Kurze Diktate (3) [Link].
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Dialekt
Dialekte oder Mundarten gibt es in Deutschland sehr viele.
Schon von Dorf zu Dorf werden manche Wörter anders
ausgesprochen. Meistens unterscheidet man Dialekte aber
nach größeren Gegenden. In Baden-Württemberg spricht man
Schwäbisch* und Alemannisch, in Bayern Bayerisch und
Fränkisch und in Sachsen Sächsisch. In der Schule lernen die
Kinder Hochdeutsch. (50 Wörter)
*zugelassen auch: schwäbisch, alemannisch bayrisch, fränkisch, sächsisch (wenn man den
Ausdruck adverbial versteht, wenn man also „wie“ sagen kann).
Sprachbezeichnungen meist groß: auf Italienisch, du musst Englisch lernen, aber: die deutsche
Sprache.
Echo
Wenn man in einem großen Tunnel steht und laut ruft, dann
kann man den Ruf mehrmals hören, obwohl man nur einmal
gerufen hat. Das ist ein Echo. Es kommt daher, dass jeder Ton
kleine unsichtbare Wellen in der Luft erzeugt. Das sind die
Schallwellen. Wenn diese auf ein Hindernis stoßen, etwa eine
Wand, dann prallen sie dort ab und kommen zurück.
(59 Wörter)
hören, das Gehör, der Hörer, gehören
das Hindernis (aber: die Hindernisse), das Ereignis, die Finsternis
Kompass
Der Kompass ist ein Gerät zur Bestimmung der
Himmelsrichtung. Besonders für die Seefahrer war die
Erfindung des Kompasses im 13. Jahrhundert sehr wichtig, da
sie mit ihm auch bei Nebel oder Wolken die Himmelsrichtungen
bestimmen und ihren Weg finden konnten. Der Kompass zeigt
mit seiner Magnetnadel immer nach Norden, weil die Erde mit
ihren Polen wie ein riesiger Magnet wirkt. (60 Wörter)
Sternschnuppe
Im Weltraum fliegen zwischen den Sternen und Planeten
unzählige Meteoriten herum. Kommt ein Meteorit in die Nähe
der Erde, dann kann es passieren, dass er in die
Erdatmosphäre gelangt und dort verglüht. Einen Meteoriten, der
am Himmel verglüht, nennt man Meteor oder Sternschnuppe.
Manche Menschen glauben, dass ein Wunsch in Erfüllung geht,
wenn sie eine Sternschnuppe sehen. Doch das ist ein
Aberglaube. (62 Wörter)
die Zahl, zählen, bezahlen, unzählig,
atmen, der Atem, atemlos, die Atmung, die Atmosphäre,
Nomaden
Menschen ohne festen Wohnsitz nennt man Nomaden. Viele
Nomaden lebten früher in Gebieten, die zu trocken waren, um
Landwirtschaft zu betreiben. Sie zogen mit ihren Tierherden und
dem ganzen Besitz umher, um immer neue Weideplätze zu
finden. So folgten auch die Indianer Nordamerikas den
Büffelherden. Diese Tiere lieferten Ihnen fast alles, was sie
brauchten: Fleisch als Nahrung, Fell für die Kleider, Häute für
die Zelte, Knochen für Werkzeuge, Sehnen für Fäden und
Schnüre, Dung als Brennstoff. Heute gibt es nur noch wenige
Nomaden im Norden Afrikas und in Asien. (89 Wörter)
Nach kurzem betontem Vokal ck oder tz: sitzen, trocken, aber: Werkzeug