PCC TEC
PCC TEC
Gebäudeautomation
pccTEC - Bedienungsanleitung
Ausgabe Februar 2003 Version 3.2
SICLIMAT X
Gebäudeautomation - offen für alles
pccTEC
Bedienungsanleitung
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1 Allgemein
2 pccTEC
4 Projektierung
5 Bausteine
6 NOBI’s
7 Anhang
Allgemein 1
1.1 Übersicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-3
1.2 Bustopologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-4
1.2.1 BLN - Profibus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-5
1.2.2 FLN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-5
1.3 Projektierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-6
1.3.1 TEC. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-6
1.3.2 PRU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-6
1.3.3 X-OS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-6
1.4 Kommunikation zu TEC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-6
pccTEC-Dateien 2
2.1 Prozess pccTEC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-3
2.2 Normalbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-5
2.3 Störverhalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-5
2.3.1 Kommunikationsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-5
2.3.2 Stromausfall der OS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-5
2.4 Anlauf/Wiederanlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-6
2.5 Datensicherung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-6
2.6 Generierung/Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-6
2.7 Konfigurationsfile [Link]. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-7
2.8 Wartung/Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-7
2.9 Kommunikationsdiagramm pccTEC / PRU2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-8
Projektierung 4
4.1 Projektierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-3
4.1.1 Allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-3
4.1.2 Hardware-Topologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-3
4.1.3 Datenimportliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-3
4.2 TEC DLI-Tool . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-4
4.2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-4
4.2.2 Programm und Hilfsdateien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-4
4.2.3 Aufruf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-5
4.2.4 Die Vorlagedateien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-6
4.2.5 tecdli - Programmablauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-7
4.2.6 Von tecdli erzeugte Dateien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-8
4.2.7 Fehlerbehandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-13
4.3 FMS-Projektierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-16
Bausteine 5
5.1 EM Bausteine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5-3
5.1.1 "TEC-PRU"-Typical. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5-3
5.1.2 "TEC-RAUM"- Typical. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5-4
5.1.3 "TEC-BASIS"-Typical . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5-6
5.1.4 "TEC-Ventil"- Baustein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5-7
5.1.5 "TEC-Klappe"- Baustein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5-8
NOBI’s 6
6.1 PRU2-Block . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-3
6.2 FLN-TEC-Basisblock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-4
6.3 FLN-TEC-Ventilblock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-6
6.4 FLN-TEC-Klappenblock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-8
6.5 Raumblock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-10
Anhang 7
7.1 Begriffe/Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7-3
1 Allgemein
Inhaltsverzeichnis
1.1 Übersicht
Terminal Equipment Controller TEC sind Einzelraumregler mit Kommunikation für HLK Anlagen.
Sie sorgen bedarfabhängig für individuellen thermischen Komfort der Gebäudebenutzer in öffent-
lichen Gebäuden, Schulhäusern, Hotels usw.
Das Sortiment TEC beinhaltet 3 in der Leistungsfähigkeit gestaffelte Controller (RRCE91.1,
RCE92.1 und RCE93.1) Raumbediengeräte mit den Funktionen
Für den TEC-Regler wird ein Set von fertigen Applikationen für die Raumautomation geliefert. Es
werden Standard Anwendungen für folgende Bereiche angeboten:
TEC-Regler werden voll betriebsbereit mit der geladenen Applikation geliefert. Bei der Inbetrieb-
nahme muss den TEC-Reglern deshalb lediglich noch die Adresse zur Buskommunikation zuge-
wiesen werden. Eine Applikation kann jederzeit durch eine projektspezifische Applikation über-
schrieben werden.
Neben der Anbindung an SICLIMAT ist der TEC-Regler mit den Systemen Visonik und Unigyr
verfügbar.
1.2 Bustopologie
X T E 0 1 1 2 A
Bild 1.1
X T E 0 1 2 0 A
1.2.2 FLN
Informationen zu FLN in den Fachblättern 8026(FLN) und 8923(Repeater).
1.3 Projektierung
1.3.1 TEC
Die TEC-Regler werden mit fertigen Applikationen geliefert. Notwendige Projektierungen werden
mit dem Tool Tecis durchgeführt. Bei Verwendung der TEC-Regler im SICLIMAT System kann die
Funktion dezentrale Peripherie nicht verwendet werden.
1.3.2 PRU
Die PRU wird als TEC Anschaltung projektierungslos eingesetzt. Es können maximal 60 Einzel-
räume aufgeschaltet werden. Pro Raum kommt 1 TEC-Regler zum Einsatz. Die Funktionen
Großraum und Raumgruppen sind mit dem projektierungslosen PRU nicht realisierbar. Es können
mit dem Tool Unigyr Design weitergehende Projektierungen der PRU vorgenommen werden. Von
der X OS werden einzig die Objekttypen Raumblock, TEC Block, Klappenblock und Ventilblock
erkannt. Weitere Objekte dürfen nicht projektiert werden. Aus der PRU Projektierung entstehen die
zum X-Import benötigten Files.
1.3.3 X-OS
Die X-OS wird über Daten Listen Import (DLI) projektiert. Nach dem importieren der Datenfiles
entsteht ein automatischer Bedienbaum mit NOBIS. Die nachfolgende Abbildung zeigt den beim
Import entstehenden Bedienbaum. Alle Informationen können darüber hinaus in freien Grafiken
eingebunden werden.
S 5 C P U
P R U O b je k t
E b e n e 1 E b e n e 2 E b e n e 3
R a u m R a u m R a u m
T E C T E C T E C
X T E 0 1 3 0 A
Bild 1.3
2 PccTEC
Inhaltsverzeichnis
Die Parameter werden über einen Index gelesen bzw. geschrieben und müssen jeweils vom
pccTEC angefordert werden.
Es ist die Klein- / Großraumlösung (Kleinraum bedeutet 1 TEC pro Raum, Großraum bedeutet bis
zu 10 TEC’s pro Raum) realisiert.
Für die Kleinraumlösung wurde von der PRU2 eine Standardkonfigurierung (60 Räume mit je
einem TEC) zur Verfügung gestellt.
Auf der SICLIMAT-X Seite wird nicht zwischen der Standardkonfigurierung und einer projektspe-
zifischen Konfigurierung unterschieden.
Intern kommuniziert der pccTEC über den FCC mit dem Manager PIM.
Bild 2.1
2.2 Normalbetrieb
Außer dem aktiven Verbindungsaufbau und einem anschließenden Identify-Request verhält sich
die PRU2 passiv. Dies bedeutet, dass von der PRU2 keine Datentelegramme gesendet werden
ohne Anforderung seitens des pccTEC’s. Wertänderungen können nur durch Pollen der Parameter
und einem Vergleich mit dem Abbild erkannt werden.
Die Datenwerte werden mit dem aktuellen Zeitstempel versehen, in einem Buffer (Abbild) gespei-
chert und an den PIM übergeben. Danach werden (nach einem PIM-Auftrag) nur noch Wertände-
rungen bzw. der Abschluss des Auftrages an den PIM weitergeleitet.
2.3 Störverhalten
2.3.1 Kommunikationsstörung
Eine Kommunikationsstörung liegt dann vor, wenn ein Sendeauftrag nach mehrmaliger Wiederho-
lung vom Kommunikationspartner nicht positiv quittiert wird. Die Anzahl der Wiederholungen ist im
Konfigurationsfile [Link] parametrierbar (Parameter MAX_TRIES_TO_SEND).
Erhält der Absender eine negative Quittung oder eine Fehlermeldung, wird das Telegramm nach
"MAX_TRIES_TO_SEND" Versuchen verworfen, der Sendepuffer gelöscht und eine Meldung
’Kein_Lebenszeichen’ an den PIM übergeben.
Bei geringem Datenverkehr werden mit der PRU2 zyklisch Lebenszeichentelegramme ausge-
tauscht.
Hinter dem Lebenszeichentelegramm verbirgt sich eine Leseanforderung die an die PRU2 gesen-
det wird.
Existieren Parameter mit der Kennung ZwangsCOS (z.B.: AnzSammelstörFehler im PRU2-Ob-
jekt), so werden diese zyklisch gepollt.
Sind Sammelstörfehler vorhanden, werden die Parameter Fehl&Zust der entsprechenden TEC-
Basisblöcke gelesen. Damit können Kommunikationsstörungen zwischen PRU2 / TEC erkannt
werden.
Bei einem Wiederanlauf liest sich das Programm pccTEC die geretteten Daten wieder ein.
2.4 Anlauf/Wiederanlauf
Anlauf Beim Neustart des Programms pccTEC wird die vom EPT erzeugte Parame-
trierungstabelle (File EPT_CONFIG) eingelesen. Sie enthält alle Objekt- und
Parameterbeschreibungen die für den Betrieb benötigt werden.
Aus dem EPT_CONFIG File ist erkennbar, welche Parameter ohne einen
Anstoß vom PIM gepollt werden müssen (Kennung ZwangsCOS im ParFlag
gesetzt).
Nach dem Anlauf wird im TEC-Basisblock der Parameter "Freigb" in der PRU2
auf "1 = ja" gesetzt.
2.5 Datensicherung
Bei einem Stromausfall der OS rettet der pccTEC seine internen Verwaltungsdateien. Dazu
gehören die Einträge aus den Parametrierungstabellen, das Prozessabbild aller Parameter und
die noch offenen FCC-Aufträge.
2.6 Generierung/Installation
Die Generierung / Installation entspricht der SICLIMAT X Vorgehensweise.
Für den Betrieb des pccTEC’s ist es notwendig die Lizenz des "Activation Keys" zu
installieren.
Ist der Auftrag nach der Anzahl der Sendeversuche nicht abgeschlossen, so wird die Verbin-
dung abgebaut und als gestört gekennzeichnet. Danach wird ein erneuter Verbindungsab-
bau zyklisch abgesetzt.
Mit dieser Zykluszeit werden zyklische Leseaufträge abgesetzt (z.B.: wenn DCOS-Bit ge-
setzt ist).
2.8 Wartung/Diagnose
Für Wartungszwecke der OS kann das Programm durch ein simuliertes Stromausfallkommando
(Signal SIGPWR) kontrolliert beendet werden. Die OS kann danach ausgeschaltet, gewartet und
wieder eingeschaltet werden.
Zusätzlich gibt es über das Signal SIGUSR1 bzw. SIGHUP die Möglichkeit Informationen des
pccTEC’s im Directory $SICX_TMP in folgenden Dateien abzulegen:
Die Dateien können mittels Editor z.B.: vi gelesen werden. Änderungen mittels Editor haben
keinerlei Auswirkungen, da diese Dateien vom pccTEC nicht gelesen werden.
Das folgende Bild zeigt die Telegramme für den Datenaustausch mit der PRU2.
Bild 2.2
Inhaltsverzeichnis
Das Öffnen des PC/PG sowie das Stecken und Ziehen der
Bau-gruppe ist nur im spannungslosen Zustand erlaubt.
Konfigurations- Über das Konfigurationsregister werden sämtliche, für den Betrieb der
register Baugruppe benötigten Werte, über die Software auf den CP geladen.
Das Konfigurationsregister belegt vier Adressen im Ein-/Ausgabebe-
reich (auch E/A-Bereich genannt) des PC. Die 4 Adressen, die belegt
werden, werden über den DIL-Schalter eingestellt. Die Lage des DIL-
Schalters auf der Baugruppe ist Bild 5.1 zu entnehmen.
Lageplan des Das nachfolgende Bild zeigt den CP 5412 (A2) mit der Lage der Brüc-
CP 5412 (A2) ken zur Einstellung des E/A-Bereichs.
Die im Bild 3.1 dargestellte Stiftleiste ist für den Test vorge-
sehen und darf auf keinen Fall bestückt werden.
Einstellung des Bild 3.2 zeigt den DIL-Schalter auf der Baugruppe CP 5412 (A2).
DIL-Schalters Standardeinstellung des DIL-Schalters ist "0000“.
Auswahl des Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung zwischen Schalterstellung
E/A-Bereichs und dem angewählten E/A-Bereich:
Schalterstellung E/A-Bereich
1234 (hex.)
0000 240H - 243H (Standard)
Weitere Für den Betrieb mit der entsprechenden Software wird ein freier Spei-
Voraussetzungen cherbereich von 16 KByte (oder 64 KByte) benötigt.
mögliche 5 10 11 12 15
Interrupt-Nummern
• Kommunikations-ASIC: ASPC2
Höhenbeanspruchung
• Einbaubreite: 1 SEP
(1 Standardeinbauplatz = 15,24 mm)
• Gewicht: etwa 0,2 kg
• S7-Funktionen
• SEND/RECEIVE (FDL)
• PG-Funktionen
Aufbau • ISA-Karte
Funktionen Auf der Baugruppe arbeiten die Hard- und Firmware die Ebenen 1 bis
7 des entsprechenden PROFIBUS-Protokolls selbständig ab. Der Da-
tenaustausch zwischen Baugruppe und Hostspeicher erfolgt über ein
DPRAM.
• SEND/RECEIVE-Schnittstelle (FDL)
• S7-Funktionen
3.2.1 Installation
Die CP 5412-Software ist auf dem Lieferdatenträger (Master-Tape) enthalten, ansonsten verfahren
Sie erst nach Kapitel 5.1. Es ist also lediglich der Treiber zu installieren. (Sollte außerdem eine CP
1413 installiert sein, so ist deren Treiber zuerst zu installlieren!)
mkdev scl
Das erscheinende Hauptmenü gibt Ihnen einen Überblick über die möglichen Funktionen. Die
einzelenen Funktionen können Sie durch Eingabe der entsprechenden Nummer, den Funktions-
namen oder den Anfangsbuchstaben der Funktion auswählen.
Das CP 5412 (A2) DRIVER CONFIGURATION Menü erlaubt dem Systemadministrator den CP
5412 (A2) Device Driver zu installieren. Weiterhin kann der CP 5412 (A2) Device-Driver wieder aus
dem System entfernt werden und auch verschiedene Attribute des CP 5412 (A2) Devices
verändert werden.
❑ Um den CP 5412 (A2) Device Driver zu installieren wählen Sie die Option 1 für Install. Fol-
gende Information wird aufgeblendet:
After the UNIX kernel has been successfully built, you must set
the DIL switch of the CPU 5412 (A2) board to the I/O address
which has been accepted, before rebooting the system.
❑ Geben Sie Y ein. Sie werden dann nach dem Devicenamen Ihrer Baugruppe gefragt:
Der Devicename ist der Name für Ihre installierte CP 5412 (A2) Baugruppe. Er wird in die
Deviceliste unter /dev eingetragen werden.
❑ Sie können entweder den Defaultnamen scp0 übernehmen, indem Sie einfach die Returnta-
ste betätigen oder geben einen anderen Devicenamen von scp1-scp5 ein. Dieser Devicena-
me darf nicht schon von einem anderen Device vergeben worden sein (z.B. CP 1413).
Danach werden Sie nach der I/O-Adresse gefragt:
Enter I/O-Address(240, 244, 248, 24C, 280, 284, 288, 28C, 300,
304, 308, 30C, 390, 394, 398, 39C) [240],or ? for Help, or q for
QUIT:
❑ Wählen Sie bitte eine I/O-Adresse aus, die Ihre Baugruppe verwenden soll. Ist die gewählte
I/O-Adresse schon belegt, wird das Device, das die I/O-Adresse verwendet, gemeldet. Wäh-
len Sie solange eine I/O-Adresse, bis das System sie akzeptiert.
Sollte Ihr System keine der mögliche I/O-Adressen akzeptieren, müssen Sie versuchen, die
eingebundenen Treiber des aktuellen UNIX-Kerns entsprechend umzukonfigurieren.
Wobei nur IRQ 5,10,12 und 15 möglich sind, da Interrupt-Vectornumber 11 vom System
belegt werden. Sollte schon eine CP 1413 gesteckt sein (belegt IRQ 10), so bleibt nur
noch IRQ 5, 12 oder 15 übrig.
Der Interrupt Vektor wird zur Signalisierung von Interrupts von der Baugruppe zum Host be-
nötigt. Dieser Vektor muss eindeutig innerhalb des UNIX Betriebssystem sein.
❑ Wählen Sie bitte einen Interrupt aus, den Ihre Baugruppe verwenden soll. Ist der gewählte
Interrupt schon belegt, wird das Device, das den Interrupt schon verwendet, gemeldet. Wäh-
len Sie solange einen anderen Interrupt, bis ihn das System akzeptiert.
Sollte Ihr System keinen der möglichen Interrupts akzeptieren, müssen Sie versuchen, die
eingebundenen Treiber des aktuellen UNIX-Kerns entsprechend umzukonfigurieren.
Akzeptiert das System den Interrupt, werden die übergebenen Parameter in die Systemfiles
eingetragen und das baugruppenspezifische Konfigurations-File erzeugt. Anschließend ist
die Startadresse des Dual Ported RAM des CP 5412 (A2) einzugeben:
Über diesen Speicher werden die Datenblöcke zwischen PC und CP 5412 (A2) ausge-
tauscht.
Dieser Speicherbereich (64 Kbyte ab Startadresse) darf von keiner anderen Systemkompo-
nente verwendet werden.
❑ Wählen Sie bitte die Startadresse aus, die Ihre Baugruppe verwenden soll. Der Adress-Be-
reich darf von anderen Devices noch nicht benutzt sein.
❑ Geben Sie möglichst die Stationsadresse 29 ein, sofern diese noch nicht von einen anderen
System benutzt wird.
Wird die Stationsadresse 29 eingetragen, kann die FMS-Projektierung vereinfacht wer-
[Link] die Stationsadresse belegt, so wählen Sie eine freie Stationsadresse zwischen 3 und
32. Die eigene Station Adresse darf nicht die niedrigste Adresse am L2-Bus sein (niedrigste
Stationsadresse enthält zusätzlich Zeitmaskenfunktionalitäten sofern PRU2-Systeme vorhan-
den sind).
Danach werden die default Stationsparameter angezeigt:
l2_hsa................... = 32
l2_ts.................... = 0
l2_station_type.......... = ACTIVE
l2_baud_rate............. = 187.5
l2_medium_red............ = NO_REDUNDANCY
l2_retry_ctr............. = 1
l2_default_sap........... = 32
l2_network_connection_sap = 31
l2_tsl................... = 400
l2_tqui.................. = 0
l2_tset.................. = 10
l2_min_tsdr.............. = 10
l2_max_tsdr.............. = 95
l2_ttr................... = 20000
l2_g..................... = 20
l2_in_ring_desired....... = TRUE
l2_physical_layer........ = RS485
❑ Anworten Sie mit Yes, um die angezeigten Werte zu ü[Link] Default Stationspara-
meter, werden mittels den CP 5412 (A2) Projektierung eingestellt.
❑ Antworten Sie mit Y <ENTER>, um den CP 5412 (A2) Device Driver in den UNIX Kern
miteinzubinden, sofern Sie nicht noch andere Treiber installieren wollen. Sonst installieren
Sie erst alle Treiber und bilden dann einen neuen Kernel, wie nachfolgend beschrieben. Wol-
len Sie noch andere Treiber installieren, antworten Sie hier mit N.
Anschließend dauert es einige Zeit, bis der neue UNIX-Kern gebunden worden ist. Danach erfolgt
eine Frage, ob dieser Kern als default zu booten ist.
Anwort: Y
Die 2. Frage nach der Aktualisierung des Kernel-Environment wird ebenfalls mit Y beantwortet.
❑ Installieren Sie die CP 5412 (A2) Baugruppe, nachdem Sie die DPRAM Adresse mit den
DIL-Schaltern auf ihrem PC (siehe Hardwareinstallation)eingestellt haben.
❑ Fahren Sie das System hoch und loggen Sie sich unter root ein. Jetzt können Sie unter
dem Directory /usr/scp/startup den SCP-Monitor versuchsweise starten.
Folgende Meldungen sollten auf dem Bildschirm erscheinen.
#cd /usr/scp/startup
#scp_mon -c -Dscp[0-5] Anwahl des entsprechenden SCP-Devices
boardtype: 5412 A2
insert_ldb <sicx_tec_scp[0-5].ldb> into <[Link]>
download kernel: [Link]
......
starting synchronization
#
Es sind noch die FMS-relevanten Teile der Datenbasis (unter Benutzung der fmslib0.a) auf die CP
5412 (A2) zu laden. Dies ist wie folgt durchzuführen:
#cd /usr/fms/tools
#db_fms /dev/scp[0-5]/STF /usr/scp/startup/sicx_tec_scp[0-5].ldb i
Returnwert=0
#
Erscheinen diese Meldungen, haben Sie den CP 5412 (A2) Device Driver erfolgreich installiert.
Sollten Sie den Treiber nachträglich installiert bzw. deinstalliert haben, so ist das Installationsscript
“installsicx” zu starten (siehe Kap. 4.10 Abs. 4). Jedoch müssen die Parameter für den entspre-
chenden Treiber im Parameterfile ([Link]) angepasst, sowie die Installationsart “config” gewählt
werden.
Folgende Schwierigkeiten können bei der Installation Ihres CP 5412 (A2) auftreten:
1) Wenn die I/O-Adresse nicht mit dem eingestellten Wert des DIL-Schalters übereinstimmt,
oder überhaupt keine CP 5412 (A2) Baugruppe gesteckt ist, erscheint folgender Hinweis:
2) Falls Sie einen nicht für das Produkt FMS-5412/UNIX freigegebenen PC verwenden, kann
unter Umständen beim Laden der CP 5412 (A2) Firmware ihr PC mit PANIC abstürzen.
3) Es kann vorkommen das, bei fehlerhafter Installation der Treiber, nicht alle Dateien beim
Löschen ordnungsgemäß entfernt werden. Dies hat zur Folge, das sich das System bei der
nächsten Treiberinstallation so verhält als wäre noch ein Treiber installiert (Do you want to
install a second CP...).
usr/scp/startup/scp0_conf.dat löschen
Fahren Sie das UNIX System herunter und schalten Sie den PC aus, wenn Sie die DIL-
Schalter einstellen müssen, oder eine andere Baugruppe entfernen müssen.
Sollten Sie den Treiber nachträglich installiert bzw. deinstalliert haben, so ist das Installationsscript
“installsicx” zu starten (siehe 5.1 Punkt 3.1). Jedoch müssen die Parameter für den entsprechen-
den Treiber im Parameterfile ([Link]) angepasst, sowie die Installationsart “config” gewählt
werden.
Beachten Sie, dass beim Hantieren mit der Baugruppe die üblichen Schutzmaßnah-
men gegen Gefährdung durch elektrostatische Aufladung zu treffen sind.
3.2.3 Deinstallation
❑ Rufen Sie das Programm mkdev scl von der root-Konsole auf. Sie kommen damit in das CP
5412 (A2) Konfigurationsmenü.
Das CP 5412 (A2) Konfigurationsmenü erlaubt dem Systemadministrator den CP 5412 (A2) Device
Driver zu installieren. Weiterhin kann der CP 5412 (A2) Device Driver wieder aus dem System
entfernt werden und auch verschiedene Attribute des CP 5412 (A2) Devices verändert werden.
Um den CP 5412 (A2) Device Driver zu löschen, wählen Sie die Option 2. Es werden nun alle
installierten Treiber angezeigt. Nachdem Sie den entsprechenden Treiber ausgewählt haben,
werden Sie gefragt, ob Sie diesen wirklich löschen wollen. Antworten Sie hier mit “Y”, wenn Sie
dies wirklich wollen. Sie können nun einen neuen Kernel bilden indem Sie “Y” eingeben.
Anworten Sie mit “N”, wenn Sie noch andere Treiber deinstallieren oder einrichten wollen. Sie
können dann zu einem späteren Zeitpunkt einen neuen Kernel bilden.
Als nächstes erscheint die Abfrage für die Generierung eines neuen UNIX-Kerns, die Sie mit Y
beantworten.
Anschließend dauert es einige Zeit, bis der neue UNIX Kern gebunden worden ist. Danach folgt
die Frage, ob diesen Kern als default zu booten ist. Antwort: Y
Die 2. Frage nach der Aktualisierung des Kernel-Environment wird ebenfalls mit Y beantwortet.
Sollten Sie den Treiber nachträglich installiert bzw. deinstalliert haben, so ist das Installationsscript
“installsicx” zu starten (siehe Kap. 5.1 Punkt 3.1). Jedoch müssen die Parameter für den entspre-
chenden Treiber im Parameterfile ([Link]) angepasst, sowie die Installationsart “config” gewählt
werden.
4 Projektierung
Inhaltsverzeichnis
4.1 Projektierung
4.1.1 Allgemein
Die TEC Datenpunkte werden über Datenimport Liste (DLI) in der SICLIMAT X OS bekannt
gegeben. Hierzu wird über das Tool tecdli (Siehe Punkt 4.2) das DLI File erzeugt.
4.1.2 Hardware-Topologie
Obwohl kein Prozessbus-System hinter der TEC-Anbindung steht, muss eine formal korrekte
Hardware-Topologie eingerichtet werden. Dazu gibt es als Ergänzung folgende neue Typen:
Die Projektierung der Hardware-Topologie erfolgt wie in Kap 5 der Bedienungsanleitung des
Projektierungswerkzeugs EM beschrieben.
4.1.3 Datenimportliste
Die Projektierung der TEC-Daten erfolgt mit dem Datenimport im EM vom Typ PROFIBUS-Anbin-
dung. Dieser Typ ist erforderlich weil die TEC Objekte einen sehr hohen Variablen Index besitzen
(> 255).
In der Hierarchie ist als erstes eine CPU enthalten, danach kommt die TEC-PRU. Unterhalb der
PRU kommt die entsprechende Projekt Struktur. Beim generieren des DLI-Files werden immer
maximal 20 Raumobjekte in eine Ebene eingebaut.
4.2.1 Allgemeines
tecdli Programm
[Link] enthält die SICLIMAT Typen zu den entsprechenden Funktionstypen
der HLK Datei
[Link] Standard Projektierungstabelle mit dem Maximalausbau von 60 TEC’s
$SICX_TOOLS
[Link] Projektierungsdaten
Die Datenpunktliste wird in dem Pfad erzeugt, in dem sich die HLK bzw. AD0 Dateien sowie die
Datei "[Link]" befindet.
Für SICLIMAT ist es:
$SICX_DATA/em/emx1/husar/inp
4.2.3 Aufruf
Die Anbindung an SICLIMAT X ist nur möglich, wenn der Aufbau der TEC-Objekte
(Raum-, Basis-, Klappen-, Ventil-Block) in der PRU nicht verändert wurde, da anson-
sten eine Adressverschiebung in der AD0-Datei entsteht.
[Link] Standardprojektierung
Projektierungstabelle "[Link]", die als Vorlage für weitere Standardkonfigurationen dient. Sie
enthält den Standardausbau von 60 TEC’s.
Änderungen in dieser Tabelle sind nicht zulässig !
zu erzeugen.
Bildschirmanzeige:
erzeugt.
Bildschirmanzeige:
wird aus der Standard Projektierungstabelle eine Projektierungstabelle <pru2_n>.prj und gleich-
zeitig eine Datenpunktliste <pru2_n>.dli erzeugt.
Eine Angabe für comm_ref ist zwingend notwendig !
Bildschirmanzeige:
Nachfolgend dargestellt ist der Auszug einer Projektierungstabelle, die in 2 Teile aufgeteilt ist.
[Link].1 Kopfzeilen
[Link].2 Analysezeilen
Zeilen Funktions- Ebene Benutzer- vorh3) SICLIMAT Kenn comm_ref|| Parti- Klartext Klartext
Nr. name (32)4) name (32)4) Typ ASAdresse tion OS AS
(40)4) (11)4)
004 ;<PRU2 Name> ; ; ;JA ;TEC-PRU2 P; 00007; ; ; ;
005 ;Raum Stock_1 ;Raum33 ;JA ;TEC-RAUM R; 20133 ;Raum1 ; ;
In diesem Teil der Tabelle dürfen Änderungen durchgeführt werden und zwar in den Spalten
Funktionsname, Ebene, Benutzername, vorh, Klartext OS und Klartext AS.
In der Spalte Ebene kann die Zugehörigkeit des Raumes zum Stockwerk geändert werden, was
eine Sortierung der PRJ Datei bewirkt. Die Datei wird nach Ebenennamen mit allen darunterlie-
genden Elementen geordnet.
In der Spalte Funktionsname sind die zugehörigen Elemente zum Raum bzw. TEC durch eine
Einrückung gekennzeichnet. Sollte diese durch eine eventuelle Änderung nicht berücksichtigt
werden, so hat dies keine negative Auswirkung auf die Erzeugung der Datenpunktliste.
In der Spalte vorh ist die Übernahme des Elements durch den Eintrag "ja" bzw. "JA" in die
Datenpunktliste aktiviert.
Ein Ausschalten, d.h. keine Übernahme in die Datenpunktliste ist durch Löschen bzw. Überschrei-
ben des Eintrags durch "–" möglich.
Ein Ausschalten der Zeile 004 bewirkt kein Erzeugung einer Datenpunktliste (s. 4.2.7).
Änderungen in den Spalten SICLIMAT Typ und comm_ref sind nicht erlaubt !
Getrennt
anzuklicken und mit dem Button WEITER > zu bestätigen.
Semikolon
anzuklicken und mit dem Button WEITER > zu bestätigen.
Die Tabelle ist nun zur Bearbeitung bereit und kann wie unter Punkt [Link].2 beschrieben
durchgeführt werden.
Nach der Bearbeitung ist die Datei zwingend wie folgt zu sichern:
[Link] Schalthierarchie
In der Projektierungstabelle sind die Daten hierarchisch auf 4 Ebenen angeordnet.
Die erste Ebene enthält den PRU Namen und ist in der Tabelle nur einmal vorhanden. Wird diese
Zeile deaktiviert, wird keine Datenpunktliste erzeugt, was durch eine Fehlermeldung angekündigt
wird.
Die zweite Ebene ist die Raumzeile. Ein deaktivieren bewirkt dann, dass alle diesem Raum
zugeordneten Elemente bei die Erzeugung der Datenpunktliste unterdrückt werden.
Gleiches gilt für die TEC Ebene. Die vierte Ebene (Ventile und Klappen) kann nach Belieben
beeinflusst werden.
#1
CPU@DB1/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5
-
QN
ZN
#2
TEC-PRU2@DB0/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5
-
QN
ZN
#3
EBENE@DB1/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/Stock_1
-
QN
ZN
#4
TEC-RAUM@DB20133/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/E1/Raum1_Raum
-
QN
ZN
#5
TEC-BASIS@DB20008/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/E1/Raum1_Raum/TEC
-
QN
ZN
#6
TEC-VENTIL@DB20110/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/E1/Raum1_Raum/TEC/Ventile
-
QN
ZN
#7
TEC-KLAPPE@DB20125/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/E1/Raum1_Raum/TEC/Klappen
-
QN
ZN
#8
TEC-RAUM@DB20502/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/E1/Raum2_Raum
-
QN
ZN
#9
TEC-BASIS@DB20377/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/E1/Raum2_Raum/TEC
-
QN
ZN
#10
TEC-VENTIL@DB20479/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/E1/Raum2_Raum/TEC/Ventile
-
QN
ZN
#11
TEC-KLAPPE@DB20494/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/E1/Raum2_Raum/TEC/Klappen
-
QN
ZN
#12
EBENE@DB1/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/Stock_2
-
QN
ZN
#13
TEC-RAUM@DB21133/5@-@-
BN@-
TN@projekt_5/projekt_5/Stock_2/Raum4_Raum
-
QN
ZN
…
4.2.7 Fehlerbehandlung
In diesem Fall wird die Erzeugung der Datenpunktliste mit der Meldung
abgebrochen. Der Projekteur muss dann in der Projektierungstabelle in dieser Zeile und oder in
den übergeordneten Objekten darüber den Funktionsnamen entsprechend anpassen und den
tecdli Lauf wiederholen.
[Link] Fehlermeldungen
"Kann [Link] nicht oeffnen !!!" Die Datei "[Link]" ist nicht vorhanden, defekt
oder hat einen anderen Namen.
"Kann <datei> nicht oeffnen !!!" <datei> hat nicht den Namen, der unter
Param_2 eingegeben wurde oder ist defekt.
"Datei <pru2_n>.hlk kann nicht Die HLK Datei mit dem entsprechenden
<pru2_n> Namen ist nicht vorhanden oder die
geoeffnet werden !!!" Eingabe für <pru2_n> war falsch.
"Datei <pru2_n>.prj kann nicht Die PRJ Datei mit dem entsprechenden
<pru2_n> Namen ist nicht vorhanden oder die
geoeffnet werden !!!" Eingabe für <pru2_n> war falsch.
"comm_ref (<comm_ref>) ist nicht Eingabe der comm_ref liegt außerhalb des
zulässigen Bereichs.
erlaubt
Bereich 3..33" Abhilfe: Neuer Aufruf mit gültigem Parameter.
"zulaessige Laenge ueberschritten !" Weist darauf hin, dass ein zu selektierender
String größer ist, als die Festlegung erlaubt.
"Fehler in <pru2_n>.prj-> Zeile ..." Weist darauf hin, dass sich in einer Zeile der
Projektierungstabelle nicht zulässige Daten
befinden.
Die falsche Zeile wird in der <pru2_n>.dli noch
einmal gespeichert und hilft, den Fehler zu
erkennen.
[Link] Literaturhinweis
4.3 FMS-Projektierung
Die Projektierung erfolgt über einen Windows-PC anhand des Produkts COM PROFIBUS V3.3
(muss zusätzlich bestellt werden: Bestellnr. 6ES58956SE12). Die mitgelieferten Projektierungs-
tools COML FMS und COML DP ermöglichen leider nicht das Einstellen aller notwendigen
Busparameter.
Die Software COM PROFIBUS ist zuerst auf einen Windows-PC zu installieren. Auf den OS-Sy-
stem ist die Binäre-Datei sicx_tec.et2 (Verzeichnis /usr/scp/startup) abgelegt. Diese
Datei ist als Vorlage zu verwenden und z. B. mittels ftp (ftp auf Windows benutzen) auf den
Windows-PC in das Verzeichnis c:\compb33\progdat zu kopieren.
❑ Öffnen Sie die Datei sicx_tec.et2 mittels « Datei / Öffnen». Es erscheint das Window “Über-
sicht Mastersysteme”.
❑ Klicken Sie mit einem Doppelklick die Zeile Master29 an. In den Window “FMS-Mastersy-
stem Profibus-Adresse 29" erscheinen die Master mit den Profibus-Adressen 2 - 27. Alle
nicht vorhandenen PRU2-Profibus-Adressen sind einzeln anzuklicken und mittels « Bearbei-
ten / Löschen» zu löschen.
❑ Mit dem Aufruf Projektieren «Neues Mastersystem» erscheint das Window “Neues Mastersy-
stem”. Klicken Sie in der Spalte Bus-Adr. die gewünschte Adresse an und in der Spalte Ma-
ster-Stationstyp den Typ CP5412 (A2) an und bestätigen Sie dies mit dem OK-Button.
❑ Das Window “Betriebsart des Masters” enthält die Einstellung FMS-Projektierung. Bestäti-
gen Sie dies mit dem OK-Button.
❑ Das Window “FMS-Mastersystem PROFIBUS-X” wird geöffnet. Öffnen Sie zusätzlich das
Window “FMS-Mastersystem PROFIBUS-29" mittels einem Doppelklick auf die Zeile Ma-
ster29 im Window ”Übersicht Mastersystem". Klicken Sie im Window “FMS-Mastersysteme
PROFIBUS-Adresse29" den MASTER mit der PROFIBUS-Adresse 2 an.
❑ Danach betätigen Sie bitte die Button: «Bearbeiten / Kopieren». Klicken Sie das Window
“FMS-Mastersystem PROFIBUS-X” an (X = neue Profibus-Adresse) und betätigen die But-
ton «Bearbeiten / Einfügen». Es erscheint das Window “Kopieren FMS-Station”. In diesen
Window geben Sie die gewünschte Profibus-Adresse des OS-Partners an. Danach bitte den
Button «Einfügen» drücken.
❑ Wiederholen Sie das «Bearbeiten / Einfügen» für alle remoten Partner. Erscheint der Fehler-
hinweis “Lokale LSAP’s der Verbindungen zu den eingefügten Stationen wurden schon ver-
geben. Bitte korrigieren Sie die LSAPs von Hand!”, betätigen Sie bitte die “OK”-Button.
❑ Nun müssen bei allen OS-Partnern die LSAP’s angepasst [Link] Sie hierzu den er-
sten Master mit einem Doppelklick an. Es erscheint das Window “FMS-Verbindungen bear-
beiten”. Drücken Sie den Button “Parameter...”. Es erscheint das Window
“FMS-Verbindung-Kommunikationsparameter”. Hier sind die LSAP’s einzustellen. Der Lokal-
LSAP ist auf Profibus-Adresse Fern + 1 einzustellen. Der Fern-LSAP stellen Sie bitte auf
den Wert Profibus-Adresse Local + [Link] drücken Sie bitte auf den OK-Button.
❑ Klicken Sie im Window “FMS-Mastersystem PROFIBUS_Adresse29" die Station mit den Sta-
tionstyp: CP 5412 (A2) an.
❑ Drücken Sie danach die Button «Bearbeiten / Löschen» und bestätigen Sie die Meldung
“Achtung! Alle projektierten Daten dieses Mastersystems werden gelöscht. Soll das Master-
system wirklich gelöscht werden? ” mit Ja.
❑ Danach muss eine binäre Datenbasis mit den Aufruf «Datei / Export / NCM-Datei» erzeugt
werden. Die Binärdatei ist mittels ftp (im Binary-Mode) ins Directory usr/scp/startup un-
ter dem Namen sicx_tec_scp[0-5].ldb abzulegen.
❑ Speichern Sie die Änderungen auch in ein neuen et2-Datei mittels den Button «Datei / Spei-
chern unter».
❑ Kopieren Sie auch die neue et2-Datei mittels ftp (im Binary-Mode) wieder zurück auf das
OS-System in das Verzeichnis /usr/scp/startup.
❑ Beenden Sie das Programm “COM PROFIBUS” mit den Button «Datei / Beenden».
5 Bausteine
Inhaltsverzeichnis
5.1 EM Bausteine
Pro Objekttyp ist ein eigener Bildbaustein vorhanden. Alle TEC-Objekte sind reine OS- Objekte.
Es ist kein Segment angebunden. Die Bausteine besitzen zusätzlich zu ihren Objekt spezifische
Parameter folgende Standardfunktionen:
– DCOSOS
– Auto-Blend
– Blendzustand
– Wiedereinblendzeit
– Quittierzähler
– Bedienpriorität
5.1.1 "TEC-PRU"-Typical
Pro L&S PRU, wird ein "TEC-PRU" Typical benötigt. Dieses Typical wird als erstes in der
Hierarchie eingebaut. Das Objekt wird immer zyklisch vom PCCTEC angefordert um ein aktuelles
Abbild des Zustandes der PRU in der SICLIMAT X OS zu halten
Eingänge Parametrierung
TEC-PRU
Anzahl Fehler 0 ANZFEH
Parameterbeschreibung :
Eingänge Parametrierung
TEC-RAUM
Sollwert Heizen belegt 0 GrdC HZBLEG
Bereichsdimension Grad BD
Parameterbeschreibung :
5.1.3 "TEC-BASIS"-Typical
Für je ein Regler in der Anlage, ist je ein Basisblock Typical einzubauen. Der Basisblock kann
freigeschaltet oder gesperrt werden. Beim Parameter ANZFEH wird nur die Nummer angezeigt,
genaue Bedeutung ist in der Service und Diagnoseanleitung der PRU2 nachzulesen
Eingänge Parametrierung
TEC-BASIS
Freigabe Nein FREIG
Parameterbeschreibung :
Eingänge Parametrierung
TEC-VENTIL
Kühlventil 1 0% KU-VE1
Kühlventil 2 0% KU-VE2
Heizventil 1 0% HZ-VE1
Heizventil 2 0% HZ-VE2
Bereichsdimension Prozent BD
Parameterbeschreibung :
Eingänge Parametrierung
TEC-KLAPPE
Kühlklappe 0% KU-KLA
Heizklappe 0% HZ-KLA
Fortluftklappe 0% FO-KLA
Heiz-Kühlklappe 0% H-K-KLA
Bereichsdimension Prozent BD
Parameterbeschreibung :
6 NOBI’s
Inhaltsverzeichnis
6.1 PRU2-Block
An-
Parameter- Zustands- Dimens Werte- Access AufbauVorbele
Nr. Datentyp Offset schluss
name text ion bereich gung
AnzSammelstoerFehler
Aktuelle Anzahl der Fehler auf der PRU2
6.2 FLN-TEC-Basisblock
An-
Parameter- Zustands- Dimens Werte- Access AufbauVorbele
Nr. Datentyp Offset schluss
name text ion bereich gung
Freigb
Freigabe des Blocks und damit seiner FLN-Kommunikation
Fehl&Zust
Fehler und Zustand des blocks und seiner FLN-Verbindung;
- kein Fehler
- 27 Positionen von 37 - 63
6.3 FLN-TEC-Ventilblock
Funktionsbe- Bereitstellen der Stellgrößen für die Regelventile, die von einem TEC-
schreibung Regler gesteuert werden; ausgebbar sind die Stellungen von zwei Kühl-
ventilen, von zwei Heizventilen, sowie des Heiz/Kühl-Ventils bei
Heiz/Kühl-Umschaltbetrieb (Changeover); wahlweise Freigabe oder
Freigabeentzug für die FLN-Übertragung der Stellgrößen; Bereitstellen
von Meldungen über Fehler und Zustände des Blocks und seiner FLN-
Verbindung.
An-
Parameter- Zustands- Dimens Werte- Access AufbauVorbele
Nr. Datentyp Offset schluss
name text ion bereich gung
y_KüVntl1
Stellung (Stellgröße) des Kühlventils 1
y_KüVntl2
Stellung (Stellgröße) des Kühlventils 2
y_HzVntl1
Stellung (Stellgröße) des Heizventils 1
y_HzVntl2
Stellung (Stellgröße) des Heizventils 2
y_HzKüVntl
Stellung (Stellgröße) des Ventils für den Heiz-/Kühl-Umschaltbetrieb (Changeover-Betrieb)
6.4 FLN-TEC-Klappenblock
Funktionsbe- Bereitstellen der Stellgrößen für die Luftklappen, die von einem TEC-
schreibung Regler gesteuert werden; ausgebbar sind die Stellungen der Kühlluft-
klappe, der Heizluftklappe, der Fortluftklappe sowie der Heiz/Kühl-Luft-
klappe bei Heiz/Kühl-Umschaltbetrieb (Changeover); wahlweise
Freigabe oder Freigabeentzug für die FLN-Übertragung der Stellgrößen;
Bereitstellen von Meldungen über Fehler und Zustände des Blocks und
seiner FLN-Verbindung.
An-
Parameter- Zustands- Dimens Werte- Access AufbauVorbele
Nr. Datentyp Offset schluss
name text ion bereich gung
y_KüKlp
Stellung (Stellgröße) des Kühlluftklappe
y_HzKlp
Stellung (Stellgröße) des Heizluftklappe
y_FoKlp
Stellung (Stellgröße) des Fortluftklappe
y_HzKüKlp
Stellung (Stellgröße) der Luftklappe für den Heiz-/Kühl-Umschaltbetrieb (Changeover-Betrieb)
6.5 Raumblock
Funktionsbe- Übertragung und Bereitstellen von Signalen zum Anzeigen und Bedie-
schreibung nen verschiedener Größen der TEC-Regelungen und -Steuerungen am
UNIGYR-Insight oder an der Bedienfront des FLN-Mastergeräts; alle
Zugriffe auf die TEC-Regler erfolgen über diesen Block; Datenaus-
tausch über den FLN-TEC-Basisblock und das FLN; bei mehreren
Reglern je Raum abstimmen von deren Regel- und Steuergrößen auf-
einander (Raumkoordination); immer ein TEC-Raumblock je Raum er-
forderlich.
An-
Parameter- Zustands- Dimens Werte- Access AufbauVorbele
Nr. Datentyp Offset schluss
name text ion bereich gung
An-
Parameter- Zustands- Dimens Werte- Access AufbauVorbele
Nr. Datentyp Offset schluss
name text ion bereich gung
An-
Parameter- Zustands- Dimens Werte- Access AufbauVorbele
Nr. Datentyp Offset schluss
name text ion bereich gung
x_Rm
Istwert der Temperatur
FnstOffn
Fenster offen
BlegArtWrksm
wirksame Belegungsart des Raums, meist zur Anzeige
BetrArtWrksm
wirksame Betriebsart, meist zur Anzeige
w_HzWrkl
wirklicher Heizsollwert; z.B. beeinflusst durch Korrektur oder Führung
w_KüWrkl
wirklicher Kühlsollwert; z.B. beeinflusst durch Korrektur oder Führung
w_HzBleg
Heizsollwert für die Belegungsart "belegt"
w_KüBleg
Kühlsollwert für die Belegungsart "belegt"
w_HzRedzBleg
Heizsollwert für die Belegungsart "reduziert belegt"
w_KüRedzBleg
Kühlsollwert für die Belegungsart "reduziert belegt"
w_HzNichBleg
Heizsollwert für Nichtbelegung
w_KüNichBleg
Kühlsollwert für Nichtbelegung
w_HzBrach
Heizsollwert für die Brachzeit
w_KüBrach
Kühlsollwert für die Brachzeit
Korr_w_Hz
Korrektur des Heizsollwerts, wirkt nur auf die beiden Sollwerte für Belegung mit Komfortbetrieb und
mit Reduzierbetrieb
Korr_w_Kü
Korrektur des Kühlzsollwerts, wirkt nur auf die beiden Sollwerte für Belegung mit Komfortbetrieb
und mit Reduzierbetrieb
y_HzMitl
mittlere Stellung (Stellgröße) aus allen Heizstellgeräten des Raumes
y_KüMitl
mittlere Stellung (Stellgröße) aus allen Kühlstellgeräten des Raumes
FreigbHzBetr
Freigabe des Heizbetriebs
FreigbKüBetr
Freigabe des Kühlbetriebs
FreigbNchtLft
Freigabe des Nachtlüftens
Entrauchg
Entrauchung
NotAus
Notausschaltung
T_Au
Außentemperatur
RglrVbund
Reglerverbund, Art wie die Regler eines Raumes zusammenwirken
– Vorgabeverbund; ein Regler gibt die Regelgröße für die anderen vor
– autonomer Reglerbetrieb; die Regler arbeiten unabhängig voneinander
– Gegensinnsperrung; ein Controller sperrt die gegensinnige Wirkung der anderen
OptmFnkt
Optimierungsfunktion Startoptimierung
HzKüUmschltg
Heiz/Kühl-Umschaltung (Changeover)
– Heizbetrieb
– Kühlbetrieb
SprrElekHzg
Sperren der Elektroheizung
FreigbHlfRglr1
Freigabe des Hilfsreglers1
FreigbHlfRglr2
Freigabe des Hilfsreglers2
VntlSpülg
Ventilspülung
RmBlegInfo
Raumbelegungsinformationen; vom Belegungsgruppenbildner zu TEC, BlegGrpBldnTEC, zuge-
führt
RmNuzgInfo
Raumnutzungsinformationen; vom "Nutzungsgruppenbildner zu TEC, NuzGrpBldnTEC, zuge-
führt
− .NuzgArtJetzg jetzige Nutzungsart
− .NuzgArtNext nächste Nutzungsart
− .t_bisSchlgNext Zeit bis zur nächsten Schaltung, bis zum nächsten Wechsel der Nutzungsart
Korr_w
Korrektur des Sollwerts, gemacht am Raumgerät
∆T_MinNchtLft
minimale Temperaturdifferenz zwischen Raum- und Außentemperatur für das Nachtlüften, gilt für
T_Au < T_Rm
t_MaxEinKOptm
maximales Vorverschieben des optimierten Einschaltens vor den Belegungsbeginn bei Kühlbetrieb
t_MaxEinHzOptm
maximales Vorverschieben des optimierten Einschaltens vor den Belegungsbeginn bei Heizbetrieb
t_MinNchtLft
minimale Dauer des Nachtlüftens
7 Anhang
Inhaltsverzeichnis
7.1 Begriffe/Abkürzungen