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Dirk von Hammel berichtet über die Vorteile der Verwendung von Pellets als Einstreu für Puten, die zu einer besseren Tierentwicklung, geringeren Arbeitsaufwand und höherer Hygiene führen. Die Pellets sind staubfrei, fördern die Vitalität der Tiere und verbessern die Qualität des Mistes für Biogasanlagen. Lennart Hoffmann und sein Kollege bieten Lohnpelletierung an, um die Strohqualität zu sichern und die Pellets in verschiedenen Tierhaltungen einzusetzen.

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Dirk von Hammel berichtet über die Vorteile der Verwendung von Pellets als Einstreu für Puten, die zu einer besseren Tierentwicklung, geringeren Arbeitsaufwand und höherer Hygiene führen. Die Pellets sind staubfrei, fördern die Vitalität der Tiere und verbessern die Qualität des Mistes für Biogasanlagen. Lennart Hoffmann und sein Kollege bieten Lohnpelletierung an, um die Strohqualität zu sichern und die Pellets in verschiedenen Tierhaltungen einzusetzen.

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Mein Name ist Dirk von Hammel.

Seit 50 Jahren mästen wir Puten und ziehen auch Puten auf und seit
2017 ziehen wir unsere Jungputen an dem Standort hier in Detern auf. Die Tiere bleiben vier Wochen
hier im Aufzuchtstall und danach werden die Ställe ausgemistet, für den nächsten Durchgang wieder
vorbereitet und alle sechs Wochen bekommen wir hier Eintagsküken. Seit 18 Wochen haben wir auf
diesem Standort diese Pellets als Einstreu und sind sehr positiv davon begeistert. wie sich die Tiere auf
den Pellets entwickeln. Vorher haben wir die Tiere auf Langstroh laufen lassen und hatten da auch
einige Probleme mit, die jetzt mit den Pellets nicht mehr da sind. Also die Tiere sind wesentlich vitaler,
die Einstreu ist trockener. Sie sind am Staub baden, was man hier im Hintergrund auch sehen kann.
Brustgefieder ist trockener und das Tier ist an sich besser zufrieden als auf Langstroh. Und natürlich ist
der Arbeitsaufwand auch wesentlich geringer für die Mitarbeiter und für uns. Wir können das Schwarz-
Weiß-Prinzip, wie es in der Geflügelhaltung eigentlich auch vorgesehen ist, viel besser einhalten, weil
wir auch kein neuer Einstreu mehr in den Stall hineinbringen müssen. Es ist eine angenehmere Arbeit
geworden. Die Pellets werden alle zwei Tage mit einer kleinen Umkehrfräse durchgefräst, um auch die
ganze Einstreu zu belüften und damit sie auch abtrocknet. Die Einstreu nimmt Feuchtigkeit auf, gibt sie
aber auch wieder ab, was wir dann über die Stallluft rauslüften können. Und durch die Erhitzung beim
Pelletierprozess werden natürlich auch Keime im Stroh abgetötet, sodass wir einen keimfreien Pellet
haben, der natürlich für die Putenaufzucht auch super geeignet ist. Da die Pellets staubfrei sind, ist das
Arbeiten im Stall natürlich auch viel angenehmer. Und ebenso ist das für die Tiere auch schöner, wenn
sie nicht vollgestaubt sind beim Durcharbeiten oder wenn sie in der Einstreu scharren und in der
Einstreu picken. Uns ist aufgefallen, dass die Einstreu fühlbar auch trockener ist und wir sehen das am
Tier. Die Fußballen sind wesentlich trockener, sauberer, nicht so dreckig wie beim Langstroh und die
Lauffreudigkeit ist auch wesentlich höher. Ich wollte mein eigenes Stroh selber pelletieren und habe da
immer eine Lösung für gesucht. und bin dann über Umwege an die Premos gekommen und so konnten
wir dann unser eigenes Stroh weiter im Betrieb verwerten durch die Pelletierung. Und die Wertigkeit
des Mistes anschließend ist auch viel höher. Die Biogasanlagen haben da ein großes Interesse dran an
diesem Mist im Gegensatz zu dem Langstrohmist. Die Pellets setzen wir in der Putenaufzucht ein.
Geplant ist, dass wir zukünftig diese Pellets auch in der Putenmast einsetzen. Wir hoffen, dass wir in der
Putenmast circa 30 Prozent Stroh durch die Pellets einsparen können. Die Pellets müssen für den
Transport formstabil sein, aber sobald sie angepackt werden beim Streuen oder beim Fräsen, müssen
sie auch schnell zerfallen, damit wir schnell eine gleichmäßige Matte im Stall bekommen. Die Pellets, die
wir hier einsetzen, müssen extrem kurz sein, damit sie für die Eintagsküken natürlich auch bewältigbar
sind. Die bei uns im Betrieb eingesetzten Pellets sind ca. 1-1,5 cm lang und das ist für die Putenaufzucht
ideal. Die Pellets werden auch in der Schweinemast eingesetzt, wo sie für die Initiative Tierwohl als
Raufutter dienen. Und der Vorteil ist, wenn die Schweine sich da ausgiebig mit beschäftigen und diese
Pellets mal in die Gülle fallen, dann bildet das keine Schwimmschichten, sondern die gehen gleichmäßig
in der Gülle auf und wir haben nachher beim Pumpen der Gülle oder beim Ausbringen keine Probleme,
dass die Schläuche oder die Pumpen dicht sitzen. Mein Name ist Lennart Hoffmann, ich führe mit
meinem Kollegen Steffen Kleinhammer zusammen einen kleinen Lohnbetrieb im Landkreis Cuxhaven.
Wir machen im Grunde alles im Frühjahr, vom Pflügen über Grünfutterernte im Sommer und Maisernte
im Herbst. Wir sind jetzt im Frühjahr angefangen oder im Januar angefangen mit der Primos und stellen
Strukturpellets her in Heu und Stroh. Die Zusammenarbeit mit Dirk von Hameln ist zustande gekommen,
dadurch, dass er auf uns aufmerksam gemacht wurde aus dem Bekanntenkreis und er ist dann darauf
hinzugekommen, dass er die Pellets gerne einsetzen würde in seinem Stall, vorzugsweise mit seinem
eigenen Stroh, um da die Qualität auch sicherzustellen. haben wir uns zusammengesetzt, um den
bestmöglichen Pellet zu erstellen oder zu pressen, dass der im Stall das Bestmögliche eben an
Streuwirkung erzielt und dass die Tiere sich wohlfühlen. Unser Konzept sieht die Lohnpelletierung vor,
weil wir viele im Kundenkreis haben mit eigenem Stroh, da die Strohqualität für alle eine große Rolle
spielt und wir versuchen da eben zu unterstützen, dass das eigene Stroh im Betrieb bleibt und durch den
Pellet besser verfügbar wird. und dann eben auch auf dem Betrieb, auf dem Acker wieder landet. Der
Großteil ist tatsächlich im Geflügelbereich, gerade in der Putenaufzucht, Putenmast, im
Hähnchenmastbereich und auch im Legehängenbereich, Pferdebereich, Pferdeboxen,
Milchviehbetriebe, wo das in den Liegeboxen eingesetzt wird, als Alternative zur Späne und zum
Langstroh. Jetzt sind wir gerade im Streubereich, versuchen wir die Pellets nicht allzu hart zu pressen. Da
ist das natürlich eine super Strohqualität von Vorteil, da wir mehr Durchsatz fahren können. Also der
Hauptteil wird, denke ich mal, zu 65 bis 70 Prozent als Dienstleistung stattfinden, gerade aus den
Gründen, weil die Stroh bei den Betrieben vor Ort vorhanden ist. Und der restliche Anteil wird im
Vermarktungsbereich landen, gerade für Pferdebetriebe, die selber kein Stroh haben. Die unterstützen
wir dann, dass wir die Pellets auch direkt anliefern. Wir arbeiten hauptsächlich mit regionalen
Strohhändlern zusammen. In der Regel ist es Weizenstroh, haben aber jetzt auch schon mit Roggenstroh
gearbeitet. Sind alles super Pellets geworden und die Qualität wurde uns auf jeden Fall als sehr ideal
zurückgespiegelt.

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