Sprechen Einheit 1
Teil I
A: Du hast doch sicher von dem Rockfestival gehört, das hier Ende
des Monats stattfindet. Ich würde mir gerne einige Konzerte anhören.
B: Natürlich habe ich davon gehört. Ich bin Rockfan und möchte auch
auf jeden Fall hingehen. Ich habe mich aber noch nicht genau
informiert, welche Gruppen eigentlich auftreten. Weißt du vielleicht,
wo man ein Programm bekommen kann und an welchen Tagen es
genau stattfindet?
A: Ich graube, das Festival geht vom 28. bis zum 30. Juli. Wenn ich
mich richtig erinnere, treten unter anderem zwei deutsche Gruppen
und eine aus den USA [Link] das können wir ganz genau erfahren,
wenn wir im Internet nachschauen.
B: Ja, gut. Ich kann aber nur am 30. Juli, das ist Sonntag.
A: Macht nichts, dann gehen wir eben nur an einem Tag.
B: Was meinst du, sollen wir auch die anderen aus dem Kurs und
vielleicht auch noch Freunde fragen, ob sie auch mitwollen?
A: Ja, warum nicht? Fragen können wir ja mal! Und wer besorgt die
Tickets?
B: Damit müssen wir noch warten, bis wir wissen, wie viele Leute
tatsächlich mitkommen. Ich denke, ich kann das online erledigen,
sonst gehe ich in den großen CD-Laden im Zentrum und kaufe sie
dort.
A: Prima. Und wie kommen wir zu dem Konzert? Ich meine, es findet
ja indem Stadion außerhalb der Stadt statt und da können wir nicht
einfachzu Fuß hingehen.
B: Stimmt. Am besten, wir fahren mit dem Auto.
A: Nein, das ist keine gute Idee. Bestimmt kommen furchtbar viele
Leute mit dem Wagen und wir finden sicher keinen Parkplatz.
B: Aber mit dem Bus können wir auch nicht fahren.
A: Warum nicht?
B: Weil die Busse nicht mehr fahren, wenn die Konzerte länger als bis
halb elf dauern.
A: Ach so. Dann nehmen wir für die Hinfahrt den Bus und zurück
fahren wir mit dem Taxi.
B: ln Ordnung, so machen wir es.
Teil 2 und 3
KandidatA
A: Es ist oft die Rede davon, die gedruckten Bücher voll durch
elektronische Mittel zu ersetzen. ln meiner Präsentation werde ich
zunächst über meine persönliche Erfahrung dazu sprechen. Dann
werde ich mich auf die Rolle des digitalen Unterrichts in meiner
Heimat beziehen und auch über Vor- und Nachteile der elektronischen
Mittel sprechen.
ln einigen Privatschulen wird schon für manche Fächer ein Laptop
verwendet, vor allem dort, wo die notwendige Software vorhanden ist.
Damit wird vermieden, dass die Schüler eine große Menge an
Büchern und Heften mit zur Schule nehmen müssen. Es ist also eine
große Erleichterung für die Schüler. Der ganze Lernstoff ist im Tablet
und man kann ihn jederzeit abrufen und zum Lernen verwenden.
Das finde ich toll. Ich habe selbst einen Laptop, in dem ich alles
speichere, was ich lerne, so dass ich wertvolle Zeit spare, wenn ich
eine Information suche.
ln meiner Heimat benutzen viele Schüler in privaten Schulen einen
Laptop. Doch an öffentlichen Schulen wird er noch nicht eingesetzt,
weil so etwas mit sehr hohen Kosten verbunden ist.
Ein Nachteil des digitalen Unterrichts ist meiner Meinung nach, dass
die Schüler schreibfaul werden und den Wert der Bücher
unterschätzen.
Ich bin aber sicher, dass die elektronischen Medien mehr
Möglichkeiten bieten als die Bücher.
Ich hoffe, dass ich Ihnen ein klares Bild zum Thema digitaler
Unterricht bieten konnte und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!
Kandidat B
Die sozialen Netzwerke sind der große Trend und werden von immer
mehr Menschen genutzt. Das ist das Thema meiner Präsentation. Ich
möchte zu Beginn etwas über meine Erfahrungen damit erzählen,
dannm öchte ich etwas zu der Rolle der Netzwerke in meinem
Heimatland sagen und abschließend werde ich näher auf deren Vor-
und Nachteile eingehen.
Ich persönlich finde diese Netzwerke sehr [Link] habe auch
einen Facebook-Account. Die Anmeldung war ganz einfach und
kostenlos. Ich habe dadurch viele Leute mit gleichen Ansichten
kennen gelernt, neue Freunde gefunden, und das auf der ganzen
Welt.
ln meiner Heimat sind die Sozialen Netzwerke in den letzten Jahren
immer beliebter geworden. Man erfahrt mittlerweile oft mehr über
seine Freunde über Facebock als am Telefon. Sogar Senioren zeigen
großes Interesse dafür.
DerVorteil der Sozialen Netzwerke ist, dass wir Kontakte zu Menschen
haben können, die sonst in unserem Alltag unmöglich wären. Der
Nachteil ist aber, dass zu viele Informationen über unser Privatleben
veröffentlicht und zum Teil missbraucht werden. Man sollte also mit
seinen persönlichen Daten sehr vorsichtig umgehen und sich gut über
die Gefahren informieren, die es beim Gebrauch der Sozialen Medien
gibt. Ganz aus dem Netz auszusteigen nämlich keine Lösung, vor
allem für die jungen Leute.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
A: Die sozialen Netzwerke werden weiterhin bestehen. Sie stehen im
Mittelpunkt für jeden jungen Menschen und entwickeln sich immer
weiter. Sogar Firmen haben mittlerweile einen Facebock-Account
neben ihrer normalen Homepage. Ich habe aber eine Frage:Wie genau
werden persönliche Daten schuetzen?
B: Wenn man zum Beispiel persönliche Daten wie Texte oder Fotos ins
Netz stellt, können diese auf andere verdächtigteWebseiten übertragen
werden. Dort können sie gefälscht werden und für alle möglichen
Zwecke verwendet werden. Das kann einem unter Umständen sehr
schaden.
A: Ich verstehe! Sonst habe ich keine Fragen. Mit Ihrem Vortrag haben
Sie
das Thema sehr gut behandelt.
B: Vielen Dank!