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Die Dolden einer speziellen Pflanze können 400 Liter Bier liefern, jedoch setzen große Brauereien vorwiegend auf vier bekannte Hopfensorten, was zu einer uniformen Biergeschmack führt. In Bamberg, einer Hochburg des Bierkonsums, wird ein Blindtest durchgeführt, um die Unterschiede zwischen meistverkauften Pilsnern und regionalen Bieren herauszufinden. Die Tester, erfahrene Biertrinker, sind gespannt auf die Herausforderung, die Geschmäcker zu unterscheiden.

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Die Dolden einer speziellen Pflanze können 400 Liter Bier liefern, jedoch setzen große Brauereien vorwiegend auf vier bekannte Hopfensorten, was zu einer uniformen Biergeschmack führt. In Bamberg, einer Hochburg des Bierkonsums, wird ein Blindtest durchgeführt, um die Unterschiede zwischen meistverkauften Pilsnern und regionalen Bieren herauszufinden. Die Tester, erfahrene Biertrinker, sind gespannt auf die Herausforderung, die Geschmäcker zu unterscheiden.

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Die Dolden einer Pflanze reichen für 400 Liter Bier.

Aber die ungewöhnlichen Züchtungen von Josef Wittmann kommen bei den großen Brauereien noch nicht
so richtig an.

Die setzen auf Gewohntes und bevorzugen eher die bekannten Sorten.

Da sind eigentlich ganz wenige.

Wir haben 4 ganz große Sorten in der Hallertau.

Den meisten Absatz finden wir im Aromabereich, die Sorte Pferde und Tradition.

Im Bitterbereich Herkules und Magnum.

Das sind die 4 Hauptsorten, die auf der Welt bei den Brauern verwendet werden.

Nur 4 Hopfenarten bestimmen den Markt.

Von den insgesamt 30.000 Tonnen Hopfen, die jedes Jahr geerntet werden, entfällt allein die Hälfte auf
die Sorten mit den wohlklingenden Namen Herkules und Magnum.

Es birgt natürlich schon die Gefahr, dass die Biere überall fast gleich schmecken und riechen.

A la McDonalds, alles muss gleich sein.

Ich glaube, jeder Brauer sollte doch bestrebt sein, wenn er ein Bier vorgesetzt bekommt, dass er sagen
kann, das Bier ist von mir gebraut.

Hopfen gibt Biergeschmack, wenn aber alle Brauereien die gleichen Sorten verwenden.

Wie verschieden schmecken unsere Biere dann eigentlich noch?

Das wollen wir in Oberfranken überprüfen.

Genauer, in Bamberg.

Für viele die heimliche Hauptstadt des deutschen Bieres.

Unsere Tester sind die trinkfesten Mitglieder des Bamberger Trachtenvereins Effeltrich.

Laut Statistik wird nirgends in Deutschland so viel Bier getrunken wie hier.

Prost!

Rund 280 Liter trinkt der Bamberger pro Jahr.

Doppelt so viel wie der Durchschnittsdeutsche.

Wir trinken schon viel Bier.

Also halt immer ein Glas, natürlich nicht übermäßig.

Das kann ein lockeres Fest daheim sein, das kann ein großer Fest auch sein.

Auf fränkischen Brotzeit gehört ein gescheites Bier.

Jede Ortschaft mit 200 Einwohnern hat eine eigene Brauerei.

Das weist uns dann schon aus als ausgesprochene Bierkenner.

Mit so viel Erfahrung sollte unser Blindtest eigentlich kein Problem sein.

Ins Rennen gehen die meistverkauften deutschen Pilsner gegen das Lieblingspilz aus der Region.

Genau das sollen sie jetzt herausschmecken.

Es wird schwer, aber ich würde es auf jeden Fall probieren.

Also fangen wir an.

Los geht's mit Oettinger, dem meistgekauften deutschen Bier.

In Ordnung, für mich persönlich ein bisschen zu hart.

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