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Bonbon:

Teil 1:
A -Für unterwegs: Leckereien im Zugrestaurant

B - In der Stadt der warmen Quellen


C - Irrtum: Süßes macht doch nicht glücklich

D - Mitmach-Museum: Bonbons selbst herstellen


E - Naschen statt wegwerfen

F - Neues Thermalbad in Rom


G- Reisen: Die beliebtesten Thermalbäder

H - Süßwaren mit langer Tradition


I- Wasser, Wärme, Wellness - antike Badefreuden

J -Zucker sorgt für Stimmungshoch


Teil 2:
Hunderten von Schülern hat Birgit Vollrath, die seit 38 Jahren Griechisch, Latein
und Philosophie am Heinrich-von-GagernGymnasium im Ostend Frankfurt
unterrichtet und dort seit 22 Jahren als Fachbereichsleiterin fungiert, diese und
andere Szenen schon beschrieben. Kürzlich, wenige Monate vor Ende ihres
Berufslebens, hat sie für ihr pädagogisches Wirken eine besondere
Auszeichnung erhalten: den Deutschen Lehrkräftepreis, für den sie von ihren
Schülerinnen und Schülern vorgeschlagen worden war. "Ihre eindrucksvolle
Leidenschaft für ihr Fach und ihren Beruf spiegelte sich in Lehr-Ergebnissen,
Begeisterung und Dankbarkeit ihrer Schüler*innen wieder und so ist es kein
Wunder, dass der allgemeine Konsens war, dass Frau Vollrath die größte
Bereicherung unseres Lehrkörpers darstellte", heißt es in der Nominierung.
Eine Würdigung, über die sie sich "riesig gefreut" habe, sagt sie: "Obwohl ich
immer noch nicht weiß, ob ich das verdient habe." Denn sie sei nicht unbedingt
ein Musterbeispiel für moderne Unterrichtsmethoden wie Gruppenarbeit.
"Mein Element ist das Unterrichtsgespräch." Die Schüler zum Sprechen zu
bringen, das sei ihr Ziel: "Das Thema muss die was angehen, es muss so sein,
als würde Hektor hier sitzen", betont sie, während sie auf den Tisch neben sich
klopft. Ihre Liebe zu alten Sprachen wurde schon während ihrer Schulzeit in
Marburg geweckt: "Ich hatte einen wunderbaren Griechischlehrer, einen
fantastischen Lateinlehrer." Bald war ihr klar: "Wenn ich irgendwas studiere,
dann diese Fächer." Obwohl ihre Eltern von diesen Plänen zunächst alles
andere als beglückt gewesen seien, erinnert sie sich lachend. Sie müsse wohl
irgendwann einen reichen Mann heiraten, um finanziell über die Runden zu
kommen, hieß es in der Familie. Eine Voraussage, die nicht eintraf: "Ich konnte
immer für mich sorgen." Denn während des Studiums, in dem sie sich neben
Griechisch und Latein auch noch der Philosophie, der Archäologie und der
Kunstgeschichte widmete, entschied sie sich für eine Schullaufbahn. Dabei
hätten sie vor Beginn ihres Referendariats in Darmstadt etliche Zweifel geplagt,
erzählt sie: "Ich habe mich daran erinnert, wie wir in der elften Klasse so waren,
so wild und ungebärdig. Und ich dachte: Jetzt kriegst du das zurück.'" Doch
weit gefehlt: "Bezaubernd" seien die Elftklässler gewesen, die sie damals
unterrichtete. Wohl auch deshalb, weil sie beeindruckt waren vom Wissen der
jungen Frau - und vor allem von ihrer Leidenschaft für die Fächer, die sie
unterrichtet. Immer noch kommt sie ins Schwärmen, wenn sie von den Texten aus
der Antike spricht. Dass gerade in der altgriechischen Literatur nie Schwarz-Weiß-Malerei
betrieben werde. Dass sie vielmehr zeige, wie Menschen in Extremsituationen reagieren.
Dass sie Fehlschläge und Misserfolge thematisiere: "Es geht darum, warum Menschen
scheitern. Es wird gezeigt, dass ich für alles, was ich gemacht habe, die Verantwortung
übernehmen muss. Und das finde ich als Botschaft unfassbar wichtig." Wer mit ihr spricht,
merkt schnell, dass viele antike Schriften heute noch erstaunlich aktuell sind. Wenn etwa
römische Autoren über einen "bellum iustum", einen "gerechten Krieg",
nachdenken, drängen sich Parallelen zur Ukraine, zu Russland und den Nato-
Ländern geradezu auf. Die Schüler empfinde sie dabei immer als "Gesprächspartner auf
Augenhöhe", sagt Vollrath - auch Fünftklässler: "Ich finde es spannend, was sie zu
erzählen haben." Besonderen Respekt empfinde sie gegenüber den Abschlussklassen der
vergangenen zwei Jahre, die mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen
haben. Voller Hochachtung erzählt sie davon, dass Absolventen des Jahres 2021
dennoch das beste Abitur vorweisen könnten, dass es am Gagern je gegeben habe -
obwohl ihnen nichts geschenkt worden sei. "Ich bewundere sie", sagt die Pädagogin.
"Ich weiß nicht, ob ich in diesem Alter so stabil gewesen wäre. Diese Generation ist
ein großes Geschenk." Auch deshalb, weil sich die Schüler nicht nur aufs Lernen
konzentriert, sondern sich auch umeinander gekümmert hätten. Am liebsten, ergänzt
sie dann noch, würde sie den Preis deshalb den jungen Leuten geben, "weil sie meine
Helden sind".

6- Brigitte Vollmer

A - erhielt kurz vor Eintritt in den Ruhestand einen Preis

B – wechselte in ihrer beruflichen Laufbahn mehrmals die Schule.

C- wurde schon mehrfach für Auszeichnungen vorgeschlagen.

7- Frau Vollmers Eltern vermuteten, dass ihre Tochter

A- am liebsten direkt nach dem Studium heiraten wolle.

B- mit ihrem Studium gute Perspektiven haben werde.

C- womöglich nicht genug für ihren Lebensunterhalt verdienen könne.

8- Frau Vollmer befürchtete, dass

A- die Schüler sich im Unterricht schlecht benehmen würden.


b-die Schüler wenig Interesse an ihren Fächern hätten.
B- sie kein Talent für das Unterrichten hätten.
c-sie kein Talent für das Unterrichten hätten.
9- Frau Vollmers Schüler

A- haben erst nach dem Abitur von dem Wettbewerb erfahren.

B- reichten für den Wettbewerb verschiedene Einzelbeiträge ein.

C- wollten ihr für die gelungene Prüfungsvorbereitung Anerkennung zeigen.

10- Brigitte Vollmer freut sich darauf,

A- bald Zeit für ausgedehnte Reisen zu haben.

B- mit ehemaligen Schülern ein Projekt zu planen.

C- nun endlich in Pension gehen zu können.


Sprachbausteine Teil 1:

A- Gefallen F- Weil
B- Dann G- Für
C- Wenn H- Vielen
D- Ausgeräumt I- Würde
E- Konntest J- Denn
Teil 2:

A- Aus F- immer K- sicher


B- bis G- konnten L- sondern
C- damals H- mehr M- von
D- desto I- mussten N- wie
E- genau J- ob O- zu
Korrektion;

Teil 1: 1- H ; 2- E ; 3- I ; 4- C ; 5-B

Teil 2: 6- A ; 7- C ; 8- B ; 9- C ; 10-A

Sprachbausteine:

Teil 1: 21 Konntest ; 22 Würde ; 23 Für ; 24 Vielen ; 25 Gefallen


26 Denn ; 27 Wenn ; 28 Dann ; 29 Ausgeräumt ; 30 Weil

Teil 2: 31-zu ; 32- wie ; 33-sicher ; 34-damals ; 35-sondern


36-von ; 37-konnten ; 38- bis ; 39-aus ; 40-immer

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