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Modul 17A

Das Dokument enthält Arbeitsblätter für die Basisbildung in der Altenpflegehilfe, insbesondere Modul 17A, das sich mit existenziellen Erfahrungen beschäftigt. Es bietet Materialien zur Biografiearbeit, zur Bezugspflege und zur Reflexion über Lebenseinstellungen sowie Übungen zur Schreibkompetenz. Die Inhalte sind lizenziert unter Creative Commons und fördern das Verständnis für die Bedeutung von Erfahrungen im Leben von Menschen im Pflegekontext.

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Anna Julia Moraes Melo
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© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
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Modul 17A

Das Dokument enthält Arbeitsblätter für die Basisbildung in der Altenpflegehilfe, insbesondere Modul 17A, das sich mit existenziellen Erfahrungen beschäftigt. Es bietet Materialien zur Biografiearbeit, zur Bezugspflege und zur Reflexion über Lebenseinstellungen sowie Übungen zur Schreibkompetenz. Die Inhalte sind lizenziert unter Creative Commons und fördern das Verständnis für die Bedeutung von Erfahrungen im Leben von Menschen im Pflegekontext.

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VHS Göttingen Osterode gGmbH (Hrsg.

Basisbildung Altenpflegehilfe –
neue Wege in die Pflege

Arbeitsblätter
Modul 17A Grundbildung: Existenzielle Erfahrungen

Diese Arbeitsblätter sind lizenziert unter Creative Commons Lizenzen.


Alle Textelemente sind lizenziert unter der CC-BY-SA-Lizenz
(Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen).

Alle verwendeten Abbildungen tragen die CC-BY-ND-Lizenz


(Namensnennung, keine Bearbeitung).

Titel des Arbeitsblattes Urheber Textelemente Lizenz


Umzug ins Altersheim - Schreib- Mariann Ege CC-BY-SA 4.0
training ss oder ß
Biografie Marian Ege CC-BY-SA 4.0
Einstellungen zum Leben Susa Karnick CC-BY-SA 4.0
Schnippelei: Lebenseinstellun- Susa Karnick CC-BY-SA 4.0
gen
Schnippelei: Erfahrungen im Susa Karnick CC-BY-SA 4.0
Leben
Vorteile der Bezugspflege Susa Karnick CC-BY-SA 4.0

Titel Bildelemente Lizenz


alle Abbildungen wbv Media CC-BY-ND
Existenzielle Erfahrungen Modulumfang Maßnahme
Leitfaden ABEDL® 13 – Modul 17A 3 UE 8M

Bausteine: Lernziele:
Biografie Die Teilnehmenden wissen um die Bedeutung existenzieller
Existenzielle Erfahrungen Erfahrungen im Leben eines Menschen, sie wissen, dass die
Bezugspflege Biografie der/des PE diesen in seiner Persönlichkeit geprägt
hat. Sie kennen die Bedeutung der Bezugspflege zur Stärkung
des Vertrauensverhältnisses.

Unterrichtsmaterial:
Kursbuch: als Druckwerk S. 221–224 (und im digitalen Foliensatz)
Wiederholungsfragen
2 Arbeitsblätter Grundbildung

Handbuch: Methodisch-didaktische Hinweise zum Pflegeunterricht


Wiederholungsfragen mit Antworten
Lösungsblätter zu Arbeitsblättern Grundbildung aus dem Kursbuch

Weitere Arbeitsblätter mit Lösungen online:
2 Arbeitsblätter Grundbildung 8 M
2 Lernspiele Schnippelei 8 M
Existenzielle Erfahrungen ABEDL® 13 8M Modul 17A (G)

Schreibtraining: ss oder ß
Fügen Sie in die Wortlücken den richtigen Buchstaben ein.

Arbeitshilfe
Nach kurzem Vokal (a, e, i, o, u, ä, ü, ö) folgt „ss", nach langem „ß".
Doppelvokale (au, ei, eu, äu und ie) sind immer lang.

Der Umzug ins Altersheim

Frau S. wohnt erst kurze Zeit im


Altersheim Fliederhof. Sie wollte ihre
Wohnung eigentlich nicht
verla en. Ihre Kinder hatten

beschlo en, dass es be er ist,


wenn sie nicht mehr allein lebt und sie
schlie lich überzeugt. Sie kam voller Ungewi heit und Mi trauen an. Der
Abschied von der vertrauten Umgebung fiel ihr sehr schwer. Überall sind hier so
viele Türen, unbekannte Räume und fremde Leute. Ihr Zimmer ist aber eigentlich
doch sehr hübsch. Vom Fenster kann man einen kleinen Bach sehen, der dort im
Park vorbei flie t. Sie schließt das Fenster, setzt sich dann in ihren

Lieblingsse el und trinkt eine Ta e Tee. Einige ihrer schönen Möbel pa en


auch sehr gut in den Raum. Aber ihr fehlen ihre alten Nachbarn. Jetzt kann sie auch
ihre Blumen auf dem Balkon nicht mehr gie en. Immerhin hat sie schon mit ihrer

Nachbarin im Zimmer daneben Bekanntschaft geschlo en. Die Bilder ihrer

Kinder und ihrer sü en Enkelin stehen auch schon auf der Kommode. Eine nette
Pflegehilfskraft hat ihr soeben Tee gebracht und sie etwas aufgemuntert. Frau S.
hat schon etwas Vertrauen zu ihr gefa t. Nachher geht sie mit Frau L. vom

Nebenzimmer zum Abende en. Vielleicht wird ja alles be er, als sie am
Anfang dachte.

Das Projekt wird


Angaben mitUrhebern
zu den Mitteln desund
Bundesministeriums für Bildung
Lizenzbedingungen und Forschung
der einzelnen Bestandteile dieses Dokuments finden Sie unter [Link]
in der Dekade der Alphabetisierung unter dem Förderkennzeichen W 141 400 gefördert.
Existenzielle Erfahrungen ABEDL® 13 8M Modul 17A (G)

Schreibtraining: ss oder ß (Lösung)


Fügen Sie in die Wortlücken den richtigen Buchstaben ein.

Der Umzug ins Altersheim

Frau S. wohnt erst kurze Zeit im Altersheim Fliederhof. Sie wollte ihre
Wohnung eigentlich nicht verla ss en. Ihre Kinder hatten beschlo ss en, dass es

be ss er ist, wenn sie nicht mehr allein lebt und sie schlie ß lich überzeugt. Sie

kam voller Ungewi ss heit und Mi ss trauen an. Der Abschied von der vertrauten
Umgebung fiel ihr sehr schwer. Überall sind hier so viele Türen, unbekannte Räume
und fremde Leute. Ihr Zimmer ist aber eigentlich doch sehr hübsch. Vom Fenster
kann man einen kleinen Bach sehen, der dort im Park vorbei flie ß t. Sie schließt

das Fenster, setzt sich dann in ihren Lieblingsse ss el und trinkt eine Ta ss e Tee.

Einige ihrer schönen Möbel pa ss en auch sehr gut in den Raum. Aber ihr fehlen
ihre alten Nachbarn. Jetzt kann sie auch ihre Blumen auf dem Balkon nicht mehr
gie ß en. Immerhin hat sie schon mit ihrer Nachbarin im Zimmer daneben

Bekanntschaft geschlo ss en. Die Bilder ihrer Kinder und ihrer sü ß en Enkelin
stehen auch schon auf der Kommode. Eine nette Pflegehilfskraft hat ihr soeben Tee
gebracht und sie etwas aufgemuntert. Frau S. hat schon etwas Vertrauen zu ihr
gefa ss t. Nachher geht sie mit Frau L. vom Nebenzimmer zum Abende ss en.

Vielleicht wird ja alles be ss er, als sie am Anfang dachte.

Das Projekt wird


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zu den Mitteln desund
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in der Dekade der Alphabetisierung unter dem Förderkennzeichen W 141 400 gefördert.
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Biografie: Existenz gefährdende / Existenz fördernde Erfahrungen

Verfassen Sie in Zweier-Teams eine kurze Biografie eines PE und tragen Sie die
wichtigsten Ereignisse in Stichwörtern unten in die Tabelle ein.
Ordnen Sie diese Stichwörter in der Tabelle auch den richtigen Spalten zu.

Arbeitshilfe
Sie finden unter der Tabelle einige Anregungen.

Biografie

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Erfahrungen, die die eigene Existenz Erfahrungen, die die eigene Existenz
gefährden können fördern können

Gesundheitsprobleme I Familienzusammenhalt I Unfälle I Partnerverlust I


schöner Beruf I Berufsstress I Arbeitslosigkeit I fehlende Ausbildung I
Scheidung I gute Gesundheit I Humor I Vertrauen I Abhängigkeit I Mobilität I
Sinn im Leben I Isolation I Trennungen I Schmerzen I Hoffnungslosigkeit I
Geborgenheit I Interessen und Hobbys I Langeweile

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Biografie: Existenz gefährdende / Existenz fördernde Erfahrungen (Lösung)

Verfassen Sie in Zweier - Teams eine kurze Biografie eines PE, und tragen Sie die
wichtigsten Ereignisse in Stichwörtern unten in die Tabelle ein.
Ordnen Sie diese Stichwörter in der Tabelle auch den richtigen Spalten zu.

Individuelle Lösungen

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Verschiedene Einstellungen zum Leben


1. Entscheiden Sie: Haben diese Personen eine positive oder eine negative
Einstellung zum Leben?
2. Verändern Sie die Aussagen in ihr Gegenteil. Nutzen Sie dafür die Wörter
nicht oder kein/keine.

Herr Siebert ist misstrauisch -> Herr Siebert ist nicht misstrauisch

positiv negativ

1. Herr Siebert ist misstrauisch.

2. Frau Braun hat eine positive Lebenseinstellung.

3. Herr Mehle fühlt sich angenommen.

4. Frau Thiele zweifelt an Gott.

5. Herr Wetenkamp kann sich mit Tod und Sterben


auseinandersetzen.

6. Frau Neumann hat Kontakt zu ihren Angehörigen.

7. Herr Ramizani hat die Möglichkeit zur


Religionsausübung.

8. Frau Stieg fühlt sich verlassen.

9. Herr Wüstefeldt kann seine derzeitige Situation


annehmen.

10. Frau Rogge kann dankbar zurückblicken.

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Verschiedene Einstellungen zum Leben (Lösung)


1. Entscheiden Sie: Haben diese Personen eine positive oder eine negative
Einstellung zum Leben?
2. Verändern Sie die Aussagen in ihr Gegenteil. Nutzen Sie dafür die Wörter
nicht oder kein/keine.

zu Aufgabe 1

positive = die Existenz fördernde Haltungen: 2, 3, 5, 6, 7, 9, 10

negative = die Existenz gefährdende Haltungen: 1, 4, 8

zu Aufgabe 2

1. Herr Siebert ist nicht misstrauisch.


2. Frau Braun hat keine positive Lebenseinstellung.
3. Herr Mehle fühlt sich nicht angenommen.
4. Frau Thiele zweifelt nicht an Gott.
5. Herr Wetenkamp kann sich nicht mit Tod und Sterben auseinandersetzen.
6. Frau Neumann hat keinen Kontakt zu ihren Angehörigen.
7. Herr Ramizani hat keine Möglichkeit zur Religionsausübung.
8. Frau Stieg fühlt sich nicht verlassen.
9. Herr Wüstefeldt kann seine derzeitige Situation nicht annehmen.
10. Frau Rogge kann nicht dankbar zurückblicken.

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Schnippelei: Lebenseinstellungen

Hinweis zum Vorgehen:

Die Teilnehmenden arbeiten in Paaren. Sie sortieren die Karten nach förderlichen
und gefährdenden Haltungen. In einem zweiten Schritt stellen sie aus den acht
Beschreibungen vier Gegensatzpaare zusammen. Wie immer die Teilnehmenden
bitte daran erinnern, dass sie beim gemeinsamen Arbeiten die Karten nicht nur
stumm auf dem Tisch hin- und herschieben, sondern die Sätze mehrfach laut
aussprechen sollen.

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Der PE hat eine positive


Der PE fühlt sich Lebenseinstellung.
ungeliebt.

Der PE akzeptiert Der PE findet


derzeitige Situation. Geborgenheit im Glauben.

Der PE hat den Glauben Der PE fühlt sich


verloren. angenommen.

Der PE findet keinen Sinn Der PE kann derzeitige


im Leben. Situation nicht
akzeptieren.

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Schnippelei: Lebenseinstellungen (Lösung)

Der PE kann derzeitige


Der PE akzeptiert Situation nicht
akzeptieren.
derzeitige Situation.

Der PE fühlt sich Der PE fühlt sich


angenommen. ungeliebt.

Der PE findet Der PE hat den Glauben


Geborgenheit im Glauben. verloren.

Der PE hat eine positive Der PE findet keinen Sinn


Lebenseinstellung. im Leben.

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Schnippelei: Erfahrungen im Leben

Hinweise zum Vorgehen:

1 Die Kursleitung kann als Einstieg folgendes Tafelbild vorgeben:

Erfahrungen im Leben, die unsere Erfahrungen im Leben, die unsere Existenz


Existenz fördern können gefährden können

Die Teilnehmenden machen dazu mündlich Vorschläge.

2 Anschließend bekommen die Teilnehmenden die zerschnittenen Karten. Sie


arbeiten in Paaren und haben die Aufgabe, die einzelnen Begriffe den auf der
Schnippelei vorgegebenen drei (!) Rubriken „fördernd/gefährdend/allgemein“
zuzuordnen. Erinnern Sie die Teilnehmenden daran, dass sie die Wörter nicht
nur „stumm“ auf dem Tisch hin- und herschieben, sondern dabei auch laut
aussprechen sollen.

3 Die Kursleitung hilft bei Verständnisfragen.

4 zum Schluss Vergleich und evtl. Diskussion der Ergebnisse

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Zuversicht Vertrauen

Wohlbefinden Lebensfreude

Integration Sicherheit

Unabhängigkeit wiedergewinnen

Sinn finden Hoffnung

Angst Sorge Ungewissheit

Isolation Einsamkeit

Abschied Trennung Sterben

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Tod Langeweile Schmerz

Unabhängigkeit verlieren

Hoffnungslosigkeit
Schmerz

Misstrauen Weltanschauung

biografische Erfahrung

kulturgebundene Erfahrung

Religionsausübung

Lebenskrise Glaube

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fördernd

gefährdend

allgemein

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Vorteile der Bezugspflege


Lesen Sie die Schlangensätze. Schreiben Sie sie in normaler Rechtschreibung
auf.

[Link]ÄNGERUNDDERPFLEGE
PERSON

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Vorteile der Bezugspflege (Lösung)


Lesen Sie die Schlangensätze. Schreiben Sie sie in normaler Rechtschreibung
auf.

1. Von der Aufnahme bis zur Entlassung gibt es feste Ansprechpartner.

2. Das schafft Vertrauen zwischen dem Pflegeempfänger und der Pflegeperson.

3. Die Bezugspfleger kennen die Ressourcen und Bedürfnisse des


Pflegeempfängers.

4. Die Angehörigen kennen wichtige biografische Besonderheiten des


Pflegeempfängers.

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