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Das Dokument behandelt Emotionen, Motivation und Stress, einschließlich ihrer Definitionen, biologischen Grundlagen und verschiedenen Theorien. Es beschreibt die Rolle von Emotionen in der Wahrnehmung, Motivation und Regulation sowie die Unterschiede zwischen Angst und Furcht und deren Bewältigungsmechanismen. Zudem werden verschiedene psychologische Paradigmen und Theorien zur Entstehung von Emotionen und Angst, einschließlich Freuds Theorien, erörtert.

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Das Dokument behandelt Emotionen, Motivation und Stress, einschließlich ihrer Definitionen, biologischen Grundlagen und verschiedenen Theorien. Es beschreibt die Rolle von Emotionen in der Wahrnehmung, Motivation und Regulation sowie die Unterschiede zwischen Angst und Furcht und deren Bewältigungsmechanismen. Zudem werden verschiedene psychologische Paradigmen und Theorien zur Entstehung von Emotionen und Angst, einschließlich Freuds Theorien, erörtert.

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PK

EMOTIONEN
Definition- innere und außere Reaktionen auf ein Objekt. Je nach Paradigma werden
für diese Reaktionen unterschiedliche Ursachen diskutiert.

Emotionen helfen uns, schnell und effektiv zu handeln – zum Beispiel bei Gefahr,
bei Entscheidungen oder neuen Situationen.

Regulation: Sie halten unseren Körper im Gleichgewicht.

Selektion: Emotionen beeinflussen, was und wieviel wir wahrnehmen.

Motivation: sie Steuerung das Verhalten

Ausdruck: Durch Emotionen zeigen wir anderen, wie wir uns fühlen.

Wertung: Emotionen bewerten, ob etwas gut oder schlecht für uns ist.

Motivation:

Motivation ist die Triebkraft unseres Handelns. Sie hilft uns, Ziele zu verfolgen
und aktiv zu werden.
Es gibt innere Motivation (intrinsisch) – wenn wir etwas tun, weil es uns selbst
Freude macht,
und äußere Motivation (extrinsisch) – wenn wir etwas tun, um Belohnung zu bekommen
oder Ärger zu vermeiden.

Ein Motiv ist der Grund, warum wir etwas tun. Es kann z. B. sein:
Leistungsmotiv: Wir wollen etwas gut schaffen.
Anschlussmotiv: Wir wollen zu einer Gruppe gehören.
Machtmotiv: Wir wollen Einfluss oder Kontrolle haben.

Stress:

Stress ist ein subjektiv empfundener Anforderungszustand, der entsteht, wenn eine
Person eine Situation als belastend oder überfordernd wahrnimmt

Der Körper reagiert darauf mit verschiedenen Symptomen, aktivierter psychologischer


zustand z. B. Herzrasen oder Anspannung. Eustress (positiver Stress): entsteht,
wenn Anforderungen als herausfordernd, aber bewältigbar erlebt werden. Macht wach
und steigert die Leistung.
Distress (negativer Stress): entsteht, wenn Anforderungen als überfordernd oder
bedrohlich empfunden werden. Führt zu Überforderung, Müdigkeit, Reizbarkeit oder
sogar Depression. Löst Angst, Hilflosigkeit.
Eustress (positiv): Du bist aufgeregt vor einem wichtigen Spiel oder Test und
kannst dadurch besser Leistung bringen.
Distress (negativ): Du hast zu viele Aufgaben auf einmal und fühlst dich
überfordert, müde und gereizt. • Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Schule
Dauerhafte Überlastung Prüfungsangst

Biologische Grundlagen
Emotionen werden vor allem im rechten Gehirn und im limbischen System gesteuert.
Die Amygdala entscheidet, ob etwas gut oder schlecht ist, der Hippocampus speichert
Emotionen, und der präfrontale Cortex hilft, daraus passende Handlungen zu machen.
Sie arbeiten mit dem Nervensystem und Hormonen zusammen und helfen uns, inneres
Gleichgewicht zu halten.
Grundemotionen nach Eckman(Emotionen di bei allen Menschen vorkommen)

Ekel: Orientierung/Abwendung von gefährlichen Subjekten oder Objekten

Angst: Aktivierung von Fluchtreaktionen

Wut: Aktivierung von Angtiffsverhaten

Trauer: Bewertung/Umgang mit Verlusten

Freude: Motivationsprozese, soziale Interation

Überrashung: Selektion neuer Umwelzeizen

Verachtung : Soziale Interantion /Kommunikation

Einleitungsmöglichkeiten von Emotionen – einfach erklärt:


1. Äußere Reize: Dinge, die wir sehen, hören oder erleben, lösen Gefühle aus.
2. Gedanken: Wenn wir über etwas nachdenken, kann das Emotionen hervorrufen.
3. Körperliche Zustände: Hunger, Müdigkeit oder Schmerz können Gefühle
beeinflussen.
4. Soziale Signale: Verhalten oder Mimik anderer Menschen kann Emotionen
auslösen
5. Erinnerungen: Erinnerungen an Vergangenes können Freude, Trauer oder Angst
hervorrufen.

Emotionen Entstehung nach Paradigmen:

Behaviprismus: Emotionen können durch Anpassung an Umweltbedingungen erlernt werden


und im laufe des Lebens durch Konditionierung erweitert.

Kognitivismus: Der Mensch bewertet und interpretiert zuerst bestimmte Situationen,


deren Bedeutung für eine Person führt zu bestimmte emotionale Reaktionen.(anhand
der Bedeutung dieser Situation für die Person entstehen bestimmte Reaktionen)

Biopsycjologie: Emotionen entstehen durch biologische Prozesse im Gehirn und


Körper, z. B. Hormone, Nervensystem und Genetik.
Anpassung an Umweltbedingungen und angeborene Basisemotipnen
B:Dein Herz rast und du fühlst Angst, weil dein Körper Adrenalin ausschüttet, als
du plötzlich einen lauten Knall hörst

Tiefenpsychologie: Emotionen entstehen aus unbewussten Konflikten im Inneren der


Psyche.
Sie sind Ausdruck des Kampfes zwischen verschiedenen inneren Instanzen (z. B.
Wünsche, Normen, Realität) und der Versuche des Geistes, sich zu regulieren.

B: Du fühlst Eifersucht, ohne genau zu wissen warum, weil unbewusste frühere


Erfahrungen beeinflussen, wie du reagierst.

Humanistische Psychologie: Emotionen entstehen durch Selbstverwirklichung,


Bedürfnisse und persönliche Entwicklung.
B: Du bist glücklich und motiviert, weil du ein Ziel erreicht hast, das dir
persönlich wichtig ist

Emotionstheorien:
James-Lange-Theorie:
Wir fühlen Emotionen, weil unser Körper zuerst reagiert.
Beispiel: Wir zittern → wir merken, dass wir Angst haben; wir weinen → wir fühlen
Trauer.

Cannon-Bard-Theorie:
Gefühle und körperliche Reaktionen passieren gleichzeitig, nicht nacheinander.
Beispiel: Unser Herz schlägt schneller und wir fühlen Angst zur selben Zeit.

Schachter Zwei-Faktoren-Theorie:
Emotionen entstehen durch körperliche Erregung + unsere Bewertung der Situation.
Beispiel: Herzklopfen kann je nach Interpretation Angst oder Freude auslösen.

Neurowissenschaftliche Sicht:
Das limbische System im Gehirn (Amygdala, Hippocampus, Hypothalamus) bewertet
Ereignisse, löst Gefühle aus und steuert Verhalten.

ANGST

Furcht:
Emotion, die als Reaktion auf eine reale, eindeutig benennbare Bedrohung auftritt.
Sie verschwindet , sobald die „Gefahr“ verschwindet.

Ängstlichkeit:
Eine dauerhafte Persönlichkeitseigenschaft, bei der eine Person dazu neigt, viele
Situationen als unsicher, gefährlich oder bedrohlich zu erleben. Daraufhin wird
angst erlebt. Ängstlichkeit ist keine momentane Emotion.

Angst:
unangenemest diffuses Gefun bei erwarteter Bedronung, begleitet von typischen
psychischen phis sischen Erscheinungen sowie spezifischen Verhaltensmustern

Furcht → konkrete Bedrohung (z. B. ein Hund, der knurrt)


Angst → unklare, oft innere Bedrohung (z. B. „etwas könnte passieren“)
Ängstlichkeit → persönliche Neigung, schnell Angst zu empfinden

Mut :
Fähigkeit trotz intensiver Angst oder Furcht ein Verhalten auszuführen

Symptome Merkmale von Angst:

Körperliche Zustände:
Psychisches Befinden
Verhaltenseinfluss

Tiefenpsychologie (z. B. Freud)


Angst entsteht durch innere Konflikte zwischen dem Es, Ich und Über-Ich.

Biopsychologie
Angst entsteht durch körperliche und chemische Prozesse im Gehirn.
Behaviorismus (Verhaltenstheorie)
Angst wird erlernt durch Konditionierung.

Kognitivismus
Angst entsteht durch Gedanken und Bewertungen.
Es geht nicht um die Situation selbst, sondern wie man sie interpretiert.

Humanistische Psychologie
Angst entsteht, wenn jemand nicht so leben kann, wie er wirklich sein möchte, oder
seine eigenen Möglichkeiten und Ziele nicht verwirklichen kann.

Freud entwickelte zwei zentrale Theorien der Angst:

Erste Theorie (1895):


Neurotische Angst entsteht durch die Unterdrückung unbewusster Impulse, z. B.
sexueller oder aggressiver Impulse. Das Ich versucht, diese Impulse zu
kontrollieren oder zu verdrängen, um Konflikte mit Moral (Über-Ich) oder Realität
zu vermeiden. Z.B Angst entsteht wenn wir Dinge die wir wünschen nicht bekommen.
B: Ein Kind möchte wütend auf die Eltern sein, darf aber keinen Ärger zeigen →
Angst entsteht durch das Unterdrücken dieser Wut.

Zweite Theorie:

Angst dient als Signal, dass ein Impuls unterdrückt werden muss.
Die Angst entsteht nicht durch den Wunsch selbst, sondern weil das Ich den
Wunsch fürchtet.
B: Ein Kind spürt Angst, bevor es seine Wut zeigt, weil es weiß, dass die Eltern es
bestrafen könnten.

Arten von Angst


1. Realangst (Objekt-Angst): Angst vor echten Gefahren, z. B. Feuer oder
Raubtiere.

2. Moralische Angst: Angst vor Schuld oder Strafe, wenn wir Regeln brechen. Wenn
das Über Ich weicht von die moralischen Normen ab, das ich empfindet Schuld und
Schamgefühl

3. Neurotische Angst: Angst, dass unsere eigenen inneren Wünsche (ES-Impulse)


Probleme bringen könnten. Neurotische Angst nach Freud ist selten direkt
„realitätsbezogen“, sondern ein Ausdruck unbewusster Konflikte, oft aus
sexualisierten oder aggressiven Triebwünschen, die das Ich nicht akzeptieren kann.

Angstbewältigung:

Real Angst bewältigen wir indem wir es vermeiden oder beseitigen.

Neurotische Angst bewältigen wir in dem wir mithilfe des abwermechanidmen die
Realität verfälschen
1. Verdrängung – Gedanken oder Wünsche, die Angst machen, ins Unterbewusstsein
schieben.

Beispiel: Ein Kind hat Wut auf die Eltern, merkt sie aber nicht bewusst, weil sie
verdrängt wird.
2. Projektion – Eigene Gefühle oder Wünsche anderen zuschreiben.

Beispiel: Du bist eigentlich eifersüchtig, sagst aber: „Er ist eifersüchtig auf
mich!“

3. Verschiebung – Gefühle auf etwas anderes, ungefährlicheres richten.

Beispiel: Du bist wütend auf den Chef, darfst ihm aber nicht zeigen, also ärgerst
du dich an der Katze.

[Link] – Ein Gefühl in sein Gegenteil umwandeln

Beispiel: Du hasst jemanden heimlich, tust aber so, als würdest du ihn sehr mögen.

[Link] – Verhalten aus früheren Lebensphasen wiederholen, wenn man gestresst


ist.

Beispiel: Ein Erwachsener wirft einen Wutanfall wie ein kleines Kind, weil er Angst
hat oder gestresst ist.

Kritik
Freuds Theorien sind schwer zu beweisen. Methoden der Psychoanalyse helfen
manchmal, aber nicht immer, die Angst zu reduzieren.

Freuds Instanzenmodell teilt die Persönlichkeit in drei Teile: ES, ICH und ÜBER-
ICH. Das Es ist der Teil der Psyche, der von Geburt an da [Link] enthält alle
grundlegenden Triebe: Hunger, Sexualität, Aggression.
Es handelt nach dem Lustprinzip: Es will sofortige Befriedigung, egal was passiert.
Das ÜBER-ICH ist das Gewissen. Es enthält Moral, Normen und Verbote, die wir von
Eltern, Gesellschaft und Kultur lernen.
Es sorgt dafür, dass wir nicht alles tun, was wir wollen, sondern nach Regeln
handeln. Das ICH vermittelt zwischen beiden, denkt realistisch und sucht einen
Kompromiss, der die Wünsche des ES erfüllt, ohne Probleme zu verursachen.

Attributionstheorie:

Ursachen, die bei uns selbs liegen, ursache liegt and Ei Person an mich (internal)
Ursachen, die außerhalb unseres einflusses Liegen, Ursache liegt an anderen
(external)
Unbelinglussbare Ursachen, die Dinge werden sich niemals ändern (stabil)
Ursachen, die sich ändern können, heute ist so morgen kann anders sein(variabel)
Fachsprache: Sie attribuieren internal bzw. external.
Ursachen können als Stabil bzw. Variabel attibuiert werden.

Spezifisch: die Faktoren die das Ereignis Ursachen werden nur in bestimmte
Situationen worksam

Global: das Ereignis wird von Faktoren verursacht die in einer Vielzahl von
Situationen eine Rolle spielen

Selbstwertdienliche Kausalattribution:
In Erfolgssituationen ist es selbstwertdienlich, internal und stabil zu
attribuieren.
In Misserfolgssituationen ist es selbstwertdienlich, external und variabel zu
attribuieren.
Selbstwertschädigende Kausalattribution:
In Erfolgssituationen ist es selbstwertschädigend, external und variabel zu
attribuieren.
In Misserfolgssituationen ist es selbstwertschädigend, internal und stabil zu
attribuieren.

Ellernte Hleslosigkeit (Martin E.P. Seligman und Steven F Maier, 1967)

Angst und Hilflosigkeit entstehen, wenn jemand immer wieder erlebt, dass er eine
Situation nicht kontrollieren kann, egal was er tut. Diese Erfahrung wird oft auf
neue Situationen übertragen (Generalisierung) und kann so dauerhafte Angst
erzeugen.

Grundaussage:
erwartete Unkontrollieberkeit führt erlebter Hilflosigkeit, je internaler, globaler
una stabiler die Ursache
(attribuien) wird, desto ausgeprägter wird die Hilfslösichkeut und die
Selbstwertschädigung.
Konsequenzen Können Angst, Motivations- und Leistungs-defizite sein

Wahrnehmung der Unkontrollierbarkeit- Attribution-Erwartung zukünftiger


Unkontrollierbarkeit-Hilflösichkeit

Attributionsstil beeinflusst die Hilflosigkeit:


• internal vs. external: Liegt das Problem an mir selbst oder an äußeren
Umständen?
• global vs. spezifisch: Gilt das Problem überall oder nur in bestimmten
Situationen?
• stabil vs. variabel: Ist das Problem dauerhaft oder vorübergehend?

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