- 24 - Erläuterung, 1052. BR, 21.03.
25
TOP 24:
Siebte Verordnung zur Änderung der Ukraine-Aufenthalts-
Übergangsverordnung
Drucksache: 49/25
I. Zum Inhalt der Verordnung
Der Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine am 24. Februar 2022
führte zur Vertreibung vieler Menschen, die in der EU und Deutschland Schutz
suchen. Der Rat der Europäischen Union beschloss am 4. März 2022, vorüber-
gehenden Schutz für Vertriebene aus der Ukraine zu gewähren, was bis zum
4. März 2025 verlängert wurde. Das Bundesministerium des Innern und für
Heimat erließ mehrere Verordnungen, um diesen Personen die legale Einreise
und den Aufenthalt zu ermöglichen, wobei die Regelungen mehrfach angepasst
und verlängert wurden. Mit der Sechsten Verordnung zur Änderung der Ukrai-
ne-Aufenthalts-Übergangsverordnung wurde die Verlängerung für die Perso-
nengruppe, die sich zu Kriegsbeginn nicht in der Ukraine aufgehalten hat,
fälschlicherweise nicht nachvollzogen.
Mit der vorliegenden Verordnung werden Einreisen und Aufenthalte für diese
Personengruppe rückwirkend zum 1. Januar 2025 legalisiert und die Regelun-
gen für beide Personengruppen bis zum 4. März 2026 verlängert.
II. Empfehlung des Ausschusses für Innere Angelegenheiten
Der Ausschuss empfiehlt dem Bundesrat, der Verordnung gemäß Artikel 80
Absatz 2 des Grundgesetzes zuzustimmen.