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Kurzanleitung: Deutsch

Die Kurzanleitung beschreibt die Montage und Inbetriebnahme der b maXX® BM4400, BM4600 und BM4700 Geräte und enthält grundlegende Sicherheitshinweise sowie rechtliche Hinweise für qualifiziertes Personal. Sie ist Teil der Gerätedokumentation und muss stets zugänglich sein, wobei bei Verkauf oder Entsorgung alle Kopien weitergegeben oder vernichtet werden müssen. Die Anleitung ersetzt nicht die umfassenderen Betriebsanleitungen und verweist auf zusätzliche Dokumente, die online verfügbar sind.

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Kurzanleitung: Deutsch

Die Kurzanleitung beschreibt die Montage und Inbetriebnahme der b maXX® BM4400, BM4600 und BM4700 Geräte und enthält grundlegende Sicherheitshinweise sowie rechtliche Hinweise für qualifiziertes Personal. Sie ist Teil der Gerätedokumentation und muss stets zugänglich sein, wobei bei Verkauf oder Entsorgung alle Kopien weitergegeben oder vernichtet werden müssen. Die Anleitung ersetzt nicht die umfassenderen Betriebsanleitungen und verweist auf zusätzliche Dokumente, die online verfügbar sind.

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Kurzanleitung

Sprache Deutsch
Original
Dokument-Nr. 5.06014.02
Artikel-Nr. 397360
Stand 24.05.2011

b maXX®
BM4400,
POWER CONVERSION EQUIPMENT BM4600,
BM4700
LISTED
38WA

D 5.06014.02 Vor Beginn aller Arbeiten Betriebsanleitung lesen!


Titel Kurzanleitung
Produkt b maXX® BM4400, BM4600, BM4700
Version 5.06014.02
Artikelnummer 397360
Stand 24.05.2011

Copyright Diese Kurzanleitung darf vom Eigentümer ausschließlich


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werden. Für andere Zwecke darf diese Kurzanleitung
auch auszugsweise weder kopiert noch vervielfältigt wer-
den.
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tung sind nicht gestattet.
Bezeichnungen bzw. Unternehmenskennzeichen in dieser
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durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber ver-
letzen kann.
Verbindlichkeit Diese Kurzanleitung ist Teil des Gerätes/der Maschine.
Diese Kurzanleitung muss jederzeit für den Bediener zu-
gänglich und in einem leserlichen Zustand sein. Bei Ver-
kauf/Verlagerung des Gerätes/der Maschine muss diese
Kurzanleitung vom Besitzer zusammen mit dem Gerät/der
Maschine weitergegeben werden.
Nach Verkauf des Gerätes/der Maschine sind dieses Ori-
ginal und sämtliche Kopien an den Käufer zu übergeben.
Nach Entsorgung oder anderem Nutzungsende sind die-
ses Original und sämtliche Kopien zu vernichten.
Mit der Übergabe der vorliegenden Kurzanleitung werden
entsprechende Kurzanleitungen mit einem früheren Stand
außer Kraft gesetzt. Bitte beachten Sie, dass Angaben/
Zahlen/Informationen aktuelle Werte zum Druckdatum
sind. Zur Ausmessung, Berechnung und Kalkulationen
sind diese Angaben nicht rechtlich verbindlich.
Die Firma Baumüller Nürnberg GmbH behält sich vor, im
Rahmen der eigenen Weiterentwicklung der Produkte die
technischen Daten und die Handhabung von Baumüller-
Produkten zu ändern.
Es kann jedoch keine Gewährleistung bezüglich der Feh-
lerfreiheit dieser Kurzanleitung, soweit nicht in den Allge-
meinen Verkaufs- und Lieferbedingungen anders
beschrieben, übernommen werden.
Hersteller Baumüller Nürnberg GmbH
Ostendstr. 80 - 90
90482 Nürnberg
Deutschland
Tel. +49 9 11 54 32 - 0 Fax: +49 9 11 54 32 - 1 30
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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
1.1 Copyright und Warenzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2 Grundlegende Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
2.1 Rechtliche Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
3 Beschreibung der Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
3.1 Kennzeichnung des Gerätes - Typenschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
4 Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
5 Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
5.1 Anschlussplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
5.2 Anschlussbilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
6 Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
6.1 Anforderungen an das ausführende Personal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
6.2 Voraussetzungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
6.3 Vorbereitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
6.4 Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
6.5 Inbetriebnahme durchführen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
7 Betrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
7.1 Freigabesignale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
7.2 Einschalthäufigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
7.3 Anzeigeelemente - LED . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
7.3.1 Betriebszustand (H1, H2) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
7.3.2 Stromgrenze (H3) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
7.3.3 Fehler (H4) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
7.3.4 Display. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
8 Störungssuche und Störungsbeseitigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
8.1 Fehler erkennen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
8.2 Fehlerbehandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
8.2.1 Fehler quittieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
8.2.2 Fehler-Parameter - Fehlermeldungen (Fehlerliste) - Fehlerreaktionen. . . . . . . . . . . 62
8.2.3 Parameterbeschreibung – Warnungen (Warnungsbitliste) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Revisionsübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 3


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
Inhaltsverzeichnis

4 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
1
1 EINLEITUNG
Diese Kurzanleitung dient zur Unterstützung der Montage der Geräte der Reihe
b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 mit der Typbezeichnung BM44XX - XXX -
XX2XX[Ryy] in einen Schaltschrank.
Alle Informationen zur Projektierung einer Anlage mit b maXX® BM4400, BM4600,
BM4700 entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung b maXX® BM4400, BM4600,
BM4700.
Diese Kurzanleitung ersetzt nicht die Sicherheits- und Betriebsanleitung, sondern setzt
vielmehr die Kenntnis der Sicherheitsdokumentation (Doku.-Nr. 5.04021) und der Be-
triebsanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 (Doku.-Nr. 5.04043) beim Anwen-
der voraus.
Die Sicherheitshinweise liegen der Verpackung bei. Die Betriebsanleitung finden Sie auf
der Verpackung beigelegten Dokumentations-DVD.
Alternativ finden Sie Dokumente im Internet unter [Link] im Bereich Down-
loads.

1.1 Copyright und Warenzeichen

b maXX® ist ein eingetragenes Markenzeichen von Baumüller Nürnberg GmbH


Hiperface® ist ein eingetragenes Markenzeichen von SICK / STEGMANN

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 5


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
1.1 Copyright und Warenzeichen

6 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
2
2 GRUNDLEGENDE SICHERHEITS-
HINWEISE

2.1 Rechtliche Hinweise

Diese Dokumentation wendet sich an technisch qualifiziertes Personal, welches speziell


ausgebildet ist und gründlich mit allen Warnungen und Instandhaltungsmassnahmen ver-
traut ist.
Der Benutzer trägt die Verantwortung für die Durchführung von Service und Inbetriebnah-
me gemäss den Sicherheitsvorschriften der geltenden Normen und allen anderen rele-
vanten staatlichen oder örtlichen Vorschriften betreffend Leiterdimensionierung und
Schutz, Erdung, Trennschalter, Überstromschutz usw.
Für Schäden, die bei der Montage oder beim Anschluss entstehen, haftet derjenige, der
die Montage oder Installation ausgeführt hat.

WARNUNG (WARNING)
Folgendes kann eintreffen, wenn Sie diesen Gefahrenhinweis nicht beachten:
m schwere Körperverletzung m Tod
Alle Personen, die an diesem Gerät arbeiten, müssen die Gefahrenhinweise und Sicherheits-
hinweise dieser Betriebsanleitung kennen und beachten.
Außerdem müssen alle Personen, die an diesem Gerät arbeiten, zusätzlich alle Regeln und
Vorschriften, die am Einsatzort gelten, kennen und beachten.

WARNUNG (WARNING)
Folgendes kann eintreffen, wenn Sie diesen Gefahrenhinweis nicht beachten:
m schwere Körperverletzung m Tod
Die Gefahr ist: Elektrizität.
Kenntnis der Betriebsanleitung und der Sicherheitshinweise.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 7


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
2.1 Rechtliche Hinweise

8 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
3
3 BESCHREIBUNG DER GERÄTE
3.1 Kennzeichnung des Gerätes - Typenschlüssel

Auf dem Typenschild (Aufkleber) finden Sie u.a. den Typenschlüssel des Gerätes.

Abbildung 1: Position des Typenschild-Aufklebers

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 9


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
3.1 Kennzeichnung des Gerätes - Typenschlüssel

Der Typenschlüssel hat die Form: BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - XX. Direkt hinter dem
Typenschlüssel befindet sich der Ausführungscode (- XXXX - X - XXX - XXX). Der Aus-
führungscode beinhaltet Informationen, die nur die Baumülller Nürnberg GmbH betreffen.
Deshalb wird in der folgenden Tabelle ausschließlich der Typenschlüssel erläutert.

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Gerätegeneration


BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Typ
4: Vectorregler mit und ohne Geberrückführung (closed loop / open loop)
5: für M-Regler oder V-Regler entwickelte Geräte,
siehe Betriebsanleitung 5.05022
6: Vectorregler wie 4, aber auf max. Spitzenstrom optimiert
7: Vectorregler wie 4, aber auf max. Nennstrom optimiert

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Gehäusegröße


1 bis 7 (von Gehäusegröße 1 existieren zwei unterschiedlich breite Varianten)

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Stromabstufung (Ausgangs-Bemessungsstrom)


0 bis 6 (Stromwert abhängig von Gehäusegröße), siehe Anhang D

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Kühlart


S: luftgekühlt mit Luftzu- und abführung im Schaltschrank
A: luftgekühlt mit Luftzu- und abführung außerhalb des Schaltschrankes
Z: wassergekühlt mit Wasserkühler im Schaltschrank
F: wassergekühlt mit Wasserkühler außerhalb des Schaltschrankes
C: (cold plate) Kühlung über Montagewand des Schaltschranks

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Netzart


T: TN- oder TT-Netz
I: IT-Netz und „grounded delta“

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Sicherheitsrelais


0: kein Modul
1: Modul mit 1 Relais und Hochstromkontakten
2: Modul mit 2 Relais und Hochstromkontakten
3: Modul mit 1 Relais und Niederstromkontakten
4: Modul mit 2 Relais und Niederstromkontakten
5: Modul mit 1 Relais und Allstromkontakten
6: Modul mit 2 Relais und Allstromkontakten

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Hardwareausführung/Leistungsteilausführung


0: Gleich- und Wechselrichter mit Ballasttransistor, UZK=540 V
1: Gleich- und Wechselrichter mit Ballasttransistor für UNetz=230 V ± 10 %,
UZK=310 V
2: Leistungsmodul (nur Wechselrichter), Betrieb als Leistungsmodul,
UZK=540 V
3: Gleich- und Wechselrichter mit Ballasttransistor, UZK=540 V
kurze Bauform für BM465X, BM466X, BM475X und BM476X

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Hardwareausführung/Reglerteilvarianten


1: Module in Steckplätzen A bis H steckbar
2: Module in Steckplätzen A bis M steckbar

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Hardwareausführung (interne Information der Baumüller Nürn-
berg GmbH
0XX: Regler ohne 7-Segment-Anzeige (RS 485 Schnittstelle)
1XX: Regler ohne 7-Segment-Anzeige (RS 485 Schnittstelle)
2XX: Regler mit 7-Segment-Anzeige (RS 485 Schnittstelle)
3XX: Regler mit 7-Segment-Anzeige (Ethernet Schnittstelle)

10 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Beschreibung der Geräte 3
BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX optionaler Ballastwiderstand
R16: Ballastwiderstand mit 16 Ω
R10: Ballastwiderstand mit 10 Ω
R05: Ballastwiderstand mit 5 Ω
R03: Ballastwiderstand mit 3 Ω

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX optionale Sicherheitsfunktion


S01: Sicherheitsfunktion STO

BM4XXX - XXX - XXXXX[Ryy] - [XXX] - XX Softwarestand Regler (Firmware)


01: Serienversion 1.x
03: Serienversion 3.x

HINWEIS
Dieser Typenschlüssel gilt ausschließlich für das (Grund-)Gerät ohne Steckmodule. Jedes
Steckmodul (ausser dem Regler) hat einen eigenen Typenschlüssel.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 11


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
3.1 Kennzeichnung des Gerätes - Typenschlüssel

12 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
4
4MONTAGE
Die Einbaubedingungen, Abmessungen und Bohrpläne der einzelnen Gerätevarianten
zur Projektierung sind der Betriebsanleitung zu entnehmen.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 13


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
Abbildung 2: Montageanleitung BM441X, BM442X-S, BM443X-S/Z, BM463X-S/Z, BM444X-S/Z, BM464X-S/Z

Gerät BM441X-XXX BM441X-XXX BM442X-S BM443X-S/Z BM444X-S/Z


-XO -X2 BM463X-S/Z BM464X-S/Z
-X1
A - Schrauben 2 x M5 4 x M5 4 x M5 4 x M5 4 x M5
B - Unterlegscheiben 2 x (5,3 x 10) 4 x (5,3 x 10) 4 x (5,3 x 10) 4 x (5,3 x 10) 4 x (5,3x15)
c - Montageabstand c = 5 mm c = 5 mm c = 5 mm c = 5 mm c = 5 mm

14 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Montage 4

Abbildung 3: Montageanleitung BM445X-S/Z, BM465X-S/Z, BM446X-S/Z und BM466X-S/Z

Gerät BM445X-S/Z BM446X-S/Z


BM465X-S/Z BM466X-S/Z
A - Schrauben 4x M8 4x M8
B - Unterlegscheiben 4x (8,4x17) 4x (8,4x17)
c - Montageabstand c=7 mm c=7 mm

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 15


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
Abbildung 4: Montageanleitung BM447X-A/F und BM477X-FXX-3XXXX

Gerät BM447X-A BM447X-F


BM477X-FXX-3XXXX
A - Schrauben 38 x M6 22 x M6
B - Spannscheibe 38 x DIN6796-6-FST 22 x DIN6796-6-FST
C - Unterlegscheiben 38 x (6,4 x 12,5) 22 x (6,4 x 12,5)

16 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Montage 4

Abbildung 5: Montageanleitung „diverse“

Gerät BM442X-A/F/Z/C BM443X-A/F/C BM444X-A/F BM445X-A/F BM446X-A/F


BM463X-A/F BM464X-A/F BM465X-A/F BM466X-A/F
A - Schrauben 4 x M5 14 x M4 16 x M5 16 x M8 20 x M8
B - Unterlegscheiben 4 x (5,3 x 10) 14 x (4,3 x 9) 16 x (5,3 x 15) 16 x (8,4x17) 20 x (8,4x17)

Gerät BM465X-FXX-3XXXX BM466X-FXX-3XXXX


BM475X-FXX-3XXXX BM476X-FXX-3XXXX
A - Schrauben 18x M6 18 x M8
B - Unterlegscheiben 18 x (6,4x17) 18 x (8,4x21)

HINWEIS
Vergessen Sie nicht bei den Geräten mit Wasserkühlung der Typen BM4XXX-F und
BM4XXX-Z den Kühlkreislauf an die Kühlkörper an der Rückseite der Geräte anzuschließen.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 17


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
18 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700
von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
5
5INSTALLATION
Die relevanten Daten zur Dimensionierung der elektrischen Anschlüsse finden Sie in der
Betriebsanleitung.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 19


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
5.1 Anschlussplan

5.1 Anschlussplan

Abbildung 6: Anschlussplan mit direkt angesteuerter Motorbremse

20 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Installation 5
Wenn die Spannung der Bremse ≠ 24 V, der Strom der Bremse größer als das Schaltver-
mögen von X101 oder wenn Sie UL508C berücksichtigen und der Strom der Bremse >
4 A ist, ist ein Zusatzrelais erforderlich.
Berücksichtigen Sie einen eventuell eingeschränkten Betriebsspannungsbereich der
Bremse aufgrund eines internen Spannungsabfall bis max. 2,6 V.

Abbildung 7: Anschlussplan mit über Zusatzrelais angesteuerter Motorbremse

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 21


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
5.1 Anschlussplan

* nur für BM444X, BM445X und BM446X jeweils Kühlart -S und -A.
für BM447X Kühlart -A:

Abbildung 8: Anschluss Lüfter BM447X-A

** Die Spannungsversorgung an X100 bzw. X101 müssen extern abgesichert werden. Bei der
Auswahl der Sicherung berücksichtigen Sie den verwendeten Anschlussleitungsquerschnitt
und die maximal zulässige Belastbarkeit.
Wenn Sie UL 508 C berücksichtigen, müssen Sie die Leistung der Spannungsversorgung auf
100 W begrenzen, bzw. mit einer UL-gelisteten 4 A Sicherung absichern.
Ba- ... 1D1 Anschlüsse für Ballast und Zwischenkreis, siehe ZAbbildung 9– auf Seite 23 ff.
RB Ballastwiderstand
PE....1W1 Netzanschluss, siehe ZAbbildung 9– auf Seite 23 ff.
S1 Sicherungen (Leitung + Gerät)
S2 Sicherung (Lüfter) *)
L1 Netzdrossel (nicht notwendig für BM441X und BM442X außer BM4426)
L2 Netzfilter
X1 Serielle Schnittstelle (RS 232), siehe ZAbbildung 18– auf Seite 32.
X3 Anschlüsse für Betriebsbereit, Schnellhalt, Impulsfreigabe, siehe ZAbbildung 18– auf Seite 32.
X36 Anschlüsse für Lüfter (nur BM444X-S/-A, BM445X-S/-A, BM446X-S/-A, BM447X-A)
X100 Anschlüsse für 24 V-Spannungsversorgung, weitere Informationen siehe ZAbbildung 18– auf
Seite 32 (SELV/PELV).
X101 Anschlüsse für Bremse, Motortemperatur, siehe ZAbbildung 9– auf Seite 23 ff (SELV/PELV)
X102 Anschlüsse des Sicherheitsrelais, siehe ZAbbildung 9– auf Seite 23 ff (SELV/PELV)
X103 Anschlüsse des optionalen, zweiten Sicherheitsrelais (nur BM443X - BM447X)
A - X1 Gebermodul, siehe Dokumentation 5.01042 (SELV/PELV)
ENC Geber
BRE Bremse
PE....1W2 Anschlüsse für Motor, siehe ZAbbildung 9– auf Seite 23 ff.

22 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Installation 5
5.2 Anschlussbilder

HINWEIS
Bei BM441X und BM442X ist die Nutzung des Ballastschalters bei abgeschaltetem Sicher-
heitsrelais nicht möglich.

Die elektrischen Anschlüsse für die Geräte BM4412 und BM4413 sind in der folgenden
Abbildung dargestellt:

Abbildung 9: Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM4412 und BM4413

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 23


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
5.2 Anschlussbilder

Die elektrischen Anschlüsse für das Gerät BM4414 sind in der folgenden Abbildung dar-
gestellt:

Abbildung 10: Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM4414

24 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Installation 5
Die elektrischen Anschlüsse für das Gerät BM442X sind in der folgenden Abbildung dar-
gestellt:

Abbildung 11: Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM442X

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 25


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
5.2 Anschlussbilder

Die elektrischen Anschlüsse für die Geräte BM443X und BM463X sind in der folgenden
Abbildung dargestellt:

Abbildung 12: Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM443X und BM463X

26 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Installation 5
Die elektrischen Anschlüsse für die Geräte BM444X und BM464X sind in der folgenden
Abbildung dargestellt:

Abbildung 13: Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM444X und BM464X
*) nur BM444X-S/-A

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 27


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
5.2 Anschlussbilder

Die elektrischen Anschlüsse für die Geräte BM445X, BM465X, BM446X und BM466X
sind in der folgenden Abbildung dargestellt:

Abbildung 14: Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM445X, BM465X, BM446X und BM466X
*) nur BM445X-S/-A und BM446X-S/-A

HINWEIS
Der Ballastwiderstand wird bei den Geräten BM445X und BM446X zwischen Ba- und 1C1 angeschlossen.
Siehe auch ZAbbildung 6– auf Seite 20.

28 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Installation 5
Die elektrischen Anschlüsse für BM466X und BM476X sind hier dargestellt:

Abbildung 15: Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM466X und BM476X

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 29


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
5.2 Anschlussbilder

Die elektrischen Anschlüsse für BM4755 sind in der folgenden Abbildung dargestellt:

Abbildung 16: Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM4755

30 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Installation 5
Die elektrischen Anschlüsse für die Geräte BM447X und BM4773 sind in der folgenden
Abbildung dargestellt:

Abbildung 17: Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM447X und BM4773
*) nur BM447X-A

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 31


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
5.2 Anschlussbilder

X100-1: +24V (SELV/PELV)


X100-2: +24V (SELV/PELV)
X100-3: Netz ein (Bus) (SELV/PELV)
X100-4: Ballast (SELV/PELV)
X100-5: M24V (SELV/PELV)
X100-6: M24V (SELV/PELV)

UH1: grün: Programmierbare LED


gelb: Programmierbare LED
UH2: grün: Programmierbare LED
gelb: Programmierbare LED
H1: grün: Momentenrichtung1
gelb: Momentenrichtung2
H2: grün: Freigabe
gelb: Power ON
H3: rot: Stromgrenze erreicht
H4: rot: Fehler

X4: reserviert

1: reserviert
2: TxD RS232 6: DTR, DSR
3: RxD RS232 7: RTS
4: DTR, DSR 8: CTS
5: Masse RS232 9: reserviert

H5 Display
7-Segment Anzeige
Normalbetrieb: Anzeige Antriebszustand
Fehlerfall: Anzeige Fehlernummer

X2:
Anschluss für
Baumüller-Speichermodul PSI

X3-1: BB-Ein (Schließer) (SELV/PELV)


X3-2: BB-Ein (Mitte Umschalter) (SELV/PELV)
X3-3: Masse für 4 und 5 (SELV/PELV)
X3-4: Schnellhalt (SELV/PELV)
X3-5: Impulsfreigabe (SELV/PELV)
X3-6: BB-Ein (Öffner) (SELV/PELV)
Abbildung 18: Anschluss X100 und Anschlüsse des Reglerteils

32 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
6
6 INBETRIEBNAHME
In diesem Kapitel wird eine beispielhafte Inbetriebnahme eines b maXX® Gerätes mit ei-
nem Baumüller Motor DS 56-M mit Sinus-Cosinus-Geber beschrieben. Führen Sie die In-
betriebnahme aus, um sich von der ordnungsgemäßen Funktion des gelieferten Gerätes
zu überzeugen. Diese Inbetriebnahme dient nicht der vollständigen Einrichtung des Ge-
rätes für ihre Applikation.

6.1 Anforderungen an das ausführende Personal

Das Personal, das mit der Inbetriebnahme beauftragt wird, muss über ausreichende
Kenntnisse verfügen in:
m Sicherheitstechnik
m PC-Bedienung (Windows),
speziell im Programm WinBASS (bis FW 3.09) oder ProDrive (ab FW 3.07).
m Anschluss und Betriebsweise des Gerätes b maXX® 4400.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 33


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.2 Voraussetzungen

6.2 Voraussetzungen

Die Inbetriebnahme ist eine beispielhafte Überprüfung der Funktionalität des Gerätes.
Bei der Inbetriebnahme überzeugen Sie sich von der Einsatzbereitschaft des Gerätes.

Inbetriebnahme Die im Weiteren beschriebene beispielhafte Inbetriebnahme ist auf Baumüller-Motoren


mit Baumüller- zugeschnitten. In der Bediensoftware WinBASS II / ProDrive steht ihnen zur Reduzierung
Motoren des Arbeitsumfanges eine Motor-Datenbank zur Verfügung, die die meisten Werte auto-
matisch übernimmt (ausliest), so dass Sie sich auf die Kontrolle der Werte konzentrieren
können.
Wenn Sie jedoch eine andere Konfiguration (z. B. anderen Geber) wählen, müssen Sie
mehr Werte selbst eintragen, weil dann das Auslesen von Daten nicht mehr in vollem Um-
fang zur Verfügung steht.

Inbetriebnahme Motoren anderer Hersteller sind nicht in die Motor-Datenbank aufgenommen. Hier müs-
mit Motoren ande- sen Sie alle Werte selbst eingeben. Es ist jedoch möglich, diese Motoren selbst in die Mo-
rer Hersteller tor-Datenbank aufzunehmen.

6.3 Vorbereitungen

Voraussetzung für die Inbetriebnahme ist, dass Montage und Installation korrekt ausge-
führt wurden.
1 stellen Sie sicher, dass die Montage korrekt ausgeführt ist, und insbesondere alle Si-
cherheitsvorschriften beachtet wurden (siehe Montage in der Betriebsanleitung des
Grundgeräts b maXX® 4400).
.

HINWEIS
Abbildungen zu den nächsten Arbeitsschritten finden Sie in der Betriebsanleitung des Grund-
geräts b maXX® 4400.

2 stellen Sie sicher, dass die Installation korrekt ausgeführt ist, und insbesondere alle
Sicherheitsvorschriften beachtet wurden.
3 WinBASS II / ProDrive muss auf dem PC/Laptop installiert sein. Die von
WinBASS II / ProDrive unterstützten Regler Firmware-Versionen finden Sie in der
WinBASS II / ProDrive-Online-Hilfe im Menüpunkt Benutzungshinweise/Unterstützte
b maXX®-Geräte
.

HINWEIS
Die von WinBASS II / ProDrive unterstützten Regler Firmware-Versionen finden Sie in der
WinBASS II / ProDrive-Online-Hilfe im Menüpunkt „Benutzungshinweise/Unterstützte b ma-
XX®-Geräte“, oder auf der WinBASS II- / ProDrive-CD in der readme-Datei unter „Benut-
zungshinweise/Unterstützte b maXX®-Geräte“.

Bei der Inbetriebnahme können Sie u. a. Motor- und Geberdaten in die Bediensoftware
eingeben oder falsche Werte korrigieren. Damit Sie die Inbetriebnahme zügig durchfüh-
ren können, ist es vorteilhaft, wenn alle Daten bei der Inbetriebnahme vorliegen. Daten

34 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
für Baumüller-Motoren liegen in Form einer „Motor-Datenbank“ innerhalb der Bediensoft-
ware vor.
4 sorgen Sie dafür, dass alle notwendigen Daten vorliegen.
Motordaten Diese Daten finden Sie z. B. auf dem Typenschild des Motors, den Sie bei der Inbetrieb-
(Typenschild) nahme verwenden.

Name Wert, z. B. wird gebraucht für Eingabe in Parameterliste /


Parameter
Motortyp, -bezeichnung DS 56-M Parameter Liste/Konfiguration Motor
P0050 Motor Typenschlüssel
Nennspannung UN 330 V Parameter Liste/Konfiguration Motor
P0053 Motor Nennspannung
Nennstrom IN 4,0 A Parameter Liste/Konfiguration Motor
P0053 Motor Nennstrom
Nenndrehzahl nN 3000 U/min Parameter Liste/Konfiguration Motor
P0057 Motor Nenndrehzahl

In diesem Beispiel wird die Motor-Datenbank verwendet, die Werte aus den Tabellen die-
nen dann nur zu Kontrollzwecken.
Motordaten Diese Daten finden Sie auf dem Datenblatt des Motors, den Sie bei der Inbetriebnahme
(Datenblatt) verwenden.

Name Wert, z. B. wird gebraucht für Eingabe in Parameterliste /


Parameter
Grenzstrom ISpitze 14,3 A Parameter Liste/Konfiguration Motor
P0069 Motor Spitzenstrom
Polpaarzahl 3 Parameter Liste/Konfiguration Motor
P0065 Motor Polpaarzahl
Max. Drehzahl nmax. 6000 Parameter Liste/Konfiguration Motor
P0072 Motor Maximaldrehzahl mechanisch
Rastwinkel, wenn angegeben1) 240° Parameter Liste/Konfiguration Motor
P0082 Motor Rastwinkel
1) Den Rastwinkel können Sie auch mit WinBASS II / ProDrive ermitteln lassen (siehe ZRastlage suchen– auf
Seite 53).

Geberdaten Diese Daten finden Sie auf dem Datenblatt des Gebers, den Sie bei der Inbetriebnahme
(Datenblatt) verwenden.

Name Wert, z. B. wird gebraucht für Eingabe in Parameterliste /


Parameter
Gebertyp SinCos-Geber bei Sinus-Cosinus-Gebern mit HIPERFACE®-
Stegmann SRS Schnittstelle wird der Gebertyp automatisch über die
50/60 HIPERFACE®-Schnittstelle eingelesen
Strichzahl 1024 Parameter Liste/Konfiguration Geber/
BM_u_Enc1PulsesPerRev
Gebertyp Resolver -
Strichzahl 1 Parameter Liste/Konfiguration Geber/
BM_u_Enc1PulsesPerRev

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 35


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.3 Vorbereitungen

5 stellen Sie sicher, dass der Motor folgende Bedingungen erfüllt:


m mit einem geeignetem Geber versehen, in diesem Beispiel: Resolver bzw. SinCos-
Geber SRS50
m angeschlossen an b maXX® 4400
m betriebsbereit
6 stellen Sie sicher, dass Schaltelemente für Impulsfreigabe und Schnellhaltaufhebung
an b maXX® 4400 angeschlossen sind (z. B. in einer Schalttafel) und funktionieren.
Stellen Sie sicher, dass die Schalter in Ruhestellung (inaktiv) sind.
7 stellen Sie sicher, dass alle Sicherheitseinrichtungen netz- und motorseitig ange-
schlossen und betriebsbereit sind.
8 stellen Sie sicher, dass der Geber für die Motorführung (Resolver bzw. Sinus-Cosi-
nus-Geber) mit Geberkabel an das Gebermodul BM4-ENC-01 bzw. BM4-ENC-02 in
Steckplatz A angeschlossen ist.
9 stellen Sie sicher, dass ggf. das Sicherheitsrelais angeschlossen und beschaltet ist.
10 stellen Sie sicher, dass der PC/Laptop mit einem seriellen Kabel (RS232/9-polig
Sub-D Stecker) mit der Steckverbindung X1 des Reglers verbunden ist. Starten Sie
WinBASS II / ProDrive.

HINWEIS
Die Baumüller Nürnberg GmbH empfiehlt den Einsatz von optoentkoppelten Übertragern
(z.B. der Fa. Ratioplast Art. Nr. 901SV232C6095 und [Link]. 901SV232T6095).
Eine optisch entkoppelte Schnittstellenleitung erhalten Sie als Zubehörteil mit der Bezeich-
nung Programmierkabel.

36 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
11 nach dem Starten erscheint die ProDrive Startseite. Im Normalfall kann man wie folgt
vorgehen.

Abbildung 19: ProDrive: Startfenster

12auf der Startseite wählen sie „Gerät auswählen“. Es öffnet sich das Fenster „Gerät aus-
wählen“ (siehe ZAbbildung 21– auf Seite 39).
13 wählen Sie unter (1) die serielle Schnittstelle aus, über die der PC mit dem b maXX® -
Gerät verbunden ist.
14 dann wählen Sie unter (2) den Gerätetyp „b maXX 4400 Antrieb“ aus und unter Versi-
on den Firmwarestand.
15 drücken Sie anschließend „Test“ (3). Wenn die Online-Verbindung mit dem
b maXX® - Gerät aufgebaut werden kann, dann wird eine entsprechende Session (4)
angezeigt. Die angezeigte Version und die Geräteversion müssen übereinstimmen.
Falls die Versionen nicht übereinstimmen bekommen Sie, wenn Sie „Verbinden“ (sie-
he ZAbbildung 22– auf Seite 40) klicken, die Fehlermeldung „Versionskonflikt“. Die-
sen Konflikt können Sie durch das angebotene XML-Datenupdate lösen.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 37


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.3 Vorbereitungen

HINWEIS
Falls für die vorliegende Regler-Firmwareversion keine Session vorhanden ist brauchen Sie
ein Update des WinBASS II / ProDrive Programmes.

Abbildung 20: ProDrive: Versionskonflikt

HINWEIS
Hinweis: Wenn in dem b maXX® - Gerät eine PLC vorhanden ist, können Sie nur dann mit
WinBASS II / ProDrive eine Kommunikation zum Regler aufbauen, wenn in der PLC ein Pro-
jekt vorhanden ist!

38 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6

(2)

(1)

(4)
(3)

Abbildung 21: ProDrive: Gerät auswählen

16 durch einen Klick auf "OK" (5) starten Sie die graphische Bedienoberfläche.
Weiter Hinweise und Erläuterungen, finden Sie in der Online-Hilfe des Programms.
Diese Online-Hilfe rufen Sie mit F1 oder unter ?/Hilfethemen oder auf der folgenden
Startseite mit "Hilfe" auf.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 39


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.3 Vorbereitungen

17 Warten Sie bis folgende Bildschirmmaske erscheint und klicken Sie dort auf die „Pro-
Drive Navigation“-Schaltfläche.

Abbildung 22: ProDrive: Startseite

18 klicken Sie in der ProDrive Navigation auf „Leistungsteil“.

Abbildung 23: ProDrive: Navigation

40 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
6.4 Übersicht

Die folgende Übersicht zeigt schematisch die Inbetriebnahme. Die einzelnen Schritte der
Inbetriebnahme finden Sie ausführlich beschrieben in ZInbetriebnahme durchführen– ab
Seite 42.

HINWEIS
Wenn Ihr Gerät über kein Sicherheitsrelais verfügt, übergehen Sie die Schritte 5, 6, 13 und
14 in der Einschaltreihenfolge (siehe ZAbbildung 24–).

Abbildung 24: Einschaltreihenfolge

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 41


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.5 Inbetriebnahme durchführen

6.5 Inbetriebnahme durchführen

Beginnen Sie mit der Inbetriebnahme, nachdem Sie die Vorbereitungen abgeschlossen
haben.
1 Stellen Sie die Spannungsversorgung zum b maXX® her
(Netz-Anschlußspannung + Steuerspannung).
Daraufhin läuft das Gerät hoch und zeigt seine Betriebsbereitschaft durch Aufleuchten
der orangefarbenen LED H-2 (Power ON) an.
m LED H-2 muss orange leuchten, dies bedeutet Power ON, das Gerät ist betriebsbe-
reit.
m LED H-2 darf nicht grün leuchten: Die grün leuchtende LED H-2 bedeuten „Betrieb
freigegeben“! Der Motor wird bestromt und kann drehen! Heben Sie dies sofort mit
dem Schaltelement Impulsfreigabe oder Schnellhaltaufhebung auf!
m LED H-3; rot aufleuchtende LED bedeutet Stromgrenze erreicht. Verringern Sie die
Belastung des Motors. Weiter mit Parametrierung fortfahren.
m LED H-4; rot aufleuchtende LED bedeutet einen Fehlerzustand. Den Fehler behe-
ben Sie später mit Hilfe des Bedienprogramms WinBASS II / ProDrive. Weiter mit
Parametrierung fortfahren.
2 Stecken Sie jetzt das (RS232-)Verbindungskabel vom PC/Laptop zum Regler am
b maXX® auf.
Durch das Verbindungskabel läuft die Kommunikation zwischen Rechner und dem
b maXX®.
3 Starten Sie das Programm WinBASS II (bis FW 3.09) oder ProDrive (ab FW 3.07), so-
fern es nicht bereits läuft.

HINWEIS
Erhalten Sie eine Fehlermeldung zu einem Steckmodul, dann überprüfen Sie bitte zuerst, ob
das Steckmodul korrekt verkabelt ist und ggf. mit Spannung versorgt wird.

42 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
Warnungen/Feh- 4 Klicken Sie dann auf „Antriebsmanagement“
ler quittieren

Abbildung 25: ProDrive: Navigation

5 Schalten Sie die Spannungsversorgung für das Sicherheitsrelais ein (falls ein Sicher-
heitsrelais vorhanden ist).

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 43


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.5 Inbetriebnahme durchführen

6 „Quittieren“ Sie evtl. vorhandene Warnungen/Fehler im Fenster „Antriebsmanage-


ment“ (evtl. mehrfach die Taste „Meldungen quittieren“ betätigen).

Abbildung 26: ProDrive: Antriebsmanager

HINWEIS
Aufgrund der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten von Motoren und Gebern kann hier nur
ein Beispiel angeben werden. Geben Sie die bei Ihnen gegebenen Daten von Motor und Ge-
ber ein!

44 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
7 Klicken Sie auf „Leistungsteil“.

Abbildung 27: ProDrive: Navigation

8 Tragen Sie in „Maximalstrom des Antriebs“ den für Ihre Applikation benötigten Strom
ein, maximal den Grenzstrom des Motors (laut Datenblatt): 2,5 A, mit dem Sie den Mo-
tor und das Leistungsteil betreiben wollen.

Abbildung 28: ProDrive: Leistungsteil

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 45


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.5 Inbetriebnahme durchführen

Geber parametrie- Jetzt müssen noch Parameter für den Geber eingegeben werden.
ren 9 Gehen Sie zurück in die ProDrive Navigation.
10 Klicken Sie auf den Tab: Startseite
Auf der Startseite können Sie feststellen, an welchem Steckplatz das Gebermodul einge-
steckt ist (Resolver - BM4-ENC-01 bzw. Sinus-Cosinus - BM4-ENC-02).

Abbildung 29: ProDrive: Startseite

11 Überprüfen Sie, ob die gesteckten Module richtig erkannt wurden.

VORSICHT (CAUTION)
Folgendes kann eintreffen, wenn Sie diesen Gefahrenhinweis nicht beachten:
m Sachschaden
Die Gefahr ist: Fehler in der Hardwareerkennung. Das Gerät in das das b maXX® 4400 ein-
gebaut ist, kann beschädigt werden oder fehlerhaft funktionieren, wenn ein Modul oder meh-
rere Module nicht oder falsch erkannt wurden.
Brechen Sie die Inbetriebnahme ab, wenn mindestens ein Steckmodul nicht bzw. falsch er-
kannt wurde. Setzen Sie sich mit der Fa. Baumüller Nürnberg GmbH in Verbindung.

12 Gehen Sie zurück in die ProDrive Navigation.


13 Doppelklicken Sie auf „Geber“.
14 Klicken Sie auf „Geber1“ wenn ihr Gebermodul in Steckplatz A steckt,
bzw. auf „Geber2“ wenn ihr Gebermodul in Steckplatz B steckt.

46 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
Das Fenster „Geber1-Konfiguration“ öffnet sich.

(1)
(2)

Abbildung 30: ProDrive: Geber 1 Konfiguration

15 Geben Sie Daten bei Verwendung eines Resolvers bzw. Sinus-Cosinus-Gebers ohne
HIPERFACE®-Schnittstelle ein. Bei einem Sinus-Cosinus-Geber mit HIPERFACE®-
Schnittstelle werden die Daten automatisch über die HIPERFACE®-Schnittstelle über-
tragen - Daten nicht ändern.
m (1) Resolver: Strichzahl = 1, Sinus-Cosinus ohne HIPERFACE® z. B. Strichzahl = 1024
m (2) Resolver: Umdrehungen = 1, Sinus-Cosinus ohne HIPERFACE® z. B.
Umdrehungen = 1
m beide Geber: Aktivierung (Geber aktivieren)
Geben Sie die Überdrehzahlgrenze manuell im Block „Drehzahl-Schwellen“ ein.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 47


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.5 Inbetriebnahme durchführen

16 Wechseln Sie zur ProDrive Navigation und klicken Sie dort auf „Motor“.

Abbildung 31: ProDrive: Navigation

Motordatenbank 17 Klicken Sie im Motor-Fenster auf die Schaltfläche „Motordatenbank“.


verwenden

Abbildung 32: ProDrive: Motordatenbank

18 Das folgende Fenster erscheint.

Abbildung 33: ProDrive: Auswahl des Motors

19 In diesem Fenster geben Sie ein:


m die Motor Nennspannung Zwischenkreis: „540 V“
m den Motor-Typ: „DS 56-S“
m die Nenndrehzahl: „6000 U/min“

48 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
m die Maximaldrehzahl wird automatisch aus dem Wert für die Nenndrehzahl übernom-
men

HINWEIS
Die Werte für Nenndrehzahl und Maximaldrehzahl sind bei Synchronmotoren gleich und wer-
den daher bei der Auswahl der Nenndrehzahl in die Maximaldrehzahl übernommen.
Bei Asynchronmotoren müssen Sie beide Werte getrennt auswählen. Software für Asyn-
chronmotoren: in Vorbereitung.

20 Betätigen Sie die Schaltfläche k.


Damit werden alle Daten aus der Motordatenbank in die entsprechenden Parameter und
Anzeigefelder von WinBASS II / ProDrive übernommen.
21 Überprüfen Sie sämtliche Werte des Motors anhand der Motordatenblätter (dies dient
nur zu Kontrollzwecken, wenn Sie die Motor-Datenbank von Baumüller nutzen. Wenn
Sie Fremdhersteller-Motoren einsetzen, müssen Sie dies auf jeden Fall tun).

HINWEIS
Wenn Sie Fremdhersteller-Motoren verwenden, können Sie deren Daten auch in die Motor-
Datenbank aufnehmen.

Motordaten Normalerweise werden Sie bei Benutzung der Baumüller-Motordatenbank keine Abwei-
ändern chungen zwischen Motordatenblatt und den automatisch aus der Motor-Datenbank über-
nommenen Werten finden.
Für den Fall, dass Sie Werte verändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:
22 Klicken Sie auf den Tab „Startseite“. Auf der Startseite geben Sie neben „Servicebe-
trieb freigeben“ ein: „Service“ und schließen die Eingabe mit „Enter“ ab.
Jetzt können Sie die bisher schreibgeschützten Daten in den Bildschirmmenüs ändern.
Möchten Sie den Schreibschutz wiederherstellen, dann geben Sie „off“ anstelle von Ser-
vice“ ein.
23 Klicken Sie in der ProDrive Navigation auf „Motor“.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 49


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.5 Inbetriebnahme durchführen

Motordaten kon- 24 Im Motor-Fenster und dem Unterfenster Synchronmotor bzw. Asynchronmotor finden
trollieren Sie alle wichtigen Motordaten bzw. -Parameter angezeigt.
Kontrollieren Sie alle Daten.

Abbildung 34: ProDrive: Motor

Parameterliste Wenn Sie nicht die Baumüller Motor-Datenbank benutzen, können Sie alle Motor-Para-
verwenden meter auch mit Hilfe der „Parameterliste“ eingeben.
25 Klicken Sie auf den Tab Parameterliste.

50 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
26 In der Parameterliste klicken Sie auf „Konfiguration Motor“.

Abbildung 35: ProDrive: Parameterliste

Folgende Motor-Parameter müssen Sie beschreiben:


m Maximaldrehzahl mech. (P0072 Motor Maximaldrehzahl mechanisch)
m Polpaarzahl (P0065 Motor Polpaarzahl)
m Drehfeld (P0087 Motor Drehfeld)
Sichern Sie nun die eingegebenen Daten.
27 Klicken Sie in der Iconleiste auf das Icon „Datensatz-Management“

Abbildung 36: ProDrive: Datensatz-Management

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 51


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.5 Inbetriebnahme durchführen

28 Klicken Sie im Datensatz-Management auf die Schaltfläche „Alles speichern“.

Abbildung 37: ProDrive: Datensatz Management

29 Warten Sie bis neben „Datensatzstatus“ angezeigt wird: „o.k.“


Damit ist der Datensatz im EEPROM gespeichert.
30 Schalten Sie die Spannungsversorgung für das Sicherheitsrelais ab (falls vorhanden).
31 Trennen Sie das Gerät von Netz- und Steuerspannung.
32 Schalten Sie die Spannungsversorgung für das Sicherheitsrelais ein (falls ein Sicher-
heitsrelais vorhanden ist)
33 Stellen Sie die Spannungsversorgung zum b maXX® her
(Netz-Anschlussspannung + Steuerspannung).
Durch das Aus- und Einschalten können Sie überprüfen, ob von Ihnen gemachte Einstel-
lungen zu Warnungen bzw. Fehlern führen.

52 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
Rastlage suchen Nun muss noch die Rastlage des Motors gesucht werden.
34 Gehen Sie in die ProDrive Navigation und doppelklicken Sie auf „Betriebsarten“, kli-
cken Sie dann auf „Rastlage suchen“.
35 Klicken Sie auf das Icon „Antriebsmanager-Dialog“.

Abbildung 38: ProDrive: Antriebsmanager-Dialog

Es erscheint zusätzlich das Fenster „Antriebsmanager-Dialog“.

(4)

(1)

(2)

(6)

(3) (5)

Abbildung 39: ProDrive: Rastlage suchen: Antriebsmanager

36 Wählen Sie für „Modus“ Methode 0 (1).


37 Wählen Sie „Rastlage suchen“ in der Scroll-Liste (2).

WARNUNG (WARNING)
Folgendes kann eintreffen, wenn Sie diesen Gefahrenhinweis nicht beachten:
m schwere Körperverletzung m Tod
Die Gefahr ist: mechanische Einwirkung. Bei nicht freidrehendem Motor kann der Motor
und mit dem Motor verbundene Teile beschädigt/zerstört werden.
Stellen Sie sicher, dass der Motor bei der Inbetriebnahme frei drehen kann.

38 Schalten Sie Impulsfreigabe und Schnellhaltaufhebung aktiv.


39 Klicken Sie auf „Start“ (3).
40 Warten Sie, bis in diesem Feld (4) der Text erscheint: „Rastlage wurde gefunden“.
41 Klicken Sie dann auf „Aus“ (5).
42 Prüfen Sie ob der gemessene Wert dem zu Erwartenden entspricht (6)
(Bei Baumüller-Motoren: Resolver: 330° + 5°, Sinus-Cosinus: 240° ± 5°).

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 53


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.5 Inbetriebnahme durchführen

43 Schalten Sie Impulsfreigabe und Schnellhaltaufhebung inaktiv.


Damit sind alle Parametrierungsarbeiten zur beispielhaften Inbetriebnahme abgeschlos-
sen. Sie können sich nun von der ordnungsgemäßen Funktion überzeugen, indem Sie
den Motor kurz drehen lassen.

Erstes Drehen des 44 Gehen Sie zurück in die ProDrive Navigation.


Motors 45 Doppelklicken Sie auf: „Sollwertgeneratoren“.
46 Klicken Sie auf: „Hochlaufgeber“.

(1)

Abbildung 40: ProDrive: Hochlaufgeber

54 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Inbetriebnahme 6
47 Geben Sie Werte ein in folgende Eingabefelder:
m (Hochlaufgeber-)Eingang (1)
h Tragen Sie den Wert „10“ ein.
48 Falls Sie das Fenster „Antriebsmanager-Dialog“ geschlossen haben: klicken Sie auf
das Icon „Antriebsmanagement“.

Abbildung 41: ProDrive: Antriebsmanager-Dialog

Es erscheint zusätzlich das Fenster „Antriebsmanager-Dialog“.

(1)

(2) (3)

Abbildung 42: ProDrive: Hochlaufgeber - Antriebsmanager

49 Wählen Sie im Antriebsmanager-Dialog in der Scroll-Liste (1) die Betriebsart „Dreh-


zahlregelung“.
50 Schalten Sie Impulsfreigabe und Schnellhaltaufhebung aktiv.
51 Klicken Sie im Antriebsmanager-Dialog Menü auf die Schaltfläche „Start“ (2).
Jetzt sollte der Motor mit 10 % der maximalen Drehzahl drehen.
52 Klicken Sie im Antriebsmanager-Dialog Menü auf die Schaltfläche „Aus“ (3).
Der Motor stoppt daraufhin.
53 Schalten Sie Impulsfreigabe und Schnellhaltaufhebung inaktiv.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 55


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
6.5 Inbetriebnahme durchführen

Datensatz Diesen Datensatz soll jetzt gespeichert werden.


speichern 54 Klicken Sie in der Iconleiste auf das Icon „Datensatz-Management“.

Abbildung 43: ProDrive: Datensatz Management - Iconleiste

55 Klicken Sie im Datensatz-Management auf die Schaltfläche „Alles speichern“.

Abbildung 44: ProDrive: Datensatz Management

56 Warten Sie bis neben „Datensatzstatus“ angezeigt wird: „o.k.“


Damit ist der Datensatz im EEPROM gespeichert.

Antrieb Zum Abschluss der Inbetriebnahme wird der Antrieb abgeschaltet.


abschalten 57 Schalten Sie die Spannungsversorgung ab für das Sicherheitsrelais (falls vorhanden).
58 Trennen Sie über die entsprechenden Schaltelemente das Gerät von Netz und Steu-
erspannung.
Damit ist die Inbetriebnahme erfolgreich abgeschlossen.

56 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
7
7 BETRIEB
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie das Gerät während des Betriebs arbeitet und wie
Sie das Gerät während des Betriebs bedienen.

7.1 Freigabesignale

Diese Signale müssen einen Signalpegel von 24 V (DC) aufweisen und an den Klemmen
X3-4 und X3-5 (ZAbbildung 18– auf Seite 32) geschaltet zur Verfügung stehen.

Impulsfreigabe Während des Betriebs muss das Signal „Impulsfreigabe“ dauernd anliegen, damit das
Gerät Leistung abgibt. Zusätzlich muss die Impulsfreigabe durch den Regler erfolgen.
Diese beiden Signale sind UND-verknüpft, so dass der Ausfall eines beiden der Signale
sofort zur Impulssperre auf dem Leistungsteil führt.

Schnellhalt Schalten Sie das Signal „Schnellhalt“ nur dann ab, wenn Sie die Anlage/das Gerät so
schnell wie möglich stoppen müssen.
Während des Betriebs muss das Signal „Schnellhalt“ anliegen, damit das Gerät Leistung
abgibt.

7.2 Einschalthäufigkeit

Das Gerät darf nicht beliebig oft aus- und eingeschaltet werden. Zwischen zwei Einschalt-
vorgängen muss ein bestimmter Zeitraum liegen, um die Geräte/Sicherungen zu schüt-
zen.

HINWEIS
h Beachten Sie die vorgegebenen Wartezeiten, wenn Sie nach dem Ausschalten des Geräts
die Anschlussspannung für das Gerät wieder einschalten.
Für die Geräte BM441X und BM442X gilt:
Zwischen zwei Einschaltvorgängen muss mindestens 1 Minute vergangen sein, bevor Sie
das Gerät wieder einschalten. Falls Sie das Gerät vorher wieder einschalten, wird die Lebens-
dauer des Gerätes verkürzt.
Für die Geräte BM443X, BM444X, BM445X, BM446X und BM447X gilt:
Es muss keine Wartezeit eingehalten werden.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 57


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
7.3 Anzeigeelemente - LED

7.3 Anzeigeelemente - LED

BM44XX - XXX - XX0XX und BM44XX - XXX - XX1XX:


An der Vorderseite des Gerätes befinden sich 4 LED’s. Die 4 LED’s (H1 bis H4) zeigen
Informationen über den Betriebszustand und werden auch in ProDrive nachgebildet.
BM44XX - XXX - XX2XX:
An der Vorderseite des Gerätes befinden sich 6 LED’s. Die beiden oberen LED’s (UH1
und UH2) sind frei programmierbar. Die 4 unteren LED’s (H1 bis H4) zeigen Informatio-
nen über den Betriebszustand und werden auch in ProDrive nachgebildet.
ZAbbildung 18– auf Seite 32 zeigt die Position der Anzeigeelemente.

7.3.1 Betriebszustand (H1, H2)

Die beiden oberen LED´s (H1 und H2) zeigen an, wie das Gerät z. Zt. arbeitet.

grün: der Motor dreht, Momentenrichtung 1.


orange: der Motor dreht, Momentenrichtung 2.

HINWEIS
Die LED H1 kann nicht als Drehrichtungsanzeige herangezogen werden. Sie zeigt nur die
Momentenrichtungen an.

grün: Impulsfreigabe. Der Motor wird vom Leistungsteil bestromt.


orange: Power ON, das Gerät ist betriebsbereit. Falls die LED während des
Betriebs orangefarben leuchtet, fehlt eventuell die Impulsfreigabe, oder
der Schnellhalt wurde ausgelöst.
Wechselblinken grün/orange:
Impulse für Feldaufbau bei Asynchronmaschinen freigegeben.
Noch keine Freigabe für Momentenaufbau.
grün mit kurzem orangefarbenen Aufblitzen oder
orange mit kurzem grünen Aufblitzen:
Speichervorgang im EEPROM aktiv,
Gerät in dieser Phase nach Möglichkeit nicht ausschalten.

58 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Betrieb 7
7.3.2 Stromgrenze (H3)

Die dritte LED (H3) zeigt an, ob die Stromgrenze erreicht ist.

rot: eingestellte Stromgrenze des Reglers erreicht.


h Applikation anpassen bzw. „keine Reaktion“.

7.3.3 Fehler (H4)

LED leuchtet nicht: die internen Überwachungen haben keinen Fehler festgestellt.
rot, dauernd: Fehler.
h Beheben Sie den Fehler mit Hilfe des Bedienprogramms ProDrive. Weitere Infor-
mationen finden Sie in ZStörungssuche und Störungsbeseitigung– ab Seite 61.
rot, blinkend: Warnung.
h Warnungen sehen Sie im Antriebsmanager des Bedienprogramms ProDrive. War-
nungen haben keinen Einfluss auf den Betrieb des Gerätes. Weitere Informationen
finden Sie in ZStörungssuche und Störungsbeseitigung– ab Seite 61.

7.3.4 Display

Das 7-Segment-Display zeigt im Normalbetrieb den Betriebszustand an. Im Fehlerfall


wird die Fehlernummer angezeigt.

Anzeige Zustand Bedeutung


0 Nicht Einschaltbereit Initialisierungsphase, Impulse gesperrt.
1 Einschaltsperre Impulse gesperrt, Initialisierung fehlerfrei beendet.
2 Einschaltbereit Impulse gesperrt
3 Eingeschaltet Impulse für Feldaufbau bei Asynchronmaschine freigegeben,
noch kein Momentaufbau.
4 Betrieb freigegeben Impulse freigegeben, Antriebsfunktion freigegeben.
5 Betrieb sperren aktiv Impulse freigegeben, Bremsvorgang aktiv
6 Stillsetzen aktiv Impulse freigegeben, Bremsvorgang aktiv
7 Schnellhalt aktiv Impulse freigegeben, Bremsvorgang aktiv
E Störungsreaktion aktiv Impulse freigegeben, Bremsvorgang aktiv
F Störung Impulse gesperrt, Fehlerzustand
Im Display wird die Fehlernummer angezeigt.

Die einzelnen Antriebszustände sind im Kapitel Antriebsmanagement im Parameter-


handbuch 5.03039 genauer beschrieben.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 59


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
7.3 Anzeigeelemente - LED

Im Zustand Störung werden im Display die Fehlernummern angezeigt. Es werden nur


Fehler angezeigt, die im Antrieb eine Fehlerreaktion auslösen bzw. ausgelöst [Link]-
ler ohne Reaktion und auch Warnungen werden nicht angezeigt.
Die Anzeige der Fehlernummer beginnt damit, dass zunächst für ca. 1,5 s „F“ angezeigt
wird. Anschließend werden die drei Stellen des Fehlercodes angezeigt. Die einzelnen
Ziffern werden dabei jeweils für ca. 0,8 s dargestellt, unterbrochen von einer kurzen Pau-
se. Wenn weitere Fehler anstehen, werden die anderen Fehler nach dem gleichen Prin-
zip angezeigt. Der Vorgang wiederholt sich, sobald alle Fehler angezeigt wurden.
Beispiel: Es stehen die Fehler 125 und 91 an:

Start Ende Zeit


Fehler-
ausgabe

Wenn nach der elektrischen Installation das Gerät an die Netzspannung und die 24-Volt-
versorgung gelegt wird, sollten zumindest die LEDs leuchten und die 7 Segmentanzeige
einen Zustand anzeigen.

60 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
8
8 STÖRUNGSSUCHE UND STÖRUNGSBE-
SEITIGUNG

8.1 Fehler erkennen

Im folgenden werden Sie über die verschiedenen Störungen und daraus resultierende Fehler-
meldungen informiert. Die Störungen können entweder mechanische oder elektrische Ursa-
chen haben. Die Geräte der Reihe b maXX® 4400 signalisieren einen Fehlerzustand über das
Aufleuchten der untersten roten LED H4 auf der Gehäusevorderseite. Zusätzlich wird die Feh-
lernummer über das 7-Segment-Display auf der Gehäusevorderseite angezeigt. Anhand der
Fehlernummer kann die Fehlermeldung unter Zuhilfenahme der Fehlerliste in dieser Dokumen-
tation ermittelt werden. Außerdem wird die Fehlermeldung in der Bediensoftware WinBASS II /
ProDrive angezeigt:
h Starten Sie das Bedienprogramm WinBASS (bis FW 3.09) oder ProDrive (ab FW 3.07), wenn
es nicht bereits läuft.

Die mit „Störung“ signalisierte Fehlermeldung suchen Sie in WinBASS II / ProDrive:


h Öffnen Sie im Projektbaum durch klicken auf das + vor „Management“ eine Liste.
h Wählen Sie aus dieser Liste „Antriebsmanagement“ aus.

HINWEIS
Wenn Sie trotz nicht-leuchtender roter LED H4 und grün leuchtender LED H2 den Motor nicht
starten können, überprüfen Sie ihre Parametrierung des b maXX® 4400 anhand der Parame-
terliste in WinBASS II / ProDrive.
Fehlermöglichkeiten sind z. B.: Momentengrenze = 0 eingestellt oder Rastlage stimmt nicht
(siehe auch Parameterhandbuch b maXX® 4400).
Wenn keine der LEDs an der Gerätevorderseite aufleuchtet, prüfen Sie die 24V-Versorgung.

8.2 Fehlerbehandlung

Die Basis der Fehlerbehandlung in den b maXX®-Geräten sind die Fehlermeldungen, die auch
als Fehlerlisten bezeichnet werden. Beim Auftreten einer Störung wird die entsprechende ein-
deutige Fehlermeldung in WinBASS II / ProDrive im Menü „Antriebsmanager“ angezeigt, deren
Bedeutung Sie in der Fehlerliste nachschlagen können.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 61


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

8.2.1 Fehler quittieren

Leuchtet die rote Fehler-LED, ist mindestens ein Fehler vorhanden. Sie können darauf
reagieren, indem sie den Fehler in WinBASS II / ProDrive „quittieren“, d. h. dem Gerät
mitteilen, dass sie vom Fehler Kenntnis genommen haben, den Fehler behoben haben
oder übergehen wollen. Durch Fehlerquittierung werden stets alle Fehlermeldungen zu-
rückgesetzt. Eine individuelle Fehlerquittierung ist nicht möglich. Die Quittierung bewirkt
ein Löschen des Fehlers, wenn die Löschung aufgrund der Fehlersituation möglich war.

8.2.2 Fehler-Parameter - Fehlermeldungen (Fehlerliste) - Fehlerreaktionen

Nachfolgend finden Sie alle Fehlermeldungen aufgelistet. Eine (Fehler-)Meldung wird Ih-
nen in WinBASS II / ProDrive im Fenster „Antriebsmanager“ angezeigt. Im Listenfeld
„Meldungen“ finden Sie den (verkürzten) Fehlernamen, bei Hiperface®-Fehlern auch den
Geräteteil, die Fehlernummer (nicht bei Fehlern nach Hiperface®-Spezifikation) und,
durch einen Doppelpunkt abgetrennt, die Bedeutung dieses Fehlers, z. B. „MotorError
96: Kurzschluss Temperaturfühler“. Bei Hiperface®-Fehlern z. B.: „Geber 1 Kommunika-
tion: Parity-Fehler“.

Fehler Prozessor P0201

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

0 reserviert

1 Watchdog-Fehler IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen

2 Falscher oder unerwarteter Interrupt ist IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen
aufgetreten

3 NMI-Interrupt / Busfehler IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen

4 bis 15 reserviert
nicht belegt = 0

62 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehler Betriebssystem P0202

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

16 Fehler beim Booten IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen

17 Software-Fehler IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen

18 Zeitscheibenkonfiguration IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen

19 Zeitscheiben-Zeitverletzung IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen;


Konfiguration des Zeitscheiben-Betriebssys-
tems ändern

20 1 = kein freier Speicher IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen

21 Ungültiger Fehlercode IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen

22 Ungültiger Warnungscode IS Neustart von b maXX® 4400 durchführen

23 Falsche FPGA-Version IS Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

24 Zweipunktregler: Fehler beim Schrei- IS Stellen Sie sicher, dass der Zielparameter in
ben auf Zielparameter diesem Betriebszustand schreibbar ist und der
zu schreibende Wert im gültigen Wertebereich
liegt

25 Checksummenfehler Flash Systemda- IS Die Systemdaten im Regler-Flash sind ungültig


ten und wurden durch Defaultwerte ersetzt. Durch
Aus- und Einschalten werden die Defaultwerte
ins Flash geschrieben

26 Leistungsteil wird nicht unterstützt IS Verwenden Sie ein geeignetes Leistungsteil


oder wenden Sie sich an die Firma Baumüller

27 bis 31 reserviert
nicht belegt = 0

Fehler Proprog-Kommunikation P203

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

32 Protokoll-Timeout einstellbar Neustart von b maXX® durchführen

33 Protokollaufbau einstellbar Neustart von b maXX® durchführen

34 Falscher Modultyp einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

35 Zu viele Daten im Telegramm einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

36 Zu wenig Daten im Telegramm einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

37 Ungültiger Operand einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 63


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

38 Ungültiger Memory-Typ einstellbar RAM testen

39 Ungültige Operandenadresse einstellbar geben Sie eine gültige Adresse ein

40 Wert kleiner als Minimalwert einstellbar Datensatz überprüfen und anpassen

41 Wert größer als Maximalwert einstellbar Datensatz überprüfen und anpassen

42 Parameter ist schreibgeschützt einstellbar Datensatz überprüfen und anpassen

43 Parameter in diesem Betriebszustand einstellbar Betriebszustand und Parametrierung prüfen


nicht schreibbar

44 Parameterwert ist ungültig einstellbar geben Sie einen gültigen Wert ein

45 Kommunikationsfehler einstellbar Verbindung wieder herstellen oder Parameter


WinBASS II / ProDrive↔Regler P0290 auf 0 setzen

46 bis 47 reserviert
nicht belegt = 0

Fehler in Funktions- oder Optionsmodulen P0204

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

48 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler FunktionsModul A bis E


Funktionsmodul A Fehler P0240 bis P0244– auf Seite 80 (= 3. Ebene)

49 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler FunktionsModul A bis E


Funktionsmodul B Fehler P0240 bis P0244– auf Seite 80 (= 3. Ebene)

50 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler FunktionsModul A bis E


Funktionsmodul C Fehler P0240 bis P0244– auf Seite 80 (= 3. Ebene)

51 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler FunktionsModul A bis E


Funktionsmodul D Fehler P0240 bis P0244– auf Seite 80 (= 3. Ebene)

52 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler FunktionsModul A bis E


Funktionsmodul E Fehler P0240 bis P0244– auf Seite 80 (= 3. Ebene)

53 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler Optionsmodul G bis M P0245


Optionsmodul G Fehler bis P0250– auf Seite 81 (= 3. Ebene)

54 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler Optionsmodul G bis M P0245


Optionsmodul H Fehler bis P0250– auf Seite 81 (= 3. Ebene)

55 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler Optionsmodul G bis M P0245


Optionsmodul J Fehler bis P0250– auf Seite 81 (= 3. Ebene)

56 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler Optionsmodul G bis M P0245


Optionsmodul K Fehler bis P0250– auf Seite 81 (= 3. Ebene)

57 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler Optionsmodul G bis M P0245


Optionsmodul L Fehler bis P0250– auf Seite 81 (= 3. Ebene)

64 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

58 Fehler in Ebene 3 siehe ZFehler Optionsmodul G bis M P0245


Optionsmodul M Fehler bis P0250– auf Seite 81 (= 3. Ebene)

59 Timeout beim Warten auf RST-Signal IS Neustart durchführen


von den Slaves

60 CRC-Fehler in einstellbar Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin;


SPI-Übertragung Modul f Regler bitte reduzieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller.

61 CRC-Fehler in einstellbar Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin;


SPI-Übertragung bitte reduzieren Sie diese.
Regler f Modul Wenden Sie sich an die Firma Baumüller.

62 bis 63 reserviert
nicht belegt = 0

Fehler Netzeinspeisung P0205

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

64 Netzausfall einstellbar Stellen Sie die Verbindung zum Stromnetz wie-


der her

65 Phasenausfall IS Prüfen Sie ob alle Phasen korrekt angeschlos-


sen sind und Spannung führen

66 Unterspannung Netz IS Stellen Sie die Einhaltung der Netzspezifikation


(siehe technische Daten) sicher

67 Überspannung Netz IS Stellen Sie die Einhaltung der Netzspezifikation


(siehe technische Daten) sicher

68 Unterspannung 24V IS Stellen Sie die Einhaltung der Netzspezifikation


(siehe technische Daten) sicher

68 bis 78 reserviert
nicht belegt = 0

79 Netzmonitor-Sammelfehler einstellbar Siehe P0236

Fehler Leistungsteil P0206

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

80 Kommunikationsfehler nach Hiper- IS siehe ZFehler Leistungsteil-Serielle


face®-Spezifikation Schnittstelle P0233– auf Seite 75
(= 3. Ebene)

81 Kühlkörpertemperatur IS Lassen Sie das Gerät abkühlen und/oder ver-


ringern Sie die Belastung

82 Überspannung Uzk IS Verringern Sie die Zwischenkreisspannung

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 65


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

83 Überstrom IS Verringern Sie die Belastung und überprüfen


Sie die Stromreglereinstellungen sowie die
Verkabelung und den Motor

84 Erdstrom IS Überprüfen Sie die Installation des Gerätes (ab


b maXX® 443x) und prüfen Sie den Motor auf
Erdschluss

85 Geräte-Innen-Übertemperatur IS Sorgen Sie für eine ausreichende Ventilation


im Gerät

86 Leitungsbruch Temperatursensor IS Geben Sie das Gerät zur Reparatur

87 Sicherheitsrelais aus (bzw. defekt) IS Prüfen Sie das Sicherheitsrelais, tauschen Sie
es gegen ein neues

88 Brückenschluss IS Neustart durchführen. Bei wiederholter Fehler-


meldung Reglerkassette erneuern

89 Leistungsteil nicht betriebsbereit IS Stellen Sie die Betriebsbereitschaft des Leis-


tungsteils her

90 Phasenausfall IS Prüfen Sie ob alle Phasen korrekt angeschlos-


sen sind und Spannung führen

91 Netzausfall IS Stellen Sie die Netzversorgung wieder her

92 Unterspannung Netz IS Stellen Sie die Einhaltung der Netzspezifikation


(s. techn. Daten) sicher

93 Überspannung Netz IS Stellen Sie die Einhaltung der Netzspezifikation


(s. techn. Daten) sicher

94 Unterspannung Uzk IS Überprüfen Sie die Leistungsanschlüsse

95 reserviert
nicht belegt = 0

66 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehler Motor P0207

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

96 Kurzschluss Temperaturfühler einstellbar Beheben Sie den Kurzschluss im Temperatur-


(Tm <= -30 °C) fühler

97 Temperaturfühler- Motor nicht ange- einstellbar Drahtbruch in Temperaturfühlerleitung behe-


schlossen ben
(Tm > +300 °C)

98 Motor-Übertemperatur IS Motorübertemperatur durch Abkühlen und/oder


Verringern der Last beheben

99 Fehler I2t > 100% IS Antrieb im gesperrten Zustand lassen bis I2t-
Istwert unter 100% sinkt

100 Leistungsteil Maximalstrom des einstellbar Leistungsteil Maximalstrom des Antriebs


Antriebs > Motor Maximalstrom P1241 kleiner als Motor Maximalstrom P0069
einstellen

101 reserviert
nicht belegt = 0

102 Sammelfehler Rastlagensuche IS siehe Fehler bei Rastlagensuche (P0237)

103 bis 111 reserviert


nicht belegt = 0

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 67


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Fehler Geber1 P0208

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

112 Kommunikationsfehler IS siehe Geber 1 (HIPERFACE®) P0234


®
(HIPERFACE -Spezifikation) (= [Link])

113 reserviert

114 Fehler beim Überschreiben der IS Führen Sie das Kommando erneut aus. Falls
Geber-Lageinfomation der Fehler wiederholt auftritt, wenden Sie sich
an die Baumüller Nürnberg GmbH.

115 Leitungsbruch Geber 1 IS Beheben Sie den Leitungsbruch in Geberlei-


tung von Geber 1 bzw. überprüfen Sie die
Belegung des Geberkabels

116 Überdrehzahl Geber 1 IS Überprüfen Sie die zulässige Drehzahl für


Geber 1

117 Amplitudengrenze überschritten IS Verwenden Sie einen anderen Geber

118 Gebertyp unbekannt IS Prüfen Sie ob der richtige Geber angeschlos-


sen ist bzw. verwenden Sie einen anderen
Geber

119 Datenfeld für Motordaten ungültig IS Verwenden Sie einen anderen Geber

120 Motordaten ungültig IS Verwenden Sie einen anderen Geber

121 Fehler beim Speichern der Motordaten IS Verwenden Sie einen anderen Geber

122 Motordaten schreibgeschützt. IS Verwenden Sie einen anderen Geber


(gilt für nicht BM-Motoren)

123 Feldwinkelfehler IS Überprüfen Sie die Abschirmung des Geberka-


bels

124 Geber ohne Temperaturerfassung einstellbar Verwenden Sie ein Gebermodul mit Tempera-
turerfassung

125 Speicherkapazität im Geber für elektro- einstellbar Verwenden Sie einen anderen Geber mit grö-
nisches Typenschild zu klein ßerem Speicher

126 bis 127 reserviert


nicht belegt = 0

68 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehler Geber2 P0209

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

®
128 Kommunikationsfehler IS siehe Geber 2 (HIPERFACE ) P0235
(HIPERFACE®-Spezifikation) (= 3. Ebene)

129 reserviert

130 Fehler beim Überschreiben der IS Führen Sie das Kommando erneut aus. Falls
Geber-Lageinfomation der Fehler wiederholt auftritt, wenden Sie sich
an die Baumüller Nürnberg GmbH.

131 Leitungsbruch Geber 2 IS Beheben Sie den Leitungsbruch in Geberlei-


tung von Geber 1 bzw. überprüfen Sie die
Belegung des Geberkabels

132 Überdrehzahl Geber 2 IS Überprüfen Sie die zulässige Drehzahl für


Geber 2

133 Amplitudengrenze überschritten IS Verwenden Sie einen anderen Geber

134 Gebertyp unbekannt IS Prüfen Sie ob der richtige Geber angeschlos-


sen ist bzw. verwenden Sie einen anderen
Geber

135 Datenfeld für Motordaten ungültig IS Verwenden Sie einen anderen Geber

136 Motordaten ungültig IS Verwenden Sie einen anderen Geber

137 Fehler beim Speichern der Motordaten IS Verwenden Sie einen anderen Geber

138 Motordaten schreibgeschützt. IS Verwenden Sie einen anderen Geber


(gilt nicht für BM-Motoren)

139 Feldwinkelfehler IS Überprüfen Sie die Abschirmung des Geberka-


bels

140 Geber ohne Temperaturerfassung einstellbar Verwenden Sie ein Gebermodul mit Tempera-
turerfassung

141 Speicherkapazität im Geber für elektro- einstellbar Verwenden Sie einen anderen Geber mit grö-
nisches Typenschild zu klein ßerem Speicher

142 bis 143 reserviert


nicht belegt = 0

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 69


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Fehler Geber-Manager P0210

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

144 Absolutlage des Geber 1 unbekannt IS Verwenden Sie einen anderen Geber

145 Absolutlage des Geber 2 unbekannt IS Verwenden Sie einen anderen Geber

146 Gebermodul 1 fehlt IS Prüfen Sie, ob der richtige Geber auf Modul-
platz A angeschlossen ist

147 Gebermodul 2 fehlt IS Prüfen Sie, ob der richtige Geber auf Modul-
platz B angeschlossen ist

148 Gebermodul fehlt für Messwertspei- IS Installieren Sie das Geber-Modul


cherung

149 Bei Resolver keine Messwertspeiche- IS Verwenden Sie einen Sinus-Cosinus- oder
rung möglich Inkremental-Geber

150 Triggerung nicht möglich, weil kein IS Verwenden Sie für diese Option einen
Inkremetalgeber Inkremental-Geber

151 Digital I/O-Modul fehlt IS Installieren Sie das Digital I/O-Modul

152 Inkrementalgeber-Nachbildung-Modul IS Installieren Sie das Inkrementalgeber-


wird benötigt und fehlt Nachbildung-Modul

153 Geber-Modul 1 wird für Inkrementalge- IS Installieren Sie ein Geber-Modul auf
ber-Nachbildung benötigt und fehlt Steckplatz A

154 Geber-Modul 2 wird für Inkrementalge- IS Installieren Sie ein Geber-Modul auf
ber-Nachbildung benötigt und fehlt Steckplatz B

155 Initialisierungsfehler des Inkrementral- IS System neu starten


geber-Nachbildungmoduls

156 Inkrementalgeber-Nachbildungs-Modul IS System neu starten, bei wiederholter Fehler-


(HW) meldet Fehler meldung Modul tauschen

157 Fehler Inkrementalgeber-Nachbil- IS Verwenden Sie für diese Option einen Inkre-
dungsmodul mental-Geber

158 SSI-Geber-Nachbildung-Modul fehlt IS Installieren Sie das SSI-Geber-Nachbildung


Modul

159 Fehler in Sollwertquelle Geber 1 bzw. IS Siehe Geberfehlermeldung


Geber 2

70 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehler Antriebsmanager P0211

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

160 Timeout Kommunikation einstellbar Beheben Sie die Zeitüberschreitung der


Proprog-Kommunikation

161 Timeout BACI einstellbar Beheben Sie die Zeitüberschreitung der BACI-
Kommunikation-Optionsmodul zurücksetzen

162 Timeout zyklische Kommunikation einstellbar Beheben Sie die Zeitüberschreitung der
zyklischen Kommunikation

163 Timeout Bedarfsdaten einstellbar Beheben Sie die Zeitüberschreitung der


Bedarfsdaten-Kommunikation

164 Feldbus-Fehler einstellbar Kontrollieren Sie die Feldbus-Kommunikation

165 Regler nicht synchron zu externem einstellbar Justieren Sie Sync-Offset und / oder
Signal Sync-Toleranz

166 Fehler bei der Bremsenansteuerung IS Überprüfen Sie die Verdrahtung und die Funk-
tion der Bremse

167 Haltebremse öffnet nicht beim Start IS Überprüfen Sie die Haltebremse
des Antriebs

168 Haltebremse schließt nicht beim Stopp einstellbar Überprüfen Sie die Haltebremse
des Antriebs

169 Fehler Haltebremse Zustand (zyklische einstellbar Überprüfen Sie die Haltebremse
Überwachung)

170 Fehler Haltebremse Belag einstellbar Überprüfen Sie die Haltebremse

171 Fehler Haltebremse Initialisierung IS Überprüfen Sie, ob ein DIO-Modul vorhanden


ist, an der richtigen Stelle steckt und richtig
parametriert ist. (siehe auch P0883)

172 Fehler Haltebremse: Haltemoment IS Stellen Sie sicher, dass die Momentgrenzen
nicht erreicht nicht zu klein eingestellt sind
|P1402| < Min (|P1036|, |P1037|, |P1038|)

173 bis 175 reserviert


nicht belegt = 0

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 71


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Fehler Datensatzverwaltung-Manager P0212

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

176 Kopierfehler EEPROM einstellbar Kopieren Sie den Datensatz erneut

177 Timeout EEPROM schreiben einstellbar Die Daten im EEPROM sind ungültig bitte spei-
chern Sie alle Datensätze ab

178 Checksummenfehler EEPROM IS EEPROM fehlerhaft oder fehlerhaft beschrie-


ben

179 Kein Boot-Datensatz IS Die Daten im EEPROM sind ungültig bitte spei-
chern Sie alle Datensätze ab

180 Inkompatible Software IS Die Daten im EEPROM sind ungültig bitte spei-
chern Sie alle Datensätze ab

181 Datensatz ist nicht vorhanden einstellbar Die Daten im EEPROM sind ungültig bitte spei-
chern Sie alle Datensätze ab

182 Checksummenfehler im PSI-Modul einstellbar PSI fehlerhaft oder fehlerhaft beschrieben

183 PSI ist gelöscht einstellbar Bitte speichern Sie alle Datensätze ab

184 PSI-Daten sind ungültig einstellbar Die Daten im PSI sind ungültig bitte speichern
Sie alle Datensätze ab

185 Selbstoptimierungstabellen ungültig einstellbar Führen Sie die Selbstoptimierung erneut durch

186 A/D-Korrekturtabellen ungültig einstellbar Tauschen Sie die Reglerkassette aus

187 EEPROM ist gelöscht IS Die Daten im EEPROM sind gelöscht bitte
speichern Sie alle Datensätze ab

188 bis 191 reserviert


nicht belegt = 0

72 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehler Lageregler P0213

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

192 Schleppfehler dynamisch einstellbar Beheben Sie den dynamischen Schleppfehler

193 Schleppfehler statisch einstellbar Beheben Sie den statischen Schleppfehler

194 Geber 1 für Lageregelung verwendet, IS Aktivieren Sie Geber 1


aber nicht aktiv.
Dieser Fehler wird auch angezeigt,
wenn die fehlerhafte Einstellung in
einem der nicht aktiven Datensätze ist.

195 Geber 2 für Lageregelung verwendet, IS Aktivieren Sie Geber 2


aber nicht aktiv.
Dieser Fehler wird auch angezeigt,
wenn die fehlerhafte Einstellung in
einem der nicht aktiven Datensätze ist.

196 Software-Endschalter 1 überschritten einstellbar Überprüfen Sie die Zielposition mit dem durch
die Endschalter freigegebenen Fahrbereich

197 Software-Endschalter 2 überschritten einstellbar Überprüfen Sie die Zielposition mit dem durch
die Endschalter freigegebenen Fahrbereich

198 Hardware-Endschalter 1 überschritten einstellbar Überprüfen Sie die Zielposition mit dem durch
die Endschalter freigegebenen Fahrbereich

199 Hardware-Endschalter 2 überschritten einstellbar Überprüfen Sie die Zielposition mit dem durch
die Endschalter freigegebenen Fahrbereich

200 Homing erforderlich und noch nicht einstellbar Führen Sie Homing durch
durchgeführt

201 Sollwert im Modus einstellbar Stelle Sie sicher, dass die Positionierdaten und
Set-of-setpoints nicht rechtzeitig ange- der Handshake rechtzeitig erfolgen
kommen (siehe auch Parameterhandbuch)

202 Zielposition v Modulo-Position einstellbar Zielposition verkleinern oder


Modulo-Position P1239 anpassen

203 Spindelpositionierung: einstellbar Verwendeter Gebertyp ohne Triggersignal (Nul-


Fehler bei Initialisierung des Triggers limpuls) oder unzulässige Einstellung im P1425
Spindelpositionierung Modus

204 Spindelpositionierung: einstellbar Geber auf Nullimpuls prüfen; Geberanschluß


Timeout beim Triggersignal prüfen; Nullimpuls-Signal anhand Toggle-Bit
(Geber 1/2 Status Bit 8) prüfen

205 Fehler bei Homing aufgetreten einstellbar Funktion Referenzschalter und Hardware-End-
schalter überprüfen; Auswahl des Geberein-
gangs ggf. korrigieren; nur unterstützte Ref.-
Methoden auswählen

206 bis 207 nicht belegt = 0

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 73


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Fehler Drehzahlregler P0214

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

208 Antrieb blockiert IS Beheben Sie die Blockade des Antriebs

209 Geber 1 ist als Geber für die Motorfüh- IS Entweder den Geber im Geber 1 Modus
rung parametriert, aber die Auswertung (P0150) aktivieren oder aber Geber 2 als
nicht aktiviert. Dieser Fehler wird auch Geber für die Lageregelung einstellen (Para-
angezeigt, wenn die fehlerhafte Ein- meter P1030)
stellung in einem der nicht aktiven
Datensätze ist.

210 Geber 2 ist als Geber für die Motorfüh- IS Entweder den Geber im Geber 2 Modus
rung parametriert, aber die Auswertung (P0160) aktivieren oder aber Geber 1 als
nicht aktiviert. Dieser Fehler wird auch Geber für die Lageregelung einstellen (Para-
angezeigt, wenn die fehlerhafte Ein- meter P1030)
stellung in einem der nicht aktiven
Datensätze ist.

211 Überdrehzahl IS Überprüfen Sie die Parametrierung und redu-


Open Loop zieren Sie die Drehzahl

212 bis 223 nicht belegt = 0

Fehler Freie Programmierbarkeit P0215

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

224 bis 234 nicht belegt = 0 einstellbar

235 Momentkopplung: Allgemeiner Fehler einstellbar


im Master

236 Momentkopplung: Betriebsart im Slave IS


ist nicht Drehzahlregelung

237 Konfiguration Fehlerreaktion Rückzug IS


ist ungültig

238 Rückzugsziel wurde nicht erreicht einstellbar

239 Applikationsfehler (ausgelöst durch einstellbar


P0302 Bit 1)

74 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehler CANsync P0216

Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

240 bis 245 nicht belegt = 0 keine Überprüfen Sie die Parametrierung der
Reaktion ZK-Parameter, siehe Parameterhandbuch

246 ungültige DIP-Schalter-Einstellung je nach Korrigieren Sie die falsche Einstellung der
Einstellung DIP-Schalter auf dem Modul

247 bis 255 nicht belegt = 0

3. Ebene Fehler Leistungsteil-Serielle Schnittstelle P0233


(Kommunikationsfehler zum Leistungsteil)

Fehlercode Bedeutung Fehlerbehebung

6 Datenüberlauf Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-


zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

7 Bitrahmen-Fehler Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-


zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

8 Ungültiger Kommandozustand Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

9 Parity-Fehler Neustart von b maXX®

10 Checksummen-Fehler Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-


zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

11 Unbekannter Befehlscode Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-
zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

12 Datenanzahl-Fehler Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-


zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

13 Unzulässiges Argument Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-
zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

14 Datenfeld ist nicht beschreibbar Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-
zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

15 Falscher Zugriffscode Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-
zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

16 Datenfeld nicht in der Größe änderbar Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-
zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 75


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Fehlercode Bedeutung Fehlerbehebung

17 Wortadresse außerhalb Datenfeld Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-
zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

18 Datenfeld nicht vorhanden Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-
zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

36 Falsche Daten-Checksumme Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-
zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

37 keine Antwort Fehler deutet auf hohe EMV-Störungen hin, bitte redu-
zieren Sie diese.
Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

66 Ungültige Antwort Neustart von b maXX®

Sie können an einen b maXX® 4400 maximal 2 Geber anschließen. Entsprechend kön-
nen maximal Fehler in Funktionsmodul 1 und Funktionsmodul 2 auftreten. Die Bezeich-
nung „Geber 1“ oder „Geber 2“ in der Spalte „Geräteteil“ steht für jeweils eines der 5
aktuell existierenden Gebermodultypen.

Fehler Geber1-Serielle Schnittstelle P0234


Fehler Geber2-Serielle Schnittstelle P0235
(Kommunikationsfehler nach Hiperface®-Spezifikation im Geber 1 / Geber 2)

Fehlercode Bedeutung Fehlerbehebung

1 Analogsignale außerhalb Spezifikation Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

2 Interner Winkeloffset fehlerhaft Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

3 Tabelle über Datenfeldpartitionierung zer- Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
stört richtig angeschlossen ist

4 Analoge Grenzwerte nicht verfügbar Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

5 Interner I2C-Bus nicht funktionsfähig Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

6 Interner Checksummenfehler Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

7 Interner Watchdog-Fehler – Geber-Reset Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

8 Überlauf des Zählers Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

76 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehlercode Bedeutung Fehlerbehebung

9 Parity-Fehler Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

10 Checksummen-Fehler Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

11 Unbekannter Befehlscode Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

12 Datenanzahl-Fehler Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

13 Unzulässiges Argument Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

14 Datenfeld ist nicht beschreibbar Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

15 Falscher Zugriffscode Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

16 Datenfeld nicht in der Größe veränderbar Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

17 Wortadresse außerhalb Datenfeld Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

18 Datenfeld nicht vorhanden Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

19 bis 27 reserviert

28 Betragsüberwachung der Analogsignale Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

29 Sendestrom kritisch Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

30 Gebertemperatur kritisch Überprüfen Sie die Motortemperatur

31 Drehzahl zu hoch – keine Positionsbildung Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
möglich richtig angeschlossen ist

32 Position Singleturn unzuverlässig Interner Geberfehler


Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

33 Positionsfehler Multiturn Interner Geberfehler


Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

34 Positionsfehler Multiturn Interner Geberfehler


Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

35 Positionsfehler Multiturn Interner Geberfehler


Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

36 Falsche MT-Daten Check-Summe Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 77


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Fehlercode Bedeutung Fehlerbehebung

37 Überhaupt keine Antwort vom Geber Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

38 Geber-Adresse unbekannt Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

39 Fehler beim Lesen der absoluten Winkel- Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
position richtig angeschlossen ist

40 Check-Summe der empfangenen Daten ist Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
falsch richtig angeschlossen ist

41 Unbekannter Geber Typ Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

42 bis 63 reserviert

64 Keine Antwort vom Hiperface®-Geber Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

65 Keine Antwort vom EnDat-Geber Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

66 Unbrauchbare Antwort auf Geberkom- Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
mando richtig angeschlossen ist

67 Gebertyp nicht einsetzbar Verwenden Sie einen anderen Gebertyp

68 bis 79 reserviert

80 CRC hat Fehler festgestellt Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

81 Ungültiges Kommando Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

82 Fehler im Antwort-Telegramm Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

83 Alarmbit ist gesetzt Starten Sie das System neu

84 Speicher ist belegt Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
richtig angeschlossen ist

85 Falsche Datenchecksumme Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

86 Motordaten-Datenlänge und/oder Daten- Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber
version von Geber und Reglerfirmware richtig angeschlossen ist
sind nicht identisch

87 Keine EnDat-Schnittstelle Überprüfen Sie die Geberleitung und ob der Geber


richtig angeschlossen ist

88 Überschreitung des auswertbaren Verwenden Sie einen anderen


Übertragungsformates Längenmesssystem-Typ

78 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


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Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehlercode Bedeutung Fehlerbehebung

89 Überschreitung der auswertbaren Verwenden Sie einen anderen


Messschrittlänge Längenmesssystem-Typ

90 Signalperiodenlänge < Messschrittlänge Verwenden Sie einen anderen


Längenmesssystem-Typ

91 EnDat 2.2: Fehler bei Initialisierung des


Masterbausteins

92 EnDat 2.2: Timeout bei Messung der Sig-


nallaufzeit

93 EnDat 2.2: Fehler - Laufzeitkompensation


ist abgschaltet

94 EnDat 2.2: Gebertyp unterstützt nicht


EnDat2.2 (Befehlsatz, Spannungsversor-
gung, Taktfrequenz)

95 EnDat 2.2: RM-Bit ist nicht gesetzt, Abso-


lutlage des Gebers ist nicht referenziert

96 Fehler Beleuchtung Tauschen Sie den Geber

97 Fehler Signalamplitude Tauschen Sie den Geber

98 Fehler Positionswert Tauschen Sie den Geber

99 Fehler Überspannung Tauschen Sie das Gebermodul

100 Fehler Unterspannung Tauschen Sie das Gebermodul

101 Fehler Überstrom Tauschen Sie das Gebermodul

102 Fehler Batterie Tauschen Sie den Geber

103 -111 reserviert

112 Positionsfehler bei Mehrfachabfrage fest-


gestellt

113 Fehler durch Zusatzinfo 1 ausgelöst

114 Fehler durch Zusatzinfo 2 ausgelöst

115 Fehler durch Zusatzinfo 3 ausgelöst

116 Fehler durch Zusatzinfo 4 ausgelöst

117 Fehler durch Zusatzinfo 5 ausgelöst

118 Fehler durch Zusatzinfo 6 ausgelöst

119 Fehler durch Zusatzinfo 7 ausgelöst

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 79


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Fehler FunktionsModul A bis E P0240 bis P0244

Ebene 3 Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung


Fehler Nr.

0 reservierter Fehler

1 Modul nicht erkannt einstellbar Überprüfen Sie ob das richtige Modul am richti-
gen Platz gesteckt ist

2 Modul an diesem Platz nicht zulässig einstellbar Überprüfen Sie ob das richtige Modul am richti-
gen Platz gesteckt ist

3 24V fehlen oder Ausgang kurzge- einstellbar Überprüfen Sie die Verdrahtung der digitalen
schlossen Ausgänge

4 Falscher Zielparameterwert durch digi- einstellbar Überprüfen Sie die Parametrierung des Ein-
talen Eingang gangkanals

5 Direkter PLC-I/O-Zugriff für diese einstellbar Wählen Sie das Modul nicht aus
Modul nicht erlaubt

6 reservierter Fehler

7 Modul im Regler nicht erlaubt IS Entfernen Sie das Modul

8 bis 15 reservierter Fehler

80 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Fehler Optionsmodul G bis M P0245 bis P0250

Sub-Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

4096 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 1 Parameter

4097 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 2 Parameter

4098 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 3 Parameter

4099 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 4 Parameter

4100 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 5 Parameter

4101 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 6 Parameter

4102 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 7 Parameter

4103 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 8 Parameter

4104 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 9 Parameter

4105 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 10 Parameter

4106 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 11 Parameter

4107 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 12 Parameter

4108 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 13 Parameter

4109 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 14 Parameter

4110 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 15 Parameter

4111 Falsche Parameter-Nr. bei Sollwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Sollwert
Parameter 16 Parameter

4112 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 1 Parameter

4113 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 2 Parameter

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 81


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Sub-Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

4114 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 3 Parameter

4115 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 4 Parameter

4116 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 5 Parameter

4117 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 6 Parameter

4118 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 7 Parameter

4119 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 8 Parameter

4120 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 9 Parameter

4121 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 10 Parameter

4122 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 11 Parameter

4123 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 12 Parameter

4124 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 13 Parameter

4125 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 14 Parameter

4126 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 15 Parameter

4127 Falsche Parameter-Nr. bei Istwert einstellbar Überprüfen Sie den entsprechenden Istwert
Parameter 16 Parameter

4128 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 1 erlaubten Wertebereichs

4129 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 2 erlaubten Wertebereichs

4130 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 3 erlaubten Wertebereichs

4131 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 4 erlaubten Wertebereichs

4132 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 5 erlaubten Wertebereichs

82 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Sub-Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

4133 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 6 erlaubten Wertebereichs

4134 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 7 erlaubten Wertebereichs

4135 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 8 erlaubten Wertebereichs

4136 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 9 erlaubten Wertebereichs

4137 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 10 erlaubten Wertebereichs

4138 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 11 erlaubten Wertebereichs

4139 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 12 erlaubten Wertebereichs

4140 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 13 erlaubten Wertebereichs

4141 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 14 erlaubten Wertebereichs

4142 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 15 erlaubten Wertebereichs

4143 Ungültiger Wert bei einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Parameter-Nr. 16 erlaubten Wertebereichs

4144 Ungültiger Wert für einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Sollwert-Periode erlaubten Wertebereichs

4145 Ungültiger Wert für einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Istwert-Periode erlaubten Wertebereichs

4146 Falscher Wert für einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Cycle-Offset Sollwerte erlaubten Wertebereichs

4147 Falscher Wert für einstellbar Sorgen Sie für korrekte Werte innerhalb des
Cycle-Offset Istwerte erlaubten Wertebereichs

4148 BACI-Timeout bei einstellbar Überprüfen Sie die Kommunikationsrate mit


zyklischen Daten dem eingestellten Timout P0839

4149 BACI-Timeout bei einstellbar


Bedarfsdaten

4150 Überprüfung ergab fehlerhafte Check- IS Führen Sie einen Neustart durch Aus- und Ein-
summe schalten durch

4151 Hochlauf: Timeout beim Warten auf einstellbar Führen Sie einen Neustart durch Aus- und Ein-
Slave-Type bzw. beim Warten auf schalten durch
Rücksetzen von Config-Pending-Flag

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 83


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Sub-Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

4152 Falscher Datentransfer-Struktur-Typ einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

4153 Interner Fehler: Falscher BACI- einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
Zustand

4154 Zugriffskonflikt mit Slave bei zykl. Kom- einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
munikation

4155 Fehler zykl. Kommunikation: Parame- einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
terwert falsch

4156 Fehler zykl. Kommunikation: Alive- einstellbar Überprüfen Sie den Wert des übertragenen
Counter Konflikt Parameters

4157 Cmd-Interface: Kanalnummer falsch (0 einstellbar Überprüfen Sie die Synchronität zwischen Opti-
oder > 6) ons-Modul und Regler

4158 Cmd-Interface: Angegebener Kanal einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
existiert nicht

4159 Cmd-Interface: Interner Fehler - Fal- einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
scher Pointer

4160 Cmd-Interface: Interner Fehler - einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
Falscher Zustand

4161 Cmd-Interface: Falsche Paketnummer einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

4162 Cmd-Interface: Falsche Kommando- einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
nummer

4163 Cmd-Interface: Falscher Zustand bei einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
Pakethandling

4164 Cmd-Interface: Timeout bei Kom- einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
mandobearbeitung

4165 Cmd-Interface: Falsche Paketlänge einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

4166 Cmd-Interface: Kein Deskriptor mehr einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller
verfügbar

4167 Cmd-Interface: Falscher Paktetyp einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

4168 Cmd-Interface: Checksummenfehler einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

4169 Modulkennung: PCI-Fehler beim Lesen einstellbar Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Opti-
ons-Moduls

4170 Modulkennung: PCI-Fehler beim einstellbar Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Opti-
Schreiben ons-Moduls

4171 Modulkennung: allg. Fehler beim einstellbar Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Opti-
Lesen ons-Moduls

4172 Modulkennung: allg. Fehler beim einstellbar Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Opti-
Schreiben ons-Moduls

84 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Störungssuche und Störungsbeseitigung 8
Sub-Fehler Nr. Bedeutung Reaktion Fehlerbehebung

4173 Interner Fehler einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

4174 Konfiguration zykl. Dienste: Parameter einstellbar Wählen SIe einen anderen Parameter
nicht zykl. beschreibbar

4175 Konfiguration zykl. Dienste: Ungültige einstellbar Wählen SIe einen anderen Parameter
Parameternummer

4176 Falscher Optionsmodul-Fehlercode einstellbar Wenden Sie sich an die Firma Baumüller

4177 bis 8191 reserviert

8192 Fehler CANopen-Timeout auf CAN- einstellbar Fehler Nodeguarding


Bus Weitere Informationen finden Sie im Program-
mierhandbuch CANopen Slave für b maXX®
Regler

8.2.3 Parameterbeschreibung – Warnungen (Warnungsbitliste)

Warnungen Netzeinspeisung P0261

Warnungs-Nr. Bedeutung Fehlerbehebung

0 reservierte Warnung

1 Unterspannung 24 V Stellen Sie die Einhaltung der Spezifikation sicher

2 Unterspannung Netz Stellen Sie die Einhaltung der Netzspezifikation sicher

3 Überspannung Netz Stellen Sie die Einhaltung der Netzspezifikation sicher

4 Netzausfall Stellen Sie die Netzversorgung wieder her

5 Phasenausfall Prüfen Sie ob alle Phasen korrekt angeschlossen sind


und Spannung führen

6 bis 15 reservierte Warnung

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 85


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
8.2 Fehlerbehandlung

Warnungen Leistungsteil P0262

Warnungs-Nr. Bedeutung Fehlerbehebung

16 Geräte-Innentemperatur Stellen Sie die spezifizierten Umgebungsbedingungen


her, sorgen Sie für korrekte Belüftungsverhältnisse

17 Kühlkörpertemperatur Reduzieren Sie die Leistungsabgabe, kontrollieren Sie


die Lüfter des Geräts

18 Zeitüberschreitung bei Zwischenkreisaufla- Überprüfen Sie die Phasenreihenfolge der Netzan-


dung schlüsse (Rechtsdrehfeld!) und vermeiden Sie, dass
dem Zwischenkreis während des Ladens Energie ent-
zogen wird.

19 nicht belegt = 0

20 Sicherheitsrelais nicht angesteuert Überprüfen Sie die Verkabelung des Sicherheitsrelais

21 bis 22 reservierte Warnung

23 Differenz der Spannung Überprüfen Sie die Leistungsanschlüsse


Netz-Zwischenkreis > 40 V

24 Ixt-Schwelle 1 überschritten Ergreifen Sie Massnahmen, damit der Ixt-Istwert nicht


über 100 % steigt

25 bis 31 reservierte Warnung

Warnungen Motor P0263

Warnungs-Nr. Bedeutung Fehlerbehebung

32 Temperatur-Schwelle 1 überschritten Verringern Sie die Leistungsabgabe des Motors

33 Temperatur-Schwelle 2 überschritten Verringern Sie die Leistungsabgabe des Motors

34 I²t-Schwelle überschritten Verringern Sie die Leistungsabgabe des Motors

35 bis 47 reservierte Warnung

86 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Abbildungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis
Position des Typenschild-Aufklebers ........................................................................................... 9
Montageanleitung BM441X, BM442X-S, BM443X-S/Z, BM463X-S/Z, BM444X-S/Z, BM464X-S/Z ..
14
Montageanleitung BM445X-S/Z, BM465X-S/Z, BM446X-S/Z und BM466X-S/Z ....................... 15
Montageanleitung BM447X-A/F und BM477X-FXX-3XXXX ...................................................... 16
Montageanleitung „diverse“........................................................................................................ 17
Anschlussplan mit direkt angesteuerter Motorbremse ............................................................... 20
Anschlussplan mit über Zusatzrelais angesteuerter Motorbremse ............................................ 21
Anschluss Lüfter BM447X-A ...................................................................................................... 22
Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM4412 und BM4413 ..................................... 23
Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM4414........................................................... 24
Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM442X .......................................................... 25
Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM443X und BM463X..................................... 26
Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM444X und BM464X
*) nur BM444X-S/-A ................................................................................................................... 27
Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM445X, BM465X, BM446X und BM466X
*) nur BM445X-S/-A und BM446X-S/-A ..................................................................................... 28
Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM466X und BM476X..................................... 29
Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM4755........................................................... 30
Elektrische Anschlüsse für Netz, Motor u.a. für BM447X und BM4773
*) nur BM447X-A ........................................................................................................................ 31
Anschluss X100 und Anschlüsse des Reglerteils ...................................................................... 32
ProDrive: Startfenster................................................................................................................. 37
ProDrive: Versionskonflikt .......................................................................................................... 38
ProDrive: Gerät auswählen ........................................................................................................ 39
ProDrive: Startseite .................................................................................................................... 40
ProDrive: Navigation .................................................................................................................. 40
Einschaltreihenfolge................................................................................................................... 41
ProDrive: Navigation .................................................................................................................. 43
ProDrive: Antriebsmanager........................................................................................................ 44
ProDrive: Navigation .................................................................................................................. 45
ProDrive: Leistungsteil ............................................................................................................... 45
ProDrive: Startseite .................................................................................................................... 46
ProDrive: Geber 1 Konfiguration ................................................................................................ 47
ProDrive: Navigation .................................................................................................................. 48
ProDrive: Motordatenbank ......................................................................................................... 48
ProDrive: Auswahl des Motors................................................................................................... 48
ProDrive: Motor .......................................................................................................................... 50
ProDrive: Parameterliste ............................................................................................................ 51
ProDrive: Datensatz-Management............................................................................................. 51
ProDrive: Datensatz Management ............................................................................................. 52
ProDrive: Antriebsmanager-Dialog ............................................................................................ 53
ProDrive: Rastlage suchen: Antriebsmanager ........................................................................... 53
ProDrive: Hochlaufgeber............................................................................................................ 54
ProDrive: Antriebsmanager-Dialog ............................................................................................ 55
ProDrive: Hochlaufgeber - Antriebsmanager ............................................................................. 55
ProDrive: Datensatz Management - Iconleiste........................................................................... 56
ProDrive: Datensatz Management ............................................................................................. 56

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 87


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
Abbildungsverzeichnis

88 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


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Stichwortverzeichnis
A LED H2 61
Anschluss X100 32 LED H-3 42
Anschlussbilder 23 LED H-4 42
Anschlussdrehmoment 28, 29 LED H4 61
Anschlüsse des Reglerteils 32
Antriebsmanagement 61 M
Anzeigeelemente 58 Momentenrichtung 1 58
Momentenrichtung 2 58
B Montage 13
Bedienprogramm 59 Motordaten (Datenblatt) 35
Betrieb 57 Motordaten (Typenschild) 35
Betriebszustand 58 Motorführung 36
Motortyp 35
E
Einleitung 5 N
Einschalthäufigkeit 57 Netzart 10
Einschaltreihenfolge 41
elektrische Anschlüsse 23, 24 O
OptionsModul 81
F
Fehler 59 P
Fehler erkennen 61 Parameterliste 61
Fehler quittieren 62 Parametrierung 61
Fehlerbehandlung 61 Polpaarzahl 35
Fehlerliste 62 ProDrive 42, 61
Fehlermeldungen 62
Fehler-Parameter 62 R
Fehlerreaktionen 62 Rastlage suchen 53
Freigabesignale 57 Rastwinkel 35
FunktionsModul 80 Rechtliche Hinweise 7
Reglertyp 10
G RS232 36
Geberdaten (Datenblatt) 35 RS232-Verbindungskabel 42
Gehäusegrösse 10
Gerätebeschreibung 9 S
Gerätegeneration 10 Schaltelemente 36
Schnellhalt 57
H Schnittstellenleitung RS 232 36
Hardwareausführung 10 Schrauben 14
Hiperface 75 Sicherheitshinweise 7
Sicherheitsrelais 10, 22, 66, 86
I Signalpegel 57
Impulsfreigabe 36, 57, 58 Softwarestand 11
Inbetriebnahme 33 Speichermodul PSI 32
Inbetriebnahme durchführen 42 Störungsbeseitigung 61
Installation 19 Störungssuche 61
Strichzahl 35
K Stromabstufung 10
Kennzeichnung 9 Stromgrenze erreicht 59
Kühlart 10
T
L Typenschlüssel 9
LED 58 Steckkarte 11
LED H-2 42

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 89


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
Stichwortverzeichnis

U
Unterlegscheiben 14

V
Voraussetzungen 34
Vorbereitungen 34

W
Warnungen 85

90 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


von 92 Dokument-Nr.: 5.06014.02 Baumüller Nürnberg GmbH
Revisionsübersicht

Revisionsübersicht

Version Stand Änderungen

5.06014.01 15.05.2006 Erstellung

5.06014.02 24.05.2011 ProDrive ergänzt. BM4600 und BM4700 eingefügt.

Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700 91


Dokument-Nr.: 5.06014.02 von 92
Notizen:

92 Kurzanleitung b maXX® BM4400, BM4600, BM4700


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Baumüller Nürnberg GmbH Ostendstraße 80-90 90482 Nürnberg T: +49(0)911-5432-0 F: +49(0)911-5432-130 [Link]

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