Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr.
Marwa Yehia
KAPITEL 2:
PÄDAGOGIK UND PHILOSOPHIE:
EIN INTERDISZIPLINÄRER DIALOG
13
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
INHALT: PÄDAGOGIK UND PHILOSOPHIE
EIN INTERDISZIPLINÄRER DIALOG
2.1 Definition der Pädagogik .................................................................................. 16
2.2 Das Wesen und Charakterisierung der Pädagogik ......................................... 17
2. 3 Typen der Pädagogik ........................................................................................ 19
2. 4 Ziele der Pädagogik .......................................................................................... 21
2. 5 Die Funktionen der Pädagogik ........................................................................ 23
2. 6 Das Verhältnis zwischen der Philosopie und der Pädagogik ........................ 25
2. 7 Die Abhängigkeit der Pädagogik von der Philosophie .................................. 27
2. 8 Die Abhängigkeit der Philosophie von der Pädagogik .................................. 29
2. 9 Die pädagogische Philosophie .......................................................................... 30
2. 10 Die Relevanz der pädagogischen Philosophie .............................................. 30
14
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
Aktivität 1
Klicken Sie bitte auf dem folgenden Link an und schauen Sie bitte das Video an!
[Link]
In Gruppenarbeit bestimmen Sie bitte diese folgenden Punkte:
• Was bedeutet die Pädagogik?
• Was sind die Aufgaben der Pädagogik?
15
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
2.1 Definition der Pädagogik
Es gibt zwei Definitionen der Pädagogik
❖ Die enge Definition der Pädagogik
Im Allgemeinen versteht man die Pädagogik als Bildung, die nur an den Schulen und Hochschulen
stattfindet. Dies ist die enge Definition der Pädagogik.
Im engeren Sinne heißt der Schulunterricht Pädagogik. In diesem Prozess bemühen sich die Ältesten
der Gesellschaft die vorgegebenen Ziele in einer bestimmten Zeit zu erreichen, indem sie den Kindern
durch festgelegte Lehrmethoden das vorstrukturierte Wissen vermitteln und die geistige Entwicklung
der Schulanfänger fördern.
Pädagogik im engeren Sinne wird als gleichbedeutend mit Unterricht und als Erwerb von Wissen
verstanden.
❖ Die umfassende Definition der Pädagogik
Die umfassende Bedeutung der Pädagogik bezieht sich auf die Erweiterung der
Bildungsdimensionen, die schulische Lern- und Erfahrungsbereiche umfassen.
Die umfassende Definition der Pädagogik kann die physische, mentale, intellektuelle, kulturelle,
ethische, moralische, soziale, politische, religiöse und spirituelle Dimension der individuellen
Persönlichkeit umfassen. Mit anderen Worten ist Pädagogik im weiteren Sinne die
Gesamtentwicklung der Persönlichkeit. Es ist ein lebenslanger Prozess des Wachstums und der
Entwicklung. Es ist nicht auf die Grenzen von Zeit, Ort und Person beschränkt.
16
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
2.2 Das Wesen und Charakterisierung der Pädagogik
Aktivität 2
• Ihrer Meinung nach wodurch ist die Pädagogik gekennzeichnet?
• Arbeiten Sie bitte zu dritt und schreiben Sie Merkmale der Pädagogik auf einem Plakat,
dann zeigen Sie bitte Ihre Ergebnisse!
• Ein lebenslanger Prozess
Bildung kann als eine kontinuierliche, nie endende Reise betrachtet werden. Der Prozess des Lernens,
der Anpassung und der Entwicklung setzt sich kontinuierlich fort – von der Geburt an bis zum letzten
Atemzug. Diese Thematik erstreckt sich über den schulischen Kontext hinaus. Der Erwerb neuer
Kompetenzen, die Anpassung an veränderte Lebensumstände sowie die Akkumulation von
Lebenserfahrung sind Bestandteile dieses unendlichen Bildungsprozesses. Ein aktives Engagement
mit der Welt um uns herum trägt zum persönlichen Wachstum und zur Entfaltung bei.
• Ein bipolarer Prozess
In der traditionellen Betrachtung wird Bildung zumeist als eine Beziehung zwischen zwei
Hauptakteuren aufgefasst, nämlich dem Lehrer und dem Schüler. Der Fokus liegt auf der direkten
Interaktion, in welcher Wissen, Fähigkeiten und Werte vom Lehrenden an den Lernenden vermittelt
17
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
werden. Der Lehrer nimmt die Funktion des Wissensvermittlers und Wegweisers ein, während der
Schüler das Wissen aufnimmt und verarbeitet. Diese Dynamik konstituiert das Fundament einer
Vielzahl von Lernumgebungen.
• Ein tripolarer Prozess
Dieses Modell ergänzt den bipolaren Ansatz um die soziale Umgebung. Bildung findet nicht ohne
Zusammenhang statt. Wie Schüler lernen, hängt davon ab, wie sie mit anderen Schülern, ihren Eltern
und der Gesellschaft umgehen. Wie man etwas versteht und anwendet, hängt davon ab, welche
Normen, Erwartungen und Beziehungen es in der Gesellschaft gibt.
• Ein multipolarer Prozess
Eine umfassendere Betrachtung zeigt, dass der Einfluss auf die Bildung von einer Vielzahl formeller
und informeller Institutionen ausgeht. Neben dem schulischen und universitären Kontext sind auch
familiäre Strukturen, Peergroups, Medien, Vereine, Arbeitsplätze und digitale Plattformen von
signifikanter Relevanz. Dieser multipolare Ansatz veranschaulicht, dass Lernen überall und jederzeit
erfolgen kann und von einem komplexen Netzwerk an Einflüssen beeinflusst wird.
• Ein zielgerichteter Prozess
Bildung erfolgt in der Regel mit einem bestimmten Ziel, das als zweckorientiert bezeichnet wird.
Sowohl Schüler als auch Lehrer verfolgen spezifische Ziele. Für Schüler kann dies den Erwerb von
Qualifikationen, die Entwicklung bestimmter Fähigkeiten oder die persönliche Reifung bedeuten.
Demgegenüber verfolgen Lehrer das Ziel, spezifische Lernziele zu erreichen, das kritische Denken
ihrer Schüler zu fördern und diese auf das Leben vorzubereiten. Die gemeinsame Fokussierung auf
spezifische Ziele verleiht dem Bildungsprozess Struktur und Richtung.
• Ein Prozess der individuellen Entwicklung
Bildung zielt darauf ab, das Individuum in seiner ganzheitlichen Persönlichkeit zu stärken und zu
entfalten. Dieser Faktor umfasst nicht ausschließlich die kognitive Entwicklung, die sich in
Intelligenz und Wissen manifestiert, sondern darüber hinaus weitere Aspekte.
Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit dem Thema der körperlichen Entwicklung, welche
durch sportliche Betätigung und Maßnahmen der Gesundheitsbildung gefördert werden kann.
18
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
Die ästhetische Entwicklung wird durch die Künste, insbesondere die Musik, sowie durch eine
Wertschätzung des Schönen gefördert.
Die Entwicklung der Moral wird durch die Vermittlung von Werten, Ethik und Urteilsfähigkeit
beeinflusst.
Der Prozess der sozialen Entwicklung wird durch Interaktion, Teamarbeit und das Erlernen
gesellschaftlicher Normen und Regeln beeinflusst.
Der Prozess der spirituellen Entwicklung manifestiert sich in der Auseinandersetzung mit
existenziellen Sinnfragen sowie individuellen Überzeugungen. Bildung konstituiert demnach den
Menschen in seiner gesamten Vielfalt.
• Ein dynamischer und progressiver Prozess
Bildung ist ein Prozess, der sich ständig verändert und fortschreitet. Wissen wird immer mehr, die
Gesellschaft verändert sich und die Anforderungen an jeden werden höher. Bildung muss sich immer
weiterentwickeln und sich an neue Situationen anpassen. Sie soll Menschen und die Gesellschaft
weiterbringen. Es geht darum, sich das ganze Leben lang weiterzuentwickeln.
2. 3 Typen der Pädagogik
• Formell
Die formelle Pädagogik wird durch die Einrichtungen bzw. Institute wie Schulen und Hochschulen
angeboten. Sie beginnt in der Primarstufe und dauert bis zur
Hochschulstufe. Strenges Eintritts- und Austrittsalter, Regelmäßigkeit, Disziplin, feste Curricula sind
einige der grundlegenden Merkmale dieser Art von Pädagogik.
• Informell
Dieser Typ der Pädagogik wird von den informellen Kanälen wie Haus, Nachbarschaft,
Gleichaltrigen, Zeitung, ... etc. angeboten. Es gibt keine Bestimmungen über Eintritts- und
Austrittsalter, Zeiten, Normen, Regeln oder Vorschriften, Abschluss oder Zertifikat.
Zu den informellen Institutionen gehören auch Sommerkurse oder Teilzeitkurse in Offenen
Schulen und Offenen Universitäten.
19
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
Diskussionsrunde
Führen Sie bitte in Gruppen eine Diskussionsrunde,
in der Sie mit einander über die möglichen
Agenturen der Pädagogik diskutieren!
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
................................................................................................................................................................
20
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
2. 4 Ziele der Pädagogik
• Allgemeine Ziele der Pädagogik
➢ Kognitive Ziele
Das Ziel ist es, Wissen zu erlangen, denn das individuelle Wachstum und die Entwicklung geschehen
nur mit zunehmendem Wissen. Der Mensch kann Wissen tatsächlich nutzen, indem er es nur in der
praktischen Welt verwendet.
➢ Entwicklung der Persönlichkeit
Pädagogik sollte so sein, dass sie edle Gedanken, moralischen und ehrlichen Charakter bei den
Menschen hervorruft und sie fördern, sich gut zu verhalten.
➢ Die körperliche Entwicklung
Viele Pädagogen haben die körperliche Entwicklung betont. Sie sagen, dass Pädagogik so sein sollte,
dass sie Kinder gesund, stark und solide macht. Kinder sollten über den körperlichen Schutz und die
Gesundheitsvorschriften aufgeklärt werden
➢ Die spirituelle Entwicklung
Die intellektuelle Entwicklung: Dies umfasst die Entwicklung der Intelligenz, das vernunftige
Trainieren und die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten.
Kulturentwicklung: Dies umfasst die Erhaltung, Förderung und den Transfer der Kultur von einer
Generation zur anderen.
Die harmonische Entwicklung: Dies bedeutet die Entwicklung der körperlichen, geistigen,
künstlerischen, verhaltensbezogenen und moralischen Fähigkeiten des Individiuums.
Das berufliche Ziel: Dies bedeutet, dass jeder so ausgebildet werden soll, dass er seinen
Lebensunterhalt mit einer beliebigen Berufstätigkeit bestreiten kann.
• Die Pädagogik und das Individiuum
Die Pädagogik sollte dem Individiuum helfen, seine Kräfte, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu
entwickeln. Demnach sollte das Ziel der Pädagogik so sein, dass die angeborenen Kräfte des
Menschen entwickelt werden und er die Fähigkeit erhält, sie zu nutzen.
21
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
• Die sozialen Ziele der Pädagogik
Die Bedeutung des sozialen Ziels besteht darin, das soziale Gefühl des Individuums zu entwickeln.
Es betont die Entwicklung der Gesellschaft oder der Staatsbürgerschaft.
Kognitives Wachstum
Körperliche Entwicklung
Entwicklung der Persönlichkeit
Kulturelle Entwicklung
Intellektuelle Entwicklung
Soziale Entwicklung
Spirituelle Entwicklung
22
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
2. 5 Die Funktionen der Pädagogik
1. Die individuelle Entwicklung: Dazu gehören die Entwicklung der angeborenen Kraft, die Erfüllung
von Bedürfnissen, die Entwicklung der Persönlichkeit, die Vorbereitung auf das Leben, die
Anpassung an die Umgebung und praktische Kenntnisse der Arbeit.
2. Erhaltung, Weitergabe und Entwicklung des kulturellen Erbes
3. Erwerb von Fähigkeiten: Dazu gehört die Entwicklung der beruflichen, sozialen, kreativen und
sprachlichen Leistungsfähigkeit
4. Sozialer Zusammenhalt: Dazu gehören Sozialisation, soziale Kontrolle und soziale Veränderungen.
➢ Pädagogik, Erziehung und Bildung
Die Pädagogik
Die Erziehung
Die Bildung
Die Begriffe Pädagogik, Bildungs- und Erziehungswissenschaft werden häufig synonym verwendet,
wobei sie in ihrer Bedeutung unterschiedliche Schwerpunkte haben.
Der Ursprung des Worts Pädagogik ist dabei schon in der Antike zu finden. Die Pädagogik
beschäftigt sich ganz allgemein mit allem, was aus praktischer sowie theoretischer Perspektive mit
Erziehung in Verbindung steht. So gilt die Erziehung als der Gegenstand der Pädagogik.
Hier wird als Gegenstand der Erziehungswissenschaft der Lernprozess, der die Bildung von
Menschen zum Ziel hat, bezeichnet. Dazu gehören Untersuchungen über die Ziele, den Verlauf und
die Ergebnisse dieses Lernprozesses. Die Erziehungswissenschaft analysiert aber auch die
organisatorischen Bedingungen (Institutionen), in denen Erziehung stattfindet (Kindergarten,
23
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
Schule, Heimerziehung) und interessiert sich für die Personen, die Erziehung als Beruf ausüben
(Professionalisierung). Dabei ergibt sich immer wieder die Notwendigkeit, Ergebnisse aus den
benachbarten Bereichen der Forschung über Bildung und Sozialisation einzubeziehen.
So sind Erziehungswissenschaft und Pädagogik Studiengänge, der sich mit der Theorie und Praxis
von Bildung und Erziehung auseinandersetzt. Es geht um das Lernen der Anderen außerhalb der
Schule. Erziehungswissenschaftler sind keine Lehrer. Dennoch fördern und unterstützen sie
Menschen in wichtigen Entwicklungsphasen.
ist der Gegenstand der
Die Bildung
ist der Gegenstand der
Die Erziehung
Die Pädagogik
Die Pädagogik befasst sich hauptsächlich mit den Bereichen Erziehung und Bildung. Sie ist eine sehr
interdisziplinäre Fachrichtung und ist eng mit den Bereichen Philosophie, Psychologie, Biologie,
Soziologie und Kommunikationswissenschaft verknüpft.
Die Erziehungswissenschaft besteht aus zahlreichen Teilgebieten wie der Erwachsenenbildung, der
Sonder- und Heilpädagogik sowie aus der Didaktik. Absolventen dieser Fachrichtung sind meist in
außerschulischen Bildungseinrichtungen wie Fachhochschulen oder Jugendheimen tätig. Die
Bildungs- und Erziehungswissenschaftler/innen stellen sich die Frage, wie Menschen in ihrer Bildung
und Erziehung unterstützt und gefördert werden können.
Ein wichtiger Bestandteil ist dabei auch der Bereich der empirischen Bildungsforschung. Mithilfe
von Forschungsmethoden erforschen Bildungs- und Erziehungswissenschaftler/innen
Voraussetzungen, Prozesse und Ergebnisse von Bildung über die Lebensspanne.
24
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
Forschungsgegenstand sind Bildungsprozesse innerhalb von typischen Bildungseinrichtungen wie
Kindergarten, Schule, Hochschule oder Weiterbildung.
2. 6 Das Verhältnis zwischen der Philosopie und der Pädagogik
Die Philosophie ist der prinzipienlehre aller Wissenschaften. Sie hat transzendentale 1Reflexion auf
die Grundlagen und Voraussetzungen einer jeden Wissenschaft. Philosophie und Pädagogik sind eng
1
die Grenzen der Erfahrung und der sinnlich erkennbaren Welt überschreitend;
25
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
miteinander verbunden und voneinander abhängig. Die Philosophie ebnet die Wege, den die
Pädagogik folgt. Ohne Philosophie wäre die Pädagogik blind und ohne Pädagogik wäre die
Philosophie verkrüppelt. In der Tat bestimmt die Philosophie die Ziele und die Pädagogik ist
zuständig dafür, diese Ziele zu erreichen. Die Philosophie bestimmt Werte, empfiehlt Begriffe und
legt die Prinzipien fest. Andererseits zielt die Pädagogik während ihres Prozesses und mittels ihrer
Instrumente darauf ab, diese Werte, Begriffe und Prinzipien anzuwenden.
Mit anderen Worten wird die Anwendung der philosophischen Prinzipien im Bildungsbereich zur
Lösung der unterschiedlichen Bildungsprobleme als pädagogische Philosophie angesehen.
Die pädagogische Philosophie ist solche Philosophie, die die Antworten auf die pädagogischen
Fragen liefert, warum man ausgebildet sein soll (Ziel), wer ausgebildet sein soll (Kind), wer lehrt
(Lehrer), wo gelehrt wird (Schule), was der Lehrer vermittelt (Curriculum), wie der Lehrer das
Curriculum vermittlt (Methode), usw. Die pädagogische Philosophie basiert auf der adäquaten
Lebensphilosophie
2. 7 Die Abhängigkeit der Pädagogik von der Philosophie
• Die Philosophie bestimmt die Ziele, die die Pädagogik erreichen soll. -
Philosophie hat immer sowohl die pädagogische Theorie als auch die praktische inspiriert-. Die
Philosophie ist eine Lehre, die die Bildung von einer Generation zur anderen überträgt. Die
Philosophie repräsentiert ein Denksystem, das im Unterrichtsinhalt erklärt wird. Die Philosophie ist
das durch das natürliche Vernunft erlangte Wissen. Die Philosophie ist die Entwicklung der anderen
Geisteskräfte.
• Die Philosophie beschäftigt sich mit allen Aspekten der Bildung
Alle Probleme der Bildung gelten als Probleme der Philosophie, deshalb hat Gentile gesagt
“Education without philosophy would mean a failure to understand the precise nature of education.“,
d.h., dass die Bildung ohne Philosophie das Missverständins des genauen Wesens der Bildung
bedeuten würde, denn die Philosophie determiniert das Lebens- und Bildungsziel. Jede
Bildungsaspekt wie Ziele, Curriculum, Methoden, Lehrbücher, Disziplin, Lehrer, etc. hat eine
philosophische Base.
26
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
Die Philosophie bestimmt die Lernziele. Im Lichte dieser Lernziele werden die Curriculum,
Methoden, Lehrbücher, Schuldiszipline, die Rolle der Lehrperson determiniert.
• Konzept der Philosophie und der Pädagogik
Die Philosophie erklärt das Wesen der Pädagogik. Mit dieser Erklärung lernt man den richtigen
Begriff der Pädagogik. Die Naturphilosophen betrachten die Pädagogik als einen natülichen Prozess,
während die physikalischen Philosophen sie als sozialen Prozess betrachten. Die idealistischen
Philosophen betrachten sie als inneren Prozess.
• Die Philosophie und Ziele der Pädagogik
Das Ziel der Pädagogik ist verbunden mit dem Lebensziel. Dieses Lebensziel basiert auf der
Philosophie, die das Individiuum zu einer bestimmten Zeit hat. So ist die philosophische Base der
Pädagogik unverzichtbar.
• Die Philosophie und das Curriculum
Das Curriculum ist das Instrument, wodurch die pädagogischen Ziele erreicht werden. Weil die Ziele
auf der Philosophie basieren, wird das Curriculum auch von der Philosophie beeinflußt. Je nach der
Typ der Philosophie unterscheiden sich die Inhalte der Curricula. Der Idealismus schlägt vor, dass
Gedanken, Gefühle, Ideen und Werte den Vorrang im Unterricht haben sollen. Im Lichte dessen gibt
es drei Tyben von Curricula. Die erste Typ umfasst Aktivitäten zur Verbesserung der Sprachen,
Literatur, Sozialkunde, Mathematik und körperliche Entwicklung der Schüler. Die zweite Typ
beschäftigt sich mit der Ästhetik, die Zeichnen, Musik, Poesie, Kunsthandwerk und bildende Kunst
umfasst, mit dem Ziel, die Fähigkeiten und Kreativität der Schüler zu entwickeln. In der dritten Typ
spielt die Moral die wichtigste Rolle, in der Religion und Ethik mit Spiritualität Bedeutung haben,
um das Ziel der Selbstverwirklichung zu erreichen.
Die Philosophie der Natur schlägt ein flexibles Curriculum vor, dass dem Schüler die Chance gibt,
sein eigenes Curriculum zu bestimmen, in dem der Schüler von der Natur durch die eigenen
Erfahrungen lernt. So dieses Curriculum beschäftigt sich mit Sprachen, Geschichte, Landwirtschaft,
Gartenbau, Kunst und Handwerk, Naturwissenschaften, Mathematik, Geographie und Astronomie,
weil diese eng mit der Natur um das Kind herum verbunden sind. Diese Themen sollen verbunden
mit den Spielen, Aktivitäten, Experimenten und Erfahrungen des Kindes, mit dem Ziel, die
ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes zu verwircklichen.
27
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
• Die Philosophie und die Lehrperson
Die Rolle der Lehrperson war der Schwerpunkt aller pädagogischen Philosophien. Einige dieser
Philosophien stellt die Lehrperson in den Mittelpunkt. Im Gegenteil bringen einige Philosophien die
Lehrperson in den Hintergrund, wo sie die Leistungen der Lernenden beobachtet und bewertet. Z. B.
die Lehrperson spielt eine wichtige Rolle beim Import der idealistischen Bildung. Die Lehrperson
muss grundsätzlich über ein hohes Maß an Selbsterkenntnis, Selbstdynamik und Spiritualität
verfügen. Sie soll liebevoll, sympathisch und rein, mit dem Ziel, eine Atmosphäre zu schaffen, die
die venünftige. geistige und spirituelle Entwicklung der Lernenden zu ermöglichen.
Auf anderer Seite ist die naturalistische Philosophie der Pädagogik der Meinung, dass die Lehrperson
hinter der Szene steht. Die Lehrperson hier ist Beobachter der Lernaktivitäten der Kinder und nicht
Vermittler der Informationen. Sie kreiert die Chancen, die zur Entwicklung der Lernenden führen.
• Die Philosophie und die Unterrichtsmethoden
Die Unterrichtsmethoden sind solche Methoden, die die Lehrperson verwendet, um die Informationen
zu vermitteln. Diese Informationsvermittlung kann in Form eines Vortrags, einer Diskussion , der
Darstellung eines Projekts, ...etc. sein.
Bezüglich der philosophischen Sicht zu den Unterrichtsmethoden schlagen unterschiedliche
Philosophien verschiedene Methoden vor. Z. B. Der Idealismus hat ca. 6 tradidtionelle
Unterrichtsmethoden, wie die Fragen-Antwort-Methode von Sokrates, die Diskursmethode von
Platon.
Die Naturphilosophen bevorzugen nicht den Frontalunterricht, sondern sie betonen die offenen
Schulen, dass alle wesentlichen Lerngeräte für den Gebrauch und das Selbstlernen der Schüler zur
Verfügung gestellt werden. Dazu sollen die Experimente und die Lernspiele den Vorrang haben. Die
Beobachtung, das Experiment und das Selbstlernen sind für das aktive und kontinuierliche Leben.
Der Pragmatismus bevorzugt die variierten, individualisierten und inspirierten Lehrtechniken und die
Unterrichtsmethoden wie Learning by doing, integriertes Lernen und die Projektlernmethoden. Diese
Methoden gewährleisten eine aktive und dynamische Lernerfahrung durch Eigenanstrengung.
28
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
„Die großartigen Philsophen waren großartige Pädagogen.“
Im Osten und im Westen waren die großartigen Philosophen auch großartige Pädagogen. Das Leben
dieser großartigen Philosophen ist das deutlichste Beispiel für die Abhängigkeit der Philosophie von
der Pädagogik. Die Philosophen wie Gandhi, Tagore, Plato, Sokrates, Locke, Comenius, Rousseau,
Fröbel und Dewey waren großartige Pädagogen. Sie spiegelten ihre philosophischen Ansichten in
ihren Bildungsplänen wider.
Sokrates hat der Welt seine „sokratische Methode“ (Methode des Hinterfragens) des Lehrens
gegeben; Platon, der erste Bildungsklassiker. Rousseau, der große französische Philosoph, vertrat die
Ansicht, dass Bildung „der Natur folgen“ sollte. John Dewey aus Amerika hatte großes Interesse
daran, die Bildungsprobleme seines Landes zu lösen. Gandhi ist der Vater der Grundbildung. Das
heißt, alle großartigen Philosophen haben Bildung als Mittel eingesetzt, um ihre philosophischen
Ideen in die Praxis umzusetzen, damit die Menschen sich selbst folgen und entwickeln können.
2. 8 Die Abhängigkeit der Philosophie von der Pädagogik
Die Pädagogik ist die Grundlage der menschlichen Entwicklung. Ohne Pädagogik könnten die
Menschen ein Fach wie die Philosophie nicht entwickeln. Die Pädagogik ist sowohl für den Aufbau
als auch für die Entwicklung der Philosophie notwendig. Das wird wie im Folgendem erklärt:
• Bildung ist die Grundlage für den Aufbau von Philosophie
wir alle wissen, dass für den Aufbau und das Wachstum der Philosophie sind Beobachtung,
Meditation und Konzentration notwendig. Der Mensch kann nichts ohne Bildung tun. Wir lernen
Sprache durch Bildung und wir lernen auch durch sie, wie wir denken können. Wir können von einem
Analphabeten keine Entwicklung der Philosophie erwarten. Aus dieser Perspektive ist Bildung die
Grundlage der Philosophie.
• Bildung ist die dynamische Seite der Philosophie.
Zwei Dinge sind für die Leistung einer Aufgabe wesentlich – Denken oder Planen und die praktische
Anwendung. Philosophie representiert das Denken oder Planen und die Bildung ist zuständig für die
praktische Anwendung.
Die Philosophie bestimmt das Ziel des Lebens und legt durch die Analyse die Prinzipien fest, die zur
Erreichung der gesetzten Ziele führen. Die Bildung setzt diese Prinzipien und Ideen in die Praxis um,
29
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
denn der Zweck der Bildung besteht darin, menschliches Verhalten zu formen. So gibt Bildung der
Philosophie eine greifbare Gestalt.
Der englische Gelehrte John Adam sagte, , „Bildung ist die dynamische Seite der Philosophie. Sie ist
ein aktiver Aspekt des philosophischen Glaubens und ein praktisches Mittel zur Verwirklichung der
Ideale des Lebens – John Adam. Der amerikanische Gelehrte John Dewey hat sie kaum anders
definiert – sie (Philosophie) ist die Bildungstheorie im allgemeinsten Sinne. -John Dewey.
Bildung ist ein Mittel, um das Ziel zu erreichen – wie gesagt, es ist die Philosophie, die die Ziele des
Lebens bestimmt. Durch Analyse und Klassifikation werden diese Ziele eingeteilt, die durch den
Bildungsprozess erreicht werden sollen.
2. 9 Die pädagogische Philosophie
Die Philosophie der Pädagogik ist ein philosophischer Prozess zur Lösung der Bildungsprobleme
durch eine philosophische Methode, die von einer philosophischen Haltung zu philosophischen
Schlussfolgerungen und Ergebnissen losgeht. Sie zielt daher darauf ab, sowohl allgemeine als auch
umfassende Ergebnisse zu erzielen. Die Philosophie der Pädagogik ist die Anwendung der
philosophischen Theorie, um ein bestimmtes Bildungsproblem zu untersuchen und die Lösung zu
finden.
Diese philosophische Theorie gilt als Orientierungshilfe für die Bildung zu verschiedenen Themen
wie,
- Bildung als Wissensvermittlung versus Bildung als Förderung von Untersuchungs- und
Denkfähigkeiten, die der Entwicklung von Autonomie förderlich sind.
- Bildung zur persönlichen Entwicklung oder Bildung zur Staatsbürgerschaft
- Die Unterscheidung zwischen Ausbildung und Trainieren.
2. 10 Die Relevanz der pädagogischen Philosophie
Die pädagogische Philosophie ist ein wichtiger Bestandteil in der Vorbereitung der Lehrer als
Berufspädagogen an unseren Pädagogischen Hochschulen. Für die Lehrerstudenten und die
berufstätigen Lehrer ist die pädagogische Philosophie wichtig, denn:
30
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
• Das Kennenlernen des Universums und der verschiedenen Perspektiven des
menschlichen Lebens
Mit dem Studium der pädagogischen Philosophie lernt man das Universum und verschiedene
Perspektiven des menschlichen Lebens kennen. Im Lichte dieses Verständnises kann man die richtige
Lebensphilosophie auswählen.
• Das Kennenlernen des Bildungskonzepts und der Bildungsziele
Durch das Studium der pädagogischen Philosophie lernt die Lehrerstudenten das menschliche Leben
kennen, wie es von verschiedenen Philosophen definiert wird, und wird so in der Lage, Bildungsziele
auf der Grundlage dieses Wissens zu verstehen. So leitet die pädagogische Philosophie den
Bildungsprozess.
• Design des Curriculums.
• Das Kennenlernen der Unterrichtsmethoden.
• Die Disziplin
In der pädagogischen Philosophie werden verschiedene Gedanken zu Disziplinproblemen und
Philosophien untersucht. Durch das Studium der Disziplin verstehen die Lehrer ihre tatsächliche
Natur und lernen die Werkzeuge der Erlangung kennen. Idealismus befürwortet die Straßendisziplin
und die Selbstbeherrschung, während Naturalismus die Freiheit und die natürliche Disziplin betont
und Pragmatismus die soziale Disziplin betont. Diese Disziplinen sind aus dem Studium
verschiedener pädagogischen Philosophien bekannt. Daher ist die Kenntnis der pädagogischen
Philosophien unerlässlich, um einer wünschenswerten Disziplin zu folgen.
• Lehrer und Schüler
Durch die pädagogische Philosophie werden die Rolle des Lehrers und die Rolle des Schülers und
das Verhältnis zueinander in der Schule klar gemacht.
Studenten erhalten im Idealismus Nebenrolle, während sie im Naturalismus die Hauptrolle erhalten.
Ebenso besteht im Pragmatismus und Idealismus eine enge Beziehung zwischen Lehrer und Schüler,
während sie im Naturalismus begrenzt ist.
31
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
• Das Kennenlernen des Wesens von Schulen und Pflichten
Die pädagogische Philosophie untersucht, was das Wesen und die Pflichten von Schulen sein sollten.
Es gibt unterschiedliche Meinungen unter Philosophen zu diesem Thema. Mit dem Studium der
pädagogischen Philosophie lernen die Lehrkräfte all dies kennen und können so erfolgreich das
Wesen der Schule und ihre Methoden zur Erreichung der Bildungszielen definieren. ohne die
pädagogische Philosophie konnten die Lehrer das Wesen und die Aufgaben der Schule nicht
definieren. Aus dieser Perspektive sollten die Lehrer die pädagogische Philosophie studieren.
• Philosophische Lösung der Bildungsprobleme
Ohne die pädagogische Philosophie kann die Lehrperson mit den unterschiedlichen
Bildungsproblemen nicht umgehen. Durch das Studieren der unterschiedlichen Meinungen der
unterschiedlichen Philosophen kann die Lehrperson das Wesen der Bildungsprobleme verstehen und
die passende Lösung finden und sie kann auch den Meinungen der Philosophen folgen, um diese
Probleme zu lösen.
Aus dem oben Gesagten können wir sagen, wenn die Bildungsinstitution keiner bestimmten
Philosophie folgt, werden die Ziele nicht kalr und widersprüchlich und das Curriculum chaotisch und
nicht aktuell sein.
32
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
Übungen zum Kapitel 2
Wählen Sie die richtige Antwort aus!
1. Was umfasst die individuelle Entwicklung gemäß dem Text?
o a) Nur die Entwicklung der Persönlichkeit
o b) Entwicklung angeborener Kräfte und praktische Kenntnisse
o c) Nur die Anpassung an die Umgebung
2. Was ist ein Ziel der Erziehungswissenschaft?
o a) Die Erhaltung kultureller Traditionen
o b) Der Lernprozess zur Bildung von Menschen
o c) Die Entwicklung von Lehrplänen
3. Welches dieser Themen gehört nicht zur Erziehungswissenschaft?
o a) Sozialisation
o b) Biologie
o c) Didaktik
4. Was bedeutet der Begriff "Pädagogik" im Allgemeinen?
o a) Nur die Theorie der Erziehung
o b) Alles, was mit Erziehung zu tun hat
o c) Nur die praktische Anwendung von Bildung
5. In welchem Bereich sind Erziehungswissenschaftler normalerweise tätig?
o a) Schulen
o b) Universitäten
o c) Außerschulischen Bildungseinrichtungen
6. Wie wird die Beziehung zwischen Philosophie und Pädagogik beschrieben?
o a) Sie sind unabhängig voneinander.
o b) Sie sind eng miteinander verbunden.
o c) Sie stehen oft im Konflikt.
7. Was ist ein wichtiges Forschungsgebiet für Bildungswissenschaftler?
o a) Empirische Bildungsforschung
o b) Wirtschaftswissenschaft
o c) Politikwissenschaft
33
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
8. Welche Disziplin ist nicht eng mit der Pädagogik verbunden?
o a) Psychologie
o b) Astronomie
o c) Soziologie
9. Was fördert die Erziehungswissenschaft laut Text?
o a) Die Entwicklung von Lehrplänen
o b) Die Unterstützung in Entwicklungsphasen
o c) Die Durchführung von Prüfungen
10. Was ist ein zentrales Element der pädagogischen Philosophie?
o a) Antworten auf pädagogische Fragen
o b) Entwicklung neuer Lehrmethoden
o c) Verwaltung von Bildungseinrichtungen
11. Welche Rolle spielt die Philosophie in der Pädagogik?
o a) Sie hat keinen Einfluss.
o b) Sie bestimmt Werte und Ziele.
o c) Sie ist nur für die Theorie wichtig.
12. Was wird als Gegenstand der Erziehungswissenschaft bezeichnet?
o a) Die politischen Aspekte der Bildung
o b) Der Lernprozess
o c) Die Finanzierung von Schulen
13. Wer sind die Hauptakteure in der Erziehung laut dem Text?
o a) Schüler und Eltern
o b) Lehrer und Erziehungswissenschaftler
o c) Politiker und Verwaltung
14. Was beschreibt der Begriff "Sozialisation" im Kontext der Erziehungswissenschaft?
o a) Die Entwicklung von individuellen Fähigkeiten
o b) Die Integration in die Gesellschaft
o c) Die Erhaltung kultureller Werte
15. Was ist eine der Aufgaben der empirischen Bildungsforschung?
o a) Die Entwicklung von Lehrplänen
o b) Die Untersuchung von Bildungsprozessen
o c) Die Organisation von Schulveranstaltungen
34
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
16. Was beschreibt die "pädagogische Philosophie"?
o a) Die Theorie von Lehrmethoden
o b) Die Anwendung philosophischer Prinzipien auf Bildung
o c) Die Geschichte der Bildung
17. Welche Frage beantwortet die pädagogische Philosophie nicht?
o a) Wer lehrt?
o b) Welche Werte sind wichtig?
o c) Wie viele Schüler sind in einer Klasse?
18. Was ist ein Beispiel für ein Teilgebiet der Erziehungswissenschaft?
o a) Medizinische Forschung
o b) Erwachsenenbildung
o c) Ingenieurwissenschaft
19. Wie wird die Beziehung zwischen Pädagogik und Philosophie im Text beschrieben?
o a) Die Pädagogik ist überflüssig ohne Philosophie.
o b) Philosophie und Pädagogik sind unabhängig.
o c) Beide Bereiche sind voneinander abhängig.
20. Was ist das Hauptziel der Erziehungswissenschaft?
o a) Die Verwaltung von Schulen
o b) Die Unterstützung und Förderung von Menschen
o c) Die Entwicklung von politischen Bildungsprogrammen
21. Was ist die Grundlage für die Entwicklung der Philosophie?
o a) Wissenschaft
o b) Pädagogik
o c) Kunst
22. Welche Funktion hat Bildung laut dem Text?
o a) Sie ist die Grundlage für die Philosophie.
o b) Sie ist irrelevant für die Philosophie.
o c) Sie hat keinen Einfluss auf das Denken.
23. Was beschreibt die Aussage von John Adam über die Bildung?
o a) Bildung ist die statische Seite der Philosophie.
o b) Bildung ist die dynamische Seite der Philosophie.
35
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
o c) Bildung hat nichts mit Philosophie zu tun.
24. Welche Rolle spielt die Philosophie in der Bildung?
o a) Sie bestimmt die Ziele des Lebens.
o b) Sie ist nur theoretisch.
o c) Sie ist nicht wichtig für die Praxis.
25. Was versteht man unter der „philosophischen Theorie“ in der Pädagogik?
o a) Eine Methode zur Lösung von Bildungsproblemen.
o b) Eine Sammlung historischer Daten.
o c) Eine Beschreibung von Lehrplänen.
26. Was ist ein Ziel der pädagogischen Philosophie?
o a) Die Entwicklung von Prüfungen.
o b) Die Lösung spezifischer Bildungsprobleme.
o c) Die Förderung von Sportaktivitäten.
27. Welche Perspektive wird im Studium der pädagogischen Philosophie nicht behandelt?
o a) Bildung zur persönlichen Entwicklung
o b) Bildung als Wissensvermittlung
o c) Bildung als Freizeitbeschäftigung
28. Welche Disziplin wird im Text im Zusammenhang mit der pädagogischen Philosophie
erwähnt?
o a) Naturwissenschaften
o b) Disziplinprobleme
o c) Wirtschaftswissenschaften
29. Welche Rolle spielt der Lehrer im Idealismus laut dem Text?
o a) Hauptrolle
o b) Nebenrolle
o c) Keine Rolle
30. Was wird als wichtig für die Gestaltung des Curriculums betrachtet?
o a) Die pädagogische Philosophie
o b) Historische Daten
o c) Finanzielle Aspekte
36
Die Bildungsphilosophie in Ägypten Dr. Marwa Yehia
KAPITEL 3: HISTORISCHE WURZELN DER
BILDUNGSPHILOSOPHIE IN ÄGYPTEN
37