München
Hauptbahnhof
München Hauptbahnhof oder München Hauptbahnhof ist der Hauptbahnhof
der Stadt München, Deutschland. Er ist neben dem Bahnhof München Ost
und dem Bahnhof München-Pasing einer der drei Fernverkehrsbahnhöfe in
München. Der Münchner Hauptbahnhof befördert täglich rund 450.000
Fahrgäste und liegt damit auf Augenhöhe mit anderen großen Bahnhöfen
in Deutschland, etwa dem Hamburger Hauptbahnhof und dem Frankfurter
Hauptbahnhof. Er wird von der Deutschen Bahn als Bahnhof der
Kategorie 1 eingestuft, einer von 21 in Deutschland und zwei in
München, der andere ist München Ost.[5] Der Hauptbahnhof ist ein
Kopfbahnhof mit 32 Bahnsteigen. Die unterirdischen S-Bahnhöfe mit 2
Bahnsteigen und die U-Bahnhöfe mit 6 Bahnsteigen sind
Durchgangsbahnhöfe.[2][3]
Etwa 800 Meter westlich wurde 1839 der erste Münchner Bahnhof
errichtet. 1849 wurde an der heutigen Stelle ein Bahnhof eröffnet,
der mehrfach umgebaut wurde, unter anderem als Ersatz für das stark
beschädigte Hauptbahnhofsgebäude
FRAUENKİRCHE
Die Frauenkirche in Dresden (ursprünglich Kirche Unserer Lieben Frau [1] – der Name bezieht sich
auf die Heilige Maria) ist eine evangelisch-lutherische Kirche des Barock und der prägende
Monumentalbau des Dresdner Neumarkts. Sie gilt als prachtvolles Zeugnis des
protestantischen Sakralbaus, besitzt eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich
der Alpen und gilt als einer der größten Sandsteinbauten der Welt.
Die Dresdner Frauenkirche wurde von 1726 bis 1743 nach einem Entwurf von George Bähr erbaut
und wurde zu einem Emblem sowohl des Dresdner Barocks wie auch der berühmten
Stadtsilhouette. Von Anfang an war sie aber auch mit gravierenden statischen Mängeln behaftet,
welche nie richtig behoben werden konnten. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden ihre
wichtigsten tragenden Teile während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum
14. Februar 1945 durch die Hitze des in Dresden wütenden Feuersturms so geschwächt, dass
sie am Vormittag des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammenbrach. In der DDR blieb
die Ruine erhalten und wurde als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung belassen.
Nach der Friedlichen Revolution in der DDR begannen Anfang 1993 die Enttrümmerung und ab 1994
der Wiederaufbau des Kirchbaus. Die 2005 abgeschlossenen Arbeiten wurden überwiegend von
Fördervereinen und Spendern aus aller Welt finanziert, darunter den US-amerikanischen
„Friends of Dresden“. Am 30. Oktober 2005 fand in der Frauenkirche ein Weihegottesdienst und
Festakt statt. Aus dem Mahnmal gegen Krieg und Gewalt wurde nun ein Symbol der Versöhnung.
Maximilian II. Joseph
• Maximilian II. Joseph von Bayern (* 28. November
1811 in München; † 10. März 1864 ebenda) aus dem
Haus Wittelsbach war von 1848 bis 1864 König von
Bayern. Er war verheiratet mit Marie Friederike von
Preußen, aus dieser Ehe ging der spätere bayerische
König Ludwig II. und Otto I. hervor. Seine jüngeren
Brüder waren König Otto von Griechenland und
Prinzregent Luitpold von Bayern. Unter Maximilian
kam es trotz Rückschlägen wie dem Aufstand in der
Pfalz zu einer vorsichtigen Liberalisierung, und die
Ministerverantwortlichkeit wurde eingeführt. Der
König ging besonders als Förderer der Künste, der
Wissenschaften und der Volkskultur in die Geschichte
ein, auch der Maximilianstil ist nach ihm benannt.
Hofgarten (Munich)
•Der Garten wurde 1613–1617 von Maximilian I., Kurfürst von
Bayern, im Stil des italienischen Renaissancegartens angelegt.
In der Mitte des Gartens steht ein Pavillon für die Göttin
Diana, der 1615 von Heinrich Schön dem Älteren erbaut wurde.
Von jedem der acht Bögen führt ein Weg. Auf dem Dach des
Diana-Pavillons befindet sich die Replik einer Bayernskulptur
von Hubert Gerhard aus dem Jahr 1623. Das Original befindet
sich im Kaisersaal der Residenz.
•
•Dem Hofgarten auf der Ostseite zugewandt befindet sich die
Bayerische Staatskanzlei, untergebracht im ehemaligen
Armeemuseum, ergänzt durch Glasflügel links und rechts des
ursprünglichen Gebäudes. Das umgebaute Gebäude wurde 1993
fertiggestellt. Ein paar Schritte weiter östlich befand sich
von 1801 bis 1899 die Hofgartenkaserne. Vor der Staatskanzlei
befindet sich das Kriegerdenkmal, das zum Gedenken an die
Münchner errichtet wurde
Englischer Garten
• Der Englische Garten , ist ein großer öffentlicher Park im
Zentrum von München, Bayern, der sich vom Stadtzentrum bis zur
nordöstlichen Stadtgrenze erstreckt. Es wurde 1789 von Sir
Benjamin Thompson (1753–1814), dem späteren Grafen Rumford
(Reichsgraf von Rumford), für Prinz Charles Theodore, Kurfürst
von Bayern, geschaffen. Thompsons Nachfolger, Reinhard von
Werneck (1757–1842) und Friedrich Ludwig von Sckell (1750–1823),
Berater des Projekts von Anfang an, erweiterten und verbesserten
den Park.
•
• Mit einer Fläche von 3,7 km2 (1,4 Quadratmeilen) (370 ha oder
910 Acres) ist der Englische Garten einer der größten
städtischen öffentlichen Parks der Welt. Der Name bezieht sich
auf die englische Gartenform der informellen Landschaft, ein in
England von der Mitte des 18. bis zum frühen 19. Jahrhundert
beliebter Stil, der besonders mit Capability Brown in Verbindung
gebracht wird.
Neues Rathaus
(München)
• Das Neue Rathaus (deutsch: Neues Rathaus)
ist ein Rathaus, das den nördlichen Teil des
Marienplatzes in München, Bayern,
Deutschland bildet. Es beherbergt die
Stadtregierung, einschließlich des
Stadtrats, der Bürgermeisterämter und einen
kleinen Teil der Verwaltung. Im Jahr 1874
hatte die Stadt das Alte Rathaus für ihren
neuen Wohnsitz aufgegeben.
Marienplatz
• Im Mittelalter fanden auf dem Marienplatz, der
ursprünglich Markth („Markt“), Schranne („Getreidemarkt“)
und später Schrannenplatz („Getreidemarktplatz“) hieß,
Märkte und Turniere statt. Nachdem der Getreidemarkt
1853 in die moderne Schranne aus Glas und Eisen nahe der
Blumenstraße verlegt wurde, erhielt der Platz ab dem 9.
Oktober 1854 seinen neuen Namen.
Odeonsplatz
• Der Odeonsplatz ist ein Platz in der Altstadt Münchens
am südlichen Ende der Ludwigstraße. Er ist Bestandteil
der Achse Feldherrnhalle – Ludwigstraße – Siegestor.
Seinen Namen trägt der Platz seit 1827 nach dem
Konzerthaus Odeon, das König Ludwig I. von Bayern
durch Hofbaumeister Leo von Klenze an der
Südwestseite erbauen ließ. Im weiteren Sinne gehört
auch der Platz vor der Feldherrnhalle mit der Residenz
und der Theatinerkirche zum Odeonsplatz
Karlsplatz (Stachus)
• Der Stachus ist ein großer Platz im Zentrum von
München, Bayern. Der Platz erhielt 1797 offiziell den
Namen Karlsplatz nach dem unbeliebten Kurfürsten Karl
Theodor von Bayern. Münchner verwenden diesen Namen
selten und nennen den Platz stattdessen Stachus, nach
der Kneipe Beim Stachus, die einst Eustachius Föderl
gehörte und sich dort befand, bis mit den Bauarbeiten
für den Karlsplatz begonnen wurde. Sogar die U-Bahn-
und S-Bahn-Ankündigungen verwenden den inoffiziellen
Namen
Friedensdenkmal
(München)
• Das Friedensdenkmal befindet sich oberhalb
der Luitpoldterrasse inmitten der Maximiliansanlagen im
Bezirk Bogenhausen der bayerischen Landeshauptstadt München. Es
wurde 1896–1899 durch den Prinzregenten Luitpold von den
Bildhauern Heinrich Düll, Max Heilmaier und Georg Pezold errichtet,
und dem 25-jährigen Bestehen des Frankfurter Friedens gewidmet.
Das insgesamt 38 Meter hohe Monument besteht aus
einem griechischen Tempel, einer korinthischen Säule und einer
vergoldeten Nike, die volkstümlich Friedensengel genannt wird.
Bayerische Landtag
• Der Bayerische Landtag ist
das Landesparlament des Freistaates
Bayern und dessen erstes von
drei Verfassungsorganen. Bis 1999 gab es als
zweite Kammer den Bayerischen Senat, seither
verfügt Bayern über ein Einkammersystem.
Haus Wittelsbach
•Das Haus Wittelsbach ist eines der ältesten deutschen Hochadelsgeschlechter. Es ist nach
seinem Stammsitz im 12. Jahrhundert, der Burg Wittelsbach, benannt. [1] Aus ihm gingen
jahrhundertelang die Pfalzgrafen, die späteren Herzöge, Kurfürsten und Könige von Bayern (1180–
1918) hervor, ebenso wie die Pfalzgrafen bei Rhein (1214–1803 und 1816–1918), die als Herrscher
der Kurpfalz Kurfürsten des Heiligen Römischen Reichs waren.
• Zwei Wittelsbacher, Ludwig IV. und Karl VII., waren römisch-deutsche Kaiser (Kaiserkrönungen
1328 und 1742); ein weiterer, Ruprecht, wurde 1400 zum römisch-deutschen König gewählt.
Weitere Territorien des Heiligen Römischen Reichs, die zeitweilig von Mitgliedern des Hauses
regiert wurden, waren das Kurfürstentum Köln (1583–1761), das Herzogtum Jülich-Berg (1614–
1794/1806), das Hochstift Lüttich (1581–1688, 1694–1723 und 1744–1763), die Mark
Brandenburg (1323–1373), die Grafschaften Tirol (1342–
1363/1369), Holland, Hennegau und Seeland (1345–1432) sowie das Herzogtum Bremen-
Verden (1654–1719). Zweimal, 1619 und 1742, waren Wittelsbacher Gegenkönige in Böhmen.
• Als eine der bedeutendsten Dynastien Europas stellten sie zeitweilig auch die Könige
von Ungarn (1305), Schweden (1441–1448 und 1654–1720), Dänemark und Norwegen (1440)
sowie von Griechenland (1832–1862). Die Wittelsbacherin Sophie von der Pfalz,
mütterlicherseits eine Stuart, wurde durch den Act of Settlement von 1701 Erbin des englischen,
ab 1707 britischen Throns.
• Die meisten der zahlreichen Linien der Wittelsbacher sind heute erloschen. Die heute lebenden
Familienmitglieder entstammen der Linie Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld.