Wie gut ist unser Bier?
Deutsches Bier, Nationalgetränk und ein Stück Heimat.
Der große Test mit Nelson Müller.
Kann man Unterschiede überhaupt herausschmecken?
Macht Bier wirklich dick?
Wir lüften das Geheimnis um den Bierbauch.
Und halten sich unsere Brauereien tatsächlich noch an das berühmte Reinheitsgebot?
Mit ein paar Tropfen haben wir aus dem hellen Bier ein dunkles Bier gezaubert.
Vor allem Männer fahren nach ein, zwei Bier noch Auto. Aber vertragen Männer wirklich mehr als
Frauen?
Ich würde sagen, das finde ich jetzt heraus.
Hopfen und Malz, Gott erhalts.
Schon im Mittelalter gilt Bier als Segen für die Menschheit.
Aber stimmt das auch heute noch?
Wie gut ist unser Bier?
Wir testen Vielfalt Geschmack Qualität Preis und Gesundheit Als erstes, wie steht es um die vielgerühmte
Vielfalt unserer Bierlandschaft?
Nelson Müller will das in der Schlossbrauerei Reda herausfinden.
Die gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert, in einem kleinen Dorf bei Paderborn.
Braumeister Joachim Korbes braut heute Pilz.
Hallo, das dampft ja wie bei mir in der Küche hier.
Guten Morgen Herr Müller.
Nur brauchst du die Köpfe etwas größer.
Ihr seid schon im vollen Gange hier.
Allein hier in der kleinen Schlossbrauerei gibt es elf verschiedene Biersorten.
Deutschlands Braumeister sind genauso traditionsbewusst wie experimentierfreudig.
Nur die Grundzutaten sind immer die gleichen.
Wasser, Hopfen und Malz. Malz ist gekeimte Gerste.
Die Temperatur beim Trocknen bestimmt die Farbe.
Je dunkler das Malz, desto dunkler das Bier.
Das schmeckt richtig süß, so milchig-süß schon.
Und das ist hier?
Das ist unser Hopfen.
Das sind kleine Dolden, die kann man mal aufbrechen.
Wahnsinn, der riecht ja schon so richtig nach Bier.
Hopfen gibt dem Bier seinen typischen herben Geschmack.
Mit solchen frischen Hopfendolden wird heute allerdings kaum noch gebraut.
Getrocknete Pellets sind länger haltbar und geschmacklich standardisiert.