Wie viel muss da rein?
Der ganze Beutel.
Ach so, dann sagt er doch gleich.
Das Bier wird jetzt mehrere Stunden gekocht, um den Wassergehalt zu reduzieren.
Jetzt verdampfen wir überschüssiges Wasser, um unsere Stammwürze z.B. beim Pilz von 11,5%
einzustellen.
Das ist ja so ein bisschen wie wenn ich in der Küche so einen Sud oder einen Fond koche.
Genau, im Grunde genau dasselbe.
Die Stammwürze ist für jede Biersorte genau festgelegt und entscheidet über den Alkoholgehalt.
Dieses Pilz wird später 4,9% Alkohol haben.
Dann würde ich sagen, ab in den Bierkeller.
Los geht's.
Früher wie heute befinden sich die Gärfässer etwas abseits, wo es schön kühl ist.
So, hier sind wir im Bierkeller.
Ganz schöne Orangis hier.
Ja.
Drei, vier, acht Fässer.
Mal 250 Hektoliter.
Hefe ist die letzte Zutat fürs Bier.
Sie wandelt den Malzzucker in Alkohol um.
Erst wenn die Gärung abgeschlossen ist, fließen Pilz, Lager oder Weizen aus den Tanks.
Das Pilz der Brauerei Reda braucht noch Zeit.
Nach zwei Wochen im Fass hat es erst 2% Alkohol.
Leicht süßlich und deshalb natürlich auch sehr süffig.
In diesem Sinne.
Pilz ist ein untergäriges Bier.
Die Hefe sammelt sich unten im Kessel und gärt am besten bei Kälte.
Ist das hier genauso kalt?
Überall.
Wie viel Grad haben wir jetzt hier?
0 Grad.
0 Grad.
Und du führst mich hier rein?
Ja, mit T-Shirt.
Mich Südländer.
Ja.
Erst nach zwei Monaten ist das Bier bereit für Zapfhahn oder Flasche.
Eine Brauerei, elf Sorten Bier.