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Ewa

Der Bericht beschreibt die Erfahrungen und die Pflege von Herrn B., einem 88-jährigen Bewohner des Altenheims St. Antonius, der an mehreren gesundheitlichen Problemen leidet, darunter Hypertonie und Gehörlosigkeit. Die Pflegeziele umfassen die Förderung seiner Selbstständigkeit, die Gewährleistung von Hygiene und die Wahrung seiner Würde. Die durchgeführte Körperpflege wird detailliert beschrieben, wobei auf die Bedürfnisse und Ressourcen von Herrn B. eingegangen wird.

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Der Bericht beschreibt die Erfahrungen und die Pflege von Herrn B., einem 88-jährigen Bewohner des Altenheims St. Antonius, der an mehreren gesundheitlichen Problemen leidet, darunter Hypertonie und Gehörlosigkeit. Die Pflegeziele umfassen die Förderung seiner Selbstständigkeit, die Gewährleistung von Hygiene und die Wahrung seiner Würde. Die durchgeführte Körperpflege wird detailliert beschrieben, wobei auf die Bedürfnisse und Ressourcen von Herrn B. eingegangen wird.

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1.

Einleitung

Ich arbeite seit 2022 m Altenheim St. Antonius. Zuerst habe ich in der
sozialen Betreuung gearbeitet, später ab 2024 habe ich mich für die Pflege
entschieden. Meine Praxisanleiterin ist Frau Susanne Meinert.

Mit der Arbeit und der Ausbildung bin ich sehr zufrieden, da ich mit der
Unterstützung von Frau Meinert viel Neues dazu lernen kann und meine
Fragen immer von ihr beantwortet werden.

Seit September dieses Jahres arbeite ich im [Link] und kenne die
Bewohner leider noch nicht so gut, deswegen habe ich für dem Bericht
Bewohner vom [Link] ausgewählt, da ich sie sehr oft gepflegt habe und
ich ihre Bedürfnisse genau kenne.

[Link]

Bewohner Hr. B. Ist 88 Jahre alt und wohnt in CAH St. Antonius seit
26.02.2024.

Er ist in Breslau, in Polen während der Kriegszeit aufgewachsen. Sein Vater


ist im Krieg gefallen. Als er 5. Jahre alt war, flüchtete er mit seiner Mutter
nach Traustein. Dort besuchte er eine Klosterschule. Hr. B. hatte 4
Geschwister, ein Bruder ist schon gestorben, aber mit seinen Schwestern
hat er noch sehr guten Kontakt.

Hr. B. Ist seit 60 Jahren verheiratet, hat eine Tochter und Enkeltochter mit
denen er sehr guten Kontakt hat.

Von Beruf war er technischer Zeichner und Schreiner.

Die Frau und auch die Tochter von Herrn B. sind gehörlos.

2.1. Medizinische Anamnese

Folgende Diagnosen wurden bei Herrn B. gestellt:

 Hypertonie
 Vorhofflimmern
 Qs Ermüdungsbruch links
 Gehörlosigkeit
 Versteifung des rechten Beines
 Immobilität
 Depression
 Nephrolithiasis
 Gallenblasenstein
 Hemiparese, Hemiplegie rechts
 Schenkelhalsfraktur
 COPD
 Altersgebrechlichkeit

2.2. Pflegerische Anamnese

Hr. B. ist gehörlos, aber er kann von den Lippen ablesen, so ist die
Verständigung mit ihm möglich.

Der Bewohner hat eine abhängig kompensierte Inkontinenz und braucht


Hilfe beim Inkontinenzmaterial wechseln.

Hr. B. braucht auch Unterstützung bei der Körperpflege am Waschbecken


und beim Duschen. Der Bewohner ist zeitlich, örtlich und situativ sehr gut
orientiert.

Er gestaltet seinen Tagesablauf selbständig und kann seine Wünsche und


Bedürfnisse äußern. Hr. B. Ist Rollstuhlfahrer, aber er kann sich
selbstständig hinsetzen und auch aufstehen mit Hilfe der Haltergriffe.

Er nimmt an keinerlei Beschäftigungsangebote teil. Er verbringt den Tag


mit seiner Frau, die auch bei uns in Haus wohnt. Mit der rechten Hand,
wegen starken Kontrakturen, kann er nichts machen aber mit der linken
Hand kann er selbstständig die Oberkörperpflege durchführen.

[Link]

Während der Analyse aller Informationen von Hr. B., habe ich folgende
Pflegeziele formuliert.

 Vorhandene Ressourcen fördern, der Bewohner soll so viel wie


möglich selbstständig machen
 Krankheiten durch Körperpflege und Hygienemaßnahmen vorbeugen
 Die Bedürfnisse des Bewohners mit Respekt, Empathie und
fachlicher Kompetenz erfüllen, damit für ihn Wohlbefinden und
Sicherheit gewährleistet ist.
 Die Würde, Selbstbestimmung und Privatsphäre von H. B.
berücksichtigen
 Achtsame Beobachtung von Veränderungen im Wohlbefinden oder
Verhalten
 Intertrigo und Thrombose-Risiko vorbeugen
4. Körperpflege

Zur Körperpflege gehören

 Reinigung der Körper durch Waschen und Duschen


 Mund und Zahnpflege
 Augenpflege
 Pflege der Haut z.B. mit Lotion
 Haare, Nägel und bei Männern Rasur
 Intimbereich

Die tägliche gründliche Körperpflege bei Bewohnern gehört zu einer der


wichtigsten Aufgaben für das PP.

Körper sauber zu halten, beugt Erkrankungen vor, weil die Übertragung


von Krankheitserregern verhindert wird.

Hygiene Maßnahmen müssen sehr streng eingehalten werden. Mit Hr.


B. kann ich die tägliche Körperpflege ohne Probleme am Waschbecken
durchführen.

4.1. Vorbereitung

 Für mich selbst


 Persönliche Hygiene, immer saubere Dienstkleidung
 Händedesinfektion

Material

 Einmalhandschuhe
 Händedesinfektionsmittel
 Einmalschürze
 Flächendesinfektionsmittel
 3 Handtücher
 2 Waschlappen
 3-5 Einmalwaschlappen
 Inkontinenzversorgungmaterial
 Hautpflegeprodukte
 Frische Kleidung
 1 Schüssel für benutzte Handtücher
 Mülheimer mit Deckel
4.2. Durchführung

 Vor betreten des Zimmers muss ich mir die Hände


desinfizieren
 Grünes Licht anmachen
 Wenn Hr. B. noch schläft, mache ich ihn mit einer
Initialberühung wach und wünsche ihm einen guten Morgen
 Ich bot ihm etwas zum Trinken ein
 Hr. B. kann sich allein am Bett hinsetzen und ich kann ihm die
Schuhe anziehen und Kontakt mit dem Boden feststellen
 Als nächstes stelle ich den Rollstuhl neben den Bett und
überprüfte die Bremse. Hr. B. kann sich auf dem Rollstuhl
hinsetzen
 Danach fahre ich ihn ins Badezimmer und frage, ob er auf die
Toilette muss, wenn ja, lasse ich Hr. B. einige Minuten allein,
um seine Privatsphäre nicht zu stören
 In diese Zeit kann ich das Bett machen, Zimmer lüften und
bisschen aufräumen
 Danach muss ich meine Hände desinfizieren
 Ich bereite frische Kleidung vor und nehme die Kleidung mit
ins Badezimmer
 Während der Körperpflege mag Hr. B. auf der Toilette sitzen,
weil dort der Haltergriff in der Nähe ist und er damit selbst
aufstehen kann. Danach mache den Deckel zu und lege ein
Handtuch darauf.
 Ich benutze laufendes Wasser und frage immer, ob die
Temperatur angenehm ist
 Hr. B. kann das Gesicht und den Oberkörper aalleinwaschen,
ich übernehme den Rücken und beobachte den Hautzustand.
 Jetzt kann ich ihm das Oberteil, zuerst den Arm mit der
Kontraktur anziehen, weil nicht möchte, das dem Bewohner
kalt wird
 Danach muss ich meine Hände desinfizieren, Handschuhe
anziehen und kann mit Intimpflege anfangen (wird komplett
von mir übernommen)
 Hr. B. kann aufstehen und sich am Haltegriff halten.
 Zum Waschen benutze ich Einmalwaschlappen
 Zuerst wasche ich die Bauchfalte und Leisten
 Danach brauche ich neue Waschlappen, welche ich umdrehen
kann Penis und Hoden zu waschen
 Wichtig ist die Vorhaut zurückziehen, waschen der Eichel und
Vorhaut wieder vorschieben
 Als nächste wasche ich das Gesäß von vorne nach hinter
 Später ziehe ich die frische Einlage und Unterwäsche an. Nach
beendeter Intimpflege muss ich meine Hände desinfizieren
 Jetzt kann ich die Beine und Fuße sauber machen. Hr. B. hat
kein Fuß- oder Nagelpilz und ich kann ohne Handschuhe
arbeiten
 Ich lege ein Handtuch unter die Füße auf den Boden und fange
an die Beine zu waschen in Richtung des Herzens. Ich trockne
die Beine ab und fange mit den Füßen an, sehr wichtig sind die
Zeh Zwischenräume, die auch sehr gut abgetrocknet werden
müssen. Danach kann ich die Beine und Füße eincremen und
die Socken anziehen. Anschließend desinfiziere ich meine
Hände
 Jetzt kann ich die Hosen und Schuhe anziehen und Hr. B. kann
sich wieder auf dem Rollstuhl setzen
 Der Bewohner macht die Mundpflege allein, braucht nur meine
Hilfe beim Gesicht eincremen
 Der Bewohner ist mit Körperpflege fertig und kann in seinem
Zimmer frühstücken

5. Nachbereitung

 Jetzt schaue ich wieder, ob im Zimmer alles in Ordnung ist


 Ich desinfiziere die Hände, ziehe Handschuhe an und kann das
Badezimmer sauber machen
 Mit Desinfektionstücher desinfiziere ich die Toilette, Waschbecken
und alle Pflegeprodukte, welche ich benutzt habe
 Benutzte Handtücher sind in der Schüssel. Ich muss noch frische
Beutel in Mülleimer reintun und alles aus dem Badezimmer
entfernen
 Am Ende die Handschuhe entfernen und Hände desinfizieren.

6. Reflexion

Persönlich habe ich mich, während der durchführten Körperpflege bei Hr.
B. ruhig und sicher gefühlt. Hr. B. ist sehr kooperativ und kann seine
Ressourcen sehr gut nutzen. Ich arbeite sehr gerne mit Hr. B. und freue
mich immer, wenn ich bei ihm bin. Trotz seine Gehörlosigkeit können wir
uns gut verstehen.

[Link]

1. Altenpflege Heute / Elsevier Urban & Fischer


2.“ Pflegeziele in der Pflege „ [Link] de

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