
Jugendliche allein in der Kabine zurückbleiben, wenn der Fahrzeugführer den Traktor verlässt.
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4
Markierung von Stellen, die Ihre Sicherheit betreffen
Geben Sie alle Sicherheitsanweisungen auch an andere Benutzer weiter!
Die Sicherheitsanweisungen sind entsprechend ihrer Bedeutung unterschiedlich:

Gefahr:
Dieses Symbol bedeutet begleitet vom Begriff GEFAHR ein unmittelbares Gefahrenri-
siko, das vermieden werden muß, wenn man nicht TOD ODER SEHR SCHWERE VER-
LETZUNGEN riskieren will.

Warnung:
Dieses Symbol bedeutet begleitet vom Begriff WARNUNG eine potentielle Gefahr, die
vermieden werden muß, wenn man nicht TOD ODER SCHWERE VERLETZUNGEN ris-
kieren will.

Vorsicht:
Dieses Symbol bedeutet begleitet vom Begriff VORSICHT eine potentielle Gefahr, die
vermieden werden muß, wenn man nicht LEICHTE VERLETZUNGEN riskieren will.

Text-module

Die Betriebsanleitung ist Bestandteil des Fahrzeug-Lieferumfanges und ist bei Wiederverkauf dem
neuen Besitzer zu übergeben. Der neue Besitzer ist dabei auf die hier gegebenen Hinweise aufmerk-
sam zu machen.
Sollten Sie einmal eine neue Betriebsanleitung benötigen, z.B. bei Verlust oder Beschädigung, so
wenden Sie sich bitte an Ihre Fendt-Vertriebsstelle. Dort können Sie eine neue Betriebsanleitung käuf-
lich erwerben.

Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Operation_Pic_number:ETpicture-module

Text-module

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist am Rahmen und am Fabrikschild eingeschlagen.


Text-module

Für alle Zahlenangaben gelten die Toleranzen der einschlägigen Richtlinien. Konstruktionsänderun-
gen im Rahmen der Technischen Weiterentwicklung ohne Änderung der Betriebsanleitung bleiben
vorbehalten. Die Abbildungen in der Betriebsanleitung dienen der Funktionsbeschreibung und geben
nicht in jedem Fall den Lieferumfang der Maschine wieder.

5
6
INHALTSVERZEICHNIS
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN.11 7.7 Fahrtrichtungswechsel ...............................46
7.8 Programmierter Fahrtrichtungswechsel .....47
7.9 Tempomat..................................................48
BEDIENUNG....................................17 7.10 Grenzlastregelung......................................50
7.11 Motordrehzahlen abspeichern ...................51
1. Fahrersitz und Beifahrersitz ...................17 7.12 Abschleppvorschrift....................................52
1.1 Fahrersitz ...................................................17
8. Kraftstoffverbrauchsmessung................53
1.2 Super Komfortsitz (auf Wunsch) ................17
8.1 Kraftstoffverbrauchsmessung aktivieren....53
1.3 Beifahrersitz ...............................................18
9. Traktor Management System (TMS) (auf
2. Anzeigeinstrumente und Bedienungsele-
Wunsch) ....................................................54
mente ........................................................19
9.1 Motormanagement.....................................54
2.1 Bedienelemente vorne ...............................19
9.2 Fahrpedal - Betrieb ....................................55
2.2 Glühanlaßschalter......................................20
9.3 Motordrehzahlbereich festlegen.................56
2.3 Kombischalter ............................................20
2.4 Lenkradverstellung.....................................20 10. Zapfwellen ................................................58
2.5 Schneller Fahrtrichtungswechsel ...............20 10.1 Heckzapfwelle............................................58
2.6 Armaturenbrett ...........................................21 10.2 Heckzapfwelle Ein- und Ausschalten.........59
2.7 Füllstandsanzeige ......................................22 10.3 Frontzapfwelle (auf Wunsch) .....................60
2.8 Betriebszustandsanzeige...........................22 10.4 Frontzapfwelle Ein- und Ausschalten.........61
2.9 Vielfachanzeige..........................................23 10.5 Heck- und Frontzapfwellenkupplung
2.10 Bedienelemente rechts ..............................23 justieren .....................................................61
2.11 Multifunktionsarmlehne ..............................24 11. Allradantrieb.............................................63
2.12 Bedienkonsole rechts.................................25
12. Differentialsperre .....................................63
2.13 Varioterminal..............................................26
2.14 Kamerafunktion (auf Wunsch) ...................30 13. Vorderachsfederung................................64
2.15 Quick Jump ................................................30 14. Automatikfunktion Kraftheber und
2.16 Kabinenoberteil vorne ................................32 Zapfwelle ..................................................64
2.17 Kabinenoberteil rechts ...............................32 14.1 Automatikfunktion Heckkraftheber .............64
2.18 Elektrischer Hauptschalter .........................33 14.2 Automatikfunktion Zapfwelle ......................65
2.19 Steckdosen ................................................33 14.3 Automatikfunktion Zapfwelle mit
2.20 Reset - Funktion.........................................35 Kraftheber ..................................................66
3. Heizung und Belüftung............................35 15. Bremsen....................................................68
3.1 Heizung mit 3-Stufen-Gebläse...................35 15.1 Fußbremse.................................................68
3.2 Zusatzbelüftung im Kabinendach...............36 15.2 Handbremse ..............................................68
15.3 Anhängerbremse .......................................69
4. Rückspiegel..............................................37
15.4 Motorbremse..............................................69
5. Inbetriebnahme ........................................37
16. Lenkung ....................................................70
5.1 Täglich prüfen ............................................37
16.1 Lenkradverstellung.....................................70
5.2 Winterbetrieb..............................................38
17. Hydraulik...................................................70
6. Starten, Abstellen ....................................38
17.1 Allgemeine Hinweise zur Hydraulikarbeit...70
6.1 Abspeicherfunktion ....................................38
17.2 Ventilverriegelung ......................................71
6.2 Starten des Motors.....................................39
17.3 Ventilausstattung .......................................72
6.3 Fremdstarten..............................................40
17.4 Ventile betätigen ........................................72
6.4 Anschleppen ..............................................40
17.5 Prioritätsfunktion ........................................74
6.5 Abstellen des Motors .................................40
17.6 Ventile einstellen........................................75
6.6 Abstellen und Sichern des Traktors ...........41
17.7 Externe Ventilbetätigung............................78
7. Vario-Getriebe ..........................................41 17.8 Hydraulikanschlüsse ..................................79
7.1 Fahrhebel...................................................41
18. Elektronische Hubwerks-Regelanlage
7.2 Neutralschaltung ........................................42
Heck ..........................................................80
7.3 Beschleunigungsverhalten einstellen.........42
18.1 Bedienelemente .........................................80
7.4 Fahrbereichsschaltung...............................43
18.2 Sicherheitsschaltung..................................81
7.5 Fahreinsatz ................................................44
18.3 Funktionen am Bedienpult .........................82
7.6 Turbokupplungsfunktion.............................45
18.4 Arbeiten mit der EHR .................................84

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INHALTSVERZEICHNIS
18.5 Elektronische Schlupfregelung (auf 27. Abspeichern von Einstellungen ...........117
Wunsch).....................................................86 27.1 Abspeicherbare Einstellungen .................117
18.6 Elektrohydraulische Fremdregelung (auf 27.2 Bezeichnungen und Einstellungen abspei-
Wunsch) ....................................................88 chern........................................................118
18.7 EHR/DW-Betrieb........................................89 27.3 Einstellungen abrufen ..............................119
18.8 Ackerschiene verriegeln.............................90 28. Gerätesteuerung ....................................120
18.9 Gerätesteckdose........................................90 28.1 Allgemein .................................................120
19. Dreipunktgestänge ..................................91 28.2 Auswahl des Gerätesteuerungsmodus ....121
19.1 Unterlenker ................................................91 28.3 Gerätesteuerung mit LBS ........................122
19.2 Hubstreben ................................................92 28.4 Gerätesteuerung mit ISO .........................124
19.3 Seitenverriegelung mechanisch.................92 28.5 Warnmeldung...........................................128
19.4 Oberlenker .................................................93 28.6 Anbaugeräte Diagnosefunktion................128
19.5 Kugelhalter.................................................93 28.7 ISO/LBS Diagnoseseite ...........................129
20. Frontkraftheber ........................................94 28.8 Einstellungen am Arbeitsgerät verändern129
20.1 Unterlenker ................................................94 29. Variotronic Ti (auf Wunsch). .................130
20.2 Hydraulische Bedienung ............................95 29.1 Allgemein .................................................130
21. Anhängevorrichtungen ...........................96 29.2 Funktionen ...............................................130
21.1 Berechnung der Anhängelasten ................96 29.3 Bezugsgrößen..........................................130
21.2 Anhängebock .............................................97 29.4 Menü Funktionen .....................................131
21.3 Manuelle Anhängekupplung ......................97 29.5 Bedienung................................................133
21.4 Automatische Anhängekupplung ...............98 29.6 Einstellungen abspeichern.......................136
21.5 Zugkugelkupplung, Zugpendel, Piton 29.7 Einstellungen abrufen ..............................137
Fix (auf Wunsch)........................................99 29.8 Bedienungsabläufe manuell
21.6 Hydraulische Hitch-Anhängekupplung (auf weiterschalten..........................................138
Wunsch). .................................................102 29.9 Verändern von Bezugsgrößen im
"Online-Modus"........................................138
22. Zusätzliche Belastung ...........................104
29.10 Verändern von Bezugsgrößen im
22.1 Belastungsgewichte vorn .........................104
"Step-Modus"...........................................139
22.2 Belastungsgewichte vorn/hinten ..............105
29.11 Konfigurationslisten anpassen .................140
22.3 Radbelastungsgewichte...........................105
29.12 Funktionsanzeige auf der Hauptmenü-
22.4 Wasserfüllung der Reifen.........................106
ebene.......................................................142
22.5 Frontballastierung ohne Frontkraftheber..106
29.13 Menüfarben..............................................143
23. Spurverstellung......................................107 29.14 Informationsanzeige.................................143
23.1 Beleuchtung Fahrzeugüberbreite.............107
23.2 Spurverstellung vorne ..............................108
23.3 Spurverstellung hinten .............................108 WARTUNG UND PFLEGE..........144
24. Zwillingsbereifung .................................109 1. Allgemein................................................144
24.1 Bedingungen für die Nutzung ..................109
2. Haube öffnen ..........................................144
24.2 Wähler für Zwillingsbereifung...................109
3. Motorölwechsel......................................145
25. Bordinformator.......................................110
3.1 Motoröl ablassen......................................145
25.1 Uhrzeit einstellen .....................................110
3.2 Motorölfilter wechseln ..............................145
25.2 Geschwindigkeitsanzeige justieren..........110
3.3 Motoröl einfüllen.......................................146
25.3 Störungsausgabe.....................................111
3.4 Ölstand im Motor prüfen ..........................146
25.4 Bereifungsgröße eingeben.......................111
25.5 Ersatzanzeige ..........................................112 4. Kraftstoffanlage .....................................147
4.1 Kraftstoffilter wechseln.............................147
26. Bordrechner ...........................................113
4.2 Kraftstoffvorfilter.......................................148
26.1 Funktionen des Bordrechners..................113
4.3 Kraftstoffanlage entlüften .........................148
26.2 Übersichtsmenü aufrufen.........................113
26.3 Mess- und Zählrichtung einstellen ...........114 5. Trockenluftfilter......................................149
26.4 Betriebsart "Manuelle" Mess- und 5.1 Unterdruckkontrolle..................................149
Zählung....................................................115 5.2 Hauptpatrone Aus- und Einbau................149
26.5 Betriebsart "Automatische" Mess- und 5.3 Hauptpatrone reinigen .............................150
Zählung....................................................116 5.4 Sicherheitspatrone wechseln ...................150

8
INHALTSVERZEICHNIS
5.5 Staubaustragventil ...................................150 21. Schaltpläne.............................................174
6. Kühlsystem.............................................151 21.1 Erläuterungen zu den Schaltplänen.........174
6.1 Kühlsystem reinigen.................................151 21.2 Farbkennzeichnung für elektrische
6.2 Kühlflüssigkeitsstand prüfen ....................152 Leitungen .................................................176
6.3 Kühlflüssigkeit wechseln ..........................152 21.3 Schaltpläne ..............................................177
6.4 Kühl-/Heizsystem innen reinigen .............152
7. Keilriemen...............................................153 ZUSATZGERÄTE.........................215
8. Brems- und Kupplungssystem.............153
1. Frontlader ...............................................215
9. Frontzapfwelle........................................154 1.1 Frontlader abbauen mit Vorderachs-
10. Getriebe und Achsantriebe ...................155 federung...................................................216
10.1 Getriebeöl wechseln ................................155 1.2 Frontlader abbauen ohne Vorderachsfede-
10.2 Ölstand im Getriebe prüfen......................156 rung .........................................................217
10.3 Öl der Achsantriebe wechseln .................156 1.3 Frontlader anbauen mit Vorderachs-
federung...................................................219
11. Allradachse.............................................157
1.4 Frontlader anbauen ohne Vorderachsfede-
11.1 Ölwechsel Vorderachs-Ausgleich- rung .........................................................220
getriebe....................................................157 1.5 Verriegelung spielfrei einstellen ...............221
11.2 Ölwechsel Vorderachs-Nabentriebe ........157 1.6 Auskippgeschwindigkeit...........................221
11.3 Vorderachsfederung ................................158 1.7 Neigungswinkelmarkierung......................222
12. Kraftheber...............................................158 1.8 Automatische Geräteverriegelung ...........222
1.9 Dritter Hydraulikkreis (auf Wunsch) .........223
13. Hydraulikanlage .....................................159
1.10 Schwingungsdämpfung............................224
13.1 Ölstand Hydraulik prüfen .........................159
1.11 Betrieb mit Palettengabel.........................225
13.2 Hydrauliköl wechseln ...............................159
1.12 Bedienungs- und Wartungshinweise .......225
13.3 Hydraulikölfilter ........................................160
2. Druckluftbeschaffungsanlage ..............226
14. Lenkung ..................................................162
2.1 Bedienung................................................226
15. Vorderräder ............................................162 2.2 Wartung ...................................................227
15.1 Vorspur prüfen .........................................162
3. Klimaanlage............................................227
16. Heizung und Belüftung..........................163 3.1 Bedienung................................................227
16.1 Heizungsgebläsefilter wechseln...............163 3.2 Wartung ...................................................228
16.2 Umluftfilter wechseln................................163
16.3 Dachgebläsefilter wechseln .....................164
16.4 Umluftfilter wechseln................................164 STÖRUNGEN UND ABHILFE....229
17. Scheibenwaschanlage...........................165
1. Warn- und Störungsmeldungen ...........229
18. Reinigung des Traktors.........................165 1.1 Warnmeldungen.......................................229
18.1 Luftfederbalg der Kabine reinigen (auf 1.2 Störungsmeldungen.................................236
Wunsch) ..................................................165 1.3 Warn- oder Störungsmeldung beenden...241
19. Elektrische und elektronische Anlage .166 1.4 Störungen allgemein ................................242
19.1 Batterie.....................................................166 2. Informations- und Störungsmeldungen
19.2 Drehstromgenerator.................................166 Variotronic Ti..........................................249
19.3 Elektroschweißen.....................................166
3. Warn- und Informationsmeldungen Gerä-
19.4 Frontscheinwerfer einstellen ....................166 teeinstellungen ......................................253
19.5 Zusatzbeleuchtung einstellen ..................167
4. Störcode-Tabellen..................................254
19.6 Zusatzbeleuchtung Xenonscheinwerfer...167
19.7 Nachträgliche Installation von elektrischen 5. Notbetrieb ...............................................271
und elektronischen Geräten.....................168
20. Sicherungen ...........................................169 TECHNISCHE DATEN ................273
20.1 Sicherungshalter X050.............................170
20.2 Sicherungshalter X051.............................171 1. Technische Daten ..................................273
20.3 Sicherungshalter F060 - F066 .................172 2. Reifendrücke ..........................................277
20.4 Sicherungshalter A013.............................173

9
INHALTSVERZEICHNIS
3. Bereifungskombinationen.....................278
4. Betriebsstoffe.........................................280
4.1 Bio-Diesel.................................................281
4.2 Bio-Hydrauliköl.........................................281
5. Schmierplan ...........................................282
5.1 Füllstellen.................................................282
5.2 Schmierstellen .........................................283

10
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften
Warnung:
Vor jeder Inbetriebnahme den Traktor auf Verkehrs- und Betriebssicherheit überprüfen.
Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten!

Sicherheitsschilder an der Maschine sind bei Beschädigung oder Verlust zu ersetzen.

Allgemeine Sicherheits- und Fahrbetrieb


Unfallverhütungsvorschriften 1. Die Fahrgeschwindigkeit muß immer den Um-
Text-module

1. Beachten Sie neben den Hinweisen in dieser


Text-module gebungsverhältnissen angepaßt werden. Bei
Betriebsanleitung die allgemein gültigen Si- Berg- oder Talfahrt und Querfahrten zum Hang
cherheits- und Unfallverhütungsvorschriften! plötzliches Kurvenfahren vermeiden. Bei Kur-
2. Bei Benutzung öffentlicher Verkehrswege die venfahrt Differentialsperre ausschalten. Im
jeweiligen Bestimmungen beachten! Gefälle niemals auskuppeln.
3. Machen Sie sich vor Arbeitsbeginn mit allen 2. Anhänger und Geräte vorschriftsmäßig an-
Einrichtungen und Betätigungselementen so- kuppeln. Fahrverhalten, Lenk- und Bremsfä-
wie mit deren Funktionen vertraut! Während higkeit werden durch Anbaugeräte, Anhänger
des Arbeitseinsatzes ist es dazu zu spät! und Ballastgewichte beeinflußt. Daher auf
4. Starten des Motors nur vom Fahrerplatz aus. ausreichende Lenk- und Bremsfähigkeit ach-
Der Motor darf nicht durch Kurzschließen der ten!
elektrischen Anschlüsse am Anlasser gestar- 3. Zulässiges Gesamtgewicht, Achslasten und
tet werden, da sich die Maschine dabei sofort Reifentragfähigkeit beachten, besonders bei
in Bewegung setzen kann! Anbau schwerer Geräte!
5. Vor dem Anfahren Nahbereich kontrollieren 4. Bei Kurvenfahrt mit angehängten oder aufge-
(Kinder!). Auf ausreichende Sicht achten! sattelten Geräten die weite Ausladung und die
6. Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen!
lassen! 5. Die maximale Fahrgeschwindigkeit darf nur
7. Die Bekleidung des Fahrers soll eng anliegen. bei geeigneten Straßenverhältnissen, ausge-
Locker getragene Kleidung vermeiden! wogener Ballastierung (z.B 40% an der Vor-
derachse und 60% an der Hinterachse) und
8. Beim Umgang mit Kraftstoff ist Vorsicht gebo-
vorgeschriebenem Reifendruck gefahren wer-
ten - erhöhte Brandgefahr. Niemals in der
den.
Nähe offener Flammen oder zündfähiger Fun-
ken Kraftstoff nachfüllen. Beim Auftanken ETNum-list

nicht rauchen!
9. Vor dem Auftanken Motor abstellen und Zünd- Frontladerbetrieb
schlüssel abziehen. Kraftstoff nicht in ge-
schlossenen Räumen nachfüllen. Verschütte- 1. Bei Frontladereinsatz ist der Aufenthalt im Ar-
Text-module

ten Kraftstoff sofort wegwischen! beits- und Gefahrenbereich verboten. Perso-


10. Zur Vermeidung von Brandgefahr Maschine nen sind aus dem Arbeitsbereich zu verwei-
sauber halten! sen. Bedienung darf nur erfolgen, wenn Ar-
11. Vorsicht im Umgang mit Bremsflüssigkeit und beitsbereich eingesehen werden kann, Ar-
Batteriesäure (giftig und ätzend)! beitsbereich ggf. ausleuchten.
2. Der Lader darf in der gelieferten Form nicht als
ETNum-list
Arbeitsbühne verwendet werden. Beim Ein-
satz des Laders mit spezieller Arbeitsbühne
Personenbeförderung, sind zusätzliche Sicherheitseinrichtungen er-
Beifahrer forderlich.
3. Teile wie Rundballen, Paletten nur dann mit
1. Ein Beifahrer darf nur befördert werden, wenn
Text-module
dem Lader handhaben, wenn am Lader die
ein ordnungsgemäßer Beifahrersitz vorhan- dafür vorgesehene Ausrüstung montiert ist.
den ist! Bei der Gefahr durch herabfallende oder her-
2. Darüber hinaus ist die Mitnahme von Perso- abrollende Gegenstände darf der Lader nur
nen nicht zulässig! eingesetzt werden, wenn der Fahrerplatz
durch ein widerstandsfähiges Schutzdach ge-
ETNum-list
schützt ist.

11
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
4. Erhöhte Kippgefahr bei angehobenem Front- Verlassen des Traktors
lader, die Bremswirkung der Hinterachse kann
reduziert sein. Fahrweise anpassen und Trak- 1. Traktor beim Verlassen gegen Wegrollen si-
Text-module

tor heckseitig ausreichend ballastieren. Als zu- chern (Feststellbremse, Unterlegkeile). Motor
sätzliche Belastung wird empfohlen, minde- abstellen, Handbremse anziehen!
stens das Fendt-Zusatzgewicht von 870 kg im 2. Zündschlüssel abziehen und ggf. Kabine ab-
Dreipunktgestänge zu verwenden, ggf. sind schließen!
Radgewichte anzubringen und die Räder zu 3. Traktor niemals unbeaufsichtigt lassen, so-
füllen. lange der Motor noch in Betrieb ist!
5. Ausreichenden Abstand zu elektrischen Hoch- 4. Während der Fahrt den Fahrerstand niemals
spannungsleitungen halten! verlassen!
6. Bei Straßenfahrt, Frontlader in Transportstel- 5. Bei Verlassen des Traktors Anbaugerät ganz
lung bringen und sichern. Vorbaumaß max. absenken!
3,5 m von Mitte Lenkrad beachten (StVZO). 6. Verlässt der Fahrer den Traktor, dürfen sich
Sollte das Vorbaumaß 3,5 m überschreiten, so keine Personen in der Kabine aufhalten.
muß durch geeignete Mittel (z. B. einweisende 7. Das Betätigen von Bedienungseinrichtungen
Begleitpersonen oder Spiegel an Straßenein- des Traktors und der Anbaugeräte durch Per-
mündungen) die Verkehrssicherheit gewähr- sonen in der Kabine, insbesondere Kinder,
leistet sein. Der Transport von Geräten und kann schwere oder tödliche Verletzungen zur
Material auf öffentlichen Straßen mit dem Folge haben.
Frontlader-Arbeitsgerät, z. B. der Schaufel ist
verboten. ETNum-list

7. Gefahr durch unbeabsichtigtes Absenken des


Frontladers. Deshalb nach Beendigung der Anbaugeräte, Anhänger
Frontladerarbeit Hydraulikhebel sichern.
Frontlader vor Verlassen des Traktors auf dem 1. Geräte und Anhänger nur mit den vorge-
Text-module

Boden absetzen. schriebenen Vorrichtungen befestigen!


8. Der Ab- und Anbau des Frontladers darf aus 2. Nur Anhänger verwenden, die den landesspe-
Sicherheitsgründen nur von einer Person, zifischen Vorschriften entsprechen. Maximale
dem Fahrer selbst, durchgeführt werden. Stützlast beachten. Auf einwandfreie Funktion
9. Niemals in den Quetsch- und Scherbereich des Bremssystems Traktor-Anhänger achten.
greifen, da sich dort Teile bewegen können. 3. Beim Ankuppeln von Anhängern oder Geräten
10. Frontlader nur mit angebautem Arbeitsgerät ist besondere Vorsicht nötig!
(Schaufel, Gabel) auf festem, ebenem Unter- 4. Anhänger und Geräte gegen Wegrollen si-
grund abbauen. Die vorgesehenen Stützen chern. Abgebaute Geräte und Anbauteile
müssen verwendet werden. standsicher abstellen.
11. Frontlader so abstellen und sichern, daß Un- 5. Traktor nur in Betrieb nehmen, wenn alle
befugte bzw. spielende Kinder ihn nicht kip- Schutzvorrichtungen angebracht und in
pen können. Schutzstellung sind!
12. Bei Anbau des Frontladers alle Hydraulik- 6. Bei Betätigung des Krafthebers außerhalb des
schläuche anschließen, auch zusätzlichen Hubbereichs der Dreipunktaufhängung blei-
Rücklauf, wenn so ausgerüstet. Schlauch für ben!
Zylinder-Lastdruck immer auf "+" anschlie- 7. Hydraulisch gebremste Anhänger sind schlep-
ßen. Bei Vertauschen der Anschlüsse Unfall- perspezifisch nur bis 25 km/h zu empfehlen.
gefahr durch umgekehrte Funktion, z. B. bei Über 40 km/h sind Druckluftgebremste Anhän-
Heben/Senken. Vor Ankuppeln des Mehr- ger erforderlich.
fachkupplers Hydraulikanschlüsse Heck aus- ETNum-list
stecken bzw. entlasten, Heckkraftheber ab-
senken und nur über EHR betätigen. Wegen
hydraulischer Verbindung zwischen den An-
schlüssen, Gefahr durch ungewollte Bewe-
gung von Geräten.
ETNum-list

12
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Zapfwellenbetrieb 9. Das Montieren von Reifen setzt ausreichende
Kenntnisse und vorschriftsmäßiges Montage-
1. An- und Abbau der Gelenkwelle nur bei abge-
Text-module
werkzeug voraus!
stelltem Motor. Zapfwellenwählhebel in 0-Stel- 10. Alle Befestigungsschrauben und Muttern an
lung! den Rädern nach kurzer Fahrzeit nachziehen
2. Bei Arbeiten mit der Zapfwelle darf sich nie- und regelmäßig prüfen. Anzugswerte siehe
mand im Bereich der drehenden Zapf- oder TECHNISCHE DATEN.
Gelenkwelle aufhalten! 11. Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage stets
3. Schutzrohr und Schutztrichter der Gelenk- Masseband von der Batterie abnehmen!
welle sowie Zapfwellenschutz müssen ange- Achtung beim Elektroschweißen. Vor dem
bracht sein! Schweißen am Schlepper oder an angebau-
4. Nach Abschalten der Zapfwelle kann das an- ten Geräten beide Batteriepole abklemmen.
gebaute Gerät bedingt durch seine Schwung- Masseklemme möglichst nahe an Schweiß-
masse nachlaufen. Während dieser Zeit nicht stelle befestigen.
zu nahe an das Gerät herantreten. Erst wenn 12. Nur FENDT Orginal Ersatzteile verwenden.
es ganz still- steht, darf daran gearbeitet wer-
den! ETNum-list
Text-module
Hinweise zu Frontladerwartung
5. Bei abgebauter Gelenkwelle muß die Zapf-
welle wieder mit der Schutzkappe abgedeckt 1. Frontlader vor Wartungsarbeiten auf den Bo-
werden! den absetzen, Motor und Zündschlüssel ab-
ziehen.
6. Beim An- und Abbau der Gelenkwelle dürfen
sich keine Personen in der Kabine aufhalten. 2. Bei eingefallener Rohrbruchsicherung Last
vor der Reparaturarbeit abstützen und Zylin-
7. Das Betätigen von Bedienungseinrichtungen
der langsam einfahren.
des Traktors und der Anbaugeräte durch Per-
sonen in der Kabine, insbesondere Kinder, 3. Hydraulikschläuche altern. Schläuche regel-
kann schwere oder tödliche Verletzungen zur mäßig auf ihre Funktionsfähigkeit prüfen und
Folge haben. rechtzeitig durch Originalteile ersetzen.
4. Nach Anbau und Reparatur alle Befestigungs-
ETNum-list schrauben und Muttern nach kurzer Fahrzeit
nachziehen und regelmäßig prüfen.
Wartung 5. Exenterbolzen für Frontladerbefestigung bei
Bedarf auf festen Sitz nachstellen!
1. Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten Motor
Text-module

abstellen und Schlüssel abziehen. Drucklei- ETNum-list

tungen von Anbaugeräten z. B. Frontlader ent-


lasten.
2. Nicht im Bereich einer angehobenen ungesi-
cherten Last (abgehobene Kabine usw.) auf-
halten!
3. Schutzvorrichtungen bei laufendem Motor
nicht öffnen oder entfernen.
4. An Druckleitungen niemals hinfassen, wenn
Flüssigkeit austritt. Unter hohem Druck austre-
tende Flüssigkeiten (Kraftstoff, Hydrauliköl)
durchdringen die Haut und verursachen
schwere Gesundheitsschäden. Bei Verletzun-
gen daher sofort einen Arzt aufsuchen, da an-
dernfalls schwere Infektionen entstehen kön-
nen.
5. Genügend Abstand von heißen Flächen hal-
ten
6. Druckspeicher und angeschlossene Leitun-
gen stehen unter hohem Druck, Ausbau und
Reparatur nur nach Anweisung im Techni-
schen Handbuch vornehmen!
7. Um Augenverletzungen zu vermeiden, nicht
direkt auf die Oberfläche des eingeschalteten
Radarsensors blicken!
8. Öle, Kraftstoffe und Filter ordnungsgemäß
entsorgen!

13
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Lage der Sicherheitsschilder Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.4
Hinten am Kotflügel links und rechts neben
Hubwerkbetätigung.
Operation_Pic_number:1

Abb.1
In der Kabine rechts.
Operation_Pic_number:1

Abb.2
Abb.5
In der Kabine rechts.
Operation_Pic_number:1
Vorn links am Hydraulikzylinder
Vorderachsfederung.
Operation_Pic_number:1

Abb.3
Hinten am Kotflügel rechts.

Abb.6
Auf dem Druckspeicher der
Vorderachsfederung.

14
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Operation_Pic_number:1

Abb.7
In der Kabine links.
Operation_Pic_number:1

Abb.8
In der Kabine, auf dem Deckel der
Bedienelemente für den Notbetrieb.
Operation_Pic_number:1

Abb.9
An der Frontladerschwinge links und rechts.
Operation_Pic_number:1

Abb.10
In der Kabine links am Querholm der
Frontscheibe.

15
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
EG - Konformitätserklärungen
Die folgende Konformitätserklärung verbleibt beim Besitzer und ist von ihm aufzubewahren.
Text-module

Über den Frontlader


EG - Konformitätserklärung
entsprechend der EG - Richtlinie 98/37/EG
Wir
AGCO GmbH
D - 87616 Marktoberdorf

erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt

FENDT Frontlader, Typen Gr.3S/60, Gr.3S/63, Seriennummer siehe Fahrzeugdatenkarte

den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Richtline 98/37/EG, sowie den
Anforderungen der anderen einschlägigen EG - Richtlinien entspricht.

Zur sachgerechten Umsetzung der in der EG-Richtlinie genannten Sicherheits- und Gesundheitsan-
forderungen wurden folgende Normen und / oder technische Spezifikationen herangezogen:

DIN EN 12525

Marktoberdorf, den 22.06.1998


........................................................
H. Reiter, H. Merschroth
Text-module

Die Verwendung von Geräten, die nicht durch FENDT freigegeben oder empfohlen sind, ist nicht zu-
lässig.
Änderungen und Umbauten am Traktor können dazu führen, dass Ansprüche auf Gewährleistung für
Mängel erlöschen oder ausgeschlossen sind.
Die ist vor allen Dingen dann der Fall, wenn die Änderung oder Umbauten zur Entstehung eines Man-
gels geführt oder die Folgen eines Mangels verstärkt haben.
Außerdem können Änderung oder Umbauten zu Gefahren bei der Benutzung des Traktors führen, die
vom Sicherheitskonzept nicht gedeckt sind und für die der Benutzer allein verantwortlich ist.
Dies gilt insbesondere bei Überschreiten der zulässigen Lasten und Gewichte.

16
BEDIENUNG
1. Fahrersitz und Beifahrersitz
Warnung:
Fahrersitz nie während der Fahrt verstellen (Unfallgefahr)!
Bei vorhandenem Sicherheitsgurt, Sicherheitsgurt immer anlegen.

1.1 Fahrersitz 1.2 Super Komfortsitz (auf Wunsch)


Text-module
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.1 Abb.2
Text-module Text-module

A = Automatische Gewichts- und Höhenein- A = Automatische Gewichts- und Höhenein-


stellung. stellung.
B = Dreheinrichtung B = Dreheinrichtung
C = Längsverstellung C = Längsverstellung
D = Rückenlehnenverstellung D = Rückenlehnenverstellung
E = Bandscheibenstütze (Wölbung) Betäti- E = Bandscheibenstütze (Wölbung).
gung mechanisch mit Handrad. F = Sitzpolster (Tiefenverstellung).
F = Sitzpolster (Tiefenverstellung). G = Sitzpolster (Neigungsverstellung).
G = Sitzpolster (Neigungsverstellung). H = Horizontalfederung (ein/aus).
H = Horizontalfederung (ein/aus). I = Vertikalfederung (In vier Stufen von
I = Vertikalfederung (In vier Stufen von weich bis hart einstellbar).
weich bis hart einstellbar). J = Rückenlehnenverlängerung
J = Rückenlehnenverlängerung K = Unter der Abdeckung:
K = Unter der Abdeckung: Befestigungspunkt für Sicherheitsgurt.
Befestigungspunkt für Sicherheitsgurt. L = Sitzheizung

17
BEDIENUNG
1.3 Beifahrersitz

Warnung:
Sicherheitsgurt immer anlegen.

Operation_Pic_number:1

Abb.3
Text-module

● Bewegliche Teile hochklappen.


● Haltebügel hochklappen, zum Einrasten in
Richtung Fahrersitz ziehen.

18
BEDIENUNG
2. Anzeigeinstrumente und Bedienungselemente
2.1 Bedienelemente vorne
Operation_Pic_number:1

Abb.4
Text-module

A = Handbremse
B = Kupplungspedal
C = Lenkradverstellung und schneller Fahrtrichtungswechsel.
D = Seitlich am Lenkturm, Bedienelemente für Heizung und Gebläse.
E = Kombischalter
F = Glühanlaßschalter
G = Multifunktionsarmlehne
H = Fußgas
I = Bremspedale
J = Unter der Abdeckung, Bedienelemente für den Notbetrieb.
K = Bedienkonsole rechts.
L = Handgas

19
BEDIENUNG
2.2 Glühanlaßschalter 2.4 Lenkradverstellung
Operation_Pic_number:1

Warnung:
Lenkrad nie während der Fahrt ver-
stellen!

Operation_Pic_number:1

Abb.5
Text-module

0 = Verbraucher aus, Schlüssel abziehbar.


I = Verbraucher allgemein, Schlüssel nicht
abziehbar + Vorglühen (automatisch).
II = Starten + Verbraucher.

2.3 Kombischalter
Operation_Pic_number:1

Abb.7
Text-module

● Hebel hochziehen, Lenkrad in gewünschte


Position bringen, (siehe auch BEDIENUNG
Kapitel 16).

2.5 Schneller Fahrtrichtungs-


wechsel
Operation_Pic_number:1

Abb.6
Text-module

A = Blinker rechts.
B = Blinker links.
C = 1. Bei eingeschaltetem Licht Wechsel
zwischen Abblend- und Fernlicht bzw.
umgekehrt.
2. Bei ausgeschaltetem Licht Lichthupe.
D = Signalhorn.
E = Scheibenwaschanlage (Wischer läuft
nach).
F = Scheibenwischer mit Intervallschaltung
Abb.8
und Dauerbetrieb.
● Taster (A) betätigen.

Der Traktor verzögert bis zum Stillstand und be-


schleunigt in die entgegengesetzte Richtung bis
zur vorher gefahrenen Getriebeübersetzung,
(siehe auch BEDIENUNG Kapitel 7.7).

20
BEDIENUNG
2.6 Armaturenbrett
Operation_Pic_number:1

Abb.9
Text-module

A = Vielfachanzeige H = Folientasten der Drehzahlanzeige (siehe


B = Füllstandsanzeige auch BEDIENUNG Kapitel 2.8).
C = Betriebszustandsanzeige J = Folientasten der Geschwindigkeitsan-
D = Kontrolleuchten zeige (siehe auch BEDIENUNG Kapitel
E = Beleuchtung und Positionsleuchten 2.8).
F = Warnblinkschalter K = Notbetrieb (siehe auch STÖRUNGEN
G = Folientasten des Bordinformators (siehe UND ABHILFE Kapitel 5).
auch BEDIENUNG Kapitel 25).

Text-module
Blinker links, Farbe grün. Tempomat ein.
Vorglühkontrolle, Farbe rot.
Blinker rechts, Farbe grün.
Ladekontrolle, Generator lädt nicht. Farbe
rot. Bei Ausfall einer der Kontrolleuchten Fahrtrich-
Fernlicht, Farbe blau. tung vorwärts/rückwärts kann eine Ersatzan-
zeige auf der Vielfachanzeige (A) aktiviert wer-
Blinkkontrolle 1. Anhänger, Farbe grün. den (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 25.5).
Text-module
Blinkkontrolle 2. Anhänger, Farbe grün.
Selbsttätige Dimmfunktion
Warnleuchte, Farbe rot. für die Kontrolleuchten Fahrtrichtung vorwärts/
rückwärts, Allrad, Differentialsperre und zugehö-
Fahrtrichtung vorwärts, Farbe grün. rige Taste.
Bei Dämmerung oder Dunkelheit kann die Dim-
Fahrtrichtung rückwärts, Farbe grün. mung von Hand verstellt werden!
Durch Drücken einer der beiden Tasten
Allrad eingeschaltet, Farbe grün. nimmt die Helligkeit zu bzw. ab.

Differentialsperre eingeschaltet, Farbe rot.

21
BEDIENUNG
2.7 Füllstandsanzeige 2.8 Betriebszustandsanzeige
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.10 Abb.11
Text-module Text-module

A = Kraftstoffvorrat A = Schlupfanzeige in %
B = Motortemperatur (nur bei Radarsensor auf Wunsch).
Wenn Balken im roten Bereich, Motor B = Geschwindigkeitsanzeige in km/h.
Text-module
sofort entlasten und etwa 2 Minuten bei Bei Schlepper mit Radarsensor umschaltbar mit
1000 U/min abkühlen lassen, dann ab- den Tasten:
stellen.
auf theoretische Geschwindigkeitsmes-
C = Druckluftvorrat
sung aus Getriebedrehzahl.
D = Betriebsnetzspannung
auf tatsächliche Geschwindigkeitsmes-
sung aus Signale vom Radarsensor, Sym-
bol (C) erscheint.
Über 15 km/h wird automatisch auf theoretische
Geschwindigkeitsmessung umgeschaltet,
Schlupfanzeige (A) und Symbol (C) erlöschen.

Hinweis:
Zur genauen Anzeige, Justierung der Ge-
schwindigkeitsanzeige unter Einsatzbedin-
gungen durchführen (siehe auch BEDIE-
NUNG Kapitel 25.2).
Text-module

D = Fahrbereichsanzeige.
der geschaltete Fahrbereich wird durch
einen Punkt (D) angezeigt.
E = Drehzahlanzeige.
in U/min umschaltbar mit den Tasten:
Text-module
auf Motordrehzahl Symbol (H) erscheint.

auf Drehzahl Heckzapfwelle Symbol (F)


erscheint.

auf Drehzahl Frontzapfwelle Symbol (G)


erscheint.

22
BEDIENUNG
2.9 Vielfachanzeige 2.10 Bedienelemente rechts
Für Warnmeldungen, Störungsmeldungen und Operation_Pic_number:1

Bordinformatorfunktion.
Operation_Pic_number:1

Abb.13
Text-module

A = Handgas
Abb.12 B = Hinter der Verkleidung, Gewinde M10
zum Anschrauben von Zusatzgeräten,
Im Grundzustand wird die Uhrzeit (A) und die
z.B. Funk oder Telefon, (siehe auch
Betriebsstundenzahl (B) angezeigt. Diese
WARTUNG UND PFLEGE Kapitel 19.7).
Grundanzeige wird durch Warnmeldungen,
Störungsmeldungen und Bordinformatorfunktion C = Sicherungen
unterbrochen. D = Dokumentenbox
E = Bedienterminal

23
BEDIENUNG
2.11 Multifunktionsarmlehne
Operation_Pic_number:1

Abb.14
Text-module

A = Fahrhebel (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 7.1).


B = Wahl der Beschleunigung (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 7.3).
C = Aktivierungstaste auf der Rückseite des Fahrhebels.
D = Stoptaste EHR-Zapfwellenautomatik (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 14.2).
E = Schwimmstellung Hydr.-Ventil grün oder blau (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 17.3).
F = Heben/Senken Hydraulikventil grün oder blau (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 17.3).
G = Schwimmstellung Hydr.-Ventil rot oder gelb (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 17.3).
H = Heben/Senken Hydraulikventil rot oder gelb (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 17.3).
I = Kraftheber-Zapfwellenautomatik Heck (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 14.2).
J = Kraftheber-Zapfwellenautomatik Front (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 14.2).
K = 3. Hydraulikkreis am Frontlader.
L = Kreuzschalthebel, Heben/Senken und Schwimmstellung Hydraulikventile gelb/blau oder rot/
grün (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 17.3).
M = Fahrbereichsschalter (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 7.4).
N = Neutraltaster mit LED-Neutralschaltung (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 7.2).
O = Fahrpedalfahren (auf Wunsch, siehe auch BEDIENUNG Kapitel 9.2).
P = Elektronische Motorsteuerung (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 9).
R = Fahrpedal Auflösung (auf Wunsch, siehe auch BEDIENUNG Kapitel 9.2).

24
BEDIENUNG
2.12 Bedienkonsole rechts
Operation_Pic_number:1

Abb.15
Text-module

A = Varioterminal (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 2.13).


B = Zusatzscheinwerfer (vorne oben am Dach; Funktion nur bei eingeschalteten Scheinwerfern,
die dann erlöschen).
C = Tiefenregulierung Heckkraftheber.
D = Schnellaushub Heckkraftheber.
Hinweis:
Nur bei Ausführung mit Frontzapfwelle, ist das Bedienmodul (Pfeil) vorhanden.
Mit dem Bedienmodul (Pfeil) können nur die Funktionen der Frontzapfwelle bedient werden, alle
anderen Fuktionen sind nicht aktiv.

Text-module
Text-module
Bedienung Frontzapfwelle Bedienung Heckzapfwelle und Heckkrafthe-
Zapfwelle EIN/AUS ber (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 10.1,
BEDIENUNG Kapitel 18).
Zapfwelle EIN/AUS
Zapfwelle Automatik

Zapfwelle Automatik

Schnelleinzug

Hitch-Lift

EHR-Automatik

25
BEDIENUNG
Text-module
Allrad (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 11). 2.13 Varioterminal
Allrad 100 % EIN/AUS Operation_Pic_number:1

Allrad Automatik EIN/AUS

Text-module
Differentialsperre (siehe auch BEDIENUNG
Kapitel 12).
Differentialsperre 100 % EIN/AU

Differentialsperre Automatik EIN/AUS

Abb.16
Text-module Text-module

Vorderachsfederung (siehe auch BEDIE-


NUNG Kapitel 13). Hinweis:
Federung gesperrt Bei tiefen Temperaturen kann es bis zu 20 Mi-
nuten lang, zu einer rot-orange Verfärbung,
Kontrastabschwächung und verzögerter Dar-
Federung EIN stellung kommen.
Bei hohen Temperaturen kann es zu einer
Kontrastabschwächung kommen.
Text-module

Text-module
Tempomat (siehe auch BEDIENUNG Kapitel ESC Taste
7.9). Taste 1x drücken (ca. 1 Sek.), Rück-
Speicher 1 schritt in die vorhergehende Funkti-
onsebene.

Speicher 2 Taste 2x schnell drücken, Rückschritt


in die Hauptmenüebene.

Text-module
Hydraulikventile (siehe auch BEDIENUNG Hinweis:
Kapitel 17.3). Bei einer Zusatzausrüstung Kamera, kann
Steuerung Hydraulikventile zwischen Schleppermenü, Gerätesteue-
Bedienung Kreuzschalthebel und Taster rungsmenü und Kameramenü gewechselt
am Fahrhebel werden dabei vertauscht. werden.
Text-module
Hydraulikventile verriegeln Nach dem Startbildschirm wird die folgende er-
ste Hauptmenüebene angezeigt.

Text-module
Heckzapfwelle Geschwindigkeitsvorwahl
(siehe auch BEDIENUNG Kapitel 10.1).
Zapfwelle neutral

Zapfwelle 540

Sparzapfwelle (540E)

Zapfwelle 1000

26
BEDIENUNG
Erste Hauptmenüebene
Operation_Pic_number:1

Abb.17
Text-module

Durch Drücken der Tasten (F1 - F5) gelangt man in die entsprechenden Funktionen.
F1 = -
F2 = EHR-Heck
F3 = Elektrische Ventile
F4 = Getriebeeinstellungen
F5 = Auf zweite Hauptmenüebene wechseln.

Anzeige des jeweiligen Betriebszustands von:

A = EHR-Heck
B = Elektrische Ventile
C = Tempomat
D = Programmierter Fahrtrichtungswechsel
E = Grenzlastregelung
F = Priorisiertes Ventil
G = Aktive Bordrechner
H = LBS-ISO Funktion (auf Wunsch)
K = Variotronic Ti - Funktionsanzeige
L = Traktor Management System (auf Wunsch)
M = Hydraulikventilaufheizung
N = Abgespeicherte Motordrehzahl aktiviert
O = Fahrpedalauflösung (auf Wunsch)
P = Fahrpedalfahren aktiviert (auf Wunsch)
S = Schlupfregelung aktiv (auf Wunsch)
U = EHR-Heck aktiv
V = Externe Ventilbetätigung (auf Wunsch)
W = Heckkraftheber - Schwimmstellung

27
BEDIENUNG
Zweite Hauptmenüebene Dritte Hauptmenüebene
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.18 Abb.19
Text-module Text-module

Durch Drücken der Tasten (F1 - F5) gelangt man Durch Drücken der Tasten (F1 - F5) gelangt man
in die entsprechenden Funktionen. in die entsprechenden Funktionen.
F1 = Bordrechner F1 = Kamerabild (auf Wunsch).
F2 = Terminaleinstellungen speichern F2 = Kamerabild spiegelverkehrt (auf
F3 = Gerätesteuerung Wunsch).
F4 = Variotronic Ti F3 = Quick Jump
F5 = Auf dritte Hauptmenüebene wechseln. F4 = Terminaleinstellungen
F5 = Auf erste Hauptmenüebene wechseln.
ESC-Taste drücken Text-module

Durch die 3 Drehregler (P1, P2, P3) können Ein-


● Darstellung kehrt zur ersten Hauptmen- stellungen vorgenommen werden oder
üebene zurück.
eine voreingestellte Menüseite (Quick Jump) an-
gewählt werden.
Text-module
Der für die Einstellungen gültige
Drehregler wird im Varioterminal
angezeigt.

ESC-Taste drücken
● Darstellung kehrt zur ersten Hauptmen-
üebene zurück.

28
BEDIENUNG
Automatische Dimmfunktion Operation_Pic_number:1

Die Helligkeit des Varioterminals paßt sich


automatisch an.
Der Dimmgrad kann bei Bedarf stufenlos
eingestellt werden.
Operation_Pic_number:1

Abb.21
● Drehregler (P1) zum Einstellen des Dimmgra-
des.

Stellungen der Balkenanzeige:

Abb.20 rechts = keine Dimmung.


Text-module
links = max. Dimmung.
Einstellung erfolgt in der dritten Hauptmen-
Zwischen beiden Stellungen ist der Dimmgrad
üebene
stufenlos einstellbar.
● Taste (F4) drücken.
Text-module

Das folgende Untermenü der Terminal-Einstel- Durch Drücken der Tasten (F1 - F5) gelangt man
lungen erscheint. in die entsprechenden Funktionen.
F1 = Keine Funktion.
F2 = Service-Funktion (ISO-LBS) für die
Werkstatt.
F3 = Service-Funktion für die Werkstatt.
F4 = Keine Funktion.
F5 = ISO-LBS (auf Wunsch).

ESC-Taste drücken.
● Darstellung kehrt zur ersten Hauptmen-
üebene zurück.

29
BEDIENUNG
2.14 Kamerafunktion (auf Wunsch) 2.15 Quick Jump
Text-module Text-module
Operation_Pic_number:1
Mit dieser Funktion kann direkt von der ersten
Hauptmenüebene aus, eine voreingestellte Me-
nüseite angewählt werden.
Drehregler (P1 - P3) leicht drehen, voreinge-
stellte Menüseite wird angewählt.

ESC-Taste drücken.
● Darstellung kehrt zur ersten Hauptmen-
üebene zurück.

Menüseiten auswählen
Operation_Pic_number:1

Abb.22
● Taste (F1) oder (F2) drücken.

Das folgende Untermenü der Terminal-Einstel-


lungen erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.24
● Taste (F3) drücken.

Das folgende Untermenü der Terminal-Einstel-


lungen erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.23
Text-module

ESC-Taste 2x schnell drücken.


● Wechsel zwischen Hauptmenü,Gerätemenü
und Kameramenü.

Helligkeit, Kontrast einstellen.


● Mit Drehregler (P1) kann die Helligkeit einge-
stellt werden.
● Mit Drehregler (P2) kann der Kontrast einge-
stellt werden.
Abb.25
● Mit Tasten (F2 - F4) gewünschte Menüseite
anwählen.

Tasten mehrmals drücken bis gewünschte Me-


nüseite erscheint.

● Mit Taste (F5) Funktion Ein- und Auschalten.


● Leuchtet LED grün: Funktion Eingeschaltet.
Text-module

30
BEDIENUNG
Auswahlliste der Sprungziele Geräteeinstellungen speichern
Die anwählbaren Sprungziele sind abhängig von Nur möglich, wenn Teach In, Automa-
der jeweiligen Ausstattung des Traktors, z. B. bei tikfunktion Kraftheber Zapfwelle, nicht
fehlendem Frontkraftheber wird dieses Sprung- aktiv sind.
ziel nicht in der Auswahlliste angeboten.
Heckkraftheber Gerätesteuerung
Nur möglich, wenn ein Geräteprojekt
vorhanden ist.

Heckkraftheber Einstellungen Teach In

Heckkraftheber Einstellungen Schlupf- Kamera


regelung

Elektrische Ventile Übersicht Kamera spiegelverkehrt

Elektrische Ventile 1-4 Terminaleinstellungen

Tempomat, Grenzlastregelung Diagnose Gerätesteuerung

Schnellreversierung Diagnose Traktor 1

Motordrehzal Min - Max Diagnose Traktor 2

Bordcomputer Übersicht TMS-Einstellungen

Bordcomputer 1- 4 Seite mit Drehzahlen

Geräteeinstellungen laden
Nur möglich, wenn Teach In, Automa-
tikfunktion Kraftheber Zapfwelle, nicht
aktiv sind.

31
BEDIENUNG
2.16 Kabinenoberteil vorne 2.17 Kabinenoberteil rechts
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.26 Abb.27
Text-module Text-module

A = Luftdüsen verstellbar. A = Zusatzbelüftung (siehe auch BEDIE-


B = Kabinenbeleuchtung NUNG Kapitel 3.2).
C = Beleuchtung Konsole rechts. B = Klimaanlage EIN/AUS und Temperatur-
regler (siehe auch ZUSATZGERÄTE
Kapitel 3).
C = Radioeinbau, Abdeckung ausschnei-
den. Stecker sind serienmäßig hinter der
Abdeckung vorhanden.
Arbeitsscheinwerfer vorn und am Rück-
spiegelhalter:
2 = Vorn und am Rückspiegelhalter.
1 = Vorn.
0 = Aus.
1 = Am Rückspiegelhalter.
2 = Vorn und am Rückspiegelhalter.

Arbeitsscheinwerfer hinten und am Kotflü-


gel:
2 = Hinten und am Kotflügel.
1 = Hinten.
0 = Aus.
1 = Am Kotflügel.
2 = Hinten und am Kotflügel.
Scheibenwischer und Scheibenwaschan-
lage hinten.

Rundumkennleuchte.

Beheizbare Heckscheibe.

32
BEDIENUNG
2.18 Elektrischer Hauptschalter 2.19 Steckdosen
Text-module

(auf Wunsch) Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.29
Abb.28 Text-module

Text-module
A = Dauerstromsteckdose 25 A.
B = Steckdose 10 A.
Abschalt Bedingungen C = Gerätesteckdose.
● Motor AUS D = Steckdose (blau) für externe Impulszäh-
● Zündung AUS lung.
E = LBS-Steckdose (auf Wunsch) Kurz-
Hinweis:
schlußstecker muß aufgesteckt bleiben,
Nach Zündung AUS, ca. 45 Sekunden warten.
wegen Rückkoppelung.
Erst danach Hauptstrom abschalten, es wer-
den sonst die gespeicherten Einstellungen F = Steckdose für Kamera (auf Wunsch).
z.B. Variotronic Ti, nicht übernommen.
Text-module Pin - Belegung der LBS-ISO Geräte-
Hauptstrom abschalten
steckdose Kabine
Operation_Pic_number:1

● Schalter (Pfeil) nach unten schieben.


● Kippschalter (A) nach oben drücken.

Hinweis:
Ist der Hauptstrom ausgeschaltet, sind alle
Stromkreise ohne Funktion, außer die von
Radio, Uhr und Innenraumbeleuchtung.
Text-module

Hauptstrom einschalten
● Schalter (Pfeil nach unten schieben.
● Kippschalter (A) nach unten drücken.

Hinweis:
Erst nach dem Einschalten des Hauptstroms,
Zündung und Motor wieder einschalten. Es Abb.30
werden sonst die gespeicherten Einstellun- A = Steckdose in der Fahrerkabine.
gen z.B. Variotronic Ti, gelöscht. B = Stecker für ISO-LBS Terminal.
Pin 1 = nicht belegt.
Pin 2 = CAN-L Eingang.
Pin 3 = CAN-L Ausgang.
Pin 4 = CAN-H Eingang.
Pin 5 = CAN-H Ausgang.
Pin 6 = CAN-EN.
Pin 7 = Versorgung für angeschlossenes Gerät
(maximal mit 5A belastbar).
Pin 8 = CAN-GND.
Pin 9 = Masse für angeschlossenes Gerät.

33
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Pin - Belegung der ISO-LBS Geräte-
steckdose Heck
Operation_Pic_number:1

Abb.31
A = Anhängersteckdose
B = Elektrohydraulische Fremdregelung: Abb.33
Steckdose für externes Geberelement. A = ISO-LBS Steckdose für das Anbaugerät.
C = ISO-LBS Steckdose Heck (auf Wunsch). B = ISO-LBS Stecker für das Anbaugerät.
D = ABS Steckdose (auf Wunsch). Pin 1 = Masse 60A
Pin 2 = Masse 25A
Pin - Belegung der ABS Steckdose Pin 3 = 60A Leistungsversorgung
Pin 4 = 25A Versorgung Geräteelektronik
1 = +Ub 30 Pin 5 = Steuersignal zum Umschalten des Ab-
2 = +UB 15 schlußnetzwerkes, im Stecker gebrückt
3 = Elektronik Masse mit Pin 4
4 = Karosserie Masse Pin 6 = CAN-EN
5 = Kontrolleuchte Pin 7 = CAN-GND
Operation_Pic_number:1

Pin 8 = CAN-H
Pin 9 = CAN-L

Operation_Pic_number:1

Abb.32

Wichtig:
Bei angekuppeltem Anhänger muß die Kon-
trolleuchte (A) im Armaturenbrett bei Zün- Abb.35
dung EIN - AUS zur Funktionskontrolle, kurz
aufleuchten. A = Steckdose (A) vorn (nur bei Frontkraft-
heber).
Hinweis:
12 Volt Anschluß erforderlich.

34
BEDIENUNG
2.20 Reset - Funktion 3. Heizung und Belüf-
Hinweis:
Nur bei Fahrzeugstillstand ist die Reset- tung
Funktion anwählbar.
Operation_Pic_number:1

3.1 Heizung mit 3-Stufen-Ge-


bläse
Operation_Pic_number:1

Abb.36

Reset - Funktion auslösen.


● Kupplungspedal drücken. Abb.37
● Druckschalter (A) betätigen. Die Heizwirkung ist abhängig von der
Kühlwassertemperatur.
Reset - Funktion beenden.
● Schlepper anhalten.
● Zündung AUS/EIN schalten. Gebläse einschalten (Bedienknopf A).
Text-module

Gebläse aus.
Folgende Einstellungen werden bei Reset in
die Grundeinstellung gesetzt:
Gebläsestufe 1.
● Tempomat (Speicher 1 - Endgeschwindig-
keit, Speicher 2 - 10 km/h).
● Grenzlastregelung (14% Drückung zur Soll- Gebläsestufe 2.
drehzahl).
● Ventile (gültig für alle Ventile Heben 30 Ltr. Gebläsestufe 3.
Senken 30 Ltr. Zeit 10 Sekunden, Schwimm-
stellung aktiv).
● Hubwerk hinten (obere Endlage 100% Leiten des Luftstromes (Bedienknopf C).
oben, Zug- Lageregelung 100% Lage, Senk-
geschwindigkeit 50%). Ausströmdüsen geschlossen.

durch Ausströmdüsen im Fußraum.

durch Ausströmdüsen im Fußraum und


vor der Windschutzscheibe.
durch Ausströmdüsen vor der Wind-
schutzscheibe.
Text-module

Heizung einschalten (Bedienknopf B).


Durch Drehen des Bedienknopfes wird die Kabi-
nenheizung ein- u. ausgeschaltet und die ge-
wünschte Temperatur stufenlos eingestellt.

Hinweis:
Bei Betrieb der Klimaanlage alle Bedien-
knöpfe auf "0" stellen.

35
BEDIENUNG
Umluftbetrieb/Frischluftzuführung
Operation_Pic_number:1
3.2 Zusatzbelüftung im Kabi-
nendach
Text-module

Vorsicht:
Bei Sprüheinsatz des Traktors zur
Unkraut- oder Schädlingsbekämp-
fung Filtereinsatz (Aerosole) ein-
bauen. Nur Gebläsestufe 1 benut-
zen. Patrone nach jedem Sprühein-
satz sobald wie möglich gegen die
Normalpatrone austauschen. Filter-
beipackzettel beachten. Kabine und
Filter garantieren keinen absoluten
Schutz vor Schadstoffen! Vorschrif-
Abb.38 ten des Sprühmittelherstellers be-
achten!
Umluftbetrieb Operation_Pic_number:1

● Hebel (Pfeil) nach unten stellen.

Frischluftzuführung
● Hebel (Pfeil) nach oben stellen.

Abb.39
Text-module

Umluftbetrieb/Frischluft (A)
MIN = 100% Umluft - 0% Frischluft.
MAX = 0% Umluft - 100% Frischluft.
N = Normalstellung ca. 80% Umluft -
20% Frischluft.
0 = Keine Frischluft.

Je nach Stellung des Bedienknopfes erfolgt stu-


fenlose Mischung zwischen Umluftbetrieb und
Frischluftzuführung.
Text-module

Gebläse (B)
MIN = Minimale Gebläseleistung.
MAX = Maximale Gebläseleistung.
0 = Gebläse AUS.

Je nach Stellung des Bedienknopfes kann die


Gebläseleistung stufenlos erhöht werden.

36
BEDIENUNG
4. Rückspiegel 5. Inbetriebnahme
Vorsicht: 5.1 Täglich prüfen
Vor Fahrt- und Arbeitsbeginn Spie- Text-module

gel so einstellen, daß Fahrbahn und Traktor muß sich in ordnungsgemäßem Zustand
rückwärtiger Arbeitsbereich voll ein- befinden.
zusehen sind! Operation_Pic_number:1

Ausziehbare Rückspiegel
Operation_Pic_number:1

Abb.41
Text-module

● Kraftstoffstand prüfen, bei Bedarf Kraftstoff


durch Einfüllöffnung (A) nachfüllen.
Abb.40
Hinweis:
● Einstellung mit Schraube (Pfeil) auf Fahr- Nur freigegeben Dieselkraftstoff nach EN 590
zeugbreite bzw. Anhängerbreite. verwenden.
Kraftstoff bereits nach dem Arbeitseinsatz nach-
füllen, um Kondenswasserbildung zu vermei-
den.

Hinweis:
Auf Sauberkeit achten.
Keinen Kraftstoff verschütten.
● Ölstand im Motor prüfen (siehe auch WAR-
TUNG UND PFLEGE Kapitel 3.4).
● Ölstand im Getriebe prüfen (siehe auch
WARTUNG UND PFLEGE Kapitel 10.2).
● Druckluftkessel entwässern (siehe auch ZU-
SATZGERÄTE Kapitel 2.2).

37
BEDIENUNG
5.2 Winterbetrieb 6. Starten, Abstellen
Text-module

Batterie in gutem Ladezustand halten.


Bei Sommerdiesel, ab ca. -5 °C Fließverbesse- Gefahr:
rer nach Herstellerangaben beimengen. Vor den Starten sicherstellen, daß
Winterkraftstoff tanken, bis ca. -23 °C fließfähig. sich niemand im Gefahrenbereich
Bis -20 °C, Motorenöl 10W-40 einfüllen. des Motors/Traktors befindet.
Ab -20 °C, Motorenöl 5W-40 einfüllen. Starten des Motors nur vom Fahrer-
platz aus. Batterie nie kurzschließen.
Frostschutzmittel im Kühlwasser 35 -50 Vol. %.
Text-module
Motor nicht in geschlossenen Räu-
men laufen lassen!
Motorkühlwasserwärmer, Hydraulik- Anlaßkraftstoff (z.B. Startpilot) darf
und Getriebeölwärmer nicht verwendet werden!
(auf Wunsch).
● Heizerpaket über mitgeliefertes Kabel ans
Netz (230 V) anschließen. 6.1 Abspeicherfunktion
● Traktor starten.
Vorwärmzeit für Motorkühlwasser-Heizer min. 3 Text-module

Std. je nach Außentemperatur. Öltemperatur be- ● Es erscheint nachfolgendes Bild bei


achten.
- Traktor in Neutralstellung (Still-
Hinweis: stand)
Das Heizerpaket darf nur an die Netzleitung Operation_Pic_number:1

angeschlossen werden wenn diese mit einer


Fehlerstrom Sicherung abgesichert ist.

Hinweis:
Das Heizerpaket möglichst bei einer Öltem-
peratur über 0 °C anschließen, um eine Be-
einträchtigung des Öls zu verhindern.

Hinweis:
Bio–Hydrauliköl nicht über das Heizerpaket
erwärmen.

Hinweis:
Hydraulikölbehälter muß mindestens bis zur
Hälfte gefüllt sein. Abb.42
Taste (F4) = Gewählte Einstellungen (siehe
BEDIENUNG Kapitel 27.1) aktivieren.
Taste (F5) = Grundeinstellungen aktivieren.

Hinweis:
Die Seite "Letzte Einstellungen wiederher-
stellen" bleibt solange sichtbar, bis die Taste
(F4) oder (F5) betätigt wird.

38
BEDIENUNG
- Traktor im Fahrbetrieb 6.2 Starten des Motors
Einstellungen können nicht aktiviert werden.
Wichtig:
Wird nach dem Starten, sofort losgefahren, Traktor nicht ohne Batterie starten und be-
erscheint nachfolgendes Bild. treiben. Bei Nichtbeachtung wird der Dreh-
Operation_Pic_number:1
stromgenerator zerstört. Auf Warnmeldun-
gen bzw. Störungsmeldungen achten. Motor
sofort abstellen, falls erforderlich.

● Handbremse anziehen.
● Kupplungspedal durchtreten (Anlaßsperre ist
ausgeschaltet).
● Zapfwellen und andere Antriebe ausschalten.
● Elektr. Verbraucher möglichst ausschalten.
Operation_Pic_number:1

Abb.43
● Traktor anhalten und in Neutral schalten, Ab-
bildung BEDIENUNG Abb. 42erscheint. Abb.44
● oder - Taste (F5) drücken, das Hauptmenü er- ● Zündschlüssel auf I drehen, es leuchten:
scheint. ● LED-Neutralschaltung am Multifunktionshe-
bel.
Hinweis:
Die Seite "Letzte Einstellungen wiederher- Ladekontrollampe
stellen" bleibt solange sichtbar, bis die Taste
(F5) betätigt wird. Fahrtrichtungsanzeigen

Vorglühkontrolleuchte brennt.
Vorglühkontrolleuchte AUS - Motor Startbereit.

● Zündschlüssel auf II drehen und nach An-


springen des Motors auf I zurückführen.
● Ladekontrollampe muß erlöschen.

Hinweis:
Falls Motor bei sehr tiefen Temperaturen
nach ca. 20 Sek. nicht anspringt, Startvor-
gang abbrechen und erst nach etwa einer Mi-
nute wiederholen.
Vor neuem Startversuch Zündung ausschal-
ten.
Anlasser abkühlen lassen. Anlasser nicht be-
tätigen solange Motor noch dreht. Bei erfolg-
losen Startversuchen siehe "STÖRUNGEN
UND ABHILFE".

39
BEDIENUNG
6.3 Fremdstarten 6.4 Anschleppen
Warnung: Warnung:
Die nicht isolierten Teile der Pol-Zan- Anschleppen ist nicht möglich!
gen dürfen sich nicht berühren. Das
an den Pluspol angeklemmte Start-
hilfekabel darf nicht mit elektrisch
leitenden Fahrzeugteilen in Berüh- 6.5 Abstellen des Motors
rung kommen - Kurzschlußgefahr !
● Zündschlüssel auf "0" drehen.
Reihenfolge beim Anklemmen der Text-module

Starthilfekabel einhalten, um Fun-


kenbildung zu vermeiden ! Hinweis:
Nach Vollastbetrieb Motor nicht sofort abstel-
len, sondern etwa 2 Minuten bei ca. 1000
Bei teilweise entladener Batterie kann der Motor U/min. abkühlen lassen.
mit der Batterie eines anderen Traktors oder mit
einer zusätzlichen Batterie gestartet werden.
Operation_Pic_number:1

Abb.45
Text-module

● Mit Starthilfekabel Pluspol am Traktor mit


Pluspol der stromgebenden Batterie verbin-
den.
● Starthilfekabel zuerst am Minuspol der strom-
gebenden Batterie anschließen, danach am
Minuspol des Traktor anschließen.
● Motor des stromgebenden Traktors laufen
lassen.
● Bei laufendem Motor beide Kabel in umge-
kehrter Reihenfolge abklemmen.
● Pluspol muss immer abgedeckt sein.
Text-module

Hinweis:
Die stromgebende Batterie muß 12 Volt Span-
nung und etwa die gleiche Kapazität (Ah) wie
die der entladenen Batterie aufweisen.
Beim Fremdstarten muß der Motor sofort
nach dem Anschließen gestartet werden, da
sonst die stromgebende Batterie entladen
wird.
Eine Verwechslung der Pole muß ausge-
schlossen sein.
Nur Starthilfekabel mit ausreichend großem
Querschnitt und mit isolierten Pol-Zangen
verwenden.
Entladene Batterie nicht vom Bordnetz tren-
nen.
Nach längerer Stillstandszeit kann die Batte-
rie mit einem Ladegerät (12 Volt) aufgeladen
werden.

40
BEDIENUNG
6.6 Abstellen und Sichern des 7. Vario-Getriebe
Traktors
7.1 Fahrhebel
Warnung: Operation_Pic_number:1

Bei Verlassen des Traktors Hand-


bremse anziehen, Motor abstellen,
Hydraulikgeräte absenken, Zünd-
schlüssel abziehen. Traktor ausrei-
chend gegen Wegrollen sichern. An
Steigungen Unterlegkeil benutzen.
Liegengebliebenes Fahrzeug auf öf-
fentlichen Straßen mit Warnblink-
licht und Warndreieck sichern.

Warndreieck
Operation_Pic_number:1

Abb.47
Text-module

A = Übersetzungsänderung vorwärts.
B = Übersetzungsänderung rückwärts.
C = Schneller Fahrtrichtungswechsel
(Schnellreversieren mit Fahrhebel).
D = Tempomat EIN.

Abb.46
Unterbringung des Warndreiecks (Pfeil) links
vom Fahrersitz am Kabinenboden (Warndreieck
ist nicht im Lieferumfang enthalten).
Bestellempfehlung für Warndreieck:
GEKA GmbH 73054 Eislingen / Fils
Schloßstraße 97
Telefon 07161 / 99903-0
Telefax 07161 / 99903-99

41
BEDIENUNG
7.2 Neutralschaltung 7.3 Beschleunigungsverhalten
einstellen
Warnung: Operation_Pic_number:1

Vor Verlassen des Traktors Neutral-


stellung einschalten und Hand-
bremse betätigen.

Beim Starten des Motors oder beim Betätigen


der Handbremse schaltet das Getriebe in Neu-
tralstellung.
Operation_Pic_number:1

Abb.49
Text-module

● Durch den Schalter (Pfeil) können auch wäh-


rend der Fahrt vier verschiedene Beschleuni-
gungsstufen gewählt werden.

Bei gleichbleibender Betätigung des Fahrhebels


in eine Richtung und bei gleichbleibender Motor-
drehzahl, nimmt die Fahrgeschwindigkeit in Be-
Abb.48 schleunigungsstufe I am langsamsten bzw. in
Text-module

● Durch den Neutraltaster (N) kann die Neutral- Beschleunigungsstufe IV am schnellsten zu.
schaltung ein- oder ausgeschaltet werden.
In Stufe I ist die Geschwindigkeitsveränderung
Anzeigen bei eingeschalteter Neutralstel-
über die Tastatur am Armaturenbrett von 0,02
lung.
km/h bis 0,5 km/h einstellbar (gültig bei Motor-
1. LED (N1) leuchtet. nenndrehzahl).
2. Fahrtrichtungsanzeigen (C) blinken. Die folgende Tabelle zeigt die Geschwindigkeits-
3. Anzeige Uhrzeit und Betriebsstunden (D) auf änderung bei einmaligem Antippen des Fahrhe-
der Vielfachanzeige. bels und die Zeit bis zum Erreichen der Höchst-
ETNum-list
geschwindigkeit bei permanent ausgelenktem
Anzeigen bei ausgeschalteter Neutralstel- Fahrhebel in den jeweiligen Beschleunigungs-
lung. stufen.
1. LED (N1) leuchtet nicht.
2. Fahrtrichtungsanzeigen (C) leuchten. Stufe 1x Antippen 0 bis 50 km/h
3. Anzeige AKTIV-Symbol (E) auf der Vielfach- I 0,02-0,5 km/h 250-45,5 sec
anzeige. II 0,5 km/h 45,5 sec
4. Achtungleuchte (F) blinkt. III 1 km/h 23,8 sec
ETNum-list
IV 2 km/h 10 sec
Werte bei Motornenndrehzahl.
Hinweis: Text-module

Die Neutralstellung kann bei betätigter Hand-


bremse mit dem Neutraltaster ausgeschaltet Hinweis:
werden (Anfahrhilfe). In der Tempomatfunktion wird die Anpas-
Wird innerhalb 30 Sekunden die Handbremse sung an die gespeicherte Geschwindigkeit, je
nicht geöffnet, wird das Getriebe wieder in nachdem welche Beschleunigungsstufe ge-
Neutral geschaltet. schaltet ist, langsamer oder schneller durch-
geführt. Stellung I ist dabei nicht program-
mierbar.

42
BEDIENUNG
Geschwindigkeitsänderung Stufe I 7.4 Fahrbereichsschaltung
einstellen
Operation_Pic_number:1

Warnung:
Beim Umschalten des Fahrbereichs
kommt es zu einer Zugkraftunterbre-
chung, nicht in Gefäll-und Stei-
gungsstrecken auslösen.

Operation_Pic_number:1

Abb.50
Text-module
Vorgehensweise:
Taste drücken, Bild (K) erscheint.

Eine der Tasten mehrmals drücken, bis das


Symbol (X) blinkt.

Taste drücken, Bild (W) erscheint, Ge-


schwindigkeit wird in km/h angezeigt.
Eine der Tasten mehrmals drücken, bis der
gewünschte Wert erscheint. Abb.51
Der angezeigte Wert wird sofort übernom-
men, dauerhaftes Abspeichern nur über Der geschaltete Fahrbereich wird durch einen
ESC - Betätigung. Punkt (A) angezeigt. Der gewählte Fahrbereich
Taste sooft drücken bis Uhrzeit und Be- durch einen blinkenden Punkt dargestellt.
Text-module
triebsstunden auf der Vielfachanzeige er- ● Durch den Taster (M) kann der Fahrer je nach
scheinen. Einsatz zwischen Fahrbereich I und Fahrbe-
reich II umschalten.
Hinweis:
Beschleunigungsverhalten einstellen bei Hinweis:
ausgeschalteter Neutralstellung nicht mög- Es wird immer der zuletzt gewählte Fahrbe-
lich. reich angesteuert, auch nach Aus- und Ein-
Text-module
schalten der Zündung.
Text-module

Einsatzempfehlung
Stufe I = Verwenden bei Sonderarbeiten z.B. FAHRBEREICH I (Feld)
Strassenfräse. Bei schwerem Ackereinsatz mit einer Fahrge-
Stufe II = Verwenden im Acker, bei schweren schwindigkeit von:
Zugarbeiten. 0,02 - 24 km/h vorwärts.
Stufe III = Verwenden im Acker, bei schweren 0,02 - 17 km/h rückwärts.
Zugarbeiten. Text-module

Stufe IV = Verwenden bei Transportarbeiten.


FAHRBEREICH II (Straße)
Bei schneller Transportfahrt mit einer Fahrge-
schwindigkeit von:
0,02 - 50 km/h vorwärts.
0,02 - 40 km/h rückwärts.
Text-module

43
BEDIENUNG
Schalten im Fahrzeugstillstand 7.5 Fahreinsatz
● Neutralstellung anwählen oder
● Kupplung betätigen.
Warnung:
● Gewünschten Fahrbereich schalten.
Text-module Bergabfahren nur mit eingerückter
Kupplung. Nicht in Neutralstellung
Schalten während der Fahrt von schalten.
Fahrbereich I in II Ab einer Motordrehzahl von 2600
U/min wird die Getriebeübersetzung
Keine Fahrbereichsschaltung möglich bei: nicht mehr in Richtung langsamer
● Neutralstellung geschaltet. verstellt, zur Verringerung der Ge-
● Getrieböltemperatur unter 10°C. schwindigkeit Bremse betätigen.
● Motorbremse betätigt.
Text-module
Operation_Pic_number:1

Schalten während der Fahrt von


Fahrbereich II in I
Keine Fahrbereichsschaltung möglich bei:
● Fahrgeschwindigkeit über 20 km/h.
● Neutralstellung geschaltet.
● Motordrehzahl über 2300 U/min.
● Getrieböltemperatur unter 10°C.
● Motorbremse betätigt.

Hinweis:
Bei ungünstigen Bedingungen z.B. Kälte,
kann eine Fahrbereichsschaltung in der me-
chanischen Neutralstellung enden. Zugkraft- Abb.52
unterbrechung , Fahrbereichsschaltung mit Text-module

Taster (M/ BEDIENUNG Abb. 51) wiederholen. Vorwärts Anfahren aus dem Stillstand:
Tempomat- und Schnellreversierfunktion de- ● Aktivierungstaste (C) auf der Rückseite des
aktiviert. Fahrhebels drücken.
● Bewegt man den Fahrhebel nach vorne, setzt
sich der Traktor vorwärts in Bewegung und be-
schleunigt.
● Läßt man den Hebel los, kehrt er selbstständig
in die Mittelstellung zurück, die Geschwindig-
keit bleibt konstant.
● Bewegt man den Fahrhebel nach hinten, verzö-
gert der Traktor, er wird abgebremst, bis er
kraftschlüssig zum Stillstand kommt.
Text-module

Rückwärts Anfahren aus dem Still-


stand:
● Aktivierungstaste (C) auf der Rückseite des
Fahrhebels drücken.
● Bewegt man den Fahrhebel nach hinten, setzt
sich der Traktor rückwärts in Bewegung und
beschleunigt.
● Läßt man den Hebel los, kehrt er selbstständig
in die Mittelstellung zurück, die Geschwindig-
keit bleibt konstant.
● Bewegt man den Fahrhebel während der Rück-
wärtsfahrt nach vorne, verzögert der Traktor,
bis er kraftschlüssig zum Stillstand kommt.
Text-module

Hinweis:
Es ist auch möglich den Fahrhebel auszulen-
ken und danach erst die Aktivierungstaste zu
drücken.
Hinweis:
Warnton bei Rückwärtsfahrt (auf Wunsch).

44
BEDIENUNG
7.6 Turbokupplungsfunktion Bei jedem Kaltstart ist die Turbokupplungsfunk-
Text-module
tion automatisch wieder aktiv.
Die Getriebesteuerung bietet eine Turbokupp-
Text-module
lungsfunktion. Diese ermöglicht ein Anfahren
und Anhalten des Traktors allein mit dem Gas- Anfahren mit der Turbokupplungs-
pedal. funktion
Dadurch: ● Leerlaufdrehzahl einstellen.
1. Kein Abwürgen des Motors bei schwierigen ● Bremse betätigen.
Verhältnissen. ● Aktivierungstaste drücken und mit Fahrhebel
2. Kein Durchrutschen der Räder. gewünschte Fahrtrichtung wählen.
● Bremse lösen und durch Gasgeben anfahren.
3. Volle Kraftübertragung ab ca. 1250 U/min Mo-
● Traktor mit Fahrhebel auf gewünschte Fahr-
tordrehzahl.
geschwindigkeit bringen.
ETNum-list

Turbokupplungsfunktion abschalten Hinweis:


Operation_Pic_number:1 Nur kurzzeitig über die Turbokupplungsfunk-
tion (ca. 1 min) anhalten.
Bei Dauerbelastung im Fahrbetrieb Motor-
drehzahl nicht unter 1250 U/min.
Kupplungspedal nur kurzzeitig betätigen.
Text-module

Anhalten am Berg
● Fahrhebel gegen die momentane Fahrtrich-
tung bewegen.

Der Traktor verzögert bis er kraftschlüssig zum


Stillstand kommt. Aktivsymbol blinkt.

Hinweis:
Abb.53 Unter einer Motordrehzahl von 1250 U/min ist
Schlupf durch die Turbokupplungsfunktion
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
zu erwarten, abhängig von der Last.
erscheint. Text-module
Operation_Pic_number:1

Kupplungspedal
Mit dem Kupplungspedal kann der Traktor beim
Geräteanbau dosiert gesteuert werden.
Bei plötzlich auftretenden Gefahren kann der
Traktor durch Treten auf Kupplung und Bremse
angehalten werden.
Text-module

Endgeschwindigkeitsregelung
Die Endgeschwindigkeitsregelung ist eine Tem-
pomatfunktion um Motordrehzahlschwankungen
automatisch auszugleichen.

Abb.54 T E A
Abschaltbedingungen: ca.33 km/h 32,5 km/h 31 km/h
1. Motor läuft. ca.44 km/h 43,5 km/h 42 km/h
2. Keine Fehlermeldung vorhanden. ca.51 km/h 50,5 km/h 49 km/h
3. Getriebe in Neutral.
T = Angezeigte Endgeschwindigkeit.
4. System nicht im Notbetrieb.
E = Einschaltgeschwindigkeit.
ETNum-list A = Ausschaltgeschwindigkeit.
● Durch die Taste (F2) kann dieTurbokupp- Die Regelung wird abgebrochen beim Betäti-
lungsfunktion ein- oder ausgeschaltet wer- gen des:
den.
1. Fahrhebels.
Bei eingeschalteter Funktion wird das Symbol
2. Bremspedals (auch Einzelradbremse).
(A) wie dargestellt ausgegeben, ist die Funktion
ausgeschaltet ist das Symbol durch ein rotes 3. Motorbremspedals.
Kreuz markiert. 4. Kupplungspedals.

45
BEDIENUNG
7.7 Fahrtrichtungswechsel ● Taster (A) nach vorne oder hinten gedrückt
halten.
Der Traktor verzögert bis zum Stillstand und be-
schleunigt in die gewünschte Richtung, bis zur Der Traktor verzögert bis zum Stillstand, bei Los-
vorher gefahrenen Getriebeübersetzung. lassen des Taster (A) wird die zuletzt gefahrene
Der Fahrtrichtungswechsel kann: Fahrtrichtung, Getriebeübersetzung wieder an-
- durch den Taster am Hebel der Lenkradverstel- gefahren.
lung,
Während des Verzögerns wird die vorgewählte
- durch den Fahrhebel,
Fahrtrichtung durch Blinken, die aktive Fahrt-
ausgelöst werden. richtung durch Dauerlicht angezeigt.
Text-module
Der Fahrtrichtungswechsel wird abgebro-
chen bei Betätigen des: Fahrtrichtungswechsel durch Fahr-
1. Fahrhebels. hebel
2. Neutraltasters. Operation_Pic_number:1

ETNum-list
Folgende Faktoren blockieren die Funktion,
führen aber nicht zum Abbruch:
1. Grenzlastregelung.
2. Endgeschwindigkeitsregelung.
3. Motordrehzahl größer 2600 U/min.
4. Turbokupplungsfunktion.
ETNum-list

Wichtig:
Eine nicht fertig ausgeführte Schnellrever-
sierung wird durch blinkende Fahrtrich-
tungsanzeigen angezeigt. Bei Aufhebung der
Blockierung, wird der angewählte Fahrtrich- Abb.56
tungswechsel ausgeführt. Text-module

● Aktivierungstaste (C) auf der Rückseite des


Hinweis: Fahrhebels drücken. Fahrhebel während der
Je nach Beschleunigungsstufe wird der Re- Fahrt nach links auslenken.
versiervorgang schneller oder langsamer
durchgeführt. Ist kein Fahrtrichtungswechsel programmiert
(siehe auch BEDIENUNG Kapitel 7.8 ), verzö-
gert der Traktor bis zum Stillstand und beschleu-
Fahrtrichtungswechsel durch Taster nigt in die entgegengesetzte Richtung bis zur
an der Lenkradverstellung vorher gefahrenen Getriebeübersetzung.
Operation_Pic_number:1

Während des Verzögerns wird die vorgewählte


Fahrtrichtung durch Blinken der entsprechenden
Anzeige (B) die aktive Fahrtrichtung durch Dau-
erlicht angezeigt.

Hinweis:
Warnton bei Rückwärtsfahrt (auf Wunsch).

Abb.55
● Taster (A) nach vorne oder hinten betätigen.

Der Traktor verzögert bis zum Stillstand und be-


schleunigt in die entgegengesetzte Fahrtrich-
tung bis zur vorher gefahrenen Getriebeüberset-
zung.

46
BEDIENUNG
7.8 Programmierter Fahrtrich- Operation_Pic_number:1

tungswechsel
Text-module

Hinweis:
Die eingestellten Werte werden nur bei 1800
U/min erreicht.
Durch das Bedienterminal läßt sich eine Ge-
schwindigkeit für Vorwärtsfahrt, als auch eine für
Rückwärtsfahrt vorprogrammieren.
Operation_Pic_number:1

Abb.59
Die eingestellten Geschwindigkeiten werden
durch die Anzeigen (A und B) dargestellt.
Die Anzeige (C) zeigt die aktuelle
Fahrgeschwindigkeit an, unter 0,5 km/h
Wechsel von km/h in m/h.
Anzeige von 100 m/h bis 500 m/h.

Geschwindigkeiten einstellen
Abb.57 ● Mit Drehregler (P1) Geschwindigkeit vorwärts
einstellen.
Die Eingestellten Werte werden in der Anzeige ● Mit Drehregler (P2) Geschwindigkeit rück-
(A/C) angezeigt. wärts einstellen.
Funktionsanzeige (B/D).
Anzeige rot Geschwindigkeit für Eingestellte Geschwindigkeit aktivie-
Fahrrichtungswechsel programmiert. ren
Operation_Pic_number:1

Anzeige weiß Geschwindigkeit für


Fahrrichtungswechsel nicht programmiert.
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.60

Eingestellte Geschwindigkeit Vorwärts akti-


vieren
Abb.58 ● Taste (F1) drücken
● Anzeige (A) wechselt von weiß auf rot.
● Taste (F1) drücken, das folgende Untermenü
erscheint. Eingestellte Geschwindigkeit Rückwärts ak-
tivieren
● Taste (F2) drücken
● Anzeige (B) wechselt von weiß auf rot.

Funktionsanzeige erscheint auch, auf der ersten


Hauptmenüebene (siehe BEDIENUNG Abb.
57).

47
BEDIENUNG
Gespeicherte Geschwindigkeit an- 7.9 Tempomat
steuern
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Die Tempomatfunktion aktivieren ist nur
möglich, ab einer Motordrehzahl von über
1300 U/min (ausgenommen bei TMS).
Durch den Tempomaten wird die aktuelle Ge-
schwindigkeit ohne Speicherung gehalten.
Zusätzlich können zwei Geschwindigkeiten ge-
speichert werden, so daß das Schleppersystem
auf zwei unterschiedliche Gegebenheiten, wie z.
B. Ackerbetrieb und Straßenfahrt eingestellt
werden kann.
Nach Vorwahl steuert der Tempomat eine der
gespeicherten Geschwindigkeiten an.
Je nachdem welche Beschleunigungsstufe ge-
Abb.61 schaltet ist (siehe auch BEDIENUNG Kapitel
Text-module 7.3), wird die Anpassung an die gespeicherte
Geschwindigkeit langsamer oder schneller
Hinweis:
durchgeführt.
Die eingestellten Werte werden nur bei einer
Motordrehzahl von 1800 U/min erreicht.
Text-module Halten der aktuellen Geschwindigkeit
● Fahrhebel mit gedrückter Aktivierungstaste Operation_Pic_number:1

(C) während der Fahrt kurz nach links (zum


Fahrersitz) bewegen.

Hinweis:
Ist ein Fahrtrichtungswechsel programmiert,
verzögert der Traktor bis zum Stillstand und
beschleunigt in die entgegengesetzte Rich-
tung bis zur programmierten Getriebeüber-
setzung.

Hinweis:
Auf Wunsch, ertönt bei Rückwärtsfahrt, ein
Warnton.

Abb.62

Hinweis:
Es darf keine gespeicherte Geschwindigkeit
durch eine der Tasten (A/B) vorgewählt sein.

48
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.63 Abb.65
Text-module
Text-module

● Auf die gewünschte Geschwindigkeit be- Die gespeicherten Geschwindigkeiten werden


schleunigen durch die Anzeigen (A/B) dargestellt.
● Fahrhebel kurz nach rechts (vom Fahrersitz) ● Durch Drehregler (P2) Geschwindigkeit im
bewegen. Speicher 1 einstellen (Anzeige A).
● Durch Drehregler (P3) Geschwindigkeit im
Kontrolleuchte (A) brennt, Geschwindigkeit wird Speicher 2 einstellen (Anzeige B).
für 3 Sekunden auf der Vielfachanzeige (B) an-
gezeigt. Geschwindigkeiten vorwählen
Operation_Pic_number:1

Die aktuelle Geschwindigkeit bleibt jetzt unab-


hängig von der Motordrehzahl konstant.

Geschwindigkeiten speichern
Die Geschwindigkeiten bleiben auch nach dem
Ausschalten der Zündung erhalten.
Operation_Pic_number:1

Abb.66
Text-module

Vorwahl bei nicht aktivierter Tempomatrege-


lung
● Taste (A) (Speicher 1) oder Taste (B) (Spei-
cher 2) kurz drücken.
Abb.64 Entsprechende Diode neben dem Taster leuch-
tet.
Die Eingestellten Werte werden in der Anzeige
(A/C) angezeigt. Je nach Vorwahl leuchtet Anzeige 1 oder 2
Funktionsanzeige (B/D). (siehe BEDIENUNG Abb. 69) violet.
Anzeige violet Geschwindigkeit für
Tempomatfunktion programmiert. Je nach Vorwahl leuchtet Anzeige B oder D
(siehe BEDIENUNG Abb. 64) violet.
Anzeige weiß Geschwindigkeit für
Tempomatfunktion nicht programmiert. Eine vorgewählte Geschwindigkeit kann durch
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü erneutes Betätigen der entsprechenden Taste
erscheint. wieder zurückgenommen werden.

49
BEDIENUNG
Vorgewählte Geschwindigkeit an- ETNum-list

7.10 Grenzlastregelung
steuern Text-module
Operation_Pic_number:1
Die Grenzlastregelung tritt automatisch in Funk-
tion, wenn die Motordrehzahl bei Belastung
sinkt. Dabei verringert der Traktor über die Ge-
triebesteuerung automatisch die Fahrgeschwin-
digkeit, so daß die Motordrehzahl nicht weiter
abfällt, abhängig von der Einstellung der Grenz-
lastregelung
Einstellung der Grenzlastregelung
Operation_Pic_number:1

Abb.67
Text-module

● Fahrhebel während der Fahrt kurz nach


rechts ( vom Fahrersitz) bewegen.
Je nach Vorwahl leuchtet Anzeige 1 oder 2
(siehe BEDIENUNG Abb. 69) grün.
Je nach Vorwahl leuchtet Anzeige B oder D
(siehe BEDIENUNG Abb. 64) grün.
Abb.68
Die Geschwindigkeit des vorgewählten Spei-
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
chers wird angesteuert und bleibt jetzt unabhän-
erscheint.
gig von der Motordrehzahl konstant. Operation_Pic_number:1

Durch Verstellen der gespeicherten Geschwin-


digkeit mit dem jeweiligen Drehregler, kann die
Tempomatgeschwindigkeit den Einsatzbedin-
gungen angepaßt werden.
Beim Betätigen der jeweils anderen Speicherta-
ste (siehe BEDIENUNG Abb. 66/A,B), regelt der
Tempomat auf die neue Zielgeschwindigkeit.
Kontrolleuchte (A / siehe BEDIENUNG Abb. 67)
brennt, Geschwindigkeit wird für 3 Sek. auf der
Vielfachanzeige (B / siehe BEDIENUNG Abb.
67) angezeigt.

Hinweis:
Das Ansteuern der gespeicherten Geschwin- Abb.69
digkeiten ist nur bei fahrendem Traktor mög- Text-module

Der eingestellte Grad der Motordrückung wird


lich. durch die Balkenanzeige (C), z. B. 14 % darge-
Der gespeicherte Wert kann in beiden Fahr- stellt.
bereichen und in beiden Fahrtrichtungen ak-
tiviert werden. ● Durch den Drehregler (P1) kann der Grad der
Wird die gewählte Geschwindigkeit nicht er- Motordrückung von 0 % - 30 % eingestellt
reicht, Einstellung der Grenzlastregelung werden.
überprüfen. Hinweis:
Text-module Die Änderungen werden sofort wirksam. Da-
Tempomatfunktion ist solange aktiv bis: durch kann der Traktor während des Einsat-
1. Kupplungspedal betätigt wird. zes auf die jeweiligen Gegebenheiten abge-
2. Bremspedal betätigt wird (auch Einzelrad- stimmt werden.
bremse). Die Grenzlastregelung verstellt die Getriebe-
3. Fahrhebel betätigt wird. übersetzung nur in Richtung langsamer. Ein
4. Neutraltaster betätigt wird. erneutes Beschleunigen, wenn der Motor
5. Motorbremse betätigt wird. wieder hochdreht, kann entweder manuell
6. Motordrehzahl unter 1300 U/min. abfällt (aus- mit dem Joystick oder automatisch über die
genommen bei TMS). aktivierte Tempomatfunktion erfolgen. Auch
7. Fahrbereichsschaltung geschaltet wird. bei aktivem TMS erfolgt die Beschleunigung
automatisch.
50
BEDIENUNG
7.11 Motordrehzahlen abspei- ● Mit Drehregler (P2) Motordrehzahl im Spei-
cher 2 einstellen (Anzeige B).
chern Die gespeicherten Motordrehzahlen werden
Durch das Varioterminal lassen sich mit den durch die Anzeigen (A und B) dargestellt.
Drehreglern (P1/P2) Motordrehzahlen abspei-
chern. Hinweis:
z.B. Drehzahl 1 Arbeitsdrehzahl - Vollgas. Höchste einstellbare Motordrehzahl ist die
Motorabregeldrehzahl.
z.B. Drehzahl 2 Vorgewendedrehzahl - Stand-
Kleinste einstellbare Motordrehzahl ist die
gas. Leerlaufdrehzahl + 10 U/min.
Operation_Pic_number:1
Der eingestellte Wert kann mit dem Fußgas
übersteuert werden.

Abgespeicherte Motordrehzahlen ab-


rufen
Operation_Pic_number:1

Abb.70
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.73
Text-module
Abrufen der größeren eingestellten Mo-
tordrehzahl (z.B. Arbeitsdrehzahl - Voll-
gas). LED leuchtet.

Motormanagement (auf Wunsch).

Abrufen der kleineren eingestellten Mo-


Abb.71 tordrehzahl (z. B. Vorgewendedrehzahl -
Standgas). LED leuchtet.
● Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.72
Text-module

● Mit Drehregler (P1) Motordrehzahl im Spei-


cher 1 einstellen (Anzeige A).

51
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
7.12 Abschleppvorschrift
Operation_Pic_number:1

Abb.74
● Auf dem Varioterminal erscheint Anzeige (A), Abb.75
für aktivierte abgespeicherte Motordrehzahl.
Text-module
Die Funktion Motordrehzahlen wird bei fol- ● Deckel im Kabinenboden öffnen, bzw. entfer-
genden Bedingungen beendet: nen.
● Hilfsbetätigung (A) auf Fahrbereichsschal-
1. Geschwindigkeit größer 18 km/h und die tung aufstecken.
Fussbremse wird betätigt. ● Getriebe in Neutral schalten (Mittelstellung),
2. Geschwindigkeit größer 18 km/h und die Mo- nachfolgendes Bild muß in der Vielfachan-
torbremse wird betätigt. zeige erscheinen.
3. Erneutes Betätigen der Abruftasten. Operation_Pic_number:1

4. Handgasbetätigung
ETNum-list

Abb.76

Hinweis:
Schleppgeschwindigkeit max. 10 km/h.
Schleppdistanz max. 8 km.

52
BEDIENUNG
8. Kraftstoffverbrauchs-
Operation_Pic_number:1

messung
8.1 Kraftstoffverbrauchsmes-
sung aktivieren
Operation_Pic_number:1

Abb.79
A = Aktueller Kraftstoffverbrauch.
B = Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch.
Messung ab Traktor START oder
Taste (F3) drücken, Anzeige wird auf "0"
zurückgesetzt.
C = 1. Summenzähler (z.B. Vergleiche zwi-
Abb.77 schen gleicher Arbeit, mit verschiedenen
Fahrweisen).
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
erscheint. Messung ab Traktor START oder
Operation_Pic_number:1 Taste (F4) drücken, Anzeige wird auf "0"
zurückgesetzt.
D = 2. Summenzähler (z.B. Vergleiche zwi-
schen gleicher Arbeit, mit verschiedenen
Fahrweisen).
Messung ab Traktor START oder
Taste (F5) drücken, Anzeige wird auf "0"
zurückgesetzt.
Text-module

Hinweis:
Maximaler Wert des Summenzählers 30 000
Liter, danach fängt die Messung wieder bei 0
an.

Abb.78
● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.

53
BEDIENUNG
9. Traktor Management 9.1 Motormanagement
System (TMS) (auf Wunsch) Vorsicht:
Text-module
Bei aktivem Motormanagement kann
Textmodule
die Motordrehzahl bis zur maxima-
BETRIEBSART 1 len Motordrehzahl ansteigen.
Fahrhebel - Motormanagement aus
Mit dem Fahrhebel wird die Getriebeüberset-
zung eingestellt, die Motordrehzahl wird mit dem Hinweis:
Fußgaspedal eingestellt. Drehzahleinstellungen mit dem Handgaspoti
Text-module werden übersteuert aber nicht untersteuert.
Text-module

BETRIEBSART 2 Hinweis:
Fahrhebel - Motormanagement ein Bei aktivem TMS hat die Tempomatfunktion
keine Motordrehzahlbegrenzung z.B. auch
Mit dem Fahrhebel wird die Fahrgeschwindigkeit
bei Standgas kann der Tempomat aktiviert
eingestellt, die Motordrehzahl und Getriebeüber-
werden.
setzung wird automatisch eingestellt. Operation_Pic_number:1

Hinweis:
Bei aktivem TMS wird beim programmierten
Fahrtrichtungswechsel die Geschwindigkeit
unabhängig von der Motordrehzahl angefah-
ren.
Text-module

BETRIEBSART 3
Fahrpedal - Motormanagement ein
Mit dem Fahrpedal wird die Fahrgeschwindigkeit
eingestellt, die Motordrehzahl und Getriebeüber-
setzung wird automatisch eingestellt.

Hinweis: Abb.80
Bei aktivem TMS wird beim programmierten
Fahrtrichtungswechsel nur die aktuelle Ge- Hinweis:
schwindigkeit angefahren. Sind abgespeicherte Motordrehzahlen mit
den Speichertasten (A) aktiviert, werden die
eingestellten Werte auch bei aktivem Motor-
management nicht über- oder unterschritten
(z.B. bei Arbeiten mit der Zapfwelle).

Motormanagement einschalten
Operation_Pic_number:1

Abb.81
● Taste (A) drücken.
● LED (B) leuchtet.
● Anzeige (C) erscheint.
Text-module

Nachdem die gewünschte Fahrgeschwindigkeit


erreicht ist, wird die Motordrehzahl soweit wie
möglich abgesenkt.

54
BEDIENUNG
9.2 Fahrpedal - Betrieb Fahrtrichtung anwählen mit dem
Fahrhebel
Fahrpedalfunktion aktivieren Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.82 Abb.83
● Taster (A) nach vorne drücken. ● Aktivierungstaste (A), auf der Rückseite des
B = Anzeige erscheint auf dem Variotermi- Fahrhebels drücken.
nal. ● Fahrhebel nach vorne oder hinten bewegen.
C = Anzeige erscheint auf der Vielfachan- ● Mit Fahrpedal losfahren.
zeige.
Hinweis: Hinweis:
Beim Einschalten der Fahrpedalfunktion, Nach einmaliger Fahrtrichtungsaktivierung,
wird automatisch das Traktor Management kann der Fahrtrichtungswechsel auch mit
System (TMS) zugeschaltet. dem Fahrhebel - nach links, Aktivierungsta-
Text-module
ste gedrückt - durchgeführt werden.

Fahrpedalfunktion abschalten Hinweis:


● Taster (A) nach hinten drücken. Im Fahrersitz befindet sich eine Anfahrsiche-
Text-module rung. Wird im Fahrzeugstillstand der Fahrer-
sitz länger als ca. 3 Sekunden verlassen, wird
Funktionsanzeigen die Anfahrsicherung aktiv. Die Fahrtrichtung
Auf der Vielfachanzeige. muß neu gewählt werden.
Erscheint für ca. 2 Sek. wenn
Fahrpedalfahren aktiviert wird Fahrpedal Auflösung
oder solange keine Fahrtrich- Operation_Pic_number:1

tung vorgewählt wird.

Erscheint für ca. 2 [Link]


Fahrpedalfahren ausgeschaltet
wird.

Erscheint wenn Fahrhebel beim


Fahrpedalfahren in die aktuelle
Fahrtrichtung ausgelenkt wird,
gleichzeitig ertönt ein Warnton. Abb.84
Es können verschiedene
Geschwindigkeitsbereiche eingestellt werden
Ein Beschleunigen mit dem Fahrhebel ist nicht
von 0 - 5 km/h "kleinster" Bereich, bis maximale
möglich.
Höchstgeschwindigkeit "größter" Bereich.

55
BEDIENUNG
Verzögern mit Fahrhebel
Operation_Pic_number:1
9.3 Motordrehzahlbereich fest-
legen
Text-module

Es kann beim Arbeiten mit TMS von Vorteil sein,


den Regelbereich der Motordrehzahl (Solldreh-
zahl) nach oben oder nach unten zu begrenzen.
Operation_Pic_number:1

Abb.85
Bei Fahrpedal - Betrieb kann zusätzlich mit dem
Fahrhebel verzögert werden.
Fahrhebel entgegen der aktuellen Fahrtrichtung
auslenken. Abb.86
Mit dem Beschleunigungsschalter (A) kann die ● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
Verzögerung (I langsamer - IV schneller) erscheint.
beeinflusst werden. Operation_Pic_number:1

Abb.87
Text-module

● Mit Drehregler (P1) maximale Motordrehzahl


im Speicher 1 einstellen (Anzeige A).
● Mit Drehregler (P2) mimale Motordrehzahl im
Speicher 2 einstellen (Anzeige B).

Hinweis:
Höchste einstellbare Motordrehzahl ist die
Motorabregeldrehzahl.
Kleinste einstellbare Motordrehzahl:
obere Bandgrenze 1300 U/min - max.
untere Bandgrenze Leerlaufdrehzahl - max.

Motor-Regelbereich, zum aktivieren entspre-


chende Taste betätigen.

F1 = Motor-Regelbereich im Fahrbetrieb ak-


tiv.
F2 = Motor-Regelbereich bei eingeschalteter
Zapfwelle Front/Heck aktiv.
F3 = Motor-Regelbereich beim Betätigen ei-
nes Hydraulikventils aktiv.
F4 = Motor-Regelbereich beim Absenken ei-
nes Hubwerks Front/Heck aktiv.

56
BEDIENUNG
Funktionsanzeige Motor-Regelbereich beim Betätigen
Operation_Pic_number:1
eines Hydraulikventils aktiv.

Motor-Regelbereich beim Absenken


eines Hubwerks Front/Heck aktiv.

Text-module

Hinweis:
Beim Betätigen der Fußbremse oder Motor-
bremse wird die Motorregelung unterbro-
Abb.88 chen, nach dem Lösen der Fußbremse ist die
Motorregelung wieder aktiv.
Auf der Hauptmenüseite erscheinen Bei Traktor Stillstand und Getriebe in Neutral-
verschiedene Funktionsanzeigen. stellung ist die Motorregelung für Zapfwelle
Front/Heck oder Hydraulikventil oder Hub-
werk Front/Heck aktiv.
Motor-Regelbereich im Fahrbetrieb Wird der Fahrrersitz bei fahrendem Traktor
aktiv. und /oder Getriebe nicht in Neutral, länger als
3. Sekunden verlassen, wird die Motorrege-
lung abgeschaltet.
Text-module
Motor-Regelbereich im Fahrbetrieb
oder bei eingeschalteter Zapfwelle
Front/Heck oder beim Betätigen ei-
nes Hydraulikventils oder beim Ab-
senken eines Hubwerks Front/Heck
aktiv.

Motor-Regelbereich bei eingeschal-


teter Zapfwelle Front/Heck oder
beim Betätigen eines Hydraulikven-
tils oder beim Absenken eines Hub-
werks Front/Heck aktiv.

Motor-Regelbereich beim Betätigen


eines Hydraulikventils oder beim Ab-
senken eines Hubwerks Front/Heck
aktiv.

Motor-Regelbereich bei eingeschal-


teter Zapfwelle Front/Heck oder
beim Absenken eines Hubwerks
Front/Heck aktiv.

Motor-Regelbereich bei eingeschal-


teter Zapfwelle Front/Heck oder
beim Betätigen eines Hydraulikven-
tils aktiv.

Motor-Regelbereich bei eingeschal-


teter Zapfwelle Front/Heck aktiv.

57
BEDIENUNG
10. Zapfwellen
Gefahr:
Motor abstellen vor Anschließen bzw. Abbauen der Gelenkwelle und vor Reinigungs-,
Wartungs- und Reparaturarbeiten an Zapfwellengeräten. Stillstand des Zapfwellenge-
rätes abwarten!
Zapfwelle nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht sind!
Auf vorgeschriebene Rohrüberlappungen der Gelenkwelle achten. Bei Arbeiten mit
der Zapfwelle darf sich niemand im Gefahrenbereich aufhalten!
Es dürfen sich beim Anschließen bzw. Abbauen der Gelenkwelle keine Personen, ins-
besondere keine Kinder, in der Kabine aufhalten.
Bei nachlaufenden Geräten Gelenkwelle mit Freilauf verwenden!
Unachtsamkeit im Bereich sich drehender Antriebswellen kann schwere oder tödliche
Verletzungen zur Folge haben.

10.1 Heckzapfwelle Zapfwellenschutzhülse


Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Nach Zapfwellenarbeit, Drehzahlvor-
wahl auf "0" stellen und Schutzhülse
auf Zapfwellenstummel aufsetzen!

Wichtig:
Wird das zulässige Drehmoment einsatzbe-
dingt überschritten, Gelenkwelle mit Über-
lastkupplung verwenden.

Gelenkwellenanbau
Zur Vermeidung von Ungleichförmigkeit,
richtiges Anlenken der Gelenkwelle beachten. Abb.90
A = Falsch Drehrichtung der Zapfwelle siehe Pfeil.
B = Richtig
Operation_Pic_number:1 Zapfwellenschutz
Operation_Pic_number:1

Abb.91
Vor dem Betrieb der Heckzapfwelle,
Zapfwellenschutzblech (A) wie gezeigt anbauen.

Hinweis:
Abb.89 Ist die Anhängekupplung an der Stelle des
Zapfwellenschutzbleches abgesteckt ist der
Hinweis: Zapfwellenschutz nicht erforderlich.
Siehe auch Technisches Handbuch des Ge-
lenkwellenherstellers.
58
BEDIENUNG
Zapfwellendrehzahl vorwählen
Operation_Pic_number:1
10.2 Heckzapfwelle Ein- und
Ausschalten
Gefahr:
Vor Einschalten der Zapfwelle si-
cherstellen, daß sich niemand im
Bereich des Gerätes befindet!
Gewählte Zapfwellendrehzahl des
Traktors muß mit der zulässigen
Drehzahl des Gerätes übereinstim-
men!

Operation_Pic_number:1

Abb.92
● Mit einer der folgenden Tasten Zapfwellen-
drehzahl vorwählen.
Zapfwelle 540

Sparzapfwelle (540E)

Zapfwelle 1000

Zapfwelle Neutral Abb.93


Durch den Taster (A) kann die Heckzapf-
welle Ein- und Ausgeschaltet werden.
Hinweis:
Bei eingeschalteter Zapfwelle leuchtet die
Solange die Lampe neben der gedrückten Ta-
Lampe neben dem Drucktaster.
ste blinkt, ist der Umschaltvorgang noch
nicht beendet oder die Zapfwelle läuft noch. Der Einkuppelvorgang ist abhängig von der Be-
Die Zapfwelle kann nicht eingeschaltet wer- tätigungszeit des Drucktasters:
den. Unter 5 Sek.
Wenn die Lampe neben der gedrückten Taste Weicher Anlauf, Zapfwellenkupplung paßt sich
leuchtet, ist die Zapfwellendrehzahl geschal- automatisch den Erfordernissen des Gerätes an.
tet. Die Zapfwelle kann jetzt eingeschaltet Über 5 Sek.
werden. Drehzahl-und Fehlerüberwachung wird über-
gangen.
Hinweis:
Bei Getriebetemperaturen unter -10 °C. Hinweis:
- bei Zapfwellendrehzahlwechsel zuerst auf Ist beim Einschalten der Zapfwelle keine
Neutral schalten, ca 5 Sek. warten, erst dann Drehzahl vorgewählt, so schaltet die Zapf-
neue Zapfwellendrehzahl auswählen. welle nach kurzer Zeit wieder ab und es wird
- nach Zapfwellendrehzahlvorwahl, ca. 5 Sek. eine Warnmeldung auf der Vielfachanzeige
warten, erst dann Zapfwelle einschalten. ausgegeben.
Bei Zapfwellendrehzahlwechsel immer zuerst
in Neutral schalten, dann erst gewünschte
Zapfwellendrehzahl anwählen.
Bei schweranlaufenden Arbeitsgeräten vor
dem Abstellen, Heckzapfwelle ausschalten.

59
BEDIENUNG
Externe Betätigung
Operation_Pic_number:1
10.3 Frontzapfwelle (auf Wunsch)
Text-module

Gefahr:
Nach Zapfwellenarbeit, Schutzhülse
auf Zapfwellenstummel aufsetzen!

Zapfwellenschutzhülse
Operation_Pic_number:1

Abb.94
● Drucktaster (Pfeil) rechts oder links an der
Heckleuchte zum Ein- und Ausschalten drük-
ken.
Text-module

Sicherheitsschaltung
Zapfwelle läuft nur solange Drucktaster (Pfeil)
gedrückt wird.
Wird der Drucktaster solange gedrückt, bis die Abb.96
rote Lampe im Taster leuchtet, bleibt die Zapf-
welle eingeschaltet.

Flanschzapfwelle
Operation_Pic_number:1

Abb.95
Flanschzapfen 1 3/8" Evolventenprofil 21-teilig.
Flanschzapfen 1 3/8" Keilwellenprofil 6-teilig.

Hinweis:
Nur für Geräte mit einem Leistungsbedarf
von max. 103 kW/140 PS.

Wichtig:
Wenn Flanschzapfen (A) gewechselt wird,
Sechskantmuttern (B) mit 69 Nm festziehen.

60
BEDIENUNG
10.4 Frontzapfwelle Ein- und 10.5 Heck- und Frontzapfwel-
Ausschalten lenkupplung justieren
Gefahr: Gefahr:
Vor Einschalten der Zapfwelle si- Während des Justiervorganges
cherstellen, daß sich niemand im dreht die Zapfwelle kurz an.
Bereich des Gerätes befindet!
Durch die Justierung der Zapfwellenkupplung
Operation_Pic_number:1
wird der Einschaltvorgang dem jeweiligen Gerät
angepaßt, z.B. bei schwer anlaufenden Geräten.
Die so ermittelten Werte werden für die zukünfti-
gen Einschaltvorgänge benutzt.
Justierung nur mit angebautem Arbeitsgerät
durchführen.
Text-module

Heckzapfwellenkupplung justieren
● Motor starten.
Bei Störungsausgabe muß diese einzeln ge-
löscht werden.
Taste drücken und halten,

Abb.97
Die Drehrichtung der Frontzapfwelle ist in danach Taste drücken, die Stö-
Fahrtrichtung rechtsdrehend. rungsausgabe ist somit gelöscht.

Durch den Taster (B) kann die Frontzapf- Liegt keine Störungsmeldung vor:
welle Ein- und Ausgeschaltet werden. Taste drücken, es erscheint fol-
gendes Bild.
Bei eingeschalteter Zapfwelle leuchtet die
Lampe neben dem Drucktaster. Schlüsselsymbol blinkt.
Der Einkuppelvorgang ist abhängig von der Be-
tätigungszeit des Drucktasters:
Unter 5 Sek.
Weicher Anlauf, Zapfwellenkupplung paßt sich
automatisch den Erfordernissen des Gerätes an.
Über 5 Sek. Taste zweimal drücken, es er-
Drehzahl-und Fehlerüberwachung wird über- scheint folgendes Bild.
gangen.
Schlüsselsymbol blinkt.

Taste drücken, es erscheint


nächstes Bild.

Eingabecode 6034 für Heckzapf-


welle.

61
BEDIENUNG
Eine der Tasten drücken, bis die Taste drücken, es erscheint
gewünschte Zahl erscheint. nächstes Bild.

Eingabecode 7034 für Frontzapf-


welle.
Mit der Taste speichern.
Nach dem Speichern der letzten
Zahl erscheint folgendes Bild.
Beliebige Zapfwellendrehzahl
vorwählen und die Heckzapfwelle Eine der Tasten drücken, bis die
einschalten. gewünschte Zahl erscheint.

Text-module
Mit der Taste speichern.
Läuft die Justierung fehlerfrei ab, so erscheint Nach dem Speichern der letzten
die Meldung OK und die neuen Einstellwerte Zahl erscheint folgendes Bild.
des Sensors sind abgespeichert. Frontzapfwelle einschalten.
Werden fehlerhafte Werte festgestellt oder Be-
dingungen nicht erfüllt, erscheint die Fehlermel-
dung ERROR.
Taste drücken.

Text-module

● Durch Zündung AUS - EIN werden die neuen Läuft die Justierung fehlerfrei ab, so erscheint
Daten übernommen. die Meldung OK und die neuen Einstellwerte
Text-module des Sensors sind abgespeichert.
Werden fehlerhafte Werte festgestellt oder Be-
Frontzapfwellenkupplung justieren dingungen nicht erfüllt, erscheint die Fehlermel-
● Motor starten. dung ERROR.
Bei Störungsausgabe muß diese einzeln ge- Taste drücken.
löscht werden.
Taste drücken und halten,

● Durch Zündung AUS - EIN werden die neuen


Daten übernommen.
danach Taste drücken, die Stö-
rungsausgabe ist somit gelöscht.

Liegt keine Störungsmeldung vor:


Taste drücken, es erscheint fol-
gendes Bild.

Schlüsselsymbol blinkt.

Taste dreimal drücken, es er-


scheint folgendes Bild.

Schlüsselsymbol blinkt.

62
BEDIENUNG
11. Allradantrieb 12. Differentialsperre
Der Vorderradantrieb kann unter Last zu- oder
abgeschaltet werden. Gefahr:
Bei normaler Straßenfahrt wegen ungünstigem Nicht bei Straßenfahrt und in Kurven
Geräuschverhalten und erhöhtem Reifenver- benutzen.
schleiß, Vorderradantrieb nicht verwenden! Je- Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.
doch kann Zuschaltung bei schmieriger Fahr- Lenkbremse nicht betätigen.
bahn und bei Glatteis oder Schnee notwendig
werden. Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.99
Abb.98 Differentialsperre EIN/AUS
Allradantrieb EIN/AUS. Durch Drücken der Taste wird die Diffe-
Durch Drücken der Taste wird der Allrad- rentialsperre ein- und ausgeschaltet.
antrieb ein- und ausgeschaltet.
Bei eingeschaltetem Allradantrieb leuchtet die Bei eingeschalteter Differentialsperre leuchtet
Lampe neben der Taste und die Kontrolleuchte die Lampe neben der Taste und die Kontroll-
(K). leuchte (L).

Allradautomatik EIN/AUS. Differentialsperre (Automatik) EIN/AUS


Durch Drücken der Taste wird die Allrad- Durch Drücken der Taste wird die Diffe-
automatik ein- und ausgeschaltet. rentialsperren-Automatik ein- und aus-
geschaltet.
Der Allradantrieb schaltet automatisch über 20 Die Differentialsperre schaltet automatisch über
km/h aus, unter 20 km/h wieder ein. 20 km/h aus, unter 20 km/h muß sie neu einge-
Ebenso wird er bei einem Lenkeinschlag größer schaltet werden.
als 25° automatisch aus und kleiner als 25° wie- Ebenso wird sie bei einem Lenkeinschlag größer
der eingeschaltet. als 15° automatisch aus und kleiner als 15° wie-
Bei eingeschalteter Allradautomatik leuchtet die der eingeschaltet.
Lampe neben der Taste. Ebenso wird sie beim Betätigen der Fußbremse
Kontrolleuchte (K) leuchtet, wenn Allrad automa- aus und beim Loslassen der Fußbremse wieder
tisch zuschaltet. eingeschaltet.
Bei eingeschalteter Differentialsperren-Automa-
tik leuchtet die Lampe neben der Taste.
Kontrolleuchte (L) leuchtet, wenn Differential-
sperre automatisch zuschaltet.

63
BEDIENUNG
13. Vorderachsfederung 14. Automatikfunktion
Kraftheber und Zapf-
Gefahr:
Bei stillstehendem Schlepper be- welle
steht durch Ausheben und Absen-
ken des Schlepperrumpfes eine Ge- 14.1 Automatikfunktion Heck-
fahr für Personen, die sich in der
Nähe der Vorderachse aufhalten. kraftheber
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Die Schwingungstilgung ist in dieser Funk-
tion aktiv.
Durch diese Automatikfunktion kann die Bedie-
nung des Heckhubwerkes auf Taster am Fahr-
hebel umgeschaltet werden.

Automatikfunktion aktivieren
Operation_Pic_number:1

Abb.100
Funktionsauswahl ist nur bei laufendem Motor
möglich.

Federung AUS (Federungssperre).


Der Schlepperrumpf senkt sich auf den
Anschlag der Vorderachse ab. Abb.101
● Kraftheber entriegeln.
Federung EIN (Niveauregelung). ● Tiefenregulierung (G) Heck.
Bei stehendem Schlepper: Taste (N), Automatikfunktion Heckkraft-
Nach 3 Sek. Betätigungszeit der Taste heber EIN/AUS.
hebt sich der Schlepperrumpf im Bereich
des Gesamtfederweges an, solange die Die Automatikfunktion kann jederzeit abgeschal-
Taste gedrückt bleibt. tet werden.
Erst nach Überschreiten von 2 km/h stellt
sich der Schlepperrumpf auf die Mittel- Hinweis:
lage des Gesamtfederweges ein. Die Automatikfunktion kann über die Schnell-
Bei Geschwindigkeit über 2 km/h: aushubschalter (H) überbrückt werden.
Bei Tastendruck hebt sich der Schlepper- Beispiel:
rumpf und wird in der Mittellage des Ge- Hubwerk in Automatikfunktion, Schnellaus-
samtfederweges gehalten. hubschalter auf "Heben", Hubwerk hebt aus.
Die Lampen neben dem Automatiktaster (N)
Die Niveauregelung schaltet bei folgenden leuchten dabei weiterhin.
Faktoren vorübergehend ab: Die Automatikfunktion wird aber erst wieder
1. während des Bremsvorganges. aktiv, wenn der Schnellaushubschalter (H) in
2. unter 2 km/h Fahrgeschwindigkeit. Mittelstellung steht.
3. bei zu hoher Vorderachslast.
ETNum-list

Hinweis:
Beim Starten des Schleppers ist die zuletzt
gewählte Funktion geschaltet.

64
BEDIENUNG
Automatikfunktion bedienen
Operation_Pic_number:1
14.2 Automatikfunktion Zapfwelle
Durch diese Automatikfunktion kann das Ein- und
Ausschalten der Heck- und Frontzapfwelle auf Ta-
ster am Fahrhebel umgeschaltet werden.
Automatikfunktion aktivieren
Operation_Pic_number:1

Abb.102
● Wippschalter in Richtung (B1), Heckkrafthe-
ber geht in die Funktion "Regeln".

Das Hubwerk senkt sich auf den mit der Tiefen-


regulierung (G siehe BEDIENUNG Abb. 103) Abb.103
eingestellten Wert ab. ● Zapfwellengeschwindigkeit für die Heckzapfwelle
vorwählen, (siehe BEDIENUNG Kapitel 10.1).
Text-module
Taste (J), Automatikfunktion Heckzapf-
● Wippschalter in Richtung (B2), Heckkrafthe-
welle EIN/AUS.
ber geht in die Funktion "Heben".

Das Hubwerk hebt bis zu dem eingestellten obe- Taste (Q), Automatikfunktion Frontzapf-
ren Endanschlag aus. welle EIN/AUS.

● Stoptaste (C), Hubwerk bleibt in der aktuellen


Position stehen. Hinweis:
Die Automatikfunktion kann jederzeit abgeschal-
Anschließend kann das Hubwerk wieder über tet werden.
die Taster bewegt werden. Automatikfunktion bedienen
Operation_Pic_number:1
Text-module

Hinweis:
Die externen Taster Heben/Senken am Heck
des Traktors, sind in der Automatikfunktion
weiterhin aktiv und vorrangig.
Nach dem das Hubwerk durch die externen
Taster bewegt wurde, verriegelt die EHR, die
Automatikfunktion muß neu eingeschaltet
werden.

Abb.104
Text-module

● Taste (A1), Frontzapfwelle EIN.


● Taste (A2), Frontzapfwelle AUS.
● Wippschalter in Richtung (B1), Heckzapfwelle
EIN.
● Wippschalter in Richtung (B2), Heckzapfwelle
AUS.
● Stoptaste (C), Zapfwellen (Front/Heck) schalten
ebenfalls aus.
Text-module

Hinweis:
Das Einschalten der Zapfwellenautomatik kann
sowohl bei eingeschalteter als auch bei abge-
schalteter Zapfwelle erfolgen.
65
BEDIENUNG
14.3 Automatikfunktion Zapf- Standardeinstellungen für die Heck-
welle mit Kraftheber automatik verändern
Die Zapfwellenautomatik darf nicht eingeschal-
Durch diese Automatikfunktion kann das Ein- tet sein.
und Ausschalten der Front- und Heckzapfwelle,
sowie die Bedienung des Heckhubwerkes auf Taste drücken
Taster am Fahrhebel umgeschaltet werden.
Das Ein- und Ausschalten der Zapfwellen erfolgt Bild erscheint
dabei bei einer vorgegebenen Position des
Krafthebers.
Text-module

Automatikfunktion aktivieren
● Automatikfunktion Kraftheber aktivieren
(siehe auch BEDIENUNG Kapitel 14.1 ). Taste zweimal drücken
● Automatikfunktion Zapfwelle aktivieren (siehe
auch BEDIENUNG Kapitel 14.2 ).
Bild erscheint
Automatikfunktion bedienen
Operation_Pic_number:1

Eine der Tasten drücken, bis


Symbol AUTO links unten blinkt

Taste drücken

Bild erscheint
Abb.105
Text-module

● Taste (B1), Heckkraftheber geht in die Funk-


tion "Regeln". Die Heckzapfwelle schaltet ein,
wenn das Heckhubwerk eine vorgegebene
Position überfährt.
● Taste (B2), Heckkraftheber geht in die Funk- ● Kraftheber aktivieren (Schnellaushubschalter
tion "Heben". Die Heckzapfwelle schaltet aus, durchschalten)
wenn das Heckhubwerk eine vorgegebene ● Gewünschte Einschaltposition mit Hubwerk
Position überfährt. anfahren.
● Stoptaste (C), Hubwerk bleibt in der aktuellen ● Eine Zapfwellengeschwindigkeit
Position stehen. Falls die Zapfwelle einge- (1000/750/540) vorwählen.
schaltet ist, so schalten sie ab. Zapfwelle mit Drucktaster einschalten
Text-module

Hinweis:
Die Taster des Fahrhebels sind im Automatik- Bild erscheint,
betrieb mit den Tastern für den Normalbetrieb
gleichgestellt. Die Zapfwelle kann nach Betä-
tigung der Taster für den Normalbetrieb über
die Tasten am Fahrhebel wieder eingeschal-
tet werden.

Hinweis:
Bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 25 ● Gewünschte Ausschaltposition mit Hubwerk
km/h wird die Automatikfunktion abgeschal- anfahren.
tet. Zapfwelle mit Drucktaster ausschalten.
Wird der Fahrersitz länger als ca. 3 Sek. ver-
lassen wird die Automatikfunktion abgebro-
chen.
Text-module

66
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Zurückkehren zur Standardeinstel-
lung
Taste drücken .

Bild erscheint

Abb.106
Bei richtiger Durchführung erscheint Bild (J).
Erscheint Bild (K) muß die Einstellung
wiederholt werden. Taste zweimal drücken

Taste mehrmals drücken bis Da- Bild erscheint


tum und Uhrzeit in der Vielfach-
anzeige erscheinen.
Text-module

Eine der Tasten drücken, bis das


kleine Symbol AUTO rechts un-
ten blinkt

Taste drücken

Bild erscheint als Bestätigung,


daß der Standartwert wieder ak-
tiv ist.

Taste mehrmals drücken bis Uhr-


zeit und Betriebsstunden in der
Vielfachanzeige erscheinen.

67
BEDIENUNG
15. Bremsen 15.2 Handbremse
Gefahr:
Gefahr: Stehenden Traktor immer mit Hand-
Vor Beginn jeder Fahrt Funktion der bremse sichern, am Hang zusätzlich
Bremsen prüfen. Unterlegkeil einlegen.

15.1 Fußbremse Handbremse


Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Bei Straßenfahrt und bei allen Fahr-
ten mit druckluftgebremsten Anhän-
gern muß Einzelradbremsung aus-
geschlossen sein (Pedale verrie-
geln).

Operation_Pic_number:1

Abb.109
Text-module

Beim Betätigen der Handbremse wird das Ge-


triebe automatisch auf Neutral geschaltet, wenn
die Geschwindigkeit innerhalb 2 Sek. kleiner 2
km/h ist.

Abb.107
Operation_Pic_number:1

Abb.108
● Zur Einzelradbremsung (Lenkbremse)
Bremspedale entriegeln.
● Pedal für kurveninneres Rad treten.

Hinweis:
Lenkbremse nur bei langsamer Fahrt und nie
ruckartig betätigen; nicht bei eingelegter Dif-
ferentialsperre benutzen.

68
BEDIENUNG
15.3 Anhängerbremse 15.4 Motorbremse
Text-module

Bei Transportfahrten sind die landesspezifi- (auf Wunsch nur in Verbindung mit Druckluftan-
schen Vorschriften für die Bremssysteme der lage).
Operation_Pic_number:1
Anhänger verbindlich.
Hydraulisch gebremste Anhänger sind schlep-
perspezifisch nur bis 25 km/h zu empfehlen.
Über 40 km/h sind Druckluftgebremste Anhän-
ger erforderlich.

Abb.110
● Druckknopf (Pfeil) drücken.
Text-module

Motorbremse erst wirksam ab einer Motordreh-


zahl von 900 U/min.
Volle Bremswirkung nur bei hoher Motordreh-
zahl.

Hinweis:
Maximal zulässige Motordrehzahl 2600 U/min

69
BEDIENUNG
16. Lenkung 17. Hydraulik
Gefahr: Gefahr:
Fällt die hydraulische Hilfskraft an Bei Arbeiten mit Hydraulikgeräten
der Lenkung kompl. aus, bleibt der darf sich niemand im Arbeitsbereich
Traktor lenkbar. Jedoch ist dann aufhalten!
eine höhere Lenkkraft erforderlich. Es dürfen sich beim Anschließen
Fahrgeschwindigkeit nicht über 10 bzw. Abbauen von Hydraulikgeräten
km/h! keine Personen, insbesondere keine
Bei allen Funktionsstörungen an der Kinder, in der Kabine aufhalten.
hydrostatischen Lenkung Traktor Nicht unter angehobene Last treten!
sofort anhalten. Störungen von Kun- Unfallverhütungsvorschriften stets
dendienstwerkstatt umgehend be- beachten!
seitigen lassen. Nach der Hydraulikarbeit, Hydraulik-
Lenkrad nie während der Fahrt ver- ventile sperren.
stellen.

17.1 Allgemeine Hinweise zur


16.1 Lenkradverstellung Hydraulikarbeit
Lenkrad ist stufenlos 75 mm höhen- und 30° nei-
gungsverstellbar. Gefahr:
Operation_Pic_number:1
Beim Koppeln von Geräten an den
Traktor besteht Verletzungsgefahr!
Nie zwischen Traktor und Anbauge-
rät stehen. Traktor gegen Wegrollen
sichern (Feststellbremse, Unterleg-
keil)!

Außenbedienung für Dreipunktgestänge nur von


sicherem Standpunkt aus benutzen.
Anbaugeräte bei Straßenfahrt auf erforderliche
Höhe ausheben und Bedienhebel sichern. EHR-
Transportstellung beachten. Bei Pflugtransport
mit Laufradunterstützung Seitenabstützung ver-
Abb.111 riegeln, Oberlenker aushängen. Bei Kurvenfahrt
die weite Ausladung und die Schwungmasse
des Gerätes berücksichtigen.
Höhenverstellbar
Anbaugeräte bei Verlassen des Traktors ganz
● Hebel (A) bis halbe Höhe hochziehen.
absenken. Motor abstellen, Zündschlüssel ab-
Höhen- und neigungsverstellbar ziehen. Abgebaute Geräte standsicher abstel-
● Hebel ganz hochziehen. len.
Dreipunktgerät muß normgerechte Anschluß-
maße aufweisen; Anschlußzapfen ggf. mit ent-
sprechendem Kugelfangprofil für Schnellkuppler
ausrüsten.
Hydraulik nur bei warmem Öl belasten, ggf. vor-
her Motor einige Minuten mit mittlerer Drehzahl
laufen lassen.
Bei Überhitzung der Hydraulikanlage Traktor so-
fort anhalten.

70
BEDIENUNG
17.2 Ventilverriegelung Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.114
Abb.112 Bei eingeschalteter Ventilverriegelung erscheint
Text-module das Symbol (A) im Hauptmenü.
Hinweis:
Um die Hydraulikventile nicht unbeabsichtigt
zu aktivieren, sind beim Starten des Schlep-
pers alle Hydraulikventile verriegelt.
Durch die Taste kann die Ventilverriegelung
ein- und ausgeschaltet werden.
Es können nur die Ventile entriegelt werden, die
in den Untermenüs der Ventile nicht verriegelt
sind.
Operation_Pic_number:1

Abb.113

Ventile einzeln verriegeln.


● Durch die Taste (F1) kann die Ventilverriege-
lung ein- und ausgeschaltet werden.

Bei eingeschalteter Ventilverriegelung wird das


Symbol (A) wie dargestellt ausgegeben.

71
BEDIENUNG
17.3 Ventilausstattung 17.4 Ventile betätigen
Text-module
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Nach dem Starten des Schleppers müssen
die Ventile zunächst entriegelt werden (siehe
BEDIENUNG Kapitel 17.2).
Operation_Pic_number:1

Abb.115
Text-module

Die vier möglichen Hydraulikventile sind durch


die Farben gelb, blau, rot und grün in den Unter-
menüs der Ventile, auf den Bedienelementen
Abb.116
und auf den Verschlußdeckeln der Anschlüsse Text-module
Front und Heck gekennzeichnet. A = Heben
● Ventil gelb (Serie) Betätigungsrichtung (A). B = Senken/Drücken
● Ventil blau (Serie) Betätigungsrichtung (B). C = Schwimmstellung Ventile gelb und blau
● Ventil rot (Serie) Wipptaster (C). (rot, grün)
● Ventil grün (auf Wunsch) Wipptaster (D). D oder G= Schwimmstellung Ventil rot (gelb)
E oder H= Schwimmstellung Ventil grün (blau)
F = Keine Funktion

Wichtig:
Bei aktiver Zeitfunktion schaltet das Ventil
nach dem Betätigen erst nach Ablauf der ein-
gestellten Zeit aus.

Ventil-Betätigungsanzeige
Operation_Pic_number:1

Abb.117
Symbole (A,B) erscheinen, wenn ein Ventil
betätigt wird.

72
BEDIENUNG
Ventilbedienung umschalten Handbetrieb
Operation_Pic_number:1

Bei Ausfall der Elektronik können die einzelnen


Ventile auch von Hand betätigt werden.
Operation_Pic_number:1

Abb.118
Durch die Taste (A) kann die Bedienung der
Ventile umgeschaltet werden. Abb.120
Operation_Pic_number:1 ● Deckel am Einstieg rechts öffnen.
● Mit Schlüssel (SW 22) Ventil betätigen.
Betätigungsrichtungen:
A = Heben.
B = Senken.
C = Schwimmstellung.
Bild erscheint bei laufendem Mo-
tor, sobald ein Ventil von Hand
betätigt wird.

Abb.119 Hinweis:
Nach Handbetrieb ist die Betätigung der Ven-
A = Bedienung der Ventile (gelb, blau) über tile mit Kreuzschalthebel oder Wipptasten
den Kreuzschalthebel, Bedienung der erst nach Reset (Motor AUS/EIN) wieder mög-
Ventile (rot, grün) über die Wipptasten lich.
am Fahrhebel.
B = Bedienung der Ventile (rot, grün) über
den Kreuzschalthebel, Bedienung der
Ventilaufheizung
Ventile (gelb, blau) über die Wipptasten Um die Funktionssicherheit der Ventile
am Fahrhebel. unabhängig von der Temperatur gewährleisten
zu können, werden die Ventile zu Beginn des
Hinweis: Betriebes vorgewärmt.
Die Umschaltung bleibt auch nach erneutem Operation_Pic_number:1

Starten des Schleppers erhalten.


Steuerventile nicht dauernd in Arbeitsend-
stellung schalten (Hydraulikpumpe muß ge-
gen Druck fördern - Ölerwärmung).

Abb.121
Bei aktiver Aufheizfunktion erscheint das
Symbol (A)

73
BEDIENUNG
17.5 Prioritätsfunktion Operation_Pic_number:1

Text-module

Die Prioritätsfunktion verteilt die abrufbare Hy-


draulikölmenge an die vier Ventile.
Falls mehr als ein Steuergerät gleichzeitig betä-
tigt wird und die geforderte Ölmenge die maxi-
male Ölmenge überschreitet, werden die Öl-
mengen aller Teilnehmenden Steuergeräte pro-
zentual zurückgenommen.
Prioritätsfunktion für ein Ventil
Für ein Steuergerät kann die prozentuale Vertei-
lung abgeschaltet werden. Dieses Ventil erhält
immer die zuerst geforderte Ölmenge. Steht
mehr Öl zur Verfügung wird es prozentual auf
alle anderen Verbraucher aufgeteilt. Abb.124
● Die Ventilpriorisierung wird mit dem Taster F4
Prioritätsfunktion für ein Ventil akti- ein- und ausgeschaltet.
vieren Text-module

Bei aktiver Ventilpriorisierung wird das Symbol


Untermenü der Ventileinstellung aufrufen (A) wie dargestellt angezeigt.
Operation_Pic_number:1 Bei nicht aktiver Ventilpriorisierung wird das
Symbol (A) Durchgestrichen dargestellt ange-
zeigt.
Text-module

Einsatzbeispiel
Beim Betrieb einer Hydraulisch angetriebenen
Sämaschine, sollte der Motor mit konstanter
Drehzahl betrieben werden.

Abb.122
● Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
der Ventileinstellung erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.123
Dieses Menüfenster bietet einen Überblick über
die Einstellungen der einzelnen Ventile.
Farbliche Anzeige (A) des Priorisierten Ventils
(erscheint wenn ein Ventil priorisiert ist).
● Taste (F1 - F4) des gewünschten einzustel-
lenden Ventils drücken, das folgende Unter-
menü der Ventileinstellung erscheint.

74
BEDIENUNG
17.6 Ventile einstellen ● Ventilpriorisierung (H) erscheint wenn ein
Text-module
Ventil priorisiert ist.
Folgende Einstellungen können vorgenommen ● Bei aktiver Aufheizfunktion erscheint das
werden: Symbol (G)
1. Durchflußmenge ● Tasten (F1 - F4), Wechsel in das Untermenü
2. Zeitfunktion der einzelnen Ventile.
3. Ventilverriegelung
Beispiel:
4. Ventilpriorisierung
● Taste (F1) drücken, das folgende Untermenü
5. Heckbetätigung erscheint.
Operation_Pic_number:1

ETNum-list

Untermenü der Ventileinstellung auf-


rufen
Operation_Pic_number:1

Abb.127
● Durch die Taste "ESC" wird das Untermenü
wieder verlassen und es kann ein anderes
Ventil ausgewählt werden.
Abb.125
● Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü Durchflußmenge Heben/Senken ein-
der Ventileinstellung erscheint. stellen
Operation_Pic_number:1

(Einstellbereich von 1-80 l/min).


Operation_Pic_number:1

Abb.126
Dieses Menüfenster bietet einen Überblick über Abb.128
die Einstellungen der einzelnen Ventile.
Text-module
Balkenanzeige (A), Heben.
● Balkenanzeigen (A), Durchflußmenge heben Balkenanzeige (B), Senken.
● Balkenanzeigen (B), Durchflußmenge sen-
● Durch Drehregler (P1), Durchflußmenge "He-
ken
ben", durch Drehregler (P2) Durchflußmenge
● Balkenanzeigen (C), Betätigungszeit
"Senken" einstellen.
● Schloßsymbole (D), Ventilverriegelung EIN/
AUS Hinweis:
● Uhrsymbol (E), erscheint während das ent- Verändert sich nur die Balkenanzeige (A,B)
sprechende Ventil durch die Zeitfunktion ein- und die Anzeige (D) bleibt unverändert, liegt
geschaltet ist. eine Unterversorgung der Hydraulik vor. Mo-
● Zylindersymbol (F), erscheint während das tordrehzahl erhöhen.
entsprechende Ventil in Schwimmstellung ge-
schaltet ist.

75
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1

Zeitfunktion
Durch die Zeitfunktion kann die Betätigungszeit
der einzelnen Ventile eingestellt werden.
Bei einer Einstellung von 0 - 60 Sek, schaltet das
Ventil nach dem Betätigen, erst nach Ablauf der
eingestellten Zeit automatisch ab.
Bei einer Einstellung von über 60 Sek, bleibt das
Ventil nach dem Betätigen dauernd
eingeschaltet (Dauerfunktion für
Konstantverbraucher).
Operation_Pic_number:1

Abb.131
Zeitfunktion ein- und ausschalten
● Wird der Kreuzschalthebel über 80% auf He-
ben (A) oder Senken (B) bewegt, schaltet das
entsprechende Ventil ein.
● Bei erneutem Bewegen schaltet das Ventil
sofort wieder aus.
● Wird eine der Wipptasten auf Heben (A) oder
Senken (B) gedrückt, schaltet das entspre-
chende Ventil ein.
● Bei erneutem Drücken schaltet das Ventil so-
fort wieder aus.
Abb.129 Operation_Pic_number:1

Balkenanzeige (C), Betätigungszeit


Die Zahl über dem Balken zeigt die eingestellte
Betätigungszeit in Sekunden an.
● Durch Drehregler (P3), kann die Betätigungs-
zeit eingestellt werden.
Operation_Pic_number:1

Abb.132
Uhrsymbol (F), erscheint so lange das
entsprechende Ventil durch die Zeitfunktion
eingeschaltet ist.
Operation_Pic_number:1

Abb.130

Zeitfunktion vorwählen
● Taste (F2), Vorwahl Zeitfunktion EIN/AUS.

Bei vorgewählter Zeitfunktion wird das Symbol


(E) wie dargestellt ausgegeben.

Ist die Zeitfunktion nicht vorgewählt; wird das


Symbol (E) Durchgestrichen dargestellt ange-
zeigt.
Abb.133
Uhrsymbol (A), erscheint auch auf der ersten
Hauptmenüebene, so lange das entsprechende
Ventil durch die Zeitfunktion eingeschaltet ist.
76
BEDIENUNG
Schwimmstellung Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.136
Abb.134 Zylindersymbol (A), erscheint auch auf der
ersten Hauptmenüebene, so lange das
Schwimmstellung ein- und ausschalten entsprechende Ventil in Schwimmstellung ist.
● Wird der Kreuzschalthebel kurz über Senken
(B) hinaus gedrückt (Stellung C), schaltet das
entsprechende Ventil in Schwimmstellung.
● Bei erneutem Bewegen schaltet die
Schwimmstellung sofort wieder aus.
● Wird der Kreuzschalthebel bei vorgewählter
Zeitfunktion über 80% in Richtung Heben
(A) bewegt, wird die Schwimmstellung been-
det und das Ventil schaltet ein (siehe auch
Zeitfunktion).
● Wird Taste (D oder E) gedrückt, schaltet das
entsprechende Ventil in Schwimmstellung.
oder Wird eine der Wipptasten auf Senken
(B) gedrückt und gleichzeitig die entspre-
chende Taste (D oder E) gedrückt, schaltet
das entsprechende Ventil in Schwimmstel-
lung.
● Bei erneutem Drücken schaltet die Schwimm-
stellung sofort wieder aus.
● Wird die Wipptaste des in Schwimmstellung
geschalteten Ventiles bei vorgewählter Zeit-
funktion in Richtung Heben (A) gedrückt,
wird die Schwimmstellung beendet und das
Ventil schaltet ein (siehe auch Zeitfunktion).
Operation_Pic_number:1

Abb.135
Zylindersymbol (G), erscheint so lange das
entsprechende Ventil in Schwimmstellung
geschaltet ist.

77
BEDIENUNG
17.7 Externe Ventilbetätigung Operation_Pic_number:1

Text-module

(auf Wunsch)

Gefahr:
Beim Aktivieren und Betrieb der Ex-
ternen Ventilbetätigung, dürfen am
Hydraulikanschluss Front keine Ver-
braucher angekuppelt sein.

Hinweis:
Die Externe Ventilbetätigung kann nur für das
3. und 4. Ventil aktiviert werden.
Abb.139
Aktivieren der Externe Ventilbetäti- ● Die Externe Ventilbetätigung wird mit dem Ta-
gung ster (F5) ein- und ausgeschaltet.
Operation_Pic_number:1
A = AUS
B = EIN

Funktionsanzeige
Operation_Pic_number:1

Abb.137
● Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
der Ventileinstellung erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.140
Bei eingeschalteter externer Ventilbetätigung
erscheint das Symbol (A) im Untermenü der
Ventileinstellung.
Operation_Pic_number:1

Abb.138
● Taste (F3 - F4) des gewünschen einzustellen-
den Ventils drücken, das folgende Untermenü
der Ventileinstellung erscheint.

Abb.141
Bei eingeschalteter externer Ventilbetätigung
erscheint das Symbol (A) im Hauptmenü.

78
BEDIENUNG
Heckbetätigung
Operation_Pic_number:1
17.8 Hydraulikanschlüsse
Gefahr:
Beim Anschließen von Hydraulikzy-
lindern und -motoren ist auf richti-
gen Anschluß (Lastdruckseite des
Zylinders auf "+") der Hydraulik-
schläuche zu achten!
Bei Vertauschen der Anschlüsse
umgekehrte Funktionen (z.B. Heben/
Senken) - Unfallgefahr! Nach der Hy-
draulikarbeit, Hydraulikventile ver-
riegeln!

Text-module
Abb.142
Hinweis:
Mit Drucktaster (A) externe Ansteuerung Um einen unter Druck stehenden Hydraulik-
(Heben/Senken) des ausgewählten Ventils. Stecker besser anzukuppeln, entsprechen-
des Steuergerät auf Schwimmstellung schal-
Hinweis: ten.
Ventilbetätigung erfolgt solange der Druckta- Hydraulik-Stecker vor dem ankuppeln reini-
ster gedrückt ist. gen (abwischen).
Die Heckbetätigung hat Vorrang, vor den an-
gewählten Einstellungen am Bedienpult/Mul-
tifunktionsarmlehne. Hydraulikanschlüsse Heck
Operation_Pic_number:1

Die maximale Hydrauliköl Durchflußmenge


beträgt ca. 30 l/min.
Ist der Absperrhahn des Standard-Frontkraft-
hebers auf AUF ist auf diesem Ventil die Ex-
terne Ventilbetätigung nicht anwählbar.
Beim Betätigen der externen Ventilbetäti-
gung wird das entsprechende Ventil im Vario-
terminal verriegelt. Zum Entriegeln Einzelver-
riegelung (Varioterminal) aufheben oder Ge-
samtverriegelung (Bedienkonsole) schließen
und wieder öffnen.

Abb.143
Text-module

A =
Ventil gelb.
B =
Ventil blau.
C =
Ventil rot.
D =
Ventil grün.
E =
Hydraulische Anhängerbremse (auf
Wunsch).
RH = Rücklauf Heck, Schwarze Farbmarkie-
rungen.
Text-module

Hydraulikanschluß extern
(auf Wunsch).
Mit diesem Hydraulikanschluß können Anbau-
geräte, z. B. Vollernter, mit Öl direkt von der Hy-
draulikpumpe versorgt werden.
F = Druckleitung Pumpe.
F1 = LS-Steuerleitung (Load Sensing).
Hinweis:
Geräteseitig Load Sensing Steuerung erfor-
derlich.
Zum An- und Abkuppeln Traktor abstellen.

79
BEDIENUNG
Hydraulikanschlüsse Front
Operation_Pic_number:1
18. Elektronische Hub-
werks-Regelanlage Heck
18.1 Bedienelemente
Bedienkonsole rechts
Operation_Pic_number:1

Abb.144
C = Ventil rot.
RF = Rücklauf Front
(Schwarze Farbmarkierung).

Hydr. Mehrfachkuppler
Operation_Pic_number:1

Abb.146
G = Tiefenregulierung
H = Schnellaushubtaster, Schnelleinzug
Schnelleinzug

Hitch-Lift

EHR-Automatik
(siehe auch BEDIENUNG Kapitel 14.1).

Abb.145 Varioterminal
Operation_Pic_number:1

Hydr. Mehrfachkuppler zum Ankuppeln des


Frontladers.

Abb.147
A = Aushubhöhe
B = Senkgeschwindigkeit
C = Lage-Zugkraft-Mischregelung.
D = Anzeige DW Funktion aktiv.

80
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
18.2 Sicherheitsschaltung
Gefahr:
Ungewollte Bewegung des Krafthe-
bers durch Stellung "STOP" unter-
brechen.

Text-module

Bei aktiver Sicherheitsschaltung ist der Krafthe-


ber außer Funktion, er wird verriegelt.
Die Sicherheitsschaltung wird bei folgenden
Faktoren aktiv:
1. Wenn Zündung Aus- und Eingeschaltet wird.
2. Beim Starten.
Abb.148
3. Bei DW-Betrieb des Heckkrafthebers.
Symbole (A, B) erscheinen, wenn der Kraftheber 4. Bei Störungen im Stromkreis.
aushebt bzw. absenkt. 5. Nach Heckbetätigung.
● Durch Drücken der Taste (F2) erscheint das 6. Beim An- bzw. Abstecken eines externen Ge-
folgende Untermenü der EHR-Heck. bers.
Operation_Pic_number:1

ETNum-list
Text-module

Kraftheber entriegeln
Es gibt zwei Möglichkeiten, den Kraftheber zu
entriegeln.

1. Durch das Varioterminal


Operation_Pic_number:1

Abb.149
Durch die drei Drehregler (P1, P2, P3) können
die Einstellungen vorgenommen werden.
A1 = Hubhöhenbegrenzung
A2 = Stellung des Hubwerks
P1 = Drehregler Hubhöhenbegrenzung/Stel-
lung des Hubwerks
B = Senkgeschwindigkeit Abb.150
P2 = Drehregler Senkgeschwindigkeit ● Durch die Taste (F1) kann die Verriegelung
C = Lage-Zugkraft-Mischregelung ein- und ausgeschaltet werden.
D = Kraftheber aktiv
E = Doppelwirkende Funktion aktiv Symbol (D) erscheint.
P3 = Drehregler Lage-Zugkraft-Mischrege-
lung
F1 = Hubwerksverriegelung EIN/AUS
F2 = Schlupfregelung EIN/AUS
F3 = Schlupfregelung Einstellen
F4 = In diesem Untermenü keine Funktion
F5 = Schwingungstilgung Einschaltgeschwin-
digkeit verändern
G = Schwimmstellung
ESC = Rückkehr zum übergeordneten
Menü

81
BEDIENUNG
2. Durch Schnellaushubtaster
Operation_Pic_number:1
18.3 Funktionen am Bedienpult
Schnellaushubtaster
Operation_Pic_number:1

Abb.151
● Schnellaushubtaster (H) 1x nach oben schal-
ten. Abb.152
Text-module

Hinweis: Stop = Schalter (H) in Mittelstellung.


Beim Entriegeln wird die Hub- bzw. Senkge- Bei aktiver EHR, Heben oder Re-
schwindigkeit reduziert, bis die eingestellte geln, LED leuchtet.
Position erreicht ist. Normalgeschwindigkeit Schalter (H) nochmals in die aktive
ist durch kurzzeitige STOP-Stellung sofort er- Betätigungsrichtung drücken, LED
reichbar. geht aus.
oder bei einer Fahrgeschwindig-
keit kleiner 0,5 km/h.
Schalter (H) einmal in die nicht aktive
Betätigungsrichtung drücken, LED
geht aus.
Heben = Schaltstellung (H2) LED leuchtet.
Arbeitsgerät wird auf den mit der
Hubhöhenbegrenzung eingestellten
Wert geregelt.
Regeln = Schaltstellung (H1) LED leuchtet.
Arbeitsgerät wird auf den mit der Tie-
fenregulierung (G) eingestellten Wert
geregelt.

Tiefenregulierung
Operation_Pic_number:1

Abb.153
Tiefenregulierung (G) zum Einstellen der
Arbeitstiefe.

82
BEDIENUNG
Drehrichtungen der Tiefenregulierung. Senkgeschwindigkeit
Operation_Pic_number:1

rechts = Heben
links = Senken
ganz links = Schwimmstellung
bis 1 = keine Reglung

Hubhöhenbegrenzung
Operation_Pic_number:1

Abb.156
Drehregler (P2) zum Einstellen der
Senkgeschwindigkeit.

Stellungen der Balkenanzeige (B).

rechts = max. Senkgeschwindigkeit.


Abb.154 links = kein Absenken.
Text-module

Drehregler (P1) zum Einstellen der Aushub-


höhe. Zwischen beiden Stellungen ist die Senkge-
schwindigkeit stufenlos einstellbar.
Von links nach rechts ist die Aushubhöhe stufen-
los einstellbar.
Lage-Zugkraft-Mischregelung
rechts = max. Aushub. Operation_Pic_number:1

links = min. Aushub.


Balkenanzeige (A1) von 30% - 100%.

Stellung des Hubwerks


Operation_Pic_number:1

Abb.157
Drehregler (P3) zum Einstellen der Lage bzw.
Zugkraft oder stufenlose Mischung beider
Regelgrößen.
Abb.155
Text-module
Stellungen der Balkenanzeige (C).
Drehregler (P1) zum Einstellen der Stellung des
Hubwerks. rechts = Lageregelung (Düngerstreuer).
Von links nach rechts ist die Stellung des Hub- links = Zugkraftregelung (Pflug).
werks stufenlos einstellbar.
rechts = ganz oben. Zwischen Lage und Zugkraft ist Mischregelung.
links = ganz unten.
Balkenanzeige (A2) von 0% - 100%.

83
BEDIENUNG
Schnelleinzug
Operation_Pic_number:1
18.4 Arbeiten mit der EHR
Anbau von Dreipunktgeräten
Operation_Pic_number:1

Abb.158
● Schnellaushubtaster (H) auf "Regeln" (H1)
LED leuchtet. Abb.160
Taster drücken, Gerät geht auf max. ● Mit Drehregler (P3) 100% Lageregelung ein-
Tiefe (Schwimmstellung). stellen, Balkenanzeige (C).
Taster wieder loslassen, Gerät geht auf ● Mit Drehregler (P1) 30% Aushub einstellen,
gewählte Arbeitstiefe zurück. Balkenanzeige (A1).
● Warten bis Balkenanzeige (A2) 0% anzeigt.
Externe Betätigung Heck Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.161
Abb.159
● Schnellaushubtaster (H) auf "Regeln" (H1)
Druckschalter (A) rechts oder links an der LED leuchtet.
Heckleuchte zum Heben bzw. Senken des ● Hubarme durch Verdrehen der Tiefenregulie-
Hubwerkes. rung (G) nach links absenken. Drehen nach
rechts hebt die Hubarme an.
Sicherheitsschaltung tritt in Funktion. Externe
Bedienung ist in jeder Stellung des Sind Ober- und Unterlenker fest mit dem Gerät
Schnellaushubtasters möglich. verbunden.

● Tiefenregulierung (G) ganz nach rechts dre-


hen bzw. Schnellaushubtaster (H) auf "He-
ben" (H2). Gerät hebt bis zur Hubhöhenbe-
grenzung an (ca. 1/4 der Hubhöhe).
● Durch Drehen des Drehreglers (P1) kann der
Weg bis zur gewünschten Aushubhöhe frei-
gegeben werden.

84
BEDIENUNG
Abbau von Dreipunktgeräten mit der Einstellung auf gewünschte Trans-
Tiefenregulierung porthöhe
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.162 Abb.164
● Mit Drehregler (P3) 100 % Lageregelung ein- ● Gerät ganz absenken.
stellen, Balkenanzeige (C). ● Mit Drehregler (P1) 30% Aushub einstellen,
Operation_Pic_number:1
Balkenanzeige (A1).
● Warten bis Balkenanzeige (A2) 0% anzeigt.
Operation_Pic_number:1

Abb.163
● Tiefenregulierung (G) ganz nach rechts stel-
len. Abb.165
● Schnellaushubtaster (H) auf "Regeln" (H1) ● Schnellaushubtaster (H) auf "Heben" (H2)
LED leuchtet. LED leuchtet, Gerät geht ca. 1/4 hoch.
● Mit Tiefenregulierung (G) nun langsam ab- ● Mit Drehregler (P1) gewünschte Transport-
senken, bis oberer Lenker entlastet ist, dann höhe einstellen.
aushängen, Fanghaken entriegeln und Hy- Text-module

draulik ganz absenken.


Straßentransport
(Transportsicherung).
● Bei Straßentransport, Tiefenregulierung (G)
ganz nach rechts stellen.
Text-module

85
BEDIENUNG
Transport mit Schwingungstilgung 18.5 Elektronische Schlupfre-
Nach Ausheben des Arbeitsgerätes mit dem gelung (auf Wunsch)
Schnellaushubtasters werden Belastungsspit- Text-module

zen bei Fahrt über Fahrbahnunebenheiten durch


kleine Bewegungen des Hubwerkes abgebaut
und ein Aufschaukeln des Schleppers verhin- Vorsicht:
dert. Dadurch verringert sich die Beanspruchung Das Fahrzeug ist mit einem Radar-
sensor ausgerüstet. Die Augen nicht
von Traktor und Gerät, zugleich verbessert sich dem Strahlungsbereich des Radar-
die Lenkfähigkeit. sensors aussetzen (Mikrowellen!).
Die Schwingungstilgung schaltet bei einer Ge-
schwindigkeit von ca. 8 km/h ein. Operation_Pic_number:1

Diese Einschaltgeschwindigkeit kann auf einen


beliebigen anderen Wert umgestellt werden.

Hinweis:
Die Schwingungstilgung wirkt nur bei entrie-
gelter Sicherheitsschaltung in Transportstel-
lung des Schnellaushubtasters.

Einschaltgeschwindigkeit der
Schwingungstilgung ändern
Operation_Pic_number:1

Abb.168
● Elektronische Schlupfregelung mit dem Ta-
ster (F2) Ein- und Ausschalten.

Bei nicht aktiver Schlupfregelung wird das Sym-


bol (A) wie dargestellt ausgegeben.

Schlupfregelung Empfindlichkeit ein-


stellen
Operation_Pic_number:1

Abb.166
● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.169
● Anbaugerät in der gewünschten Regelart (La-
ge-, Zugkraft-, Mischregelung) einstellen.
● Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
Abb.167 erscheint.
● Mit Drehregler (P2) Anzeige (A) auf ge-
wünschte Einschaltgeschwindigkeit einstel-
len.

Einstellbereich von 0 - 30 km/h.

86
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.170 Abb.172
● Schlupfregelung mit Taste (F1) einschalten. ● Mit Drehregler (P1) Anzeige (A) auf die abge-
A = Regelempfindlichkeit messene Strecke einstellen (z. B. 100 m).
B1 = Radschlupf Sollwert ● Taste (F1) drücken.
Einstellbereich von 3% - 60%. Anzeige wechselt von
B2 = Radschlupf Istwert "GO" auf "STOP".
Anzeigebereich von 0% - 60%.
Text-module

Einstellen des Radschlupfs


● Mit Drehregler (P2) den Radschlupf so lange
begrenzen, bis die gewünschte Arbeitstiefe
noch eingehalten wird.
Text-module
● Mit dem Traktor losfahren und mit dem Vor-
Entsteht ein ungleichmäßiges Pflugbild durch zu
derrad auf der Endmarkierung der abgemes-
häufiges Regeln der Schlupfregelung:
senen Strecke anhalten.
● Mit Drehregler (P1) Regelempfindlichkeit ein- ● Taste (F1) drücken.
stellen. Bei richtiger Durch-
führung erscheint
Hinweis:
wieder "GO".
Steht der Traktor länger als 30 Sek. schaltet
sich die Schlupfregelung selbständig aus.
Text-module

Radarsensor justieren
● Eine Strecke zwischen 30 m und 100 m ge- Erscheint zusätzlich
nau abmessen und markieren (z. B. 100 m). das Warnsymbol
● Mit dem Vorderrad des Traktors genau auf (Pfeil), muß der Ju-
die Anfangsmarkierung fahren. stiervorgang wieder-
Operation_Pic_number:1

holt werden.

● Überprüfen, ob die eingegebene Strecke mit


der abgemessenen Strecke übereinstimmt.
● Justiervorgang wiederholen.

Abb.171
● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.

87
BEDIENUNG
18.6 Elektrohydraulische Operation_Pic_number:1

Fremdregelung (auf Wunsch)


Text-module

Externe Regelung Heck


Operation_Pic_number:1

Abb.175
● Anfahren und mit Hilfe der Tiefenregulierung
(G) die Arbeitstiefe ermitteln.
● Anhalten.
● Tastfühler bis zum Einsetzen des ersten Hub-
Abb.173 impulses nach unten verstellen.
● Mit der Arbeit beginnen, Arbeitstiefe kontrol-
● Verlängerungskabel vom externen Geberele-
lieren,Tastfühler so korrigieren, daß Tiefenre-
ment in Steckdose (A) einstecken.
gulierung (G) in Mittelstellung (Position 5) die
gewünschte Arbeitstiefe erreicht.
Einstellung der Arbeitstiefe ● Mit Drehregler (P3) Veränderung des Mi-
Operation_Pic_number:1
schungsverhältnisses "Zug-Lage" korrigieren,
wenn die Regelabweichungen am Gerät zu
groß oder zu klein sind.

Abb.174
Die Einstellung der Arbeitstiefe muß auf einem
ebenen Feld vorgenommen werden.
● Mit Drehregler (P3) 100% (Lageregelung)
einstellen (Balkenanzeige C).
● Tastfühler am Gerät mit Handkurbel hochdre-
hen.

88
BEDIENUNG
18.7 EHR/DW-Betrieb Funktionsanzeigen bei DW Betrieb
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Alle angebauten Geräte an Front und
Heck absenken!
Vor dem Umschalten auf DW-Be-
trieb, Geräte vom 2. Ventil-Heckan-
schluß (blau) und Multikuppler ab-
kuppeln. Es könnten sonst unge-
wollte Bewegungen an Geräten,
Frontlader und Heckkraftheber auf-
treten.
Bei Verwendung des Krafthebers zu
Reparaturzwecken (drückender Be-
trieb) z. B. zum Reifen wechseln,
Abb.177
muß der Traktor unterbaut werden!
Anzeige (A) erscheint.
Der EHR-Kraftheber kann auf doppelwirkende Operation_Pic_number:1

Funktion umgeschaltet werden.


Die Bedienung erfolgt dann mit dem Kreuz-
schalthebel ohne Regelung.
Operation_Pic_number:1

Abb.178
Anzeige (A) erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.176

Von EHR auf DW umschalten.


● Hubwerk absenken (bei angebautem Gerät).
● Kreuzschalthebel in Schwimmstellung schal-
ten (siehe BEDIENUNG Abb. 179).
● Umschalthebel in Stellung DW schalten.

Von DW auf EHR zurückschalten.


● Hubwerk ganz absenken.
● Kreuzschalthebel in Schwimmstellung schal-
ten.
● Umschalthebel in Stellung EHR schalten.
● EHR entriegeln (siehe BEDIENUNG Kapitel Abb.179
18.2 ).
Kraftheber im DW-Betrieb Bedienen.

A = Heben
B = Senken bzw. Drücken
C = Schwimmstellung

Hinweis:
Einsatz bodengeführter Geräte nur in
"Schwimmstellung".

89
BEDIENUNG
18.8 Ackerschiene verriegeln 18.9 Gerätesteckdose
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.180 Abb.181
Für bestimmte Gerätekombinationen z.B. An der Gerätesteckdose (C) liegen
hecklastige Pflanzenschutzspritzen oder Geschwindigkeitssignale an, die an elektrische
Scheibeneggen bzw. wenn sich die Hubarme Steuergeräte z.B. Feldspritzen, Düngerstreuer
nicht bewegen sollen, ist es sinnvoll das weitergegeben werden.
Hubwerk zu verriegeln.
● Ackerschiene mit Hebel (A) verriegeln oder Draufsicht auf die Gerätesteckdose
entriegeln. Operation_Pic_number:1

● Funktionseinstellung, siehe Aufkleber (Pfeil).

Hinweis:
EHR bei verriegelter Ackerschiene außer
Funktion.

Abb.182
Die Bezeichnungen sind eingeprägt
1 = Radarsignal - falls vorhanden
2 = Getriebesignal
3 = Zapfwellendrehzahl
4 = Schnellaushubtaster
5 = Hubhöhe
6 = +Bordnetzspannung (+Ub)
7 = Masse

90
BEDIENUNG
19. Dreipunktgestänge Unterlenkerabstand einstellen
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Im Bereich des Dreipunktgestänges
besteht Verletzungsgefahr durch
Quetsch- und Scherstellen!
Während des Kuppelvorganges
nicht zwischen Traktor und Gerät
treten.
Beim Einsatz von Gelenkwellen oder
Zugdeichseln auf ausreichenden
Freiraum achten.
Nach dem Ankuppeln von Geräten
muß die Verriegelung vollständig ge-
schlossen und die Haken sicher ver- Abb.184
riegelt sein. Einstellbereich: Kategorie II - III.
Beim Abkuppeln des Gerätes ist auf Seitenverriegelung entriegeln.
sicheren Stand zu achten.
Kat. II = In Bohrung (A) abstecken.
Bei Benutzung des Betätigungsseils Kat. III = In Bohrung (B) abstecken.
auf freigängige Seilführung achten,
ein gestrafftes Seil öffnet die Verrie- Die Feineinstellung der Seitenabstützung erfolgt
gelung. durch Hinein- oder Herausdrehen der Gewinde-
Auf richtige Kombination Haken- bolzen (C).
maul - Kugelhülse achten, nur vor- Text-module

gesehene Kugelhülsen verwenden. Kontrolle:


● Bevor angekuppeltes Gerät ausgehoben
wird, müssen sich die Seitenverrigelungen
spielfrei verriegeln lassen.
19.1 Unterlenker Wichtig:
Unterlenker werden automatisch seitenstarr,
Gefahr: wenn Hubarme nach oben gehen. Zu enge
Bei Unterlenker Hakenverriegelung Einstellung führt dabei zu Verspannung im
(siehe BEDIENUNG Abb. 186) nie ein Dreipunktgestänge.
Gerät benutzen oder transportieren
bevor nicht beide Haken sicher ver- Unterlenker höhenbeweglich
riegelt sind! Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.185
● Bolzen in untere Bohrung (A) stecken.
Abb.183
Erforderlich für Geräte mit Stützrädern ohne
Kategorie II = 870 mm, III = 1100 mm Abstand
Pendelausgleich, z.B. Pflanzmaschine.
zwischen den Aufnahmepunkten (A).
Hinweis:
Kugeln/Haken und Bolzen auf Verschleiß prü-
fen und ausreichend abschmieren.

91
BEDIENUNG
Unterlenker Hakenverriegelung Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.188
Abb.186
Maximale Länge ist erreicht, wenn Markierung
Bei besonders schwierigen (Pfeil) sichtbar wird.
Einsatzbedingungen, lassen sich die
Unterlenkerhaken gegen unbeabsichtigtes 19.3 Seitenverriegelung mecha-
Öffnen sichern (z.B. für Forstarbeiten).
● Schrauben (z.B. M 8x50) in Bohrungen
nisch
(Pfeile) stecken und mit Muttern sichern. Operation_Pic_number:1

19.2 Hubstreben
Operation_Pic_number:1

Abb.189
Mit den Hebeln (A) links und rechts lassen sich
die Unterlenker verriegeln.
Abb.187
Anbaugerät starr.
Die Hubstreben sind in der Länge verstellbar. ● Hebel nach oben bewegen.
● Sicherungsbügel (A) hochklappen.
● Hubstreben durch Verdrehen am Knebel (B) Anbaugerät seitenbeweglich.
verstellen. ● Hebel nach unten bewegen.

Hinweis:
Sicherungsbügel (A) muß noch über Knebel
(B) klappbar sein.

92
BEDIENUNG
19.4 Oberlenker 19.5 Kugelhalter
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.190 Abb.192
● Längenveränderung durch Verdrehen am Text-module

Der Kugelhalter ist am hinteren Kotflügel ange-


Rohr. baut.
Beide Gewinde müssen gleich weit eingedreht, Es können Kugelhülsen der Kategorie 3 (60 - 64
Sicherungsbügel (A) noch über Zapfen (B) mm) und Kategorie 2 (50 mm, Oberlenkerku-
klappbar sein. geln) aufgenommen werden.
Bei Kugelhülsen der Kategorie 2 immer Adapter
Befestigung schlepperseitig (A) verwenden.
Operation_Pic_number:1

Hinweis:
Sicherungssplint (B) immer an der untersten
möglichen Stelle abstecken.

Abb.191
Befestigung an zwei Bohrungen möglich (zur
besseren Anpassung des Gerätes und zur
Hubkrafterhöhung).

Mehr Hubkraft, geringere Aushubhöhe.


● Oberlenker in oberer Bohrung abstecken.

Weniger Hubkraft, größere Aushubhöhe.


● Oberlenker in unterer Bohrung abstecken.

93
BEDIENUNG
20. Frontkraftheber 20.1 Unterlenker
Text-module

(auf Wunsch)
Arbeitsstellung starr
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Im Bereich des Dreipunktgestänges
besteht Verletzungsgefahr durch
Quetsch- und Scherstellen!
StVZO beachten, z.B. zulässige
Achslasten bzw. Gegenballastieren.
Bei Straßenfahrt Vorbaumaß max.
3,5 m von Mitte Lenkrad, Beleuch-
tungsvorschriften beachten.
Bei extremer Belastung z.B. Grub-
ber, nur Schubbetrieb zulässig.

Text-module

Sollte das Vorbaumaß 3,5 m überschreiten, so Abb.193


muß durch geeignete Mittel (z.B. einweisende ● Bolzen (A) in Bohrung wie gezeigt abstecken
Begleitperson oder Spiegel an Straßeneinmün- und sichern.
dungen) die Verkehrssicherheit gewährleistet
sein (Auszug aus Merkblatt für Anbaugeräte Arbeitsstellung Pendelausgleich
StVZO). Operation_Pic_number:1

Unterlenkerabstand: Kategorie II = 825 mm.

Wichtig:
Gerät nicht bis Anschlag ausheben, damit
hydr. Druckspeicher wirksam bleibt (Last
kann federn).
Text-module

Zusatzbeleuchtung
Wenn die vorderen Scheinwerfer durch das Ar-
beitsgerät verdeckt werden, zusätzlich Zusatz-
beleuchtung einschalten. Vordere Scheinwerfer
erlöschen.
Abb.194
Pendelausgleich für Bodenanpassung des
Frontgerätes.
● Bolzen (A) in Bohrung wie gezeigt abstecken
und sichern.
Text-module

Unterlenker Parkstellung
Hinweis:
Unterlenker immer in Parkstellung abstek-
ken, wenn sie nicht benutzt werden.

94
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
20.2 Hydraulische Bedienung
Gefahr:
Nach dem Frontkrafthebereinsatz,
Absperrhahn schließen!

Operation_Pic_number:1

Abb.195
● Frontkraftheber hochfahren.
● Bolzen (A) in Bohrung wie gezeigt abstecken
und sichern.
Text-module

Unterlenker abnehmen.
● Bolzen (A, B), herausnehmen. Abb.196
Der Frontkraftheber ist durch eine feste
Verrohrung mit dem Ventil1 oder Ventil 3
verbunden.
Die Bedienung erfolgt durch das Bedienelement
des entsprechenden Ventils.
Text-module

A = Absperrhahn AUF-ZU.
B = Umschaltung Frontkraftheber EW/DW.

Hinweis:
Funktion, siehe Aufkleber.

Externe Betätigung
Operation_Pic_number:1

Abb.197
● Durch die Taster (A) kann das Hubwerk geho-
ben bzw. gesenkt werden.

Max. Ölmenge 15 l/min

Hinweis:
Die externen Taster sind nur bei geöffnetem
Absperrhahn in Funktion.

95
BEDIENUNG
21. Anhängevorrichtungen
Gefahr:
Geräte und Anhänger nur an den vorgesehenen Vorrichtungen befestigen!
Max. zulässige Stützlast der Anhängekupplung beachten!
Die für das Fahrzeug geltenden Achslasten und Gewichte sowie die Straßenverkehrs-
vorschriften sind zu beachten!
Anhänger vorschriftsmäßig anhängen. Funktion des Anhängerbremssystems kontrol-
lieren. Hersteller-Vorschriften beachten!
Anhängevorrichtung regelmäßig auf einwandfreien Zustand überprüfen, insbesondere
bei starker Belastung im Betrieb!
Die Anhängekupplung ist ein bauartgeprüftes Teil und darf nur für den genehmigten
Zweck verwendet werden!
Auf richtige Kombination Zugöse - Bolzen achten, nur vorgesehene Bolzen verwen-
den!
Beim Umrüsten auf mechanische oder automatische Anhängekupplung muß gewähr-
leistet sein, daß die Anhängekupplung beim Verstellen nicht unbeabsichtigt aus den
Führungsschienen rutschen kann, z.B. durch Anbringen einer Anschlagschraube in
der untersten Bohrung der Führungsschiene!
Technische Änderungen vorbehalten, verbindlich sind die Angaben auf dem Typen-
schild.
Das maximal Gesamtgewicht, Zugfahrzeug/Anhänger von 40 Tonnen darf nicht über-
schritten werden.
Bei unterschiedlichen Werte auf den Typenschildern von Anhängebock und Anhänge-
kupplung, ist der niedrigere Wert maßgebend.

21.1 Berechnung der Anhängelasten


Diagramm der zulässigen Anhängelast
Operation_Pic_number:1

Abb.198
Text-module

Berechnung der zulässigen Anhängelast


C = T x Dt : (T - Dt) Beispiel: 12 x 7,13 : (12 - 7,13) = 17,6
Dt = D : 9,81 Beispiel: 70 :9,81 = 7,13
Text-module

C = Zulässige Anhängelast (to)


T = Gewicht des Zugfahrzeuges (to)
D = D-Wert (kN)

96
BEDIENUNG
21.2 Anhängebock 21.3 Manuelle Anhängekupp-
Operation_Pic_number:1
lung
Operation_Pic_number:1

Abb.199
Operation_Pic_number:1
Abb.201

Anhängekupplung verschieben.
● Sicherung (A) drücken.
● Handgriff hochziehen und Anhängekupplung
verschieben.

Anhängekupplung abbauen.
● Bolzen (B) ziehen.
● Anhängekupplung unten aus den Gleitschie-
nen herausnehmen.
Operation_Pic_number:1

Abb.200
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

Abb.202
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

97
BEDIENUNG
21.4 Automatische Anhänge- Operation_Pic_number:1

kupplung
Operation_Pic_number:1

Abb.204

Anhängekupplung abbauen.
Abb.203 ● Fernbedienungsseil aushängen.
● Bolzen (A) ziehen.
Anhängekupplung verschieben. ● Anhängekupplung unten aus den Gleitschie-
● Handgriff (A) nach oben drehen und nach nen herausnehmen.
links drücken.
● Anhängekupplung in gewünschte Höhe brin- Ausführung mit zylindrischem Bol-
gen. zen
● Anhängekupplung in Schwebestellung halten Operation_Pic_number:1

um das Einrasten der Arretierbolzen zu unter-


stützen, zugleich Handgriff (A) nach unten
drehen und nach rechts drücken.

Gefahr:
Der Handgriff (A) darf sich in gesi-
cherter Stellung nur ca. 4 mm in Öff-
nungsrichtung drücken lassen

Anhängekupplung bedienen.
● Handhebel (B) bis zum Einrasten nach oben
drücken.
● Kontrollstift (C). Abb.205
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
Gefahr: beachten (siehe Typenschild).
Kontrollstift (C) darf nach dem Ein-
kuppeln nicht aus der Kontrollhülse Ausführung mit balligem Bolzen
herausstehen. Operation_Pic_number:1

Abb.206
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

98
BEDIENUNG
Fernbedienung
Operation_Pic_number:1
21.5 Zugkugelkupplung, Zug-
pendel, Piton Fix (auf Wunsch)
Text-module
Text-module

Hinweis:
Der Einsatz der Zugkugelkupplung im öffent-
lichem Straßenverkehr ist nur zulässig, wenn
sie in die Fahrzeugpapiere eingetragen ist.
Der Anhänger muss mit einem höhenverstell-
baren Stützfuss ausgerüstet sein.

Zugkugelkupplung
Operation_Pic_number:1

Abb.207
● Mit dem Handhebel (A) kann die Anhänge-
kupplung vom Fahrersitz aus bedient werden.

Abb.208
Nach dem Einkuppeln Niederhalter mit
Verriegelungsbolzen (A) abstecken, Sicherung
(B) anbauen.

99
BEDIENUNG
Zugkugelkupplung Höhenverstellbar Zur Verschleißminderung, in regelmäßigen
Abständen Kontaktflächen Zugkugelkupplung -
Hinweis: Zugvorrichtung schmieren.
Nicht in unterste mögliche Stellung
Nach dem Betrieb Abdeckkappe auf Kugel
einhängen.
Operation_Pic_number:1
aufsetzen.

Zugkugelkupplung
Operation_Pic_number:1

Abb.209

Anhängekupplung verschieben. Abb.211


● Handgriff (A) nach oben und nach rechts
drücken. Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
● Anhängekupplung in gewünschte Höhe brin- beachten (siehe Typenschild).
gen.
● Anhängekupplung in Schwebestellung halten Zugkugelkupplung Höhenverstellbar
um das Einrasten der Arretierbolzen zu unter- Operation_Pic_number:1

stützen, zugleich Handgriff (A) nach links


drücken.
● Nach dem Einkuppeln Niederhalter mit Ver-
riegelungsbolzen (B) abstecken, Sicherungs-
plint anbauen.

Gefahr:
Der Handgriff (A) darf sich in gesi-
cherter Stellung nur ca. 4 mm in Öff-
nungsrichtung drücken lassen

Operation_Pic_number:1

Abb.212
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).
Text-module

Abb.210
Zur Verschleißminderung, darauf achten das der
Schaumstoffring (A) angebaut ist.
Am Niederhalter läßt sich das zulässige
Höhenspiel (0,5 mm - 1,0 mm) einstellen.

100
BEDIENUNG
Zugpendel Operation_Pic_number:1

Hinweis:
Zugpendelbetrieb wird nur für Arbeitsgeräte
empfohlen.
Als Anhängevorrichtung für Straßenfahrt
nicht geeignet.
Operation_Pic_number:1

Abb.216
Text-module

● Der Pendelweg kann nach links oder rechts


verlagert, bzw. durch Herausnehmen der bei-
den Bolzen (B) ganz geöffnet werden.
● Durch Umdrehen der Zugstange (A) kann die
Anhängehöhe verändert werden.
Abb.213
Hinweis:
Wird der Lagerbock (A) ab- und angebaut Bei Strassenfahrt Pendelweg mit Bolzen (B)
Schrauben (B) mit 410 Nm anziehen. blockieren.
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1

Abb.214 Abb.217
Die Zugstange kann in verschiedenen Wird das Zugmaul (A) abgebaut, bei erneuter
Bohrungen abgesteckt werden. Montage das Zwischenblech (B) montieren.
Sicherung abschrauben. Bolzen (A) entfernen. Vorgeschriebene Drehmomente einhalten.
Tragkraft (max. Stützlast) Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.218
Abb.215 Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
Maximal zulässige Stützlasten und zulässige beachten (siehe Typenschild).
Stellung für Straßenfahrt beachten (siehe
Typenschild).
101
BEDIENUNG
Piton-Fix
Operation_Pic_number:1
21.6 Hydraulische Hitch-An-
hängekupplung (auf Wunsch).
Text-module
Text-module

Gefahr:
Im Bereich des Dreipunktgestänges
und der Hubstangen besteht Verlet-
zungsgefahr durch Quetsch- und
Scherstellen!
Nicht hinter oder vor dem Traktor
bzw. Anhänger aufhalten, da der
Traktor oder der Anhänger vor- bzw.
zurückgeschoben werden kann,
Quetschgefahr!
Abb.219 Verriegelung des Hitch-Hakens muß
Text-module
einrasten!
Hinweis:
Der Anhänger muss mit einem höhenverstell- Hinweis:
baren Stützfuss ausgerüstet sein. Der Einsatz einer Hydraulischen Hitch-An-
Operation_Pic_number:1
hängekupplung im öffentlichen Straßenver-
kehr ist nur zulässig, wenn sie in die Fahr-
zeugpapiere eingetragen ist.
Beim An- oder Abkuppeln, Traktorbremse lö-
sen!
Text-module

Bedienen
Operation_Pic_number:1

Abb.220
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

Abb.221
● Hydraulikleitungen an gewünschten Hydrauli-
kanschluß Heck ankuppeln z.B Ventil (D)
grün.

102
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.222 Abb.225
● Hydraulische Hitch-Anhängekupplung mit Ta- Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
ster (D) anheben/absenken. beachten (siehe Typenschild).

Absenken Wartung
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1

Abb.223 Abb.226
● Vor dem Absenken, Verriegelung mit Hebel
(A) lösen. Hydraulische Hitch-Anhängekupplung alle 100
● Hitch-Haken nach unten fahren. Betriebsstunden an den Schmierstellen (siehe
Operation_Pic_number:1 Pfeile) abschmieren.
Text-module

Schmierstellen
A = Hitch absenken, 2 Schmierstellen.
B = Hitch absenken, 2 Schmierstellen.
C = Deckel abschrauben, 2 Schmierstellen.
D = Links und rechts am Fanghaken, 2 Schmier-
stellen.
E = Am Hitch Hacken, 1 Schmierstelle.
F = Unterseite der Hitch, 4 Schmierstellen.
G = Unterseite der Hitch, 4 Schmierstellen.
H = Deckel abschrauben, 1 Schmierstellen.
Abb.224
● Nach dem Arbeitseinsatz Hydraulische Hitch-
Anhängekupplung in Parkstellung (siehe
Pfeile) abstecken, um eine anderweitige Ver-
wendung des Hydraulikanschlusses zu er-
möglichen.

103
BEDIENUNG
22. Zusätzliche Bela- 22.1 Belastungsgewichte vorn
stung
Text-module

Anbauplatte 117 kg:


Max. 3 Stück.
Gefahr:
Nur anbaubar bei Schlepper ohne Frontkrafthe-
Beim Anbau von Heckanbaugeräten
ber.
immer auf ausreichende Vorder- Operation_Pic_number:1
achslast achten. Um die Brems- und
Lenkfähigkeit zu erhalten muß die
Vorderachse mit mindestens 20%
des Leergewichtes des Traktors be-
lastet sein.
Gewichte immer vorschriftsmäßig
an den dafür vorgesehenen Befesti-
gungspunkten anbringen!
Zulässiges Gesamtgewicht bzw. zul.
Achslasten nicht überschreiten,
(siehe Typenschild oder Kfz-Unterla-
gen).
Die maximale Fahrgeschwindigkeit
darf nur bei geeigneten Straßenver-
hältnissen, ausgewogener Ballastie- Abb.227
rung (z.B 40% an der Vorderachse -
60% an der Hinterachse) und vorge- Hinweis:
schriebenem Reifendruck gefahren Bei der 117 kg Anbauplatte, Sicherung (A) an-
werden. bauen.
Text-module
Einhänggewichte gegen herausfal-
len, mit Sicherungsbügel sichern Einhängegewichte ca. 32 kg.
ggf. Unterlenker Hakenverriegelung Max. 10 Stück.
mit Schrauben (z.B. M8x50) zusätz-
lich sichern. Nur anbaubar bei Schlepper ohne Frontkrafthe-
ber.
Zum Einhängen ist eine Anbauplatte erforder-
lich.

104
BEDIENUNG
22.2 Belastungsgewichte vorn/ 22.3 Radbelastungsgewichte
hinten
Gefahr:
Front/Heckgewicht 870 kg. Nach dem Anbau der Radbela-
Operation_Pic_number:1 stungsgewichte, Radschrauben
nach 20 Betriebsstunden nachzie-
hen.
Im Angebauten Zustand Radbela-
stungsgewichte alle 100 Betriebs-
stunden nachziehen.
Die in den Fahrzeugpapieren einge-
tragene maximale zulässige Breite
ist einzuhalten.

Text-module

Nur möglich ab 30 Zoll Festfelge bzw. 34 Zoll


Verstellfelge.
Maximal 3 Paar je 130 kg anbaubar.
Abb.228 Anzugsdrehmoment der Verschraubungen 210
Nm.
A = Befestigungspunkt Oberlenker.
B = Befestigungspunkt Oberlenker mit Hinweis:
Schnellkuppler. Es dürfen keine Rad-Belastungsgewichte
C = Anbauteile für Packer- Transport (Einrei- über die Reifen hinausragen, der Betrieb auf
higer Packer max. 1000 kg). öffentlichen Strassen ist sonst nicht zuläs-
Anbauplatten bzw. Einhängegewichte sig.
nicht möglich.

Hinweis:
870 kg Gewicht kann zusätzlich noch ergänzt
werden mit Anbauplatten 3 x 117 kg oder Ein-
hängegewichte 8 x 32 kg. Zulässige Vorder-
achslasten beachten.

105
BEDIENUNG
22.4 Wasserfüllung der Reifen 22.5 Frontballastierung ohne
Operation_Pic_number:1
Frontkraftheber
Gefahr:
Das Gewicht nur auf eine nicht Kipp-
bare und dem Gewicht entspre-
chende Ablage abstellen.

Anbau des 870 kg Gewichts


Operation_Pic_number:1

Abb.229
A = Wasser auffüllen.
B = Wasser ablassen.
L = Luft.
W = Wasser.

Füllmengen (Wasser + Frostschutzmittel) nach


Angaben der Reifenhersteller. Reifendruck re-
gelmäßig kontrollieren! Abb.230
Text-module

Hinweis:
Zur Frontballastierung ohne Frontkraftheber,
nur FENDT-Frontgewicht verwenden.

106
BEDIENUNG
23. Spurverstellung
Gefahr:
Bei Arbeiten an den Reifen ist darauf zu achten, daß der Traktor sicher abgestellt ist
und gegen Wegrollen gesichert wurde (Unterlegkeile)!
Wenn zum Durchdrehen der Hinterräder der Motor gestartet wird müssen alle vier Rä-
der frei (aufgebockt) sein!
Bei Arbeiten unter dem aufgebockten Traktor dürfen sich keinePersonen auf dem Trak-
tor befinden!
Wird der Traktor über die Unterlenker angehoben, Traktor zusätzlich abstützen!
Reparaturarbeiten an den Reifen dürfen nur von Fachkräften und mit dafür geeigneten
Montagewerkzeugen durchgeführt werden!
Bei zu hohem Luftdruck der Reifen besteht Explosionsgefahr! Luftdruck regelmäßig
kontrollieren!
Pflegereifen nicht für schwere Zugarbeit oder Frontladerarbeit; max. Fahrgeschwindig-
keit 25 km/h.
Nach Radmontage bzw. Spurverstellung alle Befestigungsschrauben und Muttern der
Vorder-und Hinterräder sowie die Spurverstellelemente nachziehen und regelmäßig
prüfen!
(Anzugsmomente siehe"TECHNISCHE DATEN")

Text-module

Hinweis:
Bereifungen die nicht in den Fahrzeugdokumenten eingetragen sind, müssen dort ergänzt wer-
den.

23.1 Beleuchtung Fahrzeugüberbreite


Operation_Pic_number:1

Abb.231
Warnbarken links und rechts, bündig mit Außenkante Reifen einstellen.
Feststellschraube (A) mit 5 Nm anziehen.

107
BEDIENUNG
23.2 Spurverstellung vorne
Text-module

Typ Bereifung ET Spuren


411-413 480/70-R24 30 1820
411-413 16.9-R24* 30 1820
411-413 420/70-R24 30 1685 / 1820
411-413 480/65-R24 30 1685 / 1820
411-413 540/65-R24 30 1820
411-413 480/60-R28 -60 1860
411-413 360/80-R24 30 1685,1820
411-413 440/80-R24 30 1685
414-415 480/60-R28 VF 1800
414-415 480/70-R24 30 1780 / 1920
414-415 420/70-R24 30 1780 / 1920
414-415 480/65-R24 30 1780 / 1920
414-415 540/65-R24 30 1780 / 1920
414-415 420/70-R28 -20 1820 / 1880
414-415 480/70-R26 -20 1820 / 1880
414-415 540/65-R26 -20 1820 / 1880
414-415 480/65-R28 -20 1820 / 1880
414-415 400/80-R28 40 1780
414-415 270/95-R32** VF 1500,1800,2000
414-415 320/85-R32** VF 1500,1800,2000
414-415 480/60-R28 VF 1850
* TÜV-Einzelabnahme
** Nicht bei Frontlader
23.3 Spurverstellung hinten
Text-module

Typ Bereifung ET Spuren


411-413 18.4-R38 30 1660,1800
411-413 18.4-R38 -112 1800
411-413 520/70-R38 -112 1800
411-413 520/70-R34 -112 1800
411-413 650/60R38 -142 1860
411-413 520/70-R34* 30 1660,1800
411-413 600/65-R34* 30 1660,1800
411-413 480/70-R38 30 1660,1800
411-413 480/70-R38 -112 1800
411-413 540/65-R38 -112 1800
411-413 600/65-R38 -112 1800
411-413 440/80-R34** 30 1660,1800
411-413 480/80-R38** 30 1660,1800
414-415 520/70-R38 -70 1860
414-415 600/65-R38 -70 1860
414-415 650/60-R38 -70 1860
414-415 580/70-R38 -70 1860
414-415 650/65-R38 -70 1860
414-415 20.8-R38 -70 1860
414-415 600/65-R38 30 1780
414-415 480/70-R38 30 1780
414-415 540/65-R38 30 1780
414-415 480/80-R38** 30 1780
411-415 270/95-R48 VF 1504, 1652, 1692, 1800, 1904
411-415 300/95-R46 VF 1504, 1652, 1692, 1800, 1904
* Nur Dreipunkt Kategorie 2 zulässig.
** TÜV-Einzelabnahme
108
BEDIENUNG
24. Zwillingsbereifung
Warnung:
Bei Arbeiten an den Reifen ist darauf zu achten, daß der Traktor sicher abgestellt ist
und gegen Wegrollen gesichert wurde (Unterlegkeile)! Bei Arbeiten unter dem aufge-
bockten Traktor dürfen sich keine Personen auf dem Traktor befinden!
Siehe auch Sicherheitshinweise in "Spurverstellung", Anzugsmomente siehe "TECH-
NISCHE DATEN".

Die Zwillingsbereifung dient zur Verminderung des Bodendruckes im Acker und darf nicht zur Erhö-
hung der Trag- bzw. Zugkraft verwendet werden.
Text-module

Hinweis:
Zur Straßenfahrt ist die Eintragung der Zwillingsbereifung in die Fahrzeugdokumente erforder-
lich. Zur Vorlage bei der Techn. KFZ-Prüfstelle kann der Wähler für Zwillingsbereifung in dieser
Betriebsanleitung verwendet werden.
Das Anschweißen von zusätzlichen Haltenocken an der Felge ist nicht gestattet, siehe auch
Kundendienstmitteilung 15/05.

24.1 Bedingungen für die Nut- ● Wiederholung der Schluß - / Begrenzungs-


zung leuchten und Rückstrahler, wenn die Serien-
Operation_Pic_number:1 leuchten dann mehr als 400 mm vom Fahr-
zeugrand entfernt sind. Gegebenenfalls Be-
grenzungsleuchten anbauen.
● Ab 2750 mm Breite vorn und hinten Park-
Warntafeln anbringen.
● Fahrgeschwindigkeit max. 25 km/h (nach
StVZO wenn keine ausreichende Radabdek-
kung vorhanden).
Text-module

Wartung
Radverschraubung nach 10 Betriebsstunden
nachziehen. Regelmäßige alle 50 Betriebsstun-
den nachziehen.

Abb.232

24.2 Wähler für Zwillingsbereifung


Text-module

Typ Bereifung vorn Spuren innen Reihenweite Bereifung außen


411-415 420/70-R4* 1820 eng 230/95-R32
411-415 480/70-R24* 1820 eng 270/95-R32
411-415 540/65-R26 1880 eng 270/95-R32
411-415 18.4-R38 1800 eng 270/95-R48 /
300/95-R46
411-415 480/70-R38 1800 eng 230/95-R48
411-415 520/70-R38 1800 eng 270/95-R48 /
300/95-R46
411-415 650/65-R38 1860 eng 300/95-R46
* Nicht bei Frontlader
Text-module

Empfohlene Zwischenstücke für Zwillingsbereifung


Bestellung und Lieferung über:
Firma Kock & Sohn - Räderfabrik, Höfener Straße 1+3, 48496 Hopsten - Schale.
Telefon: 05457/566, Telefax: 05457/1551.

109
BEDIENUNG
25. Bordinformator 25.1 Uhrzeit einstellen
Operation_Pic_number:1

Text-module

Funktionen des Bordinformators


E = Uhrzeit einstellen
F = Geschwindigkeitsanzeige justieren
G = Störungsausgabe
Operation_Pic_number:1

Abb.234
Taste drücken, Funktionsauswahl er-
scheint.
Eine der Tasten mehrmals drücken, bis das
Symbol "Uhrzeit einstellen" (E) blinkt.

Abb.233
Text-module
Taste drücken, Bild (J) erscheint,1. Stelle
Folientasten des Bordinformators: (K) blinkt.
Bordinformator - Funktion aufrufen oder be- Eine der Tasten mehrmals drücken, bis die
enden. gewünschte Zahl erscheint.
Vielfachanzeige wechselt von der Standardan-
zeige (Uhrzeit, Betriebsstunden) in die Funktio-
nen des Bordinformators.
Taste drücken. Die restlichen 3 Stellen
Hinweis: nacheinander wie die 1. Stelle einstellen.
Vor Aufrufen des Bordinformators muß eine Taste (ESC) 2x drücken (neue Uhrzeit er-
vorliegende Störungsmeldung beendet wer- scheint auf der Vielfachanzeige).
den (siehe auch STÖRUNGEN UND ABHILFE
Kapitel 1.3).
Vorwärts/Rückwärts zum Auswählen ge- 25.2 Geschwindigkeitsanzeige
wünschter Funktionen. justieren
Durch das Justieren kann die Geschwindigkeits-
anzeige genau auf Feldbedingungen eingestellt
Bestätigen, setzen oder entkräften der aus- werden, z. B. mit angebauten Arbeitsgeräten
gewählten Funktion. oder bei Reifenverschleiß.
Text-module

Rückschritt in die vorhergehende Funkti-


onsebene. Hinweis:
Während des Justiervorganges darf der Trak-
Beenden der Bordinformator-Funktion in je- tor nur mit dem Kupplungspedal gefahren
der Funktionsebene. werden.
Beim Fahren mit dem Fahrhebel, löscht das
Text-module
erscheinende AKTIV-Symbol beim Anhalten
an den Markierungspunkten, die Menüfüh-
Weitere Folientasten rung des Justiervorganges.
Quittierungstaste (siehe auch STÖRUN-
● Eine Strecke zwischen 30 m (kleinster Wert)
GEN UND ABHILFE Kapitel 1).
und 100 m (größter Wert) genau abmessen
Bereifungsgröße eingeben, und Service- und markieren.
funktion aufrufen (Einstellfunktionen für die Operation_Pic_number:1

Werkstatt).
Keine Funktion.

Servicefunktion EHR aufrufen (Einstell-


funktion für die Werkstatt).

Abb.235
Taste drücken, Funktionsauswahl er-
scheint.

110
BEDIENUNG
Eine der Tasten mehrmals drücken, bis das 25.3 Störungsausgabe
Symbol "Geschwindigkeitsanzeige justie-
Bei Störungen werden Störcode gespeichert.
ren" (F) blinkt.
Zur schnellen Fehlerdiagnose durch die KD-
Werkstatt können die gespeicherten Code aus-
Taste drücken, Bild (J). erscheint,1. Stelle gegeben werden.
Operation_Pic_number:1
der Streckenangabe blinkt.
Die Streckenangabe muß nun auf die Länge der
abgemessenen Strecke eingestellt werden, z.B.
50 m.

Eine der Tasten mehrmals drücken, bis die


gewünschte Zahl erscheint, z.B. 0.
Abb.237
Text-module

Taste drücken. Die restlichen 2 Stellen


nacheinander wie 1. Stelle einstellen, z.B. Gespeicherte Störcode anzeigen
050. Taste drücken, Funktionsauswahl er-
Nach Bestätigen der letzten Stelle blinkt scheint.
"START". Eine der Tasten mehrmals drücken, bis das
Symbol "Störungsausgabe" (G) blinkt.
● Mit dem Vorderrad des Traktors genau auf
die Anfangsmarkierung fahren.
Operation_Pic_number:1

Taste drücken, Bild (J) erscheint.

Es werden angezeigt:

K = Anzahl der gespeicherten Störcode


(max. 50 Stück).
Abb.236 L = Nummer des angezeigten Störcode.
Taste drücken, Anzeige wechselt von M = Störungscode.
"START auf STOP". Durch wiederholtes Drücken einer der Ta-
sten werden die gespeicherten Störcode
● Mit dem Traktor losfahren und mit dem Vor- nacheinander angezeigt, (siehe auch STÖ-
derrad auf der Endmarkierung der abgemes- RUNGEN UND ABHILFE Kapitel 4).
senen Strecke anhalten.
Taste drücken. Bei richtiger Durchführung Taste drücken, Uhrzeit und Betriebsstun-
erscheint "OK". den erscheinen.
Taste drücken, Uhrzeit und Betriebsstun-
den erscheinen. 25.4 Bereifungsgröße eingeben
Erscheint "ERROR" (Fehler), muß der Justier- Beim Wechseln der Bereifungsgröße kann die
vorgang wiederholt werden, es ist wie folgt zu Geschwindigkeitsanzeige schnell auf die neue
verfahren: Bereifung eingestellt werden.
Text-module

Taste drücken, das Eingabebild der abge-


messenen Strecke erscheint. Eingabewert:
Es muß der Abrollumfang der Heckbereifung in
● Überprüfen ob die eingegebene Strecke mit mm eingegeben werden.
der abgemessenen Strecke übereinstimmt.
● Bei Bedarf Streckenangabe wie vorher be- Hinweis:
schrieben, auf die abgemessene Strecke ein- Abrollumfang kann je nach Bereifung abwei-
stellen und Justiervorgang wiederholen. chen. Angaben der Reifenhersteller beach-
ten.
Taste drücken, Uhrzeit und Betriebsstun-
den erscheinen.

111
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Symbole der Ersatzanzeige
Vorwärts vorgewählt.

Abb.238 Vorwärts eingelegt.


Taste drücken, Bild (K) erscheint, Symbol
(L) blinkt.

Text-module

L = Bereifungsgröße eingeben.
M = Justierfunktion der Zapfwellenkupplung Rückwärts vorgewählt.
Heck/Front.
Text-module
Taste drücken, Bild (N) erscheint, 1. Stelle
(O) blinkt.
Eine der Tasten mehrmals drücken, bis die
gewünschte Zahl erscheint.
Rückwärts eingelegt.

Taste drücken. Die restlichen 3 Stellen


nacheinander wie die 1. Stelle einstellen.
Taste drücken.
Vorwärts eingelegt, rückwärts
Text-module vorgewählt.
● Zündung AUS - EIN schalten (Reset).

Der neue Eingabewert wird gespeichert.

25.5 Ersatzanzeige Rückwärts eingelegt, vorwärts


Bei Ausfall einer der Kontrolleuchten Fahrtrich- vorgewählt.
tung
Text-module
vorwärts.

rückwärts.

wird eine Störungsmeldung auf der Vielfachan-


zeige ausgegeben. Bis zum Austausch der aus-
gefallenen Kontrolleuchte kann eine Ersatzan-
zeige aktiviert werden.
Text-module

Aktivieren der Ersatzanzeige


Die Ersatzanzeige wird nach Beenden aller
Warn- oder Störungsmeldungen automatisch
aktiv.
Wie die Warn- oder Störungsmeldungen been-
det werden (siehe STÖRUNGEN UND ABHILFE
Kapitel 1.3).
Durch Drücken der Taste "BI", kann die An-
zeige der Uhrzeit und Betriebsstunden für
eine Dauer von 5 Sek. angefordert werden.
Wird innerhalb dieser 5 Sek. die Taste (BI) ein
zweites Mal gedrückt, erscheint die Funktions-
auswahl des Bordinformators.
Text-module

112
BEDIENUNG
26. Bordrechner
ETNum-list

26.2 Übersichtsmenü aufrufen


Operation_Pic_number:1

26.1 Funktionen des Bordrech-


ners
Operation_Pic_number:1

Abb.241
Text-module

Anzeige (A) zeigt an ob Ein oder Mehrere Rech-


ner im Hintergrund aktiv sind.
Text-module
Abb.239 ● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
Stopuhr erscheint.
Operation_Pic_number:1

Streckenmesser

Flächenmesser

Externer Zähler

Das Signal des Bordrechners wird über einen


externen Zählschalter geführt, z. B. bei Großbal-
lenpresse, Feldspritzen.
Operation_Pic_number:1
Abb.242
Text-module

● Taste (F1) drücken, das folgende Untermenü


erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.240
● Stecker vom externen Zählschalter in Steck-
dose blau (D) einstecken.
Text-module

Die einzelnen Meß-und Zählvorgänge können Abb.243


wahlweise nach folgenden Bedingungen erfol-
gen: Im Übersichtsmenü werden die gemessenen
und gezählten Daten angezeigt.
Messung-oder Zählung erfolgt nur bei
1. eingeschalteter Zapfwelle (Heck/Front). Hinweis:
2. abgesenktem Hubwerk (Heck/Front). Mit Taste (ESC) Rückschritt in die vorherge-
3. geschlossenem externen Zählschalter. hende Funktionsebene.

113
BEDIENUNG
26.3 Mess- und Zählrichtung Text-module
Messung nur bei Vorwärtsfahrt, bei
einstellen Rückwärtsfahrt wird das Ergebnis
der Rückwärtsfahrt abgezogen.
Operation_Pic_number:1

Messung nur bei Rückwärtsfahrt,


bei Vorwärtsfahrt wird das Ergebnis
der Vorwärtsfahrt abgezogen.

Messung bei Vorwärtsfahrt und


Rückwärtsfahrt.

Hinweis:
Mit Taste (ESC) Rückschritt in die vorherge-
hende Funktionsebene.
Abb.244
Text-module

● Taste (F1) drücken, das folgende Untermenü


erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.245
Taste (F1) drücken, Auswahl zwischen:
Realer Geschwindigkeit
(Radarsensor).

Theoretischer Geschwindigkeit (bei


Radschlupf wird das Messergebnis
verfälscht).

Text-module
Taste (F2) drücken, Auswahl zwischen:
Messung nur bei Vorwärtsfahrt
(Standarteinstellung).

Messung nur bei Rückwärtsfahrt.

114
BEDIENUNG
26.4 Betriebsart "Manuelle" Text-module
Mess- und Zählfunktion Ein- und Ausschal-
Mess- und Zählung ten.
Operation_Pic_number:1
Zum Ein- oder Ausschalten Taste
(F2) drücken.
Bei aktiver Mess- und Zählfunktion
leuchtet LED (A).
Die LED´s (B) leuchten (nur zur In-
formation) beim Betätigen des
Front-, Heckhubwerks der Front-,
Heckzapfwelle und des Ereignis-
zählers.

Bordrechnerfunktionen auf "0" zurückset-


zen.
Taste (F5) drücken alle Meßwerte
werden auf "0" zurückgesetzt. Nur
möglich wenn keine Messung läuft.
Abb.246
Text-module

● Taste (F2 oder F3 oder F4 oder F5) drücken


(Schlag1 - 4), das folgende Untermenü er- Hinweis:
scheint. Mit Taste (ESC) Rückschritt in die vorherge-
Operation_Pic_number:1
hende Funktionsebene.

Abb.247
Mit Drehregler P1 Breite des ange-
hängten Gerätes einstellen.

115
BEDIENUNG
26.5 Betriebsart "Automati- E = Ereigniszähler
sche" Mess- und Zählung Mit Drehregler P1 Breite des ange-
hängten Gerätes einstellen.
Operation_Pic_number:1

Text-module
Auswahl Front- oder Heckmessung.
Zum Umschalten Taste (F2) drük-
ken.

Hubwerk-Messung aktivieren, (auch mit


Zapfwelle-Messung und/oder Externen Zäh-
ler kombinierbar).
Abb.248 Zum aktivieren Taste (F3) drücken,
Text-module im aktiven Zustand ist das Symbol
● Taste (F2 oder F3 oder F4 oder F5) drücken grün hinterlegt.
(Schlag1 - 4), das folgende Untermenü er- Messung und Zählung nur bei Be-
scheint. tätigen des Hubwerks auf "Regeln"
Operation_Pic_number:1

(senken).

Zapfwelle-Messung aktivieren, (auch mit


Hubwerk-Messung und/oder Externen Zähler
kombinierbar).
Zum aktivieren Taste (F4) drücken,
im aktiven Zustand ist das Symbol
grün hinterlegt.
Messung und Zählung nur bei ein-
geschalteter Heck- oder Frontzapf-
welle.
Text-module
Externen Zählereingang aktivieren
Abb.249 Anschlußkabel (Ident. Nr. 0071 023
Text-module 100) an Steckdose blau (siehe Bild
● Tasten (F1) drücken, das folgende Unter- BEDIENUNG Abb. 240) anschlie-
menü erscheint. ßen.
Operation_Pic_number:1
Zum aktivieren Taste (F5) drücken,
im aktiven Zustand ist das Symbol
grün hinterlegt.
Messung und Zählung nur bei ge-
schlossenem und mit dem Bord-
rechner verbundenen Zählschalter
eines Anbaugerätes z.B. Hydrauli-
scher Düngerstreuer.
Hinweis:
Mit Taste (ESC) Rückschritt in die vorherge-
hende Funktionsebene.

Abb.250

Funktionsanzeigen

A = Fronthubwerk
B = Heckhubwerk
C = Frontzapfwelle
D = Heckzapfwelle

116
BEDIENUNG
27. Abspeichern von
Text-module

Federung
Einstellungen ● Vorwahl Federungsbetrieb
Text-module

Text-module

Die Funktion Abspeichern von Einstellungen er- Traktor Management System (TMS), (auf
möglicht es, die Einstellungen von vier Einsatz- Wunsch)
zuständen unter einer frei wählbaren Bezeich- ● TMS-Betrieb EIN
nung abzulegen und bei Bedarf wieder abzuru- ● Fahrpedalfahren EIN
fen. ● Festgelegter Motordrehzahlbereich
● Betriebszustände (Zapfwellen-, Hubwerks-,
Hydraulikventilfunktion) der Motordrehzahlre-
27.1 Abspeicherbare Einstel- gelung
lungen Text-module

Text-module
Text-module Variotronic Ti
Heckkraftheber (EHR) ● Abgespeicherte Bedienungsabläufe zum Ab-
● Verriegelungsstatus spielen bereit
● Zustand Schlupfregelung
● Senkgeschwindigkeit
● Mischung (Zugkraft/Lage-Regelung)
● Schlupfeinstellung
● Startgeschwindigkeit für Schwingungstilgung
● Maximale Aushubhöhe
Text-module

Heckzapfwelle
● Heckzapfwellen-Drehzahl
Text-module

Elektrische Ventile 1-4


● Ventil-Priorität
● Verriegelungsstatus
● Zustand Kick-Out Funktion
● Zeiteinstellung
● Volumenstrom Heben
● Volumenstrom Senken
● Vorwahl Zeitfunktion
Text-module

Externe Ventilbetätigung
● Ventilauswahl ([Link] oder [Link])
Text-module

Grenzlastregelung
● Sollvorgabe Motordrückung
Text-module

Tempomat
● Tempomatgeschwindigkeit 1
● Tempomatgeschwindigkeit-Vorwahl 1
● Tempomatgeschwindigkeit 2
● Tempomatgeschwindigkeit-Vorwahl 2
Text-module

Schnellreversierung
● Reversiergeschwindigkeit
Text-module

E-Gas
● Motordrehzahlwerte Min-Max
Text-module

Allrad
● Vorwahl Allradantrieb
Text-module

Differentialsperre
● Vorwahl Differentialsperre

117
BEDIENUNG
27.2 Bezeichnungen und Ein-
stellungen abspeichern Taste (F5) drücken, das folgende
Untermenü erscheint.
Zum Abspeichern einer Einstellung muß der Mo-
tor laufen.
Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.251
● Taste (F5) drücken, das folgende Bild wird Abb.254
angezeigt. Text-module
Mit Taste (F1), Auswahl der Spei-
Operation_Pic_number:1

cherplätze 1 - 4.

Mit Taste (F2), Auswahl der Lage


der Eingabezeichen (Buchstaben,
Zahlen).

Mit Taste (F3), Eingabezeichen


(Buchstaben, Zahlen) vorwärts
blättern (ein Zeichen).

Mit Taste (F4), Eingabezeichen


(Buchstaben, Zahlen) rückwärts
Abb.252 blättern (ein Zeichen).
Taste (F2) drücken, folgendes Un-
termenü erscheint. Schnelleinstellung (Grobeinstel-
lung) der Eingabezeichen (Buch-
staben, Zahlen) vorwärts, rück-
wärts (mehrere Zeichen).
Operation_Pic_number:1

Mit Taste (F5), Einstellungen ab-


speichern

Einstellungen werden mit eingegebener Be-


zeichnung auf gewähltem Speicherplatz gespei-
chert.
Folgendes Untermenü erscheint.

Abb.253
Besteht eine Bezeichnung nur aus
Fragezeichen, ist auf diesem Speicherplatz
noch keine Einstellung abgespeichert.

118
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
27.3 Einstellungen abrufen
Operation_Pic_number:1

Abb.255
Folgendes Untermenü erscheint. Abb.257
● Taste (F5) drücken, das folgende Bild wird
Operation_Pic_number:1

angezeigt.
Operation_Pic_number:1

Abb.256

Hinweis: Abb.258
Mit Taste (ESC) Rückschritt in die vorherge- Taste (F2) drücken, das folgende
hende Funktionsebenen Untermenü wird angezeigt.

Operation_Pic_number:1

Abb.259
Mit Tasten (F1 - F4) auswählen welche
Einstellung abgerufen werden soll.
Folgendes Bild erscheint.

119
BEDIENUNG
28. Gerätesteuerung
Operation_Pic_number:1

Text-module

(auf Wunsch)

28.1 Allgemein
Gefahr:
Bedienungsanleitung des Anbauge-
rätes beachten, und die darin be-
schriebenen Sicherheitshinweise
einhalten.
Der Anwender ist selbstverantwort-
lich für die vorgenommene Tasten-
Abb.260 zuweisung oder Änderung der Ta-
stenzuweisung.
Danach erscheint automatisch folgendes
Untermenü. Einstellungen werden geladen.
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Anbaugeräte nach beendeter Arbeit abstek-
ken, Batterie wird sonst entladen.
Text-module

Mit der Gerätesteuerung können vorhandene


Komponenten (Bedienterminal, Fahrhebel) zur
Bedienung von Anbaugeräten genutzt werden.
Text-module

ESC Taste
Taste 1x drücken (ca. 1 Sek.) Rück-
schritt in die vorhergehende Funkti-
onsebene.

Taste 2x schnell drücken Wechsel zwi-


Abb.261 schen dem letzten angewählten
Wenn das Abrufen der Einstellung erfolgreich Schleppermenü und dem letzten an-
war, erscheint ein Haken neben dem gewähltem Gerätesteuerungsmenü.
Speicherplatz.
Hinweis:
Danach erscheint automatisch folgendes Bei einer Zusatzausrüstung Kamera, kann
Untermenü. zwischen Schleppermenü, Gerätesteue-
rungsmenü und Kameramenü gewechselt
Hinweis: werden.
Motor muß laufen, Getrieb in Neutralstellung.
Operation_Pic_number:1

Abb.262
● Taste (F2) drücken - Variotronic Ti Menü er-
scheint weitere Beschreibung (siehe BEDIE-
NUNG Kapitel 29).
● Taste (F3) drücken - Rückschritt auf erste
Hauptmenüebene.

120
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
28.2 Auswahl des Gerätesteue-
rungsmodus
Text-module

Die Gerätesteuerung kann neben dem Fendt-


Terminal auch mit einem seperaten Bedientermi-
nal (z.B Müller ,WTK) verwendet werden. Des-
halb ist es notwendig dem System mitzuteilen
welches Bedienterminal benutzt werden soll.
Operation_Pic_number:1

Abb.263
Text-module

Im Bedienterminal wird angezeigt:


ISO / LBS Anbaugerät aktiv, Termi-
nal ist am Gerätebus angemeldet
und das Geräteprojekt (Software)
im Terminal vorhanden. Jetzt kann
mit der Gerätesteuerung gearbeitet
werden.
Abb.264
Hinweis: ● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
Erscheint nach kurzer Zeit, sobald sich das erscheint.
Bedienterminal erfolgreich an den ISO / LBS - Operation_Pic_number:1

Bus angemeldet hat.


Text-module

Weitere mögliche Anzeigen.


Es ist eines oder mehrere Anbau-
geräte in der Gerätesteuerung be-
reits abgespeichert.

Terminal ist am Gerätebus ange-


meldet.

Abb.265
● Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.266
Text-module

● Taste (F4) drücken, das folgende Untermenü


erscheint.

121
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
28.3 Gerätesteuerung mit LBS
Text-module

Software der Anbaugeräte für die


LBS-Gerätesteuerung laden
Zündung AUS. Anbaugeräte über LBS Steck-
dose mit dem Schlepper verbinden.
Zündung EIN. Es erscheint nach kurzer Zeit fol-
gendes Menü im Bedienterminal.
Operation_Pic_number:1

Abb.267
Taste (F5) mehrmals drücken, Auswahl
zwischen:

LBS Bedienterminal und FIELD-


STAR Bedienterminal: Anschluss
eines LBS-Fieldstar Terminals ist
möglich
Abb.268
LBS: Gerätebus verwendet LBS-
Protokoll, Schlepperterminal ver- Nach ca. 30 Sekunden startet der Ladevorgang
hält sich aktiv. automatisch.
Mit Taste F1 kann der Ladevorgang sofort
gestartet werden.
Deaktivierung der Gerätesteue- Mit Taste ESC kann der Ladevorgang
rung. abgebrochen werden.
Text-module

Nach dem Start des Ladevorgangs erscheint fol-


gendes Menü im Bedienterminal.
Operation_Pic_number:1
ISO: Gerätebus verwendet ISO-
Protokoll, Schlepperterminal ver-
hält sich aktiv.

LBS-Data: Gerätebus verwendet


LBS-Protokoll, Schlepperterminal
verhält sich passiv, ein externes
LBS-Terminal kann angesteckt
werden

ISO-Data: Gerätebus verwendet


ISO-Protokoll, Schlepperterminal
verhält sich passiv, ein externes
ISO-Terminal kann verwendet wer- Abb.269
den.
Balkenanzeige (A) Rot: Fortschritt der
Text-module Datenspeicherlöschung.
Hinweis: Balkenanzeige (A) Grün: Fortschritt der
Einstellungen sind nach Verlassen des Unter- Datenübertragung vom Arbeitsgerät ans
menüs aktiv. Bedienterminal.
Bei einem erfolgreichen Ladevorgang
erscheinen folgende Bilder.

122
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Mit Taste ESC Fehlermeldung bestätigen.

Hinweis:
Bei mehrmaligem erfolglosem Ladevorgang,
Steckerverbindungen und Sicherungen über-
prüfen.
Anbaugerät an der LBS-Steckdose abstek-
ken und wieder anstecken.
Traktor neu starten.
Alle Geräteprojekte im Varioterminal löschen
(siehe BEDIENUNG Abb. 292).
Text-module

Arbeitsgeräte LBS-Bedienung mit


Fahrhebel
Abb.270
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Kann nur aktiviert werden wenn die Elektri-
schen Ventil verriegelt sind und die Automa-
tikfunktion bzw. Variotronic Ti nicht aktiv ist.
Operation_Pic_number:1

Abb.271
Bei einem erfolgreichen Ladevorgang erscheint
Bild (A) auf der Vielfachanzeige. Es sind eines
oder mehrere Anbaugeräte in der
Abb.273
Gerätesteuerung bereits abgespeichert.
Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
Hinweis: erscheint.
Es können bis zu vier Arbeitsgeräte abge- Operation_Pic_number:1

speichert werden. Ist der Datenspeicher voll,


werden die Daten des am längsten nicht be-
nutzten Arbeitsgerätes gelöscht.
Bei einem erfolglosen Ladevorgang erscheint
folgendes Menü im Bedienterminal.
Operation_Pic_number:1

Abb.274
Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.

Abb.272

123
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
28.4 Gerätesteuerung mit ISO
Text-module

Sprachauswahl
Hinweis:
Das Anbaugerät muss über eine Sprachaus-
wahl verfügen. Unterstützt das Anbaugerät
die ausgewählte Sprache nicht, erscheint die
Benutzerführung in der vom Hersteller ab-
hängigen Standardsprache.
Text-module

Einstellung erfolgt in der dritten Hauptmen-


üebene
● F4-Taste drücken.
Abb.275
Aktivieren des Fendt Fahrhebels Das folgende Untermenü der Terminal-Einstel-
zum Bedienen des Arbeitsgerätes. lungen erscheint.
Taste (F1) drücken, Anzeige weiß Operation_Pic_number:1

nicht aktiv.

Taste F1 drücken, Anzeige grün


aktiv

Automatische Zuweisung
Operation_Pic_number:1

Abb.277
Text-module

Durch Drücken der Tasten (F4) gelangt man in


die Funktionen Sprachauswahl.
Das folgende Untermenü der Terminal-Einstel-
lungen erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.276
1 - 10= Erste, zweite........ Funktion am Arbeits-
gerät.

Hinweis:
Für die weitere Bedienung der Arbeitsgeräte
mit dem Bedienterminal, Bedienungsanlei-
tung des Geräteherstellers benutzen.

Abb.278
Text-module

Mit Taste F1 oder Taste F2 Sprachauswahl vor-


nehmen.
Mit Taste F5 getroffene Sprachauswahl abspei-
chern.
Hinweis:
Änderung in der Sprachauswahl, werden erst
nach Schlepper Neustart übernommen. Die
Änderungen beziehen sich nur auf das An-
baugerät.

124
BEDIENUNG
Text-module

Software der Anbaugeräte für die Arbeitsgeräte ISO-Bedienung mit


ISO-Gerätesteuerung laden Fahrhebel
Zündung AUS. Anbaugerät über ISO-Steck- Hinweis:
dose mit dem Schlepper verbinden. Der Fendt Fahrhebel kann zur Gerätesteue-
Zündung EIN. Es erscheint nach kurzer Zeit fol- rung nur aktiviert werden wenn die Elektri-
gendes Menü im Bedienterminal. schen Ventil verriegelt, die Automatikfunk-
Operation_Pic_number:1
tion bzw. Variotronic Ti nicht aktiv sind.

Externen Fahrhebel anschließen


Operation_Pic_number:1

Abb.279
Der Ladevorgang startet automatisch.
Operation_Pic_number:1 Abb.281
● Externen Fahrhebel an ISO-LBS Steckdose
(Pfeil) anstecken.
Operation_Pic_number:1

Abb.280
Bei einem erfolglosen Ladevorgang erscheint
die Fehlermeldung (Pfeil) im Bedienterminal. Abb.282
Hinweis: Taste (F5) drücken, das folgende Untermenü
Bei mehrmaligem erfolglosem Ladevorgang, erscheint.
Operation_Pic_number:1
Steckerverbindungen und Sicherungen über-
prüfen.
Anbaugerät an der ISO-Steckdose abstecken
und wieder anstecken.
Traktor neu starten.
Alle Geräteprojekte im Varioterminal löschen
(siehe BEDIENUNG Abb. 292).
Text-module

Abb.283
Taste (F3) drücken, das folgende Untermenü
erscheint.

125
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
Anbaugerätefunktionen dem Fendt
Fahrhebel und/oder externem Be-
dienhebel zuweisen
Taste der Anbaugerätefunktionen
drücken.

Nachfolgendes Bild erscheint.

Externer Bedienhebel.
Operation_Pic_number:1

Abb.284
Fendt Fahrhebel und/oder externer
Bedienhebel.
A = Übersicht abgespeicherter ISO-Anbau-
geräte.
Aktivieren des Fendt Fahrhebels
zum Bedienen des Arbeitsgerätes.
Taste (F1) drücken, Anzeige weiß
nicht aktiv.

Taste F1 drücken, Anzeige grün


aktiv. Abb.285
A = Funktion des angeschlossenen Arbeits-
geräts z.B. Pickup senken, Pickup he-
ben, Knickdeichsel senken.......
Anzeige unscharf, es ist kein An-
baugerät angeschlossen, dem ein Fendt Fahrhebel und/oder externer
Fahrhebel zugewiesen werden Bedienhebel.
kann. Operation_Pic_number:1

Text-module
Anbaugerätefunktionen können
dem Fendt Fahrhebel und/oder ex-
ternem Bedienhebel zugewiesen
werden.
Anzeige deutlich sichtbar, Anbau-
gerät angeschlossen.

Anbaugerätefunktionen können
dem Fendt Fahrhebel und/oder ex-
ternem Bedienhebel zugewiesen
werden.
Anzeige unscharf, Anbaugerät
nicht angeschlossen.
Abb.286
Text-module
Anbaugerät das keine Funktion zur A = Funktion des angeschlossenen Arbeits-
Vergabe anbietet. geräts z.B. Pickup senken, Pickup he-
ben, Knickdeichsel senken.......

Hinweis:
Text-module
Die Anzeige (B) zeigt an das diese Taste
schon einem anderen Arbeitsgerät zugewie-
sen wurde.
Mit Taste "OK" wird die Tastenzuweisung
übernommen.

126
BEDIENUNG
Text-module
Auswahl des Eingabegeräts, Fendt Tastenzuweisung direkt mit dem
Fahrhebel und/oder externem Be- Fendt Fahrhebel
dienhebel. Operation_Pic_number:1

Auswahl welche Taste des Fendt


Fahrhebel und/oder externem Be-
dienhebel eine Funktion des Ar-
beitsgerätes auslöst.
Vorwärttsblättern oder Rückwärts-
blättern im Auswahlmenü.

Text-module
Vorwärtsblättern im Auswahlmenü,
auch mit Drehregler (P3) möglich.
Abb.287
Taste (F1) drücken, Anzeige grün
aktiv.
Rückwärtsblättern im Auswahl-
menü, auch mit Drehregler (P3)
möglich.
Operation_Pic_number:1

Nur mit Fendt Fahrhebel möglich.


Automatisch Zuweisung, welcheTa-
ste eine Funktion des Arbeitsgerä-
tes auslöst.

Keine Zuweisung Taster - Fahrhe-


bel, Belegung neu einstellen.

Rückschritt auf vorhergehende


Auswahlseite, mit Abspeichern der
Bedienfunktionen. Abb.288
Am Fendt Fahrhebel die gewünschten Tasten
Hinweis: betätigen welche eine Funktion des
Mit Taste ESC Rückschritt in die vorherge- Arbeitsgerätes auslösen sollen.
hende Funktionsebene, ohne Abspeichern.
Text-module
Mit Taste (F5) Abspeichern der Be-
Hinweis: dienfunktionen.
Nach einem Neustart sind die Fahrhebelfunk-
tionen immer beim Schlepper.
Der Fendt Fahrhebel muss bei Schlepperstart
immer mit der Taste F1 (siehe BEDIENUNG
Abb. 284) übergeben werden.
Ein externer Bedienhebel wird automatisch
beim Erscheinen der Auswahlseite (siehe BE-
DIENUNG Abb. 284) aktiv.
Nach dem erstmaligen Anstecken eines An-
baugerätes müssen die Tasten des Fendt
Fahrhebel und/oder externer Bedienhebels
zugewiesen werden (siehe BEDIENUNG Abb.
285, BEDIENUNG Abb. 286). Auswahlseite
mit "OK" verlassen.

127
BEDIENUNG
28.5 Warnmeldung 28.6 Anbaugeräte Diagnose-
Operation_Pic_number:1
funktion
Text-module

Das Bedienterminal kann Störungen des ange-


bauten Arbeitsgerätes anzeigen, wenn vom Ge-
rätehersteller die Voraussetzungen dafür ge-
schaffen werden.

Beispiel:
Wird unter dem Gerätesteuerungsbetrieb der
Ladewagen abgekoppelt erscheint das folgende
Menü.
Operation_Pic_number:1

Abb.289
A = Variotronic Ti aktiv.
B = Automatikfunktion Front/Heck aktiv.
C = Elektrische Ventile entriegelt.

Abb.290
Text-module
Gleichzeitig wird eine Störungs-
meldung in der Vielfachanzeige
ausgegeben.
Zusätzlich blinkt die Warnleuchte
und ertönt ein Warnton.

Text-module

Störungsmeldung kann mit ESC Taste (am Be-


dienterminal) beenden werden.

Hinweis:
Tritt der Fehler wieder auf. Bedienungsanlei-
tung des Geräteherstellers zu Rate ziehen
oder Kundendienst des Geräteherstellers
kontaktieren.

128
BEDIENUNG
28.7 ISO/LBS Diagnoseseite 28.8 Einstellungen am Arbeits-
Text-module
gerät verändern
Einstellung erfolgt in der dritten Hauptmen- Operation_Pic_number:1

üebene
● F4-Taste drücken.

Das folgende Untermenü der Terminal-Einstel-


lungen erscheint.
Operation_Pic_number:1

Abb.293
Sind Zahlen oder Buchstaben beim Bedienmenü
des Arbeitsgerätes, mit einem grünen Kasten
hinterlegt (Pfeil) ist die Einstellfunktion aktiv.
Bei einem angeschlossenen Arbeitsgerät muß
die Funktion Einstellungen verändern aktiv sein.
Abb.291
Text-module

Durch Drücken der Tasten (F2) gelangt man in Einstellungen verändern


die Funktionen Diagnoseseite. ● Auswahl durch drehen des Einstellknopfs
(B).
Das folgende Untermenü der Terminal-Einstel-
lungen erscheint. Hinweis: Nur möglich bei mehren vorhandenen
Operation_Pic_number:1
Einstellfunktionen.

● Verändern von Zahlen durch drehen des


Einstellknopfs (A).
● Verändern von Texten durch drehen des
Einstellknopfs (C).
Operation_Pic_number:1

Abb.292
Mit der Taste F2 können alle gespeicherten
Geräteprojekte (Software) gelöscht werden.

Abb.294
● Taste (F1) drücken, neue Einstellungen wer-
den übernommen.
● Taste (F2) drücken, neue Einstellungen wer-
den nicht übernommen.

129
BEDIENUNG
29. Variotronic Ti (auf Federung
EIN - AUS
Wunsch).
Text-module

29.1 Allgemein Traktor Management System (TMS)


Text-module EIN - AUS
Die Variotronic Ti Funktion ermöglicht es, wie-
derkehrende Bedienungsbläufe abzuspeichern
und bei Bedarf wieder abzurufen. Fahrpedal
Es kann eine individuelle Auswahl von Funktio- EIN - AUS
nen und Bezugsgrößen ausgewählt werden.

Hinweis:
Im Fahrersitz befindet sich eine Anfahrsiche- 29.3 Bezugsgrößen
rung. Wird der Fahrersitz länger als ca. 3 Sek.
Text-module
verlassen, wird die Anfahrsicherung aktiv. Weg
Kein Abspielen der Variotronic Ti Funktionen. Vorwärts, rückwärts

29.2 Funktionen
Text-module
Zeit
Heckkraftheber Abgelaufene
Heben, Regeln, STOP, Schnelleinzug

Heckkraftheber
Hubhöhe, Heben, Regeln, STOP
Heckzapfwelle
EIN - AUS
Tastenbelegung

Frontzapfwelle
EIN - AUS
Hinweis:
Anzeigeleuchte "ROT" Funktion aktiv.
Anzeigeleuchte "GRAU" Funktion nicht aktiv.
Elektrische Hydraulikventile
Heben, Senken, Stop, Schwimmstel-
lung, Zeitfunktion

Variogetriebe
Tempomat EIN - AUS

Allradantrieb
Automatik, 100%, AUS.

Differentialsperren
Automatik, 100%, AUS.

Elektronische Motorsteuerung
Gespeicherte Motordrehzahlen MIN -
MAX abrufen.

130
BEDIENUNG
29.4 Menü Funktionen Menü Aufnahme Ebene 2 (Rec.)
Operation_Pic_number:1

Menü Aufnahme Ebene 1 (Rec.)


Operation_Pic_number:1

Abb.296
Taste (F1)
Abb.295 Bedienungsablauf aus Ablage ho-
len (siehe BEDIENUNG Kapitel
Taste (F1).
Wechsel der Tastenbelegung des 29.7 ).
Fahrhebels, mit der die Bedienung
(Aufnahme, Start, Stop, Pause
usw.) gesteuert wird. Taste (F2)
Bedienungsablauf in Ablage si-
Es können alle vier Tasten des Fahrhebels mit
chern (siehe BEDIENUNG Kapitel
verschiedenen Bedienungsabläufen belegt wer-
29.6 ).
den.

Taste (F2)
Wechsel auf Menüebene Abspie- Taste (F5)
len. Wechsel auf andere Menüebene.

Taste (F3)
Konfigurationslisten anpassen
(siehe BEDIENUNG Kapitel 29.11
).

Taste (F4)
Variotronic Ti beenden.

Taste (F5)
Wechsel auf andere Menüebene.

131
BEDIENUNG
Menü Abspielen Ebene 1 (Play) Menü Abspielen Ebene 2 (Play)
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.297 Abb.298
Taste (F1). Taste (F1)
Wechsel der Tastebelegung des Bedienungsablauf aus Ablage ho-
Fahrhebels, mit der die Bedienung len (siehe BEDIENUNG Kapitel
(Aufnahme, Start, Stop, Pause 29.7 ).
usw.) gesteuert wird.

Taste (F2) Taste (F2)


Wechsel auf Menüebene Auf- Bedienungsablauf in Ablage si-
nahme. chern (siehe BEDIENUNG Kapitel
29.6 ).

Taste (F3) Taste (F3)


Verändern von Bezugsgrössen Bedienungsabläufen manuell wei-
(siehe BEDIENUNG Kapitel 29.9 ). terschalten (siehe BEDIENUNG
Kapitel 29.8 ).

Taste (F4) Taste (F5)


Variotronic Ti beenden. Wechsel auf andere Menüebene.

Taste (F5)
Wechsel auf andere Menüebene.

132
BEDIENUNG
29.5 Bedienung Menüebene Abspielen
Operation_Pic_number:1

Hinweis:
Bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 25
km/h ist ein Abspielen (Play) nicht möglich.
Die Aufzeichnung eines Bedienungsablaufes
zwischen zwei Betätigungen ist auf 120 Se-
kunden und/oder 300 Meter begrenzt.
Wird eine Aufzeichnung länger als 2 Minuten
unterbrochen wird die Aufzeichnung been-
det.
Die bei der Aufnahme (Rec.) gewählte Fahrt-
richtung muß beim Abspielen (Play) der beim
Aufnehmen gewählten Fahrtrichtung ent-
sprechen. Vorwärtsfahrt und Stillstand wird
gleich bewertet.
Falls das Abspielen (Play) einer Aufnahme Abb.300
(Rec.) in die andere Fahrtrichtung gewünscht Taste (F2) drücken.
wird. Aufnahme mit (Edit) siehe BEDIENUNG Wechsel auf Menüebene Auf-
Kapitel 29.9 starten, in andere Fahrtrichtung nahme.
fahren, neue Abspielfahrtrichtung wird ge-
speichert.

Menüebene Aufnahme Text-module

Operation_Pic_number:1

Bedienungsablauf aufnehmen
Es können bis zu 13 Funktionen als Bedie-
nungsablauf zusammengestellt werden.

Am nachfolgenden Beispiel:
● Automatikfunktion Kraftheber und Zapfwelle.

Das Heckhubwerk wird abgesenkt, die Heck-


zapfwelle wird nach einer gewählten Hubhöhe
des Heckhubwerks eingeschaltet. Das Heck-
hubwerk wird angehoben, die Heckzapfwelle
wird nach einer gewählten Hubhöhe des Heck-
hubwerks ausgeschaltet.

Abb.299 EHR entriegeln, Zapfwelle vorwählen


Operation_Pic_number:1

oder

Abb.301
● Traktor starten.
● EHR-Heck mit Schnellaushubtaster (A) ent-
riegeln.
● Heckzapfwellendrehzahl mit Taster (B) vor-
wählen.

133
BEDIENUNG
Fahrhebel Tastenbelegung ● Heckhubwerk mit Schnellaushubtaster (A) bis
Operation_Pic_number:1
zu dem mit der Tiefenregulierung (B) einge-
stellten Wert nach unten fahren.
● Beim gewünschten Einschaltpunkt der Heck-
zapfwelle Taster (C) drücken.
● Ausgewählte Taste (D) des Fahrhebels drük-
ken, Aufnahme wird beendet.

Auf dem Varioterminal erscheint nach Beenden


der Aufnahme, das folgende Untermenü.

Menüebene Abspielen
Operation_Pic_number:1

Abb.302
● Mit Taste (F1) festlegen, mit welcher Taste
des Fahrhebels die Bedienung (Aufnahme,
Start, Stop, Pause usw.) gesteuert wird.

Die aktive Taste des Fahrhebels wird im Vario-


terminal farblich hinterlegt angezeigt.
Operation_Pic_number:1

Abb.305
● Anzeige (A) für Tastenbedienung am Fahrhe-
bel (nach dem Betätigen der ausgewählten
Taste des Fahrhebels, startet der Abspielvor-
gang sofort).
● Anzeige (B) für Heckhubwerk.
● Anzeige (C) für Heckzapfwelle.
● Anzeige (D) für Bezugsgrösse der Heckzapf-
welle-Hubhöhe Heckkraftheber.
Text-module

Zweiten Bedienungsablauf aufneh-


Abb.303
men
● Ausgewählte Taste (A) des Fahrhebels drük-
ken. Fahrhebel Tastenbelegung
● Anzeige (B) wechselt von START auf STOP. Operation_Pic_number:1

Aufnahme starten
Operation_Pic_number:1

Abb.306
● Mit Taste (F1) festlegen, mit welcher Taste
des Fahrhebels die Bedienung (Aufnahme,
Abb.304 Start, Stop, Pause usw.) gesteuert wird.

134
BEDIENUNG
Die aktive Taste des Fahrhebels wird im Vario- ● Heckhubwerk mit Schnellaushubtaster (A) bis
terminal farblich hinterlegt angezeigt. zu dem gewünschten Wert nach oben fahren.
● Beim gewünschten Ausschaltpunkt der Heck-
Taste (F2) drücken, das folgende zapfwelle Taster (C) drücken.
Untermenü erscheint. ● Ausgewählte Taste (D) des Fahrhebels drük-
ken, Aufnahme wird beendet.
● Heckhubwerk mit Schnellaushubtaster (A)
abschalten.

Auf dem Varioterminal erscheint nach Beenden


Menüebene Aufnahme der Aufnahme, das folgende Untermenü.
Operation_Pic_number:1

Hinweis:
Eine vorhandene Aufnahme wird beim Star-
ten einer neuen Aufnahme überschrieben.

Menüebene Abspielen
Operation_Pic_number:1

Abb.307
Operation_Pic_number:1

Abb.310
● Anzeige (A) für Tastenbedienung am Fahrhe-
bel (nach dem Betätigen der Ausgewählten
Taste des Fahrhebels, startet der Abspielvor-
gang sofort).
● Anzeige (B) für Heckhubwerk.
● Anzeige (C) für Heckzapfwelle.
● Anzeige (D) für Bezugsgrösse der Heckzapf-
welle-Hubhöhe Heckkraftheber.

Abb.308 Abspielen
● Ausgewählte Taste (A) des Fahrhebels drük- Operation_Pic_number:1

ken.
● Anzeige (B) wechselt von START auf STOP.

Aufnahme starten
Operation_Pic_number:1

Abb.311

Taste (A) drücken


● Heckhubwerk wird abgesenkt, die Heckzapf-
welle wird nach der ausgewählten Aushub-
höhe eingeschaltet.
Abb.309

135
BEDIENUNG
Taste (B) drücken 29.6 Einstellungen abspeichern
● Heckhubwerk wird angehoben, die Heckzapf-
welle wird nach der ausgewählten Aushub- ● Traktor starten.
Text-module
höhe ausgeschaltet. Taste (F2) drücken, das folgende
Menü erscheint.
Taste (C) drücken
● STOP

Manuelles Anhalten eines Bedie- Operation_Pic_number:1

nungsablaufs
Operation_Pic_number:1

Abb.313
Text-module
Abb.312 Mit Taste (F1), Auswahl der Spei-
● Taster (A) während eines Bedienungsablau- cherplätze 1 - 4.
fes gedrückt halten. Es erscheint das Pause-
symbol (B).
● Taste (A) loslassen, Pause wird beendet und Mit Taste (F2), Auswahl der Lage
die nächste Funktion wird sofort ausgeführt. der Eingabezeichen (Buchstaben,
● Tasten (C) Bedienungsablauf wird vorzeitig Zahlen).
beendet.

Hinweis: Mit Taste (F3), Eingabezeichen


Die Veränderungen werden nicht abgespei- (Buchstaben, Zahlen) vorwärts
chert. blättern (ein Zeichen).

Mit Taste (F4), Eingabezeichen


(Buchstaben, Zahlen) rückwärts
blättern (ein Zeichen).

Schnelleinstellung (Grobeinstel-
lung) der Eingabezeichen (Buch-
staben, Zahlen) vorwärts, rück-
wärts (mehrere Zeichen).
Mit Taste (F5), Einstellungen ab-
speichern.

Einstellungen werden mit eingegebener Be-


zeichnung auf gewähltem Speicherplatz gespei-
chert.
Folgendes Untermenü erscheint.

136
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
29.7 Einstellungen abrufen
Text-module
Taste (F1) drücken, das folgende
Menü erscheint.

Operation_Pic_number:1

Abb.314

Hinweis:
Danach erfolgt automatisch der Rückschritt
in die vorhergehende Funktionsebene.

Abb.315
Mit Tasten (F1 - F4), auswählen welche
Einstellung abgerufen werden soll.

Hinweis:
Danach erfolgt automatisch der Rückschritt
in die vorhergehende Funktionsebene.

137
BEDIENUNG
29.8 Bedienungsabläufe manu- 29.9 Verändern von Bezugsgrö-
ell weiterschalten ßen im "Online-Modus"
Text-module
Taste (F3) drücken, das folgende Es kann die Abhängigkeit der Trigger und der
Menü erscheint. Funktion, je nach Wunsch verlängert oder
verkürzt werden.
Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.318
Taste (F3) drücken, nachfolgendes
Untermenü erscheint
Abb.316
Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.317
● Taster (A) 1x drücken - PAUSE.
● Taster (A) nochmals betätigen, Bedienungs-
Abb.319
abläufe werden mit Tastendruck manuell wei-
tergeschaltet. Taste (F5) drücken, nachfolgendes
Untermenü erscheint
Die Veränderungen werden nicht abgespeichert.

Taste (F5) drücken.


Wechsel auf andere Menüebene.

138
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
29.10 Verändern von Bezugs-
größen im "Step-Modus"
Es kann die Abhängigkeit der Trigger und der
Funktion, je nach Wunsch verlängert oder
verkürzt werden.
Operation_Pic_number:1

Abb.320
● Taste (F3) drücken bis das Pausesymbol (B)
nicht mehr erscheint.
● Taster (A) während eines Bedienungsablau-
fes, der Verändert werden soll, gedrückt hal-
ten. Es erscheint das Pausesymbol. Hinweis:
Es kann jede Funktion/Trigger verändert Abb.321
werde. Taste (F3) drücken, nachfolgendes
● Taste (A) loslassen, Pause wird beendet und Untermenü erscheint
die nächste Funktion, (z.B. kürzere Zeit, län-
gerer Weg) wird sofort ausgeführt.

Hinweis:
Mit der Taste (F3) ist ein Wechseln zwischen Operation_Pic_number:1

Online,- und Step-Modus möglich.


Die Veränderungen werden abgespeichert.
Neue Fahrtrichtung und Heckzapfwellenstufe
wird ebenfalls übernommen.
Taste (F5).
Wechsel auf andere Menüebene.

Abb.322
Taste (F5) drücken, nachfolgendes
Untermenü erscheint

139
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
29.11 Konfigurationslisten an-
passen
Text-module

Es gibt Vier Konfigurationslisten die je nach Ein-


satzbedingungen verändert werden können.
Text-module
Mit Taste (F4), Konfigurationslisten
durchblättern.

Text-module

Die Werkseinstellungen (Fendt Settings) für die


Konfigurationslisten sind:
Text-module

Liste 1
Abb.323
● Taste (F3) drücken bis das Pausesymbol (B) Function Trigger
erscheint. Hubwerk Weg
● Jede Funktion/Trigger muß mit der Taste (A) Zapfwellen Hubhöhe
einzeln aktiviert werden. Elekrische Hydraulikventile Weg
● Taste (A) loslassen, Pause wird beendet und Tempomat Weg
die nächste Funktion, (z.B. kürzere Zeit, län- Allradantrieb Weg
gerer Weg) wird sofort ausgeführt.
Differentialsperre Weg
Hinweis: Elektronische Motordrehzahl Weg
Mit der Taste (F3) ist ein Wechseln zwischen TMS Weg
Online,- und Step-Modus möglich. Text-module

Die Veränderungen werden abgespeichert. Liste 2


Neue Fahrtrichtung und Heckzapfwellenstufe
wird ebenfalls übernommen. Function Trigger
Hubwerk Zeit
Zapfwelle Zeit
Elekrische Hydraulikventile Zeit
Tempomat Zeit
Allradantrieb Zeit
Differentialsperre Zeit
Elektronische Motordrehzahl Zeit
TMS Zeit
Text-module

Liste 3

Function Trigger
Hubwerk Manuell
Zapfwelle Manuell
Elekrische Hydraulikventile Manuell
Tempomat Manuell
Allradantrieb Manuell
Differentialsperre Manuell
Elektronische Motordrehzahl Manuell
TMS Manuell
Text-module

140
BEDIENUNG
Liste 4 Text-module
Taste (F2)
Kopieren einer Konfigurationsliste
Function Trigger in die Zwischenablage.
- - z.B. um die Einstellungen einer
- - Konfigurationsliste auf eine andere
Taste des Fahrhebels zu speichern.
- -
- - Taste (F3)
- - Einfügen einer Konfigurationsliste
- - aus der Zwischenablage.
- -
- -
Operation_Pic_number:1

Taste (F4)
Werkseinstellungen aufrufen.

Text-module
Drehregler (P1)
Auswahl einer neuen Funktionen.

Drehregler (P2)
Abb.324 Auswahl einer neuen Bezugs-
Taste (F3) drücken, folgendes Un- größe.
termenü erscheint.

Text-module
Drehregler (P3)
für das Konfigurationspaar, das ge-
Operation_Pic_number:1
ändert werden kann.

Konfigurationspaar

Text-module
Anzeige bei mehr als vier Konfigu-
rationspaaren.
Mit Drehregler (P3) nach oben oder
unten bewegen.
Abb.325
Anzeige welcher Taste des Fahrhe-
bels die Konfigurationsliste zuge- Taste ESC drücken. Es erscheint
ordnet ist. folgende Menüebene (falls Ver-
änderungen vorgenommen wur-
den).

Taste (F1)
Wechsel der Tastenbelegung.

141
BEDIENUNG
Operation_Pic_number:1
29.12 Funktionsanzeige auf der
Hauptmenüebene
Operation_Pic_number:1

Abb.326
● Falls die Konfigurationsänderungen gespei-
cher werden sollen Taste (F3) drücken.
● Falls die Konfigurationsänderungen nicht ge- Abb.327
speicher werden sollen Taste (F4) drücken. Text-module
Aufnahme
Wichtig:
Wird eine Konfigurationsänderungen abge-
speichert, wird der Bedienungsablauf der mit
dieser Konfigurationsliste erstellt wurde ge-
löscht.
Abspielen

Vorbereiten des Systems für Auf-


nahme und Abspielen.

Bearbeiten von Arbeitsabläufen.

Störung

Pause

142
BEDIENUNG
29.13 Menüfarben 29.14 Informationsanzeige
Text-module Text-module

Farben und ihre Bedeutung. Ist die Automatikfunktion Kraftheber und Zapf-
grün = PLAY (Abspielen von Bedienabläu- welle nicht über die Variotronic TI Funktion aus-
fen). gewählt (siehe BEDIENUNG Kapitel 14.1), er-
blau = RECORD (Aufzeichnen von Bedien- scheinen nachfolgende Informationsanzeigen
abläufen). auf der Vielfachanzeige.
gelb = EDIT (Anpassen von Bedienabläu- Kraftheber und Zapfwelle können nicht mit der
fen). Variotronic TI Funktion bedient werden.
Operation_Pic_number:1
rot = Störungs- oder Fehlermeldung.

Abb.328
Kraftheber und/oder Zapfwelle Heck
ausgewählt.
Operation_Pic_number:1

Abb.329
Kraftheber und/oder Zapfwelle Front
ausgewählt.

143
WARTUNG UND PFLEGE
1. Allgemein 2. Haube öffnen
Operation_Pic_number:1

Warnung:
Vor sämtlichen Wartungs- und Repa-
raturarbeiten und vor dem öffnen
der Motorhaube Motor abstellen,
Zündschlüssel abziehen. Hand-
bremse anziehen, evtl. Unterlegkeil
benutzen!
Bei Arbeiten am Motor Batterie (Mi-
nuspol) abklemmen!
Nach Wartungsarbeiten Schutzein-
richtungen wieder anbringen. Auf si-
cheren Standplatz achten!
Vorgeschriebene Qualität von Öl
und Kraftstoff sicherstellen und bei-
Abb.1
des nur in genehmigten Behältern
lagern. Siehe auch TECHNISCHE ● Verriegelung (Pfeil) drücken.
DATEN "Betriebsstoffe"! ● Haube mit Schwung hochschwenken.
Text-module
Keine Schweiß-, Bohr-, Säge- und
Schleifarbeiten an Kabinen- bzw. Si- Hinweis:
cherheitsrahmen vornehmen. Nach Haube mit Schwung schließen.
Beschädigung Teile auswechseln
lassen! Kopfteil öffnen
Operation_Pic_number:1

Text-module

Wichtig:
Vor Wartungsarbeiten den Traktor, insbeson-
dere zu lösende Verschraubungen und Teile,
sowie ihre Umgebung gründlich reinigen.
Gebrauchte Öle, Kühl- u. Bremsflüssigkeiten
sind fachgerecht zu entsorgen. Hierbei sind
die jeweils geltenden gesetzlichen Bestim-
mungen, sowie die Hinweise des jeweiligen
Herstellers der Flüssigkeit zu beachten.

Ölstandskontrollen müssen bei waagerecht


stehendem Traktor ausgeführt werden, Vor-
derachsfederung in Mittelstellung! Abb.2
Wartungsintervalle, auszuführende Arbeiten, ● Kopfteil (Pfeil) mit einem leichten Ruck entrie-
Menge und Qualität der zu verwendenden geln und hochschwenken.
Betriebsstoffe siehe "Betriebsstoffe" bzw.
"Wartungsplan".

Hinweis:
Bildkataloge von Ersatzteilen, sind im Inter-
net unter nachfolgender Adresse hinterlegt.
[Link]
- Sprache auswählen
- Vertrieb und Service
- Ersatzteilkatalog

144
WARTUNG UND PFLEGE
3. Motorölwechsel 3.2 Motorölfilter wechseln
Text-module

Wichtig:
Motorölwechsel auch vor längeren Still- Gefahr:
standszeiten durchführen. Motorölfilter ist mit heißem Öl ge-
füllt, Verbrennungs- und Verbrü-
hungsgefahr!
3.1 Motoröl ablassen
Operation_Pic_number:1

Warnung:
Vorsicht beim Ablassen von heißem
Öl - Verbrennungsgefahr!
Altöl auffangen, nicht in den Boden
versickern lassen!
Abgelassenes Öl ordnungsgemäß
entsorgen!

Operation_Pic_number:1

Abb.4
Bei jedem Motorölwechsel Ölfilter (A)
austauschen.
Operation_Pic_number:1

Abb.3
● Motor warm fahren.

Schmieröltemperatur ca. 80 °C.

● Traktor waagerecht stellen, Vorderachsfede-


rung in Mittelstellung.
● Motor abstellen.
● Ölauffangschale unter den Motor stellen. Abb.5
● Ablaßschraube (A) herausdrehen.
● Motor abstellen.
● Altöl restlos ablaufen lassen.
● Filterdeckel (A) lösen und entgegen Uhrzei-
● Gereinigte Ablaßschraube mit neuem Dicht-
gersinn abschrauben.
ring wieder einschrauben.
● Papierfilterpatrone (C) vorsichtig von der
Führung (D) nach oben lösen.
● Eventuell auslaufendes Öl auffangen.
● Papierfilterpatrone (C) wechseln.
● Dichtfläche des Filterträgers und Filterdeckel
(A) sowie Führung (D) von eventuellem
Schmutz reinigen.
● Gummidichtung (B) austauschen und leicht
einölen.
● Neue Papierfilterpatrone (C) vorsichtig in
Führung (D) einsetzen.
● Filterdeckel (A) im Uhrzeigersinn festschrau-
ben (25 Nm).
● Motor starten.
● Ölstand prüfen.
● Filteranbau auf Dichtheit prüfen.
Hinweis:
Gebrauchte Ölfilter sind Sondermüll!

145
WARTUNG UND PFLEGE
3.3 Motoröl einfüllen 3.4 Ölstand im Motor prüfen
Operation_Pic_number:1 Text-module

● Traktor waagerecht stellen, Vorderachsfede-


rung in Mittelstellung.
● Motor starten und im Leerlauf laufen lassen,
bis die Warnmeldung der Vielfachanzeige er-
lischt.
● Ölablaßschraube und Ölfilter auf Dichtheit
kontrollieren.
● Motor abstellen.
● Nach ca. 5 Minuten, Ölpeilstab herausdre-
hen.
Operation_Pic_number:1

Abb.6
● Ölpeilstab (A) herausdrehen.
● Vorgeschriebenes Motorenöl durch Öffnung
einfüllen. Auf Sauberkeit achten!

Abb.7
● Ölpeilstab mit faserfreiem, sauberem Lappen
abwischen.
● Bis zum Anschlag wieder einstecken und ein-
drehen.
● Ölpeilstab wieder herausdrehen.
● Bei Bedarf bis" MAX " nachfüllen.

Wenn der Ölstand nur knapp über der MIN-


Kerbe liegen, muß nachgefüllt werden. Nicht
über MAX auffüllen.
Text-module

Ölmengendifferenz Motor
Ölmengendifferenz zwischen MIN und MAX-
Markierung am Peilstab ca. 3,0 Ltr.

146
WARTUNG UND PFLEGE
4. Kraftstoffanlage
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Bei Arbeiten an der Kraftstoffanlage
kein offenes Feuer!
Nicht rauchen!

4.1 Kraftstoffilter wechseln


Kraftstoffilter
Operation_Pic_number:1

Abb.10
● Dichtung (A) leicht einölen bzw. mit Diesel-
kraftstoff benetzen.
● Patrone von Hand anschrauben bis Dichtung
anliegt.
Operation_Pic_number:1

Abb.8
● Kraftstoffilter (A), Austausch und Wartung
entsprechend Wartungsplan - bei Nachlassen
der Motorleistung evtl. schon früher.
Operation_Pic_number:1

Abb.11
● Gehäusedeckel mit einer weiteren halben
Umdrehung festziehen (25 Nm).
● Motor starten, auf Dichtheit prüfen.

Abb.9
● Motor abstellen.
● Gehäusedeckel lösen und abschrauben.
● Auslaufenden Kraftstoff auffangen.
● Dichtfläche des Filterträgers von eventuellem
Schmutz reinigen.
● Papier-Filtereinsatz wechseln.

Hinweis:
Gebrauchte Kraftstoffilter sind Sondermüll.

147
WARTUNG UND PFLEGE
4.2 Kraftstoffvorfilter 4.3 Kraftstoffanlage entlüften
Text-module

Lage- hinter dem Kraftstofftank.


Gefahr:
Wasser und Schmutz ablassen Hochruckleitungen dürfen nicht ge-
Operation_Pic_number:1 öffnet werden, da permanenter
Druck aus dem Common-Railsystem
ansteht und dadurch schwere Verlet-
zungen entstehen können.

Operation_Pic_number:1

Abb.12
● Motor abstellen.
● Entlüftungsschraube (A) öffnen.
● Ablasschraube (B) zum öffnen, ziehen und
drehen.
● Wasser und Schmutz ablassen. Mit einen Abb.14
entsprechenden Auffangbehälter auffangen
und umweltgerecht entsorgen. ● Entlüftungsschraube des Kraftstoffvorfilters
● Entlüftungsschraube (A) schließen. öffnen.
● Ablasschraube (B) schließen. ● Mit Handförderpumpe (A) solange pumpen,
● Motor starten, Kraftstoffvorfilter auf Dichtheit bis ein starker Widerstand zu spüren ist, da-
prüfen. nach noch einige Pumpstöße durchführen.
● Entlüftungsschraube des Kraftstoffvorfilters
Hinweis:
schließen.
Zum Entlüften der Kraftstoffanlage Entlüf-
● Motor starten.
tungsschraube (A) öffnen.
Es kann durch Luft im Hochdrucksystem zu un-
Filterwechsel zulässigen Druckschwankungen im Common-
(nach Bedarf, bei nachlassender Motorleistung). Railsystem kommen. Deshalb Traktor ca. 5 Mi-
Operation_Pic_number:1 nuten bei geringer Last betreiben.

Hinweis:
Beim Entlüften keine Kraftstoff- und Ein-
spritzleitungen öffnen, Einspritzleitungen
müssen sonst gewechselt werden.

Abb.13
● Motor abstellen.
● Kraftstoffzuleitung abklemmen.
● Filterdeckel (A) abschrauben.
● Federgehäuse (B) herausnehmen.
● Filter (C) herausnehmen, neuen Filter einle-
gen.
● Federgehäuse (B) einlegen.
● Filterdeckel (A) festschrauben.
● Motor starten, Kraftstoffvorfilter auf Dichtheit
prüfen.
148
WARTUNG UND PFLEGE
5. Trockenluftfilter 5.2 Hauptpatrone Aus- und Ein-
bau
5.1 Unterdruckkontrolle Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.17
Abb.15 ● Verschluss (A) nach vorne ziehen, Deckel
drehen. Deckel abnehmen.
Operation_Pic_number:1

Funktionsprüfung:
● Kabelstecker (A) am Unterdruckschalter ab-
ziehen und auf Masse legen.
● Zündschlüssel auf I drehen.
Operation_Pic_number:1

Abb.16
Auf der Vielfachanzeige muß das Symbol Abb.18
"Unterdruckkontrolle" erscheinen, bei
● Hauptpatrone (A) herausziehen.
gleichzeitigem blinken der Warnleuchte und
● Filtergehäuse reinigen; auf einwandfreie
Intervallton.
Dichtfläche achten.
● Luftfilter-Ansaugschläuche und Ansaugsy- ● Hauptpatrone einsetzen und Deckel wieder
stem auf Dichtheit überprüfen; evtl. Verbin- montieren.
dungen nachziehen.
Hinweis:
Austausch der Hauptpatrone nach 5. Reini-
gung, spätestens nach 2 Jahren.

149
WARTUNG UND PFLEGE
5.3 Hauptpatrone reinigen 5.4 Sicherheitspatrone wech-
Operation_Pic_number:1
seln
Nur Austausch - nach 3 maligem Wechsel der
Hauptpatrone oder wenn Hauptpatrone beschä-
digt war.
Operation_Pic_number:1

Abb.19

Behelfsmäßige Reinigung durch Ausklopfen:


● Nur gegen den Handballen ausklopfen!
Abb.20
Reinigung durch Ausblasen:
● Filteroberfläche von innen nach außen mit ● Sicherheitspatrone (A) herausziehen.
trockener Preßluft (max. 5 bar, Mindestab- ● Auf Sauberkeit achten! Es dürfen keine
stand ca. 5 cm) ausblasen. Staubteilchen in den Reinluftkanal gelangen.
● Anschließend Innenraum sorgfältig ausbla-
sen. 5.5 Staubaustragventil
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Nach jedem Reinigen Filterpatrone auf ein-
wandfreien Zustand prüfen. Auf äußerliche
Beschädigungen überprüfen, Dichtungen
und Papierbalg (von innen durchleuchten)
kontrollieren.

Abb.21
Das Staubaustragventil ist weitgehend
wartungsfrei. Bei eventuellen
Staubverbackungen:
● Staubaustragventil zusammendrücken und
Staubverbackungen entfernen.

Hinweis:
Das Ventil muß frei sein, es darf nirgendwo
anstoßen. Beschädigte Ventile sind zu erneu-
ern.

150
WARTUNG UND PFLEGE
6. Kühlsystem Viskolüfter reinigen
Operation_Pic_number:1

6.1 Kühlsystem reinigen


Kühler reinigen
Lamellen von Motorkühler, Hydraulikölkühler,
Kraftstoffkühler und Getriebeölkühler, evtl. von
Klimaanlage, sowie Schutzgitter, Front-und
Seitengitter sauberhalten.
Operation_Pic_number:1

Abb.24
● Lamellen des Viskolüfters sauberhalten.
● Kühler nicht abdecken, sonst kein Zuschalten
des Lüfters.

Abb.22
● Kopfteil öffnen.
● Verriegelung (A) lösen.
Operation_Pic_number:1

Abb.23
● Klimakondensator zur Seite schwenken.
● Halterung (A) anbringen.
● Hebel (B) nach vorne ziehen, bis Kühler nach
oben schwenken.
● Reinigung mit langem Pinsel oder Preßluft
von Motorseite her vornehmen.
● Bei hartnäckigem Schmutz mit Pinsel oder
weicher Bürste und Reinigungslösung (z.B.
"P3") vorreinigen. 5 Min. einwirken lassen
und mit weichem Wasserstrahl durchspülen.

151
WARTUNG UND PFLEGE
6.2 Kühlflüssigkeitsstand prü- 6.3 Kühlflüssigkeit wechseln
fen
Gefahr:
Vorsicht: Motor muß abgestellt sein!
Bei heißem Motor, Verschluß vom
Einfüllstutzen nur leicht öffnen und
heißen Dampf abziehen lassen. Spätestens nach 2 Jahren Kühlflüssigkeit erneu-
Kühlflüssigkeit steht unter Druck - ern.
Verbrennungsgefahr!
Kühlflüssigkeit am Kühler ablassen
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.25 Abb.27
Füllstand zwischen MIN- und MAX-Markierung ● Verschluß vom Einfüllstutzen öffnen.
am Ausgleichbehälter. ● Heizung einschalten.
Operation_Pic_number:1
● Auffangschale unter den Motor stellen.
● Schraube (A) herausdrehen und Kühlmittel
ablaufen lassen.
Text-module

Kühlflüssigkeit auffüllen
● Frostschutzmittel und sauberes, kalkarmes
Wasser mischen und bis zur Markierung am
Ausgleichbehälter auffüllen.
● Den Motor bei eingeschalteter Heizung ca. 10
Minuten laufen lassen (ca. 1500 U/min).
● Bei abgekühltem Motor den Kühlmittelstand
kontrollieren und bei Bedarf nachfüllen.

6.4 Kühl-/Heizsystem innen rei-


Abb.26
nigen
● Durch Einfüllstutzen (A) nur sauberes, kalkar-
mes Wasser mit Frostschutzmittel (Glykol) Kühlsystem nur dann mit heißer Reinigungslö-
nachfüllen. sung (z.B. "P3") durchspülen, wenn Kühlmittel
durch Rost oder Fett stark verschmutzt ist.
Konzentration des Kühlmittels kontrollieren. Auf ● Motor ca. eine Stunde mit eingefüllter Spül-
Dichtheit der Leitungen und Schlauchan- flüssigkeit laufen lassen.
schlüsse - auch zur Heizung - achten. ● Mit klarem Wasser nachspülen und Kühlmittel
auffüllen.
Hinweis:
Das Frostschutzmittel beinhaltet auch Wirk-
stoffe gegen Kavitation und Korrosion. Daher
ist ganzjährig eine Konzentration von 35-50
Vol.-% Gefrier-und Korrosionsschutzmittel
auch in frostfreien Gebieten erforderlich.

152
WARTUNG UND PFLEGE
7. Keilriemen 8. Brems- und Kupp-
lungssystem
Gefahr:
Keilriemen nur bei Motorstillstand
prüfen! Schutzgitter wieder montie- Gefahr:
ren! Die Bremssysteme sind regelmäßig
einer gründlichen Prüfung zu unter-
ziehen!
Keilrippenriemen Einstell- und Reparaturarbeiten an
Operation_Pic_number:1 der Bremsanlage dürfen nur von
Fachwerkstätten oder anerkannten
Bremsendiensten ausgeführt wer-
den!
Bei dauerndem Hydraulikölverlust
im Brems- und Kupplungssystem
Kundendienstwerkstatt aufsuchen!

Nachlaufbehälter im Lenkturm
Operation_Pic_number:1

Abb.28
Der Keilrippenriemen (A) hat eine automatische
Riemenspannung.
● Auf Risse, Verölung, Überhitzung und Ver-
schleiß prüfen.
● Beschädigte Riemen erneuern.

Die Spannrolle muß bei Austausch des Keilrip-


penriemens auch erneuert werden.
Abb.29
Keilriemen Klimakompressor (siehe ZUSATZ-
GERÄTE Kapitel 3.2). ● Nachlaufbehälter (Pfeil) bis "MAX" nur mit
Hydrauliköl Pentosin CHF 11S befüllen.

153
WARTUNG UND PFLEGE
Ölstandschalter
Operation_Pic_number:1
9. Frontzapfwelle
Ölstand Frontzapfwelle
Operation_Pic_number:1

Abb.30

Funktion prüfen:
● Deckel abschrauben. Abb.32
● Schwimmer (A) in unterste Stellung bringen. ● Öl durch Einfüllöffnung (A) einfüllen.
● Zündschlüssel auf "I" drehen. ● Ölablaßschraube (B).
Operation_Pic_number:1

Ölstand: Bis Überlauf an Einfüllöffnung (A).

Ölfilter
Operation_Pic_number:1

Abb.31
Auf der Vielfachanzeige muß das Symbol
"Bremsflüssigkeitsstand" erscheinen, bei
gleichzeitigem Blinken der Warnleuchte und
Intervallton.

Hinweis:
Kupplung und Bremse sind Wartungsfrei!

Abb.33
● Filtergehäuse (A) abschrauben.
● Filterelement erneuern.
● Dichtring leicht einölen und Filtergehäuse
wieder montieren.

154
WARTUNG UND PFLEGE
10. Getriebe und Achs- Druckfilter wechseln
Ein verschmutzter Druckfilter (A) wird durch eine
antriebe Warnmeldung angezeigt, (siehe auch
STÖRUNGEN UND ABHILFE Kapitel 1.1).
10.1 Getriebeöl wechseln Filterelement schnellstmöglich erneuern
(spätestens alle 1000 Betriebsstunden).
Ölwechsel nur bei warmem Getriebeöl. Operation_Pic_number:1

Getriebeöl ablassen
Operation_Pic_number:1

Abb.36
Text-module

● Filtergehäuse (A) abschrauben.


Abb.34 ● Filterelement aus Gehäuse herausziehen.
● Filterelement erneuern, nicht auswaschen.
● Ölauffangschale unter das Getriebe stellen. ● Dichtringe leicht einölen.
● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl ● Filtergehäuse wieder montieren und mit
vollständig ablaufen lassen. Schraube festziehen (40 Nm).
● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
ben und festziehen.
Operation_Pic_number:1 Saugfilter wechseln
Operation_Pic_number:1

Abb.35
Abb.37
● Je eine Ölablaßschraube (A) am linken und
rechten Bremsgehäuse herausdrehen und Öl ● Deckel (A) abschrauben und Saugfilter her-
vollständig ablaufen lassen. ausnehmen.
● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau- ● Wechselpatrone erneuern.
ben und festziehen.

155
WARTUNG UND PFLEGE
Getriebeöl einfüllen
Operation_Pic_number:1
10.3 Öl der Achsantriebe wech-
seln
Operation_Pic_number:1

Abb.38
● Ölpeilstab (A) herausdrehen und Getriebeöl
durch Öffnung einfüllen. Abb.39
● Ölauffangschale unter das Gehäuse stellen.
● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl
10.2 Ölstand im Getriebe prüfen vollständig ablaufen lassen.
● Traktor waagerecht stellen, Vorderachsfede- ● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
rung in Mittelstellung. ben und festziehen.
● Traktor ca. 2 Minuten mit Leerlaufdrehzahl
Operation_Pic_number:1

laufen lassen.
● Traktor abstellen, ca. 2 Minuten warten.
● Ölpeilstab herausdrehen und ziehen.
● Mit faserfreiem, sauberen Lappen abwi-
schen.
● Bis zum Anschlag einstecken und eindrehen.
● Ölpeilstab wieder herausdrehen und ziehen.

Der Ölstand muß bis obere Kerbe des Ölpeilsta-


bes reichen.

Ölmengendifferenz zwischen min. und max.


Markierung am Peilstab ca. 2,5 Ltr.
Abb.40
● Vorgeschriebenes Öl durch Einfüllöffnung (A)
einfüllen.
● Der Ölstand (B) muß 55 mm unterhalb der
Einfüllöffnung (A) liegen.

156
WARTUNG UND PFLEGE
11. Allradachse 11.2 Ölwechsel Vorderachs-Na-
bentriebe
11.1 Ölwechsel Vorderachs- Operation_Pic_number:1

Ausgleichgetriebe
Öl ablassen
Operation_Pic_number:1

Abb.43
● Allrad ausschalten.
● Vorderachse aufbocken, bis sich die Räder
drehen lassen.
Abb.41
Öl ablassen.
● Ölauffangschale unter das Gehäuse stellen. ● Rad drehen, bis Bohrung unten.
● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl ● Ölauffangschale unterstellen.
vollständig ablaufen lassen. ● Ölablaßschraube herausdrehen und Öl voll-
● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau- ständig ablaufen lassen.
ben und festziehen. ● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
ben und festziehen.
Öl einfüllen
Operation_Pic_number:1
Öl einfüllen.
● Öl bis Überlauf (bei waagrechtstehendem
Markierungsstrich und Bohrung links) einfül-
len.

Abb.42
● Vorgeschriebenes Öl durch Einfüllöffnung (A)
einfüllen.

Der Ölstand muß bis Überlauf an Öleinfüllöff-


nung (A) reichen.

157
WARTUNG UND PFLEGE
11.3 Vorderachsfederung 12. Kraftheber
Warnung: Ölstand Kraftheber prüfen
Die zur Vorderachsfederung gehö- Operation_Pic_number:1

renden Druckleitungen stehen auch


bei abgestelltem Motor und entlaste-
ter Vorderachse unter Druck. Vor
Öffnen von Verschraubungen Druck-
leitungen erst entlasten!
Bei der Suche nach Leckstellen we-
gen Verletzungsgefahr geeignete
Hilfsmittel verwenden.

Druckleitungen entlasten
Operation_Pic_number:1

Abb.45
● Schraube (A) herausdrehen.
● Mit Prüfstreifen (z. B. Kabelbinder) Ölstand
kontrollieren.

Der Ölstand muß ca. 40 mm (gestreckte Länge)


unter der Kante Einfüllbohrung sein.

Abb.44
● Verkleidungsbleche rechts am Einstieg ent-
fernen.
● Schrauben (A/B) öffnen.

158
WARTUNG UND PFLEGE
13. Hydraulikanlage 13.2 Hydrauliköl wechseln
Wichtig:
Es ist darauf zu achten, daß nur sauberes Öl
Gefahr: eingefüllt wird und nur saubere Behälter und
Bei Arbeiten an der Hydraulikanlage Trichter verwendet werden.
unbedingt Motor abstellen und Trak-
Das Öl muß einer Reinheit der Filterklasse 10
tor gegen Wegrollen sichern (Fest-
nach NAS 1638 entsprechen.
stellbremse, Unterlegkeil)!
Hydraulikanlage steht unter hohem Ölwechsel bei warmem Hydrauliköl, Kraftheber
Druck! Vor Arbeiten an der Hydrauli- abgesenkt, alle Zylinder eingefahren.
Operation_Pic_number:1
kanlage diese unbedingt drucklos
machen und angebaute Geräte ab-
senken!
Bei der Suche nach Leckstellen we-
gen Verletzungsgefahr geeignete
Hilfsmittel verwenden (Stück Holz)!
Hydraulikschlauchleitungen regel-
mäßig kontrollieren und bei Beschä-
digung und Alterung austauschen!
Die Austausch-Schlauchleitungen
müssen den technischen Anforde-
rungen des Geräteherstellers ent-
sprechen!
Bei allen Arbeiten auf größte Sau-
berkeit achten! Abb.47
Öl ablassen.
● Ölauffangbehälter unter den Hydrauliktank
stellen.
13.1 Ölstand Hydraulik prüfen ● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl
Ölstandskontrolle bei abgesenktem Heckkraft- ablaufen lassen.
heber und eingefahrenen Hydraulikzylindern. ● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
Öltemperatur ca. 20 °C. ben und festziehen.
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1

Abb.46 Abb.48
Öl einfüllen.
● Ölpeilstab (A) herausdrehen. ● Öl vorzugsweise über eine Rücklaufkupplung
mit Pumpe einfüllen.
Der Ölstand muß zwische der MIN- und der
MAX Markierung des Peilstabes liegen. Das Öl wird dadurch gefiltert.
Ist das nicht möglich.
● Kleine Mengen über Peilstaböffnung (A) ein-
füllen.
● Bei Ölwechsel, Öl über Rücklauffilteröffnung
(C) einfüllen.
Beim Einfüllen über Öffnung (C), immer Filter-
topf mit Filterpatrone herausnehmen.
Hinweis:
Wird Hydrauliköl aus großen Gebinden ein-
gefüllt Vorfilterung verwenden.
159
WARTUNG UND PFLEGE
13.3 Hydraulikölfilter Entlüftungsfilter wechseln
Operation_Pic_number:1

Rücklauffilter wechseln
Operation_Pic_number:1

Abb.51
● Entlüftungsfilter (B) abschrauben, neuen Fil-
Abb.49 ter einschrauben.
● Filterdeckel (C) abschrauben.
Operation_Pic_number:1 Hinweis:
Entlüftungsfilter kann nicht gereinigt werden.

Feinfilter Steuerdruck wechseln


Operation_Pic_number:1

Abb.50
● Filtertopf (A) mit Filterpatrone (B) herausneh-
men.
● Filterpatrone herausziehen und Filtertopf rei- Abb.52
nigen.
● Druckfeder in Filtertopf einlegen und neue Fil- ● Verschraubung (A) an der Endplatte der Ven-
terpatrone einsetzen (Öffnung unten). tile herausdrehen.
● Neuen O-Ring (C) und neuen Flachdichtring
(D) verwenden.
● Filtertopf mit Filterpatrone in Behälter einset-
zen Filterdeckel (E) einschrauben.

160
WARTUNG UND PFLEGE
Operation_Pic_number:1
Temperaturwarneinrichtung
Lage: An der Hydraulikpumpe im hinteren
Bereich der Kardanwelle.
Operation_Pic_number:1

Abb.53
● Feinfilter (A) wechseln.
● Verschraubung (siehe WARTUNG UND
PFLEGE Abb. 52 /A) eindrehen und mit 5,5 Abb.55
+1,8 Nm festziehen.
Zu hohe Hydrauliköltemperatur wird durch eine
Hinweis: Warnmeldung angezeigt, (siehe auch
Auf größte mögliche Sauberkeit, beim Reini- STÖRUNGEN UND ABHILFE Kapitel 1.1).
gen des Feinfilters achten.
Kleinste Schmutzpartikel im Steuerkreis, Funktion prüfen.
können die Funktion der Arbeitshydraulik be- ● Kabelstecker (A) am Temperaturschalter ab-
einträchtigen. ziehen und auf Masse legen.
● Zündschlüssel auf "I" drehen.
Siebfilter im Zentralsteuerblock Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.56
Auf der Vielfachanzeige muß das Symbol
"Hydrauliköltemperatur" erscheinen, bei
gleichzeitigem Blinken der Warnleuchte und
Intervallton.

Abb.54
● Verschraubung am Zentralsteuerblock her-
ausdrehen.
● Siebfilter (A) reinigen.
● Siebfilter (A) einbauen.
● Verschraubung am Zentralsteuerblock hand-
fest anziehen.

161
WARTUNG UND PFLEGE
14. Lenkung 15. Vorderräder
Regelmäßig Lenkung auf Dichtheit und Beschä-
digung, einwandfreien Zustand der Dichtungs- 15.1 Vorspur prüfen
bälge, Schlauchleitungen auf Scheuerstellen Nach 50 Betr.-Std., dann alle 500 Betriebsstun-
überprüfen. den.
Operation_Pic_number:1

Abb.57
Vorspur ist 0 ± 1 mm.
● Lenkung in Mittelstellung; Vorderachse nor-
mal belastet.
● Abstand der Reifen in Höhe der Radnabe am
Felgenhorn vorne messen (A).
● Traktor um 1/2 Vorderradumdrehung vor-
wärts schieben.
● Abstand der Reifen in Höhe der Radnabe am
Felgenhorn hinten messen (B).

162
WARTUNG UND PFLEGE
16. Heizung und Belüf- 16.2 Umluftfilter wechseln
tung Beschädigtes Filterfließ austauschen.
Operation_Pic_number:1

Papierfilter und Filterfließ etwa halbjährlich bzw.


bei Nachlassen der Gebläseleistung reinigen
(ausklopfen, ausblasen), evtl. trocknen.
Beschädigte Papierfilter austauschen. Hei-
zungsgebläse nicht einschalten bei Spritzmittel-
einsatz.

16.1 Heizungsgebläsefilter
wechseln
Operation_Pic_number:1

Abb.60
● Verkleidung entfernen.
● Filterfließ (Pfeil) herausnehmen.

Abb.58
● Verschluß (A) nach hinten drücken.
● Gitter nach außen schwenken.
Operation_Pic_number:1

Abb.59
● Verschlußbügel (A) öffnen.
● Filter mit Filterrahmen herausnehmen.

163
WARTUNG UND PFLEGE
16.3 Dachgebläsefilter wech- 16.4 Umluftfilter wechseln
seln Operation_Pic_number:1

Warnung:
Ein benutzter Schadstoffilter enthält
Sprühmittelrückstände. Patrone
nach jedem Sprüheinsatz sobald wie
möglich gegen die Normalpatrone
austauschen!
Filterbeipackzettel sowie Hinweise
und Vorschriften des Sprühmittel-
herstellers beachten!
Kabine und Filter garantieren keinen
absoluten Schutz vor Schadstoffen!
Kabine bei Spritz- und Sprühmittel-
einsatz geschlossen halten, Schad- Abb.63
stoffilter einbauen. ● Luftdüsen (rechts und links) abbauen und Fil-
Wartungshinweise des Filterherstel- ter (A) herausnehmen.
lers beachten!

Operation_Pic_number:1

Abb.61
● Verschlußschrauben (Pfeile) herausdrehen,
Konsole hochschwenken.
Operation_Pic_number:1

Abb.62
● Haltebügel (A) hochschwenken.
● Verschlußbügel (B) öffnen und Filter mit Fil-
terrahmen herausnehmen.

Hinweis:
Beim schließen, zuerst Haltebügel ausrasten.

164
WARTUNG UND PFLEGE
17. Scheibenwaschan- 18.1 Luftfederbalg der Kabine
lage reinigen (auf Wunsch)
Text-module
Operation_Pic_number:1

Reinigungs- und Frostschutzmittel können nach


Angaben des Herstellers beigemischt werden.

Flüssigkeitsbehälter
Operation_Pic_number:1

Abb.65
Um eine einwandfreie Funktion der
Kabinenluftfederung sicherzustellen müssen die
Luftfederbälge (Pfeil), und die Umgebung der
Luftfederbälge bei starker Verschmutzung
Abb.64
gereinigt werden.
● Flüssigkeit in Behälter (A) nachfüllen.
Mit Hochdruckreiniger reinigen, dabei auf
genügend Abstand min. 10 cm, zu Dichtstellen
und Lack halten. Maximale Wassertemperatur
18. Reinigung des Trak- 50° C. Keine Spritzstrahlverstärker (Dreckfräse)
tors verwenden.

Text-module

● Polsterteile vom Fahrersitz sind werkzeuglos


ausknöpfbar.
● Beim Abspritzen des Traktors Motor nicht lau-
fen lassen.
● Elektrische Aggregate nicht direkt mit dem
Wasserstrahl bespritzen.
● Mit dem Hochdruckreiniger genügend Ab-
stand min. 10 cm, zu Dichtstellen und Lack
halten. Maximale Wassertemperatur 50° C.
Keine Spritzstrahlverstärker (Dreckfräse) ver-
wenden. Hinweise des Geräteherstellers be-
achten!
● Nach dem Waschen Schmierstellen ab-
schmieren, Gelenk- und Lagerstellen einölen.
Anschließende Lackpflege wird empfohlen.
● Radarsensor nicht direkt mit dem Hochdruck-
reiniger bespritzen (Abstand min. 1 m.- max.
Druck 65 bar).

165
WARTUNG UND PFLEGE
19. Elektrische und elek- 19.2 Drehstromgenerator
tronische Anlage Ladekontrolleuchte erlischt nach dem Start bei
ca. 1000 U/min.
Fehlersuche nur durch Werkstatt, da elektroni-
sche Bauteile in der Elektrik schon durch Ge- 19.3 Elektroschweißen
brauch der Prüflampe beschädigt werden kön-
Beide Batteriepole abklemmen. Masseklemme
nen.
möglichst nahe an der Schweißstelle; auf tem-
Vor längeren Stillstandszeiten Batterie abklem- peraturempfindliche Teile achten.
men, um Entladung durch Kleinstverbraucher zu
vermeiden. Ladezustand alle 2 Monate überprü-
fen. Traktor nicht ohne Batterie betreiben. 19.4 Frontscheinwerfer einstel-
Text-module

Bei folgenden Punkten gehen justierte Einstel- len


lungen (z.B. die Einstellung der Geschwindig-
keitsanzeige) verloren und werden durch Stan- Vorsicht:
dartwerte ersetzt: Vor dem Einstellvorgang, Schlepper-
1. Bei leerer oder abgeklemmter Batterie. rumpf mit Vorderachsfederung in die
2. Bei abgestecktem Stecker 1 weiß am Kombi- Mittellage des Gesamtfederweges
instrument. bringen (siehe auch BEDIENUNG
Kapitel 13).
ETNum-list

19.1 Batterie Operation_Pic_number:1

Warnung:
Bei Arbeiten an der elektrischen An-
lage grundsätzlich Batterie (Minus-
pol) abklemmen!
Auf richtiges Anschließen achten -
Zuerst Pluspol und dann den Minus-
pol!
Vorsicht im Umgang mit Batterie-
säure -ätzend! Vorsicht mit Batterie-
gasen!
Funkenbildung und offene Flammen
in der Nähe der Batterie vermeiden!
Verbrennungsgefahr bei eingeschal- Abb.67
teten Arbeitsscheinwerfern! ● Zwei Schrauben (Pfeile) herausdrehen.
● Verkleidung entfernen.
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1

Abb.66 Abb.68
● Scheinwerfer nur an den beiden Kreuzschlitz-
Säurestand ca. 15 mm über Plattenoberkante. schrauben (Pfeile) einstellen.
● Bei Bedarf destilliertes Wasser nachfüllen.

Batterie in gutem Ladezustand halten - beson-


ders in kalter Jahreszeit.

Traktor nicht ohne Batterie betreiben.

166
WARTUNG UND PFLEGE
19.5 Zusatzbeleuchtung ein- ● Aggresive oder kratzenden Reinigungsmittel
nicht verwenden.
stellen ● Nicht auf öffentlichen Straßen betreiben.
Operation_Pic_number:1 Text-module

Beim Austausch der Lampe beachten.


● Scheinwerfer vor dem Lampenwechsel im-
mer ausschalten und von der Versorgungs-
spannung trennen.
● Nicht in die Lampenfassung greifen.
● Die Verbindung Scheinwerfer - Vorschaltge-
rät führt Hochspannung. Nicht trennen!
● Vorschaltgerät nicht ohne Lampe betreiben.
Spannungsüberschläge an der Lampenfas-
sung können zu Beschädigungen führen.
● Lampe abkühlen lassen.
● Beim Lampenwechsel Schutzbrille und Si-
cherheitshandschuhe benutzen.
● Der Glaskörper der Lampe steht unter Druck.
Abb.69 Splittergefahr!
Bei einem Abstand von 10 m beträgt die Höhe ● Lampe nur am Lampensockel anfassen.
der Hell-Dunkelgrenze zwei Drittel des ● Verschmutzungen auf dem Glaskolben mit
Scheinwerferabstandes vom Boden. Alkohol und einem sauberen Tuch entfernen.
● Lampe nur im geschlossenen Scheinwerfer
betreiben.
19.6 Zusatzbeleuchtung Xenon- ● Zerbricht die Lampe in einem geschlossenen
scheinwerfer Raum, muß um eine Gesundheitsgefährdung
durch Gase auszuschließen, der Raum nin-
destens 20 Minuten gelüftet und verlassen
Gefahr: werden.
Bei Wartungs- und Reparaturarbei- ● Defekte Lampen als Sondermüll entsorgen.
ten Anschlusstecker immer abzie-
hen.

Text-module

Xenonscheinwerfer
Operation_Pic_number:1

Abb.70
Text-module

Anschlusstecker (A)

Beim Betrieb des Scheinwerfers beachten.


● Der Scheinwerfer entwickelt eine große
Hitze. Brandgefahr!
● Nicht direkt in das Licht schauen.
● Glasscheibe gelegentlich in kaltem Zustand
reinigen.
● Glasscheibe in eingeschaltetem Zustand
nicht mit Flüssigkeiten reinigen. Bruchgefahr!

167
WARTUNG UND PFLEGE
19.7 Nachträgliche Installation von elektrischen und elektroni-
schen Geräten
Sicherheitshinweis zur nachträglichen Installation von elektrischen und elektronischen Gerä-
ten und/oder Komponenten.
Text-module

Die Maschine ist mit elektronischen Komponenten und Bauteilen ausgestattet, deren Funktion durch
elektromagnetische Aussendungen anderer Geräte beeinflußt werden kann. Solche Beeinflussungen
können zu Gefährdungen von Personen führen, wenn die folgenden Sicherheitshinweise nicht befolgt
werden.
Bei einer nachträglichen Installation von elektrischen und elektronischen Geräten und/oder Kompo-
nenten in die Maschine, mit Anschluß an das Bordnetz, muß der Verwender eigenverantwortlich prü-
fen, ob die Installation Störungen der Fahrzeugelektronik oder anderer Komponenten verursacht. Dies
gilt insbesondere für:

Anschluß von Verbraucher.


● Nicht an Meßanschlüsse oder Sensoren anschließen, da Steuerungsfunktionen gestört werden
können (EHR, Komfortschaltung usw.).

Leistungsaufnahme von Verbrauchern.


● Spannungseinbrüche oder Spannungsspitzen können zu ungewollten Fehlermeldungen führen.

Kurzwellige Sender.
● Abstrahlung ohne spezielle Antenne kann Fehlfunktionen verursachen (EHR, Komfortschaltung
usw.).

Es ist vor allem darauf zu achten, daß die nachträglich installierten elektrischen und elektronischen
Bauteile der EMV-Richtlinie 75/322 EWG in der jeweils geltenden Fassung entsprechen und das
e1-Kennzeichen tragen.
Text-module

Nachträglicher Einbau mobiler Kommunikationssysteme


Für den nachträglichen Einbau mobiler Kommunikationssysteme (z.B. Funk, Telefon) müssen zusätz-
lich insbesondere folgende Anforderungen erfüllt werden:
● Es dürfen nur Geräte mit Zulassung gemäß den gültigen Landesvorschriften (z.B. BZT-Zulassung
in Deutschland) eingebaut werden.
● Das Gerät muß fest installiert werden.
● Der Betrieb von portablen oder mobilen Geräten innerhalb des Fahrzeuges ist nur über eine Ver-
bindung zu einer fest installierten Außenantenne zulässig.
● Das Sendeteil ist räumlich getrennt von der Fahrzeug-Elektronik einzubauen.
● Beim Antenneneinbau ist auf eine fachgerechte Installation mit guter Masseverbindung zwischen
Antenne und Fahrzeugmasse zu achten.
Text-module

Für die Verkabelung und Installation sowie die max. zulässige Stromabnahme sind zusätzlich die Ein-
bauanleitungen des Maschinen-Herstellers zu beachten.

168
WARTUNG UND PFLEGE
20. Sicherungen
Gefahr:
Nur Originalsicherungen verwenden! Bei Verwendung zu starker Sicherungen wird die
elektrische Anlage zerstört. Brandgefahr!

Sicherungshalter (X050, X051, Sicherungshalter (A013)


Operation_Pic_number:1
F060-F066)
Operation_Pic_number:1

Abb.73
Abb.71 ● Verkleidung (Pfeil) abschrauben.
● Verschluß (Pfeil) öffnen und Dokumentenbox
Operation_Pic_number:1

entfernen.
Operation_Pic_number:1

Abb.74
Sicherungshalter (A013).
Abb.72
Sicherungshalter (X050, X051, F060-F066)

169
WARTUNG UND PFLEGE
20.1 Sicherungshalter X050
Operation_Pic_number:1

Abb.75
Text-module

Siche- PIN Wert (A) Verbraucher


rung Nr.
1 - - -
2 30 25 Glühanlaßschalter Stellung ON
3 30 5 Fahrhebel
4 30 5 EHR-OBE
5 30
6 30 15 Druckschalter Warnblinklicht
7 30 15 Druckschalter Fahrlicht
8 30 10 MoDaSys, AutoGuide
9 30 15 Relais Nr. 56a (Fahrlicht)
10 30 15 Relais Nr. 56b (Abblendlicht)
11 30 25 Steckdose 25 A
12 30 10 Steckdose 10 A
13 30 10 Kombiinstrument, Beleuchtung Fahrerhaus, Radio, Batterie-
trennrelais
14 15 25 Heizungsschalter, Gebläseschalter
15 15 15 Druckschalter Warnblinklicht
16 15 5 Druckschalter Fahrlicht
17 15 40 Gebläseschalter, Klimaschalter,
18 15 15 Intervall Scheibenwischer vorne, Radio, Rundumkennleuchte
19 15 10 Anlaßsperrschalter, Relais Notbetätigung
20 15 10 Lenkstockschalter (Kombischalter)
21 15 15 Fahrersitz, Sitzheizung
22 15 - -
23 15 15 Bremsrelais
24 15 10 [Link]
25 15 25 Heckscheibenheizung, Spiegelheizung
26 15 10 Steckdose 10 A, Warnton-Rückwärtsfahrt
27 15 10 Gerätesteckdose ISO
28 50 40 Glühanlaßschalter Stellung Start
29 15 25 Steckdose 25 A

170
WARTUNG UND PFLEGE
20.2 Sicherungshalter X051
Operation_Pic_number:1

Abb.76
Text-module

Siche- PIN Wert (A) Verbraucher


rung Nr.
31 58 25 Hecksteckdose 20 Ampere
32 58 5 Kombiinstrument
33 58 25 Schalter Arbeitsscheinwerfer vorne
34 58 25 Schalter Arbeitsscheinwerfer vorne
35 58 25 Schalter Arbeitsscheinwerfer hinten
36 58 25 Schalter Arbeitsscheinwerfer hinten
37 58 5 Schlußlicht hinten rechts, Positionslicht rechts
38 58 5 Schlußlicht hinten links, Positionslicht links
39 30E 10 Terminal, ISO-Trennrelais
40 30E -
41 30E 40 E-Box
42 30E 10 Bedienkonsole
43 30E 15 Steuerung Stelleinheit
44 15E 5 Bedienkonsole
45 15E 5 E-Box
46 15E 5 Terminal
47 15E 5 Fahrhebel
48 15E 15 EHR-OBE
49 15E 5 Kombiinstrument
50 15/58 15 Aufheizung Ventile
51 15/58 5 ISO-Gerätesteckdose
52 54 10 Anhängersteckdose
53 R 10 Frontsteckdose bei Frontkraftheber, Anhängersteckdose
54 15E 5 Motorsteuerung
55 58L 10 Frontsteckdose bei Frontkraftheber, Anhängersteckdose
56 L 10 Frontsteckdose bei Frontkraftheber, Anhängersteckdose
57 58R 10 Anhängersteckdose
58 30 25 Motorsteuerung
59 - - -

171
WARTUNG UND PFLEGE
20.3 Sicherungshalter F060 - F066
Operation_Pic_number:1

Abb.77
Text-module

Siche- Klemme Wert (A) Verbraucher


rung Nr.
F060 30 25 Steckdose ABS PIN 1, UB30
F061 - -
F062 15 5 Kontrolleuchte ABS
F063 15 10 Versorgung elektrische Ventile (SB23)
F064 15 5 Radarsensor
F065 - -
F066 - -

172
WARTUNG UND PFLEGE
20.4 Sicherungshalter A013
Operation_Pic_number:1
Siche- Trenn- Komponente Komp.
rung stelle Trenn-
st.
01 X200/18 Versorgung ISO X205,
X1592
02 X200/16 2. Hochdrucksensor X177
03 X200/15 Hochdrucksensor X157
04 X200/14 Hallgeber Motor 1 X159
05 X200/10 - -
06 X200/11 - -
07 X200/12 Drehwinkelsensor X164
Kegelritzel
08 X200/09 Drehwinkelsensor X166
Kupplungspedal
09 X201/14 - -
10 X201/12 - -
11 X201/11 Drehwinkelsensor X188
Lage Frontkrafthe-
ber
12 X201/10 - -
13 X200/07 Drehwinkelsensor X165
Fahrbereichserken-
nung
14 X200/08 - -
15 X200/04 - -
16 X200/05 Drehzahlsensor Hy- X163
drostat Summie-
rungswelle
17 X200/06 Drehwinkelsensor X898
Fussgas
18 X201/04 Drehwinkelsensor X152
Federung
19 X201/05 - -
20 X201/06 - -
21 X201/07 - -
22 X201/08 Hallgeber Zapfwelle X151
vorn
23 X201/09 - -
24 X201/18 - -
25 X201/16 Druckluftgeber X168
26 X201/15 Drehwinkelsensor X183
Handgas
27 X202/07 - -
28 X202/06 - -
29 X202/05 - -
Abb.78
Text-module
30 X202/04 - -
31 X202/08 - -
32 X202/09 Hallgeber Zapfwelle X169
hinten
33 X202/10 Hallgeber Zapfwelle X170
hinten

173
WARTUNG UND PFLEGE
21. Schaltpläne
21.1 Erläuterungen zu den Schaltplänen
Text-module

X001 bis X999 sind Leitungskupplungen, Stoßverbinder und sonstige Verbinder.

A002 = E-Box B045 = Temperatursensor (Klimaanlage NT


A003 = Fahrschalter C2)
A004 = Bedienungskonsole B046 = Temperatursensor (Klimaanlage NT
A005 = E-Box Hubwerksregelung C1)
A006 = Tastatur Schaltbrett vorne B047 = Schalter Lenkwinkel
A007 = Kombiinstrument B050 = Lautsprecher links
A008 = Terminal B051 = Lautsprecher rechts
A009 = Steuerung Stelleinheit E001 = H4-Scheinwerfer rechts
A010 = Thermostat elektronisch E002 = H4-Scheinwerfer links
A011 = Radarsensor E003 = H4-Scheinwerfer rechts
A012 = Flammstartanlage E004 = H4-Zusatzscheinwerfer links
A013 = Platine Sicherung ABC E005 = Positionslicht vorne rechts
A014 = EHR-OBE E006 = Positionslicht vorne links
A015 = Radioeinbau E007 = Blink-Brems-Schlußlicht rechts
A016 = Spiegelheizung E008 = Blink-Brems-Schlußlicht links
B002 = Hallgeber Drehzahl Frontzapfwelle E009 = Kennzeichenleuchte rechts
B003 = Drehwinkelsensor Federung E010 = Kennzeichenleuchte links
B004 = Unterdruckschalter E011 = Arbeitsscheinwerfer Dach hinten
B005 = Motortemperaturgeber rechts
B006 = Ladelufttemperaturgeber E012 = Arbeitsscheinwerfer Dach hinten
links
B008 = Hochdrucksensor
E013 = Arbeitsscheinwerfer Dach vorne
B009 = Temperaturgeber Ausspeisung
rechts
B010 = Hallgeber Motor 1
E014 = Arbeitsscheinwerfer Dach vorne
B012 = Motoröldruckgeber links
B013 = Temperaturschalter Hydrauliköltem- E015 = Arbeitsscheinwerfer vorne am Blink-
peratur licht rechts
B014 = Drehzahlsensor Hydrostat Summie- E016 = Arbeitsscheinwerfer vorne am Blink-
rungswelle licht links
B015 = Drehzahlsensor Kegelritzel E017 = Arbeitsscheinwerfer am Schlußlicht-
B016 = Drehwinkelsensor Fahrbereichser- halter rechts
kennung E018 = Arbeitsscheinwerfer am Schlußlicht-
B017 = Drehwinkelsensor Kupplungspedal halter links
B018 = Drehwinkelsensor Sollwert Motor- E019 = Beleuchtung Fahrerhaus
drehzahl E020 = EHR-Leuchte
B019 = Druckgeber Druckluftvorrat E021 = Rundumkennleuchte rechts
B020 = Hallgeber Drehzahl Zapfwelle hinten E022 = Rundumkennleuchte links
B021 = Hallgeber Drehzahl Zapfwelle hinten E023 = Heckscheibenheizung
nach Kupplung
E024 = Anschluß Spiegelheizung rechts
B029 = Drehwinkelsensor Fußgas
E025 = Anschluß Spiegelheizung links
B030 = Messwert Lageaufnehmer
G001 = Batterie 1
B031 = Kraftmeßbolzen rechts
G002 = Generator 1
B032 = Kraftmeßbolzen links
H005 = Signalhorn
B034 = Tauchrohrgeber
H006 = Summer
B035 = Drehwinkelsensor Handgas
H010 = Kontrolleuchte Generator 2
B038 = Drehwinkelgeber Fussgas EDC
K001 = Relais +Ub 15
B040 = Drehwinkelgeber Lage Frontkrafthe-
K002 = Relais +Ub 58
ber
K004 = Relais 56A
B041 = Drehzahlsensor (EMR) Nockenwelle
K005 = Relais 56B
B042 = Drehzahlsensor (EMR) SAE - Ge-
häuse K007 = Relais Bremse
K008 = Anlaßsperrelais

174
WARTUNG UND PFLEGE
K009 = Impulsgeber Scheibenwischer S048 = Magnetschalter Umschaltung EHR -
K010 = Relais Blinkgeber DW
K013 = Relais [Link] V003 = Diodengruppe
K015 = Relais Notbetätigung V005 = Diodengruppe
K016 = Relais Ventil Federung Y002 = Magnetventil Fahrbereich 1
K063 = Heizflansch Y003 = Magnetventil Fahrbereich 2
M001 = Anlasser Y004 = Magnetventil Getriebe Neutral/Tur-
M002 = Trennstelle Wischermotor vorne bokupplungs-Ventil
M003 = Pumpe Scheibenwaschanlage vorne Y005 = Magnetventil Geschwindigkeitsbe-
M004 = Scheibenwischermotor hinten grenzung
M005 = Pumpe Scheibenwaschanlage hin- Y006 = Magnetventil Motorbremse
ten Y007 = Magnetventil Motor Aus
M007 = Leitungskupplung Motor Sitzverstel- Y008 = Magnetventil Heckzapfwelle
lung Y009 = Magnetventil Allrad
M008 = Leitungskupplung Heizgebläse Y010 = Magnetventil Differentialsperre
M009 = Gebläse Stufe 1-3 Y011 = Magnetventil Frontzapfwelle
R001 = Glühkerze Y012 = Magnetventil Federung laden
S001 = Lenkstockschalter Y013 = Magnetventil Federung senken
S002 = Zündstartschalter Y014 = Magnetventil Federung heben
S003 = Druckschalter Fahrlicht Y015 = Ventil 1
S004 = Druckschalter Warnblinklicht Y016 = Ventil 2
S005 = Magnetschalter Bremse rechts Y017 = Ventil 3
S006 = Magnetschalter Bremse links Y018 = Ventil 4
S007 = Druckschalter Zusatzbeleuchtung Y019 = Ventil 5
S008 = Schalter Arbeitsscheinwerfer vorne Y021 = Magnetventil Heben
S009 = Schalter Arbeitsscheinwerfer hinten Y022 = Magnetventil Senken
S010 = Schalter Wischermotor hinten Y023 = Magnetventil Druckluftvoransteue-
S011 = Schalter Rundumkennleuchte rung
S012 = Anlaßsperrschalter Y024 = Magnetkupplung Klima
S013 = Taster Notbetrieb Y025 = Magnetventil Flammstartanlage
S014 = Taster Schnellreversierung an der Y030 = Magnetventil EHR/DW sperren
Lenkradverstellung Y031 = Magnetventil EHR/DW Voransteue-
S015 = Schalter Handbremse rung
S017 = Schalter Filterverschmutzung Y032 = Magnetventil Neutral (Ventile)
S019 = Taster Zapfwelle ein hinten links Y033 = Magnetventil Ventile Spülen
S020 = Taster Zapfwelle ein hinten rechts
S021 = Taster extern FKH heben
S022 = Taster extern FKH senken
S023 = Magnetschalter Sperren extern Ta-
ster Frontkraftheber
S024 = Bremsflüssigkeitsanzeige
S025 = Druckschalter Lenkung
S026 = Durchflußwächter
S027 = Taster extern heben rechts
S028 = Taster extern senken rechts
S029 = Taster extern heben links
S030 = Taster extern senken links
S031 = Türkontaktschalter rechts
S032 = Türkontaktschalter links
S033 = Heizungsschalter
S034 = Schalter Füllstand Kühlmittel
S035 = Schalter Hoch-/Niederdruck Klima
S036 = Füllstandsschalter Hydr.-Öl
S037 = Gebläseschalter
S038 = Schalter Heckscheibenheizung
S039 = Kippschalter Spiegelheizung
S044 = Schalter Klimaanlage
S047 = Stößelschalter Motorbremse

175
WARTUNG UND PFLEGE
21.2 Farbkennzeichnung für elektrische Leitungen
Text-module

Leitungsfarbe Kurzzeichen Kennzeichen


weiß (schwarz bedruckt) ws Allgemeine Leitungsfarbe
rot rt + UB 30
schwarz sw + UB 15
gelb ge + UB 15E
grau (Grundfarbe Beleuchtung) gr + UB 58
grau - schwarz gr-sw + UB 58 Beleuchtung links
grau - rot gr-rt + UB 58 Beleuchtung rechts
gelb ge + UB Versorgung
braun br Karosseriemasse
braun - weiß br-ws Masse Elektronik
braun - gelb br-ge Masse Sensorik
schwarz - grün sw-gn Blinklicht rechte Seite
schwarz - weiß sw-ws Blinklicht linke Seite
orange or Zusatzverkabelung
blau bl
rosa rs
türkis tk
violet vi

176
WARTUNG UND PFLEGE
21.3 Schaltpläne
Text-module

Inhaltsverzeichnis der Schaltpläne


Blatt 2 = Komfortsteuerung, Bedienkonsole, Tastatur, Terminal, Stelleinheit, Kombi
Blatt 3 = Feinsicherung, EHR-OBE, Fahrschalter
Blatt 4 = E-Box Motorsteuerung
Blatt 5 = Spannungsversorgung + UB
Blatt 6 = Massekonzept
Blatt 7 = Anlassersteuerung
Blatt 8 = Kaltstartanlage und D+
Blatt 9 = Motorbremse
Blatt 10 = Beleuchtung mit Signalhorn STVZO
Blatt 11 = Blinkanlage
Blatt 12 = Bremslicht, Druckluftvoransteuerung, ABS-Bremse
Blatt 13 = Wischer, Rundumkennleuchte
Blatt 14 = Arbeitsscheinwerfer vorne, EHR-Leuchte
Blatt 15 = Arbeitsscheinwerfer hinten
Blatt 16 = Beleuchtung, Fahrerhaus und Radio
Blatt 17 = Lüftung und Klimaanlage
Blatt 18 = Heizung
Blatt 19 = Heizbare Heckscheibe, elektrische Spiegel
Blatt 20 = Steckdosen und offene Trennstellen, Sitzschalter
Blatt 21 = Gerätesteckdose, Steckdose Ereigniszähler
Blatt 22 = Stromversorgung Elektronik
Blatt 23 = Komfort-Bus (CAN-Bus)
Blatt 24 = Kombi
Blatt 25 = Elektrohydraulische Hubwerksregelung
Blatt 26 = Versorgung Überwachung Hydraulik
Blatt 27 = Frontkraftheber, 3. Hydraulikkreis, Bedienung Ventile
Blatt 28 = Getriebe-Bus (G-Bus)
Blatt 29 = Getriebesteuerung
Blatt 30 = Notbetätigung Getriebe
Blatt 31 = Federung
Blatt 32 = Zapfwellen
Blatt 33 = Allrad und Diffsperren
Blatt 34 = ISO
Blatt 35 = Elektronische Motor Regelung 1 (EDC)
Blatt 36 = Motorsteuerung
Blatt 37 = Relaissockel
Blatt 38 = Freisprecheinrichtung

177
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

178
21.3 Komfortsteuerung, Bedienkonsole,
Tastatur, Terminal, Stelleinheit, Kombi
[Link] Blatt 2
ETWiring-diagram

179
21.4 Feinsicherung, EHR-OBE,
WARTUNG UND PFLEGE

Fahrschalter
[Link] Blatt 3
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

180
21.5 E-Box Motorsteuerung
[Link] Blatt 4
ETWiring-diagram

181
WARTUNG UND PFLEGE

21.6 Spannungsversorgung +UB


[Link] Blatt 5
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

182
21.7 Massekonzept
[Link] Blatt 6
ETWiring-diagram

183
WARTUNG UND PFLEGE

21.8 Anlassersteuerung
[Link] Blatt 7
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

184
21.9 Kaltstartanlage und D+
[Link] Blatt 8
ETWiring-diagram

185
21.10 Motorbremse
[Link] Blatt 9
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

186
21.11 Beleuchtung mit Signalhorn STVZO
[Link] Blatt 10
ETWiring-diagram

187
WARTUNG UND PFLEGE

21.12 Blinkanlage
[Link] Blatt 11
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

188
21.13 Bremslicht,
Druckluftvoransteuerung, ABS-Bremse
[Link] Blatt 12
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

189
21.14 Wischer, Rundumkennleuchte
[Link] Blatt 13
ETWiring-diagram

190
21.15 Arbeitsscheinwerfer vorne,
WARTUNG UND PFLEGE

EHR-Leuchte
[Link] Blatt 14
ETWiring-diagram

191
WARTUNG UND PFLEGE

21.16 Arbeitsscheinwerfer hinten


[Link] Blatt 15
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

192
21.17 Beleuchtung, Fahrerhaus und Radio
[Link] Blatt 16
ETWiring-diagram

193
WARTUNG UND PFLEGE

21.18 Lüftung und Klimaanlage


[Link] Blatt 17
WARTUNG UND PFLEGE

[Link] Blatt 18
21.19 Heizung

ETWiring-diagram

194
ETWiring-diagram

195
21.20 Heizbare Heckscheibe, elektrische
WARTUNG UND PFLEGE

Spiegel
[Link] Blatt 19
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

196
21.21 Steckdosen und offene Trennstellen,
Sitzschalter
[Link] Blatt 20
ETWiring-diagram

197
21.22 Gerätesteckdose, Steckdose
WARTUNG UND PFLEGE

Ereigniszähler
[Link] Blatt 21
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

198
21.23 Stromversorgung Elektronik
[Link] Blatt 22
ETWiring-diagram

199
WARTUNG UND PFLEGE

21.24 Komfort-Bus (CAN-Bus)


[Link] Blatt 23
WARTUNG UND PFLEGE

[Link] Blatt 24
21.25 Kombi

ETWiring-diagram

200
ETWiring-diagram

201
21.26 Elektrohydraulische
WARTUNG UND PFLEGE

Hubwerksregelung
[Link] Blatt 25
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

202
21.27 Versorgung Überwachung Hydraulik
[Link] Blatt 26
ETWiring-diagram

203
21.28 Frontkraftheber, 3. Hydraulikkreis,
WARTUNG UND PFLEGE

Bedienung Ventile
[Link] Blatt 27
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

204
21.29 Getriebe-Bus (G-Bus)
[Link] Blatt 28
ETWiring-diagram

205
WARTUNG UND PFLEGE

21.30 Getriebesteuerung
[Link] Blatt 29
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

206
21.31 Notbetätigung Getriebe
[Link] Blatt 30
ETWiring-diagram

207
WARTUNG UND PFLEGE

21.32 Federung
[Link] Blatt 31
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

208
21.33 Zapfwellen
[Link] Blatt 32
ETWiring-diagram

209
WARTUNG UND PFLEGE

21.34 Allrad, Diffsperren


[Link] Blatt 33
WARTUNG UND PFLEGE

[Link] Blatt 34
21.35 ISO

ETWiring-diagram

210
ETWiring-diagram

211
21.36 Elektronische Motor Regelung 1
WARTUNG UND PFLEGE

(EDC)
[Link] Blatt 35
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

212
21.37 Motorsteuerung
[Link] Blatt 36
ETWiring-diagram

213
WARTUNG UND PFLEGE

21.38 Relaissockel
[Link] Blatt 37
ETWiring-diagram
WARTUNG UND PFLEGE

214
21.39 Freisprecheinrichtung
[Link] Blatt 38
ZUSATZGERÄTE
1. Frontlader Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieser Frontlader ist wie der Traktor, ausschließ-
lich für den üblichen Einsatz bei landwirtschaftli-
Gefahr: chen oder gleichgearteten Arbeiten gebaut.
Bei Frontladereinsatz ist der Aufent- Jeder darüber hinausgehende Gebrauch, z. B.
halt im Gefahrenbereich verboten. der Einsatz als Hebezeug, gilt als nicht bestim-
Nie unter angehobene Last treten! mungsgemäß. Für hieraus resultierende Schä-
Kippgefahr bei angehobenem Front- den haftet der Hersteller nicht; das Risiko hierfür
lader erhöht! Traktor heckseitig aus- trägt allein der Benutzer. In Zweifelsfällen emp-
reichend ballastieren. fiehlt sich eine Rücksprache.
Bei Frontladerbetrieb Hydraulikan- Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
schlüsse nicht doppelt belegen auch die Einhaltung der vom Hersteller vorge-
(Heck/Mitte). Wegen hydraulischer schriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instand-
Verbindung zwischen den Anschlüs- haltungsbedingungen.
sen. Gefahr durch ungewollte Bewe- Der Frontlader darf nur von Personen an- und
gung von Geräten! abgebaut, genutzt, gewartet und instand gesetzt
Niemals mit hochgehobener werden, die hiermit vertraut und über die Gefah-
Schwinge quer zum Hang fahren. ren unterrichtet sind.
Unter Umständen Spurweite des Die einschlägigen Unfallverhütungs-Vorschriften
Traktors hinten vergrößern, vorne sowie die sonstigen allgemein anerkannten si-
auch bei Verstellachse nicht unter cherheits-technischen, arbeitsmedizinischen
Normalspur arbeiten. und straßenverkehrsrechtlichen Regeln sind
Bei voller Belastung und höchster einzuhalten. Eigenmächtige Veränderungen am
Ladestellung den Traktor nicht ruck- Frontlader schließen eine Haftung des Herstel-
artig anfahren. lers für daraus resultierende Schäden aus.
Nach Beendigung der Frontladerar-
beit Hydraulikventile sperren!
Frontlader bei Verlassen des Trak-
tors ganz absenken!
Bei Straßenfahrt Frontlader in Trans-
portstellung bringen und sichern!
Gerät nicht beladen! Vorbaumaß
max. 3,5 m von Mitte Lenkrad beach-
ten (StVZO)!
Den Frontlader nur mit Orginal- oder
gleichwertigen Werkzeugen benut-
zen.
Niemals zweckfremde Arbeiten ver-
richten.

Sollte das Vorbaumaß 3,5 m überschreiten, so


muß durch geeignete Mittel (z. B. einweisende
Begleitperson oder Spiegel an Straßeneinmün-
dungen) die Verkehrssicherheit gewährleistet
sein.
Text-module

215
ZUSATZGERÄTE
1.1 Frontlader abbauen mit Vor- Operation_Pic_number:1

derachsfederung
Gefahr:
Frontlader nur mit angebautem Ar-
beitsgerät (Schaufel, Gabel) auf fe-
stem, ebenem Untergrund abbauen.
Gefahr durch unbeabsichtigtes Ab-
senken des Frontladers. Quetsch-
und Scherstellen!
Frontlader so abstellen und sichern,
daß Unbefugte bzw. spielende Kin-
der ihn nicht kippen können.
Abb.3
Text-module

● Handbremse anziehen. ● Schaufel waagerecht auf Boden stellen.


● Unterlenker der Fronthydraulik hochklappen ● Hubzylinder kpl. einfahren und danach Ventil
und abstecken. in Schwimmstellung schalten.
● Abstellstützen abstecken und mit Splint si-
Durch Drücken der Taste, Schlepperrumpf
chern.
max. ausheben.
● Abstellstützen drehen bis sie spielfrei stehen.
Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.4
Abb.1 ● Sicherung (A) drücken.
● Splint (Pfeil) ziehen und Absteckbolzen her- ● Bügel nach oben schwenken.
ausziehen. ● Kupplung nach oben aus den Führungsstiften
● Abstellstützen herunterklappen. herausziehen.
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.2 Abb.5
● Exzenterbolzen (Pfeil) herausnehmen. ● Kupplung in den Haltebügel am Frontlader-
arm einhängen.

216
ZUSATZGERÄTE
Operation_Pic_number:1
1.2 Frontlader abbauen ohne
Vorderachsfederung
Gefahr:
Frontlader nur mit angebautem Ar-
beitsgerät (Schaufel, Gabel) auf fe-
stem, ebenem Untergrund abbauen.
Gefahr durch unbeabsichtigtes Ab-
senken des Frontladers. Quetsch-
und Scherstellen!
Frontlader so abstellen und sichern,
daß Unbefugte bzw. spielende Kin-
der ihn nicht kippen können.
Abb.6
Durch Drücken der Taste, Schlepperrumpf Text-module

ganz absenken. ● Handbremse anziehen.


● Unterlenker der Fronthydraulik hochklappen.
Operation_Pic_number:1

● Mit Traktor aus Frontlader herausfahren.

Abb.7
● Splint (Pfeil) ziehen und Absteckbolzen her-
ausziehen.
● Abstellstützen herunterklappen und abstek-
ken.
Operation_Pic_number:1

Abb.8
● Exzenterbolzen (Pfeil) herausnehmen.

217
ZUSATZGERÄTE
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.12
Abb.9
● Mit Schlepper langsam vorwärts fahren, bis
● Schaufel auf Spitze (ca. 6 cm schräg) stellen.
Operation_Pic_number:1 Frontlader aus Aufnahmegabel herausfährt.
Operation_Pic_number:1

Abb.10
Abb.13
● Abstellstützen drehen bis sie spielfrei stehen.
Operation_Pic_number:1 ● Sicherung (A) drücken.
● Bügel nach oben schwenken.
● Kupplung nach oben aus den Führungsstiften
herausziehen.
Operation_Pic_number:1

Abb.11
● Kreuzschalthebel (Pfeil) in Schwimmstellun-
gen schalten. Hub- und Kippzylinder sind
drucklos. Abb.14
● Kupplung in den Haltebügel am Frontlader-
arm einhängen.
● Mit Traktor aus Frontlader herausfahren.

218
ZUSATZGERÄTE
1.3 Frontlader anbauen mit Vor- Operation_Pic_number:1

derachsfederung
Gefahr:
Vor Ankuppeln des Mehrfachkupp-
lers Hydraulikanschlüsse Heck aus-
stecken bzw. entlasten!
Heckkraftheber absenken und nur
über EHR betätigen! Wegen hydrau-
lischer Verbindung zwischen den
Anschlüssen. Gefahr durch unge-
wollte Bewegung von Geräten.

● Unterlenker der Fronthydraulik hochklappen. Abb.16


Text-module
Durch Drücken der Taste, Schlepperrumpf ● Schwinge über Hubzylinder anheben bis Ab-
ganz absenken. stellstützen abheben.
● Exzenterbolzen satt verriegeln und sichern (
● Mit Traktor in den Frontlader einfahren bis auf siehe ZUSATZGERÄTE Kapitel 1.5).
Operation_Pic_number:1
Anschlag.
● Handbremse anziehen.
Durch Drücken der Taste, Schlepperrumpf
ausheben bis Frontlader in die Aufnahme-
gabel einfährt.
Operation_Pic_number:1

Abb.17
● Abstellstützen einklappen und sichern.

Hinweis:
Gewindespindeln der Stützen so einstellen,
so daß sie beim Abstecken unter leichter
Abb.15 Spannung stehen.
● Anlageflächen und Führungsstifte säubern.
● Mehrfachkuppler ansetzen.
● Bügel nach unten schwenken, bis Sicherung
(A) einrastet.

219
ZUSATZGERÄTE
1.4 Frontlader anbauen ohne Operation_Pic_number:1

Vorderachsfederung
Gefahr:
Vor Ankuppeln des Mehrfachkupp-
lers Hydraulikanschlüsse Heck aus-
stecken bzw. entlasten!
Heckkraftheber absenken und nur
über EHR betätigen! Wegen hydrau-
lischer Verbindung zwischen den
Anschlüssen. Gefahr durch unge-
wollte Bewegung von Geräten.

● Unterlenker der Fronthydraulik hochklappen. Abb.20


● Auf Luftdruck und Spureinstellung vorne ach- ● Abstellstützen einklappen und sichern.
ten.
Text-module

● Mit Traktor in den Frontlader einfahren bis auf Hinweis:


Anschlag. Gewindespindeln der Stützen so einstellen,
● Handbremse anziehen. so daß sie beim Abstecken unter leichter
Operation_Pic_number:1 Spannung stehen.

Abb.18
● Anlageflächen und Führungsstifte säubern.
● Mehrfachkuppler ansetzen.
● Bügel nach unten schwenken, bis Sicherung
(A) einrastet.
Operation_Pic_number:1

Abb.19
● Schwinge über Kippzylinder auf Schaufel-
spitze stellen, bis Frontlader in Aufnahmega-
bel einfährt.
● Schwinge über Hubzylinder anheben bis Ab-
stellstützen abheben.
● Exzenterbolzen satt verriegeln und sichern
(siehe ZUSATZGERÄTE Kapitel 1.5).

220
ZUSATZGERÄTE
1.5 Verriegelung spielfrei ein- 1.6 Auskippgeschwindigkeit
stellen Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.23
Abb.21 Durch Zweiwegehahn (Pfeil) können 2
Beide Verriegelungen so einstellen, daß der verschiedene Auskippgeschwindigkeiten
Widerstand beim Verriegeln der Exzenterbolzen geschaltet werden.
(Pfeil) in der gezeigten Stellung beginnt. ● Normalgang bzw. Halten des Gerätes.
Operation_Pic_number:1 ● Eilgang.

Abb.22

Einstellvorgang:
● Schwinge ca. 1 m ausheben.
● Spannschraube (A) lösen.
● Gewindestange (B) durch Verstellen der bei-
den Muttern einstellen.

Größeres Spiel
● Gewindestange in Richtung (C) verstellen.
● Spannschraube (A) festziehen.

Kleineres Spiel
● Gewindestange in Richtung (D) verstellen.
● Spannschraube (A) festziehen.

221
ZUSATZGERÄTE
1.7 Neigungswinkelmarkierung 1.8 Automatische Geräteverrie-
Operation_Pic_number:1
gelung
Operation_Pic_number:1

Abb.24
● Rohr (Pfeil) zur Markierung des Neigungswin- Abb.25
kels des Arbeitsgerätes einstellen. ● Verriegelung (Pfeil) links und rechts ziehen,
wie dargestellt drehen und in Ansenkung ein-
rasten.
● Schaufel an beiden Fanghaken aufnehmen.
● Durch Ankippen der Schaufel rasten die Ver-
riegelungen automatisch ein.

222
ZUSATZGERÄTE
1.9 Dritter Hydraulikkreis (auf Operation_Pic_number:1

Wunsch)
Text-module

Am 3. Hydraulikkreis können zusätzlich Hydrau-


likzylinder von Anbaugeräten (z. B. Silozange)
angekuppelt werden.

Hinweis:
Zum besseren Ankuppeln, Kreuzschalthebel
in Schwimmstellung schalten.
Operation_Pic_number:1

Abb.28
Durch den Kreuzschalthebel (Pfeil) kann
wahlweise die Gerätebetätigung oder der 3.
Hydraulikkreis bedient werden.
● Umschaltung erfolgt elektrisch, durch Druck-
schalter (Pfeil) am Kreuzschalthebel.

Abb.26
● Hydraulikschläuche der zusätzlichen Zylinder
an den Steckkupplungen (Pfeil) ankuppeln.
Operation_Pic_number:1

Abb.27
● Kabelstecker vom Umschaltventil in Steck-
dose (A) einstecken.

223
ZUSATZGERÄTE
1.10 Schwingungsdämpfung Operation_Pic_number:1

Text-module

(auf Wunsch)

Gefahr:
Beim Ein- und Ausschalten der
Schwingungsdämpfung Frontlader
immer ganz absenken.
Wird beim Ein- und Ausschalten der
Schwingungsdämpfung der Frontla-
der nicht in Schwimmstellung ge-
schaltet, kann es zu ungewollten Be-
wegungen an der Schwinge kom-
men.
Abb.30
Wartungsarbeiten nur bei abgesenk-
tem Frontlader vornehmen. ● Schwingungsdämpfung mit Dreiwegehahn
Bei Ausführung Schwingungsdämp- Ein- und Ausschalten.
fung ist keine Rohrbruchsicherung A = EIN.
vorhanden. B = AUS.
Text-module

Text-module
Einsatzempfehlungen
Schwingungsdämpfung Ein- und Ausschal- Schwingungsdämpfung EIN z.B. bei Transport-
ten. fahrt, um ein Aufschaukeln des Frontladers zu
● Schwinge absenken bis Arbeitsgerät waage- reduzieren.
recht am Boden steht. Schwingungsdämpfung AUS z.B. bei Arbeiten
Operation_Pic_number:1
mit Palettengabel, um ein Nachregeln zu verhin-
dern.

Abb.29
● Kreuzschalthebel (Pfeil) in Schwimmstellun-
gen schalten. Hub- und Kippzylinder sind
drucklos.

224
ZUSATZGERÄTE
1.11 Betrieb mit Palettengabel 1.12 Bedienungs- und War-
Text-module
tungshinweise
Für den sicheren Betrieb einer Palet- ● Exzenterbolzen-Verriegelung vor Frontlader-
tengabel sind folgende Punkte zu be- einsatz auf Spielfreiheit überprüfen.
● Bei Frontladereinsatz treten hohe Bela-
achten: stungsspitzen auf - Arbeitsbewegungen
Je weiter vorne die Lasten angebracht werden, weich ausführen, nicht schneller als 8 km/h
desto geringer sind die zulässigen Lasten. fahren. Einseitige Belastung des Frontladers
Bei schweren oder hinausragenden Lasten auf vermeiden!
die Eilgangsstellung verzichteten. ● Unbedingt nach 10 Einsatzstunden alle
Operation_Pic_number:1
Schrauben des Anbaurahmens nachziehen!
Gewindespindeln und Gleitstellen der Stützen
nach Bedarf fetten. Alle 50 Einsatzstunden
Frontlader abschmieren.
● Hydraulik nur bei warmem Öl und nur bei Mo-
tordrehzahl über 1000 U/min belasten.
● Wird der Schnellwechselrahmen bei hydr.
Gerätebetätigung und Parallelführung abge-
baut, müssen die Kippzylinder eingefahren
sein, um eine Beschädigung der Zylinder zu
vermeiden.
● Der Ölstand im Hydraulikölbehälter muß ca. 5
cm über der Minimalmarkierung des Peilsta-
bes liegen.
Abb.31 ● Aufnahmegabeln einfetten, um ein besseres
Abbauen des Frontladers zu gewärleisten.
Zulässige maximale Belastung von 1500 kg,
maximale Belastung pro Zinken von 750 kg bei
einem Schwerpunktabstand von:
- 500 mm bei einer FENDT-Palettengabel (siehe
Maß B).
- 800 mm bei allen anderen Palettengabel (siehe
Maß A).

225
ZUSATZGERÄTE
2. Druckluftbeschaf- 2.1 Bedienung
fungsanlage
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Anhänger vorschriftsmäßig anhän-
gen. Mit druckluftgebremstem An-
hänger erst abfahren, wenn Anzeige
im Kombiinstrument, im grünen Be-
reich ist, und keine andere Warnmel-
dung vorliegt!
Auf ausreichende Länge der Brems-
leitungen achten!
Vorschriften des Anhängerherstel-
lers beachten!
Bei allen Fahrten mit Druckluftge- Abb.33
bremstem Anhänger muß Einzelrad- A = Kupplungskopf "schwarz"
bremsung ausgeschlossen sein (Pe- Anschluß Einleitungsanlage.
dale verriegeln)! B = Kupplungskopf "rot"
Zweileitungsanlage Vorrat.
Operation_Pic_number:1
C = Kupplungskopf "gelb"
Zweileitungsanlage Bremsen.
● Nach dem Abkuppeln Öffnungen mit Staub-
schutzdeckel verschließen.

Frostschutzpumpe/Frostschutzbe-
hälter
Operation_Pic_number:1

Abb.32
Betriebsdruck ist erreicht wenn 6
Balkenelemente der Druckanzeige (A) sichtbar
sind.
Bei zu niedrigem Druck im Behälter blinken die
Balkenelemente der Druckanzeige.
Abb.34

Bei Frostgefahr:
● Hebel der Frostschutzpumpe (A) auf I = offen.
● In den Frostschutzbehälter (B) Äthylalkohol
(X 902.015.003) füllen.

Nach Beendigung des Winterbetriebes:


● Hebel auf 0 = geschlossen.
Text-module

Reifenfüllen
● Mitgelieferten Reifenfüllschlauch am Kupp-
lungskopf rot anschließen.

Wichtig:
Druck laufend kontrollieren, er kann bis ca.
8,1 bar ansteigen.

226
ZUSATZGERÄTE
2.2 Wartung 3. Klimaanlage
Text-module

Dichtheitsprüfung der Druckluftan-


lage Warnung:
Wöchentlich bei stehendem Motor und vollem Wartungs- und Reparaturarbeiten
Behälter muß die Anzeige am Armaturenbrett nur von Fachkräften durchführen
mindestens 3 Minuten unverändert stehen blei- lassen!
ben. Jede Berührung mit flüssigem Kälte-
mittel vermeiden!
Bei Spritzern ins Auge sofort einen
Kesselentwässerung Arzt aufsuchen!
Operation_Pic_number:1

An Teilen des Kältemittelkreislaufes


und in deren unmittelbarer Nähe darf
nicht geschweißt werden. Vergif-
tungsgefahr!
Maximale Umgebungstemperatur für
Kältemittel 80 °C
Keilriemen nur bei Motorstillstand
prüfen. Schutzgitter wieder montie-
ren.

3.1 Bedienung
Operation_Pic_number:1

Abb.35
● Täglich Stift unten am Kessel eindrücken
bzw. Seil (A) ziehen und Kondenswasser ab-
lassen.

Abb.36
● Traktor starten (Klimaanlage ist nur bei lau-
fendem Motor betriebsfähig).
● Gebläse mit Drehschalter (A) einschalten.
● Klimaanlage mit Drehschalter (B) einschalten
und gewünschte Ausblastemperatur einstel-
len. Kontrollampe (C) zeigt Betrieb an.
Text-module

Dosieren und Leiten des Luftstromes durch Luft-


austrittsdüsen (Kabinendachauskleidung).
Umluftbetrieb und Frischluftzuführung, (siehe
BEDIENUNG Kapitel 3.2).

Hinweis:
Aus gesundheitlichen Gründen empfiehlt es
sich, die Luft in der Kabine nur um ca. 5 - 8 °C
unter die Außentemperatur abzukühlen. Kalt-
luftstrom nicht direkt auf den Körper lenken
wegen Erkältungsgefahr! Zwecks Energie-
einsparung und besserer Wirkung der Kli-
maanlage wird Umluftbetrieb empfohlen!

227
ZUSATZGERÄTE
3.2 Wartung Kältekompressor-Keilriemen
Operation_Pic_number:1
Text-module

Klimaanlage auch im Winter monatlich einmal


für ca. 10 min. einschalten, dabei Belüftung auf
Umluftbetrieb stellen, (siehe auch BEDIENUNG
Kapitel 3.2).
Dachgebläsefilter und Umluftfilter reinigen,
(siehe WARTUNG UND PFLEGE Kapitel 16).

Kondensator
Operation_Pic_number:1

Abb.39
Keilriemenspannung (Trumkraft) gemessen in
der Mitte zwischen den Scheiben mit Optibelt
Vorspannmeßgerät I.

Nachstellen:
● Schraube (A) lösen.
● Nachstellung an der Spannschraube (B).
● Schraube (A) festziehen.
Abb.37
● Kondensator (Pfeil) bei Verschmutzung von Trumkraft (Betriebsspannung) 400+50 N (40+5
innen nach außen durchblasen bzw. -sprit- kp) - Profil 13 mm.
zen.

Kältemittelstand prüfen
Operation_Pic_number:1

Abb.38
● Anlage einschalten, Kompressor muß mitlau-
fen. Motordrehzahl 2000 U/min, Indikator-
perle (A) im Schauglas des Flüssigkeitsbehäl-
ters muß schwimmen.

Auffüllen von Kältemittel bzw. Austausch des


Flüssigkeitsbehälters / Trockners ist Werkstatt-
arbeit!

Hinweis:
Indikatorperle orange, Anlage trocken.
Indikatorperle farblos, Feuchtigkeit in der An-
lage.

228
STÖRUNGEN UND ABHILFE
1. Warn- und Störungsmeldungen
Operation_Pic_number:1

Abb.1
Bei Warn- und Störungsmeldungen werden Symbole durch die Vielfachanzeige ausgegeben.
Zusätzlich blinkt die Warnleuchte und ertönt ein Warnton.
Bei Störungsmeldungen können zur genaueren Bestimmung der Störungen zusätzlich Störcode
aufgerufen werden. Diese Störcode werden automatisch gespeichert und sind zur schnellen
Fehlersuche in der Werkstatt abrufbar.
Im Grundzustand werden Uhrzeit (A) und die Betriebsstundenzahl (B) angezeigt.

1.1 Warnmeldungen
Keine Störcode, keine Speicherung.
Text-module

Mehrere gleichzeitig vorliegende Warnmeldungen aufrufen


Durch Drücken der Taste werden die Symbole mehrerer gleichzeitig vorliegender Warnmeldun-
gen nacheinander angezeigt. Wird die Taste 3 Sek. nicht betätigt, erscheint wieder das Symbol
der zuerst angezeigten Warnmeldung.
Fault-module

1. Motortemperatur
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Motor sofort entlasten, dann abstellen.

Ursache Abhilfe
Kühlerlamellen verschmutzt. Lamellen von innen nach außen durchblasen
bzw. spritzen.
Kühlwassermangel. Warmes Kühlwasser bei laufendem Motor nach-
füllen.
Keilriemen zu lose oder gerissen. Riemen nachspannen bzw. austauschen.
Thermostat öffnet nicht. Thermostat austauschen (Werkstattarbeit).
Kühlwasserkreislauf verschmutzt. Kühlsystem innen mit heißer Spülflüssigkeit, z.B.
P3 reinigen (Werkstattarbeit).
Viskolüfter defekt. Viskolüfter austauschen (Werkstattarbeit).

229
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

2. Motoröldruck
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Motor sofort abstellen.
Ölstand kontrollieren.

Ursache Abhilfe
Motoröldruck zu gering infolge Ölmangel oder zu Motorölfüllung ergänzen bzw. richtiges Öl einfül-
dünnem Öl. len.
Ölregelventil im Filterkopf verschmutzt. Ölregelventil reinigen (Werkstattarbeit).
Fault-module

3. Ladelufttemperatur
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Motor sofort entlasten, dann abstellen.

Ursache Abhilfe
Ladeluftkühler verschmutzt. Ladeluftkühler überprüfen, bei Bedarf reinigen.
Keilriemen gerissen. Keilriemen austauschen.
Viskolüfter defekt. Viskolüfter austauschen (Werkstattarbeit).
Fault-module

4. Hydrauliköltemperatur
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Hydraulik-System entlasten und Motor abstellen.

Ursache Abhilfe
Bei Hydraulikarbeit, Steuerventil nicht auf "Neu- Steuerventil auf "Neutral " stellen und verriegeln /
tral". Störung von Werkstatt beheben lassen.
Dreipunktgerät nicht normgerecht / Seitenabstüt- Dreipunktgerät der Norm anpassen / Seitenab-
zung zu eng eingestellt. stützung umstellen, evtl. Hubstreben länger dre-
hen, wenn Hubhöhe ausreicht.
Dreipunktgerät zu schwer / in oberer Endstellung Oberen Lenker am Gerät anders anlenken;
des Krafthebers spricht Überdruckventil dauernd Druck während des Aushubvorganges messen
an. (Werkstattarbeit).
Zu wenig Ölvorrat für betreffenden Einsatz. Ölstand kontrollieren und ergänzen.
Endabschaltung verstellt. Endabschaltung neu einstellen (Werkstattarbeit).
Fault-module

5. Füllstand Hydrauliköl (Vorwarnung)


Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Hydrauliktank kann leergepumpt werden.
Durchflußmenge wird für alle Ventile auf 10 l/min begrenzt.

230
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

6. Getriebeölfilter verschmutzt.
Anzeige mit Warnleuchte.
Hinweis: Bei Anzeige Patrone schnellstmöglich wechseln, Anzeige kann wieder er-
löschen, trotzdem Patrone tauschen.

Ursache Abhilfe
Drucköl - Filterelement verschmutzt. Filterelement tauschen.
Fault-module

7. Getriebeöltemperatur zu hoch (95 °C - nur in Fahrbereich II)

Ursache Abhilfe
Schwere Zugarbeit über einen längeren Zeitraum In Fahrbereich I umschalten.
im Fahrbereich II.
Kühler verschmutzt. Ölkühler Getriebe reinigen.
Turbokupplungsfunktion zu lange aktiv. Motordrehzahl erhöhen (über 1400 U/min).
Kupplungspedal zu lange betätigt. Kupplungspedal loslassen.
Fault-module

8. Getriebeöltemperatur zu hoch (105 °C)

Ursache Abhilfe
Getriebeöl zu heiß. Getriebeöl abkühlen lassen.
Kühler verschmutzt. Ölkühler Getriebe reinigen.
Fault-module

9. Ölstand von Bremse und Kupplung zu niedrig


Anzeige mit Intervallton und Warnleuchte.

Ursache Abhilfe
Ölverlust. Dichtheit des Bremssystems prüfen! Bei Bedarf
Hydrauliköl (Pentosin CHF 11 S) nachfüllen.

231
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

10. Luftfilterverschmutzung
Anzeige mit Intervallton und Warnleuchte.

Ursache Abhilfe
Luftfilter-Hauptpatrone verschmutzt. Luftfilter-Hauptpatrone überprüfen, bei Bedarf
Reinigen bzw. Austausch der Luftfilter-Hauptpa-
trone.
Fault-module

11. Speicher Kombiinstrument


Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.

Ursache Abhilfe
Grundprogrammierung Kombiinstrument ungül- Neuprogrammierung (Werkstattarbeit).
tig.
Fault-module

12. Handbremse angezogen


Anzeige mit Intervallton und Warnleuchte.
Hinweis: Nur bei fahrendem Traktor.

Ursache Abhilfe
Handbremse angezogen. Handbremse lösen.
Fault-module

13. Motordrehzahl zu hoch


Anzeige mit Intervallton und Warnleuchte.

Ursache Abhilfe
Motordrehzahl zu hoch. Motordrehzahl reduzieren.
Fault-module

14. Motordrehzahl unter 500 U/min bei abgeschalteter Turbo-


kupplungsfunktion
Anzeige mit Intervallton und Warnleuchte.

Ursache Abhilfe
Motordrehzahl zu niedrig. Motordrehzahl erhöhen.

232
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

15. Überdrehzahl Front- bzw. Heckzapfwelle


Anzeige mit Warnleuchte.

Ursache Abhilfe
In Zapfwellenstufe 1000 ab 1170 U/min. Zapfwellendrehzahl reduzieren.
In Zapfwellenstufe 540E ab 630 U/min. Zapfwellendrehzahl reduzieren.
In Heckzapfwellenstufe 540 ab 630 U/min. Zapfwellendrehzahl reduzieren.
Fault-module

16. Ventilpriorisierung
Anzeige mit Warnleuchte.

Ursache Abhilfe
Priorisiertes Ventil verlangt mehr Öl als die Die Priorisierung wird vorübergehend deaktiviert,
Pumpe liefern kann. bis die Pumpe die geforderte Menge wieder lie-
fern kann.
Fault-module

17. Fahrbereichsschaltung
Anzeige erlischt nach ca. 3 Sekunden.

Ursache Abhilfe
Öl für die Fahrbereichsschaltung zu kalt. Fahrbereichsschaltung wiederholen bei Öltem-
peraturen über ca.10 °C oder im Stillstand
schalten.
Fault-module

18. Variotronic Ti

Ursache Abhilfe
Motordrehzahl kleiner als 400 U/min beim Start Motordrehzahl erhöhen, Abspielvorgang erneut
eines Abspielvorgangs. starten.
Fault-module

19. Fahrbereichsschaltung nicht ausgeführt. Mechanische Neu-


tralstellung!
Fahrbereichsschaltung wiederholen.

233
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

20. Variotronic Ti

Ursache Abhilfe
Zu kleine Fahrgeschwindigkeit, beim Start eines Fahrgeschwindigkeit erhöhen, Abspielvorgang
Abspielvorgangs. erneut starten.
Fault-module

21. Variotronic Ti

Ursache Abhilfe
Fahrgeschwindigkeit größer als 25 Km/h, beim Fahrgeschwindigkeit verringern, Abspielvorgang
Start eines Abspielvorgangs. erneut starten.
Fault-module

22. Sitzschalter

Ursache Abhilfe
Fahrersitz länger als 3 Sek. verlassen. Auf Fahrersitz setzen.
Bei aktivem Traktor Management System (TMS)
wird die Motordrehzahl verringert.
Im Fahrpedalmodus muß im aktiven Stillstand,
die Fahrtrichtung erneut betätigt werden.
Das Abspielen der Variotronic Ti Funktionen muß
neu gestartet werden.
Fault-module

23. Druckbegrenzungsventil - Motorsteuergerät


Hinweis: Motor wird nach maximal 5 Minuten abgestellt.

Ursache Abhilfe
Druckbegrenzungsventil - Motorsteuergerät de- Fehler in Werkstatt beheben lassen.
fekt
Leitungsunterbrechung, elektrischer Defekt.

234
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

24. Fußbremse betätigt oder Fußbremsschalter verstellt.

Ursache Abhilfe
Beim Betätigen des Fahrpedals im TMS-Modus Fußbremse lösen, oder Fußbremsschalter ein-
ist die Fußbremse betätigt, oder der Fußbrems- stellen.
schalter verstellt.
Fault-module

25. Tempomat aktivieren bei gedrückter Kupplung.

Ursache Abhilfe
Wird versucht den Tempomaten einzuschalten Kupplung lösen.
(Fahrhebel nach rechts auslenken) und ist die
Kupplung gedrückt, erscheint Anzeige für 3 Se-
kunden.
Fault-module

26. Tempomat aktivieren bei gedrückter Bremse.

Ursache Abhilfe
Wird versucht den Tempomaten einzuschalten Fußbremse lösen.
(Fahrhebel nach rechts auslenken) und ist die
Bremse gedrückt, erscheint Anzeige für 3 Sekun-
den.

235
STÖRUNGEN UND ABHILFE
1.2 Störungsmeldungen
Anzeige mit Intervallton und Warnleuchte.
Bei Störungsmeldungen können zur genaueren Bestimmung der Störungen zusätzlich Störcode auf-
gerufen werden. Diese Störcode werden automatisch gespeichert und sind zur schnellen Fehlersuche
in der Werkstatt abrufbar.
Text-module

Bei Störungsmeldungen ist wie folgt zu verfahren:


● Durch Zündung aus-ein (Reset) System betriebsbereit schalten.
● Lag nur Kurzzeitstörung vor, ist System wieder funktionsfähig.
Text-module

Bei erneuter Störungsausgabe:


● Störcode aufrufen und Maßnahmen nach Code-Tabelle beachten.

Störcode aufrufen
Operation_Pic_number:1

Abb.2
Taste drücken, Störcode (B) erscheint auf der Vielfachanzeige.

Text-module

Mehrere gleichzeitig vorliegende Störungsmeldungen aufrufen


Durch wiederholtes Drücken der Taste werden die Symbole aller vorliegenden Störungen nach-
einander 1x angezeigt, danach abwechselnd Symbol (A), Code (B), nächstes Symbol, nächster
Code, usw. Wird die Taste innerhalb 3 Sek. nicht betätigt, erscheint wieder das Symbol der zuerst
angezeigten Störung.
Fault-module

1. Allradantrieb
Schaltung mit anderer Taste wiederholen.
Evtl. Ausschalten nicht mehr möglich.

Fault-module

2. Differentialsperre
Schaltung mit anderer Taste wiederholen.
Evtl. Einschalten nicht mehr möglich.

236
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

3. Heckzapfwelle
Einschalten mit Tastendruck, länger als 5 Sekunden versuchen.

Fault-module

4. Frontzapfwelle
Einschalten mit Tastendruck, länger als 5 Sekunden versuchen.

Fault-module

5. EHR Hubwerk Heck


Schnellaushubschalter durchschalten oder Zündung aus- und wieder einschalten.

Fault-module

6. Multifunktionshebel
Schalter Automatik ein/aus Heck/Front defekt.
Drucktaster Automatikfunktion Stop defekt.

Fault-module

7. Getriebesteuerung
Störcode aufrufen und Maßnahmen nach Code Tabelle beachten.

Fault-module

8. Sensoren
Druck,-Drehzahl oder Mengenüberwachung entfällt.
Unbedingt sofort Störungsursache in Code-Tabelle bestimmen (siehe STÖRUNGEN
UND ABHILFE Kapitel 4).
Fault-module

9. Elektronik
Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Elektronische Verbindungen zwischen den Bauteilen gestört z.B. Leitungsunterbre-
chung. Es können weitere Störcode auftreten.
Fault-module

10. Kontrolleuchten
Bei Ausfall der Kontrolleuchten vorwärts/rückwärts kann eine Ersatzanzeige aktiviert
werden (siehe auch BEDIENUNG Kapitel 25.5).

237
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

11. Lenkungspumpe (eine) ausgefallen


Anzeige mit Dauerton und Warnleuchte.
Lenkungspumpe oder Regelpumpe ausgefallen. Geschwindigkeit reduzieren. Stö-
rung von Werkstatt sofort beseitigen lassen.

Fault-module

12. E-Box (nicht EHR)


E-Box Hardware-Fehler.
Entsprechende E-Box austauschen (Werkstattarbeit).

Fault-module

13. Speicher E-Box (nicht EHR)


Grundprogrammierung E-Box ungültig.
(Neuprogrammierung Werkstattarbeit).

Fault-module

14. Vorderachsfederung
Funktionsende.
Federung bleibt in der zuletzt geschalteten Stellung.

Fault-module

15. Notbetrieb
Das Getriebe kann elektronisch nicht mehr verstellt werden.
Ein Teil der elektronischen Überwachung entfällt.
Notbetrieb nur verwenden, um den Schlepper aus einer Gefahrenzone oder in die
Werkstatt zu fahren.
Fault-module

16. Getriebeschlupf zu hoch


Getriebeschlupf Soll- Istwert Grenzwert überschritten. Unter extremen Bedingungen
(z.B. sehr niedrige Getriebeöltemperatur) kann dieser Fehler vereinzelt auftreten,
ohne daß ein reparaturbedürftiger Fehler im Getriebe vorliegt. Bei mehrmaligem Auf-
treten unter normalen Betriebsbedingungen unbedingt Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

17. Hydraulik (Füllstand)


Hydrauliktank leer.
Ventile, Frontkraftheber und EHR-Heck werden verriegelt.
Hydrauliköl nachtanken oder Ventil über Handbetrieb in Schwimmstellung schalten,
damit Öl aus dem externen Zylinder zurücklaufen kann (siehe auch BEDIENUNG
Kapitel 17.4).
Zündung AUS/EIN schalten (Reset).
Fault-module

18. Hydraulikventile
Ventil bleibt ausgelenkt oder geht in Neutralstellung.

238
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

19. Hydraulikventile (Kreuzschalthebel)


Ventile können nicht betätigt werden.

Fault-module

20. Hydraulikventile (Öltemperatur)


Hydrauliköl-Temperatur zu niedrig.
Öl warmfahren und Ventil neu entriegeln.

Fault-module

21. Hydraulikventile (Handbetrieb)


Nach Handbetrieb ist die Betätigung der Ventile mit Kreuzschalthebel oder Wippta-
sten erst nach Reset (Motor AUS/EIN) wieder möglich.

Fault-module

22. Motorkühlmittel (Füllstand)


Kühlmittelfüllstand unterschritten.
Kühlmittel nachfüllen.

Fault-module

23. Initialisierungsfehler Kommunikationstreiber


CAN-Buskommunikation eingeschränkt.

Fault-module

24. Störung am angebauten Arbeitsgerätes im Gerätesteue-


rungsbetrieb
Bedienung des angebauten Arbeitsgerätes im Gerätesteuerungsbetrieb nicht mög-
lich.
Bedienungsanleitung des Geräteherstellers benutzen, oder Kundendienst des Gerä-
teherstellers kontaktieren.
Fault-module

25. Kraftmeßbolzen links oder rechts überlastet


Kraftmeßbolzen links oder rechts entlasten.

Fault-module

26. Sitzschalter defekt


Kein Fahrpedalfahren möglich,
Kein Abspielen der Variotronic Ti Funktionen möglich.

239
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

27. Fehler in der Variotronic Ti


Eine oder mehrere Funktionen defekt.
Kein Abspielen der Variotronic Ti Funktionen.

Fault-module

28. Abspeicherfunktion
Beim Aktivieren der Abspeicherfunktion, eine oder mehrere Funktionen gestört.
Traktor neu starten, ist Störungsmeldung noch vorhanden. Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

29. Fehler im Traktor Management System (TMS)


Eingeschränkter Betrieb. Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

30. Fehler in der Automatikfunktion Zapfwelle-Hubwerk


Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

31. Aktivierungstaste beim Schlepperstart gedrückt oder ver-


klemmt
Aktivierungstaste lösen.

Fault-module

32. Fehler in der Motorsteuerung


z.B. Fahrpedalfahren nicht mehr möglich.

Fault-module

33. Fehler bei Kalibrierung Fahrbereichschaltung


Fahrbereichschaltung kalibrieren.

240
STÖRUNGEN UND ABHILFE
1.3 Warn- oder Störungsmeldung beenden
Text-module
Zuerst Taste drücken und halten.

Dann Taste drücken.

Jede gespeicherte Störungsmeldung muß einzeln beendet werden. Durch das Beenden einer Stö-
rungsmeldung ist die Störung nicht beseitigt, sie wird nur nicht mehr angezeigt.
Beim nächsten Starten des Traktors wird die Störung erneut ausgegeben.

241
STÖRUNGEN UND ABHILFE
1.4 Störungen allgemein
Fault-module

1. Motor springt nicht an


Ursache Abhilfe
Luft in der Kraftstoffanlage. Kraftstoffanlage entlüften.
Kraftstoffanlage durch Schmutz verstopft. Filterzulauf reinigen. Evtl. Filterbox austauschen;
Anlage entlüften.
Bei großer Kälte: Kaltstarteinrichtung defekt. Instandsetzung der Flammglühanlage (Werk-
stattarbeit).
Im Winter unter - 5 °C: Kraftstoffzufluß durch Eis Filterzulauf und Kraftstoffilter freimachen. Um-
oder Paraffin verstopft. stellen auf Winterkraftstoff. Anlage entlüften.
Kein Anlasserkontakt / Anlasseranlage gestört. Hauptschaltung in Neutral (Anlaßsperre!) Strom-
verbindung Batt.-Anlasser prüfen.
Elektrische Abstellung ohne Strom. Sicherung und Steckverbindungen überprüfen.
Fault-module

2. Motor setzt aus


Ursache Abhilfe
Luft in Kraftstoffanlage. Kraftstoffanlage entlüften.
Kraftstoffanlage durch Schmutz verstopft. Filterzulauf reinigen. Evtl. Filterbox austauschen.
Anlage entlüften.
Im Winter unter - 5 °C: Kraftstoffzufluß durch Eis Filterzulauf und Kraftstoffilter freimachen. Um-
oder Paraffin verstopft. stellen auf Winterkraftstoff. Anlage entlüften.
Fault-module

3. Motor hat zu wenig Leistung


Ursache Abhilfe
Kraftstoffilter und Kraftstoffvorfilter verschmutzt. Filterbox austauschen. Kraftstoffanlage entlüf-
ten.
Motorbremse nicht ganz offen. Motorbremse prüfen (Gängigkeit und Einstel-
lung).
Fault-module

4. Motor raucht stark


Ursache Abhilfe
Einspritzdüsen nicht in Ordnung. Druck und Spritzbild der Einspritzdüsen überprü-
fen (Werkstattarbeit).
Einspritzmenge / Förderbeginn verstellt. Einstellungen berichtigen (Werkstattarbeit).
Fault-module

5. Schlepper fährt nicht an


Ursache Abhilfe
Stelleinheit funktioniert nicht. Mechanischer Hilfsbetrieb.
Kein Fahrbereich geschaltet. Fahrbereich I oder II schalten, evtl. mit Hilfs-
schalthebel.
Verstellung arbeitet nicht. Servodruck messen (zu niedrig).
Einspeisung funktioniert nicht. Ein- und Ausspeisedruck messen.

242
STÖRUNGEN UND ABHILFE
5. Schlepper fährt nicht an
Leckage im Hauptkreis. Ein- und Ausspeisedruck messen.
Innere Leckage im Hauptkreis. Getriebekennlinie kontrollieren (Werkstattarbeit).
Hochdruckbegrenzungsventil schließt nicht. Steuerdruck messen.
Spülventil hängt. In anderer Fahrtrichtung anfahren.
Keine Getriebekennlinie programmiert. Getriebekennlinie aufnehmen (Werkstattarbeit).
Drehzahlverstellung nicht justiert. Drehzahlverstellung justieren.
Fault-module

6. Getriebeöltemperatur zu hoch
Ursache Abhilfe
Kühler verschmutzt. Kühler reinigen.
Schwere Zugarbeit in Fahrbereich II. In Fahrbereich I umschalten.
Kupplung über längere Zeit betätigt. Vollständig einkuppeln.
Turbokupplungsfunktion über längere Zeit wirk- Motordrehzahl erhöhen.
sam.
Leckage im Hauptkreis. Ein- und Ausspeisedruck messen.
Leckage im Einspeisekreis. Ein- und Ausspeisedruck messen.
Leckage in Ausspeiseleitung. Ausspeisedruck messen.
Hochdruckbegrenzungsventil schließt nicht. Steuerdruck messen.
Innere Leckage im Hauptkreis. Getriebekennlinie kontrollieren (Werkstattarbeit).
Fault-module

7. Zugkraftunterbrechung beim Reversieren oder bei Zug-/


Schub-Wechsel
Ursache Abhilfe
Spülventil hängt. Spülventil austauschen.
Hochdruckbegrenzungsventil schließt nicht. Hochdruckbegrenzungsventil austauschen.
Fault-module

8. Traktor erreicht die Höchstgeschwindigkeit nicht mehr


Ursache Abhilfe
Getriebekennlinie nicht in Ordnung. Getriebekennlinie aufnehmen (Werkstattarbeit).
Verstellung arbeitet nicht ordnungsgemäß. Servodruck messen (zu niedrig).
Leckage im Hauptkreis. Ein- und Ausspeisedruck messen.
Ventil für mechanische Geschwindigkeitsbegren- Ventil austauschen.
zung defekt oder nicht ordnungsgemäß ange-
steuert.
Kraftstoffilter verschmutzt. Filterbox austauschen. Kraftstoffanlage entlüf-
ten.
Ladeluftdruck zu gering. Ladeluftdruck prüfen.

243
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

9. Schlepper zieht nicht


Ursache Abhilfe
Einspeisemenge zu gering. Ein- und Ausspeisedruck messen.
Leckage im Hauptkreis. Ein- und Ausspeisedruck messen.
Hochdruckbegrenzungsventil schließt nicht. Steuerdruck messen.
Spülventil hängt. In anderer Fahrtrichtung fahren.
Fault-module

10. Systemdruck zu niedrig


Ursache Abhilfe
Servopumpe wird nicht befüllt. Schmierdruck kontrollieren.
Servopumpe fördert nicht. Druck Servopumpe kontrollieren.
Druck oder Saugleitung undicht. Ölstand Kupplungsgehäuse kontrollieren (zu
hoch).
Druckbegrenzungsventil 40 bar schließt nicht. Druck Servopumpe messen (= Schmierdruck).
Druckbegrenzungsventil 18 bar schließt nicht. Einspeisedruck messen (= Systemdruck).
Leck im Komfortkreis. Einspeisedruck messen, Sichtkontrolle.
Fault-module

11. Einspeisedruck zu niedrig


Ursache Abhilfe
Servopumpe wird nicht befüllt. Schmierdruck kontrollieren.
Servodruck kleiner 18 bar. Servodruck messen.
Leck im Komfortkreis. Servodruck messen.
Einspeiseleitung undicht. Ausspeisedruck messen (zu niedrig).
Ausspeiseleitung undicht. Ausspeisedruck messen (zu niedrig).
Hydrostat leckt oder hebt ab. Ausspeisedruck messen (zu niedrig).
Hochdruckventil lose. Ausspeisedruck messen (zu niedrig).
Druckbegrenzungsventil Ausspeisung schließt Ausspeisedruck messen (zu niedrig).
nicht.
Druckbegrenzungsventil Einspeisung schließt Ausspeisedruck messen (= Einspeisedruck).
nicht.
Fault-module

12. Ausspeisedruck zu niedrig


Ursache Abhilfe
Einspeisemenge zu niedrig. Einspeisedruck messen (zu niedrig).
Ausspeiseleitung undicht. Einspeisedruck messen (unter Last zu niedrig,
lastlos in Ordnung).
Hydrostat leckt. Einspeisedruck messen (zu niedrig).
Hochdruckventil lose. Einspeisedruck messen (zu niedrig) nachziehen.
Druckbegrenzungsventil Ausspeisedruck Ausspeisedruck messen.
schließt nicht.

244
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

13. Ladekontrollampe leuchtet auf


Ursache Abhilfe
Defekt am Drehstromgenerator. Drehstromgenerator überprüfen. Evtl. instand-
setzen bzw. austauschen (Werkstattarbeit).
Fault-module

14. Keine Anzeige im Digital-Anzeigenfeld


Ursache Abhilfe
Stromversorgung unterbrochen. Sicherung auswechseln, Steckverbindungen
überprüfen.
Sicherung und Steckverbindungen überprüfen.
Fault-module

15. Störungen an der elektrischen Anlage allgemein


Ursache Abhilfe
Kein Kontakt zwischen Anschlußpolen und Bat- Pole und Klemmen von Oxydation befreien,
terieklemmen. Klemmschrauben festziehen; Pole und Klemmen
mit Korrosionsschutzfett bestreichen.
Fault-module

16. Blink- /Warnblinkanlage ohne Funktion


Ursache Abhilfe
Stromversorgung unterbrochen; Warnblinkgeber Sicherung / Stromversorgung prüfen evtl. Blink-
ausgefallen. geber austauschen.
Fault-module

17. Blinker - Kontrollampen brennen nicht


Ursache Abhilfe
Glühlampen in entsprechenden Blinkleuchten Glühlampen austauschen; Strom- / Massekon-
am Traktor oder Anhänger ausgefallen. takt herstellen; Kabelverbindung der Anhänger
prüfen.
Fault-module

18. Bremsen sind nicht in Ordnung (Arbeiten für Kundendienst-


werkstatt)
Ursache Abhilfe
Bremspedale haben zu viel Leerweg / Bremswir- Fußbremse einstellen, ggf. instandsetzen.
kung ungleichmäßig.
Bremspedale lassen sich weich und weit durch- Fußbremsanlage entlüften, ggf. Ursache für Un-
treten. dichtheit beseitigen.
Ölverlust im Brems- und Kupplungssystem. Ursache für Ölverlust beseitigen.
Fault-module

19. Elektronische Regelhydraulik (EHR) Heck außer Funktion


Ursache Abhilfe
Sicherheitsschaltung aktiv. Schnellaushubschalter über Stellung "Stop" be-
tätigen, bis Kontrolleuchten anzeigen.
EHR Heck: Hubwerk auf Bedienung mit doppelt- Hubwerk entlasten, Motor abstellen, Hebel ganz
wirkendem Zusatzsteuergerät geschaltet / Hebel umschalten und Sicherheitsschaltung entriegeln.
läßt sich nicht umschalten.

245
STÖRUNGEN UND ABHILFE
19. Elektronische Regelhydraulik (EHR) Heck außer Funktion
Hubhöhenbegrenzung ist auf min. Aushub ge- Nach Bedarf mehr Aushub einstellen.
stellt.
Sicherungen durchgebrannt. Sicherungen auswechseln.
Fault-module

20. Störung in der Hubwerksregelung


Ursache Abhilfe
Z.B. elektr. Verbindung lose, elektronisches Teil Störcode in der Vielfachanzeige abrufen, ggf.
ausgefallen etc. Verbindung mit KD-Werkstatt aufnehmen.
Fault-module

21. Schlupfregelung arbeitet ungenau


Ursache Abhilfe
Geschwindigkeitssignale in der E-Box der EHR Radarsensor justieren.
ungenau.
Fault-module

22. Hydraulik-Zugkraftregelung unbefriedigend (zu wenig Re-


gelimpulse)
Ursache Abhilfe
Lage / Zugkraft - Einstellung ist zu weit in Rich- Nach Bedarf mehr in Richtung Zugkraft stellen.
tung "Lage".
Pflugschare stumpf (kein Einzug). Pflugschare schärfen.
Arbeitsgerät für Regelhydraulik nicht geeignet. Passendes Gerät für Regelhydraulik verwenden.
Fault-module

23. Hubwerk senkt nicht ab


Ursache Abhilfe
Senkgeschwindigkeit - Einstellung ist zu weit in Nach Bedarf mehr in Richtung "max Senkge-
Richtung "kein Absenken". schwindigkeit" stellen.
Fault-module

24. Starke Geräusche in der Hydraulikanlage


Ursache Abhilfe
Hydrauliköl noch kalt. Motor vor Hydraulikarbeit einige Minuten mit mitt-
lerer Drehzahl laufen lassen.
Zu wenig Öl im Hydraulikölbehälter. Ölstand nach Vorschrift ergänzen.
Über Saugleitungsanschlüsse oder Pumpenwel- Anschlüsse abdichten bzw. Hydraulikpumpe aus-
lenabdichtung wird Luft angesaugt. tauschen (Werkstattarbeiten).
Saugfilter verschmutzt. Saugfilter tauschen.
Fault-module

25. Hydraulik hebt nicht


Ursache Abhilfe
Hydrauliköl noch kalt. Motor vor Hydraulikarbeit einige Minuten mit mitt-
lerer Drehzahl laufen lassen.
Zu wenig Öl im Hydraulikölbehälter. Ölstand nach Vorschrift ergänzen.

246
STÖRUNGEN UND ABHILFE
25. Hydraulik hebt nicht
Über Saugleitungsanschlüsse wird Luft ange- Anschlüsse abdichten (Werkstattarbeit).
saugt.
Saugfilter verschmutzt. Saugfilter tauschen.
Fault-module

26. Heizung hat zu geringe Wirkung


Ursache Abhilfe
Heizwasserventil teilweise geschlossen / Luftfil- Heizwasserventil öffnen / Luftfilter auswechseln.
ter verschmutzt.
Fault-module

27. Heizgebläse arbeitet nicht


Ursache Abhilfe
Stromzufuhr zum Gebläse unterbrochen oder Sicherung / Stromzufuhr überprüfen, Fremdkör-
Gebläse ausgefallen / blockiert. per entfernen (Werkstattarbeit).
Fault-module

28. Luftfedersitz stellt sich nicht ein


Ursache Abhilfe
Druckluftkompressor arbeitet nicht. Sicherung / Stromzufuhr überprüfen.
Fault-module

29. Klimaanlage arbeitet nicht


Ursache Abhilfe
Gebläse für Frischluft nicht eingeschaltet , oder Gebläse einschalten / Temperaturwähler auf ge-
funktioniert nicht, oder Temperaturwähler auf "0". wünschte Ausblastemperatur stellen bzw. Siche-
rung / Stromzufuhr überprüfen.
Kältekompressor arbeitet nicht - Magnetkupp- Sicherung / Stromzufuhr für Magnetkupplung
lung schaltet nicht ein bzw. Keilriemen zu wenig bzw. Keilriemen überprüfen.
gespannt oder gerissen.
Zu wenig Kältemittel in der Anlage (Anlage ein, Kältemittel auffüllen (Werkstattarbeit).
Motordrehzahl 2000 U/min; Kugel im Schauglas
des Flüssigkeitsbehälters muß schwimmen).
Fault-module

30. Kühlwirkung der Klimaanlage zu gering


Ursache Abhilfe
Kondensator verschmutzt (vor dem Motorkühler). Kondensator von innen nach außen durchblasen
bzw, -spritzen.
Frischluft/Umluftfilter verschmutzt. Umluftfilter ausblasen, Frischluftfilter ausklopfen;
ggf. austauschen.
Verdampfer vereist. Temperaturwähler zurückstellen; Ursache besei-
tigen lassen (Werkstatt).
Zu wenig Kältemittel in der Anlage (Anlage ein, Kältemittel auffüllen (Werkstattarbeit).
Motordrehzahl 2000 U/min; weiße Kugel im
Schauglas des Flüssigkeitsbehälters muß
schwimmen).

247
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

31. Kugel (Indikatorperle) im Flüssigkeitsbehälter farblos


Ursache Abhilfe
Trockner im Flüssigkeitsbehälter mit Feuchtigkeit Flüssigkeitsbehälter auswechseln (Werkstattar-
gesättigt. beit - siehe Werkstatthandbuch Abschnitt Kli-
maanlage).
Fault-module

32. Wasser tropft aus dem Lüfterkasten (Klimaanlage)


Ursache Abhilfe
Kondenswasserablauf verstopft (Leitung endet Wasserablauf frei machen (evtl. durchblasen).
an Einstiegsleiter links und rechts).

248
STÖRUNGEN UND ABHILFE
2. Informations- und Störungsmeldungen Variotro-
nic Ti
Text-module

Bei Störungsmeldungen werden die Symbole auf dem Varioterminal angezeigt.


Jede gespeicherte Störungsmeldung muß einzeln beendet werden. Durch das Beenden einer Stö-
rungsmeldung ist die Störung nicht beseitigt, sie wird nur nicht mehr angezeigt.
Operation_Pic_number:1

Abb.3
● Taste (F3) drücken. Störungsmeldung bestätigen.
● Taste (F4) drücken. Vorgang abbrechen.
Fault-module

1. Fehler in einer Unterfunktion


Fehlercode in der Vielfachanzeige ablesen, Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

2. Speicherfehler (EEPROM)
Bei mehrmaligem Auftreten, Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

3. Speicherfehler (System)
Bei mehrmaligem Auftreten, Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

4. Soll- Istwertinformation
Vorgang wird abgebrochen, weil die TeachIn-Vorgaben nicht aktiv sind, z.B.
Heckzapfwelle nicht eingeschaltet.

249
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

5. Zeitüberschreitung (max. 120 Sekunden)


Vorgang wird abgebrochen.

Fault-module

6. Wegüberschreitung (max. 300 Meter)


Vorgang wird abgebrochen.

Fault-module

7. Keine Konfiguration vorhanden


Konfiguration erstellen, Aufnahme erneut starten.

Fault-module

8. Kommunikationsfehler Bedienkonsole
Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

9. Fahrhebel defekt
Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

10. Automatikfunktion Speicherfehler


Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

11. Fehler in einer Unterfunktion


Fehlercode in der Vielfachanzeige ablesen, Werkstatt aufsuchen.

250
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

12. Taste am Fahrhebel defekt


Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

13. Taste am Bedienterminal defekt


Werkstatt aufsuchen.

Fault-module

14. Heckzapfwelle Stufenvorwahl


Stufenvorwahl beim Aufnehmen/Abspielen unterschiedlich, Stufenvorwahl an-
passen.

Fault-module

15. Abspeicherfunktion
Taste F4 drücken, letzte Einstellungen aktiviert.
Taste F5 drücken, Grundeinstellungen aktiviert.

Fault-module

16. Falsche Fahrtrichtung beim Start eines Abspielvorgangs


Fahrtrichtung ändern (vorwärts-fahren), Abspielvorgang neu starten.

Fault-module

17. Falsche Fahrtrichtung beim Start eines Abspielvorgangs


Fahrtrichtung ändern (rückwärts-fahren), Abspielvorgang neu starten.

Fault-module

18. Automatikfunktion Speicherfehler


Werkstatt aufsuchen.

251
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

19. Bedienungsablauf zu lang


Aufnahme wird abgebrochen.

Fault-module

20. Zu viele Störungsmeldungen


Störungsmeldungen bestätigen.

252
STÖRUNGEN UND ABHILFE
3. Warn- und Informationsmeldungen Geräteeinstel-
lungen
Operation_Pic_number:1

Abb.4
Die Warn- und Informationsmeldungen (A) werden auf der Varioterminal angezeigt.
Fault-module

1. Motordrehzahl kleiner 400 U/min


Vorgang wird nicht gestartet.
Motordrehzahl erhöhen.
Fault-module

2. Getriebe nicht in Neutral


Vorgang wird nicht gestartet.
Getriebe in Neutral schalten.
Fault-module

3. Automatikfunktion Kraftheber/Zapfwelle FRONT an der


Bedienkonsole eingeschaltet
Vorgang wird nicht gestartet.
Automatikfunktion Kraftheber/Zapfwelle FRONT an der Bedienkonsole been-
den.
Fault-module

4. Automatikfunktion Kraftheber/Zapfwelle HECK an der Be-


dienkonsole eingeschaltet
Vorgang wird nicht gestartet.
Automatikfunktion Kraftheber/Zapfwelle HECK an der Bedienkonsole beenden.
Fault-module

5. Automatikfunktion Kraftheber/Zapfwelle FRONT und


HECK an der Bedienkonsole eingeschaltet
Vorgang wird nicht gestartet.
Automatikfunktion Kraftheber/Zapfwelle FRONT und HECK an der Bedienkon-
sole beenden.
Fault-module

6. Informationsmeldung Variotronic Ti aktiv

253
STÖRUNGEN UND ABHILFE
4. Störcode-Tabellen
Text-module

Allgemein

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


0.0.11 Datenübertragung von Keine Anzeige Vorwärts/Rückwärts,
0.0.12 Schlepperelektronik zu Allrad, [Link] und
0.0.13 Kombiinstrument ausgefallen. Zapfwellendrehzahl Front/Heck.
0.0.14
0.0.15
0.0.16
0.0.17
0.0.18
0.0.1A
0.0.20
0.0.1B Datenübertragung VariotronicTi Notbetrieb.
defekt.
0.0.1E Neumaier-Rüfa Steuerung de- Werkstatt aufsuchen.
fekt.
0.0.1F Datenübertragung Fahrhebel Keine Funktion der Ventile, E-Gas, Ge-
defekt. triebefunktionen.
0.1.50 VDO Kombi nicht program- Kombi programmieren.
miert.
0.1.51 Sensor Motoröldruck defekt. Keine Überwachung von Motoröldruck.
0.1.54 Sensor Druckluftvorrat defekt. Anzeige nicht mehr gültig.
0.1.55 Sensor Hydraulikölvorrat de- Keine Überwachung von Hydraulikölvor-
fekt. rat.
0.1.56 Sensor Motortemperatur de- Keine Überwachung der Motortempera-
fekt. tur.
0.1.57 Sensor Ladelufttemperatur. Keine Überwachung der Ladelufttempe-
ratur.
0.1.59 Sensor Kraftstoffvorrat defekt. Keine Überwachung der Kraftstoffvorrat-
anzeige.
Text-module

Elektronische Motorsteuerung

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


1.1.01 Leitungsunterbrechung, EDC- TMS wird ausgeschaltet bis zum näch-
Steuergerät. sten Kaltstart.
1.1.03 Plausibilitätsfehl Fußgas-Poti. Keine Funktion Fahrpedalfahren.
1.1.04 Traktor Management System Keine Funktion Traktor Management Sy-
(TMS) Checksummenfehler. stem (TMS), Bandendeprogrammierung.
1.1.05 Motorkonfiguration konnte von Keine Funktion Traktor Management Sy-
Elektrische Motorregelung stem (TMS).
Steuergerät nicht gelesen wer-
den.
1.1.06 Speicher in EXT konnte nicht TMS nicht funktionsfähig.
reserviert werden.
1.1.07 Checksumme Motorparameter Bandendeprogrammierung.
falsch.
1.1.7E Leitungsunterbrechung, Einbußen am Komfort nur noch Fußgas-
FENDT-Steuergerät. funktion möglich.
1.1.7F Speichertasten Handgas de- TMS wird ausgeschaltet bis zum näch-
fekt. sten Kaltstart.
1.1.9E Leitungsunterbrechung, Be- Einbußen am Komfort nur noch Fußgas-
dienkonsole. funktion möglich.

254
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
1.1.9F Leitungsunterbrechung, Be- Einbußen am Komfort nur noch Fußgas-
dienkonsole. funktion möglich.
1.1.A0 Falsche Bandendeprogram- Das Drehmoment wird reduziert, neue
mierung, Motortyp passt nicht Bandendeprogrammierung vornehmen.
zum Schleppertyp.
1.1.A1 Verbindung FENDT-Steuerge- Weniger Motorleistung.
rät,EDC-Steuergerät gestört.
1.1.B0 Initialisierungsfehler Kommuni- Bandendeprogrammierung.
kationstreiber; CAN-Buskom-
munikation eingeschränkt.
1.1.E0 Kalibrierte Werte vom Hand- Kalibrierung Handgaspoti.
gaspoti falsch.
Text-module

Elektronische Motorsteuerung

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


1.2.00 Undefinierter Fehler. Werkstatt aufsuchen.
1.2.01 Eingang Batterie, Batteriespan- Werkstatt aufsuchen.
nung außerhalb vom Sollbe-
reich.
1.2.02 Sensor Ladedruck, Kabelbruch Werkstatt aufsuchen.
oder Kurzschluß. Ladedruck
außerhalb vom Sollbereich.
1.2.03 Sensor Ladelufttemperatur, Ka- Motor entlasten, Werkstatt aufsuchen.
belbruch oder Kurzschluß. La-
delufttemperatur, oberhalb vom
Sollbereich.
1.2.04 Sensor Kühlmitteltemperatur, Motor entlasten, Werkstatt aufsuchen.
Kabelbruch oder Kurzschluß.
Kühlmitteltemperatur: außer-
halb vom Sollbereich .
1.2.06 Drehzahlsignal der Nocken- Werkstatt aufsuchen.
welle, Kurbelwelle defekt oder
Signal fehlt.
1.2.07 Sensor Kraftstoffvorfilter Kabel- Kraftstoffvorfilter, Wasser ablassen.
bruch oder Kurzschluß. Was-
serstand oberhalb vom Sollbe-
reich.
1.2.08 Sensor Kraftstoff-Niederdruck, Werkstatt aufsuchen.
Kabelbruch oder Kurzschluß.
Kraftstoff-Niederdruck unter-
halb vom Sollbereich.
1.2.12 Kontakt 50, Zündstartschalter Werkstatt aufsuchen.
hängt.
1.2.14 Gaspedal, Kabelbruch oder Drehzahl wird gehalten, kann mit Hand-
Kurzschluß, nicht plausibel in gas übernommen werden, indem die
Bezug auf das Signal vom Drehzahl kurzzeitig erhöht wird.
Leerlaufsensor.
1.2.21 Relais Heizung, Kabelbruch Vorglühanlage ohne Funktion, Werkstatt
oder Kurzschluß. aufsuchen.
1.2.22 Relais Heizung, Kabelbruch Vorglühanlage ohne Funktion, Werkstatt
oder falsch angeschlossen. aufsuchen.
1.2.23 Motorbremse, Kabelbruch oder Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß.
1.2.25 Ventil Motorbremsenklappe, Werkstatt aufsuchen.
Kabelbruch oder Kurzschluß.
1.2.27 Kurzschluß zur Batterie oder Kein Starten mehr möglich, Werkstatt
Masseschluß. aufsuchen.

255
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
1.2.0A Handgas, Kabelbruch oder Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß. Signal vom Leer-
laufsensor nicht plausibel.
1.2.0E Sensor Öldruck, Kabelbruch Werkstatt aufsuchen.
oder Kurzschluß. Öldruck zu
niedriger Wert, nicht plausibel
oder außerhalb vom Sollbe-
reich.
1.2.0F Sensor Öltemperatur, Kabel- Werkstatt aufsuchen.
bruch oder Kurzschluß. Öltem-
peratur unterhalb vom Sollbe-
reich.
1.2.2C Startrelais, Kabelbruch oder Kein Starten mehr möglich, Werkstatt
Kurzschluß. aufsuchen.
1.2.30 Luftfilter, Druckverlust oberhalb Luftfilter reinigen/wechseln.
vom Sollbereich.
1.2.34 Kühlmittelstand, außerhalb Kühlmittel auffüllen.
vom Sollbereich.
1.2.3A Fehlzündung. Werkstatt aufsuchen.
1.2.50 Ventil Dosiergerät Durchfluß- Motor läuft nach ca. 3 Minuten nicht
menge außerhalb vom Sollbe- mehr. Traktor Starten erst nach 30 Se-
reich. Ventil Dosiergerät nicht kunden Motorstillstand wieder möglich.
angeschlossen, Kurzschluß zur Werkstatt aufsuchen.
Batterie oder Masseschluß.
1.2.51 Raildruckregelventil Öffnung Motor läuft nach ca. 3 Minuten nicht
fehlgeschlagen. mehr. Traktor Starten erst nach 30 Se-
kunden Motorstillstand wieder möglich.
Werkstatt aufsuchen.
1.2.52 Sensor Raildruck, Kabelbruch Motor läuft nach ca. 3 Minuten nicht
oder Kurzschluß. mehr. Traktor Starten erst nach 30 Se-
kunden Motorstillstand wieder möglich.
Werkstatt aufsuchen.
1.2.53 Raildruck außerhalb vom Soll- Motor läuft nach ca. 3 Minuten nicht
bereich. mehr. Traktor Starten erst nach 30 Se-
kunden Motorstillstand wieder möglich.
Werkstatt aufsuchen.
1.2.54 Kompressiontest ist aktiv, Rail- Kompressiontest Ende abwarten.
drucküberwachung wird deakti-
viert.
1.2.60 Fehlzündung in mehreren Zy- Werkstatt aufsuchen.
lindern.
1.2.61 Fehlzündung in Zylinder 1. Werkstatt aufsuchen.
1.2.62 Fehlzündung in Zylinder 2. Werkstatt aufsuchen.
1.2.63 Fehlzündung in Zylinder 3. Werkstatt aufsuchen.
1.2.64 Fehlzündung in Zylinder 4. Werkstatt aufsuchen.
1.2.70 Beginn Einspritzdauer in Zylin- Werkstatt aufsuchen.
der 1 außerhalb vom Sollbe-
reich oder fehlt.
1.2.71 Beginn Einspritzdauer in Zylin- Werkstatt aufsuchen.
der 2 außerhalb vom Sollbe-
reich oder fehlt.
1.2.72 Beginn Einspritzdauer in Zylin- Werkstatt aufsuchen.
der 3 außerhalb vom Sollbe-
reich oder fehlt.
1.2.73 Beginn Einspritzdauer in Zylin- Werkstatt aufsuchen.
der 4 außerhalb vom Sollbe-
reich oder fehlt.

256
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
1.2.78 Einspritzventile Zylinderreihe 1 Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß.
1.2.79 Einspritzventile Zylinderreihe 1 Werkstatt aufsuchen.
Kabelbruch.
1.2.7C Einspritzventil 1 Kurzschluß Werkstatt aufsuchen.
oder Kabelbruch.
1.2.7D Einspritzventil 2 Kurzschluß Werkstatt aufsuchen.
oder Kabelbruch.
1.2.7E Einspritzventil 3 Kurzschluß Werkstatt aufsuchen.
oder Kabelbruch.
1.2.7F Einspritzventil 4 Kurzschluß Werkstatt aufsuchen.
oder Kabelbruch.
1.2.90 Stellmotor Abgasrückführungs- Werkstatt aufsuchen.
Ventil, Kurzschluß zur Batterie,
Masseschluß, Kabelbruch oder
Kurzschluß
1.2.B0 CAN-Botschaft Fahrpedal fehlt Werkstatt aufsuchen.
oder ist oberhalb vom Sollbe-
reich.
1.2.B1 CAN-Botschaft Steuerung Werkstatt aufsuchen.
Funktionsmodus fehlt.
1.2.B2 CAN-Botschaft Motorschutz Werkstatt aufsuchen.
fehlt.
1.2.B3 CAN-Botschaft Vorglüh- und Werkstatt aufsuchen.
Motorbefehl fehlt.
[Link] CAN-Botschaft fehlt. Werkstatt aufsuchen.
[Link] CAN-Botschaft fehlt. Werkstatt aufsuchen.
1.2.C1 CAN-Bus Zeitüberschreitung Werkstatt aufsuchen.
bei mindestens einer der ge-
sendeten Botschaften.
1.2.C2 CAN-Bus A, Kabelbruch oder Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß.
1.2.C3 CAN-Bus B, Kabelbruch oder Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß.
1.2.C14 CAN-Bus C, Kabelbruch oder Werkstatt aufsuchen.
Kurzschluß.
1.2.D0 Sensor Umgebungsdruck de- Werkstatt aufsuchen.
fekt.
1.2.D1 Motorsteuergerät defekt. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D2 EEPROM-Speicherzugriff. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D3 Einspritzventil (Chip) defekt. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D4 Einspritzventil (Chip) defekt. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D5 Motorsteuerung fehlerhaft. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D6 Motorüberwachung überlastet. Werkstatt aufsuchen.
1.2.D7 Falsche Spannung der internen Werkstatt aufsuchen.
5V Referenzquelle1.
1.2.D8 Falsche Spannung der internen Werkstatt aufsuchen.
5V Referenzquelle2.
1.2.D9 Falsche Spannung der internen Werkstatt aufsuchen.
5V Referenzquelle3.
[Link] Serielle Kommunikations- Werkstatt aufsuchen.
Schnittstelle defekt.
Text-module

257
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Gerätesteuerung

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


[Link] CAN Komunikation E-Box - Gerrätesteuerung mit Fahrhebel nicht
CAN Fahrhebel gestört. mehr möglich.
[Link] LBS-Jobrechner [Link]-Bussystem für Gerätesteuerung
überprüfen.
[Link] Fehlermeldung vom Anbauge- Handbuch des Geräteherstellers beach-
rät. ten.
Text-module

Bedienkonsole

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


3.1.01
3.1.02
3.1.03
3.1.04 Fehler im Programm. Werkstatt aufsuchen.
3.1.05
3.1.06
Text-module

Getriebe

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


4.1.03 Kupplungspedalpoti Neumaier- Werkstatt aufsuchen.
RÜFA defekt.
4.1.04 Kupplungspedal Poti defekt. Keine Überwachung der Getriebeüber-
setzung.
4.1.05 Drucksensor II defekt. Komforteinbußen.
4.1.06 Gashebel Poti defekt. Keine Funktion Grenzlastregelung.
4.1.07 Hochdrucksensor defekt. Druckspitzen im Getriebe werden nicht
mehr überwacht.
4.1.08 Analoggeber Fahrbereich I/II Keine Funktion Fahrbereichsschaltung
(Drehwinkelgeber) defekt. I/II.
4.1.20 Poti Fahrpedal-Auflösung Keine Funktion Fahrpedalmodus.
falsch oder nicht kalibriert.
4.1.22 Poti Fahrpedal-Auflösung de- Eingeschränkte Funktion Fahrpedalmo-
fekt. dus.
4.1.23 Fahrhebel-Signal "Tempomat Notbetrieb.
ein" defekt.
4.1.25 Fahrhebel-Signal "V-R Schnell- Notbetrieb.
reversierung" defekt.
4.1.26 Fahrhebel-Signal Fahrpedal- Keine Funktion Fahrpedalmodus.
modus defekt.
4.1.28 Verstelleinheit Spur defekt. Notbetrieb.
4.1.29 Fahrhebel-Signal "Ruhestel- Notbetrieb.
lung" defekt.
4.1.2A Richtungssignal Drehzahlsen- Notbetrieb.
sor Kegelritzel defekt.
4.1.2B Taster "Fahrbereichswahl I/II Traktor bleibt im momentanen Fahrzu-
defekt. stand, keine Schaltung mehr bis Zün-
dung EIN/AUS.
4.1.2C Taster "Neutralanwahl" defekt Notbetrieb.
4.1.2D Taster Schnellreversierung Schnellreversierung nur noch über Fahr-
(Lenkstock) defekt. hebel möglich.
4.1.2E Fahrhebel-Taster "v+" defekt. Notbetrieb.
4.1.2F Fahrhebel-Taster "v-" defekt. Notbetrieb.

258
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
4.1.31 Richtungssignal Drehzahlsen- Notbetrieb.
sor Hydrostat defekt.
4.1.32 Fahrhebel-Aktivierungstaster Notbetrieb.
defekt.
4.1.42 Drehzahlsensor Hydrostat de- Notbetrieb.
fekt.
4.1.44 Drehzahlsensor Motor 1 defekt. Notbetrieb.
4.1.45 Drehzahsensor Kegelritzel de- Notbetrieb.
fekt.
4.1.50 Getriebeölfilter verschmutzt. Notbetrieb.
4.1.53 Getriebeöltemperatur größer Schäden im Fahrantrieb.
110°.
4.1.58 Schlupfwerte der Getriebeüber- Bei vereinzeltem Auftreten bei extremen
setzung größer als der Tole- Umgebungsbedingungen keine Auswir-
ranzbereich. kung, bei mehrmaligem Auftreten bei nor-
malen Bedingungen unbedingt Werkstatt
aufsuchen.
4.1.59 Notbetrieb manuell eingeleitet Fehlercode nicht im Fehlerspeicher.
oder elektrische Ansteuerung
Notbetätigung defekt bei nicht-
manueller Betätigung.
4.1.61 Ansteuerung Ventil Fahrbe- Notbetrieb.
reich I defekt.
4.1.62 Ansteuerung Ventil Fahrbe- Notbetrieb.
reich II defekt.
4.1.63 Ansteuerung Ventil für mecha- Nur max. 30 km/h möglich.
nisch Geschwindigkeitsbegren-
zung defekt.
4.1.64 Ansteuerung Ventil Turbokupp- Notbetrieb.
lung defekt.
4.1.65 Ansteuerung Kardanbremse Werkstatt aufsuchen.
defekt.
4.1.66 Ansteuerung Kardanbremse Werkstatt aufsuchen.
defekt.
4.1.67 Ansteuerung Kardanbremse Werkstatt aufsuchen.
defekt.
4.1.68 Relaistest Kardanbremse nicht Werkstatt aufsuchen.
erfolgreich.
4.1.70 Taster Tempomat 1 defekt. Keine Funktion Tempomat.
4.1.71 Taster Tempomat 2 defekt. Keine Funktion Tempomat.
4.1.72 Schalter Filterverschmutzung Keine Überwachung der Filterverschmut-
defekt. zung.
4.1.73 Sensor Temperatur Ausspei- Keine Überwachung der Temperatur
sung defekt. Ausspeisung.
4.1.74 Schalter Erkennung Hand- Keine Erkennung der Handbremsstel-
bremsstellung defekt. lung, keine Handbremsautomatik.
4.1.76 Schalter Motorbremse defekt. Keine Funktion Motorbremse.
4.1.77 Fahrhebel Beschleunigungs- Betrieb nur in Beschleunigungsrampe III
rampe I-IV defekt. möglich.
4.1.78 Sitzschalter Anfahrsicherung Fahrtrichtungsvorwahl im Fahrpedalmo-
für Fahrpedalmodus defekt. dus wird bei Fahrzeugstillstand nach
[Link] deaktiviert.
4.1.82 Plausibilitätsfehler (Drehzahl) Notbetrieb.
zwischen Hydrostatendreh-
zahlsensor und Kegelritzel-
drehzahlsensor.

259
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
4.1.83 Plausibilitätsfehler (Richtung) Notbetrieb.
zwischen Hydrostatendreh-
zahlsensor und Kegelritzel-
drehzahlsensor.
4.1.84 Plausibilitätsfehler zwischen Notbetrieb.
den Fahrhebelschaltern (V/R,
Tempomat).
4.1.85 Plausibilitätsfehler Motordreh- Notbetrieb.
zahlsensor I.
4.1.86 Plausibilitätsfehler zwischen Komforteinbußen.
Drucksensor I und Drucksensor
II.
4.1.87 Plausibilitätsfehler am V/R Ta- Keine Funktion V/R am Lenkstock.
ster am Lenkstock.
4.1.88 Plausibilitätsfehler am EIN/ Keine Funktion.
AUS Taster des Fahrpedalfah-
rens.
4,1.89 Plausibilitätsfehler Getriebe- Temperatursensor oder Verkabelung de-
temperatur. fekt.
4.1.94 CAN Kommunikation E-Box Fahrhebel-Funktionen eingeschränkt.
und Fahrhebel gestört. Werkstatt aufsuchen.
Text-module

Getriebe

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


4.1.A1 Verstelleinheit mechanischer Notbetrieb.
Anschlag defekt.
4.1.A2 CAN-Busverbindung zu Ver- Notbetrieb.
stelleinheit defekt.
4.1.A3 Verstelleinheit Inkrementalge- Notbetrieb.
ber defekt/nicht plausibel.
4.1.A4 Verstelleinheit Signal Spur EST Notbetrieb.
fehlt/defekt.
4.1.A5 Verstelleinheit Referenz nicht Notbetrieb.
gefunden.
4.1.A6 Verstelleinheit Referenzpunkt Notbetrieb.
während des Betriebs nicht in
Ordnung.
4.1.B0 Initialisierungsfehler Kommuni- Eingeschränkter Betrieb.
kationstreiber. CAN-Buskom-
munikation eingeschränkt.
4.1.B2 Übersetzungsbegrenzung Ge- Bandendeprogrammierung.
triebe fehlerhaft.
4.1.B3 Schnellreversierung Rampen- Bandendeprogrammierung.
parameter außerhalb der Tole-
ranz.
4.1.B4 Plausibilitätsfehler Motordreh- Bandendeprogrammierung.
zahlsensor I.
4.1.B5 Checksummenfehler Rampen- Keine Funktion, Schnellreversieren im
parameter Schnellreversierung Traktor Management System (TMS).
für Traktor Management Sy-
stem (TMS).
4.1.B6 Neumaier-Rüfa-Steuerung de- TMS schaltet Drehzahlvorgabe aus. Feh-
fekt oder meldet Fehler. leranzeige auf Neumaier-Anzeigegerät
beachten.
4.1.E0 Turbokupplung Kennlinie feh- Bandendeprogrammierung.
lerhaft/falsch eingelesen.

260
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
4.1.E1 Parameter des Druckreglers Bandendeprogrammierung.
der Zugkraftsteuerung fehler-
haft/falsch eingelesen.
4.1.E2 Regelparameter des Druckreg- Keine Funktion, Zugkraftsteuerung.
lers in der Zugkraftsteuerung
sind nicht plausibel oder wur-
den falsch eingelesen.
4.1.E3 Fahrpedal Checksummenfeh- Bandendeprogrammierung.
ler.
4.1.E4 Bremsansteuerung Checksum- Bandendeprogrammierung.
menfehler.
4.1.E6 Checksumme Parameter Bandendeprogrammierung.
Grenzlastregelung falsch.
4.1.E7 Checksumme Parameter Fahr- Bandendeprogrammierung.
hebel falsch.
4.1.E8 Kupplungspedalpoti Neumaier- Neumaier-RÜFA-Kupplung kalibrieren.
RÜFA Checksumme fehlerhaft Werkstattarbeit.
oder Kupplungskalibrierung
fehlt.
4.1.E9 Werte der Fahrbereichsschal- Schaltung nur im Stillstand.
tung II-I außerhalb der Tole-
ranz.
[Link] Fehlerhafte Bandendepro- Notbetrieb.
grammierung.
[Link] Bereichsschaltung Werte au- Notbetrieb.
ßerhalb der Toleranz oder Be-
reichsschaltung-Kalibrierung
fehlt.
[Link] Gaspoti Werte außerhalb der Notbetrieb.
Toleranz oder Gaspoti-Kalibrie-
rung fehlt.
[Link] Kupplungspedalpoti Werte au- Notbetrieb.
ßerhalb der Toleranz oder
Kupplungskalibrierung fehlt.
[Link] Getriebekennlinie Werte außer- Notbetrieb.
halb der Toleranz oder Getrie-
bekalibrierung fehlt.
[Link] Turbokupplung Werte außer- Notbetrieb.
halb der Toleranz oder Kalibrie-
rung fehlt.
[Link] Fehler im Steuergerät Getrie- Notbetrieb.
be-EST.
Text-module

261
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Allrad- und Differentialsperre

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


5.1.31 Taster Allrad 100% defekt. Nur noch Funktion "Allrad Automatik"
verfügbar.
5.1.32 Taster Allrad Automatik defekt. Nur noch Funktion "Allrad 100%" verfüg-
bar.
5.1.33 Magnetventil Allradkupplung Funktionsende, Allrad schaltet ein.
defekt.
5.1.34 Lenkwinkelsensor 1 defekt. Automatik Abschaltung, Allrad-Differenti-
alsperre außer Funktion.
5.1.35 Lenkwinkelsensor 2 defekt. Automatik Abschaltung, Allrad-Differenti-
alsperre außer Funktion.
5.1.51 Taster Differentialsperre 100% Nur noch Funktion "Differentialsperre-Au-
defekt. tomatik" verfügbar.
5.1.52 Taster Differentialsperre Auto- Nur noch Funktion "Differentialsperre
matik defekt. 100%" verfügbar.
5.1.53 Ansteuerung Magnetventil Dif- Funktionsende, Differentialsperre schal-
ferentialsperre defekt. tet aus.
5.1.54 Bremspedalschalter links de- Nur noch Funktion "Differentialsperre
fekt. 100%" verfügbar.
5.1.55 Bremspedalschalter rechts de- Nur noch Funktion "Differentialsperre
fekt. 100%" verfügbar.
Text-module

Federung

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


5.1.61 Lagesensor der Vorderachsfe- Funktionsende der Vorderachsfederung.
derung defekt. Weiterfahrt ungefedert möglich.
5.1.62 Ansteuerung Magnetventil "He- Funktionsende der Vorderachsfederung.
ben" der Vorderachsfederung Weiterfahrt ungefedert möglich.
defekt.
5.1.63 Ansteuerung Magnetventil Funktionsende der Vorderachsfederung.
"Senken" der Vorderachsfede- Weiterfahrt ungefedert möglich.
rung defekt.
5.1.64 Taster der Vorderachsfederung Funktionsende der Vorderachsfederung.
ein/aus defekt. Weiterfahrt ungefedert möglich.
5.1.65 Taster der Vorderachsfederung Keine Sperrung der Vorderachsfederung
Sperren defekt. mehr möglich.
5.1.6E Keine Justierung Lagesensor. Funktionsende der Vorderachsfederung.
Lagesensor neu justieren.
Text-module

Automatikfunktion Kraftheber und Zapfwelle

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


5.1.91 Taster am Fahrhebel, Automa- Automatik Heck außer Funktion
tik Heck ein/aus defekt.
5.1.93 Taster am Fahrhebel, Automa- Automatik Front außer Funktion.
tik Front ein/aus defekt.
5.1.95 Taster am Fahrhebel, Automa- Ein- und Ausschalten der Automatikfunk-
tik Stop defekt. tion nicht möglich.
Text-module

262
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Hydraulik (Druckschalter / Durchflusswächter)

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


5.1.98 Öldrucküberwachung Regel- Ggf. Ausfall der Arbeitshydraulik.
pumpe defekt.
5.1.99 Signal Durchflußwächter ge- Ggf. Ausfall der Hilfspumpe (Konstant-
stört oder Öldruck der Hilfs- pumpe).
pumpe fehlt.
Text-module

Sonstige

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


5.1.00 Fehler im Steuergerät. E-Box defekt.
5.1.8D Fehler Checksumme Alte Auto- Komforteinbußen.
matik Config-Daten.
5.1.8F Fehler Checksumme Alte Auto- Komforteinbußen.
matik Sequenzdaten.
5.1.9A Plausibilitätsprüfung des Keine Drucküberwachung.
Durchflusswächters bei Zün-
dung EIN, Motor AUS fehler-
haft.
5.1.9B Druckschalter 8 bar defekt. Keine Drucküberwachung.
5.1.9D Wasser in Kraftstoff. Behälter entwässern.
5.1.9E Kühlmittelstand Motor zu ge- Gefahr eines Motorschadens. Nach Be-
ring oder leer. stätigung der Warnung wird die Fehler-
meldung alle 120 Sek. ausgegeben, falls
kein Kühlmittel nachgefüllt wurde.
5.1.9F Füllstandsgeber Kühlmittel Mo- Keine Überwachung vom Kühlmittel-
tor defekt. stand.
[Link] E-Box Komfort empfängt CAN- Verschiedene Anzeigen entfallen, oder
Daten Motordrehzahl und Zapf- E-Box Komfort fällt ganz aus.
wellendrehzahl nicht mehr.
5.1.B0 Initialisierungsfehler Kommuni- Bandendeprogrammierung.
kationstreiber. CAN-Buskom-
munikation eingeschränkt.
Text-module

Zapfwelle Heck

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


6.1.01 Taster in der Kabine defekt. Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
6.1.02 Taster am Kotflügel rechts de- Zapfwelle läßt sich nur noch über Kabi-
fekt. nentaster ein- und ausschalten, Taster
muß mindestens 5 Sek. lang gedrückt
werden.
6.1.03 Taster am Kotflügel links de- Zapfwelle läßt sich nur noch über Kabi-
fekt. nentaster ein- und ausschalten, Taster
muß mindestens 5 Sek. lang gedrückt
werden.
6.1.04 Magnetventil Zapfwellenkupp- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
lung defekt.
6.1.05 Drehzahlsensor Zapfwelle de- Zapfwelle läßt sich nur noch über Kabi-
fekt. nentaster ein- und ausschalten, Taster
muß mindestens 5 Sek. lang gedrückt
werden.
6.1.10 Drehzahlsensor-Stummel de-
fekt.
6.1.11 Taster Automatik in der Bedien- Automatikbetrieb wird beendet, Zapf-
konsole defekt. welle schaltet ab.

263
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
6.1.15 Taster Stufenvorwahl neutral Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
defekt.
6.1.16 Taster Stufenvorwahl 540 de- Keine Funktion Taster Stufenvorwahl
fekt. 540.
6.1.17 Taster Stufenvorwahl 540E de- Keine Funktion Taster Stufenvorwahl
fekt. 540E.
6.1.18 Taster Stufenvorwahl 1000 de- Keine Funktion Taster Stufenvorwahl
fekt. 1000.
6.1.1A Ventil Stufe 540 defekt. Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
6.1.1B Ventil Stufe 540E defekt. Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
6.1.1C Ventil Stufe 1000 defekt. Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
6.1.41 Taster Kabine Plausibilitätsfeh- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
ler.
6.1.42 Taster Kotflügel rechts Plausibi- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
litätsfehler.
6.1.43 Taster Kotflügel links Plausibili- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
tätsfehler.
6.1.45 Drehzahlsensor Zapfwellen- Zapfwelle läßt sich nur noch über Kabi-
kupplung Plausibilitätsfehler. nentaster ein- und ausschalten, Taster
muß mind. 5 Sek. lang gedrückt werden.
6.1.50 Plausibilitätsfehler Drehzahl- Beim Einschalten muß der Taster mind. 5
sensor Zapfwellenstummel. Sek. lang gedrückt werden.
6.1.55 Plausibilitätsfehler Taster Stu- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
fenvorwahl neutral.
6.1.56 Plausibilitätsfehler Taster Stu- Keine Funktion Stufenvorwahl 540.
fenvorwahl 540.
6.1.57 Plausibilitätsfehler Taster Stu- Keine Funktion Stufenvorwahl 540E.
fenvorwahl 540E.
6.1.58 Plausibilitätsfehler Taster Stu- Keine Funktion Stufenvorwahl 1000.
fenvorwahl 1000.
6.1.60 Plausibilität zwischen Drehzahl Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
Zapfwellenkupplung und Dreh-
zahl Zapfwellenstummel falsch.
6.1.B0 Initialisierungsfehler Kommuni- Bandendeprogrammierung.
kationstreiber. CAN-Buskom-
munikation eingeschränkt.
6.1.C1 Aktivierungsgeschwindigkeit Fahrgeschwindigkeit auf über 1km/h er-
für Automatikfunktion Zapfwel- höhen.
le-Hubwerk unterschritten.
6.1.E0 Checksummen Parameter Bandendeprogrammierung.
Stromregelung für Stufenschal-
tung fehlerhaft.
6.1.E1 Checksumme Zapfwellen-Pa- Bandendeprogrammierung.
ramentrierung fehlerhaft.
Text-module

264
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Zapfwelle Front

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


7.1.01 Taster Zapfwelle in der Kabine Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
defekt.
7.1.04 Ansteuerung Magnetventil
Kupplung defekt.
7.1.05 Drehzahlsensor Zapfwelle de- Beim Einschalten muß der Taster minde-
fekt. stens 5 Sek. gedrückt werden.
7.1.09 Taster Frontzapfwelle Automa- Automatikbetrieb wird beendet, Zapf-
tik in der Bedienkonsole defekt. welle schaltet ab.
7.1.41 Taster Kabine Plausibilitätsfeh- Funktionsende, Zapfwelle schaltet ab.
ler.
7.1.B0 Initialisierungsfehler Kommuni- Bandendeprogrammierung.
kationstreiber. CAN-Buskom-
munikation eingeschränkt.
7.1.C1 Aktivierungsgeschwindigkeit Fahrgeschwindigkeit auf über 1km/h er-
für Automatikfunktion Zapfwel- höhen.
le-Hubwerk unterschritten.
Text-module

EHR-C Hubwerk Heck

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


8.1.43 Taster Heckhubwerk Automatik Taster Heckhubwerk Automatik außer
(Bedienkonsole) defekt. Funktion.
8.3.11 Endstufe Heben defekt. Regelung wird gestoppt und verriegelt.
8.3.12 Endstufe Senken defekt. Regelung wird gestoppt und verriegelt.
8.3.14 Hecktaster links "Heben" de- Regelung wird gestoppt und verriegelt.
fekt.
8.3.15 Hecktaster links"Senken" de- Regelung wird gestoppt und verriegelt.
fekt.
8.3.16 U stab. kleiner 1 Volt. Regelung wird gestoppt und verriegelt.
8.3.17 Batteriespannung größer 18 V. Regelung wird gestoppt und verriegelt.
8.3.18 Hecktaster rechts "Heben" de- Regelung wird gestoppt und verriegelt.
fekt.
8.3.19 Hecktaster rechts "Senken" de- Regelung wird gestoppt und verriegelt.
fekt.
8.3.22 Lagesensor defekt. Regelung wird gestoppt und verriegelt.
8.3.23 Poti Sollwert defekt. Regelung wird gestoppt und verriegelt.
8.3.26 Fremdsensor defekt. Regelung wird gestoppt und verriegelt.
8.3.31 Kraftmessbolzen rechts defekt. Regelung wird fortgesetzt.
8.3.32 Kraftmessbolzen links defekt. Regelung wird fortgesetzt.
8.3.33 Batteriespannung kleiner 10,5 Regelung wird fortgesetzt.
V.
8.3.40 Schnellaushubschalter defekt. "Heben" und "Senken" nur über Heckbe-
tätigung möglich.
8.3.41 Schnelleinzugtaste defekt. Schnelleinzug außer Funktion.
8.3.42 Hitchtaste defekt. Hitchtaste außer Funktion.
8.3.50 Warnung Kraftmeßbolzen Warnung wird nicht abgespeichert, Kraft-
rechts überlastet. meßbolzen entlasten.
8.3.51 Warnung Kraftmeßbolzen links Warnung wird nicht abgespeichert, Kraft-
überlastet. meßbolzen entlasten.
Text-module

265
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Elektrische Ventile (Bedienkonsole)

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


A.1.C0 Bedienkonsole nicht vorhan- Keine Automatikfunktion, keine Gesamt-
den, z.B. CAN-Bus nicht ange- verriegelung der Ventile.
schlossen.
A.1.C2 Taster Gesamtverriegelung de- Keine Gesamtverriegelung der Ventile.
fekt.
A.1.C5 Taster (Tausch Kreuzschalthe- Bedienung Kreuzschalthebel und Fahr-
bel/Fahrhebel) defekt. hebel können nicht mehr getauscht wer-
den.
[Link] CAN-Fahrhebel nicht vorhan- Ventile können nicht bedient werden.
den.
[Link] CAN-Verbindung E-Box und Ventile eingeschränkter Betrieb.
CAN Fahrhebel gestört.
Text-module

Elektrische Ventile (Kreuzschalthebel)

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


A.1.B0 Kreuzschalthebel nicht justiert. Ventile können nicht betätigt werden, Ju-
stierung durchführen.
A.1.B1 Signal gestört. Ventillage kann nicht ordnungsgemäß
betätigt werden.
A.1.B2
A.1.B3
A.1.B4
A.1.B5 Kreuzschalthebel Mittelstel- Ventillage kann nicht ordnungsgemäß
lungserkennung defekt. betätigt werden, Justierung durchführen.
Text-module

Elektrische Ventile (Taster / Schalter)

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


[Link] Externe Ventilbetätigung. Elek- Keine Funktion Heckbetätigung.
trisches Ventil externer Taster
Heck HEBEN defekt.
[Link] Externe Ventilbetätigung. Elek- Keine Funktion Heckbetätigung.
trisches Ventil externer Taster
Heck SENKEN defekt.
[Link] Externe Ventilbetätigung. Elek- Bedienung ändern oder Taster tauschen.
trisches Ventil externer Taster
Heck Doppelbetätigung oder
Taster defekt.
A.1.D1 Taster auf dem Fahrhebel für "Heben bzw. "Senken" Ventil 3 gestört.
Ventil 3, Signal gestört oder
Ventil defekt.
A.1.D3 Taster auf dem Fahrhebel für "Heben bzw. "Senken" Ventil 4 gestört.
Ventil 4, Signal gestört oder
Ventil defekt.
A.1.D4 Magnetschalter für Freigabe Stellung des Absperrhahnes der Front-
der externen Taster des Stan- kraftheberfunktion kann nicht erkannt
dard-Frontkrafthebers defekt. werden.
A.1.D5 Externer Frontkraftheber-Ta- Frontkraftheber kann nicht ordnungsge-
ster Senken defekt. mäß abgesenkt werden.

266
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
A.1.D6 Externer Frontkraftheber-Ta- Frontkraftheber kann nicht ordnungsge-
ster Heben defekt. mäß ausgehoben werden.
A.1.D7 Füllstandsgeber Hydrauliktank Füllstand Hydrauliköl kann nicht mehr
defekt. überwacht werden.
A.1.D9 Hydrauliktank ist leer. Pumpe kann beschädigt werden bzw. un-
gewollte Ventilreaktionen.
[Link] Druckschalter Kickout defekt. Keine Funktion Kickout.
[Link] Keine Hydrauliköltankkennlinie Füllstand Hydrauliköl kann nicht mehr
programmiert oder Werte nicht überwacht werden.
plausibel.
[Link] Hydrauliköl-Prioritätsmenge Hydrauliköl-Prioritätsmenge verringern.
größer als Pumpenmenge.
[Link] Externer Taster Front Doppel- Frontkraftheber kann nicht ordnungsge-
betätigung oder hängender Ta- mäß abgesenkt werden.
ster.
Text-module

Elektrische Ventile (Ventil 1)

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


A.1.10 Ventil meldet sich nicht am Ventilbetätigung nicht möglich.
CAN an.
A.1.1F CAN-BUS-Fehler Ventile. Ventile verriegeln.
A.1.11 Elektronik im Ventil fehlerhaft. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.12 Spannung im Ventil kleiner 8 Ventil geht in Neutralstellung.
Volt.
A.1.13 Spannung größer 18 V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.14 Ventilschieber zu kurz ausge- Ventil geht in Neutralstellung.
lenkt.
A.1.1A Ventilschieber zu weit ausge- Ventil geht in Neutralstellung.
lenkt.
A.1.1B Schwimmstellung wird nicht er- Ventil geht in Neutralstellung.
reicht.
A.1.1C Handbetätigung.
A.1.15 Hohe Überspannung über 45V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.16 Endstufenfehler (Endstufe für Ventil geht in Neutralstellung.
Vorsteuer-Magnetventil).
A.1.17 Wegaufnehmer-Fehler. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.18 Ventilschieber läßt sich nicht in Ventil bleibt ausgelenkt.
Neutralstellung zurückholen.
A.1.19 Ventilschieber beim Einschal- Ventil bleibt ausgelenkt.
ten nicht in Neutralstellung.
Text-module

Elektrische Ventile (Ventil 2)

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


A.1.20 Ventil meldet sich nicht am Ventilbetätigung nicht möglich.
CAN an.
A.1.2F CAN-BUS-Fehler Ventile. Ventile verriegeln.
A.1.21 Elektronik im Ventil fehlerhaft. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.22 Spannung im Ventil kleiner 8 Ventil geht in Neutralstellung.
Volt.
A.1.23 Spannung größer 18 V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.24 Ventilschieber zu kurz ausge- Ventil geht in Neutralstellung.
lenkt.

267
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
A.1.2A Ventilschieber zu weit ausge- Ventil geht in Neutralstellung.
lenkt.
A.1.2B Schwimmstellung wird nicht er- Ventil geht in Neutralstellung.
reicht.
A.1.2C Handbetätigung.
A.1.25 Hohe Überspannung über 45V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.26 Endstufenfehler (Endstufe für Ventil geht in Neutralstellung.
Vorsteuer-Magnetventil).
A.1.27 Wegaufnehmer-Fehler. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.28 Ventilschieber läßt sich nicht in Ventil bleibt ausgelenkt.
Neutralstellung zurückholen.
A.1.29 Ventilschieber beim Einschal- Ventil bleibt ausgelenkt.
ten nicht in Neutralstellung.
Text-module

Elektrische Ventile (Ventil 3)

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


A.1.30 Ventil meldet sich nicht am Ventilbetätigung nicht möglich.
CAN an.
A.1.3F CAN-BUS-Fehler Ventile. Ventile verriegeln.
A.1.31 Elektronik im Ventil fehlerhaft. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.32 Spannung im Ventil kleiner 8 Ventil geht in Neutralstellung.
Volt.
A.1.33 Spannung größer 18 V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.34 Ventilschieber zu kurz ausge- Ventil geht in Neutralstellung.
lenkt.
A.1.3A Ventilschieber zu weit ausge- Ventil geht in Neutralstellung.
lenkt.
A.1.3B Schwimmstellung wird nicht er- Ventil geht in Neutralstellung.
reicht.
A.1.3C Handbetätigung.
A.1.35 Hohe Überspannung über 45V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.36 Endstufenfehler (Endstufe für Ventil geht in Neutralstellung.
Vorsteuer-Magnetventil).
A.1.37 Wegaufnehmer-Fehler. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.38 Ventilschieber läßt sich nicht in Ventil bleibt ausgelenkt.
Neutralstellung zurückholen.
A.1.39 Ventilschieber beim Einschal- Ventil bleibt ausgelenkt.
ten nicht in Neutralstellung.
Text-module

Elektrische Ventile (Ventil 4)

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


A.1.40 Ventil meldet sich nicht am Ventilbetätigung nicht möglich.
CAN.
A.1.4F CAN-BUS-Fehler Ventile. Ventile verriegeln.
A.1.41 Elektronik im Ventil fehlerhaft. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.42 Spannung im Ventil kleiner 8 Ventil geht in Neutralstellung.
Volt.
A.1.43 Spannung größer 18 V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.44 Ventilschieber zu kurz ausge- Ventil geht in Neutralstellung.
lenkt.
A.1.4A Ventilschieber zu weit ausge- Ventil geht in Neutralstellung.
lenkt.

268
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
A.1.4B Schwimmstellung wird nicht er- Ventil geht in Neutralstellung.
reicht.
A.1.4C Handbetätigung.
A.1.45 Hohe Überspannung über 45V. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.46 Endstufenfehler (Endstufe für Ventil geht in Neutralstellung.
Vorsteuer-Magnetventil).
A.1.47 Wegaufnehmer-Fehler. Ventil geht in Neutralstellung.
A.1.48 Ventilschieber läßt sich nicht in Ventil bleibt ausgelenkt.
Neutralstellung zurückholen.
A.1.49 Ventilschieber beim Einschal- Ventil bleibt ausgelenkt.
ten nicht in Neutralstellung.
Text-module

Elektrische Ventile (E-Box)

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


A.1.A0 EEPROM-Fehler. Einbußen an Komfort beim Betätigen der
Ventile.
A.1.A1
A.1.A2 Mehr Ventile angeschlossen Nicht alle Ventile können betätigt werden.
als über Bandendeprogram-
mierung angemeldet. Program-
mierung durchführen.
A.1.F0 Ansteuerung des Ventils zum Alle Ventile gehen in Neutralstellung.
Schalten des Vorsteuerdruckes
aller elektrischen Ventile mit
Frontkraftheber defek.
A.1.F1 Ansteuerung des Ventils zur Bei Kälte eingeschränkter Betrieb.
Aufheizung aller elektrischen
Ventile mit Frontkraftheber de-
fekt.
A.1.F2 Ansteuerung des Ventils zum Werkstatt aufsuchen.
Schalten des Vorsteuerdrucks
aller elektrischen Ventile mit
Frontkraftheber defekt.
A.1.F3 Ansteuerung des Ventils zum Werkstatt aufsuchen.
Schalten des Vorsteuerdrucks
aller elektrischen Ventile mit
Frontkraftheber Leitungsunter-
brechung.
Text-module

Variotronic Ti

Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe


B.1.12 Elektrischer Fehler Terminal. Werkstatt aufsuchen.
B.1.22 Kommunikations Fehler zwi- Werkstatt aufsuchen.
schen Teminal und Variotronic
Ti.
B.1.23 Kommunikations Fehler zwi- Werkstatt aufsuchen.
schen Bedienkonsole und Va-
riotronic Ti.
B.1.24 Kommunikations Fehler zwi- Werkstatt aufsuchen.
schen Fahrhebel und Variotro-
nic Ti.
B.1.41 Kommunikations Fehler Interne Werkstatt aufsuchen.
Kommunikation.
B.1.42 Kommunikations Fehler zwi- Werkstatt aufsuchen.
schen Teminal und Variotronic
Ti.

269
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Störungscode Ursache Folgen und Abhilfe
B.1.43 Kommunikations Fehlerzwi- Werkstatt aufsuchen.
schen Bedienkonsole und Va-
riotronic Ti.
B.1.44 Fehlerzähler zwischen Fahrhe- Werkstatt aufsuchen.
bel und Variotronic Ti.
[Link] Lesefehler Variotronic Ti. Werkstatt aufsuchen.
B.1.B4 Fehler in der Abspeicherfunk- Traktor Neustart, falls immer noch vor-
tion. handen Werkstatt aufsuchen.

270
STÖRUNGEN UND ABHILFE
5. Notbetrieb Notbetrieb aktivieren
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Beim Abstellen des Traktors Fahrbe-
reichsschaltung in Neutralstellung
(Mittelstellung) schalten und Hand-
bremse anziehen!

Vorsicht:
Nach dem Schlepperstart ist das Ge-
triebe voll kraftschlüssig, wenn ein
Fahrbereich (I oder II) eingelegt ist!
Das Kupplungspedal muß vorsichtig
eingekuppelt werden, da irgend eine
Übersetzung bzw. Fahrtrichtung vor- Abb.6
gewählt ist!
● Kupplungspedal drücken.
● Druckschalter (A/rot) betätigen.
Wenn die von der Elektronik gesteuerte Einstel- Operation_Pic_number:1

lung der Getriebeübersetzung durch aufgetre-


tene und angezeigte Störungen nicht mehr mög-
lich ist, kann die Getriebeverstellung mecha-
nisch durch eine Hilfsbetätigung ausgeführt wer-
den.
Die maximale Geschwindigkeit im Fahrbereich 2
beträgt vorwärts 34 km/h bzw. rückwärts 25
km/h, im Fahrbereich 1 vorwärts 15 km/h bzw. Abb.7
rückwärts 11 km/h.
Operation_Pic_number:1 Auf der Vielfachanzeige erscheint das Symbol
(B).
Symbol (B) erscheint auch bei Fehlerauftritt, der
zum Notbetrieb führt.
Im Notbetrieb sind die Kontrolleuchten der
Fahrtrichtungsanzeige nicht aktiv.

Bei versehentlicher Aktivierung:


● Schlepper anhalten.
● Durch Zündung AUS/EIN, Notbetrieb been-
den.
Text-module

Übersetzung mechanisch einstellen


Abb.5 Wichtig:
● Deckel im Kabinenboden öffnen, bzw. entfer- Zum Einstellen der Übersetzung darf nur die
nen. mitgelieferte Hilfsbetätigung verwendet wer-
● Hilfsbetätigung auf Getriebeverstellung (A) den, weil sonst die Kupplung in der Verstell-
aufstecken. einheit überdreht werden kann (max. zul. Md.
10 Nm).

● Mit Kupplungspedal vorsichtig einkuppeln.

Der Traktor setzt sich in die zuletzt eingestellte


Fahrtrichtung in Bewegung und beschleunigt bis
zur eingestellten Übersetzung.

271
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Hilfsbetätigung Fahrbereichsschaltung
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.8 Abb.10
Operation_Pic_number:1
● Hilfsbetätigung auf Fahrbereichsschaltung
(B) aufstecken.
● Kupplungspedal betätigen.

Hinweis:
Zum Schalten des Fahrbereiches kann eine
Verlängerung als Hilfsmittel verwendet wer-
den.
Bei jeder Fahrbereichsschaltung max. Fahr-
geschwindigkeit beim Schalten 2 km/h.

Schaltrichtungen:

Rechts = Fahrbereich I (Feld).


Mitte = Neutralstellung N (Neutral).
Abb.9 Links = Fahrbereich II (Straße).
● Bewegt man die Hilfsbetätigung (A) bei Vor- Text-module

wärtsfahrt nach links, beschleunigt der Trak-


tor, bewegt man die Hilfsbetätigung nach Notbetrieb beenden
rechts, verzögert der Traktor, er wird abge- ● Schlepper anhalten.
bremst. ● Durch Zündung AUS/EIN, Notbetrieb been-
● Bewegt man die Hilfsbetätigung (A) bei Rück- den.
wärtsfahrt nach rechts, beschleunigt der
Traktor, bewegt man die Hilfsbetätigung nach
links, verzögert der Traktor, er wird abge-
bremst.

272
TECHNISCHE DATEN
1. Technische Daten
Text-module
Text-module

Typ 411 412 413


Motortyp TCD 2012 L04 TCD 2012 L04 TCD 2012 L04
4V 4V 4V
Nennleistung ECE R 24 bei 2100 U/min kW/PS 74/100 81/110 88/120
Maximal Leistung ECE R 24 bei 1900 U/min kW/PS 85/115 92/125 99/135
Nennleistung EG 97 / 68 bei 2100 U/min kW/PS 84/114 91/124 98/134
Maximal Leistung EG 97 / 68 bei 1900 U/min kW/PS 88/120 96/130 103/140
Maximales Drehmoment bei 1400 U/min Nm 505 550 589
Turbolader / Ladelüftkühlung ja/ja ja/ja ja/ja
Common-Rail / Abgasrückführung ja/ja ja/ja ja/ja
Zylinderzahl / Kühlung 4/Wasser 4/Wasser 4/Wasser
Bohrung / Hub mm 101/126 101/126 101/126
Hubraum effektiv cm³ 4038 4038 4038
Leerlaufdrehzahl U/min 800 +50 800 +50 800 +50
Nenndrehzahl U/min 2100 2100 2100
Entlastungsdrehzahl U/min 2205 ±30 2205 ±30 2205 ±30
Füllmenge Dieselkraftstoff Ltr. 245 245 245
Motorschräglage, Fahrzeugstandsicherheit
muß gewährleistet sein
Längs in Fahrtrichtung hoch / tief Grad 25 25 25
Quer in Fahrtrichtung links / rechts Grad 25 25 25
Abmessungen und Gewichte
bei folgender Bereifung und Spur
Bereifung vorn 480/65R24 480/65R24 540/65R24
Bereifung hinten 540/65R38 540/65R38 600/65R38
Spurweite vorn mm 1820 1820 1820
Spurweite hinten mm 1800 1800 1800
Lochkreisdurchmesser vorn mm 275 275 275
Lochkreisdurchmesser hinten mm 275 275 275
Gesamtlänge mm 4252 4252 4242
Gesamtbreite mm 2340 2340 2380
Gesamthöhe mm 2900 2900 2923
Leergewicht kg 5400 5400 5420
Bodenfreiheit mm 462 462 482
Radstand mm 2417 2417 2417
Flanschmaß vorn mm 1760 1760 1760
Flanschmaß hinten mm 1576 1576 1576
Kleinster Spurkreisradius m 4,95 4,95 4,95
Zulässiges Gesamtgewicht kg 9000 9000 9000
Max. zulässige Achslast vorn kg 3500 3500 3500
Max. zulässige Achslast hinten kg 6500 6500 6500
Zulässige Stützlast auf Anhängekupplung kg 2000 2000 2000
Heckzapfwellen 540/540E/1000
Zapfwellenprofil 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in
Schaltstellung 540 U/min 586 586 586
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in
Schaltstellung 540E U/min 755 755 755
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in
Schaltstellung 1000 U/min 1082 1082 1082
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstel-
lung 540 Nm 1800 1800 1800
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstel-
lung 540E Nm 1400 1400 1400
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstel-
lung 1000 Nm 1000 1000 1000
273
TECHNISCHE DATEN
Typ 411 412 413
Frontzapfwelle
Zapfwellenprofil 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl Ausfüh-
rung 540 / 1000 U/min 580/1082 580/1082 580/1082
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstel-
lung 540 / 1000 Nm 1800/1000 1800/1000 1800/1000
Hydraulik
Arbeitsdruck bar 200 200 200
Hydraulikpumpe l/min 75 75 75
Hydraulikpumpe (auf Wunsch) l/min 110 110 110
Mengenverstellung stufenlos l/min 0-80 0-80 0-80
Hydrauliköl Entnahmemenge bei max. Füllung Ltr. 38 38 38
Heckkraftheber
Dreipunkt Kat. 2/3 Kat. 2/3 Kat. 2/3
Innenabstand mm 870/1010 870/1010 870/1010
Durchgehende Hubkraft an der Ackerschiene kN 47,2 47,2 47,2
Maximale Hubkraft an der Ackerschiene kN 65,2 65,2 65,2
Frontkraftheber (auf Wunsch)
Dreipunkt Kat. 2 Kat. 2 Kat. 2
Durchgehende Hubkraft am Koppelpunkt kN 15,5 15,5 15,5
Maximale Hubkraft am Koppelpunkt kN 31,0 31,0 31,0
Gerätegewicht (Schwerpunkt: 800 mm, 5°-Ge- kg 2100 2100 2100
räteeinzug)
Getriebe
Stufenloses Variogetriebe km/h 50 50 50
Fahrbereich I vorwärts km/h 0,02-24 0,02-24 0,02-24
Fahrbereich I rückwärts km/h 0,02-17 0,02-17 0,02-17
Fahrbereich II vorwärts km/h 0,02-50 0,02-50 0,02-50
Fahrbereich II rückwärts km/h 0,02-40 0,02-40 0,02-40
Einfahr-Frontlader
Hubkraft
Größe 3S/60 kN 16,93 16,93 16,93
Größe 3S/63 kN 18,94 18,94 18,94
Losreißkraft
Größe 3S/60 kN 21,89 21,89 21,89
Größe 3S/63 kN 24,48 24,48 24,48
Aushubhöhe je nach Bereifung
Größe 3S/60 mm 3898 3898 3898
Größe 3S/63 mm 3898 3898 3898
Elektrik
Betriebsspannung V 12 12 12
Batterie Ah 90 90 90
Drehstromgenerator W/V/A 2100/14/150 2100/14/150 2100/14/150
Anlasser kW 3,0 3,0 3,0
Anzugswerte Räder (Gewinde und Anlageflä-
chen leicht geölt)
Vorderräder Nm 275 275 275
Hinterräder Nm 450 450 450
Text-module

274
TECHNISCHE DATEN
Typ 414 415
Motortyp TCD 2012 L04 TCD 2012 L04
4V 4V
Nennleistung ECE R 24 bei 2100 U/min kW/PS 96/130 103/14
Maximal Leistung ECE R 24 bei 1900 U/min kW/PS 107/145 114/155
Nennleistung EG 97 / 68 bei 2100 U/min kW/PS 106/144 113/154
Maximal Leistung EG 97 / 68 bei 1900 U/min kW/PS 110/150 118/160
Maximales Drehmoment bei 1400 U/min Nm 613 657
Turbolader / Ladelüftkühlung ja/ja ja/ja
Common-Rail / Abgasrückführung ja/ja ja/ja
Zylinderzahl / Kühlung 4/Wasser 4/Wasser
Bohrung / Hub mm 101/126 101/126
Hubraum effektiv cm³ 4038 4038
Leerlaufdrehzahl U/min 800 +50 800 +50
Nenndrehzahl U/min 2100 2100
Entlastungsdrehzahl U/min 2205 ±30 2205 ±30
Füllmenge Dieselkraftstoff Ltr. 245 245
Motorschräglage, Fahrzeugstandsicherheit muß ge-
währleistet sein
Längs in Fahrtrichtung hoch / tief Grad 25 25
Quer in Fahrtrichtung links / rechts Grad 25 25
Abmessungen und Gewichte
bei folgender Bereifung und Spur
Bereifung vorn 540/65R24 540/65R26
Bereifung hinten 600/65R38 650/65R38
Spurweite vorn mm 1880 1880
Spurweite hinten mm 1860 1860
Lochkreisdurchmesser vorn mm 275 275
Lochkreisdurchmesser hinten mm 275 275
Gesamtlänge mm 4281 4281
Gesamtbreite mm 2440 2490
Gesamthöhe mm 2923 2953
Leergewicht kg 5450 5450
Bodenfreiheit mm 482 512
Radstand mm 2417 2417
Flanschmaß vorn mm 1860 1860
Flanschmaß hinten mm 1716 1716
Kleinster Spurkreisradius m 4,75 4,75
Zulässiges Gesamtgewicht kg 9500 9500
Max. zulässige Achslast vorn kg 4000 4000
Max. zulässige Achslast hinten kg 6500 6500
Zulässige Stützlast auf Anhängekupplung kg 2000 2000
Heckzapfwellen 540/540E/1000
Zapfwellenprofil 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in Schaltstel-
lung 540 U/min 586 586
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in Schaltstel-
lung 540E U/min 755 755
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in Schaltstel-
lung 1000 U/min 1082 1082
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstellung
540 Nm 1800 1800
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstellung
540E Nm 1400 1400
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstellung
1000 Nm 1000 1000

275
TECHNISCHE DATEN
Typ 414 415
Frontzapfwelle
Zapfwellenprofil 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl Ausführung
540 / 1000 U/min 580/1082 580/1082
maximal zulässiges Drehmoment in Schaltstellung
540 / 1000 Nm 1800/1000 1800/1000
Hydraulik
Arbeitsdruck bar 200 200
Hydraulikpumpe l/min 75 75
Hydraulikpumpe (auf Wunsch) l/min 110 110
Mengenverstellung stufenlos l/min 0-80 0-80
Hydrauliköl Entnahmemenge bei max. Füllung Ltr. 38 38
Heckkraftheber
Dreipunkt Kat. 2/3 Kat. 2/3
Innenabstand mm 870/1010 870/1010
Durchgehende Hubkraft an der Ackerschiene kN 47,2 47,2
Maximale Hubkraft an der Ackerschiene kN 65,2 65,2
Frontkraftheber (auf Wunsch)
Dreipunkt Kat. 2 Kat. 2
Durchgehende Hubkraft am Koppelpunkt kN 15,5 15,5
Maximale Hubkraft am Koppelpunkt kN 31,0 31,0
Gerätegewicht (Schwerpunkt: 800 mm, 5°-Geräteein- kg 2100 2100
zug)
Getriebe
Stufenloses Variogetriebe km/h 50 50
Fahrbereich I vorwärts km/h 0,02-24 0,02-24
Fahrbereich I rückwärts km/h 0,02-17 0,02-17
Fahrbereich II vorwärts km/h 0,02-50 0,02-50
Fahrbereich II rückwärts km/h 0,02-40 0,02-40
Einfahr-Frontlader
Hubkraft
Größe 3S/60 kN 16,93 16,93
Größe 3S/63 kN 18,94 18,94
Losreißkraft
Größe 3S/60 kN 21,89 21,89
Größe 3S/63 kN 24,48 24,48
Aushubhöhe je nach Bereifung
Größe 3S/60 mm 3898 3898
Größe 3S/63 mm 3898 3898
Elektrik
Betriebsspannung V 12 12
Batterie Ah 90 90
Drehstromgenerator W/V/A 2100/14/150 2100/14/150
Anlasser kW 3,0 3,0
Anzugswerte Räder (Gewinde und Anlageflächen
leicht geölt)
Vorderräder Nm 275 275
Hinterräder Nm 450 450
Text-module

Hinweis:
Bei Veränderung an Leistungsblockierung und Höchstdrehzahlverstellung erlischt die Garantie
- ebenso bei Überschreiten der zulässigen Lasten und Gewichte.
Bei Zapfwellenbetrieb:
Wenn maximal zulässiges Drehmoment einsatzbedingt überschritten werden kann, Gelenkwel-
len mit Sicherheitskupplung und ggf. Freilauf verwenden.
Maximale Absicherung gegen blockieren, bei Spitzendrehmomenten, 4000 Nm.
Durch gesetzliche Bestimmungen in einzelnen Ländern, können Gewichte, Achslasten und/
oder Geschwindigkeiten auf geringere Werte begrenzt werden.

276
TECHNISCHE DATEN
2. Reifendrücke
Text-module

Angaben der Reifenhersteller beachten.


● Druck kann je nach Schleppertyp, Reifenfa-
brikat und Einsatzfall z.B. Frontladereinsatz
Vorsicht: abweichen.
Luftdruck regelmäßig kontrollieren! ● Für max. Zugkraft im Acker und zur Boden-
druckverminderung Reifendruck der Achslast
anpassen.
Text-module
● Im Geltungsbereich der StVZO darf bei einer
durch die Bereifung bedingte Fahrzeugbreite
Luftdruck vorn von 2,5m - 3,0 m (Breitreifen) der Reifendruck
1.6 bar. max. 1,5 bar betragen.
Text-module
● Bezeichnung der Reifentragfähigkeit durch
Luftdruck hinten "Betriebskennung" mit Tragfähigkeitskenn-
1,6 bar. zahl, z.B. 145 = 2900 kg Basistragfähigkeit
pro Reifen und Geschwindigkeitssymbol, z.B.
A8 = 40 km/h Referenzgeschwindigkeit.
● Bei Einsatz eines 40 km/h Reifens mit 50
km/h, ist die Basistragfähigkeit um 9 % redu-
ziert.
● Pflegeräder nicht über eine Maximalge-
schwindigkeit von 40 km/h betreiben.
● Bei Frontladereinsatz Reifendruck erhöhen.

277
TECHNISCHE DATEN
3. Bereifungskombinationen
FENDT 411 - 413 Vario
Operation_Pic_number:1

Abb.1
Operation_Pic_number:1

Abb.2

278
TECHNISCHE DATEN
FENDT 414 - 415 Vario
Operation_Pic_number:1

Abb.3
Operation_Pic_number:1

Abb.4

279
TECHNISCHE DATEN
4. Betriebsstoffe Vario 411-415
Text-module

Füllstellen Mengen Sorte 4) Wechselzeit 2)


ca. Ltr 1)
Motor Fendt Extra Grade 15W-40 SHPD, Fendt nach 50, 500, 1000 Betr.-Std.
Ultra Grade 10W-40 UHPD oder
Maximale Füllung, mit Filter- 11,0 SHPD Motorenöl 3) nach ACEA E3-96 dann alle 500 Betr.-Std.
wechsel
mindestens aber jährlich bei Kraft-
stoff
bis 0,5 % Schwefel 5)
Getriebe und Differential 30,0 Fendt Extra Trans 10W-40 oder nach 2 Jahren bzw. alle 2000 Betr.-
(Wiederholfüllung) Std.
Hubwellenschmierung 0,2 STOU SAE 10W-40 oder 15W-40 Hubwellenschmierung (nur nachfül-
len) nach 50 Betr.-Std. bzw. bei Un-
dichtheit
Frontzapfwelle 3,5 nach 500 Betr.-Std. dann alle 2
Jahre oder 2000 Betr.-Std.
Hinterachsantriebe je Seite 7,0 Fendt Super Trans 85W-90 oder nach 500 Betr.-Std.
Hypoid-Getriebeöl dann alle 2 Jahre
SAE 85W-90, SAE 80W-90, SAE 90 bzw. alle 2000 Betr.-Std.
nach API GL-5.
Kein STOU oder anderes Universalöl.
Vorderachs- Fendt Super Trans LS 85W-90 oder Hy- nach 50 und 1000 Betr.-Std.
poid-Getriebeöl mit LS-Zusätzen
Ausgleichsgetriebe 7,0 SAE 85W-90, SAE 80W-90, SAE 90 dann alle 2 Jahre bzw. alle 1000
V411-413 nach API GL-5. Betr.-Std.
Ausgleichsgetriebe 8,2 Kein STOU oder anderes Universalöl.
V414-415
Nabentriebe je Seite 0,9
V 411-413
Nabentriebe je Seite 0,7
V 414-415
Hydraulikanlage Fendt Super Hyd, Fendt Extra Hyd 68 nach 1000 Betr.-Std. dann alle 2
oder Jahre
Wechselmenge bei max. Fül- 47,0 STOU SAE 5W-30, 5W-40, 10W-30, bzw. alle 1000 Betr.-Std.
lung 10W-40, 15W-30,15W-40
oder Motorenöl HD-SAE 5W-30, 5W-40,
10W-30, 10W-40, 15W-30,15W-40 nach
API-CD.
Bei Temperaturen über 10°C, auch zu-
lässig: HD-SAE 20 W-20 nach API-CD
Kraftstoffbehälter 245,0 Dieselkraftstoff 5) Auffüllen nach dem Arbeitseinsatz
Kühlsystem 17,0 Wasser mit 35 - 50 Vol.-% Gefrier- und Frostschutzmittel alle 2 Jahre wech-
Korrosionsschutzmittel 6) seln
Brems- und Kupplungssy- 0,8 Pentosin CHF 11S (X 902.011.622) alle 2 Jahre
stem
Druckluftanlage 0,5 Frostschutzmittel Äthylalkohol nur auffüllen unter + 5 °C
(X 902.015.003)
Schmierstellen Fendt Ultra Fett Li, Fendt Extra Fett EP siehe Schmierplan
oder
Lithiumverseiftes Fett, NLGI-Klasse 2
(Walkpenetrationszahl 265-295) -alle übrigen Gelenke- und Lager-
stellen regelmäßig ölen
Text-module

1. Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle 3) VISKOSITÄT DER ÖLE IM MOTOR
mittels Peilstab, Überlauf an Einfüllverschraubung oder der-
gleichen. Einbereichs-Öle Mehrbereichs-Öle
2. Zeitraum begrenzt durch zuerst erreichten Wert.
4. Zugelassene Handelsbezeichnungen, soweit festgelegt,
siehe aktuelle Betriebsstoffliste, die den Fendt-Vertrags-
werkstätten als KD-Mitteilung vorliegt.
5. Bei mehr als 0,5 % Schwefelgehalt im Dieselkraftstoff sind
die Ölwechselzeiten zu halbieren. Nur freigegeben Diesel-
kraftstoff nach DIN EN 590 verwenden, siehe Kundendienst-
mitteilung 40/04.
6. Nur freigegebene Kühlmittel nach Kundendienstmitteilung
11/02 verwenden.

280
TECHNISCHE DATEN
4.1 Bio-Diesel 4.2 Bio-Hydrauliköl
Text-module Text-module

Kraftstoffqualität Biohydraulikölqualität
RME R aps- M ethyl- E ster, Bio-Hydrauliköl vom Typ HEES auf Rapsöl- und
PME P flanzenöl- M ethyl- E ster Kraftstoff Syntetischerbasis, nach Viskosität ISO VG 32 -
nach DIN EN 14214 verwenden. ISO VG 46 verwenden.
Der Einsatz von kaltgepreßtem Rapsöl ist nicht Hinweis:
möglich. Der Einsatz von Synthetischen Ölen auf Poly-
Text-module
glykolbasis ist nicht möglich.
Text-module
Wartungsintervalle
Der Öl- und Ölfilterwechsel sind zu halbieren. Wartungsintervalle
Nach einigen Tankfüllungen Biodiesel, die nach Der Öl- und Ölfilterwechsel beträgt 1000 Be-
dem Gebrauch vom herkömmlichen Diesel ge- triebsstunden oder jährlich, falls diese vorher er-
tankt werden, sollte der Kraftstoffilter gewechselt reicht werden.
werden. Da sich Biodiesel wie ein Lösungsmittel Bei Umstellung auf Biohydrauliköl nach ca. 50 -
verhält, können Dieselkraftstoffrückstände zu 100 Betr. Std. Hydraulikölfilter wechseln. Da sich
Filterverstopfungen führen. Biohydrauliköl wie ein Lösungsmittel verhält,
Text-module
können vorhandene Ölrückstände zu Filterver-
Verwendungshinweise stopfungen führen.
Text-module
Biodiesel ist wintertauglich bis ca. - 10 °C.
Bei Temperaturen unter - 10 °C muß Dieselkraft- Verwendungshinweise
stoff nachgetankt werden, um ein Ausflocken Biohydrauliköl ist wintertauglich bis ca. -15 °C.
des Biodiesels zu verhindern. Das Mischungs- Bei Außentemperaturen unter ca. -15 °C und
verhältnis muß ca. 50 : 50 betragen. längerer Standzeit des Traktors, kann pflanzli-
Bei Temperaturen unter - 16 °C ist Dieselkraft- ches Hydrauliköl eindicken. Nach dem Kaltstart
stoff zu verwenden. ist deshalb eine kurze Warmlaufzeit mit mittlerer
Biodiesel kann in jedem beliebigem Verhältnis Motordrehzahl einzuhalten, um die sichere
mit Dieselkraftstoff gemischt werden. Funktion der hydr. Lenkung und des Hubwerkes
Die Fahrleistungen können geringfügig niedriger zu gewährleisten. Bei extrem niedriger Tempera-
sein. tur kann auch ein Erwärmen des ganzen Trak-
Der Kraftstoffverbrauch kann geringfügig höher tors erforderlich sein.
sein. Vermischung mit Mineralöl bei der Befüllung,
Vor längeren Stillstandzeiten (ab 3 Monate) Die- z.B. durch Restöl im System, oder im Betrieb
selkraftstoff tanken, da Einspritzelemente fest- durch angeschlossene Fremdgeräte sind zu ver-
kleben können. meiden. Dadurch werden die Umweltgünstigen
Text-module Eigenschaften beeinträchtigt und die Entsor-
gung des Biohydrauliköls erschwert (Sonder-
Besonderheiten von Biodiesel müll).
Biodiesel wird aus Pflanzenöl (vorwiegend Bei der Entsorgung sind die jeweils geltenden
Rapsöl) in einem chemischen Prozeß herge- gesetzlichen Bestimmungen sowie die Hinweise
stellt, wobei das Pflanzenöl mit Methanol mittels des Ölherstellers zu beachten.
eines Katalysators in Biodiesel umgewandelt Eine Vermischung von mehr als 2% führt zu Ver-
wird. änderungen der Viskosität und kann zu Fehl-
Biodiesel ist nahezu frei von Schwefel. Deshalb funktionen der Hydraulikventile führen.
wird bei der Verbrennung von Biodiesel fast kein Text-module

Schwefeldioxid freigesetzt.
Das Abgas enthält weniger Besonderheiten von Biohydrauliköl
Biohydrauliköl ist biologisch leicht abbaubar, Bo-
- Kohlenmonoxid den und Grundwasser werden bei Unfällen nicht
- Kohlenwasserstoffe gefährdet.
- Partikel (z.B. Ruß)
als beim Betrieb mit herkömmlichem Dieselkraft- Wichtig:
stoff. Trotz der hohen Umweltverträglichkeit von
Biodiesel ist biologisch leicht abbaubar, Boden Biohydrauliköl sind Ölunfälle immer melde-
und Grundwasser werden bei Unfällen weniger pflichtig.
gefährdet.

281
TECHNISCHE DATEN
5. Schmierplan
5.1 Füllstellen
Text-module
Motor: Hydraulikanlage:
Peilstab (A) heraus- Filterdeckel (C) ab-
drehen, Motoröl ein- schrauben, Öl ein-
füllen. füllen, dabei Filter-
topf mit Rücklauffil-
ter herausnehmen.

Getriebe: Brems- u. Kupp-


Peilstab (A) heraus- lungssystem:
drehen, Getriebeöl Pentosin CHF 11S in
einfüllen. Behälter (Pfeil) ein-
füllen.

Achsantriebe je Kühlsystem:
Seite: Sauberes, kalkar-
Öl durch Einfüllöff- mes Wasser mit
nung (A), bis Mar- Frostschutzmittel, in
kierung (B) einfüllen. Behälter (Pfeil) ein-
füllen.

Vorderachs-Aus- Scheibenwaschan-
gleichgetriebe: lage:
Öl bis Überlauf an Flüssigkeit in Behäl-
Einfüllöffnung (A) ter (A) einfüllen.
einfüllen.

Vorderachs-Naben- Druckluftanlage:
triebe: Äthylalkohol in
Öl bis Überlauf ein- Frostschutzbehälter
füllen, bei waage- (B) einfüllen.
recht stehendem
Markierungsstrich
und Bohrung links.

Frontzapfwelle: Kraftstoffbehälter:
Öl bis Überlauf an Kraftstoff durch Ein-
Einfüllöffnung (A) füllstutzen (A) einfül-
einfüllen. len.

Hubwelle:
Öl bis ca. 40 mm un-
ter Einfüllbohrung
(A) einfüllen.

282
TECHNISCHE DATEN
5.2 Schmierstellen
Wartungsintervalle nach:

Text-module

125 Betriebsstunden 250 Betriebsstunden


Hubstreben. Doppelkreuzge-
lenke des Vorder-
radantriebes.

Automatische An-
hängekupplung mit Welle des Front-
zylindrischem Bol- krafthebers.
zen.

Automatische An-
hängekupplung mit Text-module

balligem Bolzen.
500 Betriebsstunden bzw. jährlich
Verzahnung der
Kardanwelle.
Schutzhaube zu-
rückschieben.
Mechanische An-
hängekupplung.

Verzahnung der
Kardanwelle.
Schutzhaube zu-
rückschieben.
Hubzylinderlager
der Vorderachfede-
rung unten.

Pendelgelenk der
Vorderachse.

Text-module

283
Wartungsplan
FENDT 411 Vario, 412 Vario, 413 Vario, 414 Vario, 415 Vario
Ab Fg.- Nr. 400 .. 0101, 401 .. 0101, 402 .. 0101, 403 .. 0101, 404 .. 0101
Für die Arbeiten während und nach der Einfahrzeit und für die Werkstattarbeiten nach dem 5. Kundendienst

Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel


1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. bzw. Jahre Siehe auch Betriebsanleitung
täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
Nr. alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
1 Motor
X Motorölstand prüfen. Ölmenge zwischen "MIN" und "MAX" -Kerbe am Peilstab ca. 3,0 Ltr.
Nach 100 Betr.-Std. den Ölstand auf MAX-Kerbe am Peilstab ergänzen.
TECHNISCHE DATEN

Erst kurz vor der MIN-Kerbe nachfüllen, nicht über MAX-Kerbe auffüllen.
X X X X Motoröl und Filterpatrone wechseln 2). Ölmenge: 11,0 Ltr.
Ölsorte: Fendt Extra Grade 15W-40 SHPD, Fendt Ultra Grade
10W-40 UHPD oder SHPD Motorenöle nach ACEA E3-96.
1500 Ventilspiel prüfen, evtl. einstellen (Werkstattar- Ventilspiel: Einlaßventil 0,4 mm (160°), Auslaßventil 0,5 mm (195°),
beit). bei kaltem Motor (max 50 °C).

284
Zum Einstellen ist das Ventileinstellwerkzeug X899.980.236.010 und
X899.980.236.020 erforderlich.
X jährl. Kraftstoffilterbox austauschen. Bei nachlassender Motorleistung öfter.
X Kraftstoffvorfilter entwässern.

nach Kraftstoffvorfilter austauschen. Bei nachlassender Motorleistung öfter.


Bedarf
X X X Leerlaufdrehzahl und Entlastungsdrehzahl prü- Leerlaufdrehzahl Entlastungsdrehzahl 2205 ±30U/min
fen evtl. einstellen. 800 +50 U/min
X X X X Keilriemen prüfen, evtl. nachspannen 1). Klimakompressor: 400+50 N (40+5 kp)

X X X X X Kühlmittelstand prüfen, evtl. nachfüllen. Kühlmittelstand: Bei kaltem Motor zwischen der MIN- und MAX-Markierung
am Ausgleichbehälter, ggf. sauberes, kalkarmes Wasser
mit Frostschutzanteil nachfüllen.
X Kühlmittel wechseln. Kühlmittelmenge: 17,0 Ltr.
Ganzjährige Konzentration von 35 - 50 Vol.-% Gefrier- und Korrosionsschutzmit-
tel auch in frostfreien Gebieten erforderlich.
Gefrierschutzmittel nach Fendt Kundendienstmitteilung 11/02 einfüllen.
nach Be- Kühlerlammellen von Motor, Hydraulik, Lade- Mit Druckluft ausblasen bzw. mit Staubsauger aussaugen.
darf luft, Getriebe, Klimaanlage kontrollieren, evtl.
reinigen.
X X X X nach Be- Luftfilterwartung Wartung erst bei Ausgabe einer Störungsmeldung durch die Vielfachanzeige
darf (Symbol). Reinigung mit Druckluft - max. 5 bar, dann Kontrolle auf Beschädigung.
Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel
1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. bzw. Jahre Siehe auch Betriebsanleitung
täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
Nr. alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
X Luftfilter-Hauptpatrone wechseln.

X X X X Luftfilter-Ansaugleitung auf Dichtheit prüfen, Ansaugschläuche dürfen keine Risse aufweisen.


Wartungsschalter und Anzeige in Vielfachan-
zeige prüfen 1).
X 1000 Heizungs- und Dachgebläsefilter wechseln. Bei Nachlassen der Gebläseleistung öfter.
X X X Umluftfilter- Dachgebläse wechseln. Bei Nachlassen der Gebläseleistung öfter.

2 Getriebe
X X X X Flüssigkeitsstand im Nachlaufbehälter für Bei Bedarf ergänzen. Min - Max- Markierung siehe Behälter.
Brems- und Kupplungsbetätigung prüfen 1).
X Flüssigkeitswechsel für Kupplungs- und Brems- Füllmenge: 0,8 Ltr.
betätigung.
Sorte: Hydrauliköl Pentosin CHF 11 S (X 902.011.622).
X Ölstand im Wechselgetriebe und Differential Ölmenge zwischen Min- und Max- Markierung ca. 2,5 Ltr.
prüfen.
Ölmenge max: 38,0 Ltr.

285
X Getriebeöl und Getriebeölsaugfilter wechseln. Ölmenge: Wiederholfüllung 30,0 Ltr.

Ölsorte: Fendt Extra Trans 10W-40 oder STOU SAE 10W-40 oder
15W-40 nach API GL4 4).
X X 1000 Getriebeöldruckfilter wechseln. Erscheint das Symbol "Druckfilter verschmutzt" auf der Vielfachanzeige Filter,
nach schnellstmöglich erneuern.
An-
zeige
X X Frontzapfwelle: Getriebeöl und Druckfilter Ölmenge: 3,5 Ltr.
wechseln.
Ölsorte: Fendt Extra Trans 10W-40 oder STOU SAE 10W-40 oder
15W-40 nach API GL4 4).
X X X Ölstand der Hinterachsantriebe bzw. des Ölstand Frontzapfwelle: Bis Überlauf an der Einfüllbohrung.
Frontzapfwellengetriebes prüfen 1).
Ölstand Hinterachsantriebe: Bis 55 mm unter Einfüllbohrung.

X X Ölwechsel in Achsantrieben. Ölmenge: Je Seite 7,0 Ltr.


Ölsorte: Fendt Super Trans 85W-90 oder Hypoid-Getriebeöl nach
API-GL5. SAE 85W-90, SAE 80W-90, SAE 90. Kein
STOU oder anderes Universalöl.
TECHNISCHE DATEN
Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel
1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. bzw. Jahre Siehe auch Betriebsanleitung
täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
Nr. alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
3 Vorderachse
X X Ölstand in Ausgleichsgetriebe und Nabentriebe Ölmenge bis Überlauf an der Kontrollbohrung, evtl. nachfüllen.
kontrollieren.
X X 1000 Ölwechsel in Ausgleichsgetriebe und Naben- Ölmenge: Vario 411-413, Ausgleichgetriebe 7,0 Ltr.
triebe.
Ölmenge: Vario 414-415, Ausgleichgetriebe 8,2 Ltr.
Ölmenge: Vario 411-413, Nabentriebe je Seite 0,9 Ltr.

Ölmenge: Vario 414-415, Nabentriebe je Seite 0,7 Ltr.


TECHNISCHE DATEN

Ölsorte: Fendt Super Trans LS 85W-90 oder Hypoid-Getriebeöl mit


LS-Zusätzen nach API-GL5. SAE 85W-90, SAE 80W-90,
SAE 90. Kein STOU oder anderes Universalöl.
X X X X Vorspur prüfen, evtl. einstellen. Vorspur: 0 ± 1 mm

4 Hydraulikanlage
X Rücklauffilter wechseln.

286
X 1000 Öl wechseln einschließlich Rücklauffilter und Ölmenge: ca. 47,0 Ltr. ( Entnahmemenge: 38,0 Ltr.)
Entlüftungsfilter.
Ölsorte: Fendt Super Hyd, Fendt Extra Hyd 68 oder STOU SAE
5W-30, 5W-40, 10W-30, 10W-40, 15W-30,15W-40 oder
Motorenöl HD-SAE 5W-30, 5W-40, 10W-30, 10W-40,
15W-30,15W-40 nach API-CD.
Auch zulässig: Bei Temperaturen über 10°C, HD-SAE 20 W-20 nach
API-CD
X X Ölstand Hubwellenschmierung, kontrollieren, Ölstand: Prüfung mit Meßstreifen ca. 40 mm gestreckte Länge.
evtl. nachfüllen (nur bei Undichtheit)
Ölsorte: Fendt Extra Trans 10W-40 oder STOU SAE 10W-40 oder
15W40.
5 Elektrische Anlage
X X X Batteriesäurestand prüfen, evtl. destilliertes Stand ca. 15 mm über Plattenoberkante, Ruhespannung bei gefüllter Batterie
Wasser nachfüllen - nicht bei wartungsfreier 12.75 V.
Batterie.
X X X X Licht- und Signalanlage sowie Kontroll- und Geber kurzschließen. Eine Störungsmeldung (Symbol) muß auf der Vielfachan-
Warneinrichtungen auf Funktion prüfen. Spei- zeige erscheinen, gleichzeitig Intervallton.
cher des Selbstdiagnosesystems abfragen und
Störungen beseitigen.

X X X X Softwarestände und Softwareverbund der Elek- Komplette Schlepperprogrammierung mit Bandendeprogramm - Verbundkon-
tronikkomponenten abfragen und evtl aktuali- trolle durchführen.
sieren.
Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel
1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. bzw. Jahre Siehe auch Betriebsanleitung
täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
Nr. alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
6 Druckluftanlage
X X X X X Kessel entwässern. Entwässerungsventil über Seil betätigen.
nach Be- Frostschutzmittelstand prüfen. Bei Temperaturen unter 5 °C Frostschutzmittel auffüllen.
darf
Frostschutzmittel: Äthylalkohol (X 902.015.003).

7 Aufbau / Allgemein
X X X X Schraubverbindungen, besonders an Motor, Auf Scheuerstellen an Hydraulikschläuchen, lose Teile oder fehlende Schutzvor-
Getriebe, Vorderachse, Aufbau und Hydraulik richtungen achten.
auf festen Sitz bzw. Dichtheit prüfen, evtl. nach-
ziehen, Hydraulikverschraubungen nur bei Un-
dichtheit. Besonders Lenkungs-, Fronthydrau-
likschläuche auf Scheuerstellen kontrollieren.
Nachziehen von Druckleitungen nur bei stehendem Motor.

Bei gefederter Vorderachse, Druckleitungen extra entlasten.

287
X X X X Anhängekupplung prüfen. Drehgelenk der Anhängekupplung - Spiel max. 3 mm.

X X X X Luftdruck der Reifen prüfen, evtl. korrigieren. Siehe Technische Daten.


X X X X Fettschmierstellen nach Schmierplan ab- Fendt Ultra Fett Li, Fendt Extra Fett EP oder Mehrzweckfett, Lithiumverseift,
schmieren, Gelenke ölen. NLGI-Klasse 2 (Walkpenetrationszahl 265 - 295).
X X X X Traktor probefahren, dabei Bremsen auf Wirk- Traktor muß aus 20 km/h nach 4 - 6 m stehen,
samkeit prüfen, evtl. nachstellen.
Bremspedalleerweg nicht größer als 120 mm.

Bestätigung der Kundendienste in der Betriebs- 1) Maximalwerte! Ausschlaggebend ist der zuerst 3) VISKOSITÄT DER ÖLE IM MOTOR
erreichte Wert. Bei schwierigen Einsatzverhält-
anleitung (3. Umschlagseite) und auf der Daten- nissen entsprechend öftere Wartung empfohlen. Einbereichs-Öle Mehrbereichs-Öle
karte für die Werkstatt. Hauptservice stets vor längeren Stillstandszeiten
ausführen.

2) Bei mehr als 0,5 % Schwefelgehalt im Kraftstoff


sind die Ölwechselzeiten zu halbieren.

4) Zugelassene Handelsbezeichnungen siehe aktu-


elle Fendt-Betriebsstoffliste, die den Fendt-Ver-
tragswerkstätten als KD-Mitteilung vorliegt.
TECHNISCHE DATEN
TECHNISCHE DATEN

288
STICHWORTVERZEICHNIS
A Fahrpedalfunktion aktivieren ................................55
Abschleppvorschrift ..............................................52 Fahrtrichtungsanzeigen ........................................42
Abspeichern von Einstellungen ..........................117 Fahrtrichtungswechsel .........................................46
Achtungleuchte .....................................................42 Fahrzeug-Identifizierungsnummer ..........................5
Ackerschiene verriegeln .......................................90 Feinfilter Steuerdruck wechseln .........................160
AKTIV-Symbol ......................................................42 Fernlicht ................................................................20
Allradantrieb .........................................................63 Flanschzapfwelle ..................................................60
Anhängersteckdose ..............................................34 Flüssigkeitsbehälter ............................................165
Anschleppen .........................................................40 Fremdregelung .....................................................88
Arbeitsscheinwerfer ..............................................32 Frontkraftheber .....................................................94
Armaturenbrett .....................................................21 Frontlader ...........................................................215
Automatikfunktion Heckkraftheber .......................64 Frostschutzmittel ..................................................38
Automatikfunktion Zapfwelle ................................65 Frostschutzpumpe/Frostschutzbehälter .............226
Automatikfunktion Zapfwelle mit Kraftheber .........66 Fußbremse ...........................................................68
Automatische Anhängekupplung ..........................98 G
B Gerätesteckdose ..................................................90
Batterie ...............................................................166 Gerätesteckdose. .................................................33
BEDIENUNG ..............................................17 Gerätesteuerung ................................................120
Beheizbare Heckscheibe. .....................................32 Geschwindigkeiten speichern ...............................49
Berechnung der Anhängelasten ...........................96 Geschwindigkeitsanzeige justieren ....................110
Beschleunigungsstufen ........................................42 Gespeicherte Geschwindigkeit ansteuern ............48
Beschleunigungsverhalten einstellen ...................42 Getriebeöl wechseln ...........................................155
Betriebsnetzspannung ..........................................22 Glühanlaßschalter ................................................20
Betriebsstoffe .....................................................280 Grenzlastregelung ................................................50
Betriebsstundenzahl .............................................23 H
Blinker links. .........................................................20 Handbremse .........................................................68
Blinker rechts. .......................................................20 Handgas ...............................................................23
Bordinformator ....................................................110 Hauptpatrone ......................................................149
Bordrechner ........................................................113
Heizungsgebläsefilter wechseln .........................163
Brems- und Kupplungssystem ...........................153
Hitch-Lift ...............................................................80
D Hubhöhenbegrenzung ....................................81, 83
Dachgebläsefilter wechseln ................................164 Hubstreben ...........................................................92
Dauerstromsteckdose 25 A. .................................33 Hubwerksverriegelung ..........................................81
Differentialsperre ..................................................63 Hydr. Mehrfachkuppler .........................................80
Dimmfunktion .......................................................21 Hydraulik ..............................................................70
Dokumentenbox ...................................................23 Hydraulikanschluß extern .....................................79
Drehstromgenerator ...........................................166 Hydraulikanschlüsse Front ...................................80
Drehzahl Frontzapfwelle .......................................22 Hydraulikanschlüsse Heck ...................................79
Drehzahl Heckzapfwelle .......................................22 Hydrauliköl wechseln ..........................................159
Dreipunktgestänge ...............................................91 Hydraulikventile verriegeln ...................................26
Druckfilter wechseln ...........................................155 Hydraulische Hitch-Anhängekupplung ...............102
Druckluftbeschaffungsanlage .............................226 I
E Informations- und Störungsmeldungen
EHR-Automatik .....................................................80 Variotronic Ti ......................................................249
Elektronische Schlupfregelung .............................86 K
Elektroschweißen ...............................................166 Kältemittelstand prüfen .......................................228
Endgeschwindigkeitsregelung ..............................45
Keilriemen ..........................................................153
Entlüftungsfilter wechseln ...................................160
Keilriemen Klimakompressor ..............................153
Ersatzanzeige .....................................................112
Keilriemenspannung ...........................................228
F Keilrippenriemen ................................................153
Fahrbereichsschaltung .........................................43 Kesselentwässerung ..........................................227
Fahreinsatz ...........................................................44 Klimaanlage ........................................................227
Fahrhebel .............................................................41 Kondensator .......................................................228

289
STICHWORTVERZEICHNIS
Kraftheber entriegeln ............................................81 Rücklauffilter wechseln .......................................160
Kraftstoff ...............................................................37 Rundumkennleuchte. ...........................................32
Kraftstoffanlage entlüften ...................................148
Kraftstoffilter .......................................................147
S
Kraftstoffverbrauchsmessung ...............................53 Saugfilter wechseln ............................................155
Kraftstoffverbrauchsmessung aktivieren ..............53 Scheibenwaschanlage .................................20, 165
Kraftstoffvorfilter .................................................148 Scheibenwischer ..................................................20
Kraftstoffvorrat ......................................................22 Schlupfanzeige .....................................................22
Kühler reinigen ...................................................151 Schlupfregelung ...................................................81
Kühlflüssigkeit wechseln ....................................152 Schmierplan .......................................................282
Kupplungspedal ....................................................45 Schnellaushubtaster .............................................82
Schnellaushubtaster, ............................................80
L Schnelleinzug .................................................80, 84
Lage-Zugkraft-Mischregelung ........................81, 83 Schneller Fahrtrichtungswechsel .........................41
Lenkradverstellung .........................................20, 70 Schwimmstellung .................................................77
Lichthupe. .............................................................20 Schwingungsdämpfung ......................................224
Luftdüsen ..............................................................32 Schwingungstilgung .............................................86
Seitenverriegelung mechanisch ...........................92
M Senkgeschwindigkeit ......................................81, 83
Manuelle Anhängekupplung .................................97 Sicherheitspatrone .............................................150
Motordrehzahl ......................................................22 Sicherheitsschaltung ............................................81
Motordrehzahlen abspeichern ..............................51 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ....................11
Motormanagement ...............................................54 Sicherungen .......................................................169
Motoröl ablassen ................................................145 Siebfilter im Zentralsteuerblock ..........................161
Motoröl einfüllen .................................................146 Signalhorn. ...........................................................20
Motorölfilter wechseln .........................................145 Starthilfekabel .......................................................40
Motortemperatur ...................................................22 Staubaustragventil ..............................................150
N Steckdose (blau) für externe Impulszählung. .......33
Neutralstellung. ....................................................42 Steckdose 10 A. ...................................................33
Notbetrieb ...........................................................271 Stellung des Hubwerks ...................................81, 83
Störcode anzeigen .............................................111
O Störcode aufrufen ...............................................236
Oberlenker ............................................................93 Störcode-Tabellen ..............................................254
Öl der Achsantriebe wechseln ............................156 Störungen allgemein ..........................................242
Ölmengendifferenz Motor ...................................146 STÖRUNGEN UND ABHILFE ......................229
Ölpeilstab ...........................................................146 Störungsausgabe ...............................................111
Ölstand Frontzapfwelle .......................................154 Störungsmeldungen ...........................................236
Ölstand Hydraulik prüfen ....................................159 Straßentransport ..................................................85
Ölstand im Getriebe prüfen ................................156
Ölstand im Motor prüfen .....................................146
T
Ölstand Kraftheber prüfen ..................................158 TECHNISCHE DATEN ...............................273
Ölwechsel Vorderachs-Ausgleichgetriebe ..........157 Tempomat ............................................................48
Ölwechsel Vorderachs-Nabentriebe ...................157 Tiefenregulierung ...........................................80, 82
Traktor Management System ...............................54
P
Palettengabel .....................................................225
U
Piton-Fix .............................................................102 Übersichtsmenü aufrufen ...................................113
Prioritätsfunktion ...................................................74 Uhrzeit ..................................................................23
Programmierter Fahrtrichtungswechsel ...............47 Uhrzeit einstellen ................................................110
Umluftbetrieb/Frischluftzuführung ........................36
R Umluftfilter wechseln ..................................163, 164
Radarsensor .........................................................86 Unterlenker ...........................................................91
Radarsensor justieren ..........................................87 Unterlenker Parkstellung ......................................94
Radioeinbau, ........................................................32
Reifenfüllen ........................................................226
V
Reinigung des Traktors ......................................165 Variotronic Ti ......................................................130
Reset - Funktion ...................................................35 Ventilaufheizung ...................................................73
Ventilausstattung ..................................................72

290
STICHWORTVERZEICHNIS
Ventile betätigen ...................................................72
Ventile einstellen ..................................................75
Viskolüfter reinigen .............................................151
Vorderachsfederung .....................................64, 158
Vorspur prüfen ....................................................162

W
Warn- oder Störungsmeldung beenden .............241
Warnblinkschalter .................................................21
Warndreieck .........................................................41
Warnleuchte, ........................................................21
Warnmeldungen .................................................229
WARTUNG UND PFLEGE ..........................144
Winterkraftstoff .....................................................38

Z
Zapfwellen ............................................................58
Zapfwellendrehzahl vorwählen .............................59
Zapfwellenkupplung .............................................61
Zeitfunktion ...........................................................76
Zugkugelkupplung ................................................99
Zugpendel ..........................................................101
ZUSATZGERÄTE ......................................215
Zwillingsbereifung ...............................................109

291
STICHWORTVERZEICHNIS

292
Wichtige Hinweise zu Kundendienst und Wartung
Ihr Traktor läuft nur dann zu Ihrer Zufriedenheit, wenn Sie ihn von der ersten Stunde an gut pfle-
gen. Aus diesem Grunde setzt die Kundendienststelle den Traktor kostenlos in Betrieb und
weist Sie in die Bedienung und Wartung ein.

Sichern Sie Ihre Gewährleistungsansprüche, indem Sie alle Kundendienste termingemäß in


der zuständigen FENDT-Kundendienstwerkstatt ausführen lassen!
Nach 50 Betriebsstunden ([Link])

Nach 500 Betriebsstunden ([Link])

Nach 1000 Betriebsstunden ([Link])

Auch die weitere Wartung des Traktors nach dem Wartungsplan in der Betriebsanleitung wer-
den fachgerecht und preiswert durch unsere Kundendienstwerkstätten durchgeführt.

Wir empfehlen im Interesse einer langen Fahrzeug-Lebensdauer, den großen Kundendienst


(jährlich) mit Wechsel des Öles im Motor unmittelbar nach der Hauptarbeitssaison (z.B. Herbst)
ausführen zu lassen!

Während der ersten 100 Betriebsstunden ist das Fahrzeug nicht außergewöhnlich zu belasten.

Alle 100 Betriebsstunden Motorölstand bis obere Kerbe des Ölpeilstabes ergänzen.

Achten Sie bei Kundendienst und Reparaturen auf die Verwendung von FENDT-Original-Er-
satzteilen!

Eigenmächtig vorgenommene Änderungen und Umbauten sowie Schäden infolge von fest an-
gebauten Geräten (z.B. Frontlader), die nicht von FENDT bezogen wurden, fallen außer Garan-
tie und gehen auf eigenes Risiko! Dies gilt insbesondere bei Veränderungen an Leistungsblok-
kierung und Höchstdrehzahlverstellung sowie bei Überschreiten der zulässigen Lasten und
Gewichte.

Kundendienst entsprechend Wartungsplan ausgeführt:

50 Betriebsstunden 2500 Betriebsstunden 5000 Betriebsstunden


1. Kundendienst

Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs


500 Betriebsstunden 3000 Betriebsstunden 5500 Betriebsstunden
2. Kundendienst

Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs


1000 Betriebsstunden 3500 Betriebsstunden 6000 Betriebsstunden
3. Kundendienst

Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs


1500 Betriebsstunden 4000 Betriebsstunden 6500 Betriebsstunden

Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs


2000 Betriebsstunden 4500 Betriebsstunden 7000 Betriebsstunden

Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs

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