German
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Ich erkläre dir das Thema Futur I ausführlich auf Deutsch und gebe die Übersetzung schwieriger Wörter in Klammern. Ich
zeige dir auch alternative Möglichkeiten, die Zukunft auszudrücken, wann man welche Form benutzt und viele zusätzliche
Beispiele.
Wichtig: Der Infinitiv steht am Satzende: Ich werde morgen Deutsch lernen.
Schwierige Wörter:
• Hilfsverb = auxiliary verb (z. B. werden hier)
• Tempus = tense (z. B. Futur = Zukunftsform)
Oft wird im Deutschen Präsens (Gegenwart) mit einer Zeitangabe benutzt, um die Zukunft auszudrücken. Beide sind möglich — der
Unterschied liegt meist in Stil und Betonung.
• Präsens (für geplante, feste Ereignisse):
Morgen fahre ich nach München. (plan, scheduled event)
klingt alltäglicher und kürzer.
• Futur I (für Vorhersage / besondere Betonung / Unsicherheit):
Morgen werde ich nach München fahren. (stärker, betont Zukunft oder Absicht)
a) Präsens + Zeitangabe
Verwendung: Absicht, Wunsch, Plan. Wenn du sagen willst, was du tun möchtest, benutzt du wollen/möchten.
Beispiele:
• Ich habe vor, die Ruhe zu genießen. (vorhaben = to intend; genießen = to enjoy)
• Ich habe vor, nächstes Jahr zu reisen.
• Wir planen, die neue Stelle im Juli anzutreten.
Antworten
1. Ich werde nächste Woche nach Berlin fahren.
(I will go to Berlin next week.)
2. Sie wird heute Abend Spaghetti kochen.
(She will cook spaghetti tonight.)
3. Wir werden morgen für die Prüfung lernen.
(We will study for the exam tomorrow.)
4. Er wird später Fußball spielen.
(He will play football later.)
5. Du wirst mich am Wochenende besuchen.
(You will visit me on the weekend.)
6. Meine Freunde werden im Sommer nach Italien reisen.
(My friends will travel to Italy in summer.)
7. Ich werde mir bald ein neues Handy kaufen.
(I will buy myself a new phone soon.)
8. Ihr werdet morgen einen Test schreiben.
(You all will write a test tomorrow.)
9. Der Zug wird um 18 Uhr ankommen.
(The train will arrive at 6 p.m.)
10. Ich werde nicht lange hier bleiben.
(I will not stay here for long.)
Antworten
1. Morgen gehen wir ins Kino. Präsens (geplanter Termin)
2. Ich glaube, es wird regnen. Futur I (Vermutung)
3. Übermorgen besuche ich meine Oma. Präsens (Plan)
4. Ich werde später Arzt. Futur I (Zukunft / Ziel)
5. Vielleicht wird er nicht kommen. Futur I (Unsicherheit)
%
" "
'
Die n-Deklination betrifft maskuline Nomen (masculine nouns), die in allen Fällen außer dem Nominativ Singular
(except in the nominative singular) ein -(e)n am Ende bekommen.
Das heißt:
• Nur im Nominativ Singular bleibt das Nomen normal.
• In allen anderen Fällen (Akkusativ, Dativ, Genitiv) bekommt es -(e)n.
Wir benutzen die n-Deklination, wenn das maskuline Nomen zu einer bestimmten Gruppe gehört.
Diese Gruppe erkennt man an der Endung oder Bedeutung.
Diese enden meistens auf –e und bezeichnen (refer to) Personen, Berufe oder Tiere.
Beispiele:
• der Junge den Jungen (boy)
• der Kollege den Kollegen (colleague)
• der Kunde den Kunden (customer)
• der Löwe den Löwen (lion)
• der Affe den Affen (monkey)
• der Name den Namen (name – Sonderform!)
Das sind Wörter, die auf andere Endungen enden, aber trotzdem zur n-Deklination gehören.
Beispiele:
• der Mensch den Menschen (human)
• der Nachbar den Nachbarn (neighbor)
• der Bär den Bären (bear)
• der Architekt den Architekten (architect)
• der Elefant den Elefanten (elephant)
• der Herr den Herrn (gentleman, man — special form!)
Beispiele:
• der Doktorand den Doktoranden (PhD student)
• der Praktikant den Praktikanten (intern/trainee)
• der Assistent den Assistenten (assistant)
• der Fotograf den Fotografen (photographer)
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• der Journalist den Journalisten (journalist)
• der Pädagoge den Pädagogen (educator/teacher)
• der Planet den Planeten (planet)
Fast alle maskulinen Nomen, die Menschen oder Tiere bezeichnen, und nicht auf -er enden, gehören dazu.
Beispiel:
• der Lehrer (teacher) kein n-Deklination! (normal declension)
• der Student den Studenten
• der Junge den Jungen
Es ist eine alte grammatische Tradition aus dem Althochdeutschen (Old High German).
Diese Endung -(e)n zeigt, welche grammatische Funktion das Wort im Satz hat (Subjekt, Objekt, Dativobjekt usw.).
Dadurch versteht man den Satz auch, wenn die Wortstellung sich ändert.
5. In welchen Sätzen benutzen wir sie? (In which sentences do we use it?)
In allen Sätzen, wo ein Nomen dieser Gruppe nicht Nominativ Singular ist.
Genitiv (possession)
• Das ist das Auto des Nachbarn. (That’s the neighbor’s car.)
• Der Plan des Architekten ist perfekt. (The architect’s plan is perfect.)
• Die Arbeit des Studenten ist gut. (The student’s work is good.)
7. Zusammenfassung
Nur maskuline Nomen, meistens Personen oder Tiere, und nicht auf –er enden.
In allen Fällen außer Nominativ Singular -(e)n anhängen.
Diese Form zeigt die grammatische Funktion.
Aufgabe
1. Ich sehe ___ (der Student).
2. Er spricht mit ___ (der Architekt).
3. Das Auto gehört ___ (der Nachbar).
4. Kennst du ___ (der Journalist)?
5. Wir gratulieren ___ (der Kollege).
6. Die Tasche ___ (der Kunde) ist teuer.
7. Ich danke ___ (der Praktikant).
8. Er besucht ___ (der Bär) im Zoo.
9. Das ist das Handy ___ (der Herr).
10. Ich helfe ___ (der Fotograf).
Lösungen
1. Ich sehe den Studenten.
2. Er spricht mit dem Architekten.
3. Das Auto gehört dem Nachbarn.
4. Kennst du den Journalisten?
5. Wir gratulieren dem Kollegen.
6. Die Tasche des Kunden ist teuer.
7. Ich danke dem Praktikanten.
8. Er besucht den Bären im Zoo.
9. Das ist das Handy des Herrn.
10. Ich helfe dem Fotografen.
Ein Relativsatz (relative clause) ist ein Nebensatz (subordinate clause), der mehr Informationen über ein Nomen (Substantiv) im
Hauptsatz gibt.
Er beschreibt also welche Person, Sache oder Tier gemeint ist – also „welches?“ oder „wer?“ oder „was?“.
Der Relativsatz beginnt immer mit einem Relativpronomen (relative pronoun), z. B. der, die, das, den, dem, denen, dessen,
deren usw.
Ohne Relativsatz:
Mit Relativsatz:
Wir verbinden beide Sätze durch „der“. Das ist das Relativpronomen, das sich auf „der Mann“ bezieht.
Die Relativpronomen haben die gleichen Formen wie die bestimmten Artikel (definite articles: der, die, das usw.) — aber sie passen sich
dem Kasus (case) im Nebensatz an.
Nominativ
Akkusativ
Dativ
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)
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✅
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➡
'
Wichtig zu merken
1. Das Relativpronomen bezieht sich immer auf ein Nomen im Hauptsatz.
2. Das Verb im Relativsatz steht am Ende.
3. Die Kasuswahl hängt davon ab, welche Funktion das Wort im Nebensatz hat (Subjekt, Objekt, etc.).
4. Nach Präpositionen steht das Relativpronomen direkt nach der Präposition.
Beispiel 1: Nominativ nach Komma
⸻
Ich habe einen Nachbarn, der sehr freundlich ist.
Extra-Beispiele (After the comma: „der sehr freundlich ist“)
1. Ich habe einen Nachbarn, der sehr freundlich ist. • „der“ = Nominativ, weil „der Nachbar“ in diesem Nebensatz Subjekt ist.
(I have a neighbor who is very friendly.) • Wer ist freundlich? Der Nachbar.
2. Das ist das Buch, das ich gestern gekauft habe.
(That’s the book that I bought yesterday.) ⸻
3. Ich kenne viele Menschen, mit denen ich studiert habe.
(I know many people with whom I studied.) Beispiel 2: Akkusativ nach Komma
4. Der Lehrer, dessen Auto kaputt ist, kommt zu spät.
(The teacher whose car is broken is late.) Ich habe einen Freund, den ich sehr mag.
5. Das sind Kinder, deren Eltern im Ausland leben. • „den“ = Relativpronomen im Akkusativ, weil im Nebensatz das Verb mögen
(Those are children whose parents live abroad.) ein Akkusativobjekt verlangt.
• Ich mag wen? den Freund Akkusativ.
⸻
Erklärung:
Interessante Übung • Hauptsatz: Ich habe einen Freund,
• Nebensatz: den ich sehr mag (I like him very much)
Fülle die Lücken mit dem richtigen Relativpronomen:
1. Das ist der Mann, ___ in Berlin wohnt. ⸻
2. Ich kenne die Frau, ___ du gestern getroffen hast.
3. Das ist das Haus, ___ wir gekauft haben. Beispiel 3: Dativ nach Komma
4. Die Kinder, ___ im Park spielen, sind meine Nachbarn.
5. Der Lehrer, mit ___ ich gesprochen habe, ist sehr nett. Ich habe einen Nachbarn, dem ich oft helfe.
6. Das Auto, ___ dort steht, gehört meinem Bruder. • „dem“ = Relativpronomen im Dativ, weil das Verb helfen den
Dativ verlangt.
7. Kennst du den Film, über ___ wir gestern gesprochen haben?
8. Das ist die Studentin, ___ ich ein Buch gegeben habe. • Ich helfe wem? dem Nachbarn Dativ.
9. Die Leute, mit ___ wir reisen, kommen aus Spanien.
10. Das ist der Junge, ___ Vater Arzt ist. Erklärung:
• Hauptsatz: Ich habe einen Nachbarn,
⸻ • Nebensatz: dem ich oft helfe (whom I often help)
Antworten: ⸻
1. der
2. die Beispiel 4: Genitiv nach Komma (seltener)
3. das
4. die Ich kenne einen Mann, dessen Auto kaputt ist.
5. dem • „dessen“ = Relativpronomen im Genitiv, bedeutet whose.
6. das • Das Auto wessen? des Mannes Genitiv.
7. den
8. der
9. denen
10. dessen
Te-kamo-lo
) Reihenfolge von Angaben (te-komo-lo)
Standard-Beispiele:
1. Ich bin vor Kurzem (recently) aus privaten Gründen (for private reasons) spontan (spontaneously) nach Bern (to Bern) gezogen.
— temporal: vor Kurzem, kausal: aus privaten Gründen, modal: spontan, lokal: nach Bern.
2. Ich bin nach dem Abitur (after graduation) wegen meines Studiums (because of my studies) hoch motiviert (highly motivated) nach München (to
Munich) gegangen.
Wie oft?
Sehr häufig. In allen Erzählungen, Berichten und Beschreibungen über Ereignisse und Abläufe verwendest du diese Reihenfolge.
(Begriffe: Dativergänzung = Dativ object (to whom), Akkusativergänzung = Akkusativ object (what), Präpositionalergänzung = prepositional phrase)
Grundregel (vereinfacht):
• Dativobjekt (wem? — to whom) steht meistens vor der temporal(en) Angabe.
Beispiel: Vittoria hat den alten Freunden (the old friends — Akk.?) täglich (daily) geschrieben. (Hier: wer? an wen? — den alten Freunden;
temporal: täglich.)
• Akkusativobjekt (wen? was? — what) steht meistens vor oder nach der lokalen Angabe; Reihenfolge kann variieren je nach Betonung.
Beispiel: Valentin hat letztes Jahr (last year) eine Menge Leute (a lot of people) in Wien (in Vienna) kennengelernt.
• Präpositionalangaben (z. B. wegen, wegen + Gen, zu, für) stehen oft am Satzende.
Beispiel: Anna hat sich letztes Jahr wegen ihres Jobs (because of her job) zu einem Umzug (to a move) entschlossen.
Warum?
Objekte (Ergänzungen) und Angaben sollen so angeordnet werden, dass die wichtigsten Informationen zuerst kommen und die Satzstruktur natürlich
klingt. Dativ-Objekte sind oft wichtig für die Verständlichkeit und kommen deshalb früh.
Mache die Sätze korrekt — setze die Angaben in die richtige Reihenfolge (temporal — kausal — modal — lokal) oder setze nicht an die richtige
Stelle. Antworten stehen direkt danach.
Examples
1. Ich bin gestern (yesterday) aus privaten Gründen (for private reasons) spontan (spontaneously) nach Berlin (to Berlin) gefahren.
I went to Berlin yesterday spontaneously for private reasons.
(Correct word order: temporal – kausal – modal – lokal)
2. Wir haben am Wochenende (on the weekend) wegen des schönen Wetters (because of the good weather) lange (for a long time) im Park
(in the park) gesessen.
We sat in the park for a long time on the weekend because of the nice weather.
3. Peter ist heute Morgen (this morning) aus beruflichen Gründen (for professional reasons) sehr früh (very early) ins Büro (to the
office) gefahren.
Peter went to the office very early this morning for work-related reasons.
4. Ich gehe morgen (tomorrow) aus Interesse (out of interest) ganz ruhig (very calmly) ins Museum (to the museum).
I’m going to the museum tomorrow calmly out of interest.
5. Meine Eltern sind vor zwei Jahren (two years ago) aus gesundheitlichen Gründen (for health reasons) langsam (slowly) aufs Land (to the
countryside) gezogen.
My parents moved to the countryside two years ago for health reasons.
We use this order whenever we describe actions with details (time, reason, manner, and place).
You use it very often in:
• storytelling,
• daily life conversations,
• written descriptions,
• reports or formal texts.
Rule:
Dative (wem? to whom) usually comes before Accusative (wen? was? what).
If there are also time/place adverbs, temporal often comes first.
Examples
1. Ich habe gestern (yesterday) meiner Mutter (to my mother – Dativ) ein Geschenk (a gift – Akkusativ) gegeben.
I gave my mother a gift yesterday.
2. Er erzählt seinem Freund (to his friend – Dativ) die Geschichte (the story – Akkusativ) am Abend (in the evening).
He tells his friend the story in the evening.
3. Wir bringen dem Lehrer (to the teacher – Dativ) morgen (tomorrow) das Buch (the book – Akkusativ) in die Schule (to the school).
We bring the book to the teacher in school tomorrow.
4. Ich zeige meiner Schwester (to my sister – Dativ) heute (today) das neue Handy (the new phone – Akkusativ).
I’m showing my sister the new phone today.
5. Er hat den Kindern (to the children – Dativ) gestern (yesterday) viele Bonbons (many candies – Akkusativ) gegeben.
He gave many candies to the children yesterday.
!
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Rule:
Position of nicht depends on what you want to negate.
If nicht negates the verb, it goes before the second verb or infinitive:
10. Er hat nicht kommen können. (He could not come.)
11. Sie möchte nicht arbeiten. (She doesn’t want to work.)
Gghf
Plusquamperfekt — Vorvergangenheit ausdrücken (explain: Vorvergangenheit = the earlier past)
Kurz: Das Plusquamperfekt (Plusquamperfekt = pluperfect / past perfect) benutzt man, um eine Handlung in der Vergangenheit zu
beschreiben, die schon vor einer anderen Handlung in der Vergangenheit passiert war. (z. B. Ich war gegangen, bevor er kam. I had
gone before he came.)
Formel:
haben/sein im Präteritum + Partizip II.
• Beispiele:
• haben Präteritum: hatte, hattest, hatte, hatten, hattet, hatten.
Ich hatte das Buch gelesen. (gelesen = read (past participle))
• sein Präteritum: war, warst, war, waren, wart, waren.
Er war schon gekommen. (gekommen = come)
(Bei schwierigen Wörtern steht die Übersetzung direkt in Klammern neben dem Wort.)
Merksatz:
Wenn zwei Dinge in der Vergangenheit passieren, steht das frühere Ereignis im Plusquamperfekt; das spätere im Präteritum oder Perfekt.
7) Besonderheiten / Stolperfallen
1. Hilfsverb richtig wählen (haben/sein). — Bewegungs-/Zustandsänderungsverben sein; sonst meistens haben.
2. Modalverben bilden Plusquamperfekt mit Partizip II + Infinitiv: hatte … müssen / haben wollen (siehe oben).
3. Verben mit Trennpräfix: aufmachen Partizip II = aufgemacht Er hatte die Tür aufgemacht.
4. Verben mit unregelmäßigem Partizip: z. B. gehen gegangen, sehen gesehen, diese Formen musst du lernen.
Setze in Plusquamperfekt:
1. Ich / lesen / den Brief. Ich hatte den Brief gelesen.
2. Sie / kommen / an. Sie war angekommen.
3. Wir / schon / essen / bevor er ankam. Wir hatten schon gegessen.
4. Du / schließen / das Fenster? (Frage) Hattest du das Fenster geschlossen?
(geschlossen = closed)
Antworten:
1. war schon angefangen Als wir ins Kino kamen, war der Film schon angefangen.
2. hatte ausgeschaltet Bevor sie ins Bett ging, hatte sie das Licht ausgeschaltet.
3. hatte sich hingelegt Nachdem er gegessen hatte, hatte er sich hingelegt.
4. hatten nicht erwartet Wir waren überrascht, weil wir das Ende nicht erwartet hatten.
(Explanation: Each Plusquamperfekt describes something that happened before another past action.)
Antworten:
1. hatten schon gepackt Wir hatten schon gepackt, bevor der Bus kam.
2. war nie geflogen Ich war nie geflogen, bevor ich nach Spanien reiste.
3. hatte vergessen Sie hatte den Pass vergessen und musste zurück nach Hause.
4. hatten viele Fotos gemacht Wir hatten viele Fotos gemacht, bevor es zu regnen begann.
(haben for “packen, vergessen, machen”; sein for “fliegen” because it’s movement.)
Korrigierte Sätze:
1. Ich hatte gegessen, bevor ich schlief.
2. Er war gekommen, bevor sie gegangen war.
3. Wir waren ins Kino gegangen.
4. Nachdem sie gegessen hatte, hat sie geschlafen.
(Remember: Only one “hatte/war” in each clause, and “sein” for movement verbs.)
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Beispielantwort:
Als ich ins Büro kam, hatte ich meinen Laptop zu Hause vergessen.
Ich war zu spät aufgestanden, weil der Wecker nicht geklingelt hatte.
Meine Kollegin hatte schon alles vorbereitet, und ich kam völlig gestresst.
Zum Glück hatte sie mir einen Kaffee gemacht, bevor das Meeting begann.
(Creative use: You can combine Präteritum + Plusquamperfekt for storytelling flow.)
Answers:
1. war gewesen
2. habe
3. hatte gegessen
4. hatte geschlafen
Nebensatz mit bevor, bis, nachdem, seit / seitdem, während — Temporalsätze (detailliert, mit vielen Beispielen)
Kurz: Temporalsätze sagen wann etwas passiert. Sie beginnen oft mit bevor, bis, nachdem, seit/seitdem, während (Temporal-Konjunktionen). In
Nebensätzen steht das konjugierte Verb am Satzende. (Nebensatz = subordinate clause; Satzende = sentence end.)
Ich erkläre jede Konjunktion, die Wortstellung, welche Zeitform man benutzt, typische Fallen und viele Beispiele. Schwierige Wörter stehen gleich
daneben in Klammern mit Übersetzung.
2) bevor — „before“
Bedeutung: beschreibt etwas, das vor einer anderen Handlung passiert. (Bedeutung = meaning)
Wortstellung / Tempus: Nebensatz mit bevor hat Verb am Ende. In der Praxis kann man entweder Präsens/Perfekt/Präteritum/Plusquamperfekt
verwenden, je nach Zeitbezug.
Beispiele:
1. Ich trinke Kaffee, bevor ich arbeite.
(trinke = drink, arbeite = work)
— I drink coffee before I work.
2. Bevor sie ging, hatte sie das Licht ausgemacht.
(ausgemacht = switched off)
— Before she left, she had switched off the light.
3. Er räumte auf, bevor die Gäste kamen.
(räumte auf = tidied up; kamen = came)
— He tidied up before the guests came.
Besonderheit: bevor betont Reihenfolge. Wenn du die Vorvergangenheit (action earlier than another past action) ausdrücken willst, benutzt du
Plusquamperfekt im Nebensatz: Bevor er ging, hatte er gegessen.
Bedeutung: etwas dauert bis zu einem Zeitpunkt; Aktion oder Zustand endet erst, wenn der Punkt erreicht ist. (dauert = lasts)
Struktur: Nebensatz mit bis + Verb am Ende. Im Deutschen oft Perfekt/Präsens im Hauptsatz, Nebensatz mit bis + du… kommst (present) oder
Perfekt/Präteritum je nach Kontext.
Beispiele:
1. Wir warten, bis du zurückkommst.
(warten = wait; zurückkommst = come back)
— We wait until you come back.
2. Bleib hier, bis ich wiederkomme.
(bleib = stay)
— Stay here until I return.
3. Er arbeitete weiter, bis die Sonne unterging.
(unterging = set / went down)
— He worked on until the sun went down.
4. Sie warteten, bis die Prüfung beendet gewesen war. (gehobene Form; selten)
— (rare, formal) they waited until the exam had been finished.
Wichtig: Wenn bis mit einer Zeitangabe oder einem Ereignis verbunden ist, benutzt man oft Präsens im Nebensatz (zeitliche Feststellung): Warte,
bis der Film anfängt.
Auch: bis + dass wird im Deutschen nicht verwendet (falsch).
4) nachdem — „after / after that“
Bedeutung: beschreibt eine Handlung, die zuerst stattfindet; oft verwendet, um Reihenfolge in der Vergangenheit zu markieren. (zuerst = first)
Wichtig — TEMPUSREGEL:
In Nebensätzen mit nachdem verwendet man ein anderes Tempus als im Hauptsatz:
• Im Hauptsatz Präsens im Nebensatz Perfekt.
Beispiel: Ich esse, nachdem ich gegessen habe (selten: more natural: Ich esse, nachdem ich gearbeitet habe).
• Im Hauptsatz Präteritum im Nebensatz Plusquamperfekt.
Beispiel: Ich kam, nachdem er gegangen war.
• In gesprochener Sprache kann man im Hauptsatz auch Perfekt verwenden und im Nebensatz Plusquamperfekt.
Warum? Weil nachdem schon die Vorzeitigkeit ausdrückt — man markiert die frühere Handlung mit Perfekt/Plusquamperfekt.
Beispiele (klar):
1. Nachdem sie das Haus verlassen hatte (had left), fing es an zu regnen.
(verlassen hatte = had left; fing = began)
— After she had left the house, it began to rain.
2. Nachdem er gegessen hatte, rief er seine Mutter an.
— After he had eaten, he called his mother.
3. (Hauptsatz Präsens Nebensatz Perfekt): Ich rufe dich an, nachdem ich angekommen bin.
(angekommen bin = have arrived)
— I will call you after I have arrived.
4. In der gesprochenen Sprache: Ich habe angerufen, nachdem er schon gegangen war.
(shows flexibility: Perfekt in main, Plusquamperfekt in subordinate)
Bedeutung:
• seit + Nominalphrase (seit einem Jahr, seit letzter Woche) = Dauer seit einem Zeitpunkt. (Nominalphrase = noun phrase)
• seit / seitdem + Nebensatz = seit einem bestimmten Ereignis.
Form: Wenn Nebensatz mit seit/seitdem beginnt, steht Verb am Ende; häufig benutzt man Perfekt im Hauptsatz und Präsens oder Perfekt im
Nebensatz — aber oft stellt man Zustand dar, der seit diesem Zeitpunkt andauert.
Beispiele:
1. Seit du hier arbeitest (arbeitest = work / are working), bist du gestresst.
— Since you started working here, you are stressed.
2. Seitdem sie den Job gewechselt hat (gewechselt hat = has changed), ist sie oft müde.
— Since she changed the job, she is often tired.
3. Ich kenne ihn seit 2010. (no subordinate clause)
— I have known him since 2010.
4. Seitdem er in Berlin lebt (lebt = lives), hat er viele Freunde gefunden.
— Since he has lived in Berlin, he has made many friends.
Bedeutung: zwei Dinge geschehen gleichzeitig (simultaneous). (gleichzeitig = at the same time)
Verwendung:
• während + Genitiv-Nomen (schriftsprachlich): während des Essens (during the meal).
• während + Nebensatz: Während ich koche, hörst du Musik. (both actions at same time)
Beispiele:
1. Während ich aufräume, kochst du für uns.
(aufräume = tidy up; kochst = cook)
— While I tidy, you cook for us.
2. Während des Unterrichts (des Unterrichts = of the class) darf man nicht sprechen.
— During the lesson you may not speak.
3. Während sie las, schlief er.
— While she read, he slept.
4. Während ich geschlafen hatte (rare; more natural: während ich schlief), war das Telefon laut.
— While I had slept / while I was sleeping, the phone was loud.
Achtung: während drückt Gleichzeitigkeit — nicht Vorzeitigkeit. Wenn du ausdrücken willst, dass etwas vorher war, benutze nachdem; für bis-
Dauer, benutze bis.
Wichtig: Bei Anfangsstellung folgt das Subjekt/das konjugierte Verb des Hauptsatzes direkt nach dem Nebensatz.
Nachdem er gegangen war, kam sie zurück.
BEVOR (before)
• Bevor ich schlafe, lese ich. (schlafe = sleep) — Before I sleep, I read.
• Bevor er ankam, hatte sie den Tisch gedeckt. (gedeckt = set) — Before he arrived, she had set the table.
BIS (until)
• Warte, bis ich fertig bin. (fertig = finished) — Wait until I finish.
• Er blieb, bis das Konzert zu Ende war. (zu Ende = finished) — He stayed until the concert ended.
WÄHREND (while/during)
• Während des Films sprach niemand. (des Films = of the movie) — During the movie, no one spoke.
• Während ich koche, macht er die Hausaufgaben. (macht = does) — While I cook, he does the homework.
10) Häufige Fehler & Tipps
1. Falsche Zeitform mit nachdem:
Falsch: Nachdem er ging, … (ambiguous)
Richtig: Nachdem er gegangen war, … (hat Vorvergangenheit klar)
Nutze Plusquamperfekt, wenn du klar machen willst: A passierte vor B.
2. Verb nicht am Ende im Nebensatz:
Falsch: Ich weiß, weil er kommt heute.
Richtig: Ich weiß, weil er heute kommt. (heute = today)
3. bis + Konjunktion „dass“ wird nicht verwendet.
Falsch: bis dass du kommst Richtig: bis du kommst.
4. seit vs seitdem: beide oft möglich, aber bei Nebensatz ist „seitdem“ üblich: Seitdem sie weggezogen ist, fehlt sie mir.
Lösungen A:
1. nachdem (Nachdem ich angekommen bin = after I have arrived)
2. bis (until)
3. Nachdem (Vorvergangenheit)
4. Seit / Seitdem (Since you work)
5. während (while)