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Fernstudiengang Psychologische Diagnostik, Evaluation Und Beratung

Der weiterbildende Fernstudiengang 'Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung' an der Universität Koblenz zielt darauf ab, Fachkräfte in der Diagnostik, Evaluation und Beratung zu qualifizieren, um diese Prozesse selbstständig und wissenschaftsorientiert zu gestalten. Der Studiengang richtet sich an Personen mit einem ersten Hochschulabschluss und relevanter Berufserfahrung und vermittelt sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse. Absolventen erwerben umfassende Kompetenzen, die ihnen vielfältige berufliche Perspektiven in Bildung, Organisation und Personalentwicklung eröffnen.

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Fernstudiengang Psychologische Diagnostik, Evaluation Und Beratung

Der weiterbildende Fernstudiengang 'Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung' an der Universität Koblenz zielt darauf ab, Fachkräfte in der Diagnostik, Evaluation und Beratung zu qualifizieren, um diese Prozesse selbstständig und wissenschaftsorientiert zu gestalten. Der Studiengang richtet sich an Personen mit einem ersten Hochschulabschluss und relevanter Berufserfahrung und vermittelt sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse. Absolventen erwerben umfassende Kompetenzen, die ihnen vielfältige berufliche Perspektiven in Bildung, Organisation und Personalentwicklung eröffnen.

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HUMANWISSENSCHAFTEN

FERNSTUDIENGANG
PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK,
EVALUATION UND BERATUNG
MASTER OF SCIENCE

F(x)
IMPRESSUM
AUFLAGE
4. AUFLAGE 2023

UNIVERSITÄT KOBLENZ
ZENTRUM FÜR FERNSTUDIEN UND
UNIVERSITÄRE WEITERBILDUNG

ANSCHRIFT
ZENTRUM FÜR FERNSTUDIEN UND UNIVERSITÄRE
WEITERBILDUNG (ZFUW)
POSTFACH 201 602
56016 KOBLENZ
[Link]

© 2023 ZENTRUM FÜR FERNSTUDIEN UND UNIVERSITÄRE WEITERBILDUNG


UNIVERSITÄT KOBLENZ
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 3

INHALTSVERZEICHNIS

EIN HERZLICHES WILLKOMMEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5


DER WEITERBILDENDE FERNSTUDIENGANG
„PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Ziele
Zielgruppen
Abschluss
Akkreditierung

BERUFLICHE PERSPEKTIVEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
VEREINBARKEIT VON STUDIUM, FAMILIE UND BERUF. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Studienkonzept
Arbeitsaufwand und Studiendauer
Präsenzveranstaltungen
Credit Points und Leistungsnachweise
Anerkennung von Studienleistungen

STUDIENINHALTE UND STUDIENVERLAUF. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15


Studieninhalte
Studienverlaufsplan
Exemplarischer Studienverlaufsplan

ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN UND BEWERBUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19


Zugangsvoraussetzungen
Bewerbung

KOSTEN UND FÖRDERMÖGLICHKEITEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21


Studiengebühren
Fördermöglichkeiten

AUTOR*INNEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
DIE UNIVERSITÄT. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
KONTAKT UND ANSPRECHPARTNER*INNEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Studiengangskoordination
Fachliche Leitung
VR
O

RT
O
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 5

EIN HERZLICHES WILLKOMMEN

Ich freue mich sehr, Ihnen auf den nachfolgenden Seiten das Fernstudienangebot „Psychologische Diagnostik,
Evaluation und Beratung“ vorstellen zu können. Ich hoffe, dass Ihnen unser Angebot zusagt, und dass wir als
Hochschule zur Verwirklichung Ihrer ganz persönlichen Bildungsziele beitragen können.

Unserer Universität ist das Anliegen, nicht nur zu einer exzellenten Erst- sondern auch zu einer hervorragenden
Weiterbildung beizutragen, eine absolute Selbstverständlichkeit. So haben wir mit der Einrichtung des Zentrums
für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung schon sehr frühzeitig die Voraussetzungen dafür geschaffen,
dass die Universität Koblenz auch im Bereich der postgradualen Bildung wirksam wird und das lebensbegleitende
Lernen aktiv und auf vielfältige Weise unterstützt.

Unsere Weiterbildungsangebote werden ständig erweitert und ausgebaut. Das Portfolio, das wir Ihnen bieten,
steht nicht nur denen offen, die schon einen ersten Hochschulabschluss erworben haben und sich nach dem
ersten Studienabschluss weiterbilden möchten. Ganz im Sinne der Umsetzung des Konzeptes der Offenen
Hochschule bieten wir allen Interessentinnen und Interessenten, die über eine berufliche Qualifizierung verfügen,
die Möglichkeit zum Erwerb eines akademischen Abschlusses. Wir sind stolz darauf, an dieser Form der
Chancengerechtigkeit mitzuwirken.

PROF. DR. STEFAN WEHNER


Präsident der Universität Koblenz
DER
WEITERBILDENDE
FERNSTUDIENGANG

PSYCHO-
LOGISCHE
DIAGNOSTIK,
EVALUATION
UND BERA-
TUNG
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 7

DER WEITERBILDENDE FERNSTUDIENGANG


„PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG“

Sie sind in Ihrem beruflichen Alltag mit Aufgaben der Diagnostik, Evaluation und/oder Beratung betraut (z.B. in
Beratungsstellen der Erziehungs-, Familien- und Lebensberatung, sozialen Diensten, Institutionen der Frühförderung,
Lernförderung und -therapie oder Abteilungen der Personal- und/oder Organisationsentwicklung)? Sie möchten
Ihre Kenntnisse und Kompetenzen in diesen Bereichen erweitern und/oder sich ein methodenorientiertes Profil
aufbauen? Sie suchen nach einer berufsbegleitenden und familienfreundlichen Möglichkeit, um sich weiter zu quali-
fizieren und Ihre beruflichen Chancen zu verbessern? Dann könnte Sie der weiterbildende Fernstudiengang
„Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung“ ([Link].) Ihren persönlichen und beruflichen Zielen näherbringen.

Diagnostik und Evaluation sind der psychologischen Methodenlehre zuzuordnen und setzen grundlegende
Kenntnisse und Kompetenzen der empirischen Sozialforschung voraus. Während sich die psychologische
Diagnostik mit der systematischen Erfassung von Informationen beschäftigt, um daraus Entscheidungen und
Empfehlungen abzuleiten und zu begründen, dient die Evaluation der Überprüfung und Beurteilung der Wirk-
samkeit von Maßnahmen, Programmen, Schulungen oder Projekten. Beratung versteht sich zunehmend als
eigenständige Handlungsdisziplin, die Erkenntnisse verschiedener Fachgebiete integriert (z.B. Psychologie,
Psychotherapie, Medizin, Pädagogik, Sozialarbeit), vielfältige theoretische und methodische Ansätze bereit-
stellt und in unterschiedlichsten Anwendungskontexten – von der Einzelfallberatung über die Beratung von
Gruppen (z.B. Familien) bis hin zur Organisationsberatung – zum Tragen kommt.

Im Fernstudienangebot „Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung“ setzen Sie sich intensiv mit diesen The-
men auseinander. Es werden die zentralen theoretischen und methodischen Grundlagen psychologischer Diagnostik,
Evaluation und Beratung vermittelt und anwendungsorientiert und mit Bezug zur beruflichen Praxis vertieft. Durch
das Bearbeiten anwendungsspezifischer Fragestellungen und die Durchführung von Praxisprojekten werden die
vermittelten Theorien, Konzepte und Methoden selbstständig angewendet und praktisch eingeübt, so dass Sie diese
nach Abschluss des Studiums in der Praxis professionell und selbstständig einsetzen und bewerten können.

Der Studiengang ist als weiterbildendes Format konzipiert und richtet sich im Gegensatz zu allgemeinen Studien-
gängen der Psychologie an ein breit gefächertes Zielgruppenspektrum (z.B. Zwei-Fach-Bachelor, Psychologie,
Pädagogik, Soziale Arbeit, Kindheitswissenschaften, Lehramt, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften). Der Öffnung
des Studiengangs für unterschiedliche Fachrichtungen und Berufsgruppen liegt der Gedanke zugrunde, dass
viele Berufsfelder von multiprofessionellen Teams bearbeitet werden und Absolvent*innen diverser Fachrich-
tungen im beruflichen Alltag mit der Anforderung konfrontiert werden, Diagnostik, Evaluation und/oder Beratung
professionell zu gestalten und hier eine entsprechende Weiterbildung suchen. Während Studierende mit einem
nicht-psychologischen Hintergrund die in ihren Ursprungsdisziplinen erworbenen Fach- und Methodenkompe-
tenzen um die der psychologischen Diagnostik, Evaluation und Beratung erweitern, ermöglicht das Studienan-
gebot Studierenden mit psychologischen Vorkenntnissen eine Spezialisierung und spezifische methodenorien-
tierte Profilbildung. Gerne informieren wir Sie mit dem vorliegenden Studienführer über den Studiengang und
hoffen, Sie für dieses innovative Angebot begeistern zu können!

PROF. DR. DIANA HANKE-BOER


Fachliche Leitung des Studiengangs
8 HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG

ZIELE

Zielsetzung des weiterbildenden Fernstudiengangs „Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung“ ist
es, das fachliche Wissen sowie methodische Fundament zu vermitteln, damit die Studierenden nach Abschluss
ihres Studiums diagnostische, beratende und evaluative Prozesse in ihren jeweiligen Berufsfeldern selbstständig,
zielgerichtet und wissenschaftsorientiert gestalten sowie diagnostische und evaluative Befunde kritisch bewerten
und interpretieren können.

Die Studierenden kennen nach Abschluss ihres Studiums grundlegende Theorien, Konzepte und Methoden der
psychologischen Diagnostik, Evaluation und Beratung und sind in der Lage, diese mit ihren fachspezifischen
Vorkenntnissen zu verknüpfen und auf berufspraktische Fragestellungen anzuwenden. Sie werden dazu befähigt,
die Qualität und Einsatzmöglichkeiten von Verfahren der psychologischen Diagnostik, Evaluation und Beratung
kritisch zu hinterfragen und zu bewerten sowie sich in neue Erkenntnisse und Methoden einzuarbeiten, diese
zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Zudem erlangen sie Forschungskompetenz, d.h. sie können psycholo-
gische Forschungsansätze kritisch reflektieren sowie eigene Forschungsarbeiten entwickeln und durchführen.
Darüber hinaus werden im Rahmen des Studiums soziale und personale Kompetenzen gefördert, um in der
beruflichen Praxis ethisch verantwortungsvoll, kommunikationsstark und sozial kompetent gegenüber Klient*innen
und im Team zu agieren.

ZIELGRUPPEN

Der Studiengang richtet sich an Fachkräfte, die bereits (erste) Berufserfahrung in Handlungsfeldern mit Bezug
zur Diagnostik, Evaluation und/oder Beratung sammeln konnten, ihre Kompetenzen in diesen Bereichen ausbauen
möchten und/oder ein methodenorientiertes Profil anstreben.

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (z.B.
Zwei-Fach-Bachelor, Psychologie, Pädagogik, Soziale Arbeit, Kindheitswissenschaften, Lehramt, Soziologie,
Wirtschaftswissenschaften) sowie mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung nach Studienabschluss.
Darüber hinaus können unter bestimmten Voraussetzungen über eine Eignungsprüfung beruflich Qualifizierte
zugelassen werden.

ABSCHLUSS

Master of Science

AKKREDITIERUNG

Der Fernstudiengang Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung wurde im September 2021 durch
die Stiftung Akkreditierungsrat akkreditiert. Die Programmakkreditierung wurde von der Akkreditierungs-
agentur FIBAA begleitet.
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 9

BERUFLICHE PERSPEKTIVEN

Mit dem Studiengang erwerben Sie eine breite Expertise in psychologischer Diagnostik, Evaluation und Bera-
tung und ermöglichen sich ein spezifische methodenorientierte Profilbildung. Nach Abschluss des Studiums
können Sie …
• Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung kompetent anwenden, Studiendesigns ent-
werfen, durchführen und auswerten und dabei auch komplexe quantitative Auswertungen vornehmen.
• diagnostische Prozesse in der Praxis selbstständig gestalten sowie diagnostische Instrumente eigenstän-
dig konzipieren und methodisch optimieren.
• Evaluationen (z.B. von Programmen, Schulungen, Therapien) bewerten sowie selbstständig planen, me-
thodisch kompetent durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
• Gutachten im Hinblick auf ihre Qualität bewerten und Stellungnahmen, z.B. zur Eignungsdiagnostik, zu
Leistungsprofilen, zum Interaktionsverhalten und zu Beeinträchtigungsgraden fachlich korrekt planen
und anfertigen.
• Beratungssettings in unterschiedlichen Anwendungskontexten fachgerecht, kommunikativ kompetent und
klientenzentriert gestalten und dabei auch schwierige Beratungssituationen meistern.

Die beruflichen Perspektiven sind vielfältig und orientieren sich am jeweiligen individuellen Qualifikationsprofil.
Dies sind z.B. Berufsfelder im Rahmen von
• Bildung und Entwicklung: z.B. Bildungsinstitutionen, Schullaufbahn- und schulpsychologische Beratungs-
stellen, Institutionen der Frühförderung, Lernförderung und Lerntherapie, Hochbegabtenförderung;
• Organisations- und Personalentwicklung: z.B. Institutionen und Unternehmen, die sich mit Berufswahl-
und Berufseignungsberatung, Gestaltung von Personalauswahl- und Assessmentverfahren, Fach- und
Führungskräftecoaching, Begleitung von Organisationsentwicklungsprozessen, Gesundheitsmanagement,
Evaluation von Trainings- bzw. Schulungsmaßnahmen befassen;
• Beratung und Begleitung bei psychosozialen Problemlagen: z.B. in Erziehungs-, Partnerschafts- und Lebensbe-
ratungsstellen, psychosozialen Zentren für Geflüchtete, Sozialdiensten der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

Absolvent*innen mit einem ersten qualifizierten Studienabschluss in allgemeiner Psychologie stehen unter be-
stimmten Voraussetzungen weitere Arbeitsfelder offen, in denen Kompetenzen der psychologischen Diagnostik,
Evaluation und Beratung gefragt sind (z.B. im Rahmen der klinischen Psychologie, der Rechts- oder Verkehrs-
psychologie). Darüber hinaus qualifiziert der Abschluss Master of Science im Studiengang „Psychologische
Diagnostik, Evaluation und Beratung“ zur Planung und Durchführung komplexer Forschungsarbeiten und
eröffnet somit Beschäftigungsmöglichkeiten im Wissenschaftskontext und die Option zur Promotion.

HINWEIS: Der Abschluss des spezialisierten Weiterbildungsmasters „Psychologische Diagnostik, Evaluation und
Beratung“ berechtigt nicht zum Führen des Titels „Psycholog*in“, da es sich dabei um eine geschützte Berufs-
bezeichnung handelt, die in der Regel durch allgemeine konsekutive Psychologiestudiengänge erworben wird.
VEREINBARKEIT VON

STUDIUM
FAMILIE
BERUF
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 11

VEREINBARKEIT VON STUDIUM, FAMILIE UND BERUF

Die Fernstudienangebote des ZFUW ermöglichen beides: Die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit und den
nebenberuflichen Erwerb eines akademischen Abschlusses ohne Einkommensverlust. Sie selbst bestimmen
Ihren Lernort und Ihre Lernzeiten, egal ob Sie sich im Ausland aufhalten, häufig auf Reisen sind oder lieber
zu Hause lernen. Weitgehende räumliche Unabhängigkeit und zudem mehr zeitliche Flexibilität – Vorteile, die
sowohl für Berufstätige wie auch für häuslich Gebundene wie Eltern mit Kleinkindern oder Menschen mit
Mobilitätseinschränkungen von großer Bedeutung sind, sind daher wesentliche Bestandteile unseres Studien-
konzepts.

STUDIENKONZEPT

Der Universitätscampus des Fernstudiums ist Ihr Zuhause oder der Ort, an dem Sie sich gerade befinden. Das
Studium besteht aus einer Kombination von Phasen des angeleiteten Selbststudiums, Präsenzveranstaltungen
(virtuell oder vor Ort), die vor allem der Vertiefung des Lehrstoffes und der gegenseitigen Vernetzung dienen,
sowie einer Begleitung in Form von „student support“. Das gesamte Studium wird durch den Online-Campus
unterstützt.

Nahezu alles, was Sie für ein erfolgreiches Studium benötigen, wird Ihnen zur Verfügung gestellt. Die Erarbei-
tung der Lehr- und Lerninhalte erfolgt durch die Rezeption verschiedener Bildungsmedien. Dazu gehören
u. a. Studienbriefe oder Lehrbücher mit Studienleitfäden (Studyguides), die elektronisch auf der Lernplattform
bereitgestellt werden. Im Online-Campus stehen außerdem digital aufbereitete Lernmaterialien zur Verfügung
(z. B. Lehrvideos). Dort finden sich außerdem weiterführende Dokumente, Übungs- und Selbstkontrollaufgaben,
der Zugang zu Bibliotheken und Datenbanken, Literaturhinweise, Unterlagen zur Bearbeitung von Fallbeispielen
oder statistische Auswertungssoftware. Verschiedene Kommunikationstools wie Diskussionsforen und eine
integrierte Videokonferenzsoftware erleichtern den fachlichen Austausch der Studierenden untereinander und
mit den Lehrenden.

Als Fernstudierende bestimmen Sie Ihre Lernzeiten und Lernorte weitgehend selbst. Dieser Zugewinn an
persönlicher Unabhängigkeit ist mit der Anforderung verbunden, den Lernprozess stärker selbst zu planen
und zu strukturieren. Ein erfolgreiches Fernstudium setzt daher die Fähigkeit zur Selbstorganisation und
Selbstdisziplin voraus.

ARBEITSAUFWAND UND STUDIENDAUER

Der Studiengang „Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung“ ist berufsbegleitend konzipiert. Die
Regelstudienzeit beträgt - einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Masterarbeit - fünf Semester. Pro
Semester werden jeweils drei Module belegt.

Für das Studium ist je nach Vorbildung und persönlichen Voraussetzungen ein wöchentlicher Arbeitsaufwand
von ca. 15-20 Stunden einzuplanen.
12 HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG

PRÄSENZVERANSTALTUNGEN

Das Grundkonzept des Fernstudiums ist das angeleitete Selbststudium. Während des laufenden Semesters
steht die weitgehend selbständige Erschließung der Lernmaterialien im Vordergrund, die bei Bedarf u.a. durch
Online-Sprechstunden begleitet und unterstützt wird. In den Präsenzveranstaltungen werden Vorlesungen,
Tutorien, Übungen oder Gruppenarbeiten angeboten. Ziel der Präsenzveranstaltungen ist

• die Vertiefung und Festigung wichtiger Lerninhalte,


• die Vermittlung zusätzlicher Studieninhalte,
• die Diskussion fachlicher Themen,
• der persönliche Kontakt zu Dozent*innen und Kommiliton*innen,
• der Erfahrungsaustausch untereinander.

Die begleitenden Präsenzangebote werden überwiegend virtuell durchgeführt (an Samstagen oder Abend-
terminen). Die vor Ort am Campus Koblenz am Ende eines Semesters stattfindenden Präsenzveranstaltungen
finden am Wochenende statt.

Die Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist grundsätzlich freiwillig. Da es sich gezeigt hat, dass die Teil-
nahme an den Veranstaltungen wesentlich zum Studienerfolg beiträgt, wird diese nachdrücklich empfohlen.

CREDIT POINTS UND LEISTUNGSNACHWEISE

Für die studentische Arbeitsbelastung werden Leistungspunkte (ECTS) oder Credits vergeben. Ein Credit
Point entspricht einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden (Workload). Der Studiengang „Psychologische Diagnostik,
Evaluation und Beratung“ hat einen Gesamtarbeitsaufwand von 90 ECTS-Punkten (inkl. Masterarbeit).

Studierende, die über einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im Umfang von 180 ECTS-
Punkten verfügen, können sich eine Berufstätigkeit im Umfang von 30 ECTS-Punkten anrechnen lassen, so
dass die Gesamtsumme aus Bachelor (Erststudium) und Master (weiterführendes Studium) 300 ECTS-Punkte
beträgt. Die Berufstätigkeit muss für den gewählten Studiengang einschlägig relevant sein und mindestens ein
Jahr lang nach dem ersten Studienabschluss ausgeübt worden sein.

Die Prüfungen gliedern sich in studienbegleitende Modulprüfungen und die Abschlussarbeit (Master-Thesis).
Die Module des Studiengangs sind thematisch abgeschlossene Einheiten, die innerhalb eines Semesters bear-
beitet werden. Jedes Modul besteht aus semesterbegleitenden Studienleistungen (z.B. Kontrollaufgaben) und
einer abschließenden Modulprüfung (z.B. Klausur, Hausarbeit, Einsendeaufgaben, Portfolio oder Projektar-
beit). Die Ergebnisse der Modulprüfungen gehen in die Gesamtnote ein.

Klausuren können auf dem Campus in Koblenz oder als Online-Klausur von jedem beliebigen Ort aus geschrie-
ben werden. Alle anderen schriftlichen Prüfungsformen werden semesterbegleitend zu Hause erarbeitet.
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 13

Nach Abschluss aller Modulprüfungen ist eine Masterarbeit (Master-Thesis) anzufertigen. Diese kann an den
Instituten der Universität Koblenz, aber auch an externen Hochschulen und Forschungseinrichtungen oder in
Kooperation mit Einrichtungen oder Unternehmen erstellt werden.

Die Abschlussnote des Masterstudiengangs errechnet sich anteilig aus Modulnoten und Masterarbeitsnote.
Eine das gesamte Studium umfassende Abschlussprüfung am Ende des Studiums gibt es nicht.

ANERKENNUNG VON STUDIENLEISTUNGEN

Studien- und Prüfungsleistungen aus anderen Studiengängen können auf Antrag anerkannt werden, wenn sie
im Hinblick auf Inhalt, (zeitlichen) Umfang und Anforderungen denjenigen des Weiterbildenden Fernstudien-
gangs „Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung“ an der Universität Koblenz entsprechen. Werden
Teile des Studiums aufgrund früher bereits erbrachter Leistungen anerkannt, entfällt für das betreffende Modul
die Bearbeitung der Studien- und Prüfungsleistungen. Ein Antrag auf Anerkennung von Studienleistungen
erhalten Sie nach Immatrikulation in den Studiengang.
14 HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG

STUDIEN
INHALTE
UND
STUDIEN
VERLAUF
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 15

STUDIENINHALTE UND STUDIENVERLAUF

STUDIENINHALTE

Der Studiengang ist vollständig modular aufgebaut und gliedert sich in vier Studienbereiche. Insgesamt umfasst
das Studium 12 Module sowie die abschließende Masterarbeit. Die Studienbereiche bestehen aus je 3 Modulen
und beinhalten jeweils Grundlagen- sowie anwendungs- bzw. praxisbezogene Module, in denen die vermittelten
Fachinhalte und Methoden an konkreten Beispielen und mit Bezug zur beruflichen Praxis eingeübt und praktisch
erprobt werden.

METHODEN UND DATENANALYSE

MODUL 01 Wissenschaftstheorie und Forschungsmethoden 6 ECTS

MODUL 02 Quantitative und qualitative Datenanalyse 6 ECTS

MODUL 03 Multivariate Verfahren 6 ECTS

DIAGNOSTIK

MODUL 04 Psychologische Diagnostik 6 ECTS

MODUL 05 Diagnostik in Anwendungskontexten 6 ECTS

MODUL 06 Praxisprojekt Psychologische Diagnostik 6 ECTS

BERATUNG

MODUL 07 Grundlagen und Grundkonzepte der Beratung 6 ECTS

MODUL 08 Beratungspraxis, Beratungsmethoden und Beratungsformate 6 ECTS

MODUL 09 Vertiefung spezifischer Beratungskontexte/Anwendungsfelder von Beratung* 6 ECTS


• Beratung in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit
• Umgang mit Diversität/Interkulturalität in Beratungskontexten
• Umgang mit ausgewählten klinischen Störungsbildern in Beratungskontexten
• Personalberatung und Beratung von Organisationen

EVALUATION

MODUL 10 Evaluation 6 ECTS

MODUL 11 Wissenschaftliche Bewertung von Sachverhalten 6 ECTS

MODUL 12 Praxisprojekt Evaluation 6 ECTS

MASTERARBEIT 18 ECTS

* Es werden 2 Lerneinheiten ausgewählt


16 HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG

Im Studienbereich Methoden und Datenanalyse werden, ggf. aufbauend auf bereits vorhandenen Grundkennt-
nissen der empirischen Sozialforschung, das Wissenschaftsverständnis und methodische Vorgehen der
Psychologie vermittelt (Modul 1). Es werden konkrete Forschungsmethoden gelehrt, sodass Sie in die Lage
versetzt werden, Studiendesigns zu entwerfen und vorliegende Designs bzgl. ihrer Qualität zu beurteilen.
Zudem beschäftigen Sie sich mit der Auswertung quantitativer und qualitativer Daten (Modul 2) und erwerben
zentrale statistische Grundkenntnisse (deskriptive und Inferenzstatistik) sowie Kenntnisse zur Anwendung
qualitativer Erhebungs- und Analyseverfahren. In einem Vertiefungsmodul (Modul 3) wird der Fokus auf kom-
plexere quantitative Auswertungsmethoden gelegt. Sie lernen ausgewählte multivariate Auswertungsmethoden
kennen und vertiefen ein selbstgewähltes Verfahren an einer beispielhaften Fragestellung.

Im Studienbereich Diagnostik werden theoretische und methodische Grundlagen der psychologischen


Diagnostik vermittelt (Modul 4), so z.B. die klassische Testtheorie und die probabilistische Item-Response-
Theorie sowie auf diesen Theorien aufgebaute psychologische Testverfahren. Darüber hinaus erwerben Sie
Kenntnisse in Anwendungsbereichen der psychologischen Diagnostik (Modul 5) und beschäftigen sich mit
deren Planung, Anwendung und Auswertung. Im Rahmen eines Praxismoduls (Modul 6) bekommen Sie die
Gelegenheit – ggf. mit Bezug zur beruflichen Praxis – ein eigenes Projekt der psychologischen Diagnostik zu
planen und durchzuführen.

Im Studienbereich Beratung werden Grundlagen und Grundkonzepte der Beratung (Modul 7) sowie diverse
Beratungsmethoden und spezielle Beratungsformate (Modul 8), einschließlich ihrer Einsatzmöglichkeiten,
Stärken und Grenzen, vermittelt. Zudem setzen Sie sich mit kommunikativen Grundhaltungen und Techniken
der Gesprächsführung auseinander und üben diese praktisch ein (z.B. durch Übungen und Rollenspiele).
Darüber hinaus erhalten Sie die Möglichkeit der Vertiefung spezieller Beratungskontexte bzw. Anwendungsfelder
von Beratung (Modul 9) in Form von Wahlpflicht-Kurseinheiten (2 aus 4), um so ihr individuelles Profil weiter
auszubauen und zu schärfen. In diesem Zusammenhang setzen Sie sich auch mit Krisen- und Gefahrensituationen
bzw. einer möglicherweise auftretenden Reaktanz bzw. Beratungsresistenz auseinander. Folgende Kursein-
heiten können gewählt werden: (a) Beratung in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit, (b) Umgang mit
Diversität/Interkulturalität in Beratungskontexten, (c) Umgang mit ausgewählten klinischen Störungsbildern in
Beratungskontexten, (d) Personalberatung und Beratung von Organisationen.

Im Studienbereich Evaluation werden zum einen theoretische und methodische Grundlagen der Evaluation
vermittelt (Modul 10). Zum anderen beschäftigen Sie sich mit der wissenschaftlichen Bewertung von Sachver-
halten (Modul 11), indem Sie Qualitätsmerkmale, Einsatzbereiche und den Prozess psychologischer Stellung-
nahmen/Begutachtung kennenlernen. Im Rahmen eines Praxismoduls (Modul 12) erhalten Sie die Möglichkeit,
entweder ein eigenes Evaluationsprojekt für einen konkreten Anwendungskontext zu planen und durchzuführen
oder im Rahmen einer Fallstudie eine Stellungnahme zu einem Bereich der Arbeits- und Organisations-, Sozial-
oder Entwicklungspsychologie zu analysieren und zu bewerten.

In der abschließenden Masterarbeit, die in einem Zeitraum von in der Regel sechs Monaten Dauer verfasst wird,
zeigen Sie, dass Sie in der Lage sind ein Thema oder ein Projekt der Diagnostik, Evaluation oder Beratung selbst-
ständig innerhalb begrenzter Zeit vor dem Hintergrund theoretischer Erkenntnisse des Studiums sowie mit
Hilfe wissenschaftlicher Methoden zu erarbeiten, wissenschaftlich fundiert zu reflektieren und die Ergebnisse
sachgerecht darzustellen.
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 17

STUDIENVERLAUFSPLAN

Das Curriculum des Studiengangs umfasst einschließlich der Masterarbeit 90 ECTS-Leistungspunkte, die in
einer Regelstudienzeit von fünf Semestern absolviert werden.

Um das Studium den beruflichen und persönlichen Bedürfnissen anpassen zu können, sind Beurlaubungen in
Phasen mit stärkerer beruflicher oder privater Belastung auf Antrag möglich. Beachten Sie hierbei jedoch, dass
nicht alle Module in jedem Semester angeboten werden, sodass sich die Studiendauer ggf. verlängert.

EXEMPLARISCHER STUDIENVERLAUFSPLAN

STUDIENBEREICH METHODEN UND DATENANALYSE 1. 2. 3. 4. 5.


MODUL 01 Wissenschaftstheorie und Forschungsmethoden 6 ECTS

MODUL 02 Quantitative und qualitative Datenanalyse 6 ECTS

MODUL 03 Multivariate Verfahren 6 ECTS

STUDIENBEREICH DIAGNOSTIK
MODUL 04 Psychologische Diagnostik 6 ECTS

MODUL 05 Diagnostik in Anwendungskontexten 6 ECTS

MODUL 06 Praxisprojekt Psychologische Diagnostik 6 ECTS

STUDIENBEREICH BERATUNG
MODUL 07 Grundlagen und Grundkonzepte der Beratung 6 ECTS

Beratungspraxis, Beratungsmethoden und


MODUL 08 6 ECTS
Beratungsformate
Vertiefung spezifischer Beratungskontexte/
MODUL 09 6 ECTS
Anwendungsfelder von Beratung

STUDIENBEREICH EVALUATION
MODUL 10 Evaluation 6 ECTS

MODUL 11 Wissenschaftliche Bewertung von Sachverhalten 6 ECTS

MODUL 12 Praxisprojekt Evaluation 6 ECTS

MASTERARBEIT 18 ECTS

18 ECTS 18 ECTS 18 ECTS 18 ECTS 18 ECTS


ZULAS-
18 HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG

SUNGS-
VORAUS-
SETZUN-
GEN >>>>
UNG
ER-
E-
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 19

ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN UND BEWERBUNG

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN

Die Zugangsvoraussetzungen für das Master-Studium „Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung“
unterscheiden sich für Bewerber*innen mit und ohne einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss.

Für Bewerber*innen mit erstem Hochschulabschluss gelten folgende Zulassungsvoraussetzungen:

• ein mindestens sechssemestriges Studium mit mindestens 180 Leistungspunkten


(Bachelor, Diplom, Magister, Staatsexamen etc.)
und

>
• eine mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit im Anschluss an das Erststudium.

Bewerber*innen ohne ersten Hochschulabschluss müssen eine Eignungsprüfung ablegen. Sie können zur
Eignungsprüfung zugelassen werden, wenn Sie

• über die (Fach-)Hochschulreife verfügen oder eine berufliche Ausbildung mit einem Gesamtnotendurch-
schnitt von mindestens 2,5 absolviert haben oder eine berufliche Weiterqualifikation durch eine Meister-
prüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgeschlossen haben
und
• eine mindestens dreijährige einschlägige berufliche Tätigkeit im Anschluss an (Fach-)Hochschulreife,
berufliche Ausbildung bzw. Meisterprüfung nachweisen können.

Die Eignungsprüfung umfasst eine schriftliche Leistungsfeststellung, die in eine vierwöchige netzbasierte
Lehr-Lern-Veranstaltung eingebettet ist. Ziel der Leistungsüberprüfung ist insbesondere die Feststellung der
theoretischen und methodischen Kenntnisse zum wissenschaftlichen Arbeiten und die fachliche Eignung der
Bewerber*innen.

BEWERBUNG

Die Einschreibung in den Studiengang findet in der Regel zum Wintersemester eines jeden Jahres statt. Studien-
beginn ist jeweils der 01. Oktober. Zur Einschreibung bedarf es einer Antragsstellung auf dem Online-Bewer-
bungsportal der Universität Koblenz. Die Bewerbungsfrist zur Einschreibung beginnt am 15. Mai und endet am
15. September.

Der Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung ist bis zum 15. Juli eines jeden Jahres zu stellen. Die Antrag-
stellung erfolgt ebenfalls über das Bewerbungsportal.
F Ö R D E R
MÖGLICH
K O S T E N

K E I T E N
20 HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG

UND
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KOSTEN UND FÖRDERMÖGLICHKEITEN

STUDIENGEBÜHREN

Die Kosten für den Studiengang betragen 1.250,- EURO je Semester (Dauer: 5 Semester). Die Lehrmaterialen
stehen in digitaler Form zur Verfügung.

Für die Einschreibung an der Hochschule wird zusätzlich ein Sozialbeitrag in Höhe von gegenwärtig 89,- EURO
pro Semester erhoben.

Für die Betreuung und Begutachtung der Masterarbeit wird nach Abgabe der Arbeit ein einmaliger Betrag in
Höhe von 800,- EURO fällig.

Bitte berücksichtigen Sie, dass Fahrten zu den Präsenzphasen vor Ort sowie Kosten für Unterkunft und Ver-
pflegung während der Präsenzphasen sowie die Anschaffung von zusätzlichen Lernmaterialien nicht in den
Studiengebühren enthalten sind.

FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Im Rahmen Ihrer Einkommenssteuererklärung können Sie Kosten, die Ihnen für Ihre berufliche Weiterbildung
entstehen, steuerlich absetzen.

Darüber hinaus informiert die Datenbank [Link] über die Hilfestellungen von Bund und
Ländern bei der Finanzierung beruflicher Weiterbildung.

Weitere Informationen zur Förderung findet man unter „Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiter-
bildung und Fernstudium e.V“.
[Link]
AUT
22 HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG

OR *

N
NN
E
T
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AUTOR*INNEN

DR. HENNING BILHUBER PROF. DR. HACI-HALIL USLUCAN


Selbstständiger Berater, Trainer und Dozent Universität Duisburg-Essen

DR. SUSANNE BÜCKER LEA-CHRISTIN WICKORD, [Link].


Ruhr-Universität Bochum Universität Koblenz

DR. SONJA ENDERS u.a.


Privatpraxis Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Koblenz

PROF. DR. DIANA HANKE-BOER


Universität Koblenz

DR. MICHAELA HEINECKE-MÜLLER


Universität Koblenz

DOREEN JOBST, [Link].


Familienpsychologische Praxis Koblenz

DR. CORDULA JÜCHSER


Familienpsychologische Praxis Koblenz

DR. ANTJE KRÄMER-STÜRZL


[Link]

DR. ANNA MAAS


MVZ Karacaoglan GbR Köln, Praxis für Psychoanalyse
und Psychotherapie

SARAH MÖCKLINGHOFF, [Link].


Universität Koblenz

LISA MÖNIKES, [Link].


Median Zentrum für Verhaltensmedizin Bad Pyrmont

PROF. DR. EVA NEIDHARDT


Universität Koblenz

DR. THOMAS PETZEL


Lehrbeauftragter, u.a. Universität Koblenz

DR. MELANIE POHL


Universität Koblenz

PROF. DR. CLAUDIA QUAISER-POHL


Universität Koblenz

DR. MARTINA RAHE


Universität Koblenz

OLGA RAPOPORT, [Link].


Universität Koblenz

DR. VERA RUTHSATZ


Universität Koblenz
DIE
N
I
ER
SI
T
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DIE UNIVERSITÄT

Die Universität Koblenz ist eine der jüngsten Universitäten Deutschlands – und fußt gleichzeitig auf einer langen
akademischen Tradition. Vier Profilbereiche sind hier auf einzigartige Weise miteinander verbunden: „Bildung“,
„Informatik“, „Kultur und Vermittlung“ sowie „Material und Umwelt“. Sie geben auch wichtige Impulse für die

R
Lehrkräftebildung, die an der Universität eine zentrale Rolle einnimmt.

Eine fächerübergreifende Zusammenarbeit und kurze Wege auf dem Campus prägen den Universitätsalltag.
Sie ermöglichen gelebte Interdisziplinarität und kontinuierliche Innovationen in der Wissenschaft. Ihren rund
9400 Studierenden bietet die Universität Koblenz ein qualitativ hochwertiges und breites Studienangebot. Sie
versteht sich als Impulsgeberin in der Entwicklung einer lebendigen Wirtschafts- und Wissenschaftsregion und
ist zugleich international sichtbar und vernetzt.

Der Claim der Universität lautet „weiter:denken“. Darin spiegeln sich der Ansporn und der Anspruch aller Mit-
glieder der Universität, Gewohntes und Bekanntes immer wieder zu hinterfragen, um zu neuen Erkenntnissen
zu gelangen. Dafür bietet die Universität ihren Angehörigen den notwendigen Freiraum, damit sie Studium,
Lehre und Forschung weiterentwickeln und beim Ideen-, Wissens- und Technologietransfer neue Wege gehen
können.
K
ON
T A K T
&
A N S P R E C H
P A R T N E R*I N N E N
HUMANWISSENSCHAFTEN > WEITERBILDENDER FERNSTUDIENGANG > PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK, EVALUATION UND BERATUNG 27

KONTAKT UND ANSPRECHPARTNER*INNEN

Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW)


Postfach 20 16 02
56016 Koblenz
Telefon: +49 (0) 261 – 287 15 00
Internet: www. [Link]

BESUCHERANSCHRIFT:
Universität Koblenz
Emil-Schüller-Straße 8
56068 Koblenz

STUDIENGANGSKOORDINATION

Susanne Weis (Dipl.-Soz., M.A.)


Telefon: +49 (0) 261 – 287 15 06
weis@[Link]

FACHLICHE LEITUNG

Prof. Dr. Diana Hanke-Boer


boer@[Link]
[Link] 23-05

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