Intew. Akhil
Intew. Akhil
Mein Name ist Akhil Anilkumar Priya. Ich bin 24 jahre alt und komme aus kerala in Indien.
Im Moment wohne ich in Trivandrum mit meiner [Link] Familie besteht aus 4 personen, mein Vater, meine
Mutter, mein Bruder und ich. Mein Vater heißt Anilkumar und er arbeitet in einem Universität Büro, meine Mutter
heißt Priya und sie ist Hausfrau, mein Bruder heißt Amal und er arbeitet in einem Post amt.
Ich habe meine Bsc in Krankenpflege am Kims college of Nursing abgeschlossen. Es ist sowohl eine renovierten
Krankenhaus als auch eine beste Universitât in Kerala. Nachdem ich meine Bsc in Krankenpflege beendett hatte,
anfang ich meine Deutschesprache in einer Sprachschule heisst CEEF in Trivandrum, weil ich in Deutschland als
Krankenpfleger arbeiten möchte.
Meine Muttersprache ist Malayalam. Außerdem spreche ich gut Englisch und kann auch Hindi und Tamil verstehen
und sprechen.
In meiner Freizeit möchte ich zahlreiche Activitäten unternehmen. Zb:Cricket spielen, Fußball spielen, Badminton
spielen, Film sehen, Musik hören [Link] bin ein Profi Cricketer und es gibt mir die frische Energie in meinem Leben.
Ich bin nicht nur mit Leidenschaft Pflegecraft, sondern auch gern Kreativ und hilfsbereit. Ich freue mich darauf, meine
erste Berufserfahrung in Deutschland zu sammeln.
Ich arbeite gerne sowohl in der Notaufnahme als auch auf Intensivstationen wie der medizinischen, chirurgischen
und Trauma-ICU. In der Notaufnahme kommen viele Menschen in sehr unterschiedlichen und schwierigen
Situationen, und es gibt mir Zufriedenheit, wenn ich ihnen schnell helfen kann. Auf der Intensivstation finde ich es
sinnvoll, kritisch kranke Patienten zu unterstützen, ihnen die notwendige Pflege zu geben, ihre Sicherheit zu
gewährleisten und verschiedene Verfahren durchzuführen. Ich denke, dass meine Fähigkeiten wie Ruhe und
Verantwortungsbewusstsein gut zu beiden Bereichen passen. Ich bin zuversichtlich, dass ich auch in stressigen
Situationen sicher handeln und meinen Patienten die bestmögliche Pflege geben kann.
Im Notfall sehe ich oft Patienten mit Brustschmerzen, Atemnot, Fieber oder Erbrechen. Viele Patienten kommen nach
einem Unfall, zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall. Auch Verletzungen wie Schnittwunden oder Verbrennungen
sind sehr häufig. Manche Patienten haben plötzliche Schmerzen oder verlieren das Bewusstsein.
Was machen Sie, wenn ein Patient mit Brustschmerzen, Atemnot oder nach einem Verkehrsunfall kommt?
Wenn ein Patient mit Brustschmerzen, Atemnot oder nach einem Verkehrsunfall kommt, kontrolliere ich zuerst die
Vitalzeichen und die Atmung. Danach informiere ich sofort den Arzt. Ich bereite Sauerstoff, Infusionen und andere
notwendige Materialien vor. Gleichzeitig beruhige ich den Patienten und erkläre kurz, was wir machen. Falls nötig,
helfe ich beim Lagern des Patienten, zum Beispiel in eine stabile Seitenlage oder in eine bequeme Position. Ich bleibe
beim Patienten, bis der Arzt übernimmt, und unterstütze bei allen weiteren Maßnahmen.
Wie würden Sie handeln, wenn mehrere Patienten gleichzeitig in die Notaufnahme kommen?
Wenn mehrere Patienten gleichzeitig in die Notaufnahme kommen, ist Triage sehr wichtig. Zuerst beurteile ich,
welcher Patient in Lebensgefahr ist, zum Beispiel bei Atemnot oder Bewusstlosigkeit. Diese Patienten behandle ich
sofort oder informiere direkt den Arzt. Danach kümmere ich mich um schwer verletzte Patienten, zum Beispiel nach
einem Unfall. Leichtere Fälle, wie kleine Wunden oder Fieber, werden zuletzt behandelt. So wird sichergestellt, dass
jeder Patient nach Dringlichkeit schnell und sicher versorgt wird.
Ich bleibe ruhig, konzentriere mich auf die Prioritäten und halte mich an die Abläufe. Wenn nötig, hole ich
Unterstützung von Kollegen. In Stresssituationen bleibe ich ruhig und arbeite Schritt für Schritt. Ich konzentriere mich
auf die wichtigsten Aufgaben und vermeide Hektik. Außerdem spreche ich mit meinen Kollegen und wir unterstützen
uns gegenseitig im Team. Durch gute Zusammenarbeit kann man auch in schwierigen Momenten sicher und effektiv
arbeiten. Nach einer sehr stressigen Situation versuche ich kurz durchzuatmen, damit ich wieder konzentriert
weiterarbeiten kann.
Was machen Sie, wenn sich der Zustand eines Patienten plötzlich verschlechtert?
Wenn sich der Zustand eines Patienten plötzlich verschlechtert, kontrolliere ich sofort die Vitalzeichen und die
Atmung. Ich informiere sofort den Arzt und hole schnell Hilfe. Gleichzeitig beginne ich mit den wichtigsten
Notfallmaßnahmen, zum Beispiel Sauerstoffgabe, Infusion oder Reanimation, wenn es notwendig ist. Ich bleibe beim
Patienten, beruhige ihn oder die Angehörigen und unterstütze den Arzt bei allen weiteren Schritten. Schnelles und
ruhiges Handeln ist hier sehr wichtig.
In Notsituationen spreche ich ruhig und klar mit den Angehörigen. Ich erkläre ihnen nur die wichtigsten
Informationen, die ich weitergeben darf, und vermeide komplizierte Begriffe. Dabei versuche ich, Sicherheit zu geben
und die Angehörigen zu beruhigen. Für genaue medizinische Details oder Entscheidungen verweise ich immer an den
Arzt. Gleichzeitig bleibe ich respektvoll und zeige Verständnis für ihre Sorgen.
In der Notaufnahme kontrolliere ich oft die Vitalzeichen und beobachte den Zustand der Patienten. Ich unterstütze
bei der Erstversorgung, zum Beispiel bei Wundversorgung, Infusionen oder Sauerstoffgabe. Außerdem beruhige ich
die Patienten und helfe bei der Lagerung. Ich bereite notwendige Materialien vor und arbeite eng mit dem Arzt und
dem Team zusammen.
Was machen Sie, wenn ein aggressiver Patient in die Notaufnahme kommt?
Wenn ein aggressiver Patient kommt, bleibe ich ruhig und versuche deeskalierend zu sprechen. Ich halte genügend
Abstand und achte auf meine Sicherheit und die Sicherheit der anderen. Wenn nötig, rufe ich Kollegen zur
Unterstützung oder informiere den Arzt oder den Sicherheitsdienst. Wichtig ist, den Patienten nicht zu provozieren
und trotzdem professionell zu bleiben.
Wenn ein Patient eine Maßnahme ablehnt, respektiere ich zuerst seinen Wunsch. Ich erkläre ruhig und verständlich,
warum die Behandlung wichtig ist und welche Folgen es ohne Behandlung geben kann. Danach informiere ich den
Arzt über die Situation. Wichtig ist, den Patienten nicht zu zwingen, sondern ihn bestmöglich aufzuklären und zu
unterstützen.
Welche Maßnahmen ergreifen Sie, wenn ein Patient mit Brustschmerzen in die Notaufnahme kommt?
(= What procedures do you do when a patient comes with chest pain in the emergency department?)
Wenn ein Patient mit Brustschmerzen kommt, kontrolliere ich sofort die Vitalzeichen und die Atmung. Ich gebe
Sauerstoff, wenn es notwendig ist, und beruhige den Patienten. Ich bereite ein EKG vor und informiere sofort den
Arzt. Außerdem halte ich Medikamente wie Nitroglycerin oder Aspirin bereit, wenn der Arzt es anordnet. Wichtig ist,
den Patienten nicht allein zu lassen und schnell zu handeln.
In der Notaufnahme gibt es viele wichtige Notfallmedikamente. Die Medikamente, die ich kenne, sind Adrenalin,
Atropin, Dopamin, Noradrenalin und Diazepam. Sie werden zum Beispiel bei Kreislaufstillstand,
Herzrhythmusstörungen, Schock oder Krampfanfällen gegeben. Das sind die Medikamente, die ich mir erinnern kann.
Ich habe noch keine persönliche Erfahrung, weil ich erst meine erste Praxis als Krankenschwester beginnen werde.
Icu
Was sind die ersten Schritte, wenn Sie auf die Intensivstation kommen?
(= What are the first steps when you reach the ICU?)
Wenn ich auf die Intensivstation komme, überprüfe ich zuerst die Patientenakten und die Übergabe vom vorherigen
Dienst. Danach kontrolliere ich die Vitalzeichen der Patienten und schaue, ob Infusionen, Medikamente oder Geräte
richtig laufen. Ich bereite die notwendigen Materialien vor und achte darauf, dass alles sauber und sicher ist. So bin
ich gut vorbereitet, falls ein Notfall passiert.
Wie gehen Sie in der Intensivstation mit Medikamenten und Pflegeverfahren um?
In der Intensivstation bereite ich Medikamente nach ärztlicher Anordnung vor und kontrolliere dabei immer die
richtige Dosis und den richtigen Patienten. Ich überwache Infusionen, Spritzenpumpen und die Wirkung der
Medikamente. Bei Pflegeverfahren unterstütze ich zum Beispiel bei der Lagerung, Körperpflege, Absaugen oder
Mundpflege. Wichtig ist, alles genau zu dokumentieren und den Arzt sofort zu informieren, wenn es Veränderungen
gibt.
Einige Notfallmedikamente, die ich kenne, sind Adrenalin für Herzstillstand oder Schock, Atropin bei langsamen Puls,
Dopamin und Noradrenalin zur Kreislaufunterstützung und Diazepam bei Krampfanfällen oder starker Angst. Das sind
die Medikamente, die ich mir merken konnte.
(= Which emergency medicines do you know that are used in the ICU?)
Einige Notfallmedikamente, die ich kenne, sind Adrenalin, Atropin, Dopamin, Noradrenalin und Diazepam. Auch
Schmerzmittel wie Morphin oder Fentanyl können im Notfall wichtig sein. Das sind die Medikamente, die ich mir
merken konnte. Entschuldigung, ich kenne nicht mehr, weil ich noch keine persönliche Erfahrung in der
Intensivstation habe. Ich werde bald meine erste Erfahrung als Krankenschwester machen und möchte dort alles
genau lernen.
Bei einem bewusstlosen Patienten überprüfe ich regelmäßig die Vitalzeichen und die Atmung. Ich achte auf eine
sichere Lagerung, zum Beispiel die stabile Seitenlage oder eine spezielle Position im Bett. Ich sorge für eine gute
Mundpflege und Hygiene. Außerdem dokumentiere ich alle Beobachtungen und informiere sofort den Arzt bei
Veränderungen.
Wenn ein Patient plötzlich instabil wird, kontrolliere ich sofort die Vitalzeichen. Ich informiere schnell den Arzt und
hole Hilfe vom Team. Gleichzeitig beginne ich mit notwendigen Maßnahmen wie Sauerstoffgabe oder Infusion. Ich
bleibe beim Patienten und unterstütze bei allen weiteren Schritten.
Bei beatmeten Patienten kontrolliere ich regelmäßig die Beatmungsparameter und die Sauerstoffsättigung. Ich achte
auf die Lagerung des Patienten und helfe beim Absaugen, wenn es notwendig ist. Die Mundpflege ist sehr wichtig,
um Infektionen zu vermeiden. Bei Problemen informiere ich sofort den Arzt.
Mit den Angehörigen spreche ich ruhig und verständlich. Ich erkläre ihnen nur die Informationen, die ich
weitergeben darf, und verweise für Details an den Arzt. Ich zeige Geduld und Verständnis für ihre Sorgen. Gleichzeitig
versuche ich, Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln.
Wie gehen Sie mit Stress und hoher Verantwortung in der Intensivstation um?
In Stresssituationen bleibe ich ruhig und arbeite Schritt für Schritt. Ich konzentriere mich auf die wichtigsten
Aufgaben und halte engen Kontakt zum Team. Wir unterstützen uns gegenseitig, damit keine Fehler passieren. Nach
einer sehr stressigen Situation nehme ich mir kurz Zeit zum Durchatmen, um wieder konzentriert arbeiten zu können.
Da ich eine Studentin war, musste ich immer der Hauptkrankenschwester assistieren, die
mir die Aufgaben zuwies. In der Regel betreute die Krankenschwester, die ich unterstützte,
zwischen 4 und 6 Patienten, und in diesem Fall war es meine Verantwortung, mich ebenfalls
um diese Patienten zu kümmern. Ich überwachte ihre Vitalzeichen, half bei der
Positionierung, beurteilte ihre Schmerzen und stellte sicher, dass sie während ihrer
Abwesenheit gut versorgt waren. Die Anzahl der Patienten variierte je nach Station. In der
Intensivstation waren es nur 3 bis 4 Patienten, während es auf der Station meistens
zwischen 5 und 7 Patienten waren.
Waren es auch manchmal ältere Patienten?
Ja, während meines Praktikums hatte ich auch die Gelegenheit, ältere Patienten zu betreuen.
Besonders in der Chirurgie und auf der Intensivstation gab es viele ältere Patienten, die
nach Operationen oder schweren Unfällen Pflege benötigten. Die Pflege älterer Patienten
erfordert viel Geduld und Einfühlungsvermögen, da sie oft mit chronischen Erkrankungen
und Mobilitätsproblemen zu kämpfen haben. Es war eine wertvolle Erfahrung, mit dieser
Patientengruppe zu arbeiten, da ich dadurch meine Fähigkeiten in der geriatrischen Pflege
verbessern konnte.
Auf welcher Station hat es Ihnen am meisten Spaß gemacht?
Ich habe am meisten auf der Kinderstation gearbeitet. Ich habe Activity-Bücher für die
Kinder gemacht, damit sie zeichnen und ausmalen können. Ich habe auch für sie gesungen,
was oft ihre Stimmung verbessert hat. Es gab sogar Situationen, in denen einige Kinder mir
mehr gehorchten als anderen Krankenschwestern, und die Eltern waren sehr dankbar, mich
bei ihren Kindern zu haben. Diese Momente waren für mich sehr besonders und
unvergesslich. Trotzdem bevorzuge ich die Kinderstation nicht unbedingt, da ich zu
sentimental gegenüber Kindern bin und es mir schwerfällt, mit ihnen in schwierigen
Situationen umzugehen.
Erzählen Sie mehr über die Aufgaben einer Pflegekraft in ihrem Heimatland.
In meinem Heimatland, Indien, umfasst die Aufgabe einer Pflegekraft eine Vielzahl von
Tätigkeiten, die mit der Betreuung der Patienten zusammenhängen. Als Krankenschwester
bin ich verantwortlich für das Überwachen der Vitalzeichen, das Verabreichen von
Medikamenten, das Füttern von Patienten sowie die Unterstützung bei der Körperpflege. Ich
habe auch bei der Mobilisierung von Patienten geholfen und sie bei verschiedenen
Untersuchungen unterstützt. In meinem Praktikum hatte ich die Gelegenheit, in
verschiedenen Abteilungen wie der Gynäkologie, Chirurgie und Intensivstation zu arbeiten,
wobei ich eine starke Verantwortung für die Patientenversorgung übernommen habe.
Darüber hinaus gehört auch die Patientenaufklärung zu meinen Aufgaben, bei der ich
Patienten und ihre Familien über Gesundheitszustände und Behandlungsmöglichkeiten
informiere.
Haben Sie auch die Körperpflege übernommen, oder haben das die Familienangehörigen
gemacht?
Ja, während meines Praktikums habe ich auch die Körperpflege der Patienten übernommen.
Zu meinen Aufgaben gehörte es, den Patienten bei der Körperhygiene zu helfen, wie zum
Beispiel beim Waschen, Zähneputzen und Ankleiden. In einigen Fällen, besonders bei
schwerkranken oder älteren Patienten, haben auch die Familienangehörigen eine Rolle dabei
gespielt, aber die Hauptverantwortung lag bei mir als Pflegekraft. Es war wichtig, eine gute
Kommunikation mit den Familien zu haben, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse des
Patienten erfüllt werden.
Wie ist die Dokumentation in Krankenhäusern in ihrem Heimatland? Ist sie digital oder auf
Papier?
In meinem Heimatland war die Dokumentation in verschiedenen Krankenhäusern
unterschiedlich. Im KIMS Krankenhaus, wo ich meine Praktika gemacht habe, war es sehr
modern und wir haben digitale Systeme zur Dokumentation verwendet. Im Gegensatz dazu
war die Dokumentation in staatlichen Krankenhäusern vollständig papierbasiert. Aber in
dem Krankenhaus, in dem ich den Großteil meines Praktikums verbracht habe, war die
Dokumentation weitgehend digitalisiert. Es gab zwar noch Patientenakten, aber die meisten
Informationen wurden am Computer dokumentiert. Ich fand diese digitale Dokumentation
viel bequemer und effizienter.
About children
• Haben Sie während Ihres Praktikums mit Kindern gearbeitet?
Ja, ich habe in der pädiatrischen Abteilung und im Neonatal-ICU gearbeitet. Ich habe Kinder
betreut, Vitalzeichen gemessen und ihnen beim Waschen geholfen. Ich habe auch mit ihnen
gesungen und gemalt, um sie zu beschäftigen und ihre Stimmung zu verbessern. Die Arbeit
mit Kindern war für mich eine sehr besondere Erfahrung.
• Mit welchen Erkrankungen oder Diagnosen von Kindern hatten Sie Kontakt?
Ich hatte Kontakt mit Kindern, die an Atemwegserkrankungen, Durchfall, Fieber,
neurologischen Problemen oder Frühgeburt litten. In der Neonatologie habe ich viele
Frühgeborene betreut. Es gab auch Kinder mit Infektionskrankheiten oder chronischen
Erkrankungen. Ich habe gelernt, wie man sie pflegerisch gut unterstützt.
• Haben Sie während Ihrer Arbeit oder Praktika Kindern Medikamente verabreicht?
Ja, unter Aufsicht der Schwester oder Lehrperson durfte ich Medikamente für Kinder
vorbereiten und manchmal auch verabreichen. Ich habe Tabletten, Säfte und Zäpfchen
gegeben. Ich habe dabei besonders auf die Dosierung und das Gewicht der Kinder geachtet.
Sicherheit war dabei immer sehr wichtig.
• Warum möchten Sie gerne auf der Kinderstation (Pädiatrie) arbeiten?
Ich habe die Arbeit mit Kindern sehr genossen, besonders weil ich gerne mit ihnen male,
singe und spiele. Die positive Reaktion der Kinder und das Vertrauen der Eltern haben mich
sehr berührt. Aber ich bin auch sehr sentimental und emotional, wenn Kinder sehr krank
sind. Deshalb bewundere ich das Fachgebiet, aber bevorzuge andere Stationen wie
Gynäkologie oder ICU.
• Wie alt waren die Kinder, die Sie betreut haben?
Ich habe Neugeborene in der Neonatologie betreut, aber auch Kleinkinder und Kinder bis
etwa 12 Jahre auf der pädiatrischen Station. Einige Kinder waren auch im Schulalter. Es war
eine Mischung aus verschiedenen Altersgruppen, was die Arbeit abwechslungsreich gemacht
hat.
• Dürfen in Ihrem Heimatland die Eltern bei ihren Kindern im Krankenhaus bleiben?
Ja, in meinem Heimatland dürfen die Eltern meistens bei ihren Kindern im Krankenhaus
bleiben. Besonders die Mutter bleibt oft mit dem Kind zusammen, wenn es jünger ist. Das
wird auch vom Krankenhaus unterstützt. Es hilft den Kindern, sich sicherer zu fühlen.
• Was wissen Sie über die Pflege von Kindern, insbesondere die Körperpflege?
Bei der Pflege von Kindern ist besonders viel Geduld und Sanftheit notwendig. Ich habe
gelernt, wie man Kinder sicher und liebevoll wäscht, Windeln wechselt und ihre Haut
schützt. Man muss auch auf ihre Emotionen achten und ihnen Sicherheit geben. Es ist
wichtig, mit den Eltern zusammenzuarbeiten.
About old
Welche häufigen Krankheiten treten bei älteren Patienten auf?
👉 (What common diseases occur in elderly patients?)
Bei älteren Patienten sehen wir oft Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Arthrose und Demenz.
Viele leiden auch an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder chronischen Lungenerkrankungen.
Manchmal haben sie mehrere Krankheiten gleichzeitig, was die Pflege komplex macht.
Deshalb ist es wichtig, individuell und ganzheitlich zu betreuen.
English Translation:
In elderly patients, we often see hypertension, diabetes mellitus, osteoarthritis, and
dementia. Many also suffer from cardiovascular diseases or chronic lung diseases.
Sometimes they have multiple illnesses at the same time, which makes care complex.
Therefore, it is important to provide individual and holistic care.
German Answer:
Bei einem demenzkranken Patienten spreche ich ruhig und langsam und verwende einfache
Sätze. Ich versuche, Geduld zu haben und Sicherheit zu geben. Oft helfen bekannte
Gegenstände oder Rituale, den Patienten zu beruhigen. Wichtig ist, Respekt und Empathie
zu zeigen.
English Translation:
With a dementia patient, I speak calmly and slowly and use simple sentences. I try to be
patient and provide a sense of security. Often, familiar objects or routines help to calm the
patient. It is important to show respect and empathy.
German Answer:
Wenn ein älterer Patient stürzt, überprüfe ich zuerst das Bewusstsein und die Vitalzeichen.
Danach kontrolliere ich auf Verletzungen und alarmiere sofort den Arzt. Ich dokumentiere
den Vorfall und informiere die Angehörigen. Außerdem achte ich auf Sturzprophylaxe, damit
es nicht wieder passiert.
English Translation:
If an elderly patient falls, I first check consciousness and vital signs. Then I check for injuries
and immediately inform the doctor. I document the incident and inform the relatives. I also
pay attention to fall prevention so that it does not happen again.
German Answer:
Manche ältere Patienten brauchen Hilfe beim Essen, besonders wenn sie Schluckstörungen
oder Zittern haben. Ich achte darauf, dass sie aufrecht sitzen und genug Zeit bekommen.
Wenn nötig, verwende ich spezielle Hilfsmittel wie Trinkbecher oder Löffel. Es ist wichtig,
auf ihre Vorlieben und Diätvorgaben zu achten.
English Translation:
Some elderly patients need help with eating, especially if they have swallowing difficulties or
tremors. I make sure they sit upright and get enough time. If necessary, I use special aids
such as cups or spoons. It is important to respect their preferences and dietary
requirements.
German Answer:
Ich spreche deutlich und langsam und schaue den Patienten direkt an. Wenn er ein Hörgerät
hat, erinnere ich daran, es zu benutzen. Manchmal schreibe ich wichtige Informationen auf.
Geduld und Wiederholung sind dabei sehr wichtig.
English Translation:
I speak clearly and slowly and look directly at the patient. If they have a hearing aid, I
remind them to use it. Sometimes I write down important information. Patience and
repetition are very important in this situation.
What are the basic care needs of elderly patients?
German Question:
Welche Grundpflege benötigen ältere Patienten?
German Answer:
Ältere Patienten brauchen Hilfe bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken und bei der
Mobilisation. Ich achte auf ihre Sicherheit und gebe ihnen genug Zeit. Außerdem höre ich
ihnen geduldig zu, weil sie oft mehr Aufmerksamkeit brauchen. Respekt und Geduld sind
sehr wichtig.
English Translation:
Elderly patients need help with personal hygiene, eating and drinking, and mobilization. I
pay attention to their safety and give them enough time. I also listen to them patiently
because they often need more attention. Respect and patience are very important.
German Answer:
Ich erkläre dem Patienten freundlich, warum Süßigkeiten gefährlich sein können. Ich biete
stattdessen eine gesunde Alternative an, wie zum Beispiel Obst oder Diabetikerprodukte.
Wenn der Patient darauf besteht, informiere ich den Arzt. So schütze ich den Patienten vor
Risiken.
English Translation:
I explain to the patient kindly why sweets can be dangerous. Instead, I offer a healthy
alternative, such as fruit or diabetic products. If the patient insists, I inform the doctor. In
this way, I protect the patient from risks.
German Answer:
Ich bleibe ruhig und erkläre noch einmal die Gefahr. Ich erkläre, dass ich ohne ärztliche
Anweisung nichts geben darf. Wenn der Druck groß ist, informiere ich sofort den Arzt oder
die Stationsleitung. So handle ich professionell und sicher.
English Translation:
I remain calm and explain the danger again. I explain that I am not allowed to give anything
without a doctor’s instruction. If the pressure is high, I immediately inform the doctor or the
ward management. This way, I act professionally and safely.
German Answer:
Ich versuche zuerst einfache Maßnahmen wie eine ruhige Umgebung, angenehme
Beleuchtung und Entspannung. Ich biete warme Milch oder Tee an, wenn es erlaubt ist.
Wenn das nicht hilft, informiere ich den Arzt. Medikamente gebe ich nur nach ärztlicher
Anordnung.
English Translation:
I first try simple measures such as a quiet environment, pleasant lighting, and relaxation. I
offer warm milk or tea if allowed. If that doesn’t help, I inform the doctor. I give medication
only with a doctor’s order.
German Answer:
Ich bleibe ruhig und spreche langsam und freundlich. Ich versuche zu verstehen, warum der
Patient aggressiv ist, zum Beispiel wegen Schmerzen oder Angst. Ich halte Abstand, um die
Sicherheit zu wahren. Wenn nötig, informiere ich Kollegen oder den Arzt.
English Translation:
I stay calm and speak slowly and kindly. I try to understand why the patient is aggressive, for
example because of pain or fear. I keep some distance to ensure safety. If necessary, I inform
colleagues or the doctor.
German Answer:
Ich frage den Patienten nach dem Grund und höre ihm zu. Oft haben sie Angst vor
Nebenwirkungen oder schmecken das Medikament nicht. Ich erkläre die Wirkung und die
Wichtigkeit in einfachen Worten. Wenn der Patient weiter ablehnt, informiere ich den Arzt.
English Translation:
I ask the patient about the reason and listen. Often, they are afraid of side effects or dislike
the taste of the medicine. I explain the effect and importance in simple words. If the patient
still refuses, I inform the doctor.
Unterschiede
• Kennen Sie die Unterschiede bei den Aufgaben, Verantwortungen von Pflegefachkräften
zwischen (Heimatland) und DEU?
Ja, es gibt Unterschiede. In Deutschland haben Pflegefachkräfte mehr Verantwortung und
dürfen viele medizinische Aufgaben selbstständig durchführen. In meinem Heimatland
arbeiten Pflegekräfte oft unter Anweisung von Ärzten und dürfen manche Aufgaben nicht
ohne Anordnung machen. Zum Beispiel ist das Verabreichen von Medikamenten in
Deutschland oft Aufgabe der Pflegekraft.
• Kennen Sie die Unterschiede zwischen dem deutschen und (einheimischen)
Gesundheitssystem?
Ja, das deutsche Gesundheitssystem ist sehr organisiert und bietet eine gute Versicherung
für alle Menschen. In meinem Heimatland müssen viele Menschen ihre Behandlungen selbst
bezahlen, wenn sie keine Versicherung haben. In Deutschland gibt es mehr Personal,
moderne Technik und digitale Dokumentation, was die Arbeit erleichtert.
• Haben Sie in (Heimatland) auch 3 Schichten-System (Frühschicht, Spätschicht und
Nachtschicht)?
Ja, wir haben auch ein Drei-Schichten-System. Die Frühschicht beginnt um 7 Uhr und endet
um 13 Uhr, die Spätschicht dauert von 13 Uhr bis 18 Uhr. In meinem letzten Studienjahr
hatte ich auch Nachtdienst, der von 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens ging.
• Wie sieht Ihr Arbeitsalltag in (Heimatland) aus?
Als Studentin begann mein Tag oft um 7 Uhr morgens. Ich habe Vitalzeichen gemessen,
Patienten positioniert, Essen verteilt und Medikamente gegeben. Ich habe auch bei der
Mobilisation geholfen und bei Eingriffen assistiert. Abends habe ich meine Erfahrungen im
Bericht dokumentiert.
• Haben Sie als Pflegefachkraft in (Heimatland) grundpflegerische Tätigkeiten gemacht?
Ja, ich habe viele grundpflegerische Aufgaben gemacht. Ich habe Patienten gewaschen, das
Bett gemacht und bei der Körperpflege geholfen. Auch das Füttern von Patienten und die
Beobachtung ihres Zustandes gehörten dazu.
• Was sind die Aufgabenbereiche einer Pflegefachkraft in (Heimatland)?
Die Pflegekraft ist für die Grundpflege, Medikamentengabe, Vitalzeichenkontrolle und
Patientenbeobachtung zuständig. Sie assistiert bei Behandlungen und Operationen und
dokumentiert alles genau. Auch die Kommunikation mit Ärzten und die Betreuung der
Familien gehören dazu.
• Für wie viele Patienten ist eine Pflegefachkraft in (Heimatland) zuständig?
Das hängt vom Bereich ab. In der Normalstation sind es oft 5 bis 7 Patienten, in der
Intensivstation 3 bis 4. Als Schülerin habe ich immer die Pflegekraft unterstützt, die mir
zugeteilt war, und mich um deren Patienten gekümmert.
• Wie viele Stunden arbeitet man in einer Schicht in (Heimatland) ?
Die Frühschicht dauert in der Regel 6 Stunden, also von 7 bis 13 Uhr. Die Spätschicht geht
von 13 bis 18 Uhr. Nachtdienste dauern 12 Stunden, von 19 Uhr bis 7 Uhr morgens.