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EPD Modell - MÄRZ 2025

Die Ergänzungsprüfung Deutsch (EPD) am VWU besteht aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung, wobei die schriftliche Prüfung in Grammatik, Textproduktion und Leseverstehen unterteilt ist. Die Anmeldung erfolgt online, und es gibt insgesamt sechs Prüfungstermine pro Jahr. Um zur mündlichen Prüfung zugelassen zu werden, muss die schriftliche Prüfung bestanden werden, was bedeutet, dass in jedem Teil mindestens 8 Punkte und insgesamt mindestens 45 Punkte erreicht werden müssen.

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EPD Modell - MÄRZ 2025

Die Ergänzungsprüfung Deutsch (EPD) am VWU besteht aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung, wobei die schriftliche Prüfung in Grammatik, Textproduktion und Leseverstehen unterteilt ist. Die Anmeldung erfolgt online, und es gibt insgesamt sechs Prüfungstermine pro Jahr. Um zur mündlichen Prüfung zugelassen zu werden, muss die schriftliche Prüfung bestanden werden, was bedeutet, dass in jedem Teil mindestens 8 Punkte und insgesamt mindestens 45 Punkte erreicht werden müssen.

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INFORMATIONEN zur Ergänzungsprüfung Deutsch (EPD) am VWU

(Stand: März 2025, gültig bis Ende September 2025)

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zur schriftlichen Ergänzungsprüfung
(S. 1-26) und zur mündlichen Ergänzungsprüfung (S. 27-28). Auf Seite 29 befindet sich
die für beide Prüfungsteile relevante Themenliste.
Die Ergänzungsprüfung aus Deutsch (EPD) besteht aus einem schriftlichen und einem
mündlichen Teil. Nur wenn Ihre schriftliche Prüfungsarbeit positiv ist, werden Sie zur
mündlichen Prüfung zugelassen. Es werden sechs Prüfungstermine im Jahr angeboten.
Die Anmeldung muss online erfolgen. Die Anmelde- und Prüfungstermine sind auf der
Website [Link] ersichtlich. Eine Anmeldung nach Ende der Anmeldefrist ist nicht
möglich.

Bei der Ergänzungsprüfung aus Deutsch werden folgende Fähigkeiten geprüft:

Bei der schriftlichen Prüfung: a) Lesen und Verstehen


b) Schreiben
Bei der mündlichen Prüfung: c) Hören und Verstehen
d) Sprechen

SCHRIFTLICHE PRÜFUNG

Die schriftliche Ergänzungsprüfung aus Deutsch (EPD) besteht aus 3 Teilen:


A) Grammatik, B) Textproduktion, C) Leseverstehen

A) GRAMMATIK: Sie sollen zeigen, dass Sie auch kompliziertere grammatikalische


Strukturen verstehen und diese richtig verändern oder ergänzen können.

B) TEXTPRODUKTION: Bei der Prüfung können Sie aus zwei Themen eines wählen.
Zu jedem Thema gibt es ein Zitat, eine Graphik oder eine Aussage als Impuls.
Sie müssen zeigen, dass Sie das Thema erfassen und Ihre eigenen Argumente
dazu entwickeln können. Sie sollen bei dieser Aufgabe zeigen, dass Sie selbstständig
einen Text verfassen können (auswendig Gelerntes wird nicht akzeptiert!).

C) LESEVERSTEHEN: Sie bekommen zwei oder drei Texte und verschiedene Typen
von Aufgaben dazu. Sie sollen zeigen, dass Sie den Inhalt der Texte verstanden
haben.

Die Arbeitszeit für die schriftliche Ergänzungsprüfung aus Deutsch beträgt insgesamt
180 Minuten.
Das Ergebnis der schriftlichen Prüfung erhalten Sie per E-Mail. Wenn Ihre Arbeit positiv
ist (Note 1 bis 4), werden Sie über den Zeitpunkt Ihrer mündlichen Prüfung informiert.

Seite 1 von 29
Wenn Ihre Prüfungsarbeit negativ ist (Note 5), können Sie zu einem späteren Termin
wieder antreten. Insgesamt können Sie die Prüfung viermal wiederholen. Informieren Sie
sich bitte über die Prüfungstermine und über die Anmeldezeiten.

Für jeden Teil kann man maximal 25 Punkte bekommen → gesamt maximal 75 Punkte.
Die Arbeitszeit beträgt insgesamt 180 Minuten. Für jeden einzelnen Arbeitsteil (die
Reihenfolge der Bearbeitung ist die folgende: Leseverstehen, Grammatik, Textproduktion)
sind 60 Minuten vorgesehen. Wenn Sie einen Arbeitsteil früher abgeben, erhöht sich die
Arbeitszeit für den darauffolgenden Arbeitsteil.
Ein einsprachiges Wörterbuch Deutsch-Deutsch ist erlaubt, Sie müssen es zur Prüfung
mitbringen, es werden keine Wörterbücher zur Verfügung gestellt. Ihre Notizen müssen Sie
am Ende der Prüfung auch abgeben.
Um die schriftliche Prüfung zu bestehen, müssen Sie in jedem der 3 Teile mindestens 8
Punkte erreichen UND insgesamt mindestens 45 Punkte erzielen.
Nur wenn Sie die schriftliche Prüfung bestanden haben, können Sie zur mündlichen Prüfung
antreten.

Seite 2 von 29
Schriftliche Ergänzungsprüfung Deutsch: MUSTER

I - LESEVERSTEHEN (25 Punkte), Arbeitszeit: max. 60 Minuten

Bei der EPD erhalten Sie zwei oder drei Lesetexte.


Auf den folgenden Seiten werden Ihnen zehn mögliche Aufgabentypen der EPD
vorgestellt:

• Paralleltext ergänzen (Text 1)

• Bezugswörter zuordnen (Text 1)

• Aussagen zuordnen: Wer sagt was? (Text 1)

• Lückentext mit Wörtern aus einem Wortkasten ergänzen (Text 2)

• Richtig-Falsch-Aussagen mit Belegsatz (Text 3)

• Single-Choice-Aufgaben (Text 4)

• Kurzantworten (Text 5)

• (Interview-) Fragen den entsprechenden Antworten zuordnen (Text 6)

• Umschreibungen finden (Text 7)

• Satzteile ergänzen (Text 8)

Text 1 15 Punkte

Internetsucht: 30.000 Abhängige


In Österreich sind bereits mehr Menschen nach dem Internet süchtig als nach Heroin oder
anderen Opiaten. Mindestens 30.000 Menschen gelten als abhängig.
Vor allem exzessives Chatten und Spielen führen
zu einem zunehmenden Realitätsverlust
vor den Bildschirmen.

ihr Alter Ego. Als der Jobverlust drohte,


Wien – Hannelore K. ist jetzt clean. Dass suchte K. professionelle Hilfe. Diagnose:
sie jemals Suchtprobleme hätte, hatte die Pathologischer Internetgebrauch (PIG).
52-jährige Mutter von zwei Kindern nie für
möglich gehalten. Bis sie das Plaudern in Behandlung: Antidepressiva und Psycho-
Chatrooms im Internet entdeckte. Der therapie.
Spaß am Chatten wurde immer Hannelore K. ist kein Einzelfall. In
aufwendiger, bis zu 40 Stunden ohne Österreich sind bereits mehr Menschen
Pause waren keine Seltenheit. Dabei vom Internet abhängig als von Opiaten.
entwickelte sie mehrere Identitäten und 30.000 Personen kommen von der
verfiel schließlich sogar in Eifersucht auf virtuellen Realität nicht mehr los, das sind

Seite 3 von 29
drei Prozent aller täglichen User. Diese Büroalltag des Mannes. Auch hier half
alarmierende Zahl gab am Wochenende schließlich eine Psychotherapie.
Oberarzt Hubert Poppe vom Gleichzeitig wurde am Arbeitsplatz
Genesungsheim Kalksburg bei einem geregelt, dass der Süchtige nur noch
Symposium in Wien bekannt. Zum beschränkten Internetzugang bekam.
Vergleich: Zwischen 15.000 und 20.000 Mediziner betonen, dass es kein
Männer und Frauen sind laut spezielles Charakterbild gäbe, das für eine
österreichischem Drogenbericht süchtig solche Sucht prädestiniere.
nach Opiaten. Poppe: „Das kann jedem passieren.“
Rund drei Millionen Menschen haben in Wie bei jeder anderen Sucht spiele
Österreich – beruflich oder privat – Zugang mangelndes Selbstwertgefühl eine Rolle.
zum World Wide Web, rund eine Million Zusätzlich werde natürlich auch noch der
loggen sich pro Tag ein. Internetsucht Spieltrieb des Menschen durch die
betrifft vor allem Alleinstehende, millionenfachen Angebote des Internets
Arbeitslose und Menschen, die allgemein angesprochen.
zu süchtigem Verhalten neigen. Die Zahl Spezialisten haben einen Fragekatalog
von 30.000 suchtkranken Usern sei die erstellt, mit dem sich eine mögliche
unterste Marke in der Bandbreite von Abhängigkeit feststellen lässt:
mehreren wissenschaftlichen - Häufiges unüberwindliches Verlangen,
Untersuchungen, sagte Poppe. sich einzuloggen;
- Kontrollverluste, wie länger online zu sein
Rauschzustände als beabsichtigt;
Eine Studie vom Institut für Biostatistik der - Sozial störende Auffälligkeit im engsten
medizinischen Fakultät an der Uni Kreis;
Innsbruck beispielsweise ergab, dass 12,7 - Nachlassen der Arbeitsfähigkeit;
Prozent aller Teilnehmer des - Verheimlichung oder Bagatellisierung
deutschsprachigen Chatsystems der exzessiven Usergewohnheiten;
„Metropolis“ suchtartiges Verhalten - Nervosität oder Depressionen bei
aufweisen. Fast ein Drittel davon gab in Verhinderung des Internetzugangs.
einer Onlineumfrage an, beim Chatten
rauschähnliche Zustände zu erleben. Und Quelle: Der Standard
40 Prozent stuften sich selbst als süchtig
ein. Das spräche für die Bereitschaft zur
Selbstreflexion und könne die Diagnostik
erleichtern, so die Studienautoren.
Das Problem sei, so Poppe, dass das
Abgleiten in eine virtuelle Realität mit
zunehmender Vereinsamung vor dem
Bildschirm oft erst erkannt werde, wenn
die Betroffenen schon schwere Probleme
hätten: „Sie fallen immer mehr am
Arbeitsplatz aus, weil sie nächtelang nicht
mehr zum Schlafen kommen.
Beziehungen gehen zu Bruch, weil nur
noch der Chatroom zählt.“

Moorhuhnjagd-Fieber
Oder das Spiel – wie im dokumentierten
Fall eine 38-jährigen Akademikers, der
dem „Moorhuhnjagd“-Fieber erlag. Das
Das gleichermaßen beliebte wie simple
Computergame beherrschte bald den

Seite 4 von 29
Aufgabe 1: Lesen Sie die folgende Zusammenfassung zum Text „Internetsucht“ und
ergänzen Sie die Lücken jeweils mit einem passenden Wort aus dem Originaltext. Ein
Beispiel (0) ist vorgegeben.

Hannelore K., eine 52-jährige Mutter von zwei Kindern, (1)


im Internet das Plaudern in Chatrooms. Das machte ihr bald so viel Spaß (0), dass sie oft
40 Stunden ohne Pause chattete. Als sie beinahe ihren Job verloren hätte, ging sie zum
Arzt. Ihre Krankheit wird als krankhafter (2) bezeichnet.
Derzeit sind weniger Österreicher von Opiaten (3) als
vom Internet. Vor (4) Menschen, die alleine leben, arbeitslos
sind und allgemein zu Suchtverhalten tendieren, sind davon betroffen.
Bei einer Befragung von Chatroom-Benutzer gab ein Drittel an, bei der virtuellen
Kommunikation in (5) Zustände zu verfallen. Oft wird die Sucht
erst (6), wenn der Abhängige vom Arbeitsplatz fernbleibt, weil
er (7) nicht schläft, oder wenn Beziehungen kaputt gehen,
weil man sich keine Zeit mehr dafür nimmt.
Nicht nur Chatten, sondern auch ein (8) kann bei manchen
Menschen zur Sucht werden. Dann hilft nur mehr eine (9).
Laut Poppe können jeder süchtig werden. Wer aber zu wenig (10)
hat, ist eher dafür anfällig – wie bei jeder anderen Sucht auch.

10 Punkte
Aufgabe 2: Worauf beziehen sich die im Text unterstrichenen Wörter?

Beispiel: Bis sie das Plaudern in Chatrooms im Internet Hannelore K.


entdeckte.

Dabei entwickelte sie mehrere Identitäten und…

..., das sind drei Prozent aller täglichen User.

„Sie fallen immer mehr am Arbeitsplatz aus,…“

3 Punkte

Aufgabe 3: Von wem/ Woher stammt die Aussage?

Beispiel: Es gibt kein spezielles Charakterbild für eine Mediziner


solche Sucht.

Zwischen 15.000 und 20.000 Menschen sind süchtig nach


Opiaten.

Sie fallen immer mehr am Arbeitsplatz aus, weil sie an


Schlafmangel leiden.

2 Punkte

Seite 5 von 29
Text 2 10 Punkte
Aufgabe: Fügen Sie aus dem Wortkasten die passenden Wörter in den Text ein. Ein
Beispiel ist vorgegeben.

bessere gelernt Menschen stärkste


erinnern genaue merken Studie
Erinnerung geprüft Resultate verändert
Gedächtnis gleiche Riechen vergleicht
Gehirns Lernen selbstverständlich zuständig

Psychologie:
Das Lieblingsparfum hilft bei Prüfungen
Hamburg, 23. November (dpa). Ein gewohnter Duft hilft dem (1)
und führt daher zu besseren Prüfungsergebnissen. Zu diesem Ergebnis kommt eine
(2) der Californian State University in Stockton, die die Zeitschrift
„vital“ vorstellt. Wer bei der Prüfung das (3) Parfum um
sich hatte wie beim Lernen, könne sich an mehr (4). Ob
Chanel oder Calvin Klein, Rosen-, Zimt- oder Zitronenduft, sei dabei völlig unerheblich.
Wichtig sei, dass die Duftnote beim Lernen und bei der Prüfung und bei der Prüfung nicht
(5) werde.
Der Geruchssinn sei die (6) Gedächtnisstütze überhaupt,
sagte die Professorin Cynthia Morgan. „Er ist unmittelbar mit dem Teil unseres
(7) verbunden, der für die Erinnerungsfähigkeit
(8) ist.“ Die Psychologin hatte die Untersuchung geleitet, bei der Studenten beim
(9) unter anderem Zimtduft geschnuppert hatten. Wurden sie mit
diesem Duft auch (10), erzielten sie weit bessere (0) Ergebnisse als
Kandidaten ohne Parfum.

Quelle: dpa

Seite 6 von 29
Text 3 10 Punkte
Aufgabe: Entscheiden Sie, ob folgende Aussagen richtig oder falsch sind und finden
Sie den Satz, der diese Frage beantwortet. Tragen Sie die ersten vier Wörter dieses
Satzes in die entsprechende Tabellenspalte ein. Nur, wenn dieser Satzhinweis stimmt,
bekommen Sie einen Punkt für die korrekte Antwort. Ein Beispiel (0) ist vorgegeben.

Über die starke Bindung zwischen Mensch und Tier


Wir behandeln sie wie Familienmitglieder, umsorgen und vermissen sie. Die
Beziehung zum Haustier hat sich deutlich intensiviert.

Andrea Beetz ist Psychologin und arbeitet seit gut 20 Jahren wissenschaftlich über die Effekte der
Mensch-Tier-Beziehung – und erlebt diese täglich in der eigenen Familie. Hund Asmo sei ein
vollwertiges Familienmitglied, erzählt sie sogleich. Der Name Asmo klingt noch sehr nach Hund.
Immer mehr Hunde und Katzen heißen aber inzwischen wie Menschen, ergab kürzlich eine Umfrage
des Haustierregisters Tasso. Wir nennen sie Lilly, Max und Luna, Felix oder Emma – alles auch
beliebte Kindernamen. Ein weiteres Indiz der intensiven Nähe.

„Wir Menschen sind biophil“, erklärt Beetz das Phänomen. „Das Interesse an Tieren ist ein
evolutionäres Erbe. Haustiere helfen, unser Bedürfnis nach sozialer Verbundenheit zu befriedigen.“
Auch unsere Vorliebe für das Niedliche spielt dabei eine Rolle. Mit ihrem süßen Aussehen
adressieren Tierkinder und manche entsprechend gezüchteten Rassen an das tief im Menschen
verankerte Kindchenschema: Attribute wie ein großer runder Kopf mit vorspringender Stirn, große
Augen und ein rundlicher Körper aktivieren unser Fürsorgeverhalten.

Der Mensch sehnt sich nach einer Beziehung zum Tier. Dass sich domestizierte Vierbeiner wie
Hunde, Katzen, Pferde dafür besser eignen als Kugelfische oder Kreuzspinnen, liegt auf der Hand.
Und es hat biologische Gründe. Aus der jüngeren Forschung weiß man, dass die Beziehung zum
Heimtier auf vergleichbaren Hirnstrukturen basiert. Vor allem mit den höher entwickelten
Säugetieren teilen wir ein Netzwerk von Kerngebieten im Vorder- und Mittelhirn, das Hormone
produziert und Sozialverhalten und Stressreaktionen reguliert.

Neuere Forschungen zeigen, dass die Hauptrolle für Stress bei sozial organisierten Tieren zumeist
ebenfalls sozial bedingt ist. Zugleich lässt sich Stress just über diese Sozialbeziehungen positiv
beeinflussen – wie beim Menschen auch. Als Schmiermittel für Sozialbeziehungen aller Art gilt dabei
das Neuropeptid Oxytocin. „Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass vor allem Hautkontakt mit
Tieren auf beiden Seiten Oxytocin ausgeschüttet wird“, erklärt Psychologin Andrea Beetz, die
gemeinsam mit Kollegen ein Buch über die „Bindung zu Tieren“ geschrieben hat.

„Haustiere haben einen großen Ertrag für die Gesellschaft“, sagt sie. Sowohl in der Therapie als auch
in der Altenbetreuung spielen Tiere eine immer wichtigere Rolle. Dass der Kontakt und Austausch
mit ihnen Wärme und Wohlgefühl stiftet, ist mannigfach belegt.

Psychologin Beetz zum Beispiel fang gemeinsam mit Kollegen in einer Untersuchung mit 31 Kindern

Seite 7 von 29
zwischen sieben und zwölf Jahren heraus, dass der Streichelkontakt mit einem Hund die
Konzentration des Stresshormons Cortisol im Speichel signifikant senkt – deutlicher als beim Kontakt
mit einer beruhigenden Person oder einem Plüschtier. Eine Studie bei knapp 11 000
Heimtierbesitzern ergab, dass diese in der Regel gesünder sind und weniger zum Arzt marschieren
– dafür im Zweifel öfter auf die Hundewiese und in den Wald.

Quelle: [Link] (gekürzt)

richtig falsch Die ersten vier Wörter des


Beweissatzes

1 2 3 4

0 Beispiel: Die Beziehung zum Haustier


Die Menschen haben heute
X
immer weniger Bezug zu ihren
Vierbeinern.

1 Äußere Merkmale erzeugen den


Wunsch, sich um ein Tier zu
kümmern.

2 Jedes Tier kann das Streben des


Menschen nach Beziehung
befriedigen.

3 In Gruppen lebende Tiere haben


wegen der Beziehungen
innerhalb der Gruppe den
meisten Stress.

4 Haustiere können die Betreuung


älterer Menschen übernehmen.

5 Es wurde erhoben, dass


Heimtiere insgesamt gesünder
sind.

Seite 8 von 29
Text 4 5 Punkte
Aufgabe: Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches von den unten
angeführten Wörtern in die jeweilige Lücke passt. Es gibt zu jeder Lücke vier
Möglichkeiten (a-d). Ein Beispiel (0) ist vorgegeben.

!""#$%&&%'()(#*%(+),#-).)(#(%/.0#12,#3/.2&)!

Zwar gehen heute mehr Kinder zur Schule als jemals zuvor, doch geht es nur sehr
langsam voran

Nach neusten Untersuchungen (0) von UNICEF wird in diesem Jahr die Zahl der Kinder, die
nicht zur Schule gehen, voraussichtlich erstmal unter 100 Millionen
(1). Zu Beginn des Jahrtausends waren weltweit noch 121 Millionen Kinder im
Grundschulalter (2) Schulbesuch ausgeschlossen. Dies geht
aus dem heute veröffentlichten UNICEF-Bericht „Fortschritt für Kinder“ hervor, der den
Schulbesuch von Mädchen und Jungen in 180 Ländern untersucht. Der Bericht überprüft
die Umsetzung des Millenium-Ziels der Vereinten Nationen, bis 2015 alle Kinder in die
Schule zu bringen. Das Fazit: Es gehen heute zwar mehr Kinder zur Schule als jemals zuvor.
Doch die (3) beim Zugang zur Grundbildung in den ärmsten
Ländern der Erde sind nicht schnell und nicht nachhaltig genug. Ohne massive zusätzliche
Investitionen der betroffenen Länder und internationale Hilfe werden die
(4) afrikanischen Staaten südlich der Sahara und Südasiens das Ziel „Bildung
für Kinder“ bis 2015 nicht (5).

Quelle: [Link]

(0) a) Angeboten b) Bedürfnissen c) Unternehmen X Untersuchungen

(1) a) sinken b) senken c) steigen d) steigern

(2) a) beim b) für c) im d) vom

(3) a) Ergebnisse b) Fortschritte c) Zahlen d) Ziele

(4) a) alle b) einigen c) meisten d) viele

(5) a) bekommen b) erfahren c) ergeben d) erreichen

Seite 9 von 29
Text 5 5 Punkte

Interview: „Eine Essstörung hat nie nur einen Grund“

SZ: Frau Martinovic, Essen wird oft als Feind dargestellt. Woher kommt das?

Der Fokus auf Essen ist fast zu einer Ersatzreligion geworden. Essen, Aussehen und
Gewicht sind Themen, die einen von grundsätzlichen, aktuellen Problemen ablenken
können. Eine Pandemie liegt hinter uns und eine Klimakatastrophe steht bevor. Nicht wenige
junge Menschen sehnen sich nach Kontrolle in unsicheren Zeiten.
Gleichzeitig wollen viele dem – ich kann es nicht anders nennen – Wahnsinn an
vorherrschenden Schönheitsidealen gerecht werden.

Haben Sie eine Idee, wie man sich davor schützen kann?

Indem man mit einer gesunden Portion Skepsis an die Thematik herangeht. Fast alle
Jugendlichen wissen, dass Bilder in sozialen Medien verschönert und überarbeitet wurden.
Dennoch haben viele junge Menschen den Anspruch, sie müssten diesem Ideal genügen.
Und da ist es entscheidend, immer wieder kritisch zu hinterfragen und sich bewusst zu
machen, dass eine Industrie dahinter steckt, die viel Geld damit verdient, dass Menschen
mit ihren Körpern unzufrieden sind.

Wann wird der Wunsch, ein bisschen abnehmen zu wollen, krankhaft?

Es gibt Orientierungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel den Body Mass Index (BMI). Da kann
man sich fragen: „Bin ich im normalen Bereich oder bin ich drüber oder drunter?“ Aber
schwierig wird es, wenn man merkt, dass Gedanken rund um die Ernährung zum
Lebensmittelpunkt werden, wenn das Glück davon abhängt, was einem die Waage anzeigt
oder wenn man merkt, dass das normale Leben vernachlässigt wird, um sich um das eigene
Geweicht zu kümmern.

Wie schätzen Sie den aktuellen Bedarf für Beratungen und Therapiemöglichkeiten
ein?

Der Bedarf ist extrem hoch. Wir konnten beobachten, dass vor allem Jugendlichen während
der Pandemie eine Essstörung entwickelt haben. Die jungen Menschen waren viel zuhause,
und natürlich war Essen eine Möglichkeit, um den Frust zu kanalisieren. Andere konnten
nicht mehr zum Sport gehen und wollten ihr Gewicht über das Essen regulieren. Und das
hat nicht bloß aufgehört, weil das Leben nach der Pandemie wieder weitergeht.

Auf welche Symptome können Eltern achten?

Letztendlich kann man darauf achten, wo sich das Essverhalten ändert. Sowohl wenn
weniger gegessen als auch wenn mehr gegessen wird oder sich das Gewicht des Kindes
ändert. Hat man das Gefühl, dem Kind geht es gut? Meidet es Kontakte? Oder ist das Kind
einfach pubertär? Wichtig ist, in Kontakt zu bleiben und zum Beispiel zumindest eine
Mahlzeit gemeinsam zu essen, um Dinge mitzubekommen.

Seite 10 von 29
Welche Gruppe ist am häufigsten betroffen?

Die Menschen, die bei uns Rat suchen, sind tatsächlich überwiegend weiblich. Ich bin mir
aber sicher, dass es bei Jungen und Männern eine Dunkelziffer gibt. Leider hält sich immer
noch die Annahme, dass Essstörungen reine Frauenkrankheiten seien. Bei Männern äußert
sich die Erkrankung häufig nicht als Untergewicht. Sie trainieren, bauen Muskeln auf. Und
wir haben mittlerweile auch viele Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, die unter dem
gesellschaftlichen Druck stehen, schlank und jugendlich sein zu wollen.

Was können Sie Angehörigen und Betroffenen ans Herz legen?

Ich rate sowohl Angehörigen als auch Betroffenen, damit nicht alleine zu bleiben. Betroffene
könnten anfangs schauen, wen sie in ihrem Umfeld einweihen mochten. Das können Eltern,
Lehrer_innen oder Freund_innen sein. Wichtig bleibt: Man sollte raus aus der Heimlichkeit,
Verbündete suchen und früher oder später professionelle Hilfe holen.

Quelle: [Link]

Aufgabe: Beantworten Sie folgende Fragen / vervollständigen Sie folgende


Sätze mit maximal 4 Wörtern Ein Beispiel (0) ist vorgegeben.

Frage 0: Welcher Faktor wird neben der Sehnsucht nach Kontrolle als mögliche Ursache
für auffälliges Essverhalten bei Jugendlichen genannt?

Orientierung an vorherrschenden Schönheitsidealen

Frage 1: Nennen Sie ein mögliches Warnsignal, das zeigt, dass die Beschäftigung mit der
Ernährung zu einer Obsession geworden ist.

Frage 2: Nennen Sie einen Grund, warum sich besonders junge Menschen während der
Pandemie ein pathologisches Essverhalten angewohnt haben.

Frage 3: Was sollten Eltern tun, die Veränderungen am Verhalten ihrer Kinder bemerken
wollen?

Frage 4: Frauen mit Essstörungen wollen meist schlank sein. Männer hingegen…

Frage 5: Welche Wege gibt es, um Essstörungen zu überwinden? Man sollte…

Seite 11 von 29
Text 6 10 Punkte
Aufgabe: Lesen Sie das Interview des KURIER mit AMS-Chef Herbert Buchinger zum
Thema Arbeitslosigkeit und ordnen Sie die Fragen (A-K) den Antworten (1-11) im
Interviewtext zu. Ein Beispiel ist vorgegeben.

Aussagen des Reporters:

A: Die Kritik an den AMS-Kursen will nicht enden.

B: Die Regierung gibt im Wahljahr 200 Millionen Euro für zusätzliche AMS-Kurse aus.
Sind sie damit zufrieden oder sollte mehr Geld zur Verfügung gestellt werden?

C: Gibt es eine Sockel-Arbeitslosigkeit, bei der die besten Schulungen nichts nützen?

D: Sie haben vorgeschlagen, den Rund 90.000 Saison-Arbeitskräften im Tourismus


oder am Bau, die eine Wiedereinstellungszusage haben, die Arbeitslosenbezüge
um zehn Prozent zu kürzen.

E: Steigt die Arbeitslosigkeit in diesem Winter erstmals über die Marke von 400.000
Personen?

F: Trotzdem steigt die Arbeitslosigkeit. Warum?

G: Wann kommt endlich die Trendwende?

H: Was kann man gegen die Lehrstellen-Krise tun?

I: Was wären Alternativen?

J: Wie viele zusätzliche Schulungen gibt es heuer? Wird es schwieriger, die richtigen
Leute in die richtigen Maßnahmen zu bringen?

K: Wird der Zustrom der Deutschen noch stärker?

Arbeitsmarktservice (AMS) hat heuer viel mehr Geld als Jobs

1-

Selbst inklusive Schulungsteilnehmern werden wir nicht auf 400.000 kommen. Die Jänner-
Arbeitslosigkeit ist um gut zwei Prozent auf rund 323.000 Personen gestiegen (exklusive
50.000 Personen in Schulung).

Seite 12 von 29
2-

Eine solche Umkehr im Sinne eines nachhaltigen Abbaus der Arbeitslosigkeit ist nicht in
Sicht. Wir gehen aber davon aus, dass wir durch die deutliche Ausweitung der
Schulungsmaßnahmen 2006 eine spürbar sinkende Arbeitslosigkeit organisieren können.

3-

Grund ist neben der Konjunktur das zusätzliche Arbeitskräfteangebot. Immer mehr Frauen
drängen in Teilzeitjobs, außerdem arbeiten bald mehr Deutsche in Österreich als umgekehrt
– rund 65.000 – erstaunlich, oder?

4-

Wir gehen nicht davon aus, aber er wird anhalten. Auf alle Fälle steigt die Konkurrenz.

5-

Momentan würde sich niemand am AMS (= Arbeitsmarktservice) mehr Mittel wünschen. Es


ist ganz ehrlich gesagt ein ziemlicher Stress im AMS, in dem Ausmaß sinnvolle,
wirkungsvolle Maßnahmen zu konzipieren.

6-

Wir bringen 20.000 Arbeitslose zusätzlich in Kurse. Zur zweiten Frage: Ganz sicher. Das
Problem der Treffsicherheit wird sicher größer, wenn man die Maßnahmen rasch ausweitet.
Es wäre sicher professioneller, wenn wir mehr Vorbereitungszeit hätten. Aber Politik hat ihre
eigenen Logiken.

7– D (Beispiel)

Die Saisonarbeitslosigkeit ist in Österreich besonders groß. Saisonarbeitslosigkeit ist eine


Subventionierung der Saisonbranchen und Saison-Arbeitskräfte durch andere Branchen
und Arbeitnehmer. Das ist die Realität. Abgesehen von Teilerfolgen am Bau ist es nicht
gelungen, in den Branchen ganzjährige Beschäftigungsverhältnisse einzuführen.

Seite 13 von 29
8-

Zwei Drittel der Beschwerden kommen von über 55-jährigen Männern, die geistig schon in
Pension sind und noch nicht realisiert haben, wie lange sie noch arbeiten müssen.
Die durchschnittliche Note, die uns die Teilnehmer geben, ist 1,7. Das ist sehr gut. 60
Prozent der Schulungsteilnehmer finden einen Job, das ist in Europa die zweithöchste Rate.

9-

Ja, ganz grob geschätzt sind zwischen 40.000 und 45.000 Langzeitarbeitslose schwer
wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

10 -

Nur zusätzliche Lehrstellen zu fördern geht auf Dauer nicht. Eine Grundsatzentscheidung
steht aus: Will ich weiter die Lehrausbildung, dann muss ich investieren, verbessern,
reformieren. Oder bilde ich sie anders aus, etwa über eine praxisnahe Schulausbildung nach
dänischem Vorbild. Das wäre aber viel teurer als die Lehrausbildung.

11 -

Ein genereller Zuschuss an Betriebe, die Lehrlinge ausbilden; oder ein Lastenausgleich
zwischen nicht ausbildenden und ausbildenden Betrieben.

Quelle: Kurier

Seite 14 von 29
Text 7 10 Punkte
Aufgabe: Lesen Sie den folgenden Text. Welche Wörter aus dem Text stimmen mit
den Definitionen und Umschreibungen (1-10) überein? Es gibt jeweils nur eine
richtige Lösung. Ein Beispiel (0) ist vorgegeben.

Mütter in Deutschland
Ein Kommentar der deutsch-russischen Journalistin Alia Begisheva.

Abschnitt 1:

Die deutschen Mütter tun mir leid. Denn egal, was sie tun, es ist nie recht. Wer nur ein Kind
hat, der erfüllt seine gesellschaftliche Pflicht nicht. Pro Frau sind durchschnittlich 2,1 Kinder
notwendig, um den Bestand der Gesellschaft zu sichern. Mit drei Kindern gehört man aber
schon in die Kategorie der Luxusmütter, die sich das dritte Kind „leisten“ können.
Wer zwei Kinder hat, muss normalerweise zwischen Familie und Arbeit entscheiden. Beides
gilt in Deutschland als schwierig. Das Zauberwort dafür heißt „Vereinbarkeit von Familie und
Beruf“. Für mich ist das einer der größten Irrtümer, dem die Deutschen aufgesessen sind.
Die Deutschen streben immer nach Perfektion. Und so glauben sie wirklich: Es gibt diesen
einen Punkt, wo die Familie und die Arbeit im Gleichgewicht sind. Für diese goldene Mitte
ist die Politik zuständig. Sie muss die Gesetze nur lange genug korrigieren, dann klappt das
schon. Ich kenne kein anderes Land, wo so viel über dieses Thema diskutiert wird. Wenn
man alle Zeitungsartikel dazu sammeln würde, hätten wir als Ergebnis ein dickes Lexikon.

Abschnitt 2:

Der deutsche Traum von Kind und Karriere sieht ungefähr so aus: Nachdem sie bis 15 Uhr
im Büro Großes vollbracht hat, schwingt sich die Mutter aufs Fahrrad und fährt zum
Kindergarten. Sie setzt ihre Kinder in den Fahrradanhänger (Markenware) und fährt ins
Schwimmbad. Dort saust sie dann stundenlang jubelnd die Wasserrutsche herunter. Die
leckeren Vollkornbrote und Apfelstückchen hat sie selbstverständlich dabei. Und wenn mal
ein Kind ein Päuschen machen will, bringt sie ihm sofort einen Bademantel. Das Kleine soll
ja nicht frieren. Am Abend sitzt die ganze Familie um ein frisch gekochtes Bioessen. Auch
dafür ist natürlich die Frau zuständig. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ja
gewährleistet.
Der Gegensatz zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nämlich das Konzept der
„Rabenmutter“. Auch davon habe ich in keinem anderen Land gehört. So werden in

Seite 15 von 29
Deutschland die schlechten Mütter genannt. Was schlecht ist, entscheiden immer die
anderen. „Sie haben zwei Kinder? Wo sind sie denn gerade?“, fragte mich einmal ein
Arbeitskollege. Bis dahin habe ich ihn eigentlich ganz nett gefunden. WO sollen denn meine
Kinder sein, während ich in der Arbeit bin? Allein zu Hause, angekettet an ihr Hochbett?

Abschnitt 3:

Die Tagesmutter meines damals zweijährigen Sohns sagte einmal: „Passiert das bei Ihnen
oft, dass sie spontan verreisen?“ Ich hörte in ihrer Stimme, dass ihr das überhaupt nicht
gefiel. Wie kann man bloß wegfahren, wenn man Kinder hat! Also wirklich! Man ist sehr
schnelle eine Rabenmutter in Deutschland. Mein Eindruck ist, dass man sich dagegen nur
dann absichern kann, wenn man die Kinder doch zum Mittagessen nach Hause holt. Zum
Teufel mit der blöden Vereinbarkeit! Sollen doch die Fanzösinnen alles unter einen Hut
bringen! Forderte doch noch vor wenigen Jahren die Familienministerin die deutschen
Mütter auf, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, statt sie in die persönliche Freizeit zu
investieren. Hm...was denn nun?

So kommt es, dass eine deutsche Mutter sich dauernd wegen ihrer Familien- und
Arbeitssituation rechtfertigen muss. Am liebsten sagt sie: „ Es muss ja nicht alles perfekt
sein.“ Mit zusammengepressten Lippen sagt sie das. Danach setzte sie sich an das
Kinderbett, weil die Gesellschaft von ihr erwartet, dass ihr Kind um Punkt acht schläft. Und
singt stundenlang Schlaflieder.

Quelle: Deutsch Perfekt

Suchen Sie zu den Ausdrücken 1-4 die entsprechenden Wörter in Abschnitt 1 des
Textes:

0) Rubrik Kategorie (Beispiel)

1) erforderlich

2) tatsächlich

3) funktioniert

4) Nachschlagewerk

Seite 16 von 29
Suchen Sie zu den Ausdrücken 5-7 die entsprechenden Wörter in Abschnitt 2 des
Textes:

5) erledigt

6) verantwortlich

7) bezeichnet

Suchen Sie zu den Ausdrücken 8-10 die entsprechenden Wörter in Abschnitt 3 des
Textes:

8) ungeplant

9) eigene

10) ständig

Seite 17 von 29
Text 8 10 Punkte
Aufgabe: Lesen Sie den folgenden Text. Einige Teile wurden entfernt. Wählen Sie die
passenden Teile (A-N) für jede Lücke (1-10). Es gibt zwei Satzteile, die nicht passen.
Ein Beispiel (0) ist vorgegeben.

Das Handy als Konversationskiller


Eigentlich sollte das Mobiltelefon den Kontakt zu anderen Menschen erleichtern. Manchmal
bewirkt es allerdings das Gegenteil, (0) M :
Liegt ein Telefon auf dem Tisch, (1) .
Zugegeben, man hat es selbst auch schon getan: Im Lokal das Handy auf den Tisch gelegt,
(2) . Und selbst wenn das so wäre: Würde man diesen verpassen,
(3) ? Andrew Przybylski hat die Augen im Alltag offen – und diese Eigenheit des
Kommunikationszeitalters nun in ein wissenschaftliches Experiment übersetzt. Der
Psychologe von der University of Essex bat 34 einander unbekannte Paare, (4) .
Thema: Ein interessantes Erlebnis während des letzten Monats.

Handy und Notebook im Vergleich – Die Studie


Vor dem Gespräch hatte Przybylski ein Handy oder ein Notebook in der Nähe der
Probanden abgelegt. Obwohl das Gerät nicht im unmittelbaren Blickfeld der
Gesprächspartner lag, (5) : Die Teilnehmer aus der Handygruppen waren nach der
zehnminütigen Unterhaltung weniger positiv gestimmt. Was sich etwa daran zeigte, dass sie
dem Satz „Wenn wir einander öfter sehen würden, könnten wir Freunde werden“ seltener
zustimmen. Und sie berichteten auch, (6) , wie jene aus der Vergleichsgruppe.

Verminderte Intimität
Ähnliche Resultate erbrachten Versuche mit anderen Gesprächsthemen, die zwischen den
bedeutendsten Moment des letzten Jahres und Belanglosigkeiten angesiedelt waren. Auch
hier empfanden die Notebook-Probanden mehr Intimität, (7) .
Dass die Existenz eines Telefons Gespräche verflachen lässt, erklärt Przybylski durch den
Symbolgehalt des Geräts: Das Handy rufe Assoziationen zu größeren sozialen Netzwerken
hervor und (8) . Ob das auch für Festnetztelefone sowie für Gespräche unter
Freunden gilt, (9) . Für Przybylski ist das Resultat jedenfalls ein Paradox:
„Mobiltelefone können Menschen verbinden, (10) .“

Quelle: [Link]

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A aber sie können diese Verbindung durch ihre Präsenz auch hemmen

B als ob man einen wichtigen Anruf erwarten würde

C bleibt noch zu klären

D wenn das Telefon in der Tasche bleiben würde

E dass man einen Freund dadurch verliert

F dass hier ein Mechanismus des technischen Fortschritts am Werk ist

G führte das Versuchssetting zu messbaren Effekten

H ihrem Gesprächspartner nicht so nahe gewesen zu sein

I laufen die Gespräche schlechter

J lenke damit tendenziell von der Intimität des Vieraugengesprächs ab

K sich zu einem Gespräch in einem Lokal zu treffen

L während die Handyfraktion die Konversation als eher oberflächlich erlebte

M wie eine Studie zeigt (BEISPIEL)

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II - GRAMMATIK (25 Punkte)

1. Formen Sie bitte die unterstrichenen Textteile zum Thema „Arbeits-


welt“ um (Nebensätze, Infinitivkonstruktionen, Passiv), ohne den Inhalt
zu verändern.

Beispiel:
Wie Experten berichten, ist in unserer
Laut Berichten von Experten ist in unserer Gesellschaft ein auffälliger Wandel
Gesellschaft ein auffälliger Wandel der der Arbeitswelt zu beobachten.
Arbeitswelt zu beobachten.

1. Durch den Einsatz neuer Technologien Grundlegend neue 2


sind grundlegend neue Arbeitsbedingungen Arbeitsbedingungen sind dadurch
entstanden. entstanden, ___________________
_____________________________
_____________________________.

2. Auch neue Arbeitsmodelle haben sich Auch neue Arbeitsmodelle haben sich 2
wegen der sich verändernden entwickelt,_____________________
Lebensumstände und Bedürfnisse ______________________________
entwickelt. ______________________________.

3. Arbeitsformen wie Telearbeit oder Arbeitsformen wie Telearbeit oder 2


flexible Arbeitszeiten sollen vor allem flexible Arbeitszeiten sollen es vor
Frauen mit Kindern die Ausübung ihres allem Frauen mit Kindern
Berufs ermöglichen. ermöglichen, __________________
_____________________________
_____________________________.

4. Immer weniger Frauen sind nämlich Immer weniger Frauen sind nämlich 2
bereit, sich nach einer langen Ausbildung bereit, sich mit der Rolle als Hausfrau
mit der Rolle als Hausfrau und Mutter und Mutter zufrieden zu geben, _____
zufrieden zu geben. ______________________________
______________________________.

5. Allerdings ist es immer noch eine Allerdings ist es immer noch eine 2
Tatsache, dass Frauen trotz Tatsache, dass Frauen weniger
ausgezeichneter Arbeit weniger verdienen verdienen als Männer, __________
als Männer. _____________________________
_____________________________.

10 Punkte

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2. Bitte setzen Sie die Satzanfänge zum Thema „Drogen“ inhaltlich und
sprachlich korrekt und logisch fort. Verwenden Sie dabei verschiedene
Verben und komplexe Strukturen (für einfache Sätze 2 Punkte, für
komplexere Sätze 3 Punkte). Variieren Sie die Satzanschlüsse.

Beispiel:

Einerseits wird der illegale Drogenhandel bekämpft, andererseits steigt in vielen Ländern
die Zahl der Drogenabhängigen. (2 Punkte)

Einerseits wird der illegale Drogenhandel bekämpft, andererseits steigt in vielen Ländern
die Zahl der Drogenabhängigen, was sozialen Einrichtungen Sorgen bereitet. (3 Punkte)

1. Jugendliche nehmen Drogen, _____________________________________________

_______________________________________________________________________

_______________________________________________________________________.

2. Eine Folge der Drogensucht besteht darin, ___________________________________

_______________________________________________________________________

_______________________________________________________________________.

3. Alkohol und Nikotin zählen zwar auch zu den Drogen, __________________________

_______________________________________________________________________

_______________________________________________________________________.

4. Um den Drogenhandel zu bekämpfen, ______________________________________

_______________________________________________________________________

_______________________________________________________________________.

5. Je selbstbewusster Jugendliche sind, _______________________________________

_______________________________________________________________________

_______________________________________________________________________.

max. 15 Punkte

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III - TEXTPRODUKTION (25 Punkte)
Schreiben Sie einen argumentativen Text von 230-250 Wörtern.
- Verwenden Sie dabei auch komplexe Satzstrukturen und einen adäquaten
Wortschatz.
- Sie erhalten Punkte für Inhalt, Aufbau, Wortschatz und Sprachrichtigkeit Ihres Textes.

Ihre Arbeitszeit beträgt mindestens 60 Minuten.

Wählen Sie eine der beiden Schreibaufgaben.

Schreibaufgabe 1:
In einem Zeitungsinterview mit der Ernährungsexpertin Hanni Rützler lesen Sie Folgendes
zum Thema „neue Ernährungstrends“:

Auch wenn Fleisch noch immer ein ganz zentrales Nahrungsmittel für viele Österreicher und
Österreicherinnen ist, können wir deutlich beobachten, dass Getreide und Gemüse in
unserer Ernährung einen neuen Stellenwert gewinnen. Das Fleisch hat an Attraktivität
verloren. Die ethischen und ökologischen Debatten haben – vor allem bei jüngeren
Konsumenten und Konsumentinnen – ihre Spuren auch im Geschmack hinterlassen. Es
kommt eine Generation nach, für die Fleisch nichts Besonderes mehr ist und die neugierig
ist auf Alternativen.

(1) Geben Sie kurz die zentrale Aussage des Textausschnitts in eigenen Worten wieder.

(2) Nehmen Sie zu der Aussage Stellung. Begründen Sie Ihre Meinung mit sachlichen
Argumenten und geben Sie Beispiele.

(3) Schlagen Sie eine Ernährungsweise vor, die sowohl ökologische als auch
gesundheitliche Aspekte berücksichtigt. Begründen Sie Ihre Vorschläge.

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Schreibaufgabe 2:
Auf einer Internetseite findet sich folgende Grafik:

(1) Geben Sie kurz die für Sie zentrale Aussage der Grafik in eigenen Worten wieder.
(Achtung: Eine detaillierte Beschreibung der Grafik ist nicht gefragt!)

(2) Nehmen Sie zu ausgewählten Informationen Stellung. Begründen Sie Ihre Meinung
mit sachlichen Argumenten und geben Sie Beispiele.

(3) Schlagen Sie Maßnahmen vor, die das Wohnen in Wien für junge Menschen
attraktiver machen können. Begründen Sie Ihre Vorschläge.

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Lösungen und Lösungsvorschläge:

I. Leseverstehen - Lösungen
Text 1, Aufgabe 1:

(1) entdeckte (2) Internetgebrauch (3) abhängig

(4) allem (5) rauschähnliche (6) erkannt

(7) nächtelang (8) Spiel/ Computergame (9) Psychotherapie

(10) Selbstwertgefühl

Text 1, Aufgabe 2:

Dabei → beim Chatten das → 30 000 Personen Sie → die Betroffenen

Text 1, Aufgabe 3:

Zwischen 15 000 … → Österreichischer Drogenbericht

Sie fallen … → Oberarzt Hubert Poppe

Text 2:

(1) Gedächtnis (2) Studie (3) gleiche (4) erinnern (5) verändert

(6) stärkste (7) Gehirns (8) zuständig (9) Lernen (10) geprüft

Text 3:

richtig falsch Die ersten vier Wörter


des Beweissatzes

0 Beispiel: Die Beziehung zum


Die Menschen haben heute immer weniger X Haustier
Bezug zu ihren Vierbeinern.

1 Äußere Merkmale erzeugen den Wunsch, Attribute wie ein


X
sich um ein Tier zu kümmern. großer

2 Jedes Tier kann das Streben des Dass sich


Menschen nach Beziehung befriedigen. X domestizierte
Vierbeiner

3 In Gruppen lebende Tiere haben wegen Neuere Forschungen


der Beziehungen innerhalb der Gruppe X zeigen, dass
den meisten Stress.

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4 Haustiere können die Betreuung älterer Sowohl in der
X
Menschen übernehmen. Therapie

5 Es wurde erhoben, dass Heimtiere Eine Studie bei knapp


X
insgesamt gesünder sind.

Text 4:

(1) a – sinken (2) d – vom (3) b – Fortschritte (4) c – meisten

(5) d – erreichen

Text 5 (mögliche Antworten):

Frage 1:
• Ernährung wird zum Lebensmittelpunkt
• Glück abhängig vom Gewicht
• Kein normales Leben mehr

Frage 2:
• Essen gegen den Frust
• Kein Sport mehr
• Gewicht über Essen regulieren

Frage 3:
• Ein gemeinsames Essen einnehmen
• Miteinander in Kontakt bleiben

Frage 4:
• Trainieren viel
• Bauen Muskeln auf

Frage 5:
• Raus aus der Heimlichkeit
• Verbündete suchen
• Professionelle Hilfe holen

Text 6:

1-E 2-G 3-F 4-K 5-B 6-J 7-D 8-A 9-C 10-H 11-I

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Text 7:

1) erforderlich → notwendig 2) tatsächlich → wirklich 3) funktioniert → klappt

4) Nachschlagewerk → Lexikon 5) erledigt → vollbracht

6) verantwortlich → zuständig 7) bezeichnet → genannt

8) ungeplant → spontan 9) eigene → persönliche 10) ständig → dauernd

Text 8:

1-I 2-B 3-D 4-K 5-G 6-H 7-L 8-J 9-C 10-A

E und F passen nicht

II. Grammatik – Lösungsvorschläge


Aufgabe 1:

1…, dass neue Technologien eingesetzt werden.

2…, weil sich die Lebensumstände und Bedürfnisse verändert haben.

3…, ihren Beruf auszuüben.

4…, nachdem sie eine lange Ausbildung gemacht haben.

5…, obwohl sie ausgezeichnet arbeiten.

Aufgabe 2:

1…, um zu einer gewissen Gruppe dazuzugehören oder weil sie viele Probleme haben.

2…, dass sie sich für die Finanzierung ihrer Sucht verschulden, sodass ihre Existenz auf
dem Spiel steht.

3…, werden aber von der Gesellschaft akzeptiert, was nach Meinung vieler Experten sehr
bedenklich ist.

4…, müssen zunächst die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden, die härtere
Strafen für internationale Drogennetzwerke ermöglichen.

5…, desto weniger sind die gefährdet, mit Drogen in Berührung zu kommen.

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MÜNDLICHE PRÜFUNG:

Zur mündlichen Prüfung können Sie nur antreten, wenn Sie den schriftlichen
Prüfungsteil bestanden haben. Sie können die mündliche Prüfung max. viermal
wiederholen.

Prüfungsablauf: Sie bekommen zu Beginn der Vorbereitungszeit zwei Aufgaben (z.B.


in Zusammenhang mit einer Graphik, einer Statistik, einem kurzen Lesetext, etc.) zu
zwei Themenbereichen vorgelegt. Wählen Sie eine der beiden Aufgaben, um darüber
eine Kurzpräsentation vorzubereiten. Sie haben dafür etwa 20 Minuten Zeit. Dabei
dürfen Sie ein vom VWU zur Verfügung gestelltes einsprachiges Wörterbuch
verwenden. Sie können sich Notizen machen (Stichwörter), damit Sie bei der
Präsentation, die ca. 5 Minuten dauern sollte, nichts vergessen. Sie sollen frei
sprechen und nicht das Aufgeschriebene vorlesen.
Eine weitere Aufgabe erhalten Sie erst im Anschluss an Ihre Präsentation, d.h.
während der Prüfung. Es handelt sich um einen Impuls (z.B. ein Bild, eine Schlagzeile,
ein Zitat etc.), über den Sie spontan mit der Prüferin / dem Prüfer ein etwa fünfminütiges
Gespräch führen sollen.
Die Prüfungskommission besteht aus drei Personen: Ihrer Prüferin / Ihrem Prüfer, einer
weiteren Lehrerin / einem weiteren Lehrer des VWU und einer Vertreterin / einem
Vertreter der Universität.

Worüber wird bei den Prüfungen gesprochen (über welche THEMEN)?


Auf Seite 29 finden Sie die Themenliste. In den meisten Lehrbüchern finden Sie zu den
Themen Texte, Wortschatz und die nötige Grammatik.
Als Vorbereitung (zusätzlich zum Kursbesuch) ist es nützlich, wenn Sie Zeitungsartikel
lesen, Dokumentationen ansehen, Nachrichten hören und mit Personen sprechen, die
selbst die deutsche Sprache gut beherrschen. Auf keinem dieser Gebiete (Themen)
müssen Sie Experte / Expertin sein! Nicht Ihr Wissen, sondern Ihre Deutsch-
kenntnisse werden geprüft!

Was genügt nicht?


• Wenn Sie mit wenigen Vokabeln nur kurze, fehlerhafte Sätze bilden können.
• Wenn Sie auswendig gelernte Sätze oder Texte nur mechanisch (Wort für Wort)
sprechen oder schreiben können.
Was sollen Sie bei der Prüfung zeigen?
• Dass Sie Gelerntes sinnvoll so verwenden, wie es eine Aufgabe oder die Situation im
Gespräch verlangt.
• Dass Sie die Fragen und Gesprächsbeiträge der Prüfer / der Prüferinnen
(Vorsitzenden) verstehen und darauf reagieren können.
• Dass Sie klarmachen können,
- dass Sie etwas nicht verstanden haben,
- dass Sie eine andere Meinung als die Prüfenden vertreten,
- dass Sie zu einem Thema keinen Bezug (kein besonderes Wissen) haben.

Seite 27 von 29
• Dass Sie mit Hilfe der Prüfenden Ihre sprachlichen Fehler verbessern können.
• Dass Sie die erforderlichen Sprachmittel gelernt haben und damit arbeiten können.
• Dass man ohne Mühe und Missverständnisse versteht, was Sie sagen wollen.

Was ist nicht notwendig?


Dass Sie perfekt oder fehlerfrei sprechen. Je besser Ihre Kenntnisse sind, umso
besser wird Ihre Note sein. 1 ("Sehr gut") ist die beste Note und 5 ("Nicht genügend")
heißt, dass Ihre Leistung negativ ist. Die Note 4 ("Genügend") zeigt, dass Ihre
Leistung schwach, aber doch noch positiv ist.
Zur Vorbereitung überlegen Sie zu jedem Thema folgende Punkte:
• Ob Sie die eigene Meinung darstellen und begründen können
• Ob Sie über mögliche Probleme, ihre Ursachen / Folgen sprechen können
• Ob Sie über mögliche Vorteile und Nachteile bzw. Pro- und. Kontra-Argumente
sprechen können
• Ob Sie die Situation in Ihrer Heimat / in Österreich oder in anderen Ländern
beschreiben oder vergleichen können.

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Themenliste für die Ergänzungsprüfung Deutsch (schriftlich und mündlich)
Die folgenden Leitpunkte zu den Themen sind nur Impulse für Ihre Vorbereitung

HINWEIS: Die aufgelisteten Themen können unter folgenden Gesichtspunkten behandelt werden:

* Globalisierung * Digitalisierung * Nachhaltigkeit * Zukunftstrends

Beispiel zum Thema Reisen:


o Wie wirkt sich die Globalisierung auf das Reiseverhalten aus? (Globalisierung)
o Welche Möglichkeiten eröffnet virtuelles Reisen in der Zukunft? (Digitalisierung,
Zukunftstrends)
o Worin liegen die Vorteile von sanftem Tourismus? (Nachhaltigkeit)

Beispiel zum Thema Arbeitswelt und Wirtschaft:


o Aus welchen Gründen verlagern Konzerne ihre Produktionsstätten in Billiglohnländer?
(Globalisierung)
o In welchen Bereichen wird KI die menschliche Arbeitskraft eher nicht ersetzen können?
(Digitalisierung)
o Welche Arbeitsmodelle werden in Zukunft gefragt sein? (Zukunftstrends)
o Wie können Unternehmen ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern? (Nachhaltigkeit)

1. Arbeitswelt und Wirtschaft


Berufswahl / Arbeitsbedingungen / Veränderungen der Arbeitswelt / Frauen in der Arbeitswelt
2. Beziehungen und Geschlechtergerechtigkeit
Beziehungen innerhalb und außerhalb der Familie (Formen des Zusammenlebens, Mann - Frau,
Generationen, Freundschaft) / Gleichstellung der Geschlechter
3. Gesellschaft und soziales Engagement
Menschenrechte, Umgang mit Minderheiten / Ehrenamt / Werte / Diversität
4. Konsumgesellschaft
Einkaufsverhalten / Rolle der Werbung / Online-Shopping vs. stationärer Handel / Wegwerf-
gesellschaft / Fairer Handel
5. Körperliche und mentale Gesundheit
Ernährung und Lebensstil / Bewegung und Sport / Abhängigkeiten / psychisches Wohlbefinden
6. Lernen, Bildung, Studium, Wissenschaft
Ausbildung / Lern- und Studiertechniken / Sprachen lernen / Gründe für Studienwahl /
Studienvoraussetzungen / Studieren im Ausland / Studienfinanzierung / wissenschaftliches
Arbeiten und Forschung
7. Medien
Formen und Funktionen von Medien (Printmedien, digitale Medien, soziale Medien) / Medien-
kompetenz, (verlässliche Quellen, Datensicherheit u.a.) / Gefahren und Chancen (Internetsucht,
Manipulation, kollaboratives Lernen und Arbeiten, einfacher Zugang zu Information, neue
Kommunikationsmöglichkeiten, Künstliche Intelligenz)
8. Tourismus und Reisen
Vor- und Nachteile von verschiedenen Arten des Reisens (Wirtschaft, Umwelt, Verkehr,
Infrastruktur) / alternative Formen des Reisens
9. Wohnen
Wohnformen / Wohnqualität / Stadt – Land
10. Umwelt
Klimaveränderung, Klimaziele / Energiewende / Umweltverschmutzung und Ressourcen-
verbrauch (Abfallproblematik, Bodenverbrauch, Kreislaufwirtschaft, …) / Verkehr (Probleme,
Mobilitätskonzepte)

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