Steckbrief: Luft
Definition:
Luft besteht aus verschiedenen Gasen wie Stickstoff, Sauerstoff, Edelgasen und
Spurengasen. Sie ist die gasförmige Hülle um die Erde und die Grundlage für das Leben.
Luft kann durch Schadstoffe (Luft Noxen) belastet werden, was gesundheitsgefährdend ist.
Einteilung:
Luft lässt sich generell in saubere und verschmutzte Luft unterscheiden. Schadstoffe in der
Luft (wie Feinstaub, Stickstoffoxide, Schwefeldioxid) sind Noxen, die gesundheitliche
Schäden verursachen können.
Ursprung der Luftschadstoffe:
Viele Luftschadstoffe entstehen durch menschliche Aktivitäten, vor allem durch
Verbrennungsprozesse in Verkehr, Industrie und Haushalten. Natürliche Quellen tragen
ebenfalls bei, sind jedoch meist weniger relevant für die Umweltbelastung.
Grenzwerte:
Die Einhaltung von Grenzwerten dient dem Schutz der Gesundheit.
• Für Stickstoffdioxid (NO2) gilt in Deutschland ein Jahresmittelwert von 40 µg/m³ und
ein Stundenmittelwert von 200 µg/m³ (maximal 18 Überschreitungen pro Jahr)
• Für Feinstaub (PM10) liegt der Jahresmittel bei 40 µg/m³ und der Tagesmittel bei 50
µg/m³ (maximal 35 Überschreitungen pro Jahr).
Die Werte basieren auf dem Bundes-Immissionsschutzgesetz und EU-Richtlinien.
Medizinische Bedeutung:
Belastungen durch Luftschadstoffe können Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
auslösen oder verschlechtern. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und
Personen mit Vorerkrankungen. Langfristige Exposition kann chronische Entzündungen und
Lungenerkrankungen verursachen.