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Einführung

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Einführung:

Physik untersucht und beschriebt grundlegende Phänomene in Natur, vgl. zu Biologie und Chemie Themengebiet
„unbelebte“ Materie, Grenzen jedoch fließend
Experimentalphysik: quantitatives Erfassen von Vorgängen
Theoretische Physik: Modell-Bildung von Erklärungen (beschreiben auch komplexe Beobachtungen durch
mathematische Formulierungen – gewisse math. Kenntnisse sind essentielle Werkzeuge)
Modelle könne nicht durch Experimente bewiesen werden – so lange gültig, bis durch genauere Messungen
widerlegt
Maßeinheiten: sind definiert, Fast alle Einheiten sind auf SI-Einheiten basiert und zu diesen rückführbar, Wahl der
Einheit meist abhängig vom Problem/der Aufgabe

(rel.) schnelles Überprüfen der Richtigkeit einer Gleichung -> Einheitengleichung


Größenordnungen: Längen, Massen, Zeiten Präfixe

Naturkonstanten nicht theoretisch bestimmbar -> nur aus Messungen experimentell bestimmt, zeitlich invariabel
Fortschritte in Physik führen zu mathematischen Zusammenhängen zwischen Naturkonstanten -> weniger
unabhängige Konstanten
Wichtige Naturkonstanten:

MATHEMATISCHEN GRUNDLAGEN:
Vektor: physikalische Größe mit Betrag und Richtung (Einheitsvektor: Betrag 1, nur ein Eintrag = 1, der Rest 0)

Berechnung von Einheitsvektor in bestimmter Richtung:


Produkt mit Skalar, Addition, Skalarprodukt (Vektoreinträge beider Vektoren multiplizieren, danach addieren),
Kreuzprodukt (entstehender Vektor ist orthogonal auf beide „alten“ Vektoren, Rechte-Hand-Regel)
Ableitungen: Produktregel: (abgeleitet * unabgeleitet + unabgeleitet * abgeleitet)
Wenn Vektor abgeleitet werden soll -> komponentenweise

Wichtige Ableitungen:
Vektorfeld: jedem Raumpunkt wird ein Vektor zugeordnet
Nabla-Operator:

Partielle Ableitung: Änderung von f in x-Richtung -> y- und z-Koordinaten


werden konstant gehalten
Integration: Umkehrfunktion von Ableiten (Fläche unter der Kurve in Intervall)
Wichtige Integrale:

Messfehler:
Systematischer Fehler: instrumentale Einflüsse (Kalibration), Persönliche Einflüsse (Ablesefehler), Umwelteinflüsse
(Temp, Schwingungen, …) // Oft schwer zu bestimmen
Statistischer Fehler: zufällige Einflüsse (Rauschen bei ele. Signal, …) -> Führe Messungen mehrmals durch
und bilde arithmetische Mittel, danach Standardabweichung -> Normal- oder Gauß-Verteilung (Glockenkurve)

Standardabweichung:
„Messwert = arithmetisches Mittel +/- stat. Fehler +/- sys. Fehler“
Standardabweichung gibt in Glockenkurve Intervall für 68%
Taylor-Entwicklung: Darstellung einer Funktion um Wert x0 als Polynom für einfacheres (Be)-Arbeiten der Kurve

MECHANIK:
Bahnkurve: zeitlich abhängige kurve in 3d-Raum -> mit Ableitungen Geschwindigkeit, Beschleunigung und
Ruck(=momentane Änderungsrate der Beschleunigung – m/s^3) errechenbar
Trägheitsprinzip von Galilei: Eine Masse ohne äußere Einwirkung behält Bewegungszustand bei
F_ext = 0 -> a=0, v=konstant
Superpositionsprinzip: Bewegungen können voneinander getrennt beobachtet werden
Newtonsche Axiome: (Quantitative Formulierung des Trägheitsprinzips)
1. Axiom: Eine Masse ohne äußere Einwirkung behält Bewegungszustand bei -> F_ext = 0 -> a=0, v=konstant
2. Axiom: zeitliche Änderung des Impulses des Körpers ist gleich der Summe aller externen, darauf-wirkenden Kräfte
3. Axiom: Reaktionsprinzip, bei einer Wechselwirkung treten Kräfte IMMER paarweise auf (actio = reactio)
Koordinatensystem mit konst. Geschwindigkeit heißt Inertialsystem
System ohne externe Kräfte heißt geschlossenes System
Schwerkraft: Kraft, die auf Körper wirkt und zum Erdmittelpunkt beschleunigt (~9,81m/s^2 //kann mit Rollen und mit
Seile verbunden mit anderen Körpern umgelenkt werden ->> Gleichgewichtsbedingungen, Seilkräfte)
Überlagerung von Bewegungen: Wiederholung Superpositionsprinzip: Bewegung in eine Richtung ist unbeeinflusst
von Teilbewegungen in anderen Richtungen
Träge und Schwere Masse: F = m * a // F = m * g ohne Reibung fallen alle Körper gleich schnell
Beschleunigung (Fallbeschl.) unabhängig von der Masse -> Schwingungsfrequenz von Pendel unabhängig von Masse

Allg. Gravitationsgesetz: G…siehe Naturkonstanten


Schwerkraft außerhalb der Kugel so anzunehmen, als wäre die gesamte Masse im Mittelpunkt konzentriert

DISSIPATIVE KRÄFTE: (Reibung, Turbulenz, …)


Hängen von Geschwindigkeit ab, wirken in entgegengesetzte Richtung
z.B.: große Massen fallen schneller, Geschwindigkeit durch Reibung begrenzt
Scheinkräfte: treten in beschleunigten Koordinatensystemen auf (kein Inertialsystem)
Kreisbewegungen:
Omega = v/r Umlaufdauer/Periodendauer … T = 1/f = 2*pi/omega Umlauffrequenz … f = v/2*pi*r = omega/2*pi

Drehimpuls bleibt konstant, solange keine Drehmomente auf ihn wirken


Werden die Massen nähergebracht (r wird kleiner), folglich wird Trägheitsmoment kleiner (Masse konstant), daher
muss omega (Winkelgeschwindigkeit) größer werden (Drehimpulserhaltung)

Rotierende Koordinatensysteme:

notwendige Zentripetalkraft, um m auf Kreisbahn zu halten. Folglich muss im KS2 die gleichgroße,
entgegengerichtete Zentrifugalkraft auf die Masse m wirken, dass er in Ruhe bleibt (GGB)

ERGÄNZUNG ZU SCHEINKRÄFTE: in beschleunigte System, ABER drehende Koordinatensysteme gelten als


beschleunigte Systeme
Coriolisbeschleunigung und Drehbewegungen:
Bewegt sich die Masse mit konstanter Geschwindigkeit in rotierenden Bezugssystem -> weitere Scheinkraft-
Corioliskraft FC in entgegengesetzter Richtung zu Drehrichtung

ARBEIT, LEISTUNG und ENERGIE:


Kraft entlang eines Weges -> Arbeit wird verrichtet - gesamte Arbeit entlang Bahnkurve durch Integral
Einheit: Joule = Nm
Konservative Kräfte: Bahnkurve zwischen Beginn und Ende sind trivial/egal – verrichtete Arbeit bleibt gleich
Werden durch den Gradient eines skalaren Potentials gemessen -> Epotential
Beispiele: elastische Federkräfte, Schwerkraft, …
Kinetische Energie: Energie, die durch beschleunigende Kraft ensteht (0,5*m*v^2)
Energieerhaltungssatz der Mechanik: wenn Kräfte konservativ sind, dann: Summe aller Energien = konstant

Zentraler Stoß: aus Energie- und Impulserhaltung:

Raketengleichung:
Schwerpunkt:
Körper aus Punktmassen an Orten ri, dann ist der Schwerpunkt rs so defininert:

Der Schwerpunkt bewegt wie als würden alle externen Kräfte zusammen auf ein Punkt (Teilchen) wirken

MOMENTANE AUFLAGE UND DREHACHSE:


Achse, wo Auflagefläche und Rad in Ruhe sind
Rotierender Körper = Kombo aus Translation und Rotation des Körpers

Schwerpunkt bewegt sich mit vs = omega * r

Kinetische Energie von rotierenden Komponente:

Gesamte kin. Energie:


Bsp.: rollender Zylinder auf geneigter Ebene:

Trägheitsmomente bezüglich zur Drehachse zu berechnen (abhängig von Massenverteilung)


Trägheitsmoment von dünnwandigen Hohlzylinder (Wanddicke << Radius):

Trägheitsmoment von dickwandigen Hohlzylinder:

Trägheitsmoment von Vollzylinder:

STEINERSCHER SATZ:
Trägheitsmoment von Körper bezüglich zu Achse parallel zu Achse durch Schwerpunkt

MECHANIK DEFORMIERTE KÖRPER:


Kräfte werden in transversale und normale Komponente zerteilt -> Normal- (sigma) und Schub-/Scherrspannung (tau)
Dehnung: Längenänderung (epsilon) = delta_länge / länge_0
Schiebung: Winkeländerung
Hooksche Gerade: elastischer, proportionaler Bereich (bis Elastizitätsgrenze) mit Steigung E
Elastizitätsmodul E = Spannung (sigma) / Dehnung (epsilon) (Einheit : N/m^2)
SCHWINGUNGEN UND WELLEN: periodische Zustandsänderungen
Schwingung: schwingfähiges Einzelelement Wellen: Vielzahl von gekoppelten Einzelelementen

Math. Beschreibung einer phys. Größe: Funktion abh. Von Ort und Zeit („Psi (Ort_vektor, Zeit)“)
Periodisches Verhalten: Psi(r,t) = Psi(r,t+T) (T…Periodendauer)
Wellenbreite: Psi(r,t) = Psi(r+lambda_vektor,t) (lambda…Wellenlänge lambda_vektor/lambda…Richtung)
Frei Schwingung:Oszillator, der nach einmaliger Auslenkung mit einer systemspez. Eigenfrequenz f0 schwingt
Reibungsfrei -> ungedämpfte Schwingung
Resonator: erzwungene Anregung, periodisch, Schwingung mit fE (=Erregerfrequenz)
Harmonische Schwingung: durch sin/cos-Funktion beschrieben (classic)

Treten auf, wenn “rücktreibende” Kraft ~ zu Auslenkung ist


Energie wird zwischen Energieformen hin- und her umgewandelt
Komplexe Zahlen zur Beschreibung von Wellen:

BSP.: Federpendel:
Mathematisches Pendel: (normales Seilpendel)

Durch Energieerhaltung und folgender Taylorentwicklung für sehr kleine Winkel bekommt man:

Gedämpfter harm. Oszillator: fast alle Systeme gedämpft, zusätzlich existiert Reibungskraft

Bewegungsgleichung: (m…bremsende Masse, k…Federkonstante,


delta…Reibungskoeffizient)

Allgemeiner Mathematischer Ansatz:

Unterschiede der möglichen Fälle:


1. Schwingfall: Grenzfall für geringe Reibung: (delta / 2*m = omega_0 („Eigenfrequenz“)
(Abklingkonstante gamma < omega_0 Eigenfrequenz)
Wurzel positiv:

Eigenfrequenz durch Reibung reduziert:

Amplitude nimmt mit Zeit ab:

2. Aperiodischer Grenzfall: (Abklingkonstante gamma = omega_0 Eigenfrequenz)

Wurzel = 0 -> keine Schwingung, Amplitude nimmt wie im 1. Fall ab


Schnellster Fall in Ruhelage

3. Kriechfall: (Abklingkonstante gamma > omega_0 Eigenfrequenz)

Wurzel „negativ“ -> Wurzel wird imaginär -> ->


d.h.: Körper nimmt mit zunehmender Reibung immer langsamer die Ruhelage

DREHPENDEL:
Trägheitsmoment: I = 0,5*m*r^2 Drehmoment: (beta…Drehwinkel)
Rückstellmoment: MR = -kt*beta (kt …Drehsteifigkeit)
ERZWUNGENE SCHWINGUNGEN, RESONANZ:

Anregung eines Oszillator urch periodische Kraft:

Bewegungsgleichung:
Durch Kopplung entsteht Phasenverschiebung phi zw. Errerger und Oszillator

Lösungsansatz:
Einsetzen des Lösungsansatzes und Dividuern durch m*e^i*OMEGA*t:

REAL- und Imaginärteil:

wenn Dämpfung delta = 0 -> Phasenverschiebung = 0


Für Amplitude A(OMEGA) gibt es 3 Fälle zu unterscheiden:
OMEGA gegen 0 -> A = F0 / k „Masse folgt genau der auslenkenden Erregerkraft“
OMEGA gegen unendlich -> A gegen 0 „Masse kann Erregerkraft nicht folgen“
OMEGA = Eigenfrequenz -> Resonanzfall

PHASENVERSCHIEBUNG (OMEGA):
WELLEN:
Schwingungen: lokales Phänomen
Wellen bewegen ich fort
1) Mechanische Wellen: Wasserwellen, …
2 zentrale Eigenschaften: durch Newtons mech. Axiome bestimmt
Können nur in/auf einem Trägermedium existieren (Wasser, Luft, …) -> Geschwindigkeit variiert stark
2) Elektromagnetische Wellen: sichtbare Licht, UV-Licht, Mirkowellen, Radarwellen, Röntgenstrahlen, …
Kein Trägermedium nötig, Geschwindigkeit beträgt in Vakuum Lichtgeschwindigkeit c = 299 792 458 m/s
3) Materiewellen: Elektronen, Neutronen, Protonen und andere Elementarteilchen, nach „de Broigle“ kann mann
jeder dieser Teilchen eine Wellenlänge zuordnen
4) Gravitationswellen: Störungen in der Raum-Zeit, allg. Relativitätstheorie, erstmal in 2016 direkt gemessen

ENERGIETRANSPORT von WELLEN:


Schwingung: Energie wird in einem Teilchen/Masse/Körper hin und her umgewandelt
Welle: Energie wird von einem Teilchen zum anderen übergeben
KEIN TRANSPORT VON MATERIE, nur von Energie und Impuls
Ausbreitung eines Bewegungszustandes von einem Ort zum anderen durch räumlich gekoppelte
Oszillatoren
Schwingungen rel. Zu Ausbreitungsrichtung:
- Transversale Wellen (Querwellen):
Seilwellen, Wellen von Wasseroberflächen, elektromagnetische Wellen

- Longitudinale Wellen (Längswellen):


Schall-/Druckwellen (allg. alle Wellen in Gasen und Flüssigkeiten)
In Festkörper treten beide Arten auf

Auslenkung eines Oszillators abhängig von Zeit und Ort


- feste Zeit -> räumliche Verteilung entlang Ausbreitungsrichtung
- fester Ort -> Oszillator schwingt mit fester Frequenz

Harmonische Schwingung:
MECHANISCHE WELLEN: TRANSVERSALWELLEN:
Lambda: Wellenlänge (Abstand zwischen zwei Wellenmaxima)
K: Wellenzahl: k= (2*pi)/lambda
Ausbreitungsgeschwindigkeit c: Geschwindigkeit, mit der sich welle ausbreitet (genauer:
Ausbreitungsgeschwindigkeit von Schwingungszuständen gleicher Phase -> auch Phasengeschwindigkeit genannt)
Schnelle: Geschwindigkeit eines Oszillator in Schwingungsrichtung
Ausbreitungsgeschwindigkeit = Materialkonstante

Festkörper und Flüssigkeiten lassen sich schwere komprimieren, somit ist K und folglich vL größer
Funktionale Form von C abhängig von rückstellender Kraft

HELIUMSTIMME:
f=c/lambda – lambda durch Geometrie des Kehle-Mund-Bereichs konstant -> höheres c führt somit direkt
proportional zu höherer Frequenz

Verbindet man Punkte mit gleicher Phase, bekommt man Wellenfronten

DOPPLER-EFFEKT:
Schallquelle und Beobachter bewegen sich relativ zueinander, dann hört der Beobachter eine
Frequenzverschiebung, also eine Frequenz, die sich von der Quelle in Ruhe unterscheidet

Bei vQ = c überlagern sich die Wellen und erzeugen den sog. Machschen Kegel, auf dem sich die Drücke addieren
Stoßfront erzeugt für Beobachter hörbaren Überschallknall

(Ma…Machsche Zahl für vQ >= c)


INTERFERENZ:
Laufen mehrere Wellen übereinander, so kommt es zu Überlagerungen
-> Prinzip von Superposition: jede welle breitet sich so aus, als wären die anderen nicht vorhanden
Bei räumliche Überlagerungen von Wellen verstärkt oder löscht die eine Welle die andere aus
Überlagerungen sind dann neue Wellen, mit gleicher Frequenz, jedoch mit neuen Amplituden

REFLEKTION VON WELLEN:


Bewegt sich Welle auf das „Kettenende“ zu, wird sie reflektiert. Dabei gibt es zwei Fälle:
- Loses Ende (letztes „Glied“ ist schwingfähig): Reflektion ohne Phasensprung: Δƴ = 0
- Festes Ende: Δƴ = π
Stehende Welle:
Bringt man zwei Wellen mit gleicher Amplitude und Frequenz, aber entgegengesetzter Ausbreitungsrichtung zsm, so
entsteht eine stehende Welle:
ÜBERLAGERUNG VON SCHWINGUNGEN:
SCHWEBUNG: additive Überlagerung zweier Schwingungen mit kleiner Frequenzunterschiede, daraus folgt eine
langsame Modulation der Amplitude
Verwendung: Frequenzanpassung (Stimmen von Gitarren)

FOURIERANALYSE /-ZERLEGUNG:
Jede periodische Funktion ist in harmonische Schwingsanteile zerlegbar (Fourierzerlegung)

Bestimmung der Amplituden und Frequenzen an und wn durch Fourieranalyse


Anteile der Frequenzkomponenten über Frequenzen dargestellt nennt man „Spektrum“
Zusätzlich:
OPTIK
Beschreibung der Ausbreitung des Lichts, elektromagnetische Wellen (Wellenlänge 0,4 (violett) – 0,8(rot) μm), c in
Vakuum = ~300.000 km/s, Lichtenergie wird in Quanten mit Photone emittiert und absorbiert

Licht aus thermischen Quellen (Sonne, Sterne, Kerze, Glühbirne, …)


Gesamte abgestrahlte Leistung: Stefan Boltzmann-Gleichung:

Sonnenparameter: T=5780K, ~700.000km, x_Sonne-Erde: 1,5*10^8 km

SPEKTRUM THERMISCHER LICHTQUELLEN:


Senden dauernd Licht mit 0 <= 𝜆 <= ∞
Maximum bei Wellenlänge:

Bei Sonne: 0,5 μm (grün), durch Farbaddition jedoch sichtbar weiß

starker Abfall der abgestrahlten Leistung bei kurzen Wellenlängen (UV)


nicht erklärbar durch statistische Mechanik, aber durch
Max Planck‘s Quantennatur der Strahlung

Duale Natur von Licht: wird in Teilchen erzeugt und vernichtet, sind aber wellenartig in ihrer Ausbreitung und
Dynamik ihrer Ausdehnung -> Energieänderung der Teilchen nicht kontinuirlich, sondern in Quantensprünge
Energeisprünge durch Absorption bzw. Emission eines Lichtquants (Photon) mit der Frequenz: ΔE = h*f
Max Planck, 1900:
Interpretation: Licht wird, abhängig von der Frequenz, in Quanten der Energie emittiert und absorbiert

k_b =
Für geometrische Optik spielt Qunatelung keine Rolle
NICHT-THERMISCHE LICHTQUELLEN (Blitz, Leuchtstoffröhren, Plasma, …):
Beruhen auf charakteritischen diskreten Energieniveaus der Atome und Moleküle, die im ele. Feld angeregt werden
Festkörperquellen („solid-state-lighting“): LED, LD(Laserdioden) nutzen elektronische Übergänge im
Halbleitermaterial um Licht zu erzeugen
Wellenpaket nennt man kohärent, wenn für eine endliche Dauer 𝜏 Amplitude, Frequenz und
Ausbreitungsgeschwindigkeit konstant bleiben

REFLEXION UND BRECHUNG VON LICHT:


Licht kann durch Linsen und Blenden erzeugt werden (Laserpointer), trifft ein Lichtstrahl auf ebene Grenzfläche
zwischen zwei nicht-absorbierende Medien mit unterschiedlicher optischer Dichte, wird das Licht reflektiert oder
gebrochen
Bei Reflexion: Einfallswinkel = Ausfallswinkel
Bei Brechung: (n … Brechnungsindex der beiden Medien)
Licht wird in Materie abgebremst, da Teil der Energie als Treiber erzwungener Schwingungen in der Materie verloren
wird: c_n = c / n (c_n…Lichtgeschw. In Materie, c…Lichtgeschw. In Vakuum, n…Brechungsindex von Materie)
Wellenfronten nach Huygens: Jeder Punkt einer Wellenfront ist Ausgangspunkt einer Kugelwelle, Wellenfront bildet
sich mittels Überlagerung dieser Kugelwellen
in Übergang in ein Medium bleibt die Frequenz dieselbe, die Wellenlänge verkürzt sich aber
Huygens´sche Prinzip in der Lichtbrechung:

Bei Übergang von optisch dichten zu optisch dünnen Materialien kann der Ausfallswinkel 90° sein -> Totalrefelxion
Dispersion: Brechnugsindex kann von frequenz des Lichts abhängen
Farbzerlegung und Farbaddition:
Bei sekundären Regenbögen, wird das Licht zweimal in einem Tropfen reflektiert
Bündelt man Licht zusammen, kommt es zu Farbaddition
Aus Rot Grün blau kann man alle farben „bauen“
Absorption von Licht: Licht trifft auf Materie, Lichtteilchen (Photon) verschwindet bei Anregung (Energeiübertragung
von Photon an Elektron), kann mit komplexen Brechnungindex angegeben werden:
Für Intensität von elektromagnetischen Wellen gilt bei Durchgang von absorbierenden Medium in der Endirngtiefe x
das Gesetz von Lambert-Beer:

alpha…Absorptionskoeffizient

POLARISATION VON LICHT:


Unpolarisiertes Licht: Lichst aus allen Richtungen kommt gleich wahrschienlich vor, zufällige Überlagerungen versch.
Komponenten
Linear-polarisiertes Licht: Licht aus nur einer Richtung kommt vor
Polarisationsfilter: richtungabhängige Absorption

Man kann Licht „drehen“ mit mehreren Polarisationsfilter, die nicht im rechten Winkel zueinander stehen
Durch Überlagerung von linear polarisiertem Licht und zwei zueinander senkrechte Polarisationsfilter mit einem
Versatz von 90° ensteht zirkular polarisiertes Licht: Vektor des elektrischen Feldes zirkuliert um Ausbreitungsrichtung
mit einer Umdrehung pro Schwingungsperiode

Intensität von gebrochenen und reflektierten Licht kann man mit Fresnel-Gleichung berechnet werden

Reflektion bei Metallen: sehr großer Imaginärteil von Brechnugsindex (hohe Absorption, führt aber bei der
Grenzfläche zu hoher Reflexion), reflektieren sichtabres Licht sehr gut
Spiegel aus mit Silber-beschichteten Glas: R>95%
Hoher Brechungsindex bei Diamanten (n~2,5) führt zu hoher Reflektivität
Bei optimalen Schliff: Funkeln des Brillianten
Optische Abbildung: Objekt auf Projetionswand oder Netzhaut abbilden brauchen wir:
Spiegel: arbeiten mit Reflexion, Lichtstrahlen werden bei (evtl. gekrümmten) Oberfläche reflektiert und
folgen Reflexionsgesetze (ebener Spiegel, Hohlspiegel, …)
Linsen: arbeiten mit Brechung des Lichts, bei Ein- und Austritt werden Brechnungsgesetze befolgt
(Sammellinse, Zerstreuungslinse, Prismen, …)

Ebener Spiegel:
Licht vom Punkt P wird so reflektiert, dass die Strahlen so auseinander laufen, als kämen sie vom Punkt P‘ hinter dem
Spiegel: P‘ nennt man das Bild vom Gegenstand P
P‘… virtuelles Bild, da keine reallen Strahlen von ihm ausgehen

Spiegelbild vertauscht vorne und hinten UND links und rechts


Parabolspiegel: rotationssymmetrischer Hohlspiegel in Parabelform
Einfallende Lichtstrahlen (parallel zur „optischen Achse“) treffen sich in Brennpunkt F
UMGEKEHRT: Licht, das bei Brennpunkt emittiert wird, wird nach „vorne“ (optische Achse) gerichtet (Scheinwerfer)

Sphärischer Hohlspiegel: rotationssymmetrischer Hohlspiegel in Halbkugelform


Achsennahe Strahlen: Fällt Licht von Gegenstand 𝑃 auf einen Hohlspiegel, so treffen sich die achsnahen Strahlen in
einem Bildpunkt 𝑃′. Es entsteht ein reelles Bild, da von 𝑃′ wirkliche Lichtstrahlen ausgehen
Achsenferne Strahlen: werden auf Punkte näher an der Spiegelwand reflektiert
Sphärische Aberration / Abbildungsfehler
Farbmischung bei Bildschirmen durch Farbaddition: bei Monitoren und anderen Displays werden alle Farben aus
roten, grünen und blauen Subpixel addiert/gemischt
Sphärische brechende Fläche:

Je nach Bauform können geschliffene Gläser Licht bündeln oder zerstreuen -> optische Linsen
Strahlenkonstruktion bie Linsen:
-Parallelstrahlen (verlaufen nach der Brechung durch den Brennpunkt)
-Brennpunktstrahlen (verlaufen vor der Brechung durch den Brennpunkt)
-Strahlen, die nahezu ungebrochen sind
Bildentstehung an Sammellinse: Objekt außerhalb Brennweite:

Bildentstehung an Sammellinse: Objekt innerhalb Brennweite:


Bildentstehung an Zerstreuunglinse:
Gegenstand vor der Linse, Bild hinter der Linse -> Abbildungsmaßstab negativ -> Bild umgedreht
Zustandekommen des Brennpunktes: Darstellung mit Wellen:

Vorzeichenregel:

Linse => dünn, wenn die „Dicke“ kleiner ist, als die Brennweite

Bei Linsenkombination: -> die reziproke Brennweite (1/f) nennt man Brennkraft,Einheit ist Dioptrie

AUGE:
Brennweite 2,5cm -> unterschieldiche Brechungindizes -> unterschiedliche Brennweiten außen und innen
Stäbchen auf der Netzhaut -> Sensoren für hell/dunkel // Zäpfchen auf der Netzhaut -> Sensoren für rüt-grün-blau
Kurzsichtigkeit: Bild weiter Objekte liegt vor Netzhaut -> zu langer Augapfel
Weitsichtigkeit: Bild naher objekte liegt hinter dier Netzhaut -> zu kurzer Augapfel
Astigmatismus: Bild eines Objkets wird nicht in Brennpunkt fokussiert, sondern in Brennlinie -> Krümmung der Lisne
nicht rotationssysmmetrisch -> Korrektur durch Zylinderlinse
LUPE: zur Vergrößerung:
MIKROSKOP:
Zwei Sammellinsen: Projektionslinse (Objektiv) und Lupe (Okular) -> durch Okular sieht man ein reelles, umgekehrtes,
vergößertes Zwischenbild

KEPLERSCHES FERNROHR:

Betrachter sieht ein virtuelles, umgekehrtes Bild

GALILEISCHES FERNROHR:
Austausch von Sammellinse und Zerstreungslinse des Okulars -> aufrechtes vrituelles Bild

BEUGUNG AM EINZELSPALT:
Spalt schmaler als Wellenlänge -> Kugelwellen
Spalt breiter -> Überlagerung von Kugelwellen
Je nach Winkel der Stahlen durch Einzelspalt -> destruktive oder konstruktive Überlagerung

Trotz „hell“ starke Abnahme des Maxima der Intensität


Beugung beim Doppelspalt: (kohärentes, monochromes Licht fällt auf den Doppelspalt)
Licht aus einer Quelle interferriert mit sich selbst – beide „Ausgänge der Spalten“ „erzeugen“ Kugelwellen

Beugung am Gitter
Wenn Anzahl der Spalten N >> 1 (meisten 500-50.000) – Spaltabstand … Gitterkonstante d
Bedingungen für Minima ändern sich
Hauptmaxima werden immer bei gleichem Winkel erreicht (viel schärfere Maxima mit mehr N)
Beugung aber auch wellenlängen-abhängig (farbenabhängig) (sin(alpha) „=“ sin(theta))

Gitterspektrometer:
Kennt man den Gitterabstand, kann man unbekannte Wellenlängen messen
Differenz zwischen zwei Wellenlängen-Maxima
Technische Ausführung der Gitter: meist Glasplatten, die mit Diamanten angeritzt werden
Transmissionsgitter: ~400 Striche/mm -> ≈ 2.5 μm
Refelxionsgitter: ~1400 Striche/mm -> ≈ 0.6 μm bis 50.000 Striche / mm -> ≈ 20 nm (einige Atome)

FRESNEL-BEUGUNG:
Wird bebachtet, wennBeugungsmuster im geringen Abstand zum Hindernis/Öffnung steht
Beispiel Poissonsche Fleck
Beobachtung: Hinter undurchsichtigen Hindernis ist zentral ein heller Punkt
Erklärung: Lichtwellen am Rand des Hindernisses interferrieren konstruktiv
Beispiel: scharfe Kante
Beobachtung: Bei Beleuchtung einer scharfen Kante ist die Lichtintensität im
hellen Bereich als Funktion des Ortes senkrecht zur Kante moduliert

AUFLÖSUNGVERMÖGEN MIKROSKOP:
Bei Abbildung von Punkten sieht man Scheibchen (Beugung an Linsenränder)
Zusätzliche Linsenfehler können auftreten
Annahme: der Spalt b wird von zwei Lichtquellen beleuchtet

Ersetzt man nun Spalt b durch Linse it Durchmesser D, kann man die Lage des 1. Beugungsminimum finden

Lichtquellenauflösung, wenn Maxima von LQ1 im 1. Minimum von LQ2 liegt


Position des ersten Minimums eines Spaltes:

Für min. Winkel zwischen LQ1 und LQ2:


Abbe-Limit: Wellenlänge möglichst klein und Spaltbreite möglichst groß

Zusätzliche Info:
Beugungsbilder der Beugung des Lichtes zweier inkohärenter
Punktquellen an einer kreisförmigen Öffnung. Im linken Bild ist der
Winkel ψ deutlich größer als ψ >> 1,22 λ/d. Im rechten Bild ist ψ =
ψmin = 1,22 λ/d. Die Grenze der Auflösung ist hier erreicht
6. ELEKTROSTATIK
Elektrische Ladung Q (1 C Coulomb), quelle für ele. Wechselwirkung, an Materie/Masse gebunden
Quantisiert: ganzzahlige Vielfache der Elementarladung e=1,602*10^-19C
Negativ: elektron, Antiproton, … Positiv: proton, Positron, …
AUSNAHME: Quarks: +-1/3 oder +-2/3 – nicht als freie Teilchen, sondern gebunden in System
Atome: Kern: positive Ladung Q_K = +Z*e (Z…Anzahl der Protonen im Kern)
Hülle: negative Ladung Q_H = -Z*e (Z…Anzahl der Elektornen in der Hülle)
Gesamtladung: Q_Atom = Q_K + Q_H = 0 - Atome sind neutral/ungeladen
Ladungserhaltung: wenn positive Ladung erzeugt, dann auch negative Ladung erzeugt - > Q_Universum = 0
„Ladungserzeugung“: freie Ladungsträger durhc Ionisierung von Atomen -> Übergang von Elektronen durch Kontakt
mit Materialien mit versch. Elektonenaffinität
Elektrostatik: ruhende ele. Ladungen erzeugen leketrische Felder -> jedem Ort wird eine ele. Feldstärke zugewiesen
(vgl. Vektorfeld -> Visualisierung durch Feldlinien (zeigen Wirkung von ele. Kraft auf positive Probeladung))
Probeladung: idealistisch punktförmige kleine Ladung, Wirkung auf Feld vernachlässigbar

Feldlinien beginnen in positiven Ladungen ode rim Unendlichen und enden in negativen Ladungen ode rim
Unendlichen
Tangenten: Kräfterichtung // Dichte der Linien: Stärke des ele. Felds
Keine Schnittpunkte, keine geschlossenen Feldlinien -> wirbelfrei
Bewegte Ladungen -> ele. Strom -> Quelle für magn. Felder
COULOMB-GESETZ:

Ele. Kraft, die die Punktladung Q1 auf Q2 ausübt – versch. Vorzeichen -> anziehend // gleiche Vorzeichen -> abstoßen
Ähnlich Gravitationsgesetz -> Gravitation kann aber nicht abgeschirmt werden
1 / (4*pi*epsilon_0) >> G -> Gravitationskraft sehr viel schwacher
Epsilon_0…Dielektrizitätskonstante Einheit 1N/C = 1V/m
Ele. Feld: s. 2. Formel Coulomb-Gesetz -> E(r_vector) … ele. Feld, das Q1 am Ort r_vector erzeugt (Q_2-unabhängig)
Ele. Potential: aufzuwendende Energie, um Q2 aus Unendlichen auf Abstand r_12 an Q1 heranzubringen

Ele. Potential von einer Punktladung: jedem Raumpunkt kann ein Potential zugeordnet werden

Einheit: 1Volt
Ele. Spannung: Potentialdifferenz zw. Zwei Punkten
Arbeit, um Q2 im Feld von Q1 von r1 zu r2 zu verschieben -> W=-Q2 * U12
Superpositionsprinzip:

Ele. Leiter: Elektornen oder Ionen können sich frei bewegen


Bei externen ele. Feld: Anregung zur Verschiebung der inneren Teilchen
Elektronen verteilchen auf Oberfläche des Leiters -> maximieren der Abstände zw. den Elektronen
Separation von Ladungen führt zu inneren Feld, dem äußerem entgegengesetzt
INFLUENZ:

Ladungsdichte der Influenz = Ladungsdichte des „äußeren Systems“

ELEKTRISCHER FLUSS: Anzahl der Feldlinien, die durch Fläche A durchgehen

Elektrischer Fluss ausgehend von jeder konzentrischen Kugel ist gleich Q

Ele. Fluss durch beliebige Fläche = Summe der eingeschlossenen Ladungen


KONDENSATOR UND KAPAZITÄT:
Von Isolator getrennte Anordnung von ele. Leitfähigen Flächen mit anliegender Spannung dazwischen
Ladung Q proportionial zu Spannung-Kapazität C gibt an, wie viel Ladung/Spannungseinehit gespeichert werden kann
Parallelschaltung von Kondensatoren: Kapazitäten addiern sich
Reihenschaltung ovnKondensatoren: Inverse/Kehrwerte der Kapazitäten addieren sich
Um Kondensator aufzuladen: Ladung -dQ muss gegen das Feld E = U / d transportiert werden
Dabei auftretende „Aufladearbeit“:

„Aufladearbeit“ von 0%-100%:

Gespeicherte Energie in Kondensator:

Bei dielektrischen Materialien (Nichtleiter) in ele. Feld tritt Polarisation auf -> Ladungsverschiebung innerhalb Atome
Lineareas Polarisationsverhalten: für makroskopische Polarisation:

„Counter-“Polarisationsfeld:

Bei dielektrischen Medien in ele. Feld ->


Kapazität eines Kondensators gefüllt mit Dielektrikum erhöht Kapazität um Faktor
Verwendung: Energiespeicher, Filter, Leistungselektronik, Zeitkreise
Elektrischer Strom: bewegte Ladung, durch Potentialdifferenzen (=Spannungen) erzeugt (vgl. Fluidströmung Druckdif)
Ladungen mit Kraft beschleunigt, abgebremst durch Kollisionen mit anderen Ladungen und/oder Atomen
Für konst. Feld -> konst Driftgeschwindigkeit:

Stromdichte j = I / A

Kehrwert der ele. Leitfähigkeit -> spezifischer Widerstand

Makroskopischer Widerstand für homogenen Leiter mit Länge l und Querschnitt A:


Leitwert G = 1 / R (Kehrwert von ele. Widerstand -> 1/Ohm = Siemens)
Ladung wegen Potentialdiff. Bewegt -> pot. Energie = Q * U
Bewegung in Zeitintervall t -> Leistung = E_pot / t = ( Q / t ) * U = I * U = R * I^2 Watt = Volt * Ampere
Große Spannung mit kleinen Strom -> geringere Verluste
Ohmscher Leiter: lineares Verhalten zw. Spannung und Strom (temp.-abhängig (höhere Temp -> mehr Kollisionen mit
anderen Teilchen))
Nicht-ohmscher Leiter: nicht-lineares Verhalten -> Halbleiterdioden, …
GLEICHSTROM-SCHALTKREISE:
Stromflussrichtung: plus zu minus
Kichrhoffsche Gesetze: 1. Knoten, 2. Maschen
RC-Schaltkreise: mit Maschenregel:

MAGNETFELDER:
Quellen: stromdurchflossene Leiter, Stoffe, mit ausgerichteten Elektronentröme
Stärke und Richtung durch magn. Vektorfeld beschrieben
Außerhalb von Nord- zu Südpol, gleichnamige Pole -> abstoßen, ungleichnamige Pole -> anziehen
Analogie zu ele. Feld: Feldlinientangete -> Kraftrichtung, Feldlinien kreuzen nicht, Feldliniendichte = Stärke des Feldes
Unterschiede zu ele. Feld: keine Monopole, Feldlinien in sich geschlossen ggf. innerhalb von Magnet
Bei ele. Feld: Feldlinien radial, bei magn. Feld: Feldlinien kozentrisch senkrecht zur Stromrichtung (Rechte-Hand-Rule)
Magnetfeld der Erde: Näherung zu Stabmagneten, angetrieben durch Strömungen im Erdinneren, Wechselwirkung
mit Sonnenwind (Strom geladener Teilchen von Sonne), häufige Wechsel, zweitweiser Verlust der
Abschirmungswirkung vor kosmischer Strahlung
Inklanation: Winkel alpha, mit dem die Feldlinien die Erdoberfläche „durchqueren“
Deklination: Abweichung der magnetischen Feldlinienrichtung und geografischen N-S-Richtung
Feldlinien bei Äquator parallel zu Erdoberfläche
Feldstärke und Durchflutungsgesetz:
Strumdurchflossener Leiter umgeben von konzentrischen Feldlinien
Stromrichtung ergibt Feldlininerichtung
-Rechte-Hand-Regel: Daumen:Stromrichtung, Finger: Feldlinienrichtung
Magnetische Feldstärke… H = I / l (Strom/Länge -> A/m)
H indirekt proportional zu Radius der konzentrischen Feldlinienkreise
Lange, stromdurchflossene Zylinderspule mit Länge >> Radius nennt man SOLENOID
H im inneren konstant über A = pi * r^2 und parallel zu Spulenachse
H im äußeren der Spule schwach -> kleine Feldliniendichte
Alle Feldlinien umschließen N Windungen der Spule ------>>>>

Magnetfeld im Mittelpunkt einer kreisrunden Leiterschleife:


Magnetfeld auf der Achse der Leiterschleife eines einzelnen „Stromelements“:

MAGNETISCHE INDUKTION:
Wenn Leiterschleife aus Magnetfeld gezogen -> Spannung induziert -> höhere Spannung und kürzere Pulsdauer bei
schnelleren Bewegungen (auch durch Winkeländerung der Schleife rel. Zu Magnetfeld möglich)
Magn. Fluss Phi konstant, zus. abhängig von Anzahl der bewegten Schleifen

ZUSAMMENHANG zw. MAGNETISCHE INDUKTION und MAGNETISCHE FELDSTÄRKE:

INDUKTIONSGESETZ nach FARADAY:


„Zeitlich veränderliche Magnetfelder erzeugen zirkulare elektrische Felder“
KRAFT zw. parallel Leiter:

KRAFT auf Ladung in Magnetfeld: -> Lorentzkraft

freie Ladungsträger in einem homogenen Magnetfeld mit konstanter Geschwindigkeit v_vektor, so bewegen sie sich
auf einer Kreisbahn: Lorentzkraft und Zentrifugalkraft sind im Gleichgewicht:

MAXWELL-GLEICHUNGEN:
Ele. Feldlinien divergieren wegen Anwesenheit von ele. Ladungen (ele. „Quellen“)

Magnetfelder hingegen sind quellenfrei und divergieren NICHT

Änderungen in Magnetfeld führen zu ele. Wirbelfeld:

Ele. Ströme führen zu magn. Wirbelfeld:

MATERIE IN MAGNETFELDER -> Änderung des Magnetfelds mit Faktor Permeabilität


Enstehung von magnetischer Polarisation:
Magnetisierung: magnetische Induktion:

Magnetisierung = Summer aller Dipolmomente Pro Volumen


Magn. Werkstoffeigenschaften:

Generator für ele. Wechselstrom:

LENZ’SCHE REGEL:
„Die bei der Bewegung eines Leiters in einem Magnetfeld induzierten Ströme sind immer so gerichtet, dass sie die sie
erzeugende Bewegung hemmen“ -> Induktionsströme bilden Florentzkraft, die der Bewegung des Leiters
entgegenwirken
WIRBELSTRÖME: Änderungen des Magnetfelds führt bei Leitern, die keine dünnen Drähte sind, zu Kreis- oder
Wirbelströme -> äußere Feld wirkt magn. Dipol entgegen (LENZ) und verringert die Änderung des magn. Flussdiff.
SELBSTINDUKTION: Wdh.: Änderung von magn. Fluss führt zu Induktionsspannung
Induktionsspannung in Spule, wenn sich Strom ändert und so auch der magn. Fluss -> Slebstinduktion
Fremdinduktion = Induktionsspannung durch äußere Felder

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