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Offset

Das Dokument beschreibt wichtige Baugruppen und Fachbegriffe im Druckprozess, insbesondere für die Heidelberg GTO 52, einschließlich der Funktionen von Anlagetisch, Saugstange, Farbkasten und Druckzylindern. Es erläutert den Schritt-für-Schritt-Prozess des Druckens, von der Vorbereitung über die Druckausführung bis zur Nachbereitung. Zudem werden Begriffe wie Farbkonsistenz, Druckgeschwindigkeit und Druckverhalten definiert.

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Das Dokument beschreibt wichtige Baugruppen und Fachbegriffe im Druckprozess, insbesondere für die Heidelberg GTO 52, einschließlich der Funktionen von Anlagetisch, Saugstange, Farbkasten und Druckzylindern. Es erläutert den Schritt-für-Schritt-Prozess des Druckens, von der Vorbereitung über die Druckausführung bis zur Nachbereitung. Zudem werden Begriffe wie Farbkonsistenz, Druckgeschwindigkeit und Druckverhalten definiert.

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Wichtige Baugruppen und Fachbegriffe

Gewusste:

1. Anlagetisch – Hier werden die Druckbogen aufgelegt und


ausgerichtet.

2. Saugstange – Nimmt die Bogen mit Unterdruck vom Stapel.

3. T-Steck-Schlüssel – Werkzeug zum Einstellen und Justieren von


Maschinenteilen.

4. Seitenmarken – Richten den Bogen seitlich exakt aus.

5. Deckmarke – Sichert die vordere Ausrichtung des Bogens.

6. Abtaststange – Kontrolliert die Bogenlage während der Anlage.

7. Doppelbogenkontrolle – Erkennt, ob zwei Bogen gleichzeitig


eingezogen werden.

8. Farbkasten – Behälter für die Druckfarbe.

9. Farbmesser – Regelt die Farbmenge in jeder Farbzone.

10. Farbheber – Überträgt die Farbe aus dem Farbkasten auf


die Farbleiste.

11. Farbleiste – Verteilt die Farbe gleichmäßig auf


die Farbauftragswalzen.

12. Farbzonen – Unterteilung des Farbkastens für zonenweise


Farbsteuerung.

13. Dukter – Überträgt Farbe von der Farbleiste auf die


Farbwalzen.

14. Farbauftragswalze – Bringt Farbe auf die Druckplatte.

15. Kunststoffwalzen – Dienen als Farb- oder Feuchtwalzen mit


spezieller Oberfläche.

16. Farbwalze – Teil des Farbwerks, verteilt und homogenisiert die


Druckfarbe.

17. Gummizylinder – Überträgt das Druckbild von der Platte auf


den Bedruckstoff.

18. Druckzylinder – Presst den Bogen gegen den


Gummituchzylinder.

19. Auslage – Hier werden die bedruckten Bogen nach dem Druck
sauber gestapelt.
20. Kunststoffspachtel – Mit diesem Werkzeug wird die Farbe auf
die Farbleiste aufgetragen

20. Feuchtwerk – Gibt Feuchtmittel auf die Platte.

21. Feuchtauftragswalze – Überträgt Feuchtmittel auf die Platte.

22. Feuchtmittel – Wasser mit Zusätzen zur Benetzung der


Nichtdruckstellen.

23. Druckplatte – Träger des Druckbildes.

24. Anleger – Transportiert den Bogen von der Saugstange in die


Anlage.

25. Plattenzylinder – Trägt die Druckplatte

26. Gegendruckzylinder – Unterstützt den Druckprozess gegen


den Gummizylinder.

27. Registereinstellung – Justierung der exakten


Passgenauigkeit.

28. Seitliches Register – Einstellung der Seitenlage.

29. Umfangsregister – Einstellung der Vorderkantenlage.

30. Plattenspannschiene – Fixiert die Druckplatte am Zylinder.

31. Bläser – Unterstützt das Trennen der Bogen.

32. Bogenführung – Transportweg des Bogens durch die


Maschine.

Nicht gewusste:

33. Schmitzringe – Begrenzen den Farbauftrag an den


Walzenrändern.

34. Bogenbremsen – Stoppen den Bogen in der Auslage.

35. Saugkopf – Einheit, die Luft ansaugt, um Bogen aufzunehmen.

36. Walzenstreifen – Kontaktbereich zwischen Farb- und


Feuchtwalzen.

37. Wascheinrichtung – Reinigt Walzen und Gummituch.

38. Zonenschrauben – Dienen zur Einstellung der Farbmenge pro


Zone.

39. Druckverhalten – Beschreibt die Qualität des Farbabzugs.

40. Zylinderlager – Lagerung für ruhigen Lauf der Zylinder.

41. Bogenführungskanal – Leitet den Bogen sicher weiter.


42. Sicherheitsbügel – Schützt den Bediener.

43. Druckanzeige – Zeigt die aktuelle Druckgeschwindigkeit an.

44. Druckgeschwindigkeit – Umdrehungen pro Stunde.

45. Bedienfeld – Steuerung der Maschine.

46. Anlaufvorrichtung – Zum langsamen Starten des


Druckprozesses.

47. Trocknungsluft – Unterstützt das schnelle Trocknen der Farbe.

48. Puderanlage – Verhindert das Zusammenkleben der Bogen.

49. Farbkonsistenz – Zähflüssigkeit der Druckfarbe.

50. Druckabwicklung – Kontakt der Zylinder während des


Drucks.

⚙️Schritt-für-Schritt-Prozess: Drucken mit der Heidelberg GTO 52

1. Vorbereitung
Mit dem T-Steck-Schlüssel werden
Walzen, Plattenzylinder und Gummizylinder kontrolliert.
Die Druckplatte wird mit der Plattenspannschiene eingespannt.
Der Farbkasten wird mit der benötigten Farbkonsistenz gefüllt,
und die Farbmesser werden über die Zonenschrauben eingestellt.

2. Anlage vorbereiten
Die Bogen werden auf den Anlagetisch gelegt.
Die Saugstange des Saugkopfes hebt den obersten Bogen an.
Über Seitenmarken und Deckmarke wird der Bogen exakt
ausgerichtet.
Die Abtaststange prüft die Position, während
die Doppelbogenkontrolle erkennt, ob versehentlich zwei Bogen
eingezogen werden.

3. Farb- und Feuchtwerk einstellen


Das Feuchtwerk sorgt dafür, dass die Nichtdruckstellen
mit Feuchtmittel benetzt werden.
Die Farbheber bringen Farbe vom Farbkasten über
den Dukter und die Farbauftragswalzen auf die Druckplatte.
Kunststoffwalzen und Farbwalzen verteilen die Farbe
gleichmäßig.

4. Druckvorgang
Die Druckplatte überträgt das Druckbild auf den Gummizylinder,
der es auf den Bogen weitergibt.
Der Druckzylinder und Gegendruckzylinder pressen den Bogen
exakt gegen den Gummituchzylinder – der eigentliche Offsetdruck.

5. Auslage und Kontrolle


Nach dem Druck gelangt der Bogen in die Auslage,
wo Bogenbremsen und Puderanlage den Stapel gleichmäßig
aufbauen.
Die Trocknungsluft sorgt für schnelles Antrocknen.
Der Drucker kontrolliert über
die Druckanzeige, Registereinstellung und
das Druckverhalten die Qualität.

6. Nachbereitung
Nach dem Druck werden die Walzen und der Gummizylinder mit
der Wascheinrichtung gereinigt.
Schließlich werden Farbkasten, Bedienfeld und Anlagetisch für
den nächsten Auftrag vorbereitet.

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