Deutsche Post DHL
Ausbildung zum Anpacken
Ergebnisbericht für Teilnehmer
Younes Kada
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Inhaltsverzeichnis
1 Ziel des Tests 3
2 Ermittlung des Testergebnisses 3
3 Übersicht der Ergebnisse 4
4 Ergebnisse im Detail 6
4.1 Kundenorientiert denken und handeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
4.2 Organisationsübergreifend denken und handeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
4.3 Leistungsbereitschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.4 Partnerschaftlich Erfolge erzielen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.5 Richtung leben und Verantwortung übernehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
4.6 Produkte, Dienstleistungen und Prozesse verbessern . . . . . . . . . . . . . . . 11
4.7 Grundlagen der Fachkompetenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
2
1 Ziel des Tests
Eine Ausbildung oder berufliche Tätigkeit ist mit den verschiedensten persönlichen Anforderun-
gen verbunden. Dieser Test bietet Ihnen die Chance, Ihre Stärken und Schwächen mit denen
anderer Menschen zu vergleichen.
Um das Testergebnis zu ermitteln, werden Ihre Antworten auf die einzelnen Fragen im Test zu
verschiedenen Kategorien zusammengefasst, die dafür wichtig sind. Alle Rechenaufgaben wer-
den beispielsweise der Kategorie „Umgang mit Zahlen“ zugeordnet. Genau das Gleiche gilt für
die von Ihnen bewerteten Aussagen. Auch hier werden Ihre Antworten zu einem Thema zusam-
mengefasst, zum Beispiel zu „Kontaktfreude“. Dabei werden Ihre Antworten nach einer festen
Vorschrift verrechnet und zu den Antworten einer großen Gruppe von Personen (Vergleichsgrup-
pe) in Bezug gesetzt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Auswertung objektiv und fair ausfällt.
2 Ermittlung des Testergebnisses
Im Vorfeld wurden die Daten einer großen Zahl von Schulabgängern, die den Test ebenfalls
bearbeitet haben, ausgewertet. Durch den Vergleich Ihrer individuellen Angaben im Test mit den
Antworten dieser Personen entsteht der persönliche Testwert.
Zur Veranschaulichung sind die Testergebnisse grafisch dargestellt. Auf einem Balken wird dabei
der Wert markiert, den Sie im Vergleich zur Bezugsgruppe erzielt hat. Die Prozentzahl zeigt
dabei den direkten Vergleichswert zur Bezugsgruppe an. Wurde beispielsweise ein Testergebnis
von 63 erzielt, bedeutet dies, dass 63 Prozent der Vergleichspersonen einen gleich hohen oder
niedrigeren Wert erreicht haben. Umgekehrt haben 37 Prozent einen höheren Wert erzielt. Da
kleine Unterschiede in den Prozentpunkten allerdings kaum ins Gewicht fallen, empfehlen wir,
sich an den drei Kategorien „niedrig“, „mittel“, und „hoch“ zu orientieren.
H Beispiel (63)
0 20 40 60 80 100
H = Individueller Testwert
Bei konkreten Fähigkeitstests (wie beispielsweise dem Test Umgang mit Zahlen) stehen höhe-
re Werte für eine höhere Ausprägung der getesteten Fähigkeit. Je höher also die angezeigten
Werte, desto besser stehen die Chancen, das Ausbildungsziel zu erreichen.
Bei den Persönlichkeitstests, den Fragebogentests, dagegen stellt ein hoher Testwert nicht im-
mer das bestmögliche Ergebnis dar! Vielmehr kommt es darauf an, inwieweit die spezifischen
Anforderungen der Ausbildung und Ihre individuellen Eigenschaften zueinander passen.
Ergebnisse von Persönlichkeitstests beruhen auf einer Selbsteinschätzung. Es ist möglich, dass
Sie einige Aussagen in den Tests anders verstanden haben als die meisten Personen aus Ihrer
Vergleichsgruppe. Vielleicht haben Sie auch aus anderen Gründen anders geantwortet, als es
eigentlich zutreffend gewesen wäre. Daher sollten Sie die Ergebnisse nicht als unverrückbar
gültige Wahrheiten auffassen, sondern als Spiegel Ihrer Selbstdarstellung im Test verstehen!
Ermittlung des Testergebnisses Seite 3
3 Übersicht der Ergebnisse
Kundenorientiert denken und handeln
H Frustrationstoleranz (91)
0 20 40 60 80 100
Organisationsübergreifend denken und handeln
H Denkgeschwindigkeit (13)
H Verarbeitungsgeschwindigkeit (18)
0 20 40 60 80 100
Leistungsbereitschaft
H Sich selbst motivieren können (32)
0 20 40 60 80 100
Partnerschaftlich Erfolge erzielen
H Erklären können (10)
H Teamorientierung (18)
0 20 40 60 80 100
Richtung leben und Verantwortung übernehmen
H Verantwortungsübernahme (20)
H Sorgfältiges Arbeiten (19)
H Selbstvertrauen (9)
0 20 40 60 80 100
Übersicht der Ergebnisse Seite 4
Produkte, Dienstleistungen und Prozesse verbessern
H Offenheit für Neues (67)
0 20 40 60 80 100
Grundlagen der Fachkompetenz
H Mechanisch-Technisches Verständnis (61)
H Umgang mit Zahlen (26)
H Textanalyse (23)
0 20 40 60 80 100
Übersicht der Ergebnisse Seite 5
4 Ergebnisse im Detail
4.1 Kundenorientiert denken und handeln
Frustrationstoleranz
Frustrationstoleranz ist die Fähigkeit, die eigene Frustration nach Enttäuschungen oder emp-
fundener Benachteiligung über einen gewissen Zeitraum auszuhalten, ohne zu versuchen, den
dadurch entstehenden Spannungszustand zu mildern oder die ursprüngliche Erwartung auf an-
derem Weg zu erfüllen. Diese Skala beschreibt die Tendenz von Personen, auf Frustrationen ent-
weder sehr sensibel zu reagieren oder solche Erlebnisse eher gelassen wegzustecken. Letztere
Personen zeichnen sich durch hohe Werte auf dieser Skala aus und sind in ihrem Wohlbefin-
den nicht beeinträchtigt, wenngleich sich dadurch auch die Chance verringert, aus Misserfolgen
zu lernen. Sensiblere Menschen weisen niedrige Werte auf und reagieren auf Frustrationen mit
einer erhöhten persönlichen psychischen Belastung, allerdings auch mit einer erhöhten Lernbe-
reitschaft.
Ihr Wert: 91
H
0 20 40 60 80 100
Sie beschreiben sich als jemanden, der sich auch durch wiederholte Misserfolge, widrige Be-
dingungen und enttäuschte Erwartungen weniger als andere beeinträchtigen lässt. Trotz eines
Rückschlags sind Sie in der Lage, Ihren Antrieb aufrechtzuerhalten und Ihre Ziele konsequent
weiterzuverfolgen. Wenn einmal etwas nicht so klappt, wie Sie sich das vorgestellt haben, ver-
lieren Sie nicht den Mut, sondern überlegen, wie man das Ganze doch noch zu einem positiven
Abschluss bringen kann.
4.2 Organisationsübergreifend denken und handeln
Denkgeschwindigkeit
Die Skala misst die Fähigkeit, unter Zeitdruck Zahlenreihen im Kopf sortieren zu können. Eine
hohe Leistungsfähigkeit bei dieser Art von Aufgaben deutet auf eine hohe Geschwindigkeit hin,
mit der Denkoperationen ausgeführt werden können. Dieser bisweilen zur fluiden Intelligenz ge-
rechnete Aspekt gilt als eine der grundlegenden Fähigkeitsdimensionen, in die sich allgemeine
geistige Leistungsfähigkeit zerlegen lässt.
Ergebnisse im Detail Seite 6
Ihr Wert: 13
H
0 20 40 60 80 100
Ihr Testwert zeigt, dass Sie weniger Aufgaben als der Durchschnitt der Vergleichsstichprobe kor-
rekt gelöst haben. Möglicherweise liegen Ihnen Aufgaben, in denen unter Zeitdruck gearbeitet
werden muss, nicht besonders, und Ihre Stärken liegen in anderen Bereichen der geistigen Leis-
tungsfähigkeit, wie beispielsweise in umfangreichem Wissen oder hoher sozialer Kompetenz.
Verarbeitungsgeschwindigkeit
Die geistige Leistungsfähigkeit beinhaltet eine Vielzahl verschiedener Facetten. Die Geschwin-
digkeit, mit der Informationen verarbeitet werden, sowie die Anzahl der dabei auftretenden Fehler
sind für die praktische Denkleistung von zentraler Bedeutung. Die Skala Verarbeitungsgeschwin-
digkeit erfasst beide Teilkomponenten mittels eines Aufgabentyps, bei dem unter Zeitdruck in
Symbolen formulierte „Denksportaufgaben“ gelöst werden müssen. Dabei spielt einerseits das
Konzentrationsvermögen, andererseits die Fähigkeit zum schlussfolgernden Denken unter Zeit-
druck für die Ergebnisleistung eine Rolle.
Ihr Wert: 18
H
0 20 40 60 80 100
Sie haben in dieser Testskala ein niedrigeres Leistungsniveau als der durchschnittliche Teilneh-
mer der Vergleichsgruppe gezeigt. Ihnen ist es weniger gut gelungen, unter Zeitdruck in Symbo-
len formulierte Aufgaben korrekt zu lösen. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass Ihnen diese
Art von Denksportaufgaben nicht allzu sehr „liegt“ und andere Testaufgaben besser geeignet wä-
ren, um Ihre persönlichen Stärken widerzuspiegeln. Bitte bedenken Sie auch, dass die Leistung
in derartigen Tests, die eine Komponente des Konzentrationsvermögens erfassen, recht stark
von der aktuellen „Tagesform“ abhängt - es gibt Situationen und Rahmenbedingungen, in denen
man sich besser oder schlechter konzentrieren kann. Vielleicht konnten Sie sich tatsächlich bei
der Bearbeitung der Testaufgaben weniger gut konzentrieren. Versuchen Sie stärker als bisher,
störende Einflüsse (z.B. Unterbrechungen, abweichende Gedanken) bei der Bearbeitung geistig
anstrengender Aufgaben zu vermeiden. Eine Arbeitsunterbrechung von einer Minute führt be-
reits dazu, dass man sich die folgenden drei Minuten weniger gut konzentrieren kann. Denn man
benötigt diese Zeit, um sich wieder in seine Arbeitsaufgabe einzufinden.
4.3 Leistungsbereitschaft
Sich selbst motivieren können
Eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreiche Lernprozesse ist eine hoch ausgeprägte
Lernmotivation, gerade auch im Umgang mit schwierigem Lernstoff. Die dabei im Vordergrund
Ergebnisse im Detail Seite 7
stehende Frage ist, ob der Lernende sich zur Auseinandersetzung mit dem Lernstoff motivie-
ren kann. Die hier verwendete Skala Sich selbst motivieren können erfasst die Motivation zum
Verarbeiten von anspruchsvollem Lernmaterial. Personen mit hohen Werten haben Freude an
„harten Nüssen“ und fühlen sich herausgefordert, wenn es gilt, etwas besonders tief und intensiv
zu durchdringen. Personen mit niedrigen Werten fühlen sich durch schwierige Aufgaben weniger
motiviert und haben weniger Freude daran, sich mit diesen auseinander zu setzen.
Ihr Wert: 32
H
0 20 40 60 80 100
Ihrer Selbstbeschreibung zufolge lassen Sie sich durch anspruchsvolles Lernmaterial und kniffe-
lige Aufgaben herausfordern, jedoch sehen Sie hierin nicht eines Ihrer vorrangigsten Anliegen.
Meist bewerten Sie anspruchsvolle Aufgaben als Chance, Ihr Können unter Beweis zu stellen
und sich zu bewähren. Mitunter ist es Ihnen jedoch auch recht, wenn Aufgaben weniger her-
ausfordernd sind. Damit bewegen Sie sich in einem Rahmen, in dem sich die meisten anderen
Personen Ihrer Vergleichsgruppe bewegen. Für viele Lernsituationen ist eine solche Grundhal-
tung ausreichend.
4.4 Partnerschaftlich Erfolge erzielen
Erklären können
Die Skala Erklären können gibt die Fähigkeit einer Person zu erkennen, einen schwierigen und
komplexen Sachverhalt so in Worte zu kleiden, dass ihn auch Laien ohne größere Schwierig-
keiten zu verstehen imstande sind. Personen mit einem hohen Skalenwert fallen häufig die
passenden Alltagsbeispiele auch für die abstraktesten Themenbereiche ein, sodass ihnen der
Gesprächspartner gerne zuhört und für sich einen weiterführenden Nutzen aus dem Gesagten
ziehen kann. Personen mit einer niedrigen Ausprägung auf dieser Skala haben generell größere
Schwierigkeiten damit, ein Thema so aufzubereiten, dass sie es verständlich und nachvollziehbar
erläutern können. Etwas auf den Punkt zu bringen fällt ihnen meist nicht leicht.
Ihr Wert: 10
H
0 20 40 60 80 100
Schwierige Themen so aufzubereiten und zu vereinfachen, dass Sie sie einem Laien verständ-
lich erklären können, ist nicht gerade eine Ihrer Vorlieben. Sie haben mitunter größere Schwie-
rigkeiten als andere Personen damit, etwas auf den Punkt zu bringen, und durch mehrfache
Erläuterungen werden die Dinge für Sie in der Regel auch nicht eindeutiger. Personen mit ähn-
lichen Werten auf dieser Skala fällt es häufig schwer, anschauliche Alltagsbeispiele für größere
Themenkomplexe zu finden, und es gelingt ihnen auch seltener, eine Sache sinngebend zu struk-
Ergebnisse im Detail Seite 8
turieren.
Teamorientierung
Im beruflichen Kontext ist es häufig erforderlich, mit anderen zu kooperieren und gemeinsam an
der Umsetzung eines Projektes zu arbeiten. Die Skala Teamorientierung erfasst, ob eine Person
sich eher als Einzelkämpfer sieht und Aufgaben lieber im Alleingang angeht oder ob sie die Arbeit
im Team bevorzugt und an den Erfahrungswerten anderer partizipieren möchte. Ein hoher Wert
spricht für den Wunsch, mit anderen zusammen etwas zu erreichen und die Verantwortung zu
teilen. Personen mit einem niedrigen Wert wählen hingegen lieber ihre eigene Vorgehensweise
und fühlen sich durch die Notwendigkeit von Abstimmungsprozessen im Team eher in ihrer Arbeit
behindert, als einen Nutzen in der Kooperation zu sehen.
Ihr Wert: 18
H
0 20 40 60 80 100
Ihr Testwert auf dieser Skala beschreibt Sie eher als Einzelkämpfer denn als Teamplayer. Der
Nutzen einer funktionierenden Zusammenarbeit bleibt Ihnen in der Regel verborgen; Sie fühlen
sich dadurch eher in Ihrer Vorgehensweise behindert. Es ist Ihnen wichtig, dass man erkennt,
was Sie geleistet haben, und bei Gruppenergebnissen ist das meist schwierig nachzuvollziehen.
Bedenken Sie aber, dass die Partizipation an den Ideen anderer auch zu neuen Erkenntnissen
führen kann, die das Generieren eigener Ideen unterstützen. Eigene Vorschläge zur Diskussion
zu stellen hilft mitunter, potenzielle Fehlerquellen bereits im Vorfeld zu erkennen und so zu einem
noch besseren Arbeitsergebnis zu gelangen.
4.5 Richtung leben und Verantwortung übernehmen
Verantwortungsübernahme
Die Skala Verantwortungsübernahme erfasst, inwieweit eine Person bereit ist, sich mit der Erle-
digung der ihr übertragenen Aufgaben zu identifizieren. Verantwortungsübernahme meint auch,
bei Bedarf eigeninitiativ und freiwillig Aufgaben außerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs zu
übernehmen, wenn es die Situation erfordert. Personen mit einer hohen Ausprägung erkennen
Handlungserfordernisse, kümmern sich um die Erledigung der Aufgabe und machen die Aufga-
benerfüllung zu ihrem persönlichen Anliegen. Personen mit einer niedrigen Ausprägung erken-
nen möglichen Handlungsbedarf in einer Situation seltener bzw. sind zurückhaltender, wenn es
um die Übernahme von Aufgaben außerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches geht. Sie fühlen sich
mit der Übernahme von Verantwortung weniger wohl und identifizieren sich tendenziell weniger
mit der Erledigung dieser Aufgaben.
Ergebnisse im Detail Seite 9
Ihr Wert: 20
H
0 20 40 60 80 100
Im Vergleich zu anderen fühlen Sie sich mit der Verantwortung für Aufgaben weniger wohl. Von
Aufgaben, die außerhalb Ihres Zuständigkeitsbereiches liegen, grenzen Sie sich ab und konzen-
trieren sich eher auf die Erledigung Ihrer Pflichten. Wenn Sie Aufgaben bearbeiten, für die Sie
eigentlich nicht zuständig sind, fällt Ihnen die Identifikation damit vergleichsweise schwer.
Sorgfältiges Arbeiten
Die Skala Sorgfältiges Arbeiten zeigt auf, wie viel Sorgfalt Personen auf ihnen übertragene Auf-
gaben verwenden. Personen mit hohen Werten gehen in der Regel sehr gewissenhaft vor, ach-
ten auch auf Kleinigkeiten und fühlen sich in einem Arbeitsumfeld mit geordneten Verhältnissen
besser aufgehoben als in offenen und chaotischen Arbeitssituationen. Personen mit niedrigen
Werten auf dieser Skala zeichnen sich hingegen durch eine weniger streng strukturierte Vorge-
hensweise aus und nehmen den einen oder anderen Fehler nicht so schwer.
Ihr Wert: 19
H
0 20 40 60 80 100
Laut Ihren Testangaben sind Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt nicht gerade Ihre Stärken. Wenn
Ihnen bei der Bearbeitung einer Aufgabe mal der eine oder andere Fehler unterläuft, so ist das für
Sie nicht weiter schlimm - sich an Kleinigkeiten festzubeißen wäre für Sie Zeitverschwendung. An
einer generellen Aufgabenlösung sind Sie in der Regel schon interessiert, ein perfektes Ergebnis
ist für Sie Ihren Angaben zufolge jedoch eher zweitrangig. Wahrscheinlich gelingt es Ihnen so
eher als anderen Personen, auch in Situationen, in denen Ihnen wenig Zeit zur Verfügung steht,
zu einem Ergebnis zu gelangen. Bedenken Sie bei dieser Haltung aber, dass eine unsorgfältige
Arbeitsweise auch dazu führen kann, dass man am Ziel vorbei arbeitet, einen Großteil noch mal
überarbeiten muss und somit letztlich einen deutlich höheren Arbeitsaufwand hat.
Selbstvertrauen
Die Skala Selbstvertrauen zielt darauf ab herauszufinden, in welchem Licht eine Person ihre be-
ruflichen wie privaten Erfolgschancen betrachtet, wie sie ihre Stärken und Schwächen beurteilt
und wie sie mit ihnen umgeht. Ein hoher Skalenwert spricht für ein großes Zutrauen in die eige-
nen Fähigkeiten, Aufgaben mit Bravour zu meistern, Probleme zu bewältigen sowie im richtigen
Moment die richtige Idee zu haben und diese auch erfolgreich umsetzen zu können. Niedrige
Skalenwerte sind eher ein Hinweis auf ein großes Unsicherheitsgefühl bezüglich der eigenen
Leistungsfähigkeit und Überzeugungskraft, was sich dahingehend äußern kann, dass Aufgaben
„lieber nicht“ angegangen werden, die beruflichen Ziele möglichst niedrig gesteckt und „gegen
alle Erwartungen“ eintretende Erfolge dem Zufall zugeschrieben werden.
Ergebnisse im Detail Seite 10
Ihr Wert: 9
H
0 20 40 60 80 100
Ihren Testwerten nach kennen Sie Ihre Schwächen deutlich besser als Ihre Stärken. Glück und
Zufall sind für Sie in erster Linie die Komponenten, die einen Erfolg wahrscheinlich machen; die
eigene Schaffenskraft scheint Ihnen weniger ausschlaggebend. Demzufolge wagen Sie sich am
liebsten an Aufgaben heran, bei denen Sie im Vorhinein absehen können, dass diese für Sie zu
bewältigen sind. Möglicherweise geht dadurch aber eine Menge Ihres Potenzials verloren und
Sie wissen gar nicht, was alles in Ihnen steckt. Besinnen Sie sich doch mal auf Ihre Stärken und
überlegen Sie, was Sie bereits alles geschafft haben - jeder kleine Erfolg ist der Schritt zu einem
größeren!
4.6 Produkte, Dienstleistungen und Prozesse verbessern
Offenheit für Neues
Mit der Skala Offenheit für neue Erfahrungen wird erfasst, inwieweit eine Person Veränderun-
gen gegenüber aufgeschlossen ist und diese als etwas Positives erlebt. Personen mit einem
hohen Skalenwert besitzen eine große Innovationsbereitschaft und schlagen mit Vorliebe unkon-
ventionelle Lösungswege ein, um eine Aufgabe zu bewältigen. Sie arbeiten in der Regel gerne
in Bereichen mit viel Abwechslung und suchen sich aktiv neue Herausforderungen. Personen
mit einer gering ausgeprägten Veränderungsbereitschaft orientieren sich lieber an altbewährten
Mustern und stehen neuen Lösungsansätzen in der Regel erst mal skeptisch gegenüber. Ein
geregelter Arbeitsablauf ist ihnen meist lieber als sich ständig ändernde Bedingungen.
Ihr Wert: 67
H
0 20 40 60 80 100
Bei Ihnen halten sich Innovationsfreude und Festhalten an bewährten Vorgehensweisen in et-
wa die Waage. Ihren Angaben zufolge sind Sie generell für Veränderungen offen und probieren
gerne neue Dinge aus; wenn Sie damit nicht weiterkommen und das Gefühl haben, in eine Sack-
gasse zu geraten, sind Sie aber auch froh, wenn Ihnen konventionelle Methoden einen Ausweg
bieten. Innovation gepaart mit einem gewissen Maß an Sicherheit - damit fühlen Sie sich Ihren
Angaben nach am wohlsten.
Ergebnisse im Detail Seite 11
4.7 Grundlagen der Fachkompetenz
Mechanisch-Technisches Verständnis
Die Skala mechanisch-technisches Verständnis erfasst, inwiefern eine Person in der Lage ist,
technische Zusammenhänge zu erkennen, mechanische Konstruktionen zu analysieren und lo-
gische Schlussfolgerungen aus technischen Problemen zu ziehen. Es wird sowohl das konkrete
Anwendungsverständnis in den Bereichen Technik und Mechanik gemessen als auch der Um-
gang mit mechanisch-technischen Konstruktionen auf abstrakter Ebene erfasst.
Ihr Wert: 61
H
0 20 40 60 80 100
Entsprechend Ihren Leistungen im Test verfügen Sie im Vergleich zu anderen Personen über
eine durchschnittlich ausgeprägte Fähigkeit zum Lösen mechanisch-technischer Probleme. Sie
besitzen ein relativ gutes Anwendungsverständnis im Bereich der Technik und Mechanik. Der
Umgang mit mechanisch-technischen Konstruktionen auf abstrakter Ebene kann Ihnen in Ab-
hängigkeit vom Schwierigkeitsgrad der Aufgabe in manchen Fällen noch einige Probleme berei-
ten.
Umgang mit Zahlen
Im alltäglichen Leben sind wir gewohnt, mathematische Aufgaben in einem Sinnzusammenhang
dargeboten zu bekommen. Die Skala Umgang mit Zahlen beinhaltet unterschiedlich schwieri-
ge Textaufgaben aus den Bereichen Dreisatz und Prozentrechnung sowie weitere Textaufgaben
verschiedener Rechenarten zu tabellarischen Darstellungen aus dem Arbeitsalltag. Durch diese
Kombination wird einerseits die Fähigkeit erfasst, die notwendigen Informationen aus einem Text
oder einer Tabelle korrekt herauszufiltern, andererseits wird die Fertigkeit zur Lösung grundle-
gender Rechenoperationen abgebildet.
Ihr Wert: 26
H
0 20 40 60 80 100
Ihr Testwert liegt im mittleren Bereich. Sie schaffen es demnach meistens, sich aus einem vor-
gegebenen Text oder aus einer vorgegebenen Tabelle die für ein konkretes Problem wichtigen
Fakten herauszusuchen und dieses Problem anschließend mathematisch zu lösen. Im Umgang
mit Zahlen und Tabellen entsprechen Ihre Fähigkeiten dem Durchschnitt.
Textanalyse
Mit der Skala Textanalyse wird die Fähigkeit erfasst, einen kurzen Text zu einem allgemeinver-
ständlichen Sachverhalt (z.B. aus den Themengebieten Wirtschaft oder Gesellschaft) zu ver-
stehen und aus dessen Inhalt getroffene Folgerungen zu bewerten. Personen mit einer hohen
Ergebnisse im Detail Seite 12
Ausprägung haben mit dieser Form der Analyse von Texten keine Schwierigkeiten; es gelingt
ihnen ohne Probleme, die entsprechenden Schlussfolgerungen abzuleiten. Personen mit einer
niedrigen Ausprägung sind zu diesen sprachlich-analytischen Denkprozessen hingegen weniger
gut in der Lage.
Ihr Wert: 23
H
0 20 40 60 80 100
Ihr Ergebnis deutet darauf hin, dass es Ihnen mitunter Schwierigkeiten bereitet, aus einem vor-
gegebenen Text explizite oder implizite Schlussfolgerungen herzuleiten. Es fällt Ihnen weniger
leicht, den Inhalt einzelner Sätze exakt zu erfassen und mit den weiteren präsentierten Informa-
tionen zu verknüpfen, um auf dieser Grundlage korrekte Schlüsse zu ziehen. Möglicherweise
liegt Ihnen der rein sprachliche Charakter dieser Aufgaben nicht.
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Ergebnisse im Detail Seite 13