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Guide

Das Benutzerhandbuch für das Zelio Logic 2 Logikmodul von Schneider Electric enthält allgemeine Beschreibungen, technische Merkmale und Anweisungen zur sicheren Verwendung des Produkts. Es betont die Notwendigkeit von Risikoanalysen und Tests durch den Benutzer und weist darauf hin, dass das Dokument nicht ohne Genehmigung reproduziert werden darf. Zudem werden verschiedene Funktionen und Menüs des Logikmoduls detailliert beschrieben, um eine effektive Programmierung und Anwendung zu ermöglichen.

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Das Benutzerhandbuch für das Zelio Logic 2 Logikmodul von Schneider Electric enthält allgemeine Beschreibungen, technische Merkmale und Anweisungen zur sicheren Verwendung des Produkts. Es betont die Notwendigkeit von Risikoanalysen und Tests durch den Benutzer und weist darauf hin, dass das Dokument nicht ohne Genehmigung reproduziert werden darf. Zudem werden verschiedene Funktionen und Menüs des Logikmoduls detailliert beschrieben, um eine effektive Programmierung und Anwendung zu ermöglichen.

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SR2MAN01DE 05/2010

Zelio Logic 2
Logikmodul
Benutzerhandbuch
SR2MAN01DE
05/2010
35007144.02

[Link]
Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine
Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten
Produkte. Diese Dokumentation dient nicht als Ersatz für das Ermitteln der Eignung
oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des
Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder
Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige Risikoanalysen,
Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen
Verwendungszweck vorzunehmen. Weder Schneider Electric noch deren
Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen sind für einen Missbrauch
der Informationen in der vorliegenden Dokumentation verantwortlich oder können
diesbezüglich haftbar gemacht werden. Verbesserungs- und Änderungsvorschlage
sowie Hinweise auf angetroffene Fehler werden jederzeit gern
entgegengenommen.
Dieses Dokument darf ohne entsprechende vorhergehende, ausdrückliche und
schriftliche Genehmigung durch Schneider Electric weder in Teilen noch als Ganzes
in keiner Form und auf keine Weise, weder anhand elektronischer noch
mechanischer Hilfsmittel, reproduziert oder fotokopiert werden.
Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden
staatlichen, landesspezifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen
zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit
dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten Reparaturen an
Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.
Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforde-
rungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.
Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer
von Schneider Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwarepro-
dukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen
fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.
Die Nichtbeachtung dieser Informationen kann Verletzungen oder Materialschaden
zur Folge haben!
© 2010 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.

2 SR2MAN01DE 05/2010
Inhaltsverzeichnis

Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Teil I Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen . . 11
Kapitel 1 Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen . . . . . 13
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Beschreibung der Frontseite des Logikmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Technische Merkmale und Anschlüsse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Befehlstasten an der Frontseite des Logikmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Anwendungsbeispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Teil II Von der Frontseite aus zugängliche Funktionen . . 31
Kapitel 2 Beschreibung der von der Frontseite aus zugänglichen
Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Über die Frontseite des Logikmoduls aufrufbare Funktionen . . . . . . . . . . 33
Kapitel 3 Fenster "Eingänge/Ausgänge" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Fenster der Eingänge/Ausgänge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Fenster TEXT und DISPLAY. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Kapitel 4 Menü PROGRAMMIERUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Eingaberegeln für ein Befehlsdiagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Verfahren zur Eingabe eines Kontaktes oder einer Spule . . . . . . . . . . . . 47
Eingabe einer Verbindung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Eingabe der Parameter der Funktionsblöcke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Löschen und Einfügen von Zeilen des Befehlsdiagramms . . . . . . . . . . . . 54
Kapitel 5 Menü PARAMETER. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Menü PARAMETER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Kapitel 6 Menü MONITORING . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Menü MONITORING . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Kapitel 7 Menü RUN/STOP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Menü RUN/STOP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

SR2MAN01DE 05/2010 3
Kapitel 8 Menü KONFIGURATION . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Menü KENNWORT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Menü FILTER. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Menü Zx-TASTEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Menü WATCHDOG-ZYKLUS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Kapitel 9 Menü PROGRAMM LÖSCHEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Menü PROGRAMM LÖSCHEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Kapitel 10 Menü ÜBERTRAGUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Menü ÜBERTRAGUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Kapitel 11 Menü VERSION . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Menü VERSION. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Kapitel 12 Menü SPRACHE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Menü Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Kapitel 13 Menü FEHLER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Menü FEHLER. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Kapitel 14 Menü DATUM/UHRZEIT ÄNDERN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Menü D/U ÄNDERN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Kapitel 15 Menü UMSCHALTUNG ZWISCHEN SOMMER-
/WINTERZEIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Menü UMSCH. SOM/WIN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Teil III Programmiersprache LD. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Kapitel 16 Die Elemente der Programmiersprache LD. . . . . . . . . . . 95
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Digitaleingänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Zx-Tasten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Hilfsrelais . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Digitalausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Timeouts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Zähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Schneller Zähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Zählerkomperatoren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Analoge Komparatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
Uhren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Texte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Umschaltung zwischen Sommer- und Winterzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Modbus-Ein-/Ausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Meldung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154

4 SR2MAN01DE 05/2010
Teil IV Erstellen, Debuggen und Sichern einer Applikation 159
Kapitel 17 Realisierung einer einfachen Applikation . . . . . . . . . . . 161
Beschreibung der Befehlsdiagramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162
Verwendung der Umkehrfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Notierungsweise des logischen Moduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Applikation: Erstellung der Wechselschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Kapitel 18 Debuggen der Applikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Befehlsdiagramme im dynamischen Zustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
Parameter der Funktionsblöcke im dynamischen Zustand . . . . . . . . . . . . 182
Menüs im dynamischen Zustand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
Verhalten des Logikmoduls bei Stromausfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Kapitel 19 Speicherung und Übertragung der Befehlsdiagramme 187
Speicherung und Übertragung von Befehlsdiagrammen . . . . . . . . . . . . . 187
Kapitel 20 Applikationsbeispiel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
Leistungsbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Analyse des Lastenhefts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Ausführung der Lösung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
Teil V Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Kapitel 21 Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
Meldungen des logischen Moduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Häufig gestellte Fragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
Anhang A Kompatibilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
Kompatibilität zwischen der Version der Programmierumgebung und der
Version der firmware des Logikmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Kompatibilität zwischen den Speichermodulen und der Version der
firmware des Logikmoduls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211

SR2MAN01DE 05/2010 5
6 SR2MAN01DE 05/2010
Sicherheitshinweise
§

Wichtige Informationen

HINWEISE
Lesen Sie diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation,
Betrieb und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten
Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu
finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte
Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.

SR2MAN01DE 05/2010 7
BITTE BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und
gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die
Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Personal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse
hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs dieser elektrischen Geräte und der
Installationen verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung
möglicher Gefahren absolviert haben.

8 SR2MAN01DE 05/2010
Über dieses Buch

Auf einen Blick

Ziel dieses Dokuments


In diesem Handbuch wird die Verwendung der von der Frontseite des Logikmoduls
aus zugänglichen Funktionen beschrieben.
Dieses Dokument ist in fünf Abschnitte unterteilt und behandelt die folgenden
Themen:
z Abschnitt I: Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen.
z Allgemeine Beschreibung des Logikmoduls

z Abschnitt II: Über die Frontseite aufrufbare Funktionen.


z Beschreibung der Benutzeroberfläche und der Menüs des Logikmoduls

z Abschnitt III: LD-Sprache.


z Beschreibung der für die Programmierung in LADDER verfügbaren
Automatisierungsfunktionen.
z Abschnitt IV: Erstellung, Debuggen und Sicherung einer Applikation.
z Programmierungsbeispiel
z Beschreibung der Tools zum Debuggen und Sichern einer Applikation.

z Abschnitt V: Diagnose.
z Hilfe für die Suche nach der Lösung bei einer Funktionsstörung

Gültigkeitsbereich
Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen gelten ausschließlich für die
Logikmodule der Serie Zelio 2.

Benutzerkommentar
Ihre Anmerkungen und Hinweise sind uns jederzeit willkommen. Senden Sie sie
einfach an unsere E-mail-Adresse: techcomm@[Link].

SR2MAN01DE 05/2010 9
10 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen
SR2MAN01DE 05/2010

Erstes Unterspannungsetzen und


Kennenlernen
I

SR2MAN01DE 05/2010 11
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

12 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen
SR2MAN01DE 05/2010

Erstes Unterspannungsetzen und


Kennenlernen
1
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel werden die Funktionsweise und die technischen Merkmale des
Logikmoduls beschrieben.

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Sicherheit 14
Beschreibung der Frontseite des Logikmoduls 18
Technische Merkmale und Anschlüsse 20
Befehlstasten an der Frontseite des Logikmoduls 21
Anwendungsbeispiele 24

SR2MAN01DE 05/2010 13
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Sicherheit

Ratschläge
Ratschläge und allgemeine Sicherheitshinweise bezüglich der Installation von
Logikmodulen:
z Beachten Sie, dass das Logikmodul nur durch qualifiziertes Personal in Betrieb
genommen werden darf.
z Lesen Sie diese Anweisungen sowie das Benutzerhandbuch aufmerksam durch,
um sich vor der Installation mit der Verkabelung, der Funktionsweise, der
Wartung und der Bedienung des Logikmoduls vertraut zu machen.
z Der Endbenutzer muss das Benutzerhandbuch und das Anweisungsblatt
sorgfältig aufbewahren.
z Installieren Sie das Logikmodul entsprechend den Anweisungen des
Anweisungsblatts und des Benutzerhandbuchs. Eine falsch ausgeführte
Installation kann zu einer Störung oder zu einer Fehlfunktion des Logikmoduls
führen.
z Stellen Sie die erforderlichen Masseanschlüsse her und prüfen Sie, ob ein
geeigneter Kurzschlussschutz vorhanden ist.
z Überprüfen Sie die Betriebsbedingungen wie im Benutzerhandbuch
beschrieben. Wenn Sie sich nicht sicher über die technischen Merkmale sind,
wenden Sie sich an Schneider Electric.
z Schwankungen oder Abweichungen der Netzspannung dürfen die in den
technischen Daten angegebene Toleranzschwelle nicht überschreiten, denn
anderenfalls können sie Funktionsstörungen verursachen und gefährliche
Situationen auslösen.
z Ergreifen Sie alle notwendigen Maßnahmen um zu gewährleisten, dass eine
Applikation nach einem Ausfall und anschließender Wiederherstellung der
Stromversorgung weiterhin einwandfrei funktioniert. Stellen Sie außerdem
sicher, dass keinerlei gefährliche Situationen entstehen können.
z Ergreifen Sie alle notwendigen Maßnahmen, um ein unbeabsichtigtes Auslösen
des Relais zu vermeiden.
z Automatisierungs- und Steuerungsgeräte müssen an Orten installiert werden, an
denen sie vor unbeabsichtigten Betätigungen geschützt sind.
z Vergewissern Sie sich, dass alle Anschlüsse des Steuerungssystems den
gültigen Sicherheitsvorschriften entsprechen.
z Achten Sie auf die Einhaltung der Normen für Not-Aus-Schalter, um gefährliche
Situationen zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass die Freigabe des Not-Aus-
Systems nicht einen unerwarteten Neustart des Automatisierungssystems
bewirken kann.
z Installieren Sie das Logikmodul nur in den im Benutzerhandbuch beschriebenen
Umgebungen. Verwenden Sie das Logikmodul nicht an Orten, an denen extreme
Temperaturen, erhöhte Feuchtigkeit, Kondensation, korrosive Gasen oder
übermäßige Stöße auftreten können.

14 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

z Das Logikmodul muss in Umgebungen mit einem Verschmutzungsgrad 2 oder


niedriger installiert werden. Dieser Verschmutzungsgrad legt die Auswirkung der
Verschmutzung auf die Isolierung fest.
z Definition des Verschmutzungsgrads 2: Im Normalfall tritt nur nichtleitfähige
Verschmutzung auf. Gelegentlich ist jedoch eine vorübergehende Leitfähigkeit
kurzer Dauer durch Betauung zu erwarten, wenn das Gerät außer Betrieb ist.
Verwenden Sie die Logikmodule nicht in Umgebungen, in denen die
Umgebungsbedingungen unterhalb den in den Norm IEC 60664-1 angegebenen
Werten liegen.
z Verwenden Sie für die Strom- und Spannungsanforderungen geeignete Kabel.
Ziehen Sie die Schrauben der Klemmenleiste gemäß dem angegebenen
Drehmoment an.
z Verwenden Sie eine IEC 60127-konforme und den Strom- und Spannungsanfor-
derungen entsprechende Sicherung, um die Versorgungsleitung und die
Ausgangsschaltkreise zu schützen. Nicht erforderlich für mit dem Logikmodul
ausgestattete, für Europa bestimmte Geräte.
z Verwenden Sie einen EU-zugelassenen Trennschalter. Nicht erforderlich für mit
dem Logikmodul ausgestattete, für Europa bestimmte Geräte.

GEFAHR
GEFAHR EINES STROMSCHLAGS, EINER EXPLOSION ODER DER BILDUNG
EINES LICHTBOGENS
Trennen Sie vor der Installation, dem Trennen, der Verkabelung, der Wartung oder
der Kontrolle des Systems des Logikmoduls die Spannungsversorgung.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schwerer Körper-
verletzung.

SR2MAN01DE 05/2010 15
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

WARNUNG
EXPLOSIONSGEFAHR
Zu ergreifende Sicherheitsmaßnahmen:
z Gemäß der Norm CSA C22.2 No 213: Dieses Gerät ist nur für die Verwendung
in Class 1, Division 2, Groups A, B, C, D oder in ungefährlichen Umgebungen
zugelassen. Der Austausch von Komponenten kann die Eignung für die
angegebene Umgebung beeinträchtigen.
z Überprüfen Sie, dass die Spannungsversorgung und deren Toleranzen den
Anforderungen des Logikmoduls entsprechen.
z Trennen Sie das Gerät nicht, so lange die Stromversorgung noch nicht
unterbrochen wurde oder der Bereich als unsicher gilt.
z Dieses Produkt enthält eine Batterie. Werfen Sie das Logikmodul nicht ins
Feuer.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverlet-
zungen oder Sachschäden zur Folge haben.

WARNUNG
STROMSCHLAG- ODER BRANDGEFAHR
Zu ergreifende Sicherheitsmaßnahmen:
z Das Logikmodul darf nur in einem Gehäuse installiert werden. Installieren Sie
das Logikmodul nicht außerhalb eines Gehäuses.
z Achten Sie darauf, dass kein Metallteil oder Kabelmaterial in das Gehäuse des
Logikmoduls gerät. Fremdkörper können zu einem Brand, Materialschäden
oder einer Funktionsstörung führen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverlet-
zungen oder Sachschäden zur Folge haben.

16 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTE FUNKTIONSWEISE DES GERÄTS
Zu ergreifende Sicherheitsmaßnahmen:
z Trennen Sie vor der Installation, dem Trennen, der Verkabelung, der Wartung
oder der Kontrolle des Systems des Logikmoduls die Spannungsversorgung.
z Der Not-Aus-Schalter und die Verriegelungsschaltkreise müssen im Software-
programm des Logikmoduls konfiguriert werden.
z Bei einer Funktionsstörung der Relais oder der Transistoren in den Ausgangs-
modulen des Logikmoduls müssen die Ausgänge aktiviert oder deaktiviert
bleiben. Installieren Sie für die Ausgangssignale, die zu schweren Unfällen
führen können, eine Logikmodul-externe Kontrollschaltung.
z Installieren Sie die Module gemäß den im Anweisungsblatt aufgeführten
Betriebsumgebungsbedingungen.
z Versuchen Sie nicht, die Logikmodule zu demontieren, zu reparieren oder
anderweitig zu verändern.
z Verwenden Sie eine IEC 60127-konforme und den Strom- und Spannungsan-
forderungen entsprechende Sicherung, um die Versorgungsleitung und die
Ausgangsschaltkreise zu schützen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverlet-
zungen oder Sachschäden zur Folge haben.

WARNUNG
GEFAHR EINER UNERWARTETEN FUNKTIONSWEISE
Sonderfall der Verwendung der Erweiterung SR2COM01 für die Kommunikation
über ein Modem. Das Senden von Befehlen kann zur Änderung des Status der
Ausgänge des Logikmoduls oder zu einem unbeabsichtigten Auslösen der
gesteuerten Geräte führen.
Es ist daher wichtig:
z zu wissen, wie diese Befehle den Prozess oder die gesteuerten Geräte
beeinflussen,
z alle erforderlichen vorbeugenden Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit
während der Änderungen zu gewährleisten.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Körperverlet-
zungen oder Sachschäden zur Folge haben.

SR2MAN01DE 05/2010 17
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Beschreibung der Frontseite des Logikmoduls

Einleitung
Das Logikmodul hat die Funktion, die Verkabelung intelligenter Lösungen zu
erleichtern. Es ist sehr einfach zu bedienen. Die flexible Einsetzbarkeit und die
Leistungen des Moduls können Ihnen viel Zeit und Geld sparen.

Diese Betriebsanleitung richtet sich an Personen, die ohne vertiefte Kenntnisse im


Bereich Automation das logische Modul bedienen wollen.

Beschreibung der Frontseite des Logikmoduls


In der folgenden Abbildung sind die Elemente der Frontseite des Logikmoduls
dargestellt.

18 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Nummer Element
1 Einziehbare Befestigungskrallen
2 Schraubklemmenleiste
3 LCD-Display, 4 Zeilen, 18 Zeichen
4 Schraubklemmenleiste der Digitaleingänge
5 Schraubklemmenleiste der Analogeingänge
0-10 Volt, je nach Modell verwendbar als Digitaleingänge
6 Steckplatz für Sicherungsspeicher bzw. PC-Anschlusskabel
7 Shift-Taste (weiß)
8 Taste Menu/OK (grün) zur Auswahl und Bestätigung
9 Schraubklemmenleiste der Relais-Ausgänge
10 Navigationstasten (grau) bzw. Z-Tasten (nach Konfiguration)

Beschreibung des LCD-Displays


Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für die Elemente des LCD-Displays bei
Anzeige des Bildschirms EIN-/AUSGÄNGE.

Nummer Element
1 Anzeige des Status* der Eingänge (B-E sind Analogeingänge, ebenfalls
nutzbar als Digitaleingänge)
2 Anzeige des Betriebsmodus (RUN/STOP) und des Programmiermodus
(LD/FBD)
3 Anzeige des Datums (Tag und Uhrzeit bei Produkten mit Uhr)
4 Anzeige des Zustands der Ausgänge
5 Kontextsensitive Menüs / Drucktasten / Symbole zur Anzeige der Betriebsart

* Ein AKTIVER Ein- oder Ausgang wird invers angezeigt.

SR2MAN01DE 05/2010 19
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Technische Merkmale und Anschlüsse

Einleitung
Nachfolgend sind die technischen Merkmale der Anschlüsse der Logikmodule an
die Gleichstromversorgung aufgeführt.

Empfohlener Anschluss
Es wird empfohlen, das Logikmodul an eine regulierte Gleichstromversorgung
anzuschließen:

Möglicher Anschluss
Es ist möglich, das Logikmodul an eine korrigierte und gefilterte Stromversorgung
anzuschließen:

Unter der Bedingung, dass sie je nach Logikmodultyp die folgenden Merkmale
überprüft:

SR2 ... BD SR2 ... JD


U max. < 30 V U max. < 14,4 V
U min. > 19,2 V U min. > 10,4 V

Verbotener Anschluss
Es ist verboten, das Logikmodul an eine korrigierte und nicht gefilterte Stromver-
sorgung anzuschließen:

20 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Befehlstasten an der Frontseite des Logikmoduls

Beschreibung
Mit den Tasten auf der Frontseite des Logikmoduls kann eine Applikation
konfiguriert, programmiert und gesteuert werden. Außerdem kann die
Funktionsweise der Applikation überwacht werden.
Abbildung:

HINWEIS: Bei Betätigung einer beliebigen Taste der Tasten an der Frontseite wird
die Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige für die Dauer von 30 Sekunden
aktiviert.

Shift-Taste
Die Taste Shift entspricht der weißen Taste rechts neben dem LCD-Display.
Wenn die Shift-Taste gedrückt wird, ermöglicht sie die Anzeige eines kontextsen-
sitiven Menüs über den Z-Tasten (ins, del, Param usw.).

Taste Menu/OK
Die Taste "Menu/OK Shift" entspricht der grünen Taste rechts unter dem LCD-
Display.
Diese Taste wird für jegliche Art der Bestätigung verwendet: Menü, Untermenü,
Programm, Parameter usw.

SR2MAN01DE 05/2010 21
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Zx-Tasten
Die Zx-Tasten sind die von links (Z1) nach rechts (Z4) durchnummerierten grauen
Tasten, die sich unter der LCD-Anzeige befinden. Die Pfeile, die die mit der
Navigation verbundene Bewegungsrichtung anzeigen, sind über den Tasten
eingraviert.
Die Navigationstasten ermöglichen das Scrollen bzw. das Verschieben des Cursors
nach links, nach unten, nach oben und nach rechts.
Die Position am Bildschirm wird durch einen blinkenden Bereich markiert:
z quadratisch für eine Position, die einem Kontakt entspricht (nur im
Programmiermodus)
z rund für eine Verbindung (nur im Programmiermodus)
HINWEIS: Wenn die Tasten für andere Aktionen als die Navigation verwendet
werden können, wird eine kontextsensitive Menüzeile angezeigt (Beispiel: 1, 2, 3
und 4 werden als Zx-Tasteneingänge benutzt).

22 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Kontextsensitive Menüs
Wenn sich der Cursor im Programmiermodus über einem veränderbaren Parameter
befindet, wird, wenn die Taste Shift gedrückt wird, das folgende kontextsensitive
Menü angezeigt.
Abbildung:

Verwendung der Funktionen der kontextsensitiven Menüs


z + / - : Diese Tasten ermöglichen das Scrollen der verschiedenen, im
ausgewählten Feld wählbaren Werte (Ein-/Ausgangstypen, Automatisierungs-
funktionen, Nummern, numerische Werte etc.).
z Ins. : fügt eine Zeile ein
z Del. : löscht das angegebene Element oder die Zeile, wenn diese leer ist
z Param. : zeigt das entsprechende Parametrierungsfenster der Automatisie-
rungsfunktion an (nur sichtbar, wenn die Automatisierungsfunktion über einen
Parameter verfügt)
z ←↑ ↓ →: Richtung der Zurückverfolgung der Verbindung (nur sichtbar, wenn
sich der Cursor auf einem Verbindungsfeld befindet)
z 1 2 3 4 : Diese Zeile wird angezeigt, wenn die Tasten als Eingänge des Typs Zx-
Taste in einem Programm verwendet werden.

Abbildung:

Der Schlüssel zeigt an, dass das Modulprogramm kennwortgeschützt ist.


Abbildung:

1 : zeigt den Status des Logikmoduls an. Im Modus RUN bewegt es sich, im Modus STOP
bewegt es sich nicht.
2 : Zeigt an, dass Fehler aufgetreten sind (siehe Menü FEHLER).
3 : Zeigt an, dass das Logikmodul mit der Programmierumgebung verbunden ist.

SR2MAN01DE 05/2010 23
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Anwendungsbeispiele

Einleitung
In diesem Abschnitt wird anhand von zwei Beispielen die Verwendung der Tasten
des Logikmoduls beschrieben.

Auswahl der Sprache


Beispiel 1: Nachfolgend ist die Vorgehensweise zum Auswählen der Sprache des
Logikmoduls beschrieben:

Schritt Aktion
1 Einschalten.
Bei der ersten Inbetriebnahme wird das Fenster der EINGÄNGE-AUSGÄNGE
angezeigt (siehe: Fenster der Eingänge/Ausgänge, Seite 38). Die
standardmäßig ausgewählte Sprache ist Englisch.
Anzeige:

Rufen Sie das HAUPTMENÜ auf, indem Sie auf die Taste
drücken, und positionieren Sie den Cursor anschließend auf dem Menü zur
Konfiguration der Sprache: SPRACHE, indem Sie 7 Mal auf die

Navigationstaste "Zurück" drücken .


Anzeige:

Hinweis: Der ausgewählte Befehl blinkt.

24 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Schritt Aktion
3 Rufen Sie das Menü zur Auswahl der Sprache auf.

Anzeige:

Hinweis: Die aktivierte Option blinkt und ist außerdem durch eine schwarze
Raute gekennzeichnet.

SR2MAN01DE 05/2010 25
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Schritt Aktion
4 Wählen Sie die Sprache aus und bestätigen Sie Ihre Auswahl (die Auswahl
wird durch das Blinken des Texts angezeigt).

Die Taste Menu / OK aktiviert die Auswahl der neuen Sprache. Die Anzeige
kehrt zum HAUPTMENÜ zurück, wenn sich das Logikmodul im Modus STOP
befindet.
Anzeige:

5 Rückkehr zum Menü EIN-/AUSGÄNGE mittels der Navigationstaste "Nach


links".

Anzeige:

26 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Änderung des Datums und der Uhrzeit


Beispiel 2: Nachfolgend ist die Vorgehensweise zum Ändern des Datums und der
Uhrzeit beim ersten Unterspannungssetzen bzw. nach lang andauerndem
Stromausfall beschrieben.

Schritt Aktion
1 Rufen Sie ausgehend vom Menü EIN-/AUSGÄNGE das HAUPTMENÜ auf,
und positionieren Sie den Cursor anschließend auf dem Menü D/U ÄNDERN:

Anzeige:

2 Rufen Sie das Menü zur Konfiguration des Datums und der Uhrzeit auf:

Anzeige:

SR2MAN01DE 05/2010 27
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Schritt Aktion
3 Wählen Sie den zu ändernden Parameter mithilfe der Navigationstasten aus
(die Auswahl wird durch das Blinken des Parameters angezeigt):

Ändern Sie den Parameter durch Drücken der Navigationstasten:

Bestätigen Sie den Vorgang anschließend mit der Taste Menu/OK:

Die Taste Menu/OK ermöglicht die Bestätigung der Änderungen. Die Anzeige
kehrt zum HAUPTMENÜ zurück, wenn sich das Logikmodul im Modus STOP
befindet.
Anzeige:

28 SR2MAN01DE 05/2010
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

Schritt Aktion
4 Rückkehr zum Fenster der EIN-/AUSGÄNGE:

Anzeige:

SR2MAN01DE 05/2010 29
Erstes Unterspannungsetzen und Kennenlernen

30 SR2MAN01DE 05/2010
Von der Frontseite aus zugängliche Funktionen
SR2MAN01DE 05/2010

Von der Frontseite aus


zugängliche Funktionen
II
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die von der Frontseite des Logikmoduls aus
zugänglichen Funktionen.

Inhalt dieses Teils


Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel Kapitelname Seite
2 Beschreibung der von der Frontseite aus zugänglichen 33
Funktionen
3 Fenster "Eingänge/Ausgänge" 37
4 Menü PROGRAMMIERUNG 43
5 Menü PARAMETER 55
6 Menü MONITORING 59
7 Menü RUN/STOP 61
8 Menü KONFIGURATION 65
9 Menü PROGRAMM LÖSCHEN 73
10 Menü ÜBERTRAGUNG 75
11 Menü VERSION 81
12 Menü SPRACHE 83
13 Menü FEHLER 85
14 Menü DATUM/UHRZEIT ÄNDERN 89
15 Menü UMSCHALTUNG ZWISCHEN SOMMER- 91
/WINTERZEIT

SR2MAN01DE 05/2010 31
Von der Frontseite aus zugängliche Funktionen

32 SR2MAN01DE 05/2010
Beschreibung der von der Frontseite aus zugänglichen Funktionen
SR2MAN01DE 05/2010

Beschreibung der von der


Frontseite aus zugänglichen
Funktionen 2
Über die Frontseite des Logikmoduls aufrufbare Funktionen

Beschreibung
Ausgehend von der Frontseite des logischen ist es möglich, folgende Aktionen
auszuführen:
z Programmierung (im LD-Modus)
z Konfiguration
z Steuerung der Applikation
z Überwachung des Ablaufs der Applikation
Abbildung:

Die von Ihnen ausgewählte Option wird durch Blinken der Zeile angezeigt.
Das nach oben zeigendes Dreieck im rechten Teil des LCD-Displays zeigt an,
dass es oben weitere Optionen gibt. Das nach unten zeigendes Dreieck zeigt an,
dass es unten weitere Optionen gibt.
Die Rückkehr zum vorigen Menü erfolgt mithilfe der Navigationstasten nach links.
HINWEIS: Bei Betätigung einer beliebigen Taste der Tasten an der Frontseite wird
die Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige für die Dauer von 30 Sekunden
aktiviert.

SR2MAN01DE 05/2010 33
Beschreibung der von der Frontseite aus zugänglichen Funktionen

Verwaltung der Menüs


Das Fenster der Ein-/Ausgänge wird standardmäßig und unabhängig vom LD- oder
FBD-Modus angezeigt.
Durch Drücken der Taste Menu/OK wird die Anzeige des Fensters der Ein-
/Ausgänge durch die Anzeige des Hauptmenüs ersetzt.
Das Menü in der ersten Zeile wird standardmäßig ausgewählt (es blinkt). Die
Navigationstasten und ermöglichen, den Cursor auf den anderen Menüs zu
positionieren.
Drücken der grünen Taste Menu/OK ermöglicht die Anzeige des Fensters, das dem
ausgewählten Menü entspricht, oder das Positionieren des Cursors auf dem ersten
Untermenü.

Unterschiede zwischen den Modi LD und FBD


Bestimmte Menüs sind nur im LD-Modus oder im FBD-Modus verfügbar.

Main Menu LD FBD


PROGRAMMIERUNG
MONITORING
PARAMETER
%M0:
KONFIGURATION
KENNWORT
FILTER
Zx-TASTEN
WATCHDOG-ZYKLUS
PROGRAMM LÖSCHEN
ÜBERTRAGUNG
VERSION
SPRACHE
FEHLER
D/U ÄNDERN
UMSCHALTUNG ZWISCHEN SOMMER-/WINTERZEIT

34 SR2MAN01DE 05/2010
Beschreibung der von der Frontseite aus zugänglichen Funktionen

Konfiguration der Erweiterungen


Die zum Logikmodul hinzugefügten Erweiterungen können ausgehend von der
Programmierumgebung konfiguriert werden. Ausführlichere Informationen finden
Sie in der Online-Hilfe der Programmierumgebung.

SR2MAN01DE 05/2010 35
Beschreibung der von der Frontseite aus zugänglichen Funktionen

36 SR2MAN01DE 05/2010
Fenster "Eingänge/Ausgänge"
SR2MAN01DE 05/2010

Fenster "Eingänge/Ausgänge"

3
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Eigenschaften des Fensters Eingänge/Ausgänge.

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Fenster der Eingänge/Ausgänge 38
Fenster TEXT und DISPLAY 40

SR2MAN01DE 05/2010 37
Fenster "Eingänge/Ausgänge"

Fenster der Eingänge/Ausgänge

Beschreibung
Das Fenster der Ein-/Ausgänge ist die Schnittstelle der höchsten Ebene. Es wird
standardmäßig angezeigt, wenn keine Anzeigefunktion (TEXT oder DISPLAY) aktiv
ist. Die Anzeige erfolgt unabhängig vom:
z Programmiertyp: LD oder FBD,
z Modus: STOP oder RUN.
Abbildung:

In der Ein- und Ausgangsanzeige ist Folgendes zu sehen:


1. des Zustands der Eingänge: 1 bis 9, A bis P
2. des verwendeten Modus: LD/FBD
3. der Betriebsart: RUN / STOP
4. des Tags und der Stunde für die Produkte mit Uhr
5. des Zustands der Ausgänge: 1 bis 9, A bis G
6. der Z-Tasten: 1 bis 4
Im Simulations- oder Monitoring-Modus werden die aktiven Zustände der Eingänge
und der Ausgänge, wenn sich das Programm im Modus RUN befindet, invers
angezeigt.

38 SR2MAN01DE 05/2010
Fenster "Eingänge/Ausgänge"

Zugriff auf das Hauptmenü


Durch Drücken der Taste Menu/OK wird die Anzeige des Fensters der Ein-
/Ausgänge durch die Anzeige des Hauptmenüs ersetzt:
z PROGRAMMIERUNG (LD, Modus STOP)
z Monitoring (LD, Modus RUN)
z PARAMETER
z RUN / STOP
z Konfiguration (Modus STOP)
z PROGRAMM LÖSCHEN (LD Modus STOP),
z Übertragung (Modus STOP)
z VERSION
z SPRACHE
z FEHLER
z D/U ÄNDERN
z UMSCH. SOM/WIN
Die Rückkehr zum Fenster der Ein-/Ausgänge erfolgt automatisch beim Verlassen
aller Menüs und Untermenüs.

SR2MAN01DE 05/2010 39
Fenster "Eingänge/Ausgänge"

Fenster TEXT und DISPLAY

Beschreibung
Die Anzeigefunktionen ermöglichen die Anzeige von Texten und/oder numerischen
Werten (aktueller Wert, Vorwahlwert usw.) am LCD-Bedienterminal anstelle des
Fensters EIN-/AUSGÄNGE:
z Im LD -Modus: eine TEXT-Funktion aktiv ist.
z Im FBD-Modus: Eine DISPLAY-Funktion aktiv ist.
Abbildung:

Wenn mehrere Anzeigefunktionen simultan aktiv sind, gilt Folgendes:


z Im LD -Modus: Der Block mit der höchsten Nummer wird angezeigt. Es gibt 16
Blöcke des Typs TEXT, nummeriert von 1 bis 9 und dann von A bis G.
z im FBD -Modus: Alle FBD DISPLAY-Fenster werden im Rahmen der 32 Blöcke
übereinander gelagert angezeigt. Wenn mehr als 32 FBD-DISPLAY-Blöcke aktiv
sind, werden die Bildschirme der 32 FBD-DISPLAY-Blöcke mit den geringsten
Nummern überlagert angezeigt.
HINWEIS: Die Anzeigefunktionen lassen sich nur mittels der Programmierum-
gebung programmieren (weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe der
Programmierumgebung).

Umschalten zwischen den Fenstern


Die Anzeige der Menüs TEXT und DISPLAY hat Vorrang gegenüber dem Menü Ein-
/AUSGÄNGE, wenn ein Block des Typs TEXT oder FBD DISPLAY aktiv ist.
Es ist jedoch möglich, vom Fenster TEXT (LD) oder DISPLAY (FBD) zum Fenster
EIN-/AUSGÄNGE und umgekehrt umzuschalten.
Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

Schritt Aktion
1 Drücken Sie die Taste Shift, und halten Sie diese gedrückt. Drücken Sie dann
auf die Taste Menu/OK.

40 SR2MAN01DE 05/2010
Fenster "Eingänge/Ausgänge"

Ändern der angezeigten Werte


Im Modus RUN ist es möglich, wenn das Menü TEXT/DISPLAY angezeigt wird, von
der Frontseite aus die angezeigten Werte zu ändern, deren Änderung im
Parametrierfenster des Funktionsblocks autorisiert wurde.
Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

Schritt Aktion
1 Drücken Sie auf die Shift-Taste (weiße Taste), um das kontextsensitive Menü
anzuzeigen.
Ergebnis: Param wird unten am Bildschirm angezeigt.
2 Drücken Sie auf die Taste (ohne die Shift-Taste loszulassen), um das
kontextsensitive Menü anzuzeigen.
Ergebnis: Der veränderbare Parameter blinkt, und das folgende
kontextsensitive Menü wird angezeigt:

3 Wählen Sie den zu ändernden Parameter mittels der Navigationstasten und


des kontextsensitiven Menüs aus (die veränderbaren Werte blinken).
4 Ändern Sie den Wert des Parameters mittels der Tasten + ( ) und - ( ) des
kontextsensitiven Menüs.
5 Bestätigen Sie die Änderungen durch Drücken der Taste Menu/OK.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt zum Bildschirm EIN-/AUSGÄNGE oder zum
Bildschirm TEXT/DISPLAY zurück.

SR2MAN01DE 05/2010 41
Fenster "Eingänge/Ausgänge"

42 SR2MAN01DE 05/2010
Menü PROGRAMMIERUNG
SR2MAN01DE 05/2010

Menü PROGRAMMIERUNG

4
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Eigenschaften des Menüs PROGRAMMIERUNG, das
für den LD-Modus/das Logikmodul im STOP-Modus spezifisch ist.
Mit Hilfe dieser Funktion können die im Logikmodul angewendeten Befehlsdia-
gramme eingegeben werden.
Dieses Programm wird ausschließlich im LD-Befehlsdiagramm geschrieben.
Abbildung:

HINWEIS: Die Logikmodule, zu denen eine Analogein-/-ausgangserweiterung


hinzugefügt wurde, können nur im FBD-Modus ausgehend von der Programmier-
umgebung programmiert werden.
Ausführlichere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe der
Programmierumgebung.

SR2MAN01DE 05/2010 43
Menü PROGRAMMIERUNG

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Eingaberegeln für ein Befehlsdiagramm 45
Verfahren zur Eingabe eines Kontaktes oder einer Spule 47
Eingabe einer Verbindung 50
Eingabe der Parameter der Funktionsblöcke 52
Löschen und Einfügen von Zeilen des Befehlsdiagramms 54

44 SR2MAN01DE 05/2010
Menü PROGRAMMIERUNG

Eingaberegeln für ein Befehlsdiagramm

Beschreibung
In ein logisches Modul können 120 Zeilen eines Befehlsdiagramms eingegeben
werden.
Am Display des logischen Moduls werden jeweils 4 Zeilen angezeigt, die
folgendermaßen angeordnet sind:

Nummer Element
1 Für Kontakte (Bedingungen) reservierte Spalte
2 Für Kontakte (Bedingungen) oder Verbindungen reservierte Spalte
3 Für Spulen (Aktionen) reservierte Spalte
4 Für Verbindungen reservierte Spalte.

Jede Zeile umfasst 5 Felder zu je 2 Zeichen für die Kontakte (= Bedingungen). Die
4 mittleren Spalten können auch Verbindungen aufnehmen. Die letzte Spalte mit je
drei Zeichen ist für die Spulen (Aktionen) reserviert.
Zwischen den Kontakt- und Spulen-Spalten werden die Verbindungen eingegeben.
Die Eingabe eines Befehlsdiagramms in das logische Modul erfolgt mit den Tasten
an der Frontseite des Moduls (siehe Befehlstasten an der Frontseite des
Logikmoduls, Seite 21).

SR2MAN01DE 05/2010 45
Menü PROGRAMMIERUNG

Eingaberegeln
Beachten Sie die folgenden Regeln für die Eingabe eines Befehlsdiagramms:

Regeln Falsch Richtig


Jede Spule ist nur einmal
in der rechten Spalte
einzugeben.

Die verwendeten
Elemente wie etwa
Kontakte können so oft
wie erforderlich in die fünf
linken Spalten
eingegeben werden.
Die Verbindungen
müssen immer von links
nach rechts verlaufen.

Wenn in einem Wenn keine R (Reset)-Spule Um die Spule auf Null


Befehlsdiagramm S verwendet wird, ist die zurückzusetzen, ist eine
(SET)- Spulen verwendet entsprechende Spule immer Reset-Spule R zu verwenden.
werden, ist auch eine R auf 1 gesetzt.
(Reset)-Spule zu
verwenden.

HINWEIS: Das Logikmodul führt das Programm von oben nach unten und von
rechts nach links aus.

46 SR2MAN01DE 05/2010
Menü PROGRAMMIERUNG

Verfahren zur Eingabe eines Kontaktes oder einer Spule

Beschreibung
HINWEIS: Nur verfügbar im LD-Modus/wenn sich das Logikmodul im Modus STOP
befindet.
In diesem Abschnitt sind die zur Ausführung der folgenden Operationen zu
befolgenden Verfahren beschrieben.
z Eingabe eines Elementes
z Änderung eines Elementes
z Löschen eines Elementes

Dies gilt unabhängig vom Elementtyp: Ob Kontakt oder Spule, ob parametrierbar


oder nicht.

Eingabe eines Elementes


Die Eingabe von Elementen muss gemäß den folgenden Regeln erfolgen:
z Kontakt: in allen Spalten mit Ausnahme der letzten
z Spule : nur in der letzten Spalte

Wenn ein blinkender quadratischer Cursor angezeigt wird, zeigt dies die Möglichkeit
zum Einfügen eines Elementes an.

SR2MAN01DE 05/2010 47
Menü PROGRAMMIERUNG

Eingabeverfahren:

Schritt Aktion
1 Platzieren Sie den blinkenden Cursor an der gewünschten Stelle.
Die Navigationstasten ermöglichen das Verschieben des Cursors in Richtung
der Navigationspfeile .
Abbildung:

2 Drücken Sie auf die Taste Shift, um das kontextsensitive Menü anzuzeigen.
Abbildung:

Die gleichzeitige Betätigung der Tasten Shift und einer der Tasten (-
und +) fügt den ersten Buchstaben des Elementes ein: I für einen Kontakt und
Q für eine Spule, gefolgt von der Zahl 1.
3 Wählen Sie den gewünschten Elementtyp aus, indem Sie gleichzeitig auf Shift
und + oder - drücken. Hierdurch werden nacheinander die verschiedenen
möglichen Elementtypen in der folgenden Reihenfolge angezeigt:
z Für die Kontakte: I, i, Z, z, M, m, Q, q, T, t, C, c, K, k, V, v, A, a, H, h, W, w,
S, s.
z Für die Spulen: M, Q, T, C, K, X, L, S.

Siehe Kapitel Die Elemente der Programmiersprache LD, Seite 95.


4 Lassen Sie die Shift-Taste los, um Zugriff auf die Navigationstasten zu
erhalten: .
Durch Drücken der Taste wird der Cursor auf der entsprechenden Zahl 1
positioniert.
5 Drücken Sie gleichzeitig die Tasten Shift und +, um die Zahl des Elementes zu
inkrementieren (2, 3, 4, ..., 9, A, ...).
Hinweis : Die Nummern der Funktionsblöcke sind auf die Anzahl der im
Logikmodul verfügbaren Blöcke des entsprechenden Typs beschränkt. Im Fall
der erweiterbaren Logikmodule ermöglichen die Nummern der Ein- und
Ausgänge die Programmierung der Erweiterung mit maximaler Größe.
Bei Eingabe eines Kontakts ist die Eingabe nach Durchführung dieses Schritts
abgeschlossen.
Bei Eingabe einer Spule muss außerdem noch die Funktion der Spule
ausgewählt werden.
6 Lassen Sie die Shift-Taste los, um Zugriff auf die Navigationstasten zu
erhalten: .

48 SR2MAN01DE 05/2010
Menü PROGRAMMIERUNG

Schritt Aktion
7 Die Schritte 7 bis 9 müssen nur bei Eingabe einer Spule ausgeführt
werden.
Setzen Sie den Cursor auf die Funktion der Spule, indem Sie 2 Mal auf die
Taste drücken.
8 Wählen Sie die gewünschte Funktion aus, indem Sie gleichzeitig auf Shift und
+ oder - drücken, wodurch nacheinander die verschiedenen möglichen
Funktionen für die Spule angezeigt werden.
9 Lassen Sie die Shift-Taste los, um Zugriff auf die Navigationstasten zu
erhalten: .

HINWEIS: Auf die Bestätigung einiger Funktionsblock-Spulen hin erscheint ein


Display für die Parametrierung des Funktionsblocks.

Änderung eines Elementes


Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Element des Befehlsdiagramms zu ändern:
z Positionieren Sie den Cursor auf dem zu ändernden Element: Schritt 1 der
vorherigen Tabelle.
z Wählen Sie das gewünschte neue Element aus: Schritte 3 bis 6.

Initialisierung
Status der Kontakte bei Initialisierung des Programms:
z Ein Kontakt im Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv.
z Ein Kontakt im Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv.

Löschen eines Elementes


Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Element zu löschen:
z Positionieren Sie den Cursor auf dem zu löschenden Element: Schritt 1.
z Drücken Sie gleichzeitig die Tasten Shift und Menu/OK.

Abhängig von der Position des Cursors bei Betätigung der Tasten können die zwei
folgenden Fälle eintreten:
z auf einem Element: Dieses Element wird gelöscht.
z auf einer leeren Stelle der Zeile: Die gesamte Zeile wird gelöscht.
HINWEIS: Meist ist das gelöschte Element durch eine Verbindung zu ersetzen.

SR2MAN01DE 05/2010 49
Menü PROGRAMMIERUNG

Eingabe einer Verbindung

Beschreibung
HINWEIS: Nur verfügbar im LD-Modus/wenn sich das Logikmodul im Modus STOP
befindet.
In diesem Abschnitt sind die zur Ausführung der folgenden Operationen zu
befolgenden Verfahren beschrieben.
z Eingabe von Verbindungen zwischen den Elementen
z Löschen von Verbindungen zwischen den Elementen
z Ersetzen einer Verbindung durch einen Kontakt

Eingabe einer Verbindung


Die Eingabe einer Verbindung erfolgt ausschließlich bei einem runden blinkenden
Cursor.
Eingabeverfahren:

Schritt Aktion
1 Platzieren Sie den blinkenden Cursor an der gewünschten Stelle.
Die Navigationstasten ermöglichen das Verschieben des Cursors in Richtung
der Navigationspfeile .
Abbildung:

2 Drücken Sie auf die Taste Shift, um das kontextsensitive Menü anzuzeigen.
Abbildung:

3 Verfolgen Sie die Verbindungen zurück, indem Sie gleichzeitig die Shift -Taste
und eine der folgenden Tasten drücken: ←↑ ↓→.
Shift und →verfolgt eine Verbindung bis zur Position des folgenden
Kontaktes oder bis Spule am Zeilenende zurück.
Shift und ↑ ↓ermöglicht die Zurückverfolgung der senkrechten Verbindungen
zur vorhergehenden oder folgenden Zeile.

50 SR2MAN01DE 05/2010
Menü PROGRAMMIERUNG

Schritt Aktion
4 Lassen Sie die Shift-Taste los, um Zugriff auf die Navigationstasten zu
erhalten: .
5 Wiederholen Sie den Vorgang so oft wie nötig, um die Elemente entsprechend
Ihren Bedürfnissen miteinander zu verbinden.

Änderung einer Verbindung


Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine bestehende Verbindung zu ändern:
z Positionieren Sie den Cursor auf der zu ändernden Verbindung: Schritt 1.
z Ändern Sie die Verbindung: Schritte 2 bis 5.

Löschen einer Verbindung


Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Verbindung zu löschen:
z Positionieren Sie den Cursor auf dem zu löschenden Element: Schritt 1.
z Drücken Sie gleichzeitig die Tasten Shift und Menu/OK.

Abhängig von der Position des Cursors bei Betätigung der Tasten können die zwei
folgenden Fälle eintreten:
z auf einer Verbindung: Diese Verbindung wird gelöscht.
z auf einer leeren Stelle der Zeile: Die gesamte Zeile wird gelöscht.

Ersetzen einer Verbindung durch einen Kontakt


Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Verbindung durch einen Kontakt zu
ersetzen:
z Positionieren Sie den Cursor (blinkendes Quadrat) auf der zu ersetzenden
Verbindung: Schritt 1.
z Befolgen Sie das Verfahren zur Eingabe eines Elementes (siehe Seite 47) :
Schritte 3 bis 6.

SR2MAN01DE 05/2010 51
Menü PROGRAMMIERUNG

Eingabe der Parameter der Funktionsblöcke

Beschreibung
HINWEIS: Nur verfügbar im LD-Modus/wenn sich das Logikmodul im Modus STOP
befindet.
Bei der Eingabe eines Befehlsdiagramms müssen die konfigurierbaren Parameter
der Automatisierungsfunktionen angegeben werden.
Folgende Automatisierungsfunktionen verfügen über Parameter:
z Hilfsrelais (siehe Seite 101) (Remanenz)
z Digitalausgänge (siehe Seite 105) (Remanenz)
z Uhren (siehe Seite 144)
z Analoge Komparatoren (siehe Seite 139)
z Timer (siehe Seite 109)
z Zähler (siehe Seite 119)
z Schnelle Zähler (siehe Seite 127)

Zugänglichkeit der Parameter


Die Parametrierung des Funktionsblocks ist zugänglich:
z bei der Eingabe der Zeile des Befehlsdiagramms,
z ausgehend vom Menü PARAMETER wenn der Block nicht mit dem Schloss
verriegelt wurde.

Parametereingabe bei Erstellung des Blocks


Die Eingabe der Parameter ist für alle Parametrierfenster identisch:

Schritt Aktion
1 Geben Sie die gewünschte Automatisierungsfunktion ein: Schritt 1 des
Verfahrens zur Eingabe eines Elementes (siehe Seite 47)
Wenn die Funktion über Parameter verfügt, wird durch Drücken der Taste
Shift Param im kontextsensitiven Menü angezeigt.
Abbildung:

2 Drücken Sie die Taste Shift, und halten Sie diese gedrückt. Drücken Sie dann
auf Param (Taste ).
Ergebnis: Das Parametrierfenster der Funktion wird angezeigt.
3 Setzen Sie den Cursor mittels der Navigationstasten auf die Felder der
veränderbaren Parameter: .

52 SR2MAN01DE 05/2010
Menü PROGRAMMIERUNG

Schritt Aktion
4 Ändern Sie den Wert des Parameters mittels der Tasten + und - bei gedrückter
Shift-Taste.
5 Bestätigen Sie die Änderungen durch Drücken von Menu/OK. Daraufhin wird
das Bestätigungsfenster angezeigt.
Bestätigen Sie erneut durch Drücken der Taste Menu/OK, um die
Einstellungen zu speichern.

Änderung der Parameter bestehender Blöcke


Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Parameter eines bestehenden Elementes
zu ändern:

Schritt Aktion
1 Setzen Sie den Cursor mittels der Navigationstasten auf das zu ändernde
Element: Schritt 1 des Verfahrens zur Eingabe eines Elementes
(siehe Seite 47)
2 Drücken Sie gleichzeitig die Tasten Shift und Param, um das
Parametrierfenster zu öffnen.
3 Fahren Sie gemäß den oben aufgeführten Schritten 3 bis 5 fort.

SR2MAN01DE 05/2010 53
Menü PROGRAMMIERUNG

Löschen und Einfügen von Zeilen des Befehlsdiagramms

Löschen
HINWEIS: Nur verfügbar im LD-Modus/wenn sich das Logikmodul im Modus STOP
befindet.
Das Löschen von Zeilen des Befehlsdiagramms erfolgt zeilenweise. Nachfolgend ist
das Verfahren beschrieben.

Schritt Aktion
1 Positionieren Sie den Cursor auf der zu löschenden Zeile.
2 Löschen Sie alle Elemente der Zeile (siehe Seite 47) : (Verbindungen,
Kontakte und Spulen), um eine leere Zeile zu erhalten.
3 Drücken Sie auf die Taste Shift, um das kontextsensitive Menü anzuzeigen.
Abbildung:

Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten Shift und Del wird das
Bestätigungsfenster angezeigt.
4 Bestätigen Sie den Vorgang durch Drücken von Menu/OK.

HINWEIS: Es ist möglich, alle im Logikmodul enthaltenen Zeilen des Befehlsdia-


gramms zu löschen. Dazu muss man die Option PROGRAMM LÖSCHEN des
Hauptmenüs aufrufen und das Löschen aller Zeilen des Befehlsdiagramms
bestätigen.

Einfügen
Nachfolgend ist das Verfahren beschrieben.

Schritt Aktion
1 Positionieren Sie den Cursor in der Zeile, die sich unmittelbar unter der zu
erstellenden Zeile befindet.
2 Drücken Sie auf die Taste Shift, um das kontextsensitive Menü anzuzeigen.
3 Drücken Sie die Taste Ins (bei gedrückter Shift-Taste), um die Zeile zu
erstellen.

54 SR2MAN01DE 05/2010
Menü PARAMETER
SR2MAN01DE 05/2010

Menü PARAMETER

5
Menü PARAMETER

Beschreibung
Dieses Menü ermöglicht die Eingabe und Änderung der Parameter der Applikation
direkt am Bildschirm und mittels der Tasten des Logikmoduls. Diese Funktion ist in
beiden Modi verfügbar: LD und FBD, aber der Inhalt ist unterschiedlich, je nach dem
angewendeten Modus.
Das Fenster zeigt eine Liste von existierenden, nicht gesperrten Parametern,
anderenfalls wird die Meldung KEINE PARAMETER angezeigt.

LD-Modus
Funktionen, die im LD-Modus über Parameter verfügen:
z Hilfsrelais (siehe Seite 101) (Remanenz)
z Digitalausgänge (siehe Seite 105) (Remanenz)
z Uhren (siehe Seite 144)
z Analoge Komparatoren (siehe Seite 139)
z Timer (siehe Seite 109)
z Zähler (siehe Seite 119)
z Schnelle Zähler (siehe Seite 127)

Nur die im Programm verwendeten Funktionen, die über Parameter verfügen,


werden im Menü PARAMETER aufgeführt.

SR2MAN01DE 05/2010 55
Menü PARAMETER

FBD-Modus
Funktionen, die im FBD-Modus über Parameter verfügen:
z Eingänge des Typs "Zahlen-Konstante"
z Uhren
z Verstärkung
z Timer: TIMER A/C, TIMER B/H, TIMER Li
z Zähler: PRESET COUNT
z Schneller Zähler
z CAM-Block

Um auf die Parameter der FBD-Blöcke zuzugreifen, muss die Block-Nummer


eingegeben werden. Diese Nummer wird in der Programmierumgebung im
Schaltschema oben rechts neben dem Block angezeigt.
Nur die im Programm verwendeten Funktionen, die über Parameter verfügen,
werden im Menü PARAMETER aufgeführt.

Änderung von Parametern


Verfahren zur Änderung von Parametern:

Schritt Aktion
1 Positionieren Sie den Cursor auf dem Menü PARAMETER des Hauptmenüs
(PARAMETER blinkt) und bestätigen Sie mit der Taste Menu/OK.
Ergebnis:Das Parametrierfenster wird auf dem ersten Parameter geöffnet.
2 Wählen Sie die zu ändernde Funktion aus.
Um auf die gewünschte Funktion zuzugreifen, scrollen Sie durch die Nummern
der Funktionsblöcke (Navigationstasten und ), bis die gewünschte
Nummer angezeigt wird.
3 Wählen Sie den zu ändernden Parameter aus.
Die Tasten und ermöglichen, den Cursor auf dem zu ändernden
Parameter zu positionieren.
4 Ändern Sie den Parameter mittels der Tasten + und - ( und ) des
kontextsensitiven Menüs.
5 Bestätigen Sie die Änderungen durch Drücken von Menu/OK. Daraufhin wird
das Bestätigungsfenster angezeigt.
6 Bestätigen Sie erneut zweimal mittels Menu/OK, um die Änderungen zu
speichern.
Ergebnis:Die Anzeige kehrt im Modus RUN zum Fenster EINGÄNGE-
AUSGÄNGE und im Modus STOP zum Hauptmenü zurück.

56 SR2MAN01DE 05/2010
Menü PARAMETER

Parameter im RUN-Modus
Im Modus RUN ist es möglich, die Parameter dynamisch zu ändern, wenn diese
nicht gesperrt sind.
Die Änderungen können vorgenommen werden ausgehend von:
z dem Menü PARAMETER, (siehe Seite 55)
z dem Menü MONITORING (siehe Seite 59) (LD): Positionieren Sie den Cursor
mittels der Navigationstasten auf die zu ändernde Funktion und öffnen Sie das
Parametrierfenster ausgehend vom kontextsensitiven Menü (Shift-Taste).

SR2MAN01DE 05/2010 57
Menü PARAMETER

58 SR2MAN01DE 05/2010
Menü MONITORING
SR2MAN01DE 05/2010

Menü MONITORING

6
Menü MONITORING

Beschreibung
HINWEIS: Nur verfügbar im LD-Modus/wenn sich das Logikmodul im Modus RUN
befindet.
Der MONITORING-Modus ermöglicht die dynamische Anzeige des Status der Ein-
/Ausgänge des Logikmoduls.
In diesem Modus wird das Schaltschema wie im Menü PROGRAMMIERUNG
(siehe Seite 43) (Logikmodul im Modus STOP) angezeigt. Wenn die Ein- oder
Ausgänge aktiviert sind, werden sie invers angezeigt (weiß auf schwarzem Grund).
Abbildung:

Dieser Modus ermöglicht außerdem die dynamische Änderung der Parameterwerte


der Automatisierungsfunktionen, wenn diese nicht gesperrt sind.

SR2MAN01DE 05/2010 59
Menü MONITORING

Änderung von Parametern


Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Parameter zu ändern:

Schritt Aktion
1 Setzen Sie den Cursor mittels der Navigationstasten auf das zu ändernde
Element: Schritt 1 des Verfahrens zur Eingabe eines Elementes
(siehe Seite 47)
2 Drücken Sie gleichzeitig die Tasten Shift und Param, um das
Parametrierfenster zu öffnen.
3 Setzen Sie den Cursor mittels der Navigationstasten auf die Felder der
veränderbaren Parameter: .
4 Ändern Sie den Parameterwert mit den Tasten + und -.
5 Bestätigen Sie die Änderungen durch Drücken von Menu/OK. Daraufhin wird
das Bestätigungsfenster angezeigt.
Bestätigen Sie erneut mittels der Taste Menu/OK, um die Einstellungen zu
speichern.
6 Bestätigen Sie erneut mittels der Taste Menu/OK.
Ergebnis: Rückkehr zum Parametrierfenster.
7 Bestätigen Sie erneut mittels der Taste Menu/OK.
Ergebnis: Rückkehr zum Fenster des LD-Diagramms.

60 SR2MAN01DE 05/2010
Menü RUN/STOP
SR2MAN01DE 05/2010

Menü RUN/STOP

7
Menü RUN/STOP

Beschreibung
Diese Funktion ermöglicht den Start oder das Anhalten des im Logikmodul
enthaltenen Programms:
z im STOP -Modus: Das Programm ist angehalten, die Ausgänge sind deaktiviert,
z im Modus RUN (mit oder ohne Initialisierung der remanenten Parameter): Das
Programm wird ausgeführt.

SR2MAN01DE 05/2010 61
Menü RUN/STOP

Programmstart
Wenn Sie im Modus STOP das Menü RUN/STOP aufrufen, bietet Ihnen die
Bedienoberfläche die drei folgenden Optionen zur Auswahl an, um das Programm
zu starten:
z MIT INITIALISIERUNG REMANENTER WERTE: Alle aktuellen Werte (Zähler,
Timer usw.) werden vor dem Programmstart reinitialisiert (Standardeinstellung).
z OHNE INITIALISIERUNG REMANENTER WERTE: Die aktuellen Werte, für die
die Option Remanenz aktiviert wurde, bleiben erhalten.
z NEIN: Das Programm wird nicht gestartet.

Abbildung:

Die Navigationstasten ermöglichen die Änderung der Auswahl.


Sobald der Modus durch Drücken der Taste Menu/OK aktiviert ist, zeigt das Display
das Fenster EINGÄNGE-AUSGÄNGE an.

62 SR2MAN01DE 05/2010
Menü RUN/STOP

Aus
Wenn Sie im Modus RUN das Menü RUN/STOP aufrufen, fordert Sie die
Bedienoberfläche auf, den Halt des Programms zu bestätigen:
z JA: Das Programm wird tatsächlich gehalten (standardmäßig ausgewählte
Option).
z NEIN: Das Programm wird nicht angehalten.

Abbildung:

Die Navigationstasten ermöglichen die Änderung der Auswahl.


Sobald der Modus durch Drücken der Taste Menu/OK aktiviert ist, zeigt das Display
das Fenster EINGÄNGE-AUSGÄNGE an.

Fall der Logikmodule ohne Bildschirm


Bei den Logikmodulen ohne Display dient eine an der Frontseite des Moduls
befindliche grüne LED als Anzeige:
z Wenn die LED langsam blinkt (3 Hz), befindet sich das Modul im Modus RUN
(selbst bei einem nicht blockierenden Fehler).
z Wenn die LED schnell blinkt (5 Hz), befindet sich das Modul im Modus STOP und
weist einen Fehler auf.
z Wenn die LED permanent leuchtet, ist das Modul eingeschaltet und befindet sich
im Modus STOP.
HINWEIS: Nach dem Einschalten befindet sich das Logikmodul im Modus RUN,
wenn kein blockierender Fehler vorliegt.
HINWEIS: Um einen blockierenden Fehler zu bestätigten, schalten Sie das Modul
aus und anschließend wieder ein.

SR2MAN01DE 05/2010 63
Menü RUN/STOP

64 SR2MAN01DE 05/2010
Menü KONFIGURATION
SR2MAN01DE 05/2010

Menü KONFIGURATION

8
Inhalt dieses Kapitels
Das Menü KONFIGURATION bietet Zugriff auf die folgenden 4 Funktionen:
z KENNWORT
z FILTER
z Zx-TASTEN
z WATCHDOG-ZYKLUS

Dieses Kapitel beschreibt die Eigenschaften dieser Funktionen.


HINWEIS: Verwenden Sie die Navigationstaste , um zum Hauptmenü
zurückzukehren.
HINWEIS: Sollte das Programm durch ein Kennwort geschützt sein (im kontextsen-
sitiven Menü wird ein Schlüssel angezeigt), dann muss der Benutzer vor jedem
Vorgang in den Untermenüs das Kennwort eingeben.
HINWEIS: Auf das Menü KONFIGURATION kann nicht im Modus STOP
zugegriffen werden.

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Menü KENNWORT 66
Menü FILTER 69
Menü Zx-TASTEN 70
Menü WATCHDOG-ZYKLUS 71

SR2MAN01DE 05/2010 65
Menü KONFIGURATION

Menü KENNWORT

Beschreibung
Wenn das Programm durch ein Kennwort geschützt ist (angezeigter Schlüssel),
muss der Benutzer zur Ausführung bestimmter Operationen das Kennwort
eingeben.
Das Kennwort schützt den Zugriff auf die folgenden Menüs:
z PROGRAMMIERUNG (LD, Modus STOP)
z Monitoring (LD, Modus RUN)
z Konfiguration (Modus STOP)
z PROGRAMM LÖSCHEN (LD Modus STOP)
z Übertragung MODUL > MEM (Modus STOP)
z ÜBERTRAGUNG MEM > MODUL (LD Modus STOP nach Wahl des
Programmierers (1), FBD Modus STOP)
HINWEIS: (1) Der Programmierer kann die Applikation konfigurieren, um den
Zugriff auf dieses Menü im Modus LD zu schützen.
Abbildung:

HINWEIS: Bei einem Verlust des Kennworts besteht die Lösung darin, das
Programm ausgehend von der Programmierumgebung zu löschen (weitere
Informationen finden Sie in der Online-Hilfe der Programmierumgebung):
HINWEIS: Es ist möglich, das Fenster ohne Eingabe des Kennworts mittels der
Tastenkombination Shift (weiße Taste) und Menu/OK (grüne Taste) zu schließen.
HINWEIS: Verwenden Sie ausgehend vom Menü KONFIGURATION die Navigati-
onstaste , um zum Hauptmenü zurückzukehren.

66 SR2MAN01DE 05/2010
Menü KONFIGURATION

Eingabe des Kennwortes


Zu Anfang wird der Schlüssel nicht angezeigt, und jede Ziffer steht auf 0.
Die Meldung EINGEBEN wird im Fenster angezeigt.
Eingabeverfahren:

Schritt Aktion
1 Wählen Sie mithilfe der folgenden Navigationstasten die gewünschten Zahlen
aus: .
2 Wählen Sie den Wert der Ziffer mittels der Tasten + und - des
kontextsensitiven Menüs aus.
3 Bestätigen Sie das Kennwort mittels der Taste Menu/OK, wodurch das
Bestätigungsfenster geöffnet wird.
4 Bestätigen Sie erneut mittels der Taste Menu/OK.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt zum HAUPTMENÜ zurück.

HINWEIS: Fortan wird der Schlüssel in der kontextsensitiven Menüzeile angezeigt.

Aufhebung des Kennwortschutzes


Um das Kennwort zu löschen, gehen Sie wie beim Eingabeverfahren des
Kennwortes vor.

Zuerst wird der Schlüssel angezeigt, was bedeutet: Logikmodul geschützt.


Die Meldung LÖSCHEN und die Anzahl der Versuche 1/5 werden im Fenster
angezeigt.
Es können folgende Fälle eintreten:
z Kennwort richtig : Der Kennwortschutz wird aufgehoben und das Logikmodul
kehrt zum Menü KENNWORT zurück.
z Kennwort falsch : Der Zähler LÖSCHEN wird inkrementiert.

SR2MAN01DE 05/2010 67
Menü KONFIGURATION

Abbildung:

Wenn das Kennwort 5 Mal in Folge falsch eingegeben wird, wird die Sicherheits-
funktion während 30 Minuten gesperrt.
Wenn während dieses Zeitraums die Stromversorgung des Logikmoduls
unterbrochen wird, wird das Abwärtszählen bei Spannungsrückkehr fortgesetzt.
Abbildung:

Änderung des Kennwortes


Um das Kennwort zu ändern, muss lediglich das alte Kennwort gelöscht und ein
neues eingegeben werden.

68 SR2MAN01DE 05/2010
Menü KONFIGURATION

Menü FILTER

Beschreibung
Diese Funktion ermöglicht eine schnellere Erkennung von Statusänderungen an
den Digitaleingängen.
Es stehen zwei Optionen zur Auswahl:
z Schnell
z Langsam
Antwortzeit

Filterung Umschaltung Antwortzeit:


Langsam ON →OFF 5 Millisekunden
OFF →ON 3 Millisekunden
Schnell ON →OFF 0,5 Millisekunden
OFF →ON 0,3 Millisekunden

Diese Auswahl kann nur getätigt werden, wenn sich das Logikmodul im Modus
STOP befindet. Standardmäßig sind die Logikmodule im Modus LANGSAM
konfiguriert.
HINWEIS: Diese Funktion ist nicht an logischen Modulen, die mit Gleichspannung
versorgt werden, verfügbar.
HINWEIS: Verwenden Sie ausgehend vom Menü KONFIGURATION die Navigati-
onstaste , um zum Hauptmenü zurückzukehren.

Auswahl des Filtertyp


Der aktuelle Typ wird durch das Auswahlsymbol angezeigt (schwarze Raute).
Verfahren zur Auswahl des Filtertyps

Schritt Aktion
1 Wählen Sie den Filtertyp mithilfe der Tasten aus (die Auswahl blinkt).
2 Bestätigen Sie Ihre Auswahl mittels der Taste Menu/OK.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt zum HAUPTMENÜ zurück.

SR2MAN01DE 05/2010 69
Menü KONFIGURATION

Menü Zx-TASTEN

Beschreibung
HINWEIS: Nur verfügbar im LD-Modus.
Die Option Zx-TASTEN ermöglicht die Aktivierung oder Deaktivierung der Nutzung
der Navigationstasten als Taster.
Abhängig vom Status dieser Option sind folgende Funktionen verfügbar:
z inaktiv : Die Tasten sind nur für die Parametrierung, Konfiguration und
Programmierung des Logikmoduls verfügbar.
z aktiv : Es ist außerdem möglich, die Tasten in einem Befehlsdiagramm zu
verwenden.
In dieser Konfiguration funktionieren sie als Taster: Zx-Tasten (siehe Seite 99)
ohne dass ein Eingangskontakt der Klemmenleiste verwendet werden muss.
HINWEIS: Verwenden Sie ausgehend vom Menü KONFIGURATION die Navigati-
onstaste , um zum Hauptmenü zurückzukehren.

Zx-Tasten im RUN-Modus
Standardmäßig werden die Zx-Tasten als Navigationstasten verwendet.
Im Modus RUN werden die Nummern der im Programm verwendeten Zx-Tasten,
wenn eines der Fenster EINGÄNGE-AUSGÄNGE,TEXT oder DISPLAY aktiv ist, in
der Zeile der kontextsensitiven Menüs angezeigt.
Wählen Sie einfach die gewünschte Taste aus, um die Taste zu aktivieren.
Abbildung:

HINWEIS: Diese Funktion ist in den Modi "Parameter" bzw. "Monitoring" sowie in
allen Parameteranzeigen der Funktionsblöcke und in den Konfigurationsanzeigen
inaktiv.

70 SR2MAN01DE 05/2010
Menü KONFIGURATION

Menü WATCHDOG-ZYKLUS

Beschreibung
Die Ausführungsdauer eines Programms hängt von seiner Länge und Komplexität
ab: Sie hängt insbesondere vom Typ und der Anzahl der Ein-/Ausgänge und der
Anzahl der Erweiterungen ab.
Das Programm wird periodisch in einem Intervall mit einer festgelegten Dauer
ausgeführt. Dieses Intervall wird als Zykluszeit bezeichnet.
Damit das Programm die Zeit hat, vollständig ausgeführt zu werden, muss die
Zykluszeit höher als die Ausführungszeit des Programms sein.
Die Zykluszeit kann im Menü KONFIGURATION →WATCHDOG-ZYKLUS
konfiguriert werden. Diese Zeit kann zwischen 6 Millisekunden und 90 Millisekunden
in Schritten von 2 Millisekunden eingestellt werden.
Der Standardwert der Zykluszeit ist 14 Millisekunden.
Abbildung:

HINWEIS: Es ist darauf zu achten, dass:


z zu schnelle Wechsel der Eingangszustände nicht durch eine zu langsame
Zykluszeit maskiert werden,
z die Geschwindigkeit der Wechsel der Ausgangszustände kompatibel mit den
gesteuerten Systemen bleibt.
Wenn die Ausführungsdauer des Programms und der Funktionen der integrierten
Logik den vom Programmierer ausgewählten Wert für die Zykluszeit überschreitet,
ermöglicht der Watchdog die Ausführung einer bestimmten Aktion.
HINWEIS: In bestimmten Dialogphasen sind die Zykluszeiten um die Dauer der
Kommunikation zwischen dem PC und dem Logikmodul erhöht. Es kann keine
Garantie hinsichtlich der tatsächlichen Zyklusdauer während dieser Betriebsart
gegeben werden. Die Auswirkungen des WATCHDOG werden in dieser Betriebsart
des Logikmoduls immer aufgehoben.
HINWEIS: Verwenden Sie ausgehend vom Menü KONFIGURATION die Navigati-
onstaste , um zum Hauptmenü zurückzukehren.

SR2MAN01DE 05/2010 71
Menü KONFIGURATION

Aktionen
Die verschiedenen möglichen Aktion des WATCHDOG lauten:
z INAKTIV: Normaler Betriebsmodus
z ALARM: Ein Warnzustand wird positioniert, und die der Überschreitung der
Ausführungszeit entsprechende Warnungsnummer wird im Menü FEHLER
angezeigt.
z FEHLER: Das Programm wird angehalten (STOP-Modus) und die der
Überschreitung der Ausführungszeit entsprechende Fehlernummer wird im
Menü FEHLER angezeigt.

Zykluszeit
Die Zykluszeit kann zwischen 6 Millisekunden und 90 Millisekunden in Schritten von
2 Millisekunden eingestellt werden.
Passen Sie zur Einstellung dieser Zeit den Multiplikator des 2-ms-Schritts mithilfe
der Tasten + und - des kontextsensitiven Menüs ein. Der Faktor liegt zwischen 3 und
45.

Die Anpassung des Multiplikationsfaktors erfolgt abhängig von der kürzesten


Abtastdauer der Eingänge.

WATCHDOG-Konfiguration
Verfahren

Schritt Aktion
1 Konfigurieren Sie mithilfe der Tasten + und - des kontextsensitiven Menüs den
Parameter ZYKLUS.
2 Bestätigen Sie die Eingabe mit einer der Tasten: oder .
Ergebnis: Der Parameter ZYKLUS wird bestätigt, und der Parameter
WATCHDOG ist ausgewählt (er blinkt).
3 Konfigurieren Sie mithilfe der Tasten + und - des kontextsensitiven Menüs den
Parameter WATCHDOG.
4 Bestätigen Sie die Änderungen durch Drücken der Taste Menu/OK.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt zum HAUPTMENÜ zurück.

72 SR2MAN01DE 05/2010
Menü PROGRAMM LÖSCHEN
SR2MAN01DE 05/2010

Menü PROGRAMM LÖSCHEN

9
Menü PROGRAMM LÖSCHEN

Beschreibung
HINWEIS: Nur verfügbar im LD-Modus.
Diese Funktion ermöglicht das Löschen des gesamten Programms.
HINWEIS: Wenn das Programm durch ein Kennwort geschützt ist (angezeigter
Schlüssel), muss der Benutzer das Kennwort eingeben (siehe Menü KENNWORT,
Seite 66), um das Programm löschen zu können.

Löschen des Programms


Beim Öffnen ist standardmäßig die Option "NEIN" ausgewählt.
Verfahren:

Schritt Aktion
1 Wählen Sie die Option JA mittels der Navigationstasten und aus.
2 Bestätigen Sie den Löschbefehl durch Drücken auf Menu/OK.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt zum HAUPTMENÜ zurück.

SR2MAN01DE 05/2010 73
Menü PROGRAMM LÖSCHEN

74 SR2MAN01DE 05/2010
Menü ÜBERTRAGUNG
SR2MAN01DE 05/2010

Menü ÜBERTRAGUNG

10
Menü ÜBERTRAGUNG

Beschreibung
Diese Funktion ermöglicht:
z das Laden der im Logikmodul vorhandenen firmware und Applikation in den
Sicherungsspeicher,
z das Laden einer im Sicherungsspeicher vorhandenen firmware und Applikation
in das Logikmodul.
Dieser Speicher kann anschließend zum Laden der firmware und Applikation in ein
anderes Logikmodul verwendet werden.
Abbildung:

HINWEIS: Der Sicherungsspeicher wird optional geliefert.


HINWEIS: Das Einsetzen und Herausnehmen des Sicherungsspeichers kann
selbst bei unter Spannung stehendem Logikmodul erfolgen.
Bei Logikmodulen ohne Display erfolgt die Erkennung des Speichers nur beim
Einschalten des Moduls. Wenn der Speicher bei unter Spannung stehendem Modul
eingesetzt wird, wird er nicht berücksichtigt.
HINWEIS: Wenn die Applikation geschützt ist (angezeigter Schlüssel), muss der
Benutzer das Kennwort eingeben, um sie sichern zu können.

SR2MAN01DE 05/2010 75
Menü ÜBERTRAGUNG

HINWEIS: Wenn bereits eine Applikation im Sicherungsspeicher vorhanden ist, so


wird diese durch die neue Übertragung gelöscht (es wird kein Test durchgeführt, um
zu ermitteln, ob der Speicher leer ist).
HINWEIS: Es ist nicht möglich, eine mit der Version V2 der Programmierumgebung
erstellte Applikation direkt vom Speicher SR2 MEM01 in das Logikmodul zu
übertragen, wenn im Logikmodul eine firmware der Version V3 geladen ist.
In diesem Fall ist die Vorgehensweise im Abschnitt Applikation inkompatibel mit der
firmware des Moduls (siehe Seite 78) zu befolgen.
Weitere Informationen zur Kompatibilität der Speichermodule finden Sie im
Abschnitt Kompatibilität zwischen den Speichermodulen und der Version der
firmware des Logikmoduls, Seite 209.

Übertragung Modul →Speicher


Verfahren zur Übertragung der Applikation vom Logikmodul in den
Sicherungsspeicher:

Schritt Aktion
1 Setzen Sie das EEPROM-Modul (SR2 MEM02) in den zu diesem Zweck
vorgesehenen Steckplatz ein.
2 Wählen Sie den Übertragungstyp ZELIO>SPEICHER mittels der
Navigationstasten aus.
3 Bestätigen Sie den Übertragungsbefehl mittels der Taste Menu/OK.
(Geben Sie das Kennwort ein, wenn das Programm geschützt ist.)
4 Warten Sie, bis der Übertragungsvorgang abgeschlossen ist.
Anzeige von: > > > SPEICHER und dann von ÜBERTRAGUNG. OK Es ist
nicht möglich, eine mit der Version V2 der Programmierumgebung erstellte
Applikation direkt vom Speicher
5 Bestätigen Sie erneut durch Drücken der Taste Menu/OK, um das Menü zu
verlassen.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt im Modus RUN zum Fenster EIN-/AUSGÄNGE
und im Modus STOP zum Hauptmenü zurück.

76 SR2MAN01DE 05/2010
Menü ÜBERTRAGUNG

Übertragung Speicher →Modul


Verfahren zur Übertragung der Applikation vom Sicherungsspeicher in das
Logikmodul für den Fall eines Logikmoduls mit LCD-Display und Tastatur:

Schritt Aktion
1 Setzen Sie das EEPROM-Modul (SR2 MEM02) mit dem zu übertragenden
Programm in den zu diesem Zweck vorgesehenen Steckplatz ein.
2 Wählen Sie den Übertragungstyp SPEICHER>ZELIO mittels der
Navigationstasten aus.
3 Bestätigen Sie den Übertragungsbefehl mittels der Taste Menu/OK.
4 Warten Sie, bis der Übertragungsvorgang abgeschlossen ist.
Anzeige von: > > > MODUL und dann von ÜBERTRAGUNG. OK, wenn er
abgeschlossen ist.
5 Bestätigen Sie erneut durch Drücken der Taste Menu/OK, um das Menü zu
verlassen.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt im Modus RUN zum Fenster EIN-/AUSGÄNGE
und im Modus STOP zum Hauptmenü zurück.

Verfahren zur Übertragung der Applikation vom Sicherungsspeicher in das


Logikmodul für den Fall eines Logikmoduls ohne LCD-Display und ohne
Tastatur:

Schritt Aktion
1 Setzen Sie bei nicht stromversorgtem Logikmodul das EEPROM-Modul
(SR2 MEM02) in den zu diesem Zweck vorgesehenen Steckplatz ein.
2 Setzen Sie das Logikmodul unter Spannung.
Die LED ist während der gesamten Dauer der Übertragung aus.
3 Warten Sie, bis der Übertragungsvorgang abgeschlossen ist.
Die LED ist während der gesamten Dauer der Übertragung aus. Nach
Abschluss der Übertragung blinkt die LED.
4 z Wenn die LED langsam blinkt (3 Hz), war der Übertragungsvorgang
erfolgreich. Das Logikmodul befindet sich im Modus RUN. Entfernen Sie
das EEPROM-Modul (SR2 MEM02).
z Wenn die LED schnell blinkt (5 Hz), ist der Übertragungsvorgang aufgrund
einer Inkompatibilität zwischen der erforderlichen Konfiguration für das zu
übertragende Programm und der Konfiguration des Logikmoduls
fehlgeschlagen.

HINWEIS: Wenn sich das Logikmodul im Modus STOP befindet, blinkt die LED
nicht, sondern leuchtet permanent.

SR2MAN01DE 05/2010 77
Menü ÜBERTRAGUNG

Mögliche Fehler
Nachfolgend sind mögliche Fehler sowie die angezeigten Meldungen aufgeführt:
z Kein Speicher vorhanden
Fehlermeldung:
ÜBERTRAGUNGSFEHLER: KEIN SPEICHER
z Konfiguration der Hardware und des zu übertragenden Programms
inkompatibel
Fehlermeldung:
ÜBERTRAGUNGSFEHLER: KONFIG. INKOMPATIBEL (Hardware- oder
Softwarereferenzen)
Rufen Sie das Kapitel Menü FEHLER, Seite 85 auf, um die Fehlernummer zu
ermitteln und den Fehler zu löschen.
HINWEIS: Die Übertragung des Programms von einem Modul zu einem anderen
Modul mittels einer Speicherkarte ist nur zwischen Modulen mit derselben Referenz
möglich. Es ist zum Beispiel nicht möglich, ein von einem Modul mit einer Uhr
stammendes Programm in ein Modul ohne Uhr zu übertragen.

Applikation inkompatibel mit der firmware des Moduls


Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn die im Sicherungsspeicher SR2 MEM01
gespeicherte Applikation mit einer Version der Programmierumgebung erstellt
wurde, die inkompatibel (siehe Seite 209) mit der firmware des Zielmoduls ist:

Schritt Aktion
1 Laden Sie die Applikation im Speicher in ein Logikmodul, das eine kompatible
firmware enthält.
Hinweis: Wenn kein Logikmodul über eine mit der Applikation kompatible
firmware verfügt, verwenden Sie die Version der Programmierumgebung, mit
der die Applikation erstellt wurde, um eine kompatible firmware in das
Zielmodul zu laden.
2 Verwenden Sie die Version der Programmierumgebung, mit der die
Applikation erstellt wurde, um die Applikation vom Logikmodul in den PC zu
laden.
3 Speichern Sie die in Schritt 2 geladene Applikation.
4 Starten Sie die neueste Version der Programmierumgebung.
5 Öffnen Sie die in Schritt 3 gespeicherte Applikation.
Ergebnis: Die Programmierumgebung konvertiert die Applikation.
6 Laden Sie die konvertierte Applikation und die zugehörige firmware in das
Zielmodul.

78 SR2MAN01DE 05/2010
Menü ÜBERTRAGUNG

Verwendung von SR2 MEM01 und SR2 MEM02


In SR2 MEM01 wird nur das Programm gespeichert, während in SR2 MEM02 das
Programm und die zugehörige firmware gespeichert werden.
Folglich gilt:
z Mit dem Speichermoduls SR2 MEM01 kann:
z eine Übertragung vom Modul in den Speicher erfolgen, wenn die Versions-
nummer der firmware dieses Moduls kleiner als 3.09 ist,
z eine Übertragung vom Speicher in das Modul erfolgen, wenn das im
Speichermodul SR2 MEM01 enthaltene Programm ausgehend von einem
Modul geladen wurde, dessen firmware-Version der des Moduls entspricht, in
das der Speicher geladen werden soll.
z Mit dem Speichermodul SR2 MEM02, kann:
z eine Übertragung vom Modul in den Speicher erfolgen, wenn die Versions-
nummer der firmware dieses Moduls größer oder gleich 3.09 ist,
z eine Übertragung vom Speicher in das Modul erfolgen, wenn die Versions-
nummer der firmware dieses Moduls, in das der Speichergeladen werden soll,
größer oder gleich 3.09 ist.
Weitere Informationen zur Kompatibilität der Speichermodule finden Sie im
Abschnitt Kompatibilität zwischen den Speichermodulen und der Version der
firmware des Logikmoduls, Seite 209.

SR2MAN01DE 05/2010 79
Menü ÜBERTRAGUNG

80 SR2MAN01DE 05/2010
Menü VERSION
SR2MAN01DE 05/2010

Menü VERSION

11
Menü VERSION

Beschreibung
Diese Funktion ermöglicht die genaue Ermittlung der Version aller
Systemkomponenten:
z Hardwaretyp
z Firmware
z LD-Funktionen
z FBD-Funktionen

Abbildung:

Diese Informationen sind für das Logikmodul aber auch für die angeschlossenen
Erweiterungen verfügbar.
Wenn das Symbol unten rechts angezeigt wird, so zeigt dies an, dass eine oder
mehrere Erweiterungen an das Logikmodul angeschlossen sind.

SR2MAN01DE 05/2010 81
Menü VERSION

Abbildung:

Um das Menü zu verlassen, drücken Sie auf die Taste Menu/OK. Die Anzeige kehrt
im Modus RUN zum Fenster EINGÄNGE-AUSGÄNGE und im Modus STOP zum
Hauptmenü zurück.

82 SR2MAN01DE 05/2010
Menü SPRACHE
SR2MAN01DE 05/2010

Menü SPRACHE

12
Menü Sprache

Beschreibung
Diese Funktion ermöglicht die Auswahl der vom Logikmodul verwendeten Sprache.
Alle Meldungen können in einer der 6 folgenden Sprachen angezeigt werden:
z Englisch
z Französisch
z Deutsch
z Italienisch
z Spanisch
z Portugiesisch

Abbildung:

SR2MAN01DE 05/2010 83
Menü SPRACHE

Auswahl der Sprache:


Die aktuelle Sprache wird durch das Auswahlsymbol angezeigt (schwarze Raute).
Verfahren zur Auswahl der Sprache:

Schritt Aktion
1 Wählen Sie die Sprache mithilfe der folgenden Navigationstasten aus: und
(die Auswahl blinkt).
2 Bestätigen Sie Ihre Auswahl mittels der Taste Menu/OK.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt im Modus RUN zum Fenster EINGÄNGE-
AUSGÄNGE und im Modus STOP zum Hauptmenü zurück.

84 SR2MAN01DE 05/2010
Menü FEHLER
SR2MAN01DE 05/2010

Menü FEHLER

13
Menü FEHLER

Beschreibung
Diese Funktion ermöglicht:
z die Anzeige am LCD-Display des von der Firmware des Logikmoduls erkannten
Fehlertyps (Fehler oder Warnung: Watchdog-Überlauf, siehe Menü
WATCHDOG-ZYKLUS, Seite 71, Ausführungszeit zu lang usw.),
z das Zurücksetzen des Fehlerzählers.

Abbildung:

Zurücksetzen des Fehlerzählers


Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Fehlerzähler zurückzusetzen:

Schritt Aktion
1 Wählen Sie die Option JA mittels der Navigationstasten und aus.
2 Bestätigen Sie den Löschbefehl durch Drücken von Menu/OK.
Ergebnis : Die Anzeige kehrt im Modus RUN zum Fenster EINGÄNGE-
AUSGÄNGE und im Modus STOP zum Hauptmenü zurück.

SR2MAN01DE 05/2010 85
Menü FEHLER

Fehlertypen
Nachfolgend sind die möglichen Fehler beschrieben:

Nummer Fehlertyp
000 Kein Fehler
001 EEPROM-Schreibfehler
Dieser Fehler gibt die Probleme bei der Übertragung zwischen Speichermodul
und Logikmodul an. Wenden Sie sich an den Kundenservice, wenn dieser
Fehler häufiger auftritt.
002 Uhr-Schreibfehler
Wenden Sei sich an den Kundenservice, wenn dieser Fehler häufiger auftritt.
004 Überlastung an den statischen Relaisausgängen
Sobald ein statischer Relaisausgang eine Temperatur von 170 ° C erreicht,
wird die aus 4 Ausgängen bestehende Gruppe, zu der er gehört, deaktiviert.
Um diese Ausgangsgruppe wieder zu aktivieren, muss zunächst der Grund der
Überlast (Kurzschluss usw.) beseitigt werden und anschließend der Fehler
ausgehend vom Menü FEHLER (siehe Seite 85) gelöscht werden.
050 Firmware des Logikmoduls beschädigt
Laden Sie die Firmware und die Benutzerapplikation erneut in das Logikmodul.
Wenden Sie sich an den Kundenservice, wenn das Problem weiterhin besteht.
051 Watchdog-Überlauf
Warnung oder Fehler gemäß der im Menü KONFIGURATION (Bedienterminal
des Logikmoduls) oder im Fenster "Konfiguration" (Programmierumgebung)
getroffenen Auswahl.
Die Ausführungsdauer der Applikation im Logikmodul ist zu gering im
Verhältnis zu der im Logikmodul programmierten Ausführungsdauer.
Erhöhen Sie die Ausführungsdauer der Applikation im Logikmodul, wenn die
Applikation das Ausführungsintervall oder eine genaue Abtastung der Ein-
/Ausgänge des Logikmoduls überschreitet. Parametrieren Sie den Wert hierzu
entweder im Menü Konfiguration (Bedienterminal des Logikmoduls) oder im
Fenster "Konfiguration" (Programmierumgebung) getroffenen Auswahl.
Wenn die Applikation nicht das Ausführungsintervall überschreitet, so ist
folgende Option auszuwählen: Keine Aktion für den WATCHDOG im Menü
KONFIGURATION.
052 Das Logikmodul hat eine unbekannte Operation ausgeführt.
Laden Sie die Firmware und die Benutzerapplikation erneut in das Logikmodul,
wenn der Fehler permanent auftritt. Wenden Sie sich an den Kundenservice,
wenn das Problem weiterhin besteht.
053 Verbindungsfehler zwischen dem Logikmodul und der Erweiterung des
Typs "Bus"
Überprüfen Sie die Funktionsweise der SPS-Erweiterung (Anschluss,
Versorgung, Fehler).
054 Verbindungsfehler zwischen dem Logikmodul und der Erweiterung des
Typs "Ein-/Ausgänge"
Überprüfen Sie die Funktionsweise der SPS-Erweiterung (Anschluss,
Versorgung, Fehler).

86 SR2MAN01DE 05/2010
Menü FEHLER

Nummer Fehlertyp
058 In der Firmware (interne Software des Logikmoduls) oder in der
Hardware des Logikmoduls ist ein Fehler aufgetreten.
Laden Sie die Firmware und die Benutzerapplikation erneut in das Logikmodul,
wenn der Fehler permanent auftritt. Wenden Sie sich an den Kundenservice,
wenn das Problem weiterhin besteht.
059 Zu Beginn des Modus RUN der im Logikmodul vorhandenen Applikation:
Die Applikation kann nicht in den Modus RUN versetzt werden, weil sie
mit dem physikalisch versorgten Logikmodul inkompatibel ist.
Wenden Sie sich an den Kundenservice, wenn dieses Problem auftritt.
060 Zu Beginn des Modus RUN der im Logikmodul vorhandenen Applikation:
Programm mit der physikalisch versorgten Erweiterung des Typs "Bus"
inkompatibel
Wenden Sie sich an den Kundenservice, wenn dieses Problem auftritt.
061 Zu Beginn des Modus RUN der im Logikmodul vorhandenen Applikation:
Programm mit der physikalisch versorgten Erweiterung des Typs "Ein-
/Ausgänge" inkompatibel
Wenden Sie sich an den Kundenservice, wenn dieses Problem auftritt.
062 Versions- (oder Index-) Inkompatibilität während des Ladens eines
Programms aus dem Pufferspeicher
Wenden Sie sich an den Kundenservice, wenn dieses Problem auftritt.
063 Inkompatibilität der Hardwarekonfiguration während des Ladens eines
Programms aus dem Pufferspeicher
Wenden Sie sich an den Kundenservice, wenn dieses Problem auftritt.

SR2MAN01DE 05/2010 87
Menü FEHLER

88 SR2MAN01DE 05/2010
Menü DATUM/UHRZEIT ÄNDERN
SR2MAN01DE 05/2010

Menü DATUM/UHRZEIT ÄNDERN

14
Menü D/U ÄNDERN

Beschreibung
Diese Funktion ermöglicht die Konfiguration des Datums und der Uhrzeit von
Logikmodulen, die mit einer Uhr ausgestattet sind.
Abbildung:

Die veränderbaren Parameter lauten:


z Tag/Woche/Monat/Jahr
z Stunden/Minuten/Sekunden
Da die Werte durch Drücken der Taste Menu/OK gespeichert werden, empfiehlt
es sich, wenn Sie über eine präzise Uhrzeit verfügen möchten, die Eingabe der
Änderungen mit den Minuten und Sekunden abzuschließen.
z CAL : Kalibrierung der internen Uhr des Logikmoduls in Sekunden pro Woche.

SR2MAN01DE 05/2010 89
Menü DATUM/UHRZEIT ÄNDERN

Kalibrierung der Uhr


Der Quarz, der die Echtzeituhr des Logikmoduls steuert, hat eine monatliche
Abweichung, die abhängig von den Umgebungsbedingungen des Logikmoduls
schwankt.
Der maximale Wert dieser Abweichung beträgt etwa eine Minute pro Monat.
Um diese Abweichung einzuschätzen, empfiehlt es sich, die Abweichung der Uhr
des Logikmoduls über einige Wochen hinweg im Verhältnis zu einer geeichten
Referenzuhr zu beobachten.
Beispiel:
Wenn der Benutzer diese Abweichung ausgleichen möchte, kann er beispielsweise
eine Korrektur von - 15 Sekunden pro Woche vornehmen, um eine monatliche
Abweichung von + 60 Sekunden auszugleichen. Dieser Ausgleich wird Sonntags
um ein Uhr morgens durchgeführt.
HINWEIS: Diese Korrektur hat keinen Sinn, wenn die Stromversorgung des
Logikmoduls über einen längeren Zeitraum unterbrochen ist oder das Modul großen
Temperaturschwankungen unterliegt.

Konfiguration der Uhr


Verfahren:

Schritte Beschreibung
1 Wählen Sie den zu ändernden Parameter mittels der Navigationstasten und
aus.
Ergebnis: Der ausgewählte Parameter blinkt.
(Bei Aufruf dieses Modus ist der Tag ausgewählt.)
2 Ändern Sie den Parameterwert.
Die Tasten + und - des kontextsensitiven Menüs ermöglichen die Änderung
des aktuellen Wertes.
3 Bestätigen Sie die Änderungen durch Drücken der Taste Menu/OK.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt zum HAUPTMENÜ zurück.

HINWEIS: Das Logikmodul enthält eine Software, die bei der Auswahl eines
bestimmten Tags im Jahr den Wochentag ermittelt.
HINWEIS: Es ist verboten, die Uhrzeit eines Produkts zwischen 2h00 und 3h00
Morgens an den Tagen zu verändern, an denen die Umstellung von der Sommer-
zur Winterzeit bzw. umgekehrt erfolgt (um 3h00 ist es 2h00).

90 SR2MAN01DE 05/2010
Menü UMSCHALTUNG ZWISCHEN SOMMER-/WINTERZEIT
SR2MAN01DE 05/2010

Menü UMSCHALTUNG ZWISCHEN


SOMMER-/WINTERZEIT
15
Menü UMSCH. SOM/WIN

Beschreibung
Diese Funktion ermöglicht die automatischen Umschaltung: zwischen Sommer- und
Winterzeit für die Logikmodule, die mit einer Uhr ausgestattet sind.

Abbildung:

Die folgenden Betriebsarten sind möglich:


z NEIN: keine Umschaltung
z Automatisch : Die Umschaltung erfolgt automatisch, die Daten sind abhängig
von der geografischen Region vordefiniert:
z EUROPE: Europa
z USA

z ANDERE REGION: (MANUELL) Die Umschaltung erfolgt automatisch, es ist


jedoch für die Sommerzeit und die Winterzeit Folgendes anzugeben:
z der Monat: M
z der Sonntag: S (1, 2, 3, 4 oder 5 ), in bzw. an dem die Umschaltung erfolgt.

SR2MAN01DE 05/2010 91
Menü UMSCHALTUNG ZWISCHEN SOMMER-/WINTERZEIT

Konfiguration der Uhrzeitänderung


Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Umschaltung zwischen Sommer- und
Winterzeit zu konfigurieren:

Schritt Aktion
1 Wählen Sie den zu ändernden Parameter mittels der Navigationstasten und
aus.
Ergebnis: Der ausgewählte Parameter blinkt.
2 Ändern Sie den Parameterwert.
Die Tasten + und - des kontextsensitiven Menüs ermöglichen die Änderung
des aktuellen Wertes.
3 Bestätigen Sie die Änderungen durch Drücken der Taste Menu/OK.
Ergebnis: Die Anzeige kehrt zum HAUPTMENÜ zurück.

92 SR2MAN01DE 05/2010
Programmiersprache LD
SR2MAN01DE 05/2010

Programmiersprache LD

III

SR2MAN01DE 05/2010 93
Programmiersprache LD

94 SR2MAN01DE 05/2010
Die Elemente der Programmiersprache LD
SR2MAN01DE 05/2010

Die Elemente der Programmier-


sprache LD
16
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Automatisierungsfunktionen der
Programmiersprache LD.

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Einleitung 96
Digitaleingänge 97
Zx-Tasten 99
Hilfsrelais 101
Digitalausgänge 105
Timeouts 109
Zähler 119
Schneller Zähler 127
Zählerkomperatoren 137
Analoge Komparatoren 139
Uhren 144
Texte 148
Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige 150
Umschaltung zwischen Sommer- und Winterzeit 151
Modbus-Ein-/Ausgänge 153
Meldung 154

SR2MAN01DE 05/2010 95
Die Elemente der Programmiersprache LD

Einleitung

Beschreibung
Im LD-Programmiermodus ist es möglich, eine Applikation ausgehend von der
Frontseite des Logikmoduls zu programmieren.
In diesem Abschnitt sind alle Elemente eines Befehlsdiagramms im LD-Modus
beschrieben, die von dem logischen Modul erkannt und verwendet werden.
Um die Funktionsweise jedes einzelnen Elements besser zu verstehen, wird, wenn
nötig, ein direkt anwendbares Beispiel angeführt.

Zusammensetzung der Befehlsdiagramme


Logikmodule akzeptieren Diagramme mit 120 Zeilen.
z Jede Zeile besteht aus maximal 5 Kontakten.
z Die Kontakte müssen mit mindestens einer Spule verbunden sein, wobei sich die
Spule nicht unbedingt in derselben Zeile befinden muss.
HINWEIS: Wenn die Applikation zur Aktivierung einer Aktion mehr als fünf Kontakte
erfordert, können Hilfsrelais verwendet werden.

Beispiel eines Befehlsdiagramms


Nachfolgend ist ein beispielhaftes Befehlsdiagramm abgebildet, so wie es im
Display an der Frontseite des Logikmoduls angezeigt wird:

96 SR2MAN01DE 05/2010
Die Elemente der Programmiersprache LD

Digitaleingänge

Beschreibung
Die Digitaleingänge sind ausschließlich als Kontakt im Programm verwendbar.
Dieser Kontakt gibt den Status des mit einem Geber (Taster, Schalter, Sensor usw.)
verbundenen Eingangs des Logikmoduls wieder.
Die Nummer des Kontakts entspricht der Nummer der Klemmen des zugehörigen
Eingangs: 1 bis 9, dann A bis R (mit Ausnahme der Buchstaben I, M und O)
abhängig vom Logikmodul und der möglichen Erweiterung nummeriert.

Verwendung als Kontakt


Dieser Kontakt kann den direkten Status des Eingangs (Schließer-Modus) oder
seinen invertierten Status (Öffner-Modus) verwenden. Näheres hierzu finden Sie
weiter unten.
Schließer-Modus:
Symbol eines Schließers:

Ein Schließer entspricht der Nutzung des direkten Status des Eingangs. Wenn der
Eingang stromversorgt ist, wird der Kontakt als leitend bezeichnet.
Beispiel: Ein- und Ausschalten einer Lampe mittels eines Tasters

Wenn der Eingang 1 stromversorgt ist, sind der Kontakt I1 geschlossen und die
Spule Q1 erregt.
Öffner-Modus:
Symbol eines Öffners:

Ein Öffner-Kontakt entspricht der Nutzung des invertierten Status des Eingangs
(logisches Komplement des direkten Status). Wenn der Eingang stromversorgt ist,
wird der Kontakt als nicht leitend bezeichnet.
Beispiel: Steuerung einer Lampe mittels eines im invertierten Status genutzten
Eingangs.

SR2MAN01DE 05/2010 97
Die Elemente der Programmiersprache LD

Wenn der Eingang 1 stromversorgt ist, sind der Kontakt i1 geöffnet und die Spule
Q1 entregt.

Änderung des Status eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Kontakt ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls zu ändern (das Programmierfenster wird am Bildschirm
angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die möglichen Kontakttypen (I für einen Schließer, i für einen
Öffner) zu scrollen.

Initialisierung
Status der Kontakte bei Initialisierung des Programms:
z Der direkte Status ist inaktiv.
z Der invertierte Status ist aktiv.

98 SR2MAN01DE 05/2010
Die Elemente der Programmiersprache LD

Zx-Tasten

Beschreibung
Die Navigationstasten verhalten sich genau wie die physikalischen Eingänge I
(Digitaleingänge). Der einzige Unterschied ist, dass sie nicht den Anschlus-
sklemmen des Logikmoduls sondern den vier grauen Tasten an der Frontseite
entsprechen.
Sie werden als Taster verwendet und sind ausschließlich als Kontakte nutzbar.

Verwendung als Kontakt


Dieser Kontakt kann den direkten Status der Taste (Schließer-Modus) oder ihren
invertierten Status (Öffner-Modus) verwenden. Näheres hierzu finden Sie weiter
unten.
Schließer-Modus:
Symbol des Kontakts im Schließer-Modus, der eine Taste darstellt:

Der Schließer-Modus entspricht der Nutzung des direkten Status der Taste. Wenn
die Taste gedrückt wird, dann wird der entsprechende Kontakt als leitend
bezeichnet.
Öffner-Modus:
Symbol des Kontakts im Öffner-Modus, der eine Taste darstellt:

Der Öffner-Modus entspricht der Nutzung des invertierten Status der Taste
(logisches Komplement des direkten Status). Wenn die Taste gedrückt wird, dann
wird der entsprechende Kontakt als nicht leitend bezeichnet.

Beispiel
Erstellung einer Stromstoßfunktion, die mit der Taste Z1 und dem Ausgang Q1
funktioniert:

Bei jeder Betätigung der Taste Z1 ändert sich der Status des Ausgangs Q1.

SR2MAN01DE 05/2010 99
Die Elemente der Programmiersprache LD

Deaktivierung der Zx-Tasten


Standardmäßig sind die Zx-Tasten aktiv. Es ist jedoch möglich, sie auf eine der
folgenden Arten zu deaktivieren:
z ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls: Über das KONFIGURATION →
Zx-TASTEN, siehe Menü Zx-TASTEN, Seite 70,
z ausgehend von der Programmierumgebung: Ausführlichere Informationen finden
Sie in der Online-Hilfe der Programmierumgebung.
HINWEIS: Wenn sich das Logikmodul im Modus RUN befindet, wenn die Zx-Tasten
deaktiviert wurden, können sie nicht als Eingänge im Programm verwendet werden,
sondern ermöglichen nur die Navigation in den Menüs.

Änderung des Status eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Kontakt ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls zu ändern (das Programmierfenster wird am Bildschirm
angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem für den Kontakt stehenden Buchstaben.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die möglichen Kontakttypen (Z für einen Schließer, z für einen
Öffner) zu scrollen.

Initialisierung
Status der Kontakte bei Initialisierung des Programms:
z Der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv.
z Der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv.

100 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Hilfsrelais

Beschreibung
Die als M bezeichneten Hilfsrelais verhalten sich genauso wie die
Digitalausgänge Q (siehe Digitalausgänge, Seite 105), verfügen jedoch nicht über
einen elektrischen Ausgangskontakt. Sie sind als interne Variablen verwendbar.
Es gibt 28 Hilfsrelais, die von 1 bis 9 und dann von A bis V mit Ausnahme der
Buchstaben I, M und O nummeriert werden.
Alle Hilfsrelais können im Programm sowohl als Spule als auch als Kontakt
verwendet werden. Sie ermöglichen die Speicherung eines Status, der in Form des
zugewiesenen Kontaktes verwendet wird.

Verwendung in Spulen
Es stehen 4 Modi für die Verwendung eines Hilfsrelais als Spule zur Verfügung:
z Schalter-Modus,
z Fernschaltmodus,
z Verriegelungsmodus,
z Entriegelungsmodus.

Schalter-Modus:
Symbol eines als Spule im Schalter-Modus verwendeten Hilfsrelais:

Das Relais ist erregt, wenn die Kontakte, mit denen es verbunden ist, leitend sind.
Ansonsten ist es entregt.
Fernschaltmodus:
Symbol eines als Spule im Fernschaltmodus verwendeten Hilfsrelais:

Impulserregung; die Spule ändert bei jedem Impuls, den sie empfängt, ihren Status.
Verriegelungsmodus:
Symbol eines als Spule im Verriegelungsmodus verwendeten Hilfsrelais:

Das Relais SET ist erregt, wenn die Kontakte, mit denen es verbunden ist,
stromführend sind. Es bleibt erregt, selbst wenn in der Folge die Kontakte nicht mehr
stromführend sind.
Dieses Verhalten ist identisch mit dem eines logischen Setzen/Rücksetzen RS.

SR2MAN01DE 05/2010 101


Die Elemente der Programmiersprache LD

Entriegelungsmodus:
Symbol eines als Spule im Entriegelungsmodus verwendeten Hilfsrelais:

Das Relais RESET ist entregt, wenn die Kontakte, mit denen es verbunden ist,
stromführend sind. Es bleibt selbst dann entregt, wenn in der Folge die Kontakte
nicht mehr stromführend sind.
HINWEIS: Aufgrund der Aufwärtskompatibilität für die Programme, die mit Zelio 1
funktionieren, können die 4 Modi für ein und dieselbe Ausgangsspule Q oder für ein
und dasselbe Hilfsrelais M in ein und demselben Schaltschema in Zelio 2 verwendet
werden.

Verwendung als Kontakt


Die Hilfsrelais können so oft wie nötig als Hilfskontakt verwendet werden.
Dieser Kontakt kann den direkten Status des Relais (Schließer-Modus) oder seinen
invertierten Status (Öffner-Modus) verwenden. Näheres hierzu finden Sie weiter
unten.
Schließer-Modus:
Symbol eines als Kontakt im Schließer-Modus verwendeten Hilfsrelais:

Ein als Schließer verwendetes Relais entspricht der Nutzung des direkten Status
dieses Relais. Wenn er stromversorgt ist, wird der Kontakt als leitend bezeichnet.
Öffner-Modus:
Symbol eines als Kontakt im Öffner-Modus verwendeten Hilfsrelais:

Ein als Öffner verwendetes Hilfsrelais entspricht der Nutzung des invertierten
Status (logisches Komplement des direkten Status) dieses Relais. Wenn er
stromversorgt ist, wird der Kontakt als nicht leitend bezeichnet.

102 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Beispiel
Im folgenden Beispiel sind das Ein- und Ausschalten einer Lampe durch den Status
der 6 folgenden Eingänge bedingt: I1, I2, I3, I4, I5 und IB.
Die Lampe leuchtet, wenn:
z sich die Eingänge I1, I4, I5 und IB im Status 1 befinden,

und
z sich die Eingänge I2 und I3 im Status 0 befinden.
Da das Logikmodul nicht ermöglicht, mehr als 5 Kontakte auf einer Leitung zu
installieren, werden Hilfsrelais zur Steuerung der Lampe verwendet.
Der Status der Eingänge I1, I4, I5 und IB wird über das Hilfsrelais M1 gespeichert,
der Status der Eingänge I2 und I3 über das Hilfsrelais M2. Die Steuerung der Lampe
erfolgt über die Relais M1 und M2, die als Schließer- bzw. Öffnerkontakt verwendet
werden.
Abbildung:

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Verwendungsmodus einer Spule oder
eines Kontakts ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls zu ändern (das
Programmierfenster wird am Bildschirm angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Symbol, das den Modus der Spule angibt,
oder auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die für eine Spule möglichen Modi oder durch die möglichen
Kontakttypen (M für einen Schließer, m für einen Öffner) zu scrollen.

Initialisierung
Status der Kontakte bei Initialisierung des Programms:
z Der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv.
z Der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv.

SR2MAN01DE 05/2010 103


Die Elemente der Programmiersprache LD

Remanenz
Bei Auslieferung entspricht der Status des Relais nach Stromausfall dem Initialisie-
rungsstatus des Programms.
Um den bei einem Netzausfall gespeicherten Status des Ausgangs wiederherzu-
stellen, muss unbedingt die Remanenz aktiviert werden.
z Ausgehend von der Frontseite: über das Menü PARAMETER (siehe Seite 55),
oder
z Ausgehend von der Programmierumgebung: Aktivieren Sie die Option
Remanenz in dem mit dem Relais verbundenen Parametrierfenster.

104 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Digitalausgänge

Beschreibung
Die Digitalausgänge entsprechen den (an die Stellglieder angeschlossenen)
Spulen der Relaisausgänge des Logikmoduls. Diese Ausgänge sind von 1 bis 9 und
dann von A bis G abhängig vom Logikmodul und der möglichen Erweiterung
nummeriert.
Ein digitaler Ausgang ist im Programm sowohl als Spule als auch als Kontakt
nutzbar.

Verwendung in Spulen
Es stehen 4 Modi für die Verwendung eines Digitalausgangs als Spule zur
Verfügung:
z Schalter-Modus,
z Fernschaltmodus,
z Verriegelungsmodus,
z Entriegelungsmodus.

Schalter-Modus:
Symbol eines als Spule im Schalter-Modus verwendeten Digitalausgangs:

Die Spule ist erregt, wenn die Kontakte, mit denen sie verbunden ist, leitend sind.
Ansonsten ist sie entregt.
Fernschaltmodus:
Symbol eines als Spule im Fernschaltmodus verwendeten Digitalausgangs:

Impulserregung, die Spule ändert bei jedem Impuls, den sie empfängt, ihren Status.
Beispiel: Ein- und Ausschalten einer Lampe mittels eines Tasters

Ein Taster wird an den Eingang I1 und eine Lampe wird an den Ausgang Q1
angeschlossen. Mit jeder Betätigung des Tasters wird die Lampe ein- bzw.
ausgeschaltet.

SR2MAN01DE 05/2010 105


Die Elemente der Programmiersprache LD

Verriegelungsmodus:
Symbol eines als Spule im Verriegelungsmodus verwendeten Digitalausgangs:

Die Spule SET ist erregt, wenn die Kontakte, mit denen sie verbunden ist,
stromführend sind. Sie bleibt erregt, selbst wenn in der Folge die Kontakte nicht
mehr stromführend sind.
Dieses Verhalten ist identisch mit dem eines logischen Setzen/Rücksetzen RS.
Beispiel: Ein- und Ausschalten einer Lampe mittels zweier Taster: siehe Entriege-
lungsmodus unten.
Entriegelungsmodus:
Symbol eines als Spule im Entriegelungsmodus verwendeten Digitalausgangs:

Diese Spule RESET wird entregt, wenn die Kontakte, mit denen sie verbunden ist,
stromführend sind. Sie bleibt selbst dann inaktiv, wenn in der Folge die Kontakte
nicht mehr stromführend sind.
Beispiel: Ein- und Ausschalten einer Lampe mittels zweier Taster: siehe
Entriegelungsmodus.

BPI1 ist an den Eingang I1 angeschlossen, BPI2 ist an den Eingang I2


angeschlossen, und die Lampe wird vom Ausgang Q1 gesteuert. Bei Betätigung
des Tasters BPI1 leuchtet die [Link] Betätigung des Tasters BPI2 erlischt die
Lampe.
HINWEIS: Regeln für die Verwendung der Ausgänge:
z Ein Ausgang darf nur ein einziges Mal als Spule im Programm verwendet
werden.
z Wenn eine SET-Spule für einen Digitalausgang verwendet wird, empfiehlt es
sich, eine RESET-Spule für diesen Ausgang einzuplanen. Die RESET-Spule hat
Vorrang vor der SET-Spule.
Die Nutzung einer SET-Spule allein ist nur für das Auslösen eines nur durch
INIT+EIN des Programms rücksetzbaren Alarmsignals zulässig.
HINWEIS: Aufgrund der Aufwärtskompatibilität für die Programme, die mit
logischen Zelio 1-Modulen funktionieren, können die 4 Modi für ein und dieselbe
Ausgangsspule Q oder für ein und dasselbe Hilfsrelais M in ein und demselben
Schaltschema in Zelio 2 verwendet werden.
In diesem Fall wird die Betriebsart durch die zuerst aktivierte Spule bestimmt.

106 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Verwendung als Kontakt


Ein Ausgang kann so oft wie nötig als Hilfskontakt verwendet werden.
Dieser Kontakt kann den direkten Status des Ausgangs (Schließer-Modus) oder
seinen invertierten Status (Öffner-Modus) verwenden. Näheres hierzu finden Sie
weiter unten.
Schließer-Modus:
Symbol eines als Kontakt im Schließer-Modus verwendeten Digitalausgangs:

Ein als Schließer-Hilfskontakt genutzter Ausgang entspricht der Nutzung des


direkten Status des Ausgangs. Wenn er stromversorgt ist, wird der Kontakt als
leitend bezeichnet.
Öffner-Modus:
Symbol eines als Kontakt im Öffner-Modus verwendeten Digitalausgangs:

Ein als Öffner-Hilfskontakt genutzter Ausgang entspricht der Nutzung des


invertierten Status des Ausgangs (logisches Komplement des direkten Status).
Wenn er stromversorgt ist, wird der Kontakt als nicht leitend bezeichnet.

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Verwendungsmodus einer Spule oder
eines Kontakts ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls zu ändern (das
Programmierfenster wird am Bildschirm angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Symbol, das den Modus der
Ausgangsspule angibt, oder auf dem Buchstaben des Kontakts, der den
Ausgang darstellt.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die für eine Spule möglichen Modi oder durch die möglichen
Kontakttypen (Q für einen Schließer, a für einen Öffner) zu scrollen.

Initialisierung
Status der Kontakte bei Initialisierung des Programms:
z Der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv.
z Der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv.

SR2MAN01DE 05/2010 107


Die Elemente der Programmiersprache LD

Remanenz
Bei Auslieferung entspricht der Status des Relais nach Stromausfall dem Initialisie-
rungsstatus des Programms.
Um den bei einem Netzausfall gespeicherten Status des Ausgangs wiederherzu-
stellen, muss unbedingt die Remanenz aktiviert werden.
z Ausgehend von der Frontseite: über das Menü PARAMETER (siehe Seite 55),
oder
z Ausgehend von der Programmierumgebung: Aktivieren Sie die Option
Remanenz in dem mit dem Ausgang verbundenen Parametrierfenster.

108 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Timeouts

Beschreibung
Die Funktion Timer ermöglicht die Verzögerung, Verlängerung und die Auslösung
von Aktionen während einer festgelegten Zeit. Diese Dauern sind abhängig von den
Timer-Typen mittels eines oder zweier Vorwahlwerte parametrierbar.
Es gibt 11 Timer-Typen:
z Arbeit, Befehl aufrechterhalten (A)
z Arbeit, Ein- und Ausschalten durch Impuls (a)
z Ruhe (C)
z Übergang, Befehlsaktivierung: kalibrierter Impuls bei ansteigernder Flanke des
Befehlseingangs (B)
z Übergang; Befehlsdeaktivierung: auf die fallende Flanke des Befehlseingangs
kalibrierter Impuls (W)
z Blinklicht; aufrecht erhaltener synchroner Befehl (D)
z Blinklicht; Ein-/Ausschalten durch synchronen Impuls (d)
z Arbeitstotalisator (T)
z A/C
z Blinklicht; aufrecht erhaltener asynchroner Befehl (L)
z Blinklicht; Ein-/Ausschalten durch asynchronen Impuls (I)
Eine Beschreibung der verschiedenen Timer-Typen finden Sie im Abschnitt
"Chronogramme".
Das Logikmodul verfügt über 16 Timer-Funktionsblöcke, die von 1 bis 9 und dann
von A bis G nummeriert sind.
Jeder Block verfügt über einen Reset-Eingang, einen Befehlseingang und einen
Ausgang, der angibt, ob der Timeout abgelaufen ist.

Verwendung der Spulen


Jedem Timer sind 2 Spulen zugeordnet:
z Spule TT: Befehlseingang,
z Spule RC: Reset-Eingang,

Nachfolgend ist die Verwendung dieser Spulen beschieben.

Befehlseingang:
Symbol der Befehlseingangsspule eines Timers:

Jeder Typ löst eine spezielle Funktion aus, was die Verwaltung aller in einer
Applikation denkbaren Möglichkeiten erlaubt.

SR2MAN01DE 05/2010 109


Die Elemente der Programmiersprache LD

Reset-Eingang:
Symbol der Befehlseingangsspule eines Timers:

Die Erregung der Spule hat das Rücksetzen des aktuellen Timer-Wertes auf Null zur
Folge: Der Kontakt T ist deaktiviert und die Funktion ist für einen neuen Timer-
Zyklus bereit.
HINWEIS: Diese Spule ist nur für die Timer des Typs Ein- und Ausschalten durch
Impuls erforderlich.

Verwendung als Kontakt


Der mit dem Timer verbundene Kontakt gibt an, ob der Timeout abgelaufen ist.
Er kann so oft verwendet werden, wie er im Programm benötigt wird. Er kann in 2
verschiedenen Modi verwendet werden: Als Schließer oder als Öffner; beide Modi
werden nachfolgend beschrieben.
Schließer-Modus:
Symbol des mit einem Timer verbundenen Schließers:

Der Schließer entspricht der Nutzung des direkten Status des Ausgangs des Timer-
Funktionsblocks. Wenn dieser Ausgang aktiv ist, wird der Kontakt als leitend
bezeichnet.
Öffner-Modus:
Symbol des mit einem Timer verbundenen Öffners:

Der Öffner entspricht der Nutzung des invertierten Status des Ausgangs des Timer-
Funktionsblocks (logisches Komplement des direkten Status). Wenn dieser
Ausgang aktiv ist, wird der Kontakt als nicht leitend bezeichnet.

110 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Parametrierung ausgehend von der Frontseite


Auf die Parametrierung des Blocks kann sowohl während der Eingabe der
Befehlszeile als auch ausgehend vom Menü PARAMETER zugegriffen werden,
wenn der Block nicht mit dem Schloss gesperrt wurde.
Folgende Parameter müssen angegeben werden:
z Timer-Typ,
z Vorwahlwert(e),
z Zeiteinheit,
z Parametersperre,
z Remanenz.

Timer-Typ:
Dieser Parameter ermöglicht die Auswahl der Funktionsart des Timers aus 11
verfügbaren Arten. Jede Funktionsart ist durch einen Buchstaben gekennzeichnet:
z A: Arbeit, Befehl aufrecht erhalten,
z a: Arbeit, Ein- und Ausschalten durch Impuls,
z C: Ruhe,
z A/C: Kombination von A und C,
z B: Übergang, Befehlsaktivierung: kalibrierter Impuls bei ansteigernder Flanke
des Befehlseingangs,
z W: Übergang; Befehlsdeaktivierung: kalibrierter Impuls bei fallender Flanke des
Befehlseingangs,
z D: Blinklicht; aufrecht erhaltener synchroner Befehl,
z d: Blinklicht, Ein-/Ausschalten durch synchronen Impuls,
z L: Blinklicht; aufrecht erhaltener asynchroner Befehl,
z l: Blinklicht, Ein-/Ausschalten durch asynchronen Impuls,
z T: Arbeitstotalisator.
Vorwahlwert:
Je nach Timer-Typ sind 1 oder 2 Vorwahlwerte verfügbar:
z 1 einziger Vorwahlwert (Arten: A, a, C, B, W, D, d und T):

: Einschaltverzögerung oder Ausschaltverzögerung abhängig vom


Typ.
z 2 Vorwahlwerte (Arten: A/C, L und l):

: Einschaltverzögerung im Fall des Typs A/C; aktiver Status im Fall


der Blinklichter L und l.

: Ausschaltverzögerung im Fall des Typs A/C; inaktiver Status im Fall


der Blinklichter L und l.

SR2MAN01DE 05/2010 111


Die Elemente der Programmiersprache LD

Zeiteinheit:
Dies ist die Zeiteinheit des Vorwahlwertes. Es gibt fünf Möglichkeiten:

Einheit Symbol Form Maximalwert

1/100 Sekunden: 00,00 s 99,99 s

1/10 Sekunden: 000,0 s 999,9 s

Minuten : Sekunden 00 : 00 99 : 99

Stunden : Minuten 00 : 00 99 : 99

Stunden
%M0: %M0:
Nur für den Typ T.

Parametersperre:
Symbol des Parameters Parametersperre:

Die Sperre verhindert die Änderung der Parameter ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls (Menü PARAMETER).

Remanenz:
Standardmäßig gehen die Informationen über die bereits abgelaufene Zeit verloren,
wenn ein Stromausfall auftritt, während ein Timer-Funktionsblock aktiv ist. Wenn die
Stromversorgung wieder hergestellt ist, wird der Timer-Funktionsblock reinitialisiert,
und der Funktionsblock ist für einen neuen Betriebszyklus betriebsbereit.
Wenn die Anwendung es benötigt, kann das System die vor dem Stromausfall
verstrichene Zeit mittels des Parameters Remanenz speichern.
Symbol des Parameters Remanenz:

Diese Funktion ermöglicht die Speicherung des Status des Timers und speichert die
bereits abgelaufene Zeit bei einem Netzausfall.

112 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Abbildung: Parametrierung eines Zählers ausgehend von der Frontseite des


Logikmoduls:

Beschreibung:

Numme Parameter Beschreibung


r
1 Befehlseingang Chronogramm des Befehlseingangs
2 Reset-Eingang Chronogramm des Reset-Eingangs
3 Timer-Ausgang Chronogramm des Timer-Ausgangs
4 Sperre der Parameter Dieser Parameter ermöglicht das Sperren der
Parameter des Zählers. Wenn der Block
gesperrt ist, wird der Vorwahlwert nicht mehr
im Menü PARAMETER angezeigt.
5 Einschaltverzögerung Einschaltverzögerung des A/C-Timers
6 Ausschaltverzögerung Ausschaltverzögerung des A/C-Timers
7 Zeiteinheit Zeiteinheit des Vorwahlwertes
8 Remanenz Speicherung des Status des aktuellen Werts
des Zählers bei einem Netzausfall.
9 Timer-Typ Verwendeter Timer-Typ

SR2MAN01DE 05/2010 113


Die Elemente der Programmiersprache LD

Chronogramme
Nachfolgend sind die Chronogramme abgebildet, die die verschiedenen Verhaltens-
weisen des Timer-Funktionsblocks abhängig vom gewählten Timer-Typ angeben.

Arbeit; Befehl aufrechterhalten (Typ A):


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs A:

Arbeit; Ein- und Ausschalten durch Impuls (Typ a):


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs a:

HINWEIS: Jeder Impuls am Eingang TTx setzt den aktuellen Wert des Timers auf 0
zurück.
Ruhe (Typ C):
Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs C:

114 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

A/C: Kombination von A und C,


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs A/C:

Übergang; Befehlsaktivierung (Typ B):


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs B:

Übergang; Befehlsdeaktivierung (Typ W):


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs W:

SR2MAN01DE 05/2010 115


Die Elemente der Programmiersprache LD

Blinklicht; aufrecht erhaltener synchroner Befehl (Typ D):


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs D:

Blinklicht; Ein-/Ausschalten durch synchronen Impuls (Typ d):


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs d:

HINWEIS: Jeder Impuls am Eingang TTx setzt den aktuellen Wert des Timers auf 0
zurück.
Blinklicht; aufrecht erhaltener asynchroner Befehl (Typ L):
Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs L:

116 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Blinklicht; Ein-/Ausschalten durch asynchronen Impuls (Typ l):


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs 1:

HINWEIS: Jeder Impuls am Eingang TTx setzt den aktuellen Wert des Timers auf 0
zurück.
Arbeitstotalisator (Typ T):
Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Timer-Typs T:

Beim Typ Totalisator kann der Vorwahlwert folgende Werte annehmen:


z auf einmal: t
z auf mehrere Male: t1 + t2 + ... + tn.

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Verwendungsmodus einer Spule oder
eines Kontakts ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls zu ändern (das
Programmierfenster wird am Bildschirm angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Symbol, das den Modus der Spule angibt,
oder auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die für eine Spule möglichen Modi oder durch die möglichen
Kontakttypen (T für einen Schließer, t für einen Öffner) zu scrollen.

SR2MAN01DE 05/2010 117


Die Elemente der Programmiersprache LD

Initialisierung
Status der Kontakte und der aktuellen Werte bei Initialisierung des Programms:
z der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv,
z der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv,
z die aktuellen Werte sind gleich Null.

Beispiel 1
Erstellung einer Zeitschaltung für eine Treppenhausbeleuchtung
Die Treppenhausbeleuchtung soll nach Betätigung eines der Taster zwei Minuten
und dreißig Sekunden an bleiben.
Die Taster jeder Etage sind mit dem Eingang I1 des Logikmoduls verbunden.
Die Treppenhausbeleuchtung ist mit dem Ausgang Q4 des Logikmoduls verbunden.
Es wird das folgende Programm geschrieben:

Um die gewünschte Funktionsweise zu erhalten, muss man einen Timer des Typs
B (Übergang; Befehlsaktivierung) verwenden und einen Timeout von 2 Min. und
30 Sek. parametrieren. Für die Parametrierung des Timeouts wird die Zeiteinheit
M : S gewählt. Dann ist der Wert 02:30 als Vorwahlwert t einzugeben.
Abbildung: Timer-Parametrierfenster:

118 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Zähler

Beschreibung
Die Funktion Zähler ermöglicht das Auf- oder Abwärtszählen von Impulsen. Das
Logikmodul verfügt über 16 Zähler, die von 1 bis 9 und dann von A bis G nummeriert
sind.
Die Funktion Zähler kann während des Betriebs je nach ausgewähltem Parameter
auf Null oder auf den Vorwahlwert zurückgesetzt werden.
Die Verwendung als Kontakt ermöglicht die Feststellung, ob:
z der Vorwahlwert erreicht ist (Zählmodus TO),
z der Wert 0 erreicht ist (Abwärtszählmodus FROM).

Verwendung der Spulen


Jedem Zähler sind 3 Spulen zugeordnet:
z Spule CC: Aufwärtszähl-Impulseingang,
z Spule RC: Reset-Eingang des Zählers,
z Spule DC: Zählrichtungseingang.

Nachfolgend ist die Verwendung dieser Spulen beschieben.


Aufwärtszähl-Impulseingang:
Symbol der Aufwärtszähl-Impulseingangsspule eines Zählers:

Bei Verwendung als Spule in einem Befehlsdiagramm stellt dieses Element den
Zähleingang der Funktion dar. Bei jeder Erregung der Spule wird der Zähler
abhängig von der gewählten Zählrichtung um 1 inkrementiert bzw. dekrementiert.
Beispiel: Aufwärtszählen der vom Eingang des Zählers Nr. 1 stammenden Impulse.

Bei jeder Erregung des Eingangs I1 wird der Zähler Nr. 1 um 1 inkrementiert.
Reset-Eingang:
Symbol der Reset-Eingangsspule eines Zählers:

Bei Verwendung als Spule in einem Befehlsdiagramm stellt dieses Element den
Reset-Eingang der Zählfunktion dar.

SR2MAN01DE 05/2010 119


Die Elemente der Programmiersprache LD

Die Erregung der Spule hat folgende Auswirkungen:


z Rücksetzen des aktuellen Zählwerts auf Null, wenn der Zähltyp TO ist (Aufwärts-
zählen bis zum Vorwahlwert).
z Rücksetzen des aktuellen Werts auf den Vorwahlwert, wenn der Zähltyp FROM
ist (Rückwärtszählen vom Vorwahlwert aus).
Beispiel: Zurücksetzen des Zählers Nr. 1 auf Null bei Betätigung der Taste Z1

Bei jeder Betätigung der Taste Z1 fängt der Zähler wieder bei 0 an.
Zählrichtungseingang:
Symbol der Zählrichtungseingangsspule eines Zählers:

Dieser Eingang legt die Zählrichtung fest. Je nach Status:


z zählt der Zähler abwärts, wenn die Spule erregt ist,
z zählt der Zähler aufwärts, wenn die Spule nicht erregt ist.
HINWEIS: Standardmäßig, wenn dieser Eingang ist nicht verkabelt, zählt die
Automatisierungsfunktion aufwärts.
Beispiel: Aufwärts-/Abwärtszählen abhängig vom Status des Eingangs I2 des
Logikmoduls.

Wenn der Eingang I2 aktiv ist, zählt die Automatisierungsfunktion abwärts.

120 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Verwendung als Kontakt


Der mit dem Zähler verbundene Kontakt zeigt an, wenn der Vorwahlwert (Modus
TO) oder Null (Modus FROM) erreicht ist.
Er kann so oft verwendet werden, wie er im Programm benötigt wird. Er kann in 2
verschiedenen Modi verwendet werden: Als Schließer oder als Öffner; beide Modi
werden nachfolgend beschrieben.
Schließer-Modus:
Symbol des mit einem Zähler verbundenen Schließers:

Dieser Kontakt ist Strom leitend , wenn:


z der aktuelle Wert des Zählers den Vorwahlwert erreicht hat, wenn sich der
Zähler im Modus TO) befindet (Aufwärtszählmodus).
z der aktuelle Wert des Zählers gleich 0 ist, wenn sich der Zähler im Modus
FROM) befindet (Abwärtszählmodus).
Öffner-Modus:
Symbol des mit einem Zähler verbundenen Öffners:

Dieser Kontakt ist Strom leitend , solange:


z der aktuelle Wert des Zählers den Vorwahlwert nicht erreicht hat, wenn sich der
Zähler im Modus TO) befindet (Aufwärtszählmodus).
z der aktuelle Wert des Zählers ungleich 0 ist, wenn sich der Zähler im Modus
FROM) befindet (Abwärtszählmodus).
Beispiel: Einschalten einer an den Ausgang von Zähler Nr. 1 angeschlossenen LED
(Modus TO).

Wenn der Vorwahlwert erreicht ist, leuchtet die LED; ansonsten ist sie aus.

SR2MAN01DE 05/2010 121


Die Elemente der Programmiersprache LD

Parametrierung ausgehend von der Frontseite


Auf die Parametrierung des Blocks kann sowohl während der Eingabe der
Befehlszeile als auch ausgehend vom Menü PARAMETER zugegriffen werden,
wenn der Block nicht mit dem Schloss gesperrt wurde.
Folgende Parameter müssen angegeben werden:
z Zählart,
z Vorwahlwert,
z Parametersperre,
z Remanenz.

Zähltyp:
Symbol des Parameters "Zählart":

Dieser Parameter ermöglicht die Auswahl der Betriebsart des Computers:


z TO: Aufwärtszählen bis zum Vorwahlwert
Wenn der aktuelle Wert des Zählers mit dem Vorwahlwert identisch ist, ist der
Kontakt C des Zählers Strom leitend.
z FROM: Abwärtszählen ausgehend vom Vorwahlwert
Wenn der aktuelle Wert des Zählers gleich 0 ist, ist der Kontakt C des Zählers
Strom leitend.
Vorwahlwert:
Symbol des Parameters "Vorwahlwert":

Dieser Wert liegt zwischen 0 und 32 767. Er ist:


z der zu erreichende Wert im Aufwärtszählmodus zum Vorwahlwert (Modus TO),
z der Ausgangswert im Abwärtszählmodus ausgehend vom Vorwahlwert (Modus
FROM).
Parametersperre:
Symbol des Parameters "Parametersperre":

Die Sperre verhindert die Änderung der Parameter ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls (Menü PARAMETER).

122 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Remanenz:
Symbol des Parameters "Remanenz":

Diese Funktion ermöglicht die Speicherung des Status der aktuellen Werte des
Zählers bei einem Netzausfall.
Abbildung: Parametrierung eines Zählers ausgehend von der Frontseite des
Logikmoduls:

Beschreibung:

Numme Parameter Beschreibung


r
1 Befehlseingang Chronogramm des Befehlseingangs
(Impulsfolge)
2 Reset-Eingang Chronogramm des
Reinitialisierungseingangs des Zählers
3 Zählerausgang Chronogramm des Zählerausgangs
4 Sperre der Parameter Dieser Parameter ermöglicht das Sperren der
Parameter des Zählers. Wenn der Block
gesperrt ist, wird der Vorwahlwert nicht mehr
im Menü PARAMETER angezeigt.
5 Zählart Aufwärtszählen bis zum Vorwahlwert: Modus
TO oder Abwärtszählen ab dem Vorwahlwert:
Modus FROM.
6 Vorwahlwert Vorwahlwert des Zählers
7 Remanenz Speicherung des Status des aktuellen Werts
des Zählers bei einem Netzausfall.

SR2MAN01DE 05/2010 123


Die Elemente der Programmiersprache LD

Aktueller Wert des Zählers


Der aktuelle Wert des Zählers ist der ummittelbare Wert, der aus den aufeinander
folgenden Aufwärts- und Abwärtszählungen nach der letzten Reinitialisierung des
Zählers resultiert.
Dieser Wert liegt zwischen 0 - 32 767. Wenn diese Grenzwerte erreicht sind, bleibt
der aktuelle Wert beim Abwärtszählen auf 0 und beim Aufwärtszählen auf + 32 767
stehen.

Chronogramme
In den nachfolgenden Chronogrammen geben die blauen Kurven den aktuellen
Wert des Zählers an:
Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Zählers im Modus "Aufwärts-
zählen bis zum Vorwahlwert": Modus TO:

124 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Zählers im Modus


"Abwärtszählen ab dem Vorwahlwert": Modus FROM:

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Verwendungsmodus einer Spule oder
eines Kontakts ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls zu ändern (das
Programmierfenster wird am Bildschirm angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Symbol, das den Modus der Spule angibt,
oder auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die für eine Spule möglichen Modi oder durch die möglichen
Kontakttypen (C für einen Schließer, c für einen Öffner) zu scrollen.

Initialisierung
Status der Kontakte und des aktuellen Wertes bei Initialisierung des Programms:
z der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv,
z der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv,
z der aktuelle Wert ist Null.

SR2MAN01DE 05/2010 125


Die Elemente der Programmiersprache LD

Beispiele
Nachfolgend sind drei elementare Beispiele für die Verwendung eines (im Modus
"Aufwärtszählen bis zum Vorwahlwert" parametrierten) Zählers aufgeführt:

Fenster Beschreibung
Vorwärtszählen und Rücksetzen auf Null::
Der Zähler wird jedes Mal inkrementiert, wenn der Eingang
I1 aktiviert wird.
Der Zähler wird auf Null zurückgesetzt, wenn der Eingang I2
aktiviert wird.

Abwärtszählen und Rücksetzen auf Null:


Der Zähler wird jedes Mal dekrementiert, wenn der Eingang
I1 aktiviert wird.
Der Zähler wird auf Null zurückgesetzt, wenn der Eingang I2
aktiviert wird.
Aufwärtszählen, Abwärtszählen und Rücksetzen auf
Null:
Der Zähler wird jedes Mal inkrementiert, wenn der Eingang
I1 aktiviert wird. Der Zähler wird jedes Mal dekrementiert,
wenn der Eingang I3 aktiviert wird.
Der Zähler wird auf Null zurückgesetzt, wenn der Eingang I2
aktiviert wird.

126 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Schneller Zähler

Beschreibung
Die Funktion Schneller Zähler ermöglicht das Zählen von Impulsen mit einer
Frequenz von bis zu 1 kHz.
Die Verwendung des Kontakts K1 ermöglicht die Feststellung, ob:
z der Vorwahlwert erreicht ist (Aufwärtszählen),
z der Wert 0 erreicht ist (Abwärtszählen).
Die Eingänge des schnellen Zählers werden implizit mit den Eingängen I1 und I2
des Logikmoduls verbunden:
z ein Impuls (steigende Flanke) am Eingang I1 inkrementiert den Zähler,
z ein Impuls (steigende Flanke) am Eingang I2 dekrementiert den Zähler,
Diese Eingänge dürfen nicht im Schaltschema verwendet werden.
Die Funktion Schneller Zähler kann während der Ausführung durch die Spule RK1
reinitialisiert werden. Sie wird zurückgesetzt auf:
z 0, wenn sie sich im Modus "Aufwärtszählen bis zum Vorwahlwert" befindet,
z den Vorwahlwert, wenn sie sich im Modus "Abwärtszählen ab dem Vorwahlwert"
befindet.
Der Zähler funktioniert nur, wenn die Freigabespule TK1 aktiv ist.
Es ist möglich, den kontinuierlichen Modus mit einem Timer-Wert zu verwenden.
HINWEIS: Grenzwertüberschreitung:
z Wenn der aktuelle Wert des Timers den oberen Grenzwert von +32 767
überschreitet, geht er auf -32 768.
z Wenn der aktuelle Wert des Timers den unteren Grenzwert von -32 767
überschreitet, geht er auf +32 768.
HINWEIS: Dieser Funktionsblock kann nicht simuliert werden.

SR2MAN01DE 05/2010 127


Die Elemente der Programmiersprache LD

Verwendung der Spulen


Jedem schnellen Zähler sind zwei Spulen zugewiesen:
z Spule TK1: Funktionsfreigabeeingang
z Spule RK1: Reset-Eingang des Zählers

Nachfolgend ist die Verwendung dieser Spulen beschieben.


Funktionsfreigabeeingang:
Symbol der Funktionsfreigabeeingangsspule des schnellen Zählers:

Dieses Element ermöglicht die Freigabe der Zählung. Wenn diese Spule aktiv ist,
inkrementiert jeder Impuls am Eingang I1 den schnellen Zähler, und jeder Impuls
am Eingang I2 dekrementiert ihn.
Reset-Eingang des Zählers:
Symbol der Reset-Eingangsspule des schnellen Zählers:

Dieses Element stellt den Reset-Eingang der Zählfunktion dar.


Die Erregung der Spule hat folgende Auswirkungen:
z Rücksetzen des aktuellen Zählwerts auf Null, wenn der Zähltyp TO ist
(Aufwärtszählen bis zum Vorwahlwert).
z Rücksetzen des aktuellen Werts auf den Vorwahlwert, wenn der Zähltyp FROM
ist (Rückwärtszählen vom Vorwahlwert aus).
Beispiel: Rücksetzen des schnellen Zählers durch Drücken der Taste Z1:

Bei jeder Betätigung der Taste Z1 wird der Zähler zurückgesetzt.

128 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Verwendung als Kontakt


Der mit dem schnellen Zähler verbundene Kontakt zeigt an, wenn der Vorwahlwert
(Modus TO) oder Null (Modus FROM) erreicht ist.
Er kann so oft verwendet werden, wie er im Programm benötigt wird. Er kann in 2
verschiedenen Modi verwendet werden: Als Schließer oder als Öffner; beide Modi
werden nachfolgend beschrieben.
Schließer-Modus:
Symbol des mit einem schnellen Zähler verbundenen Schließers:

Dieser Kontakt ist Strom leitend, wenn:


z der aktuelle Wert des Zählers den Vorwahlwert erreicht hat (Modus TO),
z der aktuelle Wert des Zählers den Wert 0 erreicht hat (Modus FROM).
Öffner-Modus:
Symbol des mit einem schnellen Zähler verbundenen Öffners:

Dieser Kontakt ist Strom leitend, solange:


z der aktuelle Wert des Zählers den Vorwahlwert nicht erreicht hat, wenn sich der
Zähler im Modus TO) befindet,
z der aktuelle Wert des Zählers 0 nicht erreicht hat, wenn sich der Zähler im
Modus FROM) befindet.
Beispiel: Einschalten einer an den Ausgang des schnellen Zählers
angeschlossenen LED (Modus TO).

Wenn der Vorwahlwert erreicht ist, leuchtet die LED; ansonsten ist sie aus.

SR2MAN01DE 05/2010 129


Die Elemente der Programmiersprache LD

Parametrierung ausgehend von der Frontseite


Auf die Parametrierung des Blocks kann sowohl während der Eingabe der
Befehlszeile als auch ausgehend vom Menü PARAMETER zugegriffen werden,
wenn der Block nicht mit dem Schloss gesperrt wurde.
Folgende Parameter müssen angegeben werden:
z Zyklustyp,
z Impulsdauer,
z Vorwahlwert,
z Zählart,
z Parametersperre,
z Remanenz.

Zyklustyp:
Dieser Parameter legt das Verhalten des schnellen Zählers fest, wenn dieser den
Vorwahlwert (wenn er sich im Modus TO befindet) oder den Wert 0 (wenn er sich im
Modus FROM befindet) erreicht:
Der Zyklustyp kann sein:
z Einzelzyklus: Das Erreichen des Vorwahlwerts (Modus TO) oder des Werts Null
(Modus FROM) hat keine Auswirkungen auf den aktuellen Wert des Zählers.
Der aktuelle Zählwert entwickelt sich kontinuierlich. Der Ausgang ist aktiviert,
solange der aktuelle Zählwert größer als der Vorwahlwert ist (Modus TO) oder
solange der aktuelle Zählwert kleiner als der Vorwahlwert ist (Modus FROM).
z Kontinuierlich: Im Modus TO wird der aktuelle Wert des Zählers auf Null
zurückgesetzt, wenn er den Vorwahlwert erreicht, und im Modus FROM wird er
auf den Vorwahlwert zurückgesetzt, wenn er Null erreicht.
Der Ausgang wird während dieser Reinitialisierung aktiviert und bleibt während
eines mittels des folgenden Parameters konfigurierbaren Zeitintervalls aktiv:
Impulsdauer (von 1 bis 32 767 mal 100 ms)
Impulsdauer:
Symbol des Parameters Impulsdauer:

Dieser Parameter wird nur angezeigt, wenn der Zyklustyp kontinuierlich ist. Dieser
Parameter legt die Dauer fest, für die der schnelle Zähler aktiv bleibt, wenn der
aktuelle Wert des Zählers den Vorwahlwert erreicht (wenn er sich im Modus TO
befindet) oder wenn er den Wert 0 erreicht (wenn er sich im Modus FROM befindet).
Dieser Wert liegt zwischen 1 und 32 767 (x 100 ms).

130 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Vorwahlwert:
Symbol des Parameters Vorwahlwert:

Dieser Wert liegt zwischen 0 und 32 767. Er ist:


z der zu erreichende Wert im Aufwärtszählmodus zum Vorwahlwert (Modus TO),
z der Ausgangswert im Abwärtszählmodus ausgehend vom Vorwahlwert (Modus
FROM).
Zähltyp:
Symbol des Parameters Zählart:

Dieser Parameter ermöglicht die Auswahl der Betriebsart des Computers:


z TO: Aufwärtszählen bis zum Vorwahlwert
Wenn der aktuelle Wert des Zählers größer als oder identisch mit dem
Vorwahlwert ist, ist der Kontakt K1 des schnellen Zählers Strom leitend.
z FROM: Abwärtszählen ausgehend vom Vorwahlwert
Wenn der aktuelle Wert des Zählers kleiner oder gleich 0 ist, ist der Kontakt C
des Zählers Strom leitend.
Parametersperre:
Symbol des Parameters Parametersperre:

Die Sperre verhindert die Änderung der Parameter ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls (Menü PARAMETER).
Remanenz:
Symbol des Parameters Remanenz:

Diese Funktion ermöglicht die Speicherung des Status der aktuellen Werte des
schnellen Zählers bei einem Netzausfall.

SR2MAN01DE 05/2010 131


Die Elemente der Programmiersprache LD

Abbildung: Parametrierung eines Zählers ausgehend von der Frontseite des


Logikmoduls:

Beschreibung:

Numme Parameter Beschreibung


r
1 Zyklustyp Einzelzyklus/Kontinuierlich
2 Impulsdauer Nur wenn der Zyklustyp kontinuierlich ist
3 Sperre der Parameter Dieser Parameter ermöglicht das Sperren der
Parameter des Zählers. Wenn der Block
gesperrt ist, wird der Vorwahlwert nicht mehr
im Menü PARAMETER angezeigt.
4 Zählart Konfiguration des Zählers: Aufwärtszählen
bis zum Vorwahlwert (TO) oder
Abwärtszählen ab dem Vorwahlwert (FROM).
5 Vorwahlwert Vorwahlwert des Zählers
6 Remanenz Speicherung des Status des aktuellen Werts
des Zählers bei einem Netzausfall.

Aktueller Wert des Zählers


Momentanwert, der sich aus den aufeinander folgenden Auf-/Abwärtszählungen
ergibt, die seit dem letzten Zurücksetzen des Zählers ausgeführt worden sind.
Wenn der aktuelle Wert des Timers den oberen Grenzwert von +32 767
überschreitet, geht er auf -32 768.
Wenn der aktuelle Wert des Timers den unteren Grenzwert von -32 767
überschreitet, geht er auf +32 768.

132 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Chronogramme
Nachfolgend sind die Chronogramme abgebildet, die die verschiedenen Verhaltens-
weisen des schnellen Zählers abhängig von seiner Parametrierung angeben.
z Aufwärtszählung TO im Modus "Einmaliger Zyklus"
z Abwärtszählung FROM im Modus "Einmaliger Zyklus"
z Aufwärtszählung TO im Modus "Kontinuierlicher Zyklus"
z Abwärtszählung FROM im Modus "Kontinuierlicher Zyklus"

In den vier folgenden Graphen gibt die blaue Kurve den aktuellen Wert des Zählers
an. Wenn sie steigt, liegen Impulse an I1 an, wenn sie fällt, liegen Impulse an I2 an.
Aufwärtszählung mit dem Modus "Einmaliger Zyklus":
Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Zählers im Modus "Aufwärts-
zählen, einmaliger Zyklus".

SR2MAN01DE 05/2010 133


Die Elemente der Programmiersprache LD

Abwärtszählung mit dem Modus "Einmaliger Zyklus":


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Zählers im Modus
"Abwärtszählen, einmaliger Zyklus".

Aufwärtszählung mit dem Modus "Kontinuierlicher Zyklus":


Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Zählers im Modus "Aufwärts-
zählen, kontinuierlicher Zyklus".

134 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Der Ausgang geht in den Status Inaktiv über, wenn die im Parameter "Impulsdauer"
festgelegte Zeit abgelaufen ist. Wenn die Übergangsbedingung vor dem Übergang
in den Status "Inaktiv" erfüllt ist, wird der Ausgangsimpuls um die Impulsdauer
verlängert (Timeout).
Abwärtszählung mit dem Modus "Kontinuierlicher Zyklus":
Die folgende Abbildung zeigt die Funktionsweise des Zählers im Modus
"Abwärtszählen, kontinuierlicher Zyklus".

Der Ausgang geht in den Status Inaktiv über, wenn die im Parameter "Impulsdauer"
festgelegte Zeit abgelaufen ist. Wenn die Übergangsbedingung vor dem Übergang
in den Status "Inaktiv" erfüllt ist, wird der Ausgangsimpuls um die Impulsdauer
verlängert (Timeout).

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Verwendungsmodus einer Spule oder
eines Kontakts ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls zu ändern (das
Programmierfenster wird am Bildschirm angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Symbol, das den Modus der Spule angibt,
oder auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die für eine Spule möglichen Modi oder durch die möglichen
Kontakttypen (K für einen Schließer, k für einen Öffner) zu scrollen.

SR2MAN01DE 05/2010 135


Die Elemente der Programmiersprache LD

Initialisierung
Status der Kontakte und des aktuellen Wertes bei Initialisierung des Programms:
z der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv,
z der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv,
z der aktuelle Wert ist Null.

Beispiel
Nachfolgend ist ein Anwendungsbeispiel eines schnellen Zählers aufgeführt. Der
Ausgang Q1 geht in den Status 1 über, wenn der schnelle Zähler in den Status 1
übergeht. Der Zähler wird durch den Eingang I3 aktiviert und durch den Eingang I4
auf 0 zurückgesetzt.

136 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Zählerkomperatoren

Beschreibung
Diese Funktion dient zum Vergleich des aktuellen Zählwerts von zwei Zählern oder
eines Zählers und einem konstanten Wert.
HINWEIS: Der Funktionsblock Zählerkomperatoren ist nur in der Programmierum-
gebung im Modus Ladder-Eingabe parametrierbar.
Ausführlichere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe der
Programmierumgebung.

Verwendung als Kontakt


Der Zählerkomperator gibt an, ob die ausgewählte Bedingung erfüllt ist. Er wird als
Kontakt im Schließer- oder Öffner-Modus verwendet.
Schließer-Modus:
Symbol des Zählerkomperators im Schließer-Modus:

Der Kontakt ist Strom leitend, wenn die Bedingung erfüllt ist.
Öffner-Modus:
Symbol des Zählerkomperators im Öffner-Modus:

Der Kontakt ist Strom leitend, wenn die Bedingung nicht erfüllt ist.

Parametrierung ausgehend von der Frontseite


Der Funktionsblock Zählerkomperatoren kann nicht ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls parametriert werden. Diese Funktion muss ausgehend von der
Programmierumgebung parametriert werden.
Ausführlichere Informationen über die Parametrierung dieses Funktionsblocks
finden Sie in der Online-Hilfe der Programmierumgebung.

SR2MAN01DE 05/2010 137


Die Elemente der Programmiersprache LD

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Verwendungsmodus einer Spule oder
eines Kontakts ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls zu ändern (das
Programmierfenster wird am Bildschirm angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Symbol, das den Modus der Spule angibt,
oder auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die für eine Spule möglichen Modi oder durch die möglichen
Kontakttypen (V für einen Schließer, v für einen Öffner) zu scrollen.

Initialisierung
Status der Kontakte bei Initialisierung des Programms:
z Der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv.
z Der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv.

138 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Analoge Komparatoren

Beschreibung
Der Funktionsblock Analoge Komparatoren ermöglicht:
z die Durchführung eines Vergleichs zwischen einem analogen Messwert und
einem internen Bezugswert,
z die Durchführung eines Vergleichs von zwei analogen Messwerten,
z die Durchführung eines Vergleichs von zwei analogen Messwerten mit
Hystereseparameter.
Das Ergebnis dieses Vergleichs wird in Form eines Kontaktes verwendet.
Die analogen Automatisierungsfunktionen sind an den mit Gleichstrom versorgten
Logikmodulen mit Uhr verwendbar und verfügen über kombinierte digitale/analoge
Eingänge.
Diese digitalen/analogen Kombi-Eingänge sind gekennzeichnet durch:
z das Vorhandensein von Eingängen, die von IB bis IG nummeriert sind (maximale
Konfiguration). (Diese Eingänge werden für den Empfang von analogen Signalen
zwischen 0,0 V und 9,9 V verwendet.)
z das Vorhandensein der Funktion Analoge Komparatoren in der Symbolleiste
der Programmierumgebung.
Diese Logikmodule verfügen über 16 Funktionsblöcke des Typs Analoge
Komparatoren, die von 1 bis 9 und dann von A bis G nummeriert sind.

Verwendung als Kontakt


Der Kontakt gibt die Positionierung eines Messwertes im Vergleich zu einem
Bezugswert oder zu einem anderen Messwert an.
Er kann so oft verwendet werden, wie er im Programm benötigt wird. Er kann in 2
verschiedenen Modi verwendet werden: Als Schließer oder als Öffner; beide Modi
werden nachfolgend beschrieben.
Schließer-Modus:
Symbol des mit einem analogen Kompensator verbundenen Schließers:

Der Kontakt ist Strom leitend, wenn die Vergleichsbedingung erfüllt ist.
Öffner-Modus:
Symbol des mit einem analogen Kompensator verbundenen Öffners:

Der Kontakt ist Strom leitend, wenn die Bedingung nicht erfüllt ist.

SR2MAN01DE 05/2010 139


Die Elemente der Programmiersprache LD

Parametrierung ausgehend von der Frontseite


Die Formel für einen einfachen Vergleich lautet:

Die Vergleichsformel, im Fall eines Vergleichs mit Hysterese:

Folgende Parameter müssen angegeben werden:


z Zu vergleichende Werte,
z Vergleichsoperator,
z Bezugswert,
z Hystereseparameter,
z Sperre der Parameter.

Zu vergleichende Werte:
Symbol der zu vergleichenden Werte:

Diese Variablen sind auszuwählen unter:


z den von IB bis IG nummerierten analogen Eingänge (maximale Konfiguration),
z dem Bezugswert R
Vergleichsoperator:
Der Vergleichsoperator wird mithilfe der Nummer oben rechts am Bildschirm
ausgewählt.
In der nachfolgenden Tabelle ist die Entsprechung zwischen dieser Nummer und
der verwendeten Vergleichsformel aufgeführt.

Nummer Vergleichsformel
1 x1 > x2
2 x1 ≥ x2
3 %M0:
4 x1 ≠ x2
5 x1 ≤ x2
6 x1 < x2
7 Vergleich mit Hysterese: x1 - H ≤x2 ≤x1 - H

140 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Bezugswert:
Symbol des Bezugswerts:

Der Bezugswert ist eine Konstante, mit der man einen Messwert vergleichen kann.
Er muss zwischen 0 und 9,9 liegen.
Hystereseparameter:
Symbol des Hystereseparameters:

Der Hystereseparameter ist eine Konstante, die die Definition eines Intervalls
ermöglicht, in dem sich der Wert der Variable x2 befinden muss, damit der
Komparator aktiv ist. Der Wert muss zwischen 0 und 9,9 liegen.
Sperre der Parameter:
Symbol des Parameters "Parametersperre":

Die Sperre verhindert die Änderung der Parameter ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls (Menü PARAMETER).
Abbildungen :
Parametrierung des Kompensator des Typs "Hysterese" mit dem konstanten
Bezugswert ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls:

In diesem Fall: Die Vergleichsbedingung wird überprüft, wenn die Spannung an den
Eingangsklemmen Ie zwischen 2,5 V und 5,5 V liegt.

SR2MAN01DE 05/2010 141


Die Elemente der Programmiersprache LD

Parametrierung des einfachen Komparators ausgehend von der Frontseite:

Wenn weder x1 noch x2 auf R konfiguriert sind, wird der Parameter R nicht
angezeigt.
Beschreibung:

Numme Parameter Beschreibung


r
1 Vergleichstyp Die auf ANALOG folgende Nummer
entspricht dem ausgewählten
Vergleichsoperator.
2 Vergleichsformel Für den Vergleich verwendete Formel
3 Sperre der Parameter Die Sperre verhindert die Änderung der
gesperrten Parameter ausgehend von der
Frontseite des Logikmoduls mittels des
Menüs PARAMETER.
4 Parameter der Parameter der Vergleichsformel
Vergleichsformel

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Kontakt ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls zu ändern (das Programmierfenster wird am Bildschirm
angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die möglichen Kontakttypen (A für einen Schließer, a für einen
Öffner) zu scrollen.

Initialisierung
Status der Kontakte und des aktuellen Wertes bei Initialisierung des Programms:
z der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv,
z der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv.

142 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Beispiel
Es soll ein Heizungswiderstand mit dem Ausgang Q1 des Logikmoduls gesteuert
werden, wenn die Temperatur unter 20 ° C liegt.
Es wird eine Temperatursonde verwendet, die im Temperaturbereich zwischen -
10 ° C bis + 40 ° C ein Signal zwischen 0 V und 10 V liefert. Die Temperatur von
20 ° C entspricht einer Spannung von 6 V für die Sonde.
Es wird das folgende KOP-Programm geschrieben:

Es werden folgende Parameter für den Komparator A1 verwendet:

Gewählt wird der Vergleichsoperator Nr. 5, d. h. ≤.


Gewählt werden die zu vergleichenden Werte: der analoge Eingang IB (an dem die
Temperatursonde angeschlossen ist) für den ersten Wert und der Bezugswert R für
den zweiten Wert.
Der Bezugswert wird auf 6 festgelegt.
Der analoge Komparator ist also aktiv, wenn die am analogen Eingang IB
gemessene Spannung kleiner oder gleich 6 V ist, das heißt, wenn die Sonde eine
Temperatur kleiner oder gleich 20 ° C misst.

SR2MAN01DE 05/2010 143


Die Elemente der Programmiersprache LD

Uhren

Beschreibung
Die Funktion Uhr ermöglicht die Festlegung der Uhrzeiten, während denen die
Ausführung von Aktionen möglich ist.
Das Logikmodul verfügt über 8 Uhr-Funktionsblöcke, die von 1 bis 8 nummeriert
sind. Jeder dieser Blöcke verfügt über 4 Programmierbereiche und verhält sich wie
ein Wochenprogrammierer. Die Uhr-Funktionsblöcke werden als Kontakte
verwendet.

Verwendung als Kontakt


Dieser Kontakt kann den direkten Status des Uhr-Funktionsblock (Schließer-
Modus) oder seinen invertierten Status (Öffner-Modus) verwenden. Näheres hierzu
finden Sie weiter unten.
Schließer-Modus:
Symbol des Kontakts im Schließer-Modus, der eine Uhr darstellt:

Der Kontakt ist Strom leitend, wenn sich die Uhr in einer aktiven Phase befindet.
Öffner-Modus:
Symbol des Kontakts im Öffner-Modus, der eine Uhr darstellt:

Der Kontakt ist Strom leitend, wenn sich die Uhr nicht in einer aktiven Phase
befindet.

144 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Parametrierung ausgehend von der Frontseite


Parametrierungsfenster eines Uhr-Funktionsblock ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls:

Numme Parameter Beschreibung


r
1 Nummer des Uhr-Blocks 8 verfügbare Uhrzeiten, nummeriert von 1 bis
8.
2 Konfigurationstyp des Datums T/W : Tage in der Woche
3 Aktivierungstag (Typ T/W) Aktivierungstag:
z 0 : Montag
z 1 : Dienstag
z ...
z 6 : Sonntag

Die nicht ausgewählten Tage sind durch ein


_ gekennzeichnet.
4 Startzeit (Typ T/W) Dies ist die Uhrzeit, an der der Betrieb
beginnt, im Format Hour: Minute (00:00 bis
23:59 Uhr).
5 Endzeit (Typ T/W) Dies ist die Uhrzeit, an der der Betrieb endet,
im Format Hour: Minute (00:00 bis 23:59 Uhr).
6 Sperre der Parameter Die Sperre verhindert die Änderung der
gesperrten Parameter ausgehend von der
Frontseite des Logikmoduls mittels des
Menüs PARAMETER.
7 Betriebsbereiche Es sind vier Betriebsbereiche verfügbar: A, B,
C, D.
Während des Betriebs werden diese
Zeiträume vereint: Der Block ist während der
Gesamtheit der ausgewählten Bereiche
gültig.

SR2MAN01DE 05/2010 145


Die Elemente der Programmiersprache LD

Wenn die Uhr für eine Einschaltung am Montag um 23 Uhr und eine Ausschaltung
am Montag um 1 Uhr konfiguriert wird, wird sie nicht Dienstag um 1 Uhr sondern erst
am kommenden Montag um 1 Uhr ausgeschaltet. Wenn kein anderer Befehl
konfiguriert wird, bleibt die Uhr an allen anderen Wochentagen AN.

Verknüpfung der Modi


Es ist möglich, die Programmierungsmodi auf derselben Uhr zu kombinieren.
Beispiel: Verwendung der vier Uhrzeitbereiche mit verschiedenen Modi.

Bereich Programm
A : Uhrzeitbereich An allen Tagen von Montag bis Freitag Einschaltung um 8:00
Uhr und Ausschaltung um 18:00 Uhr.
B : Tag/Nacht An allen Tagen von Dienstag bis Donnerstag: Einschaltung um
22:00 Uhr/Ausschaltung am nächsten Morgen um 6:00 Uhr.
C : Intervall Einschaltung Freitag um 20:00 Uhr.
D : Intervall Ausschaltung am Montag um 3:00 Uhr.

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Verwendungsmodus einer Spule oder
eines Kontakts ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls zu ändern (das
Programmierfenster wird am Bildschirm angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die möglichen Kontakttypen (H für einen Schließer, h für einen
Öffner) zu scrollen.

146 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Beispiel
Es soll ein Gerät gesteuert werden, das an den Ausgang Q2 des Logikmoduls
angeschlossen ist. Es soll in den beiden folgenden Zeitbereichen aktiv sein:
z Montag bis Samstag von 9h00 bis 13h00,
z Montag bis Freitag von 15h00 bis 19h00.
Zu diesem Zweck wird der Uhr-Funktionsblock H1 verwendet. Die Verkabelung
erfolgt nach folgendem Schaltbild:

Parametrieren Sie bei Eingabe des Uhr-Funktionsblocks H1 die Zeitabschnitte A


und B wie in der nachfolgenden Tabelle beschrieben:

Fenster Kommentar

Erster Zeitabschnitt A: Montag


bis Samstag von 9h00 bis 13h00.

Zweiter Zeitabschnitt B:
Montag bis Freitag von 15h00 bis
19h00.

SR2MAN01DE 05/2010 147


Die Elemente der Programmiersprache LD

Texte

Beschreibung
Die Automatisierungsfunktion Texte ermöglicht die Anzeige von Texten und/oder
numerischen Werten (aktueller Wert, Vorwahlwert etc.) am LCD-Bedienterminal
anstelle des Fensters der Ein-/Ausgänge.
Das Logikmodul verfügt über 16 Text-Funktionsblöcke, die von 1 bis 9 und dann von
A bis G nummeriert sind. Diese Blöcke werden als Spulen verwendet.
Es können maximal vier Variablen pro Textblock angezeigt werden.
Es ist möglich, bis zu 16 Textblöcke (TX1 bis TXG) gleichzeitig in einem Programm
zu verwenden, aber nur der Block mit der höchsten Nummer wird angezeigt.
Gleichzeitiges Drücken der Umschalttasten und Menu/OK ersetzt die Anzeige des
Fensters Texte durch die Anzeige des Fensters der Ein-/Ausgänge.
Durch erneutes, gleichzeitiges Drücken der beiden Tasten kehren Sie zur Anzeige
des Fensters Texte zurück.
HINWEIS: Die Text-Funktionsblöcke lassen sich nur mittels der Programmierum-
gebung programmieren (weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe der
Programmierumgebung).

148 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Verwendung in Spulen
Jedem Text-Funktionsblock sind zwei Spulen zugewiesen:
z Spule Aktivierung der Anzeige,
z Spule Deaktivierung der Anzeige.

Nachfolgend ist die Verwendung dieser Spulen beschieben.


Aktivierung der Anzeige
Symbol der Spule "Aktivierung der Anzeige" eines Text-Funktionsblocks:

Diese Spule zeigt am Bildschirm den Text und/oder die Werte des zugehörigen
Text-Funktionsblocks an, sobald die an sie angeschlossenen Kontakte leitend sind.
Deaktivierung der Anzeige
Symbol der Spule "Deaktivierung der Anzeige" eines Text-Funktionsblocks:

Diese Spule deaktiviert die Anzeige des Texts und/oder der Werte des zugehörigen
Text-Funktionsblocks, sobald die an sie angeschlossenen Kontakte leitend sind.
Die Anzeige kehrt zum Fenster der Ein-/Ausgänge zurück.
Beispiel:

Die Aktivierung des Eingangs I1 zeigt den Text am LCD-Bedienerterminal an, die
Aktivierung des Eingangs I2 lässt den Text verschwinden.

Parametrierung
Die Text-Funktionsblöcke lassen sich nur mittels der Programmierumgebung
programmieren (weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe der
Programmierumgebung).

SR2MAN01DE 05/2010 149


Die Elemente der Programmiersprache LD

Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige

Beschreibung
Der Ausgang Hintergrundbeleuchtung der Anzeige ermöglicht die Steuerung der
Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige per Programm.
In den Modi STOP und RUN führt die Betätigung einer beliebigen Taste der
Frontseite zur Aktivierung der Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige für die
Dauer von 30 Sekunden.

Verwendung als Spule


Bei Verwendung als Spule beleuchtet sie die LCD-Anzeige, wenn die Kontakte, mit
denen sie verbunden ist, stromführend sind.
Symbol der Spule der Funktion "Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige":

Die Anzeige wird beleuchtet, wenn diese Spule aktiv ist.

150 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Umschaltung zwischen Sommer- und Winterzeit

Beschreibung
Der Ausgang dieser Funktion ist während der gesamten Dauer der Winterzeit im
Status AUS und während der gesamten Dauer der Sommerzeit im Status EIN.
Standardmäßig wird nicht zwischen Sommer- und Winterzeit umgeschaltet. Diese
Funktion muss entweder ausgehend von der Programmierumgebung oder
ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls aktiviert werden.
Gehen Sie wie im Kapitel Menü UMSCH. SOM/WIN, Seite 91 beschrieben vor, um
diese Funktion ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls zu aktivieren.
HINWEIS: Diese Funktion ist nur an Logikmodulen verfügbar, die mit einer
Echtzeituhr ausgestattet sind.

Verwendung als Kontakt


Bei Verwendung als Kontakt gibt dieses Element die aktuelle Jahreszeit an.
Er kann so oft verwendet werden, wie er im Programm benötigt wird. Er kann in 2
verschiedenen Modi verwendet werden: Als Schließer oder als Öffner; beide Modi
werden nachfolgend beschrieben.
Schließer-Modus:
Symbol des mit einem Funktionsblock des Typs "Umschaltung zwischen Sommer-
und Winterzeit" verbundenen Schließers:

Der Kontakt ist während der gesamten Dauer der Sommerzeit aktiv.
Öffner-Modus:
Symbol des mit einem Funktionsblock des Typs "Umschaltung zwischen Sommer-
und Winterzeit" verbundenen Öffners:

Der Kontakt ist während der gesamten Dauer der Winterzeit aktiv.

SR2MAN01DE 05/2010 151


Die Elemente der Programmiersprache LD

Parameter
Die folgenden Betriebsarten sind möglich:
z Nein : keine Umschaltung
z Automatische Änderung: Die Daten sind abhängig von der geographischen
Region vordefiniert:
z EUROPE: Europa
z USA

z ANDERE REGION: Die Änderung erfolgt automatisch, nur der Monat: M und der
Sonntag: S (1, 2, 3, 4 oder 5 ) der Änderung zwischen Sommer- und Winterzeit
sind anzugeben.

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Kontakt ausgehend von der Frontseite
des Logikmoduls zu ändern (das Programmierfenster wird am Bildschirm
angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die möglichen Kontakttypen (W für einen Schließer, w für einen
Öffner) zu scrollen.

Initialisierung
Status der Kontakte und des aktuellen Wertes bei Initialisierung des Programms:
z der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv,
z der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv.

152 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Modbus-Ein-/Ausgänge

Beschreibung
Es ist möglich, ein Modbus-Erweiterungsmodul SR3 MBU01BD zu einem
erweiterbaren Logikmodul hinzuzufügen.
Im LD- Modus kann nicht über die Applikation auf die 4 auszutauschenden (16-Bit-
) Datenwörter zugegriffen werden. Die Übertragungen mit dem Master sind implizit
und erfolgen vollkommen transparent.
HINWEIS: Das Modbus-Modul funktioniert nur im Modbus-Slave-Modus.

Parameter
Die Parametrierung des Modbus-Moduls erfolgt ausschließlich mittels der
Programmierumgebung (weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe der
Programmierumgebung).

An den Master zu sendende Wörter


Das Schreiben dieser Wörter in den Master erfolgt automatisch per Kopie des
Status der Digitalein-/-ausgänge:

I1 bis IG : Status der Digitaleingänge der Basis SR3 B261BD.


IH bis IR : Status der Digitaleingänge der Erweiterung SR3 XT141BD.
Q1 bis QA : Status der Digitalausgänge der Basis SR3 B261BD.
QB bis QG : Status der Digitalausgänge der Erweiterung SR3 XT141BD.

Vom Master gesendete Wörter


Die vom Master gesendeten Wörter werden nicht vom Logikmodul verarbeitet.
Diese 4 16-Bit-Wörter haben folgende Adressen (hexadezimal): 0x0010 / 0x0011 /
0x0012 / 0x0013.

SR2MAN01DE 05/2010 153


Die Elemente der Programmiersprache LD

Meldung

Beschreibung
Der Funktionsblock Meldung ermöglicht Folgendes, wenn er aktiviert ist:
z Senden von Alarmmeldungen an Mobiltelefone, an das Alarmmeldungs-
Hilfsprogramm Zelio Logic Alarm oder an E-Mail-Adressen über die Kommunika-
tionsschnittstelle SR2COM01,
z Fernzugriff auf eine digitale und/oder numerische Variable, um diese zu lesen
oder zu bearbeiten.
Es sind 28 Funktionsblöcke des Typs Meldung verfügbar. Sie sind von S1 bis S9
und dann von SA bis SV nummeriert.
HINWEIS: Die Funktion Meldung ist nur an mit einer Uhr ausgestatteten
Logikmodulen verfügbar, wenn diese über die Kommunikationsschnittstelle
SR2COM01 verfügen.
Ausführlichere Informationen über die Konfiguration der Kommunikationsschnitt-
stelle SR2COM01 finden Sie in der Online-Hilfe der Programmierumgebung.

Verwendung der Spule


Befehlseingang
Symbol der Befehlseingangsspule eines Funktionsblocks des Typs Meldung:

Wenn sie aktiviert ist, sendet diese Spule die im zugehörigen Funktionsblock des
Typs Meldung parametrierte Alarmmeldung.
Je nach Parametrierung des Funktionsblocks Meldung kann die Spule bei
Erkennung einer der folgenden Transitionen an ihrem Eingang aktiviert werden:
z Transition vom Status "Inaktiv" in den Status "Aktiv" (Standardeinstellung),
z Transition vom Status "Aktiv" in den Status "Inaktiv".

Ausführlichere Informationen über die Parametrierung des Funktionsblocks


Meldung finden Sie in der Online-Hilfe der Programmierumgebung.

154 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

Verwendung als Kontakt


Der mit dem Funktionsblock Meldung verbundene Kontakt gibt an, ob der
Funktionsblock aktiviert ist.
Er kann so oft verwendet werden, wie er im Programm benötigt wird. Er kann in 2
verschiedenen Modi verwendet werden: Als Schließer oder als Öffner; beide Modi
werden nachfolgend beschrieben.
Schließer-Modus:
Symbol des mit einem Funktionsblock des Typs Meldung verbundenen Schließers:

Der Kontakt ist Strom leitend, wenn der Funktionsblock aktiviert ist.
Öffner-Modus:
Symbol des mit einem Funktionsblock des Typs Meldung verbundenen Öffners:

Dieser Kontakt ist Strom leitend, solange der Funktionsblock nicht aktiviert ist.
Beispiel: Einschalten einer an den Ausgang des Funktionsblocks Meldung Nr. 1
angeschlossenen LED

Wenn der Funktionsblock Nr. 1 aktiviert ist, wird die zugehörige Alarmmeldung
gesendet, und die LED leuchtet; ansonsten ist sie aus.

Änderung des Modus einer Spule oder eines Kontakts


Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Verwendungsmodus einer Spule oder
eines Kontakts ausgehend von der Frontseite des Logikmoduls zu ändern (das
Programmierfenster wird am Bildschirm angezeigt):
z Positionieren Sie den Cursor auf dem Symbol, das den Modus der Spule angibt,
oder auf dem Buchstaben des Kontakts.
z Gehen Sie wie im Abschnitt Änderung eines Elementes, Seite 49 beschrieben
vor, um durch die für eine Spule möglichen Modi oder durch die möglichen
Kontakttypen (S für einen Schließer, s für einen Öffner) zu scrollen.

Parametrierung ausgehend von der Frontseite


Der Funktionsblock Meldung kann nicht ausgehend von der Frontseite des
Logikmoduls parametriert werden. Diese Funktion muss ausgehend von der
Programmierumgebung parametriert werden.
Ausführlichere Informationen über die Parametrierung dieses Funktionsblocks
finden Sie in der Online-Hilfe der Programmierumgebung.

SR2MAN01DE 05/2010 155


Die Elemente der Programmiersprache LD

Initialisierung
Status der Kontakte bei Initialisierung des Programms:
z der Schließer-Modus (direkter Status) ist inaktiv,
z der Öffner-Modus (invertierter Status) ist aktiv.

156 SR2MAN01DE 05/2010


Die Elemente der Programmiersprache LD

SR2MAN01DE 05/2010 157


Die Elemente der Programmiersprache LD

158 SR2MAN01DE 05/2010


Erstellen und Debuggen einer Applikation
SR2MAN01DE 05/2010

Erstellen, Debuggen und Sichern


einer Applikation
IV
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird mithilfe von detaillierten Beispielen die Erstellung, das
Debuggen sowie die Sicherung einer Applikation beschrieben.

Inhalt dieses Teils


Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel Kapitelname Seite
17 Realisierung einer einfachen Applikation 161
18 Debuggen der Applikation 177
19 Speicherung und Übertragung der Befehlsdiagramme 187
20 Applikationsbeispiel 189

SR2MAN01DE 05/2010 159


Erstellen und Debuggen einer Applikation

160 SR2MAN01DE 05/2010


Realisierung einer einfachen Applikation
SR2MAN01DE 05/2010

Realisierung einer einfachen


Applikation
17
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Realisierung einer einfachen Applikation ausgehend
von der Frontseite des Logikmoduls.

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Beschreibung der Befehlsdiagramme 162
Verwendung der Umkehrfunktion 165
Notierungsweise des logischen Moduls 167
Applikation: Erstellung der Wechselschaltung 169

SR2MAN01DE 05/2010 161


Realisierung einer einfachen Applikation

Beschreibung der Befehlsdiagramme

Beschreibung
In diesem Abschnitt wird zum Verständnis der Funktionsweise eines Befehlsdia-
gramms ein einfaches Beispiel verwendet: Die Wechselschaltung.

Elektrisches Schaltbild Befehlsdiagramm

Beide Schalter in Position VV1 und VV2 I1 und I2 sind zwei Kontakte. Sie sind die
steuern das Ein- und Ausschalten der Eingänge 1 und 2 des logischen Moduls.
Lampe L1. Q ist eine Spule und entspricht dem
Ausgang 1 des logischen Moduls.

162 SR2MAN01DE 05/2010


Realisierung einer einfachen Applikation

Verkabelung des Moduls


Nachfolgend ist die zu realisierende Verkabelung abgebildet:

SR2MAN01DE 05/2010 163


Realisierung einer einfachen Applikation

Funktionsweise der Applikation


Dank des logischen Moduls können einfache Schalter anstelle von Positions-
schaltern benutzt werden.
Sie sind im vorherigen Schaltbild als S1 und S2 gekennzeichnet.
S1 und S2 sind an die Eingänge I1 und I2 des Logikmoduls geschaltet.
Nachfolgend ist das Funktionsprinzip beschrieben. Jede Zustandsänderung der
Eingänge I1 und I2 veranlasst eine Zustandsänderung des Ausgangs Q1, der die
Lampe L1 steuert.
Das Befehlsschema verwendet die Basisfunktionen wie die Parallel- und
Serienschaltung der Kontakte, aber auch die Umkehrfunktion, die als i1 und i2
bezeichnet ist (siehe Verwendung der Umkehrfunktion, Seite 165).
HINWEIS: Die Erstellung einer Wechselschaltung ist optimal, wenn
Fernschaltspulen verwendet werden (siehe Digitalausgänge, Seite 105).

164 SR2MAN01DE 05/2010


Realisierung einer einfachen Applikation

Verwendung der Umkehrfunktion

Beschreibung
Die Umkehrfunktion, im Logikmodul als i bezeichnet, erzeugt den umgekehrten
Zustand des am logischen Modul verdrahteten Eingangs I.
Um ihre Funktionsweise aufzuzeigen, benutzen wir ein einfaches Beispiel:

Praktisches Beispiel
Nachfolgend finden Sie das Schaltbild des Beispiels sowie die Abbildung der
Verkabelung des Logikmoduls:

Elektrisches Anschluss an das logische Modul


Schaltbild

SR2MAN01DE 05/2010 165


Realisierung einer einfachen Applikation

Je nach Befehlsdiagramm sind zwei Lösungen möglich:

Befehlsdiagramm 1: Ausgeschaltete Befehlsdiagramm 2: Eingeschaltete


Lampe im Ruhezustand Lampe im Ruhezustand

I1 entspricht dem realen Bild des BP1. i1 entspricht dem umgekehrten Bild des
Drücken auf BP1 aktiviert den Eingang I1; BP1. Drücken auf BP1 aktiviert Eingang I1,
der Ausgang Q1 ist dann aktiviert, und die der Kontakt i1 wird deaktiviert, der Ausgang
Lampe L1 leuchtet. Q1 ist dann deaktiviert, und die Lampe L1
geht aus.

Allgemeiner Fall
Die folgende Tabelle beschreibt die Funktionsweise eines an das logische Modul
angeschlossenen Druckknopfes. Der Druckknopf BP1 ist an den Eingang I1 und die
Lampe L1 an den Ausgang Q1 des Logikmoduls angeschlossen.

Ruhe, Arbeitszustand
Elektrisches Symbol des Elektrisches Symbol des
Schaltbild Logikmoduls Schaltbild Logikmoduls

%M0: %M0:
Schließer-Taster
i1 = 1 i1 = 0

%M0: %M0:
Öffner-Taster
i1 = 0 i1 = 1

HINWEIS: Die Umkehrfunktion kann auf alle Kontakte eines Steuerschemas


angewendet werden, egal, ob es sich um Ausgänge, Hilfsrelais oder Funktions-
blöcke handelt.

166 SR2MAN01DE 05/2010


Realisierung einer einfachen Applikation

Notierungsweise des logischen Moduls

Beschreibung
Das logische Modul besitzt ein 4-zeiliges Display, mit welchem die Steuerschemata
dargestellt werden können.
HINWEIS: Die Programmierumgebung ermöglicht die Darstellung der Befehlsdia-
gramme in den folgenden drei Formaten:
z Elektrisches Symbol
z Ladder-Symbol
z Symbol des Logikmoduls

Äquivalenzen zwischen den Schreibweisen


In der folgenden Tabelle sind die Äquivalenzen zwischen den Darstellungen der
gängigsten Elemente der Ladder-Programmiersprache in den 3 Formaten
aufgeführt.

Elektrisches Symbol Ladder-Symbol Symbol des Logikmoduls

I1 oer i1
oder
oder I1 oder i1
"F" "O"

[Q1

SQ1

SET-Spule

RQ1

RESET-Spule

SR2MAN01DE 05/2010 167


Realisierung einer einfachen Applikation

Sonstige Elemente
Es sind noch weitere Elemente im logischen Modul verfügbar:
z Funktionsblock "Timer": Bietet die Möglichkeit, eine Aktion zu verzögern, zu
verlängern und über einen festgelegten Zeitraum zu steuern.
z Funktionsblock "Zähler": Zählt die an einem Eingang empfangenen Impulse
auf- oder abwärts.
z Funktionsblock "Uhr": Aktiviert und deaktiviert Aktionen an bestimmten Tagen
und zu bestimmten Uhrzeiten.
z Funktionsblock "Analoger Komperator": Vergleicht einen analogen Wert mit
einem Referenzwert oder einem anderen analogen Wert unter Berücksichtigung
eines Hysteresewerts.
z Hilfsrelais: Sie speichern oder übertragen einen Zustand des logischen Moduls.
z Zx-Tasten: Z-Tasten können nach Bestätigung als Taster benutzt werden.
z Funktionsblock "Schneller Zähler": Er ermöglicht das Zählen von Impulsen mit
einer Frequenz von bis zu 1 kHz.
z Funktionsblock "Hintergrundbeleuchtung des LCD-Displays": Er ermöglicht
die Steuerung der Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige per Programm.
z Funktionsblock "Umschaltung zwischen Sommerzeit/Winterzeit": Der
Ausgang dieses Funktionsblocks ist während der gesamten Dauer der Winterzeit
im Status AUS und während der gesamten Dauer der Sommerzeit im Status EIN.
z Funktionsblock "Zählerkomperator: Er ermöglicht den Vergleich des aktuellen
Zählwertes von zwei Zählern.
z Funktionsblock "Text": Er ermöglicht die Anzeige von Texten oder
numerischen Werten (aktueller Wert oder Vorwahlwert).
HINWEIS: Die Blöcke Zählerkomperator und Text können nicht ausgehend von
der Frontseite programmiert werden.
HINWEIS: Die Liste aller im Logikmodul verfügbaren Befehlsdiagrammelemente
sowie weitere Einzelheiten zu ihren Funktionsweisen und Parametern finden Sie im
Kapitel Die Elemente der Programmiersprache LD, Seite 95.

168 SR2MAN01DE 05/2010


Realisierung einer einfachen Applikation

Applikation: Erstellung der Wechselschaltung

Beschreibung
Nachfolgend ist die Vorgehensweise zur Eingabe des Befehlsdiagramms der
Wechselschaltung aufgeführt.
In diesem Zusammenhang wird auch Folgendes beschrieben:
z Zugriff auf das Programmierfenster,
z Eingabe der Kontakte der ersten Zeile,
z Eingabe der Spule der ersten Zeile und Verbindung der Spule mit den Kontakten,
z Eingabe der Kontakte der zweiten Zeile,
z Verbindung der zweiten Zeile mit der ersten Zeile,
z Starten des Programms.

Befolgen Sie ausgehend vom Hauptmenü (Fenster, das bei Spannungszuschaltung


angezeigt wird) die Anweisungen der Spalte Aktion durch Betätigung der
angegebenen Taste.
Die Spalte Display zeigt, was Sie am Display des Logikmoduls sehen.
Die Spalte Kommentar enthält einige Einzelheiten zur Eingabe und zur Anzeige.

Zugriff auf das Programmierfenster


Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Fenster aufzurufen, von dem aus die
Wechselsteuerung programmiert wird:

Schri Aktion Fenster Kommentar


tt
1
Positionieren Sie den Cursor
auf der Option
PROGRAMMIERUNG; diese
blinkt, wenn sie ausgewählt
ist.

2
Nach kurzer Anzeige des
Textes: ZEILE 1 (etwa 2
Sekunden) erscheint der
blinkende Cursor .

3 Durch Drücken und gedrückt


halten der (weißen) Shift-
Taste wird ein Kontextmenü
angezeigt, das die
Programmierung der Kontakte
und Spulen ermöglicht.

SR2MAN01DE 05/2010 169


Realisierung einer einfachen Applikation

Eingabe der Kontakte der ersten Zeile


Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Kontakte der ersten Zeile einzugeben:

Schri Aktion Fenster Kommentar


tt
1
Der blinkende Cursor wird
auf I positioniert. Das logische
Modul fordert Sie zur Auswahl
des Kontakttyps auf.

2 1 blinkt.
Sie haben implizit einen mit
einem Eingang (I) verbunden
Kontakt ausgewählt, und das
logische Modul fordert Sie zur
Auswahl der
Eingangsnummer auf.
3
blinkt und zeigt einen
Anschlusspunkt für den
Anschluss der Verbindungen.

4 blinkt.
Sie haben die Eingabe des mit
dem Eingang verbundenen
Kontakts I1 bestätigt. ist
positioniert für die Eingabe
des zweiten Kontakts.
5
Der rechte I blinkt. Das
logische Modul fordert Sie zur
Auswahl des Kontakttyps auf.

6
i blinkt.
Sie haben den umgekehrten
Eingangskontakt gewählt.

170 SR2MAN01DE 05/2010


Realisierung einer einfachen Applikation

Schri Aktion Fenster Kommentar


tt
7
Das rechte 1 blinkt.
Geben Sie bitte die
Eingangsnummer an.

2 blinkt.

Eingabe der Spule und Verbindung mit den Kontakten


Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Spule der ersten Zeile einzugeben und mit
den Kontakten zu verbinden:

Schri Aktion Fenster Kommentar


tt
1 Der Cursor blinkt mehrere
Male hintereinander:
z an einem
Verbindungspunkt: ,
z an einem Anschlusspunkt:
...
.
und anschließend
Positionieren Sie den Cursor
am Zeilenende, um die Spule
einzugeben.
2

[ blinkt.

M blinkt.

SR2MAN01DE 05/2010 171


Realisierung einer einfachen Applikation

Schri Aktion Fenster Kommentar


tt
4

Q blinkt.

Der Cursor wird angezeigt.

6 Durch Drücken und gedrückt


halten der (weißen) Shift-
Taste wird ein Kontextmenü
angezeigt, das die
Programmierung der
Verbindungen ermöglicht.
7

Die Verbindung ist erstellt.

3 Mal

172 SR2MAN01DE 05/2010


Realisierung einer einfachen Applikation

Eingabe der Kontakte der zweiten Zeile


Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Kontakte der zweiten Zeile einzugeben:

Schri Aktion Fenster Kommentar


tt
1

ist am Anfang der nächsten


Zeile.
so oft wie nötig,
um den Cursor
am Zeilenanfang
zu positionieren.
2

I in der zweiten Zeile blinkt.

i in der zweiten Zeile blinkt.

1 in der zweiten Zeile blinkt.

blinkt.

I in der zweiten Zeile blinkt.

SR2MAN01DE 05/2010 173


Realisierung einer einfachen Applikation

Schri Aktion Fenster Kommentar


tt
7

Die zweite1 der zweiten Zeile


blinkt.

2 in der zweiten Zeile blinkt.

Verbindung der zweiten Zeile mit der ersten Zeile


Gehen Sie folgendermaßen vor, um die zweite Zeile mit der ersten Zeile zu
verbinden:

Schri Aktion Fenster Kommentar


tt
1
blinkt.
Damit wird angezeigt, dass
eine Verbindung an dieser
Stelle angeschlossen werden
kann.

2
Das wird durch | ersetzt.
Diese Option dient zur
Verbindung zwischen beiden
Zeilen.

174 SR2MAN01DE 05/2010


Realisierung einer einfachen Applikation

Starten des Programms


Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Programm zu starten:

Schri Aktion Fenster Kommentar


tt
1

Jetzt müssen nur noch die


Änderungen bestätigt werden.
JA blinkt.

2
Das Hauptmenü wird wieder
angezeigt.
PROGRAMMIERUNG ist
ausgewählt (blinkt).

RUN/STOP ist ausgewählt


(blinkt).

Jetzt muss das Programm nur


noch gestartet werden.

Das Hauptmenü wird wieder


angezeigt.

SR2MAN01DE 05/2010 175


Realisierung einer einfachen Applikation

Die wichtigsten Punkte


Mit der Programmierung dieser einfachen Anwendung haben Sie nun gelernt, ein
Befehlsdiagramm einzugeben.
Die folgenden Punkte sind zu berücksichtigen :
z Wenn ein oder ein blinkt, muss die Shift-Taste betätigt werden, um ein
Element hinzuzufügen (Kontakt, Spule oder graphisches Verbindungselement).
z Wenn ein Element blinkt (I, Q, Nr., ...) kann mit den Pfeiltasten Shift + Z2 und
Z3 des Steuerfelds das gewünschte Element gewählt werden.
z Die Pfeiltasten Z1 bis Z4 der Navigationstastatur können auch verwendet
werden, um sich durch das Befehlsdiagramm zu bewegen.

176 SR2MAN01DE 05/2010


Debuggen der Applikation
SR2MAN01DE 05/2010

Debuggen der Applikation

18
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel werden die verfügbaren Tools zum Debuggen der im Speicher des
Logikmoduls geladenen Applikation beschrieben.

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Einleitung 178
Befehlsdiagramme im dynamischen Zustand 180
Parameter der Funktionsblöcke im dynamischen Zustand 182
Menüs im dynamischen Zustand 184
Verhalten des Logikmoduls bei Stromausfall 185

SR2MAN01DE 05/2010 177


Debuggen der Applikation

Einleitung

Modul im RUN-Modus
Wenn die Anwendung in Form eines Befehlsdiagramms eingegeben wurde, muss
das Debugging durchgeführt werden.
Der erste Schritt besteht darin, das logische Modul in den RUN-Modus zu versetzen.
Gehen Sie dazu zurück zur Option "RUN/STOP" des Hauptmenüs und bestätigen
Sie den Betriebszustand.
Von diesem Zeitpunkt an verwaltet das logische Modul die physikalischen Ein- und
Ausgänge nach den im Befehlsdiagramm eingegebenen Anweisungen.

Anzeige der Zustände


Im Modus RUN werden die Zustände der Ein- und Ausgänge im Hauptfenster
angezeigt:

Nummer Element
1 Anzeige des Status der Eingänge
2 Anzeige des Betriebsmodus (RUN/STOP) und des verwendeten Modus
3 Anzeige des Datums und der Uhrzeit an Produkten mit Uhr
4 Anzeige des Zustands der Ausgänge
5 Kontextsensitives Menü/Drucktasten/Symbole zur Anzeige der Betriebsart

Sind die Ein- bzw. Ausgänge aktiviert, erscheinen sie weiß auf schwarzem Grund.
Man spricht dann von der dynamischen Benutzung der Funktionen des logischen
Moduls. Die Begriffe RUN und dynamisch haben ansonsten in dieser Bedienungs-
anleitung eine ähnliche Bedeutung.

178 SR2MAN01DE 05/2010


Debuggen der Applikation

Kontextsensitives Menü
Nachfolgend sind die Symbole des Kontextmenüs abgebildet, wenn sich das
Logikmodul im Modus RUN befindet:

Nummer Element
1 Status des Logikmoduls: Im Modus RUN bewegt es sich, im Modus STOP
bewegt es sich nicht.
2 Zeigt an, dass Fehler aufgetreten sind (siehe Menü FEHLER, Seite 85).
3 Zeigt an, dass das Logikmodul mit der Programmierumgebung verbunden ist.
4 Der Schlüssel zeigt an, dass das Modulprogramm kennwortgeschützt ist.

SR2MAN01DE 05/2010 179


Debuggen der Applikation

Befehlsdiagramme im dynamischen Zustand

Anzeige der Befehlsdiagramme


HINWEIS: Diese Funktion ist nur im Modus LD/RUN verfügbar:
Das logische Modul ermöglicht die dynamische Anzeige des Verhaltens des
Befehlsdiagramms. Rufen Sie das Menü MONITORING auf positionieren Sie den
Cursor mithilfe der Navigationstasten auf den Zeilen, die Sie anzeigen möchten.
Jeder leitende Kontakt und jede erregte Spule wird weiß auf schwarzem Grund
angezeigt.

Um das Verhalten des logischen Moduls weiterzuentwickeln, ist es möglich, einige


Parameter der Funktionsblöcke zu ändern bzw. anzuzeigen.

Änderung der Befehlsdiagramme


Es ist VÖLLIG UNMÖGLICH, die Zeilen eines Befehldiagramms im RUN-Betrieb zu
ändern.
Es ist jedoch möglich, die Parameter der Funktionsblöcke im Modus MONITORING
zu ändern.

180 SR2MAN01DE 05/2010


Debuggen der Applikation

Verwendung der Z-Tasten als Druckknöpfe


Im Fenster EIN-/AUSGÄNGE im Modus RUN werden die Nummern der im
Programm verwendeten Z-Tasten im kontextsensitiven Menü angezeigt. Drücken
Sie die Taste Shift und halten Sie diese gedrückt, um dieses Menü anzuzeigen.
Um eine Z-Taste zu aktivieren, brauchen Sie nur die unter der Nummer befindliche
Taste zu drücken.
Abbildung:

HINWEIS: Die Funktion Zx-Tasten ist in den Modi PARAMETER, MONITORING


sowie in allen Parametrierfenstern der Funktionsblöcke und in den Konfigurations-
fenstern inaktiv.

SR2MAN01DE 05/2010 181


Debuggen der Applikation

Parameter der Funktionsblöcke im dynamischen Zustand

Auf einen Blick


Im RUN-Modus können die Vorwahlwerte der Funktionsblöcke dynamisch geändert
werden, wenn sie nicht gesperrt sind.
Funktionen, die im LD-Modus über Parameter verfügen:
z Hilfsrelais (Remanenz)
z Digitalausgänge (Remanenz)
z Uhren
z Analoge Komparatoren
z Timer
z Zähler
z Schneller Zähler

Funktionen, die im FBD-Modus über Parameter verfügen:


z Eingänge des Typs "Zahlen-Konstante"
z Uhr
z Verstärkung
z Timer: TIMER A/C, TIMER B/H, TIMER Li
z Zähler: PRESET COUNT/UP DOWN COUNT
z Schneller Zähler H-SPEED COUNT
z PRESET H-METER-Stundenzähler,
z CAM-Block

182 SR2MAN01DE 05/2010


Debuggen der Applikation

Zugriff auf Parameter / Änderung von Parametern


Der Zugriff auf die Parameter ist von folgenden Menüs aus möglich:
z PARAMETER: Siehe Menü PARAMETER, Seite 55
z MONITORING: im Befehlsdiagramm

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Parameter eines Elements ausgehend vom
Menü MONITORING zu ändern:

Schritt Aktion
1 Wählen Sie mit Hilfe der Navigationstasten das zu ändernde Element aus.
2 Drücken Sie gleichzeitig die Tasten Shift und Param, um das
Parametrierfenster zu öffnen.
3 Positionieren Sie den Cursor mithilfe der Navigationstasten auf den Feldern
der zu ändernden Parameter. .
4 Ändern Sie den Wert des Parameters mittels der Tasten und (+ und -) bei
gedrückter Shift-Taste.
5 Bestätigen Sie die Änderungen durch Drücken von Menu/OK. Daraufhin wird
das Bestätigungsfenster angezeigt.
Bestätigen Sie erneut mittels der Taste Menu/OK, um die Einstellungen zu
speichern.

HINWEIS: Es können nur die Parameter von nicht gesperrten Blöcken verändert
werden.

SR2MAN01DE 05/2010 183


Debuggen der Applikation

Menüs im dynamischen Zustand

Menüs im dynamischen Zustand


Einige Menüs sind im RUN- Modus zugänglich, andere nicht. Hier folgt eine
Übersichtstabelle der Funktionen.

Main Menu LD FBD


PROGRAMMIERUNG
MONITORING
PARAMETER
%M0:
D/U ÄNDERN
UMSCHALTUNG ZWISCHEN SOMMER-/WINTERZEIT
KONFIGURATION
KENNWORT
FILTER
Zx-TASTEN
WATCHDOG-ZYKLUS
PROGRAMM LÖSCHEN
ÜBERTRAGUNG
VERSION
SPRACHE
FEHLER

184 SR2MAN01DE 05/2010


Debuggen der Applikation

Verhalten des Logikmoduls bei Stromausfall

Beschreibung
Bei Stromausfall können die Reinitialisierung des logischen Moduls und der Verlust
der nicht gespeicherten Daten ausgelöst werden.
Die logischen Module haben zur Zeit eine minimale Speicherautonomie von zehn
Jahren.
Andererseits können die konfigurierten Variablen durch Wahl der im Parameter-
fenster eingestellten Remanenz-Option gespeichert werden.

Remanenz
Die Funktion Remanenz ermöglicht die Speicherung des Status der aktuellen Werte
bei einem Netzausfall.
Die folgenden Blöcke sind mit dieser Funktion ausgestattet:
z im LD-Modus:
z Hilfsrelais
z Digitalausgänge
z Timer
z Zähler
z Schneller Zähler

z im FBD-Modus:
z Timer AC, BH, Li,
z Funktion Nockentrommel CAM BLOC,
z PRESET COUNT, UP DOWN COUNT-Zähler,
z PRESET H-METER-Stundenzähler,
z Datenarchivierungsfunktion ARCHIV
z Schneller Zähler

SR2MAN01DE 05/2010 185


Debuggen der Applikation

Sicherung
Sollte die Ausschaltung der Zeitfunktion die Steuerung der Spulen sperren, dann
genügt die Verwendung eines mit den Spulen in Serie geschalteten Uhrkontakts
ohne Unterbrechungsbefehl.
Beispiel einer nicht gesperrten Spule:

Die Kontaktzeile der Spule Q1 ist aktiv, selbst wenn Datum und Uhrzeit verloren
sind.
Beispiel einer gesperrten Spule:

Mit dem Funktionsblock "Uhr 1", parametriert auf folgende Weise:

Die Kontaktzeile der Spule Q2 ist nur aktiv, wenn Datum und Uhrzeit eingestellt sind.

186 SR2MAN01DE 05/2010


Speicherung und Übertragung der Befehlsdiagramme
SR2MAN01DE 05/2010

Speicherung und Übertragung der


Befehlsdiagramme
19
Speicherung und Übertragung von Befehlsdiagrammen

Beschreibung
Es ist möglich, ein Befehlsdiagramm des Logikmoduls an einen (optionalen)
Sicherungsspeicher und umgekehrt zu übertragen.
Dies ermöglicht:
z die Sicherung einer Applikation sowie bei Bedarf die spätere Wiederherstellung,
z das Kopieren einer Applikation, um sie in mehrere analoge Module zu laden.

Übertragung der Applikation


Die Übertragung einer Applikation vom Logikmodul in den Sicherungsspeicher oder
vom Sicherungsspeicher in das Logikmodul erfolgt mithilfe des Menüs:
ÜBERTRAGUNG.
Die Vorgehensweise ist im Kapitel Menü ÜBERTRAGUNG beschrieben (siehe
Menü ÜBERTRAGUNG, Seite 75).

SR2MAN01DE 05/2010 187


Speicherung und Übertragung der Befehlsdiagramme

188 SR2MAN01DE 05/2010


Applikationsbeispiel
SR2MAN01DE 05/2010

Applikationsbeispiel

20
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel wird als Beispiel die Verwaltung eines Parkhauses verwendet.
Ausgehend von einer Leistungsbeschreibung wird die im Logikmodul zu
programmierende Applikation entwickelt.

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Leistungsbeschreibung 190
Analyse des Lastenhefts 192
Ausführung der Lösung 194

SR2MAN01DE 05/2010 189


Applikationsbeispiel

Leistungsbeschreibung

Ziel
Die Verwaltung des Parkhauses eines Verwaltungsgebäudes soll zentralisiert und
verbessert werden.

Automatische Schranke
Die Ein- und Ausfahrt in dieses bzw. aus diesem Parkhauses erfolgt über eine
gängige automatische Schranke.
Die Schranke weist die folgenden Grundfunktionen auf:
z Getaktetes Öffnen und Schließen bei der Durchfahrt von Fahrzeugen,
z Verwaltung der Parktickets,
z Sicherheitssprechanlage,
z externe Verriegelung der Einfahrt in geschlossener Position etc.

Zählung der Fahrzeuge


Zusätzlich soll die Zahl der im Parkhaus untergestellten Fahrzeuge ermittelt werden.
Es soll eine Leuchttafel gesteuert werden, die den Benutzern angibt, dass alle
Parkplätze besetzt sind. Gleichzeitig soll die Zufahrt durch Sperre der Einfahrts-
schranke verhindert werden. Der Autofahrer weiß dann, dass er außerhalb des
Parkhauses einen Platz suchen muss.
Es muss möglich sein, diese Sperre aufzuheben, wenn es nötig ist, Fahrzeuge
einzulassen (Feuerwehr, Ärzte usw.).

Öffnungszeiten
Außerdem soll die Zufahrt zum Parkhaus außerhalb der Öffnungszeiten des
Einkaufszentrums verhindert werden.
Den Sicherheitsbeauftragten muss es jedoch möglich sein, diese Sperre bei
außergewöhnlichen Ereignissen aufzuheben. Die Öffnungszeiten lauten wie folgt:
Montag bis Freitag 8:30 bis 17:30 Uhr, Samstag 9:30 bis 12:00 Uhr und Sonntag
geschlossen.

Ableitung von giftigen Gasen


Aus Sicherheitsgründen müssen alle giftigen Autoabgase wie CO2 mit einem
Ventilator abgeleitet werden, wenn die gemessene Konzentration den zulässigen
Höchstwert überschreitet.
Zu diesem Zweck wird ein besonderer Messfühlers mit einem Ausgangswert
zwischen 0 und 10 V verwendet.

190 SR2MAN01DE 05/2010


Applikationsbeispiel

Beleuchtung
Außerdem möchten wir die Beleuchtung bei Einfahrt eines Fahrzeugs und durch
Druckknöpfe an den Fußgängereingängen steuern.
Aus wirtschaftlichen Gründen soll sich die Beleuchtung nach 10 Minuten
ausschalten. Dies entspricht der durchschnittlich benötigten Zeit, um zu parken, aus
dem Fahrzeug und in den Aufzug zu steigen bzw. zurück zum Fahrzeug zu gehen
und das Parkhaus zu verlassen.

Manuelle Zählung
Zusätzlich soll eine manuelle Zählung die Aktualisierung der Anzahl der im
Parkhaus abgestellten Fahrzeuge ermöglichen. So muss es möglich sein, die
Anzahl der dem Logikmodul bekannten Fahrzeuge manuell zu inkrementieren oder
zu dekrementieren.

SR2MAN01DE 05/2010 191


Applikationsbeispiel

Analyse des Lastenhefts

Beschreibung
Die Analyse des Lastenhefts wird durchgeführt, um die für die Realisierung der
Applikation erforderlichen Eingänge, Taster, Ausgänge und Funktionsblöcke zu
ermitteln.

Eingänge
Nachfolgend ist die Liste der von der Applikation verwendeten Eingänge aufgeführt:

Benennung logisches Modul Bezeichnung


Eingang I1 Erkennung der Einfahrt eines Fahrzeugs.
Eingang I2 Erkennung der Ausfahrt eines Fahrzeugs.
Eingänge I3 und I4 Drucktaster für Fußgänger. Sie ermöglichen das
Einschalten der Beleuchtung des Parkhauses. Einer
für den Aufzug und einer für das Treppenhaus (kein
Fußgängereingang an der Autoeinfahrt).
Analoger Eingang IB CO2-Sensor.

Taster
Nachfolgend ist die Liste der von der Applikation verwendeten Taster aufgeführt:

Benennung logisches Modul Bezeichnung


Funktionstaste Z1 Manuelles Inkrementieren der Anzahl der im Parkhaus
befindlichen Fahrzeuge.
Funktionstaste Z2 Wiederaufnahme der Einfahrt-Automatik.
Funktionstaste Z3 Manuelles Dekrementieren der Anzahl der im
Parkhaus befindlichen Fahrzeuge.
Funktionstaste Z4 Manuelle Entsperrung des Eingangs.

Ausgänge
Nachfolgend ist die Liste der von der Applikation verwendeten Ausgänge aufgeführt:

Benennung logisches Modul Bezeichnung


Ausgang Q1 Angabe, dass das Parkhaus voll ist.
Ausgang Q2 Einfahrtsperre (Öffnen der Einfahrtsschranke nicht
zulässig) bei voll besetztem Parkhaus oder
überschrittenen Betriebszeiten.
Ausgang Q3 Manuelle Entsperrung des Eingangs.
Ausgang Q4 Steuerung des Abluft-Ventilators.

192 SR2MAN01DE 05/2010


Applikationsbeispiel

Spezielle Funktionsblöcke
Nachfolgend ist die Liste der von der Applikation verwendeten speziellen Funktions-
blöcke aufgeführt:

Benennung logisches Modul Bezeichnung


Zähler C1 Zählung der Anzahl der im Parkhaus befindlichen
Fahrzeuge (max. 93).
Uhr-Funktionsblock H1 Verwaltung der Öffnungszeiten des Parkhauses.
Funktionsblock Timer T1 Timer der Beleuchtung (10 Minuten)
Analoger Funktionsblock A, der Vergleich des CO2-Werts mit dem zulässigen
zulässige Grenzwert entspricht Grenzwert.
8,5 Volt.
Funktionsblock Timer T2 Timer der Belüftung (15 Minuten)

HINWEIS: Für diese Lösung wird ein logisches Modul mit analogen Eingängen, Uhr-
Funktionsblöcken und mindestens 4 digitalen Eingängen bzw. -Ausgängen
gebraucht.

SR2MAN01DE 05/2010 193


Applikationsbeispiel

Ausführung der Lösung

Beschreibung
Nachfolgend sind das Befehlsdiagramm sowie die für die Funktionsblöcke zu
verwendenden Parameter aufgeführt.

Ausführung des Befehlsdiagramms


Nachfolgend ist das zu programmierende Befehlsdiagramm aufgeführt:

Nummer Element
1 Zählung der einfahrenden Fahrzeug, Subtraktion der ausfahrenden Fahrzeug
und manuelle Aktualisierung der Anzahl der abgestellten Fahrzeuge.
2 Start Zeitschalter der Beleuchtung
3 Start Ventilator-Timer
4 Verwaltung der manuellen Freigabe
5 Steuerung der Ausgänge: Angabe Parkhaus voll, Eingangssperre,
Beleuchtung Parkhaus und Ableitung der Abluft durch Ventilator.

Bei der Auf- und Abwärtszählung ist der Zähler gesperrt, wenn die maximale
Kapazität erreicht ist (keine Stördetektion bzw. -zählung, wenn Fahrzeuge bei
manueller Freigabe eingelassen werden).
HINWEIS: Für den gleichen Zähler dürfen die Spulen CC und DC nur einmal im
Befehlsdiagramm auftreten.

194 SR2MAN01DE 05/2010


Applikationsbeispiel

Andererseits ist der Ausgang Q2 aktiviert, wenn der Parkhauszugang gesperrt ist.
Man sieht dann den Einsatz eines Hilfsrelais für die Sperrung bzw. manuelle
Entsperrung der Einfahrtsschranke mit Hilfe der Steuertasten.

Parametrierung der Funktionsblöcke


In der folgenden Tabelle sind die für jeden Funktionsblock zu verwendenden
Parameter beschrieben:

Funktionsblock Kommentar
Zähler-Funktionsblock C1

Der Vorwahlwert ist 93 (maximal


erlaubte Fahrzeuganzahl im
Parkhaus).
Wenn nötig, kann dieser Wert
während des Betriebs geändert
werden.

Uhr-Funktionsblock H1

Öffnungszeiten:
z Montag bis Freitag 8:30 bis
17:30 Uhr,
z Samstag 9:30 bis 12:00 Uhr,
z Sonntag geschlossen.

Zwei Zeitabschnitte werden


benutzt.

SR2MAN01DE 05/2010 195


Applikationsbeispiel

Funktionsblock Kommentar
Funktionsblock Timer T1

Zeitschalter Beleuchtung
Parkhaus: 10 Minuten.

Analoger Funktionsblock A1

Vergleich des gemessenen CO2-


Werts mit dem Grenzwert: 8,5 V.

Funktionsblock Timer T2

Betriebsdauer des Ventilators bei


Überschreiten des CO2-
Grenzwerts: 15 Minuten.

196 SR2MAN01DE 05/2010


Diagnose
SR2MAN01DE 05/2010

Diagnose

SR2MAN01DE 05/2010 197


Diagnose

198 SR2MAN01DE 05/2010


Diagnose
SR2MAN01DE 05/2010

Diagnose

21
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel hilft bei der Suche nach der Lösung bei einer Funktionsstörung.

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Meldungen des logischen Moduls 200
Häufig gestellte Fragen 202

SR2MAN01DE 05/2010 199


Diagnose

Meldungen des logischen Moduls

Beschreibung
Nachfolgend sind die vom Logikmodul zurückgesendeten Fehlermeldungen, die
möglichen Gründe sowie die Vorgehensweise zur Behebung der Fehler aufgeführt.

Fehlermeldungen
In der nachfolgenden Tabelle sind die Fehlermeldungen aufgeführt, die das
Logikmodul zurücksenden kann. Diese Meldungen zeigen meist Manipulations-
fehler bzw. mit der Funktionsweise des logischen Moduls nicht zu vereinbarende
Aktionen des Benutzers an.

Meldung Ursache Abhilfe


Der Benutzer wünscht Zugriff
auf die Option PARAMETER",
obwohl kein Parameter
KEIN PARAMETER verfügbar ist (das
Befehlsdiagramm enthält keine
Elemente, die über Parameter
verfügen).
Eine Übertragung war im Gang,
und die Verbindung mit dem PC Siehe Dokumentation der
[Link].
wurde unbeabsichtigt Programmierumgebung.
unterbrochen.
Eine Übertragung in den Überprüfen Sie das
ÜBERTRAGUNGSFE
EEPROM wurde angefordert, Vorhandensein des EEPROMS
HLER: KEIN
dieser ist aber nicht vorhanden und dessen korrekte
SPEICHER
oder schlecht positioniert. Funktionsweise.
Der Benutzer wünscht die
Überprüfen Sie die Herkunft des
Übertragung eines Programms,
ÜBERTRAGUNGSFE zu übertragenden Programms
das nicht mit den Eigenschaften
HLER: KONFIG. und wählen Sie ein mit dem
des Zielmoduls übereinstimmt.
INKOMP. betreffenden logischen Modul
Beispiel: Uhr, analoge
kompatibles Programm aus.
Eingänge, Softwareversion.

200 SR2MAN01DE 05/2010


Diagnose

Meldung Ursache Abhilfe


Dieser Fehler wird angezeigt,
wenn eine der Versionen des
ÜBERTRAGUNGSFE
Logikmoduls nicht folgenden Überprüfen Sie die verwendete
HLER: VERSION
Elementen entspricht: Firmware-Version.
INKOMPATIBEL
Firmware, LD- oder FBD-
Funktionen
Suchen Sie den Fehler, setzen
Sie das Logikmodul in den
Einer oder mehrere statische
Blinken der Anzeige Modus STOP, damit das Blinken
Ausgänge sind oder waren
der Ausgänge im aufhört, und wählen Sie dann
kurzgeschlossen bzw.
Hauptmenü erneut den Modus RUN aus
überladen.
(automatisches
Wiedereinschalten).

SR2MAN01DE 05/2010 201


Diagnose

Häufig gestellte Fragen

Beschreibung
Zum besseren Verständnis des logischen Moduls werden in der folgenden Tabelle
die am häufigsten gestellten Fragen beantwortet.

Häufig gestellte Fragen


Nachfolgend sind die am häufigsten gestellten Fragen mit den entsprechenden
Antworten aufgeführt.

Frage Antwort
Bestimmte Parameter sind nicht zugänglich. Ziehen Sie
die Dokumentation zu Rate, um zu ermitteln, ob diese
Elemente veränderbar sind. Beispiel eines nicht
Ich bekomme keinen Zugang zu
veränderbaren Elements: Zählrichtung eines Zähler-
bestimmten Parametern.
Funktionsblocks - Dieses Element ist nur über die
Schaltung selbst in der Zeile des Befehlsdiagramms
zugänglich.
Um auf diese Parameter zugreifen zu können, müssen
Sie den Cursor mittels der Navigationstasten und
Ich bekomme zu bestimmten
auf dem entsprechenden Parameter positionieren. Die
Parametern immer noch keinen
Zugang. Tasten und dienen zum Ändern der Werte. Drücken
Sie anschließend auf die Taste Menu/OK, um die
Änderungen zu bestätigen.
Es gelingt mir nicht, ein
logisches Modul in den RUN- ACHTUNG - Überprüfen Sie, ob das Fehlersymbol (!)
Modus zu setzen, obwohl ich die nicht in der Zeile des kontextsensitiven Menüs angezeigt
Option RUN/STOP des wird. Beheben Sie den Fehler, um das Logikmodul in den
Hauptmenüs mit der Taste Modus RUN setzen zu können.
Menu/OK bestätige.
Ich möchte die Zeilen meines
Befehlsdiagramms ändern, aber Prüfen Sie, ob das logische Modul im STOP-Modus ist.
die Taste Menu/OK funktioniert Im RUN-Modus sind Änderungen nicht zulässig.
nicht mehr.
Wenn ich die Zeilen meines
Befehlsdiagramms ändern will,
Nicht unbedingt. Dieser Fall kann eintreten, wenn am
zeigt mir das logische Modul ein
Anfang des Befehlsdiagramms oder zwischen den
Fenster, in dem sich nur die
Befehlszeilen 4 aufeinander folgende leere Zeilen
Zeilennummern befinden
eingefügt wurden.
(ZEILE NR.). Habe ich alle
Daten verloren?

202 SR2MAN01DE 05/2010


Diagnose

Frage Antwort
Ich habe ein Befehlsdiagramm,
das eine Z-Taste ( , , , )
als Druckknopf verwendet. Ich
möchte es gern testen, aber
wenn ich das Befehlsdiagramm
Nein, dies ist unmöglich.
im dynamischen Zustand
anzeige, ist meine Z-Taste nicht
mehr funktionsfähig. Kann ich
sie wieder funktionsfähig
machen?
In ein Logikmodul mit Uhr habe
ich ein Befehlsdiagramm
eingegeben. Kann ich es über
Nein, dies ist unmöglich.
einen Sicherungsspeicher in ein
anderes Logikmodul ohne Uhr
übertragen?
Bei der Eingabe eines
Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Logikmodul ein
Befehlsdiagramms werden die
Modul ohne Uhr ist. Folglich sind die Uhr-
Uhr-Funktionsblöcke bei der
Funktionsblöcke nicht verfügbar. Überprüfen Sie die
Auswahl der Kontakte nicht
Referenzen des Moduls.
angezeigt. Ist das normal?
Bei der Eingabe eines
Wahrscheinlich handelt es sich um ein Logikmodul ohne
Befehlsdiagramms werden die
analoge Eingänge. Folglich sind die analogen
analogen Funktionsblöcke bei
Funktionsblöcke nicht verfügbar. Überprüfen Sie die
der Auswahl der Kontakte nicht
Referenzen des Produktes.
angezeigt. Ist das normal?

SR2MAN01DE 05/2010 203


Diagnose

204 SR2MAN01DE 05/2010


SR2MAN01DE 05/2010

Anhang

SR2MAN01DE 05/2010 205


206 SR2MAN01DE 05/2010
Kompatibilität
SR2MAN01DE 05/2010

Kompatibilität

A
Inhalt dieses Kapitels
Dieser Anhang enthält Informationen zur Kompatibilität zwischen den Versionen der
firmware, den Versionen der Programmierumgebung und den verschiedenen
Speichermodulen.

Inhalt dieses Kapitels


Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema Seite
Kompatibilität zwischen der Version der Programmierumgebung und der 208
Version der firmware des Logikmoduls
Kompatibilität zwischen den Speichermodulen und der Version der firmware 209
des Logikmoduls

SR2MAN01DE 05/2010 207


Kompatibilität

Kompatibilität zwischen der Version der Programmierumgebung und der


Version der firmware des Logikmoduls

Einleitung
Im nachstehenden Abschnitt wird die Kompatibilität der Versionen der
Programmierumgebung mit den Versionen der firmware des Logikmoduls
beschrieben.

Übertragung des Programms vom PC in das Logikmodul


Im Fall der Übertragung des Programms vom PC in das Logikmodul sind alle
Versionen der Programmierumgebung mit allen Versionen der firmware des
Logikmoduls kompatibel.
Bei der Übertragung eines Programms vom PC in das Modul wird die firmware, die
der Version der Programmierumgebung zugeordnet ist, in das Logikmodul
übertragen.

Übertragung des Programms vom Logikmodul in den PC


Im Fall der Übertragung des Programms vom Logikmodul in den PC gilt für die
Kompatibilität zwischen den Versionen der Programmierumgebung und den
Versionen der firmware des Logikmoduls Folgendes:

Version der Firmware des Logikmoduls


[Link] [Link] [Link]
Version der V2.4 kompatibel nicht kompatibel nicht kompatibel
Programmierumgebung
V3.1 nicht kompatibel kompatibel nicht kompatibel
V4.1 nicht kompatibel nicht kompatibel kompatibel

208 SR2MAN01DE 05/2010


Kompatibilität

Kompatibilität zwischen den Speichermodulen und der Version der firmware des
Logikmoduls

Einleitung
Im nachstehenden Abschnitt wird die Kompatibilität zwischen den Speichermodulen
und den Versionen der firmware des Logikmoduls beschrieben.

Kompatibilität des Speichermoduls mit der Version der firmware


In der nachstehenden Tabelle wird die Kompatibilität zwischen den Speicher-
modulen und den Versionen der firmware des Logikmoduls dargestellt.

Speichermodultyp Kompatible Version der firmware


SR2 MEM01 LD-Sprache: Index V2.19 oder kleiner
Programmiersprache FBD: Index V2.18 oder
kleiner
SR2 MEM02 Index V3.0.9 oder höher

Übertragung eines Programms vom Speichermodul SR2 MEM01 in das Logikmodul


Im Fall der Übertragung des Programms vom Speichermodul SR2 MEM01 in das
Logikmodul gilt Folgendes für die Kompatibilität:

Sprache der Firmware des Logikmoduls


LD FBD
Sprache des Programms LD Kompatibel, wenn die Die firmware-Version LD
des Speichermoduls Versionen des muss in das Logikmodul
Speichermoduls und des übertragen werden.
Logikmoduls
übereinstimmen.
FBD Die firmware-Version LD Kompatibel, wenn die
muss in das Logikmodul Versionen des
übertragen werden. Speichermoduls und des
Logikmoduls
übereinstimmen.

Übertragung eines Programms vom Speichermodul SR2 MEM02 in das Logikmodul


Im Fall der Übertragung des Programms vom Speichermodul SR2 MEM02 in das
Logikmodul gilt Folgendes für die Kompatibilität:

SR2MAN01DE 05/2010 209


Kompatibilität

210 SR2MAN01DE 05/2010


Index
SR2MAN01DE 05/2010

Index
B
AC
D H
Digitalausgänge, 105 Hilfsrelais, 101
Digitaleingänge, 97 Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzeige in
LD, 150

E
Eingänge/Ausgänge, 38 K
Elemente der Programmiersprache LD Kompatibilität
Analoge Komparatoren, 139 Firmware, 208, 209
Digitalausgänge, 105 Programmierumgebung, 208
Digitaleingänge, 97 Speichermodule, 209
Hilfsrelais, 101
Hintergrundbeleuchtung der LCD-Anzei-
ge, 150 L
Meldung, 154 LD - Schneller Zähler, 127
Modbus-Ein-/Ausgänge, 153 LD-Texte, 148
Schneller Zähler, 127 LD-Timeouts, 109
Texte, 148 LD-Zähler, 119
Timeouts, 109 LD: Analoge Komparatoren, 139
Uhren, 144 LD: Modbus-Ein-/Ausgänge, 153
Umschaltung zwischen Sommer- und LD: Zählerkomperatoren, 137
Winterzeit, 151
Zähler, 119
Zählerkomperatoren, 137
Zx-Tasten, 99

F
Firmware
Kompatibilität, 208, 209

SR2MAN01DE 05/2010 211


Index

M
Menü
D/U ÄNDERN, 89
FEHLER, 85
KENNWORT, 66
KONFIGURATION, 65
MONITORING, 59
PARAMETER, 55
PROGRAMM LÖSCHEN, 73
PROGRAMMIERUNG, 43
RUN/STOP, 61
SPRACHE, 83
ÜBERTRAGUNG, 75
UMSCH. SOM/WIN, 91
VERSION, 81
WATCHDOG-ZYKLUS, 71
Zx-TASTEN, 70

U
Uhren, 144
Umschaltung zwischen Sommer- und Win-
terzeit in LD, 151

Z
Zx-Tasten, 99

212 SR2MAN01DE 05/2010

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