UIC-Kodex: Abrechnungsvorschriften Für Den Internationalen Güter-Und Expressgutverkehr
UIC-Kodex: Abrechnungsvorschriften Für Den Internationalen Güter-Und Expressgutverkehr
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2. Ausgabe, Februar 2000
Originalfassung
Gültig :
ab 01.01.2000
Alle Mitglieder des Internationalen Eisenbahnverbandes
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Hinweis
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© Internationaler Eisenbahnverband (UIC) - Paris, 2000
Druck: Internationaler Eisenbahnverband (UIC)
16, rue Jean Rey
F - 75015 Paris - Frankreich, Februar 2000
Dépot légal Februar 2000
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Inhalt
Zusammenfassung ..............................................................................................................1
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I
5.2 - Benutzungsgebühren für Güterwagen besonderer Bauart ................................... 14
5.3 - Lieferwertgebühren, Barvorschuß- und Nachnahmegebühren ............................. 14
6.1 - Allgemeines........................................................................................................... 15
6.2 - Währung, in der die Unterschiedsbeträge anzugeben sind .................................. 16
6.3 - Berichtigung von Fehlern aus dem laufenden Abrechnungsmonat ...................... 16
6.4 - Ausgleich der Unterschiede aus bereits abgerechneten Monaten........................ 17
7.1 - Abrechnung........................................................................................................... 19
7.2 - Zuscheidung der Globalfrachtanteile in Anwendung der Ziffer 1.9, Punkt 2 ......... 19
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I
Anlage B - Erläuterungen für den Druck des Kontrolletiketts und seine
Auslieferung an die Bahnhöfe ....................................................................... 27
B.1 -Beschreibung....................................................................................................... 27
B.2 -Ergänzende Vorschriften ..................................................................................... 28
Anlage D - Unterschiedsberechnung.............................................................................. 30
D.1 - Unterschiedsberechnung ................................................................................... 30
D.2 -Sammel-Unterschiedsberechnung ...................................................................... 33
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I
M.7 -Liste der Buchungselemente des für die manuellen Ausgleichungen
bestimmten Satzes ............................................................................................. 63
M.8 -Liste der Identifizierungs- und Frachtberechnungselemente des für die
maschinellen Ausgleichungen bestimmten Satzes............................................. 65
M.9 -Liste der Elemente 'Zwischentotale' des für die Ausgleichungen
bestimmten Satzes ............................................................................................. 67
Anlage N - Richtlinien für die Behandlung der CIM - Frachtbriefe, auf denen
die Anwendung einer nationalen Sondervereinbarung über
zentrale Frachtberechnung für eine Transitstrecke verlangt wird 68
N.1 -Allgemeines......................................................................................................... 68
N.2 -Eintrag in den CIM - Frachtbrief .......................................................................... 68
N.3 -Verständigung der am Transport beteiligten Bahnen.......................................... 68
N.4 -Weisungen, die den Grenzbahnhöfen der Transitbahn zu geben sind, bei
welcher die Vereinbarung angewandt wird......................................................... 69
N.5 -Fakturierung ........................................................................................................ 69
N.6 -Erstellung der UIC-Abrechnungen ...................................................................... 69
Bibliographie ......................................................................................................................76
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I
Zusammenfassung
Das vorliegende Merkblatt enthält die zwischen den Bahnen anzuwendenden Abrechnungsvorschrif-
ten für den internationalen Güter- und Expreßgutverkehr. Es regelt die Abrechnung, die Verteilung
und die Zahlung der Beträge, mit denen Transporte belastet sind, die nach der CIM oder dem TIEx
mit internationalen Frachtbriefen durchgeführt werden.
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1 - Allgemeines und
Begriffsbestimmungen
Diese Vorschriften enthalten die zwischen den Bahnen anzuwendenden Bestimmungen für die Ab-
rechnung, die Verteilung und die Zahlung der Beträge, mit denen die Transporte belastet sind, die
nach der CIM (siehe - Liste der Abkürzungen - Seite 75) oder dem TIEx (siehe - Liste der Abkürzun-
gen - Seite 75) mit internationalen Frachtbriefen durchgeführt werden. Die für dieses Merkblatt gelten-
den Codierungen sind in Anlage M - Seite 49 enthalten.
Abgesehen von den in nachstehender Ziffer 1.10 - Seite 7 und in den Ziffern A.2 - Seite 25 und A.3 -
Seite 26 der Anlage A besonders vorgesehenen Ausnahmen sind die Beträge, mit denen eine Sen-
dung belastet ist, von den betreffenden Bahnhöfen der Versand-, Durchgangs- und Empfangsbahn in
den Frachtbrief einzutragen. Grundsätzlich ist somit die Frachtkarte (Blatt 2) die einzige Unterlage, die
bei einem internationalen Transport alle Angaben des Frachtvertrages und die in Rechnung gestellten
Beträge enthält, wie auch der Vermerk über die Zahlung der Kosten lautet. Folglich ist im Prinzip die
Empfangskontrolle, die diese Unterlagen erhält, verpflichtet, die Abrechnung zu erstellen.
Jedoch kann nach Vereinbarung zwischen den beteiligten Bahnen diese Aufgabe der Kontrolle einer
anderen als der Empfangsbahn anvertraut werden.
Wendet die Versandbahn Binnentarife oder internationale Tarife mit Globalsätzen an, an denen die
Empfangsbahn nicht beteiligt ist, und die bei der Versandbahn beginnen, kann der Versandbahnhof
auf Anweisung seiner Bahn ermächtigt werden, die frankierten Beträge nicht in den Frachtbrief einzu-
tragen.
Der erste Frachtberechnungsabschnitt des Frachtbriefes muß jedoch ausgefüllt werden, mit Ausnah-
me der Felder 71 und 73, die über Kreuz zu streichen sind. Wenn beim Versand keine Nebengebüh-
ren berechnet werden, bzw. die frankierten Nebengebühren nicht in den Frachtbrief einzutragen sind,
wird das Feld 84 ebenfalls über Kreuz gestrichen.
Diese Bestimmungen sind bei Anwendung eines internationalen Schnittarifs ebenfalls auf den fran-
kierten Betrag für die Strecke der Versandbahn anzuwenden.
Die Abrechnungen werden wie üblich von der Empfangsbahn erstellt und enthalten nur die im Fracht-
brief eingetragenen Beträge. Die Zuscheidung der Anteile der Durchgangsbahnen und ggf. der Be-
richtigungen wird für die im Frachtbrief nicht eingetragenen Globalfrachten von der Versandbahn
durchgeführt.
Wenn jedoch eine der beteiligten Bahnen es verlangt, scheidet die Empfangsbahn der Sendung den
beteiligten Bahnen ihre Anteile nach den von der Versandbahn übermittelten Angaben zu.
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1.3 - Abrechnungsmonat
Die Empfangsbahn muß in den Abrechnungen eines bestimmten Monats alle im Laufe dieses Monats
bei ihren Bahnhöfen eingegangenen Sendungen aufführen, und zwar unabhängig vom Versandmo-
nat oder Zeitpunkt der Auslieferung oder Gebührenerhebung.
Wenn die Abrechnung durch die Versandbahn erfolgt, wird sie auf der Grundlage des Versandmonats
erstellt.
1.4 - Kontrolletiketten
Eine Sendung wird durch das Aufkleben des Kontrollzettels auf der Frachtkarte (Blatt 2) und auf den
Versandschein (Blatt 5) des Frachtbriefes numeriert. Wenn eine Frankaturrechnung beigefügt ist, wird
die Nummer des Kontrollzettels des entsprechenden Frachtbriefes auf die Frankaturrechnung über-
tragen.
Ein Muster des Etiketts und Erläuterungen über die Angaben, die auf ihm enthalten sein müssen so-
wie die Regeln, die dann gelten, wenn eine Bahn die Numerierung einer Sendung mittels EDV zuläßt,
sind in der Anlage B - Seite 27 dieses Merkblattes enthalten.
1.5 - Abfertigung
Durch die Abfertigung einer Sendung, die ein buchungstechnischer Vorgang ist, wird die für den Emp-
fangsbahnhof zuständige Bahn verpflichtet:
- den Versand- und Durchgangsbahnen unabhängig vom Vermerk über die Zahlung der Kosten, die
Frachten und Gebühren, die ihnen zustehen, gutzubringen.
Hinweis: Zur Vermeidung von Währungsschwierigkeiten, die bei bestimmten Bahnen auftreten
können, sind nach Vereinbarung zwischen den betreffenden Bahnen oder bei Anwendung
der zwischen den Bahnen vereinbarten Abweichungen (Zusammenstellung der
Sonderbestimmungen für den internationalen Güterverkehr - RSM - Entscheidungen des
CIT, Tarife) ausnahmsweise die nachstehenden Bestimmungen anwendbar. Die
Empfangsbahn belastet die Versandbahn nicht mit den frankierten Frachten und Gebühren
der Durchgangsbahnen; diese Frachten und Gebühren werden durch die Versandbahn
aufgrund der Eintragungen in den Frachtbriefen (internationale Tarife) oder in den
Frankaturrechnungen (Binnentarife) zugeteilt.
Hinweis: Außer anders lautenden Angaben in den Abrechnungsvorschriften eines internationalen
Tarifs für die gesamte Beförderungsstrecke.
Die Empfangsbahn kann im Einverständnis mit der Versandbahn von dieser Regel abweichen und
dieser Bahn die frankierten Frachten und Gebühren, die nur den Streckenteil der Versandbahn betref-
fen, weder anlasten noch gutschreiben, außer:
- wenn ein Frachtberechnungsabschnitt nur auf dem Streckenteil der Versandbahn entstandene Un-
terwegskosten enthält,
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1.6 - Umbehandlung
Wenn eine Sendung umbehandelt wird, gelten die Anfangs- und Endbahnen jedes Teils der benutzten
Strecke für die Anwendung der Bestimmungen dieses Merkblattes als Versand- und Empfangsbah-
nen.
Unter "Verkehr" ist im Sinne dieser Vorschriften jede Kombination von Ländern zu verstehen, über die
eine Sendung befördert wird (Versandland - Durchgangsland - Empfangsland). Der Verkehr wird als
"unmittelbare Übergänge" bezeichnet, wenn die Sendung nicht über ein Durchgangsland befördert
wird.
Der Verkehr wird bestimmt durch die aufeinanderfolgende Angabe des Codes "Versandbahn", des
Codes "Empfangsbahn" und eines Codes mit zwei Stellen, der die Durchgangsländer-kombination
kennzeichnet (00 bei unmittelbaren Übergängen).
Unter Beförderungsweg ist jede Kombination von Grenzausgangspunkten der Versand- und Durch-
gangsbahnen zu verstehen.
Die Abrechnungen sind nach den erhaltenen Frachtkarten aufgrund des Empfangsmonats je Verkehr
für die betroffenen Bahnen zu erstellen.
Es wird unterschieden zwischen den Daten der Sendungen, deren Fracht berechnet ist:
a. nach den Binnentarifen und den internationalen Tarifen, an denen die Empfangsbahn nicht be-
teiligt ist,
Hinweis: Bei internationalen Tarifen oder Sondervereinbarungen, an denen weder die Versand- noch
die Empfangsbahn beteiligt ist, muß letztere auf Antrag der mit der Verteilung beauftragten
Durchgangsbahn entweder die Frachtkarten der betreffenden Sendungen oder Fotokopien
davon übersenden.
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2. Die in der Reihenfolge der Abrechnungsdaten aufgestellten Frachtverteilungsdaten (Anlage I -
Seite 44) sowie die allenfalls gebildeten diesbezüglichen Zwischentotale je Versandmonat, Wäh-
rung und Währungszeitraumcode für Sendungen mit Frachtberechnung nach internationalen Tari-
fen oder internationalen Sondervereinbarungen, an denen die Empfangsbahn beteiligt ist, wenn
diese Tarife oder Sondervereinbarungen Globalsätze enthalten.
3. Die abzurechnenden Verzeichnisse der Fehler, die von der abrechnenden Bahn entdeckt worden
sind (Anlage E - Seite 36). Wenn die Empfangsbahn ausnahmsweise eine Unregelmäßigkeit in den
Abrechnungsdaten vor Erstellung des Hauptverkehrsabschlusses entdeckt und sie die ggf. beige-
fügten Datenträger nicht gleichzeitig berichtigen kann, ohne das Absenden der Unterlagen zu ver-
zögern, nimmt sie die entsprechende Berichtigung nach den Bestimmungen der Ziffer 6.3, Punkt 1
- Seite 16 in ein Verzeichnis nach Anlage E auf.
Die Gesamtbeträge der von den Versand- und Durchgangsbahnen erstellten (siehe Ziffern 2.2,
Punkt 2 - Seite 10 und 3.2 - Seite 12) und fristgemäß - grundsätzlich bis zum Ende des Monats,
der dem Versandmonat folgt - eingetroffenen Zusammenstellungen der Unterschiedsberechnun-
gen sind in die entsprechende Abrechnung zu übernehmen, auch wenn die zugehörigen Sendun-
gen noch nicht abgerechnet sind.
Der Abrechnung sind ebenfalls, aber nur als Belegstücke, die Verzeichnisse der Berichtigung von
Fehlern beizufügen, die von der Empfangsbahn nach den Bedingungen der Ziffer 6.3, Punkt 2 -
Seite 17 erstellt werden.
4. Die Verkehrszusammenstellungen je Verkehr/Tarif (Anlage K - Seite 46), die auch die Salden der
abzurechnenden Verzeichnisse von Fehlern (Anlage E) enthalten. Zur Agio-Berechnung der ver-
spätet abgerechneten Sendungen können die Verkehrszusammenstellungen je Verkehr/Tarif zu-
sätzlich Zwischentotale je Versandmonat, Währung und Währungszeitraumcode enthalten.
5. De Hauptverkehrsabschluß (Anlage L - Seite 47), der für jede Bahn, die aus den verschiedenen
Verkehren/Tarifen hervorgehenden Schulden und Forderungen enthält. Er enthält ebenfalls die
Salden des Ausgleichsverzeichnisses (Anlage G.2 - Seite 42). Bei Verwendung des Hauptver-
kehrsabschlusses nach Anlage L.2 - Seite 48 (empfohlen bei elektronischer Abrechnung) sind kei-
ne Verkehrszusammenstellungen je Verkehr/Tarif zu erstellen. Zur Agio-Berechnung der verspätet
abgerechneten Sendungen enthält der Hauptverkehrsabschluß zusätzlich eine Zusammenstellung
der Subtotale je Versandmonat, Währung und Währungszeitraumcode (Anlage L).
Im Einvernehmen mit den Versand- und Durchgangsbahnen kann die Empfangsbahn die Abrech-
nungs- und Frachtverteilungsdaten sowie die Ausgleichungen in einer der folgenden Formen liefern:
1. Nur Papier (sog. Listen): Abrechnungslisten (Anlage H - Seite 43), Frachtverteilungslisten (Anlage
I - Seite 44); in diesem Fall können die Daten in einer einzigen "gemeinsamen Liste" (Anlage J -
Seite 45) zusammengefaßt werden. Zur Überprüfung der Agio-Berechnung für verspätet abge-
rechnete Sendungen können in der "gemeinsamen" Liste (Anlage J) Zwischentotale je Versand-
monat, Währung und Währungszeitraumcode gebildet werden. (Die Bahnen können nach
gegenseitiger Absprache diese Listen auch in Form von Mikrokarten austauschen.),
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3. Datenträger (Anlage I - Seite 44) mit den vollständigen Datenträgersätzen und eine gemeinsame
Liste (Anlage J), sowie Ausgleichsanzeigen (Anlage G.1 - Seite 41) und Ausgleichsverzeichnisse
(Anlage G.2),
4. Datenträger (Anlage I) nur mit den Abrechnungsdaten und Abrechnungs- und Frachtverteilungsli-
sten (Anlagen H - Seite 43 und I - Seite 44) oder gemeinsame Listen (Anlage J - Seite 45).
Wenn die Normen der Datenträgersätze, die von der absendenden Bahn herausgegeben werden, mit
denen des Merkblattes 912-2 übereinstimmen, muß die empfangende Bahn zur Berücksichtigung der
Merkmale ihres Materials (Zahl der Spuren, Zeichendichte) die etwaige Umwandlung durchführen.
1.8.3 - Fehler
Die bei der elektronischen Bearbeitung auftretenden Fehler, die keine Frachtberechnungsfehler sind,
müssen sofort behandelt werden, damit die Datenträger (und Listen) die genauen Beträge enthalten.
Sie brauchen jedoch nicht berücksichtigt zu werden, wenn sie je Sendung geringer als 1 Euro sind.
1. In der Regel verteilt und scheidet die Empfangskontrolle die Anteile zu bei den Globalfrachten, die
in internationalen Tarifen, an denen die Empfangsbahn beteiligt ist, enthalten sind.
2. Für die Sendungen mit Anwendung eines internationalen Tarifs, an dem die Empfangsbahn nicht
beteiligt ist, und sofern dieser Tarif Globalsätze enthält, nimmt die Empfangskontrolle den Betrag
dieser Fracht und gegebenenfalls die zu verteilenden Gebühren in die Abrechnungsdaten der Bahn
"Anfang des Abschnittes mit globaler Frachtberechnung" auf und schreibt sie ihr gut.
Die Bahn "Anfang des Abschnittes mit globaler Frachtberechnung" nimmt die Verteilung und Zu-
scheidung der Anteile an die anderen an diesem internationalen Tarif beteiligten Bahnen vor. Diese
Verteilung muß spätestens innerhalb eines Monats nach Eingang der Abrechnung durchgeführt
werden, in der die Globalfracht enthalten ist.
Wenn jedoch eine der beteiligten Bahnen es verlangt, scheidet die Empfangsbahn der Sendung
den beteiligten Bahnen ihre Anteile nach den von der zuständigen Bahn übermittelten Angaben zu.
a. Die Frachten und Gebühren von fehlgeleiteten Sendungen sind immer nach dem beförderungs-
berechtigten Weg zuzuscheiden; der Ausgleich der Fehlleitung ist später nach den Bestimmun-
gen des AIM (siehe - Liste der Abkürzungen - Seite 75) durchzuführen.
b. Im Falle einer von der Eisenbahn veranlaßten Umleitung, bei der in Anwendung der Richtlinie
Nr. 6 der Produktverantwortlichen Wagenladungsverkehr der Preis des ursprünglich vereinbar-
ten Leitungswegs beibehalten wird, ist der erste freie Frachtberechnungsabschnitt durch die Ta-
rifnummer 999600, die Codes der Bahnen am Anfang und Ende der Umleitungsstrecke sowie
ggf. durch andere, für die Datenerfassung erforderliche Codierungselemente zu ergänzen. Die-
ser Abschnitt darf keinen Preis enthalten.
Unabhängig von der normalen Abrechnung der Sendungen mit den am ursprünglichen Lei-
tungsweg gelegenen Bahnen ist - unter Anwendung der in Ziffer 2 der oben genannten Richtlinie
Nr. 6 festgelegten Regeln - eine Berichtigung der Einnahmenverteilung durchzuführen.
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Diese Berichtigung muß mittels eines Ausgleichsverzeichnisses (Anlage G.2 - Seite 42) nach
den gleichen Modalitäten erfolgen wie sie für die Unterschiedsberechnungen für bereits abge-
rechnete Monate vorgesehen sind (siehe Ziffer 6.4, Punkt 3 - Seite 17).
3. Die sich aus der Aufrundung der Frachten ergebenden Überschüsse und Fehlbeträge und die nicht
berücksichtigten Unterschiede (siehe Ziffern 2.2, Punkt 2 - Seite 10 und 4.2, Punkt 2 - Seite 13)
verbleiben zu Gunsten oder zu Lasten der Bahn, die die Globalfracht verteilt.
4. Etwaige Unterschiede, die auf Druckfehler oder falsche Berechnung der Frachtsätze der Tarife zu-
rückzuführen sind, werden in der Weise ausgeglichen, daß die gegenüber den richtigen Frachten
zu viel oder zu wenig erhobenen Beträge im Verhältnis der Anteile an den richtigen Frachtsätzen
aufgeteilt werden.
5. Für die Zuscheidung der Anteile einer Globalfracht benötigt die betreffende Kontrolle rechtzeitig die
Anteilsübersicht.
Bei der Ausgabe von neuen Tarifen oder bei neuen Sondervereinbarungen bzw. der Änderung der
bestehenden Tarife oder Sondervereinbarungen kann es vorkommen, daß die Bahnhöfe die ent-
sprechenden Globalfrachten bereits anwenden, die zuständige Kontrolle jedoch bei der Behand-
lung der Sendungen noch nicht im Besitz der betreffenden Anteilsübersichten ist.
In einem solchen Fall nimmt die Kontrolle eine vorläufige Frachtverteilung wie folgt vor:
• wenn es sich um einen neuen Tarif oder eine neue Sondervereinbarung handelt, wird die Glo-
balfracht nach einem von den kommerziellen Diensten festgesetzten Schlüssel verteilt,
• wenn es sich um einen bereits bestehenden Tarif oder eine bereits bestehende Sonderverein-
barung handelt, wird die Fracht im Verhältnis der alten Anteile verteilt.
Nach Erscheinen der Anteilsübersichten führt die zuständige Kontrolle die Frachtverteilung nach den
neuen Sätzen durch. Für den Ausgleich ist eine besondere Rechnung zu erstellen, deren Beträge in
den Vordruck nach der Anlage G.2 - Seite 42 zu übernehmen sind. Der Ausgleich erfolgt durch Rück-
führung der alten und Zuscheidung der neuen Anteile.
1.10.1 - Allgemeines
Es handelt sich um Sendungen aufgrund einer internationalen Sondervereinbarung, die zwischen den
beteiligten Eisenbahnen und dem Absender oder Empfänger (oder zwischen einer einzigen Transit-
bahn und einem Kunden (siehe Anlage N - Seite 68)) abgeschlossen ist, und deren in der Sonderver-
einbarung angegebene Frachten nicht in den Frachtbrief eingetragen sind.
Der Bahnhof am Anfang einer Strecke mit zentraler Frachtberechnung füllt für diese Gesamtstrecke
nur einen einzigen Frachtberechnungsabschnitt aus, und zwar ungeachtet ob in der Sondervereinba-
rung Schnittfrachten oder Globalfrachten angegeben sind. Die Eintragung erfolgt im ersten freien
Frachtberechnungsabschnitt unter folgenden Bedingungen:
• Felder "Fracht von...bis..." und 75: Anfang und Ende der Strecke
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• Feld 67: Nummer der Sondervereinbarung (oder des Tarifs, wenn die Sondervereinbarung, die
keine Frachtermäßigung vorsieht, nicht in einer Nummernreihe des Merkblattes Nr. 920-8 nu-
meriert ist)
- fakultativ auszufüllende Felder nach Anweisung der Bahn am Anfang der Strecke mit zentraler
Frachtberechnung:
• Felder 71, 73, 74 sowie die Felder 84 und 85, wenn Nebengebühren, die nicht der zentralen
Frachtberechnung unterliegen, nicht wie nachstehend angegeben einzutragen sind.
- Felder, die nur bei eventuellen Nebengebühren auszufüllen sind, die nicht der zentralen Fracht-
berechnung unterliegen und der Bahn am Anfang der Strecke mit zentraler Frachtberechnung zu-
kommen:
• Felder 71, 78, 79, 80, 83, 84, 85; in diesem Fall ist das Feld 82 auszufüllen.
1.10.2 - Inrechnungstellung
Die mit dem schuldenden Kunden in Verbindung stehende Bahn stellt die zu bezahlenden Frachten
und Gebühren nach den bei ihr geltenden Bedingungen in Rechnung. Die Inrechnungstellung kann
jedoch auch von einer anderen Bahn vorgenommen werden, wenn die Sondervereinbarung dies vor-
sieht.
Sie belastet die Versandbahn nach den Bestimmungen der Ziffer 1.5 - Seite 3 mit den vom Absen-
der frankierten Frachten und Gebühren.
Diese Schulden und Forderungen sind in die Abrechnungen, die diese Sendungen enthalten, auf-
zunehmen.
1. Bei den frankierten Sendungen im Versand oder im Empfang der Bahnen CFR, FS und PKP ist über die für
die Zuscheidung der Anteile anzuwendenden Bestimmungen von allen an der Beförderung beteiligten Bah-
nen von Fall zu Fall zu verhandeln.
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2. Bei Sendungen, die Gegenstand einer Sondervereinbarung mit zentraler Frachtberechnung sind,
an der die Empfangsbahn nicht teilnimmt, nimmt in der Regel die Bahn "Anfang des zentralen
Frachtberechnungsabschnittes" die Verteilung und Zuscheidung der sich aus dieser Vereinbarung
ergebenden Anteile gemäß Ziffer 1.8.1, Punkt 2 - Seite 5 vor.
Diese Zuscheidung muß in dem Monat, in dem die Rechnung erstellt wird, bzw. im darauffolgenden
Monat vorgenommen werden; dabei darf die in Ziffer 1.9, Punkt 2 - Seite 6 angegebene Frist nicht
überschritten werden.
Auf Antrag einer an der Sondervereinbarung beteiligten Bahn scheidet die Empfangsbahn der Sen-
dung jedoch den betreffenden Bahnen ihre Guthaben anhand der Angaben zu, die die dafür zu-
ständige Bahn geliefert hat.
3. Wenn die normalerweise mit der Zuscheidung der Anteile beauftragte Bahn dem Kunden die
Frachten und Gebühren nicht in Rechnung stellt und wenn diese Bahn beträchtliche Schwierigkei-
ten geltend macht hinsichtlich der Berechnung der den beteiligten Bahnen zustehenden Frachten
(z.B. wegen äußerst schwieriger Bedingungen der Sondervereinbarung), kann mit Zustimmung al-
ler an der Sondervereinbarung beteiligten Bahnen festgelegt werden, daß abweichend von den Be-
stimmungen der Ziffern 1.10.3, Punkt 1 - Seite 8 und Punkt 2 - Seite 9 (1. Absatz) die Zuscheidung
der Frachten und die etwaigen Berichtigungen von der fakturierenden Bahn für die nicht in den
Frachtbrief eingetragenen Beträge gemäß Ziffer 1.8.1, Punkt 2 durchgeführt werden. Die Zuschei-
dung der Anteile muß in dem Monat, in dem die Rechnung erstellt wird, bzw. im darauffolgenden
Monat vorgenommen werden; dabei darf die in Ziffer 1.9, Punkt 2 angegebene Frist nicht über-
schritten werden.
4. Wird die Inrechnungstellung nach Maßgabe der Sondervereinbarung ausnahmsweise von einer
Durchgangsbahn vorgenommen, führt diese Durchgangsbahn die Verteilung und Zuscheidung der
sich aus dieser Sondervereinbarung ergebenden Frachten sowie etwaige Berichtigungen gemäß
Ziffer 1.8.1, Punkt 2 durch.
Die Anteile müssen in dem Monat, in dem die Rechnung erstellt wird, bzw. im darauffolgenden Mo-
nat zugeschieden werden; dabei darf die in Ziffer 1.9, Punkt 2 angegebene Frist nicht überschritten
werden.
Die in der Sondervereinbarung enthaltenen Frachten und Gebühren sind so zu behandeln, als wenn
sie vom Bahnhof am Anfang der Strecke mit zentraler Frachtberechnung in denselben Frachtberech-
nungsabschnitt eingetragen worden wären wie ggf. die Gebühren außerhalb der Sondervereinbarun-
gen, sofern diese in derselben Währung ausgedrückt sind.
Bei Anwendung der Bestimmungen der Ziffern 1.10.3, Punkt 2 (1. Absatz), 1.10.3, Punkt 3 und 1.10.3,
Punkt 4 - Seite 9 enthalten die von der Empfangsbahn erstellten Abrechnungen nur die im Frachtbrief
eingetragenen Beträge.
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2 - Verfahren der Versandkontrolle
Die Versandkontrolle gibt ihren Bahnhöfen die für die Abfertigung der Sendungen und die Verrech-
nung der zugehörigen Beträge erforderlichen Anweisungen.
1. Die Versandkontrolle ist verpflichtet, die von ihren Bahnhöfen berechneten Frachten zu prüfen und
ggf. zu berichtigen:
• bei nach internationalen Tarifen berechneten Sendungen, wenn die Empfangsbahn an diesen
nicht beteiligt ist,
• bei frankierten Schnittfrachten, die sich auf ihren eigenen Streckenanteil erstrecken, bei Anwen-
dung eines internationalen Tarifs.
Die Gebühren, die in den internationalen Tarifen enthalten sind, müssen mindestens stichpro-
benweise geprüft werden; die Prüfung der Gebühren, die in den Binnentarifen enthalten sind,
bleibt den Bahnen überlassen.
Im Rahmen dieser Prüfungen ist auch zu kontrollieren, ob der Vermerk über die Bezahlung der
Gebühren beachtet wurde.
2. Über die bei diesen Prüfungen festgestellten Fehler, die 30 Euro je Sendung übersteigen und durch
die Empfangskontrolle auszugleichen sind, sind Unterschiedsberechnungen zu erstellen (Muster
der Anlagen D.1 - Seite 30 und D.2 - Seite 33). Diese Unterschiedsberechnungen, zusammenge-
stellt nach Verkehr/Tarif (Muster der Anlage E - Seite 36), müssen bei der Empfangskontrolle spä-
testens am Ende des auf den Versandmonat folgenden Monats eintreffen, damit sie in die
Abrechnungen aufgenommen werden können (siehe Ziffer 1.8.1, Punkt 3 - Seite 5); die Unter-
schiedsberechnungen, die zu spät eintreffen, werden als Ausgleichsantrag betrachtet (siehe Ziffer
6.4 - Seite 17).
1. Bei Eingang der Abrechnungen ist die Versandkontrolle verpflichtet, zu prüfen, ob alle abgefertig-
ten Sendungen richtig abgerechnet und die in Ziffer 2.2 - Seite 10 aufgeführten Berichtigungen be-
rücksichtigt worden sind. Unterschiede über 30 Euro je abgerechnete Sendung sind der
Empfangskontrolle anhand von Unstimmigkeitsanzeigen (Anlage F - Seite 37) mitzuteilen. Die Ver-
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sandkontrolle muß vorher prüfen, ob die Unterschiede nicht schon anhand des Verzeichnisses ge-
mäß Anlage E - Seite 36 (siehe Ziffer 6.3, Punkt 3 - Seite 17) berichtigt wurden.
2. Die Versandbahn beantragt bei der Empfangsbahn die Abrechnung der Sendungen, die weder in
der dem Versandmonat entsprechenden Abrechnung noch in der Abrechnung des folgenden Mo-
nats enthalten sind. Eine Abschrift des Versandscheins wird dem anhand einer Unstimmigkeitsan-
zeige (Anlage F - Seite 37) gestellten Antrag beigefügt. Die Versandbahn hat den beteiligten
Durchgangsbahnen eine Abschrift der erstellten Unstimmigkeitsanzeige zuzusenden.
3. Wenn es die Versandkontrolle für zweckmäßig hält, beantragt sie bei der Empfangskontrolle mittels
einer Unstimmigkeitsanzeige (siehe Anlage F) eine Abschrift der Frachtkarte für die Sendungen,
die zwar in der Abrechnung enthalten sind, aber in den eigenen Unterlagen fehlen.
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3 - Verfahren der Durchgangskontrolle
Die Durchgangskontrolle gibt ihren Bahnhöfen die für die Verrechnung der Frachten und Gebühren
erforderlichen Anweisungen.
Die Durchgangskontrolle ist verpflichtet, nach den Bestimmungen der Ziffer 2.2 - Seite 10 die von ih-
ren Bahnhöfen berechneten Frachten und Gebühren zu prüfen und eventuelle Berichtigungen der
Empfangskontrolle mitzuteilen. Bei Anwendung eines internationalen Tarifs mit Schnittfrachtsätzen,
an dem weder die Versand- noch die Empfangsbahn beteiligt ist, hat jedoch jede Durchgangsbahn
die Fracht und die Gebühren ihrer eigenen Strecke selbst zu prüfen.
Im Rahmen dieser Prüfungen ist auch zu kontrollieren, ob der Vermerk über die Bezahlung der Kosten
beachtet wurde.
Wenn die Unterschiedsberechnungen nicht mehr fristgemäß bei der Empfangsbahn ankommen kön-
nen (siehe Ziffer 2.2, Punkt 2) und die Durchgangsbahn mit Sicherheit weiß, daß der Ausgleichsantrag
vom Absender frankierte Frachten und Gebühren betrifft, sind die Anträge direkt an die Versandbahn
zu senden. Der Ausgleich zwischen den Bahnen wird durch die Versandbahn durchgeführt (siehe An-
lage C - Seite 29).
1. Die Durchgangskontrolle prüft, wenn sie es für zweckmäßig hält, ob die Sendungen, die über die
Strecke ihrer Bahn befördert wurden, richtig abgerechnet und die in Ziffer 3.2 - Seite 12 aufgeführ-
ten Berichtigungen berücksichtigt wurden.
Unterschiede von mehr als 30 Euro je abgerechnete Sendung sind der Empfangskontrolle mittels
Unstimmigkeitsanzeigen (Anlage F - Seite 37) mitzuteilen. Die Durchgangskontrolle muß vorher
prüfen, ob die Unterschiede nicht schon anhand des Verzeichnisses gemäß Anlage E - Seite 36
(siehe Ziffer 2.3, Punkt 1 - Seite 10) berichtigt wurden.
3. Die Durchgangskontrolle beantragt bei der Bahn Anfang des Abschnittes mit globaler Frachtbe-
rechnung anhand einer Unstimmigkeitsanzeige (Anlage F) die Zuscheidung ihrer Anteile, wenn sie
diese nicht nach den Bestimmungen der Ziffer 1.9, Punkt 2 - Seite 6 erhalten hat.
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4 - Verfahren der Empfangskontrolle
Die Empfangskontrolle gibt ihren Bahnhöfen, die für die Eintragung der Frachten und Gebühren, die
Behandlung der Sendungen und die Verrechnung der zugehörigen Beträge erforderlichen Anweisun-
gen.
1. Die Empfangskontrolle ist verpflichtet, vor Aufstellung der Abrechnungen zu prüfen und ggf. zu be-
richtigen:
• die von ihren Bahnhöfen nach den Binnentarifen berechneten Frachten (bei Stück- und Ex-
pressgutsendungen kann diese Prüfung auf Stichproben beschränkt werden);
• die Frachten der internationalen Tarife, an denen ihre Bahn beteiligt ist, für die von diesen Tari-
fen betroffenen Strecken, mit Ausnahme der frankierten Schnittfrachten, die nur den Strecken-
teil der Versandbahn betreffen. Die in diesen Tarifen enthaltenen Gebühren müssen
mindestens stichprobenweise geprüft werden.
Die Prüfung der Gebühren, die in ihren Binnentarifen enthalten sind, bleibt den Bahnen überlas-
sen.
Im Rahmen dieser Prüfungen ist auch zu kontrollieren, ob der Vermerk über die Bezahlung der
Kosten beachtet wurde.
Sie prüft ferner ggf., ob die Angaben des Kontrollscheins (Blatt 3 der Frankaturrechnung) mit
den in der Frachtkarte angegebenen frankierten, aber beim Versand nicht erhobenen Frachten
und Gebühren übereinstimmen.
2. Für die festgestellten Fehler von über 30 Euro, deren Ausgleich über die Versandkontrolle zu er-
folgen hat, sind Unterschiedsberechnungen zu erstellen (siehe Anlage D - Seite 30). Diese Unter-
lagen sind im Zuge ihrer Erstellung, spätestens aber am Ende des Monats, der dem
Empfangsmonat folgt, an die Versandbahn zu übersenden (siehe jedoch die Bestimmungen der
Fußnote 2 der Ziffer 6.3 - Seite 16).
3. Wenn aufgrund der Bestimmungen der PIM 491 (siehe - Liste der Abkürzungen - Seite 75) der
Empfangsbahnhof bei der Verkehrskontrolle eine Berichtigung der Masse oder der Bezeichnung
des Gutes, die die Fracht einer Durchgangsbahn verändern kann, mitgeteilt hat, ist die Empfangs-
kontrolle verpflichtet, die beteiligte Durchgangsbahn durch Übersendung einer Durchschrift der be-
treffenden Berichtigungsanzeige davon zu unterrichten.
13 304
V
5 - Zuscheidung gewisser Gebühren
Wenn diese Bahn nicht Eigentumsbahn des Containers oder der Wagendecke ist, fordert die Eigen-
tumsbahn die Gebühr von der Versandbahn mit dem Begleitschein C1 unter den im RIV (siehe - Liste
der Abkürzungen - Seite 75) vorgesehenen Bedingungen an.
Wenn diese Bahn nicht Eigentumsbahn des Güterwagens ist, teilt die Eigentumsbahn der Versand-
bahn die Benutzungsgebühr mit, die ihr im Rahmen des RIV zu überweisen ist.
Gebühr für die besondere Gewährleistung der Lieferfrist (RIP Art. 14 §3 (siehe - Liste der
Abkürzungen - Seite 75)).
14 304
V
6 - Berichtigungen und Ausgleichungen
6.1 - Allgemeines
6.1.1 - Betrag
Grundsätzlich werden Fehler unter oder gleich 30 Euro nicht berücksichtigt. Sie sind jedoch mitzutei-
len, wenn sie sich wiederholen (z.B. Fehler der Frachtsätze, der Anteile, Programmierungsfehler).
Wenn die Mitteilung ohne Wirkung bleibt, kann die Berichtigung zwischen den Bahnen gefordert wer-
den.
6.1.2 - Fristen
Die nur die Eisenbahnen betreffenden Fehler bei der Verteilung und Zuscheidung der Frachten, Ne-
bengebühren, Barvorschüsse und Nachnahmen sowie die nicht abgerechneten Sendungen müssen
der zuständigen Kontrolle innerhalb eines Jahres nach Empfang der Abrechnung mitgeteilt werden.
Die die Kundschaft betreffenden Fehler müssen spätestens drei Monate vor Ablauf der in Artikel 58
der Einheitlichen Rechtsvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisenbahnbeförderung
von Gütern (Einheitliche Rechtsvorschriften - ER (siehe - Liste der Abkürzungen - Seite 75) - CIM)
und des Einheitlichen Reglements betreffend den internationalen Eisenbahnexpressgutverkehr (TIEx)
vorgesehenen Verjährungsfrist von einem Jahr mitgeteilt werden.
6.1.3 - Ausschluß
Erstmalig abzurechnende und zu verteilende Sendungen dürfen nicht in die Ausgleichungen integriert
werden. Sie sind ausschließlich in die Abrechnungslisten (Anlage H - Seite 43), Frachtverteilungsli-
sten (Anlage I - Seite 44) oder "gemeinsamen Listen" (Anlage J - Seite 45) aufzunehmen.
Die Ausgleichungen, die nicht die Verkehrsabrechnungen betreffen, wie z.B. die Entschädigungen,
dürfen nicht in den Hauptverkehrsabschluß übernommen werden.
Frachterstattungen sind für den Ausgleich zwischen den Bahnen in ein Verzeichnis der Erstattungen
aufzunehmen, das nicht in den Hauptverkehrsabschluß einbezogen wird. Die Bahnen können jedoch
vereinbaren, daß der Betrag dieses Verzeichnisses der Erstattungen in den Hauptverkehrsabschluß
aufgenommen wird.
6.1.4 - Datenträger
Die in diesem Merkblatt vorgeschriebenen Unterschiedsberechnungen können durch eine Fotokopie
der Teile 2 oder 5 des Frachtbriefs ersetzt werden, wenn die Mitteilungen keine Intervention beim Kun-
den zur Folge haben.
15 304
V
6.2 - Währung, in der die Unterschiedsbeträge anzugeben sind
- in ihrer Ursprungswährung, wenn die Ausgleichungen nur die Eisenbahnen betreffen und nur der
Berichtigung von Fehlern in den Abrechnungen, in der Frachtverteilung und in der Zuscheidung der
Nebengebühren, Barvorschüsse und Nachnahmen dienen;
- in der gegenüber der Kundschaft angewandten Erhebungs- oder Zahlungswährung, wenn die Be-
träge durch eine Bahn für Rechnung einer anderen Bahn erhoben oder gezahlt wurden (Erhebung
von zu niedrigen oder Rückzahlung von zuviel erhobenen Frachten, Zahlung von Rückvergütun-
gen, die mit der Anwendung bestimmter Tarife verbunden sind).
In letzterem Falle werden die von der Kundschaft zu erhebenden oder an sie zu zahlenden Beträge
ggf. in die Inkasso- oder Zahlungswährung umgerechnet, und zwar unter Zugrundelegung:
1. des für die ursprüngliche Fracht angewandten Umrechnungskurses der Eisenbahn bei zu niedrigen
oder zu hohen Frachten,
2. des gemäß der Ziffer 2.2.3 oder 2.2.4 des UIC-Merkblattes 311 ermittelten und geltenden amtli-
chen Kurses bei Frachtermäßigungen, die laut Tarif im Rückvergütungsweg gewährt werden.
Bringt der Ausgleich von Unterschiedsbeträgen einen Kursverlust mit sich und hat keine der an der
Beförderung beteiligten Bahnen diesen Ausgleich verursacht, wird der Kursverlust auf die beteiligten
Bahnen im Verhältnis ihrer Einnahmenanteile verteilt.
a. die Frachtberechnungsfehler, die von der Empfangsbahn bei frankierten Sendungen1 entdeckt
und mit Unterschiedsberechnung (Anlage D - Seite 30)2 der Versandbahn (ggf. der Durch-
gangsbahn) im betreffenden Abrechnungsmonat mitgeteilt werden,
b. die Frachtberechnungsfehler, die von der Empfangsbahn bei Überweisungssendungen mit An-
wendung eines internationalen Schnittarifs entdeckt werden. Der Grund der Berichtigung ist in
der Spalte "Bemerkungen" des Verzeichnisses (Anlage E - Seite 36) anzugeben2.
c. die Frachtberechnungsfehler, die von den Versand-1 und Durchgangsbahnen1 entdeckt werden
(siehe Ziffern 2.2 - Seite 10 und 3.2 - Seite 12) und deren Mitteilung mit Unterschiedsberech-
nung (Anlage D) fristgemäß bei der Empfangsbahn angekommen ist.
1. Die Übersendung der Unterschiedsberechnungen zu den vorgesehenen Terminen ist besonders wichtig für
eine schnelle Regelung mit der Kundschaft. Die Bahnen müssen sich daher bemühen, die Bestimmungen
der Ziffern 2.2, 3.2 und 4.2 genau einzuhalten.
2. Die Empfangsbahn kann für jede betroffene Sendung die in die Listen und Datenträger aufgenommenen
berichtigten Beträge durch die Angabe eines Fehlercodes und der richtigen Masse oder der richtigen Ent-
fernung bei Änderung dieser Angaben begründen. In diesem Fall sind die im Merkblatt 920-13 angegebe-
nen Fehlercodes zu verwenden und die von der Empfangsbahn zu liefernden Datenträger zur
Genehmigung an die betreffenden Versand- und Durchgangsbahnen zu senden. Der Wegfall der Unter-
schiedsberechnungen und der Verzeichnisse der Berichtigungen, die von der Empfangsbahn zu erstellen
sind, hängt von der Zustimmung der beteiligten Bahnen ab.
16 304
V
d. die Fehler, die eine Empfangsbahn ausnahmsweise in den Abrechnungsdaten vor Erstellung
des Hauptverkehrsabschlusses entdeckt (siehe Ziffer 1.8.2 - Seite 5). Der Grund der Berichti-
gung ist in der Spalte "Bemerkungen" des Verzeichnisses (Anlage E) anzugeben.
2. Bei den beiden ersten Fehlerarten werden die berichtigten Beträge in die Abrechnungsdaten auf-
genommen (siehe Ziffer 1.8.1, Punkt 1 - Seite 4). Für diese Fehler wird ein Verzeichnis der Berich-
tigungen je Verkehr/Tarif (Anlage E - Seite 36) erstellt, das als Beleg dient1:
• für die Versand- und Durchgangsbahnen bei Ziffer 6.3, Punkt 1 b - Seite 16.
3. Für die beiden anderen Fehlerarten erstellt die Bahn, die die Fehler entdeckt, ein Verzeichnis der
Berichtigungen je Verkehr/Tarif (Anlage E - Seite 36), dessen Salden in die entsprechende Ver-
kehrszusammenstellung je Verkehr/Tarif (Anlage K - Seite 46) oder in den Hauptverkehrsabschluß
nach Anlage L - Seite 47 zu übertragen sind.
1. Diese Ausgleiche sind, besonders wenn sie eine Nachforderung gegenüber der Kundschaft zur
Folge haben, so rasch wie möglich durchzuführen.
2. Sie betreffen:
• die von den Versand- oder Durchgangsbahnen entdeckten Abrechnungsfehler (siehe Ziffern 2.3
- Seite 10 und 3.3 - Seite 12),
3. Die nach den vorstehenden Bestimmungen mitgeteilten Fehler werden mit Ausgleichsverzeichnis-
sen (Anlage G.1 - Seite 41) ausgeglichen, die monatlich aufgestellt und deren Salden je Währung
in den Hauptverkehrsabschluß für die betreffende Bahn übertragen werden.
Hinweis: Die Empfangsbahnen müssen jedoch die nicht abgerechneten Sendungen in die
Abrechnung eines späteren Monats aufnehmen. Die Bahnen müssen dann in der Antwort
auf den Antrag auf Abrechnung den Monat der Abrechnung angeben, in die diese
Sendungen aufgenommen werden.
Ferner können Abrechnungsfehler aus früheren Monaten auch anhand einer getrennten
gemeinsamen Liste berichtigt werden, indem die ursprüngliche Buchung storniert wird
(umgekehrtes Vorzeichen) und anschließend die richtigen Beträge verbucht werden.
1. Die Empfangsbahn kann für jede betroffene Sendung die in die Listen und Datenträger aufgenommenen
berichtigten Beträge durch die Angabe eines Fehlercodes und der richtigen Masse oder der richtigen Ent-
fernung bei Änderung dieser Angaben begründen. In diesem Fall sind die im Merkblatt 920-13 angegebe-
nen Fehlercodes zu verwenden und die von der Empfangsbahn zu liefernden Datenträger zur
Genehmigung an die betreffenden Versand- und Durchgangsbahnen zu senden. Der Wegfall der Unter-
schiedsberechnungen und der Verzeichnisse der Berichtigungen, die von der Empfangsbahn zu erstellen
sind, hängt von der Zustimmung der beteiligten Bahnen ab.
17 304
V
Jeder in dieses Verzeichnis aufgenommene Betrag muß vorher angemeldet werden:
- entweder anhand einer Unstimmigkeitsanzeige (Anlage F - Seite 37), die an die Versandbahn der
Anzeige zurückzusenden ist;
Die Ausgleichsverzeichnisse müssen die Geschäftszeichen der einzelnen Vorgänge und den entspre-
chenden Betrag enthalten.
Der Ausgleich muß spätestens mit der im zweiten Monat nach dem Monat des Eingangs der Mitteilung
übersandten Abrechnung vorgenommen werden. Wenn diese Frist nicht eingehalten werden kann,
benachrichtigt die mit dem Rechnungsausgleich beauftragte Bahn diejenige Bahn, die die Mitteilung
versandt hat.
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V
7 - Anmeldung beim BCC
beziehungsweise Aufnahme in das
Kontokorrent
7.1 - Abrechnung
Die für einen Abrechnungszeitraum berechneten Beträge gelten zu einem durchschnittlichen Termin,
und zwar zu dem im Merkblatt Nr. 311 festgelegten, sogenannten Wertstellungstag als fällig. Die Fi-
nanzdienste der Bahnen berechnen Agios für den Zeitraum zwischen:
- dem Wertstellungstag und dem Tag des BCC-Ausgleichs (siehe - Liste der Abkürzungen - Seite
75), in dem die Anmeldung enthalten ist (multilateraler Zahlungsverkehr),
- dem Wertstellungstag und dem Tag des Kontokorrentabschlusses, in dem die Beträge enthalten
sind (bilateraler Zahlungsverkehr).
Unabhängig von diesen finanziellen Bestimmungen sind die Abrechnungen, wie in vorstehender Ziffer
1.8.2 - Seite 5 angegeben, spätestens am 10. des zweiten Monats nach dem Empfangsmonat zu er-
stellen und zu übersenden, damit:
- die zu begleichenden Beträge in den Ausgleich des 15. des zweiten Monats nach dem Empfangs-
monat aufgenommen werden können (multilateraler Zahlungsverkehr);
- die Beträge in den ersten Rechnungsabschluß ab dem 15. des zweiten Monats nach dem Emp-
fangsmonat aufgenommen werden können (bilateraler Zahlungsverkehr).
19 304
V
8 - Erstellung der Abrechnungen im Falle
einer Rechnungstrennung
Jede in Anwendung der Ziffer 3 des Merkblattes 311 vorgenommene Rechnungstrennung bedeutet,
daß die in der betreffenden Währung geführten Abrechnungen getrennt werden.
Den Bestimmungen der Ziffer 3 des Merkblattes 311 zufolge gilt der Tag, an dem die Empfangsbahn
die neuen Rechnungen eröffnet, als Stichtag für die Rechnungstrennung.
1. Die Frankatursendungen1 mit Beträgen in der umgewerteten Währung, die nach dem im Tages-
stempel des Versandbahnhofs (Feld 92 des Frachtbriefes) angegebenen Datum vor dem für die
Trennung der Abrechnungen nach Ziffer 8.1 - Seite 20 maßgebenden Tag angenommen wurden,
werden zum alten Kurs (alte Rechnung) in die Abrechnungen aufgenommen.
Die Frankatursendungen1 mit Beträgen in der umgewerteten Währung, die nach dem im Tages-
stempel des Versandbahnhofes (Feld 92 des Frachtbriefs) angegebenen Datum ab dem für die
Trennung der Abrechnungen nach Ziffer 8.1 maßgebenden Tag angenommen wurden, werden
zum neuen Kurs (neue Rechnung) in die Abrechnungen aufgenommen.
2. Bei Tarifen mit Globalfracht, die für einen bestimmten Betrag teilweise frankiert sind, ist folgender-
maßen vorzugehen:
• der Versandbahn wird der frankierte Betrag zum alten oder neuen Kurs angelastet, je nachdem,
ob die Sendung vor oder ab dem Datum der Rechnungstrennung übernommen wurde;
• die Zuscheidung aller Globalfrachtanteile erfolgt zum alten Kurs, wenn die Sendung vor dem
Datum der Rechnungstrennung eingegangen ist und zum neuen Kurs, wenn die Sendung ab
diesem Datum eingetroffen ist.
1. einschließlich des Restbetrages der Frankatur des Absenders sowie der von einer Durchgangsbahn nach
den Bestimmungen einer Sondervereinbarung über zentrale Frachtberechnung fakturierten Frachten und
Gebühren.
20 304
V
3. In den Abrechnungsunterlagen (Abrechnungslisten, Frachtverteilungslisten, Unterschiedsberech-
nungen, Zusammenstellungen der Unterschiedsberechnungen, Verkehrszusammenstellungen,
Hauptverkehrsabschlüsse) sind die zu den alten Kursen abzurechnenden Beträge wie folgt zu be-
zeichnen: "Zum Kurs vor dem......" (für die Trennung der Abrechnungen maßgebender Tag nach
Ziffer 8.1 - Seite 20).
4. Die Listen mit Beträgen in der umgewerteten Währung werden unter Beachtung der Bestimmun-
gen in Ziffer 1.8 - Seite 4 in folgender Form erstellt:
a. zwei Listen:
und zwar eine mit den Sendungen vor dem für die Trennung der Abrechnungen maßgebenden
Tag (nach alten Kursen abzurechnen) und eine mit den Sendungen ab diesem Tag (nach neuen
Kursen abzurechnen).
b. eine Liste:
mit allen Sendungen, wobei sinngemäß nach Ziffer 8.2, Punkt 3 - Seite 21 die mit Beträgen in
der umgerechneten Währung abgerechneten Sendungen dadurch zu kennzeichnen sind, daß
der Code für die Währung um die Ziffer ergänzt wird, mit der im Datenträger (Anlage M - Seite
49) der betreffende Währungzeitraum bezeichnet ist.
Für die Kennzeichnung werden die Ziffern 00 bis 99 in wiederkehrender Folge verwendet. Das BCC
gibt die zu verwendende Ziffer zusammen mit dem Antrag auf Trennung der Abrechnungen bekannt.
Den Empfangsbahnen bleibt die Wahl zwischen der Erstellung der Listen nach a) und b) überlassen.
Den mit EDV-System arbeitenden Empfangsbahnen wird jedoch empfohlen, die Listen nach b) zu er-
stellen.
1. Frachtberichtigungen in der umgewerteten Währung werden in derselben Trennung wie die ur-
sprünglichen Frachten abgerechnet.
3. Die Frachterstattungsanteile in der umgewerteten Währung werden je nach dem für die einzelnen
Fälle in Ziffer 8.2, Punkt 1 - Seite 20 angegebenen Tag nach altem oder neuem Kurs abgerechnet.
4. Für die Trennung der Mindestmengenvergütungen in der umgewerteten Währung ist der Tag der
Zahlung der Mindestmengenvergütung an den Kunden maßgebend.
5. Die in der umgewerteten Währung berechneten Gebühren für die Wiederverwendung von Lade-
mitteln und Behältern sind mit der Eigentumsbahn in derselben Trennung abzurechnen, wie die
Sendungen abgerechnet wurden, für die Lademittel und Behälter wiederverwendet worden sind.
Handelt es sich um eine Wiederverwendung im Binnenverkehr, so ist für die Trennung der Tag der
Einführung der neuen Erhebungskurse bei der Wiederverwendung maßgebend.
21 304
V
6. Die Bestimmungen für die Trennung der Beträge, die nicht Verkehrsabrechnungen betreffen, wie
z.B. die Entschädigungen, sind im Merkblatt 311, Ziffer 3.2.1 enthalten.
22 304
V
9 - Verspätung der Abrechnung
Sobald eine Bahn feststellt, daß sie ihre Abrechnungen nicht pünktlich (Verspätungen von mehr als
einem Monat) übermitteln kann, muß sie dies den beteiligten Bahnen schriftlich mitteilen und dabei
gleichzeitig den Grund und die voraussichtliche Dauer der Verspätung sowie die davon betroffenen
Verkehrsmonate angeben. Sie ist ferner gehalten, diese Verspätung so rasch wie möglich aufzuholen.
Die für eine verspätete Mitteilung verantwortliche Bahn hat für die zu wenig erhobenen Beträge auf-
zukommen, die beim Kunden hätten nachgefordert werden müssen, die aber durch die verspätete Er-
stellung der Abrechnungen nicht innerhalb der in Ziffer 6.1 - Seite 15 vorgesehenen Frist zum
Ausgleich vor dem Verjährungstermin mitgeteilt werden konnten.
9.2 - Sonderbestimmungen
Ist die Verspätung auf einen plötzlichen längeren Ausfall der EDV-Anlagen (z.B. durch Zerstörung) zu-
rückzuführen, gilt folgendes:
- die Bahn, deren EDV-Anlagen ausgefallen sind, ist nicht unbedingt verpflichtet, während der Be-
triebsunterbrechung zu kontrollieren, ob alle beim Versand registrierten Sendungen von der Emp-
fangsbahn abgerechnet wurden.
In einem solchen Fall ist es Sache der Durchgangsbahn, die vorgeschriebenen Vergleiche vorzu-
nehmen und Unregelmäßigkeiten im Sinne der Ziffer 3.3 - Seite 12 mitzuteilen;
- die Bahnen, die ihre Abrechnungsdaten nach Ziffer 1.8.2, Punkt 2 - Seite 5 nur noch auf Datenträ-
gern liefern, müssen auf Wunsch der Bahn, deren EDV-Anlagen ausgefallen sind, während der Be-
triebsunterbrechung diese Daten auf Listen ausdrucken.
23 304
V
10 - Übersendung, Überlassung und
Aufbewahrung der
Rechnungsunterlagen
Die Bahnen, die aus irgendeinem Grund die vorgeschriebenen Fristen nicht einhalten können, sind
verpflichtet, die beteiligten Bahnen unverzüglich zu unterrichten.
Die Rechnungsunterlagen sind per Einschreiben nach den Bestimmungen der Merkblätter 460 und
921-2 zu übersenden.
10.3 - Überlassung
Nach Eingang der Abrechnung kann jede am Verkehr beteiligte Bahn gelegentlich die Rechnungsun-
terlagen zur Einsichtnahme verlangen. Sie sind innerhalb eines Monats wieder zurückzugeben.
10.4 - Aufbewahrung
Wenn sie keinen anderslautenden gesetzlichen Bestimmungen oder Vorschriften unterworfen sind,
haben die Bahnen ihre Rechnungsunterlagen (Frachtkarten, Listen usw.) nach Erstellung der Abrech-
nung zwei Jahre lang aufzubewahren.
24 304
V
Anlagen
V
Anlage A - Mustervereinbarung über den
Verzicht auf Eintragung der
Frachten in den Frachtbrief
zwischen ............ (beteiligte
Bahnen)
Hinweis: Dieser Mustervereinbarung können die Bahnen beitreten, wenn sie ihren Bahnhöfen die Be-
rechnung der Fracht ersparen wollen, sofern dafür ein internationaler Tarif festgelegt ist.
Im Rahmen der Bestimmungen des Art. 8, § 4f der ER CIM, der PIM 80, Absatz 5, und der PIEx 131,
Absatz 1 (siehe - Liste der Abkürzungen - Seite 75), verzichten die vorstehend genannten Bahnen
auf die Eintragung der Frachten in den Frachtbrief für alle Sendungen1, für Wagenladungen1, die zu
den Bedingungen eines internationalen Tarifs vom Versandbahnhof bis zum Bestimmungsbahnhof
abgefertigt werden.
2. Grundsätzlich sind die Frachten von den Bahnhöfen weder zu berechnen noch einzutragen.
3. Alle übrigen Kosten (z.B. Nebengebühren), die die Bahnhöfe der Versandbahn berechnen können,
sind in jedem Fall mit Betrag und Codenummer lt. PIM, Anlage H - Seite 43, einzutragen.
4. Die Versandbahn entscheidet, in welchen Fällen die Fracht im Frachtbrief einzutragen ist.
5. Bei Sendungen mit dem Frankaturvermerk "Franko bestimmter Betrag" ist der vom Absender über-
nommene Betrag als verfügbarer Gesamtrestbetrag zu behandeln.
6. Erfordert der vom Absender geltend gemachte Frankaturvermerk die Verwendung einer Frankatur-
rechnung, so ist diese vom Versandbahnhof zu erstellen und dem Frachtbrief beizufügen.
7. Ohne anderslautende Angabe gelten für die Behandlung des Frachtbriefes die allgemeinen Be-
stimmungen der CIM/PIM und des UIC-Merkblattes 304 sowie die internen Vorschriften der Ver-
sandbahn.
1. Nichtzutreffendes streichen
25 304
V
Anlagen
1. Grundsätzlich sind die Frachten von den Bahnhöfen weder zu berechnen noch einzutragen.
2. Alle übrigen Kosten (z.B. Nebengebühren), die vom Versandbahnhof nicht berechnet werden
konnten, sind in jedem Fall mit Betrag und Codenummer lt. PIM, Anlage H - Seite 43, einzutragen.
3. Die Durchgangsbahn entscheidet, in welchen Fällen die Fracht im Frachtbrief einzutragen ist.
4. Ohne anderslautende Angabe gelten für die Behandlung des Frachtbriefes die allgemeinen Be-
stimmungen der CIM/PIM und des Merkblattes 304 sowie die internen Vorschriften der Durch-
gangsbahn.
1. Die Empfangsbahn entscheidet, in welchen Fällen die Frachten und übrigen Kosten im Frachtbrief
einzutragen sind.
2. Bei Sendungen mit dem Frankaturvermerk "Franko bestimmter Betrag" ermittelt die Empfangs-
bahn die Gesamtfracht in der Tarifwährung. Danach wird der vom Absender übernommene Betrag
vom Gesamtbetrag abgezogen.
3. Die Empfangsbahn entscheidet, ob ihre Bahnhöfe von der Pflicht der Überprüfung der Frachten der
Versandbahn und Durchgangsbahn befreit werden (siehe PIM 452).
4. Ohne anderslautende Angabe gelten für die Behandlung des Frachtbriefes die allgemeinen Be-
stimmungen der CIM/PIM und des UIC-Merkblattes 304 sowie die internen Vorschriften der Emp-
fangsbahn.
Die Abrechnung der Sendungen erfolgt nach den Bestimmungen des UIC-Merkblattes 304 so, als ob
die Fracht im Frachtbrief eingetragen worden wäre.
26 304
V
Anlagen
V
Anlage B - Erläuterungen für den Druck
des Kontrolletiketts und seine
Auslieferung an die Bahnhöfe
Alle mit einem internationalen Frachtbrief (Anlage A - Seite 25 - PIM) aufgelieferten Sendungen sind
mit einer der nachstehend angegebenen Kontrolletiketten zu nummerieren.
Hinweis: Abweichend davon können die Bahnen die Nummerierung der Sendungen des internatio-
nalen Verkehrs durch Datenverarbeitungsanlagen gestatten. Auf sämtlichen Blättern der
betreffenden Frachtbriefe muß das für die Identifizierung vorgesehene Feld (Feld 96 des
Frachtbriefes) rot umrandet sein. Jedem Kunden muß eine besondere Reihe von Versand-
nummern zugeteilt werden.
87 78126 - 0 87 78126 - 0
VIAS VIAS
01715 01715
87 72128-2 87 72128-2
ST GERMAIN AU MONT D’OR ST GERMAIN AU MONT D’OR
00510 00510
B.1 - Beschreibung
Das Kontrolletikett hat die Form von 2 rechteckigen Abschnitten, ist von lindgelber Farbe, 20 mm hoch
und 30 - 40 mm lang.
Hinweis: Wenn die Versandbahn ihre Bahnhöfe mit zusätzlichen Abschnitten beliefert hat, dürfen die-
se Abschnitte nur auf besondere Weisung verwendet werden.
Es enthält obligatorisch und ausschließlich folgende Angaben, die in schwarzer Schrift (von minde-
stens 3 mm Höhe im Falle numerischer Codes) in folgender Reihenfolge gedrückt sind:
• der eingerahmten Codenummer der Versandbahn, links, gemäß UIC-Merkblatt Nr. 920-1 sowie
27 304
V
Anlagen
Auf dem Etikett kann eine Kontrollziffer für den nationalen Bahnhofcode angegeben werden. Diese
Ziffer steht rechts von diesem Code, wenn sie nach den Bestimmungen des UIC-Merkblattes Nr. 913
gebildet wurde. In diesem Falle ist der Code durch einen Gedankenstrich von der Kontrollziffer zu tren-
nen.
Wenn die Bahnen den Code der Versandbahn gemäß UIC-Merkblatt 920-1 nicht einrahmen können,
muß dieser Code deutlich vom nationalen Code der Versandbahn getrennt werden.
- in Klarschrift die Bezeichnung des Versandbahnhofs (evtl. Neuaufgabebahnhof). Wenn der Name
20 Buchstaben überschreitet, kann er abgekürzt werden, muß aber Zweifel ausschliessen.
- die fünfstellige Versandnummer; es wird empfohlen, die Zahlen etwas größer als die vorher ver-
wendeten zu drucken; die gegebenenfalls vorhandenen Nullen auf der linken Seite müssen ange-
geben werden.
Auf dem Etikett kann eine Kontrollziffer für die Versandnummer angegeben werden. Diese nach
den Bestimmungen des Merkblattes Nr. 913 zu bildende Ziffer steht dann rechts von der Versand-
nummer und ist von dieser durch einen Gedankenstrich zu trennen.
2. Die Nummernreihe der Sendungen, die einer bestimmten Dienststelle zugewiesen wird, muß so
ausgewählt sein, daß die Wiederholung einer Versandnummer im gleichen Rechnungsmonat ver-
mieden wird.
• Neuaufgabebahnhöfe,
• Beeisungsbahnhöfe,
• Grenzbahnhöfe,
• Hinweis "international"
28 304
V
V
Bahn, die den Fehler Bezugnahme Bahn, an die der
Art der Mitteilung
Art des Fehlers oder oder den Unter- auf Fehler oder der Bahn, die den Unter-
Sofern die Differenz mehr als 25 Euro Art des Ausgleichs
des Unterschiedes schied dieses Merk- Unterschied mit- schied ausgleicht
ausmacht (3)
entdeckt hat blatt zuteilen ist
I - Frachtberechnungs- Versandbahn Ziffern 2.2 und 6.3 Bei der Durchführung der Berichtigung durch die Emp- Empfangsbahn Die Empfangsbahn übernimmt die Salden der
Anlagen
29
kehrsabschlusses
entdeckt
Versandbahn, die die Ziffern 2.3, Punkt 1 Ausgleichsverzeichnis (Anlage G.2), aufzunehmen in
Fehler bei der Verrech- und 6.4 den Hauptverkehrsabschluß.
nungsprüfung entdeckt Falsch abgerechnete Sendungen können jedoch
auch anhand einer getrennten gemeinsamen Liste
berichtigt werden, indem die ursprüngliche Buchung
Durchgangsbahn, die Ziffern 3.3, Punkt 1 Mittels Unstimmigkeitsanzeigen (Anlage F.1) Empfangsbahn Empfangsbahn storniert wird (umgekehrtes Vorzeichen) und
Fehler bei der Verrech- und 6.4 anschließend die richtigen Beträge verbucht werden.
nungsprüfung entdeckt
IV - Nicht abgerechnete Versandbahn Ziffern 2.3, Punkt 2 Antrag auf Abrechnung mittels Unstimmigkeitsanzeige Empfangsbahn mit Die erstmalig abzurechnenden Sendungen dürfen
Sendungen und 6.4 (Anlage F) unter Beigabe einer Kopie des Blattes 5 des Verständigung der nicht in die Ausgleichungen integriert werden. Sie
Frachtbriefes Durchgangsbahn sind ausschließlich in die Abrechnungslisten (Anlage
H), Frachtverteilungslisten (Anlage I) oder "gemein-
samen Listen" (Anlage J) aufzunehmen.
Durchgangsbahn Ziffer 3.3, Punkt 2 Die Durchgangskontrolle teilt der Versandkontrolle mit- Versandbahn Empfangsbahn Die Empfangsbahn muß dann in der Antwort auf den
tels einer Unstimmigkeitsanzeige (Anlage F) die nicht Antrag auf Abrechnung den Monat der Abrechnung
abgerechneten Sendungen mit, über die sie keine Nach- angeben, in die diese Sendungen aufgenommen
richt erhalten hat, und bittet sie, die Bestimmungen der werden.
Ziffer 2.3, Punkt 2 anzuwenden, falls dies noch nicht
geschehen ist
Ziffer 3.3, Punkt 3 Antrag auf Zuscheidung der Anteile gemäß Ziffer 1.9, Bahn Anfang des Bahn Anfang des Die Beträge werden in die nächste Abrechnung auf-
Punkt 2 mittels Unstimmigkeitsanzeige (Anlage F) Abschnittes mit globaler Abschnittes mit globaler genommen.
Frachtberechnung Frachtberechnung
V - Abgerechnete, jedoch Versandbahn Ziffer 2.3, Punkt 3 Antrag auf Abschrift der Frachtkarte mittels Unstim- Empfangsbahn Versandbahn Die Versandbahn stellt die erforderlichen Nachfor-
bei der Versandbahn migkeitsanzeige (Anlage F) schungen an.
nicht registrierte Sendun-
nationalen Güterverkehr
gen
(1) Wenn die Durchgangsbahn mit Sicherheit weiß, daß das Regelungsersuchen vom Absender frankierte Frachten und Gebühren betrifft, sind die Ersuchen direkt an die Versandbahn zu senden. Der Ausgleich zwischen den Bahnen
wird durch die Versandbahn durchgeführt. Wenn die Durchgangsbahn den Frankaturvermerk nicht kennt, sind die Ersuchen an die Empfangsbahn zu senden. Wenn das Ersuchen vom Absender frankierte Frachten und Gebühren
enthält, übersendet es die Empfangsbahn an die Versandbahn, die den Ausgleich durchführt.
(2) Wenn die Empfangsbahn ausnahmsweise die Vorschriften der Ziffer 4.2 (Prüfung der Frachten und Gebühren vor Erstellung der Abrechnungen) nicht einhalten konnte.
(3) Fehler sind jedoch in jedem Fall mitzuteilen, wenn sie sich wiederholen (zum Beispiel: Fehler der Frachtsätze, der Anteile, Programmierfehler).
Anlage C - Übersicht der Berichtigungen
und Ausgleichungen im inter-
304
V
Anlagen
V
Anlage D - Unterschiedsberechnung
D.1 - Unterschiedsberechnung
Unterschiedsberechnung
Abkürzung, Bezeichnung und
Anschrift der Bahn
Nr. _____________________ Datum: __________________
Wagennummer
Fehlercode 4)
ABSENDER ¨ 5) EMPFÄNGER ¨ 5)
2) Die Tarifnummer ist 6-stellig anzugeben. Bei Anwendung von Binnentarifen, bzw. eines internationalen Tarifs, an dem die Empfangsbahn nicht beteiligt ist, ist
000000 anzugeben
3) Die richtigen Angaben im Zusammenhang mit dem Fehlercode stets genau eintragen
30 304
V
Anlagen
01 Modification de la masse réelle pour d'autres motifs qu'à la suite d'un deuxiè- 34
me pesage
Änderung der wirklichen Masse aus anderen Gründen als aufgrund einer 2.
Verwiegung
Alteration in the actual load for other reasons than a second weighing
03 Tarif erroné 67
Tarif unrichtig
Wrong tariff
15 Distance erronée 76
Entfernung unrichtig
Wrong distance
31 304
V
Anlagen
18 Monnaie erronée 82
Währung unrichtig
Wrong currency
99 Autres erreurs
Sonstige Fehler
Other errors
32 304
V
Anlagen
D.2 -
Sammel- Unterschiedsberechnung 1)
Abkürzung, Bezeichnung und
Sammel-Unterschiedsberechnung
Anschrift der Bahn
Nr: ___________________ Datum: ___________
____________________________ ___________________________
Absender 4)
Empfänger 4)
4) 4) 4) 4)
Versand- Versand- Berechnung der Frachten Wäh- Betrag Wäh- Betrag Wäh- Betrag Wäh- Betrag
nummer datum Wagennummer und Gebühren rung rung rung rung
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1) siehe Rückseite
2) wenn möglich angeben Summen
3) anzugeben, wenn der Tarif f. alle Sendungen derselbe ist Die Tarifnummer ist 6-stellig (fakultativ)
anzugeben, bei Anwendung von Binnentarifen, bzw. eines internationalen Tarifs, an dem die
Empfangsbahn nicht beteiligt ist, ist sie mit 000000 anzugeben.
4) in das zutreffende Feld ein Kreuz setzen
304
V
Anlagen
Die Sammel-Unterschiedsberechnung kann nur für Sendungen mit gleicher Relation, gleichen Absen-
der und gleichem Empfänger verwendet werden.
In allen anderen Fällen ist die Unterschiedsberechnung zu benutzen.
Die Sammel-Unterschiedsberechnung ist in zweifacher Ausfertigung an die Kontrollstelle der betrof-
fen Bahn zu senden.
Nachstehende Übersicht enthält die Bedeutung der Fehlerkodes.
01 Modification de la masse réelle pour d'autres motifs qu'à la suite d'un deuxiè- 34
me pesage
Änderung der wirklichen Masse aus anderen Gründen als aufgrund einer 2.
Verwiegung
Alteration in the actual load for other reasons than a second weighing
03 Tarif erroné 67
Tarif unrichtig
Wrong tariff
34 304
V
Anlagen
15 Distance erronée 76
Entfernung unrichtig
Wrong distance
18 Monnaie erronée 82
Währung unrichtig
Wrong currency
99 Autres erreurs
Sonstige Fehler
Other errors
35 304
V
Anlagen
V
Anlage E - Verzeichnis der Berichtigun-
Bahn, die das Ver- Abzurechnen
zeichnis erstellt Verzeichnis (1) der Berichtigungen von Fehlern aus dem laufenden
Nicht abzurechnen
Abrechnungsmonat
fenden Abrechnungsmonat
gen von Fehlern aus dem lau-
Abrech- Versand
nungs-
liste Kontroll-Etikett Bemerkungen
Seite ____ Währung ____ _____ ____
Währung Währung Währung
Unterschieds- Code
berechnung Bahnhof Nummer Datum berechnet zu berechnen berechnet zu berechnen berechnet zu berechnen berechnet zu berechnen
Nummer
_____ 1 __________ 2 __________ 3 __________ 4 _____ _____ 5 _____ 6 _____ _____ 7 _____ _____ 8 _____ _____ 9 __________ 10 _____ _____ 11 _____ _____ 12 _____ _____ 13 _____
36
_____
SUMMEN
(1) Nichtzutreffendes streichen, je nachdem, ob die Berichtigungen gemäß Ziffer 6.3, Punkt 2 oder 3 des Merkblattes Nr. 304 durchzuführen sind.
(2) Die Tarifnummer ist 6-stellig anzugeben, bei Anwendung von Binnentarifen bzw. eines internationalen Tarifs, an dem die Empfangsbahn nicht beteiligt ist, ist sie mit 000000 anzugeben.
304
V
Anlagen
V
Anlage F - Unstimmigkeitsanzeige
F.1 - Unstimmigkeitsanzeige
Unstimmigkeitsanzeige
Geschäftszeichen :
2 Sendung fehlt in Ihrer Abrechnung ( Ziffern 2.3, Punkt 2 und 3.3, Punkt 3)
Wir bitten um Bericht.
4 Stimmt mit den Angaben zum Frachtberechnungsabschnitt nicht überein (Ziffern 2.3,
Punkt 1 und 3.3, Punkt 1).
Anlage :
(1) fakultativ
(2) fakultativ in den Fällen 1, 2 und 3
(3) Bahn "Anfang des Frachtberechnungsabschnittes" : oben - Bahn "Ende des Frachtberechnungsabschnittes" : unten
(Klartext oder Code)
37 304
V
Anlagen
54 - Gleiches Kontrolletikett und gleiches Versand- 68 - Fehlende(r) oder ungleiche(r) Fracht (Fracht-
datum für zwei verschiedene Sendungen anteil) (Zuscheidung nicht durch die Empfangs-
bahn)
60 - Fehlender oder ungleicher Restbetrag
69 - Fehlender oder ungleicher Gebührenanteil
61 - Fehlender oder ungleicher Nachnahmebetrag (Zuscheidung nicht durch die Empfangsbahn)
Antwort
Anzeige absendet
.......................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
Anlage : ...........................................................................
38 304
V
Anlagen
F.2 - Unstimmigkeits-Sammelanzeige
Unstimmigkeits-Sammelanzeige
Geschäftszeichen :
2 Sendungen fehlen in Ihrer Abrechnung (Ziffern 2.3, Punkt 2 und 3.3, Punkt 3)
Wir bitten um Bericht.
Anlagen :
(1) fakultativ
39 304
V
Anlagen
DIESE ANZEIGE IST FAKULTATIV. SIE IST IN ZWEIFACHER AUSFERTIGUNG AN DIE VERKEHRSKONTROLLE DER
BETREFFENDEN BAHN ZU SENDEN. EIN EXEMPLAR IST AUSGEFÜLLT AN DIE AUSGABEBAHN ZU SENDEN.
Antwort
...........................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
Anlagen : ........................................................................
40 304
V
Anlagen
V
Anlage G - Ausgleichungen
G.1 - Ausgleichsanzeige
Ausgleichsanzeige
Abkürzung, Bezeichnung und
Anschrift des Bahn Nr _____________________ Datum: __________________
Ihre Zeichen:
Unser Zeichen:
1)
Kontrolletikett Versanddatum Empfangsbahnhof
· Abrechnungsfehler
· Frachtberechnungsfehler
· Datenerfassungsfehler vom nach
· Ihr Antrag auf Ausgleich
· ______________________
41 304
V
G.2 -
Anlagen
Bemerkungen
Lfd Geschäftszeiten ___ ____ ____ ___
Nr. Währung Währung Währung Währung
Ihr(e) Unser(e)
Nummer Datum Nummer Datum Schuld Forderung Schuld Forderung Schuld Forderung Schuld Forderung
42
SUMMEN
304
V
neten Monaten, durchgeführt im Hauptverkehrsabschluß des Mo-
Anlagen
V
Anlage H - Abrechnungsdaten (Abrech-
Kopfleiste der Abrechnungsliste auf Papier
Abrechnende Bahn Code und Bezeichnung der die Blatt
Abrechnung erhaltenden Bahn Code des Verkehrs Code des Tarifs (1) Abrechnungszeitraum
Abrechnungsdaten (Abrechnungsliste)
Ver- Barvorschuß Bahn (3) (4) (5)
Anfang
sand- Versand- Versand- Bestim- Ein- Aus- Lei- Nachnahme (2) Code Gebühren Fracht und Fracht + Gebühren
des
mo- bahnhof nummer mungs- gang gang tungs- Restbetrag Fracht- Wäh- Betrag Gebühren
nat bahnhof weg berech- rung Frankatur Überweisung
nungs-
ab-
Wäh- Art Betrag schnitts
nungsliste)
rung
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
In dem sich aus dem Gesamtbetrag der Bahn Anfang des Frachtberech- Σ F+Ü-Gebühren
nungsabschnittes ergebenden Betrag (Spalte 14 + 15 - Spalte 13) ist die
Globalfracht enthalten.
ANMERKUNG: Diese Angaben, die der Versandbahn und den Durchgangsbahnen zu übermitteln sind, können falls erforderlich von der abrechnenden Bahn ergänzt
werden. Jede Empfangsbahn ist berechtigt, eine für mehrere Länder gemeinsame "Abrechnungsliste" zu erstellen.
Die in ITL ausgedrückten Beträge sind um 2 Stellen nach rechts verschoben anzugeben (Wegfall der Dezimalstellen).
(1) Die Tarifnummer ist 6-stellig anzugeben, bei Anwendung von Binnentarifen, bzw. eines internarionalen Tarifs, an dem die Empfangsbahn nicht beteiligt ist, ist sie
mit 000000 anzugeben.
(2) Die Bahnen können die Barvorschuß-, Nachnahme- und Restbeträge nebeneinander beziehungsweise untereinander schreiben. In letzterem Falle muß die Ge-
samtsumme je Art und Währung erscheinen.
(3) Diese Spalte ist nicht auszufüllen, wenn die Empfangsbahn für jede "Bahn, Anfang des Frachtberechnungsabschnittes" eine getrennte Liste aufstellt. In diesem
Falle wird die betreffende "Bahn, Anfang des Frachtberechnungsabschnittes" im Titel angegeben.
(4) Bei Trennung der Abrechnungen schreiben die Bahnen, die eine einzige Liste benutzen, die sich auf zwei verschiedene Währungszeiträume beziehenden Beträge
auf zwei Zeilen und ergänzen in Spalte 12 die Währungscodes durch die Kennziffern für den Währungszeitraum.
(5) Die von einer Durchgangsbahn nach Maßgabe des Kontraktes mit zentraler Frachtberechnung fakturierten Frachten und Gebühren dieses Kontraktes sind in die-
ser Spalte anzugeben. Sie stellen für die betreffenden Bahnen eine Gutschrift dar.
(6) Bei diesen Beträgen können Zwischensummen je Versandmonat, Währung und Währungszeitraumcode [gemäß Ziffer 1.8.1, Punkt 1) des Merkblatts 304] gebil-
det werden.
304
V
Anlagen
V
Anlage I -
Kopfleiste der Frachtverteilungsliste auf Papier
Code und Bezeichnung der die Blatt
Abrechnende Bahn Abrechnung erhaltenden Bahn Code des Verkehrs Code des Tarifs (1) Abrechnungszeitraum
Nr.
____________________________ _______________________________________ __________________ _________________ ____________________________ _______
Frachtverteilungsdaten (Frachtverteilungsliste)
Frachtverteilungsdaten
sand- (2) bzw.
(Frachtverteilungsliste)
bahnhof nummer mungs- tungs- Wäh- Einheitsanteil Fracht- Unterschiede (4)
mo- verteilbarer Gebühren-
bahnhof weg rung einheit -
nat anteil (3)
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Gesamtsumme (5)
44
Die Gleichheit der algebraischen Summe der Beträge aus Spalte 11 und Spalte 9 (Fall (b) oder Spalte 10 (Fall (a)) mit der auf der entsprechenden Abrechnungsliste
(Σ F + Ü - Gebühren) ist der Beweis dafür, daß alle auf der Abrechnungsliste aufgeführten Sendungen tatsächlich in die Frachtverteilungsliste übernommen wurden.
(1) Die Tarifnummer ist 6-stellig anzugeben, bei Anwendung von Binnentarifen, bzw. eines internationalen Tarifs, an dem die Empfangsbahn nicht beteiligt ist, ist sie mit
000000 anzugeben.
(2) Der aufzuteilende Betrag (nach den Tarifen ermittelt) ist in Spalte 10 einzutragen:
- wenn die Liste die aufzuteilenden Elemente einer einzigen Bahn enthält;
- wenn die Liste die aufzuteilenden Elemente von mehreren Bahnen enthält, die in den zusätzlichen getrennten Spalten "Frachtanteil" (im Schema nicht dargestellt)
mit Angabe jeder am Tarif beteiligten Bahn aufgeteilt sind.
(3) Der aufteilbare Gebührenanteil ist in Spalte 10 anzugeben, wenn die gemeinsame Liste aller am Tarif beteiligten Bahnen in Spalte 9 und 10 den Anteil an der Ge-
samtfracht und die aufteilbaren Kosten enthält, die jeder beteiligten Bahn zukommen.
Für eine gegebene Sendung werden dann diese Frachten und Gebühren vertikal aufgeteilt (1 Zeile je Bahn); den Spalten 9 und 10 muß demzufolge eine Spalte
"beteiligte Bahn" (8a - im Schema nicht enthalten) hinzugefügt werden, um jede Zeile zu identifizieren. Die Spalte 10 wird selbstverständlich nicht benutzt, wenn im
Tarif keine aufteilbaren Gebühren vorgesehen sind.
(4) Der anzugebene Unterschied ist der bei der Überprüfung zwischen berechneter Gesamtfracht und aufzuteilender genauer Gesamtfracht festgestellte Unterschied,
sofern er 30 Euro nicht übersteigt.
(5) Bei diesen Beträgen können Zwischensummen je Versandmonat, Währung und Währungszeitraumcode [gemäß Ziffer 1.8.1, Punkt 2) des Merkblatts 304] gebildet
werden.
ANMERKUNG: Diese Angaben, die der beteiligten Bahn zu übermitteln sind, können erforderlichenfalls von der die Abrechnung aufstellenden Bahn ergänzt werden.
Die in ITL ausgedrückten Beträge sind um 2 Stellen nach rechts verschoben anzugeben (Wegfall der Dezimalstellen).
304
V
Anlagen
V
Anlage J - Gemeinsame Daten (Gemein-
Kopfleiste der Gemeinsamen Liste auf Papier
Code und Bezeichnung der die Blatt
Abrechnende Bahn Abrechnung erhaltende Bahn Code des Verkehrs Code des Tarifs (1) Abrechnungszeitraum
Nr.
____________________________ ________________________________________ ___________________ __________________ _____________________________ _______
des Frachtberech-
nungsabschnittes
Ver- Ver- Ver-
same Liste)
Wäh- Art Betrag
rung
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
ANMERKUNG: Diese Angaben, die der beteiligten Bahn zu übermitteln sind, können erforderlichenfalls von der die Abrechnung erstellenden Bahn ergänzt werden.
Die in ITL ausgedrückten Beträge sind um 2 Stellen nach rechts verschoben anzugeben (Wegfall der Dezimalstellen).
(1) Die Tarifnummer ist 6-stellig anzugeben, bei Anwendung von Binnentarifen, bzw. eines internationalen Tarifs, an dem die Empfangsbahn nicht beteiligt ist, ist sie mit
000000 anzugeben.
(2) Die Bahnen können die Barvorschuß-, Nachnahme- und Restbeträge nebeneinander beziehungsweise untereinander schreiben. In letzterem Falle muß die Gesamt-
summe je Art und Währung erscheinen.
(3) Diese Spalte nicht ausfüllen, wenn die Empfangsbahn für jede "Bahn, Anfang des Frachtberechnungsabschnittes" eine getrennte Liste aufstellt. In diesem Falle wird
die betreffende "Bahn, Anfang des Frachtberechungsabschnittes" im Titel angegeben.
(4) Bei Trennung der Abrechnungen schreiben die Bahnen, die eine einzige Liste benutzen, die sich auf zwei verschiedene Währungszeiträume beziehenden Beträge
auf zwei Zeilen und ergänzen in Spalte 12 die Währungscodes durch die Kennziffer für den Währungszeitraum.
(5) Die von einer Durchgangsbahn nach Maßgabe des Kontraktes mit zentraler Frachtberechnung fakturierten Frachten und Gebühren dieses Kontraktes sind in dieser
Spalte anzugeben. Sie stellen für die betreffenden Bahnen eine Gutschrift dar.
-für die Angabe der aufzuteilenden Gesamtsumme (nach den Tarifen ermittelt), wenn die Liste die aufzuteilenden Elemente einer einzigen Bahn enthält;
-für die Angabe des Gebührenanteils, wenn die Liste die aufzuteilenden Elemente mehrerer Bahnen enthält. In diesem Falle erscheint die aufzuteilende Gesamt-
summe "Fracht" und "Gebühren" jeweils am Ende der Spalten 18 und 19.
(7) Bei diesen Beträgen können Zwischensummen je Versandmonat, Währung und Währungszeitraumcode [gemäß Ziffer 1.8.2, Punkt 1) des Merkblatts 304] gebildet
werden.
(8) Der anzugebene Unterschied ist der bei der Überprüfung zwischen berechneter Gesamtfracht und aufzuteilender genauer Gesamtfracht festgestellte Unterschied,
sofern er 30 Euro nicht übersteigt.
304
V
Anlagen
V
Anlage K - Verkehrszusammenstellung
Verkehrszusammenstellung Nr.
für (Name der betreffenden Bahn)
Abrechnungsmonat ...................................... Tarif Nr. ..........
Währung
Schuld
Restbeträge
Frankaturen
Zusammenstellung der Un-
terschiedsberechnungen
Gesamtschuld
(zu übertragen i. d.
Hauptverkehrsabschluß)
Forderung
Barvorschüsse
Nachnahmen
Fracht
Gebühren
Gebührenanteil
Zusammenstellung der Un-
terschiedsberechnungen
Gesamtforderunga
(zu übertragen i. d. Haupt-
verkehrsabschluß)
a. Bei diesen Beträgen können Zwischensummen je Versandmonat, Währung und Währungszeitraumcode [gemäß Ziffer 1.8.1,
Punkt 4) des Merkblatts 304] gebildet werden.
46 304
V
Anlagen
V
L.1 -
Anlage L - Hauptverkehrsabschlüsse
Hauptverkehrsabschluß für den internationalen Güterverkehr
(manuelle Fassung)
Ausgleichungen
Insgesamt
Übertrag der SCHULD
zu GUNSTEN
Saldo
47
{ zu LASTEN
(1) Für die Agio-Berechnung der verspätet abgerechneten Sendungen [gemäß Ziffer 1.8.1, Punkt 5) des Merkblatts 304].
304
V
Anlagen
L.2 -
Hauptverkehrsabschluß für den internationalen Güterverkehr
(EDV-Fassung)
Ausgleichungen
48
(Anlage G.1)
Gesamtsaldo je Währung
(1) In dieser Spalte ist der Betrag der je Verkehr/Tarif erstellten Verzeichnisse der Berichtigungen von Fehlern einzutragen, wenn sie maschinell in den Hauptverkehrsabschluß aufgenommen werden.
(2) Betrag der Verzeichnisse der Berichtigungen von Fehlern, wenn sie manuell in den maschinell erstellten Haupverkehrsabschluß übernommen werden.
(1) Für die Agio-Berechnung der verspätet abgerechneten Sendungen [gemäß Ziffer 1.8.1, Punkt 5) des Merkblatts 304].
304
V
Anlagen
V
Anlage M - Datenträger und Codierung
M.1 - Allgemeines
- Magnetbänder
aufgezeichnet.
Die UIC-Merkblätter der Reihe 900 enthalten die für die Datenaufzeichnung geltenden Bestimmun-
gen. Die auf Magnetbändern zu übertragenden Elemente werden unter Berücksichtigung folgender
technischer Vorgaben unter Ziffer 2 - 5 behandelt.
M.2.1 - Satzarten
Es werden sieben Arten von Datensätzen erstellt:
- Einzelsätze;
- Zwischensummensätze;
49 304
V
Anlagen
Hinweis: Als Frachtberechnungsabschnitt gelten diejenigen Strecken, die der zentralen Frachtbe-
rechnung unterliegen und sich:
- bei Tarifen, die einem Binnentarif beziehungsweise einem internationalen Tarif mit
Schnittfrachten gleichzusetzen sind (dies ist vor allem bei unterschiedlichen Währun-
gen je Strecke der Fall), höchstens auf eine Bahn erstrecken;
- bei Tarifen, die einem internationalen Tarif mit Globalfrachten gleichzusetzen sind (dies
ist vor allem bei ein und derselben Währung für eine Strecke, die mehrere Bahnen um-
faßt, der Fall) auf mehrere Bahnen erstrecken.
Der Datenträger enthält je Verkehr und Tarif die Einzelsätze je Versandmonat in der aufsteigenden
Reihenfolge der Bahnhofcodes und der Versandnummern.
M.2.1.2 - Es ist ein Satz "Zwische nsummen" unmittelbar nach den Einzelsätzen des Verkehrs/Tarifs,
auf den er sich bezieht, zu erstellen.
M.2.1.3 - Es ist ein Satz "Salden der Zwischensummen" je Abrechnung zu erstellen. Dieser Satz gibt
die Salden je Währung für alle Verkehre/Tarife an.
M.2.1.4 - Es ist ein Satz "Aufteilung der Salden der Zwischensummen je Versandmonat, Währung und
Währungszeitraumcode" zu erstellen. Dieser Satz ermöglicht die Agio-Berechnung der verspätet ab-
gerechneten Sendungen.
M.2.1.5 - Es ist ein Satz "manuelle Ausgleichungen" für die Ausgleichungen ohne Bezug auf eine ein-
zelne Sendung sowie ein Satz "maschinelle Ausgleichungen" für die Ausgleichungen einzelner Sen-
dungen zu bilden.
- "Zwischensummen" je Verkehr/Tarif;
- "manuelle Ausgleichungen";
- "maschinelle Ausgleichungen";
M.2.1.7 - Satzartcode
50 304
V
Anlagen
4 Einzelsatz, der weder Abrechnungsdaten (Nr. 17 bis 23 des Satzes) noch Frachtverteilungsdaten
(Nr. 24 bis 28 des Satzes) enthält
5 Zwischensummensatz
6 Satz "Saldo der Zwischensummen" und Satz "Aufteilung der Salden der Zwischensummen"
M.2.1.8 - Sonderfälle
Wenn Frachten nach mehreren Tarifen berechnet wurden, wird ein Einzelsatz je Tarif erstellt. Die Ge-
bühren und gegebenenfalls die Barvorschüsse, Nachnahmen und der Restbetrag werden stets im er-
sten Einzelsatz angegeben.
Bei dienstlichen Anrechnungen ist ein Datensatz 1 zu erstellen; die Versandbahn wird als Bahn am
Anfang des Frachtberechnungsabschnittes betrachtet.
V: Verbindlich
F: Fakultativ
Die Angaben F sollen später den Austausch von Datensätzen variabler Länge ermöglichen und wer-
den übermittelt, soweit sie vorhanden sind.
Bis dahin haben die Datensätze der Abrechnungsmeldungen eine konstante Länge. Die Felder V und
F ohne Angaben sind mit Nullen auszufüllen. Felder mit Angaben müssen links durch Nullen ergänzt
werden.
Stellen
Angabe eines Codes
blanka blanka X X X
Grenzpunkt mit 3 Stellen
Angabe eines Codes
blanka blanka O X X
Grenzpunkt mit 2 Stellen
Angaben eines Bahnhofcodes
X X X X X
(national)
a. Siehe UIC-Merkblatt Nr. 912-2
M.2.3.2 - Die in ITL ausgedrückten Beträge sind um 2 Stellen nach rechts verschoben anzugeben
(Wegfall der Dezimalstellen).
M.2.3.3 - Wenn in Anwendung des letzten Absatzes der Ziffer 1.2 - Seite 2 dieses Merkblattes die Ab-
rechnung nicht von der Empfangsbahn erstellt wird, werden in dem Feld "FRANKATUR" des der Emp-
fangsbahn übermittelten Zwischensummensatzes (Element 9) die Beträge der geschuldeten Frachten
und Gebühren angegeben.
51 304
V
Anlagen
M.2.3.4 - Im Hinblick auf die Erweiterung der Anzahl Stellen des Bahncodes wurden in den entspre-
chenden Elementen bereits vier Positionen vorgesehen. Bis zur Inkraftsetzung des vierstelligen Bahn-
codes sind die Felder jeweils linksbündig durch zwei Nullen zu komplettieren.
52 304
V
Anlagen
Satz : Einzelsatz
Ord-
verbindlich
nungs- Bezug auf
Anzahl der (V) bzw. Nummer
nummer Elemente Merkblatt Bemerkungen
Stellen fakultativ der Stellen
im Nr.
(F)
Satz
53 304
V
Anlagen
Satz : Einzelsatz
Ord-
verbindlich
nungs- Bezug auf
Anzahl der (V) bzw. Nummer
nummer Elemente Merkblatt Bemerkungen
Stellen fakultativ der Stellen
im Nr.
(F)
Satz
13 Bahnhof, An- 5 F 920-2 68-72 Diese Elemente sind nur bei Anwen-
fang des Fracht- dung eines Binnentarifes oder interna-
berechnungsab tionalen Schnittarifs verbindlich, wenn
schnittes sie von der Bahn, die den Frachtberech-
nungsabschnitt ausgefüllt hat, entspre-
14 Bahn, Ende des 4 F 920-1 73-76 chend den Bestimmungen der Anlage B
Frachtberech- PIM angegeben wurden.
nungsabschnit- Bei Anwendung eines Tarifs mit Global-
tes fracht ist das Element 14 verbindlich.
Die Elemente 14 und 15 werden nie an-
15 Bahnhof, Ende 5 F 920-2 77-81
gegeben, wenn es sich ausschließlich
des Frachtbe-
um einen Frachtberechnungsabschnitt
rechnungsab-
mit Gebühren handelt.
schnittes
54 304
V
Anlagen
Satz : Einzelsatz
Ord-
verbindlich
nungs- Bezug auf
Anzahl der (V) bzw. Nummer
nummer Elemente Merkblatt Bemerkungen
Stellen fakultativ der Stellen
im Nr.
(F)
Satz
21 Gebühren 8 F - 132-139
- Sie sind nie in den Sätzen 3 und 4
"Überweisung"
enthalten .
27 Frachtanteil 9 F - 182-190
28 Gebührenanteil 8 F - 191-198
55 304
V
Anlagen
Satz : Einzelsatz
Ord-
verbindlich
nungs- Bezug auf
Anzahl der (V) bzw. Nummer
nummer Elemente Merkblatt Bemerkungen
Stellen fakultativ der Stellen
im Nr.
(F)
Satz
35 Reserviert 16 F - 232-247
a. Sieht der Kontrakt mit zentraler Frachtberechnung die Fakturierung der Frachten und Gebühren durch eine Durchgangsbahn vor,
werden diese Beträge bei den Elementen 21 und 23 angegeben, obwohl es sich eigentlich nicht um eine Überweisung handelt.
56 304
V
Anlagen
Satz : Zwischensummen
Ord-
verbindlich
nungs- Bezug auf
Anzahl der (V) bzw. Nummer
nummer Elemente Merkblatt Bemerkungen
Stellen fakultativ der Stellen
im Nr.
(F)
Satz
57 304
V
Anlagen
Satz : Zwischensummen
Ord-
verbindlich
nungs- Bezug auf
Anzahl der (V) bzw. Nummer
nummer Elemente Merkblatt Bemerkungen
Stellen fakultativ der Stellen
im Nr.
(F)
Satz
58 304
V
Anlagen
Satz : Zwischensummen
Ord-
verbindlich
nungs- Bezug auf
Anzahl der (V) bzw. Nummer
nummer Elemente Merkblatt Bemerkungen
Stellen fakultativ der Stellen
im Nr.
(F)
Satz
59 304
V
Anlagen
Satz : Zwischensummen
Ord-
verbindlich
nungs- Bezug auf
Anzahl der (V) bzw. Nummer
nummer Elemente Merkblatt Bemerkungen
Stellen fakultativ der Stellen
im Nr.
(F)
Satz
19 reserviert 49 F - 199-247
60 304
V
Anlagen
M.5 - Liste der Elemente des Satzes "Saldo der Zwischensummen" der
Güterverkehrsabrechnung
19 Reserviert 7 F - 241-247
61 304
V
Anlagen
M.6 - Liste der Elemente des Satzes "Aufteilung der Salden der Zwi-
schensummen je Versandmonat, Währung und Währungszeit-
raumcode"
62 304
V
Anlagen
63 304
V
Anlagen
15 Reserviert 39 209-247
64 304
V
Anlagen
65 304
V
Anlagen
19 NHM-Code 6 F 192-197
22 Korrekturbe- 25 V 217-241
gründung
23 Reserviert 6 F 242-247
66 304
V
Anlagen
67 304
V
Anlagen
N.1 - Allgemeines
Diese Richtlinien regeln die Behandlung der Sendungen, welche für die Strecke einer Transitbahn Ge-
genstand einer nationalen Sondervereinbarung über zentrale Frachtberechnung sind, die allein zwi-
schen dieser Bahn und dem Kunden (Absender, Empfänger oder Dritter) abgeschlossen wurde und
deren Frachten, die den anderen Bahnen unbekannt sind, nicht in den CIM-Frachtbrief einzutragen
sind.
In das Feld 26 des CIM - Frachtbriefs müssen durch den Absender die Nummer der Sondervereinba-
rung sowie die Strecke der Transitbahn eingetragen werden.
Die Transitbahn, die eine solche Vereinbarung abschließt, muß vor Abfertigung der ersten Sendung
allen am Transport beteiligten Bahnen eine Information zusenden, die mindestens folgende Angaben
enthalten muß:
Sofern im CIM-Frachtbrief die Nummer der Sondervereinbarung sowie die Strecke der Transitbahn
nicht eingetragen ist und/oder die am Transport beteiligten Bahnen nicht mit den o.a. Informationen
bedient werden, wird die entsprechende Transitstrecke durch die Versand- oder Empfangsbahn auf-
grund der Frankaturvorschrift dem Absender oder dem Empfänger fakturiert.
68 304
V
Anlagen
Die Transitbahn, welche die Vereinbarung abgeschlossen hat, gibt ihren Grenzbahnhöfen Weisungen
bezüglich der Ergänzungsart des Frachtberechnungsabschnittes ihrer Bahn. Diese Weisungen müs-
sen vorsehen, daß der zuständige Grenzbahnhof einen Frachtberechnungsabschnitt für seine natio-
nale Strecke eröffnet, welcher der erste freie Abschnitt im CIM-Frachtbrief sein wird und gemäß den
folgenden Konditionen zu ergänzen ist:
Feld "Fracht von .... bis ...." und Feld 75: Angabe in Klartext und in Codes des Streckenbeginns und
des Streckenendes, die dieser nationalen Sondervereinbarung über zentrale Frachtberechnung un-
terworfen sind;
Felder, die nur auszufüllen sind, wenn Nebengebühren, die nicht der zentralen Frachtberech-
nung unterworfen sind, durch den Versand- oder Bestimmungsbahnhof zu erheben sind:
N.5 - Fakturierung
Die Transitbahn, die eine Sondervereinbarung über zentrale Frachtberechnung anwendet, ist allein
für die Fakturierung der Fracht ihrer Strecke gegenüber ihrem Kunden verantwortlich. Die Versand-
und/oder Empfangsbahnen bleiben für die Fakturierung allfälliger Nebengebühren auf dieser Tran-
sitstrecke sowie für die Fakturierung der Fracht der anderen Strecken verantwortlich.
Die Empfangsbahn erstellt UIC-Abrechnungen, die keine Fracht für die Strecke der betroffenen Tran-
sitbahn enthalten. Allfällige im Frachtbrief eingetragene Nebengebühren werden normal abgerechnet.
1. allfällige Frankaturrechnungen müssen unter denselben Bedingungen ergänzt werden, wenn die Gebühren
durch den Versandbahnhof zu erheben sind.
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Liste der Abkürzungen
ER : Einheitliche Rechtvorschriften
75 301-0
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Bibliographie
76 301-0
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