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Plug-In Reference de

Das Dokument ist eine PlugIn-Referenz von Steinberg Media Technologies GmbH, die verschiedene Effekt-PlugIns und VST-Instrumente beschreibt, einschließlich ihrer Funktionen und Einstellungen. Es enthält Informationen über die Kompatibilität mit VST 3 und Lizenzbedingungen sowie eine detaillierte Beschreibung der Delay-PlugIns und deren Parameter. Die PDF ist für Screenreader optimiert, jedoch aufgrund der Bildkomplexität ohne alternative Bildbeschreibungen.

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Das Dokument ist eine PlugIn-Referenz von Steinberg Media Technologies GmbH, die verschiedene Effekt-PlugIns und VST-Instrumente beschreibt, einschließlich ihrer Funktionen und Einstellungen. Es enthält Informationen über die Kompatibilität mit VST 3 und Lizenzbedingungen sowie eine detaillierte Beschreibung der Delay-PlugIns und deren Parameter. Die PDF ist für Screenreader optimiert, jedoch aufgrund der Bildkomplexität ohne alternative Bildbeschreibungen.

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PlugIn-Referenz

Cristina Bachmann, Heiko Bischoff, Christina Kaboth, Insa Mingers, Matthias Obrecht,
Sabine Pfeifer, Kevin Quarshie, Benjamin Schütte
Übersetzer: Ronald Bias
Diese PDF wurde für die Verwendung von Screenreader-Software optimiert. Beachten Sie,
dass es aufgrund der Komplexität und großen Anzahl von Bildern in diesem Dokument nicht
möglich ist, alternative Bildbeschreibungen einzufügen.
Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne Vorankündigung geändert
werden und stellen keine Verpflichtung seitens der Steinberg Media Technologies GmbH
dar. Die hier beschriebene Software wird unter einer Lizenzvereinbarung zur Verfügung
gestellt und darf ausschließlich nach Maßgabe der Bedingungen der Vereinbarung
(Sicherheitskopie) kopiert werden. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis durch die
Steinberg Media Technologies GmbH darf kein Teil dieses Handbuchs für irgendwelche
Zwecke oder in irgendeiner Form mit irgendwelchen Mitteln reproduziert oder übertragen
werden. Registrierte Lizenznehmer des Produkts dürfen eine Kopie dieses Dokuments zur
persönlichen Nutzung ausdrucken.
Alle Produkt- und Firmennamen sind ™ oder ® Marken der entsprechenden Firmen. Weitere
Informationen hierzu finden Sie auf der Steinberg-Website unter
[Link]/trademarks.
© Steinberg Media Technologies GmbH, 2015.
Alle Rechte vorbehalten.
Inhaltsverzeichnis

4 Mitgelieferte Effekt-PlugIns 212 Mitgelieferte VST-Instrumente


4 Delay-PlugIns 212 Groove Agent SE
11 Distortion-PlugIns 212 HALion Sonic SE
41 Dynamics-PlugIns 212 LoopMash
68 EQ-PlugIns 229 Mystic
81 Filter-PlugIns 246 Padshop
90 Mastering-PlugIns 246 Prologue
91 Modulation-PlugIns 266 Retrologue
109 Weitere PlugIns 266 Spector
111 Pitch-Shift-PlugIns 282 Diagramme
116 Reverb-PlugIns
136 Spatial- und Panner-PlugIns
149 Surround-PlugIns
160 Tools-PlugIns
170 MIDI-Effekte
170 Arpache 5
172 Arpache SX
175 Auto LFO
177 Beat Designer
186 Chorder
191 Compressor
192 Context Gate
194 Density
195 MIDI Control
195 MIDI Echo
198 MIDI Modifiers
198 MIDI Monitor
200 Micro Tuner
200 Note To CC
201 Quantizer
202 StepDesigner
207 Track Control
210 Transformer

3
Mitgelieferte Effekt-PlugIns

Die mitgelieferten Effekt-PlugIns sind verschiedenen Kategorien zugeordnet. Diese


Zuordnung wurde auch für dieses Kapitel übernommen, d. h., die PlugIns der
verschiedenen Kategorien werden in eigenen Abschnitten beschrieben.

HINWEIS
Die meisten der mitgelieferten Effekte sind mit VST 3 kompatibel. Weitere
Informationen hierzu finden Sie im Benutzerhandbuch.

Delay-PlugIns

ModMachine
ModMachine verbindet die Modulation von Verzögerung und
Filterfrequenz/-resonanz und liefert so viele interessante Modulationseffekte. Das
PlugIn bietet außerdem einen Drive-Parameter für Verzerrungseffekte.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X X –

4
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Delay-PlugIns

Delay
Wenn die Synchronisation zum Tempo aktiviert ist, stellen Sie mit diesem
Parameter den Notenwert für den Delay ein. Wenn die Synchronisation zum
Tempo deaktiviert ist, können Sie über den Drehregler die Verzögerung in
Millisekunden festlegen.
Delay – Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für den Delay-Parameter.
Rate
Wenn die Sync-Option aktiviert ist, können Sie hier einen Notenwert (1/1 bis
1/32, gerade, triolisch oder punktiert) für die Temposynchronisation des
Effekts einstellen.
Wenn die Temposynchronisation deaktiviert ist, können Sie die
Modulationsgeschwindigkeit frei mit dem Rate-Regler einstellen.
Rate – Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für den Rate-Parameter.
Width
Bestimmt den Grad der Verzögerungsmodulation des Delay-Effekts. So
können Sie Chorus- oder Vibrato-Effekte erzeugen.
Feedback
Bestimmt die Anzahl der Delay-Wiederholungen.
Drive
Fügt Verzerrung zur Feedback-Schleife hinzu. Je länger das Feedback, desto
mehr werden die Delay-Wiederholungen verzerrt.

5
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Delay-PlugIns

Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.
Nudge
Wenn Sie auf diesen Schalter klicken, wird das Audio-Eingangssignal für
einen Moment beschleunigt, wie mit dem Nudge-Befehl von analogen
Bandmaschinen.
Signalpfad-Anzeige und Filter-Position
Das Filter kann entweder vor die Feedback-Schleife des Delays gesetzt
werden oder in die Effektausgabe (nach den Parametern Drive und
Feedback). Um zwischen den Parametern Loop und Output umzuschalten,
klicken Sie in den Filter-Bereich oder in das Position-Feld unten rechts in der
Anzeige.
Filtertyp (in der Anzeige)
Hier können Sie einen Filtertyp auswählen. Sie können zwischen einem
Tiefpassfilter (low-pass), einem Bandpassfilter (band-pass) und einem
Hochpassfilter (high-pass) wählen.

Filterfrequenz für die LFO-Modulation

Freq
Legt die Frequenz für das Öffnen und Schließen des Filters fest. Dieser
Parameter ist nur verfügbar, wenn die Temposynchronisation für den
Speed-Parameter deaktiviert und der Parameter auf 0 gesetzt ist.
Speed
Legt die Geschwindigkeit der LFO-Filterfrequenz-Modulation fest. Wenn die
Synchronisation zum Tempo aktiviert ist, stellen Sie mit diesem Parameter den
Notenwert für die Temposynchronisation der Modulation mit der
Host-Anwendung ein.
Wenn die Temposynchronisation deaktiviert ist, können Sie die
Geschwindigkeit frei mit dem Speed-Regler einstellen.
Speed – Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für den Speed-Parameter.
Range Lo/Hi
Legen den Umfang der Filterfrequenz-Modulation fest. Sowohl positive (z. B.
ein Lo von 50 und ein Hi von 100) als auch negative Bereiche (z. B. ein Lo von
100 und ein Hi von 50) können angegeben werden. Wenn die
Synchronisation zum Tempo deaktiviert ist und der Speed-Parameter auf Null
gesetzt ist, sind diese Parameter inaktiv und die Filterfrequenz wird
stattdessen mit dem Freq-Parameter gesteuert.

6
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Delay-PlugIns

Spatial
Fügt einen Versatz zwischen den Kanälen ein, um einen
Stereo-Panoramaeffekt bei der Filterfrequenz-Modulation zu erzeugen.
Drehen Sie den Regler im Uhrzeigersinn, um den Stereoeffekt zu verstärken.

Filter-Resonanz für die LFO-Modulation

Q-Factor
Bestimmt die Filterresonanz. Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn die
Sync-Option für die LFO-Filterresonanz deaktiviert und der
Speed-Parameter auf 0 gesetzt ist. Wenn die Temposynchronisation aktiviert
ist, wird die Resonanz mit den Parameter Speed und Range gesteuert.
Speed
Legt die Geschwindigkeit der LFO-Filterresonanz-Modulation fest. Wenn die
Synchronisation zum Tempo aktiviert ist, stellen Sie mit diesem Parameter den
Notenwert für die Temposynchronisation der Modulation ein.
Wenn die Temposynchronisation deaktiviert ist, können Sie die
Geschwindigkeit frei mit dem Speed-Regler einstellen.
Speed – Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für den Speed-Parameter.
Range Lo/Hi
Legen den Umfang der Filterresonanz-Modulation fest. Sowohl positive (z. B.
ein Lo von 50 und ein Hi von 100) als auch negative Bereiche (z. B. ein Lo von
100 und ein Hi von 50) können angegeben werden. Wenn die
Synchronisation zum Tempo deaktiviert ist und der Speed-Parameter auf Null
gesetzt ist, sind diese Parameter inaktiv und die Filterresonanz wird
stattdessen mit dem Parameter Q-Factor gesteuert.
Spatial
Fügt einen Versatz zwischen den Kanälen ein, um einen
Stereo-Panoramaeffekt bei der Filterresonanz-Modulation zu erzeugen.
Drehen Sie den Regler im Uhrzeigersinn, um den Stereoeffekt zu verstärken.

MonoDelay
Dieser Mono-Effekt erzeugt eine Verzögerung, die Sie entweder tempobezogen
einstellen oder deren Verzögerungszeit Sie frei wählen können.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in X X X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

7
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Delay-PlugIns

Delay
Wenn die Synchronisation zum Tempo aktiviert ist, stellen Sie mit diesem
Parameter den Notenwert für den Delay ein. Wenn die Synchronisation zum
Tempo deaktiviert ist, können Sie über den Drehregler die Verzögerung in
Millisekunden festlegen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Feedback
Bestimmt die Anzahl der Delay-Wiederholungen.
Filter Lo
Beeinflusst die Feedback-Schleife des Effektsignals und ermöglicht es Ihnen,
tiefe Frequenzen abzuschwächen. Der Schalter darunter aktiviert/deaktiviert
das Filter.
Filter Hi
Beeinflusst die Feedback-Schleife des Effektsignals und ermöglicht es Ihnen,
hohe Frequenzen abzuschwächen. Der Schalter darunter aktiviert/deaktiviert
das Filter.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann die Verzögerung auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, werden die
Verzögerungswiederholungen stummgeschaltet. Wenn das Signal unter den
Schwellenwert sinkt, sind die Verzögerungswiederholungen wieder hörbar. Für eine
Beschreibung zum Einrichten eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das
Benutzerhandbuch.

8
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Delay-PlugIns

PingPongDelay
Mit diesem Stereoeffekt sind die Wiederholungen des Signals abwechselnd im
linken und im rechten Kanal zu hören. Sie können den Effekt entweder
tempobezogen einstellen oder die Verzögerungszeit frei wählen.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Delay
Wenn die Synchronisation zum Tempo aktiviert ist, stellen Sie mit diesem
Parameter den Notenwert für den Delay ein. Wenn die Synchronisation zum
Tempo deaktiviert ist, können Sie über den Drehregler die Verzögerung in
Millisekunden festlegen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Feedback
Bestimmt die Anzahl der Delay-Wiederholungen.
Filter Lo
Beeinflusst die Feedback-Schleife des Effektsignals und ermöglicht es Ihnen,
tiefe Frequenzen abzuschwächen. Der Schalter darunter aktiviert/deaktiviert
das Filter.
Filter Hi
Beeinflusst die Feedback-Schleife des Effektsignals und ermöglicht es Ihnen,
hohe Frequenzen abzuschwächen. Der Schalter darunter aktiviert/deaktiviert
das Filter.
Spatial
Stellt die Stereobildbreite für die Wiederholungen links/rechts ein. Drehen
Sie den Regler im Uhrzeigersinn, um den Stereoeffekt zu verstärken.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.

9
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Delay-PlugIns

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann die Verzögerung auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, werden die
Verzögerungswiederholungen stummgeschaltet. Wenn das Signal unter den
Schwellenwert sinkt, sind die Verzögerungswiederholungen wieder hörbar. Für eine
Beschreibung zum Einrichten eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das
Benutzerhandbuch.

StereoDelay
StereoDelay erzeugt zwei separate Verzögerungen, die Sie entweder
tempobezogen einstellen oder deren Verzögerungszeit Sie frei wählen können.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Delay
Wenn die Synchronisation zum Tempo aktiviert ist, stellen Sie mit diesem
Parameter den Notenwert für den Delay ein. Wenn die Synchronisation zum
Tempo deaktiviert ist, können Sie über den Drehregler die Verzögerung in
Millisekunden festlegen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für den jeweiligen
Delay-Parameter.
Feedback
Bestimmt die Anzahl der Wiederholungen für die Verzögerung.
Filter Lo
Beeinflusst die Feedback-Schleife des Effektsignals und ermöglicht es Ihnen,
tiefe Frequenzen abzuschwächen. Der Schalter darunter aktiviert/deaktiviert
das Filter.
Filter Hi
Beeinflusst die Feedback-Schleife des Effektsignals und ermöglicht es Ihnen,
hohe Frequenzen abzuschwächen. Der Schalter darunter aktiviert/deaktiviert
das Filter.

10
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Pan
Bestimmen die Stereoposition für den jeweiligen Delay.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann die Verzögerung auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, werden die
Verzögerungswiederholungen stummgeschaltet. Wenn das Signal unter den
Schwellenwert sinkt, sind die Verzögerungswiederholungen wieder hörbar. Für eine
Beschreibung zum Einrichten eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das
Benutzerhandbuch.

Distortion-PlugIns

AmpSimulator
AmpSimulator ist ein Verzerrereffekt, der den Klang verschiedener Kombinationen
von Gitarrenverstärkern und Lautsprecherboxen emuliert. Er bietet eine
breitgefächerte Auswahl an Verstärkern und Lautsprechern.

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Enthalten in X X X X X X –

11
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Amplifier-Einblendmenü
Klicken Sie oben im AmpSimulator auf den Namen des Verstärkermodells, um
das Einblendmenü mit den verfügbaren Verstärkern zu öffnen. Wählen Sie
einen Verstärker aus. Wenn Sie keinen Verstärker auswählen möchten,
wählen Sie No Amp.
Drive
Stellt den Grad der Verzerrung des Verstärkers ein.
Bass
Klangregelung für tiefe Frequenzen.
Middle
Klangregelung für mittlere Frequenzen.
Treble
Klangregelung für hohe Frequenzen.
Presence
Verstärkt oder dämpft die höheren Frequenzen.
Volume
Stellt die Gesamtlautstärke ein.
Cabinet-Einblendmenü
Klicken Sie oben im AmpSimulator auf den Namen des Lautsprechers, um
das Einblendmenü zu öffnen. Wählen Sie einen Lautsprecher. Wenn Sie kein
Lautsprechermodell auswählen möchten, wählen Sie No Speaker.
Damping Hi/Lo
Dies ist die Klangregelung für die Lautsprechereinstellung. Klicken Sie auf die
Werte, um diese zu bearbeiten, und bestätigen Sie Ihre Änderungen mit der
[Enter]-Taste.

BitCrusher
Wenn Sie LoFi-Sound mögen, ist der BitCrusher genau der richtige Effekt für Sie.
Mit dem BitCrusher können Sie die Bit-Auflösung des eingehenden Audiosignals
verringern, um einen raueren, verzerrten Sound zu erhalten. Sie können z. B. ein
Audiosignal mit einer Auflösung von 24 Bit so klingen lassen, als wäre es mit 8-Bit-
oder 4-Bit-Auflösung aufgenommen, oder es so verfremden, dass es nicht mehr
wiederzuerkennen ist.

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Enthalten in X X X X X X –

12
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Mode
Hier können Sie einen von vier Modi wählen. Die unterschiedlichen Modi
erzielen unterschiedliche Ergebnisse. Die Modi I und III sind gröber und die
Modi II und IV erzielen subtilere Effekte.
Sample Divider
Stellt ein, um welchen Wert die Audio-Samples reduziert werden. Mit der
höchsten Einstellung werden fast alle Signale des ursprünglichen
Audiosignals gelöscht, so dass von dem Signal nichts als undefinierbare
Geräusche übrig bleiben.
Depth (0 bis 24 Bit)
Bestimmt die Bit-Auflösung. Mit einer Einstellung von 24 erhalten Sie die
höchste Audioqualität und mit einer Einstellung von 1 erhalten Sie
hauptsächlich Rauschen.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.

DaTube
Dieser Effekt emuliert den typischen warmen, vollen Klang eines Röhrenverstärkers.

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Enthalten in – X X X X X –

13
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Drive
Stellt den Pegel des Verstärker-Effekts ein. Wählen Sie hohe Werte, wenn
Sie einen übersteuerten, beinahe verzerrten Klang erzeugen möchten.
Balance
Stellt das Pegelverhältnis ein zwischen dem Signalanteil, der mit dem
Drive-Parameter bearbeitet wird und dem Originalsignal. Wenn Sie einen
maximalen Drive-Effekt erzielen möchten, stellen Sie hier den höchsten Wert
ein.
Output
Stellt den Ausgangspegel des Verstärkers ein.

Distortion
Mit diesem Effekt können Sie Ihren Spuren Verzerrung hinzufügen.

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Enthalten in X X X X X X –

Boost
Verstärkt den Grad der Verzerrung.
Feedback
Führt einen Teil des Ausgangssignals zurück zum Effekteingang. Höhere
Einstellungen erhöhen den Verzerrungseffekt.
Tone
Mit diesem Regler können Sie einen Frequenzbereich festlegen, auf den die
Verzerrung angewendet wird.
Spatial
Verändert den Grad der Verzerrung zwischen dem linken und dem rechten
Kanal und erzeugt so einen Stereoeffekt.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.

14
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Grungelizer
Grungelizer fügt Rauschen und Störgeräusche zu Ihren Aufnahmen hinzu, so dass
ein Höreindruck wie bei einem alten Radio oder einer zerkratzten Schallplatte
entsteht.

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Enthalten in X X X X X X –

Crackle
Fügt ein Knistern wie bei einer Schallplatte hinzu.
RPM
Wenn Sie den Sound einer Vinyl-Schallplatte emulieren, können Sie mit
diesem Schalter die Geschwindigkeit in RPM (Umdrehungen pro Minute)
einstellen.
Noise
Bestimmt, wie hoch der Anteil der hinzugefügten Störgeräusche ist.
Distort
Für Verzerrung hinzu.
EQ
Mit diesem Regler können Sie die tiefen Frequenzen abschneiden und einen
hohleren LoFi-Sound erzeugen.
AC
Emuliert ein konstantes, tiefes Netzbrummen.
Frequency
Stellt die Frequenz des Netzbrummens (50 oder 60 Hz) ein und legt so die
Tonhöhe fest.
Timeline
Bestimmt die Stärke des Gesamteffekts.

15
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Magneto II
Dieser Effekt simuliert die typischen Bandsättigungseffekte, die beim Aufnehmen
mit analogen Bandmaschinen entstanden.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

Saturation
Bestimmt den Grad der Bandsättigung und das Generieren von Obertönen.
Dadurch erhöht sich die Eingangsverstärkung leicht.
Saturation Ein/Aus
Aktiviert/Deaktiviert den Bandsättigungseffekt.
Dual Mode
Simuliert die Verwendung zweier Bandmaschinen.
Frequency Range Low/Hi
Mit diesen Parametern können Sie den Frequenzbereich des Bands
einstellen, auf das der Effekt angewendet wird.
Wenn Sie z. B. keine Bandsättigung auf die tiefen Frequenzen anwenden
möchten, stellen Sie für Freq Low 200 Hz oder 300 Hz ein. Wenn Sie keine
Bandsättigung auf die hohen Frequenzen anwenden möchten, stellen Sie für
Freq Hi einen Wert unter 10 kHz ein.
Tape Solo
Hiermit können Sie nur den eingestellten Frequenzbereich mit dem
Bandsättigungseffekt anhören. Das ist hilfreich, um den Frequenzbereich zu
ermitteln, auf den Sie den Effekt anwenden möchten.
HF-Adjust
Mit diesem Parameter steuern Sie den Anteil der hohen Frequenzen im
Effektsignal.

16
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

HF-Adjust Ein/Aus
Aktiviert/Deaktiviert das Filter HF-Adjust.
VU Input/Output
Mit diesen Schaltern stellen Sie ein, ob das VU-Meter den Eingangspegel
oder den Ausgangspegel anzeigt. Sie können den Pegel mit dem Regler
anpassen oder in das Wertefeld klicken und einen neuen Wert eingeben.

Quadrafuzz v2
Quadrafuzz v2 ist ein Multiband-Verzerrungs- und Multi-Effekt-PlugIn für die
Bearbeitung von Schlagzeug und Loops, aber auch für die Bearbeitung von z. B.
Gesang. Sie können bis zu 4 Bänder verzerren. Es stehen 5 verschiedene
Verzerrungsmodi mit mehreren Untermodi zur Verfügung.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X – –

17
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Scenes

Scenes
Sie können bis zu 8 verschiedene Einstellungen speichern. Wenn die
Standardeinstellung einer Scene aktiv ist, leuchtet der Schalter der
ausgewählten Scene gelb. Wenn Sie die Standardeinstellungen ändern,
leuchtet der Schalter grün.
Wenn Sie die Standardeinstellungen ändern, leuchtet der Schalter grün und
zeigt dadurch an, dass diese Scene veränderte Einstellungen enthält.

Um die Einstellungen einer Scene auf eine andere Scene zu kopieren, wählen
Sie die zu kopierende Scene aus, klicken Sie auf Copy, und klicken Sie auf
einen der nummerierten Schalter.
Sie können die Scene-Auswahl automatisieren.

Frequenzband-Editor

In diesem Bereich oben im Bedienfeld können Sie die Breite der Frequenzbänder
sowie deren Ausgangspegel einstellen. Auf der vertikalen Achse wird der
Verstärkungspegel jedes Frequenzbands angezeigt. Die horizontale Achse zeigt
den verfügbaren Frequenzbereich.
• Um die Frequenzbereiche der verschiedenen Frequenzbänder einzustellen,
verwenden Sie die Punkte an jeder Seite jedes Bandes.
• Um den Ausgangspegel jedes Frequenzbandes um ±15 dB abzusenken oder
anzuheben, verwenden Sie die Punkte oberhalb und unterhalb jedes Bandes.

Globale Einstellungen

SB
Schaltet zwischen Multiband und Einzelband-Modus um.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Output (-24 bis 24 dB)
Bestimmt den Ausgangspegel.

Band-Einstellungen

Mute
Um die einzelnen Frequenzbänder zu umgehen, aktivieren Sie den Schalter M
im jeweiligen Bereich.

18
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Frequenzbänder umgehen (Bypass)


Um die einzelnen Frequenzbänder zu umgehen, aktivieren Sie den Schalter
im jeweiligen Bereich.
Frequenzbänder soloschalten
Um ein Frequenzband Solo zu schalten, aktivieren Sie den S-Schalter in
jedem Bereich. Es kann jeweils nur ein Frequenzband sologeschaltet werden.
In/Out-Meter
Zeigt den Eingangs- und Ausgangspegel an.
Gate
Bestimmt den Pegel, bei dem das Gate geöffnet wird. Bei einem Signalpegel
unterhalb des festgelegten Schwellenwerts bleibt das Gate geschlossen.

Tape

Dieser Bandmodus simuliert die typischen Bandsättigungs- und


Kompressionseffekte, die beim Aufnehmen mit analogen Bandmaschinen
entstehen.

Drive
Steuert den Grad der Bandsättigung.
Tape-Modus Dual
Simuliert die Verwendung zweier Bandmaschinen.

Tube

Dieser Bandmodus simuliert die Sättigungseffekte analoger Verstärkerröhren.

Drive
Steuert den Grad der Röhrensättigung.
Tubes
Bestimmt die Anzahl der simulierten Röhren.

Dist

Mit diesem Bandmodus können Sie Ihren Spuren Verzerrung hinzufügen.

Drive
Steuert den Verzerrungsgrad.
FBK
Führt Teile des Ausgangssignals wieder zum Effekteingang. Höhere
Einstellungen verstärken den Verzerrungseffekt.

19
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Amp

Dieser Bandmodus simuliert den Klang verschiedener Gitarrenverstärkerarten.

Drive
Stellt den Grad der Verzerrung des Verstärkers ein.
Verstärkerarten
Sie können die folgenden Arten von Gitarrenverstärkern auswählen:
• Amp Clean
• Amp Crunch
• Amp Lead

Dec

In diesem Bandmodus können Sie das Audio-Eingangssignal dezimieren und


beschneiden, um einen verrauschten und verzerrten Sound zu erhalten.

Decimator
Steuert das Ergebnis der Bit-Auflösung. Je geringer die Auflösung ist, desto
stärker ist der Verzerrungseffekt.
Mode
Hier können Sie einen von vier Modi wählen. Die unterschiedlichen Modi
erzielen unterschiedliche Ergebnisse. Die Modi I und III sind gröber und die
Modi II und IV erzielen subtilere Effekte.
S&H
Stellt ein, um welchen Wert die Audio-Samples reduziert werden. Mit der
höchsten Einstellung werden fast alle Signale des ursprünglichen
Audiosignals gelöscht, so dass von dem Signal nichts als undefinierbare
Geräusche übrig bleiben.

Delay

Um den Delay-Bereich zu öffnen, klicken Sie auf den Delay-Schalter.

Time
Wenn die Sync-Option aktiviert ist, können Sie hier einen Notenwert (1/1 bis
1/32, gerade, triolisch oder punktiert) für die Temposynchronisation des
Effekts einstellen.
Wenn die Temposynchronisation deaktiviert ist, können Sie die
Verzögerungszeit frei mit dem Time-Regler einstellen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für den jeweiligen
Delay-Parameter.

20
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Duck
Bestimmt, wie stark das Verzögerungssignal im Pegel reduziert wird, wenn ein
Audiosignal präsent ist.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
FBK
Bestimmt die Anzahl der Wiederholungen für die Verzögerung.
Mode
Wenn diese Option aktiviert ist, wird das Verzögerungssignal zurück zur
Verzögerungseinheit geroutet, um eine Rückkopplung mit Verzerrung zu
erzeugen.

HINWEIS
Hohe FBK-Werte und niedrige Duck-Werte können in Verbindung mit aktiviertem
Modus-Schalter zu unerwünschtem Rauschen führen.

Schieberegler

Width
Stellt die Stereo-Basisbreite des entsprechenden Bandes ein.
Out
Stellt den Ausgangspegel des entsprechenden Bandes ein.
Pan
Stellt die Position des entsprechenden Bandes im Stereobild ein.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.

SoftClipper
Dieser Effekt fügt eine leichte Verzerrung hinzu und bietet Drehregler zum Einstellen
der Obertöne zweiter und dritter Ordnung.

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21
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Input (-12 bis 24 dB)


Bestimmt den Eingangspegel. Wählen Sie hohe Werte, wenn Sie einen
übersteuerten, beinahe verzerrten Klang erzeugen möchten.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.

VST Amp Rack


VST Amp Rack ist eine leistungsfähige Simulation eines Gitarrenverstärkers. Hier
steht Ihnen eine Auswahl an Verstärkern und Lautsprecherboxen zur Verfügung, die
sich mit Stompbox-Effekten kombinieren lassen.

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22
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Oben im PlugIn-Bedienfeld befinden sich sechs Schalter, die entsprechend der


Position der dazugehörigen Elemente in der Signalkette angeordnet sind. Diese
Schalter öffnen verschiedene Seiten im Anzeigebereich des PlugIn-Bedienfelds:
Pre-Effects (vorgeschaltete Effekte), Amplifiers (Verstärker), Cabinets
(Lautsprecherboxen), Post-Effects (nachgeschaltete Effekte), Microphone
Position (Mikrofonposition), Master und Configuration (Konfiguration).
Unter dem Anzeigebereich wird der ausgewählte Verstärker angezeigt. Die Farbe
und Textur des Bereichs unterhalb des Verstärkers zeigt an, welche
Lautsprecherbox ausgewählt ist.

Vor- und nachgeschaltete Effekte (Pre/Post-Effects)

Auf den Seiten Pre-Effects und Post-Effects können Sie bis zu sechs
Gitarreneffekte auswählen. Auf beiden Seiten stehen Ihnen dieselben Effekte zur
Verfügung, diese werden lediglich an einer anderen Position in die Signalkette
eingefügt (vor bzw. nach dem Verstärker). Jeder Effekt kann pro Seite nur einmal
verwendet werden.
Jeder Effekt verfügt über einen Ein-/Aus-Schalter, der ähnlich wie bei
Stompbox-Effekten gestaltet ist, sowie über individuelle Parameter.

Wah Wah
Pedal – Steuert das Filterverhalten.
Volume
Pedal – Steuert den Signalpegel, der durch den Effekt geleitet wird.

23
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Compressor
Intensity – Stellt die Stärke der Kompression des Eingangssignals ein.
Limiter
Threshold – Legt den maximalen Ausgangspegel fest. Signalpegel oberhalb
des festgelegten Schwellenwerts werden abgeschnitten.
Release – Legt fest, wie lange es dauert, bis die Verstärkung wieder ihren
Originalpegel erreicht.
Maximizer
Amount – Bestimmt die Signallautstärke.
Chorus
Rate – Stellt die Frequenz ein. Sie können diesen Parameter zum
Projekttempo synchronisieren.
Width – Bestimmt die Breite des Chorus-Effekts. Höhere Einstellungen
erzielen einen ausgeprägteren Effekt.
Phaser
Rate – Stellt die Frequenz ein. Sie können diesen Parameter zum
Projekttempo synchronisieren.
Width – Bestimmt die Breite des Modulationseffekts zwischen tiefen und
hohen Frequenzen.
Flanger
Rate – Stellt die Frequenz ein. Sie können diesen Parameter zum
Projekttempo synchronisieren.
Feedback – Bestimmt den Klangcharakter des Flanger-Effekts. Höhere
Werte klingen metallischer.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Tremolo
Rate – Bestimmt die Modulationsgeschwindigkeit. Sie können diesen
Parameter zum Projekttempo synchronisieren.
Depth – Bestimmt den Grad der Amplitudenmodulation.
Octaver
Direct – Stellt das Verhältnis zwischen dem Originalsignal und den erzeugten
Stimmen ein. Bei einem Wert von 0 sind nur die erzeugten Stimmen zu hören,
während bei höheren Werten mehr Originalsignal beigemischt wird.
Octave 1 – Regelt den Pegel des Signals, das eine Oktave unterhalb der
Originaltonhöhe erzeugt wird. Eine Einstellung von 0 bedeutet, dass die
Stimme stummgeschaltet wird.
Octave 2 – Regelt den Pegel des Signals, das zwei Oktaven unterhalb der
Originaltonhöhe erzeugt wird. Eine Einstellung von 0 bedeutet, dass die
Stimme stummgeschaltet wird.

24
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Delay
Delay – Bestimmt die Verzögerungszeit in Millisekunden. Sie können diesen
Parameter zum Projekttempo synchronisieren.
Feedback – Bestimmt die Anzahl der Delay-Wiederholungen.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Tape Delay
Delay – Tape Delay erzeugt den für Bandmaschinen typischen
Verzögerungseffekt. Der Delay-Parameter bestimmt die Verzögerungszeit in
Millisekunden. Sie können diesen Parameter zum Projekttempo
synchronisieren.
Feedback – Bestimmt die Anzahl der Delay-Wiederholungen.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Tape Ducking Delay
Delay – Tape Ducking Delay erzeugt den für Bandmaschinen typischen
Verzögerungseffekt und verfügt darüber hinaus über einen Duck-Parameter.
Der Delay-Parameter bestimmt die Verzögerungszeit in Millisekunden. Sie
können diesen Parameter zum Projekttempo synchronisieren.
Feedback – Bestimmt die Anzahl der Delay-Wiederholungen.
Duck – Funktioniert wie ein automatischer Mix-Parameter. Wenn der Pegel
des Eingangssignals hoch ist, wird der Anteil des Effektsignals verringert.
Dies bezeichnet man als Ducking (geringer interner Mix-Wert). Wenn der
Pegel des Eingangssignals niedrig ist, wird der Anteil des Effektsignals erhöht
(hoher interner Mix-Wert). So wird das verzögerte Signal in lauten oder
intensiven Passagen durch den Effekt kaum verändert.
Overdrive
Drive – Overdrive erzeugt einen röhrenverstärkerartigen Overdrive-Effekt. Je
höher dieser Wert, desto mehr Obertöne werden dem Ausgangssignal des
Effekts hinzugefügt.
Tone – Wirkt wie ein Filtereffekt auf die hinzugefügten Obertöne.
Level – Stellt den Ausgangspegel ein.
Fuzz
Boost – Fuzz erzeugt eine eher harsche Verzerrung. Je höher dieser Wert,
desto mehr Verzerrung wird hinzugefügt.
Tone – Wirkt wie ein Filtereffekt auf die hinzugefügten Obertöne.
Level – Stellt den Ausgangspegel ein.
Gate
Threshold – Bestimmt den Pegel, bei dem das Gate geöffnet wird. Bei einem
Signalpegel unterhalb des festgelegten Schwellenwerts bleibt das Gate
geschlossen.
Release – Legt fest, wann das Gate schließt.

25
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Equalizer
Low – Verändert den Pegel des niederfrequenten Anteils des eingehenden
Signals.
Middle – Verändert den Pegel des mittelfrequenten Anteils des eingehenden
Signals.
High – Verändert den Pegel des hochfrequenten Anteils des eingehenden
Signals.
Reverb
Type – Ein Faltungshall. Mit diesem Parameter können Sie zwischen den
unterschiedlichen Hallarten wechseln (Studio, Hall, Plate und Room).
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.

Sync-Modus

Einige der Parameter können zum Projekttempo synchronisiert werden.


Die Namen dieser Parameter sind unterstrichen. Klicken Sie auf den dazugehörigen
Drehregler, um die Temposynchronisation ein- oder auszuschalten. Eine LED oben
rechts neben dem Drehregler zeigt an, dass der Sync-Modus aktiviert ist. Sie
können dann im Einblendmenü über dem Schalter einen Notenwert für die
Temposynchronisation auswählen.

Effekte anwenden

• Um einen neuen Effekt hinzuzufügen, bewegen Sie die Maus über eine leere
Effekt-Schnittstelle oder über einen der Pfeile vor oder hinter einem Effekt und
klicken Sie auf den Plusschalter (+).
• Um einen Effekt aus einer Effekt-Schnittstelle zu entfernen, klicken Sie auf
den Effektnamen und wählen Sie im Einblendmenü None.
• Um die Reihenfolge der Effekte in der Signalkette zu ändern, klicken Sie auf
einen Effekt und ziehen Sie ihn an eine andere Position.
• Um einen Effekt zu aktivieren oder deaktivieren, klicken Sie auf den
Pedalschalter unter dem Effektnamen. Wenn ein Effekt aktiviert ist, leuchtet
die LED neben dem Pedalschalter.

26
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

HINWEIS
• Vor- und nachgeschaltete Effekte können je nach Spurkonfiguration mono
oder stereo sein.
• Mit Hilfe der Quick Controls können Sie die Effekte von VST Amp Rack über
ein externes MIDI-Gerät, z. B. einen Fußschalter, steuern. Weitere
Informationen zu Quick Controls finden Sie im Benutzerhandbuch.

Amplifiers

Die Verstärker auf der Amplifiers-Seite wurden nach dem Vorbild echter Verstärker
konzipiert. Jeder Verstärker verfügt über die typischen Einstellungen für
Gitarrenaufnahmen, wie Gain, Equalizer und Master Volume. Die Sound-Parameter
(Bass, Middle, Treble und Presence) haben entscheidenden Einfluss auf den
Gesamtcharakter und den Sound des entsprechenden Verstärkers.

Plexi
Klassischer britischer Rock-Sound; sehr transparenter Klang, spricht rasch
an.
Plexi Lead
Britischer Rock-Sound der 70er und 80er Jahre.
Diamond
Die besten Hardrock- und Metal-Sounds der 90er Jahre.
Blackface
Klassisch-klarer amerikanischer Sound.
Tweed
Sounds von clean bis crunchy; ursprünglich als Bass-Verstärker entwickelt.
Deluxe
Amerikanischer Crunch-Sound eines kleinen Verstärkers mit großartigem
Klang.
British Custom
Kristallklarer oder harmonisch verzerrter Sound der 60er Jahre.

Wenn Sie zwischen den Modellen umschalten, bleiben die Einstellungen der
verschiedenen Verstärker erhalten. Wenn Sie diese Einstellungen auch nach
erneutem Laden des PlugIns verwenden möchten, müssen Sie ein Preset erstellen.
Verstärker auswählen und deaktivieren
Um den Verstärker zu wechseln, klicken Sie auf der Amplifiers-Seite auf das
gewünschte Modell. Wählen Sie No Amplifier, wenn Sie nur die
Lautsprecherboxen und Effekte verwenden möchten.

27
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Cabinets

Die Lautsprecherboxen auf der Seite Cabinets simulieren echte Comboboxen oder
andere Lautsprechergehäuse. Jeder Verstärker verfügt über ein entsprechendes
Lautsprechermodell, Sie können Verstärker und Lautsprecherboxen jedoch auch
beliebig kombinieren.
Cabinets auswählen und deaktivieren
• Um die Lautsprecherbox zu wechseln, klicken Sie einfach auf der
Cabinets-Seite auf das gewünschte Modell. Wählen Sie No Cabinet, wenn
Sie nur die Verstärker und Effekte verwenden möchten.
• Wenn Sie den Schalter Link Amplifier & Cabinet Choice aktivieren, wählt
das PlugIn automatisch die Lautsprecherbox für das ausgewählte
Verstärkermodell.

Microphones

Auf der Microphones-Seite können Sie zwischen verschiedenen


Mikrofonpositionen wählen. Die Positionen sind das Ergebnis aus zwei
unterschiedlichen Winkeln (center und edge) und drei unterschiedlichen
Lautsprecherabständen, sowie einer zusätzlichen Center-Position mit einem noch
größeren Lautsprecherabstand.
Es stehen Ihnen ein Großmembran-Kondensatormikrofon und ein dynamisches
Mikrofon zur Verfügung. Sie können die Charakteristiken der beiden Mikrofone auch
kombinieren.
• Verwenden Sie zum Auswählen eines Mikrofonmodells oder zum Kombinieren
beider Modelle den Mix-Drehregler zwischen den beiden Mikrofonen.
Mikrofon platzieren
• Klicken Sie zum Auswählen der Mikrofonposition auf die entsprechende
Kugel in der Grafik. Die ausgewählte Position wird rot dargestellt.

Master

Verwenden Sie die Master-Seite, um eine Feineinstellung des Sounds


vorzunehmen.
Pegel-Meter für Eingang und Ausgang
Die Meter links und rechts neben dem Master-Bereich zeigen den Eingangs- und
den Ausgangspegel des Audiomaterials an. Das Rechteck auf dem Eingangsmeter
gibt den optimalen Eingangspegelbereich an. In der Kompaktansicht werden der
Eingangspegel und der Ausgangspegel durch zwei LEDs oben links und rechts
angezeigt.
Regler auf der Master-Seite verwenden
• Um den Equalizer zu aktivieren oder deaktivieren, klicken Sie auf den
Ein/Aus-Pedalschalter. Wenn der Equalizer aktiviert ist, leuchtet die LED
neben dem Pedalschalter.

28
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

• Um ein EQ-Band zu aktivieren oder deaktivieren, klicken Sie auf den


zugehörigen Gain-Regler. Wenn ein Band aktiv ist, leuchtet die LED links
neben dem Gain-Regler.
• Wenn Sie Ihre Gitarre stimmen möchten, klicken Sie auf den Pedalschalter
(den Ein/Aus-Schalter) für den Tuner und schlagen Sie eine Saite an. Wenn
die richtige Tonhöhe angezeigt wird und alle LEDs unter der Anzeige grün
aufleuchten, ist die Saite richtig gestimmt.
Wenn die Tonhöhe zu tief ist, leuchten rote LEDs auf der linken Seite. Wenn
die Tonhöhe zu hoch ist, leuchten rote LEDs auf der rechten Seite. Je mehr
LEDs leuchten, desto tiefer/höher ist die Tonhöhe.

• Um das Ausgangssignal des PlugIns stummzuschalten, klicken Sie auf den


Master-Pedalschalter. Wenn der Ausgangs stummgeschaltet ist, leuchtet die
LED nicht. Verwenden Sie dies z. B. um Ihre Gitarre stumm zu stimmen.
• Um die Lautstärke des Ausgangssignals anzupassen, verwenden Sie den
Pegelregler (Level) auf der Master-Seite.

Configuration

Auf der Configuration-Seite können Sie einstellen, ob Sie VST Amp Rack im
Stereo- oder im Mono-Modus verwenden möchten.
• Wenn Sie die vorgeschalteten Effekte, Verstärker und Lautsprecherboxen in
vollem Stereomodus ausführen möchten, stellen Sie sicher, dass das PlugIn
auf einer Stereospur eingefügt ist. Aktivieren Sie außerdem den
Stereo-Schalter.
• Um den Effekt im Mono-Modus zu verwenden, stellen Sie sicher, dass das
PlugIn auf einer Monospur eingefügt ist und dass der Mono-Schalter aktiviert
ist.

HINWEIS
Im Stereo-Modus benötigt der Effekt mehr Prozessorleistung.

Ansichten

Hier gibt es zwei unterschiedliche Ansichten: die Standardansicht und eine


Kompaktansicht, die weniger Bildschirmplatz in Anspruch nimmt.
In der Standardansicht können Sie die Schalter oben im PlugIn-Bedienfeld dazu
verwenden, die entsprechende Seite im Anzeigebereich über den Amp-Reglern zu
öffnen. Sie können die Breite des PlugIn-Bedienfelds anpassen, indem Sie am
seitlichen Rand bzw. an den Ecken ziehen.
In der Kompaktansicht ist der Anzeigebereich ausgeblendet. Sie können mit dem
Mausrad die Verstärkereinstellungen ändern und andere Verstärker oder
Lautsprecherboxen auswählen.
Einblendbare Bedienelemente
Einige Bedienelemente werden erst sichtbar, wenn Sie mit dem Mauszeiger über
dem PlugIn-Bedienfeld verweilen.

29
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Zwischen der Standardansicht und der Kompaktansicht umschalten


• Um zwischen den beiden Ansichten umzuschalten, klicken Sie auf den
Abwärts- bzw. Aufwärtspfeil (»Show/Hide Extended Display«) oben auf dem
Rahmen des PlugIn-Bedienfelds.

Verstärker und Lautsprecherbox in der Kompaktansicht wechseln


In der Kompaktansicht können Sie mit dem Bedienelement, das auf dem unteren
Rahmen des PlugIn-Bedienfelds eingeblendet wird, die unterschiedlichen Modelle
für Verstärker und Lautsprecherboxen auswählen.
• Um einen anderen Verstärker oder eine andere Lautsprecherbox
auszuwählen, klicken Sie auf den Namen und wählen Sie im Einblendmenü
ein anderes Modell aus.
• Um eine bestimmte Verstärker-Lautsprecherkombination zu speichern,
aktivieren Sie den Schalter Link/Unlink Amplifier & Cabinet Choice. Wenn
Sie nun ein anderes Verstärkermodell auswählen, folgt die Auswahl der
Lautsprecherbox. Wenn Sie jedoch eine andere Lautsprecherbox auswählen,
wird die Verbindung aufgehoben.

Vorschau der Effekteinstellungen


In beiden Ansichten können Sie die vor- und nachgeschalteten Effekte anzeigen,
die Sie auf den entsprechenden Seiten ausgewählt haben:
• Klicken Sie auf den Schalter Show Pre-Effects oder Show Post-Effects
unten links bzw. rechts auf dem Rahmen des PlugIn-Bedienfelds.

VST Bass Amp


VST Bass Amp ist eine Simulation eines Bassverstärkers. Hier steht Ihnen eine
Auswahl an Verstärkern und Lautsprecherboxen zur Verfügung, die sich mit
Stompbox-Effekten kombinieren lassen.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X – –

30
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Oben im PlugIn-Fenster öffnen die folgenden Schalter verschiedene Seiten im


Anzeigebereich des PlugIn-Fensters: Pre-Effects, Amplifiers, Cabinets,
Post-Effects, Microphones, Configuration und Master.
Diese Schalter sind entsprechend der Position der dazugehörigen Elemente in der
Signalkette angeordnet.
Unter dem Anzeigebereich wird der ausgewählte Bassverstärker angezeigt. Die
Farbe und Textur des Bereichs unterhalb des Bassverstärkers zeigt an, welche
Lautsprecherbox ausgewählt ist.

Vor- und nachgeschaltete Effekte (Pre/Post-Effects)

Auf den Seiten Pre-Effects und Post-Effects können Sie bis zu sechs Basseffekte
auswählen. Auf beiden Seiten stehen Ihnen dieselben Effekte zur Verfügung, diese
werden lediglich an einer anderen Position in die Signalkette eingefügt (vor bzw.
nach dem Bassverstärker). Jeder Effekt kann pro Seite nur einmal verwendet
werden.
Jeder Effekt verfügt über einen Ein-/Aus-Schalter, der ähnlich wie bei
Stompbox-Effekten gestaltet ist, sowie über individuelle Parameter.

Wah Wah
Pedal – Steuert das Filterverhalten.
Envelope Filter
Range – Bestimmt den Frequenzbereich.
Q-Factor – Stellt die Intensität des Hüllkurvenfilter-Effekts ein.

31
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Sensitivity – Bestimmt, wie empfindlich der Effekt auf den Instrumentenpegel


reagiert.
Attack – Bestimmt, wie schnell der Effekt auf das Eingangssignal reagiert.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Type – Stellt den Filtertyp ein.
Release – Bestimmt, wie schnell der Effekt wieder ausgeblendet wird,
nachdem das Eingangssignal verklungen ist.
Volume
Pedal – Steuert den Signalpegel, der durch den Effekt geleitet wird.
Compressor
Intensität – Stellt die Stärke der Kompression des Eingangssignals ein.
Compressor MB
Lo Intensity – Stellt den Kompressoreffekt für das Tiefen-Frequenzband ein.
Aktivieren/Deaktivieren Sie den Auto Makeup Mode (Automatische
Aufholverstärkung), indem Sie auf die LED oben rechts vom Regler klicken.
Hi Intensity – Stellt den Kompressoreffekt für das Höhen-Frequenzband ein.
Aktivieren/Deaktivieren Sie den Auto Makeup Mode, indem Sie auf die LED
oben rechts vom Regler klicken.
Crossover – Bestimmt die Übergangsfrequenz zwischen dem Tiefen- und
Höhen-Frequenzband.
Output – Bestimmt den Ausgangspegel.
Limiter
Threshold – Legt den maximalen Ausgangspegel fest. Signalpegel oberhalb
des festgelegten Schwellenwerts werden abgeschnitten.
Release – Legt fest, wie lange es dauert, bis die Verstärkung wieder ihren
Originalpegel erreicht.
Maximizer
Amount – Bestimmt die Signallautstärke.
Chorus
Rate – Stellt die Frequenz ein. Sie können diesen Parameter zum
Projekttempo synchronisieren.
Width – Bestimmt die Breite des Chorus-Effekts. Höhere Einstellungen
erzielen einen ausgeprägteren Effekt.
Tone – Hiermit können Sie die tiefen Frequenzen regeln.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Phaser
Rate – Stellt die Frequenz ein. Sie können diesen Parameter zum
Projekttempo synchronisieren.

32
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Width – Bestimmt die Breite des Modulationseffekts zwischen tiefen und


hohen Frequenzen.
Tone – Hiermit können Sie die tiefen Frequenzen regeln.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Flanger
Rate – Stellt die Frequenz ein. Sie können diesen Parameter zum
Projekttempo synchronisieren.
Feedback – Bestimmt den Klangcharakter des Flanger-Effekts. Höhere
Werte klingen metallischer.
Tone – Hiermit können Sie die tiefen Frequenzen regeln.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
DI Driver
Level – Bestimmt den Ausgangspegel.
Blend – Blendet zwischen normalem und Röhrenemulationsschaltkreis über.
Wenn Blend auf 0 eingestellt ist, sind Drive und Presence nicht aktiv.
Bass – Hebt tiefe Frequenzen an oder senkt sie ab.
Treble – Hebt hohe Frequenzen an oder senkt sie ab.
Presence – Hebt Obertöne und Attack-Werte an oder senkt sie ab.
Drive – Stellt Verstärkung und Übersteuerung ein.
Enhancer
Enhance – Simuliert den klassischen Enhancer-Effekt.
Tone – Hiermit können Sie die tiefen Frequenzen regeln.
Octaver
Direct – Stellt den Pegel des Originalsignals ein. Bei einem Wert von 0 sind
nur die erzeugten Stimmen zu hören, während bei höheren Werten mehr
Originalsignal beigemischt wird.
Octave 1 – Regelt den Pegel des Signals, das eine Oktave unterhalb der
Originaltonhöhe erzeugt wird. Eine Einstellung von 0 bedeutet, dass die
Stimme stummgeschaltet wird.
Tone – Ändert den Klangcharakter des erzeugten Signals.
Delay
Delay – Bestimmt die Verzögerungszeit in Millisekunden. Sie können diesen
Parameter zum Projekttempo synchronisieren.
Feedback – Je höher diese Einstellung ist, desto mehr verzögerte
Wiederholungen werden erzeugt.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.

33
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Tape Ducking Delay


Delay – Der Delay-Parameter bestimmt die Verzögerungszeit in
Millisekunden.
Feedback – Je höher diese Einstellung ist, desto mehr verzögerte
Wiederholungen werden erzeugt.
Duck – Funktioniert wie ein automatischer Mix-Parameter. Wenn der Pegel
des Eingangssignals hoch ist, wird der Anteil des Effektsignals verringert.
Dies bezeichnet man als Ducking (geringer interner Mix-Wert). Wenn der
Pegel des Eingangssignals niedrig ist, wird der Anteil des Effektsignals erhöht
(hoher interner Mix-Wert). So wird das verzögerte Signal in lauten oder
intensiven Passagen durch den Effekt kaum verändert.
Tone – Hiermit können Sie die tiefen Frequenzen regeln.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Overdrive
Drive – Overdrive erzeugt einen röhrenverstärkerartigen Overdrive-Effekt. Je
höher dieser Wert, desto mehr Obertöne werden dem Ausgangssignal des
Effekts hinzugefügt.
Tone – Wirkt wie ein Filtereffekt auf die hinzugefügten Obertöne.
Level – Stellt den Ausgangspegel ein.
Magneto II
Drive – Steuert den Grad der Bandsättigung.
Low/High – Mit diesen Parametern können Sie den Frequenzbereich des
Spektralbandes einstellen, auf das der Bandsättigungseffekt angewendet
wird.
HF-Adjust – Mit diesem Parameter steuern Sie den Anteil der hohen
Frequenzen im Effektsignal.
Gate
Threshold – Bestimmt den Pegel, bei dem das Gate geöffnet wird. Bei einem
Signalpegel oberhalb des festgelegten Schwellenwerts wird das Gate
geöffnet, bei Signalpegeln unterhalb wird es geschlossen.
Release – Legt fest, wann das Gate schließt.
Equalizer
Low – Verändert den Pegel des niederfrequenten Anteils des eingehenden
Signals.
Middle – Verändert den Pegel des mittelfrequenten Anteils des eingehenden
Signals.
High – Verändert den Pegel des hochfrequenten Anteils des eingehenden
Signals.

34
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Graphischer EQ
Display – Besteht aus 8 Schiebereglern, die den Pegel der einzelnen
Frequenzbänder einstellen. Hiermit können Sie Frequenzkurven einzeichnen,
indem Sie mit der Maus klicken und ziehen.
Switch – Unten rechts im Display. Bringt alle Werte auf 0 dB.
Output-Schieberegler – Hiermit stellen Sie den Frequenzgang ein.
Reverb
Type – Ein Faltungshall. Mit diesem Parameter können Sie zwischen den
unterschiedlichen Hallarten wechseln: Studio, Hall, Plate und Room.
Mix – Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.

Sync

Einige der Parameter können zum Projekttempo synchronisiert werden.


Die Namen dieser Parameter sind unterstrichen. Klicken Sie auf den dazugehörigen
Drehregler, um die Temposynchronisation ein- oder auszuschalten. Eine LED oben
rechts neben dem Drehregler zeigt an, dass der Sync-Modus aktiviert ist. Sie
können dann im Einblendmenü über dem Schalter einen Notenwert für die
Temposynchronisation auswählen.

Effekte anwenden

• Um einen neuen Effekt hinzuzufügen, bewegen Sie die Maus über eine leere
Effekt-Schnittstelle oder über einen der Pfeile vor oder hinter einem Effekt und
klicken Sie auf den Plusschalter (+).
• Um einen Effekt aus einer Effekt-Schnittstelle zu entfernen, klicken Sie auf
den Effektnamen und wählen Sie im Einblendmenü None.
• Um die Reihenfolge der Effekte in der Signalkette zu ändern, klicken Sie auf
einen Effekt und ziehen Sie ihn an eine andere Position.
• Um einen Effekt zu aktivieren oder deaktivieren, klicken Sie auf den
Pedalschalter unter dem Effektnamen. Wenn ein Effekt aktiviert ist, leuchtet
die LED neben dem Pedalschalter.

HINWEIS
• Vor- und nachgeschaltete Effekte können je nach Spurkonfiguration mono
oder stereo sein.

35
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

• Mit Hilfe der Quick Controls können Sie die Effekte von VST Bass Amp über
ein externes MIDI-Gerät, z. B. einen Fußschalter, steuern. Weitere
Informationen zu Quick Controls finden Sie im Benutzerhandbuch.

Amplifiers

Die Verstärker auf der Amplifiers-Seite wurden nach dem Vorbild echter Verstärker
konzipiert. Jeder Verstärker verfügt über die typischen Einstellungen für
Bassaufnahmen, wie Gain, Equalizer und Master Volume. Die Sound-Parameter
(Bass, Low Mid, High Mid und Treble) haben entscheidenden Einfluss auf den
Gesamtcharakter und den Sound des entsprechenden Verstärkers. Shape 1 und
Shape 2 bieten vordefinierte Klangformen.

ValveAmp300
Ein berühmter Röhrenverstärker aus den 70er Jahren, nützlich für
Rock-Stilarten.
GreenT
Ein klassischer Verstärker aus den 80er Jahren, nützlich für Funk- und
Rock-Stilarten.
Greyhound
Ein Verstärker der für sein typisches Knurren bekannt ist, einsetzbar für viele
Stilarten.
Paradise
Ein Verstärker aus den 90er Jahren, mit einem HiFi-artigen, klaren Ton, der für
verschiedene Stilarten geeignet ist.
iTech
Ein moderner Verstärker mit einem universellen Sound.
Tweed
Ein klassischer Verstärker aus den 50er Jahren, mit charakteristischem hellen
Ton. Ursprünglich für Bassisten entwickelt, wird er auch von vielen Gitarristen
gespielt.

Die verschiedenen Amps merken sich beim Umschalten zwischen den Modellen die
jeweiligen Einstellungen, sie gehen jedoch verloren, wenn Sie VST Bass Amp
schließen. Wenn Sie dieselben Einstellungen auch nach erneutem Laden des
PlugIns verwenden möchten, müssen Sie ein Preset erstellen.
Verstärker auswählen und deaktivieren
Um den Verstärker zu wechseln, klicken Sie auf der Amplifiers-Seite auf das
gewünschte Modell. Wählen Sie No Amplifier, wenn Sie nur die
Lautsprecherboxen und Effekte verwenden möchten.

HINWEIS
Zum Umschalten zwischen den Verstärkern verwenden Sie das Mausrad, während
sich der Mauszeiger über dem Bedienfeld des Verstärkers befindet.

36
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

Cabinets

Die Lautsprecherboxen auf der Seite Cabinets simulieren echte Comboboxen oder
andere Lautsprechergehäuse. Jeder Verstärker verfügt über ein entsprechendes
Lautsprechermodell, Sie können Verstärker und Lautsprecherboxen jedoch auch
beliebig kombinieren.
Die folgenden Gehäuse sind verfügbar:

4x10"
10"-Lautsprecher bieten einen druckvollen, klaren Sound, der für Slap-Bass
und auch normale Spielstile geeignet ist.
10"-Lautsprecher haben einen cleaneren Sound und mehr Punch als
15"-Lautsprecher.
8x10"
Im Vergleich zu 4x10" wurde bei diesem Modell die Lautsprecheranzahl
verdoppelt.
4x12"
12"-Lautsprecher bieten einen sanften und vollen Sound und sind eine
ausgewogenere Alternative zu 10"- oder 15"-Lautsprechern.
1x15"
15"-Lautsprecher bieten mehr und tiefere Bässe gegenüber anderen
Lautsprechergehäusen. Sie eignen sich für Rock und ältere Stilarten.

Cabinets auswählen und deaktivieren


• Um zwischen den Lautsprecherboxen zu wechseln, klicken Sie einfach auf der
Cabinets-Seite auf das gewünschte Modell. Wählen Sie No Cabinet, wenn
Sie nur die Verstärker und Effekte verwenden möchten.
• Wenn Sie den Schalter Link Amplifier & Cabinet Choice aktivieren, wählt
das PlugIn automatisch die Lautsprecherbox für das ausgewählte
Verstärkermodell.

Microphones

Auf der Microphones-Seite können Sie zwischen verschiedenen Mikrofontypen


wählen.

57
Dynamisches Mikrofon mit Nieren-Richtcharakteristik.
121
Bändchenmikrofon mit Achter-Richtcharakteristik.
409
Dynamisches Mikrofon mit Supernieren-Richtcharakteristik.

37
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

421
Dynamisches Mikrofon mit Nieren-Richtcharakteristik.
545
Dynamisches Mikrofon mit Nieren-Richtcharakteristik, die Rückkopplungen
minimiert.
i5
Dynamisches Mikrofon mit Nieren-Richtcharakteristik.
30
Referenz- und Messmikrofon mit omnidirektionaler Richtcharakteristik.
87
Kondensatormikrofon mit omnidirektionaler Richtcharakteristik.

Sie können zwischen verschiedenen Mikrofonpositionen wählen. Diese Positionen


resultieren aus zwei verschiedenen Winkeln (axial und nicht axial) und drei
verschiedenen Abständen zum Gehäuse.
Sie können die Charakteristiken der beiden Mikrofone auch kombinieren.
• Verwenden Sie zum Auswählen eines Mikrofonmodells oder zum Kombinieren
beider Modelle den Mix-Drehregler zwischen den beiden Mikrofonen.
• Klicken Sie zum Auswählen der Mikrofonposition auf die entsprechende
Kugel vor dem Gehäuse. Die ausgewählte Position wird rot dargestellt.
• Um das Verhältnis zwischen Line und Mic einzustellen, drehen Sie den
Mix-Regler links vom Gehäuse.

HINWEIS
Um die Mikrofone umzuschalten, verwenden Sie das Mausrad, während sich der
Mauszeiger über einem Mikrofon befindet.

Master

Auf der Master-Seite können Sie die Feineinstellung des Sounds vornehmen.

Pegel-Meter für Eingang und Ausgang


Die Meter links und rechts neben dem Master-Bereich zeigen den Eingangs-
und den Ausgangspegel des Audiomaterials an. Das Rechteck auf dem
Eingangsmeter gibt den optimalen Eingangspegelbereich an. In allen anderen
Ansichten werden der Eingangspegel und der Ausgangspegel durch zwei
LEDs oben links und rechts angezeigt.

Regler auf der Master-Seite verwenden


• Um den Equalizer zu aktivieren oder deaktivieren, klicken Sie auf den
Ein/Aus-Pedalschalter. Wenn der Equalizer aktiviert ist, leuchtet die LED
neben dem Pedalschalter.

38
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

• Um ein EQ-Band zu aktivieren oder deaktivieren, klicken Sie auf den


zugehörigen Gain-Regler. Wenn ein Band aktiv ist, leuchtet die LED links
neben dem Gain-Regler.
• Um Ihre Gitarre zu stimmen, klicken Sie auf den Pedalschalter (den
Ein/Aus-Schalter) für den Tuner und schlagen Sie eine Saite an. Wenn die
richtige Tonhöhe angezeigt wird und alle LEDs unter der Anzeige grün
aufleuchten, ist die Saite richtig gestimmt.
Wenn die Tonhöhe zu tief ist, leuchten rote LEDs auf der linken Seite. Wenn
die Tonhöhe zu hoch ist, leuchten rote LEDs auf der rechten Seite. Je mehr
LEDs leuchten, desto tiefer/höher ist die Tonhöhe.

• Um das Ausgangssignal des PlugIns stummzuschalten, klicken Sie auf den


Master-Pedalschalter. Wenn der Ausgang stummgeschaltet ist, leuchtet die
LED nicht. Verwenden Sie dies z. B. um Ihre Gitarre stumm zu stimmen.
• Um die Lautstärke des Ausgangssignals anzupassen, verwenden Sie den
Pegelregler (Level) auf der Master-Seite.
HINWEIS
Der Master-EQ funktioniert nur dann, wenn ein Gehäuse ausgewählt wurde.

Configuration

Auf der Configuration-Seite können Sie einstellen, ob Sie VST Bass Amp im
Stereo- oder im Mono-Modus verwenden möchten.
• Wenn Sie die vorgeschalteten Effekte, Verstärker und Lautsprecherboxen in
vollem Stereomodus ausführen möchten, stellen Sie sicher, dass das PlugIn
auf einer Stereospur eingefügt ist. Aktivieren Sie außerdem den
Stereo-Schalter.
• Um den Effekt im Mono-Modus zu verwenden, stellen Sie sicher, dass das
PlugIn auf einer Monospur eingefügt ist und dass der Mono-Schalter aktiviert
ist.

HINWEIS
Im Stereo-Modus benötigt der Effekt mehr Prozessorleistung. Verwenden Sie die
Monokonfiguration auf einer Stereospur, um Rechenleistung einzusparen.

Ansichten

Hier gibt es zwei unterschiedliche Ansichten: die Standardansicht und eine


Kompaktansicht, die weniger Bildschirmplatz in Anspruch nimmt.
In der Standardansicht können Sie die Schalter oben im PlugIn-Bedienfeld dazu
verwenden, die entsprechende Seite im Anzeigebereich über den Amp-Reglern zu
öffnen. Sie können die Breite des PlugIn-Bedienfelds anpassen, indem Sie am
seitlichen Rand bzw. an den Ecken ziehen.

39
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Distortion-PlugIns

In der Kompaktansicht ist der Anzeigebereich ausgeblendet. Sie können mit dem
Mausrad die Verstärkereinstellungen ändern und andere Verstärker oder
Lautsprecherboxen auswählen.
Einblendbare Bedienelemente
Einige Bedienelemente werden erst sichtbar, wenn Sie mit dem Mauszeiger über
dem PlugIn-Bedienfeld verweilen.
Zwischen der Standardansicht und der Kompaktansicht umschalten
• Um zwischen den verschiedenen Ansichten umzuschalten, klicken Sie auf
den Abwärts- bzw. Aufwärtspfeil (Show/Hide Extended Display) oben auf
dem Rahmen des PlugIn-Bedienfelds.

Verstärker und Lautsprecherbox in der Kompaktansicht wechseln


In der Kompaktansicht können Sie mit dem Bedienelement, das auf dem unteren
Rahmen des PlugIn-Bedienfelds eingeblendet wird, die unterschiedlichen Modelle
für Verstärker und Lautsprecherboxen auswählen.
• Um einen anderen Verstärker oder eine andere Lautsprecherbox
auszuwählen, klicken Sie auf den Namen und wählen Sie im Einblendmenü
ein anderes Modell aus.
• Um eine bestimmte Verstärker-Lautsprecherkombination zu speichern,
aktivieren Sie den Schalter Link/Unlink Amplifier & Cabinet Choice. Wenn
Sie nun ein anderes Verstärkermodell auswählen, folgt die Auswahl der
Lautsprecherbox. Wenn Sie jedoch eine andere Lautsprecherbox auswählen,
wird die Verbindung aufgehoben.

Vorschau der Effekteinstellungen


In beiden Ansichten können Sie die vor- und nachgeschalteten Effekte anzeigen,
die Sie auf den entsprechenden Seiten ausgewählt haben:
• Klicken Sie auf den Schalter Show Pre-Effects oder Show Post-Effects
unten links bzw. rechts auf dem Rahmen des PlugIn-Bedienfelds.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Tuner auf Seite 168

40
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Dynamics-PlugIns

Brickwall Limiter
Der Brickwall Limiter stellt sicher, dass das Ausgangssignal den festgelegten Pegel
nicht überschreitet.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –

Durch seine schnelle Attack-Zeit kann Brickwall Limiter sogar kurze


Audiopegelspitzen reduzieren, ohne hörbare Artefakte zu erzeugen. Dieses PlugIn
erzeugt jedoch eine Latenz von 1 ms. Brickwall Limiter bietet separate Anzeigen für
den Eingangs- und Ausgangspegel sowie für den Grad der Begrenzung. Fügen Sie
dieses PlugIn am Ende der Signalkette ein, vor dem Dithering.

Threshold (-20 bis 0 dB)


Bestimmt den Pegel, bei dem der Kompressor aktiviert wird. Nur Signalpegel
oberhalb des festgelegten Schwellenwerts werden bearbeitet.
Release (3 bis 1000 ms oder Auto-Modus)
Legt fest, wie lang es dauert, bis die Verstärkung wieder ihren Originalpegel
erreicht, nachdem das Signal unter den Schwellenwert gefallen ist. Wenn der
Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch den besten
Release-Wert für das Audiomaterial ein.
Link
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, verwendet der Brickwall Limiter den Kanal
mit dem höchsten Pegel, um das Eingangssignal zu analysieren. Wenn der
Schalter deaktiviert ist, wird jeder Kanal einzeln analysiert.
Detect Intersample Clipping
Wenn diese Option aktiviert ist, erkennt und begrenzt Brickwall Limiter den
Signalpegel zwischen zwei Samples, um Verzerrungen bei der Konvertierung
von digitalen zu analogen Signalen zu vermeiden.

41
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

HINWEIS
Brickwall Limiter dient dazu, gelegentliche Signalspitzen zu reduzieren. Wenn die
Anzeige für Pegelreduktion eine konstante Begrenzung anzeigt, erhöhen Sie den
Schwellenwert oder verringern Sie den Gesamtpegel des Eingangssignals.

Compressor
Dieses PlugIn reduziert den Dynamikbereich des Audios und macht so leisere
Klänge lauter, lautere Klänge leiser oder beides.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Der Kompressor verfügt außerdem über eine separate Anzeige, die die
Kompressorkurve gemäß den Einstellungen der Parameter Threshold und Ratio
darstellt. Darüber hinaus bietet der Compressor ein Pegelreduktionsmeter (Gain
Reduction) in dB, die Kompressionsmodi Soft knee/Hard knee sowie einen
Schalter für eine automatische, programmunabhängige Release-Einstellung.

Threshold (-60 bis 0 dB)


Bestimmt den Pegel, bei dem der Kompressor aktiviert wird. Nur Signalpegel
oberhalb des festgelegten Schwellenwerts werden bearbeitet.
Ratio
Stellt ein, wie stark Signale oberhalb des Schwellenwerts gedämpft werden.
Ein Verhältnis von 3:1 bedeutet, dass bei einer Verstärkung des
Eingangspegels um 3 dB sich der Ausgangspegel um 1 dB erhöht.
Soft Knee
Wenn dieser Schalter deaktiviert ist, werden Signale oberhalb des
Schwellenwerts sofort entsprechend dem Ratio-Wert gedämpft (Hard Knee).
Wenn Soft Knee aktiviert ist, beginnt die Kompression gradueller, wodurch
ein weniger drastisches Ergebnis erzielt wird.

42
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Make-Up (0 bis 24 dB oder »Auto«)


(Aufholverstärkung) Gleicht den durch die Kompression verursachten Abfall
der Ausgangsverstärkung aus. Wenn der Auto-Schalter aktiviert ist, ist der
Drehregler nicht verfügbar und der Abfall der Ausgangsverstärkung wird
automatisch ausgeglichen.
Attack (0,1 bis 100 ms)
Legt fest, wie schnell der Effekt auf Signale oberhalb des festgelegten
Schwellenwerts reagiert. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto länger ist
der Bereich am Anfang des Signals, der unbearbeitet bleibt.
Hold (0 bis 5000 ms)
Legt fest, wie lange der Compressor das Signal nach Unterschreiten des
Schwellenwerts beeinflusst. Kurze Haltezeiten werden oft von DJs eingesetzt,
während längere Haltezeiten z. B. eingesetzt werden, um die Musik bei
Dokumentarfilmen zu regeln.
Release (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt fest, wie lange es dauert, bis die Verstärkung wieder zum ursprünglichen
Pegel zurückkehrt, wenn das Signal unter den Schwellenwert fällt. Wenn der
Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch den besten
Release-Wert für das Audiomaterial ein.
Analysis (Pure Peak bis Pure RMS)
Legt fest, ob das Eingangssignal gemäß dem Peak- oder RMS-Wert oder
einer Mischung aus beiden analysiert wird. Ein Wert von 0 entspricht reinem
Peak-Modus und 100 reinem RMS-Modus. Im RMS-Modus wird die
durchschnittliche Leistung des Audiosignals als Grundlage verwendet, im
Peak-Modus hauptsächlich der Spitzenpegel. Grundsätzlich gilt: Der
RMS-Modus eignet sich für Material mit nur wenigen Pegeländerungen, z. B.
Gesang, der Peak-Modus eignet sich für Material mit häufigen
Pegeländerungen, z. B. Schlagzeug.
Live
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die Vorschau-Funktion des Effekts
deaktiviert. Die Vorschau erzeugt eine qualitativ bessere Verarbeitung, führt
aber zu einer erhöhten Latenz. Bei Live-Aufnahmen ist es daher besser, die
Live-Option zu aktivieren, um diese Latenz zu vermeiden.

DeEsser
Dieses PlugIn reduziert übermäßige Zischlaute, primär bei Gesangsaufnahmen. Der
DeEsser ist ein Kompressor für die Frequenzen von S- und Zischlauten – daher
auch der Name.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

43
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Ein zu geringer Abstand vom Mikrofon und das Verwenden von Equalizern können
zu Aufnahmen führen, deren Gesamtklang zwar gut ist, in denen jedoch
unerwünschte Zischlaute auftreten.

Display

Zeigt das Spektrum des Eingangssignals an.


• Zum Einstellen des Frequenzbandes ziehen Sie die Trennungslinien, oder
klicken Sie in die Mitte des Bandes und ziehen Sie.
• Um die Frequenzbandbreite einzustellen, halten Sie die [Umschalttaste]
gedrückt und ziehen nach links oder rechts.

Filter

Lo/Hi
Stellt die linke und die rechte Grenze des Frequenzbands ein. Sie können die
Frequenz in Hz oder als Notenwert einstellen. Wenn Sie einen Notenwert
eingeben, wird der Frequenzwert in Hz automatisch entsprechend geändert.
Bei einem Notenwert von A3 wird die Frequenz z. B. auf 440 Hz geändert.
Wenn Sie einen Notenwert eingeben, können Sie auch einen Versatz in Cent
angeben. Geben Sie z. B. A5 -23 oder C4 +49 ein.
HINWEIS
Vergewissern Sie sich, dass Sie ein Leerzeichen zwischen Note und
Cent-Versatzwert eingeben. Nur dann werden die Cent-Versatzwerte
berücksichtigt.

44
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Solo
Hiermit können Sie das Frequenzband solo schalten. Dadurch können Sie die
richtige Lage und Breite dieses Bandes herausfinden.
Diff
Hier sind die Signalanteile zu hören, die der DeEsser aus dem Nutzsignal
herausgefiltert hat. Auf diese Weise können Sie die Parameter für
Frequenzband, Schwellenwert und Pegelreduktion so einstellen, dass z. B.
nur die scharfen S-Laute entfernt werden.

Dynamics

Reduction
Stellt die Intensität des DeEsser-Effekts ein.
Threshold (-50 bis 0 dB)
Wenn die Auto-Option deaktiviert ist, können Sie mit diesem Bedienelement
einen Schwellenwert für den Pegel des eingehenden Signals festlegen, ab
dem das PlugIn die Zischlaute reduziert.
Release (1 bis 1000 ms)
Legt fest, wie lange es dauert, bis der DeEsser-Effekt wieder den Nullwert
erreicht, wenn das Signal unter den Schwellenwert fällt.
Auto
Stellt unabhängig von Eingangssignal automatisch und fortwährend den
optimalen Schwellenwert ein. Die Auto-Option funktioniert nicht mit Signalen
niedriger Pegel (< -30 dB Spitzenpegel). Wenn Sie die Zischlaute in einer
solchen Datei verringern möchten, müssen Sie den Schwellenwert manuell
einstellen.

Sidechain

Freq (25 Hz bis 20 kHz)


Wenn der Schalter Side-Chain aktiviert ist, wird hier die Filterfrequenz
eingestellt. Sie können die Frequenz in Hz oder als Notenwert einstellen.
Wenn Sie einen Notenwert eingeben, ändert sich die Frequenz bei »Hz«
entsprechend. Beim Notenwert A3 ändert sich die Frequenz z. B. auf 440 Hz.
Wenn Sie einen Notenwert eingeben, können Sie auch einen Versatz in Cent
angeben. Geben Sie z. B. A5 -23 oder C4 +49 ein.
HINWEIS
Vergewissern Sie sich, dass Sie ein Leerzeichen zwischen Note und
Cent-Versatzwert eingeben. Nur dann werden die Cent-Versatzwerte
berücksichtigt.

Q-Factor
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Resonanz oder
Güte des Filters festgelegt.

45
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Side
Aktiviert den internen Sidechain-Filter. Jetzt können Sie das Eingangssignal
entsprechend den Filterparametern formen. Mit der internen
Side-Chain-Funktion können Sie genau bestimmen, wie das Gate arbeitet.
Monitor
Dieser Parameter ermöglicht es Ihnen, das gefilterte Signal mitzuhören.
Live
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die Vorschau-Funktion des Effekts
deaktiviert. Die Vorschau erzeugt eine qualitativ bessere Verarbeitung, führt
aber zu einer erhöhten Latenz. Bei Live-Aufnahmen ist es daher besser, die
Live-Option zu aktivieren, um diese Latenz zu vermeiden.

DeEsser-Effekt in der Signalkette platzieren

Wenn Sie Gesang aufnehmen, ist die Position des DeEssers im Signalweg
normalerweise nach dem Mikrofonvorverstärker und vor dem Kompressor/Limiter.
Dadurch wird vermieden, dass der Kompressor/Limiter die Dynamik des
Gesamtsignals unnötig begrenzt.

EnvelopeShaper
Dieses PlugIn kann verwendet werden, um die Verstärkung der Attack- und
Release-Phase von Audiomaterial zu dämpfen oder zu erhöhen.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Sie können die Parameterwerte anpassen, indem Sie die Drehregler verwenden
oder die Kurvenpunkte in der grafischen Anzeige verschieben. Verwenden Sie die
Verstärkung vorsichtig und verringern Sie gegebenenfalls die Ausgangsleistung,
um ein Übersteuern (Clipping) zu vermeiden.

46
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Attack (-20 bis 20 dB)


Stellt die Verstärkung der Attack-Phase des Signals ein.
Length (5 bis 200 ms)
Stellt die Länge der Attack-Phase ein.
Release (-20 bis 20 dB)
Stellt die Verstärkung der Release-Phase des Signals ein.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann der Effekt auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, wird der Effekt aktiviert. Für
eine Beschreibung zum Einrichten eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das
Benutzerhandbuch.

Expander
Der Expander verringert den Ausgangspegel abhängig vom Eingangspegel für
Signale unterhalb des angegebenen Schwellenwerts. Dies ist sinnvoll, wenn Sie
den Dynamikbereich vergrößern oder das Rauschen in leisen Passagen
unterdrücken möchten.
Sie können die Drehregler verwenden oder die Kurvenpunkte in den grafischen
Anzeige verschieben, um die Parameter Threshold und Ratio anzupassen.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X X –
Side-Chain- – – – – X X –
Unterstützung

Threshold (-60 bis 0 dB)


Bestimmt den Pegel, bei dem der Expander aktiviert wird. Nur Signalpegel
unterhalb des festgelegten Schwellenwerts werden bearbeitet.

47
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Ratio
Stellt ein, wie stark Signale unterhalb des Schwellenwerts verstärkt oder
gedämpft werden.
Soft Knee
Wenn dieser Schalter deaktiviert ist, werden Signale unterhalb des
Schwellenwerts sofort entsprechend dem Ratio-Wert expandiert (»Hard
Knee«). Wenn Soft Knee aktiviert ist, setzt die Expansion im Bereich des
Schwellenwerts nur allmählich ein, was zu einer weniger drastischen Wirkung
führt.
Fall (0,1 bis 100 ms)
Legt fest, wie schnell der Expander auf Signale unterhalb des festgelegten
Schwellenwerts reagiert. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto länger ist
der Bereich am Anfang des Signals, der unbearbeitet bleibt.
Hold (0 bis 2000 ms)
Legt fest, wie lange der Expander das Signal nach Unterschreiten des
Schwellenwerts beeinflusst.
Rise (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt die Zeit fest, nach der die Verstärkung zu ihrem ursprünglichen Pegel
zurückkehrt, wenn das Signal den Schwellenwert überschreitet. Wenn der
Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch den besten
Rise-Wert für das Audiomaterial ein.
Analysis (Pure Peak bis Pure RMS)
Legt fest, ob das Eingangssignal gemäß dem Peak- oder RMS-Wert oder
einer Mischung aus beiden analysiert wird. Ein Wert von 0 entspricht reinem
Peak-Modus und 100 reinem RMS-Modus. Im RMS-Modus wird die
durchschnittliche Leistung des Audiosignals als Grundlage verwendet, im
Peak-Modus hauptsächlich der Spitzenpegel. Grundsätzlich gilt: Der
RMS-Modus eignet sich für Material mit nur wenigen Pegeländerungen, z. B.
Gesang, der Peak-Modus eignet sich für Material mit häufigen
Pegeländerungen, z. B. Schlagzeug.
Live
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die Vorschau-Funktion des Effekts
deaktiviert. Die Vorschau erzeugt eine qualitativ bessere Verarbeitung, führt
aber zu einer erhöhten Latenz. Bei Live-Aufnahmen ist es daher besser, die
Live-Option zu aktivieren, um diese Latenz zu vermeiden.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann der Expander-Effekt auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, wird der Effekt aktiviert. Für
eine Beschreibung zum Einrichten eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das
Benutzerhandbuch.

48
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Gate
Gating unterdrückt Audiosignale unterhalb eines festgelegten Schwellenwerts.
Sobald der Signalpegel den festgelegten Schwellenwert übersteigt, öffnet das
Gate und das Signal wird durchgelassen.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Threshold (-60 bis 0 dB)


Bestimmt den Pegel, bei dem das Gate geöffnet wird. Bei einem Signalpegel
unterhalb des festgelegten Schwellenwerts bleibt das Gate geschlossen.
State-LED
Zeigt an, ob das Gate geöffnet (LED leuchtet grün), geschlossen (LED
leuchtet rot) oder an einem Punkt dazwischen ist (LED leuchtet gelb).
Filter (LP, BP und HP)
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, können Sie diese Schalter
verwenden, um den Filtertyp auf Tiefpass (LP), Bandpass (BP) oder
Hochpass (HP) zu setzen.
Side-Chain
Aktiviert den internen Sidechain-Filter. Das Eingangssignal wird dann
entsprechend den Filter-Parametern verändert. Mit der internen
Side-Chain-Funktion können Sie genau bestimmen, wie das Gate arbeitet.
Center (50 bis 20.000 Hz)
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Arbeitsfrequenz
des Filters festgelegt.
Q-Factor
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Resonanz oder
Güte des Filters festgelegt.
Monitor
Dieser Parameter ermöglicht es Ihnen, das gefilterte Signal mitzuhören.

49
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Attack (0,1 bis 1000 ms)


Stellt die Zeit ein, nach der das Gate öffnet, wenn es getriggert wird.
HINWEIS
Schalten Sie den Live-Schalter aus, um sicherzustellen, dass das Gate
bereits geöffnet ist, wenn ein Signal oberhalb des Schwellenwerts
wiedergegeben wird.

Hold (0 bis 2000 ms)


Legt fest, wie lange das Gate offen bleibt, wenn das Signal den
Schwellenwert unterschreitet.
Release (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt fest, wann das Gate schließt (nach der mit dem Hold-Parameter
festgelegten Haltezeit). Wenn der Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das Gate
automatisch den besten Release-Wert für das Audiomaterial ein.
Range
Passt den Dämpfungsgrad für das Schließen des Gates an. Wenn Range auf
eingestellt ist, ist das Gate vollständig geschlossen. Je höher dieser Wert,
desto höher der Signalpegel, der durch das geschlossene Gate
durchgelassen wird.
Analysis (Pure Peak bis Pure RMS)
Legt fest, ob das Eingangssignal gemäß dem Peak- oder RMS-Wert oder
einer Mischung aus beiden analysiert wird. Ein Wert von 0 entspricht reinem
Peak-Modus und 100 reinem RMS-Modus. Im RMS-Modus wird die
durchschnittliche Leistung des Audiosignals als Grundlage verwendet, im
Peak-Modus hauptsächlich der Spitzenpegel. Grundsätzlich gilt: Der
RMS-Modus eignet sich für Material mit nur wenigen Pegeländerungen, z. B.
Gesang, der Peak-Modus eignet sich für Material mit häufigen
Pegeländerungen, z. B. Schlagzeug.
Live
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die Vorschau-Funktion des Effekts
deaktiviert. Die Vorschau erzeugt eine qualitativ bessere Verarbeitung, führt
aber zu einer erhöhten Latenz. Bei Live-Aufnahmen ist es daher besser, die
Live-Option zu aktivieren, um diese Latenz zu vermeiden.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann das Gate auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, wird das Gate geöffnet. Für
eine Beschreibung zum Einrichten eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das
Benutzerhandbuch.

50
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Limiter
Mit diesem PlugIn können Sie sicherstellen, dass der Ausgangspegel niemals ein
festgelegtes Limit überschreitet, um Clipping in nachfolgenden Geräten zu
vermeiden.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – X X X X X –

Limiter kann den Release-Parameter automatisch entsprechend dem


Audiomaterial anpassen und optimieren, Sie können den Parameter aber auch
manuell einstellen. Limiter bietet separate Meter für den Eingangs- und
Ausgangspegel sowie für den Grad des Limitings (mittleres Meter).

Input (-24 bis 24 dB)


Stellt die Eingangsverstärkung ein.
Output (-24 bis 6 dB)
Bestimmt den maximalen Ausgangspegel.
Release (0,1 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt fest, wie lange es dauert, bis die Verstärkung wieder ihren Originalpegel
erreicht. Wenn der Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch
den besten Release-Wert für das Audiomaterial ein.

Maximizer
Dieses PlugIn erhöht die Lautheit von Audiomaterial ohne die Gefahr von Clipping.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –

51
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Output (-24 bis 6 dB)


Bestimmt den maximalen Ausgangspegel.
Optimize
Bestimmt die Signallautstärke.
Soft Clip
Wenn dieser Schalter eingeschaltet ist, beginnt der Maximizer, das Signal
sanft zu begrenzen. Gleichzeitig erzeugt er Obertöne für einen warmen
röhrenartigen Klangcharakter des Audiomaterials.

MIDI Gate
Mit diesem PlugIn können Sie Audiosignale stummschalten, die unterhalb eines
bestimmten Schwellenwerts liegen. Das Gate wird durch MIDI-Noten getriggert.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

Bei dem so genannten Gating werden Audiosignale stummgeschaltet, die


unterhalb eines bestimmten Schwellenwerts liegen. Wenn der Signalpegel den
festgelegten Schwellenwert übersteigt, öffnet sich das Gate und das Signal wird
durchgelassen. Signalanteile unterhalb der Schwelle werden abgeschnitten. MIDI
Gate wird jedoch nicht durch einen Schwellenwert ausgelöst, sondern durch
MIDI-Noten, d. h., das PlugIn benötigt eingehende Audio- und MIDI-Daten.

Attack (0 bis 500 ms)


Legt fest, wie schnell sich das Gate öffnet, wenn es ausgelöst wird.

52
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Hold
Legt fest, wie lange das Gate geöffnet bleibt, nachdem ein Note-On- oder ein
Note-Off-Befehl empfangen wurde. Die Einstellungen des Hold-Modus
werden berücksichtigt.
Release (0 bis 3000 ms)
Legt fest, wann nach der mit dem Hold-Parameter festgelegten Haltezeit das
Gate schließt.
Note To Attack
Legt fest, wie die Anschlagstärke der MIDI-Noten die Attack-Zeit beeinflusst.
Wenn Sie hier einen positiven Wert einstellen, steigt die Attack-Zeit bei
höheren Anschlagstärken. Wenn Sie einen negativen Wert einstellen, wird
die Attack-Zeit bei höheren Anschlagstärken kürzer. Wenn Sie diesen
Parameter nicht verwenden möchten, stellen Sie den Regler auf 0.
Note To Release
Legt fest, wie die Anschlagstärke der MIDI-Noten die Release-Zeit
beeinflusst. Je höher der Wert, desto mehr erhöht sich die Release-Zeit.
Wenn Sie diesen Parameter nicht verwenden möchten, stellen Sie den Regler
auf 0.
Velocity To VCA
Legt fest, wie die Anschlagstärke der MIDI-Noten den Ausgangspegel
beeinflusst. Wenn Sie hier den Wert 127 einstellen, wird die Lautstärke nur
durch die Anschlagstärke beeinflusst. Wenn Sie 0 eingeben, haben die
Anschlagstärkewerte keinen Einfluss auf die Lautstärke.
Hold Mode
Hiermit stellen Sie den Hold Mode ein.
• Im Note-On-Modus wird das Gate für die Zeit geöffnet, die mit den
Parametern Hold und Release festgelegt ist, unabhängig von der
Länge der MIDI-Note, die das Gate auslöst.
• Im Note-Off-Modus bleibt das Gate so lange geöffnet, wie die
MIDI-Note gespielt wird. Die Parameter Hold und Release werden
angewendet, sobald ein Note-Off-Signal empfangen wurde.

MIDI Gate einrichten

Um MIDI Gate auf Ihr Audiomaterial anwenden zu können, benötigen Sie eine
Audiospur und eine MIDI-Spur.

VORGEHENSWEISE
1. Wählen Sie die Audiospur aus, auf die Sie MIDI Gate anwenden möchten.
Dabei kann es sich um aufgenommenes Audiomaterial oder live eingespieltes
Audiomaterial einer beliebigen Audiospur handeln.
2. Wählen Sie MIDI Gate als Insert-Effekt für die Audiospur aus.

53
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

3. Wählen Sie die MIDI-Spur aus, über die Sie MIDI Gate steuern möchten.
Sie können die MIDI-Noten live über ein angeschlossenes MIDI-Keyboard einspielen
oder bereits aufgenommene MIDI-Noten verwenden.
4. Öffnen Sie das Einblendmenü Ausgangs-Routing für die MIDI-Spur und
wählen Sie MIDI Gate.

MIDI Gate anwenden

VORAUSSETZUNGEN
Richten Sie das PlugIn ein.

Wie Sie vorgehen müssen, hängt davon ab, ob Sie live eingespieltes oder
aufgenommenes MIDI-Material verwenden. Im Folgenden wird davon
ausgegangen, dass Sie aufgenommenes Audiomaterial verwenden und die
MIDI-Daten in Echtzeit einspielen.

VORGEHENSWEISE
1. Wenn Sie die MIDI-Daten in Echtzeit einspielen, um das PlugIn zu triggern,
wählen Sie die dazugehörige MIDI-Spur aus.
2. Starten Sie die Wiedergabe.
3. Spielen Sie einige Noten auf Ihrem Keyboard.

ERGEBNIS
Die MIDI-Noten triggern das Gate. Das Gate wird auf die Audiosignale
angewendet.

MultibandCompressor
Mit dem MultibandCompressor kann ein Signal in vier Frequenzbänder aufgeteilt
werden. Sie können den Pegel, die Bandbreite sowie die
Kompressor-Charakteristiken für jedes Band festlegen.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X X –
Side-Chain- – – – – X X –
Unterstützung

54
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Frequenzband-Editor

In der oberen Fensterhälfte des Frequenzband-Editors können Sie die Breite der
Frequenzbänder sowie deren Pegel nach der Kompression einstellen. Die vertikale
Werteskala links zeigt den Verstärkungspegel jedes Frequenzbandes an. Die
horizontale Achse zeigt den verfügbaren Frequenzbereich.
• Um den Frequenzbereich der verschiedenen Frequenzbänder festzulegen,
verwenden Sie die Punkte an den Seiten der Bänder.
• Um die Verstärkung der Frequenzbänder um ±15 dB nach der Kompression
anzuheben oder abzusenken, verwenden Sie die Punkte oberhalb jedes
Frequenzbandes.

Live
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die Vorschau-Funktion des Effekts
deaktiviert. Die Vorschau erzeugt eine qualitativ bessere Verarbeitung, führt
aber zu einer erhöhten Latenz. Bei Live-Aufnahmen ist es daher besser, die
Live-Option zu aktivieren, um diese Latenz zu vermeiden.
Frequenzbänder umgehen (Bypass)
Um die einzelnen Frequenzbänder zu umgehen, aktivieren Sie den Schalter
im jeweiligen Bereich.

55
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Frequenzbänder soloschalten
Um ein Frequenzband Solo zu schalten, aktivieren Sie den S-Schalter in
jedem Bereich. Es kann jeweils nur ein Frequenzband sologeschaltet werden.
Output (-24 bis 24 dB)
Bestimmt den Ausgangspegel.

Compressor-Bereich

Sie können Threshold und Ratio einstellen, indem Sie die Übergangspunkte
verschieben oder die entsprechenden Drehregler betätigen. Der Schwellenwert ist
durch den ersten Übergangspunkt markiert, an dem die Kurve von der geraden
Diagonalen abweicht.

Threshold (-60 bis 0 dB)


Bestimmt den Pegel, bei dem der Kompressor aktiviert wird. Nur Signalpegel
oberhalb des festgelegten Schwellenwerts werden bearbeitet.
Ratio
Stellt ein, wie stark Signale oberhalb des Schwellenwerts gedämpft werden.
Ein Verhältnis von 3:1 bedeutet, dass bei einer Verstärkung des
Eingangspegels um 3 dB sich der Ausgangspegel um 1 dB erhöht.
Attack (0,1 bis 100 ms)
Legt fest, wie schnell der Effekt auf Signale oberhalb des festgelegten
Schwellenwerts reagiert. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto länger ist
der Bereich am Anfang des Signals, der unbearbeitet bleibt.
Release (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt fest, wie lange es dauert, bis die Verstärkung wieder zum ursprünglichen
Pegel zurückkehrt, wenn das Signal unter den Schwellenwert fällt. Wenn der
Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch den besten
Release-Wert für das Audiomaterial ein.

Side-Chain-Bereich

Zum Öffnen des Side-Chain-Bereichs klicken Sie auf den SC-Schalter unten links
im PlugIn-Fenster.

IMPORTANT
W ICHTIG

Um die Side-Chain-Funktion für die Bänder nutzen zu können, muss die globale
Side-Chain des PlugIns aktiviert sein.

56
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Frequency
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Arbeitsfrequenz
des Side-Chain-Filters festgelegt.
Q-Factor
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Resonanz oder
Güte des Filters festgelegt.
Side-Chain
Aktiviert den internen Sidechain-Filter. Das Eingangssignal wird dann
entsprechend den Filter-Parametern verändert. Mit der internen
Side-Chain-Funktion können Sie genau bestimmen, wie das Gate arbeitet.
Side-Chain
Aktiviert den internen Sidechain-Filter. Das Side-Chain-Signal kann dann
entsprechend den Filterparametern geformt werden. Mit der internen
Side-Chain-Funktion können Sie genau bestimmen, wie der Kompressor
arbeitet.
Monitor
Dieser Parameter ermöglicht es Ihnen, das gefilterte Signal mitzuhören.

MultibandEnvelopeShaper
Dieses PlugIn ermöglicht eine Aufteilung des Signals in vier Frequenzbänder. Sie
können die Verstärkung der Attack- und Release-Phase von Audiomaterial für jedes
Band dämpfen oder erhöhen.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X – –

57
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Frequenzband-Editor

In diesem Bereich oben im Bedienfeld können Sie die Breite der Frequenzbänder
sowie deren Pegel einstellen. Auf der vertikalen Achse wird der Verstärkungspegel
jedes Frequenzbands angezeigt. Die horizontale Achse zeigt den verfügbaren
Frequenzbereich.
• Um die Frequenzbereiche der verschiedenen Frequenzbänder einzustellen,
verwenden Sie die Punkte an jeder Seite jedes Bandes.
• Um die Verstärkung bzw. den Pegel des Frequenzbandes abzusenken oder
anzuheben, verwenden Sie die Punkte oberhalb jedes Bandes.

Live
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die Vorschau-Funktion des Effekts
deaktiviert. Die Vorschau erzeugt eine qualitativ bessere Verarbeitung, führt
aber zu einer erhöhten Latenz. Bei Live-Aufnahmen ist es daher besser, die
Live-Option zu aktivieren, um diese Latenz zu vermeiden.
Frequenzbänder umgehen (Bypass)
Um die einzelnen Frequenzbänder zu umgehen, aktivieren Sie den Schalter
im jeweiligen Bereich.
Frequenzbänder soloschalten
Um ein Frequenzband Solo zu schalten, aktivieren Sie den S-Schalter in
jedem Bereich. Es kann jeweils nur ein Frequenzband sologeschaltet werden.

58
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Output (-24 bis 24 dB)


Bestimmt den Ausgangspegel.

Shaper-Bereich

Sie können Attack, Length und Release einstellen, indem Sie die Kurvenpunkte
verschieben oder die entsprechenden Drehregler verwenden. Achten Sie auf die
Pegel, wenn Sie die Verstärkung anheben. Sie können den Ausgangspegel
verringern, um ein Übersteuern (Clipping) zu vermeiden.

Attack (-20 bis 20 dB)


Stellt die Verstärkung der Attack-Phase des Signals ein.
Length (5 bis 200 ms)
Stellt die Länge der Attack-Phase ein.
Release (-20 bis 20 dB)
Stellt die Verstärkung der Release-Phase des Signals ein.
Sensitivity (-40 bis -10 dB)
Stellt die Empfindlichkeit der Erkennung ein.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.

MultibandExpander
Dieses PlugIn ermöglicht eine Aufteilung des Signals in vier Frequenzbänder.
Hiermit können Sie den Ausgangspegel je nach Eingangspegel für Signale
unterhalb des angegebenen Schwellenwerts für jedes Band verringern. Dies ist
sinnvoll, wenn Sie den Dynamikbereich vergrößern oder das Rauschen in leisen
Passagen unterdrücken möchten.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X – –
Side-Chain- – – – – X – –
Unterstützung

59
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Frequenzband-Editor

In diesem Bereich oben im Bedienfeld können Sie die Breite der Frequenzbänder
sowie deren Pegel nach der Expansion einstellen. Auf der vertikalen Achse wird der
Verstärkungspegel jedes Frequenzbands angezeigt. Die horizontale Achse zeigt
den verfügbaren Frequenzbereich.
• Um die Frequenzbereiche der verschiedenen Frequenzbänder einzustellen,
verwenden Sie die Punkte an den Seiten der Bänder.
• Um die Verstärkung bzw. den Pegel des Frequenzbandes nach der Expansion
abzusenken oder anzuheben, verwenden Sie die Punkte oberhalb jedes
Bandes.

Live
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die Vorschau-Funktion des Effekts
deaktiviert. Die Vorschau erzeugt eine qualitativ bessere Verarbeitung, führt
aber zu einer erhöhten Latenz. Bei Live-Aufnahmen ist es daher besser, die
Live-Option zu aktivieren, um diese Latenz zu vermeiden.
Frequenzbänder umgehen (Bypass)
Um die einzelnen Frequenzbänder zu umgehen, aktivieren Sie den Schalter
im jeweiligen Bereich.

60
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Frequenzbänder soloschalten
Um ein Frequenzband Solo zu schalten, aktivieren Sie den S-Schalter in
jedem Bereich. Es kann jeweils nur ein Frequenzband sologeschaltet werden.
Output (-24 bis 24 dB)
Bestimmt den Ausgangspegel.

Expander-Bereich

Sie können Threshold und Ratio einstellen, indem Sie die Kurvenpunkte
verschieben oder die entsprechenden Drehregler verwenden. Der erste Haltepunkt,
ab dem die Linie von der Diagonalen abweicht, ist die Grenzfrequenz.

Threshold (-60 bis 0 dB)


Bestimmt den Pegel, bei dem der Expander aktiviert wird. Nur Signalpegel
unterhalb des festgelegten Schwellenwerts werden bearbeitet.
Ratio
Stellt ein, wie stark Signale unterhalb des Schwellenwerts verstärkt oder
gedämpft werden.
Maximum Reduction
Stellt die maximale Stärke der Absenkung ein, um die der Pegel reduziert wird,
wenn das Signal unter den eingestellten Schwellenwert fällt.
Fall (0,1 bis 100 ms)
Legt fest, wie schnell der Expander auf Signale unterhalb des festgelegten
Schwellenwerts reagiert. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto länger ist
der Bereich am Anfang des Signals, der unbearbeitet bleibt.
Hold (0 bis 2000 ms)
Legt fest, wie lange der Expander das Signal nach Unterschreiten des
Schwellenwerts beeinflusst.
Rise (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt die Zeit fest, nach der die Verstärkung zu ihrem ursprünglichen Pegel
zurückkehrt, wenn das Signal den Schwellenwert überschreitet. Wenn der
Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch den besten
Rise-Wert für das Audiomaterial ein.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.

61
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Side-Chain-Bereich

Frequency
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Arbeitsfrequenz
des Side-Chain-Filters festgelegt.
Q-Factor
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Resonanz oder
Güte des Filters festgelegt.
Side-Chain
Aktiviert den internen Sidechain-Filter. Das Eingangssignal wird dann
entsprechend den Filter-Parametern verändert. Mit der internen
Side-Chain-Funktion können Sie genau bestimmen, wie das Gate arbeitet.
Side-Chain
Aktiviert den internen Sidechain-Filter. Das Side-Chain-Signal wird dann
entsprechend den Filter-Parametern verändert. Side-Chaining ist hilfreich, um
zu steuern, wie der MultibandExpander arbeitet.
Monitor
Dieser Parameter ermöglicht es Ihnen, das gefilterte Signal mitzuhören.

Tube Compressor
Mit diesem vielseitigen Kompressor mit integrierter Röhrensimulation können Sie
glatte und warme Kompressionseffekte erzielen. Das VU-Meter zeigt die Höhe der
Pegelreduktion an. Der Tube Compressor verfügt über einen internen
Side-Chain-Bereich, mit dem Sie das Trigger-Signal filtern können.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

62
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Drive (1.0 bis 6.0)


Steuert den Grad der Röhrensättigung.
Input
Legt die Stärke der Kompression fest. Je höher die Eingangsverstärkung,
desto mehr Kompression wird angewendet.
Limit
Erhöht das Kompressorverhältnis, um einen Begrenzungseffekt zu erzeugen.
Output (-12 bis 12 dB)
Stellt den Ausgangspegel ein.
Attack (0,1 bis 100 ms)
Legt fest, wie schnell der Effekt reagiert. Je höher Sie diesen Wert einstellen,
desto länger ist der Bereich am Anfang des Signals, der unbearbeitet bleibt.
Release (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt fest, wie lange es dauert, bis die Verstärkung wieder ihren Originalpegel
erreicht. Wenn der Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch
den besten Release-Wert für das Audiomaterial ein.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen Originalsignal (Dry) und Effektsignal
(Wet) ein. Dabei werden die Transienten des Eingangssignals beibehalten.
In/Out-Meter
Zeigen die höchsten Spitzen aller verfügbaren Ein- und Ausgangskanäle.
VU-Meter
Zeigt die Pegelreduktion an.
Side-Chain
Aktiviert den internen Sidechain-Filter. Das Eingangssignal wird dann
entsprechend den Filter-Parametern verändert. Mit der internen
Side-Chain-Funktion können Sie genau bestimmen, wie das Gate arbeitet.
Filter (LP, BP und HP)
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, können Sie diese Schalter
verwenden, um den Filtertyp auf Tiefpass (LP), Bandpass (BP) oder
Hochpass (HP) zu setzen.

63
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Side-Chain-Bereich

Center (50 bis 20.000 Hz)


Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Arbeitsfrequenz
des Filters festgelegt.
Q-Factor
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Resonanz oder
Güte des Filters festgelegt.
Monitor
Dieser Parameter ermöglicht es Ihnen, das gefilterte Signal mitzuhören.

VintageCompressor
VintageCompressor orientiert sich an klassischen Kompressoren älterer Bauart.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Er bietet unabhängige Regler für Input Gain, Output Gain, Attack und Release.
Zusätzlich gibt es einen Punch-Modus, der die Attack-Phase des Signals
beibehält, und eine programmabhängige Auto-Funktion für den
Release-Parameter.

Input
Legt die Stärke der Kompression fest. Je höher die Eingangsverstärkung,
desto mehr Kompression wird angewendet.
Output (-48 bis 24 dB)
Stellt den Ausgangspegel ein.
Attack (0,1 bis 100 ms)
Legt fest, wie schnell der Effekt reagiert. Je höher Sie diesen Wert einstellen,
desto länger ist der Bereich am Anfang des Signals, der unbearbeitet bleibt.

64
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Punch
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die frühe Attack-Phase des Signals
beibehalten, wodurch der ursprüngliche Effekt im Audiomaterial selbst bei
kurzen Attack-Einstellungen beibehalten wird.
Release (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt fest, wie lange es dauert, bis die Verstärkung wieder ihren Originalpegel
erreicht. Wenn der Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch
den besten Release-Wert für das Audiomaterial ein.
VU-Meter
Zeigt die Pegelreduktion an.
In/Out-Meter
Zeigen die höchsten Spitzen aller verfügbaren Ein- und Ausgangskanäle.

VSTDynamics
VSTDynamics ist ein komplexer Dynamik-Prozessor. Er kombiniert drei separate
Prozessoren: Gate, Compressor und Limiter, die eine Vielzahl dynamischer
Bearbeitungsfunktionen abdecken.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in X X X X X X –

Das Fenster ist in drei Bereiche gegliedert, die Regler und Meter für die
Prozessoren enthalten. Um die einzelnen Prozessoren zu aktivieren, klicken Sie auf
die Schalter Gate, Compressor und Limiter am unteren Rand des
PlugIn-Bedienfelds.

Gate-Bereich

Gating ist eine dynamische Bearbeitungstechnik, die Audiosignale unterhalb eines


festgelegten Schwellenwerts unterdrückt. Sobald der Signalpegel den
festgelegten Schwellenwert übersteigt, öffnet das Gate und das Signal wird
durchgelassen. Das Signal, das das Gate auslöst, kann auch durch ein internes
Side-Chain-Signal gefiltert werden.
Die folgenden Parameter sind verfügbar:

65
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Threshold (-60 bis 0 dB)


Bestimmt den Pegel, bei dem das Gate geöffnet wird. Bei einem Signalpegel
unterhalb des festgelegten Schwellenwerts bleibt das Gate geschlossen.
State-LED
Zeigt an, ob das Gate geöffnet (LED leuchtet grün), geschlossen (LED
leuchtet rot) oder an einem Punkt dazwischen ist (LED leuchtet gelb).
Side-Chain
Aktiviert den internen Sidechain-Filter. Das Eingangssignal wird dann
entsprechend den Filter-Parametern verändert. Mit der internen
Side-Chain-Funktion können Sie genau bestimmen, wie das Gate arbeitet.
Filter (LP, BP und HP)
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, können Sie diese Schalter
verwenden, um den Filtertyp auf Tiefpass (LP), Bandpass (BP) oder
Hochpass (HP) zu setzen.
Center (50 bis 20.000 Hz)
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Arbeitsfrequenz
des Filters festgelegt.
Q-Factor
Wenn der Side-Chain-Schalter aktiviert ist, wird hiermit die Resonanz oder
Güte des Filters festgelegt.
Monitor
Dieser Parameter ermöglicht es Ihnen, das gefilterte Signal mitzuhören.
Attack (0,1 bis 100 ms)
Legt fest, wie schnell der Effekt auf Signale oberhalb des festgelegten
Schwellenwerts reagiert. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto länger ist
der Bereich am Anfang des Signals, der unbearbeitet bleibt.
Hold (0 bis 2000 ms)
Legt fest, wie lange das Gate offen bleibt, wenn das Signal den
Schwellenwert unterschreitet.
Release (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt fest, wann nach der mit dem Hold-Parameter festgelegten Haltezeit das
Gate schließt. Wenn der Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn
automatisch den besten Release-Wert für das Audiomaterial ein.
Range
Passt den Dämpfungsgrad für das Schließen des Gates an. Wenn Range auf
eingestellt ist, ist das Gate vollständig geschlossen. Je höher dieser Wert,
desto höher der Signalpegel, der durch das geschlossene Gate
durchgelassen wird.
Input Gain-Anzeige
Zeigt die Eingangsverstärkung an.

66
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Dynamics-PlugIns

Compressor-Bereich

Mit dem Compressor wird der Dynamikbereich des Audiomaterials reduziert, so


dass leisere Klänge lauter bzw. lautere Klänge leiser werden, oder beides. Der
Kompressor verfügt außerdem über eine separate Anzeige, die die
Kompressorkurve gemäß Ihren Einstellungen darstellt.

Threshold (-60 bis 0 dB)


Bestimmt den Pegel, bei dem der Kompressor aktiviert wird. Nur Signalpegel
oberhalb des festgelegten Schwellenwerts werden bearbeitet.
Ratio
Stellt ein, wie stark Signale oberhalb des Schwellenwerts gedämpft werden.
Ein Verhältnis von 3:1 bedeutet, dass bei einer Verstärkung des
Eingangspegels um 3 dB sich der Ausgangspegel um 1 dB erhöht.
Make-Up (0 bis 24 dB oder »Auto«)
(Aufholverstärkung) Gleicht den durch die Kompression verursachten Abfall
der Ausgangsverstärkung aus. Wenn der Auto-Schalter aktiviert ist, ist der
Drehregler nicht verfügbar und der Abfall der Ausgangsverstärkung wird
automatisch ausgeglichen.
Attack (0,1 bis 100 ms)
Legt fest, wie schnell der Effekt auf Signale oberhalb des festgelegten
Schwellenwerts reagiert. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto länger ist
der Bereich am Anfang des Signals (Attack), der unbearbeitet bleibt.
Release (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt fest, wie lange es dauert, bis die Verstärkung wieder zum ursprünglichen
Pegel zurückkehrt, wenn das Signal unter den Schwellenwert fällt. Wenn der
Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch den besten
Release-Wert für das Audiomaterial ein.
Grafische Anzeige
Sie können auch die grafische Anzeige verwenden, um die Threshold- und
Ratio-Werte einzustellen. Die zwei Meter links und rechts neben der
grafischen Anzeige zeigen die Verstärkungsreduktion in dB an.

Limiter-Bereich

Der Limiter stellt sicher, dass der Ausgangspegel niemals einen festgelegten
Schwellenwert überschreitet, um Clipping in nachfolgenden Geräten zu vermeiden.
Herkömmliche Limiter erfordern normalerweise ein sehr genaues Einstellen der
Attack- und Release-Parameter, damit sichergestellt werden kann, dass der
Ausgangspegel den festgelegten Schwellenwert nicht überschreitet. Der
Limiter-Effekt kann diese Parameter automatisch unter Berücksichtigung des
jeweiligen Audiomaterials optimieren.

Output (-24 bis 6 dB)


Bestimmt den maximalen Ausgangspegel.

67
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

Soft Clip
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird das Signal begrenzt, sobald der
Signalpegel -6 dB überschreitet. Gleichzeitig erzeugt er Obertöne für einen
warmen röhrenartigen Klangcharakter des Audiomaterials.
Release (10 bis 1000 ms oder »Auto«)
Legt fest, wie lange es dauert, bis die Verstärkung wieder ihren Originalpegel
erreicht. Wenn der Auto-Schalter aktiviert ist, stellt das PlugIn automatisch
den besten Release-Wert für das Audiomaterial ein.
Meter
Die drei Meter zeigen die Eingangsverstärkung (IN), die Pegelreduktion (GR)
und die Ausgangsverstärkung an (OUT).

Schalter »Module Configuration«

Mit dem Schalter Module Configuration unten rechts im PlugIn-Bedienfeld können


Sie den Signalfluss für die drei Prozessoren festlegen. Eine unterschiedliche
Reihenfolge kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Klicken Sie auf den
Schalter Module Configuration, um zwischen den verschiedenen Konfigurationen
umzuschalten und auf schnelle Weise zu vergleichen, welche Einstellung in einem
bestimmten Fall am besten geeignet ist. Es stehen drei Optionen zur Verfügung:
• C-G-L (Kompressor-Gate-Limiter)
• G-C-L (Gate-Kompressor-Limiter)
• C-L-G (Kompressor-Limiter-Gate)

EQ-PlugIns

CurveEQ
Voxengo CurveEQ ist ein Spline-Equalizer für Anwendungen in der professionellen
Musik- und Audioproduktion. Mit CurveEQ können Sie den Frequenzgang mithilfe
einer Spline-Kurve einzeichnen. Bei einer Spline-Kurve handelt es sich um eine
weiche, kurvige Linie. Auf diese Weise können Sie sehen, wie der Equalizer den
Klang verändert.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X X –

Mit der Spectrum-Matching-Technologie (Spektralabgleich) von CurveEQ können


Sie das Frequenzspektrum einer Aufnahme kopieren und auf anderes Audiomaterial
übertragen. Das heißt, durch das Kopieren des Frequenzverlaufs eines bewährten
Mixes kann die Qualität eines anderen verbessert werden. Die Filter von CurveEQ

68
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

stehen in linearphasigem und minimalphasigem Modus zur Verfügung. CurveEQ


bietet außerdem einen anpassbaren Spectrum Analyzer. Darüber hinaus können
Sie statische Frequenzverläufe zum Vergleichen und Anpassen anzeigen, speichern
und laden.

Layout

Titelleiste

Name der PlugIn-Instanz


In dieses Eingabefeld können Sie den Namen der bearbeiteten PlugIn-Instanz
eintragen.
Bypass
Verwenden Sie diesen Schalter, um den Klang des unbearbeiteten Signals
mit dem des bearbeiteten Signals zu vergleichen. Wenn Sie den
Bypass-Schalter aktivieren, wird weiterhin die volle CPU-Last beansprucht.

Allgemeine Bedienelemente

69
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

Presets-Auswahl
Hier können Sie benutzerdefinierte Einstellungen speichern und
wiederherstellen.
Rückgängig
Macht Änderungen rückgängig.
Verlauf
Öffnet eine Liste mit den letzten 32 Arbeitsschritten.
Bei Parameteränderungen werden die zugehörigen Gruppennamen in
Klammern mit angezeigt, z. B. Gain (Ls) change.
Wiederherstellen
Wiederholt Änderungen, die zuvor rückgängig gemacht wurden.
A/B
Klicken Sie auf den A/B-Schalter, um zwischen zwei PlugIn-Einstellungen (A
und B) zu wechseln.
A>B (B>A)
Kopiert die aktuelle PlugIn-Einstellung in die andere Einstellung (A oder B).
Dies ist nützlich, wenn Sie Programme zwischen Session Banks hin- und
herkopieren wollen.
Reset
Der Reset-Schalter setzt das PlugIn auf seine Standardeinstellung zurück.
Der Standardzustand kann im Fenster Preset Manager gewählt werden.
Routing-Auswahl
Der Routing-Schalter öffnet das Fenster »Channel Routing«, in dem Sie
verschiedene Routing-Optionen ändern können. Über das Einblendmenü
kann auf häufig verwendete Routing-Optionen zugegriffen werden.
Save CSV
Über diesen Schalter können Sie die ausgewählte EQ-Kurve in einer
kommaseparierten Textdatei speichern. Die EQ-Kurve wird als Reihe von
Frequenz-/Verstärkungspaaren gespeichert. Jedes Paar steht in einer Zeile,
wie das folgende Beispiel zeigt:
20.00,3.00
400.00,2.51
1000.00,1.45 # Kommentar
5000.00,3.40
20000.00,1.05
Jedes Paar definiert die Position eines einzelnen Kontrollpunkts auf der
Bedienoberfläche des CurveEQ. Beachten Sie, dass Dezimalzeichen durch
Punkte getrennt werden müssen, nicht durch Kommas. Kommentare können
an jeder Position eingefügt werden. Sie müssen mit einem Rautenzeichen
beginnen.

70
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

Load CSV
Hier können Sie eine zuvor gespeicherte CSV-Datei oder eine extern
generierte EQ-Kurvenspezifikation wie z. B. eine Raumkorrektur oder eine
RIAA-Phonokorrektur laden. Die in der Datei definierten Frequenzen sollten
zwischen 20 und 20,000 Hz liegen.
Settings
Hier können Sie allgemeine Einstellungen ändern.

Obere EQ-Bedienelemente

Gain-Bereich für Equalizer in dB


Über diesen Schalter können Sie für jedes Band die maximale
Verstärkung/Dämpfung der Frequenzen einstellen.
MIN-Phase
Ermöglicht minimalphasiges Filtern anstelle von linearphasigem Filtern.
Minimalphasiges Filtern klingt bei höheren EQ-Steilheiten besser, weil keine
vorklingenden Artefakte wie in linearphasigen Filtern vorkommen. Darüber
hinaus fügt es keine beträchtliche Bearbeitungslatenz hinzu.
Static & Match
Öffnet den Static Spectrums Editor, in dem Sie statische Spektren anzeigen
und einen Spektralabgleich durchführen können. Über den Spektralabgleich
können Sie den Frequenzverlauf einer Audioaufnahme mit dem einer anderen
Audioaufnahme abgleichen.
Mode-Auswahl
Hier können Sie einen Modus für den Spektralabgleich auswählen.
Edit
Öffnet den Spectrum Mode Editor.

Haupt-Bedienoberfläche

Das Kernstück von CurveEQ ist die Equalizer-Bedienoberfläche mit integrierter


Echtzeit-Spektrum-Analysefunktion.

71
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

• Um einen Kontrollpunkt hinzuzufügen, doppelklicken Sie auf die Kurve.


• Um einen Kontrollpunkt zu löschen, doppelklicken Sie auf den Punkt.
Das obige Bild zeigt die Equalizer-Bedienoberfläche mit Kontrollpunkten. Klicken
Sie auf einen Kontrollpunkt und verschieben Sie ihn, um Verstärkung und Frequenz
des Filters anzupassen.
Die Oberfläche zeigt die Position des Mauszeigers, die musikalische Note und den
Detune-Wert in Cents, die der Frequenzposition entsprechen, sowie die
Mauszeiger-Position innerhalb des Spektralbereichs.

Wenn zwei oder drei Kurven angezeigt werden, zeigt eine weiße Kurve die Summe
aller aktivierten Filter an.
Wenn Sie einen Kontrollpunkt ziehen, können Sie die Filterbandbreite anpassen,
indem Sie zusätzlich die rechte Maustaste gedrückt halten oder die
[Alt]-Taste/[Wahltaste] drücken. Alternativ können Sie das Mausrad betätigen, um
die Filterbandbreite anzupassen.
• Um nur die Verstärkung anzupassen, halten Sie die
[Strg]-Taste/[Befehlstaste] gedrückt während Sie einen Punkt ziehen.
• Um nur die Frequenz anzupassen, halten Sie
[Strg]-Taste/[Befehlstaste]-[Alt]-Taste/[Wahltaste] gedrückt.
• Um einen Kontrollpunkt auf 0 dB zu setzen, doppelklicken Sie mit gedrückter
[Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf den Punkt.

Equalizer – Gruppenbearbeitung

72
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

Sie können Kontrollpunkte in Gruppen bearbeiten.


• Um mehrere Kontrollpunkte auszuwählen, ziehen Sie mit der Maus innerhalb
der Equalizer-Bedienoberfläche ein Rechteck um die Kontrollpunkte auf, die
Sie für die Gruppe verwenden möchten.
• Um alle Kontrollpunkte auszuwählen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in
die Bedienoberfläche.
• Um die Auswahl der Punkte aufzuheben, klicken Sie in die Bedienoberfläche.
• Um Kontrollpunkte der aktuellen Auswahl hinzuzufügen, drücken Sie die
[Umschalttaste] und klicken Sie dann auf die Kontrollpunkte, die Sie
hinzufügen möchten.
• Um Kontrollpunkte aus der Auswahl zu entfernen, halten Sie die
[Umschalttaste] gedrückt und klicken Sie dann auf den Kontrollpunkt, den Sie
entfernen möchten.
Zum Bearbeiten von Gruppen sind die folgenden Bedienelemente verfügbar:

Pfeil-Nach-Oben/-Unten-Schalter
Mit diesem Schalter können Sie das Verhältnis der ausgewählten
Kontrollpunkte zueinander verändern.
Inv
Kehrt den Verstärkungswert des ausgewählten Kontrollpunkts um.
Reset
Setzt das aktuelle Filter auf die Standardeinstellung zurück.

Equalizer – Spektrum

Die Equalizer-Bedienoberfläche kann eine Fourier-Spektralanalyse anzeigen. Die


Spektralanalyse und die Anzeige der Parameter erfolgt über die Mode-Auswahl. Mit
dem Spectrum Mode Editor können Sie die Parameter anpassen. Um die Anzeige
der Spektralanalyse zurückzusetzen, klicken Sie an eine beliebige Stelle in der
Equalizer-Bedienoberfläche.
Eine rote vertikale Linie wird angezeigt, wenn der sichtbare Frequenzbereich groß
ist. Diese Linie zeigt die maximale Frequenz des Eingangssignals an und hängt von
der eingehenden Samplerate ab.
Standardmäßig verwenden die PlugIns von Voxengo für die Spektraldarstellung
eine Flankensteilheit von 4,5 dB pro Oktave. Diese Einstellung kann im Spectrum
Mode Editor geändert werden.
Um die Spitzenwerte des Spektrums vergrößert anzuzeigen, klicken Sie mit
gedrückter [Alt]-Taste/[Wahltaste] und ziehen Sie ein Auswahlrechteck darum auf.
Wenn das Spektrum nicht komplett dargestellt wird, können Sie den sichtbaren
Bereich im Spectrum Mode Editor anpassen.

73
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

Equalizer – Narrow-Band-Sweeping

Um Resonanzen im Klang hervorzuheben, können Sie die


Narrow-Band-Sweeping-Funktion verwenden. Halten Sie dazu die [Umschalttaste]
gedrückt, klicken Sie in die Equalizer-Bedienoberfläche und ziehen Sie mit der
Maus. Dadurch durchläuft der Bandpass-Filter nur den ausgewählten
Frequenzbereich. Betätigen Sie das Mausrad, um die Filterbandbreite anzupassen.
Die Kurve des Bandpass-Filters wird zusätzlich zur bestehenden Equalizer-Kurve
angewendet. Das bedeutet, dass die Kurve, die Sie beim Anwenden der
Narrow-Band-Sweeping-Funktion sehen, sich aus der bestehenden
Equalizer-Kurve und der Equalizer-Kurve des Bandpass-Filters zusammensetzt.

Vergrößern/Verkleinern der Darstellung (Zoom)

• Um die Spektraldarstellung zu vergrößern, halten Sie die


[Alt]-Taste/[Wahltaste] gedrückt und ziehen Sie in der Bedienoberfläche.
• Um die Spektraldarstellung zu verkleinern, halten Sie die
[Alt]-Taste/[Wahltaste] und doppelklicken Sie in der Bedienoberfläche.

Bildlaufleiste

Mit den horizontalen und vertikalen Bildlaufleisten können Sie die Anzeige ebenfalls
vergrößern oder verkleinern. Die Bildlaufleisten finden Sie an den Seiten der
Equalizer-Bedienoberfläche.
Über das Rautensymbol zwischen einer horizontalen und vertikalen Bildlaufleiste
können Sie die Positionen der Bildlaufleisten im X-Y-Koordinatenbereich
gleichzeitig bewegen.
Doppelklicken Sie auf die Bildlaufleisten oder das Rautensymbol, um schnell
zwischen den vergrößerten/verkleinerten Ansichten und der Standardansicht der
Bedienoberfläche zu wechseln.

Untere EQ-Bedienelemente

Hide Points
Blendet die Kontrollpunkte aus. Dadurch können Sie die EQ-Kurve genauer
bewerten.
Freeform
Aktiviert den Freiformmodus, über den Sie die EQ-Kurve manuell mit der
Maus einzeichnen können.
Beachten Sie, dass durch das Aktivieren und Deaktivieren des
Freiformmodus einige Einstellungen der EQ-Kurve verloren gehen können.

74
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

Curve 1/2/3
Sie können bis zu 3 Equalizer-Kurven für jede Kanalgruppe definieren. Dies ist
nützlich für den Spektralabgleich. Sie können zum Beispiel eine passende
EQ-Kurve, die automatisch generiert wurde, gleichzeitig mit einer manuell
gezeichneten Kurve anwenden.
Beachten Sie, dass CurveEQ bei Frequenzen unterhalb von 200 Hz eine
geringere Auflösung hat. Bei diesen Frequenzen folgt die EQ-Kurve nicht
immer den Kontrollpunkt-Positionen.
Underlay
Über diesen Schalter können Sie eine EQ-Kurve von einer anderen
Kanalgruppe auswählen, und unter die aktuelle Kurve legen.
Pfeil-Nach-Oben/-Unten-Schalter
Über diesen Schalter können Sie die Verstärkung der EQ-Kurve anpassen.
Inv
Kehrt die EQ-Kurve um.
Copy To
Kopiert die Hüllkurve in die entsprechende Hüllkurve in einer anderen
Gruppe.
Reset
Setzt die EQ-Kurve auf die Standardeinstellung zurück.

DJ-EQ
DJ-EQ ist ein einfach zu verwendender parametrischer Dreiband-Equalizer, der den
EQs auf typischen DJ-Mixern ähnelt. Dieses PlugIn dient dazu, Klänge schnell zu
korrigieren.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in X X X X X X –

75
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

• Um die Tiefen-, Mitten- und Höhen-Frequenzbänder (Low, Mid und Hi)


einzustellen, klicken Sie auf die EQ-Kurvenpunkte und ziehen Sie sie an eine
neue Position.
• Um Feineinstellungen für die Tiefen-, Mitten- und Höhen-Frequenzbänder
(Low, Mid und Hi) vorzunehmen, halten Sie die [Umschalttaste] gedrückt und
ziehen Sie die EQ-Kurvenpunkte an eine neue Position.
• Um einen Parameter auf Null zurückzusetzen, klicken Sie mit gedrückter
[Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf den Parameter.
• Um die Gain-Werte zu verändern, klicken Sie darauf und ziehen Sie die Maus
nach oben oder unten.

Low Gain
Stellt den Grad der Dämpfung oder Verstärkung für das Tiefen-Frequenzband
ein.
Low Kill (Activates Low Cut)
Dämpft das Tiefen-Frequenzband.
Mid Gain
Stellt den Grad der Verstärkung/Dämpfung für das Mitten-Frequenzband ein.
Mid Kill (Activates Mid Cut)
Dämpft das Mitten-Frequenzband.
Hi Gain
Stellt den Grad der Dämpfung oder Verstärkung für das
Höhen-Frequenzband ein.
Hi Kill (Activates Mid Cut)
Dämpft das Höhen-Frequenzband.
Meter für die Ausgangsaktivität
Zeigt den Ausgangspegel an.

76
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

GEQ-10/GEQ-30
Diese grafischen Equalizer sind bis auf die Anzahl der verfügbaren Frequenzbänder
(10 und 30) identisch.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in –/– –/– –/– X/– X/X X/X –/–

Jedes Frequenzband kann um 12 dB gedämpft oder verstärkt werden, was eine


Feineinstellung der Frequenzbereiche ermöglicht. Zusätzlich sind mehrere
Preset-Modi verfügbar, die dem Klang des Equalizers Farbe hinzufügen.
Sie können eine Kurve über alle Regler zeichnen, indem Sie die Maustaste gedrückt
halten und den Mauszeiger über die Anzeige ziehen. Klicken Sie auf einen der
Schieberegler, bevor Sie über die Anzeige ziehen.
Unten im Fenster werden die einzelnen Frequenzbänder in Hz angegeben. Oben im
Fenster wird die Stärke der Dämpfung/Verstärkung in dB angezeigt.

Output
Stellt die Verstärkung des Equalizers ein.
Flatten
Setzt alle Frequenzbänder auf 0 dB zurück.
Range
Hier können Sie einstellen, wie sehr eine Kurve das Signal dämpft oder
verstärkt.
Invert
Kehrt die aktuelle Filterkurve um.
Modus-Einblendmenü
In diesem Einblendmenü stellen Sie den Filtermodus ein, der festlegt, wie die
verschiedenen Frequenzbandregler interagieren, um die resultierende
EQ-Kurve einzustellen.

77
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

EQ Modes

Im Mode-Einblendmenü unten rechts können Sie einen EQ-Modus wählen, der


dem klanggeregelten Ausgang auf vielerlei Weise eine bestimmte Farbe oder einen
Charakter verleiht.

True Response
Wendet seriell geschaltete Filter mit möglichst originalgetreuem
Frequenzverlauf an.
Digi Standard
In diesem Modus hängt die Resonanz des letzten Bands von der Samplerate
ab.
Classic
Wendet die Struktur eines klassischen parallelen Filters an, das den
eingestellten Gain-Werten nicht ganz genau folgt.
VariableQ
Wendet ein parallel geschaltetes Filter an, bei dem die Resonanz vom Grad
der Verstärkung abhängt.
ConstQ u
Wendet ein parallel geschaltetes Filter an, bei dem die Resonanz des ersten
und letzten Bands von der Samplerate abhängt.
ConstQ s
Wendet ein parallel geschaltetes Filter an, bei dem die Resonanz beim
Erhöhen der Verstärkung erhöht wird und umgekehrt.
Resonant
Wendet ein seriell geschaltetes Filter an, bei dem die Erhöhung der
Verstärkung eines Bands die Verstärkung der benachbarten Bänder
verringert.

StudioEQ
Studio EQ ist ein hochwertiger parametrischer 4-Band-Stereo-Equalizer mit zwei
vollständig parametrischen Bändern im mittleren Frequenzbereich. Die Tiefen- und
Höhen-Frequenzbänder können entweder als Kuhschwanzfilter (drei Typen) oder
als Bandpass-, Hochpass- oder Tiefpassfilter fungieren.

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Enthalten in – – – X X X –

78
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

Gain (-20 bis +24 dB)


Stellt die Stärke der Anhebung/Absenkung des entsprechenden
Frequenzbandes ein.
Inv
Invertiert den Gain-Wert des Filters. Verwenden Sie den Schalter, um
Störgeräusche auszufiltern. Beim Suchen nach der zu entfernenden Frequenz
ist es manchmal hilfreich, diese zunächst zu verstärken (stellen Sie dazu für
das Filter einen positiven Verstärkungswert ein). Wenn Sie die Frequenz
ermittelt haben, können Sie auf den Inv-Schalter klicken, um das Geräusch zu
eliminieren.
Freq (20 bis 2000 Hz)
Stellt die Frequenz des entsprechenden Bandes ein. Sie können die Frequenz
in Hz oder als Notenwert einstellen. Wenn Sie einen Notenwert eingeben,
ändert sich die Frequenz bei »Hz« entsprechend. Beim Notenwert A3 ändert
sich die Frequenz z. B. auf 440 Hz. Wenn Sie einen Notenwert eingeben,
können Sie auch einen Versatz in Cent angeben. Geben Sie z. B. A5 -23 oder
C4 +49 ein.
HINWEIS
Vergewissern Sie sich, dass Sie ein Leerzeichen zwischen Note und
Cent-Versatzwert eingeben. Nur dann werden die Cent-Versatzwerte
berücksichtigt.

Q-Factor
Dieser Parameter bestimmt die Breite, oder Resonanz, des entsprechenden
Bandes.
Filtermodi
Für das Tiefen- und Höhen-Frequenzband können Sie zwischen drei Typen
von Niveaufiltern, einem Bandpass-, einem Hochpass- und einem
Tiefpassfilter wählen. Im Cut-Modus ist die Dämpfung/Verstärkung (Gain) auf
einen festen Wert eingestellt.
• Shelf I fügt Resonanz in der entgegengesetzten Verstärkungsrichtung
unmittelbar oberhalb der festgelegten Frequenz hinzu.

79
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
EQ-PlugIns

• Shelf II fügt Resonanz in der Verstärkungsrichtung an der festgelegten


Frequenz hinzu.
• Shelf III ist eine Kombination aus Shelf I und II.
Output (-24 bis +24 dB)
Mit diesem Drehregler oben rechts im Bedienfeld können Sie den
Gesamtausgabepegel anpassen.
Auto Gain
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die Dämpfung/Verstärkung
automatisch eingestellt, wobei der Ausgangspegel unabhängig von den
Equalizer-Einstellungen konstant bleibt.
Spectrum
Zeigt das Spektrum vor und nach dem Filtern an.
Reset
Setzt die EQ-Einstellungen zurück.

Einstellungen

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie auf die Ein/Aus-Schalter links im Bedienfeld um die einzelnen
EQ-Bänder (Low, Mid 1, Mid 2 und High) zu aktivieren.
Wenn ein Band aktiviert ist, wird der dazugehörige EQ-Punkt in der Kurvenanzeige
eingeblendet.
2. Stellen Sie die Parameter für das aktivierte EQ-Band ein.
Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:
• Verwenden Sie die Drehregler.
• Klicken Sie auf einen Wert und geben Sie einen neuen ein.
• Verschieben Sie die Kurvenpunkte in der Kurvenanzeige.

Verwenden von Sondertasten

Beim Ändern der Parametereinstellungen mit der Maus können Sondertasten


verwendet werden. Wenn Sie keine Sondertaste verwenden und an einem
EQ-Punkt in der Anzeige ziehen, werden die Gain- und Frequency-Parameter
gleichzeitig angepasst.

[Umschalttaste]
Halten Sie die [Umschalttaste] gedrückt und ziehen Sie, um den Q-Factor des
entsprechenden EQ-Bands zu verändern.
[Alt]-Taste/[Wahltaste]
Halten Sie die [Alt]-Taste/[Wahltaste] gedrückt und ziehen Sie, um die
Frequenz des entsprechenden EQ-Bands zu verändern.

80
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Filter-PlugIns

[Strg]-Taste/[Befehlstaste]
Halten Sie die [Strg]-Taste/[Befehlstaste] gedrückt und ziehen Sie, um den
Gain des entsprechenden EQ-Bands zu verändern.

Filter-PlugIns

DualFilter
Dieses PlugIn filtert bestimmte Frequenzen heraus, während es andere durchlässt.

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Enthalten in X X X X X X –

Position
Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters. Wenn Sie einen negativen Wert
einstellen, wirkt DualFilter wie ein Tiefpassfilter. Wenn Sie einen positiven
Wert einstellen, wirkt der Effekt als Hochpassfilter.
Resonance
Beeinflusst die Klangeigenschaften des Filters. Erhöhen Sie diesen Wert, um
einen betonteren Filtereffekt zu erzielen.

MorphFilter
Mit diesem PlugIn können Sie Tiefpass-, Hochpass-, Bandpass- und
Bandreduktions-Filtereffekte mischen und so kreative Morphings zwischen zwei
Filtern erzeugen.

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Enthalten in – – X X X X –

81
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Filter-PlugIns

1) High Pass (6, 12, 18, 24 dB pro Dekade)


Entfernt niederfrequente Signalkomponenten. Dazu stehen mehrere Filter für
Flankensteilheit zur Verfügung.

2) Band Rejection (12, 24 dB pro Dekade)


Lässt alle Frequenzen außer im Stopband durch. Dazu stehen mehrere Filter
für Flankensteilheit zur Verfügung.

3) Resonance Factor
Ändert den Resonanzwert der Filter.

4) x/y-Steuerung
Passt die Parameter für Morph Factor und Frequency gleichzeitig an.

5) Morph Factor
Mischt die Ausgabe der beiden ausgewählten Filter.

6) Pegel-Meter
Zeigt den Ausgangspegel an und gibt an, wie das Filter den Gesamtpegel des
bearbeiteten Events beeinflusst.

7) Frequency
Stellt die Cutoff-Frequenz der Filter ein.

8) Band Pass (12, 24 dB pro Dekade)


Lässt Signale durch, die in einem bestimmten Frequenzbereich liegen. Dazu
stehen mehrere Filter für Flankensteilheit zur Verfügung.

82
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Filter-PlugIns

9) Low Pass (6, 12, 18, 24 dB pro Dekade)


Entfernt hochfrequente Signalkomponenten. Dazu stehen mehrere Filter für
Flankensteilheit zur Verfügung.

PostFilter
Dieser Effekt ermöglicht das schnelle und einfache Ausfiltern von unerwünschten
Frequenzen und schafft so Raum für die wichtigen Sounds in Ihrem Mix.

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Enthalten in – – – – – X –

Das PostFilter-PlugIn kombiniert ein Hochpass-, ein Kerb- und ein Tiefpassfilter.
Sie können Einstellungen vornehmen, indem Sie an den Kurvenpunkten in der
Anzeige ziehen, oder die Bedienelemente unterhalb der Anzeige verwenden.

Pegel-Meter
Zeigt den Ausgangspegel an und gibt an, wie das Filter den Gesamtpegel des
bearbeiteten Audiomaterials beeinflusst.

83
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Filter-PlugIns

Low Cut Freq (20 Hz bis 1 kHz oder Off)


Hiermit können Sie niederfrequente Geräusche herausfiltern. Das Filter ist
inaktiv, wenn der Kurvenpunkt ganz links ausgerichtet ist. Sie können die
Frequenz in Hz oder als Notenwert einstellen. Wenn Sie einen Notenwert
eingeben, ändert sich die Frequenz bei »Hz« entsprechend. Beim Notenwert
A3 ändert sich die Frequenz z. B. auf 440 Hz. Wenn Sie einen Notenwert
eingeben, können Sie auch einen Versatz in Cent angeben. Geben Sie z. B.
A5 -23 oder C4 +49 ein.
HINWEIS
Vergewissern Sie sich, dass Sie ein Leerzeichen zwischen Note und
Cent-Versatzwert eingeben. Nur dann werden die Cent-Versatzwerte
berücksichtigt.

Low Cut Slope


In diesem Einblendmenü können Sie eine Flankensteilheit für das
Hochpassfilter auswählen.
Low Cut Preview
Verwenden Sie diesen Schalter zwischen dem Schalter Low Cut Freq und
der grafischen Anzeige, um das Filter zu einem komplementären Tiefpassfilter
umzuschalten. Dadurch werden alle anderen Filter deaktiviert, so dass Sie nur
die Frequenzen hören, die Sie ausfiltern möchten.
Notch Freq
Dieser Parameter bestimmt die Frequenz des Kerbfilters. Sie können die
Frequenz in Hz oder als Notenwert einstellen. Wenn Sie einen Notenwert
eingeben, ändert sich die Frequenz bei »Hz« entsprechend. Beim Notenwert
A3 ändert sich die Frequenz z. B. auf 440 Hz. Wenn Sie einen Notenwert
eingeben, können Sie auch einen Versatz in Cent angeben. Geben Sie z. B.
A5 -23 oder C4 +49 ein.
HINWEIS
Vergewissern Sie sich, dass Sie ein Leerzeichen zwischen Note und
Cent-Versatzwert eingeben. Nur dann werden die Cent-Versatzwerte
berücksichtigt.

Notch Gain
Stellt die Verstärkung der ausgewählten Frequenz ein. Verwenden Sie
positive Werte, um die auszufilternden Frequenzen zu ermitteln.
Notch Gain Invert
Mit diesem Schalter können Sie den Gain-Wert des Kerbfilters invertieren.
Verwenden Sie den Schalter, um Störgeräusche auszufiltern. Eine zu
löschende Frequenz ist manchmal einfacher zu finden, wenn Sie sie zunächst
verstärken (indem Sie für das Kerbfilter eine positive Verstärkung einstellen).
Wenn Sie die Frequenz ermittelt haben, können Sie auf den Invert-Schalter
klicken, um das Geräusch zu eliminieren.

84
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Filter-PlugIns

Notch Q-Factor
Mit diesem Parameter können Sie die Breite des Kerbfilters bestimmen.
Notch Preview
Verwenden Sie den Preview-Schalter zwischen den Kerbfilter-Schaltern und
der grafischen Anzeige, um ein Bandpassfilter mit der Frequenz und dem
Q-Faktor des Spitzenpegelfilters zu erzeugen. Dadurch werden alle anderen
Filter deaktiviert, so dass Sie nur die Frequenzen hören, die Sie ausfiltern
möchten.
Notches (1, 2, 4, 8)
Mit diesen Schaltern können Sie zusätzliche Kerbfilter hinzufügen, um die
Harmonischen auszufiltern.
High Cut Freq (3 Hz bis 20 kHz, oder Off)
Verwenden Sie dieses Tiefpassfilter, um hochfrequentes Rauschen zu
entfernen. Das Filter ist inaktiv, wenn der Kurvenpunkt ganz links ausgerichtet
ist. Sie können die Frequenz in Hz oder als Notenwert einstellen. Wenn Sie
einen Notenwert eingeben, ändert sich die Frequenz bei »Hz« entsprechend.
Beim Notenwert A3 ändert sich die Frequenz z. B. auf 440 Hz. Wenn Sie einen
Notenwert eingeben, können Sie auch einen Versatz in Cent angeben. Geben
Sie z. B. A5 -23 oder C4 +49 ein.
HINWEIS
Vergewissern Sie sich, dass Sie ein Leerzeichen zwischen Note und
Cent-Versatzwert eingeben. Nur dann werden die Cent-Versatzwerte
berücksichtigt.

High Cut Slope


In diesem Einblendmenü können Sie eine Flankensteilheit für das
Tiefpassfilter auswählen.
High Cut Preview
Verwenden Sie diesen Schalter zwischen dem Schalter High Cut Freq und
der grafischen Anzeige, um das Filter zu einem komplementären
Hochpassfilter umzuschalten. Dadurch werden alle anderen Filter deaktiviert,
so dass Sie nur die Frequenzen hören, die Sie ausfiltern möchten.

StepFilter
StepFilter ist ein patterngesteuertes Filter, mit dem Sie rhythmische, pulsierende
Filtereffekte erzeugen können.

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Enthalten in – – X X X X –

85
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Filter-PlugIns

Funktionsweise

Mit dem StepFilter können Sie für die Cutoff-Frequenz und die Filterresonanz je ein
Filter-Pattern aus 16 nacheinander durchlaufenen Schritten (Steps) einstellen. Die
Patterns können mit dem Sequenzertempo synchronisiert werden.
Auf der horizontalen Achse werden die Pattern-Steps 1 bis 16 von links nach rechts
dargestellt und auf der vertikalen Achse die (relative) Cutoff-Frequenz und die
Filterresonanz. Je weiter oben auf der vertikalen Achse Sie den Step-Wert
positionieren, desto höher ist die relative Cutoff-Frequenz bzw. die Filterresonanz.
Wenn Sie die Wiedergabe starten und die Pattern-Darstellungen für die Cutoff-
und Resonance-Parameter verändern, können Sie hören, wie die eingestellten
Filter-Patterns die an das StepFilter angeschlossene Klangquelle beeinflussen.

Step-Werte einstellen

• Um einen Step einzugeben, klicken Sie in die Rasterfelder des Patterns.


• Um einzelne Step-Werte frei einzustellen, ziehen Sie in der Darstellung nach
oben oder unten, oder klicken Sie direkt in ein leeres Step-Feld. Klicken und
ziehen Sie nach links oder rechts, um mehrere aufeinander folgende
Step-Werte einzustellen.
• Um den Wert eines Steps zu ändern, ziehen Sie ihn nach oben oder unten.
• Um eine Kurve zu zeichnen, klicken und ziehen Sie in der Darstellung.

Neues Pattern auswählen

• Patterns werden mit dem Projekt gespeichert. Darüber hinaus können bis zu
8 verschiedene Cutoff- und Resonance-Patterns intern gespeichert werden.
Die Cutoff- und Resonance-Einstellungen werden zusammen auf den 8
Pattern-Speicherplätzen abgelegt.
• Verwenden Sie den Regler Pattern Select unter dem Resonance-Pattern,
um ein neues Pattern auszuwählen. Neue Patterns werden standardmäßig auf
denselben Step-Wert eingestellt.

86
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Filter-PlugIns

StepFilter-Parameter

Base Cutoff
Stellt einen Basiswert für die Cutoff-Frequenz ein. Die in der Cutoff-Anzeige
eingestellten Werte verhalten sich relativ zu den Werten, die für Base Cutoff
eingestellt sind.
Base Resonance
Stellt einen Basiswert für die Filterresonanz ein. Die in der
Resonance-Anzeige eingestellten Werte verhalten sich relativ zu den
Werten, die für Base Resonance eingestellt sind.
HINWEIS
Sehr hohe Werte für Base Resonance können bei einigen Frequenzen zu
lauten, schrillen Effekten führen.

Glide
Erzeugt ein Glissando zwischen den Pattern-Steps, wodurch Sie eine
sanftere Änderung der Werte erzielen.
Filtermodi
Mit diesem Schieberegler können Sie zwischen Tiefpass, Bandpass und
Hochpass wählen (von links nach rechts).
Sync
Wenn der Sync-Schalter rechts neben dem Sync-Einblendmenü aktiviert ist
(gelb), wird die Pattern-Wiedergabe zum Projekttempo synchronisiert.
Über dieses Einblendmenü können Sie die Pattern-Auflösung einstellen, die
bestimmt, welche Notenwerte (1/1 bis 1/32, gerade Noten, Triolen oder
punktierte Noten) das Pattern im Verhältnis zum Tempo wiedergibt.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.

Variationen der StepFilter-Patterns erzeugen

Sie können StepFilter-Patterns auch zwischen Slots kopieren. Das ist sinnvoll,
wenn Sie Variationen von Patterns erstellen möchten.

VORGEHENSWEISE
1. Wählen Sie das Pattern aus, das Sie kopieren möchten.
2. Klicken Sie auf den Copy-Schalter.

87
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Filter-PlugIns

3. Wählen Sie einen anderen Slot aus.


4. Klicken Sie auf den Paste-Schalter.

ERGEBNIS
Das Pattern wird an den neuen Slot kopiert und kann nun zum Erstellen von
Variationen verändert werden.

ToneBooster
Der ToneBooster ist ein Filter, mit dem Sie eine Verstärkung in einem bestimmten
Frequenzbereich erzielen können. Dies ist besonders effektiv, wenn Sie dieses Filter
im Signalfluss vor dem AmpSimulator verwenden, da dies die verfügbaren
klanglichen Nuancen stark erhöht.

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Enthalten in – X X X X X –

Tone
Bestimmt die Arbeitsfrequenz.
Gain
Mit diesem Parameter können Sie die Verstärkung des ausgewählten
Frequenzbereichs um bis zu 24 dB erhöhen.
Width
Bestimmt die Filterresonanz.
Mode-Auswahl
Bestimmt die Funktionsweise des Filters: Peak-Filter oder Bandpassfilter
(Band).

WEITERFÜHRENDE LINKS
AmpSimulator auf Seite 11

WahWah
Zum Modellieren dieses berühmten analogen Fußpedal-Effekts wird ein
Bandpassfilter mit variabler Flankensteilheit eingesetzt, das Sie über ein
Side-Chain-Signal (falls unterstützt) oder ein MIDI-Signal steuern können.

88
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Filter-PlugIns

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – X X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Sie können die Frequenz, die Breite und die Verstärkung für die Positionen »Pedal
unten« und »Pedal oben« unabhängig voneinander einstellen. Der Übergangspunkt
zwischen diesen Positionen liegt bei 50.

WahWah-Parameter

Pedal
Steuert das Filterverhalten.
Pedal Control (MIDI)
Hier können Sie den MIDI-Controller auswählen, mit dem das PlugIn
gesteuert wird. Wählen Sie hier Automation, wenn Sie keine
MIDI-Echtzeitsteuerung verwenden möchten.
Freq Lo/Hi
Legt die Filterfrequenz für die Positionen »Pedal unten« und »Pedal oben« fest.
Width Lo/Hi
Legt die Breite (Resonanz) des Filters an den Positionen »Pedal unten« und
»Pedal oben« fest.
Gain Lo/Hi
Legt die Verstärkung für die Positionen »Pedal unten« und »Pedal oben« fest.
Filter Slope
Hier können Sie einen Wert für die Flankensteilheit des Filters auswählen:
6 dB oder 12 dB.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann der Pedal-Parameter auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Je lauter
das Signal, desto stärker wird die Filterfrequenz erhöht, so dass das PlugIn als
Auto-Wah arbeitet. Für eine Beschreibung zum Einrichten eines
Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch.

89
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Mastering-PlugIns

MIDI Control

Für eine Echtzeitsteuerung des Pedal-Parameters müssen MIDI-Daten an das


WahWah-PlugIn geleitet werden.
Wenn WahWah als Insert-Effekt für eine Audiospur oder eine Effektkanalspur
verwendet wird, ist das PlugIn im Einblendmenü Ausgangs-Routing für
MIDI-Spuren verfügbar.
Wählen Sie den WahWah-Effekt im Einblendmenü Ausgangs-Routing aus, damit
die MIDI-Daten der Spur an das PlugIn geleitet werden.

Mastering-PlugIns

UV22HR
Dies ist eine erweiterte Version des bekannten UV22-Dithering-Algorithmus von
Apogee, der auf 8, 16, 20 oder 24 Bit dithern kann.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –

8, 16, 20, 24 Bit


Hier können Sie die gewünschte Bit-Auflösung für das bearbeitete
Audiomaterial auswählen. Wie bei der Verwendung des internen Ditherings
ist es wichtig, für diese Option die richtige Auflösung zu wählen.
Hi
Wendet eine normale Dither-Verstärkung an.
Lo
Bei dieser Methode wird ein niedrigerer Pegel angewendet.
Auto black
Wenn diese Option aktiviert ist, wird das Dither-Rauschen während stiller
Passagen im Material stummgeschaltet.

IMPORTANT
W ICHTIG

Die Dither-Funktion sollte immer in der Post-Fader-Schnittstelle des


Ausgangskanals angewendet werden.

90
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Modulation-PlugIns

AutoPan
Dieses PlugIn ist ein einfacher Auto-Pan-Effekt. Er verwendet verschiedene
Wellenformen zum Modulieren der Links-/Rechts-Stereoposition (Panorama)
mithilfe manueller Einstellungen der Modulationsgeschwindigkeit.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in X X X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Rate
Stellt die Auto-Pan-Geschwindigkeit ein.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Width
Legt die Tiefe des Auto-Pan-Effekts fest, d. h., wie weit der Klang zum
linken/rechten Lautsprecher verschoben werden soll.
Wellenformschalter
Hier können Sie eine Wellenform auswählen. Eine Sinuswellenform (Sine)
erzeugt eine weiche Schwingung. Eine Dreieckswellenform (Triangle)
erzeugt eine Rampe, also eine Schwingung von einem Lautsprecher zum
anderen und dann einen schnellen Sprung zurück.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann der Width-Parameter auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Für eine
Beschreibung zum Einrichten eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das
Benutzerhandbuch.

91
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Chopper
Mit dem Chopper können Sie ein Tremolo erzeugen und dies mit einem zusätzlichen
Panning-Effekt kombinieren.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in X X X X X X –

Wellenform
Hier können Sie eine Wellenform auswählen.
Depth
Bestimmt die Intensität des Effekts. Sie können diesen Parameter auch
einstellen, indem Sie in die Anzeige klicken und ziehen.
Sync
Der Schalter über dem Speed-Regler aktiviert/deaktiviert die
Temposynchronisation.
Speed
Wenn die Sync-Option aktiviert ist, können Sie hier einen Notenwert (1/1 bis
1/32, gerade, triolisch oder punktiert) für die Temposynchronisation des
Effekts einstellen.
Wenn die Temposynchronisation deaktiviert ist, können Sie die
Geschwindigkeit des Tremolos frei mit dem Speed-Regler einstellen.
Mono
Wenn diese Option aktiviert ist, ist der Chopper ein reiner Tremolo-Effekt.
Wenn diese Option deaktiviert ist, werden die Modulationswellenformen des
rechten und linken Kanals phasenverschoben, so dass ein zusätzlicher
Panning-Effekt entsteht.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.

92
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Chorus
Dies ist ein einstufiger Bühnen-Chorus. Er doppelt die eingehenden Signale, indem
er eine leicht verstimmte Version des Eingangssignals erzeugt.

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Enthalten in X X X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Rate
Wenn die Synchronisation zum Tempo deaktiviert ist, können Sie diesen Wert
frei einstellen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Width
Stellt die Tiefe des Chorus-Effekts ein. Höhere Einstellungen erzielen einen
ausgeprägteren Effekt.
Spatial
Stellt die Stereobreite des Effekts ein. Drehen Sie den Regler im
Uhrzeigersinn, um den Stereoeffekt zu verstärken.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.
Wellenformschalter
Verändern die Form der modulierenden Wellenform und beeinflussen so den
Charakter des Effekts. Es stehen eine Sinus- und eine Dreieckskurve zur
Verfügung.

93
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Delay
Passt den Frequenzbereich des modulierten Durchlaufs an, indem sich die
ursprüngliche Verzögerungszeit ändert.
Filter Lo/Hi
Über diese Parameter können Sie die tiefen und hohen Frequenzen des
Effektsignals filtern.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann die Modulation auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, wird die Modulation von der
Hüllkurve des Side-Chain-Signals bestimmt. Für eine Beschreibung zum Einrichten
eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch.

Cloner
Dieses PlugIn fügt dem Signal bis zu 4 leicht verstimmte und verzögerte Stimmen
hinzu, was vielschichtige Modulations- und Chorus-Effekte ermöglicht.

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Enthalten in – – – – X X –

Voices
Die Anzahl der Stimmen (maximal 4). Für jede Stimme werden rechts ein
Detune- und ein Delay-Regler angezeigt.
Spatial
Verteilt die Stimmen über das Stereospektrum. Drehen Sie den Regler im
Uhrzeigersinn, wenn Sie einen stärkeren Stereoeffekt erzeugen möchten.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.

94
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Output (-12 bis 12 dB)


Stellt den Ausgangspegel ein.
Detune-Regler 1 bis 4
Legen für jede Stimme fest, wie stark sie verstimmt wird. Sie können positive
und negative Werte einstellen. Bei einem Wert von 0 wird die Stimme nicht
verstimmt.
Delay-Regler 1 bis 4
Legen für jede Stimme fest, wie stark sie verzögert wird. Bei einem Wert von
0 wird die Stimme nicht verzögert.
Natural
Schaltet den Pitch-Algorithmus um.
Detune – Humanize
Hier können Sie die Schwankung des Detune-Werts einstellen, wenn Static
Detune deaktiviert ist. Humanize moduliert den Detune-Parameter
kontinuierlich und erzeugt so einen natürlicheren Effekt.
Static Detune
Aktivieren Sie diesen Schalter, um einen statischen Verstimmungsanteil
festzulegen.
Delay
Bestimmt den Grad der Verzögerung für alle Stimmen. Bei einem Wert von 0
werden die Stimmen nicht verzögert. Die Einstellung der Delay-Regler
werden nicht berücksichtigt.
Delay – Humanize
Hier können Sie die Schwankung des Delay-Werts einstellen, wenn Static
Delay deaktiviert ist. Humanize moduliert den Delay-Parameter kontinuierlich
und erzeugt so einen natürlicheren Effekt.
Static Delay
Aktivieren Sie diesen Schalter, um einen statischen Verzögerungsanteil
festzulegen.

Flanger
Flanger ist ein klassischer Flanger-Effekt mit Stereobildverbreiterung.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in X X X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

95
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Rate
Wenn die Sync-Option aktiviert ist, können Sie hier einen Notenwert (1/1 bis
1/32, gerade, triolisch oder punktiert) für die Synchronisation zum Tempo der
Host-Anwendung einstellen.
Wenn die Synchronisation zum Tempo deaktiviert ist, können Sie den Wert
mit dem Rate-Drehregler frei einstellen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Range Lo/Hi
Stellen den Frequenzbereich für den Flanger-Effekt ein.
Feedback
Bestimmt den Klangcharakter des Effekts. Höhere Werte klingen
metallischer.
Spatial
Stellt die Stereobreite des Effekts ein. Drehen Sie den Regler im
Uhrzeigersinn, um den Stereoeffekt zu verstärken.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.
Wellenformschalter
Verändern die Form der modulierenden Wellenform und beeinflussen so den
Charakter des Effekts. Es stehen eine Sinus- und eine Dreieckskurve zur
Verfügung.
Delay
Passt den Frequenzbereich des modulierten Durchlaufs an, indem sich die
ursprüngliche Verzögerungszeit ändert.
Manual
Wenn diese Option aktiviert ist, ist der Flanger-Verlauf statisch, d. h. es findet
keine Modulation statt.

96
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Wenn der Manual-Schalter deaktiviert ist, gibt es einen Regler, mit dem Sie
die Position manuell einstellen können.
Filter Lo/Hi
Über diese Parameter können Sie die tiefen und hohen Frequenzen des
Effektsignals filtern.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann die Modulation auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, wird die Modulation von der
Hüllkurve des Side-Chain-Signals bestimmt. Für eine Beschreibung zum Einrichten
eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch.

Metalizer
Dieses PlugIn sendet die Signale durch ein variables Frequenzfilter, mit
Synchronisation zum Tempo oder Zeitmodulation und steuerbarer Rückkopplung.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – X X X X X –

Feedback
Bestimmt den Klangcharakter des Metal-Effekts. Höhere Werte erzeugen
einen metallischeren Klang.
Sharpness
Bestimmt den Charakter des Filtereffekts. Je höher dieser Wert ist, desto
steilflankiger wird der ausgewählte Frequenzbereich herausgestellt.
Tone
Stellt die Feedback-Frequenz für den Effekt ein. Der Effekt ist bei höheren
Feedback-Einstellungen deutlicher.
On
Aktiviert/Deaktiviert die Filtermodulation. Wenn diese Option deaktiviert ist,
funktioniert der Metalizer als statisches Filter.

97
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Mono
Schaltet den Ausgang auf Mono.
Speed
Wenn die Sync-Option aktiviert ist, können Sie hier einen Notenwert (1/1 bis
1/32, gerade, triolisch oder punktiert) für die Synchronisation zum Tempo der
Host-Anwendung einstellen.
Wenn die Temposynchronisation deaktiviert ist, können Sie die
Modulationsgeschwindigkeit frei mit dem Speed-Regler einstellen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.

Phaser
Das PlugIn erzeugt das für diesen Effekt charakteristische Rauschen mit
zusätzlicher Stereobildverbreiterung.

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Enthalten in X X X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Rate
Wenn die Sync-Option aktiviert ist, können Sie hier einen Notenwert (1/1 bis
1/32, gerade, triolisch oder punktiert) für die Temposynchronisation des
Phaser-Effekts einstellen.

98
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Wenn die Synchronisation zum Tempo deaktiviert ist, können Sie den Wert
mit dem Rate-Drehregler frei einstellen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Width
Bestimmt die Intensität des Modulationseffekts zwischen tiefen und hohen
Frequenzen.
Feedback
Bestimmt den Klangcharakter des Effekts. Höhere Einstellungen erzielen
einen ausgeprägteren Effekt.
Spatial
Bei mehrkanaligem Audiomaterial erzeugt der Spatial-Parameter einen
dreidimensionalen Phaser-Effekt durch Verzögerung der Modulation der
einzelnen Kanäle.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.
Manual
Wenn diese Option aktiviert ist, ist der Flanger-Verlauf statisch, d. h. es findet
keine Modulation statt.
Wenn der Manual-Schalter deaktiviert ist, gibt es einen Regler, mit dem Sie
die Position manuell einstellen können.
Filter Lo/Hi
Über diese Parameter können Sie die tiefen und hohen Frequenzen des
Effektsignals filtern.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann die Modulation auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, wird die Modulation von der
Hüllkurve des Side-Chain-Signals bestimmt. Für eine Beschreibung zum Einrichten
eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch.

RingModulator
Der RingModulator kann komplexe, glockenartige/metallisch klingende
enharmonische Klänge erzeugen.

99
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – X X X X X –

Darüber hinaus kann er Amplitudenmodulationen auf ein anderes Signal


übertragen. Die modulierte Ausgabe erhält zusätzliche Frequenzen, die aus der
Summe bzw. der Differenz der beiden Signale erzeugt werden.
Der RingModulator verfügt über einen internen Oszillator, dessen Ausgabesignal
mit dem Eingangssignal multipliziert wird.

Oscillator-Bereich

LFO Amount
Legt fest, wie stark die Oszillatorfrequenz vom LFO beeinflusst wird.
Env. Amount
Legt fest, wie sehr die Oszillatorfrequenz von der Hüllkurve, die durch das
Eingangssignal getriggert wird, beeinflusst wird. Wenn der Regler links von
der Mittelposition eingestellt ist, verringert ein lautes Eingangssignal die
Tonhöhe des Oszillators. Wenn der Regler rechts von der Mittelposition
eingestellt ist, erhöht ein lautes Eingangssignal die Oszillator-Tonhöhe.
Wellenformschalter
Hier können Sie eine Oszillator-Wellenform festlegen: Rechteck, Sinus,
Sägezahn oder Dreieck.
Range-Regler
Hier können Sie den Oszillator-Frequenzbereich in Hz einstellen.
Frequency
Mit diesem Regler können Sie die Oszillatorfrequenz um ± 2 Oktaven
innerhalb des festgelegten Bereichs verändern.
Roll-Off
Dämpft hohe Frequenzen in der Oszillator-Wellenform, um den gesamten
Sound weicher zu machen. Dies ist nützlich, wenn Sie obertonreiche
Wellenformen verwenden (Rechteck- oder Sägezahn-Wellenformen).

100
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

LFO

Speed
Stellt die Geschwindigkeit des LFOs ein.
Env. Amount
Legt fest, inwieweit der Eingangssignalpegel die Geschwindigkeit des
Niederfrequenzoszillators beeinflusst (durch die Einstellungen im
Hüllkurvengenerator unter dem LFO-Bereich). Bei negativen Werten
verlangsamt ein lautes Eingangssignal den Niederfrequenzoszillator, bei
positiven Werten beschleunigt es ihn.
Wellenform
Hier können Sie eine LFO-Wellenform festlegen: Rechteck, Sinus, Sägezahn
oder Dreieck.
Invert Stereo
Invertiert die Wellenform für den rechten Kanal des Niederfrequenzoszillators,
wodurch Sie einen breiteren Stereoeffekt für die Modulation erreichen.

Hüllkurvengenerator

Im Bereich unterhalb des LFO-Bereichs können Sie festlegen, wie das


Eingangssignal in Hüllkurvendaten umgewandelt wird, die dann zur Steuerung von
Tonhöhe und Geschwindigkeit des Niederfrequenzoszillators verwendet werden.

Attack
Mit dem Attack-Regler können Sie einstellen, wie schnell der
Hüllkurvengenerator ein Eingangssignal bearbeitet.
Decay
Mit dem Decay-Regler können Sie die Länge der Ausklingzeit des
Effektsignals festlegen.
Lock L<R
Wenn Sie diesen Schalter aktivieren, werden die L- und R-Eingangssignale
zusammengemischt und für beide Oszillatorkanäle derselbe Hüllkurvenpegel
verwendet. Wenn dieser Schalter deaktiviert ist, verfügt jeder Kanal über
einen eigenen Hüllkurvengenerator, der beide Oszillatorkanäle unabhängig
voneinander beeinflusst.

Abschließende Einstellungen

Output
Bestimmt den Ausgangspegel.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.

101
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Rotary
Dieser Modulationseffekt simuliert den klassischen Effekt eines rotierenden
Lautsprechers.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –

Bei diesem Effekt rotieren die Lautsprecher mit variabler Geschwindigkeit, wodurch
ein Chorus-Effekt entsteht, wie er oft für Orgelklänge eingesetzt wird.

Speed

Speed (Stop/Slow/Fast)
Mit diesem Parameter stellen Sie die Geschwindigkeit des Rotary-Effekts ein.
Speed Change Mode
Wenn dieser Regler links ausgerichtet ist, schaltet die Speed-Einstellung
»Slow/Fast« direkt von einem Modus in den anderen. Wenn der Regler rechts
ausgerichtet ist, steuern Sie die Geschwindigkeit mit dem Drehregler Speed
Mod und/oder über den MIDI-Controller, der im Einblendmenü Speed Mod
Control (MIDI) ausgewählt ist.
Speed Mod
Wenn der Parameter Speed Change Mode ganz rechts ausgerichtet ist,
können Sie mit diesem Regler die Geschwindigkeit des Rotary-Effekts
einstellen.
Speed Mod Control (MIDI)
In diesem Einblendmenü können Sie den MIDI-Controller auswählen, der die
Geschwindigkeit des Rotary-Effekts steuert. Wenn Sie keine
MIDI-Echtzeitsteuerung verwenden möchten, wählen Sie Automation. Wenn
Sie Pitchbend als MIDI-Controller wählen, ändert sich die Geschwindigkeit,
sobald Sie den Pitchbender in eine Richtung bewegen. Wenn andere
MIDI-Controller verwendet werden, ändert sich die Geschwindigkeit mit dem
MIDI-Controller-Wert 64.

Weitere Einstellungen

Overdrive
Erzeugt eine sanfte Übersteuerung.

102
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

CrossOver
Stellt die Übergangsfrequenz (200 bis 3000 Hz) zwischen den Lautsprechern
ein, die tiefe Frequenzen abstrahlen (Tieftöner) und denen, die hohe
Frequenzen abstrahlen (Hochtöner).

Horn

Slow
Ermöglicht die Feineinstellung des Slow-Werts für die Hochtöner.
Fast
Ermöglicht die Feineinstellung des Fast-Werts für die Hochtöner.
Accel.
Ermöglicht die Feineinstellung der Beschleunigung für die Hochtöner.
Amp Mod
Stellt die Amplitudenmodulation für die hohen Frequenzen ein.
Freq Mod
Stellt die Frequenzmodulation für die hohen Frequenzen ein.

Bass

Slow
Ermöglicht die Feineinstellung des Slow-Werts für die Tieftöner.
Fast
Ermöglicht die Feineinstellung des Fast-Werts für die Tieftöner.
Accel.
Ermöglicht die Feineinstellung der Beschleunigung für die Tieftöner.
Amp Mod
Stellt die Amplitudenmodulation ein.
Level
Stellt den Gesamtpegel für die tiefen Frequenzen ein.

Microphones

Phase
Stellt die Stärke der Phasenverschiebung für den Klang des Hochtöners ein.
Angle
Stellt den simulierten Mikrofon-Winkel ein. 0 = mono, 180 = ein Mikrofon auf
jeder Seite.

103
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Distance
Stellt die simulierte Distanz zwischen Mikrofon und Lautsprecher ein.

Abschließende Einstellungen

Output
Bestimmt den Ausgangspegel.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.

MIDI-Signale an das Rotary-PlugIn leiten

Wenn Sie den Speed-Parameter in Echtzeit über MIDI steuern möchten, müssen
die MIDI-Daten an das PlugIn geleitet werden.
• Wenn Rotary als Insert-Effekt für eine Audiospur oder eine Effektkanalspur
verwendet wird, ist das PlugIn im Einblendmenü Ausgangs-Routing für
MIDI-Spuren verfügbar. Wählen Sie das PlugIn im Einblendmenü
Ausgangs-Routing aus, um die MIDI-Daten der Spur an das PlugIn zu leiten.

StudioChorus
StudioChorus ist ein zweistufiger Chorus-Effekt, der dem Signal kurze
Verzögerungen hinzufügt und die Tonhöhe der verzögerten Signale moduliert, um
einen Verdopplungseffekt zu erzeugen. Die beiden separaten Stufen der
Chorus-Modulation sind voneinander unabhängig und laufen seriell (nacheinander)
ab.

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Enthalten in – – – – X X –
Side-Chain- – – – – X X –
Unterstützung

Rate
Wenn die Synchronisation zum Tempo deaktiviert ist, können Sie diesen Wert
frei einstellen.

104
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Width
Stellt die Tiefe des Chorus-Effekts ein. Höhere Einstellungen erzielen einen
ausgeprägteren Effekt.
Spatial
Stellt die Stereobreite des Effekts ein. Drehen Sie den Regler im
Uhrzeigersinn, um den Stereoeffekt zu verstärken.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.
Wellenformschalter
Verändern die Form der modulierenden Wellenform und beeinflussen so den
Charakter des Effekts. Es stehen eine Sinus- und eine Dreieckskurve zur
Verfügung.
Delay
Passt den Frequenzbereich des modulierten Durchlaufs an, indem sich die
ursprüngliche Verzögerungszeit ändert.
Filter Lo/Hi
Über diese Parameter können Sie die tiefen und hohen Frequenzen des
Effektsignals filtern.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann die Modulation auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, wird die Modulation von der
Hüllkurve des Side-Chain-Signals bestimmt. Für eine Beschreibung zum Einrichten
eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch.

Tranceformer
In diesem Ringmodulator-Effekt wird die Amplitude des eingehenden
Audiomaterials durch einen internen variablen Frequenzoszillator moduliert,
wodurch eine komplexe Verzerrung des harmonischen Spektrums erzielt wird. Ein
weiterer Oszillator kann verwendet werden, um die Frequenz des ersten zu
modulieren, wobei auch eine Synchronisation zum Projekttempo möglich ist.

105
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

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Enthalten in – X X X X X –

Wellenform
Mit diesen Schaltern können Sie eine Wellenform für die
Tonhöhenmodulation einstellen.
Tone
Stellt die Frequenz (Tonhöhe) des modulierenden Oszillators ein.
Depth
Bestimmt die Intensität der Tonhöhenmodulation.

HINWEIS
Sie können die Parameter Tone und Depth gleichzeitig anpassen, indem Sie in die
Anzeige klicken und ziehen.

Speed
Wenn die Sync-Option aktiviert ist, können Sie hier einen Notenwert (1/1 bis
1/32, gerade, triolisch oder punktiert) für die Synchronisation zum Tempo der
Host-Anwendung einstellen.
Wenn die Temposynchronisation deaktiviert ist, können Sie die
Modulationsgeschwindigkeit frei mit dem Speed-Regler einstellen.
Sync
Der Schalter über dem Speed-Regler aktiviert/deaktiviert die
Temposynchronisation.
On
Aktiviert/Deaktiviert die Tonhöhenmodulation.
Mono
Schaltet den Ausgang auf Mono.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.

106
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.

Tremolo
Tremolo erzeugt eine Modulation der Amplitude.

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Enthalten in X X X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Rate
Wenn die Sync-Option aktiviert ist, können Sie hier einen Notenwert (1/1 bis
1/32, gerade, triolisch oder punktiert) für die Temposynchronisation des
Effekts einstellen.
Wenn die Temposynchronisation deaktiviert ist, können Sie die
Modulationsgeschwindigkeit frei mit dem Rate-Regler einstellen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Depth
Bestimmt den Grad der Amplitudenmodulation.
Spatial
Stellt die Stereobreite für den Effekt ein.
Output
Bestimmt den Ausgangspegel.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann die Modulation auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, wird die Modulation von der
Hüllkurve des Side-Chain-Signals bestimmt. Für eine Beschreibung zum Einrichten
eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch.

107
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Modulation-PlugIns

Vibrato
Dieser Effekt erzeugt eine Tonhöhenmodulation.

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Enthalten in X X X X X X –
Side-Chain- – – – X X X –
Unterstützung

Rate
Wenn die Sync-Option aktiviert ist, können Sie hier einen Notenwert (1/1 bis
1/32, gerade, triolisch oder punktiert) für die Temposynchronisation des
Effekts einstellen.
Wenn die Temposynchronisation deaktiviert ist, können Sie die
Modulationsgeschwindigkeit frei mit dem Rate-Regler einstellen.
Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation.
Depth
Bestimmt die Intensität der Tonhöhenmodulation.
Spatial
Stellt die Stereobreite für den Effekt ein.

HINWEIS
Wenn Side-Chaining unterstützt wird, kann die Modulation auch über den
Side-Chain-Eingang durch eine andere Signalquelle gesteuert werden. Wenn das
Side-Chain-Signal den Schwellenwert überschreitet, wird die Modulation von der
Hüllkurve des Side-Chain-Signals bestimmt. Für eine Beschreibung zum Einrichten
eines Side-Chain-Routings lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch.

108
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Weitere PlugIns

Weitere PlugIns

LoopMash FX
LoopMash FX ist ein Effekt für Live-Performances und bietet Ihnen DJ-Effekte, die
Sie über ein MIDI-Keyboard steuern können.

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Enthalten in – – – X X X –

Quant. Note
Bestimmt den Notenwert, auf dem das Quantisierungsraster für die Effekte
aufbaut.

Performance Controls

Wenn Sie während der Wiedergabe auf diese Schalter klicken, können Sie Effekte
auf Ihre gesamte Performance anwenden.
Ein Effekt wird angewendet, solange Sie auf einen Schalter klicken.

HINWEIS
Die Effekte können automatisiert werden. Die Automation von Effektparametern ist
im Benutzerhandbuch beschrieben.

Backspin
Simuliert das Backspinning einer Schallplatte.

109
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Weitere PlugIns

Reverse
Spielt das Slice rückwärts ab.
Tapestart
Simuliert den Start einer Bandmaschine, d. h. das Slice wird schneller
abgespielt.
Scratch
Spielt das Slice so ab, als ob es gescratcht würde.
Slowdown
Verlangsamt das Slice.
Tapestop 1
Simuliert den Stop einer Bandmaschine, d. h. das Slice wird langsamer
abgespielt. Zunächst wird die Geschwindigkeit leicht gedrosselt, dann
abrupt.
Tapestop 2
Simuliert den Stop einer Bandmaschine, d. h. das Slice wird langsamer
abgespielt. Die Wiedergabegeschwindigkeit für das Slice wird gleichmäßig
verlangsamt.

Stutter
Gibt nur den ursprünglichen Anteil eines Slices wieder und wiederholt ihn 2,
3, 4, 6 oder 8 Mal innerhalb einer Slice-Länge.
Slur
Dehnt das Slice auf eine Länge von 2 oder 4 Slices aus.
Cycle
Stellt einen kurzen Cycle über 4, 2 oder 1 Slice ein. Dieser kurze Cycle wird
innerhalb des Loop-Bereichs eingestellt, der im Lineal festgelegt ist. Wenn
Sie einen Cycle über 1 Slice einstellen, bedeutet das, dass dieses Slice
wiederholt wird, bis Sie den Schalter loslassen.
Staccato
Verkürzt das Slice.
Mute
Schaltet das Slice stumm.

Performance Controls über ein MIDI-Keyboard ansteuern

Sie können die Performance Controls mit den Tasten Ihres MIDI-Keyboards ab C3
aufwärts ansteuern. Sie können zum Ansteuern der Performance Controls auch das
virtuelle Keyboard verwenden (Informationen über das virtuelle Keyboard erhalten
Sie im Benutzerhandbuch).

110
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Pitch-Shift-PlugIns

LoopMash FX über ein MIDI Keyboard steuern

VORGEHENSWEISE
1. Erstellen Sie eine Audiospur und importieren Sie eine Audiodatei, z. B. eine
Drum-Loop.
2. Fügen Sie LoopMash FX als Insert-Effekt hinzu.
3. Geben Sie die Drum-Loop in einem Cycle wieder.
4. Erstellen Sie eine MIDI-Spur.
5. Öffnen Sie das Einblendmenü Ausgangs-Routing für die MIDI-Spur und
wählen Sie LoopMash FX.

ERGEBNIS
Sie können die verschiedenen Effekte von LoopMash FX über ein MIDI-Keyboard
auslösen.

VST Connect CUE Mix

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Enthalten in – – – – X X –

Dieses PlugIn wird ausführlich im PDF-Dokument VST Connect SE beschrieben.

VST Connect SE

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Enthalten in – – – – X X –

Dieses PlugIn wird ausführlich im PDF-Dokument VST Connect SE beschrieben.

Pitch-Shift-PlugIns

Octaver
Dieses PlugIn kann zwei zusätzliche Stimmen erzeugen, die die Tonhöhe des
Eingangssignal eine Oktave und zwei Oktaven unterhalb der ursprünglichen
Tonhöhe verfolgen. Verwenden Sie den Octaver am besten mit einem monophonen
Signal.

111
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Pitch-Shift-PlugIns

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


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Enthalten in – X X X X X –

Direct
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Bei einem Wert von 0 sind nur die erzeugten und
transponierten Stimmen zu hören. während bei höheren Werten mehr
Originalsignal beigemischt wird.
Octave 1
Stellt den Pegel des erzeugten Signals eine Oktave unterhalb der
ursprünglichen Tonhöhe ein. Eine Einstellung von 0 bedeutet, dass die
Stimme stummgeschaltet wird.
Octave 2
Stellt den Pegel des erzeugten Signals zwei Oktaven unterhalb der
ursprünglichen Tonhöhe ein. Eine Einstellung von 0 bedeutet, dass die
Stimme stummgeschaltet wird.

Pitch Correct
Mit Pitch Correct können Sie automatisch leichte Inkonsistenzen der Tonhöhe oder
der Intonation in monophonen Gesangs- oder Instrumentaufnahmen ermitteln,
anpassen und berichtigen, und das in Echtzeit. Die hochentwickelten Algorithmen
sind formanterhaltend und ermöglichen so eine natürlich klingende
Tonhöhenkorrektur, ohne den dabei sonst typischen Micky-Maus-Effekt.

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Enthalten in – – X X X X –

112
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Pitch-Shift-PlugIns

Sie können Pitch Correct auch kreativ verwenden. Sie können z. B. Backing Vocals
erzeugen, indem Sie die Lead-Stimme oder Vocoder-Sounds mit extremen
Einstellungen in Pitch Correct verfremden. Sie können einen externen
MIDI-Controller, eine MIDI-Spur oder das virtuelle Keyboard verwenden, um eine
Note oder eine Reihe von Zieltonhöhen einzuspielen, die die Notenskala angeben,
an die das Audiomaterial angepasst werden soll. Das ermöglicht es Ihnen, Ihr
Audiomaterial schnell und einfach anzupassen, was besonders bei Live-Auftritten
von Vorteil ist. Auf der Klaviatur wird das ursprüngliche Audiomaterial in Blau und
die Anpassungen in Orange angezeigt.

Correction

Speed
Legt fest, wie sanft die Tonhöhenänderung verläuft. Mit höheren Einstellungen
wechseln die Noten abrupt zur nächsten. 100 ist eine sehr extreme
Einstellung, die sich hauptsächlich für Spezialeffekte eignet.
Tolerance
Stellt die Empfindlichkeit der Analyse ein. Mit einem niedrigen
Tolerance-Wert findet Pitch Correct Tonhöhenänderungen schnell, während
Tonhöhenänderungen im Audiomaterial (z. B. Vibrato) bei einem hohen
Tolerance-Wert nicht sofort als Notenänderungen erkannt werden.
Transpose
Mit diesem Parameter können Sie die Tonhöhe des eingehenden
Audiomaterials in Halbtonschritten anpassen. Ein Wert von Null bedeutet,
dass das Signal nicht transponiert wird.

113
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Pitch-Shift-PlugIns

Scale Source

Internal
Wenn Sie im Einblendmenü Scale Source die Internal-Option wählen, wird
rechts daneben ein weiteres Einblendmenü angezeigt, in dem Sie den
Grundton eingeben können, an den das Audiomaterial angepasst werden soll.
• Chromatic: Das Audiomaterial wird auf die nächstgelegenen Halbtöne
transponiert.
• Major/Minor: Das Audiomaterial wird an die Dur-/Moll-Skala
angepasst, die Sie im Einblendmenü rechts ausgewählt haben. Die
Klaviaturanzeige passt sich entsprechend an.
• Custom: Das Audiomaterial wird an die Noten angepasst, die Sie auf
den Tasten der Klaviatur spielen. Um die Klaviaturanzeige
zurückzusetzen, klicken Sie auf die orangefarbene Linie unterhalb der
Klaviatur.
External MIDI Scale
Schalten Sie diese Option ein, wenn Sie das Audiomaterial an eine Reihe von
Zieltonhöhen anpassen möchten, die Sie über einen externen
MIDI-Controller, das virtuelle Keyboard oder eine MIDI-Spur eingeben.
HINWEIS
Dazu muss die Audiospur als Ausgang einer MIDI-Spur ausgewählt sein und
für den Speed-Parameter muss ein anderer Wert als Off eingestellt sein.

External MIDI Note


Schalten Sie diese Option ein, wenn Sie das Audiomaterial an eine
Zieltonhöhe anpassen möchten, die Sie über einen externen MIDI-Controller,
das virtuelle Keyboard oder eine MIDI-Spur eingeben.
HINWEIS
Dazu muss die Audiospur als Ausgang einer MIDI-Spur ausgewählt sein und
für den Speed-Parameter muss ein anderer Wert als Off eingestellt sein.

Chord Track – Chords


Schalten Sie diese Option ein, wenn Sie das Audiomaterial an eine Reihe von
Zielakkorden anpassen möchten, die Sie auf der Akkordspur eingegeben
haben.
HINWEIS
Dazu müssen Sie zusätzlich zu der Akkordspur eine MIDI-Spur hinzufügen
und »Pitch Correct« als Ausgang der MIDI-Spur auswählen.

114
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Pitch-Shift-PlugIns

Chord Track – Scale


Schalten Sie diese Option ein, wenn Sie das Audiomaterial an eine
Zieltonleiter anpassen möchten, die Sie auf der Akkordspur eingegeben
haben.
HINWEIS
Dazu müssen Sie zusätzlich zu der Akkordspur eine MIDI-Spur hinzufügen
und »Pitch Correct« als Ausgang der MIDI-Spur auswählen.

Formant

Shift
Verändert das natürliche Timbre, d. h. die charakteristischen Frequenzen Ihres
Audiomaterials.
Optimize (General, Male, Female)
Mit diesem Parameter können Sie die Klangcharakteristik der Klangquelle
angeben. General ist standardmäßig ausgewählt, Male eignet sich für tiefere
Frequenzen und Female für höhere Frequenzen.
Preservation (On/Off)
Wenn für diesen Parameter Off eingestellt ist, werden Formanten zusammen
mit der Tonhöhe angehoben oder abgesenkt, was zu verfremdenden Effekten
führt. Mit höheren Werten erzielen Sie einen Micky-Maus-Effekt, mit niedrigen
Werten Monster-Stimmen. Wenn für diesen Parameter On eingestellt ist,
bleiben die Formanten erhalten, und damit der natürliche Klang des
Audiomaterials.
Master Tuning
Verstimmt das Ausgangssignal.

PitchDriver
PitchDriver wurde für das Sound-Design in der Post-Produktion entwickelt. Dieses
PlugIn kann für extreme Tonhöhenänderungen (nach oben oder unten) von
Stimmen oder Effekt-Samples verwendet werden (z. B. zum Erzeugen unheimlicher
Monster-Sounds). Wenn Sie die Tonhöhe mit diesem PlugIn verändern, werden die
Formanten nicht beibehalten.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – – X –

115
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Detune
Verändert die Tonhöhe des eingehenden Audiomaterials.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Spatial
Erzeugt einen Raumeffekt. Hiermit wird ein leichter Tonhöhenversatz beim
eingehenden Signal erzeugt. Mit unterschiedlichen Versatzwerten für die
einzelnen Eingangskanäle wird so ein Panoramaeffekt erzeugt.
HINWEIS
Der erzeugte Panoramaeffekt kann instabil sein. Ein stabiles Panorama
erhalten Sie, wenn Sie den Spatial-Parameter deaktivieren. In diesem Fall
werden die eingehenden Signale zu einem Monosignal zusammengerechnet.

Output
Bestimmt den Ausgangspegel.

Wenn Sie Artefakte vermeiden möchten, stellen Sie den ASIO-Puffer Ihrer
Audiokarte mindestens auf 128 Samples ein. Sie können die Puffergröße über das
Bedienfeld Ihrer Audiokarte einstellen, das Sie über den Dialog Geräte
konfigurieren öffnen.

Reverb-PlugIns

REVelation
Dieser Effekt verwendet einen hochwertigen Reverb-Algorithmus mit
Erstreflexionen und einer Hallfahne.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist
Enthalten in – – – X X X –

116
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Die Erstreflexionen bestimmen den räumlichen Eindruck innerhalb der ersten


Millisekunden des Halleffekts. Um verschiedene Räume nachzubilden, können Sie
verschiedene Erstreflexionsmuster wählen, deren Größe Sie zudem ändern können.
Mit den Parametern der Hallfahne, oder Spätreflexionen, können Sie die
Raumgröße und die Nachhallzeit steuern. Die Hallzeit lässt sich in 3 individuellen
Frequenzbändern einstellen.

Pre-Delay
Legt fest, wie viel Zeit verstreicht, bevor der Reverb-Effekt einsetzt. Je länger
es dauert, bis die ersten Reflexionen den Hörer erreichen, desto größer
erscheint der simulierte Hallraum.
Early Reflections
Hier können Sie ein Erstreflexionsmuster auswählen. Die Raummuster
beinhalten die wichtigsten Einzelreflexionen, die am meisten Aufschluss über
den räumlichen Eindruck des Raums liefern.
ER/Tail Mix
Bestimmt das Pegelverhältnis zwischen den Erstreflexionen (ER) und der
Hallfahne. Bei einem Wert von 50 % erklingen die Erstreflexionen und die
Hallfahne gleich laut. Einstellungen unter 50 % heben die Erstreflexionen an
und schwächen die Ausklingzeit ab, wodurch die Klangquelle weiter in den
Vordergrund des Raums verschoben wird. Einstellungen über 50 % heben die
Ausklingzeit an und schwächen die Erstreflexionen ab, wodurch die
Klangquelle weiter in den Hintergrund des Raums verschoben wird.

117
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Size
Hier wählen Sie die Länge des Erstreflexionsmusters. Bei einem Wert von
100 % wird das Raummuster in Originallänge wiedergegeben, wodurch ein
natürlicher Raumeindruck entsteht. Bei Werten unter 100 % wird das
Reflexionsmuster komprimiert und der Raum wirkt kleiner.
Low Cut
Senkt die tiefen Frequenzen der Erstreflexionen ab. Je höher der Wert, desto
weniger tiefe Frequenzen enthalten die Erstreflexionen.
High Cut
Senkt die hohen Frequenzen der Erstreflexionen ab. Je geringer der Wert,
desto weniger hohe Frequenzen enthalten die Erstreflexionen.
Delay
Verzögert den Einsatzpunkt der Hallfahne.
Room Size
Dieser Parameter bestimmt die Größe des simulierten Raums. Ein Wert von
100 % entspricht der Größe einer Kathedrale oder einer großen Konzerthalle.
Ein Wert von 50 % entspricht der Größe eines mittelgroßen Raumes oder
Studios. Werte unter 50 % entsprechen kleinen Räumen oder Kabinen.
Main Time
Dieser Parameter regelt die Gesamthallzeit der Hallfahne. Je höher der Wert,
desto länger ist die Ausklingzeit der Hallfahne. Bei einem Wert von 100 % ist
die Nachhallzeit unendlich lang. Der Parameter Main Time stellt auch das
Mittenband der Hallfahne dar.
High Time
Regelt die Nachhallzeit der hohen Frequenzanteile in der Hallfahne. Wenn Sie
positive Werte einstellen, dauert die Decay-Zeit der hohen Frequenzanteile
länger an. Wenn Sie negative Werte einstellen, dauert sie kürzer an. Welche
Frequenzen von diesem Parameter beeinflusst werden, ist abhängig vom
Parameter High Freq.
Low Time
Regelt die Nachhallzeit der tiefen Frequenzanteile in der Hallfahne. Bei
positiven Werten klingen tiefe Frequenzen länger aus und umgekehrt. Welche
Frequenzen von diesem Parameter beeinflusst werden, ist abhängig vom
Parameter Low Freq.
High Freq
Regelt die Cross-Over-Frequenz zwischen den Mitten und den Höhen der
Hallfahne. Die Nachhallzeit für Frequenzen oberhalb des eingestellten Werts
kann abhängig von der »Main Reverb Time« mit dem Parameter High Time
geregelt werden.

118
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Low Freq
Regelt die Cross-Over-Frequenz zwischen den Tiefen und den Mitten der
Hallfahne. Die Nachhallzeit für Frequenzen unterhalb des eingestellten Werts
kann abhängig von der »Main Reverb Time« mit dem Parameter Low Time
geregelt werden.
Shape
Regelt die Anstiegszeit der Hallfahne. Bei einem Wert von 0 % setzt die
Hallfahne sprunghaft ein, was ideal für Schlagzeug geeignet ist. Je höher der
Wert, desto weniger abrupt ist die Anstiegszeit.
Density
Bestimmt die Dichte der Hallfahne. Bei 100 % sind einzelne Reflexionen von
den Wänden nicht hörbar. Je geringer dieser Wert, desto mehr einzelne
Reflexionen sind zu hören.
High Cut
Senkt die hohen Frequenzen der Hallfahne ab. Je niedriger der Wert, desto
weniger hohe Frequenzen enthalten die Erstreflexionen.
Width
Regelt den Ausgang des Hallsignals zwischen mono und stereo. Bei einem
Wert von 0 % ist der Ausgang des Reverbs mono, bei 100 % stereo.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie den Effekt als Send-Effekt verwenden,
sollten Sie diesen Parameter auf den Maximalwert einstellen, da Sie das
Dry/Wet-Verhältnis auch mit dem Drehregler im Sends-Bereich festlegen
können.
Lock
Aktivieren Sie diesen Schalter (das Schlosssymbol) neben dem
Mix-Parameter, um die Mix-Einstellung zu sperren, so dass Sie z. B beim
Durchsuchen der verfügbaren Presets immer dieselben Einstellungen
verwenden können.

Modulation

Modulation ermöglicht Ihnen, die Hallfahne über subtile Tonhöhenmodulationen


anzureichern.

Modulation On/Off
Aktiviert/Deaktiviert die Modulation.
Modulation Rate
Bestimmt die Frequenz der Tonhöhenmodulation.
Modulation Depth
Bestimmt die Intensität der Tonhöhenmodulation.

119
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

REVerence
REVerence ist ein Faltungshall-Werkzeug, mit dem Sie Raumeigenschaften (Hall)
auf Audiomaterial anwenden können.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X X –

Dabei wird das Audiosignal anhand der Eigenschaften einer Impulsantwort


bearbeitet, d. h. einer Stereo- oder Monoaufnahme eines sehr kurzen Signals (dem
Impuls) in einem Raum oder einer anderen Umgebung. Dieser Impuls wird
verwendet, um den Raumeindruck dieser Umgebung zu erzeugen. Nach der
Bearbeitung klingt das Audiomaterial so, als ob es in diesem Raum wiedergegeben
würde. Mit dem PlugIn werden eine Reihe qualitativ hochwertiger Samples
mitgeliefert, die in echten Umgebungen aufgenommen wurden, und die Sie für das
Hinzufügen von Raumeigenschaften verwenden können.

HINWEIS
REVerence ist ein PlugIn, das sehr viel RAM benötigen kann. Dies liegt daran, dass
die Impulsantworten, die Sie in die Schnittstellen laden, in den RAM-Speicher
geladen werden, damit ein artefaktfreies Umschalten zwischen den
unterschiedlichen Programmen gewährleistet ist. Laden Sie daher nur Programme,
die Sie für eine bestimmte Aufgabe benötigten.

120
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Programm-Matrix

Ein Programm ist eine Kombination aus einer Impulsantwort und den dafür
vorgenommenen Einstellungen. Dazu gehören die Reverb-Einstellungen,
EQ-Einstellungen, Bilder und Ausgangseinstellungen. In der Programm-Matrix
können Sie Programme laden oder den Namen der Impulsantwort sehen.

Programmname
Oben links im Bedienfeld wird entweder der Name der geladenen
Impulsantwort oder der Name des ausgewählten Programms angezeigt. Nach
dem Laden einer Impulsantwort wird für einige Sekunden die Anzahl der
Kanäle und die Länge in Sekunden angezeigt.
Browse
Mit diesem Schalter wird ein Browser-Fenster geöffnet, in dem die
verfügbaren Programme angezeigt werden. Wenn Sie ein Programm im
Browser auswählen, wird es in die aktive Schnittstelle geladen. Wenn Sie die
Liste der Impulsantworten z. B. nach Art des Raums oder Anzahl der Kanäle
filtern möchten, aktivieren Sie den Filter-Bereich (indem Sie auf den Schalter
Fenster-Layout einrichten unten links im Browser klicken).
Import
Klicken Sie auf diesen Schalter, wenn Sie Ihre eigenen
Impulsantwort-Dateien von der Festplatte laden möchten. Die Dateien sollten
eine maximale Länge von 10 Sekunden nicht überschreiten. Längere Dateien
werden automatisch gekürzt.
Programm-Schnittstellen
In diesen Slots können Sie alle Impulsantworten laden, die Sie in einer Sitzung
verwenden möchten. Die ausgewählte Programm-Schnittstelle hat einen
weißen Rahmen. Verwendete Schnittstellen werden in einer anderen Farbe
angezeigt. Wenn Sie auf eine leere Programm-Schnittstelle klicken, wird ein
Browser-Fenster geöffnet, in dem die verfügbaren Programme angezeigt
werden. Wenn Sie auf eine verwendete Programm-Schnittstelle klicken, wird
das entsprechende Programm in REVerence geladen. Wenn Sie die Maus
über eine verwendete Schnittstelle bewegen, wird der dazugehörige
Programmname unter dem Namen des aktiven Programms angezeigt.
Smooth Parameter Changes
Dieser Schalter befindet sich zwischen den Programm-Schnittstellen und den
Store/Erase-Schaltern. Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird beim
Wechseln zwischen Programmen ein Crossfade erzeugt. Lassen Sie diesen
Schalter deaktiviert, wenn Sie nach einem geeigneten Programm oder einer
geeigneten Einstellung für eine Impulsantwort suchen. Wenn Sie die
Programm-Matrix wie gewünscht eingerichtet haben, aktivieren Sie diesen
Schalter, um Artefakte beim Programmwechsel zu verhindern.

121
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Store
Speichert die aktive Impulsantwort mit ihren Einstellungen als Programm.
Erase
Entfernt das ausgewählte Programm aus der Matrix.

Programme vs. Presets

Sie können Ihre REVerence-Einstellungen als VST-PlugIn-Presets oder als


Programme speichern. Sowohl Presets als auch Programme verwenden die
Dateinamenerweiterung .vstpreset und werden in derselben Kategorie in der
MediaBay angezeigt, sie sind jedoch durch unterschiedliche Symbole
gekennzeichnet.

Preset
Ein REVerence-Preset enthält alle Einstellungen und Parameter für das
PlugIn, d. h. alle geladenen Impulsantworten und deren
Parametereinstellungen und Positionen in der Programm-Matrix. Presets
werden über das Presets-Einblendmenü oben im PlugIn-Bedienfeld geladen.
Programm
Ein REVerence-Programm enthält nur die Einstellungen für eine
Impulsantwort. Programme werden über die Programm-Matrix geladen und
verwaltet.

Presets

Presets eignen sich für folgende Situationen:


• Wenn Sie ein komplettes Setup mit verschiedenen Impulsantworten für den
späteren Gebrauch speichern möchten (z. B. unterschiedliche Setups für
Explosionsgeräusche, die für andere Szenen oder Filme genutzt werden
können).
• Wenn Sie unterschiedliche Parameterzusammenstellungen für dieselbe
Impulsantwort speichern möchten, so dass Sie später auswählen können,
welche Zusammenstellung am besten geeignet ist.

Programme

Programme bieten folgende Vorteile:


• Bis zu 36 Programme können zum sofortigen Aufrufen in die Programm-Matrix
geladen werden.
• Ein Programm bietet eine schnelle und einfache Methode, die Einstellungen
einer einzelnen Impulsantwort zu speichern und in kurzer Ladezeit abzurufen.
• Wenn Sie ein Projekt automatisieren und ein REVerence-Programm laden,
wird nur ein Automations-Event geschrieben.

122
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Wenn Sie stattdessen ein PlugIn-Preset laden (das wesentlich mehr


Einstellungen als ein Programm enthält), werden viele unnötige
Automationsdaten (für die Einstellungen, die Sie nicht verwendet haben)
geschrieben.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Reverb-Einstellungen auf Seite 123
EQ-Einstellungen auf Seite 126
Der Pictures-Bereich auf Seite 127
Benutzerdefinierte Impulsantworten auf Seite 128

Programme einrichten

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in der Programm-Matrix auf eine Programmschnittstelle, um sie
auszuwählen.
Ein blinkender weißer Rahmen zeigt an, dass diese Schnittstelle ausgewählt ist.
2. Klicken Sie auf den Browse-Schalter oder klicken Sie erneut auf die leere
Schnittstelle, um eins der mitgelieferten Programme zu laden.
Sie können auch eine neue Impulsantwort-Datei importieren.
3. Wählen Sie im Browser das Programm mit der gewünschten Impulsantwort
aus und klicken Sie auf OK.
Der Name der geladenen Impulsantwort wird oben links im Bedienfeld des
REVerence-PlugIns angezeigt.
4. Stellen Sie die REVerence-Parameter wie gewünscht ein und klicken Sie auf
den Store-Schalter, um die Impulsantwort mit den aktuellen Einstellungen als
Programm zu speichern.
5. Richten Sie auf die oben beschriebene Weise so viele Programme ein, wie
Sie benötigen.
HINWEIS
Wenn Sie Ihre Programme in weiteren Projekten verwenden möchten,
speichern Sie die Einstellungen als PlugIn-Preset.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Impulsantworten importieren auf Seite 129

Reverb-Einstellungen

Mit den Reverb-Einstellungen können Sie die Raumeigenschaften verändern.

123
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Main
Alle Werte, die in der oberen Reihe angezeigt werden, beziehen sich auf alle
Lautsprecher oder, wenn Sie mit Surround-Spuren arbeiten, auf die vorderen
Kanäle.
Rear
Wenn Sie mit Surround-Spuren bis zu 5.1 arbeiten, können Sie diese Reihe
verwenden, um einen Versatz für die hinteren Lautsprecher einzustellen.
Auto Gain
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird die Impulsantwort automatisch
normalisiert.
Reverse
Kehrt die Impulsantwort um.
Pre-Delay
Legt fest, wie viel Zeit verstreicht, bevor der Reverb-Effekt einsetzt. Je länger
es dauert, bis die ersten Reflexionen den Hörer erreichen, desto größer
erscheint der simulierte Hallraum.
Time Scaling
Steuert die Länge des Reverbs.
Size
Bestimmt die Größe des simulierten Raums.
Level
Dies ist ein Pegelregler für die Impulsantwort. Hiermit können Sie die
Lautstärke des Halls bestimmen.
ER Tail Split
Stellt einen Trennpunkt zwischen frühen Reflexionen und der Ausklingzeit ein,
um festzulegen, wo die Reverb-Ausklingzeit beginnt. Ein Wert von 60
bedeutet, dass die frühen Reflexionen 60 ms lang erklingen.
ER Tail Mix
Stellt das Verhältnis zwischen frühen Reflexionen und Ausklingzeit ein. Werte
über 50 dämpfen die frühen Reflexionen und Werte unter 50 dämpfen die
Ausklingzeit.

Die Impulsantwort-Anzeige

Im Anzeigebereich können Sie die Details der Impulsantwort-Datei ansehen und die
Länge des Impulses verändern.

124
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Wiedergabe
Wenn Sie auf den Wiedergabe-Schalter klicken, um die geladene
Impulsantwort anzuwenden, wird ein kurzer Click wiedergegeben. So erhalten
Sie einen neutralen Test-Sound, an dem Sie gut überprüfen können, wie die
unterschiedlichen Einstellungen den Reverb beeinflussen.
Time Scaling
Mit dem Zeitskalierungsregler (dem äußeren Ring um den
Wiedergabe-Schalter) können Sie die Länge des Reverbs anpassen.
Time Domain
In dieser Anzeige wird die Wellenform der Impulsantwort angezeigt.
Spectrogram
In dieser Anzeige wird das analysierte Spektrum der Impulsantwort angezeigt.
Die Zeit wird entlang der horizontalen Achse dargestellt, die Frequenz entlang
der vertikalen Achse und die Lautstärke wird anhand der Farbe dargestellt.
Information
In dieser Anzeige werden zusätzliche Informationen angezeigt, wie z. B. der
Programmname und der Name der geladenen Impulsantwort, die Anzahl der
Kanäle, die Länge oder die Broadcast-Wave-Informationen.
Activate Impulse Trimming
Verwenden Sie diesen Schalter unten rechts in der Impulsantwort-Anzeige,
um die Länge der Impulsantwort zu verringern. Der Trim-Schieberegler wird
unter der Impulsantwort-Anzeige angezeigt.
Trim
Mit diesem Regler können Sie den Start und das Ende der Impulsantwort
anpassen und so die Impulsantwort verkürzen. Ziehen Sie den vorderen Griff,
um den Anfang der Impulsantwort anzupassen, und ziehen Sie den hinteren
Griff, um die Reverb-Ausklingzeit zu verkürzen.
HINWEIS
Bei dieser Funktion werden keine Fades erzeugt.

125
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

EQ-Einstellungen

Im Equalizer-Bereich können Sie den Sound des Halls verändern.

EQ-Kurvenanzeige
Zeigt die Equalizerkurve an. Sie können die Einstellungen mit den
EQ-Parametern unterhalb der Anzeige verändern oder indem Sie die
Kurvenpunkte in der Anzeige verschieben.
Activate EQ
Mit diesem Schalter, der sich rechts neben den EQ-Parametern befindet,
können Sie den EQ für das Effekt-PlugIn aktivieren.
Low Shelf On
Aktiviert das Tiefpassfilter, mit dem Sie Frequenzen unter einer bestimmten
Cutoff-Frequenz um den eingestellten Wert verstärken oder dämpfen können.
Low Freq (20 bis 500)
Stellt die Frequenz des Tiefen-Frequenzbands (Low) ein.
Low Gain (-24 bis +24)
Stellt den Grad der Dämpfung/Verstärkung für das Tiefen-Frequenzband ein.
Mid Peak On
Aktiviert das Filter »mid peak«, mit dem Sie der Impulsantwort einen Glocken-
oder einen Kerbfiltereffekt hinzufügen können.
Mid Freq (100 bis 10.000)
Stellt die Arbeitsfrequenz ein.
Mid Gain (-12 bis +12)
Stellt den Grad der Verstärkung/Dämpfung für das Mitten-Frequenzband ein.
Hi Shelf On
Aktiviert das Hochpassfilter, mit dem Sie Frequenzen über einer bestimmten
Cutoff-Frequenz um den eingestellten Wert verstärken oder vermindern
können.

126
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Hi Freq (5000 bis 20.000)


Stellt die Frequenz des Höhen-Frequenzbands ein.
Hi Gain (-24 bis +24)
Stellt den Grad der Dämpfung/Verstärkung für das Höhen-Frequenzband ein.

Der Pictures-Bereich

Im Pictures-Bereich können Sie Grafikdateien laden, die die Einstellungen


verdeutlichen, z. B. die Aufnahmeposition oder den Mikrofonaufbau der geladenen
Impulsantwort. Sie können bis zu fünf Bilder laden.

HINWEIS
Beachten sie, dass die Bilder nicht in den Projektordner verschoben werden,
sondern dass das Projekt lediglich auf die Bilder verweist.

Add
Wenn Sie auf diesen Schalter klicken, wird ein Dateiauswahldialog geöffnet,
in dem Sie die gewünschte Grafikdatei für den Import suchen können. Die
Dateiformate JPG, GIF und PNG werden unterstützt.
Next
Wenn mehrere Bilder geladen wurden, können Sie mit diesem Schalter das
nächste Bild anzeigen.
Remove
Wenn Sie auf diesen Schalter klicken, wird das aktive Bild entfernt.
HINWEIS
Dadurch wird die Grafikdatei jedoch nicht von Ihrer Festplatte gelöscht.

Ausgangseinstellungen

In diesem Bereich können Sie den Gesamtpegel und das Verhältnis zwischen
unbearbeitetem Audiomaterial und Effektsignal einstellen.

127
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Meter für die Ausgangsaktivität


Zeigt den Gesamtpegel der Impulsantwort und der angewendeten
Einstellungen an.
Output
Der Regler stellt den Gesamtausgangspegel ein.
Out (-24 bis +12)
Erhöht oder verringert den Ausgangspegel des PlugIns.
Mix (0 bis 100)
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein.
Lock
Aktivieren Sie diesen Schalter (das Schlosssymbol) neben dem
Mix-Parameter, wenn sich das Verhältnis zwischen Originalsignal und
Effektsignal nicht ändern soll, wenn Sie die verfügbaren Presets und
Programme durchsuchen.

Benutzerdefinierte Impulsantworten

Zusätzlich zu den mit REVerence gelieferten Impulsantworten können Sie auch Ihre
eigenen Impulsantworten importieren und diese als Programme oder Presets
speichern. WAVE- und AIFF-Dateien in Mono-, Stereo-, True-Stereo- oder
Mehrkanalkonfiguration (bis 5.0) werden unterstützt. Wenn eine Mehrkanaldatei
einen LFE-Kanal enthält, wird dieser Kanal übergangen.
REVerence verwendet dieselbe Kanalbreite wie die Spur, in die er geladen wird.
Wenn Sie Impulsantwort-Dateien importieren, die mehr Kanäle als die
entsprechende Spur enthalten, liest das PlugIn nur so viele Kanäle wie nötig. Wenn
die Impulsantwort-Datei weniger Kanäle als die Spur enthält, erzeugt REVerence
die fehlenden Kanäle (z. B. den Center-Kanal als Summe des linken und rechten
Kanals). Wenn die hinteren Kanäle fehlen (z. B. beim Importieren einer
Stereo-Impulsantwort in eine 4.0-Spur), werden der linke und rechte Kanal auch für
die hinteren Kanäle verwendet. In diesem Fall können Sie einen Versatz für die
hinteren Kanäle einstellen, um mehr Raumeindruck zu erzeugen.

128
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Impulsantworten importieren

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in der Programm-Matrix auf den Import-Schalter.
2. Suchen Sie die Datei, die Sie importieren möchten und klicken Sie auf
Öffnen.
Die Datei wird in REVerence geladen. Die Kanäle einer Interleaved-Datei werden in
derselben Reihenfolge importiert wie in anderen Bereichen des Programms (z. B. im
Fenster »VST-Verbindungen«), siehe unten.
3. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen vor und fügen Sie, falls
verfügbar, ein Bild hinzu.
Bilder, die sich im selben Ordner wie die Impulsantwort-Datei oder im
übergeordneten Ordner befinden, werden automatisch gefunden und angezeigt.
4. Klicken Sie auf den Store-Schalter, um die Impulsantwort mit ihren
Einstellungen als Programm zu speichern. So können Sie das Setup jederzeit
wieder aufrufen.

ERGEBNIS
Die Programmschnittstelle wird blau dargestellt, um anzuzeigen, dass ein
Programm geladen ist.

HINWEIS
Wenn Sie ein Programm speichern, wird auf die Impulsantwortdatei selbst nur
verwiesen. Diese befindet sich immer noch am selben Ort wie vorher und wird nicht
verändert.

NACH DIESER AUFGABE


Wiederholen Sie diese Schritte für jede Impulsantwortdatei, mit der Sie arbeiten
möchten.

Reihenfolge der Eingangskanäle

REVerence liest die Eingangskanäle in der folgenden Reihenfolge aus:

Anzahl der Kanalreihenfolge in REVerence


Eingangskanäle
1 L
2 L/R
3 L/R/C
4 L/R/LS/RS (beim Einfügen auf einer Spur mit einer
4.0-Kanalkonfiguration)
4 LL/LR/RL/RR (beim Einfügen auf einer Spur mit einer
Stereokonfiguration)
5 L/R/C/LS/RS
6 L/R/C/LFE/LS/RS (LFE wird übergangen.)

129
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

True-Stereo

Impulsantworten, die im True-Stereo-Format aufgenommen wurden, ermöglichen


es Ihnen, einen sehr realistischen Eindruck des entsprechendes Raums abzubilden.
REVerence kann nur Impulsantwortdateien im True-Stereo-Format verarbeiten, die
die folgende Kanalkonfiguration aufweisen (in genau dieser Reihenfolge): LL, LR,
RL, RR.
Die Kanäle sind folgendermaßen definiert:

Kanal Das Signal aus dieser Quelle… …wurde mit diesem Mikrophon
aufgenommen
LL linke Quelle linkes Mikrophon
LR linke Quelle rechtes Mikrophon
RL rechte Quelle linkes Mikrophon
RR rechte Quelle rechtes Mikrophon

HINWEIS
Wenn Ihre True-Stereo-Impulsantworten nur als einzelne Monodateien vorliegen,
können Sie mit der Funktion Export Audio Mixdown Interleaved-Dateien erzeugen,
die mit REVerence kompatibel sind (siehe Benutzerhandbuch).

Wenn Sie REVerence auf einer Stereospur eingefügt haben und eine 4-kanalige
Impulsantwort laden, wird automatisch der True-Stereo-Modus verwendet.
Wenn Sie mit Surround-Dateien arbeiten, d. h. mit 4-kanaligen Impulsantworten, die
mit einer Quadro-Konfiguration (L/R, LS/RS) aufgenommen worden sind, müssen
Sie REVerence auf einer Audiospur mit Quadro-Konfiguration einfügen. Auf
Stereospuren werden solche Dateien jedoch ebenfalls im True-Stereo-Modus
verarbeitet.
Die Frage ist also: Wie können Sie verhindern, dass REVerence Surround-Dateien
ungewollt im True-Stereo-Modus verarbeitet? Die Lösung ist die Definition einer
Aufnahmemethode (Recording Method), die als Attribut in den iXML-Chunk der
entsprechenden Impulsantwortdatei eingefügt wird. Immer wenn Sie eine
Impulsantwort mit Quadro-Konfiguration auf einer Stereospur laden, durchsucht
REVerence den iXML-Chunk der Datei. Wenn das PlugIn das Attribut Recording
Method findet, geschieht Folgendes:
• Wenn das Attribut auf TrueStereo gesetzt ist, arbeitet das PlugIn im
True-Stereo-Modus.
• Wenn das Attribut auf A/B oder Quadro gesetzt ist, arbeitet das PlugIn im
normalen Stereomodus und verarbeitet nur den linken und rechten Kanal
einer Surround-Datei.

HINWEIS
Mit Hilfe des Attribut-Inspectors in der MediaBay können Sie für Ihre eigenen
Impulsantwortdateien ein Attribut für Recording Method festlegen. Weitere
Informationen hierzu finden Sie im Benutzerhandbuch.

130
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Content wiederauffinden

Wenn Sie Ihre eigenen Impulsantworten in REVerence importiert haben, können


Sie sie auf Ihrem Computer verwenden. Was jedoch, wenn Sie den Content auf
einen anderen Computer transferieren möchten, z. B. weil Sie manchmal mit dem
PC und manchmal mit einem Notebook arbeiten, oder weil Sie ein Projekt an einen
Kollegen im Studio übergeben möchten?
Der Factory Content stellt dabei kein Problem dar, da dieser auch auf dem anderen
Computer vorhanden ist. Um Ihre Setups für diese Impulsantworten zu laden,
müssen Sie nur Ihre REVerence-Programme und -Presets übertragen.
Bei benutzerdefiniertem Content müssen Sie jedoch anders vorgehen. Wenn Sie
Ihre Audiodateien auf eine externe Festplatte übertragen haben oder auf einen
anderen Ort auf der Festplatte des anderen Computers, kann REVerence nicht
mehr auf diese Impulsantworten zugreifen, da die alten Pfade nicht mehr gültig sind.

VORGEHENSWEISE
1. Übertragen Sie Ihre Audiodateien an einen Speicherort, auf den Sie vom
zweiten Computer aus zugreifen können (z. B. auf eine externe Festplatte).
Wenn Sie die Ordnerstruktur der Dateien beibehalten, findet REVerence automatisch
alle Dateien.
2. Übertragen Sie die benötigten REVerence-Presets oder -Programme auf den
zweiten Computer.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo die Presets gespeichert werden müssen, gibt
Ihnen die MediaBay Aufschluss über die Pfade (siehe Benutzerhandbuch).
3. Öffnen Sie REVerence auf dem zweiten Computer und versuchen Sie, das
Preset oder das Programm zu laden, mit dem Sie arbeiten möchten.
Der Dialog Locate Impulse Response wird geöffnet..
4. Suchen Sie den Ordner, der Ihre Impulsantworten enthält.
5. Klicken Sie auf Öffnen.

ERGEBNIS
REVerence kann nun auf alle Impulsantworten zugreifen, die an diesem Ort
gespeichert sind.

IMPORTANT
W ICHTIG

Der neue Pfad dieser Audiodateien wurde noch nicht gespeichert. Wenn Sie die
Dateien permanent verfügbar machen möchten ohne den Dialog zu verwenden,
müssen Sie Ihre Programme oder Presets unter einem anderen Namen speichern.

131
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

RoomWorks
RoomWorks ist ein Hall-PlugIn mit vielen anpassbaren Einstellungen zum Erstellen
von realistischem Raumambiente und Halleffekten in Stereo- und
Surround-Formaten. Die CPU-Belastung kann an die Bedingungen Ihres Systems
angepasst werden. Dieses PlugIn erzeugt einen realistischen Raumeindruck und
die verschiedensten Reverb-Effekte, von kurzen Reflexionen bis zu einem
höhlenartigen Sound.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X X –

Input Filters

Lo Freq
Stellt die Frequenz ein, ab der das Kuhschwanzfilter für tiefe Frequenzen
einsetzt. Beide Kuhschwanzfilter werden auf das Signal angewendet, bevor
der Reverb-Effekt angewendet wird.
Hi Freq
Stellt die Frequenz ein, ab der das Kuhschwanzfilter für hohe Frequenzen
einsetzt. Beide Kuhschwanzfilter werden auf das Signal angewendet, bevor
der Reverb-Effekt angewendet wird.
Lo Gain
Bestimmt die Stärke der Anhebung oder Absenkung des Tiefen-Niveaufilters.
Hi Gain
Bestimmt die Stärke der Anhebung oder Absenkung des Höhen-Niveaufilters.

Reverb Character

Pre-Delay
Legt fest, wie viel Zeit verstreicht, bevor der Reverb-Effekt einsetzt. Je länger
es dauert, bis die ersten Reflexionen den Hörer erreichen, desto größer
erscheint der simulierte Hallraum.

132
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Reverb Time
Hier können Sie die Länge des Reverbs in Sekunden festlegen.
Size
Verändert die Verzögerungszeiten der ersten Reflexionen, um unterschiedlich
große Hallräume zu simulieren.
Diffusion
Beeinflusst den Klangcharakter der Hallfahne. Höhere Werte erzeugen einen
weicheren Klang, niedrige Werte erzeugen einen klareren Klang.
Width
Stellt die Stereobildbreite ein. Bei einem Wert von 0 % ist der Ausgang des
Reverbs mono, bei 100 % stereo.
Variation
Wenn Sie auf diesen Schalter klicken, wird eine Kopie des aktuellen
Reverb-Programms mit geänderten Reflexionseinstellungen erzeugt. Mit
dieser Funktion können Sie Probleme mit Nebengeräuschen oder andere
unerwünschte Effekte vermeiden. Das Erzeugen einer neuen Variation kann
oft die Lösung sein. Es sind bis zu 1000 verschiedene Variationen verfügbar.
Hold
Wenn Sie diesen Schalter aktivieren, wird der Reverb-Puffer in einer
unendlichen Schleife eingefroren. Damit lassen sich interessante
Flächen-Sounds erzeugen.

Damping

Lo Freq
Legt fest, ab welcher Frequenz tiefe Frequenzen gedämpft werden.
Hi Freq
Legt fest, ab welcher Frequenz hohe Frequenzen gedämpft werden.
Lo Level
Beeinflusst die Abklingzeit der tiefen Frequenzen. Die hohen und tiefen
Frequenzbereiche eines normalen Raumhalls klingen schneller ab als der
mittlere Frequenzbereich. Wenn Sie diesen Wert verringern, klingen die tiefen
Frequenzen schneller ab. Bei Werten über 100 % verlängert sich die
Abklingzeit gegenüber dem mittleren Frequenzbereich.
Hi Level
Beeinflusst die Abklingzeit der hohen Frequenzen. Die hohen und tiefen
Frequenzbereiche eines normalen Raumhalls klingen schneller ab als der
mittlere Frequenzbereich. Wenn Sie diesen Wert verringern, klingen die
hohen Frequenzen schneller ab. Bei Werten über 100 % verlängert sich die
Abklingzeit gegenüber dem mittleren Frequenzbereich.

133
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

Envelope

Amount
Legt fest, wie stark sich die Hüllkurvenparameter »Attack« und »Release« auf
den Reverb-Effekt auswirken. Je höher dieser Wert, desto ausgeprägter ist
der Effekt.
Attack
Die Hüllkurveneinstellungen von RoomWorks wirken sich darauf aus, wie
stark das Hallsignal von der Dynamik des Eingangssignals beeinflusst wird,
ähnlich wie bei einem Noise Gate oder Expander. Der Attack-Wert bestimmt,
wie viele Millisekunden nach einer Signalspitze vergehen, bevor das
Effektsignal die volle Lautstärke erreicht hat. Diese Einstellung ähnelt dem
Pre-Delay-Wert, jedoch wird das Signal eingeblendet und setzt nicht plötzlich
ein.
Release
Bestimmt, wie lange der Hall nach einem Signal-Spitzenpegel gehört werden
kann, bevor er abgeschnitten wird, ähnlich einer Release-Zeit eines Gates.

Output

Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie RoomWorks als Insert-Effekt in einem
Effektkanal verwenden, sollten Sie diesen Wert auf 100 % einstellen oder den
Schalter wet only aktivieren.
Wet only
Dieser Schalter setzt den Mix-Parameter außer Kraft, indem es den Effekt auf
100 % bearbeitetes Signal setzt. Aktivieren Sie diesen Schalter, wenn Sie
RoomWorks als Send-Effekt für einen FX- oder einen Gruppenkanal
verwenden.
Efficiency
Bestimmt, wie viel Prozessorleistung von RoomWorks beansprucht wird. Je
geringer der Wert, desto mehr CPU-Leistung wird benötigt und desto höher
die Qualität des Reverb-Effekts. Höhere Werte (über 90 %) erzeugen
interessante Effekte.
Export
Legt fest, ob RoomWorks beim Audioexport mit größtmöglicher Qualität
arbeitet und entsprechend mit der höchsten CPU-Last. Beim Export können
Sie einen höheren Wert für den Efficiency-Parameter einstellen, um einen
bestimmten Effekt zu erzielen. Wenn Sie ein Hallsignal höchster Qualität
wünschen, aktivieren Sie diesen Schalter.
Meter für die Ausgangsaktivität
Zeigt den Ausgangspegel an.

134
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Reverb-PlugIns

RoomWorks SE
RoomWorks SE ist eine kleinere Version des RoomWorks-PlugIns. Dieses PlugIn
liefert hochwertige Halleffekte, verfügt aber über weniger Parameter als die
Vollversion und beansprucht weniger CPU-Leistung.

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Enthalten in X X X X X X –

Pre-Delay
Legt fest, wie viel Zeit verstreicht, bevor der Reverb-Effekt einsetzt. Je länger
es dauert, bis die ersten Reflexionen den Hörer erreichen, desto größer
erscheint der simulierte Hallraum.
Reverb Time
Hier können Sie die Länge des Reverbs in Sekunden festlegen.
Diffusion
Beeinflusst den Klangcharakter der Hallfahne. Höhere Werte erzeugen einen
weicheren Klang, niedrige Werte erzeugen einen klareren Klang.
Hi Level
Beeinflusst die Abklingzeit der hohen Frequenzen. Die hohen und tiefen
Frequenzbereiche eines normalen Raumhalls klingen schneller ab als der
mittlere Frequenzbereich. Wenn Sie diesen Wert verringern, klingen die
hohen Frequenzen schneller ab. Bei Werten über 100 % verlängert sich die
Abklingzeit gegenüber dem mittleren Frequenzbereich.
Lo Level
Beeinflusst die Abklingzeit der tiefen Frequenzen. Die hohen und tiefen
Frequenzbereiche eines normalen Raumhalls klingen schneller ab als der
mittlere Frequenzbereich. Wenn Sie diesen Wert verringern, klingen die tiefen
Frequenzen schneller ab. Bei Werten über 100 % verlängert sich die
Abklingzeit gegenüber dem mittleren Frequenzbereich.
Mix
Stellt das Pegelverhältnis zwischen dem Originalsignal (Dry) und dem
Effektsignal (Wet) ein. Wenn Sie RoomWorks SE als Insert-Effekt in einem
Effektkanal verwenden, sollten Sie diesen Wert auf 100 % einstellen.

135
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

Spatial- und Panner-PlugIns

Anymix Pro

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – – X –

Das PlugIn Anymix Pro von IOSONO ist ein Surround-Panner für hohe Ansprüche
und ein leistungsfähiger Prozessor für Upmix/Downmix, mit dem Sie Audiomaterial
in Ausgangsformate von Mono bis 8.1 konvertieren können.

Eingangs-/Ausgangskonfiguration

Die Eingangs-/Ausgangskonfiguration des PlugIns können Sie über die


Einblendmenüs In und Out oben links im Bedienfeld auswählen.

Wenn Sie Anymix Pro als Insert-Effekt verwenden, können die maximale Eingangs-
und Ausgangskonfiguration nicht die Spurbreite des aktuellen Kanals
überschreiten.
Wenn Sie Anymix Pro als Panner verwenden, kann die maximale
Eingangskonfiguration nicht die Spurweite der aktuellen Spur überschreiten. Die
maximale Ausgangskonfiguration kann die Breite des Ausgangsbusses, an den die
Spur geleitet wird, nicht überschreiten.

Reihenfolge der Kanäle

Das PlugIn verwendet die Reihenfolge der Kanäle in der Host-Anwendung, sofern
die ausgewählte Ausgangskonfiguration nicht von der Spurkonfiguration abweicht.

HINWEIS
Wenn Sie eine Ausgangskonfiguration wählen, die von der aktuellen
Spurkonfiguration abweicht, führt das zu Kanalunstimmigkeiten.

Wenn die Ausgangskonfiguration der Spur der PlugIn-Ausgangskonfiguration nicht


untergeordnet ist, z. B. wenn für die Spur 6.1 Cine eingestellt ist und für den
PlugIn-Ausgang 7.0 Music, werden die Kanäle wie folgt zugewiesen:

136
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

1 2 3 4 5 6 7 8 9
L R C LFE LS RS RSS/R LSS/LC CS
C

HINWEIS
Kanäle, die in der Ausgangskonfiguration fehlen, werden automatisch ausgelassen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9
Spurkonfiguration: L R C LFE LS RS CS
6.1 Cine
PlugIn-Ausgangskon- L R C LS RS LSS RSS
figuration: 7.0 Music
Ergebnis OK Formatfehler

Latenzausgleich

Die Verwendung von Anymix Pro führt zu Bearbeitungsverzögerung. Die Höhe der
Latenz hängt von der Puffergröße der Audiokarte und dem Bearbeitungsmodus,
d. h. Panoramaeinstellungen (Panning) oder Upmix des PlugIns ab. Die
Host-Anwendungen von Steinberg gleichen diese Verzögerung automatisch aus.

Das PlugIn-Bedienfeld

Das Bedienfeld von Anymix Pro ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Die
Bühnenansicht nimmt den meisten Raum ein und zeigt die Position und Bewegung
der Eingangskanäle, Ausgangskonfiguration und abstandsabhängige Filterwerte
an. Auf der rechten Seite befinden sich Bedienelemente für Position und
Bewegung, und der untere Bereich des PlugIn-Bedienfelds enthält die
Upmix-Bedienelemente.

HINWEIS
Das PlugIn-Bedienfeld hat zwei verschiedene Anzeigemodi: Panorama und Upmix.

137
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

Panoramaeinstellungen

In der Bühnenansicht werden die Eingangskanäle durch rote Symbole dargestellt


und Ausgangskanäle als graue Lautsprecher im Hintergrund.
Wenn Sie die Eingangskanäle außerhalb des Lautsprecher-Setups bewegen, führt
das zu einer Lautstärkeverteilung zwischen den beiden nächsten
Ausgangslautsprechern. Die Eingangskanäle, die sich innerhalb geringerer
Abstände befinden, werden auf mehrere Ausgangslautsprecher verteilt.
• Um die Position einer Eingangsgruppe zu verändern, klicken und ziehen Sie
innerhalb der Bühnenansicht, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste in
die Bühnenansicht. Dadurch springen die Kanäle zur neuen Position.

HINWEIS
Der Abstand zwischen den Eingangskanälen verringert sich automatisch, wenn
diese an den Bühnenrand bewegt werden. Dadurch können Sie beim Verschieben
von Stereo- oder Mehrkanal-Material mehr Tiefe erzeugen.

Position-Bereich

Sie können die Eingangskanäle auch über die Bedienelemente oben rechts im
PlugIn-Bedienfeld verschieben.

138
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

Rotation
Lässt die Eingangsgruppe um ihren Mittelpunkt rotieren.
Verknüpfungssymbol zwischen Angle und Rotation
Verändert die Rotation der Eingangsgruppe von mittenzentriert zu
bühnenzentriert.
Depth
Skaliert die Eingangsgruppe vertikal.
Width
Skaliert die Eingangsgruppe horizontal.
Verknüpfungssymbol zwischen Depth und Width
Erhält das Seitenverhältnis zwischen Tiefen- und Breitenskalierung.

HINWEIS
Um Feineinstellungen für die Parameter vorzunehmen, halten Sie beim Verwenden
der Bedienelemente die [Umschalttaste] gedrückt.

Individuelle Kanalanpassungen

Sie können die Positionen der Eingangskanäle individuell einstellen, indem Sie auf
das entsprechende Eingangssymbol in der Bühnenansicht doppelklicken. Dadurch
öffnet sich ein weiteres Bedienfeld mit kanalspezifischen Parametern.

Radius/Angle
Legen die Position des ausgewählten Eingangskanals relativ zur Mitte der
Eingangsgruppe fest.
X/Y
Verschiebt den ausgewählten Eingangskanal horizontal und vertikal.
Volume
Verstärkt den ausgewählten Kanal.
LFE Volume
Steuert den LFE-Anteil aus dem Signal für den ausgewählten Eingangskanal.

139
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

Spread
Verteilt das Audiosignal des ausgewählten Eingangskanals auf mehr als zwei
Ausgangskanäle.
• Bei 0 % wird die Audioquelle an der Stelle umgewandelt, wo das
Kanalsymbol platziert wird.
• Bei 100 % wird das Audiosignal gleichmäßig auf alle Lautsprecher der
Ausgangskonfiguration verteilt.
Manual Delay
Fügt dem ausgewählten Kanal eine Verzögerung hinzu.
Link
Aktivieren Sie diese Schalter, um die entsprechenden Parameter in der
aktuellen PlugIn-Instanz zu verknüpfen. Wenn Sie den Wert eines verknüpften
Parameters anpassen, ändert das auch den Wert des anderen verknüpften
Parameters.

IMPORTANT
W ICHTIG

Die einzelnen Eingangskanalparameter können nicht durch die Host-Anwendung


automatisiert werden, aber die Anpassungen, die Sie für jeden Eingangskanal
vornehmen, werden für jede PlugIn-Instanz und Panner in der aktuellen Sitzung
gespeichert.

Bewegung einschränken

Mit den bidirektionalen Pfeilen im oberen rechten Bereich der Bühnenansicht


können Sie die Bewegung der Objekte auf orthogonal oder diagonal beschränken.

HINWEIS
In den meisten Fällen bewegen sich Objekte auf sehr einfachen Wegen im
Zuhörerbereich. Wenn Sie die Bewegungsrichtung einschränken, können Sie
schnell präzise Bewegungen erzeugen.

Abstandsabhängige Filter

Um beeindruckende Mischungen noch schneller erzeugen zu können, bietet Anymix


Pro eine abstandsorientierte Filtereinheit, mit der Sie die Lautstärke und
Luftdämpfung von sich bewegenden Objekten automatisch anpassen können.

140
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

Loudness
Verringert die Lautstärke für Objekte, die sich weiter weg befinden.
EQ
Dämpft die hohen Frequenzen von Objekten, die sich weiter weg befinden.

Für beide Filter können Sie eine Verstärkungskurve über das entsprechende
Einblendmenü auswählen.

Off
Deaktiviert das abstandsabhängige Filter.
Linear
Das Filter setzt rechts vom Mittelpunkt ein und wird von da aus linear
angewandt. Wählen Sie diese Kurvenart aus, wenn Sie möchten, dass sich
auch kleine Bewegungen auf das abstandsabhängige Filter auswirken.
Sinusoidal
Das Filter setzt ungefähr in Lautsprecherentfernung ein und steigt
exponentiell mit steigender Entfernung. Wählen Sie diese Kurvenart aus,
wenn Bewegungen im mittleren Kreis keinen hörbaren Einfluss auf das
abstandsabhängige Filter haben sollen.
Elliptical
Das Filtern setzt ungefähr im äußeren Drittel der Bühne ein mit einer sich
exponential verstärkenden Kurve. Wählen Sie diese Kurvenart aus, wenn nur
Bewegungen am Bühnenrand einen Einfluss auf das abstandsabhängige
Filter haben sollen.

HINWEIS
Die aktuellen Werte können in den Text-Labels der Lautsprechersymbole über das
Display-Einblendmenü oberhalb der Bühnenansicht angezeigt werden.

Die abstandsabhängigen Filter können außerdem über die erweiterten Optionen


angepasst werden.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Erweiterte Optionen auf Seite 145

Upmix

Das Upmix-Feature von Anymix Pro ist sehr nützlich, wenn das Neuarrangieren von
Spuren mit weniger Eingangskanälen in ein bestimmtes Surround-Format nicht
ausreicht.
Der Upmix-Algorithmus analysiert das eingehende Audiosignal und separiert es in
Teile von Direktklang und Raumklang. Während die Direktklang-Bestandteile zum
entsprechenden Direktklang-Signal geleitet und in der virtuellen
Front-Lautsprecher-Konfiguration platziert werden, können die Teile des

141
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

Raumklangs modifiziert und um den Bühnenbereich herum arrangiert werden.


Beachten Sie, dass dies dem Audiosignal keine zusätzlichen Informationen
hinzufügt. Alle Klangteile, die Sie im Raumklang hören, waren bereits Bestandteil
des ursprünglichen Audiomaterials.

IMPORTANT
W ICHTIG

Enthält Ihr Audiosignal keine räumlichen Informationen, kann es kein


Raumklang-Signal geben. Zum Beispiel können Sie keinen Raumklang aus einer
Originalaufnahme von einem in einem Aufnahmeraum sitzenden Sprecher
extrahieren.

IMPORTANT
W ICHTIG

Verlustbehaftete Kompression wie in MP3-Dateien sowie Defizite bei eingehendem


Audio können nicht über den Upmix-Modus behoben werden. Zum Beispiel können
Kompressionsartefake leicht fehlgedeutet und in das Raumklang-Signal umverteilt
werden.

Zum Upmix-Modus wechseln

• Um in den Upmix-Modus zu wechseln, aktivieren Sie die Enable-Option im


Upmix-Bereich rechts von der Bühnenansicht.

HINWEIS
Der Upmix-Algorithmus kann zu einer hohen CPU-Last führen. Daher können Sie
die Enable-Option nicht automatisieren.

Bühnenansicht

Im Upmix-Modus werden die Parameter durch Kreissegmente in der Bühnenansicht


dargestellt.

142
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

HINWEIS
Die Positionsparameter für die Eingangsgruppe und jede erzeugte Automation
bleiben erhalten, wenn Upmix aktiviert ist. Im Upmix-Modus kann das Klangbild, das
durch den Upmix-Algorithmus erzeugt wurde, frei auf der Bühne bewegt und voll
automatisiert werden. Die Parameter, die Sie für einen Kanal angepasst haben,
wirken sich nicht auf den Upmix aus, werden aber gespeichert und automatisch neu
geladen, wenn der Upmix deaktiviert wird.

Upmix-Presets

Anymix Pro stellt vorkonfigurierte Upmix-Presets bereit. Wenn ein Preset geladen
wird, werden Upmix und erweiterte Parameter entsprechend eingestellt und können
weiter angepasst werden.
Ein Upmix-Preset enthält Einstellungen für die folgenden Parameter:
• Divergence
• Stage Width
• Direct Dry/Wet
• Ambience Gain
• Ambience Front/Rear
• Ambience Low Pass

143
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

• Ambience Delay.
Darüber hinaus werden die folgenden Parameter in den erweiterten Einstellungen
durch das Preset beeinflusst:
• LFE Gain
• LFE Low Pass Enable
• LFE Low Pass Order
• LFE Low Pass Cutoff Frequency
• Output Gain.

HINWEIS
Die Upmix-Presets aus der Cinema-Kategorie sind für den Gebrauch mit
Lautsprechersystemen bestimmt, bei denen die Frequenz über X-Curves
angepasst wird. Die anderen Presets sind für Hörumgebungen bestimmt, in denen
die Frequenzkurve flach bleibt.

Input – Balance

Passt das Lautstärkeverhältnis des Eingangssignals an, wenn das Eingangssignal


mindestens Stereo ist.

Upmix – Orig./Upmix

Stellt den PlugIn-Ausgang zwischen originalem und bearbeitetem Signal ein.

Parameter für das Direktklang-Signal

Divergence
Steuert die Stärke des mittleren Signals.
• Bei 0 % werden die Mono-Bestandteile des Direktklang-Signals in den
mittleren Kanal geleitet.
• Bei 100 % werden die Mono-Bestandteile des Direktklang-Signals zu
den vorderen linken und rechten Kanälen geleitet.
Stage Width
Regelt die Position der vorderen Kanäle, um die Stereobasis anzupassen.
Dry/Wet
Steuert, wie viel Raum im Direktklang-Signal nach der Extraktion von
Raumklang erhalten bleibt.

144
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

Parameter für das Raumklang-Signal

Gain
Stellt die Verstärkung des Raumklang-Signals ein, um die Menge an
Raumklang im Mix zu erhöhen oder zu dämpfen.
Front/Rear
Stellt das Vorne-Hinten-Verhältnis des Raumklang-Signals ein.
Low Pass
Regelt das Raumklang-Signal mit einem Tiefpassfilter, um Rauschen zu
verhindern.
Delay
Fügt dem Raumklang-Signal zusätzliche Verzögerung hinzu, um die Illusion
eines sehr großen Raums zu erzeugen.

Erweiterte Optionen

Die erweiterten Optionen können Sie im Hauptbedienfeld des PlugIns über den
Schalter links oben öffnen. Diese Optionen können Sie nach Bedarf für die
PlugIn-Instanz einstellen.

Abstandsabhängige Parameter

Loudness
Mit dieser Einstellung können Sie auswählen, ob die anzuwendende
Lautstärkenveränderung von der Position des Mittelpunkts abhängt oder ob
die Lautstärkenveränderung für jeden Kanal separat berechnet wird.
Außerdem wird die maximale Pegelreduktion festgelegt, die angewendet
wird, wenn der Gruppeneingang oder der Gruppenkanal den Bühnenrand
erreicht.

145
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

EQ Gain
Mit dieser Einstellung können Sie auswählen, ob das Filtern von der Position
des Mittelpunkts abhängt oder ob für jeden Kanal separat berechnet wird, wie
viel gefiltert wird.
Außerdem wird die maximale Pegelreduktion des Filters festgelegt, die
angewendet wird, wenn der Gruppeneingang oder der Gruppenkanal den
Bühnenrand erreicht.
EQ Cutoff
Stellt die Cutoff-Frequenz des abstandsabhängigen EQ ein.

Upmix – Matrix

Aktiviert Matrix-Dekodierung für matrix-kodierte Eingangssignale.

HINWEIS
Matrix-Dekodierung wird nur im Upmix-Modus angewendet.

LFE-Parameter

LFE Gain
Stellt einen separaten Verstärkungspegel für den LFE-Kanal ein, der für den
PlugIn-Ausgang übernommen wird.
LP Enable
Aktiviert ein Tiefpassfilter, das auf den LFE-Ausgangskanal angewendet wird,
nachdem die Signale der Eingangskanäle zusammengefasst worden sind.
LP Cutoff
Legt die Cutoff-Frequenz des generierten LFE-Kanals fest.
LP Order
Mit dieser Option können Sie die Reihenfolge oder Flankensteilheit des
Tiefpassfilters auswählen:
• 2nd = 12 dB/Oktave
• 3rd = 18 dB/Oktave
• 4th = 24 dB/Oktave

HINWEIS
Der LFE-Anteil kann für jeden Eingangskanal einzeln angepasst werden.

146
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

HINWEIS
Wenn die ausgewählte Eingangskonfiguration einen LFE-Kanal enthält, aber die
ausgewählte Ausgangskonfiguration nicht, wird der LFE-Eingangskanal
automatisch nach vorne links und vorne rechts mit einem Pegel von -3 dB aufgeteilt.
Das Tiefpassfilter wird auf das eingehende LFE-Signal angewendet, bevor es zu
den vorderen Lautsprechern weitergeleitet wird.

MonoToStereo
Dieser Effekt verwandelt ein Mono-Signal in ein Pseudo-Stereo-Signal. Das PlugIn
kann auf eine Monodatei oder eine Stereodatei mit gleich eingestellten Kanälen
angewendet werden.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – X X X X X –

Width
Stellt die Stereobildbreite ein. Drehen Sie den Regler im Uhrzeigersinn, um
einen ausgeprägteren Effekt zu erzeugen.
Delay
Verstärkt den Unterschied zwischen dem rechten und dem linken Kanal, um
den Stereoeindruck deutlicher zu machen.
Color
Erzeugt zusätzliche Unterschiede zwischen den Kanälen, um den
Stereoeindruck zu verstärken.
Mono
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird ein Mono-Signal ausgegeben. Nutzen
Sie diesen Parameter, um zu prüfen, ob ungewollte Veränderungen in der
Klangfarbe vorliegen, die beim künstlichen Erzeugen eines Stereobilds
auftreten können.

StereoEnhancer
Dieses PlugIn verbreitert das Stereobild von Stereomaterial. Es kann nicht mit
einem Mono-Signal verwendet werden.

147
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Spatial- und Panner-PlugIns

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X X –

Width
Stellt die Stereobildbreite ein. Drehen Sie den Regler im Uhrzeigersinn, um
einen ausgeprägteren Effekt zu erzeugen.
Delay
Verstärkt den Unterschied zwischen dem rechten und dem linken Kanal, um
den Stereoeindruck deutlicher zu machen.
Color
Erzeugt zusätzliche Unterschiede zwischen den Kanälen, um den
Stereoeindruck zu verstärken.
Mono
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird ein Mono-Signal ausgegeben.
Verwenden Sie diesen Parameter, um zu prüfen, ob ungewollte
Veränderungen in der Klangfarbe vorliegen, die beim Verbreitern eines
Stereobilds auftreten können.

SurroundPanner V5

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X X –

Eine Beschreibung des PlugIns SurroundPanner V5 finden Sie im


Benutzerhandbuch.

HINWEIS
In Cubase ist SurroundPanner V5 nur als Kanal-Panner, nicht als Insert-Effekt
verfügbar.

148
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

Surround-PlugIns

Bass Manager
Wenn Ihnen nur kleine Front-Lautsprecher zur Verfügung stehen, können Sie mit
Hilfe dieses PlugIn den gesamten hörbaren Frequenzbereich nutzen, indem Sie den
LFE des Studios als Subwoofer einsetzen. Wenn Ihnen nur ein kleiner LFE zur
Verfügung steht und die Front-Lautsprecher den gesamten hörbaren
Frequenzbereich abdecken, können Sie mit diesem PlugIn den Klang des LFE
verbessern, indem Sie hohe Frequenzen vom LFE zu den Front-Lautsprechern
leiten.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – – X –

Wenn Ihr Abhörsystem unmittelbar an Ihre Audioschnittstelle angeschlossen ist


und nicht über ein eigenes Bassmanagement-System verfügt, können Sie Bass
Manager als Insert-Effekt im Control Room einfügen, um so Signalpegel und
Routing von LFE und Front-Lautsprechern anzupassen. So können kleine
Lautsprecher den gesamten hörbaren Frequenzbereich abdecken.

Pegel-Meter für Eingang und Ausgang

Level In
Zeigt den Eingangspegel an.
Level Out
Zeigt den Ausgangspegel an.

149
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

Mains

Subwoofer
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, werden tiefe Frequenzen von den
Front-Lautsprechern zum Subwoofer geleitet.
Freq
Bestimmt die Übergangsfrequenz. Frequenzen unterhalb dieses Werts
werden zum Subwoofer geleitet.
Gain
Stellt den Grad der Verstärkung/Dämpfung für das Signal ein, das zum
Subwoofer geleitet wird.

LFE

Center
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird das LFE-Signal zum Center-Kanal
geleitet.
L/R
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird das LFE-Signal zum linken und
rechten-Kanal geleitet.
Freq
Bestimmt die Übergangsfrequenz. Frequenzen oberhalb dieses Werts
werden zum linken und rechten Kanal bzw. zum Center-Kanal geleitet.
Gain
Stellt den Grad der Verstärkung/Dämpfung für das Signal ein, das zum linken
und rechten Kanal bzw. zum Center-Kanal geleitet wird.
+10 dB
Verstärkt den Pegel des LFE-Signals um 10 dB.

Subwoofer

Solo
Schaltet das Subwoofer-Signal solo.
Mute
Schaltet das Subwoofer-Signal stumm.
Low Cut
Ein zusätzliches Hochpassfilter für den Subwoofer.
High Cut
Ein zusätzliches Tiefpassfilter für den Subwoofer.

150
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

+10 dB
Verstärkt den Pegel des Subwoofer-Signals um 10 dB.

HINWEIS
Sie können die Parameterwerte auch anpassen, indem Sie die Kurvenpunkte in der
grafischen Anzeige verschieben oder die Werte manuell in den Wertefeldern
eingeben.

MatrixDecoder
Beim MatrixDecoder wird der Kodiervorgang des MatrixEncoders umgekehrt. So
können Sie überprüfen, wie sich der kodierte Mix bei der Wiedergabe auf einem
Pro-Logic-kompatiblen System anhört.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – – X –

HINWEIS
Bei der Wiedergabe eines kodierten Mixes über den Decoder werden die Kanäle
Links-total (Lt) und Rechts-total (Rt) wieder in vier Kanäle (LRCS) umgewandelt.

IMPORTANT
W ICHTIG

Diese Dokumentation enthält keine Informationen über die Funktionsweise von Pro
Logic. An dieser Stelle soll lediglich erklärt werden, wie Sie den
MatrixEncoder/Decoder einsetzen können, um einen mit diesem Standard
kompatiblen Mix zu erstellen.

MatrixEncoder

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – – X –

151
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

Der MatrixEncoder wurde zum Pro-Logic-kompatiblen Kodieren von


Mehrkanaldateien entwickelt. Bei diesem Vorgang wird ein
Vierkanal-Surround-Sound auf zwei Kanäle »zusammengefasst«, z. B. für die
Rundfunkübertragung oder Videoformate. Mit dem MatrixEncoder werden die vier
separaten Kanäle Links, Rechts, Mitte und Surround (LRCS) in den beiden Kanälen
Links-total (Lt) und Rechts-total (Rt) zusammengefasst.

Einrichten

VORGEHENSWEISE
1. Fügen Sie im Fenster »VST-Verbindungen« einen Ausgangsbus mit der
Konfiguration »LRCS« hinzu und leiten Sie ihn an die Ausgänge Ihrer
Audio-Hardware.
Dies gilt, wenn Sie einen vierkanaligen Surround-Mix erzeugen möchten. Wenn Sie
einen fünfkanaligen Mix erzeugen möchten, verwenden Sie den MatrixEncoder im
Format »5.0 Surround«.
2. Der Encoder sollte in der ersten Post-Fader-Schnittstelle für einen Insert (#7)
eingefügt werden, gefolgt vom Decoder (#8).

WEITERFÜHRENDE LINKS
Matrix Encoder mit dem Surround-Format 5.0 verwenden auf Seite 153

MatrixEncoder/Decoder verwenden

VORGEHENSWEISE
1. Nehmen Sie die gewünschten Grobeinstellungen für den Mix vor.
Ordnen Sie die Kanäle mit dem Surround Panner V5 im Surround-Mix an oder leiten
Sie sie an die einzelnen LRCS-Ausgänge.
2. Schalten Sie den MatrixEncoder ein.
Sie hören nun den kodierten Stereomix so, wie er bei der Wiedergabe auf einem
normalen Stereowiedergabegerät klingt. Öffnen Sie das Bedienfeld des
MatrixEncoders, um die Verstärkung des Lt/Rt-Ausgangs mit den Reglern
anzupassen.

152
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

3. Schalten Sie den MatrixDecoder ein, öffnen Sie das Bedienfeld und klicken
Sie im Steering-Bereich auf den On-Schalter.
Nun hören Sie, wie der Mix im Surround-Sound auf einem Pro-Logic-kompatiblen
System klingt.

In der Steering-Darstellung wird ein x im Surround-Bereich angezeigt. Die Position


des x zeigt die dominante Richtung des Mixes an, auch Dominanz-Vektor genannt.
Bei der Bearbeitung wird der dominante Kanal verstärkt, während die nicht
dominanten Kanäle abgeschwächt werden.
4. Aktivieren oder deaktivieren Sie den Bypass-Schalter im MatrixDecoder, um
den dekodierten Mix mit dem kodierten Stereomix zu vergleichen, und nehmen
Sie in der MixConsole die notwendigen Einstellungen vor.
Dabei sollten Sie versuchen, einen Mix zu erstellen, der sowohl in der kodierten als
auch in der dekodierten Fassung gut klingt. Schalten Sie den MatrixEncoder und den
MatrixDecoder aus, wenn Sie den kodierten bzw. den dekodierten Mix mit dem
unbearbeiteten Mix vergleichen möchten.

WICHTIG
Der Kodierungs-/Dekodierungsprozess führt im Vergleich zum unbearbeiteten Mix zu
Signalverlusten. Dies ist völlig normal und heißt nicht, dass etwas nicht richtig
funktioniert. Sie können jedoch durch sorgfältiges Einstellen des Mixes den
Signalverlust auf einen akzeptableren Wert reduzieren. Sie sollten die Pegel und
weitere Einstellungen vor der Kodierung anpassen, denn weder der MatrixEncoder
noch der Matrix-Decoder sind in der Lage, den Mix in irgendeiner Form zu steuern.

5. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, umgehen Sie den MatrixDecoder
(Bypass) oder entfernen Sie ihn aus der Effektschnittstelle.
6. Schließen Sie ein Master-Aufnahmegerät an den Ausgang des Stereo-Mixes
an und mischen Sie das Material wie gewohnt zusammen.

ERGEBNIS
Der erzeugte kodierte Stereo-Mix ist nun mit den herkömmlichen
Heim-Wiedergabegeräten kompatibel, die den Pro-Logic-Standard verwenden.

Matrix Encoder mit dem Surround-Format 5.0 verwenden

Sie können einen Mix für verschiedene Surround-Formate erstellen, z. B. wenn Sie
dasselbe Material für 5.1 und für LRCS verwenden möchten.

153
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

5.1 ist mit LRCS vergleichbar. Das Auslassen des LFE-Kanals stellt dabei kein
Problem dar. Allerdings arbeitet LRCS nur mit einem Surround-Kanal, 5.1 dagegen
mit zwei.
Aus diesem Grund addiert der MatrixEncoder die Surround-Kanäle zu einem
Monosignal.

VORGEHENSWEISE
1. Erstellen Sie Ihren Mix für 5.1.
2. Fügen Sie im Fenster »VST-Verbindungen« einen 5.0-Ausgangsbus hinzu
und leiten Sie ihn an die physikalischen Ausgänge Ihrer Audio-Hardware.
3. Leiten Sie den Mix durch den MatrixEncoder.

ERGEBNIS
Die beiden Surround-Kanäle werden zunächst zusammengemischt, so dass ein mit
LRCS kompatibler Mix entsteht. Die 4 erzeugten Signale werden wie gewohnt
kodiert. Dadurch sind beim Wechsel zwischen 5.1 und LRCS weniger
Anpassungen notwendig.

Matrix Decoder mit dem Surround-Format 5.0 verwenden

Normalerweise werden auch im LRCS-Format für die Wiedergabe zwei


Surround-Lautsprecher verwendet. Die beiden Lautsprecher geben dabei dasselbe
Material wieder. Der MatrixDecoder simuliert dies, indem er den Surround-Kanal an
zwei Ausgänge weiterleitet. So können Sie zwischen den Formaten wechseln und
müssen weniger Anpassungen an den Lautsprecherkanälen vornehmen.

Mix6to2
Mit diesem PlugIn können Sie Ihr Surround-Mix-Format schnell auf Stereo
abmischen. Sie können den Pegel von bis zu sechs Surround-Kanälen steuern und
für jeden Kanal festlegen, bis zu welchem Pegel er in den endgültigen Mix integriert
wird.

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X X –

HINWEIS
Dieses PlugIn simuliert weder einen Surround-Mix noch fügt es der Zieldatei
psychoakustische Artefakte hinzu – es ist ganz einfach ein Mixer. Das PlugIn ist nur
im Masterbereich bei aktiver Surround-Audiomontage verfügbar.

154
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

Surround-Kanäle

Volume
Lautstärkeregler bestimmen, wie viel vom Signal im linken und/oder rechten
Kanal des Ausgangsbusses enthalten ist.
Link
Verknüpft die Lautstärkeregler.
Invert
Kehrt die Phase des linken und rechten Kanals des Surround-Busses um.

Ausgangsbus

Volume
Legen Sie die Lautstärke der gemischten Ausgabe fest.
Link
Verknüpft die Output-Schieberegler.
Normalisieren
Wenn diese Option aktiviert ist, wird die gemischte Ausgabe normalisiert.
Beispielsweise wird der Ausgabepegel automatisch so angepasst, dass das
lauteste Signal so laut wie möglich ist, ohne zu übersteuern.

Mix8to2
Mit diesem PlugIn können Sie Ihr Surround-Mix-Format schnell auf Stereo
abmischen. Sie können den Pegel von bis zu acht Surround-Kanälen steuern und
für jeden Kanal festlegen, bis zu welchem Pegel er in den endgültigen Mix integriert
wird.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – – X –

155
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

Dieses PlugIn simuliert weder einen Surround-Mix noch fügt es der Zieldatei
psychoakustische Artefakte hinzu – es ist ganz einfach ein Mixer. Das PlugIn ist nur
im Masterbereich bei aktiver 8-Kanal-Audiomontage verfügbar.

Surround-Kanäle

Volume
Lautstärkeregler bestimmen, wie viel vom Signal im linken und/oder rechten
Kanal des Ausgangsbusses enthalten ist.
Link
Verknüpfen die Lautstärke-Schieberegler.
Invert
Kehrt die Phase des linken und rechten Kanals des Surround-Busses um.

Ausgangsbus

Volume
Legen Sie die Lautstärke der gemischten Ausgabe fest.
Link
Verknüpft die Output-Schieberegler.
Normalisieren
Wenn diese Option aktiviert ist, wird die gemischte Ausgabe normalisiert.
Beispielsweise wird der Ausgabepegel automatisch so angepasst, dass das
lauteste Signal so laut wie möglich ist, ohne zu übersteuern.

MixConvert V6
Das PlugIn MixConvert V6 können Sie verwenden, um schnell einen Mehrkanal-Mix
in ein Format mit einer anderen Kanalkonfiguration zu konvertieren, z. B. wenn Sie
ein 7.1 Kino-Surround-Format in ein 5.1 Heimkinoformat zusammenmischen
wollen.

156
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – – X X –

MixConvert V6 kann wie andere PlugIns als Insert-Effekt verwendet werden, hat
aber auch ganz eigene Funktionen. MixConvert V6 kann auch verwendet werden,
um einen audio-bezogenen Kanal in ein anderes Format zu wandeln, wenn die
entsprechende Eingangs-/Ausgangskonfiguration nicht vom SurroundPanner V5
eingestellt wurde. Die Sequenzer-Anwendung fügt MixConvert V6 automatisch an
den Stellen ein, wo es benötigt wird.

Eingangs-/Ausgangskanalkonfiguration

Die Eingangskonfiguration wird von der Kanalbreite der Spur, der Gruppe oder des
Ausgangsbusses bestimmt, für den MixConvert V6 angewendet wird.
Wenn MixConvert V6 den Panner ersetzt, wird die Ausgangskonfiguration durch
das Ziel des Kanals oder Cue-Sends bestimmt.
Wenn MixConvert V6 als Insert-Effekt verwendet wird, kann die
Ausgangskonfiguration über das Einblendmenü Select Output Channel
Configuration verändert werden. Sie können jede Konfiguration der
VST-3-Spezifikation verwenden, die Lautsprecher aus der Eingangskonfiguration
enthält.

HINWEIS
Sie können die Ausgangskonfiguration durch Laden eines Presets ändern.

Parameter

Die PlugIn-Bedienoberfläche ist in drei Bereiche gegliedert: Standardmäßig ist nur


der mittlere Bereich sichtbar. Die Eingangs- und Ausgangsanzeigen können links
und rechts vom mittleren Bereich eingeblendet werden.
• Um die Eingangs- oder Ausgangskonfiguration ein- oder auszublenden,
klicken Sie auf den entsprechenden Pfeil-Schalter.

157
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

Im mittleren Bereich befinden sich die Hauptbedienelemente des PlugIns sowie die
Schalter für das gleichzeitige Soloschalten mehrerer Lautsprecher.

Solo-Schalter
Mit den Solo-Schaltern können Sie alle vorderen Kanäle, den LFE-Kanal oder
alle Surround-Kanäle in der Eingangs- oder Ausgangsanzeige soloschalten.
Alle anderen Kanäle werden stummgeschaltet.
Solo-Kanäle auf dem Center-Kanal wiedergeben
Leitet alle sologeschalteten Kanäle an den Center-Kanal. Wenn kein
Center-Kanal vorhanden ist, wird das Signal der sologeschalteten Kanäle
gleichmäßig auf den linken und rechten Lautsprecher verteilt.
Global Gain
Stellt den Pegel aller Ausgangskanäle ein.
Surround-Kanäle auf Front-Kanälen wiedergeben
Die Surround-Kanäle einschließlich der Seitenkanäle werden sologeschaltet
und an die Front-Lautsprecher geleitet oder zusammengemischt.
Center-Pegel
Steuert den Pegel des vorderen Center-Kanals.
LFE
Steuert den Pegel des LFE-Kanals.
Surround Level
Steuert den Pegel des Surround-Kanals. Der Pegel der Surround-Kanäle
kann nicht individuell angepasst werden.
Activate/Deactivate Low-Pass Filter
Aktiviert das Tiefpassfilter, das auf den LFE-Kanal angewendet wird.

Kanäle in den Kanalanzeigen soloschalten

• Um einen Kanal solo zu schalten, klicken Sie auf das entsprechende


Lautsprechersymbol.
Sie können die Solo-Funktion auf mehrere Kanäle gleichzeitig anwenden. Alle
anderen Kanäle werden stummgeschaltet.

158
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Surround-PlugIns

• Um den Solo-Status eines Kanals zu deaktivieren, klicken Sie erneut auf das
entsprechende Lautsprechersymbol.
• Um einen einzelnen Kanal solo zu schalten, klicken Sie mit gedrückter
[Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf das entsprechende Lautsprechersymbol.
• Um den LFE-Kanal solo zu schalten, klicken Sie auf das entsprechende
Fadenkreuz-Symbol in der Mitte der Kanalanzeige.
Dies entspricht dem Schalter Solo Input/Output LFE Channel im mittleren
Bereich.

• Um einen Kanal stummzuschalten, klicken Sie mit gedrückter [Umschalttaste]


auf das entsprechende Lautsprechersymbol.
Abhängig davon, ob Sie einen Kanal in der Eingangs- oder Ausgangskonfiguration
soloschalten, gilt Folgendes:
• Bei Ausgangskonfigurationen können Sie den sologeschalteten
Lautsprecherkanal nur im Downmix hören.
• Bei Eingangskonfigurationen können Sie den Einfluss des sologeschalteten
Lautsprecherkanals auf den Downmix hören.

MixerDelay
Mit dem MixerDelay können Sie die einzelnen Kanäle einer Surround-Spur, einer
Surround-Gruppe oder eines Surround-Busses anpassen und bearbeiten.

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Über den einzelnen Kanalreglern gibt es globale Schalter, mit denen Sie die
Stummschalten-, Solo- und Inv-Schalter für alle Kanäle deaktivieren können.

Mute
Schaltet einzelne Kanäle stumm.
Solo
Versetzt einzelne Kanäle in den Solo-Modus.
Inv
Kehrt die Phase oder Polarität einzelner Kanäle um.

159
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

Delay
Stellt eine Verzögerung für einzelne Lautsprecherkanäle ein. Die
Verzögerungszeiten werden in Millisekunden und Zentimetern angezeigt. So
haben Sie die Möglichkeit, Abstände zu kompensieren, wenn Sie Ihren
Surround-Mix mit unterschiedlichen Lautsprecher-Konfigurationen
wiedergeben usw.
Level
Ermöglicht die Feineinstellung der Lautstärke-Balance zwischen den
Surround-Kanälen.
Volume
Zeigt den Eingangspegel an.
Routing
Hier können Sie schnell den gewünschten Ausgang auswählen bzw.
wechseln. Wenn Sie dabei die [Alt]-Taste/[Wahltaste] gedrückt halten,
können Sie mehreren Kanälen denselben Ausgang zuweisen. Es stehen Ihnen
auch mehrere Presets für das Routing zur Verfügung.

HINWEIS
Normalerweise wird der Center-Kanal in einer 5.1-Lautsprecherkonfiguration näher
an der Mix-Position angeordnet, so dass große Video-Bildschirme oder
Projektionsflächen Platz finden. In solchen Fällen kann das MixerDelay-PlugIn dazu
verwendet werden, die Nähe des Center-Kanals auszugleichen. Passen Sie einfach
die Verzögerung für den Center-Kanal entsprechend der Entfernungsdifferenz (in
cm) der Lautsprecher zur Mix-Position an. Sie müssen den näheren Lautsprecher
verzögern, so dass die Signale zur selben Zeit wie die der weiter entfernten
Lautsprecher eintreffen. Beachten Sie, dass das MixerDelay-PlugIn eine große
Bandbreite (bis zu 1000 ms) hat, und dass Feineinstellungen für die
Lautsprecheranpassung am einfachsten über die Eingabe der Verzögerungszeit in
Zahlenwerten (in cm) zu realisieren sind.

IMPORTANT
W ICHTIG

MixerDelay ist kein Mixer – die Anzahl der Ausgänge ist dieselbe wie die Anzahl der
Eingänge. Wenn Sie ein Surround-Signal zu Stereo zusammenmischen möchten,
sollten Sie die PlugIns Mix6to2, Mix8to2 oder MixConvert V6 verwenden.

Tools-PlugIns

MultiScope
Verwenden Sie diesen Effekt, um die Wellenform, das Phasenverhältnis oder das
Frequenzspektrum eines Signals anzeigen zu lassen.

160
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

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Es stehen 3 verschiedene Modi zur Auswahl:


• Ampl. (Oszilloskop)
• Scope (Phasenkorrelations-Messgerät)
• Freq. (Spektralanalyse)

Ampl.-Modus (Oszilloskop)

Wenn Ampl. aktiviert ist, wird im Display die Signalwellenform angezeigt.

Channel-Menü
Wenn es sich bei dem Quellsignal um ein Stereosignal handelt, können Sie
wählen, ob der linke Kanal (Left), der rechte Kanal (Right) oder beide Kanäle
(Stereo) im Fenster angezeigt werden.
Wenn Sie MultiScope mit einer Mehrkanalspur oder einem
Mehrkanalausgangsbus verwenden, können Sie einen beliebigen Kanal für
die Anzeige auswählen oder alle Kanäle gleichzeitig anzeigen lassen (All
Channels).
Freeze
Friert die Darstellung ein.
Mode A/Mode B
Diese Option ist in diesem Modus nicht verfügbar.
Amplitude
Hiermit können Sie den Wert für die vertikale Größe der Wellenform
einstellen.

161
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

Frequency
Hier können Sie den Frequenzbereich einstellen, der angezeigt werden soll.

Freq.-Modus (Spektralanalyse)

Wenn Freq. aktiviert ist, wird das Signal in einzelne Frequenzbänder aufgeteilt, so
dass Sie einen grafischen Überblick über die Amplituden der verschiedenen
Frequenzen erhalten. Die Darstellung der Frequenzbänder verläuft von links nach
rechts und beginnt bei tiefen Frequenzen.

Channel-Menü
Wenn es sich bei dem Quellsignal um ein Stereosignal handelt, können Sie
wählen, ob der linke Kanal (Left), der rechte Kanal (Right) oder beide Kanäle
(Stereo) im Fenster angezeigt werden.
Wenn Sie MultiScope mit einer Mehrkanalspur oder einem
Mehrkanalausgangsbus verwenden, können Sie einen beliebigen Kanal für
die Anzeige auswählen oder alle Kanäle gleichzeitig anzeigen lassen (All
Channels).
Freeze
Friert die Darstellung ein.
Mode A/Mode B
Hier können Sie zwischen verschiedenen Ansichten umschalten. Mode A ist
grafisch detaillierter; es wird ein blauer Amplitudenbalken für jedes
Frequenzband angezeigt. Mode B ist weniger detailliert; hier wird eine
durchgehende blaue Linie angezeigt, die die Spitzenpegel der einzelnen
Bänder anzeigt.
Diese Anzeigemodi werden nicht berücksichtigt, wenn der
Frequency-Drehregler auf Spectrum eingestellt ist.
Amplitude
Hiermit können Sie die vertikale Höhe der Darstellung einstellen.

162
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

Frequency
Hiermit legen Sie fest, ob das Frequenzspektrum in 8, 15 oder 31
Frequenzbänder eingeteilt werden soll. Wenn Sie Spectrum wählen, wird
eine höhere Auflösung für die Darstellung verwendet.

Scope-Modus (Phasenkorrelations-Messgerät)

Wenn Scope aktiviert ist, wird das Phasen- und Amplitudenverhältnis der beiden
Kanäle eines Stereopaars oder einer Surround-Konfiguration angezeigt.
Wenn Sie mit einem Stereokanalpaar arbeiten, gilt Folgendes:
• Eine vertikale Linie zeigt ein perfektes Monosignal an (linker und rechter Kanal
sind identisch).
• Eine horizontale Linie zeigt an, dass der linke und rechte Kanal identisch sind,
jedoch mit umgekehrter Phase.
• Eine zufällige, fast runde Form zeigt ein ausgeglichenes Stereosignal an.
Neigt sich die Form nach links, überwiegt der linke Kanal und neigt sie sich
nach rechts, der rechte Kanal. (Wenn im Extremfall ein Kanal
stummgeschaltet ist, wird eine gerade Linie angezeigt, die um 90° zum
anderen Kanal versetzt ist.)
• Ein perfekter Kreis zeigt eine Sinuswelle auf einem Kanal und dieselbe
Sinuswelle um 90° versetzt auf dem anderen Kanal an.
• Allgemein gilt: Je geradliniger die Darstellung, um so mehr Bässe sind im
Signal enthalten. Je diffuser die Darstellung, um so mehr hohe Frequenzen
enthält das Signal.
Wenn MultiScope auf einen Surround-Kanal angewendet wird, legt das
Channel-Menü das Ergebnis fest:
• Wenn Stereo (Front) ausgewählt ist, wird das Phasen- und
Amplitudenverhältnis zwischen den vorderen Stereokanälen angezeigt.
• Wenn Surround ausgewählt ist, wird in der Anzeige die Energieverteilung im
Surround-Feld angezeigt.

163
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

Freeze
Friert die Darstellung ein.
Mode A/Mode B
Wenn der Kanalmodus Surround gewählt ist, können Sie mit diesen
Schaltern zwischen verschiedenen Ansichten umschalten.
Amplitude
Hiermit können Sie den Wert für die vertikale Größe der Wellenform
einstellen.
Frequency
Hier können Sie den Frequenzbereich einstellen, der angezeigt werden soll.

SMPTEGenerator
Bei diesem PlugIn handelt es sich nicht wirklich um einen Audioeffekt. Es sendet
einen SMPTE-Timecode an einen Audioausgang und ermöglicht Ihnen so, andere
Geräte zur Host-Anwendung zu synchronisieren (vorausgesetzt, Ihre Geräte
können direkt zu SMPTE-Timecode synchronisiert werden). Dies kann sehr nützlich
sein, wenn Sie nicht über einen Konverter verfügen, der MTC in LTC umwandelt.

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Timecode-Anzeige
Zeit den aktuellen Timecode an.
Wenn der Schalter Link to Transport deaktiviert ist, können Sie die
Timecode-Darstellung verwenden, um die SMPTE-Startzeit einzustellen.
Wenn der Schalter Link to Transport aktiviert ist, können Sie die Werte nicht
verändern. Die Darstellung zeigt dann den aktuellen Timecode, synchron zum
Transportfeld. Falls vorhanden wird der Versatz, den Sie im Offset-Bereich
der Timecode-Anzeige eingestellt haben, angewendet.

164
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

Framerate-Anzeige und -Einblendmenü


Die Framerate, die rechts von der Timecode-Anzeige angezeigt wird,
entspricht derjenigen, die im Projekteinstellungen-Dialog eingestellt ist.
Wenn Sie Timecode in einer anderen Framerate erzeugen möchten (z. B. bei
der Aufnahme auf Band), wählen Sie ein anderes Format aus dem
Einblendmenü aus (nur verfügbar, wenn der Schalter Link to Transport
deaktiviert ist).
HINWEIS
Für eine richtige Synchronisierung des anderen Geräts zur Host-Anwendung
muss dieselbe Framerate im Projekteinstellungen-Dialog, im
SMPTE-Generator und im Gerät, das das Audiosignal empfängt, eingestellt
sein.

Timecode-Offset
Diese Anzeige ist nur verfügbar, wenn der Schalter Link to Transport aktiviert
ist. Hier können Sie einen Versatz zum Timecode der Host-Anwendung
eingeben. Der Versatz beeinflusst das erzeugte SMPTE-Signal, die Position
des Positionszeigers ändert sich nicht.
Verwenden Sie dies z. B., wenn Sie ein Video über ein externes Gerät
wiedergeben und das Video an einer anderen Timecode-Position startet als
in der Host-Anwendung. Angenommen, Sie haben dasselbe Video mehrere
Male an unterschiedlichen Positionen entlang der Zeitleiste eingefügt, so
dass Sie verschiedene Audioversionen für das Video nacheinander
aufnehmen können. Da die Videowiedergabe jedoch über ein externes Gerät
erfolgt (das dasselbe Video wiedergibt), benötigen Sie einen Versatz, um die
unterschiedlichen Timecode-Positionen in der Host-Anwendung an die
(unveränderlichen) Startposition des externen Geräts anzupassen.
Generate Code
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, erzeugt das PlugIn SMPTE-Timecode im
Modus »free run«, d. h., es wird kontinuierlich Timecode ausgegeben,
unabhängig vom Transportfeld. Verwenden Sie diesen Modus, wenn Sie
SMPTE auf Band aufnehmen möchten.
Link to Transport
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, wird der Timecode zum Transportfeld
synchronisiert.
Timecode in Still Mode
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, erzeugt das PlugIn SMPTE-Timecode auch
im Stop-Modus. Dies ist jedoch kein kontinuierlicher Timecode, sondern
Timecode, der an der Position des Positionszeigers erzeugt wird. Dies ist zum
Beispiel nützlich, wenn Sie mit Videobearbeitungs-Software arbeiten, die das
Fehlen von Timecode als Stop-Befehl interpretiert. Wenn Sie diese Option
verwenden, kann die Video-Software stattdessen in den Still-Modus
wechseln und statt eines leeren Bildschirms wird ein Still-Frame angezeigt.

165
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

HINWEIS
Wenn Sie einen der Timecode-Werte ändern möchten, doppelklicken Sie in eins
der Timecode-Felder und geben Sie einen neuen Wert ein.

Geräte zur Host-Anwendung synchronisieren

VORGEHENSWEISE
1. Fügen Sie den SMPTE-Generator als Insert-Effekt auf einer Audiospur hinzu
und leiten Sie diese Spur an einen separaten Ausgang.
Stellen Sie sicher, dass kein anderer Insert- oder Send-Effekt auf dieser Spur
verwendet wird. Deaktivieren Sie die EQ-Einstellungen für diese Spur.
2. Schließen Sie den entsprechenden Ausgang der Audio-Hardware an den
Timecode-Eingang des Geräts an, das Sie zur Host-Anwendung
synchronisieren möchten.
Nehmen Sie alle notwendigen Einstellungen für das externe Gerät vor, so dass dieses
zum eingehenden Timecode synchronisiert wird.
3. Passen Sie ggf. den Timecode-Pegel an, entweder in der Host-Anwendung
oder am Gerät, das das Audiosignal empfängt.
Aktivieren Sie den Schalter Generate Code (SMPTE-Generator im Modus »free
run«), um den Pegel zu prüfen.
4. Vergewissern Sie sich, dass die Framerate des Geräts, das das Audiosignal
empfängt, mit der im SMPTE-Generator eingestellten Framerate
übereinstimmt.
5. Aktivieren Sie den Schalter Link to Transport.
Der SMPTE-Generator gibt nun Timecode aus, der der Zeitanzeige der
Host-Anwendung entspricht.
6. Klicken Sie im Transportfeld auf den Wiedergabe-Schalter.

ERGEBNIS
Das externe Gerät wird nun synchronisiert und folgt jeder Positionsänderung, die
Sie über die Transportfunktionen vornehmen.

TestGenerator
Mit diesem PlugIn können Sie ein Audiosignal erzeugen, das als Audiodatei
aufgenommen werden kann.

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Enthalten in – – – – X X –

166
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

Diese Datei kann dann für eine Reihe von Aktionen verwendet werden:
• Testen der Spezifikationen von Audiogeräten
• Verschiedene Arten der Messung, z. B. kalibrierende Tonbandgeräte
• Testen von Signalverarbeitungsmethoden
• Ausbildung und Schulung
Der TestGenerator basiert auf einem Wellenform-Generator, der eine Reihe
einfacher Wellenformen erzeugen kann, z. B. Sinus- und Sägezahnwellen, sowie
unterschiedliche Arten von Rauschen. Darüber hinaus haben Sie noch die
Möglichkeit, die Frequenz und die Amplitude des erzeugten Signals zu bestimmen.
Sobald Sie den TestGenerator als Effekt zu einer Audiospur hinzufügen und ihn
aktivieren, wird ein Signal erzeugt. Sie können dann die Aufnahme wie gewohnt
aktivieren, um eine Audiodatei entsprechend den Signal-Spezifikationen
aufzunehmen.

Wellenform- und Rauschen-Bereich


Mit diesen Schaltern können Sie die Ausgangswellenform für das erzeugte
Signal festlegen. Sie können zwischen vier unterschiedlichen Wellenformen
(Sinus-, Rechteck-, Sägezahn- oder Dreieckwellenform) und drei Arten von
Rauschen (weißes, rosa und braunes Rauschen) wählen.
Frequenz-Bereich
Hier können Sie die Frequenz des erzeugten Signals festlegen. Sie können
die Frequenz in Hz oder als Notenwert einstellen. Wenn Sie einen Notenwert
eingeben, ändert sich die Frequenz bei »Hz« entsprechend. Beim Notenwert
A3 ändert sich die Frequenz z. B. auf 440 Hz. Wenn Sie einen Notenwert
eingeben, können Sie auch einen Versatz in Cent angeben. Geben Sie z. B.
A5 -23 oder C4 +49 ein.
HINWEIS
Vergewissern Sie sich, dass Sie ein Leerzeichen zwischen Note und
Cent-Versatzwert eingeben. Nur dann werden die Cent-Versatzwerte
berücksichtigt.

Gain-Bereich
Hier können Sie die Amplitude des Signals festlegen. Je höher dieser Wert
ist, desto stärker das Signal. Sie können einen der Preset-Werte auswählen
oder mit dem Schieberegler einen Wert zwischen -81 und 0 dB einstellen.

167
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

Tuner
Der Tuner ist ein Gitarrenstimmgerät.

IMPORTANT
W ICHTIG

Stellen Sie dabei sicher, dass alle tonhöhenverändernden PlugIns wie


StudioChorus oder Vibrato deaktiviert sind.

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Enthalten in X X X X X X –

Schließen Sie einfach eine Gitarre oder ein anderes Instrument an einem
Audio-Eingang an und wählen Sie das Stimmgerät (Tuner) als Insert-Effekt, um das
Instrument zu stimmen.

IMPORTANT
W ICHTIG

Zum Verwenden des Tuner müssen Sie Monitor auf der Spur mit dem
Tuner-PlugIn aktivieren.

Sie können Tuner mit analoger oder digitaler Darstellung anzeigen.


• Zum Umschalten zwischen analoger und digitaler Darstellung klicken Sie
oben links im PlugIn auf .

Analoge Darstellung

Wenn Sie einen Ton spielen, wird die Tonhöhe in der Mitte der Anzeige angezeigt.
Die Frequenz in Hz wird links unten angezeigt, der Oktavbereich rechts unten.
Die zwei Pfeile zeigen die Abweichung von der Tonhöhe an. Zu tiefe Töne werden
links, zu hohe Töne rechts in der Anzeige dargestellt. Die Abweichung wird auch
oben in der Anzeige angezeigt.
• Wenn eine Saite verstimmt ist (z. B. wenn die Tonhöhe für die E-Saite als Eb
angezeigt wird), stimmen Sie die Saite, so dass die richtige Tonhöhe
angezeigt wird und die beiden Pfeile in der Mitte angezeigt werden.
Wiederholen Sie den Vorgang für jede Saite.
• Wenn Sie das Ausgangssignal stummschalten möchten, so dass Sie die
Saiten lautlos stimmen können, aktivieren Sie den Mute-Schalter unten in der
Mitte des PlugIn-Bedienfelds.

168
Mitgelieferte Effekt-PlugIns
Tools-PlugIns

Digitale Darstellung (nur Cubase Pro)

Note
Zeigt die Tonhöhe der aktuell gespielten Note an.
Cent
Zeigt die Abweichung von Note in Cent an. Ein negativer Wert zeigt an, dass
die Tonhöhe zu niedrig ist. Ein positiver Wert zeigt an, dass die Tonhöhe zu
hoch ist.
Strobe/Classic
Sie können die Darstellung zwischen zwei Modi umschalten: Strobe und
Classic.
Im Strobe-Modus läuft eine blaue Anzeige fortwährend von rechts nach links,
d. h. von positiv zu negativ. Je stärker die Note nach unten verstimmt ist, desto
schneller bewegt sich die Anzeige. Sobald Sie einen zu hohen Ton spielen,
wechselt die Laufrichtung der Stroboskopanzeige zu links nach rechts, d. h.
von negativ zu positiv. Beim Spielen der richtigen Tonhöhe stoppt die Anzeige
und wird grau.
Wenn Sie in der klassischen Darstellung einen Ton spielen, wird die Tonhöhe
in der Mitte der Anzeige angezeigt. Beim Spielen der richtigen Tonhöhe wird
die Mitte der Anzeige grau.
Base
Zeigt die Tonhöhe des Referenztons A an. Der Standardwert ist 440 Hz. Sie
können Base um ± 15 Hz ändern.
Octave
Zeigt die Oktavlage des klingenden Tons an.

169
MIDI-Effekte

In diesem Kapitel werden die mitgelieferten MIDI-Echtzeit-Effekte und deren


Parameter beschrieben. Das Arbeiten mit MIDI-Effekten ist im Benutzerhandbuch
beschrieben.

Arpache 5
Bei diesem MIDI-Effekt handelt es sich um einen typischen Arpeggiator: Er
verarbeitet einen Akkord als Eingangssignal und gibt diesen Note für Note wieder.
Dabei können Sie Reihenfolge und Geschwindigkeit der Wiedergabe bestimmen.

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Enthalten in – – – X X X –

Play Order
Mit den Schaltern in diesem Bereich können Sie die Wiedergabereihenfolge
für die Noten des Arpeggios bestimmen. Wenn Sie User wählen, können Sie
mit den Reglern unten im Dialog die Abspielreihenfolge manuell einstellen.
Step Size
Bestimmt die Geschwindigkeit des Arpeggios als Notenwert im Verhältnis
zum Projekttempo. Wenn Sie z. B. diesen Wert auf 16 einstellen, besteht das
Arpeggio aus Sechzehntelnoten.

170
MIDI-Effekte
Arpache 5

Length
Mit dem hier eingestellten Wert bestimmen Sie die Länge der
Arpeggio-Noten als Notenwert im Verhältnis zum Projekttempo.
• Um Staccato-Arpeggien zu erzeugen, stellen Sie für Length einen
kleineren Wert als für Step Size ein.
• Um Arpeggionoten zu erzeugen, die einander überlappen, stellen Sie für
Length einen größeren Wert als für Step Size ein.
Key Range
Bestimmt den Notenbereich des Arpeggios in Halbtönen. Dabei wird von der
niedrigsten gespielten Taste ausgegangen. Beachten Sie Folgendes:
• Wenn durch die aktuellen Arpeggiator-Einstellungen Noten erzeugt
werden, die sich außerhalb des festgelegten Bereichs befinden,
werden diese in Oktavschritten transponiert, um sie an den Bereich
anzupassen.
• Wenn der festgelegte Bereich größer als eine Oktave ist, werden in
Oktavschritten transponierte Kopien der gespielten Noten zum
Arpeggio hinzugefügt (und zwar so viele Oktaven, wie in den Bereich
passen).
Regler für die Abspielreihenfolge (Play Order)
Wenn Sie unter »Play Order« die User-Option ausgewählt haben, können Sie
diese Regler verwenden, um eine Standard-Wiedergabereihenfolge für die
Arpeggio-Noten festzulegen: Jeder der 12 Regler entspricht einer Position im
Arpeggio-Pattern. Sie können für jeden Regler festlegen, welche Note an
dieser Position wiedergegeben werden soll, indem Sie eine Zahl auswählen.
Diese Zahlen entsprechen den gespielten Tasten. Dabei wird von der
niedrigsten Taste ausgegangen.
Wenn Sie z. B. die Noten C3-E3-G3 (einen C-Dur-Akkord) spielen, gilt 1
gleich C3, 2 gleich E3 und 3 gleich G3.
HINWEIS
Sie können dieselbe Zahl auch mehrmals verwenden und so Arpeggios
erstellen, die sonst nicht möglich wären. Beachten Sie, dass das Arpeggio
von links nach rechts erzeugt werden muss.

MIDI Thru
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, durchlaufen die Noten, die Sie spielen, das
PlugIn und werden zusammen mit den Noten des Arpeggios ausgegeben.

171
MIDI-Effekte
Arpache SX

Arpeggios erzeugen

VORGEHENSWEISE
1. Wählen Sie eine MIDI-Spur aus und schalten Sie den Monitor-Schalter ein
(oder den Schalter »Aufnahme aktivieren«), so dass die eingehenden
MIDI-Daten auch von dieser Spur ausgegeben werden (MIDI-Thru).
Stellen Sie sicher, dass die Spur für die Wiedergabe über ein geeignetes
MIDI-Instrument richtig eingerichtet ist.
2. Wählen Sie den Arpeggiator als Insert-Effekt für die Audiospur aus.
3. Schalten Sie den Arpeggiator ein.
4. Verwenden Sie Step Size im Arpeggiator-Fenster, um die Geschwindigkeit
des Arpeggios einzustellen.
5. Verwenden Sie das Length-Feld, um die Länge der einzelnen Noten des
Arpeggios festzulegen.
6. Stellen Sie den Parameter Key Range auf 12 ein.
Für die Akkordbrechung wird dann ein Bereich von einer Oktave verwendet.
7. Spielen Sie einen Akkord auf Ihrem MIDI-Instrument.
Nun hören Sie statt des Akkords einzelne, nacheinander im Arpeggio
wiedergegebene Noten.
8. Probieren Sie die unterschiedlichen Arpeggio-Modi aus, indem Sie auf die
verschiedenen Schalter im Bereich Play Order klicken.
Die Symbole auf den Schaltern zeigen die Reihenfolge der Notenwiedergabe an.

Arpache SX
Hierbei handelt es sich um einen weiterentwickelten, vielseitig einsetzbaren
Arpeggiator, mit dem Sie traditionelle Arpeggios bis hin zu komplexen
Sequenzer-Patterns erzeugen können.

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Enthalten in – – – X X X –

172
MIDI-Effekte
Arpache SX

Die Modi »Classic« und »Sequence«

Arpache SX bietet zwei verschiedene Modi: Classic und Sequence. Der


Classic-Modus bestimmt das Grundverhalten von Arpache SX. Im
Sequence-Modus verwendet Arpache SX die Events eines zusätzlichen
MIDI-Parts als Pattern. Dieses Pattern bildet zusammen mit den eingehenden
MIDI-Daten die Grundlage für das Arpeggio.

Classic-Modus

Direction
Hier können Sie festlegen, wie das aus dem gespielten Akkord abgeleitete
Arpeggio aussehen soll.
One Shot Mode
Schalten Sie diese Option ein, wenn die Phrase nur einmal gespielt werden
soll. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird die Phrase als Loop
wiedergegeben.
Transpose
Wenn Sie eine andere Option als Off wählen, wird das Arpeggio aufwärts,
abwärts oder in beide Richtungen (je nach Modus) erweitert. Dies geschieht
durch Hinzufügen von transponierten Wiederholungen (Repeats) des
eingestellten Arpeggios.
Repeats
Bestimmt die Anzahl der Wiederholungen für die Verzögerung.
Pitch Shift
Bestimmt die Transposition nach jeder Wiederholung.
MIDI Thru
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, durchlaufen die Noten, die Sie spielen, das
PlugIn und werden zusammen mit den Noten des Arpeggios ausgegeben.

173
MIDI-Effekte
Arpache SX

Step Size
Stellt die Auflösung bzw. die Geschwindigkeit des Arpeggios ein (in festen
Notenwerten oder in PPQ, wenn der PPQ-Schalter aktiviert ist). Im
Sequence-Modus können Sie zusätzlich noch die Option from sequence
aktivieren.
Length
Bestimmt die Länge der Arpeggio-Noten (in festen Notenwerten oder in PPQ,
wenn der PPQ-Schalter aktiviert ist).
Max. Polyphony
Legt fest, wie viele Noten der Quellakkord haben darf. Wenn Sie All
einstellen, gibt es keine Beschränkung.
Sort by
Hier können Sie einstellen, wie der Arpeggiator die Noten des Akkords
sortiert. Wenn Sie z. B. die Noten C-E-G (einen C-Dur-Akkord) spielen und
die Option Note Lowest ausgewählt ist, wird erst C, dann E und dann G
gespielt. Diese Einstellung beeinflusst die Einstellungen im Bereich Arp
Style.
Velocity
Bestimmt die Anschlagstärke des Arpeggios. Mit dem Regler können Sie eine
feste Anschlagstärke einstellen. Mit dem Schalter via Input können Sie die
Anschlagstärkewerte der Noten aus dem gespielten Akkord übernehmen. Im
Sequence-Modus können Sie zusätzlich noch die Option from sequence
aktivieren.

Sequence-Modus

Im Sequence-Modus können Sie einen MIDI-Part in Arpache SX importieren, indem


Sie ihn aus dem Projekt-Fenster auf das Feld Drop MIDI Sequence rechts im
Bedienfeld von Arpache SX ziehen.
Die Noten eines solchen MIDI-Parts werden intern sortiert, entweder nach ihrer
Tonhöhe (wenn MIDI Seq. sort by pitch aktiviert ist) oder nach der Reihenfolge im
Part. Daraus ergibt sich eine Zahlenfolge. Wenn die Noten des MIDI-Parts z. B. C E
G A E C sind und entsprechend der Tonhöhe sortiert werden, ist die Zahlenfolge 1
2 3 4 2 1. In diesem Fall gibt es 4 unterschiedliche Noten/Zahlen und 6
Trigger-Positionen.
Die eingehenden MIDI-Daten (der gespielte Akkord) generieren auch eine
Zahlenfolge, bei der jede Note des Akkords entsprechend der Einstellung im
Bereich Sort by einer Zahl entspricht.
Die beiden Zahlenfolgen werden dann abgeglichen – Arpache SX versucht das
Pattern des abgelegten MIDI-Parts abzuspielen, verwendet aber die Noten der
eingehenden MIDI-Noten. Das Ergebnis hängt von der Einstellung im Bereich Play
Mode ab.

174
MIDI-Effekte
Auto LFO

Trigger
Das gesamte Pattern der MIDI-Datei wird abgespielt, jedoch entsprechend
der eingehenden MIDI-Noten transponiert. Welche Note für die
Transponierung verwendet wird, hängt von der Einstellung im Bereich Sort by
ab.
Trigger Cnt.
Wie oben, aber auch wenn alle Tasten losgelassen werden, wird die Phrase
von der letzten Position (an der gestoppt wurde) aus gespielt, sobald eine
neue Taste angeschlagen wird. Normalerweise wird dieser Modus verwendet,
wenn Sie live über Arpache SX spielen.
Sort Normal
Passt die eingehenden MIDI-Noten an die Noten des abgelegten MIDI-Parts
an. Wenn die Anzahl der eingehenden MIDI-Noten niedriger ist als die im
MIDI-Part, sind einige Schritte im Arpeggio leer.
Sort First
Wie oben – für die fehlenden Noten wird jedoch die erste Note eingesetzt.
Sort Any
Wie oben – für die fehlenden Noten werden jedoch zufällige Noten
eingesetzt.
Arp. Style
Wie oben – für die fehlenden Noten wird jedoch die letzte im Arpeggio gültige
Note eingesetzt.
Repeat
In diesem Modus werden die gespielten Akkorde nicht in einzelne Noten
zerlegt. Stattdessen werden die Akkorde mit dem Rhythmus des abgelegten
MIDI-Parts wiedergegeben.

HINWEIS
Sie können auch das ursprüngliche Timing, die Notenlänge und die
Anschlagstärkewerte des abgelegten MIDI-Parts beibehalten, indem Sie die Option
from sequence in den Feldern Step Size, Length und Velocity wählen.

Auto LFO
Dieser Effekt ähnelt einem Niederfrequenzoszillator (LFO) in einem Synthesizer, mit
dem Sie MIDI-Controller-Daten senden können, die sich fortlaufend ändern. Ein
typisches Anwendungsbeispiel hierfür ist die automatische Einstellung des
Panoramas für MIDI-Noten (MIDI-Panning). Sie können jedoch jede beliebige Art
von kontinuierlichen MIDI-Controllern verwenden.

175
MIDI-Effekte
Auto LFO

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Enthalten in – – – X X X –

Wellenform
Legt die Wellenform der gesendeten Controller-Kurven festlegen. Klicken Sie
auf ein Wellenformsymbol oder wählen Sie eine Option aus dem
Einblendmenü.
Wavelength
Bestimmt die Geschwindigkeit des Effekts bzw. die Länge der
Schwingungsperiode einer Controller-Kurve. Sie können einen rhythmisch
exakten Notenwert einstellen oder einen PPQ-Wert, wenn der PPQ-Schalter
aktiviert ist. Je geringer der Notenwert, desto geringer die Geschwindigkeit.
Controller Type
Legt fest, welche Art von kontinuierlichem Controller gesendet wird. Typische
Einstellungen sind z. B. Pan, Volume und Brightness. Gegebenenfalls können
Sie verschiedenen Synthesizer-Parametern Ihres MIDI-Instruments frei
Controller zuordnen und so den gewünschten Synthesizer-Parameter mit
einem Controller Ihrer Wahl modulieren. Dies können Sie in der
MIDI-Implementationstabelle für Ihr Instrument überprüfen.
Density
Legt die Event-Dichte der gesendeten Controller-Kurven festlegen. Sie
können small, medium oder large oder einen rhythmisch exakten Notenwert
einstellen. Je höher der eingegebene Notenwert, desto glatter die
Controller-Kurve.
Value Range
Hier können Sie den Controller-Wertebereich festlegen, d. h. den niedrigsten
und den höchsten Wert der gesendeten Controller-Kurve.

176
MIDI-Effekte
Beat Designer

Beat Designer
Beat Designer ist ein MIDI-Pattern-Sequenzer, mit dem Sie Ihre eigenen
Schlagzeug-Parts (oder Patterns) erzeugen können. Mit dem Beat Designer lässt
sich die Schlagzeugbegleitung für ein Projekt schnell und unkompliziert einrichten,
auch wenn Sie zunächst noch keine gute Idee haben und experimentieren müssen.

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Enthalten in – – – X X – X

In der Regel werden Sie eine kurze Sequenz erzeugen, diese als Loop wiedergeben
und dabei bearbeiten. Sie können ein neues Schlagzeug-Pattern entweder in einen
MIDI-Part auf einer MIDI-Spur umwandeln oder über während der Wiedergabe
gespielte MIDI-Noten ansteuern.

Bedienfeld

177
MIDI-Effekte
Beat Designer

1) Step-Anzeige
2) Jump-Modus
3) Swing- und Offset-Steuerelemente
4) Flam-Positionseinstellungen
5) Pattern-Anzeige
6) Swing-Einstellungen

Patterns und Sub-Bänke

Die mit dem Beat Designer erzeugten Patterns werden als Pattern-Bänke
gespeichert. Eine Pattern-Bank besteht aus vier Sub-Bänken mit jeweils 12
Patterns.
In der Pattern-Anzeige unten im Bedienfeld werden Sub-Bänke und Patterns
grafisch dargestellt. Klicken Sie zum Auswählen einer Sub-Bank auf eine der Zahlen
(1–4) oben in der Anzeige. Klicken Sie zum Auswählen eines Patterns innerhalb
einer Sub-Bank auf eine Taste der Klaviatur-Anzeige.

Grundeinstellungen

Die Steps entsprechen den einzelnen Schlägen im Pattern. Sie können die Anzahl
der Steps und ihre Auflösung global für jedes Pattern einstellen.

• Klicken Sie in das Feld Anzahl der Steps für dieses Pattern und geben Sie
einen Wert ein. Bis zu 64 Steps sind möglich.
• Im Einblendmenü Step Resolution können Sie die Wiedergabelänge
einstellen, also den Notenwert der Steps. Über dieses Einblendmenü können
Sie auch triolische Werte einstellen. Diese Einstellung wirkt sich auch auf die
Swing-Einstellung aus.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Pattern ansteuern auf Seite 185
Swing-Einstellung auf Seite 182

Schlagzeugklänge einstellen

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in das Namensfeld einer Spur und wählen Sie im Einblendmenü
einen Schlagzeugklang aus.
Welche Klänge verfügbar sind, hängt von der ausgewählten Drum-Map ab. Falls für
diese Spur im Projekt keine Drum-Map eingestellt wurde, werden die Namen aus der
GM-Map (»General MIDI«) angezeigt.
2. Um den jeweils geeigneten Klang zu finden, können Sie den eingestellten
Klang vorhören, indem Sie auf den Schalter Instrument vorhören (das
Lautsprecher-Symbol) klicken.

178
MIDI-Effekte
Beat Designer

Steps eingeben
VORAUSSETZUNGEN
Für die Arbeit mit Schlagzeug-Patterns empfiehlt es sich, einen Teil des Projekts
während der Erstellung der Schlagzeugbegleitung als Loop wiederzugeben.
Dadurch können Sie das Ergebnis sofort hören.

VORGEHENSWEISE
• Geben Sie einen Step ein, indem Sie auf das entsprechende Step-Feld
klicken.
Sie können zum Beispiel auf einer Spur an jeder betonten Zählzeit eine Snare und auf
einer zweiten Spur eine Bass-Drum eingeben.

HINWEIS
Wenn Sie mehrere hintereinander liegende Steps eingeben möchten, können
Sie auch auf den ersten Step klicken und ziehen.

Steps entfernen

VORGEHENSWEISE
• Um einen eingegebenen Step wieder zu entfernen, klicken Sie erneut auf das
entsprechende Step-Feld.
HINWEIS
Wenn Sie mehrere hintereinander liegende Steps entfernen möchten, können
Sie auf den ersten Step klicken und ziehen.

Anschlagstärke-Einstellungen
Beim Eingeben eines Steps richtet sich die Anschlagstärke danach, wo im Feld Sie
geklickt haben: Wenn Sie oben im Step-Feld klicken, erhalten Sie einen hohen
Anschlagstärkewert, im mittleren Teil des Felds einen mittleren Wert und unten im
Feld einen niedrigen Wert. In der Step-Anzeige werden die verschiedenen
Anschlagstärkewerte durch unterschiedliche Farben dargestellt.
• Um die Anschlagstärkeeinstellung eines bestehenden Steps zu verändern,
klicken Sie auf den Step und ziehen nach oben oder unten. Der aktuelle
Anschlagstärkewert wird beim Ziehen angezeigt.
• Um die Anschlagstärkewerte mehrerer aufeinander folgender Steps
gleichzeitig anzupassen, klicken Sie auf den ersten Step, ziehen Sie nach
oben oder unten, um auf Anschlagstärkebearbeitung umzuschalten, und
ziehen Sie dann zur Seite und nach oben oder unten.

179
MIDI-Effekte
Beat Designer

Wenn Sie die Anschlagstärke für mehrere Steps gleichzeitig einstellen,


werden relative Unterschiede in den Anschlagstärken der einzelnen Steps so
lange wie möglich beibehalten (bis die höchst- oder niedrigstmögliche
Einstellung erreicht ist). Die Anschlagstärke aller Steps wird um denselben
Wert erhöht bzw. verringert.

HINWEIS
Wenn Sie beim Ziehen die [Umschalttaste] gedrückt halten, wird die
Anschlagstärke für alle Steps auf der Spur eingestellt.

• Um für einen Bereich von hintereinander liegenden Steps ein Crescendo oder
Decrescendo zu erzeugen, halten Sie die [Alt]-Taste/[Wahltaste] gedrückt,
klicken Sie auf den ersten Step und ziehen Sie oben oder unten und dann
nach rechts oder links.

Bearbeitungsoptionen
• Um alle Steps einer Spur zu verschieben, drücken Sie die [Umschalttaste],
klicken Sie auf die Spur und ziehen Sie nach links oder rechts.
• Um eine Spur zu invertieren, d. h. alle bisher leeren Steps auf einer Spur zu
belegen und alle bis dahin belegten Steps zu entfernen, halten Sie die
[Alt]-Taste/[Wahltaste] gedrückt und ziehen Sie mit der Maus über die Spur.
Dadurch können Sie ungewöhnliche Rhythmus-Patterns erzeugen.
• Um die Belegung einer Spur auf eine andere Spur zu kopieren, drücken Sie
die [Alt]-Taste/[Wahltaste], klicken Sie in den Bereich links neben der zu
kopierenden Spur und ziehen Sie die Spur an eine andere Position.

Spuren bearbeiten
• Um eine neue Spur hinzuzufügen, klicken Sie auf der letzten dargestellten
Spur unten rechts auf den Schalter Instrument hinzufügen.
• Um eine Spur zu entfernen, klicken Sie ganz rechts auf der Spur auf den
Schalter Instrument entfernen.
• Um die Reihenfolge der Drum-Spuren zu ändern, klicken Sie in einen leeren
Bereich links von einer Spur und ziehen Sie die Spur an eine andere Position.
• Um eine Spur stumm oder auf Solo zu schalten, klicken Sie auf die
entsprechenden Schalter links neben der Step-Anzeige.

IMPORTANT
W ICHTIG

Das Bearbeiten von Unterspuren beeinflusst immer alle Patterns einer Instanz des
Beat Designers.

180
MIDI-Effekte
Beat Designer

Menü »Pattern-Funktionen«

Nach links verschieben


Verschiebt alle Steps des aktuellen Patterns (alle Steps auf allen Spuren)
nach links.
Nach rechts verschieben
Verschiebt alle Steps des aktuellen Patterns (alle Steps auf allen Spuren)
nach rechts.
Reverse
Kehrt das Pattern um, so dass es rückwärts wiedergegeben wird.
Pattern kopieren
Kopiert das Pattern in die Zwischenablage. Sie können Patterns in eine
andere Sub-Bank und sogar direkt in das Projekt kopieren.
Patterns einfügen
Fügt ein zuvor kopiertes Pattern z. B. in eine andere Pattern-Sub-Bank oder
eine andere Instanz von Beat Designer ein. Auf diese Weise können Sie
Variationen bereits vorhandener Patterns erzeugen.
Alle Pattern-Steps löschen
Löscht alle Steps des aktuellen Patterns.
Pattern am Positionszeiger einfügen
Erzeugt aus dem aktuellen Pattern einen MIDI-Part und fügt ihn im
Projekt-Fenster am Positionszeiger ein.
Sub-Bank am Positionszeiger einfügen
Erzeugt für jedes verwendete Pattern einen MIDI-Part in der Sub-Bank und
fügt sie nacheinander ab der Position des Positionszeigers ein.
Pattern am linken Locator einfügen
Erzeugt aus dem aktuellen Pattern einen MIDI-Part und fügt ihn im
Projekt-Fenster am linken Locator ein.

181
MIDI-Effekte
Beat Designer

Sub-Bank am linken Locator einfügen


Erzeugt für jedes verwendete Pattern einen MIDI-Part in der Sub-Bank und
fügt sie nacheinander ab der Position des linken Locator ein.
Loop mit Patterns füllen
Erzeugt aus dem aktuellen Pattern einen MIDI-Part und fügt es im
Projekt-Fenster mehrmals hintereinander ein, bis der Loop-Bereich ausgefüllt
ist.

HINWEIS
Im Tastaturbefehle-Dialog können Sie Tastaturbefehle für alle Insert-Optionen
sowie die Option Loop füllen einrichten. Wie Sie Tastaturbefehle einrichten und
verwenden, wird im Benutzerhandbuch beschrieben.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Patterns in MIDI-Parts konvertieren auf Seite 184

Swing-Einstellung
Mit diesem Parameter können Sie Swing- oder Shuffle-Rhythmen erzeugen.
Dadurch klingt Ihre Schlagzeugbegleitung weniger statisch und somit natürlicher.
Dazu wird jeder zweite Step eines Patterns versetzt. Wenn Sie für die
Step-Auflösung einen triolischen Wert eingestellt haben, wird jeder dritte Step
versetzt.
Unten rechts im Bedienfeld stehen Ihnen zwei Swing-Regler zur Verfügung. Mit
diesen Reglern können Sie zwei Swing-Einstellungen vornehmen und während der
Wiedergabe zwischen diesen hin- und herschalten.

• Um jeden zweiten bzw. dritten Step des Patterns zu verzögern, ziehen Sie
einen der Regler nach rechts.
• Um zu erreichen, dass ein Step früher im Pattern gespielt wird, ziehen Sie
einen Regler nach links.
• Zum Umschalten zwischen den Swing-Einstellungen klicken Sie auf die
Swing-Schalter rechts neben der Step-Anzeige.

• Um Swing für eine Spur zu deaktivieren, klicken Sie auf einen der aktivierten
Swing-Schalter.

182
MIDI-Effekte
Beat Designer

Flams
Mit den Flam-Einstellungen können Sie so genannte Flams (dt. auch »Vorschläge«,
zusätzliche Schläge unmittelbar vor oder nach dem eigentlichen Schlag) für jeden
Step festlegen. Für jeden Step können bis zu drei Flams hinzugefügt werden.
Links unten im Bedienfeld des Beat Designers können Sie Einstellungen für die
Flams vornehmen.

Der erste Position-Regler bestimmt die Flam-Position für alle Steps mit einem Flam,
der zweite für alle Steps mit zwei Flams und der dritte für alle Steps mit drei Flams.

Flams

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie im Step, für den Sie einen Flam hinzufügen möchten, in die linke
untere Ecke.
Wenn Sie den Mauszeiger auf einen Step bewegen, werden kleine Rechtecke im
Step angezeigt. Wenn Sie auf einen Step klicken, ist das erste Rechteck ausgefüllt
und zeigt so an, dass Sie einen Flam hinzugefügt haben.

2. Klicken Sie ein zweites und drittes Mal, um weitere Flams hinzuzufügen.
3. Nehmen Sie links unten im Bedienfeld des Beat Designers Einstellungen für
die erzeugten Flams vor.
• Um Flams vor oder nach dem Step einzufügen, ziehen Sie einen
Position-Regler nach links oder rechts.
Wenn Sie Flams vor dem ersten Step eines Patterns einfügen, wird dies in der
Anzeige durch einen kleinen Pfeil in der oberen linken Ecke dieses Steps
angezeigt. Wenn Sie die Wiedergabe an der normalen Step-Position
beginnen, werden vor dem Step eingefügte Flams nicht gespielt.
• Um die Anschlagstärke der einzelnen Flams einzustellen, verwenden Sie die
vertikalen Regler rechts neben den Positionsreglern.

4. Starten Sie die Wiedergabe, um alle eingefügten Flams anzuhören.

183
MIDI-Effekte
Beat Designer

Spur-Versatz
Rechts neben der Step-Anzeige finden Sie die Offset-Regler für den Spur-Versatz.
Damit können Sie einen Versatz für alle Steps der betreffenden Spur festlegen.

VORGEHENSWEISE
1. Ziehen Sie einen Regler nach links, um die Steps früher bzw. nach rechts, um
die Steps später wiederzugeben.
Wenn Sie z. B. Bass-Drum oder Snare etwas vorziehen, klingt das Schlagzeug
insgesamt »drängender«, wohingegen eine leichte Verzögerung »entspannter« klingt.
2. Experimentieren Sie, um die für Ihr Projekt passende Einstellung zu finden.
HINWEIS
Mit dieser Funktion können Sie auch fehlerhafte Schlagzeug-Samples
korrigieren: Wenn die Attack eines Schlagzeugklangs etwas zu spät ansetzt,
können Sie einfach den Offset-Regler dieser Spur anpassen.

Schlagzeug-Patterns in Projekten

Patterns in MIDI-Parts konvertieren

Sie können mit dem Beat Designer erzeugte Schlagzeug-Patterns in MIDI-Parts


konvertieren, indem Sie sie in das Projekt-Fenster ziehen.

VORGEHENSWEISE
1. Richten Sie eines oder mehrere Patterns derselben Sub-Bank ein.
2. Klicken Sie unten im Bedienfeld auf ein Pattern oder eine Sub-Bank und
ziehen Sie sie auf eine MIDI- oder Instrumentenspur im Projekt-Fenster.
• Wenn Sie das Pattern bzw. die Sub-Bank an eine leere Stelle des
Projekt-Fensters ziehen, wird eine neue MIDI-Spur erzeugt. Diese neue Spur
ist eine exakte Kopie der Spur, von der aus Sie den Beat Designer ursprünglich
geöffnet hatten.

• Wenn Sie ein einzelnes Pattern in das Projekt-Fenster ziehen, wird ein
MIDI-Part mit den Schlagzeugklängen des Patterns erzeugt.

184
MIDI-Effekte
Beat Designer

• Wenn Sie eine Sub-Bank in das Projekt-Fenster ziehen, werden mehrere


MIDI-Parts (einer für jedes Pattern der Sub-Bank) erzeugt und nacheinander
im Projekt eingefügt.

WICHTIG
Nur die in einer Sub-Bank verwendeten Patterns werden eingefügt. Wenn Sie keine
Steps in ein Pattern eingefügt haben, wird es nicht in einen MIDI-Part konvertiert.

Patterns und Sub-Bänke können auch über das Menü Pattern Functions in das
Projekt eingefügt werden.

WICHTIG
Wenn Sie Ihre Schlagzeugbegleitung über MIDI-Parts realisieren möchten, achten
Sie darauf, dass Sie den Beat Designer deaktivieren, damit das Schlagzeug nicht
doppelt gespielt wird. Der Beat Designer spielt immer weiter, solange er aktiviert ist.

• Falls Sie ein Pattern importieren, dessen Anfang durch Flams oder
Spur-Versatz bereits vor dem ersten Step liegt, wird der resultierende
MIDI-Part entsprechend verlängert.
In das Projekt eingefügte MIDI-Parts können wie gewohnt bearbeitet werden. Sie
können z. B. den Schlagzeug-Editor verwenden, um die Einstellungen weiter zu
bearbeiten.

HINWEIS
Ein MIDI-Part kann nicht in den Beat Designer zurück importiert werden.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Menü »Pattern-Funktionen« auf Seite 181

Pattern ansteuern

Wenn Sie die Drum-Patterns bearbeiten möchten, während Sie an Ihrem Projekt
weiterarbeiten, können Sie die Patterns auch aus dem Projekt heraus ansteuern.

Patterns im Beat Designer können mit Note-On-Events angesteuert werden. Diese


können sich entweder auf einer MIDI-Spur befinden oder live über ein
MIDI-Keyboard gespielt werden. Welches Pattern angesteuert wird, richtet sich
nach der Tonhöhe der MIDI-Noten. Für das Ansteuern können Sie die Noten der
vier Oktaven von C1 bis B4 verwenden.

VORGEHENSWEISE
1. Öffnen Sie den Beat Designer für eine Spur.
2. Klicken auf das Jump-Feld, um den Jump-Modus zu aktivieren.

In diesem Modus wird ein Pattern über MIDI Note-On-Events angesteuert.

185
MIDI-Effekte
Chorder

• Wenn Sie Patterns über Events in einem MIDI-Part ansteuern möchten, können
Sie festlegen, ob das andere Pattern sofort (also bei Empfang des Events)
verwendet werden soll oder erst mit dem nächsten Takt: Aktivieren Sie den
Now-Schalter, um direkt zum anderen Pattern zu wechseln. Wenn Now
deaktiviert ist, ändern sich die Patterns zu Beginn des nächsten Takts im
Projekt.
• Wenn Sie Patterns live über ein MIDI-Keyboard ansteuern, beginnt die
Wiedergabe des neuen Patterns immer erst mit dem nächsten Takt. Ein
sofortiges Umschalten würde die Wiedergabe für einen kurzen Moment
unterbrechen.

3. Geben Sie das Projekt wieder und drücken Sie eine Taste auf Ihrem
MIDI-Keyboard, um das nächste Pattern anzusteuern.
Das Pattern wird ab dem nächsten Takt wiedergegeben.
4. Erzeugen Sie einen MIDI-Part und fügen Sie Noten an den Stellen ein, an
denen ein Pattern-Wechsel erfolgen soll.
Die Einstellung für den Jump-Modus bestimmt, ob neue Patterns sofort oder mit
Beginn des nächsten Takts gestartet werden.
• Sie können ein Pattern oder eine Sub-Bank auch bei aktiviertem Jump-Modus
in das Projekt-Fenster ziehen. Dadurch werden automatisch MIDI-Parts
erzeugt.

HINWEIS
Flams oder Spur-Versatz vor dem ersten Step eines Patterns werden dabei
berücksichtigt.

Chorder
Der Chorder-Effekt ist ein MIDI-Akkordprozessor, mit dem Sie einzelnen Tasten
vollständige Akkorde in mehreren Variationen zuweisen können. Sie können diese
live oder über auf einer MIDI-Spur aufgenommene Noten wiedergeben.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

Es gibt drei Modi: All Keys, One Octave und Global Key. Diese Modi können Sie
über das Chords-Einblendmenü auswählen.
Für jede Taste können Sie bis zu 8 verschiedene Akkorde oder Variationen auf so
genannten Ebenen (oder Layern) aufnehmen.

186
MIDI-Effekte
Chorder

Die verschiedenen Modi

Unten links im Bedienfeld können Sie im Chords-Einblendmenü festlegen, welche


Tasten der Tastaturdarstellung für das Aufnehmen von Akkorden verwendet werden
sollen.

All Keys
In diesem Modus können Sie jeder Taste der Klaviatur Akkorde zuweisen.
Wenn Sie eine der Tasten spielen, hören Sie dann die zugewiesenen
Akkorde.
One Octave
Dieser Modus ähnelt dem Modus All Keys, wobei Sie nur Akkorde für jede
Taste einer Oktave einstellen können (d. h. bis zu acht unterschiedliche
Akkorde auf zwölf Tasten). Wenn Sie eine Note in einer anderen Oktave
spielen, hören Sie eine transponierte Version der Akkorde, die Sie für diese
Taste eingestellt haben.
Global Key
In diesem Modus können Sie nur Akkorde für eine einzelne Taste einstellen.
Diese Akkorde (die Sie auf C3 aufgenommen haben) werden dann von allen
Tasten wiedergegeben und entsprechend der gespielten Note transponiert.

Die Akkordanzeige

Oberhalb der Klaviatur wird für jede Taste ein kleines Rechteck angezeigt, das Sie
zum Aufnehmen eines Akkords verwenden können. Diese Rechtecke werden für
alle Tasten, denen bereits Akkorde zugewiesen sind, blau angezeigt.

HINWEIS
Im Modus Global Key hat die Taste C3 eine spezielle Markierung, da es sich um
die einzige Taste handelt, die in diesem Modus verwendet wird.

187
MIDI-Effekte
Chorder

WEITERFÜHRENDE LINKS
Ebenen (Layer) verwenden auf Seite 189

Akkorde eingeben

VORGEHENSWEISE
1. Aktivieren Sie den Learn-Schalter oben im Chorder-Bedienfeld, um den
Learn-Modus zu aktivieren.
Die Klaviatur wird nun rot dargestellt, um anzuzeigen, dass Sie aktiv ist.

Die Klaviatur im Learn-Modus

Die zweite Ebene im Learn-Modus


2. Weisen Sie dem Akkord die gewünschte Taste zu, indem Sie in der Klaviatur
darauf klicken oder auf einem angeschlossenen MIDI-Keyboard darauf
drücken.
Der rote Balken bewegt sich nun zur ersten Ebene, um anzuzeigen, dass der erste
Akkord aufgenommen werden kann.

HINWEIS
Im Modus Global Key müssen Sie keine Trigger-Taste auswählen. Die erste
Ebene wird automatisch aktiviert.

3. Spielen Sie einen Akkord auf dem MIDI-Keyboard und/oder verwenden Sie
die Maus, um den Akkord in der Ebenenanzeige einzugeben oder zu
verändern.
• Die gespielten Noten werden unmittelbar in der Chorder-Anzeige dargestellt.
Die Noten werden je nach Tonhöhe in verschiedenen Farben dargestellt.
• Wenn Sie Akkorde über ein MIDI-Keyboard eingeben, lernt der Chorder den
Akkord, sobald Sie alle Tasten auf Ihrem MIDI-Keyboard loslassen.
Solange Sie eine Taste gedrückt halten, können Sie weiterhin nach dem
richtigen Akkord suchen.
• Wenn mehr als eine Ebene angezeigt wird, springt der Chorder automatisch
zur nächsten Ebene, auf der Sie einen weiteren Akkord aufnehmen können.
Wenn alle Ebenen für eine Taste bereits verwendet sind, springt der rote
Balken zurück zur Klaviatur, und Sie können eine andere Trigger-Taste
auswählen (im Modus Global Key ist der Learn-Modus dann deaktiviert).

188
MIDI-Effekte
Chorder

• Wenn Sie Akkorde mit der Maus eingeben, springt der Chorder nicht
automatisch zur nächsten Ebene.
Wenn Sie fortfahren möchten, können Sie so viele Noten wie gewünscht
auswählen bzw. die Auswahl aufheben und dann auf eine andere Ebene
klicken, oder den Learn-Modus ausschalten.
4. Wiederholen Sie die oberen Schritte für alle weiteren Tasten, denen Sie
Akkorde zuweisen möchten.

Ebenen (Layer) verwenden


Im Layers-Einblendmenü unten rechts im Fenster können Sie Akkordvariationen für
die Ebenen über der Klaviatur einrichten. Dies funktioniert in allen drei Modi und
bietet bis zu acht Variationen für jede Taste, die Sie zuweisen können (d. h. ein
Maximum von 8 verschiedenen Akkorden im Modus Global Key, 12 x 8 Akkorden
im Modus One Octave und 128 x 8 Akkorden im Modus All Keys.

Die verschiedenen Ebenen können über die Anschlagstärke oder ein Intervall
angesteuert werden.

VORGEHENSWEISE
1. Wählen Sie im Layers-Einblendmenü eine der Optionen Velocity oder
Interval. Wenn Sie pro Taste nur einen Akkord zuweisen möchten, wählen
Sie Single Mode.
2. Verwenden Sie den Regler unter dem Layers-Einblendmenü, um festzulegen,
wie viele Ebenen Sie verwenden möchten.
3. Geben Sie die Akkorde ein.

ERGEBNIS
Sie können die Variationen entsprechend dem eingestellten Modus auslösen,
indem Sie Tasten auf Ihrem Keyboard spielen.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Leere Ebenen auf Seite 190

Layer-Modi

Spielen Sie nun auf dem Keyboard, um die Variationen entsprechend dem
eingestellten Modus auszulösen.

Velocity
Der gesamte Anschlagstärkebereich (1 bis 127) ist entsprechend der
festgelegten Anzahl Ebenen in Bereiche unterteilt. Wenn Sie z. B. 2
Variationen verwenden, stehen Ihnen zwei Anschlagstärkebereiche zur
Verfügung: 1 bis 63 und 64 bis 127. Wenn Sie eine Note mit einer
Anschlagstärke von 64 spielen bzw. einem höheren Wert, hören Sie die
zweite Ebene, bei einem sanfteren Tastenanschlag hingegen die erste Ebene.

189
MIDI-Effekte
Chorder

Wenn Sie den Anschlagstärkeverteilung-Regler unten rechts im Bedienfeld


verwenden, können Sie die Anschlagstärkebereiche verändern, so dass mit
demselben Anschlagstärkewert eine andere Ebene aktiviert wird.
Interval
In diesem Modus gibt der Chorder nur jeweils einen Akkord wieder. Wenn der
Interval-Modus ausgewählt ist, können Sie zwei Tasten auf Ihrem Keyboard
drücken, um eine Ebene anzusteuern. Dabei bestimmt die tiefere Taste den
Grundton für den Akkord. Welche Ebene angesteuert wird, wird durch das
Intervall zwischen den beiden Tasten bestimmt. Um Ebene 1 auszuwählen,
schlagen Sie eine Taste an, die einen Halbton über dem Grundton liegt, um
Ebene 2 auszuwählen, eine Taste, die zwei Halbtöne über dem Grundton liegt
usw.
Single Mode
Wählen Sie diesen Modus aus, wenn Sie nur eine Ebene verwenden
möchten.

Leere Ebenen

Wenn Sie für eine Taste weniger Akkorde eingeben als Ebenen zur Verfügung
stehen, werden die Ebenen automatisch aufgefüllt, sobald Sie den Learn-Modus
deaktivieren.
Es gilt Folgendes:
• Leere Ebenen werden von unten nach oben aufgefüllt.
• Wenn sich unter der ersten Ebene mit einem Akkord leere Ebenen befinden,
werden diese von oben nach unten aufgefüllt.
Ein Beispiel: Wenn Sie 8 Ebenen eingerichtet haben und die Akkorde C in Ebene
3 und G7 in Ebene 7 eingeben, erhalten Sie folgendes Ergebnis: Akkord C in
Ebenen 1 bis 6 und G7 in Ebenen 7 und 8.

Ebenen zurücksetzen

VORGEHENSWEISE
• Klicken Sie im Learn-Modus auf den Schalter Reset layers oben links im
Chorder-Bedienfeld.

ERGEBNIS
Für die ausgewählte Trigger-Taste werden alle Noten auf allen Ebenen gelöscht.

190
MIDI-Effekte
Compressor

Playstyle
Im Playstyle-Einblendmenü unten im Bedienfeld können Sie einen der sieben
Styles auswählen, um festzulegen, in welcher Reihenfolge die einzelnen Noten des
Akkords wiedergegeben werden sollen.

simultaneous
In diesem Modus werden alle Noten gleichzeitig wiedergegeben.
fast up
In diesem Modus wird ein kurzes Arpeggio hinzugefügt, das bei der tiefsten
Note beginnt.
slow up
Wie fast up, aber mit einem langsameren Arpeggio.
fast down
Wie fast up, aber mit der höchsten Note beginnend.
slow down
Wie slow up, aber mit der höchsten Note beginnend.
fast random
In diesem Modus werden die Noten in einer schnell veränderlichen, zufälligen
Reihenfolge gespielt.
slow random
Wie fast random, aber mit langsameren Notenänderungen.

Compressor
Mit diesem MIDI-Effekt können Sie Anschlagstärkeschwankungen ausgleichen
bzw. verstärken.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

Threshold
Nur Noten mit Anschlagstärkewerten oberhalb des hier festgelegten Werts
sind von der Kompression/Expansion betroffen.

191
MIDI-Effekte
Context Gate

Ratio
Legt die Stärke der Kompression/Expansion fest, die auf die
Anschlagstärkewerte oberhalb des eingestellten Schwellenwerts
angewendet werden soll. Ratio-Werte höher als 1:1 bewirken eine
Kompression. Ratio-Werte niedriger als 1:1 bewirken eine Expansion.
Gain
Hier können Sie einen festen Wert bestimmen, der zur Anschlagstärke addiert
oder von ihr subtrahiert werden soll. Da der maximale Anschlagstärkebereich
von 0 bis 127 reicht, können Sie den Gain-Wert anpassen, um
sicherzustellen, dass die resultierenden Anschlagstärkewerte in diesen
Bereich fallen. Normalerweise werden negative Gain-Einstellungen für
Expansion verwendet und positive Einstellungen für Kompression.

Context Gate
Mit Context Gate können Sie MIDI-Daten selektiv auslösen/filtern.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

Hier stehen Ihnen zwei Modi zur Verfügung: im Poly Mode erkennt Context Gate
bestimmte Akkorde, die gespielt werden und im Mono Mode werden nur bestimmte
MIDI-Noten durchgelassen.

Poly Mode

Polyphony Gate
Wenn diese Option aktiviert ist, wird beim Filtern der MIDI-Noten die
festgelegte Anzahl der gedrückten Tasten bzw. der festgelegte Tastenbereich
berücksichtigt. Diese Option kann unabhängig oder zusammen mit der
Option Chord Gate verwendet werden.
• Mit dem Regler Key Range Limit legen Sie den Tastenbereich fest. Nur
Noten innerhalb dieses Tastenbereichs werden durchgelassen.

192
MIDI-Effekte
Context Gate

• Im Feld Minimum Polyphony können Sie die minimale Anzahl der


Noten festlegen, die benötigt wird, um das Gate zu öffnen.

Chord Gate
Wenn die Option Chord Gate aktiviert ist, werden nur die Noten von
erkannten Akkorden durchgelassen. Es stehen Ihnen zwei Recognition-Modi
zur Verfügung: Simple und Normal.
• Im Simple-Modus werden alle Standard-Akkorde erkannt
(Dur/Moll/b5/dim/sus/maj7 usw.).
• Im Normal-Modus werden mehr Tensions berücksichtigt.

Mono Mode

Channel Gate
Wenn diese Option aktiviert ist, werden nur einzelne Noten-Events, die auf
einem festgelegten MIDI-Kanal gesendet werden, durchgelassen. Dies ist
sinnvoll bei MIDI-Controllern, die MIDI gleichzeitig auf mehreren Kanälen
senden können, z. B. Gitarren-Controller, die für jede Saite Daten auf einem
separaten Kanal senden.
• Sie können den Parameter Mono Channel auf einen bestimmten Kanal
einstellen (1 bis 16) oder auf Alle, d. h, alle Kanäle werden
durchgelassen.
Velocity Gate
Diese Option kann unabhängig oder zusammen mit der Funktion Channel
Gate verwendet werden. Noten werden so lange gespielt, bis eine andere
Note im eingestellten Bereich gespielt wird.
• Mit dem Regler Key Range Limit legen Sie den Tastenbereich fest. Nur
Noten innerhalb dieses Tastenbereichs werden durchgelassen.
• Noten, die unterhalb des Schwellenwerts für die minimale
Anschlagstärke (Minimum Velocity) liegen, werden herausgefiltert.

Auto Gate Time


Falls am Eingang keine Aktivität zu verzeichnen ist, können Sie die Zeit
angeben, nach der Note-Off-Meldungen für gespielte Noten gesendet
werden.
Panic Reset
Wenn Sie auf diesen Schalter klicken, wird der MIDI-Befehl »All Notes Off«
auf allen Kanälen gesendet. Dies ist sinnvoll, wenn Notenhänger auftreten.
Learn Reset
Wenn dieser Schalter aktiviert ist, können Sie über MIDI ein
Reset-Trigger-Event festlegen. Immer wenn dieses MIDI-Event gesendet
wird, löst es einen »All-Notes-Off«-Befehl aus. Wenn Sie das
Reset-Trigger-Event eingestellt haben, deaktivieren Sie den Schalter Learn
Reset.

193
MIDI-Effekte
Density

WEITERFÜHRENDE LINKS
Anwendungsbeispiele auf Seite 194

Anwendungsbeispiele

Poly Mode

In diesem Modus können Sie Context Gate verwenden, um sich selbst bei einer
Live-Performance mit Gitarre über VST-Instrument zu begleiten. Hierfür können Sie
einen Guitar-to-MIDI Converter verwenden: Programmieren Sie Context Gate, um
z. B. nur Noten durchzulassen, die Teil eines Akkords mit vier Noten sind. Während
Ihrer Performance spielen Sie immer dann einen Akkord mit vier Noten, wenn Sie
das VST-Instrument ansteuern möchten. Das Instrument gibt wieder, bis der unter
Auto Gate Time festgelegte Wert erreicht ist und wird dann ausgeblendet. Für
komplexere Performances kann dies mit einem Arpeggiator kombiniert werden, so
dass Sie keine externen Pedale zum Ansteuern des Effekts benötigen.

Mono Mode

In diesem Modus können Sie Context Gate verwenden, um Variationen


anzusteuern, die mit einem Drum-Computer/VST-Instrument gespielt werden.
Hierfür benötigen Sie einen Guitar-to-MIDI Converter: Sie können den MIDI-Kanal
über den Eingangsumwandler filtern (optional) und Context Gate so
programmieren, dass nur bestimmte Noten Ihrer Gitarre durchgelassen werden
(z. B. ab dem zwölften Bund). Wenn Sie nun eine dieser Noten spielen, wird der
Note-Off-Befehl nicht gesendet und die entsprechende Note erklingt, bis sie erneut
gespielt wird, bis eine neue Note durchgelassen wird oder bis der unter Auto Gate
Time eingestellte Wert erreicht wird. So können Sie viele unterschiedliche Effekte
oder Noten über die hohen Noten Ihrer Gitarre ansteuern, ohne dass Sie ein
zusätzliches MIDI-Instrument verwenden müssen.

Density

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

Mit diesem Effekt können Sie die Dichte der Noten bestimmen, die von der Spur
wiedergegeben oder mit der Thru-Funktion gespielt werden. Wenn Sie hier einen
Wert von 100 % einstellen, werden die Noten nicht verändert. Bei Werten unter
100 % werden nach dem Zufallsprinzip bestimmte Noten ausgefiltert bzw.
stummgeschaltet. Wenn Sie einen Wert über 100 % einstellen, werden Noten, die
zuvor gespielt wurden, mit der Zufallsfunktion hinzugefügt.

194
MIDI-Effekte
MIDI Control

MIDI Control
In diesem generischen Bedienfeld können Sie bis zu 8 unterschiedliche
MIDI-Controller-Arten auswählen und Werte für sie eingeben. Daraufhin können
Sie das PlugIn als Bedienfeld nutzen, um den Sound eines MIDI-Instruments von
der Host-Anwendung aus einzustellen.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

• Wenn Sie eine Controller-Art auswählen möchten, verwenden Sie die


Einblendmenüs rechts im Bedienfeld.
• Um den Wert eines Controllers zu ändern, geben Sie einen Wert im
Wertefeld ein oder klicken Sie auf das Wertefeld und ziehen Sie den
Positionszeiger nach oben oder unten.
• Um einen Controller zu deaktivieren, tippen Sie Off im Wertefeld ein oder
klicken Sie auf das Wertefeld und ziehen Sie den Positionszeiger nach unten,
bis das Wertefeld Off anzeigt.

MIDI Echo
Hierbei handelt es sich um ein MIDI-Echo, das auf der Grundlage der empfangenen
MIDI-Noten weitere Noten hinzufügt. So können Sie einen Effekt erzeugen, der
einem digitalen Delay ähnelt, mit dem Sie jedoch außerdem die MIDI-Tonhöhe
verändern können usw.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

195
MIDI-Effekte
MIDI Echo

Dieser Effekt lässt nicht das eigentliche Audiosignal widerhallen, sondern


bearbeitet die MIDI-Noten, die den Sound im Synthesizer erzeugen.

Velocity Offset
Mit diesem Parameter können Sie die Anschlagstärkewerte für jede
Wiederholung erhöhen oder verringern, so dass das Echo langsam ausklingt
bzw. anschwillt (vorausgesetzt der verwendete Sound reagiert auf
Änderungen der Anschlagstärke).
Pitch Offset
Wenn Sie hier einen anderen Wert als 0 eingeben, wird die Tonhöhe der
Echo-Noten erhöht (positive Werte) bzw. verringert (negative Werte), so dass
jede folgende Note eine höhere bzw. tiefere Tonhöhe als die vorangegangene
Note hat. Dabei werden die Werte in Halbtönen angegeben.
Wenn Sie hier z. B. einen Wert von -2 eingeben, ist die Tonhöhe der ersten
Echo-Note zwei Halbtöne tiefer als die ursprüngliche Note und die Tonhöhe
der zweiten Echo-Note zwei Halbtöne tiefer als die erste Note usw.
Repeats
Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Echos (1 bis 12) der
eingehenden Noten bestimmen.
Beat Align
Während der Wiedergabe quantisiert dieser Parameter die Position der
ersten Echo-Note. Sie können einen rhythmisch exakten Notenwert einstellen
oder einen PPQ-Wert, wenn der PPQ-Schalter aktiviert ist.
Bei »1/8« wird z. B. die erste Echo-Note auf der ersten Achtelposition nach
der ursprünglichen Note gespielt.
HINWEIS
Die Verzögerungszeit wird auch durch den Parameter Delay Decay
beeinflusst.

HINWEIS
Im Live-Modus hat dieser Parameter keine Auswirkung, da das erste Echo
immer mit dem Noten-Event selbst gespielt wird.

196
MIDI-Effekte
MIDI Echo

Delay
Die Echonoten werden entsprechend der Einstellung dieses Werts
wiederholt. Sie können einen rhythmisch exakten Notenwert einstellen oder
einen PPQ-Wert, wenn der PPQ-Schalter aktiviert ist. So können Sie
rhythmisch wichtige Verzögerungswerte leicht ausfindig machen und dabei
dennoch experimentelle Zwischenwerte verwenden.
Delay Decay
Dieser Parameter steuert die Länge der Echo-Noten bei jeder neuen
Wiederholung. Dieser Wert wird in Prozent angegeben.
• Bei einem Wert von 100 % ist die Verzögerungszeit für alle
Wiederholungen gleich.
• Bei Werten über 100 % werden die Intervalle zwischen den Noten des
Echos allmählich immer länger (d. h., das Echo wird immer langsamer).
• Bei Werten unter 100 % werden die Intervalle zwischen den Noten des
Echos allmählich kürzer (d. h., das Echo wird immer schneller), wie beim
Geräusch eines auf- und abspringenden Balls.
Length
Mit diesem Wert bestimmen Sie die Länge der Echo-Noten. Diese können
entweder genauso lang wie die ursprünglichen Noten sein (stellen Sie dann
den niedrigsten Wert ein) oder eine von Ihnen festgelegte Länge haben. Sie
können diesen Parameter entweder auf rhythmisch korrekte Werte setzen
(die als Notenwerte angezeigt werden – siehe Tabelle unten) oder den
PPQ-Schalter aktivieren und einen PPQ-Wert auswählen.
HINWEIS
Die Länge wird auch durch den Parameter Length Decay beeinflusst.

Length Decay
Steuert die Länge der Echo-Noten bei jeder neuen Wiederholung. Mit
höheren Werten erhalten Sie längere Echo-Noten.
Ticks und Notenwerte
Die zeit- und positionsbezogenen Parameter (Delay, Length und Beat Align)
können in Ticks angegeben werden. Dabei besteht jede Viertelnote aus 480
Ticks. Mit den Parametern können Sie zwischen den rhythmisch relevanten
Werten umschalten. In der folgenden Tabelle werden die gebräuchlichsten
Notenwerte und deren Entsprechung in Ticks dargestellt.

Notenwert Ticks
Zweiunddreißigstel (1/32) 60
Sechzehnteltriole (1/16 T) 90
Sechzehntel (1/16) 120
Achteltriole (1/8 T) 160
Achtel (1/8) 240
Vierteltriole (1/4 T) 320

197
MIDI-Effekte
MIDI Modifiers

Notenwert Ticks
Viertel (1/4) 480
Halbe (1/2) 960

MIDI Modifiers
Dieser Effekt ist im Grunde ein Duplikat der Registerkarte »MIDI Modifiers« im
Inspector. Dies ist sinnvoll, wenn Sie z. B. zusätzliche Einstellungen für die
Parameter Zufall oder Bereich benötigen.

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Enthalten in – – – X X X –

Der MIDI-Effekt »MIDI Modifiers« beinhaltet darüber hinaus die Funktion Scale
Transpose, die nicht in den MIDI-Spurparametern verfügbar ist.

Scale Transpose

Mit diesem Parameter können Sie jede eingehende MIDI-Note transponieren und
so an eine ausgewählte Tonleiter anpassen. Wählen Sie die Tonleiter aus, indem
Sie einen Grundton (C, C#, D usw.) und eine Skala (Dur, melodisch oder
harmonisch Moll, Blues usw.) festlegen.
• Um die Funktion Scale Transpose zu deaktivieren, wählen Sie Keine Skala
im Skala-Einblendmenü aus.

MIDI Monitor
Dieser Effekt wird für das Monitoring eingehender MIDI-Events verwendet.

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198
MIDI-Effekte
MIDI Monitor

Sie können auswählen, ob Sie Live- oder Playback-Events analysieren möchten und
welche Art MIDI-Daten erfasst werden sollen. Verwenden Sie diesen Effekt z. B.,
wenn Sie prüfen möchten, welche MIDI-Events durch eine MIDI-Spur erzeugt
werden, oder um »verdächtige« Events wie Noten mit einer Anschlagstärke von 0,
die von bestimmten MIDI-Geräten als Note-Off-Events interpretiert werden können,
aufzufinden.

Inputs-Bereich
In diesem Bereich können Sie auswählen, ob Sie Live- oder Playback-Events
anzeigen möchten.
Show-Bereich
Hier können Sie die unterschiedlichen Arten von MIDI-Events
aktivieren/deaktivieren. Wenn Sie die Controller-Option aktivieren, können
Sie auch festlegen, welche Controller-Art Sie anzeigen lassen möchten.
Datentabelle
In der Tabelle im unteren Bereich des Fensters werden detaillierte
Informationen über die eingehenden Events aufgeführt.
Buffer-Einblendmenü
Dies ist die maximale Anzahl an Events, die in der Liste der empfangenen
Events aufgeführt werden. Wenn die Liste voll ist, werden die ältesten
Einträge gelöscht, sobald neue Events empfangen werden.
HINWEIS
Je größer der Puffer, desto mehr Prozessor-Ressourcen werden benötigt.

Export
Klicken Sie auf diesen Schalter, um die Monitor-Daten als Textdatei zu
exportieren.
Record Events
Verwenden Sie den Schalter links neben dem Inputs-Bereich, um die
Analyse eingehender MIDI-Events zu starten bzw. zu stoppen.

199
MIDI-Effekte
Micro Tuner

Liste löschen
Verwenden Sie diesen Schalter links neben dem Show-Bereich, um alle
Listeneinträge aus der Tabelle der empfangenen MIDI-Events zu löschen.

Micro Tuner

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Enthalten in – – – X X X –

Mit dem Micro Tuner können Sie die Stimmung für jede einzelne Taste des
verwendeten MIDI-Instruments festlegen.
• Jeder Schieberegler entspricht einer Taste in einer Oktave (wie in der
Klaviatur angezeigt). Passen Sie den Wert in einem Feld an, um die
entsprechende Taste in Cent-Schritten höher bzw. tiefer zu stimmen.
• Wenn Sie die [Alt]-Taste/[Wahltaste] gedrückt halten, können Sie alle Tasten
um denselben Wert anpassen.
Für den Micro Tuner sind Presets verfügbar, sowohl für klassische als auch für
experimentelle Microtuning-Tonleitern.

Note To CC

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Enthalten in – – – X X X –

200
MIDI-Effekte
Quantizer

Dieser Effekt erzeugt ein kontinuierliches Controller-Event für jede eingehende


MIDI-Note. Der Wert des Controller-Events entspricht der Anschlagstärke der
MIDI-Note, die verwendet wird, um den ausgewählten MIDI-Controller zu steuern
(standardmäßig CC 7, Main Volume). Für jedes Ende einer Note wird ein weiteres
Controller-Event mit dem Wert 0 gesendet. Die eingehenden MIDI-Noten werden
von dem Effekt nicht beeinflusst.
Der Sinn dieses Effekts ist es, ein Gate zu erzeugen. Das bedeutet, dass die
gespielten Noten dazu verwendet werden, andere Parameter zu steuern. Wenn Sie
z. B. Main Volume (CC 7) ausgewählt haben, verringern Noten mit einer geringen
Anschlagstärke die Lautstärke im MIDI-Instrument, wohingegen Noten mit einer
hohen Anschlagstärke die Lautstärke erhöhen.

IMPORTANT
W ICHTIG

Bei jeder neuen Note, die Sie spielen, wird ein Controller-Event gesendet. Wenn
Sie gleichzeitig Noten mit hoher und niedriger Anschlagstärke spielen, kann dies zu
Problemen bei der Wiedergabe führen. Wenden Sie daher den Effekt »Note To
CC« am besten auf monophone Spuren an.

Quantizer
Mit diesem Effekt können Sie die Quantisierung während des Spielens anwenden.
Auf diese Weise können Sie beim Erstellen von Grooves und Rhythmen besser mit
verschiedenen Einstellungen experimentieren.

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Enthalten in – – – X X X –

Mit dem Quantizer-Effekt können Sie das Timing der Noten verändern, indem Sie
sie auf einem Quantisierungsraster verschieben. Dieses Raster kann zum Beispiel
gerade Sechzehntelnoten enthalten. In diesem Fall erhalten die Noten alle perfektes
Timing für Sechzehntelnoten.

HINWEIS
Eine Beschreibung der grundlegenden Quantisierung-Funktion finden Sie im
Benutzerhandbuch Ihrer DAW von Steinberg.

201
MIDI-Effekte
StepDesigner

Quant. Note
Bestimmt den Notenwert, auf dem das Quantisierungsraster aufbaut. Sie
können gerade Notenwerte, Triolen und punktierte Notenwerte auswählen.
Wenn Sie z. B. »16« auswählen, werden gerade Sechzehntelnoten verwendet,
bei der Einstellung »8T« hingegen Achteltriolen.
Swing
Weist jeder zweiten Position im Raster einen Versatz zu und erzeugt so einen
Swing- oder Shuffle-Rhythmus. Der Wert wird in Prozent angegeben – je
höher der Wert, desto weiter wird jede gerade Rasterposition nach rechts
verschoben.
Stärke
Legt fest, wie genau die einzelnen Noten am Quantisierungsraster
ausgerichtet werden. Wenn Sie hier 100 % einstellen, werden alle Noten eng
am Raster ausgerichtet. Bei niedrigeren Werten wird das Timing ungenauer.
Delay
Bestimmt die Verzögerungszeit in Millisekunden. Dieses Delay kann
automatisiert werden.
Echtzeitquantisierung
Diese Option können Sie im Live-Modus verwenden, um das Timing der
gespielten Noten entsprechend dem Quantisierungsraster zu verändern.

StepDesigner
Der StepDesigner ist ein MIDI-Pattern-Sequenzer, der MIDI-Noten und zusätzliche
Controller-Daten entsprechend dem eingestellten Pattern sendet. Eingehende
MIDI-Daten, mit Ausnahme von Automationsdaten (z. B. aufgenommene
Pattern-Wechsel), werden nicht berücksichtigt.

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Enthalten in – – – X X X –

202
MIDI-Effekte
StepDesigner

1) Shift octave up/down


2) Shift steps left/right
3) Number of steps
4) Step Size
5) Swing
6) Controller-Einblendmenü
7) Pattern-Auswahl

Grundlegendes Pattern erstellen

VORGEHENSWEISE
1. Stellen Sie im Pattern-Feld die Nummer für das Pattern ein, das Sie erstellen
möchten.
Jede Instanz des StepDesigners kann bis zu 200 verschiedene Patterns enthalten.
2. Verwenden Sie die Einstellung Step size, um die Auflösung des Patterns zu
bestimmen.
Mit diesem Parameter stellen Sie die Step-Länge ein.
3. Verwenden Sie das Feld Number of steps, um die Anzahl der Steps im
Pattern festzulegen.
Bis zu 32 Steps sind möglich. Wenn Sie z. B. im Feld Step size den Wert 16
einstellen und für Number of steps 32 einstellen, wird ein zweitaktiges Pattern mit
Sechzehntelnoten erzeugt.
4. Klicken Sie in die Notendarstellung, um Noten einzugeben.
Sie können Noten für jeden der 32 Steps eingeben, der StepDesigner gibt jedoch
nur die Anzahl Steps wieder, die im Feld Step size festgelegt ist.

203
MIDI-Effekte
StepDesigner

• Die Notendarstellung erstreckt sich über eine Oktave (die aktuelle Oktave wird
in der Tonhöhen-Spalte links angezeigt). Sie können die Darstellung um eine
Oktave nach oben oder unten verschieben, indem Sie in die Tonhöhen-Spalte
klicken und sie nach oben bzw. unten ziehen.
Auf diese Weise können Sie Noten einer beliebigen Tonhöhe einfügen.

• Wenn Sie eine Note aus einem Pattern entfernen möchten, klicken Sie erneut
auf die entsprechende Note.

HINWEIS
Beachten Sie dabei, dass jeder Step nur eine Note enthalten kann, d. h., der
StepDesigner ist monophon.

ERGEBNIS
Wenn Sie die Wiedergabe in Ihrer Host-Anwendung starten, wird das Pattern
ebenfalls wiedergegeben. Es sendet nun MIDI-Noten auf dem MIDI-Ausgang und
dem MIDI-Kanal der Spur. Wenn Sie den StepDesigner als Send-Effekt
verwenden, sendet er MIDI-Noten auf dem MIDI-Ausgang und -Kanal, die Sie im
Inspector ausgewählt haben.

Neue Controller-Kurven hinzufügen

VORGEHENSWEISE
1. Öffnen Sie das Controller-Einblendmenü und wählen Sie einen Controller
aus.
Die Auswahl wird in der unteren Controller-Anzeige angezeigt.
2. Klicken Sie in die Controller-Anzeige, um Events einzuzeichnen.
Die MIDI-Controller-Events werden während der Wiedergabe zusammen mit den
Noten gesendet.

HINWEIS
Wenn Sie den Balken eines Controller-Events ganz nach unten ziehen, wird
auf diesem Step kein Controller-Wert gesendet.

204
MIDI-Effekte
StepDesigner

Controller-Menü einrichten

Sie können festlegen, welche beiden Controller-Arten (Cutoff-Frequenz,


Filterresonanz, Lautstärke usw.) im Controller-Einblendmenü verfügbar sein sollen.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie auf Setup.
2. Wählen Sie die Controller aus, die im Controller-Einblendmenü verfügbar
sein sollen, und klicken Sie auf OK.
Diese Auswahl gilt für alle Patterns.

Step-Länge einstellen
• Wenn Sie die Noten verkürzen möchten, wählen Sie im
Controller-Einblendmenü die Gate-Option und verkürzen Sie die Balken in
der Anzeige entsprechend.
Wenn ein Balken auf den Maximalwert eingestellt ist, entspricht die
dazugehörige Note der vollen Step-Länge.

• Wenn Sie längere Notenwerte einstellen möchten, können Sie auch 2 Noten
verbinden. Geben Sie dazu 2 Noten ein und klicken Sie in die Tie-Spalte unter
der zweiten Note.
Wenn Sie 2 Noten verbunden haben, wird die zweite Note nicht
angeschlagen – stattdessen wird die vorangehende Note verlängert. Die
zweite Note erhält dieselbe Tonhöhe wie die erste Note. Sie können weitere
Noten hinzufügen und diese genauso verbinden, um noch längere Noten zu
erzeugen.

Weitere Pattern-Funktionen
Shift octave up/down
Mit diesen Schaltern verschieben Sie das gesamte Pattern in Oktavschritten
nach oben oder unten.
Shift steps left/right
Mit diesen Schaltern verschieben Sie das gesamte Pattern in Step-Schritten
nach links oder rechts.
Reverse
Kehrt das Pattern um, so dass es rückwärts wiedergegeben wird.
Copy/Paste
Mit diesen Schaltern können Sie das aktuelle Pattern kopieren und an einem
neuen Speicherort einfügen (in derselben StepDesigner-Instanz oder in einer
anderen).

205
MIDI-Effekte
StepDesigner

Reset
Setzt das Pattern zurück. Dabei werden alle Noten entfernt und die
Controller-Werte auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.
Randomize
Erzeugt ein völlig zufälliges Pattern.
Swing
Versetzt jeden zweiten Schritt, wodurch ein Swing- oder Shuffle-Rhythmus
entsteht. Je höher der hier eingestellte Prozentwert, desto weiter wird jeder
gerade Step nach rechts verschoben.
Presets
Hier können Sie Presets für den Effekt laden und speichern.
HINWEIS
Ein gespeichertes Preset enthält alle 200 Patterns des StepDesigners.

Pattern-Änderungen automatisieren
In jeder Instanz des StepDesigners können Sie bis zu 200 verschiedene Patterns
erzeugen.

Sie können die Pattern-Auswahl auch im Laufe des Projekts ändern. In diesem Fall
können Sie die Pattern-Auswahl entweder in Echtzeit automatisieren, indem Sie die
Write-Automation aktivieren und die entsprechenden Patterns während der
Wiedergabe auswählen oder Automationsdaten für die Spur einzeichnen, der Sie
den StepDesigner zugewiesen haben.
Sie können aber auch eine Taste Ihres MIDI-Keyboards drücken, um das Pattern zu
wechseln. Dazu müssen Sie den StepDesigner als Insert-Effekt für eine
aufnahmebereite MIDI-Spur einrichten. Drücken Sie die Taste C1, um Pattern 1
auszuwählen, C#1 für Pattern 2, D1 für Pattern 3, D#1 für Pattern 4 usw. Sie
können die Pattern-Wechsel auch als Noten-Events auf einer separaten MIDI-Spur
speichern.

VORGEHENSWEISE
1. Wählen Sie eine MIDI-Spur aus oder erstellen Sie eine neue MIDI-Spur und
richten Sie den StepDesigner als Insert-Effekt ein.
2. Erstellen Sie mehrere Patterns.
3. Aktivieren Sie den Aufnahme-Schalter und drücken Sie die Tasten auf Ihrem
MIDI-Keyboard, um die jeweiligen Patterns auszuwählen.
Die Pattern-Wechsel werden auf der MIDI-Spur aufgenommen.
4. Beenden Sie die Aufnahme und geben Sie die MIDI-Spur wieder.

ERGEBNIS
Die Pattern-Wechsel werden wiedergegeben.

206
MIDI-Effekte
Track Control

HINWEIS
Sie können nur die ersten 92 Patterns automatisieren.

Track Control

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LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

Der MIDI-Effekt Track Control bietet drei Bedienfelder zum Anpassen der
Parameter eines GS- bzw. XG-kompatiblen MIDI-Geräts. Die Protokolle Roland
GS und Yamaha XG sind Erweiterungen des General-MIDI-Standards, die Ihnen
eine größere Auswahl an Sounds und eine bessere Steuerung verschiedener
Instrumenteinstellungen ermöglichen. Wenn Ihr Instrument mit dem GS- bzw.
XG-Standard kompatibel ist, können Sie mit dem MIDI-Effekt Track Control die
Sounds und Effekte Ihres Instruments von Ihrer Host-Anwendung aus anpassen.

Die verfügbaren Bedienfelder

Sie wählen das Bedienfeld aus dem Einblendmenü oben im Effektfenster aus. Die
folgenden Bedienfelder sind verfügbar:

GS 1
Dieses Bedienfeld enthält Effektsends und verschiedene Parameter zum
Einstellen des Sounds von Instrumenten, die mit dem Roland GS-Standard
kompatibel sind.

207
MIDI-Effekte
Track Control

XG 1
Dieses Bedienfeld enthält Effektsends und verschiedene Parameter zum
Einstellen des Sounds von Instrumenten, die mit dem Yamaha XG-Standard
kompatibel sind.
XG 2
Dieses Bedienfeld enthält globale Einstellungen für Instrumente, die mit dem
Yamaha XG-Standard kompatibel sind.

Reset und Off

Oben in jedem Bedienfeld befinden sich ein Off- und ein Reset-Schalter:
• Klicken Sie auf den Off-Schalter, um alle Regler auf den niedrigsten Wert zu
setzen ohne MIDI-Befehle zu senden.
• Klicken Sie auf den Reset-Schalter, um alle Parameter auf ihre Standardwerte
zurückzusetzen und die entsprechenden MIDI-Befehle zu senden.

GS 1

Die folgenden Bedienelemente sind verfügbar, wenn der Modus GS 1 Controls


ausgewählt ist:

Send 1
Send-Pegel für den Reverb-Effekt.
Send 2
Send-Pegel für den Chorus-Effekt.
Send 3
Send-Pegel für den ausgewählten Effekt.
Attack
Passt die Attack-Zeit des Sounds an. Wenn Sie den Wert verringern, wird die
Attack-Zeit kürzer, wenn Sie ihn erhöhen, wird sie länger.
Decay
Passt die Decay-Zeit des Sounds an. Wenn Sie den Wert verringern, wird die
Decay-Zeit kürzer, wenn Sie ihn erhöhen, wird sie länger.
Release
Passt die Release-Zeit des Sounds an. Wenn Sie den Wert verringern, wird
die Release-Zeit kürzer, wenn Sie ihn erhöhen, wird sie länger.
Cutoff
Stellt die Cutoff-Frequenz des Filters ein.
Resonance
Beeinflusst die Klangeigenschaften des Filters. Erhöhen Sie diesen Wert, um
einen betonteren Filtereffekt zu erzielen.

208
MIDI-Effekte
Track Control

Express
Mit diesem Parameter können Expression-Pedal-Befehle (relative Lautstärke)
auf dem MIDI-Kanal der Spur gesendet werden.
Ch. Press
Mit diesem Regler können Aftertouch-Befehle (Channel Pressure) auf dem
MIDI-Kanal der Spur gesendet werden. Das ist nützlich, wenn Ihr Keyboard
keine Aftertouch-Befehle senden kann, Ihre Sound-Module jedoch darauf
ansprechen.
Breath
Mit diesem Regler können Breath-Control-Befehle auf dem MIDI-Kanal der
Spur gesendet werden.
Modul.
Mit diesem Regler können Modulationsbefehle auf dem MIDI-Kanal der Spur
gesendet werden.

XG 1

Die folgenden Bedienelemente sind verfügbar, wenn der Modus »XG 1«


ausgewählt ist:

Send 1
Send-Pegel für den Reverb-Effekt.
Send 2
Send-Pegel für den Chorus-Effekt.
Send 3
Send-Pegel für den ausgewählten Effekt.
Attack
Passt die Attack-Zeit des Sounds an. Wenn Sie diesen Wert verringern, wird
die Attack-Zeit kürzer, wenn Sie ihn erhöhen, wird sie länger.
Release
Passt die Release-Zeit des Sounds an. Wenn Sie den Wert verringern, wird
die Release-Zeit kürzer, wenn Sie ihn erhöhen, wird sie länger.
[Link]
Stellt die Resonanzfrequenz des Klangs ein.
Bright
Stellt die Brightness (Filter-Cutoff) des Klangs ein.
CutOff
Stellt die Cutoff-Frequenz des Filters ein.

209
MIDI-Effekte
Transformer

Resonance
Beeinflusst die Klangeigenschaften des Filters. Erhöhen Sie diesen Wert, um
einen betonteren Filtereffekt zu erzielen.

XG 2

In diesem Modus können globale Einstellungen der Instrumente vorgenommen


werden. Wenn Sie eine dieser Einstellungen für eine Spur ändern, wirkt sich dies
auf alle MIDI-Instrumente aus, die mit demselben MIDI-Ausgang verbunden sind,
unabhängig von der MIDI-Kanaleinstellung der Spur. Daher ist es ratsam, eine leere
Spur zu erstellen und diese nur für globale Einstellungen zu verwenden.

Eff. 1
Hier können Sie die Art des Halleffekts auswählen, der verwendet werden
soll: No effect (kein Hall), Hall 1–2, Room 1–3, Stage 1–2 oder Plate.
Eff. 2
Hier können Sie die Art des Chorus-Effekts auswählen, der verwendet
werden soll: No effect (kein Chorus), Chorus 1–3, Celeste 1–3 oder Flanger
1–2.
Eff. 3
Hier können Sie eine der vielen Effekt-Arten für den ausgewählten Effekt
festlegen. Wählen Sie No Effect, um den ausgewählten Effekt zu
deaktivieren.
Reset
Sendet einen XG-Reset-Befehl.
MastVol
Regelt die Master-Lautstärke eines Instruments. Normalerweise sollten Sie
hier die höchste Einstellung wählen und die Lautstärke mit den Reglern der
einzelnen Kanäle einstellen (in der MixConsole oder im Inspector).

Transformer
Der Transformer-Effekt ist eine Echtzeit-Version des Logical-Editors. Mit diesem
MIDI-Effekt können Sie umfangreiche MIDI-Bearbeitungen während des Spielens
vornehmen, ohne dabei die eigentlichen MIDI-Events auf der Spur zu verändern.

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X X –

210
MIDI-Effekte
Transformer

Der Logical-Editor wird im Benutzerhandbuch beschrieben. Da die Parameter und


Funktionen fast identisch sind, gelten die Beschreibungen des Logical-Editors auch
für den Transformer. In diesem Kapitel werden auch die Unterschiede zwischen
Logical-Editor und Transformer erklärt.

211
Mitgelieferte VST-Instrumente

In diesem Kapitel finden Sie Beschreibungen der mitgelieferten VST-Instrumente


und ihrer Parameter.

HINWEIS
Die meisten der mitgelieferten Instrumente sind mit VST 3 kompatibel. Weitere
Informationen hierzu finden Sie im Benutzerhandbuch.

Groove Agent SE

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in X X X X X – X

Dieses VST-Instrument wird ausführlich im PDF-Dokument Groove Agent SE


beschrieben.

HALion Sonic SE

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in X X X X X – X

Dieses VST-Instrument wird ausführlich im PDF-Dokument HALion Sonic SE


beschrieben.

LoopMash

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X – X

212
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

LoopMash ist ein leistungsfähiges Werkzeug zum Erstellen von Slices und
Neuanordnen von rhythmischem Audiomaterial. Mit LoopMash können Sie das
rhythmische Pattern einer Audio-Loop beibehalten und gleichzeitig alle Sounds
dieser Loop durch Sounds von bis zu sieben anderen Loops ersetzen.
LoopMash bietet Ihnen vielzählige Möglichkeiten zu bestimmen, wie die Slices
angeordnet werden. So haben Sie die volle Kontrolle über das Ergebnis Ihrer
Performance. Sie können aus einer Auswahl an Effekten wählen und diese
entweder auf einzelne Slices anwenden, oder auf Ihre gesamte Performance.
Außerdem können Sie können Ihre Konfiguration als Scene oder Scene-Pad
speichern und über Ihr MIDI-Keyboard ansteuern.
LoopMash ist vollständig in die Host-Anwendung integriert, so dass Sie
Audio-Loops aus der MediaBay oder dem Projekt-Fenster direkt auf das
LoopMash-Bedienfeld ziehen können. Darüber hinaus können Sie Slices aus
LoopMash ziehen und auf die Sample-Pads von Groove Agent One ziehen. So
können Sie Ihre Lieblings-Sounds aus LoopMash extrahieren und in Groove Agent
One verwenden.
Das LoopMash-Fenster ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Oben im Bedienfeld
befinden sich die Spuren, unten können Sie Parametereinstellungen vornehmen.
Die ausgewählte Spur ist gekennzeichnet durch die Hintergrundfarbe und den
Schalter, der links neben der Wellenformanzeige aufleuchtet.

213
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Auf der ausgewählten Spur finden Sie die Master-Loop. Das rhythmische Pattern
von LoopMash wird immer durch die Master-Loop gesteuert – d. h. es ist das
rhythmische Pattern dieser Loop, das Sie hören.
Links neben den Spuren finden Sie die Regler für den Ähnlichkeitsgrad der Spuren.
Je weiter nach rechts Sie den Regler für den Ähnlichkeitsgrad einer Spur bewegen,
desto mehr Slices dieser Spur werden wiedergegeben.

Einleitung
Um Ihnen einen ersten Eindruck der Möglichkeiten zu vermitteln, die Ihnen
LoopMash bietet, gibt es ein Preset, mit dem Sie die folgenden Schritte als eine Art
Mini-Lehrgang ausführen können.

VORGEHENSWEISE
1. Erzeugen Sie in Ihrer Host-Anwendung eine Instrumentenspur mit LoopMash
als VST-Instrument.
2. Klicken Sie im Inspector für die neue Spur auf den Schalter Instrument
bearbeiten, um das Bedienfeld für LoopMash zu öffnen.
3. Klicken Sie oben im Bedienfeld auf den Schalter rechts neben dem
Preset-Feld und wählen Sie im Einblendmenü die Option Load Preset.
4. Der Preset-Browser wird geöffnet, in dem alle Presets für LoopMash
angezeigt werden, die sich im Ordner VST 3 Presets befinden.
5. Wählen Sie das Preset »A Good Start…(Tutorial) 88« aus.
Das Preset wird in LoopMash geladen.
6. Stellen Sie sicher, dass unten im Bedienfeld der Sync-Schalter unter den
Transportschaltern deaktiviert ist, und starten Sie die Wiederhabe, indem Sie
auf den Wiedergabe-Schalter klicken.
7. Schauen Sie sich nun die Reihe mit den 24 Pads unterhalb der Spuren an:
Das Pad Original ist ausgewählt. Wählen Sie das Pad Clap aus.
Eine neue Loop wird auf der zweiten Spur im Spurbereich angezeigt und Sie können
hören, dass die Snare-Drum der ersten Loop durch den Handclap-Sound der zweiten
Loop ersetzt wurde.
8. Wählen Sie zunächst das Pad Trio aus, dann das Pad Section. Bei jedem
Klicken wird eine neue Loop hinzugefügt.
Beobachten Sie, wie das rhythmische Pattern der Musik dasselbe bleibt, obwohl eine
zunehmende Anzahl Sounds aus den neuen Loops verwendet wird.
9. Wählen Sie andere Pads aus und hören Sie, wie sich die unterschiedlichen
Parametereinstellungen auf die Ausgabe von LoopMash auswirken.
Einige der Pads haben die gleiche Beschriftung, z. B. Original und Replaced. Die
Scenes, die diesen Pads zugeordnet sind, bilden die Grundlage für Variationen der
Scene. Die Variationen einer Scene werden den Scene-Pads rechts neben der
ursprünglichen Scene zugeordnet, d. h., die Scene SliceFX ist eine Variation der
Scene Original und ein Beispiel für den Gebrauch von Slice-Effekten.

WEITERFÜHRENDE LINKS
LoopMash-Parameter auf Seite 216

214
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Slice-Auswahl und Slice-Effekte auf Seite 222

Wie funktioniert LoopMash?


Wenn Sie eine Loop in LoopMash importieren, wird das Audiomaterial automatisch
von dem PlugIn analysiert. Es erzeugt Informationen über Tempo, Rhythmus,
Frequenzspektrum, Klangfarbe usw. und zerteilt dann die Loop in
Achtelnoten-Slices.
Das bedeutet, dass LoopMash nach dem Importieren mehrerer Loops das
rhythmische Pattern jeder Loop kennt sowie den Speicherort der Sounds, die das
Pattern innerhalb der Loop ausmachen. Während der Wiedergabe verwendet
LoopMash die ermittelten Informationen, um den Grad an Ähnlichkeit der Slices im
Vergleich zum aktuellen Slice auf der Masterspur zu bestimmen.

HINWEIS
LoopMash kategorisiert die Sounds nicht, sondern sucht nach Ähnlichkeiten im
Sound. So ersetzt LoopMash unter Umständen den Sound einer tief gestimmten
Snare-Drum mit dem einer Bass-Drum, selbst wenn der Sound einer hoch
gestimmten Snare-Drum verfügbar ist. LoopMash versucht immer eine Loop zu
erstellen, die der Master-Loop akustisch ähnelt, jedoch andere Sounds verwendet.

Der Grad an Ähnlichkeit wird durch die Helligkeit der Slices auf der jeweiligen Spur
angezeigt sowie durch die Position der Slices auf dem Regler für den
Ähnlichkeitsgrad links neben jeder Spur (wenn Sie auf ein Slice klicken, wird die
Position auf dem Regler für den Ähnlichkeitsgrad hervorgehoben). Je heller ein
Slice, desto größer die Ähnlichkeit zum Slice auf der Masterspur und umso weiter
rechts auf dem Schieberegler wird es angezeigt. Dunklere Slices haben eine
geringere Ähnlichkeit und sind weiter links auf dem Schieberegler angeordnet.
Die Einstellung der Ähnlichkeit auf dem Schieberegler der verschiedenen Spuren
bestimmt, welches Slice zuerst wiedergegeben wird. So wird fortwährend eine
neue Loop erstellt, jedoch stets mit dem rhythmischen Pattern der Master-Loop.
In der folgenden Abbildung sehen Sie 4 Spuren. Die Spur ganz oben ist die
Masterspur. Während der Wiedergabe durchläuft LoopMash Schritt für Schritt die
Master-Loop (dies wird durch ein Rechteck in der Spurfarbe um die aktuelle Slice
angezeigt) und wählt automatisch vier unterschiedliche Slices aus den Spuren aus,
die die Slices der Masterspur ersetzen. Das jeweils abgespielte Slice wird durch ein
weißes Rechteck um das Slice herum angezeigt.

In der folgenden Abbildung wird das Ergebnis der Auswahl für jeden
Wiedergabeschritt dargestellt.

215
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

1) Slices der Masterspur für die Wiedergabeschritte 1 bis 4


2) Die für die Wiedergabe ausgewählten Slices (1 bis 4)
Sie erhalten die beste Leistung, wenn Sie Audiodateien verwenden, deren
Samplerate mit der des Projekts übereinstimmt (und Samplerate-Umwandlungen
beim Laden von Presets oder beim Speichern von Scenes vermieden werden).
Experimentieren Sie mit den mitgelieferten Presets und mit Loops unterschiedlicher
Längen und Rhythmen sowie unterschiedlichen Sounds – LoopMash ist ein
Instrument. Spielen Sie damit!

LoopMash-Parameter
Sie können den Prozess der ständigen Neuanordnung von Loops mit Hilfe der
verschiedenen Funktionen und Parameter in LoopMash steuern.

HINWEIS
Viele LoopMash-Parameter können automatisiert werden. Die Automation von
VST-Instrumentenparametern ist im Benutzerhandbuch beschrieben.

216
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Der Spurbereich

Der Spurbereich enthält die Spuranzeige mit den Reglern zum Einstellen der
Spur-Lautstärke sowie einen Transpositionswert rechts neben jeder Spur. Links
neben der Spuranzeige befinden sich die Regler für den Ähnlichkeitsgrad. Mit dem
Schalter zwischen dem Regler für den Ähnlichkeitsgrad und der Spur können Sie
bestimmen, welche Masterspur als Referenz für Rhythmus und Klangfarbe dienen
soll. Oben in der Spuranzeige befindet sich ein Lineal, das die Takte und Zählzeiten
anzeigt sowie die Auswahl des Loop-Bereichs.
1) Regler für den Ähnlichkeitsschwellenwert
2) Regler für den Ähnlichkeitsgrad
3) Masterspur ein/aus
4) Auswahl des Loop-Bereichs
5) Lineal, das Takte und Zählzeiten anzeigt
6) VU-Meter
7) Spuranzeige
8) Transpositionswert für die Spur
9) Spurlautstärke

217
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Loops importieren und entfernen

Sie können bis zu acht Audio-Loops auf die acht Spuren im Spurbereich
importieren.

VORGEHENSWEISE
1. Wählen Sie die Audio-Loop, die Sie in den Spurbereich importieren möchten,
an einem der folgenden Orte aus: MediaBay oder MediaBay-bezogene
Browser (z. B. Mini-Browser), Projekt-Fenster, Pool, Sample-Editor
(Regionen), Audio-Part-Editor oder Explorer/Finder.
Die schnellste Möglichkeit, den LoopMash-Content zu finden, bietet Ihnen die
MediaBay: wählen Sie den Knoten »VST Sound« aus, um zum LoopMash-Content zu
gelangen.
2. Ziehen Sie die Loop-Datei auf eine Spur in LoopMash.
Wenn Sie eine Loop auf eine bereits belegte Spur ziehen, wird die ursprüngliche
Loop ersetzt.

ERGEBNIS
LoopMash teilt die Loop in Slices auf, analysiert diese und zeigt sie als Wellenform
auf der Spur an. Eine Spur kann bis zu 32 Slices enthalten. Wenn eine lange Loop
mehr als 32 Slices enthält, importiert LoopMash nur die ersten 32. Idealerweise
verwenden Sie eine Loop, die an Taktgrenzen geschnitten ist. Wenn Sie eine Datei
aus der MediaBay importieren, verwendet LoopMash die Tempoinformationen aus
der MediaBay, um die Loop in Slices aufzuteilen.

HINWEIS
Wenn Sie eine Loop aus einer LoopMash-Spur entfernen möchten, klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf die Spur und wählen Sie Clear track.

Master-Loop festlegen

Es ist immer eine Spur ausgewählt. Es handelt sich dabei um die Masterspur: Sie
liefert das rhythmische Pattern, das Sie hören. Die Sounds dieser Loop werden von
den Slices ersetzt, die in der aktuellen LoopMash-Konfiguration aus den anderen
Loops ausgewählt werden.

VORGEHENSWEISE
• Wenn Sie eine Spur als Master-Spur festlegen möchten, aktivieren Sie den
Schalter links neben der Spuranzeige.

218
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Slices wiedergeben

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie auf das Slice, das Sie hören möchten.
2. Verwenden Sie die Schalter Nach links/rechts der Transportbefehle, um
zwischen den Slices zu wechseln.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Transportfunktionen auf Seite 223

Die Anzeigen für das wiedergegebene Slice und das Master-Slice

Das Master-Slice, d. h. die ausgewählte Position innerhalb der Master-Loop, ist


dadurch gekennzeichnet, dass ein Rechteck in der Spurfarbe um das Slice
angezeigt wird. Das für die Wiedergabe ausgewählte Slice ist durch ein weißes
Rechteck gekennzeichnet.

Loop-Bereich festlegen

Ganz oben in der Spuranzeige befindet sich ein Lineal, auf dem Takte und
Zählzeiten angezeigt werden (in der Taktart des Projekts). Im Lineal befindet sich
auch ein Bedienelement zum Festlegen des Loop-Bereichs (die Klammer), mit dem
Sie die Wiedergabelänge bestimmen können.

VORGEHENSWEISE
1. Um die Wiedergabelänge zu verkürzen, klicken Sie auf die Griffe der Klammer
und ziehen Sie.
So können Sie einen sehr kleinen Bereich der Master-Loop für die Wiedergabe
auswählen – die anderen Bereiche der Loop werden dann nicht berücksichtigt.

HINWEIS
Bei kürzeren Loop-Bereichen (weniger als 1 Takt) kann es zu Konflikten mit
dem Jump-Parameter kommen.

2. Wenn Sie den Wiedergabebereich verändern möchten, klicken Sie auf das
Bedienelement zum Festlegen des Loop-Bereichs und ziehen Sie es an eine
andere Position.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Konfiguration als Scenes speichern auf Seite 225

219
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Transpositionswert und Lautstärke für die Spur festlegen

Mit den Spurbedienelementen rechts neben der Spur können Sie den
Transpositionswert und die Lautstärke für jede einzelne Spur einstellen.

VORGEHENSWEISE
1. Um einen Transpositionswert für eine Spur festzulegen, klicken Sie auf den
Schalter rechts neben der Spur und wählen Sie ein Transpositionsintervall
aus dem Einblendmenü aus.
Der gesetzte Wert wird auf dem Schalter angezeigt.

HINWEIS
Diese Einstellung ist mit der Einstellung für den Timestretch-Parameter des
Slices verknüpft. Wenn Slice Timestretch deaktiviert ist, wird die
Transponierung über die Erhöhung/Verringerung der
Slice-Wiedergabegeschwindigkeit erreicht (das Transponieren einer Spur
über eine Oktave entspricht der doppelten Abspielgeschwindigkeit). Wenn
Slice Timestretch aktiviert ist, erhalten Sie eine echte Tonhöhenkorrektur, die
Wiedergabegeschwindigkeit bleibt unverändert.

2. Sie können die relative Lautstärke der Spuren mit den Lautstärkereglern ganz
rechts neben den Spuren einstellen.
Dies ist nützlich, wenn Sie die Pegel der einzelnen Spuren aneinander anpassen
möchten. Ein VU-Meter links neben dem Lautstärkeregler liefert einen visuellen
Überblick über die aktuelle Lautstärke.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Audio-Parameter auf Seite 227

Ähnlichkeitsgrad und -schwellenwert einstellen

Mit dem Regler für den Ähnlichkeitsgrad (links neben jeder Spur) können Sie
festlegen, wie wichtig eine bestimmte Spur für den Mash-Up-Mix der Master-Loop
ist. Mit dem Regler können Sie festlegen, dass eine Spur der Masterspur mehr oder
weniger ähnelt und so das Ergebnis der LoopMash-Analyse aufheben. Dadurch
werden mehr oder weniger Slices dieser Spur bei der Wiedergabe berücksichtigt.

VORGEHENSWEISE
1. Bewegen Sie den Schieberegler nach rechts, um mehr Slices der Spur für die
Wiedergabe auszuwählen; ziehen Sie den Schieberegler nach links, um die
Anzahl der Slices zu reduzieren.
Die vertikalen Linien auf dem Regler für den Ähnlichkeitsgrad entsprechen den Slices
dieser Loop. Das veränderliche Pattern zeigt die Ähnlichkeit der Slices aller Spuren
zum aktuellen Slice der Masterspur an. Je weiter rechts sich eine Linie befindet, desto
größer die Ähnlichkeit dieses Slices zum Master-Slice.

220
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

2. Ziehen Sie den Regler für den Ähnlichkeitsschwellenwert (die dünne Linie mit
Griffen oben und unten, die durch den Bereich mit den Reglern für den
Ähnlichkeitsgrad verläuft) nach links oder rechts, um einen
Mindestähnlichkeitsgrad einzustellen. Nur wenn ein Slice über diesem
Mindestwert liegt, wird es für die Wiedergabe berücksichtigt.
Slices, deren Ähnlichkeitsgrad unter dem eingestellten Wert liegt, werden nicht
wiedergegeben.

HINWEIS
Auf der Seite Slice Selection unten im LoopMash-Bedienfeld können Sie
weitere Einstellungen vornehmen, um zu bestimmen, welche Slices gespielt
werden.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Slice Selection auf Seite 226

Zusammengesetzte Spuren erzeugen

Mit LoopMash können Sie zusammengesetzte Spuren erzeugen.

VORGEHENSWEISE
1. Importieren Sie die Loop, aus der Sie Sounds extrahieren möchten.
2. Geben Sie die Slices wieder und ziehen Sie die gewünschten Slices auf eine
leere Spur.
Ein Dialog wird geöffnet, in dem Sie bestätigen können, dass Sie eine
zusammengesetzte Spur erzeugen möchten und in dem Sie festlegen können, wie
viele Slices die Spur enthalten soll. Wenn Sie eine höhere Anzahl an Slices festlegen
als die Spur derzeit enthält, wird die Spur mit leeren Slices aufgefüllt.

3. Klicken Sie auf OK.

ERGEBNIS
Die Zielspur des Slices wird zur zusammengesetzten Spur (dies wird durch ein C
links neben der Spur angezeigt).

Sie können diese Funktion sehr vielseitig einsetzen:


• Sie können eine Kombination Ihrer Lieblings-Sounds auf einer Spur
zusammenstellen.
• Sie können ein bestimmtes rhythmisches Pattern erzeugen, indem Sie Slices
aus verschiedenen Loops auf einer zusammengesetzten Spur kombinieren
und diese Spur zur Masterspur machen.

221
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

• Sie können eine zusammengesetzte Spur als Zwischenablage verwenden, so


dass Sie die Sounds von mehr als acht Loops bei der Wiedergabe verwenden
können.
Sie können eine Spur zum Importieren und Entfernen der Loops verwenden,
in denen Sie nach Sounds suchen möchten, und die übrigen sieben Spuren
als zusammengesetzte Spuren. So können Sie bis zu 32 Sounds aus bis zu
32 unterschiedlichen Loop-Dateien auf jeder der sieben zusammengesetzten
Spuren hinzufügen.

HINWEIS
Zusammengesetzte Spuren werden zum eingestellten Tempo quantisiert.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Transportfunktionen auf Seite 223

Slice-Auswahl und Slice-Effekte

Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Slice klicken, wird ein Kontextmenü
geöffnet, mit dem Sie die Auswahl der einzelnen Slices beeinflussen können. Im
oberen Bereich des Kontextmenüs werden die Optionen für die Slice-Auswahl
angezeigt.

Always
Nur für Slices der Masterspur verfügbar. Das Slice wird immer abgespielt.
Always Solo
Nur für Slices der Masterspur verfügbar. Das Slice wird immer und exklusiv
wiedergegeben (unabhängig vom Voices-Parameter, den Sie auf der Seite
»Slice Selection« eingestellt haben).
Exclude
Das Slice wird nie wiedergegeben.
Boost
Erhöht die Ähnlichkeit für dieses Slice, so dass es öfter wiedergegeben wird.

Im unteren Bereich des Kontextmenüs werden die Slice-Effekte angezeigt.

Mute
Schaltet das Slice stumm.
Reverse
Spielt das Slice rückwärts ab.
Staccato
Verkürzt das Slice.
Scratch A, B
Spielt das Slice so ab, als ob es gescratcht würde.

222
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Backspin 4
Simuliert das Backspinning (Zurückziehen) einer Schallplatte über 4 Slices.
Slowdown
Verlangsamt das Slice.
Tapestart
Simuliert den Start einer Bandmaschine, d. h. das Slice wird schneller
abgespielt.
Tapestop 1, 2
Simuliert den Stop einer Bandmaschine, d. h. das Slice wird langsamer
abgespielt.
Slur 4
Dehnt das Slice auf eine Länge von 4 Slices aus.
Slur 2
Dehnt das Slice auf eine Länge von 2 Slices aus.
Stutter 2, 3, 4, 6, 8
Gibt nur den ursprünglichen Anteil eines Slices wieder und wiederholt ihn 2,
3, 4, 6 oder 8 Mal innerhalb einer Slice-Länge.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Slice Selection auf Seite 226
Performance Controls auf Seite 228

Transportfunktionen

Die Transportfunktionen finden Sie unten im LoopMash-Bedienfeld.

Wiedergabe
Klicken Sie auf den Wiedergabe-Schalter, um die Wiedergabe zu starten
oder zu beenden.
Locate
Klicken Sie auf den Locate-Schalter, um zum Anfang der Loop
zurückzukehren (Takt 1/Zählzeit 1). Die Wiedergabe startet immer
automatisch beim Klicken auf diesen Schalter.
Nach links/rechts
Wenn Sie auf die Schalter Nach links/rechts klicken, können Sie sich auf der
Zeitachse vorwärts/rückwärts bewegen. Dabei wird immer nur ein Slice
wiedergegeben.

223
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Tempo in LoopMash einstellen

Bei der Wiedergabe kann LoopMash entweder zum Tempo Ihrer Host-Anwendung
synchronisiert werden oder ein eigenes Tempo verwenden.
• Klicken Sie auf den sync-Schalter (rechts neben dem Wiedergabe-Schalter),
um LoopMash zum Projekttempo in Ihrer Host-Anwendung zu
synchronisieren.
Wenn der sync-Schalter aktiviert ist, können Sie die Wiedergabe über die
Transportfunktionen Ihrer Host-Anwendung starten. Wenn der sync-Schalter
deaktiviert ist, startet LoopMash die Wiedergabe nur, wenn Sie im
LoopMash-Bedienfeld auf den Wiedergabe-Schalter klicken.
• Wenn der sync-Schalter deaktiviert ist, wird das aktuelle LoopMash-Tempo
(in BPM) im Tempofeld links neben dem Master-Schalter angezeigt. Wenn
Sie das lokale Wiedergabetempo verändern möchten, klicken Sie in das
Tempofeld, geben Sie einen neuen Wert ein und drücken Sie die
[Enter]-Taste.
• Wenn der sync-Schalter deaktiviert ist, können Sie auf den Master-Schalter
(rechts neben dem Tempofeld) klicken, um das Tempo der aktuellen
Master-Loop ins Tempofeld zu kopieren.
Der Parameter sync ein/aus kann automatisiert werden. Dies ist sinnvoll,
wenn Sie LoopMash in einem Projekt steuern möchten – wenn der
Sync-Schalter deaktiviert ist, wird die Wiedergabe von LoopMash in einem
Projekt unterbrochen.

Transportfunktionen mit einem MIDI-Keyboard steuern

Sie können die Transportfunktionen Start und Stop sowie den Zustand des
Sync-Schalters (sync on und sync off) über Ihr MIDI-Keyboard steuern.

C2
Start
D2
Stop
E2
Sync-Schalter ein
F2
Sync-Schalter aus

HINWEIS
Wenn Sie kein MIDI-Keyboard an Ihren Computer angeschlossen haben, können
Sie das virtuelle Keyboard verwenden (siehe Benutzerhandbuch).

224
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Konfiguration als Scenes speichern


Auf den Seiten Slice Selection und Audio Parameters finden Sie 24 Pads. Für
jedes dieser Pads können Sie eine Scene speichern, d. h. eine Kombination von bis
zu acht Spuren mit allen Parametereinstellungen. Indem Sie die Pads ansteuern,
können Sie während Ihrer Performance schnell zwischen verschiedenen Scenes
wechseln.

1) Scene speichern
2) Scene entfernen
3) Jump-Intervall
4) Ausgewählte Scene
5) Pad mit zugewiesener Scene
6) Leeres Scene-Pad
• Wenn Sie die aktuellen Einstellungen als Scene speichern möchten, klicken
Sie auf den Speichern-Schalter und anschließend auf ein Pad. Ihre
Einstellungen werden auf diesem Pad gespeichert.
• Wenn Sie eine Scene aufrufen möchten, klicken Sie auf das entsprechende
Pad.
• Wenn Sie eine Scene aus einem Pad entfernen möchten, klicken Sie auf den
Schalter »Scene entfernen« (x) und anschließend auf das Pad.
• Wenn Sie die Beschriftung eines Scene-Pads bearbeiten möchten,
doppelklicken Sie auf das Pad und geben Sie einen Namen ein.
• Wenn Sie die Pads neu anordnen möchten, klicken Sie auf ein Pad und
ziehen Sie es an eine neue Position.

IMPORTANT
W ICHTIG

Wenn Sie eine LoopMash-Konfiguration erstellt haben, speichern Sie diese als
Scene-Pad. Beim Wechseln von Scenes ohne vorheriges Speichern werden
ungespeicherte Änderungen verworfen.

225
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Jump-Intervall festlegen

Sie können den Punkt bestimmen, an dem LoopMash während der Wiedergabe zur
nächsten Scene springt, sobald Sie ein Pad ansteuern.

VORGEHENSWEISE
• Klicken Sie auf den Schalter Jump interval und wählen Sie eine Option aus
dem Einblendmenü aus.

ERGEBNIS

HINWEIS
Die Option e: End bedeutet, dass die aktuelle Loop bis zum Ende gespielt wird,
bevor die Scene gewechselt wird. Wenn Sie einen kurzen Loop-Bereich eingestellt
haben, müssen Sie gegebenenfalls das Intervall auf e: End einstellen, damit die
Jump-Position auch erreicht wird.

Scene-Pads über ein MIDI-Keyboard ansteuern

Die Anordnung der Scene-Pads entspricht den Tasten auf einem MIDI-Keyboard.
Sie können die 24 Scene-Pads mit den Tasten von C0 bis B1 eines
angeschlossenen MIDI-Keyboards ansteuern.

Slice Selection
Klicken Sie auf den Schalter Slice Selection (über den Transportfunktionen), um
die entsprechende Seite zu öffnen. Mit den Optionen auf dieser Seite können Sie
genauer festlegen, welche Slices für die Wiedergabe ausgewählt werden.

Number of Voices
Hier können Sie die Gesamtzahl der Slices aller Spuren festlegen, die das
Master-Slice ersetzen (entsprechend der aktuellen Einstellung des Reglers
für den Ähnlichkeitsgrad). Der verfügbare Wertebereich geht von einer
Stimme (links) bis vier Stimmen (rechts), d. h. Sounds aus bis zu vier Loops
können gleichzeitig wiedergegeben werden. Mit der Anzahl der Stimmen
erhöht sich auch die CPU-Auslastung.
Voices per Track
Dies ist die maximale Anzahl Slices, die aus einer Spur ausgewählt werden
können. Der verfügbare Wertebereich geht von eins bis vier. Je weniger
Slices aus einer Spur ausgewählt werden können, desto variantenreicher ist
die Ausgabe von LoopMash.
Selection Offset
Bewegen Sie diesen Schieberegler nach rechts, um Slices mit geringerer
Ähnlichkeit für die Wiedergabe auszuwählen. Diese Einstellung beeinflusst
alle Spuren dieser Scene.

226
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

Random Selection
Bewegen Sie diesen Schieberegler nach rechts, um bei der Auswahl von
Slices für die Wiedergabe mehr Variationen zuzulassen, so dass der
Auswahlprozess zufälliger erscheint. Diese Einstellung beeinflusst alle
Spuren dieser Scene.
Selection Grid
Bestimmt, wie oft LoopMash während der Wiedergabe nach ähnlichen Slices
sucht: immer (ganz links), jeden 2., 4. oder 8. Schritt (ganz rechts). Wenn Sie
unter »Selection Grid« jeden 8. Schritt (ganz rechts) einstellen, ersetzt
LoopMash bei jedem 8. Schritt ähnliche Slices. Zwischen diesen Schritten
werden die Spuren der Slices wiedergegeben, die im letzten Schritt
ausgewählt waren, so dass längere Wiedergabesequenzen entstehen.
Similarity Method
Hier können Sie die Kriterien wählen, nach denen LoopMash die Slices auf
Ähnlichkeit überprüft. Die folgenden Kriterien stehen zur Verfügung:
• Standard – Alle Slices auf allen Spuren werden verglichen und
verschiedene Eigenschaften bezüglich Rhythmus, Tempo, Spektrum
usw. werden berücksichtigt.
• Relative – Es werden nicht nur die allgemeinen Ähnlichkeiten aller
Slices auf allen Spuren berücksichtigt, sondern auch das Verhältnis zu
anderen Slices derselben Spur. Auf diese Weise kann LoopMash z. B.
den lautesten bzw. tiefsten Sound einer Spur mit dem lautesten bzw.
tiefsten Sound einer anderen Spur ersetzen.
• Harmonic – Die analysierte Klanginformation wird berücksichtigt, so
dass ein Slice eher durch ein harmonisch ähnliches Slice ersetzt wird
als durch ein rhythmisch ähnliches Slice. Hierbei wird auch der
Transpositionswert der Spur berücksichtigt, d. h., ein Master-Slice in
C-Dur wird nicht durch ein Slice in D-Dur ersetzt. Es wird aber ersetzt,
wenn Sie den Transpositionswert der Spur mit dem Slice in D-Dur auf
-2 setzen. Es ist ratsam, die Regler für den Ähnlichkeitsgrad beim
Arbeiten mit dieser Methode auf einen niedrigen Wert zu setzen,
andernfalls kann es zu Disharmonien kommen. Sie können die
Transpositionswerte verändern, um mehr Slices einer bestimmten Spur
wiederzugeben.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Konfiguration als Scenes speichern auf Seite 225

Audio-Parameter
Klicken Sie auf den Schalter Audio Parameters (über den Transportbefehlen), um
die Seite Audio Parameter zu öffnen. Mit den Optionen auf dieser Seite können
Sie den Sound der Audioausgabe in LoopMash beeinflussen.

Adapt Mode
Mit diesem Modus können Sie den Sound des ausgewählten Slices an den
Sound des Master-Slices anpassen. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

227
Mitgelieferte VST-Instrumente
LoopMash

• Volume – verändert die Gesamtlautstärke des ausgewählten Slices.


• Envelope – verändert Lautstärkeänderungen innerhalb des Slices.
• Spectrum – verändert das Spektrum des Slices (Equalizer).
• Env + Spectrum – eine Kombination der Modi Envelope und
Spectrum.
Adapt Amount
Bewegen Sie diesen Schieberegler nach rechts, um den ausgewählten
Adapt Mode zu verstärken.
Slice Quantize
Bewegen Sie diesen Schieberegler nach rechts, um die Slices zu
quantisieren, d. h. am Achtelnoten-Raster auszurichten. Wenn der
Schieberegler ganz links ausgerichtet ist, folgen die Slices dem rhythmischen
Pattern, das durch die ursprüngliche Master-Loop vorgegeben wird.
Slice Timestretch
Verwenden Sie diese Option, um Echtzeit-Timestretching auf die Slices
anzuwenden. So können Sie Lücken füllen oder Überlappungen zwischen
Slices vermeiden, wenn diese nicht im ursprünglichen Tempo wiedergegeben
werden oder wenn Sie Slices mit unterschiedlichen Tempi kombinieren. Beim
Anwenden von Timestretch steigt die CPU-Auslastung und die Soundqualität
kann beeinträchtigt werden. Verwenden Sie daher Loops mit ähnlichen
Tempo, damit Timestretching möglichst nicht notwendig wird.
Staccato Amount
Wenn Sie den Schieberegler nach rechts verschieben, wird die Länge der
Slices allmählich verringert, so dass die Ausgabe abgehackter klingt
(Staccato).
Dry/Wet Mix
Hiermit können Sie das Verhältnis zwischen den Lautstärken der Master-Loop
und der ausgewählten Slices aus den anderen Spuren festlegen.

WEITERFÜHRENDE LINKS
Transpositionswert und Lautstärke für die Spur festlegen auf Seite 220

Performance Controls

Klicken Sie auf den Schalter Performance Controls, um die Seite »Performance
Controls« zu öffnen. Auf dieser Seite finden Sie eine Reihe von Schaltern, die
entsprechend den Tasten auf einem MIDI-Keyboard angeordnet sind.
• Wenn Sie während der Wiedergabe auf diese Schalter klicken, können Sie
Effekte auf Ihre gesamte Performance anwenden.
Ein Effekt wird so lange angewendet, wie der Schalter aktiviert ist.

228
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

Die meisten der verfügbaren Effekte entsprechen den Effekten, die Sie auf einzelne
Slices anwenden können. Die grünen Schalter entsprechen dabei den Stutter- und
Slur-Effekten, die roten Schalter den Mute-, Reverse- und Staccato-Effekten usw.

HINWEIS
Effekte, die über die Schalter Performance Controls angesteuert werden,
überschreiben die Slice-Effekte.

Mit den blauen und dem gelben Schalter können Sie zusätzliche Effekte verwenden,
die nicht auf einzelne Slices angewendet werden können:

Cycle 4, 2, 1
Stellt einen kurzen Cycle über 4, 2 oder 1 Slice ein. Dieser kurze Cycle wird
innerhalb des Loop-Bereichs eingestellt, der im Lineal festgelegt ist. Wenn
Sie einen Cycle über 1 Slice einstellen, bedeutet das, dass dieses Slice
wiederholt wird, bis Sie den Schalter loslassen.
Continue
Gibt die Spuren der ausgewählten Slices kontinuierlich wieder, bis Sie den
Schalter loslassen.

HINWEIS
Sie können globale Effekte nicht mit den Scenes abspeichern. Wenn Sie Effekte
anwenden und in Scenes speichern möchten, müssen Sie Slice-Effekte
verwenden.

Performance Controls über ein MIDI-Keyboard ansteuern

Sie können die Performance Controls mit den Tasten Ihres MIDI-Keyboards ab C3
aufwärts ansteuern.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Slice-Auswahl und Slice-Effekte auf Seite 222

Mystic

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X – X

229
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

Die Syntheseart des Mystic-Synthesizers basiert auf drei parallelen Kammfiltern mit
Rückkopplung. Ein Kammfilter ist ein Filter mit einer Anzahl von Kerben im
Frequenzgang. Die Frequenzen der Kerben stehen dabei im harmonischen
Zusammenhang mit der Frequenz der niederfrequentesten Kerbe.
Ein Kammfiltereffekt entsteht z. B., wenn Sie einen Flanger- oder Delay-Effekt mit
sehr kurzer Verzögerungszeit verwenden. Beim Erhöhen der Rückkopplung eines
Filters (der Stärke des Signals, das in den Delay bzw. Flanger zurückgeleitet wird)
entsteht ein Resonanzton. Mystic erzeugt eine solche Eigenresonanz. Mit dieser
Syntheseart kann eine große Bandbreite von Sounds erzeugt werden, die von
sanften Klängen gezupfter Saiten bis hin zu merkwürdigen und disharmonischen
Klängen reicht.
Die Funktionsweise ist folgende:
• Ausgangspunkt ist ein Impulssignal mit sehr kurzer Abklingzeit.
Das Spektrum dieses Impulssignals bestimmt in hohem Maße den erzeugten
Klang.

• Das Impulssignal wird durch die 3 parallelen Kammfilter geleitet. Jedes dieser
Filter hat eine Rückkopplungsschleife.
Der Ausgang jedes einzelnen Filters wird also in das Filter zurückgeleitet. Auf
diese Weise wird eine Resonanz erzeugt.

• Das Signal wird durch ein separates, variables Tiefpassfilter in das Kammfilter
zurückgeleitet.

230
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

Durch dieses Tiefpassfilter werden die hohen Frequenzen gedämpft, wie bei
einem akustischen Musikinstrument. Bei einer geringen Cutoff-Frequenz des
Filters klingen die hohen Obertöne also schneller ab als die tiefen (wie beim
Zupfen einer Gitarrensaite).

• Den Pegel des Rückkopplungssignals können Sie mit einem


Feedback-Regler steuern.
Dies bestimmt die Abklingzeit der Resonanz. Wenn Sie hier einen negativen
Wert einstellen, wird eine Wanderwelle in einer Röhre mit einem offenen und
einem geschlossenen Ende simuliert. Das Ergebnis ist ein hohlerer Sound wie
bei einer Rechteckwelle, der um eine Oktave herunter transponiert wurde.

• Mit einem Detune-Regler können Sie die Grundfrequenzen der 3 Kammfilter


gegeneinander versetzen (Offset), so dass ein chorusähnlicher Sound oder
drastische Spezialeffekte erzeugt werden.
Sie haben auch Zugriff auf die gemeinsamen Synthesizer-Parameter: 2 LFOs, 4
Hüllkurven und einen Effektbereich.
• Standardmäßig wird mit der zweiten Hüllkurve (Env 2) der Pegel des
Impulssignals gesteuert. Hier können Sie eine kurze Abklingzeit des
Impulssignals zum Emulieren von Saiteninstrumenten festlegen.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Mystic auf Seite 283

Sound-Parameter

Bereich zum Steuern des Impulssignals

Hier können Sie das Impulssignal (den Sound, der in die Kammfilter geleitet wird
und der als Ausgangspunkt für den Sound dient) einstellen. Zwei grundlegende
Wellenformen werden durch unterschiedliche Spektralfilter mit verstellbarer
Grundfrequenz geleitet. Die Ausgabe ist ein einstellbares Mischungsverhältnis der
beiden Wellenform-/Spektralfilter-Signale.

231
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

Spektrum-Anzeigen

In den Anzeigen können Sie die Filtercharakteristik für die Spektralfilter A und B mit
der Maus einzeichnen.
• Sie können die Filtercharakteristik einstellen, indem Sie in eine der Anzeigen
klicken, mit der Maus ziehen und eine Kurve einzeichnen. Dies erzeugt eine
gespiegelte Kurve in der jeweils anderen Anzeige, so dass eine große
klangliche Vielfalt entsteht.
Wenn Sie die Kurve separat für die beiden Filter einstellen möchten, klicken
Sie mit gedrückter [Umschalttaste] in die Anzeige und bewegen Sie die Maus.

• Wählen Sie im Preset-Einblendmenü eine Preset-Hüllkurve aus.


• Um eine Spektralfilter-Charakteristik durch die Zufallsfunktion berechnen zu
lassen, wählen Sie im Preset-Einblendmenü die Randomize-Option.
Bei jedem Auswählen dieser Funktion wird durch die Zufallsfunktion eine
neue Charakteristik berechnet.

Wellenform-Einblendmenü

Aus dem Einblendmenü unten im Wellenform-Bereich können Sie eine


Standard-Wellenform auswählen, die durch die Spektralfilter-Charakteristik A
geleitet wird. Die verfügbaren Optionen sind speziell für das Spektralfilter gedacht.

Cut
Hiermit können Sie einen Versatz für die Frequenz der Filtercharakteristik
einstellen. Diese Funktion ähnelt dem Cutoff-Regler eines herkömmlichen
Synthesizer-Filters. Wenn Sie die Filtercharakteristik mit ihrem gesamten
Frequenzbereich verwenden möchten, stellen Sie den Cut-Regler auf den
Maximalwert ein.

232
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

Morph
Mit diesem Drehregler können Sie das Mischungsverhältnis der beiden
Signalpfade festlegen: Wellenform A und Spektralfilter-Charakteristik A und
Wellenform B und Spektralfilter-Charakteristik B.
Coarse
Hiermit können Sie einen Versatz für die Tonhöhe des Impulssignals
einstellen. Bei einer typischen Einstellung für Saiteninstrumente, d. h. bei sehr
kurzen Impulssignalen, verändert dieser Wert nicht die Tonhöhe des
endgültigen Sounds, sondern die Klangfarbe.
Raster
Hiermit können Sie die Anzahl der Obertöne im Impulssignal verringern. Da
der Anteil der Obertöne im Impulssignal sich auf den Sound des Kammfilters
auswirkt, wird dadurch auch die endgültige Klangfarbe verändert.

Die Sound-Parameter des Kammfilters

Damping
Es handelt sich hier um ein Tiefpassfilter mit einer Flankensteilheit von 6 dB
pro Oktave. Dieses beeinflusst den Sound, der in die Kammfilter
zurückgeleitet wird. Dadurch wird der Sound in der Decay-Phase immer
leiser, wobei die hohen Obertöne schneller abklingen als die tiefen (wie beim
Zupfen einer Gitarrensaite).
• Je niedriger der Damping-Wert, desto ausgeprägter der Effekt.
Wenn Sie das Filter vollständig öffnen (den Damping-Drehregler auf
den Maximalwert einstellen), bleibt der Anteil der Obertöne konstant,
d. h. der Sound wird beim Abklingen nicht leiser.
Level
Hiermit können Sie den Pegel des Impulssignals bestimmen, das in die
Kammfilter geleitet wird. Dieser Parameter wird standardmäßig von der
zweiten Hüllkurve (Env 2) moduliert. Die zweite Hüllkurve wird also als
Pegel-Hüllkurve für das Impulssignal verwendet.

233
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

• Wenn Sie den Sound einer Saite erzeugen möchten, müssen Sie eine
Hüllkurve mit kurzem Attack, sehr kurzem Decay und ohne Sustain (d. h.
einen Impuls) festlegen. Sie können aber auch andere Hüllkurven für
andere Arten von Sounds verwenden.
Erhöhen Sie z. B. Attack oder Sustain, um das Impulssignal und den
Kammfilter-Sound gleichzeitig zu hören.
Crackle
Mit diesem Parameter können Sie Rauschen direkt in die Kammfilter leiten.
Ein geringer Rauschanteil erzeugt einen knisternden, unregelmäßigen Effekt,
höhere Anteile führen zu einem ausgeprägteren Rauschen.
Feedback
Hiermit können Sie die Stärke des Signals bestimmen, das in die Kammfilter
zurückgeleitet wird (den Rückkopplungspegel).
• Wenn Sie Feedback auf Null einstellen (12-Uhr-Stellung) ist der
Kammfilter-Sound nicht zu hören, da kein Rückkopplungston erzeugt
wird.
• Bei einem positiven Feedback-Wert wird ein Rückkopplungston
erzeugt. Je höher der eingestellte Wert, desto länger ist die
Decay-Phase.
• Bei einem negativen Feedback-Wert wird ein hohler
Rückkopplungston erzeugt, der eine Oktave tiefer gestimmt ist.
Niedrigere Einstellungen erzeugen längere Decay-Phasen.
Detune
Hiermit können Sie einen Versatz für die Kerbfrequenzen der drei parallelen
Kammfilter einstellen. Dadurch werden die Tonhöhen der Rückkopplungstöne
verändert. Bei niedrigen Werten wird eine chorusähnliche Verstimmung
erzeugt. Höhere Werte verstimmen die drei Töne in größeren Intervallen.
Pitch und Fine
Mit diesen Reglern können Sie eine Tonhöhenanpassung des endgültigen
Sounds vornehmen. Dadurch werden die Tonhöhe des Impulssignals und die
des endgültigen Kammfilter-Sounds verändert.
Key Tracking
Hiermit können Sie einstellen, ob das Impulssignal dem Keyboard folgen soll.
Dadurch können Sie den Sound der Kammfilter auf ähnliche Art beeinflussen
wie mit einem Keytrack-Regler bei einem herkömmlichen Filter bei der
subtraktiven Synthese.
Portamento
Mit diesem Parameter können Sie ein Glissando zwischen den gespielten
Noten erzeugen. So können Sie bestimmen, wie lange der Übergang
zwischen zwei Tonhöhen dauert. Drehen Sie den Regler im Uhrzeigersinn, um
höhere Portamento-Werte einzustellen.

234
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

Mit dem Mode-Schalter können Sie festlegen, dass ein Glissando nur beim
Spielen einer Legato-Note angewendet wird (stellen Sie den Regler auf
Legato). Beim Legato-Spiel spielen Sie eine Note, ohne die zuvor
angeschlagene loszulassen. Die Legato-Funktion kann nur auf monophone
Parts angewendet werden.

Volume und Pan

Mit dem Volume-Drehregler können Sie die Gesamtlautstärke (Amplitude) des


Instruments einstellen. Standardmäßig wird dieser Parameter von der ersten
Hüllkurve (Envelope 1) gesteuert, so dass eine Amplitudenhüllkurve für die
Oszillatoren erzeugt wird.
Mit dem Pan-Regler können Sie die Position des Instruments im Stereoklangbild
steuern. Sie können Pan auch als Modulationsziel verwenden.

Modulation und Controller


Unten im Bedienfeld werden die verschiedenen Seiten für die Modulations- und
Controller-Zuweisungen sowie die EFX-Seite für die Effekte angezeigt. Klicken Sie
auf die entsprechenden Schalter unterhalb des Filter-Bereichs, um die Seiten zu
öffnen.

Die folgenden Seiten sind verfügbar:


• Die LFO-Seite mit 2 Niederfrequenzoszillatoren (LFOs) zur Modulation von
Parametern.
• Die ENV-Seite mit 4 Hüllkurvengeneratoren, die zum Steuern von Parametern
verwendet werden können.
• Die Event-Seite mit MIDI-Controllern (Modulationsrad, Aftertouch usw.) und
ihren Zuweisungen.
• Die EFX-Seite mit den 3 Effekt-Bereichen Distortion, Delay und Modulation.
WEITERFÜHRENDE LINKS
ENV-Seite auf Seite 239
Event-Seite auf Seite 241
EFX-Seite auf Seite 243

235
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

LFO-Seite

Klicken Sie auf den LFO-Schalter, um die LFO-Seite zu öffnen. Diese Seite enthält
alle Parameter sowie die Modulations- und Anschlagstärkeziele für die beiden
separaten LFOs.

Je nach ausgewähltem Preset sind ggf. bereits Modulationsziele zugewiesen. Diese


werden für jeden LFO im Bereich Mod Dest angezeigt.
Mit einem LFO kann z. B. die Tonhöhe eines Oszillators (zum Erzeugen eines
Vibratos) oder ein beliebiger Parameter, bei dem eine periodische Modulation
erforderlich ist, moduliert werden.
Die beiden LFOs haben identische Parameter.

Speed
Mit diesem Drehregler stellen Sie die Geschwindigkeit des LFOs ein. Wenn
der Synchronisationsmodus auf MIDI eingestellt ist, können Sie mit diesem
Drehregler einen Notenwert einstellen, um die LFO-Geschwindigkeit mit dem
Sequenzer-Tempo zu synchronisieren.
Depth
Mit diesem Drehregler können Sie die vom LFO angewendete
Modulationsstärke einstellen. Wenn hier Null eingestellt ist, erfolgt keine
Modulation.
Wellenform
Stellt die Wellenform des LFOs ein.
Synchronisationsmodus (Part/MIDI/Voice/Key)
In diesem Einblendmenü können Sie einen Modus für die Synchronisation des
LFOs auswählen.

WEITERFÜHRENDE LINKS
LFO-Modulationsziele zuweisen auf Seite 237

Synchronisationsmodi

Mit den Synchronisationsmodi können Sie festlegen, in welcher Form der


LFO-Durchlauf die gespielten Noten beeinflusst:

Part
In diesem Modus beeinflusst der LFO-Wellenformdurchlauf alle Stimmen
(Voices) eines Parts auf gleiche Weise. Dabei läuft der LFO kontinuierlich
durch und wird beim Spielen einer neuen Note nicht zurückgesetzt.

236
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

MIDI
In diesem Modus wird die Geschwindigkeit (Rate) des LFOs in Zählzeiten zur
MIDI-Clock synchronisiert.
Voice
In diesem Modus ist für jede Stimme (Voice) eines Parts ein eigener
LFO-Durchlauf verfügbar (der LFO ist polyphon). Dabei wird der Durchlauf
bei jedem Anschlagen einer Taste an einem beliebigen Punkt im
LFO-Durchlauf neu gestartet.
Key
Wie Voice, aber bei jedem Anschlagen einer Taste beginnt der
LFO-Durchlauf von vorn.

Verfügbare Wellenformen

Für die LFO-Modulation sind die meisten Standard-LFO-Wellenformen verfügbar.


Verwenden Sie Sinus- und Dreieckswellen für Modulationen mit fließenden
Übergängen, Rechteck- und Sägezahnwellen für Modulationen, bei denen abrupt
zwischen zwei Werten hin- und hergewechselt wird, und »Random« oder »Sample«
für zufällige Modulation. Der Sample-Modus funktioniert etwas anders:
• In diesem Modus verwendet der LFO auch den anderen LFO.
Wenn z. B. für LFO 2 die Option Sample eingestellt ist, hängt das Ergebnis
auch von der Rate-Einstellung und der Wellenform von LFO 1 ab.

LFO-Modulationsziele zuweisen

Sie können einem LFO ein Modulationsziel zuweisen.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Mod Dest für einen der LFOs.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Modulationszielen wird angezeigt. Alle
Sound-Parameter sowie die meisten LFO- und Hüllkurvenparameter sind als Ziele
verfügbar.

2. Wählen Sie ein Modulationsziel aus, z. B. Cut.


Das ausgewählte Modulationsziel wird nun in der Liste angezeigt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.

237
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

• Sie können positive und negative Modulationswerte einstellen, indem Sie auf
einen Wert in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die
[Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem Wert ein.
3. Wählen Sie geeignete Werte für die Wellenform, die Geschwindigkeit sowie
die Modulationsstärke und wählen Sie einen Synchronisationsmodus für den
LFO.
Der Cut-Parameter wird nun vom LFO moduliert.
4. Mit dieser Methode können Sie dem LFO eine beliebige Anzahl an
Modulationszielen zuweisen.
Diese werden im Bereich Mod Dest aufgeführt.
• Um ein Modulationsziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Aus.

LFO-Anschlagstärkeziele zuweisen

Sie können die LFO-Modulation auch über die Anschlagstärke steuern.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Vel Dest für einen der LFOs.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Anschlagstärkezielen wird angezeigt.
2. Wählen Sie ein Ziel.
Das ausgewählte Anschlagstärkeziel wird nun in der Liste aufgeführt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Werte einstellen, indem Sie auf einen Wert
in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die [Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem Wert ein.
3. Mit dieser Methode können Sie auch beliebig viele Anschlagstärkeziele für
den LFO hinzufügen.
Diese werden im Bereich Vel Dest aufgeführt.
• Um ein Anschlagstärkeziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Off.

LFO-Modulation über die Anschlagstärke steuern

Wenn Sie die oben aufgeführten Schritte befolgen und als Anschlagstärkeziel den
Cut-Parameter verwenden, geschieht Folgendes:
• Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto stärker wird der Cut-Parameter
durch den LFO moduliert.
• Wenn Sie einen negativen Wert für die Anschlagstärkemodulation einstellen,
kehrt sich das Verhältnis um: Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto
weniger wird der Cut-Parameter durch den LFO moduliert.

238
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

ENV-Seite

Um die Seite mit den Hüllkurvenparametern zu öffnen, klicken Sie im unteren


Bereich des Bedienfelds auf den ENV-Schalter. Diese Seite enthält alle Parameter
und die Modulations- und Anschlagstärkeziele für die 4 separaten
Hüllkurvengeneratoren.
Hüllkurvengeneratoren bestimmen die Art und Weise, wie sich ein Parameterwert
ändert, wenn eine Taste angeschlagen, gehalten und wieder losgelassen wird.

Auf der ENV-Seite werden die Parameter für jeweils einen der vier
Hüllkurvengeneratoren angezeigt.
• Im linken Bereich können Sie eine der 4 Hüllkurven auswählen.
Wenn Sie auf eine der vier Miniaturdarstellungen der Kurven klicken, wird die
entsprechende Hüllkurve ausgewählt und die zugehörigen
Hüllkurvenparameter werden rechts angezeigt.

• Die Hüllkurvengeneratoren haben 4 Parameter: Attack, Decay, Sustain und


Release (ADSR).
• Sie können Hüllkurvenparameter auf zwei Arten einstellen: durch Verwenden
der Drehregler oder durch Klicken und Ziehen in der Hüllkurvendarstellung.
Sie können dazu auch die Miniaturdarstellungen verwenden.

• Standardmäßig ist die erste Hüllkurve (Env 1) der Master-Lautstärke


zugewiesen. Sie wirkt daher wie eine Amplitudenhüllkurve, mit der Sie den
zeitlichen Verlauf der Klanglautstärke vom Zeitpunkt des Anschlagens bis zum
Loslassen einer Taste bestimmen können.
Wenn keine Amplitudenhüllkurve zugewiesen ist, wird kein Ausgangssignal
erzeugt.

• Hüllkurve 2 ist standardmäßig dem Level-Parameter zugewiesen.


Die folgenden Hüllkurvenparameter sind verfügbar:

Attack
Die Attack-Phase steuert, wie lange das Signal benötigt, um den
Maximalpegel zu erreichen. Diese Dauer wird mit dem Attack-Wert
eingestellt. Wenn ein Attack von 0 eingestellt ist, wird der Maximalwert sofort
erreicht. Je höher dieser Wert ist, desto länger benötigt das Signal, um den
Maximalpegel zu erreichen. Der einstellbare Wertebereich liegt zwischen 0,0
Millisekunden und 91,1 Sekunden.

239
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

Decay
Nachdem der Maximalpegel erreicht wurde, beginnt der Wert wieder
abzuklingen. Wie viel Zeit dafür benötigt wird, hängt von der
Decay-Einstellung ab. Wenn der Sustain-Parameter auf den Maximalwert
eingestellt ist, hat die Decay-Einstellung keine Auswirkung.
Sustain
Bestimmt den Pegel, auf dem die Hüllkurve nach der Decay-Phase gehalten
wird. Beachten Sie, dass mit dem Sustain-Parameter ein Pegel eingestellt
wird und nicht wie bei den anderen Parametern eine Zeit.
Release
Bestimmt die Zeit, die der Wert nach dem Loslassen einer Taste benötigt, um
auf den Nullpegel zu fallen. Der einstellbare Wertebereich liegt zwischen 0,0
Millisekunden und 91,1 Sekunden.
Punch
Wenn der Punch-Schalter aktiviert ist, wird der Anfang der Decay-Phase um
einige Millisekunden verzögert. Dadurch verharrt die Hüllkurve für einen
Moment auf dem Maximalpegel bevor die Decay-Phase eintritt. Das Ergebnis
ist ein schnellerer Attack, ähnlich wie beim Kompressor-Effekt. Am
deutlichsten wird dies bei kurzen Attack- und Decay-Werten.
Retrigger
Wenn der Retrigger-Schalter aktiviert ist, beginnt die Hüllkurve bei jeder
neuen Note von vorn. Bei einigen Flächen- bzw. Pad-Sounds und einer
geringen Anzahl Stimmen empfiehlt es sich jedoch, den Schalter deaktiviert
zu lassen. Andernfalls können Störgeräusche auftreten.

Hüllkurven-Modulationsziele zuweisen

Sie können einer Hüllkurve ein Modulationsziel zuweisen.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Mod Dest für eine der Hüllkurven.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Modulationszielen wird angezeigt. Alle
Sound-Parameter sowie die meisten LFO- und Hüllkurvenparameter sind als Ziele
verfügbar.
2. Wählen Sie ein Modulationsziel aus, z. B. Cut.
Das ausgewählte Modulationsziel wird nun in der Liste angezeigt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Modulationswerte einstellen, indem Sie auf
einen Wert in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die
[Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem
Wert ein.
3. Wählen Sie eine geeignete Hüllkurve für die Modulation.
Wenn Sie nun spielen, wird der Cut-Parameter durch die Hüllkurve moduliert.

240
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

4. Mit dieser Methode können Sie der Hüllkurve eine beliebige Anzahl an
Modulationszielen zuweisen.
Diese werden im Bereich Mod Dest aufgeführt.
• Um ein Modulationsziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Aus.

Hüllkurven-Anschlagstärkeziele zuweisen

Sie können die Modulation einer Hüllkurve auch über die Anschlagstärke steuern
(d. h. darüber, wie stark Sie eine Taste anschlagen).

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Vel Dest für eine der Hüllkurven.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Anschlagstärkezielen wird angezeigt.
2. Wählen Sie ein Ziel.
Das ausgewählte Anschlagstärkeziel wird nun in der Liste aufgeführt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt. Das Prinzip
der Anschlagstärkemodulation wird weiter unten beschrieben.
• Sie können positive und negative Werte einstellen, indem Sie auf einen Wert
in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die [Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem
Wert ein.
3. Mit dieser Methode können Sie auch beliebig viele Anschlagstärkeziele für die
Hüllkurve hinzufügen.
Diese werden im Bereich Vel Dest aufgeführt.
• Um ein Anschlagstärkeziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Off.

Modulation einer Hüllkurve über die Anschlagstärke steuern

Wenn Sie die oben aufgeführten Schritte befolgen und als Anschlagstärkeziel den
Cut-Parameter verwenden, geschieht Folgendes:
• Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto stärker wird der Parameter durch
die Hüllkurve moduliert.
• Wenn Sie einen negativen Wert für die Anschlagstärkemodulation setzen,
kehrt sich das Verhältnis um: Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto
weniger wird der Cut-Parameter durch die Hüllkurve moduliert.

Event-Seite

Klicken Sie auf den EVENT-Schalter im unteren Bereich des Bedienfelds, um die
Event-Seite zu öffnen. Diese Seite enthält die meisten MIDI-Controller und ihre
Zuweisungen.

241
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

Modulation Wheel
Mit diesem Controller können Sie Parameter mit dem Modulationsrad Ihres
Keyboards modulieren.
Velocity
Hiermit können Sie Parameter dadurch steuern, wie stark Sie eine Note auf
Ihrem Keyboard anschlagen. Dieser Controller wird oft verwendet, um Klänge
heller und lauter klingen zu lassen, je stärker Sie eine Taste anschlagen.
Aftertouch
Bei Aftertouch (auch Channel Pressure genannt) handelt es sich um
MIDI-Daten, die gesendet werden, wenn Sie nach dem eigentlichen
Anschlagen einer Taste weiterhin Druck auf die Taste ausüben und sie
gedrückt halten. Mit diesem Controller werden häufig die Cutoff-Frequenz
des Filters, die Lautstärke sowie andere Parameter gesteuert, um
ausdrucksvolle Effekte zu erzielen.
Key Pitch Tracking
Hiermit können Sie Parameterwerte linear verändern, je nachdem, auf
welchem Bereich des Keyboards Sie spielen.

Controller einem Parameter zuweisen

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich »Mod Dest« für einen der Controller.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Modulationszielen wird angezeigt. Alle
Sound-Parameter sowie die meisten LFO- und Hüllkurvenparameter sind als Ziele
verfügbar.
2. Wählen Sie ein Ziel.
Das ausgewählte Modulationsziel wird nun in der Liste angezeigt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Modulationswerte einstellen, indem Sie auf
einen Wert in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die
[Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem
Wert ein.
3. Mit dieser Methode können Sie den Controllern eine beliebige Anzahl an
Modulationszielen zuweisen.
Diese werden für jeden Controller im Bereich Mod Dest aufgeführt.

242
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

• Um ein Modulationsziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den


entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Off.

EFX-Seite

Auf dieser Seite sind drei verschiedene Effekte verfügbar: Distortion, Delay und
Modulation (Phaser/Flanger/Chorus). Klicken Sie auf den EFX-Schalter unten im
Bedienfeld, um die Seite mit den Effekten zu öffnen.

• In jedem Effektbereich stehen Ihnen eine Reihe von Schaltern zur Verfügung,
mit denen Sie Typ oder Charakteristik des Effekts bestimmen können.
Zusätzlich gibt es eine Reihe von Schiebereglern, mit denen Sie die
Parametereinstellungen vornehmen können.
• Um einen Effekt zu aktivieren, klicken Sie auf den Active-Schalter, so dass ein
Punkt daneben angezeigt wird.
Klicken Sie erneut auf den Schalter, um den Effekt auszuschalten.

Distortion

Sie können zwischen 4 Distortion-Optionen wählen:


• Distortion erzeugt eine Verzerrung mit starker Übersteuerung.
• Soft Distortion erzeugt eine Verzerrung mit leichter Übersteuerung.
• Tape Emulation emuliert die Verzerrung einer Magnetbandsättigung.
• Tube Emulation emuliert die Verzerrung eines alten Röhrenverstärkers.

Drive
Mit diesem Drehregler können Sie die Stärke der Verzerrung durch
Verstärkung des Eingangssignals festlegen.
Filter
Bestimmt die Übergangsfrequenz des Distortion-Filters. Das Distortion-Filter
besteht aus einem Tiefpass- und einem Hochpassfilter, bei denen die
Cutoff-Frequenz der Trennfrequenz entspricht.
Tone
Mit diesem Parameter können Sie die relative Stärke des Signals bestimmen,
nachdem es Hochpass- und Tiefpassfilter durchlaufen hat.

243
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

Level
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Effekts ein.

Delay

Sie können zwischen 3 Verzögerungscharakteristiken wählen:


• Stereo Delay verwendet zwei separate Verzögerungssignale, deren
Panorama links und rechts ausgerichtet werden kann.
• Beim Mono Delay werden die beiden Verzögerungssignale für Monoeffekte
in Serie geschaltet.
• Beim Cross Delay springt das verzögerte Signal zwischen den
Stereokanälen hin und her.

Song Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für die Delay-Zeiten.
Delay 1
Hiermit können Sie einen Wert für die Verzögerungszeit einstellen, der
zwischen 0 ms und 728 ms liegt. Wenn MIDI sync aktiviert ist, können Sie
Werte zwischen Zweiunddreißigstel- und Viertelnotenwerten eingeben,
wobei Sie zwischen geraden, triolischen und punktierten Notenwerten
wählen können.
Delay 2
Wie Delay 1.
Feedback
Bestimmt die Abklingzeit des Delays. Bei höheren Werten dauert die
Echo-Wiederholung länger an.
Filter
In die Rückkopplungsschleife des Delays ist ein Tiefpassfilter integriert. Mit
diesem Parameter können Sie die Cutoff-Frequenz des Rückkopplungsfilters
bestimmen. Bei niedrigen Werten klingen die Echos dunkler.
Level
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Effekts ein.

Modulation

Sie können zwischen 3 Modulationscharakteristiken wählen:


• Phaser verwendet einen 8-Pol-Allpassfilter und erzeugt einen klassischen
Phaser-Effekt.
• Flanger erzeugt zwei unabhängige Verzögerungssignale mit Feedback für
den linken und rechten Kanal. Die Verzögerungszeiten der beiden Delays
werden von einem LFO mit verstellbarer Frequenz moduliert.

244
Mitgelieferte VST-Instrumente
Mystic

• Chorus erzeugt einen Chorus-Effekt mit 4 Verzögerungen, die von 4


voneinander unabhängigen LFOs moduliert werden.

Song Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für den Rate-Parameter.
Rate
Hier können Sie die Geschwindigkeit der LFOs einstellen, die die
Verzögerungszeit modulieren. Wenn Song Sync aktiviert ist, wird die
Geschwindigkeit in Zählzeiten synchronisiert.
Depth
Mit diesem Parameter können Sie die Modulationsbreite der Verzögerung
festlegen.
Delay
Mit diesem Parameter können Sie die Verzögerungszeit der 4
Verzögerungssignale einstellen.
Feedback
Steuert die Stärke der positiven und negativen Rückkopplungen für alle 4
Verzögerungssignale.
Level
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Effekts ein.

SR-Parameter

Mit diesen Schaltern können Sie die Samplerate einstellen. Bei niedrigen
Samplerates werden der Anteil der hohen Frequenzen und die Soundqualität
verringert, die Tonhöhe wird jedoch nicht verändert. Hiermit können Sie den
LoFi-Sound älterer digitaler Synthesizer emulieren.
• Wenn der F-Schalter aktiviert ist, wird das Programm des ausgewählten Parts
mit der Samplerate der Host-Anwendung wiedergegeben.
• Wenn der Schalter 1/2 aktiviert ist, wird das Programm des ausgewählten
Parts mit halber Samplerate wiedergegeben.
• Wenn der Schalter 1/4 aktiviert ist, wird das Programm der ausgewählten
Parts mit einer Samplerate wiedergegeben, die nur noch einem Viertel der
ursprünglichen Samplerate entspricht.
Ein positiver Nebeneffekt der Verwendung niedriger Samplerates ist die geringere
CPU-Last. So können Sie z. B. mehr Stimmen gleichzeitig wiedergeben.

245
Mitgelieferte VST-Instrumente
Padshop

Padshop

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X – X

Padshop wird detailliert in einem separaten PDF-Dokument beschrieben, das Sie


über den ? -Schalter auf dem PlugIn-Bedienfeld öffnen können.

Prologue

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – X X X – X

Prologue entspricht im Aufbau einem herkömmlichen analogen Synthesizer und


verwendet die klassische subtraktive Klangsynthese. Die folgenden grundlegenden
Funktionen sind verfügbar:
• Ein Multimode-Filter
Hier sind ein Tiefpass- (LP) und ein Hochpassfilter (HP) mit variabler
Flankensteilheit sowie ein Bandpass- (Band) und ein Kerbfilter (Notch)
verfügbar.

• Drei Oszillatoren mit je 4 Standard-Wellenformen sowie einer Auswahl von


speziellen Wellenformen.

246
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

• Frequenzmodulation (FM).
• Ringmodulation.
• Integrierte Effekte.
• Prologue empfängt MIDI-Daten auf allen MIDI-Kanälen.
Sie müssen also keinen MIDI-Kanal auswählen, um MIDI-Daten an Prologue
zu senden.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Filtertypen auf Seite 254
Wellenform auswählen auf Seite 247
Frequenzmodulation auf Seite 252
Ringmodulation auf Seite 253
EFX-Seite auf Seite 243
Diagramme auf Seite 282

Sound-Parameter

Oszillator-Bereich

In diesem Bereich können Sie auf die Parameter für die drei Oszillatoren zugreifen.
Diese befinden sich in der oberen Hälfte des Instrument-Bedienfelds.

Wellenform auswählen

Für jeden Oszillator sind eigene Wellenformen verfügbar. Wenn Sie auf den Namen
der Wellenform im jeweiligen Oszillator-Bereich klicken, wird ein Einblendmenü
geöffnet, in dem Sie eine Wellenform auswählen können.

247
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Sawtooth
Die Sägezahnwelle enthält alle Obertöne und erzeugt einen hellen und vollen
Klang.
Parabolic
Hierbei handelt es sich um eine etwas abgerundete Sägezahnwelle, die einen
weicheren Klang erzeugt.
Square
Rechteckwellen enthalten nur die ungradzahligen Obertöne und erzeugen
einen hohlen Klang.
Triangle
Dreieckwellen enthalten nur wenige ungradzahlige Obertöne und erzeugen
einen leicht hohlen Klang.
Sine
Eine Sinuswelle ist die einfachste Art der Wellenform. Sie enthält gar keine
Obertöne. Die Sinuswelle erzeugt einen neutralen, weichen Klang.
Formant 1–12
Formant-Wellenformen betonen bestimmte Frequenzbänder. Genauso wie
die menschliche Stimme haben auch Musikinstrumente einen bestimmten
Satz an Formanten, die ihnen unabhängig von der Tonhöhe eine einzigartige
und unverkennbare Klangfarbe verleihen.
Vocal 1–7
Auch bei diesen Wellenformen handelt es sich um Formant-Wellenformen,
die jedoch speziell für Gesang ausgelegt sind. In dieser Kategorie finden Sie
u. a. Wellenformen für Vokale (A/E/I/O/U).
Partial 1–7
Bei den Teiltönen (Partials), die auch Obertöne genannt werden, handelt es
sich um eine Reihe von Tönen, die den Grundton begleiten. Diese
Wellenformen erzeugen Intervalle mit zwei oder mehr gleichzeitig hörbaren
und gleich starken Frequenzen.
Reso Pulse 1–12
Die erste der in dieser Kategorie verfügbaren Wellenformen (Reso Pulse 1)
betont die Frequenz des Grundtons (Prime) und ist harmonisch sehr komplex.
Bei den folgenden Wellenformen wird der jeweils nächste Oberton betont.

248
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Slope 1–12
Die erste der in dieser Kategorie verfügbaren Wellenformen (Slope 1) ist
harmonisch sehr komplex. Bei den darauf folgenden Wellenformen nimmt
diese Komplexität allmählich ab. Slope 12 erzeugt eine Sinuswelle (ohne
Obertöne).
Neg Slope 1–9
Die erste der in dieser Kategorie verfügbaren Wellenformen (Neg Slope 1) ist
harmonisch sehr komplex. Bei den darauf folgenden Wellenformen nimmt
jedoch der niederfrequente Anteil allmählich ab.

• Um das von den Oszillatoren erzeugte Signal zu hören, müssen Sie den
entsprechenden Osc-Regler auf einen sinnvollen Wert einstellen.

Parameter des ersten Oszillators

Der erste Oszillator ist der übergeordnete Oszillator. Er bestimmt die Grundtonhöhe
für alle drei Oszillatoren.

Osc 1 (0–100)
Hiermit können Sie den Ausgangspegel des ersten Oszillators bestimmen.
Coarse (±48 Halbtöne)
Mit diesem Parameter können Sie die Grundtonhöhe bestimmen, die alle
Oszillatoren beeinflusst.
Fine (±50 Cent)
Mit diesem Parameter können Sie die Oszillatortonhöhe in Cent-Schritten
stimmen. Auch diese Einstellung beeinflusst alle Oszillatoren.
Wave Mod (±50)
Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn der Schalter Wave Mod aktiviert ist.
Bei der Wellenform-Modulation wird dem Oszillator eine phasenverschobene
Kopie der Oszillatorausgabe hinzugefügt, wodurch Variationen der
Wellenform entstehen. Wenn Sie z. B. mit einer Sägezahnwelle arbeiten, wird
durch Aktivieren des Parameters »Wave Mod« eine Pulswelle erzeugt. Wenn
Sie den Parameter z. B. mit einem LFO modulieren, können Sie eine
klassische Pulsbreitenmodulation (PWM) erzeugen. Eine
Wellenform-Modulation kann jedoch auch auf jede beliebige Wellenform
angewendet werden.
Phase-Schalter (Ein/Aus)
Mit diesem Schalter können Sie die Phasen-Synchronisation aktivieren, bei
der die Oszillatoren bei jeder gespielten Note den Wellenformdurchlauf neu
beginnen. Wenn der Phase-Schalter deaktiviert ist, generieren die
Oszillatoren einen kontinuierlichen Wellenformdurchlauf. Beim Spielen
entstehen so leichte Variationen, da jede Note an einem zufälligen Punkt im
Wellenformdurchlauf beginnt. So entsteht ein wärmerer Sound. Bei Bass-
oder Schlagzeugklängen soll jedoch häufig der Attack aller gespielten Noten
gleich klingen. Aktivieren Sie in diesem Fall den Phase-Schalter. Die
Phasen-Synchronisation wirkt sich auch auf den Rauschgenerator aus.

249
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Tracking-Schalter (Ein/Aus)
Wenn der Tracking-Schalter aktiviert ist, folgt die Oszillatortonhöhe der
Tonhöhe der gespielten Noten. Wenn der Tracking-Schalter deaktiviert ist,
bleibt die Oszillatortonhöhe gleich, unabhängig von der gespielten Note.
Wave-Mod-Schalter (Ein/Aus)
Aktiviert/Deaktiviert die Wellenformmodulation.
Wellenform-Einblendmenü
Hiermit können Sie die Ausgangswellenform für den Oszillator festlegen.

Parameter des zweiten Oszillators

Osc 2 (0–100)
Hiermit können Sie den Ausgangspegel des zweiten Oszillators bestimmen.
Coarse (±48 Halbtöne)
Mit diesem Parameter können Sie die Tonhöhe für den zweiten Oszillator
festlegen. Wenn der FM-Schalter aktiviert ist, können Sie mit diesem
Parameter das Verhältnis des Oszillators zu Oszillator 1 einstellen.
Fine (±50 Cent)
Mit diesem Parameter können Sie die Oszillatortonhöhe in Cent-Schritten
stimmen. Wenn der FM-Schalter aktiviert ist, können Sie mit diesem
Parameter das Verhältnis des Oszillators zu Oszillator 1 einstellen.
Wave Mod (±50)
Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn der Schalter Wave Mod aktiviert ist.
Bei der Wellenform-Modulation wird dem Oszillator eine phasenverschobene
Kopie der Oszillatorausgabe hinzugefügt, wodurch Variationen der
Wellenform entstehen. Wenn Sie z. B. mit einer Sägezahnwelle arbeiten und
WM aktivieren, wird eine Pulswelle erzeugt. Wenn Sie den WM-Parameter
z. B. mit einem LFO modulieren, können Sie eine klassische
Pulsbreitenmodulation (PWM) erzeugen. Wellenform-Modulation kann auf
jede beliebige Wellenform angewendet werden.
Ratio (1–16)
Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn der Schalter Freq Mod aktiviert ist.
Hiermit können Sie die Stärke der Frequenzmodulation einstellen, die auf
Oszillator 2 angewendet wird. Dies wird normalerweise als FM-Index
bezeichnet.
Sync-Schalter (Ein/Aus)
Wenn der Sync-Schalter aktiviert ist, wird der zweite Oszillator vom ersten
Oszillator gesteuert. Das bedeutet, sobald der erste Oszillator den
Wellenformdurchlauf beendet, beginnt auch der zweite Oszillator seinen
Wellenformdurchlauf erneut. Auf diese Weise wird ein sehr charakteristischer
Sound erzeugt, der sich für Solospiel eignet. Der erste Oszillator bestimmt die
Tonhöhe, durch Variation der Tonhöhe des zweiten Oszillators können Sie die

250
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Klangfarbe ändern. Klassische Synthesizer-Sounds erzielen Sie, indem Sie


die Tonhöhe des zweiten Oszillators mit einer Hüllkurve oder einem LFO
modulieren. Die Tonhöhe des zweiten Oszillators sollte höher sein als die des
ersten.
Tracking-Schalter (Ein/Aus)
Wenn der Tracking-Schalter aktiviert ist, folgt die Oszillatortonhöhe der
Tonhöhe der gespielten Noten. Wenn der Tracking-Schalter deaktiviert ist,
bleibt die Oszillatortonhöhe gleich, unabhängig von der gespielten Note.
Freq-Mod-Schalter (Ein/Aus)
Aktiviert/Deaktiviert die Frequenzmodulation.
Wave-Mod-Schalter (Ein/Aus)
Aktiviert/Deaktiviert die Wellenformmodulation.
Wellenform-Einblendmenü
Hiermit können Sie die Ausgangswellenform für den Oszillator festlegen.

Parameter des dritten Oszillators

Osc 3 (0–100)
Hiermit können Sie den Ausgangspegel des dritten Oszillators bestimmen.
Coarse (±48 Halbtöne)
Mit diesem Parameter können Sie die Tonhöhe für Oszillator 3 festlegen.
Wenn der FM-Schalter aktiviert ist, können Sie mit diesem Parameter das
Verhältnis des Oszillators zu Oszillator 1/2 einstellen.
Fine (±50 Cent)
Mit diesem Parameter können Sie die Oszillatortonhöhe in Cent-Schritten
stimmen. Wenn der FM-Schalter aktiviert ist, können Sie mit diesem
Parameter das Verhältnis des Oszillators zu Oszillator 1/2 einstellen.
Ratio (1–16)
Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn der Schalter Freq Mod aktiviert ist.
Hiermit können Sie die Stärke der Frequenzmodulation einstellen, die auf
Oszillator 3 angewendet wird. Dies wird normalerweise als »FM-Index«
bezeichnet.
Sync-Schalter (Ein/Aus)
Wenn der Sync-Schalter aktiviert ist, wird der dritte Oszillator vom ersten
Oszillator gesteuert. Das bedeutet, sobald der erste Oszillator den
Wellenformdurchlauf beendet, beginnt auch der dritte Oszillator seinen
Wellenformdurchlauf erneut. Auf diese Weise wird ein sehr charakteristischer
Sound erzeugt, der sich für Solospiel eignet. Der erste Oszillator bestimmt die
Tonhöhe, durch Variation der Tonhöhe des dritten Oszillators können Sie die
Klangfarbe ändern. Klassische Synthesizer-Sounds erzielen Sie, indem Sie
die Tonhöhe des dritten Oszillators mit einer Hüllkurve oder einem LFO
modulieren. Die Tonhöhe von Oszillator 3 sollte höher sein als die von
Oszillator 1.

251
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Tracking-Schalter (Ein/Aus)
Wenn der Tracking-Schalter aktiviert ist, folgt die Oszillatortonhöhe der
Tonhöhe der gespielten Noten. Wenn der Tracking-Schalter deaktiviert ist,
bleibt die Oszillatortonhöhe gleich, unabhängig von der gespielten Note.
Freq-Mod-Schalter (Ein/Aus)
Aktiviert/Deaktiviert die Frequenzmodulation.
Wave-Mod-Schalter (Ein/Aus)
Aktiviert/Deaktiviert die Wellenformmodulation.
Wellenform-Einblendmenü
Hiermit können Sie die Ausgangswellenform für den Oszillator festlegen.

Frequenzmodulation

Im Zusammenhang mit Synthesizern bedeutet Frequenzmodulation (FM), dass die


Frequenz eines Oszillators (dem so genannten Träger) von der Frequenz eines
anderen Oszillators (dem so genannten Modulator) moduliert wird.
• Bei Prologue ist »Osc 1« der Modulator und »Osc 2« und »Osc 3« sind die
Träger.
»Osc 2« kann gleichzeitig als Träger und Modulator fungieren, da beim
Anwenden von Frequenzmodulation auf »Osc 2« dieser Oszillator von »Osc
3« moduliert wird. Wenn »Osc 2« auch Frequenzmodulation verwendet, wird
»Osc 3« sowohl von »Osc 1« als auch von »Osc 2« moduliert.

• Der reine Sound der Frequenzmodulation wird über die


Modulator-Oszillatoren ausgegeben.
Das bedeutet, dass Sie den Ausgang von Oszillator 1 ausschalten müssen,
wenn Sie mit der Frequenzmodulation arbeiten möchten.

• Der Freq Mod-Schalter aktiviert/deaktiviert die Frequenzmodulation.


• Mit dem Ratio-Parameter können Sie die Stärke der Frequenzmodulation
bestimmen.

Portamento

Mit diesem Parameter können Sie ein Glissando zwischen den gespielten Noten
erzeugen. So können Sie bestimmen, wie lange der Übergang zwischen zwei
Tonhöhen dauert. Drehen Sie den Regler im Uhrzeigersinn, um höhere
Portamento-Werte einzustellen.
Mit dem Mode-Schalter können Sie festlegen, dass ein Glissando nur beim Spielen
einer Legato-Note angewendet wird. Die Legato-Funktion kann nur auf monophone
Parts angewendet werden.

252
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Ringmodulation

Bei einem Ringmodulator werden zwei Audiosignale miteinander multipliziert. Die


modulierte Ausgabe enthält zusätzliche Frequenzen, die sich aus der Summe bzw.
den Differenzen der beiden Signale ergeben. Bei Prologue wird der erste Oszillator
mit dem zweiten Oszillator multipliziert, so dass sich Summen- und
Differenzfrequenzen ergeben. Die Ringmodulation wird oft verwendet, um
glockenartige Klänge zu erzeugen.
• Stellen Sie den Ausgangspegel von den Oszillatoren 1 und 2 auf einen
niedrigen Wert und stellen Sie den Pegel des Ringmodulators ([Link]) auf
den Maximalwert, um die Wirkung der Ringmodulation zu hören.
• Wenn für Oszillator 1 und 2 dieselbe Frequenz eingestellt ist und keine
Tonhöhenmodulation auf Oszillator 2 angewendet wird, ist kaum eine
Veränderung hörbar.
Wenn Sie jedoch die Tonhöhe für den zweiten Oszillator ändern, werden Sie
starke Änderungen der Klangfarbe wahrnehmen. Wenn die Oszillatoren auf
ein harmonisches Intervall (z. B. eine Quinte oder eine Oktave) eingestellt
sind, klingt die Ausgabe des Ringmodulators harmonisch. Andere Intervalle
erzeugen nicht-harmonische, komplexe Klänge.

• Schalten Sie die Synchronisation der Oszillatoren aus, wenn Sie den
Ringmodulator verwenden.

Noise Generator (Rauschgenerator)

Ein Rauschgenerator kann z. B. zur Simulation von Schlagzeugsounds oder


Atemgeräuschen für Blasinstrumente verwendet werden.
• Um die Wirkung des Rauschgenerators zu hören, verringern Sie den
Ausgangspegel der Oszillatoren und erhöhen Sie den Pegel für den
Noise-Parameter.
• Der Pegel des Rauschgenerators wird standardmäßig zur ersten Hüllkurve
(Env 1) geleitet.
WEITERFÜHRENDE LINKS
ENV-Seite auf Seite 239

Filter-Bereich

In der Mitte des Bedienfelds befinden sich die Filter-Parameter. Der Regler in der
Mitte stellt die Arbeitsfrequenz des Filters ein, der äußere Ring den Filtertyp.

253
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Filtertyp
Sie können zwischen einem Tiefpassfilter (low-pass), einem Bandpassfilter
(band-pass), einem Hochpassfilter (high-pass) oder einem Kerbfilter (notch)
wählen.
Cutoff
Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters. Bei einem Tiefpassfilter bestimmt
die Cutoff-Frequenz das Öffnen und Schließen des Filters und erzeugt so den
klassische Synthesizer-Sound. Die Funktionsweise dieses Parameters hängt
vom ausgewählten Filtertyp ab.
Emphasis
Mit diesem Parameter legen Sie die Filtercharakteristik fest. Bei Tiefpass- und
Hochpassfiltern werden beim Erhöhen des Emphasis-Werts die Frequenzen
um die Cutoff-Frequenz betont. So wird ein dünnerer pfeifender Sound mit
einem prägnanteren Cutoff-Rauschen erzeugt. Je höher der Emphasis-Wert,
desto stärker betont das Filter einzelne Obertöne, bis es in Eigenschwingung
gerät. Wenn Sie ein Bandpass- oder Kerbfilter verwenden, bestimmt der
Resonanzwert die Breite des Frequenzbands. Wenn Sie den Wert erhöhen,
wird das Frequenzband schmaler, in dem die Frequenzen passieren können
(Bandpassfilter) bzw. gedämpft werden (Kerbfilter).
Drive
Dieser Parameter steuert den Eingangspegel für das Filter. Bei Pegeln über
0 dB wird das Eingangssignal allmählich leicht verzerrt und die Filterresonanz
verringert.
Shift
Jedes Filter besteht aus zwei oder mehr untergeordneten Filtern, die in Reihe
geschaltet sind. Mit dem Shift-Parameter können Sie die Cutoff-Frequenz
dieser Filter verändern. Das Ergebnis hängt vom Filtertyp ab: Bei Tiefpass-
und Hochpassfiltern ändert dieser Parameter die Flankensteilheit. Bei
Bandpass- und Kerbfiltern wird die Bandbreite verändert. Der
Shift-Parameter hat keine Auswirkungen auf die Filtertypen 12 dB LP oder
12 dB HP.
Tracking
Wenn Sie diesen Parameter auf einen Wert oberhalb der Mittelstellung
(rechts von 12 Uhr) einstellen, erhöht sich die Cutoff-Frequenz mit
zunehmender Notennummer. Wenn Sie negative Werte einstellen, wird
dieses Verhältnis umgekehrt.
Wenn der Tracking-Parameter auf den Maximalwert eingestellt ist, folgt die
Cutoff-Frequenz den gespielten Noten mit einem Abstand von einem Halbton
pro Taste.

Filtertypen

Mit den Filtertyp-Schaltern neben dem Cutoff-Drehregler können Sie einen Filtertyp
auswählen. Die folgenden Filtertypen sind verfügbar (im Uhrzeigersinn aufgelistet,
bei neun Uhr beginnend):

254
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

12 dB LP
Tiefpassfilter lassen die unteren Frequenzbereiche passieren und
beschneiden die oberen Frequenzbereiche. Dieses Tiefpassfilter hat eine
geringere Flankensteilheit (12 dB pro Oktave über der Cutoff-Frequenz), so
dass mehr Obertöne im gefilterten Klang enthalten sind.
18 dB LP
Hierbei handelt es sich um ein kaskadiertes Tiefpassfilter, bei dem
Frequenzen oberhalb der Cutoff-Frequenz mit einer Flankensteilheit von
18 dB pro Oktave gedämpft werden, ähnlich wie beim klassischen
TB-303-Synthesizer.
24 dB LP
Bei diesem Filtertyp werden die Frequenzen oberhalb der Cutoff-Frequenz
mit einer Flankensteilheit von 24 dB pro Oktave gedämpft und so ein warmer
und voller Klang erzielt.
24 dB LP II
Hierbei handelt es sich um ein kaskadiertes Tiefpassfilter, bei dem
Frequenzen oberhalb der Cutoff-Frequenz mit einer Flankensteilheit von
24 dB pro Oktave gedämpft werden. Es wird ein warmer und dunkler Sound
erzeugt.
12 dB Band
Dieses Bandpassfilter dämpft sowohl die oberen als auch die unteren
Frequenzbereiche über und unter der Cutoff-Frequenz. Jede Flanke hat eine
Steilheit von 12 dB pro Oktave. Mit diesem Filter wird ein nasaler und dünner
Klang erzeugt.
12 dB Notch
Dieses Kerbfilter (auch Bandsperrfilter genannt) dämpft den Frequenzbereich
um die Cutoff-Frequenz mit 12 dB pro Oktave und lässt die Frequenzen
darunter und darüber passieren. Auf diese Weise klingt der Sperrfilter fast wie
ein Phaser.
12 dB HP
Ein Hochpassfilter ist das Gegenteil von einem Tiefpassfilter, d. h., es dämpft
die unteren Frequenzbereiche und lässt die oberen Frequenzbereiche
passieren. Dieses Hochpassfilter hat eine Flankensteilheit von 12 dB pro
Oktave und erzeugt einen hellen und dünnen Klang.
24 dB HP
Dieses Filter hat eine Flankensteilheit von 24 dB pro Oktave und erzeugt einen
hellen und pfeifenden Klang.

Volume und Pan

255
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Mit dem Volume-Drehregler können Sie die Gesamtlautstärke (Amplitude) des


Instruments einstellen. Standardmäßig wird dieser Parameter von der ersten
Hüllkurve (Envelope 1) gesteuert, so dass eine Amplitudenhüllkurve für die
Oszillatoren erzeugt wird.
Mit dem Pan-Regler können Sie die Position des Instruments im Stereoklangbild
steuern. Sie können Pan auch als Modulationsziel verwenden.

Modulation und Controller


Unten im Bedienfeld werden die verschiedenen Seiten für die Modulations- und
Controller-Zuweisungen sowie die EFX-Seite für die Effekte angezeigt. Klicken Sie
auf die entsprechenden Schalter unterhalb des Filter-Bereichs, um die Seiten zu
öffnen.

Die folgenden Seiten sind verfügbar:


• Die LFO-Seite mit 2 Niederfrequenzoszillatoren (LFOs) zur Modulation von
Parametern.
• Die ENV-Seite mit 4 Hüllkurvengeneratoren, die zum Steuern von Parametern
verwendet werden können.
• Die Event-Seite mit MIDI-Controllern (Modulationsrad, Aftertouch usw.) und
ihren Zuweisungen.
• Die EFX-Seite mit den 3 Effekt-Bereichen Distortion, Delay und Modulation.
WEITERFÜHRENDE LINKS
ENV-Seite auf Seite 239
Event-Seite auf Seite 241
EFX-Seite auf Seite 243

LFO-Seite

Klicken Sie auf den LFO-Schalter, um die LFO-Seite zu öffnen. Diese Seite enthält
alle Parameter sowie die Modulations- und Anschlagstärkeziele für die beiden
separaten LFOs.

Je nach ausgewähltem Preset sind ggf. bereits Modulationsziele zugewiesen. Diese


werden für jeden LFO im Bereich Mod Dest angezeigt.

256
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Mit einem LFO kann z. B. die Tonhöhe eines Oszillators (zum Erzeugen eines
Vibratos) oder ein beliebiger Parameter, bei dem eine periodische Modulation
erforderlich ist, moduliert werden.
Die beiden LFOs haben identische Parameter.

Speed
Mit diesem Drehregler stellen Sie die Geschwindigkeit des LFOs ein. Wenn
der Synchronisationsmodus auf MIDI eingestellt ist, können Sie mit diesem
Drehregler einen Notenwert einstellen, um die LFO-Geschwindigkeit mit dem
Sequenzer-Tempo zu synchronisieren.
Depth
Mit diesem Drehregler können Sie die vom LFO angewendete
Modulationsstärke einstellen. Wenn hier Null eingestellt ist, erfolgt keine
Modulation.
Wellenform
Stellt die Wellenform des LFOs ein.
Synchronisationsmodus (Part/MIDI/Voice/Key)
In diesem Einblendmenü können Sie einen Modus für die Synchronisation des
LFOs auswählen.

WEITERFÜHRENDE LINKS
LFO-Modulationsziele zuweisen auf Seite 237

Synchronisationsmodi

Mit den Synchronisationsmodi können Sie festlegen, in welcher Form der


LFO-Durchlauf die gespielten Noten beeinflusst:

Part
In diesem Modus beeinflusst der LFO-Wellenformdurchlauf alle Stimmen
(Voices) eines Parts auf gleiche Weise. Dabei läuft der LFO kontinuierlich
durch und wird beim Spielen einer neuen Note nicht zurückgesetzt.
MIDI
In diesem Modus wird die Geschwindigkeit (Rate) des LFOs in Zählzeiten zur
MIDI-Clock synchronisiert.
Voice
In diesem Modus ist für jede Stimme (Voice) eines Parts ein eigener
LFO-Durchlauf verfügbar (der LFO ist polyphon). Dabei wird der Durchlauf
bei jedem Anschlagen einer Taste an einem beliebigen Punkt im
LFO-Durchlauf neu gestartet.
Key
Wie Voice, aber bei jedem Anschlagen einer Taste beginnt der
LFO-Durchlauf von vorn.

257
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Verfügbare Wellenformen

Für die LFO-Modulation sind die meisten Standard-LFO-Wellenformen verfügbar.


Verwenden Sie Sinus- und Dreieckswellen für Modulationen mit fließenden
Übergängen, Rechteck- und Sägezahnwellen für Modulationen, bei denen abrupt
zwischen zwei Werten hin- und hergewechselt wird, und »Random« oder »Sample«
für zufällige Modulation. Der Sample-Modus funktioniert etwas anders:
• In diesem Modus verwendet der LFO auch den anderen LFO.
Wenn z. B. für LFO 2 die Option Sample eingestellt ist, hängt das Ergebnis
auch von der Rate-Einstellung und der Wellenform von LFO 1 ab.

LFO-Modulationsziele zuweisen

Sie können einem LFO ein Modulationsziel zuweisen.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Mod Dest für einen der LFOs.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Modulationszielen wird angezeigt. Alle
Sound-Parameter sowie die meisten LFO- und Hüllkurvenparameter sind als Ziele
verfügbar.

2. Wählen Sie ein Modulationsziel aus, z. B. Cut.


Das ausgewählte Modulationsziel wird nun in der Liste angezeigt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Modulationswerte einstellen, indem Sie auf
einen Wert in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die
[Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem Wert ein.
3. Wählen Sie geeignete Werte für die Wellenform, die Geschwindigkeit sowie
die Modulationsstärke und wählen Sie einen Synchronisationsmodus für den
LFO.
Der Cut-Parameter wird nun vom LFO moduliert.
4. Mit dieser Methode können Sie dem LFO eine beliebige Anzahl an
Modulationszielen zuweisen.
Diese werden im Bereich Mod Dest aufgeführt.
• Um ein Modulationsziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Aus.

258
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

LFO-Anschlagstärkeziele zuweisen

Sie können die LFO-Modulation auch über die Anschlagstärke steuern.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Vel Dest für einen der LFOs.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Anschlagstärkezielen wird angezeigt.
2. Wählen Sie ein Ziel.
Das ausgewählte Anschlagstärkeziel wird nun in der Liste aufgeführt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Werte einstellen, indem Sie auf einen Wert
in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die [Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem Wert ein.
3. Mit dieser Methode können Sie auch beliebig viele Anschlagstärkeziele für
den LFO hinzufügen.
Diese werden im Bereich Vel Dest aufgeführt.
• Um ein Anschlagstärkeziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Off.

LFO-Modulation über die Anschlagstärke steuern

Wenn Sie die oben aufgeführten Schritte befolgen und als Anschlagstärkeziel den
Cut-Parameter verwenden, geschieht Folgendes:
• Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto stärker wird der Cut-Parameter
durch den LFO moduliert.
• Wenn Sie einen negativen Wert für die Anschlagstärkemodulation einstellen,
kehrt sich das Verhältnis um: Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto
weniger wird der Cut-Parameter durch den LFO moduliert.

ENV-Seite

Um die Seite mit den Hüllkurvenparametern zu öffnen, klicken Sie im unteren


Bereich des Bedienfelds auf den ENV-Schalter. Diese Seite enthält alle Parameter
und die Modulations- und Anschlagstärkeziele für die 4 separaten
Hüllkurvengeneratoren.
Hüllkurvengeneratoren bestimmen die Art und Weise, wie sich ein Parameterwert
ändert, wenn eine Taste angeschlagen, gehalten und wieder losgelassen wird.

259
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Auf der ENV-Seite werden die Parameter für jeweils einen der vier
Hüllkurvengeneratoren angezeigt.
• Im linken Bereich können Sie eine der 4 Hüllkurven auswählen.
Wenn Sie auf eine der vier Miniaturdarstellungen der Kurven klicken, wird die
entsprechende Hüllkurve ausgewählt und die zugehörigen
Hüllkurvenparameter werden rechts angezeigt.

• Die Hüllkurvengeneratoren haben 4 Parameter: Attack, Decay, Sustain und


Release (ADSR).
• Sie können Hüllkurvenparameter auf zwei Arten einstellen: durch Verwenden
der Drehregler oder durch Klicken und Ziehen in der Hüllkurvendarstellung.
Sie können dazu auch die Miniaturdarstellungen verwenden.

• Standardmäßig ist die erste Hüllkurve (Env 1) der Master-Lautstärke


zugewiesen. Sie wirkt daher wie eine Amplitudenhüllkurve, mit der Sie den
zeitlichen Verlauf der Klanglautstärke vom Zeitpunkt des Anschlagens bis zum
Loslassen einer Taste bestimmen können.
Wenn keine Amplitudenhüllkurve zugewiesen ist, wird kein Ausgangssignal
erzeugt.

• Hüllkurve 2 ist standardmäßig dem Level-Parameter zugewiesen.


Die folgenden Hüllkurvenparameter sind verfügbar:

Attack
Die Attack-Phase steuert, wie lange das Signal benötigt, um den
Maximalpegel zu erreichen. Diese Dauer wird mit dem Attack-Wert
eingestellt. Wenn ein Attack von 0 eingestellt ist, wird der Maximalwert sofort
erreicht. Je höher dieser Wert ist, desto länger benötigt das Signal, um den
Maximalpegel zu erreichen. Der einstellbare Wertebereich liegt zwischen 0,0
Millisekunden und 91,1 Sekunden.
Decay
Nachdem der Maximalpegel erreicht wurde, beginnt der Wert wieder
abzuklingen. Wie viel Zeit dafür benötigt wird, hängt von der
Decay-Einstellung ab. Wenn der Sustain-Parameter auf den Maximalwert
eingestellt ist, hat die Decay-Einstellung keine Auswirkung.
Sustain
Bestimmt den Pegel, auf dem die Hüllkurve nach der Decay-Phase gehalten
wird. Beachten Sie, dass mit dem Sustain-Parameter ein Pegel eingestellt
wird und nicht wie bei den anderen Parametern eine Zeit.
Release
Bestimmt die Zeit, die der Wert nach dem Loslassen einer Taste benötigt, um
auf den Nullpegel zu fallen. Der einstellbare Wertebereich liegt zwischen 0,0
Millisekunden und 91,1 Sekunden.

260
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Punch
Wenn der Punch-Schalter aktiviert ist, wird der Anfang der Decay-Phase um
einige Millisekunden verzögert. Dadurch verharrt die Hüllkurve für einen
Moment auf dem Maximalpegel bevor die Decay-Phase eintritt. Das Ergebnis
ist ein schnellerer Attack, ähnlich wie beim Kompressor-Effekt. Am
deutlichsten wird dies bei kurzen Attack- und Decay-Werten.
Retrigger
Wenn der Retrigger-Schalter aktiviert ist, beginnt die Hüllkurve bei jeder
neuen Note von vorn. Bei einigen Flächen- bzw. Pad-Sounds und einer
geringen Anzahl Stimmen empfiehlt es sich jedoch, den Schalter deaktiviert
zu lassen. Andernfalls können Störgeräusche auftreten.

Hüllkurven-Modulationsziele zuweisen

Sie können einer Hüllkurve ein Modulationsziel zuweisen.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Mod Dest für eine der Hüllkurven.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Modulationszielen wird angezeigt. Alle
Sound-Parameter sowie die meisten LFO- und Hüllkurvenparameter sind als Ziele
verfügbar.
2. Wählen Sie ein Modulationsziel aus, z. B. Cut.
Das ausgewählte Modulationsziel wird nun in der Liste angezeigt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Modulationswerte einstellen, indem Sie auf
einen Wert in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die
[Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem
Wert ein.
3. Wählen Sie eine geeignete Hüllkurve für die Modulation.
Wenn Sie nun spielen, wird der Cut-Parameter durch die Hüllkurve moduliert.
4. Mit dieser Methode können Sie der Hüllkurve eine beliebige Anzahl an
Modulationszielen zuweisen.
Diese werden im Bereich Mod Dest aufgeführt.
• Um ein Modulationsziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Aus.

Hüllkurven-Anschlagstärkeziele zuweisen

Sie können die Modulation einer Hüllkurve auch über die Anschlagstärke steuern
(d. h. darüber, wie stark Sie eine Taste anschlagen).

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Vel Dest für eine der Hüllkurven.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Anschlagstärkezielen wird angezeigt.

261
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

2. Wählen Sie ein Ziel.


Das ausgewählte Anschlagstärkeziel wird nun in der Liste aufgeführt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt. Das Prinzip
der Anschlagstärkemodulation wird weiter unten beschrieben.
• Sie können positive und negative Werte einstellen, indem Sie auf einen Wert
in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die [Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem
Wert ein.
3. Mit dieser Methode können Sie auch beliebig viele Anschlagstärkeziele für die
Hüllkurve hinzufügen.
Diese werden im Bereich Vel Dest aufgeführt.
• Um ein Anschlagstärkeziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Off.

Modulation einer Hüllkurve über die Anschlagstärke steuern

Wenn Sie die oben aufgeführten Schritte befolgen und als Anschlagstärkeziel den
Cut-Parameter verwenden, geschieht Folgendes:
• Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto stärker wird der Parameter durch
die Hüllkurve moduliert.
• Wenn Sie einen negativen Wert für die Anschlagstärkemodulation setzen,
kehrt sich das Verhältnis um: Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto
weniger wird der Cut-Parameter durch die Hüllkurve moduliert.

Event-Seite

Klicken Sie auf den EVENT-Schalter im unteren Bereich des Bedienfelds, um die
Event-Seite zu öffnen. Diese Seite enthält die meisten MIDI-Controller und ihre
Zuweisungen.

Modulation Wheel
Mit diesem Controller können Sie Parameter mit dem Modulationsrad Ihres
Keyboards modulieren.
Velocity
Hiermit können Sie Parameter dadurch steuern, wie stark Sie eine Note auf
Ihrem Keyboard anschlagen. Dieser Controller wird oft verwendet, um Klänge
heller und lauter klingen zu lassen, je stärker Sie eine Taste anschlagen.

262
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Aftertouch
Bei Aftertouch (auch Channel Pressure genannt) handelt es sich um
MIDI-Daten, die gesendet werden, wenn Sie nach dem eigentlichen
Anschlagen einer Taste weiterhin Druck auf die Taste ausüben und sie
gedrückt halten. Mit diesem Controller werden häufig die Cutoff-Frequenz
des Filters, die Lautstärke sowie andere Parameter gesteuert, um
ausdrucksvolle Effekte zu erzielen.
Key Pitch Tracking
Hiermit können Sie Parameterwerte linear verändern, je nachdem, auf
welchem Bereich des Keyboards Sie spielen.

Controller einem Parameter zuweisen

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich »Mod Dest« für einen der Controller.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Modulationszielen wird angezeigt. Alle
Sound-Parameter sowie die meisten LFO- und Hüllkurvenparameter sind als Ziele
verfügbar.
2. Wählen Sie ein Ziel.
Das ausgewählte Modulationsziel wird nun in der Liste angezeigt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Modulationswerte einstellen, indem Sie auf
einen Wert in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die
[Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem
Wert ein.
3. Mit dieser Methode können Sie den Controllern eine beliebige Anzahl an
Modulationszielen zuweisen.
Diese werden für jeden Controller im Bereich Mod Dest aufgeführt.
• Um ein Modulationsziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Off.

EFX-Seite

Auf dieser Seite sind drei verschiedene Effekte verfügbar: Distortion, Delay und
Modulation (Phaser/Flanger/Chorus). Klicken Sie auf den EFX-Schalter unten im
Bedienfeld, um die Seite mit den Effekten zu öffnen.

263
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

• In jedem Effektbereich stehen Ihnen eine Reihe von Schaltern zur Verfügung,
mit denen Sie Typ oder Charakteristik des Effekts bestimmen können.
Zusätzlich gibt es eine Reihe von Schiebereglern, mit denen Sie die
Parametereinstellungen vornehmen können.
• Um einen Effekt zu aktivieren, klicken Sie auf den Active-Schalter, so dass ein
Punkt daneben angezeigt wird.
Klicken Sie erneut auf den Schalter, um den Effekt auszuschalten.

Distortion

Sie können zwischen 4 Distortion-Optionen wählen:


• Distortion erzeugt eine Verzerrung mit starker Übersteuerung.
• Soft Distortion erzeugt eine Verzerrung mit leichter Übersteuerung.
• Tape Emulation emuliert die Verzerrung einer Magnetbandsättigung.
• Tube Emulation emuliert die Verzerrung eines alten Röhrenverstärkers.

Drive
Mit diesem Drehregler können Sie die Stärke der Verzerrung durch
Verstärkung des Eingangssignals festlegen.
Filter
Bestimmt die Übergangsfrequenz des Distortion-Filters. Das Distortion-Filter
besteht aus einem Tiefpass- und einem Hochpassfilter, bei denen die
Cutoff-Frequenz der Trennfrequenz entspricht.
Tone
Mit diesem Parameter können Sie die relative Stärke des Signals bestimmen,
nachdem es Hochpass- und Tiefpassfilter durchlaufen hat.
Level
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Effekts ein.

Delay

Sie können zwischen 3 Verzögerungscharakteristiken wählen:


• Stereo Delay verwendet zwei separate Verzögerungssignale, deren
Panorama links und rechts ausgerichtet werden kann.
• Beim Mono Delay werden die beiden Verzögerungssignale für Monoeffekte
in Serie geschaltet.
• Beim Cross Delay springt das verzögerte Signal zwischen den
Stereokanälen hin und her.

Song Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für die Delay-Zeiten.

264
Mitgelieferte VST-Instrumente
Prologue

Delay 1
Hiermit können Sie einen Wert für die Verzögerungszeit einstellen, der
zwischen 0 ms und 728 ms liegt. Wenn MIDI sync aktiviert ist, können Sie
Werte zwischen Zweiunddreißigstel- und Viertelnotenwerten eingeben,
wobei Sie zwischen geraden, triolischen und punktierten Notenwerten
wählen können.
Delay 2
Wie Delay 1.
Feedback
Bestimmt die Abklingzeit des Delays. Bei höheren Werten dauert die
Echo-Wiederholung länger an.
Filter
In die Rückkopplungsschleife des Delays ist ein Tiefpassfilter integriert. Mit
diesem Parameter können Sie die Cutoff-Frequenz des Rückkopplungsfilters
bestimmen. Bei niedrigen Werten klingen die Echos dunkler.
Level
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Effekts ein.

Modulation

Sie können zwischen 3 Modulationscharakteristiken wählen:


• Phaser verwendet einen 8-Pol-Allpassfilter und erzeugt einen klassischen
Phaser-Effekt.
• Flanger erzeugt zwei unabhängige Verzögerungssignale mit Feedback für
den linken und rechten Kanal. Die Verzögerungszeiten der beiden Delays
werden von einem LFO mit verstellbarer Frequenz moduliert.
• Chorus erzeugt einen Chorus-Effekt mit 4 Verzögerungen, die von 4
voneinander unabhängigen LFOs moduliert werden.

Song Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für den Rate-Parameter.
Rate
Hier können Sie die Geschwindigkeit der LFOs einstellen, die die
Verzögerungszeit modulieren. Wenn Song Sync aktiviert ist, wird die
Geschwindigkeit in Zählzeiten synchronisiert.
Depth
Mit diesem Parameter können Sie die Modulationsbreite der Verzögerung
festlegen.
Delay
Mit diesem Parameter können Sie die Verzögerungszeit der 4
Verzögerungssignale einstellen.

265
Mitgelieferte VST-Instrumente
Retrologue

Feedback
Steuert die Stärke der positiven und negativen Rückkopplungen für alle 4
Verzögerungssignale.
Level
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Effekts ein.

SR-Parameter

Mit diesen Schaltern können Sie die Samplerate einstellen. Bei niedrigen
Samplerates werden der Anteil der hohen Frequenzen und die Soundqualität
verringert, die Tonhöhe wird jedoch nicht verändert. Hiermit können Sie den
LoFi-Sound älterer digitaler Synthesizer emulieren.
• Wenn der F-Schalter aktiviert ist, wird das Programm des ausgewählten Parts
mit der Samplerate der Host-Anwendung wiedergegeben.
• Wenn der Schalter 1/2 aktiviert ist, wird das Programm des ausgewählten
Parts mit halber Samplerate wiedergegeben.
• Wenn der Schalter 1/4 aktiviert ist, wird das Programm der ausgewählten
Parts mit einer Samplerate wiedergegeben, die nur noch einem Viertel der
ursprünglichen Samplerate entspricht.
Ein positiver Nebeneffekt der Verwendung niedriger Samplerates ist die geringere
CPU-Last. So können Sie z. B. mehr Stimmen gleichzeitig wiedergeben.

Retrologue

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X – X

Retrologue wird detailliert in einem separaten PDF-Dokument beschrieben, das Sie


über den ? -Schalter auf dem PlugIn-Bedienfeld öffnen können.

Spector

Cubase Cubase Cubase Cubase Cubase Nuendo NEK


LE AI Elements Artist Pro
Enthalten in – – – X X – X

266
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

Diese Synthese verwendet zur Klangerzeugung ein Spektralfilter. Der


Frequenzgang kann durch Einzeichnen einer Filtercharakteristik in der Darstellung
bestimmt werden. Der Signalpfad ist, leicht vereinfacht, folgender:
• Anfangspunkt ist der von bis zu 6 Oszillatoren generierte Sound.
Sie können unterschiedliche Anzahlen von Oszillatoren in verschiedenen
Konfigurationen auswählen (in Oktaven, unisono usw.). Die Oszillatoren
können auch so gestimmt werden, dass sie fette Sounds oder extreme
Spezialeffekte erzeugen.

• Jeder Oszillator generiert zwei grundlegende Wellenformen: A und B.


Es sind sechs verschiedene Wellenformen verfügbar, die für A und B
unabhängig voneinander ausgewählt werden können.

• Die beiden Wellenformen durchlaufen unterschiedliche Spektralfilter: A und


B.
Sie können unterschiedliche Charakteristiken für die beiden Spektralfilter
einzeichnen bzw. eine voreingestellte Charakteristik aus den mitgelieferten
Presets auswählen.

• Mit den zwei Cutoff-Drehreglern Cut 1 & 2 können Sie den Frequenzbereich
des Spektralfilters wechseln.
So können Sie ganz leicht einzigartige Filter-Durchläufe erzeugen.

• Mit dem Morph-Drehregler können Sie die Ausgänge der Spektralfilter A und
B mischen.
Da dies über die Hüllkurven, LFOs usw. gesteuert werden kann, können Sie
so Morphing-Effekte erzeugen.

• Es stehen auch Controller und Modulationsparameter zur Verfügung.

267
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

WEITERFÜHRENDE LINKS
Modulation und Controller auf Seite 235
Diagramme auf Seite 282

Sound-Parameter

Oszillator-Bereich

A/B-Einblendmenüs

In diesen Einblendmenüs können Sie eine Ausgangswellenform für die Ausgänge A


und B der Oszillatoren auswählen. Die verfügbaren Optionen sind am besten für
das Spektralfilter geeignet.

Coarse- und Fine-Drehregler

Hiermit können Sie die Gesamt-Transponierung und die Stimmung der Oszillatoren
einstellen (gemeinsam für alle Oszillatoren, A- und B-Wellenformen).

Oszillator-Einblendmenü

Dieses Einblendmenü wird durch Klicken auf den Pfeil unterhalb des zentralen
Bereichs geöffnet (in dem die gewählte Oszillatorkonfiguration abgebildet ist).

268
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

6 Osc
6 Oszillatoren mit identischer Tonhöhe.
6 Osc 1:2
3 Oszillatoren mit der Grundtonhöhe und 3 Oszillatoren, deren Tonhöhe um
eine Oktave verringert wurde.
6 Osc 1:2:3
Drei Gruppen mit jeweils 2 Oszillatoren, bei denen die Tonhöhen im
Verhältnis 1:2:3 stehen (2 Oszillatoren mit Grundtonhöhe, 2 Oszillatoren mit
der halben Frequenz der Grundtonhöhe und 2 Oszillatoren mit einem Drittel
der Frequenz).
6 Osc 1:2:3:4:5:6
6 Oszillatoren, bei denen die Tonhöhen im Verhältnis 1:2:3:4:5:6 stehen
(auch als subharmonische Reihe bekannt).
4 Osc 1:2
2 Oszillatoren mit der Grundtonhöhe und 2 Oszillatoren, deren Tonhöhe um
eine Oktave verringert wurde.
3 Osc
3 Oszillatoren mit identischer Tonhöhe.
2 Osc
2 Oszillatoren mit identischer Tonhöhe.
2 Osc 1:2
Ein Oszillator mit der Grundtonhöhe und ein Oszillator, dessen Tonhöhe um
eine Oktave verringert wurde.
1 Osc
Ein einzelner Oszillator. Wenn Sie diese Option auswählen, sind die
Parameter Detune und Cut II nicht aktiv.

269
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

Detune

Verstimmt die Oszillatoren. Mit niedrigen Werten wird eine sanfte, chorusartige
Verstimmung erzeugt. Mit höheren Werten werden die Oszillatoren um mehrere
Halbtöne verstimmt, so dass Spezialeffekte erzeugt werden.

Raster

Dies verringert die Anzahl der Obertöne in den Oszillatorwellenformen wie folgt:
• Bei einer Einstellung von 0 sind alle Obertöne in der Wellenform enthalten.
• Bei einer Einstellung von 1 ist nur jeder zweite Oberton in der Wellenform
enthalten.
• Bei einer Einstellung von 2 ist nur jeder dritte Oberton in der Wellenform
enthalten.
usw.

Portamento

Mit diesem Parameter können Sie ein Glissando zwischen den gespielten Noten
erzeugen. So können Sie bestimmen, wie lange der Übergang zwischen zwei
Tonhöhen dauert. Drehen Sie den Regler im Uhrzeigersinn, um höhere
Portamento-Werte einzustellen.
Mit dem Mode-Schalter können Sie festlegen, dass ein Glissando nur beim Spielen
einer Legato-Note angewendet wird. Die Legato-Funktion kann nur auf monophone
Parts angewendet werden.

Die Filter-Bereiche

Hier können Sie die Frequenzgang-Charakteristik für die 128-poligen


dynamischen, resonanten Spektralfilter A und B erstellen.
• Wählen Sie im Preset-Einblendmenü eine Preset-Hüllkurve aus.
• Klicken und ziehen Sie mit der Maus in der Darstellung, um die Charakteristik
zu ändern.
• Um eine Spektralfilter-Charakteristik durch die Zufallsfunktion berechnen zu
lassen, wählen Sie im Preset-Einblendmenü die Randomize-Option.
Bei jedem Auswählen dieser Funktion wird durch die Zufallsfunktion eine
neue Charakteristik berechnet.

270
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

Cut I und II

Diese Parameter funktionieren ähnlich wie die Regler für die Cutoff-Frequenz bei
herkömmlichen Filtern: Wenn die Cut-Regler auf den Maximalwert eingestellt sind,
verwendet das Spektralfilter den gesamten Frequenzbereich. Wenn Sie die
Cut-Werte verringern, wird die gesamte Filtercharakteristik nach unten verschoben
und das Filter geschlossen.

HINWEIS
• Bei den Optionen »2 Osc« und »2 Osc 1:2« können Sie unterschiedliche
Cutoff-Werte für die beiden Oszillatoren einstellen. Bei Verwendung von
mehr als zwei Oszillatoren werden diese intern in zwei Gruppen unterteilt, für
die Sie mit den Drehreglern Cut I und Cut II unterschiedliche Cutoff-Werte
einstellen können.
• Wenn Sie den Schalter Spectrum Sync (Verknüpfungssymbol) zwischen
den Cut-Reglern aktivieren, werden die beiden Drehregler miteinander
verknüpft und auf denselben Wert gesetzt.

Morph

Mit diesem Drehregler können Sie das Mischungsverhältnis zwischen den Sounds
der Spektralfilter A und B steuern. Wenn der Morph-Regler ganz links ausgerichtet
ist, ist nur Sound A zu hören. Wenn der Regler rechts ausgerichtet ist, ist nur Sound
B zu hören. So können Sie einen nahtlosen Übergang (Morphing) zwischen zwei
vollkommen unterschiedlichen Sounds erzeugen.

Volume und Pan

Mit dem Volume-Drehregler können Sie die Gesamtlautstärke (Amplitude) des


Instruments einstellen. Standardmäßig wird dieser Parameter von der ersten
Hüllkurve (Envelope 1) gesteuert, so dass eine Amplitudenhüllkurve für die
Oszillatoren erzeugt wird.
Mit dem Pan-Regler können Sie die Position des Instruments im Stereoklangbild
steuern. Sie können Pan auch als Modulationsziel verwenden.

271
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

Modulation und Controller


Unten im Bedienfeld werden die verschiedenen Seiten für die Modulations- und
Controller-Zuweisungen sowie die EFX-Seite für die Effekte angezeigt. Klicken Sie
auf die entsprechenden Schalter unterhalb des Filter-Bereichs, um die Seiten zu
öffnen.

Die folgenden Seiten sind verfügbar:


• Die LFO-Seite mit 2 Niederfrequenzoszillatoren (LFOs) zur Modulation von
Parametern.
• Die ENV-Seite mit 4 Hüllkurvengeneratoren, die zum Steuern von Parametern
verwendet werden können.
• Die Event-Seite mit MIDI-Controllern (Modulationsrad, Aftertouch usw.) und
ihren Zuweisungen.
• Die EFX-Seite mit den 3 Effekt-Bereichen Distortion, Delay und Modulation.
WEITERFÜHRENDE LINKS
ENV-Seite auf Seite 239
Event-Seite auf Seite 241
EFX-Seite auf Seite 243

LFO-Seite

Klicken Sie auf den LFO-Schalter, um die LFO-Seite zu öffnen. Diese Seite enthält
alle Parameter sowie die Modulations- und Anschlagstärkeziele für die beiden
separaten LFOs.

Je nach ausgewähltem Preset sind ggf. bereits Modulationsziele zugewiesen. Diese


werden für jeden LFO im Bereich Mod Dest angezeigt.
Mit einem LFO kann z. B. die Tonhöhe eines Oszillators (zum Erzeugen eines
Vibratos) oder ein beliebiger Parameter, bei dem eine periodische Modulation
erforderlich ist, moduliert werden.
Die beiden LFOs haben identische Parameter.

Speed
Mit diesem Drehregler stellen Sie die Geschwindigkeit des LFOs ein. Wenn
der Synchronisationsmodus auf MIDI eingestellt ist, können Sie mit diesem
Drehregler einen Notenwert einstellen, um die LFO-Geschwindigkeit mit dem
Sequenzer-Tempo zu synchronisieren.

272
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

Depth
Mit diesem Drehregler können Sie die vom LFO angewendete
Modulationsstärke einstellen. Wenn hier Null eingestellt ist, erfolgt keine
Modulation.
Wellenform
Stellt die Wellenform des LFOs ein.
Synchronisationsmodus (Part/MIDI/Voice/Key)
In diesem Einblendmenü können Sie einen Modus für die Synchronisation des
LFOs auswählen.

WEITERFÜHRENDE LINKS
LFO-Modulationsziele zuweisen auf Seite 237

Synchronisationsmodi

Mit den Synchronisationsmodi können Sie festlegen, in welcher Form der


LFO-Durchlauf die gespielten Noten beeinflusst:

Part
In diesem Modus beeinflusst der LFO-Wellenformdurchlauf alle Stimmen
(Voices) eines Parts auf gleiche Weise. Dabei läuft der LFO kontinuierlich
durch und wird beim Spielen einer neuen Note nicht zurückgesetzt.
MIDI
In diesem Modus wird die Geschwindigkeit (Rate) des LFOs in Zählzeiten zur
MIDI-Clock synchronisiert.
Voice
In diesem Modus ist für jede Stimme (Voice) eines Parts ein eigener
LFO-Durchlauf verfügbar (der LFO ist polyphon). Dabei wird der Durchlauf
bei jedem Anschlagen einer Taste an einem beliebigen Punkt im
LFO-Durchlauf neu gestartet.
Key
Wie Voice, aber bei jedem Anschlagen einer Taste beginnt der
LFO-Durchlauf von vorn.

Verfügbare Wellenformen

Für die LFO-Modulation sind die meisten Standard-LFO-Wellenformen verfügbar.


Verwenden Sie Sinus- und Dreieckswellen für Modulationen mit fließenden
Übergängen, Rechteck- und Sägezahnwellen für Modulationen, bei denen abrupt
zwischen zwei Werten hin- und hergewechselt wird, und »Random« oder »Sample«
für zufällige Modulation. Der Sample-Modus funktioniert etwas anders:
• In diesem Modus verwendet der LFO auch den anderen LFO.
Wenn z. B. für LFO 2 die Option Sample eingestellt ist, hängt das Ergebnis
auch von der Rate-Einstellung und der Wellenform von LFO 1 ab.

273
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LFO-Modulationsziele zuweisen

Sie können einem LFO ein Modulationsziel zuweisen.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Mod Dest für einen der LFOs.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Modulationszielen wird angezeigt. Alle
Sound-Parameter sowie die meisten LFO- und Hüllkurvenparameter sind als Ziele
verfügbar.

2. Wählen Sie ein Modulationsziel aus, z. B. Cut.


Das ausgewählte Modulationsziel wird nun in der Liste angezeigt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Modulationswerte einstellen, indem Sie auf
einen Wert in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die
[Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem Wert ein.
3. Wählen Sie geeignete Werte für die Wellenform, die Geschwindigkeit sowie
die Modulationsstärke und wählen Sie einen Synchronisationsmodus für den
LFO.
Der Cut-Parameter wird nun vom LFO moduliert.
4. Mit dieser Methode können Sie dem LFO eine beliebige Anzahl an
Modulationszielen zuweisen.
Diese werden im Bereich Mod Dest aufgeführt.
• Um ein Modulationsziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Aus.

LFO-Anschlagstärkeziele zuweisen

Sie können die LFO-Modulation auch über die Anschlagstärke steuern.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Vel Dest für einen der LFOs.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Anschlagstärkezielen wird angezeigt.
2. Wählen Sie ein Ziel.
Das ausgewählte Anschlagstärkeziel wird nun in der Liste aufgeführt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.

274
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

• Sie können positive und negative Werte einstellen, indem Sie auf einen Wert
in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die [Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem Wert ein.
3. Mit dieser Methode können Sie auch beliebig viele Anschlagstärkeziele für
den LFO hinzufügen.
Diese werden im Bereich Vel Dest aufgeführt.
• Um ein Anschlagstärkeziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Off.

LFO-Modulation über die Anschlagstärke steuern

Wenn Sie die oben aufgeführten Schritte befolgen und als Anschlagstärkeziel den
Cut-Parameter verwenden, geschieht Folgendes:
• Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto stärker wird der Cut-Parameter
durch den LFO moduliert.
• Wenn Sie einen negativen Wert für die Anschlagstärkemodulation einstellen,
kehrt sich das Verhältnis um: Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto
weniger wird der Cut-Parameter durch den LFO moduliert.

ENV-Seite

Um die Seite mit den Hüllkurvenparametern zu öffnen, klicken Sie im unteren


Bereich des Bedienfelds auf den ENV-Schalter. Diese Seite enthält alle Parameter
und die Modulations- und Anschlagstärkeziele für die 4 separaten
Hüllkurvengeneratoren.
Hüllkurvengeneratoren bestimmen die Art und Weise, wie sich ein Parameterwert
ändert, wenn eine Taste angeschlagen, gehalten und wieder losgelassen wird.

Auf der ENV-Seite werden die Parameter für jeweils einen der vier
Hüllkurvengeneratoren angezeigt.
• Im linken Bereich können Sie eine der 4 Hüllkurven auswählen.
Wenn Sie auf eine der vier Miniaturdarstellungen der Kurven klicken, wird die
entsprechende Hüllkurve ausgewählt und die zugehörigen
Hüllkurvenparameter werden rechts angezeigt.

• Die Hüllkurvengeneratoren haben 4 Parameter: Attack, Decay, Sustain und


Release (ADSR).

275
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

• Sie können Hüllkurvenparameter auf zwei Arten einstellen: durch Verwenden


der Drehregler oder durch Klicken und Ziehen in der Hüllkurvendarstellung.
Sie können dazu auch die Miniaturdarstellungen verwenden.

• Standardmäßig ist die erste Hüllkurve (Env 1) der Master-Lautstärke


zugewiesen. Sie wirkt daher wie eine Amplitudenhüllkurve, mit der Sie den
zeitlichen Verlauf der Klanglautstärke vom Zeitpunkt des Anschlagens bis zum
Loslassen einer Taste bestimmen können.
Wenn keine Amplitudenhüllkurve zugewiesen ist, wird kein Ausgangssignal
erzeugt.

• Hüllkurve 2 ist standardmäßig dem Level-Parameter zugewiesen.


Die folgenden Hüllkurvenparameter sind verfügbar:

Attack
Die Attack-Phase steuert, wie lange das Signal benötigt, um den
Maximalpegel zu erreichen. Diese Dauer wird mit dem Attack-Wert
eingestellt. Wenn ein Attack von 0 eingestellt ist, wird der Maximalwert sofort
erreicht. Je höher dieser Wert ist, desto länger benötigt das Signal, um den
Maximalpegel zu erreichen. Der einstellbare Wertebereich liegt zwischen 0,0
Millisekunden und 91,1 Sekunden.
Decay
Nachdem der Maximalpegel erreicht wurde, beginnt der Wert wieder
abzuklingen. Wie viel Zeit dafür benötigt wird, hängt von der
Decay-Einstellung ab. Wenn der Sustain-Parameter auf den Maximalwert
eingestellt ist, hat die Decay-Einstellung keine Auswirkung.
Sustain
Bestimmt den Pegel, auf dem die Hüllkurve nach der Decay-Phase gehalten
wird. Beachten Sie, dass mit dem Sustain-Parameter ein Pegel eingestellt
wird und nicht wie bei den anderen Parametern eine Zeit.
Release
Bestimmt die Zeit, die der Wert nach dem Loslassen einer Taste benötigt, um
auf den Nullpegel zu fallen. Der einstellbare Wertebereich liegt zwischen 0,0
Millisekunden und 91,1 Sekunden.
Punch
Wenn der Punch-Schalter aktiviert ist, wird der Anfang der Decay-Phase um
einige Millisekunden verzögert. Dadurch verharrt die Hüllkurve für einen
Moment auf dem Maximalpegel bevor die Decay-Phase eintritt. Das Ergebnis
ist ein schnellerer Attack, ähnlich wie beim Kompressor-Effekt. Am
deutlichsten wird dies bei kurzen Attack- und Decay-Werten.
Retrigger
Wenn der Retrigger-Schalter aktiviert ist, beginnt die Hüllkurve bei jeder
neuen Note von vorn. Bei einigen Flächen- bzw. Pad-Sounds und einer
geringen Anzahl Stimmen empfiehlt es sich jedoch, den Schalter deaktiviert
zu lassen. Andernfalls können Störgeräusche auftreten.

276
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Hüllkurven-Modulationsziele zuweisen

Sie können einer Hüllkurve ein Modulationsziel zuweisen.

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Mod Dest für eine der Hüllkurven.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Modulationszielen wird angezeigt. Alle
Sound-Parameter sowie die meisten LFO- und Hüllkurvenparameter sind als Ziele
verfügbar.
2. Wählen Sie ein Modulationsziel aus, z. B. Cut.
Das ausgewählte Modulationsziel wird nun in der Liste angezeigt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Modulationswerte einstellen, indem Sie auf
einen Wert in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die
[Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem
Wert ein.
3. Wählen Sie eine geeignete Hüllkurve für die Modulation.
Wenn Sie nun spielen, wird der Cut-Parameter durch die Hüllkurve moduliert.
4. Mit dieser Methode können Sie der Hüllkurve eine beliebige Anzahl an
Modulationszielen zuweisen.
Diese werden im Bereich Mod Dest aufgeführt.
• Um ein Modulationsziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Aus.

Hüllkurven-Anschlagstärkeziele zuweisen

Sie können die Modulation einer Hüllkurve auch über die Anschlagstärke steuern
(d. h. darüber, wie stark Sie eine Taste anschlagen).

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich Vel Dest für eine der Hüllkurven.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Anschlagstärkezielen wird angezeigt.
2. Wählen Sie ein Ziel.
Das ausgewählte Anschlagstärkeziel wird nun in der Liste aufgeführt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt. Das Prinzip
der Anschlagstärkemodulation wird weiter unten beschrieben.
• Sie können positive und negative Werte einstellen, indem Sie auf einen Wert
in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die [Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem
Wert ein.
3. Mit dieser Methode können Sie auch beliebig viele Anschlagstärkeziele für die
Hüllkurve hinzufügen.
Diese werden im Bereich Vel Dest aufgeführt.

277
Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

• Um ein Anschlagstärkeziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den


entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Off.

Modulation einer Hüllkurve über die Anschlagstärke steuern

Wenn Sie die oben aufgeführten Schritte befolgen und als Anschlagstärkeziel den
Cut-Parameter verwenden, geschieht Folgendes:
• Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto stärker wird der Parameter durch
die Hüllkurve moduliert.
• Wenn Sie einen negativen Wert für die Anschlagstärkemodulation setzen,
kehrt sich das Verhältnis um: Je stärker Sie eine Taste anschlagen, desto
weniger wird der Cut-Parameter durch die Hüllkurve moduliert.

Event-Seite

Klicken Sie auf den EVENT-Schalter im unteren Bereich des Bedienfelds, um die
Event-Seite zu öffnen. Diese Seite enthält die meisten MIDI-Controller und ihre
Zuweisungen.

Modulation Wheel
Mit diesem Controller können Sie Parameter mit dem Modulationsrad Ihres
Keyboards modulieren.
Velocity
Hiermit können Sie Parameter dadurch steuern, wie stark Sie eine Note auf
Ihrem Keyboard anschlagen. Dieser Controller wird oft verwendet, um Klänge
heller und lauter klingen zu lassen, je stärker Sie eine Taste anschlagen.
Aftertouch
Bei Aftertouch (auch Channel Pressure genannt) handelt es sich um
MIDI-Daten, die gesendet werden, wenn Sie nach dem eigentlichen
Anschlagen einer Taste weiterhin Druck auf die Taste ausüben und sie
gedrückt halten. Mit diesem Controller werden häufig die Cutoff-Frequenz
des Filters, die Lautstärke sowie andere Parameter gesteuert, um
ausdrucksvolle Effekte zu erzielen.
Key Pitch Tracking
Hiermit können Sie Parameterwerte linear verändern, je nachdem, auf
welchem Bereich des Keyboards Sie spielen.

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Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

Controller einem Parameter zuweisen

VORGEHENSWEISE
1. Klicken Sie in den Bereich »Mod Dest« für einen der Controller.
Ein Einblendmenü mit allen verfügbaren Modulationszielen wird angezeigt. Alle
Sound-Parameter sowie die meisten LFO- und Hüllkurvenparameter sind als Ziele
verfügbar.
2. Wählen Sie ein Ziel.
Das ausgewählte Modulationsziel wird nun in der Liste angezeigt. Neben dem Ziel
wurde ein Standardwert (50) gesetzt, der die Modulationsstärke darstellt.
• Sie können positive und negative Modulationswerte einstellen, indem Sie auf
einen Wert in der Liste klicken, einen neuen Wert eingeben und die
[Enter]-Taste drücken.
Um einen negativen Wert einzustellen, fügen Sie ein Minuszeichen vor dem
Wert ein.
3. Mit dieser Methode können Sie den Controllern eine beliebige Anzahl an
Modulationszielen zuweisen.
Diese werden für jeden Controller im Bereich Mod Dest aufgeführt.
• Um ein Modulationsziel zu entfernen, klicken Sie in der Liste auf den
entsprechenden Namen und wählen Sie im Einblendmenü Off.

EFX-Seite

Auf dieser Seite sind drei verschiedene Effekte verfügbar: Distortion, Delay und
Modulation (Phaser/Flanger/Chorus). Klicken Sie auf den EFX-Schalter unten im
Bedienfeld, um die Seite mit den Effekten zu öffnen.

• In jedem Effektbereich stehen Ihnen eine Reihe von Schaltern zur Verfügung,
mit denen Sie Typ oder Charakteristik des Effekts bestimmen können.
Zusätzlich gibt es eine Reihe von Schiebereglern, mit denen Sie die
Parametereinstellungen vornehmen können.
• Um einen Effekt zu aktivieren, klicken Sie auf den Active-Schalter, so dass ein
Punkt daneben angezeigt wird.
Klicken Sie erneut auf den Schalter, um den Effekt auszuschalten.

Distortion

Sie können zwischen 4 Distortion-Optionen wählen:

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Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

• Distortion erzeugt eine Verzerrung mit starker Übersteuerung.


• Soft Distortion erzeugt eine Verzerrung mit leichter Übersteuerung.
• Tape Emulation emuliert die Verzerrung einer Magnetbandsättigung.
• Tube Emulation emuliert die Verzerrung eines alten Röhrenverstärkers.

Drive
Mit diesem Drehregler können Sie die Stärke der Verzerrung durch
Verstärkung des Eingangssignals festlegen.
Filter
Bestimmt die Übergangsfrequenz des Distortion-Filters. Das Distortion-Filter
besteht aus einem Tiefpass- und einem Hochpassfilter, bei denen die
Cutoff-Frequenz der Trennfrequenz entspricht.
Tone
Mit diesem Parameter können Sie die relative Stärke des Signals bestimmen,
nachdem es Hochpass- und Tiefpassfilter durchlaufen hat.
Level
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Effekts ein.

Delay

Sie können zwischen 3 Verzögerungscharakteristiken wählen:


• Stereo Delay verwendet zwei separate Verzögerungssignale, deren
Panorama links und rechts ausgerichtet werden kann.
• Beim Mono Delay werden die beiden Verzögerungssignale für Monoeffekte
in Serie geschaltet.
• Beim Cross Delay springt das verzögerte Signal zwischen den
Stereokanälen hin und her.

Song Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für die Delay-Zeiten.
Delay 1
Hiermit können Sie einen Wert für die Verzögerungszeit einstellen, der
zwischen 0 ms und 728 ms liegt. Wenn MIDI sync aktiviert ist, können Sie
Werte zwischen Zweiunddreißigstel- und Viertelnotenwerten eingeben,
wobei Sie zwischen geraden, triolischen und punktierten Notenwerten
wählen können.
Delay 2
Wie Delay 1.
Feedback
Bestimmt die Abklingzeit des Delays. Bei höheren Werten dauert die
Echo-Wiederholung länger an.

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Mitgelieferte VST-Instrumente
Spector

Filter
In die Rückkopplungsschleife des Delays ist ein Tiefpassfilter integriert. Mit
diesem Parameter können Sie die Cutoff-Frequenz des Rückkopplungsfilters
bestimmen. Bei niedrigen Werten klingen die Echos dunkler.
Level
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Effekts ein.

Modulation

Sie können zwischen 3 Modulationscharakteristiken wählen:


• Phaser verwendet einen 8-Pol-Allpassfilter und erzeugt einen klassischen
Phaser-Effekt.
• Flanger erzeugt zwei unabhängige Verzögerungssignale mit Feedback für
den linken und rechten Kanal. Die Verzögerungszeiten der beiden Delays
werden von einem LFO mit verstellbarer Frequenz moduliert.
• Chorus erzeugt einen Chorus-Effekt mit 4 Verzögerungen, die von 4
voneinander unabhängigen LFOs moduliert werden.

Song Sync
Aktiviert/Deaktiviert die Temposynchronisation für den Rate-Parameter.
Rate
Hier können Sie die Geschwindigkeit der LFOs einstellen, die die
Verzögerungszeit modulieren. Wenn Song Sync aktiviert ist, wird die
Geschwindigkeit in Zählzeiten synchronisiert.
Depth
Mit diesem Parameter können Sie die Modulationsbreite der Verzögerung
festlegen.
Delay
Mit diesem Parameter können Sie die Verzögerungszeit der 4
Verzögerungssignale einstellen.
Feedback
Steuert die Stärke der positiven und negativen Rückkopplungen für alle 4
Verzögerungssignale.
Level
Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Effekts ein.

SR-Parameter

Mit diesen Schaltern können Sie die Samplerate einstellen. Bei niedrigen
Samplerates werden der Anteil der hohen Frequenzen und die Soundqualität
verringert, die Tonhöhe wird jedoch nicht verändert. Hiermit können Sie den
LoFi-Sound älterer digitaler Synthesizer emulieren.

281
Mitgelieferte VST-Instrumente
Diagramme

• Wenn der F-Schalter aktiviert ist, wird das Programm des ausgewählten Parts
mit der Samplerate der Host-Anwendung wiedergegeben.
• Wenn der Schalter 1/2 aktiviert ist, wird das Programm des ausgewählten
Parts mit halber Samplerate wiedergegeben.
• Wenn der Schalter 1/4 aktiviert ist, wird das Programm der ausgewählten
Parts mit einer Samplerate wiedergegeben, die nur noch einem Viertel der
ursprünglichen Samplerate entspricht.
Ein positiver Nebeneffekt der Verwendung niedriger Samplerates ist die geringere
CPU-Last. So können Sie z. B. mehr Stimmen gleichzeitig wiedergeben.

Diagramme

Prologue

282
Mitgelieferte VST-Instrumente
Diagramme

Mystic

Spector

283

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