Genau. Schnell raus, bevor wir auch Futter werden. Alle Pandas sehen kuschelig aus.
Und die Kleinen sind
wirklich harmlos.
Aber die Panda-Mutter schaut man sich lieber mit Abstand an. Jetzt frühstückt auch die Mama. Ich erinnere mir
noch gut, als ich klein war, wusste ich nach meinem ersten Zoobesuch, was ich später mal werden will.
Bei mir zumindest hat es also funktioniert. Zootiere werben für ihre wilde Verwandtschaft. Und wer so was sieht
und davon nicht berührt ist, hat 'n Herz aus Stein, finde ich.
Aber wir müssen natürlich ehrlich sein. Es fällt uns viel leichter, uns für solche Wonneproppen zu engagieren als
für die Hässlichen und Gemeinen im Tierreich. Zum Beispiel für 'ne Gelbbauchunke.
Dabei ist die gefährdet wie der Panda. Aber es kümmert hart keinen. Auf den Rotlisten kann Schlechtes
aussehen tödlich sein.
Was Zoos wirklich für den Artenschutz leisten können, ist schwer abzuschätzen. Die Idee, bedrohte Arten hier zu
züchten und dann auszuwildern, die funktioniert in der Praxis eher selten.
Auswilderungen sind nämlich sehr kompliziert. Und wenn's keine Wildnis mehr gibt, in die man die Tiere
auswildern kann, dann ist es völlig sinnlos. Denn das ist die eigentliche Wurzel des Übels, der Verlust von
Lebensraum.
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