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Physik 12 Klausur Nr.1 15. Nov. 2005

Die Klausur in Physik behandelt verschiedene Themen, darunter die Schwingungen einer Feder mit einer Masse und die Ausbreitung transversaler Wellen auf einem Wellenträger. Die Aufgaben umfassen Berechnungen zur Ausdehnung der Feder, Schwingungsdauer, Bewegungsgleichungen, Reflexion von Wellen und die Entstehung von Eigenschwingungen. Zudem werden Frequenzen und Ausbreitungsgeschwindigkeiten von Wellen in verschiedenen Szenarien untersucht.

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Physik 12 Klausur Nr.1 15. Nov. 2005

Die Klausur in Physik behandelt verschiedene Themen, darunter die Schwingungen einer Feder mit einer Masse und die Ausbreitung transversaler Wellen auf einem Wellenträger. Die Aufgaben umfassen Berechnungen zur Ausdehnung der Feder, Schwingungsdauer, Bewegungsgleichungen, Reflexion von Wellen und die Entstehung von Eigenschwingungen. Zudem werden Frequenzen und Ausbreitungsgeschwindigkeiten von Wellen in verschiedenen Szenarien untersucht.

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Physik 12 Klausur Nr.1 15. Nov.

2005
1) An einer Feder (D=10 N/m) hängt ein Körper mit 400 g Masse. Die Masse wird um
10 cm aus der Gleichgewichtslage nach unten gezogen und dann losgelassen.
2P a) Um wie viel cm wird die unbelastete Feder bis zur Gleichgewichtslage ausgedehnt?
2P b) Wie lange dauert eine Schwingung ?
2P c) Gib die Bewegungsgleichungen s(t) und v(t).
∧ ∧
4P d) Zeichne die Diagramme zu s(t) und v(t). (Zeitachse: 1s = 5 cm ; v-Achse: 20 cm/s = 1cm).
6P e) Wie viel Sekunden nach dem Start ist der Körper 4 cm oberhalb der
Gleichgewichtslage und welche Geschwindigkeit hat er dort? (zwei Lösungen)
4P f) Berechne die größte und die kleinste Kraft, die an der Feder zieht.
6P g) An diese Feder wird eine weitere Feder gehängt. Wie groß ist deren Federkonstante,
___ damit das System bei gleicher Masse mit einer Frequenz von 0,6892 Hz schwingt?
26P

2) Auf einem linearen Wellenträger breitet sich eine transversale Welle vom Ursprung eines
Koordinatensystems in Richtung der positiven x-Achse mit der Geschwindigkeit c=0,5 m/s
aus. Der Erreger schwingt sinusförmig mit 10 Hz und beginnt zur Zeit t=0 mit einer
Bewegung nach oben. Die Amplitude beträgt 1 cm.
4P a) Wie groß sind die Wellenlänge und die Schwingungsdauer?
Nach welcher Zeit hat die Welle die Stelle x = 0,2 m erreicht?
4P b) Zeichne ein Momentanbild der Welle zur Zeit t=0,18 s im Bereich.
10P c) Die Welle wird in einem zweiten Versuch nach 9 cm an einem festen Ende reflektiert.
Zeichne ein Momentanbild zur Zeit t=0,32s!
Beschreibe die Welle nach der Reflexion! Welche maximale Amplitude wird erreicht?
___ Wie groß ist der Abstand zweier Knoten?
18P

4P 3a) Erkläre die Entstehung von Eigenschwingungen eines linearen Wellenträgers der Länge l,
wenn die beiden Enden des Wellenträgers fest bleiben.
6P b) Ein 2 m langes Seil ist an beiden Enden befestigt.
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit beträgt 4 m/s.
Bestimme die Frequenz der Grundschwingung und der 1. und 2. Oberschwingung.
Gib auch jeweils eine Skizze dazu an.
6P c) Ein anderes Seil von 3,6m Länge ist ebenfalls an beiden Enden befestigt. Da es sich
um ein anderes Material handelt, hat sich nun auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit
geändert. Bei einer Frequenz von 18 Hz entsteht eine Eigenschwingung.
Bei der Frequenz von 24 Hz entsteht eine weitere Eigenschwingung mit einem weiteren
Knoten.
Berechne die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle!
Um welche Eigenschwingungen handelt es sich?
___ Gib durch eine Formel die Frequenzen aller Eigenschwingungen des Wellenträgers an!
16P
Lösungsvorschlag
mg 9,81m / s 2 ⋅ 0,4kg
1a) Ds 0 = mg ⇒ s 0 = = = 39,5cm . Die Feder wird um 39,5 cm ausgedehnt.
D 10 N / m
m 0,4kg
1b) T = 2π = 2π = 2π 0,04 s = 0,4πs ≈ 1,26 s Eine Schwingung dauert 1,26s.
D 10 N / m
⎛ 2π ⎞ ⎛ 5t ⎞ cm ⎛ 5t ⎞
1c) s (t ) = −10cm ⋅ cos⎜ ⋅ t ⎟ = −10cm ⋅ cos⎜ ⎟ v(t ) = 50 ⋅ sin ⎜ ⎟
⎝ 0,4πs ⎠ ⎝ 1s ⎠ s ⎝ 1s ⎠
1d)

⎛ 5t ⎞ ⎛ 5t ⎞
1e) − 10cm ⋅ cos⎜ ⎟ = 4cm cos⎜ ⎟ = −0,4 löse die Gleichung cos( x ) = 0,4 ⇒ x = 1,159 . Der Kosinus
⎝ 1s ⎠ ⎝ 1s ⎠
⋅ sin (5 ⋅ 0,396) = 46
5t cm cm
ist im 2. und 3. Quadranten negativ: = π − 1,159 t = 0,396s v(0,396 s ) = 50 .
1s s s
Nach 0,396s ist der Körper 4cm oberhalb der Gleichgewichtslage mit einer Geschwindigkeit von 46
⋅ sin (5 ⋅ 0,860) = −46
5t cm cm
cm/s. = π + 1,159 t = 0,860s v(0,860s ) = 50
1s s s
Nach 0,860s ist der Körper 4cm oberhalb der Gleichgewichtslage mit der Geschwindigkeit von –46
cm/s.

N
f) die maximale Kraft ist Fmax = D ⋅ ( s 0 + s) = 10 ⋅ (0,3924m + 0,10m) = 4,924 N
m
N
die minimale Kraft ist Fmin = D ⋅ ( s 0 − s ) = 10 ⋅ (0,3924m − 0,10m) = 2,924 N
m
m
g) f = 0,6892 Hz T = 1 / f = 2π ⋅ , wobei Dgesamt die Federkonstante der beiden hintereinander-
D gesamt
1 1 1 1 1 1 D − D gesamt
gehängten Federn ist. Es gilt: = + . Daraus folgt = − = .
D gesamt D D' D' D gesamt D D ⋅ D gesamt
D ⋅ D gesamt m 1
Also ist D' = . Dgesamt berechnet sich aus 2π ⋅ = zu D gesamt = 4π 2 mf 2 .
D − D gesamt D gesamt f
D ⋅ 4π 2 mf 7,5 N ⋅ 10 N
Damit gilt D' = = = 30 N
D − 4π mf 10 N − 7,5 N
2

2a) Aus c=0,5 m/s und f= 10 Hz ergibt sich die Wellenlänge von c/f gleich 5cm. Die
Schwingungsdauer beträgt 0,1 s. Die Welle erreicht die Stelle x=0,2m nach der Zeit t=x/c= 0,2m /
0,5m/s = 0,4s.
2b) Nach 0,18s hat die Welle auf der x-
Achse die Stelle x=0,5m/s * 0,18s = 9cm
erreicht.
Das Momentanbild zu diesem
Zeitpunkt: .....

2c) zu t=0,32s ist x=16cm. Die Welle wird am festen Ende bei x= 9cm reflektiert und überlagert sich
mit der ankommenden Welle. Es entsteht eine stehende Welle. . (Die gezeichnete
Momentanaufnahme hat bei der Überlagerung eine Amplitude von ca. 1,4 cm.)Der Abstand zweier
Knoten beträgt 2,5 cm.
Die größtmögliche
Amplitude ist zwischen zwei
Knoten und beträgt 2cm .

3a) Es überlagern sich


zunächst zwei entgegengesetzte Wellen zu einer stehenden Welle. Nun kommt wieder eine Welle in
gleicher Ausbreitungsrichtung und diese beiden Wellen ergeben eine konstruktive Interferenz, wenn
der Gangunterschied ein ganzes Vielfaches der Wellenlänge ist. Also muss gelten 2l = kλ , wobei l die
Länge des Wellenträgers ist. Daraus ergibt sich also nur bei einer Frequenz von f = c = c = k ⋅ c eine
λ 2l 2l
k
stabile Schwingung auf dem Wellenträger. Man nennt diese Frequenzen auch die Eigenfrequenzen
des Wellenträgers.

3b) c=4m/s; l=2m.

c 4m / s
Grundschwingung: l = λ / 2 . Also f = = = 1Hz
2l 4m

c 4m / s
1. Oberschwingung: l = λ . Also f = = = 2 Hz
l 2m

3 c 4m / s
2. Oberschwingung: l = λ . Also f = =3 = 3Hz
2 2 l 4m
3

c c
3c) l=3,6m. Eigenschwingungen haben die Frequenzen f = k ⋅ . Es gilt also k ⋅ = f = 18Hz und
2l 2l
c
(k + 1) ⋅= f ' = 24 Hz . Aus diesen Gleichungen folgt k ⋅ c = 2l ⋅ f und (k + 1)c = 2l ⋅ f ' . Daraus
2l
f ⋅ 2l 18Hz ⋅ 7,2m
bestimmt sich c = 2l ⋅ ( f '− f ) . Also ist c = 7,2m ⋅ 6 Hz = 43,2m / s . Nun ist k = = = 3.
c 43,2m / s
Es handelt sich also um die [Link] 3. Oberschwingung. Allgemein gilt damit f = k ⋅ 6 Hz .
[Link]/oberstufe

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