Cats
Cats
[Link]
Release 4.6C
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Copyright
Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem
Zweck und in welcher Form
auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In
dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert
werden.
Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Software-Produkte können Software-
Komponenten auch anderer Software-Hersteller enthalten.
® ® ® ® ® ® ®
Microsoft , WINDOWS , NT , EXCEL , Word , PowerPoint und SQL Server sind eingetragene
Marken der
Microsoft Corporation.
® ® ® ® ® ® ® ® ®
IBM , DB2 , OS/2 , DB2/6000 , Parallel Sysplex , MVS/ESA , RS/6000 , AIX , S/390 ,
® ® ®
AS/400 , OS/390 und OS/400 sind eingetragene Marken der IBM Corporation.
®
ORACLE ist eine eingetragene Marke der ORACLE Corporation.
® ® TM
INFORMIX -OnLine for SAP und Informix Dynamic Server sind eingetragene Marken der
Informix Software Incorporated.
® ® ® ®
UNIX , X/Open , OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group.
®
HTML, DHTML, XML, XHTML sind Marken oder eingetragene Marken des W3C , World Wide
Web Consortium,
Massachusetts Institute of Technology.
®
JAVA ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc.
®
JAVASCRIPT ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der
Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie.
SAP, SAP Logo, R/2, RIVA, R/3, ABAP, SAP ArchiveLink, SAP Business Workflow, WebFlow,
SAP EarlyWatch, BAPI, SAPPHIRE, Management Cockpit, [Link] Logo und [Link]
sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und vielen anderen Ländern
weltweit. Alle anderen Produkte sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Firmen.
2 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Symbole
Symbol Bedeutung
Achtung
Beispiel
Empfehlung
Hinweis
Syntax
Tip
April 2001 3
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Inhalt
Arbeitszeitblatt (CA-TS)......................................................................................7
Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes ........................................................................................ 9
Erfassungssicht, Freigabesicht und Variable Sicht................................................................. 11
Der Arbeitsvorrat des Arbeitszeitblattes................................................................................... 12
Personenbezogene Voraussetzungen....................................................................................... 13
Customizing-Einstellungen für das Erfassungsprofil ............................................................. 15
Einsatz von Benutzerparametern............................................................................................... 17
Bearbeitungsstatus ..................................................................................................................... 20
Prozess zur Erstellung der Arbeitszeitblätter........................................................................... 22
Datenerfassung für das Arbeitszeitblatt ................................................................................... 25
Arbeitszeitblatt für eine einzelne Personalnummer aufrufen.................................................... 26
Arbeitszeitblatt für die Einzelerfassung mehrerer Personalnummern aufrufen........................ 27
Arbeitszeitblatt für die Listerfassung mehrerer Personalnummern aufrufen............................ 28
Arbeitszeiten erfassen .............................................................................................................. 29
Erfasste Eingaben rücksetzen.................................................................................................. 31
Zeile kopieren ........................................................................................................................... 32
Zeile teilen ................................................................................................................................ 33
Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode übernehmen............................................................... 34
Stunden über einen Zeitraum verteilen .................................................................................... 35
Arbeitsfreie Tage anzeigen....................................................................................................... 37
Informationen aus dem Arbeitsvorrat kopieren ........................................................................ 38
Genehmigte Datensätze stornieren.......................................................................................... 39
Abgelehnte Datensätze ändern................................................................................................ 41
Wechsel in Reisekosten und Materialentnahme ...................................................................... 43
Materialentnahme buchen................................................................................................... 44
Rahmendaten zu einer Reise hinterlegen........................................................................... 45
Erfassen von Zusatzinformationen........................................................................................... 46
Kurztext zu einem Datensatz hinterlegen ........................................................................... 47
Langtext zu einem Datensatz hinterlegen........................................................................... 48
Rückmeldeinformationen hinterlegen.................................................................................. 50
Systemprüfungen und Systemmeldungen bei der Erfassung .................................................. 52
Eingegebene Daten prüfen ................................................................................................. 54
Fehler und Warnungen bearbeiten ..................................................................................... 55
Anpassung des Erfassungsbildes ............................................................................................ 57
Erfassungszeitraum wechseln ............................................................................................ 58
Wochentag oder Datum anzeigen....................................................................................... 60
Position von Spalten ändern ............................................................................................... 61
Spalten verkleinern oder ausblenden ............................................................................ 62
Spalten vergrößern oder einblenden ............................................................................. 63
Individuelle Spalteneinstellungen sichern ...................................................................... 64
Freigabe der Daten ...................................................................................................................... 65
Daten beim Sichern freigeben.................................................................................................. 66
Daten über die Freigabesicht freigeben ................................................................................... 67
Genehmigungsverfahren ............................................................................................................ 69
4 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
April 2001 5
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
6 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Einsatzmöglichkeiten
Diese Komponente ermöglicht es, personenbezogene Arbeitszeiten anwendungsübergreifend zu
erfassen. Die Arbeitszeiten werden zusammen mit Informationen zur Kostenrechnung, zu
Rückmeldungen, Dienstleistungen etc. an einer zentralen Stelle erfasst und den entsprechenden
Anwendungen des SAP-Systems zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt.
Das Arbeitszeitblatt ist eine Self-Service-Anwendung für unternehmenseigene Mitarbeiter
und/oder externe Dienstleister. Alternativ können die Daten auch zentral in einem
Erfassungsbüro erfasst werden.
Einführungshinweise
Das Arbeitszeitblatt dient der Vorerfassung von mitarbeiterbezogenen Zeitdaten. Daher müssen
Sie mindestens eine der unten genannten Komponenten im Einsatz haben. Die Komponenten
können Sie einzeln, aber auch in Kombination miteinander versorgen.
Integration
Mit anderen Komponenten des SAP-Systems
Gewünschte Funktion Erforderliche Komponente
An- und Abwesenheiten von Mitarbeitern dezentral erfassen Personalzeitwirtschaft
Entgeltbelege für Mitarbeiter dezentral erfassen Personalabrechnung
Interne Leistungen verrechnen und Statistische Kennzahlen Controlling
erfassen
Rückmeldungen durchführen Instandhaltung
Projektsystem
Kundenservice
Leistungen bei der Abwicklung externer Dienstleistungen Externe Dienstleistungen
erfassen
Reisekosten zusammen mit Tätigkeitsnachweisen erfassen Reisemanagement
Leistungen bei der Abwicklung von erbrachten SAP-Dienstleistungslösung
Dienstleistungen erfassen
Funktionsumfang
Genehmigungsverfahren
• In das Arbeitszeitblatt können Sie ein Verfahren zur Genehmigung der erfassten
Arbeitszeiten integrieren. Optional steht ein SAP Business Workflow zur Verfügung, mit dem
Sie das Genehmigungsverfahren gezielt steuern können.
Bedienungsoberfläche
April 2001 7
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeitblatt (CA-TS)
• Das Arbeitszeitblatt besitzt eine selbsterklärende Oberfläche, die mittels Profiltechnik [Seite
15] und Feldauswahl auf den Tätigkeitsbereich und die Kenntnisse des Anwenders
zugeschnitten werden kann.
• Die Arbeitszeiten können mit Stunden oder Beginn- und Endeuhrzeiten erfasst werden.
• Mit Hilfe von Lohnarten und Statistischen Kennzahlen können Beträge sowie
Mengenangaben und Stückzahlen erfasst werden.
• Alle Funktionen sind in einer Oberfläche [Seite 9] vereinigt.
• Eine spezielle Bedienungsoberfläche ermöglicht die zentrale Erfassung der Daten von
mehreren Mitarbeitern.
Zusatzinformationen
• Um die Erfassung zu erleichtern, können Sie für die Mitarbeiter Vorschlagswerte
bereitstellen.
• Informationen zur Unterstützung der Anwender können in Form eines Arbeitsvorrates [Seite
12] bereitgestellt werden, z.B. Informationen über Rückmeldevorräte oder bereits geleistete
Tätigkeiten.
• Zusätzlich können Reisedaten und Informationen zur Materialentnahme erfasst werden.
Weiteres
• Das Arbeitszeitblatt verwendet das Berechtigungskonzept [Seite 176] der Personalwirtschaft
zum Schutz der personenbezogenen Daten.
• Durch eine eindeutige Belegnummer sind die Datensätze jederzeit revisionsfähig.
• SAP-Erweiterungen ermöglichen es Ihnen, die Funktionen des Arbeitszeitblattes zu
ergänzen.
8 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes
Struktur
In der folgenden Grafik sehen Sie das Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes.
April 2001 9
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes
• Der Erfassungsteil befindet sich unterhalb des Arbeitsvorrats. In den weißen Zellen können
Sie Ihre Daten erfassen.
• Weiter unten sehen Sie die Drucktasten zum Wechseln zwischen den verschiedenen Sichten
des Arbeitszeitblattes.
10 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfassungssicht, Freigabesicht und Variable Sicht
Struktur
Zwischen diesen Sichten können Sie wählen:
• Erfassungssicht
Wenn Sie das Arbeitszeitblatt aufrufen, gelangen Sie stets automatisch auf die
Erfassungssicht. Dort können Sie die Arbeitszeiten mit den zugehörigen
Arbeitszeitattributen [Extern] für einen bestimmten Erfassungszeitraum [Extern] anzeigen
oder bearbeiten.
• Freigabesicht
In der Freigabesicht erhalten Sie einen Überblick über die Daten mit dem
Bearbeitungsstatus [Extern] In Bearbeitung. Durch die Freigabe der erfassten Daten
legen Sie fest, dass Sie diese Daten nicht mehr ändern wollen. Damit geben Sie die
Daten für die Erteilung einer Genehmigung oder für die Weiterverarbeitung im SAP-
System frei.
Die Bedeutung der Freigabesicht ist abhängig davon, wie das System eingerichtet ist
und wie Sie die Daten freigeben:
− Sie geben die Daten direkt beim Sichern der neuen Angaben frei. In diesem Fall bietet
Ihnen ein Wechsel in die Freigabesicht einen Überblick über die Daten, die Sie zuletzt
geändert haben und die beim Sichern automatisch freigegeben werden.
− Sie geben die Daten in einem gesonderten Arbeitsschritt frei. Dazu wechseln Sie in die
Freigabesicht und geben dort die Daten frei.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter Freigabe der Daten [Seite 65].
• Variable Sicht
Die Variable Sicht gibt Ihnen einen Überblick über Daten, die einen bestimmten
Bearbeitungsstatus besitzen.
Sie möchten sich alle Daten anzeigen lassen, die bereits genehmigt worden sind.
Siehe auch:
Variable Sicht aufrufen [Seite 86]
April 2001 11
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Der Arbeitsvorrat des Arbeitszeitblattes
Verwendung
Abhängig von den Erfassungsprofilen [Seite 15], die Sie im Customizing erstellen, können Sie für
einen separaten Bereich des Einzelerfassungsbildes einen Arbeitsvorrat einrichten. Dieser
Arbeitsvorrat setzt sich aus mitarbeiterindividuellen bzw. objektbezogenen Informationen
zusammen. Diese Informationen stehen nur zur Verfügung, wenn das Arbeitszeitblatt über das
Einzelbild für eine einzelne Person gepflegt wird.
Struktur
Der Arbeitsvorrat kann folgende Informationen enthalten:
• Daten, die der Mitarbeiter bereits mit dem Arbeitszeitblatt erfasst hat
• Daten aus der Logistik:
– Einsatzplanung (Kapazitätssplitts)
– Rückmeldevorräte
– Tätigkeiten, die dem Mitarbeiter über die Arbeitsplatzzuordnung zugewiesen wurden
• Daten, die im Customizing über die SAP-Erweiterung CATS0001 (Aufbau Arbeitsvorrat)
kundenindividuell als Arbeitsvorrat zusammengestellt worden sind
Den Inhalt und die Felder des jeweiligen Arbeitsvorrates legen Sie bei der Profilpflege im
Customizing fest.
Durch die Kopierfunktion kann der Anwender im Arbeitsvorrat enthaltene Daten in den
Erfassungsteil übertragen und erforderlichenfalls überschreiben.
Abhängig von den Daten (z.B. aus der Planung) können auch Stunden kopiert werden. Diese
Funktion können Sie über Kopieren ohne Stunden in der Profilpflege deaktivieren.
12 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Personenbezogene Voraussetzungen
Personenbezogene Voraussetzungen
Erforderliche Berechtigungen
Jeder Anwender, der Daten mit dem Arbeitszeitblatt erfassen soll, muß die folgenden
Berechtigungen besitzen:
• eine User-ID für das SAP-System
• Berechtigungen für die Transaktion CATS (Arbeitszeitblatt)
• Berechtigungen für die Personalnummern, die bearbeitet werden dürfen
Weitere Informationen zu diesen Berechtigungen finden Sie unter Vergabe von
Berechtigungen [Seite 176]
Siehe auch:
April 2001 13
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Personenbezogene Voraussetzungen
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: Einsatz von Benutzerparametern [Seite 17].
14 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Customizing-Einstellungen für das Erfassungsprofil
Funktionsumfang
Profilpflege
Bevor Sie ein Erfassungsprofil definieren, sollten Sie sich folgendes überlegen:
• Wollen Sie über das Erfassungsprofil eine tage-, wochen- oder monatsweise Erfassungssicht
anbieten?
• Erfassen Ihre Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten selbst oder findet die Zeiterfassung zentral,
beispielsweise in einem Erfassungsbüro, statt?
• Sollen die erfassten Daten ein Freigabe- und Genehmigungsverfahren [Seite 69]
durchlaufen? Wenn Sie das Genehmigungsverfahren wählen, soll die Genehmigung dann
per SAP Business Workflow erfolgen?
• Zu welcher Profilberechtigungsgruppe soll das Erfassungsprofil gehören?
April 2001 15
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Customizing-Einstellungen für das Erfassungsprofil
Beispielsweise können Sie wählen, ob der Anwender seine Arbeitszeit in Stunden oder in
Uhrzeiten erfassen soll. Außerdem stehen Ihnen eine Reihe von Optionen zur Verfügung, mit
denen Sie den Bedienungskomfort des Arbeitszeitblattes für den Anwender erhöhen können.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Optionen erhalten Sie in der jeweiligen Feldhilfe.
Feldauswahl
Welche Angaben ein Anwender beim Erfassen von Arbeitszeiten machen muss, hängt von
seiner Tätigkeit ab. Daher sollten Sie unterschiedlichen Mitarbeiter-Gruppen im Erfassungsbild
unterschiedliche Felder zur Verfügung stellen.
Soll ein Mitarbeiter auf einen Instandhaltungsauftrag rückmelden, so wird er für seine
Angaben andere Felder auf dem Erfassungsbild benötigen, als ein Mitarbeiter, der
lediglich seine An- und Abwesenheitszeiten für die Personalwirtschaft erfasst.
Welche Felder einem Anwender angeboten werden, können Sie über das Erfassungsprofil
steuern, mit dem der Anwender das Arbeitszeitblatt aufruft. Denn für jedes Erfassungsprofil
können Sie eine individuelle Feldauswahl hinterlegen.
16 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Einsatz von Benutzerparametern
Funktionsumfang
Benutzerparameter bei Aufruf des Arbeitszeitblattes
• CVR - Erfassungsprofil
Wenn Sie diesen Benutzerparameter einrichten, trägt das System bei Aufruf des
Arbeitszeitblattes automatisch das von Ihnen gewünschte Erfassungsprofil im
Einstiegsbild ein. Dieser Vorgabewert kann bei Bedarf überschrieben werden.
Dieser Benutzerparameter ist dann sinnvoll, wenn der Anwender überwiegend mit nur
einem Erfassungsprofil arbeitet.
• PER - Personalnummer
Wenn Sie diesen Benutzerparameter einrichten, trägt das System bei Aufruf des
Arbeitszeitblattes automatisch die von Ihnen gewählte Personalnummer im Einstiegsbild
ein. Dieser Vorgabewert kann bei Bedarf überschrieben werden.
Dieser Benutzerparameter ist dann sinnvoll, wenn ein Anwender lediglich seine eigenen
Daten im Arbeitszeitblatt erfasst und somit nur seine eigene Personalnummer aufrufen
muss.
Anstelle des Benutzerparameters PER können Sie alternativ die Benutzerzuordnung im
Infotyp Kommunikation (0105) Subtyp Systembenutzername SAP System (0001)
April 2001 17
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Einsatz von Benutzerparametern
18 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Einsatz von Benutzerparametern
Sie können nun den Benutzerparameter VSR mit der Angabe Ihrer Variante eintragen.
Bei Aufruf der Listerfassung des Arbeitszeitblattes wird der Selektionsreport die
Personalnummern automatisch ermitteln, die Sie mit Ihrer Variante selektieren.
Aktivitäten
Die Eingabe von Benutzerparametern nehmen Sie unter System -> Benutzervorgaben -> Eigene
Daten -> Parameter vor.
Sie wollen für die Listerfassung jedes Mal die Personalnummern selektieren, die der
Kostenstelle 999 des Kostenrechnungskreises 0001 zugeordnet sind.
Geben Sie hierzu unter System -> Benutzervorgaben -> Eigene Daten unter
Parameter den Benutzerparameter KOS mit dem Wert 999 und den
Benutzerparameter CAC mit dem Wert 0001 ein. Bei Aufruf der Listerfassung des
Arbeitszeitblattes werden Ihnen nun automatisch die Personalnummern angezeigt,
die der Kostenstelle 999 des Kostenrechnungskreises 0001 zugeordnet sind.
April 2001 19
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Bearbeitungsstatus
Bearbeitungsstatus
Definition
Information über den aktuellen Stand der Bearbeitung bzw. Genehmigung der im Arbeitszeitblatt
erfassten Datensätze. Das System vergibt für jeden Datensatz, der in die Datenbanktabelle des
Arbeitszeitblattes CATSDB geschrieben wird, einen Bearbeitungsstatus.
Struktur
Status Bezeichnung Symbol Bedeutung
10 In Bearbeitung - Der Datensatz wird bearbeitet und steht noch
nicht zur Überleitung in die Zielkomponenten
zur Verfügung.
20 Freigegeben zur Der Datensatz wurde freigegeben und kann von
Genehmigung einer zuständigen Person genehmigt oder
abgelehnt werden.
30 Genehmigt Der Datensatz wurde genehmigt [Seite 69] und
steht zur Überleitung in die Zielkomponenten
bereit.
40 Genehmigung abgelehnt Die Genehmigung für diesen Datensatz wurde
abgelehnt [Seite 41]. Er kann nicht in die
Zielkomponenten übergeleitet werden.
50 Nach Genehmigung - Ein bereits genehmigter Datensatz wurde
geändert nachträglich geändert. Der ursprüngliche
Datensatz behält diesen Status bei, bis der
neue Datensatz genehmigt wurde. Der
ursprüngliche Datensatz ist mit dem neuen
Datensatz durch einen Referenzzähler
verbunden. Nachdem der neue Datensatz
genehmigt wurde, erhält der ursprüngliche
Datensatz den Status 60 (Storniert).
60 Storniert - Der Datensatz wurde nach der Genehmigung
storniert [Seite 39].
Ein Stornieren ist nicht möglich, wenn in den
Profileinstellungen festgelegt wurde, dass
bereits genehmigte Daten nicht mehr geändert
werden dürfen.
20 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Bearbeitungsstatus
April 2001 21
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Prozess zur Erstellung der Arbeitszeitblätter
22 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Prozess zur Erstellung der Arbeitszeitblätter
Arbeitsvorrat
Einzelerfassung Erfassung
der eigenen für mehrere
Arbeitszeiten Personalnummern
Datenfreigabe Datenfreigabe
ü. Freigabesicht beim Sichern
Ablehnungs-
grund
ht Genehmigung
nic migt Genehmigung
n h
e
notwendig
ge notwendig
Zuordnung eines
Bearbeiters
Genehmigungsverfahren
Keine Erteilung der
Genehmigung Genehmigung
CO HR MM PM PS
Schnittstellentabellen
Ablauf
Der Prozess von der Erfassung bis zur Bereitstellung der Daten für die Überleitung in die
Zielkomponenten gliedert sich in der Regel in folgende obligatorische und optionale Bestandteile:
1. Arbeitszeiten erfassen (obligatorisch)
2. Daten zur Genehmigung bzw. zur Überleitung in die Zielkomponenten freigeben
(obligatorisch)
3. Daten in einem Genehmigungsverfahren überprüfen (optional)
April 2001 23
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Prozess zur Erstellung der Arbeitszeitblätter
Nachdem diese Schritte durchlaufen sind, schreibt das System die Daten in die
Schnittstellentabellen der Zielkomponenten. Je nachdem, ob das Genehmigungsverfahren
Bestandteil des Erfassungsprozesses ist, werden die Daten auf folgende Weise von der
Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB) in die Schnittstellentabellen geschrieben:
• bei aktivem Genehmigungsverfahren durch Genehmigung eines Datensatzes
• bei inaktivem Genehmigungsverfahren durch Freigabe eines Datensatzes
Je nach Einstellungen im Erfassungsprofil kann die Freigabe explizit über die
Freigabesicht oder implizit beim Sichern des Datensatzes erfolgen.
24 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Datenerfassung für das Arbeitszeitblatt
Funktionsumfang
Sie erfassen Arbeitszeiten zusammen mit Informationen, die für die Weiterverarbeitung der
Daten in anderen Komponenten des SAP-Systems (Logistik, Rechnungswesen und
Personalwirtschaft) benötigt werden. Diese Informationen werden als Arbeitszeitattribute [Extern]
bezeichnet. Welche Arbeitszeitattribute Sie jeweils erfassen, ist abhängig von den Tätigkeiten,
deren Arbeitszeiten erfasst werden.
Die Arbeitszeitattribute können also nicht nur von Unternehmen zu Unternehmen variieren,
sondern auch von Tätigkeitsbereich zu Tätigkeitsbereich. Welche Daten jeweils einzugeben sind,
hängt von dem Erfassungsprofil [Extern] ab, mit dem Sie das Arbeitszeitblatt aufrufen. Auch der
Zeitraum, über den Sie die Daten erfassen, kann individuell verschieden sein.
Wenn in Ihrem Unternehmen die Personalwirtschaft der SAP im Einsatz ist, können Sie unter
Umständen auch Abwesenheiten wie z. B. Urlaub eingeben. Weiterhin können Sie in diesem Fall
Daten für Entgeltbelege [Seite 161] erfassen. Diese Daten können abhängig von der
angegebenen Lohnart auch in Form von Mengenangaben bzw. Geldbeträgen eingegeben
werden.
Wenn Sie das Controlling der SAP im Einsatz haben, können Sie außerdem Statistische
Kennzahlen [Seite 117] erfassen.
April 2001 25
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeitblatt für eine einzelne Personalnummer aufrufen
Wenn Sie das erste Mal das Arbeitszeitblatt starten, nachdem Sie sich neu im System
angemeldet haben, erscheint das Feld Einstiegsdatum. Das Einstiegsdatum legt fest, für
welchen Zeitraum Sie das Arbeitszeitblatt aufrufen.
Abhängig von den individuellen Systemeinstellungen können noch weitere Felder auf
dem Einstiegsbild erscheinen.
4. Überschreiben Sie bei Bedarf das vom System gesetzte Einstiegsdatum.
5. Füllen Sie gegebenenfalls die weiteren Felder auf dem Einstiegsbild.
6. Wählen Sie Zeiten erfassen oder Zeiten anzeigen.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Erfassungssicht.
26 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitszeitblatt für die Einzelerfassung mehrerer Personalnummern aufrufen
Beachten Sie, dass sich alle Daten, die Sie angeben, auf die markierte
Personalnummer beziehen sollten.
7. Wählen Sie Zeiten erfassen oder Zeiten anzeigen.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Erfassungssicht für die ausgewählte
Personalnummer.
April 2001 27
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeitblatt für die Listerfassung mehrerer Personalnummern aufrufen
28 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitszeiten erfassen
Arbeitszeiten erfassen
Verwendung
In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie Sie Arbeitszeiten für Ihre eigene Personalnummer
bzw. für andere Mitarbeiter im Arbeitszeitblatt erfassen. Bei der Erfassung gibt es folgende drei
Möglichkeiten:
• Sie erfassen Ihre eigenen Arbeitszeiten [Seite 26].
• Sie erfassen Arbeitszeiten für mehrere Mitarbeiter über die Einzelerfassung [Seite 27]
• Sie erfassen Arbeitszeiten für mehrere Mitarbeiter über die Listerfassung [Seite 28]
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Geben Sie die erforderlichen Arbeitszeitattribute für den jeweiligen Mitarbeiter ein. In der
Regel werden Sie alle Felder, die in dem Erfassungsteil angeboten werden, füllen.
Zur Erleichterung der Erfassung kann das System auch einige Vorschlagswerte des
jeweiligen Mitarbeiters automatisch in die entsprechenden Felder übertragen. Diese
Vorschlagswerte werden automatisch in die Zeilen gestellt, in denen Sie schon Zeiten
erfasst haben. Sie erscheinen, wenn Sie ENTER wählen. Bei Bedarf können Sie die
Vorschlagswerte überschreiben.
• Einige Felder müssen Sie in jedem Fall erfassen, damit Sie die Daten
speichern können. Das System weist Sie darauf hin, wenn eines dieser
Muss-Eingabefelder nicht gefüllt ist.
• Über die Besonderheiten bestimmter Arbeitszeitattribute können Sie sich
unter Detailinformationen anzeigen [Seite 91] informieren.
Wenn Sie über die Listerfassung für mehrere Mitarbeiter Arbeitszeiten erfassen,
tragen Sie im gleichnamigen Feld die Personalnummer des Mitarbeiters ein, dessen
Arbeitszeiten Sie pflegen möchten. In diese Erfassungszeile geben Sie die
erforderlichen Daten ein. Für Mitarbeiter, für die in dem Erfassungszeitraum bereits
Daten erfasst wurden, existiert bereits eine Erfassungszeile.
3. Erfassen Sie die Zeiten, die der jeweilige Mitarbeiter an einem Projekt, Auftrag oder
ähnlichem gearbeitet hat. Erfassen Sie die Zeiten jeweils pro Tag und Arbeitszeitattribut
in Stunden bzw. Uhrzeiten.
a) Bei der Eingabe von Stunden brauchen Sie bei ganzen Stunden nur die Vorkomma-
Stellen einzugeben, z.B. 4 für 4,00 Stunden.
April 2001 29
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeiten erfassen
b) Ebenso brauchen Sie bei der Eingabe von Uhrzeiten bei vollen Stunden nur die
Stunde anzugeben, z.B. 8 für 08:00 Uhr.
4. Erfassen Sie bei Bedarf Zusatzinformationen zu den Datensätzen.
Informationen hierzu finden Sie unter Erfassen von Zusatzinformationen [Seite 46].
5. Prüfen [Seite 54] Sie die erfassten Daten.
6. Korrigieren Sie bei Bedarf Daten, die einen Fehler oder eine Warnung verursacht haben.
Lesen Sie dazu den Abschnitt Fehler und Warnungen bearbeiten [Seite 55].
7. Wechseln [Seite 58] Sie erforderlichenfalls den Erfassungszeitraum, um weitere Daten
zu erfassen.
Auch bei dem Wechsel des Erfassungszeitraums prüft das System einige der Daten,
die Sie eingegeben haben.
8. Wenn Sie über die Listerfassung für mehrere Mitarbeiter Arbeitszeiten erfassen,
wiederholen Sie die Schritte 2-7 für jeden Mitarbeiter.
9. Geben Sie die Daten frei, wenn Sie sicher sind, daß Sie sie nicht mehr ändern
möchten. Die Daten stehen dann bereit für eine weitere Bearbeitung durch einen
Genehmiger oder die Überleitung in die Zielkomponenten [Extern].
Abhängig von den individuellen Profileinstellungen geben Sie die Daten mit einem der
folgenden Verfahren frei:
a) Freigabe beim Sichern. In diesem Fall erfolgt die Freigabe automatisch, wenn Sie
die Daten sichern. Freigegebene Daten erhalten den Bearbeitungsstatus [Extern]
Freigegeben zur Genehmigung.
Abhängig davon, ob Sie ein Genehmigungsverfahren nachgeschaltet haben, reagiert
das System auf unterschiedliche Arten. Lesen Sie hierzu: Daten beim Sichern
freigeben [Seite 66].
b) Freigabe der Daten über die Freigabesicht. Lesen Sie hierzu: Daten über die
Freigabesicht freigeben [Seite 67].
Ergebnis
Sie haben Arbeitszeiten für sich bzw. andere Mitarbeiter im Arbeitszeitblatt erfasst.
30 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfasste Eingaben rücksetzen
Bei der Erfassung der Daten haben Sie bereits zweimal den Erfassungszeitraum
[Seite 58] gewechselt. Die im aktuellen Zeitausschnitt erfassten Daten möchten Sie
widerrufen.
Mit der Funktion Eingaben rücksetzen löschen Sie die im aktuellen Zeitausschnitt
erfassten Daten. Die Daten aus den beiden vorherigen Wochen (Zeitausschnitten)
bleiben erhalten.
Vorgehensweise
1. Überprüfen Sie, ob alle neu erfassten und nicht freigegebenen oder gesicherten Daten
des aktuellen Zeitausschnitts gelöscht werden können.
2. Wählen Sie Eingaben rücksetzen.
3. Bestätigen Sie die folgende Sicherheitsabfrage.
Ergebnis
Sie haben Ihre Eingaben im aktuellen Zeitausschnitt widerrufen.
April 2001 31
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Zeile kopieren
Zeile kopieren
Verwendung
Manchmal müssen Sie Daten erfassen, deren Arbeitszeitattribute [Extern] sich nur geringfügig
von den erfassten Daten für den aktuellen Erfassungszeitraum [Extern] unterscheiden. In diesem
Fall ist es sinnvoll, die bereits erfassten Daten zu kopieren.
Dabei kopiert das System die erfassten Arbeitszeitattribute und Zeiten. Sie müssen nur noch die
erforderlichen Änderungen vornehmen.
Sie können auch die Zeile zur Übernahme von Arbeitszeitattributen teilen [Seite 33].
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Markieren Sie eine oder mehrere Zeilen, die Sie kopieren möchten.
3. Wählen Sie Zeile kopieren.
Ergebnis
Das System trägt Kopien der markierten Zeilen unter die bereits erfassten Daten in den
Erfassungsteil ein. Sie können die Arbeitszeitattribute und Zeiten ändern.
32 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Zeile teilen
Zeile teilen
Verwendung
Mit der Funktion Zeile teilen können Sie bereits erfasste Daten ab einem bestimmten Zeitpunkt in
eine neue Zeile eintragen.
Sie haben Daten für einen längeren Zeitraum erfasst. Sie stellen fest, dass Sie ab
einem bestimmten Zeitpunkt eine andere Auftragsnummer oder Kostenstelle
eintragen müssen.
Am schnellsten erfassen Sie diese Änderungen, indem Sie die betreffende Zeile ab
dem erforderlichen Zeitpunkt teilen. Sie müssen die Zeiten und einen Großteil der
Arbeitszeitattribute nicht neu erfassen, sondern überschreiben lediglich die
relevanten Felder.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Positionieren Sie den Cursor auf der Zelle, ab der eine neue Zeile begonnen werden soll.
3. Wählen Sie Zeile teilen.
Ergebnis
Die Zeile wird nach dem Tag, auf dem Sie den Cursor positioniert haben, geteilt. In beide Zeilen
sind identische Arbeitszeitattribute eingetragen.
April 2001 33
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode übernehmen
Vorgehensweise
1. Rufen Sie das Erfassungsbild [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Zusätze → Vorperiode kopieren.
Das System trägt die Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode in den Erfassungsteil ein.
3. Geben Sie die Anzahl der gearbeiteten Stunden bzw. die zugehörigen Uhrzeiten ein.
Ergebnis
Sie haben die Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode zur Bearbeitung der Daten des aktuellen
Erfassungszeitraumes verwendet.
34 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Stunden über einen Zeitraum verteilen
Hierbei verteilen Sie eine Gesamtstundenanzahl auf einen bestimmten Zeitraum über eine oder
mehrere Zeilen. Dazu stehen Ihnen verschiedene Verteilungsfunktionen zur Verfügung, nach
denen Sie die Stunden nach individuellen betriebswirtschaftlichen Erfordernissen verteilen
können.
Eine Verteilungsfunktion kann z.B. bewirken, dass die gesamte Stundenanzahl über alle Zellen,
die mit einem Arbeitszeitattribut [Extern] versehen und markiert sind, gleichmäßig verteilt wird.
Sie haben zwei Wochen insgesamt 90 Stunden auf drei verschiedenen Kostenstellen
gearbeitet.
Statt für jede Kostenstelle die genaue Stundenanzahl einzugeben, verteilen Sie die
Stundenanzahl auf alle betroffenen Zellen. Bei einer 5-Tage-Woche überträgt das
System bei einer gleichmäßigen Verteilung jeweils drei Stunden pro Tag und Zelle.
Sie verteilen eine Gesamtstundenanzahl auf den markierten Zeitraum einer Zeile. Auch dabei
verwenden Sie eine Verteilungsfunktion.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Geben Sie die erforderlichen Arbeitszeitattribute ein.
April 2001 35
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Stunden über einen Zeitraum verteilen
3. Markieren Sie die Zeilen, für die Sie Stunden verteilen möchten.
4. Wählen Sie Bearbeiten → Zeiten vorschlagen → Stunden verteilen
Sie gelangen auf das Dialogfenster Stundenverteilung.
5. Geben Sie die Stunden ein, die Sie über einen Zeitraum verteilen möchten.
6. Geben Sie den Zeitraum ein, über den Sie die Stunden verteilen möchten.
7. Geben Sie an, nach welchen Regeln die Stunden verteilt werden sollen:
a) Verteilung der angegebenen Stundenanzahl auf gesamten markierten Bereich
i) Markieren Sie das Feld Verteilungsfunktion.
ii) Wählen Sie eine Verteilungsfunktion aus.
iii) Lassen Sie das Feld Stunden pro Zeile frei.
b) Verteilung der angegebenen Stundenanzahl pro markiertem Arbeitszeitattribut
i) Markieren Sie das Feld Verteilungsfunktion.
ii) Wählen Sie eine Verteilungsfunktion aus.
iii) Markieren Sie das Feld Stunden pro Zeile.
c) Übertrag der angegebenen Stundenanzahl in jede markierte Zelle
Markieren Sie das Feld Stunden pro Zelle.
8. Verlassen Sie das Fenster durch Weiter.
Sie gelangen wieder auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.
Ergebnis
Die angegebene Stundenanzahl wird gemäß Ihrer Angaben über den markierten Zeitraum
verteilt.
36 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitsfreie Tage anzeigen
Die Funktion Freie Tage ein/aus steht Ihnen nur in folgenden Fällen zur Verfügung:
• Die arbeitsfreien Tage werden Ihnen nicht schon automatisch angezeigt. In
diesem Fall können Sie für arbeitsfreie Tage keine Zeiten erfassen.
• Ihre Daten bzw. die Daten der Mitarbeiter, die Sie bearbeiten, sind im SAP-
System entsprechend erfaßt.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie das Erfassungsbild [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Bearbeiten → Freie Tage ein/aus.
Ergebnis
Die arbeitsfreien Tage werden farbig hervorgehoben und sind nicht eingabebereit. Sie machen
diese Einstellung wieder rückgängig, indem Sie nochmals Freie Tage ein/aus wählen.
April 2001 37
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Informationen aus dem Arbeitsvorrat kopieren
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Markieren Sie im Arbeitsvorrat die Zeile, die Sie in den Erfassungsteil kopieren möchten.
3. Wählen Sie Zeile kopieren.
Das System trägt die entsprechende Zeile des Arbeitsvorrates in den Erfassungsteil ein.
Abhängig von der Art der Daten werden auch Stunden mitkopiert.
4. Überprüfen Sie die kopierten Daten. Beachten Sie hierbei insbesondere eventuell
mitkopierte Stunden.
5. Überschreiben Sie gegebenenfalls die Daten.
Ergebnis
Sie haben Informationen aus dem Arbeitsvorrat kopiert und eventuell an die aktuellen
Gegebenheiten angepasst.
38 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Genehmigte Datensätze stornieren
Solange ein Datensatz den Bearbeitungsstatus 10 (In Bearbeitung) hat, können Sie
den Zelleninhalt im Arbeitszeitblatt beliebig oft überschreiben, ohne dass der
Datensatz dadurch storniert würde.
Wenn Ihre Daten kein Genehmigungsverfahren durchlaufen, ist es ab der Freigabe von Daten
möglich, diese zu stornieren.
Vorgehensweise
Einzelne Datensätze stornieren
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Überschreiben Sie den Zelleninhalt der betroffenen Datensätze mit '0' (Null).
Möchten Sie nur einen Teil der Daten einer Zeile löschen, teilen [Seite 33] Sie die
betreffende Zeile.
Markieren Sie anschließend die Zeile, in der die zu stornierenden Datensätze stehen
und wählen Sie Zeile löschen.
April 2001 39
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Genehmigte Datensätze stornieren
Ergebnis
Sie haben die ursprünglichen Datensätze storniert.
40 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Abgelehnte Datensätze ändern
Vorgehensweise
Abgelehnte Datensätze werden im Erfassungsbild farblich hervorgehoben angezeigt:
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
Ein abgelehnter Datensatz wird Ihnen farblich hervorgehoben und nicht eingabebereit
angezeigt.
2. Wählen Sie den abgelehnten Datensatz durch Doppelklick aus.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zelleninformation. Hier können Sie den
Ablehnungsgrund ersehen.
3. Ändern Sie in diesem Fenster die Stundenanzahl und geben Sie gegebenenfalls einen
Kurztext ein.
4. Bestätigen Sie Ihre Eingaben.
Sie gelangen zurück auf die Erfassungssicht.
Wenn Sie einen abgelehnten Datensatz für korrekt halten, wechseln Sie in die
Freigabesicht und geben ihn erneut frei. Er wird dem Genehmiger dann wieder
vorgelegt.
April 2001 41
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Abgelehnte Datensätze ändern
Wenn Sie einen abgelehnten Datensatz für korrekt halten, geben Sie ihn in der
Freigabesicht erneut frei. Er wird dem Genehmiger dann wieder vorgelegt.
Ergebnis
Sie haben einen abgelehnten Datensatz korrigiert.
42 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Wechsel in Reisekosten und Materialentnahme
Funktionsumfang
Wechsel in die Reisekosten
Über Umfeld → Reisekosten gelangt der Anwender direkt vom Erfassungsbildschirm des
Arbeitszeitblattes in die Rahmendatenerfassung der Reisekosten. Dort kann er eine Reise
anlegen. Die im Arbeitszeitblatt erfassten Arbeitszeitattribute werden dabei als Vorschlagswerte
in die Reisekosten übernommen.
April 2001 43
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Materialentnahme buchen
Materialentnahme buchen
Verwendung
Während einer Tätigkeit, deren Aufwand Sie im Arbeitszeitblatt erfassen, können Sie auch
Material verbraucht haben. Eine Materialentnahme können Sie durch einen direkten Sprung in
die Komponente Materialwirtschaft (MM) buchen. Voraussetzung dafür ist, dass diese
Komponente in Ihrem Unternehmen eingesetzt wird.
Die Daten aus dem Arbeitszeitblatt und die Daten zu einer Materialentnahme werden
nicht gemeinsam abgespeichert. Auch wenn Sie die mit dem Arbeitszeitblatt
erfassten Daten nicht sichern oder wieder löschen, bleiben erfasste Daten zur
Materialentnahme erhalten.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt die Daten für das Arbeitszeitblatt.
3. Wählen Sie Umfeld → Materialentnahme.
Sie gelangen auf das Bild Warenausgang erfassen: Einstieg. Dort können Sie alle
relevanten Daten für die Materialentnahme erfassen.
Ergebnis
Sie haben zusätzlich zu den Daten im Arbeitszeitblatt Angaben zu einer Materialentnahme
erfasst.
44 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Rahmendaten zu einer Reise hinterlegen
• Die Daten aus dem Arbeitszeitblatt und die Reisedaten werden nicht
zusammen gespeichert. Auch wenn Sie die mit dem Arbeitszeitblatt
erfassten Daten nicht sichern oder wieder löschen, bleiben die Reisedaten
erhalten.
• Die Verfahren für die Genehmigung von Reisen und von Daten, die Sie mit
dem Arbeitszeitblatt erfasst haben, sind nicht identisch. Die Daten müssen
unterschiedliche Genehmigungsverfahren durchlaufen.
Voraussetzungen
Sie müssen in Ihrem Unternehmen die Komponente Reisemanagement im Einsatz haben.
Vorgehensweise
1. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt die Daten für das Arbeitszeitblatt.
2. Markieren Sie den Zeitraum, den Sie auf einer Geschäftsreise verbracht haben.
3. Wählen Sie Reisekosten.
Sie gelangen auf das Bild Reisedaten pflegen: Rahmendaten. Dort können Sie alle
relevanten Daten für die Reise erfassen. Bereits erfasste Arbeitszeitattribute überträgt
das System automatisch in die entsprechenden Felder.
Wenn in dem Erfassungsteil das Feld Reisenummer enthalten ist, ist dort die neu
angelegte Reisenummer eingetragen.
Ergebnis
Sie haben zusätzlich zu den Daten im Arbeitszeitblatt Angaben zu einer Reise erfasst.
April 2001 45
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erfassen von Zusatzinformationen
Ob Ihnen eine der folgenden Funktionen zur Verfügung steht, ist abhängig
– von den Daten, die Sie erfassen
– davon, ob die betreffende Komponente in Ihrem Unternehmen eingesetzt
wird
Funktionsumfang
Sie können folgende Daten zusätzlich speichern:
• Dokumentation von besonderen Situationen oder Umständen, die während der Arbeit
aufgetreten sind
• Zusatzinformationen zur Rückmeldung (Komponente Logistik)
• Informationen zu einer Materialentnahme (Komponente Materialwirtschaft)
• Rahmendaten zu einer Reise (Komponente Reisemanagement)
46 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Kurztext zu einem Datensatz hinterlegen
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt die Daten für das Arbeitszeitblatt.
3. Positionieren Sie den Cursor auf dem Datensatz, für den Sie einen Kurztext erfassen
möchten.
4. Doppelklicken Sie mit der linken Maustaste.
Es erscheint das Zusatzfenster Zelleninformation.
5. Hinterlegen Sie im Feld Kurztext einen Text.
6. Verlassen Sie das Zusatzfenster durch Weiter.
Sie gelangen zurück auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.
Ergebnis
Sie haben einen Kurztext zu einem Datensatz hinterlegt.
April 2001 47
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Langtext zu einem Datensatz hinterlegen
Sie konnten z.B. eine Tätigkeit nicht in der erwarteten Zeit bewältigen, da
erforderliches Material nicht rechtzeitig angeliefert wurde. Sie möchten dies
schriftlich festhalten.
Die Langtexte stehen im Rahmen der Erfassung und Anzeige von Arbeitszeitblättern zur
Verfügung und können im Berichtswesen des Arbeitszeitblattes abgefragt werden.
Beachten Sie, dass die Langtexte nicht mit den Texten identisch sind, die im
Rahmen des Genehmigungsverfahrens zur Information des Genehmigers der
Datensätze hinterlegt werden können.
Die Langtexte werden nicht in die Zielkomponente [Extern] übergeleitet. Sie stehen
daher z.B. nicht als Zusatzinformation bei einer Rückmeldung in einer Komponente
der Logistik zur Verfügung.
Gibt es zu einem Datensatz einen Vorgänger [Seite 90], so ist automatisch der für den
Vorgänger erfasste Langtext dem neuen Datensatz zugeordnet. Vorgängersätze entstehen,
wenn Sie einen bereits genehmigten Datensatz noch einmal ändern.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt Daten für das Arbeitszeitblatt.
3. Markieren Sie den Datensatz, für den Sie einen Langtext erfassen möchten.
4. Wählen Sie Langtext.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zeiterfassungsblatt ändern, in dem Sie einen Text
eingeben können.
5. Geben Sie den gewünschten Text ein bzw. ändern Sie den Text des Vorgängers.
Geben Sie in die erste Zeile des Texteditors eine Überschrift zu dem Text ein. Diese
Überschrift wird als Kurztext in der Zelleninformation [Extern] angezeigt.
Informationen, wie Sie den Langtext anlegen oder ändern, finden Sie unter Hilfe → Hilfe
zur Anwendung.
6. Verlassen Sie den Texteditor durch Zurück. Der erfasste Text wird gleichzeitig
gespeichert.
Sie gelangen zurück in die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.
48 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Langtext zu einem Datensatz hinterlegen
Ergebnis
Sie haben einen Langtext zu einem Datensatz hinterlegt. Der Datensatz ist jetzt, abhängig von
den Systemeinstellungen, farbig gekennzeichnet. Durch Doppelklick auf den Datensatz gelangen
Sie in die Zelleninformation, in der die erste Zeile des Langtextes als Kurztext aufgeführt ist.
April 2001 49
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Rückmeldeinformationen hinterlegen
Rückmeldeinformationen hinterlegen
Verwendung
Mit einer Rückmeldung melden Sie den Bearbeitungsstand von Aufträgen oder Netzplänen,
Vorgängen, Untervorgängen und Einzelkapazitäten zurück. Diese Daten sind für die
Komponenten der Logistik relevant.
Über das Dialogfenster Zelleninformation können Sie folgende zusätzliche Informationen zu einer
Rückmeldung hinterlegen:
• Kennzeichen zum Stand der Rückmeldung
Sie können angeben, ob es sich bei der Rückmeldung um eine Teil- oder eine
Endrückmeldung handelt. Bei einer Endrückmeldung fallen keine weiteren
Rückmeldungen zu diesem Vorgang an.
Wenn Sie keine Angaben machen, interpretiert das System die Daten als
Teilrückmeldung.
• Prognosewerte
Sie können geschätzte Werte angeben
− für die noch zu erwartende Arbeit (Restarbeit)
− für das Endedatum des Vorgangs
Prognosewerte haben Auswirkungen auf die Planung der Termine und Ressourcen.
Beachten Sie, dass Sie über das Arbeitszeitblatt nur Zeiten, aber keine Mengen
rückmelden können.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Geben Sie die Arbeitszeitattribute und die Dauer bzw. Uhrzeiten einer Arbeit ein.
3. Doppelklicken Sie auf dem Datensatz, für den Sie Rückmeldeinformationen hinterlegen
möchten.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zelleninformation.
4. Geben Sie in die Felder Restarbeit (in Stunden) und Prognostiziertes Endedatum die
Prognosewerte ein.
5. Geben Sie ein Kennzeichen zum Stand der Rückmeldung ein.
Wenn das Feld Enderückmeldung markiert ist, handelt es sich um eine
Enderückmeldung. Ist es nicht markiert, handelt es sich um eine Teilrückmeldung.
6. Verlassen Sie das Fenster Zelleninformation durch Weiter.
Sie gelangen wieder in die Pflege des Arbeitszeitblattes.
50 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Rückmeldeinformationen hinterlegen
Ergebnis
Sie haben Rückmeldeinformationen zu einem Datensatz hinterlegt. Der Datensatz ist farbig
gekennzeichnet.
April 2001 51
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Systemprüfungen und Systemmeldungen bei der Erfassung
Siehe auch:
Fehler und Warnungen bearbeiten [Seite 55]
Funktionsumfang
Die Prüfungen werden, abhängig von den geprüften Daten, bei folgenden Aktivitäten
durchgeführt:
• wenn Sie ENTER wählen
Eine Ausnahme gilt beim Verlassen der Freigabesicht. Dabei finden keine
Fehlerprüfungen statt, da der Anwender bei diesem Schritt nicht in der Lage ist,
aufgetretene Fehler zu korrigieren.
Freigegebene Datensätze werden härter geprüft als Datensätze, die den
Bearbeitungsstatus [Extern] In Bearbeitung besitzen. Somit können die Anwender
auch vorläufige Daten mit dem Arbeitszeitblatt erfassen.
In der Standardauslieferung wird die Plausibilität der erfassten Daten bei jeder der genannten
Aktivitäten geprüft.
Sie können zusätzlich die folgenden Prüfungen im System festlegen:
Profilabhängige Prüfungen
In der Profilpflege können Sie wahlweise die folgenden Prüfungen für die eingebenen Zeiten
bzw. Uhrzeiten festlegen:
• 24-Stunden-Check:
52 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Systemprüfungen und Systemmeldungen bei der Erfassung
Bei dieser Prüfung wird verhindert, dass ein Anwender an einem Tag mehr als 24
Arbeitsstunden erfassen kann.
Wenn Sie Dienstleistungen erfassen, können Sie unter einer Personalnummer auch
mehrere Personen zusammenfassen. In diesem Fall sollten Sie den 24-Stunden-
Check nicht festlegen.
Der 24-Stunden-Check erfolgt generell zu jeder oben genannten Aktion für Datensätze
mit dem Bearbeitungsstatus In Bearbeitung und Freigegeben.
• Kollisionen mit anderen Datensätzen des Arbeitszeitblattes:
Dieser Schalter in der Profilpflege ist nur für Datensätze relevant, die mit Uhrzeiten
erfasst werden. Mit ihm werden Überschneidungen von eingegebenen Uhrzeiten
verhindert.
Beim Einsatz des HR wird zusätzlich sichergestellt, dass bei ganztägigen
Abwesenheiten keine weiteren Daten für den Tag erfasst werden können.
Die Kollisionen werden generell zu jeder der genannten Aktivitäten für den aktuellen
Erfassungszeitraum geprüft. Der Bearbeitungsstatus der Daten ist dabei nicht relevant.
Kundendefinierte Prüfungen
Mit den SAP-Erweiterungen CATS0003 (Verprobung von erfassten Daten) und CATS0006
(Verprobung des gesamten Arbeitszeitblattes) können Sie die Standardprüfungen um
kundenindividuelle Prüfungen erweitern.
April 2001 53
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Eingegebene Daten prüfen
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt die Daten im Arbeitszeitblatt.
3. Wählen Sie Eingaben prüfen.
Wenn in dem geprüften Zeitraum Meldungen angefallen sind, erscheint ein zusätzliches
Dialogfenster, das alle Meldungen auflistet.
4. Bearbeiten [Seite 55] Sie bei Bedarf die Fehlermeldungen und Warnungen.
5. Prüfen Sie die Daten erneut.
6. Wenn keine Fehler mehr vorliegen, können Sie mit der Bearbeitung des
Arbeitszeitblattes fortfahren.
54 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Fehler und Warnungen bearbeiten
Vorgehensweise
Warnung
1. Hat das System eine Warnung ausgegeben, müssen Sie entscheiden, ob Sie die Daten
korrigieren möchten.
2. Korrigieren Sie die Daten gegebenenfalls.
3. Wollen Sie nicht korrigieren, können Sie die Warnung bestätigen (d.h. ignorieren) und mit
der Bearbeitung fortfahren.
Fehlermeldung
Hat das System eine Fehlermeldung ausgegeben, müssen Sie den Fehler korrigieren, um mit
der Bearbeitung fortfahren zu können.
1. Suchen Sie den fehlerhaften Datensatz.
April 2001 55
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Fehler und Warnungen bearbeiten
Ergebnis
Sie haben eine Warnung oder eine Fehlermeldung bearbeitet.
56 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Anpassung des Erfassungsbildes
April 2001 57
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erfassungszeitraum wechseln
Erfassungszeitraum wechseln
Verwendung
Das Arbeitszeitblatt rufen Sie immer mit einem speziellen Einstiegsdatum auf. Abhängig von
diesem Datum wird das Arbeitszeitblatt für eine bestimmte Woche, einen bestimmten Monat etc.
gestartet.
Das System wählt das Einstiegsdatum abhängig vom aktuellen Tagesdatum. Dabei ist für jedes
Erfassungsprofil [Extern] festgelegt, wie sich das Einstiegsdatum zu dem aktuellen Tagesdatum
verhält. Zum Beispiel kann das System als Einstiegsdatum immer die vergangene Woche
wählen.
In den Sichten [Seite 11] des Arbeitszeitblattes können Sie diesen Erfassungszeitraum ändern,
ohne das Arbeitszeitblatt erneut starten zu müssen.
Das Einstiegsdatum ist ein Vorschlagswert des Systems. Sie können das
Einstiegsdatum im Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild jederzeit überschreiben.
Mit Ihrem Erfassungsprofil können Sie jeweils die Daten für eine ganze Woche
erfassen.
Bei der Datenerfassung für die Woche vom 08.12. bis 14.12. stellen Sie fest, dass
Sie für die vorhergehende Woche noch Daten nachtragen müssen. Sie wechseln,
ohne das Erfassungsbild auszublenden, in die Woche vom 01.12. bis 07.12.
In Ihrem Erfassungsprofil ist festgelegt, wie weit Sie in die Vergangenheit oder Zukunft wechseln
können. Haben Sie die Grenze des Erfassungszeitraumes erreicht, wird eine entsprechende
Meldung ausgegeben.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Ändern Sie bei Bedarf den Erfassungszeitraum.
Sie können den Erfassungszeitraum auf zwei Arten ändern:
– Durch Blättern im Kalender können Sie jeweils eine Erfassungsperiode in die
Vergangenheit bzw. die Zukunft wechseln.
Um eine Erfassungsperiode in die Vergangenheit zu blättern, wählen Sie Voriges
Bild.
Um eine Erfassungsperiode in die Zukunft zu blättern, wählen Sie Nächstes Bild.
– Durch die Angabe der Kalenderwoche können Sie gezielt in einen bestimmten
Erfassungszeitraum springen.
Überschreiben Sie die Angabe der Kalenderwoche mit dem Erfassungszeitraum, den
Sie sehen möchten, und bestätigen Sie Ihre Eingaben.
58 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfassungszeitraum wechseln
April 2001 59
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Wochentag oder Datum anzeigen
Das Umschalten zwischen Datum und Wochentag wirkt sich auch auf die
Datumsanzeige des Arbeitsvorrats aus. Wenn Sie die Wochentage anzeigen,
blendet das System hier jedoch nur die Wochentage und nicht zusätzlich das Datum
ein.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Wochentage ein/aus.
60 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Position von Spalten ändern
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Bewegen Sie den Mauszeiger auf die Spaltenbezeichnung der Spalte, deren Position Sie
verändern möchten, und drücken Sie, wenn ein weißes Kreuz angezeigt wird, die linke
Maustaste.
3. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und bewegen Sie den Mauszeiger an die
Position, an der das Feld angezeigt weden soll.
4. Lassen Sie die linke Maustaste los.
5. Sichern [Seite 64] Sie diese Tabelleneinstellungen als Variante, um sie beim
nächsten Aufruf des Arbeitszeitblattes wieder zur Verfügung zu haben.
April 2001 61
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Spalten verkleinern oder ausblenden
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Bewegen Sie den Mauszeiger an den rechten Rand der Spalte, die Sie ausblenden
möchten, und drücken Sie, wenn ein schwarzes Kreuz erscheint, die linke Maustaste.
3. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Spalte in dem Maß
zusammen, wie Sie sie verkleinern möchten.
4. Lassen Sie die linke Maustaste los.
5. Sichern [Seite 64] Sie diese Tabelleneinstellungen als Variante, um sie beim
nächsten Aufruf des Arbeitszeitblattes wieder zur Verfügung zu haben.
62 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Spalten vergrößern oder einblenden
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Bewegen Sie den Mauszeiger an den rechten Rand der Spalte, die Sie vergrößern oder
einblenden möchten, und drücken Sie, wenn ein schwarzes Kreuz erscheint, die linke
Maustaste.
3. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Spalte in dem Maß
auseinander, wie Sie sie vergrößern möchten.
4. Lassen Sie die linke Maustaste los.
5. Sichern [Seite 64] Sie diese Tabelleneinstellungen als Variante, um sie beim
nächsten Aufruf des Arbeitszeitblattes wieder zur Verfügung zu haben.
April 2001 63
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Individuelle Spalteneinstellungen sichern
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Ändern Sie die Spalteneinstellungen gemäß Ihrer Anforderungen.
3. Wählen Sie über der rechten Blätterleiste.
Sie gelangen auf das Dialogfenster Tabelleneinstellungen, auf dem Sie Ihre individuellen
Einstellungen als Variante sichern können.
Ergebnis
Beim nächsten Aufruf des Arbeitszeitblattes werden der Erfassungsteil und der Arbeitsvorrat in
der festgelegten Form angezeigt. Das System verwendet dazu die Variante, die Sie als
Standardeinstellung definiert haben.
64 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Freigabe der Daten
Aktivitäten
Abhängig von den individuellen Profileinstellungen geben Sie die Daten mit einem der folgenden
Verfahren frei:
• Freigabe beim Sichern. In diesem Fall werden die Daten automatisch freigegeben.
Abhängig davon, ob Sie ein Genehmigungsverfahren nachgeschaltet haben, reagiert das
System auf unterschiedliche Arten. Lesen Sie hierzu: Daten beim Sichern freigeben
[Seite 66].
• Freigabe der Daten über die Freigabesicht. Lesen Sie hierzu: Daten über die Freigabesicht
freigeben [Seite 67].
April 2001 65
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Daten beim Sichern freigeben
Stehen bei mehreren Genehmigern noch Daten von Ihnen zur Genehmigung an,
können Sie sich eine Liste anzeigen lassen, aus der Sie einen Eintrag auswählen
können.
ii) Wenn Sie den Genehmiger über einen bestimmten Sachverhalt informieren
möchten, geben Sie eine Kurzmitteilung ein.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die Kurzmitteilung nur der
Information des Genehmigers dient und kein Bestandteil des Datensatzes ist.
Wenn Sie Informationen zum Datensatz hinterlegen möchten, können Sie einen
Langtext [Seite 48] hinzufügen.
iii) Wählen Sie Weiter.
Sie gelangen zurück auf das Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild.
Ergebnis
Sie haben Daten, gegebenenfalls mit Angabe eines Genehmigers, freigegeben und gesichert.
66 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Daten über die Freigabesicht freigeben
Stehen bei mehreren Genehmigern noch Daten von Ihnen zur Genehmigung an,
können Sie sich eine Liste anzeigen lassen, aus der Sie einen Eintrag auswählen
können.
ii) Wenn Sie den Genehmiger über einen bestimmten Sachverhalt informieren
möchten, geben Sie eine Kurzmitteilung ein.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang, daß die Kurzmitteilung nur der
Information des Genehmigers dient und kein Bestandteil des Datensatzes ist.
Wenn Sie Informationen zum Datensatz hinterlegen möchten, können Sie einen
Langtext [Seite 48] hinzufügen.
iii) Wählen Sie Weiter.
Sie gelangen zurück auf das Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild.
Ergebnis
Sie haben die Daten, gegebenenfalls mit Angabe eines Genehmigers, freigegeben und
gesichert.
April 2001 67
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Daten über die Freigabesicht freigeben
68 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Genehmigungsverfahren
Genehmigungsverfahren
Verwendung
Das Genehmigungsverfahren ist ein optionaler Bestandteil des Arbeitszeitblattes.
Die Datensätze, die mit dem Arbeitszeitblatt erfasst werden, bestehen zu einem großen Teil aus
sensiblen Daten, die z.B. relevant für die Bezahlung von Arbeitsstunden sind, den
Projektfortschritt dokumentieren etc.
Erfassen die Mitarbeiter ihre Arbeitszeitdaten persönlich im System, ermöglicht der Einsatz des
Genehmigungsverfahrens eine Kontrolle der erfassten Daten, bevor diese in die
Zielkomponenten übergeleitet werden. Genehmigt wird dabei jeder einzelne Datensatz, der mit
dem Arbeitszeitblatt erfasst worden ist.
Die Bearbeiter der Genehmigungen sind die zuständigen Meister, Personalverantwortlichen,
Projektleiter etc. Diese Personen benötigen spezielle Berechtigungen [Seite 176], um Datensätze
zu genehmigen.
Voraussetzungen
Sie müssen für jedes Erfassungsprofil über den Parameter Genehmigung notwendig in der
Profilpflege festgelegt haben, ob ein Genehmigungsverfahren durchlaufen werden muß.
Damit Arbeitszeiten genehmigt werden können, müssen diese den Bearbeitungsstatus [Seite
192] Freigegeben zur Genehmigung besitzen.
Funktionsumfang
• Die Genehmigung freigegebener Zeiten sowie die Benachrichtigung über abgelehnte
Datensätze erfolgt in der Regel über einen SAP Business Workflow. Dieser stößt den Report
RCATSB01 (Arbeitszeitblatt: Zeiten genehmigen) an, mit dem die Daten genehmigt werden.
Bei diesem Verfahren erhalten Sie in Ihrem Eingang eine Nachricht, welche Daten zur
Genehmigung anstehen. Bei Auswählen einer Personalnummer startet das System den
Genehmigungsreport automatisch.
Lesen Sie hierzu: Daten über den SAP Business Workflow genehmigen [Seite 73].
• Sie können Genehmigungen auch über das Menü des Arbeitszeitblattes erteilen. Dieses
manuelle Ausführen des Genehmigungsreports ist auch dann möglich, wenn Sie die
Genehmigung normalerweise über einen Workflow realisieren. Die zugehörigen Aufgaben in
Ihrem Eingang werden dann gelöscht.
Lesen Sie hierzu: Genehmigungen erteilen [Seite 71].
• Wollen Sie die zu genehmigenden Daten nicht genehmigen, können Sie einen
Ablehnungsgrund [Extern] hinzufügen, um den Mitarbeiter bzw. den Erfasser der Daten
entsprechend zu informieren. Ablehnungsgründe müssen Sie im Customizing festlegen.
• Nachdem die Daten den Status 30 - Genehmigt erhalten haben, schreibt das System sie in
die jeweiligen Schnittstellentabellen. Von hier können Sie sie in die gewünschte(n)
Zielkomponente(n) überleiten.
April 2001 69
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Genehmigungsverfahren
Alle Datensätze, die mit dem Arbeitszeitblatt erfasst worden sind, können jederzeit
vom Erfasser geändert werden, also auch nach erfolgter Genehmigung.
Dies gilt auch für Datensätze, die bereits in die Zielkomponente(n) übergeleitet
worden sind. In diesem Fall wird aus dem Originalbeleg ein Stornosatz erzeugt und
an die Zielkomponente(n) übertragen.
70 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Genehmigungen erteilen
Genehmigungen erteilen
Verwendung
Wenn Sie in Ihren Profileinstellungen festgelegt haben, dass die im Arbeitszeitblatt erfassten
Daten ein Genehmigungsverfahren [Seite 69] durchlaufen müssen, können Sie den hierfür
notwendigen Genehmigungsreport über das Menü des Arbeitszeitblattes auswählen. Dies ist
auch dann möglich, wenn Sie in Ihren Profileinstellungen ein Genehmigungsverfahren über einen
Workflow eingerichtet haben.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie das Arbeitszeitblatt auf.
2. Wählen Sie Arbeitszeitblatt -> Genehmigung -> Selektion über Personendaten, Selektion über
Organisationsstruktur oder Selektion über Arbeitszeitblattdaten.
Sie gelangen auf das Selektionsbild des gewählten Reports.
3. Selektieren Sie die Daten, die Sie bearbeiten möchten.
Wählen Sie die Daten, die Sie bearbeiten möchten, je nach aufgerufenem Report aus:
– Selektion über die Datenbank der Personaladministration
Hier können Sie anhand der organisatorischen Zuordnung der Mitarbeiter selektieren
(z.B. Mitarbeiterkreis, Kostenstelle etc.).
– Selektion über die Organisationsstruktur:
Hier können Sie zur Selektion die folgenden Objekttypen verwenden:
Objekttyp Bedeutung ObjektId
Durch Auswahl von Sender Parameter, Empfänger Parameter oder Alle Parameter
können Sie sich die entsprechenden Selektionskriterien anzeigen lassen.
• Beachten Sie bei der Selektion der Daten, dass Sie während der Genehmigung alle
selektierten Personalnummern für eine Bearbeitung in anderen Anwendungen
sperren. Halten Sie deshalb die Menge der ausgewählten Personalnummern und die
Zeit zur Bearbeitung der Daten möglichst gering.
• Nicht ausgewählt werden folgende Personalnummern:
i. Personalnummern, für die Sie keine Berechtigung besitzen
ii. Personalnummern, die an anderer Stelle bearbeitet werden und daher gesperrt sind.
April 2001 71
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Genehmigungen erteilen
Datensätze ohne Ampelsymbol sind Vorgängersätze von Datensätzen, die nach der
Genehmigung noch einmal geändert worden sind.
5. Wählen Sie die Daten aus, die Sie genehmigen möchten.
Sie gelangen auf die Genehmigungssicht.
6. Genehmigen Sie die Daten bzw. lehnen Sie die Erteilung der Genehmigung ab.
Markieren Sie dazu einen oder mehrere Datensätze und wählen Sie Genehmigen
bzw. Ablehnen.
Wenn Sie Datensätze ablehnen, gelangen Sie auf ein Dialogfenster, auf dem Sie einen
Ablehnungsgrund [Extern] hinzufügen können. Ablehnungsgründe legen Sie in Ihren
Systemeinstellungen fest.
Ergebnis
Sie haben Datensätze der Ihnen zugeordneten Mitarbeiter genehmigt bzw. die Genehmigung
abgelehnt. Die genehmigten Datensätze stehen zur Überleitung in die Zielkomponente(n)
[Extern] bereit.
72 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Daten über den SAP Business Workflow genehmigen
Voraussetzungen
Sie müssen den SAP Business Workflow [Extern] in Ihren Systemeinstellungen eingerichtet
haben. Informationen hierzu finden Sie in der SAP-Bibliothek unter BC - Basis -> Business
Management -> BC - SAP Business Workflow.
Informationen, die zum Einrichten des Genehmigungsworkflows [Seite 75] für das Arbeitszeitblatt
nötig sind, erhalten Sie in den nachfolgenden Kapiteln.
Vorgehensweise
1. Wählen Sie Büro → Arbeitsplatz → Eingang.
Sie gelangen in Ihren SAP-Eingang.
2. Wählen Sie Workflow.
Sie finden pro Personalnummer einen Eintrag für Daten, die zur Genehmigung anstehen.
3. Markieren Sie die Personalnummer(n), die Sie bearbeiten möchten.
4. Wählen Sie Ausführen.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Zeiten genehmigen. Dort sind alle Daten zu
einer Personalnummer mit dem Bearbeitungsstatus [Seite 192] Freigegeben zur
Genehmigung aufgeführt.
April 2001 73
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Daten über den SAP Business Workflow genehmigen
Ergebnis
Sie haben Datensätze der Ihnen zugeordneten Mitarbeiter genehmigt bzw. die Genehmigung
abgelehnt. Die genehmigten Datensätze können in die Zielkomponente(n) [Extern] übergeleitet
werden.
74 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erteilen von Genehmigungen (CA-TS)
Verwendung
Im Anschluß an die Erfassung von Arbeitszeiten über das Arbeitszeitblatt können die Daten vor
der Überleitung in die Zielkomponente(n) kontrolliert werden. Dieses erfolgt durch speziell
autorisierte Personen in einem gesonderten Genehmigungsverfahren.
Der SAP Business Workflow Genehmigungen erteilen unterstützt und vereinfacht diesen Prozeß:
Jeder Genehmiger erhält über den SAP Business Workflow direkt die Datensätze zugewiesen,
die er persönlich zu genehmigen hat. Dies hat für ihn z.B. die folgenden Vorteile:
• Er hat jederzeit für seinen Arbeitsbereich den Überblick, welche Daten noch zur
Genehmigung anstehen
• Er kann Rückschlüsse auf den Arbeitsfortschritt von Aufträgen/Projekten ziehen.
Der SAP Business Workflow zum Erteilen von Genehmigungen wird durch die Freigabe der
Daten im Arbeitszeitblatt angestoßen. Der dort angegebene Bearbeiter der Genehmigung wird
durch Workitems in seinem Eingang über anstehende Genehmigungen informiert.
Bei dem SAP Business Workflow zum Erteilen von Genehmigungen handelt es sich um einen
Einzelschrittworkflow. Dieser kann zur Zeit aus technischen Gründen noch nicht zu einer
Mehrschrittaufgabe erweitert werden.
Diese Dokumentation setzt voraus, daß Sie mit der Technik zur Entwicklung eines
SAP Business Workflows vertraut sind.
Allgemeine Informationen zum SAP Business Workflow [Extern] finden Sie in der
SAP-Bibliothek unter BC - Basis -> Business Management -> BC - SAP Business
Workflow (BC-BMT-WFM).
April 2001 75
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Technische Realisierung des SAP Business Workflows zum Erteilen von Genehmigungen
Objekttyp
Durch die zugrundeliegende Objekttechnologie wird die Schnittstelle zwischen der SAP-
Funktionalität und dem Workflow-System realisiert.
Die folgenden Informationen sind technischer Natur. Sie benötigen diese Informationen, wenn
Sie sich für die Details der Implementierung interessieren oder eigene Erweiterungen vornehmen
wollen.
Folgender Objekttyp wird von SAP ausgeliefert:
CATS (Cross Application Time Sheet)
Wenn Sie den Workflow modifizieren möchten, ist es erforderlich, diesen Objekttyp
zu verwenden.
Standardaufgaben
Um Genehmigern von Arbeitszeitblättern mitzuteilen, daß Zeiten zu genehmigen sind, stehen
drei Standardaufgaben zur Verfügung. Der Bearbeiter führt die Workitems aus, die er in seinem
Eingang findet. Dabei wird der Report CATS: Zeiten genehmigen (RCATSB01) ausgeführt. Der
Bearbeiter genehmigt die mit dem Arbeitszeitblatt erfaßten Zeiten oder lehnt sie ab.
Standardaufgabe Approval
Standardaufgabe: TS40007901
Kürzel: Approval
Bezeichnung: CATS: Genehmigung
Standardaufgabe Approval2
Standardaufgabe: TS20000459
Kürzel: Approval2
Bezeichnung: CATS: Genehmigung durch Zeitsachbearb. (Zeitsachbearbeiter)
Standardaufgabe Approval3
Standardaufgabe: TS20000460
Kürzel: Approval3
76 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Technische Realisierung des SAP Business Workflows zum Erteilen von Genehmigungen
Bearbeiterzuordnung
Für die Realisierung der Bearbeiterzuordnung stehen Ihnen die folgenden Möglichkeiten zur
Verfügung:
• Sie weisen die Standardaufgabe über ein Objekt der Aufbauorganisation zu
• Sie definieren die Standardaufgabe als Generelle Aufgabe. Dieser Weg ist
empfehlenswert, wenn Sie bisher noch keine Aufbauorganisation gepflegt haben und
diese auch nicht anlegen möchten.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Abschnitt Vorbereitung und Customizing
des Genehmigungsworkflows [Seite 79].
• Sie ermitteln den Bearbeiter über die SAP-Erweiterung Ermittlung von
Workflowempfängern für die Genehmigung (CATS0008).
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation der SAP-Erweiterung.
Ereignis
Dieser Workflow besitzt kein auslösendes, sondern nur ein beendendes Ereignis:
Beendendes Ereignis:
Objekttyp: CATS
Ereignis: COMPLETED
Element: _WI_OBJECT_ID
Das Ereignis tritt ein, wenn der Bearbeiter alle zu einer Personalnummer erfaßten Datensätze
genehmigt hat.
Empfehlenswerte Aktivitäten:
Folgende Anpassungen können Sie zur Zeit vornehmen:
1. Anpassung des Workitemtextes an Ihre Anforderungen:
Verwenden Sie dazu die in dem Container zu Ihrer Kopie einer Standardaufgabe
enthaltenen Parameter (z.B.: TS_ENAME - Name des Mitarbeiters/Bewerbers).
April 2001 77
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Technische Realisierung des SAP Business Workflows zum Erteilen von Genehmigungen
78 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Vorbereitung und Customizing des Genehmigungsworkflows
Allgemeine Informationen zum SAP Business Workflow [Extern] finden Sie in der
SAP-Bibliothek unter BC - Basis -> Business Management -> BC - SAP Business
Workflow (BC-BMT-WFM).
Weiterführende Informationen zum Einrichten des Workflows finden Sie in der
Referenzdokumentation [Extern] zum SAP Business Workflow.
April 2001 79
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Vorbereitung und Customizing des Genehmigungsworkflows
Anwendungsspezifisches Customizing
Das Genehmigungsverfahren ist ein optionaler Bestandteil des Arbeitszeitblattes. In der
Profilpflege legen Sie fest, ob die mit einem bestimmten Profil erfaßten Daten ein
Genehmigungsverfahren durchlaufen sollen.
Nehmen Sie pro Erfassungsprofil die folgenden Einstellungen vor, damit das
Genehmigungsverfahren über einen Workflow angestoßen wird:
1. Wählen Sie im Einführungsleitfaden Arbeitszeitblatt → Personenzeiterfassung →
Erfassungsprofile einrichten.
2. Selektieren Sie das Erfassungsprofil, für das Sie den Workflow einrichten möchten.
3. Überprüfen Sie im Bereich Allgemeine Einstellungen, ob das Genehmigungsverfahren
über das Feld Genehmigung notwendig eingerichtet ist.
4. Markieren Sie im Bereich Workflow das Feld Workflow Genehmigung und tragen Sie die
Aufgabenkennung in das entsprechende Feld ein.
In der Standardauslieferung werden die folgenden Standardaufgaben verwendet:
− Approval (TS40007901) - Der Erfasser trägt den Workflow-Empfänger manuell
ein.
− Approval2 (TS20000459) - Wenn die Empfängerermittlung automatisch erfolgt,
ist der Workflow-Empfänger in diesem Fall der Zeitsachbearbeiter, der der
entsprechenden Personalnummer zugeordnet ist.
− Approval3 (TS20000460) - Wenn die Empfängerermittlung automatisch erfolgt,
ist der Workflow-Empfänger in diesem Fall der Vorgesetzte des Mitarbeiters, für
den Zeiten erfaßt werden.
80 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Bedienung und Anbindung an die Anwendungsfunktionalität
April 2001 81
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Bedienung und Anbindung an die Anwendungsfunktionalität
Bei der Standardaufgabe Approval2 (CATS: Genehmigung durch Zeitsachbearbeiter) werden die
zu genehmigenden Datensätze in den Eingang des Zeitsachbearbeiters gestellt, der dem
jeweiligen Mitarbeiter zugeordnet ist. Die Zuordnung zu einem Zeitsachbearbeiter erfolgt im
Infotyp Organisatorische Zuordnung (0001) der Personalwirtschaft.
82 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Informationen über erfasste Arbeitszeiten
April 2001 83
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Informationen zu Symbolen und Farben erhalten
• In der Freigabesicht [Seite 11] sind alle Datensätze, die noch nicht
freigegeben sind, farblich gekennzeichnet.
• In einer Summenzeile können Sie sich die Summen der pro Tag
erfassten Stunden anzeigen lassen. Diese Zeile ist mit einem
entsprechenden Symbol gekennzeichnet.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Legende.
Es erscheint das Zusatzfenster Legende, in dem alle für die aktuelle Sicht relevanten
Farben und Symbole des Erfassungsteils erklärt sind.
3. Verlassen Sie das Fenster durch Weiter.
Sie gelangen wieder auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.
84 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Informationen zu Bearbeitungsstatus, Belegnummer und Ablehnungsgrund erhalten
April 2001 85
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Variable Sicht aufrufen
Sie möchten sich über die Variable Sicht alle Daten anzeigen lassen, die im
aktuellen Erfassungszeitraum [Extern] bereits genehmigt worden sind.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Wählen Sie Variable Sicht.
Im Fenster Status auswählen werden Ihnen alle verfügbaren Beabeitungsstatus
aufgelistet.
3. Markieren Sie jeden Bearbeitungsstatus, den Sie in der Variablen Sicht angezeigt
bekommen möchten und wählen Sie Weiter.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Variable Sicht. Alle Datensätze, die einen der
angegebenen Bearbeitungsstatus besitzen, sind farbig hervorgehoben.
86 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Kurztext anzeigen
Kurztext anzeigen
Verwendung
Zu jedem Datensatz, den Sie mit dem Arbeitszeitblatt anlegen, können Sie im Zusatzfenster
Zelleninformation einen Kurztext hinterlegen.
Voraussetzungen
Im Customizing muss festgelegt sein, dass das Feld Kurztext eingeblendet wird.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Doppelklicken Sie auf dem Datensatz, dessen Kurztext Sie anzeigen möchten.
Im Zusatzfenster Zelleninformation wird der Kurztext im gleichnamigen Feld angezeigt.
3. Verlassen Sie das Zusatzfenster durch Weiter.
Sie gelangen wieder auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.
April 2001 87
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Langtext anzeigen
Langtext anzeigen
Verwendung
Mit dem Arbeitszeitblatt können Sie bei Bedarf einen längeren Text zu einem Datensatz
hinterlegen.
Sie konnten eine Tätigkeit nicht in der erwarteten Zeit bewältigen, da erforderliches
Material nicht rechtzeitig angeliefert wurde. Sie haben dies schriftlich festgehalten.
Die Langtexte stehen bei der Erfassung und Anzeige von Arbeitszeitblättern zur Verfügung und
können im Berichtswesen des Arbeitszeitblattes abgefragt werden.
Beachten Sie, dass die Langtexte nicht mit den Texten identisch sind, die im
Rahmen des Genehmigungsverfahrens zur Information des Genehmigers der
Datensätze hinterlegt werden können.
Die Langtexte werden nicht in die anderen Anwendungen des SAP-Systems
übergeleitet. Sie stehen daher z.B. nicht als Zusatzinformation bei einer
Rückmeldung in einer Logistik-Anwendung zur Verfügung.
Gibt es zu einem Datensatz einen Vorgänger, so ist automatisch der für den Vorgänger erfasste
Langtext dem neuen Datensatz zugeordnet. Vorgänger sind Datensätze, die entstehen, wenn ein
bereits genehmigter Datensatz noch einmal geändert wurde.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Markieren Sie den Datensatz, dessen Langtext Sie ansehen möchten.
3. Wählen Sie Langtext.
Es erscheint ein Zusatzfenster mit dem erstellten Text.
4. Verlassen Sie die Textanzeige durch Zurück.
Sie gelangen wieder in die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.
88 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Rückmeldeinformationen anzeigen
Rückmeldeinformationen anzeigen
Verwendung
Mit einer Rückmeldung melden Sie den Bearbeitungsstand von Aufträgen oder Netzplänen,
Vorgängen, Untervorgängen und Einzelkapazitäten zurück. Diese Daten sind für die
Komponenten der Logistik relevant.
Über das Dialogfenster Zelleninformation können Sie folgende zusätzliche Informationen zu einer
Rückmeldung speichern:
• Kennzeichen zum Stand der Rückmeldung
Sie können angeben, ob es sich bei der Rückmeldung um eine Teil- oder eine
Endrückmeldung handelt. Bei einer Endrückmeldung fallen keine weiteren
Rückmeldungen zu diesem Vorgang an.
• Prognosewerte
Sie können geschätzte Werte angeben
– für die noch zu erwartende Arbeit (Restarbeit)
– für das Endedatum des Vorgangs
Prognosewerte haben Auswirkungen auf die Planung der Termine und Ressourcen.
Beachten Sie, dass Sie über das Arbeitszeitblatt nur Zeiten, aber keine Mengen
rückmelden können.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Doppelklicken Sie auf dem Datensatz, für den Sie zusätzliche Rückmeldeinformationen
anzeigen möchten.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zelleninformation:
– Die Prognosewerte finden Sie in den Feldern Restarbeit (in Stunden) und
Prognostiziertes Endedatum.
– Das Kennzeichen zum Stand der Rückmeldung finden Sie im Feld Enderückmeldung.
Ist das Feld Enderückmeldung markiert, handelt es sich um eine Enderückmeldung. Ist
es nicht markiert, handelt es sich um eine Teilrückmeldung.
3. Wählen Sie Weiter.
Sie gelangen zurück auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.
Ergebnis
Sie haben Rückmeldeinformationen zu einem Datensatz angezeigt.
April 2001 89
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Vorgänger eines Datensatzes anzeigen
Den Vorgänger eines Datensatzes können Sie auch über die Beleganzeige aufrufen.
Voraussetzung dafür ist, dass Ihnen die Belegnummer bekannt ist.
Informationen über die Beleganzeige finden Sie unter Datensätze über die
Beleganzeige anzeigen [Seite 101].
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Markieren Sie den Datensatz, dessen Vorgänger Sie sich anschauen möchten.
3. Wählen Sie Zusätze → Vorgänger.
Sie gelangen auf ein Bild, das den Vorgängersatz mit seinen wesentlichen Daten
anzeigt.
Wenn zu dem von Ihnen markierten Datensatz kein Vorgänger existiert, gibt das
System eine entsprechende Meldung aus.
Ergebnis
Sie haben sich den Vorgänger eines Datensatzes anzeigen lassen.
90 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Detailinformationen anzeigen
Detailinformationen anzeigen
Verwendung
Durch die Systemeinstellungen und die individuelle Anpassung des Erfassungsbildes können in
einem Datensatz des Arbeitszeitblattes mehr Informationen abgelegt sein, als im Erfassungsteil
des Arbeitszeitblattes angezeigt werden.
Mit der Funktion Zeitdaten Detail können Sie sich alle vorhanden Daten in einer Übersicht
anzeigen lassen.
Sie erhalten z.B die folgenden Informationen:
• Arbeitszeitattribute [Extern], die evtl. nicht im Erfassungsteil des Arbeitszeitblattes
angezeigt werden
• Texte, die evtl. zu einem einzelnen Arbeitszeitattribut vorhanden sind
• in welche Zielkomponente [Extern] die Daten übergeleitet werden.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Markieren Sie die Zeile, über die Sie nähere Informationen erhalten möchten.
3. Wählen Sie Zeitdaten Detail. Sie können diese Funktion auch über das Menü →
Springen erreichen.
Sie gelangen in das Bild Arbeitszeitblatt: Detail. In dem Bild sind alle Daten verzeichnet,
die als Bestandteil eines Arbeitszeitattributes erfasst worden sind sowie die Angabe, in
welche Zielkomponente die Daten übergeleitet werden bzw. worden sind.
Ergebnis
Sie haben sich Detailinformationen mit Angabe zur Zielkomponente anzeigen lassen.
April 2001 91
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Detailinformationen zu Arbeitszeitattributen anzeigen
Sie möchten wissen, ob die eingegebene Leistungsart in der Einheit Stunden geführt
wird.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Doppelklicken Sie auf dem Arbeitszeitattribut, über das Sie nähere Informationen
erhalten möchten.
Es erscheint eine Übersicht, z.B. das Bild Leistungsart anzeigen: Grundbild. Hier
erhalten Sie alle wesentlichen Informationen zu dem gewählten Arbeitszeitattribut.
92 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Folgebelege und ausstehende Buchungen anzeigen
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Doppelklicken Sie auf dem Datensatz, über den Sie Informationen zur Überleitung erhalten
möchten.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zelleninformation. Wenn der ausgewählte Datensatz
bereits genehmigt wurde, wird die Funktion Folgebelege angezeigt. Sie können diese
Funktion aufrufen, sobald der Datensatz in die Zielkomponenten übergeleitet wurde.
3. Wählen Sie Folgebelege.
Sie gelangen in das Fenster Folgebelege. Dort ersehen Sie die bereits erfolgten bzw.
noch ausstehenden Buchungen in die Zielkomponenten.
4. Wählen Sie eine der angezeigten Zeilen durch Doppelklick aus.
Sie gelangen in die ausgewählte Zielkomponente und können sich dort detailliert über
den entsprechenden Datensatz informieren.
April 2001 93
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Folgebelege und ausstehende Buchungen anzeigen
Ergebnis
Sie haben sich informiert, welche Datensätze in welche Zielkomponenten übergeleitet wurden
und welche Datensätze noch zur Überleitung anstehen.
94 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Informationssystem
Informationssystem
Verwendung
Das Informationssystem ermöglicht Ihnen auf zwei Arten einen Überblick über die mit dem
Arbeitszeitblatt erfassten Daten.
Berichtswesen
In dem Berichtswesen können Sie anhand einer Vielzahl von Kriterien auf die Datensätze
zugreifen.
Beleganzeige
Mit der Beleganzeige erhalten Sie einen Blick auf die erfassten Daten anhand der Belegnummer
der Datensätze.
Die Listausgabe der beiden Reports können Sie individuell beeinflussen.
April 2001 95
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Berichte: Informationen über Arbeitszeitblattdaten
96 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Mitarbeiter für Berichte auswählen
• Arbeitszeitblattdaten
Bei dieser Auswahl wählen Sie die Daten anhand der Personalnummer aus. Dieses
Verfahren wählen Sie, wenn Sie
– eine Listausgabe von Personalnummern anzeigen möchten
– nur Daten zu einem bestimmten Mitarbeiter ausgeben lassen möchten
– alle erfassten Daten zu einem bestimmten Arbeitszeitattribut erhalten möchten
Sie möchten erfahren, wie viele Arbeitsstunden zu einem bestimmten Stichtag für
den Kundenauftrag 2001345 geleistet worden sind und welche Mitarbeiter daran
beteiligt waren.
Für diese Selektionsbedingungen lassen Sie das Feld Personalnummer frei, tragen
den gewünschten Kundenauftrag im betreffenden Feld ein und geben den
Datenauswahlzeitraum ein.
Vorgehensweise
1. Wählen Sie Arbeitszeitblatt → Informationssystem.
2. Wählen Sie aus, ob Sie Arbeitszeitblattdaten über eine Personalnummer oder über die
Organisationsstruktur erhalten möchten.
Sie gelangen auf das Bild Anzeigen von Daten der Arbeitszeitblätter.
3. Geben Sie die gewünschten Selektionskriterien an.
Zusätzliche Selektionskriterien können Sie eingeben, indem Sie Empfänger Parameter,
Sender Parameter oder alle Parameter wählen.
4. Wählen Sie Ausführen.
Ergebnis
Sie haben Mitarbeiter anhand von Arbeitszeitblattdaten oder von Organisationseinheiten für die
Ausgabe von Daten aus den Arbeitszeitblättern ausgewählt.
April 2001 97
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Mitarbeiter für Berichte auswählen
98 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Berichte ausgeben
Berichte ausgeben
Vorgehensweise
1. Rufen Sie das Arbeitszeitblatt auf.
2. Wählen Sie Informationssystem → Arbeitszeitblattdaten über Personalnummer oder
Arbeitszeitblattdaten über Organisationsstruktur.
Siehe: Mitarbeiter für Berichte auswählen [Seite 97]
3. Geben Sie den Auswertungszeitraum an.
Im Standard ist der Datenauswahlzeitraum auf den aktuellen Tag beschränkt.
4. Geben Sie bei Bedarf weitere Parameter ein.
Sie können Daten nach weiteren wichtigen Arbeitszeitattributen auswählen, indem Sie
Empfänger Parameter, Sender Parameter oder alle Parameter wählen.
Wenn Sie auf dem Selektionsbild mehrere Arbeitszeitattribute aus den Bereichen
Sender, Empfänger und alle Parameter angeben, schränken Sie damit die Auswahl
nicht ein, sondern erweitern sie.
Beispiel
Sie interessieren sich für alle Datensätze des Mitarbeiters Müller, die für den Auftrag
2001345 und die Kostenstelle 2323 erfasst worden sind.
Wenn Sie die Nummern in die gleichnamigen Felder eintragen und den Report
starten, wird eine Liste angezeigt, in der alle Datensätze verzeichnet sind, die
mindestens eines der angegebenen Arbeitszeitattribute enthalten. Dies zeigt die
folgende Tabelle:
P-Nr. Datum Auftrag Kostenst. Stunden
April 2001 99
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Berichte ausgeben
Ergebnis
Sie haben sich mit Hilfe des Reports CATSSHOW (Anzeigen von Daten der Arbeitszeitblätter)
Daten anhand von Selektionskriterien ausgeben lassen, die mit dem Arbeitszeitblatt erfasst
worden sind.
Vorgehensweise
1. Wählen Sie Arbeitszeitblatt → Infosystem → Einzelbelege anzeigen.
2. Geben Sie die Belegnummer des Datensatzes bzw. die Belegnummern der Datensätze
ein, den (die) Sie anzeigen möchten und wählen Sie Ausführen.
Sie gelangen auf das Bild Beleg und Folgebelege des Arbeitszeitblattes, in dem Ihnen
die Basisdaten der gewünschten Datensätze anzeigt werden.
Die Listanzeige können Sie individuell verändern.
3. Lassen Sie sich bei Bedarf Folgebelege eines Datensatzes anzeigen.
Markieren Sie dazu den Datensatz und wählen Sie Folgebelege. Weitere
Informationen dazu finden Sie unter Folgebelege und ausstehende Buchungen anzeigen
[Seite 93].
4. Lassen Sie sich gegebenenfalls den Langtext zu einem Datensatz anzeigen, indem Sie
Zusätze → Langtext wählen.
Ergebnis
Sie haben sich anhand der Beleganzeige über einen Datensatz informiert.
Funktionsumfang
Selektion
• Wenn Sie nur die Mitarbeiter selektieren möchten, für die die Zeiterfassung im
Arbeitszeitblatt obligatorisch ist, wählen Sie die entsprechende Option.
• Sie können Arbeitszeitblätter überprüfen anhand
− von Tagen, für die keine Zeiten erfasst wurden
− einer Stundenanzahl, die Sie auf die Selektionsperiode bezogen festlegen
− der Vorgabestunden [Extern] des Mitarbeiters
Je nachdem, welche Art der Selektion Sie wählen, werden Ihnen Daten angezeigt, für
die zu wenig, zu viel oder keine Zeiten erfasst wurden.
• Um Arbeitszeitblätter zu selektieren, für die auf jeden Arbeitstag bezogen keine bzw. zu
wenig oder zu viele Stunden erfasst wurden, wählen Sie die tagesgenaue Selektion. Bei der
tagesgenauen Selektion liest der Report den Werkskalender
− wenn Sie nach Arbeitszeitblättern selektieren, für die keine Zeiten erfasst wurden
− wenn Sie nach Arbeitszeitblättern selektieren, für die weniger als eine von Ihnen
eingetragene Stundenzahl erfasst wurde
Bei der Selektion werden somit auch dann nur die Arbeitstage berücksichtigt, wenn
Sie nicht mit Vorgabestunden arbeiten. Die Zuordnung zu einem Werkskalender
legen Sie im Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) fest.
Durch die unter Zeitliche Einstellungen angegebene Periode bestimmen Sie, ob die
Ausgabe des Reports tage-, wochen- oder monatsweise erfolgen soll.
• Um Arbeitszeitblätter zu selektieren, für die bezogen auf die unter Zeitliche Einstellungen
eingegebene Periode keine bzw. zu wenig oder zu viele Stunden erfasst wurden, wählen Sie
die periodengenaue Selektion.
Hier können Sie Arbeitszeitblätter wochen- bzw. monatsweise kumuliert überprüfen. Sie
können sich die Einstellungen aus dem Profil, mit dem die Arbeitszeitblätter erfasst
wurden, unter Zeitliche Einstellungen vorschlagen lassen.
• Wenn Sie mit Vorgabestunden arbeiten, bestimmen Sie diese unter Vorgabestunden. Hier
können Sie sich die Einstellungen aus dem Profil, mit dem die Arbeitszeitblätter erfasst
wurden, ebenfalls vorschlagen lassen.
Ausgabe
• Wenn Sie alle Arbeitszeitblätter des gewählten Zeitraumes anzeigen wollen, sind die
Arbeitszeitblätter, für die laut Selektionskriterien zu wenig oder zu viel Zeiten erfaßt wurden,
farblich markiert.
• Wenn Sie die Option Mail senden gewählt haben, werden die Mitarbeiter, deren
Arbeitszeitblätter der Report selektiert, automatisch per Mail über die bestehenden
Unstimmigkeiten informiert. Die entsprechende Mail erhält der Mitarbeiter in seinem SAP-
Eingang. Der Mitarbeiter muss hierfür im Infotyp 105 (Kommunikation) Subtyp 0001
(Systembenutzername SAP System) als Benutzer definiert sein.
• In der Ausgabe des Reports können Sie entsprechend Ihres Berechtigungsprofils durch
Auswählen eines Datensatzes entweder in die Anzeige oder in die Pflege des
Erfassungsbildes wechseln. Hierbei wird das Arbeitszeitblatt mit dem Erfassungsprofil
aufgerufen, das Sie unter Zeitliche Einstellungen bzw. Vorgabestunden zum Vorschlagen
von Werten eingetragen haben.
1. Geben Sie an, für welchen Zeitraum die Selektion erfolgen soll und nach welchen Kriterien
die Ihnen zugeordneten Personalnummern selektiert werden sollen.
2. Wählen Sie die Option Auswahl der Arbeitszeitblätter, für die keine Zeiten erfasst sind.
3. Wählen Sie Selektionskriterien tagesgenau anwenden.
Wenn Sie die periodengenaue Selektion wählen, beachten Sie, dass nur die
Arbeitszeitblätter ausgegeben werden, für die bezogen auf eine Periode an keinem
Tag Stunden erfasst wurden. Wenn innerhalb einer Periode auch nur an einem Tag
Stunden erfasst wurden, wird die entsprechende Periode nicht selektiert.
4. Legen sie unter Zeitliche Einstellungen fest, mit welcher Periode die Ausgabe der
selektierten Arbeitszeitblätter erfolgen soll.
5. Wählen Sie Ausführen.
Der Report selektiert die Arbeitszeitblätter, für die bezogen auf jeden Arbeitstag keine Zeiten
erfasst wurden.
Ablauf
Arbeitszeitblattdaten
mit Bearbeitungsstatus
‘30’ oder ‘60’
HR CO PM PS MM
Überleitung
mittels
RPTEXTPT RCATSTCO RCATSTPM RCATSTPS Transaktion
CATM
Instandhal-
Personal- Controlling Projekt- Material-
tung/Kunden-
wirtschaft system wirtschaft
service
Ergebnis
Die Zielkomponenten wurden mit Daten des Arbeitszeitblattes versorgt.
Ausführliche Informationen zu den Tabellen, die bei diesem Prozess betroffen sind,
finden Sie in dem Abschnitt Technische Hintergrundinformationen zum
Arbeitszeitblatt [Seite 181].
Funktionsumfang
Die in dem Arbeitszeitblatt erfassten Daten werden nicht sofort online in die Zielkomponenten
übertragen, sondern zunächst zentral in der Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes, der
CATSDB, gespeichert. Dieses Vorgehen hat folgende Vorteile:
• Es kann eine kontrollierte Übertragung der Daten erfolgen
• Sonst erforderliche Berechtigungen für die Transaktionen der Zielkomponenten entfallen
• Verbesserung der Performance
• Welche Datensätze in welche Zielkomponenten übertragen werden, ersieht das System
anhand der angegebenen Arbeitszeitattribute [Extern].
Personalwirtschaft + Instandhaltung/Kundenservice
Personalwirtschaft + Projektsystem
Instandhaltung/
Personalwirtschaft + Externe Dienstleistungen + Kundenservice
Komponentenübergreifende Überleitung
Verwendung
Mit Hilfe des Reports RCATSTAL (Arbeitszeitblatt: Überleitung in die Zielkomponenten) können
Sie Datensätze des Arbeitszeitblattes in einem Arbeitsschritt in folgende Zielkomponenten
überleiten:
• Personalwirtschaft (HR)
• Controlling (CO)
• Projektsystem (PS)
• Instandhaltung / Customer Service (PM/CS)
Derzeit kann nur die Materialwirtschaft (MM) nicht mit diesem Report versorgt werden.
Den Report rufen Sie auf unter Arbeitszeitblatt → Überleitung → Komponentenübergreifend.
Integration
Der Report RCATSTAL verbindet die Überleitungsreports der Personalwirtschaft, des
Controllings, des Projektsystems und der Instandhaltung / des Customer Service miteinander.
Die Selektionsoptionen, die nur für bestimmte Zielkomponenten zulässig sind, sind entsprechend
gekennzeichnet.
Haben Sie für die Komponenten Personalwirtschaft einerseits sowie Logistik und
Rechnungswesen andererseits zwei getrennte Systeme installiert, müssen Sie den Report für die
Daten der Personalwirtschaft separat im System der Personalwirtschaft laufen lassen. Die
Überleitung der Daten ins Controlling, Projektsystem, in die Instandhaltung / den Customer
Service realisieren Sie in dem anderen System in einem Arbeitsschritt.
Voraussetzungen
Um den Report auszuführen, müssen Sie
• alle komponentenspezifischen Customizing-Einstellungen in den Zielkomponenten
vorgenommen haben
• die Berechtigungen zum Ausführen der jeweiligen Überleitungsreports ins HR, CO, PM/CS
und PS besitzen
Funktionsumfang
Selektion
Der Report RCATSTAL ermöglicht es Ihnen, Daten anhand der organisatorischen Zuordnung
Ihrer Mitarbeiter zu selektieren. Sie können also z.B. die Daten aller Mitarbeiter selektieren, die
einer bestimmten Kostenstelle zugeordnet sind. Diese Option steht Ihnen nicht zur Verfügung,
wenn Sie die komponentenspezifischen Überleitungsreports benutzen.
In der folgenden Tabelle sind die weiteren Selektionskriterien des Reports RCATSTAL
aufgeführt. Sie gelten jeweils nur für bestimmte Komponenten.
Ausgabe
Der Report leitet die Daten pro Zielkomponente separat und somit nacheinander über.
Wenn Sie den Report online ausführen, zeigt Ihnen der Report nach Beenden der Überleitung in
eine Zielkomponente an, wie viele Datensätze verbucht werden konnten. Wenn Sie die
entsprechende Option gewählt haben, gibt Ihnen der Report ein detailliertes Protokoll aus.
Bestätigen Sie die Anzeige bzw. das Protokoll mit Zurück, um mit der Überleitung in die
nächste Zielkomponente fortzufahren.
Üblicherweise werden Sie den Report jedoch im Hintergrund ablaufen lassen. Hierbei entfällt das
Bestätigen der einzelnen Überleitungen. Haben Sie für die Hintergrundverarbeitung die
Protokollausgabe gewählt, erzeugt das System pro Komponente eine Spoolliste.
Sind bei der Überleitung Fehler aufgetreten, müssen Sie diese entweder aus dem Arbeitszeitblatt
heraus oder in der entsprechenden Zielkomponente nachbearbeiten. Um einen Überblick über
die aufgetretenen Fehler zu erhalten, müssen Sie die Option Protokoll gewählt haben.
Aktivitäten
1. Rufen Sie den Report auf unter Arbeitszeitblatt → Überleitung → Komponentenübergreifend.
2. Geben Sie Zeitraum und organisatorische Kriterien an, nach denen die überzuleitenden
Daten selektiert werden sollen.
3. Geben Sie an, in welche Zielkomponenten Sie die Daten überleiten möchten.
4. Wählen Sie bei Bedarf weitere Selektionsoptionen aus.
5. Wählen Sie Ausführen.
Die Versorgung kann direkt erfolgen durch die Überleitung von Daten ins CO. Sie
kann aber auch indirekt erfolgen durch die Überleitung von Daten in eine andere
Komponente (z.B. durch Rückmeldungen aus der Logistik).
Voraussetzungen
Sie müssen die Berechtigung für die Transaktion Verrechnung von Leistungen erfassen (KB21)
besitzen.
Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabelle CATSCO. Voraussetzung dafür
ist, dass eines oder mehrere der folgenden Felder gefüllt ist:
Feldname Datenelement Kurzbezeichnung
RKOSTL EKOSTL Empfangende Kostenstelle oder
RPROJ EPROJ Empfangendes PSP-Element oder
RKSTR EKSTR Empfangender Kostenträger oder
RKDAUF EKDAU Empfangender Kundenauftrag oder
RAUFNR EAUFNR Empfangender Auftrag oder
RNPLNR NW_AUFNR Empfangender Netzplan oder
3. Die Daten mit der oben aufgeführten Kontierung werden mit Hilfe des Überleitungsreports
Arbeitszeitblatt: Überleitung in das Controlling [Seite 115] (RCATSTCO) aus der
Schnittstellentabelle in das Controlling übergeleitet.
4. Der Report erzeugt aus den Datensätzen CO-Belege. Fehlerhaltige Sätze werden nicht
verbucht.
5. Der Report erzeugt ein Protokoll, aus dem Sie ersehen, welche Sätze verbucht werden
konnten.
Ergebnis
Die interne Leistungsverrechnung des Controlling wurde mit Daten aus dem Arbeitszeitblatt
versorgt.
Integration
Abhängig von Ihren Einstellungen unter CO-Belege füllen [Extern] erzeugt der Report pro
übergeleitetem Datensatz einen CO-Beleg oder verdichtet bzw. summiert mehrere Datensätze in
einen CO-Beleg.
Das Auslösen der Leistungsverrechnung des Controllings kann auch indirekt stattfinden, ohne
dass Sie Datensätze des Arbeitszeitblattes explizit in das Controlling überleiten. Dieser Fall kann
dann auftreten, wenn Sie Daten in eine andere Komponente überleiten. Beispielsweise lösen
Rückmeldungen aus der Logistik gleichzeitig eine Leistungsverrechnung im Controlling aus.
Voraussetzungen
Sie müssen die Berechtigung für die Transaktion Verrechnung von Leistungen erfassen (KB21)
besitzen.
Funktionsumfang
Selektion
• Die überzuleitenden Datensätze wählen Sie anhand von Personalnummern, Zeitraum bzw.
Belegnummern aus.
• Wenn die übergeleiteten Datensätze ein anderes Buchungsdatum erhalten sollen als das
aktuelle Tagesdatum, können Sie ihnen ein Buchungsdatum mitgeben.
• Wenn Sie den Report als Hintergrund-Job eingeplant haben, sollten Sie die Option
Warnungen ignorieren wählen. Der Report verbucht dann auch Daten, bei denen es zu
Warnungsmeldungen kommt. Diese Warnungen gibt Ihnen der Report nach der Überleitung
im Protokoll aus. Wenn Sie die Option Warnungen ignorieren nicht markieren und der Report
während der Überleitung eine Warnung ausgibt, werden ab der Warnung keine Daten mehr
verbucht. In diesem Fall müssen Sie die entsprechenden Daten im Arbeitszeitblatt
nachbearbeiten und die Überleitung dann erneut starten.
Ausgabe
Der Report erzeugt nach der Überleitung ein Protokoll. Anhand dieses Protokolls ersehen Sie,
welche Datensätze verbucht werden konnten. Sind Fehler aufgetreten, müssen Sie die
betroffenen Daten im Arbeitszeitblatt nachbearbeiten.
Voraussetzungen
Statistische Kennzahlen können Sie nur verwenden, wenn Sie das Controlling im Einsatz haben.
Pro Erfassungsprofil, mit dem Statistische Kennzahlen erfasst werden sollen, müssen Sie
folgende Felder innerhalb der Feldauswahl [Extern] einblenden:
• Statistische Kennzahl
• ein Empfängerobjekt (z.B. EmpfKostenstelle, Empfängerauftrag...)
• optional als Anzeigefeld: interne Maßeinheit
Funktionsumfang
Die im Arbeitszeitblatt erfassten Statistischen Kennzahlen leiten Sie mit Hilfe des
Überleitungsreports RCATSTCO (Arbeitszeitblatt: Überleitung in das Controlling [Seite 115]) in
das Controlling über. Dort können Sie die Daten dann für interne Verrechnungen bzw. für
Analysezwecke verwenden.
Detaillierte Informationen zu den Statistischen Kennzahlen finden Sie in der SAP-Bibliothek
beispielsweise unter Rechnungswesen → CO - Controlling → Kostenstellenrechnung →
Stammdaten in der Kostenstellenrechnung → Statistische Kennzahl [Extern].
Aktivitäten
Überprüfen Sie, ob im Controlling die Statistischen Kennzahlen angelegt sind, die Sie im
Arbeitszeitblatt verwenden möchten. Legen Sie gegebenenfalls geeignete Statistische
Kennzahlen an.
Integration
Das Arbeitszeitblatt ist eine anwendungsübergreifende Funktionalität. Es leitet Daten an andere
Anwendungskomponenten wie beispielsweise das Controlling weiter.
Voraussetzungen
Nehmen Sie die relevanten Einstellungen im Customizing unter Anwendungsübergreifende
Komponenten → Arbeitszeitblatt [Extern] vor.
Funktionsumfang
Sie können mit Hilfe des Arbeitszeitblattes
• eigene Arbeitszeiten bearbeiten
• Arbeitszeiten der Ihnen zugeordneten Mitarbeiter bearbeiten
• Arbeitszeiten genehmigen
• Arbeitszeiten freigeben
Sie können mit Hilfe des Arbeitszeitblattes Personalkosten erfassen für folgende Kostenträger:
• Fertigungsaufträge, Prozeßaufträge, Produktkostensammler
• Verkaufsbelegposition
• Kostenträger-Identnummer
Die Kostenträger-Identnummer kann verwendet werden als
– Kostenträgerknoten einer Kostenträgerhierarchie im Periodischen Produkt-Controlling
– Kostenträger-allgemein im Controlling für immaterielle Güter und Dienstleistungen
Aktivitäten
Durch die Überleitung der auf dem Arbeitszeitblatt erfaßten Daten in das Controlling (CO)
werden die Kostenträger mit den Istkosten gemäß der Arbeitszeiterfassung belastet.
Siehe auch:
Sie finden ausführliche Informationen zum Arbeitszeitblatt
• im Dokument CA - Arbeitszeitblatt [Extern].
• im Einführungsleitfaden (IMG) der Anwendungsübergreifenden Komponenten
Funktionsumfang
Zur Istkostenermittlung im Controlling können Sie zwischen folgenden Varianten wählen:
• Ermittlung der Kosten über den Plantarif einer Leistungsart
Die Istkosten werden über den Plantarif der Leistungsart ermittelt. Der Tarif der
Leistungsart kann dabei, abhängig von den Einstellungen im Controlling, pro Periode
und Kostenstelle definiert werden. Diese Vorgehensweise entspricht dem
Standardablauf.
Im Standardablauf können weder mitarbeiterspezifische noch tagesbezogene Tarife
berücksichtigt werden. Um diese Tarife in die Bewertung einfließen zu lassen, können
Sie bei der Erfassung von Rückmeldungen folgendermaßen vorgehen:
• Tarife über das Arbeitszeitblatt mitgeben
Die erbrachten Arbeitsstunden werden anhand eines Tarifes pro Stunde bewertet. Der
Tarif wird einer Leistungsart mitgegeben. Dabei entstehen Abweichungen zwischen der
Bewertung zum eingegebenen Tarif und dem Plantarif aus dem Controlling. Diese
Abweichungen werden im Controlling ausgewiesen.
• Ermittlung des Tarifes über eine SAP-Erweiterung
Sie können die Tarife pro Stunde anhand der SAP-Erweiterung CATS0002
(Anreicherung erfasster Daten) ermitteln und die Iststunden anhand dieses Tarifes
bewerten. Dabei entstehen Abweichungen zwischen der Bewertung zum eingegebenen
Tarif und dem im Controlling hinterlegten Plantarif. Diese Abweichungen werden im
Controlling ausgewiesen.
Die Tarife pro Stunde können Sie z.B. abhängig von der SAP-Erweiterung aus der Lohn-
und Gehaltsabrechnung (bei Einsatz des HR) ableiten oder über Anreicherung
individueller Formeln ermitteln.
• Mehrarbeit, Zuschläge etc. berücksichtigen
Aus dem oben Erläuterten resultiert, daß die Leistungen eines Mitarbeiters im Controlling
nur durch die Mitgabe von verschiedenen Tarifen differenziert werden können.
Fallen an einem Tag Arbeitsstunden verschiedener Kategorien an, dann erfasst der
Anwender im Arbeitszeitblatt entsprechend viele Datensätze. Diese werden abhängig
von der gewählten Variante der Istkostenermittelung mit unterschiedlichen Tarifen bzw.
Leistungsarten versehen.
Voraussetzungen
Sie müssen die erforderlichen Einstellungen für die Rückmeldungen im Customizing der
Instandhaltung und des Kundenservice vorgenommen haben.
Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabelle CATSPM. Voraussetzung dafür
ist, dass folgende Felder gefüllt sind:
3. Die Daten mit der oben aufgeführten Kontierung werden mit Hilfe des Überleitungsreports
Arbeitszeitblatt: Überleitung in das PM / CS (RCATSTPM) [Seite 124] aus der
Schnittstellentabelle in die Instandhaltung bzw. den Kundenservice übergeleitet.
4. Der Report erzeugt Rückmeldungen zum Instandhaltungs- bzw. Serviceauftrag.
Wenn für einen Datensatz auch eine Leistungserfassung durchgeführt wurde, dann
werden die Daten in das PM/CS übertragen, ohne dass hierfür die zugehörigen
Kosten ermittelt werden. Lesen Sie hierzu: Leistungserfassung mit Bezug auf einen
Vorgang [Seite 140]
5. Der Report erzeugt ein Protokoll, aus dem Sie ersehen, ob alle Datensätze verbucht werden
konnten.
6. Bei fehlerhaften Daten wird ein Fehlervorrat erzeugt. Dieser Fehlervorrat wird im Protokoll
angezeigt und muss nachbearbeitet werden, da auch fehlerhafte Datensätze als übergeleitet
gekennzeichnet werden.
7. Datensätze, die nicht verbucht werden konnten, müssen Sie unter Überleitung →
Instandhaltungs-/Serviceabwicklung → Nachbearbeitung bzw. direkt in der Instandhaltung
oder im Kundenservice korrigieren.
Für die Nachbearbeitung benötigen Sie eine Berechtigung für die Transaktion
Rückmeldung zum IH-Auftrag: Sammelrückmeldung (IW44).
Siehe auch:
PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen [Seite 133]
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten [Seite 134]
Ergebnis
Rückmeldungen der Instandhaltung bzw. des Kundenservice wurden mit Daten aus dem
Arbeitszeitblatt versorgt.
Integration
Beim Erzeugen von Rückmeldungen für Instandhaltungs- bzw. Serviceaufträge löst das System
gleichzeitig eine Leistungsverrechnung im Controlling aus.
Empfehlung
Wenn Sie stornierte Daten in das PM/CS überleiten, so kann dies zu einer erhöhten
Systembelastung führen. Der Report liest bei stornierten Datensätzen pro im Arbeitszeitblatt
geänderter Zelle alle Rückmeldungen zu dem betroffenen Vorgang. Entsprechend erhöht sich
die Systemlast.
Wir empfehlen Ihnen daher,
• nur Aufträge zu verwenden, die für einen überschaubaren Zeitraum angelegt sind (z.B. für
einen Auftrag mit Dauerauftrag-Charakter eine Laufzeit von einem Jahr).
Je mehr Rückmeldungen für einen Auftrag erzeugt werden, desto mehr beeinträchtigt
dies die Performance des Reports beim Stornieren von Rückmeldungen.
• bei Performance-Problemen unter der Option Anzahl Tasks anzugeben, dass der Report pro
Überleitung mehrere Tasks erzeugen soll.
Funktionsumfang
Selektion
• Selektieren Sie die überzuleitenden Daten anhand von Personalnummern, Datum,
Auftragsnummern bzw. Belegnummern.
• Wenn die übergeleiteten Datensätze ein anderes Buchungsdatum erhalten sollen als das
aktuelle Tagesdatum, geben Sie ihnen ein Buchungsdatum mit. Auch für Stornomeldungen
ist das Buchungsdatum individuell festlegbar.
• Geben Sie - besonders bei hohen Datenmengen - unter Anzahl Tasks an, auf wie viele
Tasks sich der Datentransfer verteilen soll.
• Befindet sich ein Auftrag bereits durch einen weiteren Anwender in Bearbeitung, wenn Sie
den Report starten, so ist dieser Auftrag gesperrt. Sie können dem Report daher eine Anzahl
Sperrversuche mitgeben. Der Report wird dann entsprechend oft versuchen, die Überleitung
durchzuführen.
• Um eine detaillierte Aufstellung darüber zu erhalten, welche Daten übergeleitet wurden,
wählen Sie die Option Protokoll.
• Wenn Sie lediglich kontrollieren möchten, welche Daten übergeleitet werden können und bei
welchen Daten Fehler auftreten können, wählen Sie Testlauf.
Ausgabe
Wenn Sie die Option Protokoll gewählt haben, gibt der Report nach der Überleitung ein Protokoll
aus.
Konnten Datensätze nicht in der Instandhaltung / dem Kundenservice verbucht werden, erzeugt
der Report einen Fehlervorrat. Die fehlerhaltigen Datensätze sind als übergeleitet
gekennzeichnet. Sie können sie in der Instandhaltung / im Kundenservice nachbearbeiten.
Beachten Sie hierbei jedoch, dass dadurch die Daten der Instandhaltung / des Kundenservice
nicht mehr mit den Daten des Arbeitszeitblattes übereinstimmen.
Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung, ob der Index angelegt werden soll, dass
auch die Rückmeldungen der Komponente Produktionsplanung und -steuerung (PP)
in der Tabelle AFRU gespeichert werden.
Wenn die Anzahl der Rückmeldungen des PP wesentlich größer ist als die Anzahl
der Rückmeldungen der Komponenten PM, PS und CS zusammen, kann es sein,
dass der Index von Ihrem Datenbanksystem nicht benutzt wird.
Vorgehensweise
Im Standard ist dieser Index in der Tabelle AFRU bereits inaktiv angelegt. Gehen Sie wie folgt
vor, um ihn zu aktivieren:
1. Wählen Sie Werkzeuge → ABAP Workbench → Entwicklung → Dictionary.
2. Geben Sie den Objektnamen AFRU an und markieren Sie das Feld Tabellen.
3. Wählen Sie Ändern.
Sie gelangen auf das Bild Dictionary: Tabelle pflegen.
4. Wählen Sie Springen → Indizes.
Es erscheint das Dialogfenster Indizes zur Tabelle AFRU.
5. Wählen Sie die Option Index über CATS-Belegnummer aus.
Sie gelangen auf das Bild Dictionary: Index pflegen.
6. Markieren Sie das Feld Index auf allen Datenbanksystemen.
7. Wählen Sie Aktivieren.
Ergebnis
Sie haben einen Index für die Tabelle AFRU angelegt.
Fehler, die bei der Kostenermittlung und Budgetprüfung auftreten, werden nicht im
Fehlervorrat aufgeführt. Diese Fehler stellt das System in einen separaten
Nachbearbeitungsvorrat für die Kostenermittlung [Extern]. Das Gleiche gilt für Fehler,
die im Zusammenhang mit Warenbewegungen [Extern] auftreten. Sie bearbeiten sie
wie gewohnt in der jeweiligen Zielkomponente.
Vorgehensweise
1. Wählen Sie abhängig von der Zielkomponente Arbeitszeitblatt → Überleitung →
Instandhaltungs-/Serviceabwicklung bzw. Projektsystem → Nachbearbeitung →
Rückmeldungen.
Das System kennzeichnet bereits bearbeitete Einträge nicht. Daher empfehlen wir
Ihnen für den folgenden Arbeitsschritt, die Einträge in einer bestimmten Reihenfolge
abzuarbeiten, so dass Sie den Überblick behalten.
2. Wählen Sie einen Eintrag aus.
Sie gelangen auf das Bild Rückmeldung zum Netzplan: Sammelrückmeldung bzw.
Rückmeldung zum IH-Auftrag: Sammelrückmeldung
3. Markieren Sie eine Rückmeldung.
4. Wählen Sie Prüfen Rückmeldungen.
Anhand der erscheinenden Meldungen können Sie die Ursache für den aufgetretenen
Fehler erkennen.
Um sich die Ursache für den aufgetretenen Fehler lediglich anzeigen zu lassen, den
Fehler aber noch nicht zu bearbeiten, wählen Sie Fehler anzeigen.
5. Korrigieren Sie die Rückmeldung.
6. Bearbeiten Sie, wenn vorhanden, weitere fehlerhafte Rückmeldungen.
Ergebnis
Sie haben über das Arbeitszeitblatt Daten, die Sie bereits in das Projektsystem bzw. in die
Instandhaltung/den Kundenservice übergeleitet hatten, in der jeweiligen Zielkomponente
nachbearbeitet.
Voraussetzungen
Der Vorgang muss laut Steuerschlüssel rückmeldefähig sein. Wenn dies nicht der Fall ist,
werden die Daten in die CO-Schnittstellentabelle CATSCO, d.h. in das Controlling übertragen.
Sie müssen die erforderlichen Einstellungen für die Rückmeldungen im Customizing des
Projektsystems vorgenommen haben.
Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabelle CATSPS. Voraussetzung dafür ist,
dass folgende Felder gefüllt sind:
3. Die Daten mit der oben aufgeführten Kontierung werden mit Hilfe des Überleitungsreports
Arbeitszeitblatt: Überleitung in das Projektsystem (RCATSTPS) aus der Schnittstellentabelle
in das Projektsystem übergeleitet.
4. Der Überleitungsreport erzeugt aus den Daten Rückmeldungen zum Netzplan.
Wenn für einen Datensatz auch eine Leistungserfassung durchgeführt wurde, dann
werden die Daten in das PS übertragen, ohne dass hierfür die zugehörigen Kosten
ermittelt werden. Lesen Sie hierzu: Leistungserfassung mit Bezug auf einen Vorgang
[Seite 140]
5. Der Report erzeugt ein Protokoll, aus dem Sie ersehen, ob alle Datensätze verbucht werden
konnten.
6. Bei fehlerhaften Daten wird ein Fehlervorrat erzeugt. Dieser Fehlervorrat wird im Protokoll
angezeigt und muss nachbearbeitet werden, da auch fehlerhafte Datensätze als übergeleitet
gekennzeichnet werden.
7. Datensätze, die nicht verbucht werden konnten, müssen Sie über das Menü Überleitung ->
Projektsystem -> Nachbearbeitung bzw. direkt im Projektsystem korrigieren.
Für die Nachbearbeitung benötigen Sie eine Berechtigung für die Transaktion
Rückmeldung zum Netzplan: Sammelrückmeldung (CN27).
Siehe auch:
PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen [Seite 133]
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten [Seite 134]
Ergebnis
Rückmeldungen des Projektsystems wurden mit Daten aus dem Arbeitszeitblatt versorgt.
Integration
Beim Erzeugen von Rückmeldungen für Netzpläne löst das System gleichzeitig eine
Leistungsverrechnung im Controlling aus.
Voraussetzungen
Der Vorgang muss laut Steuerschlüssel rückmeldefähig sein. Wenn dies nicht der Fall ist,
werden die Daten in das Controlling übergeleitet.
Empfehlung
Wenn Sie stornierte Daten in das Projektsystem überleiten, so führt dies zu einer erhöhten
Systembelastung. Der Report liest bei stornierten Datensätzen pro im Arbeitszeitblatt geänderter
Zelle alle Rückmeldungen zu dem betroffenen Vorgang. Entsprechend erhöht sich die Arbeitslast
für das System.
Wir empfehlen Ihnen daher,
• nur Netzpläne zu verwenden, die für einen überschaubaren Zeitraum angelegt sind.
Je mehr Rückmeldungen für einen Netzplan erzeugt werden, desto mehr beeinträchtigt
dies die Performance des Reports beim Stornieren von Rückmeldungen.
• bei Performance-Problemen unter der Option Anzahl Tasks anzugeben, dass der Report pro
Überleitung mehrere Tasks erzeugen soll.
Funktionsumfang
Selektion
• Die überzuleitenden Datensätze selektieren Sie anhand von Personalnummern, Zeitraum,
Netzplannummern bzw. Belegnummern.
• Wenn die übergeleiteten Datensätze ein anderes Buchungsdatum erhalten sollen als das
aktuelle Tagesdatum, geben Sie ihnen ein Buchungsdatum mit. Auch für Stornomeldungen
ist das Buchungsdatum individuell festlegbar.
• Zur Optimierung der Performance des Reports können Sie angeben, auf wie viele Tasks die
überzuleitenden Daten verteilt werden sollen.
• Befindet sich ein Netzplan bereits durch einen weiteren Anwender in Bearbeitung, wenn Sie
den Report starten, so ist dieser Netzplan gesperrt. Sie können dem Report daher eine
Anzahl Sperrversuche mitgeben. Der Report wird dann entsprechend oft versuchen, die
Überleitung durchzuführen.
• Wenn Sie eine reine Leistungserfassung für einen Vorgang realisieren möchten, ohne dass
sich diese Leistungserfassung auf die Terminierung des Netzplanes auswirkt, wählen Sie
Überleitung ohne Termine. Der Report leitet die Datensätze dann ohne Ist-Start und Ist-Ende
über.
• Um eine detaillierte Aufstellung darüber zu erhalten, welche Daten übergeleitet wurden,
wählen Sie die Option Protokoll.
• Wenn Sie lediglich kontrollieren möchten, welche Daten übergeleitet werden können und bei
welchen Daten Fehler auftreten würden, wählen Sie Testlauf.
Ausgabe
Wenn Sie die Option Protokoll gewählt haben, gibt der Report nach der Überleitung ein Protokoll
aus.
Konnten Datensätze nicht im Projektsystem verbucht werden, erzeugt der Report zusätzlich
einen Fehlervorrat. Die fehlerhaltigen Datensätze sind als übergeleitet gekennzeichnet. Sie
können sie im Projektsystem nachbearbeiten. Beachten Sie hierbei jedoch, dass dadurch die
Daten des Projektsystems nicht mehr mit den Daten des Arbeitszeitblattes übereinstimmen.
Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung, ob der Index angelegt werden soll, dass
auch die Rückmeldungen der Komponente Produktionsplanung und -steuerung (PP)
in der Tabelle AFRU gespeichert werden.
Wenn die Anzahl der Rückmeldungen des PP wesentlich größer ist als die Anzahl
der Rückmeldungen der Komponenten PM, PS und CS zusammen, kann es sein,
dass der Index von Ihrem Datenbanksystem nicht benutzt wird.
Vorgehensweise
Im Standard ist dieser Index in der Tabelle AFRU bereits inaktiv angelegt. Gehen Sie wie folgt
vor, um ihn zu aktivieren:
8. Wählen Sie Werkzeuge → ABAP Workbench → Entwicklung → Dictionary.
9. Geben Sie den Objektnamen AFRU an und markieren Sie das Feld Tabellen.
10. Wählen Sie Ändern.
Sie gelangen auf das Bild Dictionary: Tabelle pflegen.
11. Wählen Sie Springen → Indizes.
Es erscheint das Dialogfenster Indizes zur Tabelle AFRU.
12. Wählen Sie die Option Index über CATS-Belegnummer aus.
Sie gelangen auf das Bild Dictionary: Index pflegen.
13. Markieren Sie das Feld Index auf allen Datenbanksystemen.
14. Wählen Sie Aktivieren.
Ergebnis
Sie haben einen Index für die Tabelle AFRU angelegt.
Fehler, die bei der Kostenermittlung und Budgetprüfung auftreten, werden nicht im
Fehlervorrat aufgeführt. Diese Fehler stellt das System in einen separaten
Nachbearbeitungsvorrat für die Kostenermittlung [Extern]. Das Gleiche gilt für Fehler,
die im Zusammenhang mit Warenbewegungen [Extern] auftreten. Sie bearbeiten sie
wie gewohnt in der jeweiligen Zielkomponente.
Vorgehensweise
11. Wählen Sie abhängig von der Zielkomponente Arbeitszeitblatt → Überleitung →
Instandhaltungs-/Serviceabwicklung bzw. Projektsystem → Nachbearbeitung →
Rückmeldungen.
Das System kennzeichnet bereits bearbeitete Einträge nicht. Daher empfehlen wir
Ihnen für den folgenden Arbeitsschritt, die Einträge in einer bestimmten Reihenfolge
abzuarbeiten, so dass Sie den Überblick behalten.
12. Wählen Sie einen Eintrag aus.
Sie gelangen auf das Bild Rückmeldung zum Netzplan: Sammelrückmeldung bzw.
Rückmeldung zum IH-Auftrag: Sammelrückmeldung
13. Markieren Sie eine Rückmeldung.
14. Wählen Sie Prüfen Rückmeldungen.
Anhand der erscheinenden Meldungen können Sie die Ursache für den aufgetretenen
Fehler erkennen.
Um sich die Ursache für den aufgetretenen Fehler lediglich anzeigen zu lassen, den
Fehler aber noch nicht zu bearbeiten, wählen Sie Fehler anzeigen.
15. Korrigieren Sie die Rückmeldung.
16. Bearbeiten Sie, wenn vorhanden, weitere fehlerhafte Rückmeldungen.
Ergebnis
Sie haben über das Arbeitszeitblatt Daten, die Sie bereits in das Projektsystem bzw. in die
Instandhaltung/den Kundenservice übergeleitet hatten, in der jeweiligen Zielkomponente
nachbearbeitet.
Voraussetzungen
Damit die Daten aus dem Arbeitszeitblatt erfolgreich übergeleitet werden können, darf die
Bestellung keine Gliederung besitzen.
Sie müssen die Berechtigung für die Transaktion Leistungserfassung pflegen (ML81) besitzen.
Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabelle CATSMM. Voraussetzung dafür
ist, dass folgende Felder gefüllt sind:
Wenn ein Datensatz aus dem Arbeitszeitblatt storniert wurde, muss bei der
Überleitung der Datensätze die Summe aller Werte, für die eine Leistungserfassung
durchgeführt wird, pro Kontierung positiv sein.
Folgende Einträge würden demgemäß zu einem Fehler führen:
Ergebnis
Die Leistungserfassung der Materialwirtschaft wurde mit Daten des Arbeitszeitblattes versorgt.
Voraussetzungen
Für externe Mitarbeiter müssen Sie den Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) gepflegt
haben.
Es bietet sich hier an, für interne und externe Mitarbeiter unterschiedliche Profile zu
erstellen. Nur die externen Mitarbeiter sollten die Möglichkeit erhalten, die Felder zur
Erfassung einer Bestellung zu füllen.
Ablauf
1. Externe Mitarbeiter erfassen ihre Arbeitszeiten zusammen mit Angaben zu einer Bestellung
und zu einem Auftrag oder Netzplan.
2. Das System erkennt, dass hier eine Leistungserfassung mit Bezug auf einen Vorgang erfasst
wurde, wenn die beiden Felder Sendende Bestellung und Vorgang gefüllt sind.
3. Sie leiten die Daten in die Zielkomponenten MM-SRV und PM/CS oder MM-SRV und PS
über.
4. Die Kostenfortschreibung auf den Auftrag oder Netzplan erfolgt aufgrund der
Leistungserfassung. Um eine doppelte Verrechnung der Leistungen zu verhindern, leitet das
System die Daten in das PM/CS oder das PS mit der Stundenanzahl 00,00 über.
5. Beim Verbuchen der Rückmeldung wird der Status des Vorgangs automatisch aktualisiert
(teilrückgemeldet, endrückgemeldet).
6. Wenn eine Leistung im MM-SRV nicht genehmigt wird, hat das keine Auswirkungen auf die
Rückmeldung im PM/CS und PS. In diesem Fall sollte der Datensatz mit dem Arbeitszeitblatt
geändert bzw. gelöscht werden.
Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass automatisch Stornosätze in das PM/CS oder PS
übergeleitet werden. Bedenken Sie hierbei aber die möglichen Auswirkungen auf
eventuell betroffene weitere Zielkomponenten.
Alternativ dazu können Sie die Rückmeldung auch im PM/CS oder PS ändern bzw.
stornieren.
Wenn Sie mit dem Arbeitszeitblatt ausschließlich Daten für das HR erfassen,
empfehlen wir Ihnen, den Report jede Nacht laufen zu lassen. Stehen mehrere
Applikationsserver für das HR zur Verfügung, so sollten Sie den Report für jeden
Applikationsserver mit unterschiedlichen Personalnummernbereichen einplanen.
Dadurch erreichen Sie eine Verbesserung der Performance.
Leiten Sie Daten in mehrere Zielkomponenten über, ist z.B. eine Verteilung bezogen
auf die unterschiedlichen Zielkomponenten sinnvoller.
Voraussetzungen
Für die Überleitung der Daten sind keine besonderen Customizing-Einstellungen in der
Personalwirtschaft erforderlich. Wir empfehlen allerdings, die Einstellungen zu den verwendeten
An- und Abwesenheitsarten dahingehend zu überprüfen, ob Sie den veränderten Anforderungen
an die Zeiterfassung Rechnung tragen.
Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabellen PTEX2000 (Infotypen 2001 und
2002) und PTEX2010 (Infotyp 2010). Voraussetzung dafür ist, dass die Ab-/Anwesenheitsart
und/oder die Lohnart gefüllt ist:
Wenn Sie fehlerhaltige Daten nochmals überleiten und hierbei im Modus hell oder
Fehler offen abspielen, können Sie die Daten im HR korrigieren. Beachten Sie, dass
hierdurch die mit dem Arbeitszeitblatt erfassten Daten nicht mehr mit den Daten in
der Personalwirtschaft übereinstimmen.
Wenn die Daten in weitere Zielkomponenten übergeleitet wurden, ist im Einzelfall zu
entscheiden, ob die Korrektur der Daten nicht besser im Arbeitszeitblatt erfolgen
sollte.
Weitere Informationen finden Sie in der Reportdokumentation.
Ergebnis
Daten aus dem Arbeitszeitblatt wurden in die Personalwirtschaft übergeleitet.
Die Versorgung des Infotyps 2003 (Vertretungen) kann nicht über das
Arbeitszeitblatt erfolgen.
Um sicherzustellen, dass die Personalwirtschaft immer mit den aktuellen Zeitdaten versorgt ist,
sollten Sie den Report täglich einplanen.
Sie finden den Report im Menü unter Arbeitszeitblatt → Überleitung → Personalwirtschaft.
Voraussetzungen
Daten des Arbeitszeitblattes stehen zur Überleitung in die Personalwirtschaft bereit, wenn Sie
den Bearbeitungsstatus [Seite 192] 30 (Genehmigt) besitzen.
Integration
Wenn Sie Datensätze mit einer externen Anwendung erfassen, sorgen Insert-BAPIs für die
notwendige Datenkonvertierung. Diese Insert-BAPIs gehören zu den Business Objekten
PTManagerExtAttAbs, PTMgrExtRemunSpec bzw. PTMgrExtWoSched. Die BAPIs nehmen
Daten mit einem vorgegebenen externen Format entgegen und konvertieren die Felder in die
SAP-internen Formate der Struktur PTEX2000, PTEX2010 bzw.
PTEX2003GEN/PTEX2003SPEC. Dabei werden zusätzlich zur Dokumentation die Felder
PTEX20xx-UNAME1, DATUM1, UZEIT1, PGMID1 mit Benutzername, Datum, Uhrzeit und
Programm gefüllt. Weiter werden die Statusfelder PTEX20xx-STATU2 und PTEX20xx-STATU3
initialisiert. Anhand dieser Statusfelder erfolgt die weitere Überleitung des Datensatzes in den
Infotyp.
Bei Verwendung des Upload-Reports RPTEX2010 sollte der vorliegende Überleitungsreport mit
der Einplanung des Upload-Reports abgestimmt werden. Das Gleiche gilt bei der Verwendung
der BAPIs zum Upload.
Funktionsumfang
Sie können den Report in drei verschiedenen Modi starten. Die Modi legen fest, auf welche Art
die Überleitung abläuft:
• dunkel
Dieser Modus ist der Standardmodus, wenn Sie den Report als Hintergrund-Job
einplanen. Der Report läuft sofort ab wobei die Verbuchung über die Transaktion PA61
erfolgt.
• hell
Der Report läuft sofort ab, wobei alle durchlaufenen Bildschirme angezeigt werden.
Diesen Modus können Sie beispielsweise zusammen mit der Option nochmals überleiten
wählen, wenn bei der ersten Überleitung Fehler aufgetreten sind.
• Fehler
Wenn Datensätze nicht übergeleitet werden konnten, sollten Sie diesen Modus
zusammen mit der Option nochmals überleiten wählen. Der Report läuft sofort ab und
zeigt die Datensätze an, die nicht übergeleitet werden konnten.
• direkt
Wenn Sie diesen Modus wählen, schreibt das System die zu verbuchenden Datensätze
direkt in die korrespondierenden Infotypen. Im Vergleich zu den anderen Modi erfolgt die
Verbuchung nicht über die Transaktion PA61, sondern über einen Funktionsbaustein.
Über diesen Modus werden die Daten deutlich schneller in den Infotypen verbucht.
Diesen Modus können Sie nicht in Kombination mit der Option nochmals überleiten
wählen.
Selektion
Für die Selektion der überzuleitenden Daten stehen Ihnen folgende Auswahlmöglichkeiten zur
Verfügung:
Auswahl Bedeutung
erstmals Hierbei selektieren Sie nach Personalnummern und Datum. Übergeleitet werden
überleiten Daten, für die noch keine Überleitung stattgefunden hat.
nochmals Sie wollen Datensätze, bei denen die erstmalige Überleitung fehlgeschlagen ist,
überleiten nochmals überleiten. Fehlerhaft übergeleitete Datensätze sind Datensätze, die
das System nicht in der Personalwirtschaft verbuchen konnte. Wählen Sie
gleichzeitig den Modus Fehler oder hell.
Wenn Sie Fehler aus dem Report heraus korrigieren, führt dies dazu,
dass die Daten des Erfassungssystems nicht mehr mit den geänderten
und in die Personalwirtschaft übergeleiteten Daten übereinstimmen.
überleiten / Sie wollen Datensätze überleiten und direkt nach der Überleitung aus den
löschen entsprechenden Schnittstellentabellen löschen. Das System löscht nur die als
übergeleitet gekennzeichneten Datensätze. Möchten Sie auch gesperrte Daten
löschen, wählen Sie die entsprechende Option.
nur löschen Sie möchten lediglich bereits übergeleitete Daten aus den Schnittstellentabellen
löschen. Das System löscht nur die als übergeleitet gekennzeichneten
Datensätze. Möchten Sie auch gesperrte Daten löschen, wählen Sie die
entsprechende Option.
sperren / Sie möchten bestimmte Datensätze von der Überleitung ausschließen. Dieser
entsperren Fall kann z.B. dann auftreten, wenn Sie fehlerhaltige Datensätze nicht im
Ursprungssystem korrigieren möchten, sondern sie statt dessen im SAP-System
manuell erfassen wollen. In diesem Fall sperren Sie die fehlerhaltigen Datensätze
in den Schnittstellentabellen. Markieren Sie die zu sperrenden Datensätze und
wählen Sie das gesperrte Schloss.
Die gesperrten Datensätze entsperren, indem Sie sie markieren und das
geöffnete Schloss wählen. Die Datensätze stehen nun wieder für eine
Überleitung zur Verfügung.
Zusätzlich zu Personalnummer und Datum können Sie hier nach fehlerhaltigen
Daten, nach neuen Daten sowie nach gesperrten Daten selektieren.
Diese Option können Sie nicht für das Verbuchen von Vertretungen verwenden.
Ferner müssen Sie angeben, welche Infotypen Ihre Datensätze versorgen sollen: 2001 und 2002
(Ab-/Anwesenheiten), 2003 (Vertretungen), 2010 (Entgeltbelege); entsprechend markieren Sie
die gewünschten Optionen.
Mit dem Arbeitszeitblatt können Sie den Infotyp 2003 (Vertretungen) nicht
versorgen.
Als weitere Optionen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Protokoll ausgeben
• Mitteilung versenden
• Testlauf
Ausgabe
Der Report erzeugt nach der Überleitung standardmäßig ein Protokoll. Anhand dieses Protokolls
ersehen Sie, wie viele Daten übergeleitet werden konnten und bei wie vielen Datensätzen die
Überleitung fehlschlug. Wenn Sie die Option Protokoll gewählt haben, enthält das Protokoll
zusätzliche Detailinformationen zu den Datensätzen.
Wenn es zu einer Kollision eines Datensatzes mit einem in der Personalwirtschaft eingegebenen
Datensatz gekommen ist, müssen Sie überprüfen, welcher Datensatz der korrekte ist. Korrigieren
bzw. löschen Sie den fehlerhaften Satz entsprechend. Dieser Fall kann beispielsweise auftreten,
wenn der Datensatz der Personalwirtschaft später erfasst wurde als der Datensatz des
Ursprungssystems.
Sollte es zu einer Kollision mit einem Datensatz der Personalwirtschaft gekommen sein, der vor
dem Datensatz des Ursprungssystems erfasst wurde, gehen Sie folgendermaßen vor:
• Überprüfen Sie bei Einsatz des Arbeitszeitblattes Ihre Customizing-Einstellungen zu den
Kollisionsprüfungen. Informationen hierzu finden Sie im Einführungsleitfaden der
Personalzeitwirtschaft unter Zeitdatenerfassung und -verwaltung → Reaktionen bei
Überschneidung von Zeitinfotypen festlegen.
• Überprüfen Sie bei Verwendung von Insert-BAPIs die Einstellungen der Methode
CheckCollision des Business Objektes PTManagerExtAttAbs.
Funktionsumfang
Das Einrichten der sofortigen Überleitung realisieren Sie abhängig davon, ob, wann und wie Sie
die Arbeitszeiten genehmigen:
• Sofortige Überleitung nach Freigabe der Datensätze
Wenn Sie das integrierte Genehmigungsverfahren nicht nutzen, werden die Daten sofort
nach der Freigabe der Sätze in das HR übergeleitet.
Markieren Sie in diesem Fall in der Profilpflege das Feld Sofort ins HR überleiten.
• Sofortige Überleitung bei Genehmigungsprozess ohne Workflow-Anbindung
Wenn Sie die Genehmigung [Seite 71] der Datensätze über das Menü des
Arbeitszeitblattes erteilen, benutzen Sie hierfür einen oder mehrere der drei folgenden
Reports: RCATSA01, RCATSC01oder CATSSHOW. Wählen Sie jeweils die Option
Sofort ins HR überleiten in den Reportselektionsbildern aller gewünschten Varianten der
Reports.
• Sofortige Überleitung bei Genehmigungsprozess mit SAP Business Workflow
Wenn Sie den von SAP vordefinierten Workflow [Seite 73] verwenden, wird der
Genehmigungsreport Arbeitszeitblatt: Zeiten genehmigen (RCATSB01) automatisch
gestartet. Um hier die sofortige Überleitung zu realisieren, müssen Sie eine Variante des
Reports anlegen, in der Sie die Option Sofort ins HR überleiten markieren.
Im Bereich der Erfassung der Arbeitszeiten gilt die Einschränkung, dass keine
mehrtägigen Sätze erfasst werden können.
Daher sollten Abwesenheiten, bei denen die Dauer der Abwesenheit eine wichtige
Basis für weitere Berechnungen im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung
darstellt, wie gewohnt im HR über den Infotyp Abwesenheiten (2001) erfasst werden.
Hierunter fällt z.B. die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Voraussetzungen
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit An- und Abwesenheiten mit dem
Arbeitszeitblatt erfasst und übergeleitet werden können:
• Für den Mitarbeiter muss ein gültiger Satz des Infotyps Sollarbeitszeit (0007) angelegt
sein.
• Wenn Sie die Zeitdaten in Stunden, nicht in Uhrzeiten erfassen, müssen Sie das
Merkmal HRSIF im Customizing der Personalzeitwirtschaft auf den Wert 1 setzen.
Dadurch wird verhindert, dass nach der Überleitung in die Infotypen Anwesenheiten
(2002) und Abwesenheiten (2001) automatisch Uhrzeiten hinzugeneriert werden und es
so in ungünstigen Fällen zu unerwünschten Kollisionen zwischen Datensätzen kommt.
Berücksichtigen Sie, dass sich durch das Verändern des Merkmals HRSIF
Konsequenzen für die uhrzeitbasierte Zeitauswertung und die uhrzeitbasierte
Zeitdatenverarbeitung in der Personalabrechnung ergeben. Wenn Sie die Zeitdaten
uhrzeitbasiert verarbeiten, empfehlen wir, die Zeiten im Arbeitszeitblatt mit Uhrzeiten zu
erfassen.
Wollen Sie allerdings auf die stundenbasierte Erfassung und uhrzeitbasierte
Verarbeitung der Zeitdaten nicht verzichten, finden Sie im Standardschema TM04
(Zeitauswertung) Lösungsansätze, wie Sie in der Zeitauswertung die notwendigen
Uhrzeiten hinzugenerieren können. Beachten Sie bei der Anpassung Ihres
Standardschemas insbesondere die Auswirkungen auf die Pausenverarbeitung. In der
Personalabrechnung können Sie mit dem Standardschema TC04 Zeitdaten verarbeiten,
die ohne Uhrzeiten erfasst worden sind.
Informationen zum Merkmal HRSIF erhalten Sie im Einführungsleitfaden (IMG) der
Personalzeitwirtschaft unter Zeitdatenerfassung und –verwaltung -> Uhrzeitlose
Erfassung von An- und Abwesenheiten zulassen.
• Für alle Mitarbeiter, die Daten für die Personalzeitwirtschaft erfassen sollen, müssen
entsprechende Berechtigungen eingerichtet sein. In diesen können Sie explizit festlegen,
welche Subtypen der Infotypen Anwesenheiten (2002) und Abwesenheiten (2001) der
Anwender erfassen darf.
Lesen Sie hierzu:
Vergabe von Berechtigungen für das Arbeitszeitblatt [Seite 176]
Funktionsumfang
Prüfungen gegen Vorgabestunden
Die Vorgabestunden können sich aus den Angaben aus dem Persönlichen Arbeitszeitplan des
Mitarbeiters oder aus einem Ergebnis der Zeitauswertung (z.B. Zeitart 0050 - Produktivstunden)
zusammensetzen.
In der Profilpflege können Sie Toleranzen festlegen, mit denen das System die erfassten
Anwesenheitszeiten auf eine Unter- und/oder Überschreitung hin überprüft.
Beachten Sie bei der Einrichtung eines Profils, dass bei der Prüfung der
Überschreitungen keine Anwesenheitskontingente, z.B. für Mehrarbeiten,
berücksichtigt werden können, da eine zeitgenaue Abtragung der Kontingente nicht
gewährleistet werden kann.
Für den aktuellen Erfassungszeitraum prüft das System diese Toleranzen bei allen für die
Prüfung relevanten Aktionen [Seite 52] für alle freigegebenen Daten.
Beim Sichern oder Prüfen der Daten verprobt das System zusätzlich alle Daten innerhalb des
Erfassungszeitraumes.
• Den Erfassungszeitraum legen Sie in der Profilpflege mit den Feldern Obere
Grenze relativ und Untere Grenze relativ fest.
• Mit der Funktion Prüfen [Seite 54] werden zusätzlich alle Daten überprüft, die
den Bearbeitungsstatus In Bearbeitung besitzen.
Um die Erfassung der Daten zu erleichtern, werden die Unterschreitungen der Vorgabestunden
nur beim Sichern oder Prüfen und nur bis zu dem aktuellen Systemdatum geprüft,
Überschreitungen dagegen bei allen Aktionen.
Funktionsumfang
Verwendung und Verprobung von Vorgabestunden
Sollvorgaben aus dem Persönlichen Arbeitszeitplan des Mitarbeiters oder anrechenbare
Anwesenheitsstunden (z.B. Zeitart 0050 - Produktivstunden) als Ergebnis der Zeitauswertung
können Sie in Form von Vorgabestunden im Erfassungsteil und bei der Verprobung des
Arbeitszeitblattes einbinden. Der Anwender kann die Vorgabestunden bei der Erfassung je nach
Bedarf ein- oder ausblenden.
Zur weiteren Erleichterung der Erfassung ermöglicht es die Funktion Reststunden belegen [Seite
158], die Differenz zwischen Vorgabestunden und schon erfassten Stunden automatisch in eine
Zeile des Erfassungsteiles zu übertragen.
Die Vorgabestunden können Sie auch verwenden, um sicherzustellen, dass die Anwender eine
bestimmte Anzahl von Stunden am Tag belegen oder die Vorgabestunden nicht überschreiten.
Lesen Sie hierzu den Abschnitt Erweiterte Prüfungen bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft
[Seite 152].
Die Einbindung und Verprobung von Vorgabestunden aktivieren Sie im Rahmen der Profilpflege.
Dort können Sie auch festlegen, ob bereits im HR erfasste An- und Abwesenheiten bei der
Ermittlung der Vorgabestunden berücksichtigt werden sollen.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Vorgabestunden ein/aus.
Ergebnis
Je nach Ausgangslage werden Ihnen die Vorgabestunden angezeigt oder ausgeblendet.
Vorgabestunden übertragen
Verwendung
Die Vorgabestunden zeigen an, wie viele Stunden an einem Tag gearbeitet werden müssen. Sie
können sich die Vorgabestunden im Erfassungsteil in der Zeile, die mit einer kleinen Uhr
gekennzeichnet ist, anzeigen [Seite 156] lassen.
Zur Vereinfachung der Datenerfassung können Sie diese Vorgabestunden in eine Zeile des
Erfassungsteiles übertragen. Dieses Vorgehen bietet sich z.B. an, wenn Sie bzw. der Mitarbeiter,
für den Sie die Daten bearbeiten, über einen längeren Zeitraum an einem Auftrag arbeiten.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Markieren Sie die Zelle(n), in die Sie Vorgabestunden übertragen wollen.
3. Wählen Sie Vorgabestunden.
Ergebnis
Das System überträgt die Vorgabestunden in die markierte(n) Zelle(n). Bei Bedarf können Sie
Arbeitszeitattribute ergänzen und die übernommenen Stunden überschreiben.
Reststunden belegen
Verwendung
Wenn Sie für einen bestimmten Zeitraum oder einen Tag bereits Zeiten erfasst haben, können
Sie mit der Funktion Vorgabestunden die Differenz zwischen erfassten Zeiten und
Vorgabestunden automatisch ausgleichen.
Die Vorgabestunden geben an, wie viele Stunden für einen Tag erfasst werden können bzw.
müssen. Sie können sich die Vorgabestunden im Erfassungsteil in der Zeile, die mit einer
kleinen Uhr gekennzeichnet ist, anzeigen [Seite 156] lassen.
Dieses Verfahren bietet sich z.B. an, wenn Sie bzw. der Mitarbeiter, für den Sie die
Zeiten erfassen, eine bestimmte Zeitdauer für eine fremde Kostenstelle arbeiten und
Sie die Reststunden auf die Stammkostenstelle buchen möchten.
Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Geben Sie die Arbeitszeiten ein, die Sie nicht anhand von Vorgabestunden ermitteln
lassen wollen.
3. Markieren Sie die Zellen einer Zeile, die durch Reststunden ausgeglichen werden sollen.
In markierte Zellen, für die Sie noch keine Zeiten erfasst haben, werden die
Vorgabestunden komplett übertragen.
4. Wählen Sie Vorgabestunden. Sie erreichen diese Funktion auch über Bearbeiten →
Zeiten vorschlagen.
Ergebnis
Das System überträgt die Differenz zwischen erfassten Zeiten und Vorgabestunden in die
markierten Zellen. Bei Bedarf können Sie Arbeitszeitattribute ergänzen und die übernommenen
Stunden überschreiben.
Voraussetzungen
Pro Erfassungsprofil, mit dem Daten zu einer abweichenden Bezahlung erfasst werden sollen,
müssen Sie innerhalb der Feldauswahl [Extern] die nötigen Felder einblenden.
Funktionsumfang
Vergabe einer Prämie
Für bestimmte Leistungen oder Arbeitsbedingungen können Sie einem Mitarbeiter eine Prämie
zuweisen. Diese wählen Sie anhand einer Prämiennummer und eines Prämienkennzeichens
aus.
Eine Prämie können Sie auch zusätzlich zu den folgenden Möglichkeiten zuweisen.
• Wenn Sie unter Aufgeldkennzeichen ein '+' (plus) eingeben, wird der unter
Bewertungsgrundlage angegebene Betrag auf die in der Abrechnung ermittelte
Bewertungsgrundlage aufgeschlagen.
• Wenn Sie unter Aufgeldkennzeichen ein '-' (minus) eingeben, wird der unter
Bewertungsgrundlage angegebene Wert von der in der Abrechnung ermittelten
Bewertungsgrundlage abgezogen.
• Wenn Sie unter Aufgeldkennzeichen keine Angaben machen, wird die in der Abrechnung für
die Lohnart ermittelte Bewertungsgrundlage mit dem angegebenen Betrag ersetzt.
Beachten Sie, dass Sie immer nur eine der Möglichkeiten für die Zuweisung einer
abweichenden Bezahlung verwenden sollten. Eine Ausnahme bildet hier die Prämie,
die Sie zusätzlich zu einer der anderen Möglichkeiten vergeben können.
Wenn das Arbeitszeitblatt bei Ihnen von jedem Mitarbeiter selbst ausgefüllt wird,
sollten Sie ein Genehmigungsverfahren [Seite 69] nachgeschaltet haben, um die
Eingaben vor der Überleitung in die Personalwirtschaft prüfen zu können.
Voraussetzungen
Pro Erfassungsprofil, mit dem Daten zu Entgeltbelegen erfasst werden sollen, sollten Sie
folgende Felder innerhalb der Feldauswahl [Extern] einblenden:
• Lohnart
• Währung
• interne Maßeinheit
Für alle Mitarbeiter, die Lohnarten erfassen sollen, müssen entsprechende Berechtigungen
eingerichtet sein. In diesen können Sie explizit festlegen, welche Lohnarten der Anwender
erfassen darf.
Pflegen Sie die Zuweisung der internen SAP-Einheiten zu den HR-Einheiten im
Einführungsleitfaden des Personalmanagements unter Personaladministration →
Grundeinstellungen → Zeit-/Maßeinheit definieren.
Die Schlüsselung der Lohnarten müssen Sie in Ihren Customizing-Einstellungen vornehmen.
Funktionsumfang
Das System schreibt die mit Lohnarten erfassten Daten in die HR-Schnittstellentabelle
PTEX2010, aus der sie in die Personalwirtschaft übergeleitet werden. Nach erfolgter Überleitung
der Datensätze erzeugt das System Datensätze des Infotyps Entgeltbelege [Extern] (2010).
Diese werden in der Personalabrechnung verarbeitet.
Für das Arbeitszeitblatt stehen Ihnen folgende Lohnarten zur Verfügung: Stundenlohnarten,
Mehrarbeitslohnarten sowie Zuschlagslohnarten.
Einschränkungen
Die Option Arbeitsplatz des Entgeltbeleges können Sie nicht über das Arbeitszeitblatt füllen.
Voraussetzungen
Eine Verwendung dieser Funktion ist nur von Bedeutung, wenn Sie die SAP-
Personalabrechnung im Einsatz haben, die die Personal-Istkosten ermittelt und an das
Controlling übergibt.
Die Feldauswahl für die jeweiligen Erfassungsprofile muss auf die jeweiligen Szenarien
abgestimmt sein, um Fehleingaben der Mitarbeiter zu vermeiden.
Funktionsumfang
Folgende Erfassungsszenarien der Kostenrechnung stehen Ihnen zur Verfügung:
• Standardverarbeitung: Kostenzuordnung auf die Stammkostenstelle des Mitarbeiters
Siehe auch: Zuordnung von Personalkosten auf Stammkostenstelle [Seite 165]
• Kostenzuordnung auf Empfängerobjekt
Aktivitäten
Geben Sie pro Erfassungsprofil das Szenario an, das Sie für die Kostenrechnung verwenden
möchten.
Weitere Informationen finden Sie im Customizing des Arbeitszeitblattes unter:
• Arbeitszeitblatt → Personenzeiterfassung → Erfassungsprofile einrichten
• Arbeitszeitblatt → Personenzeiterfassung → Felder auswählen
Voraussetzungen
Die Mitarbeiter, die ihre Arbeitszeiten mit dem so eingerichteten Erfassungsprofil erfassen,
arbeiten immer auf der bzw. den Stammkostenstelle(n), die in den Infotypen Organisatorische
Zuordnung (0001) oder Kostenverteilung (0027) angegebenen ist (sind).
Ablauf
Arbe
HR itsze
itbla
tt
Kosten aus
Erfassung einer Leistungsverrechnung
Personalabrechnung
Buchungen im Controlling:
• Stammkostenstelle: belastet mit Istkosten aus Personalabrechnung
• Senderkostenstelle: entlastet durch Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
• Empfängerobjekt: belastet durch Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
Voraussetzungen
• Für eines der folgenden empfangenden Kontierungsobjekte müssen Daten erfasst werden:
− Kostenstelle
− PSP-Element
− Auftrag
− Kundenauftrag
− Netzplannummer
− Kostenträger
− Geschäftsprozess
• Die Primärkostenzuordnung auf das Empfängerobjekt muss zulässig sein.
• Eine An-/Abwesenheitart bzw. Lohnart muss mitgegeben werden.
• Es darf keine Leistungsverrechnung durchgeführt werden, d.h. es dürfen keine
Senderkostenstelle und Leistungsart eingegeben werden.
Ablauf
Arbe
HR itsze
itbla
tt
Kosten aus
Erfassung des Empfängerobjektes zur
Personalabrechnung
Überleitung in das HR
Empfängerobjekt Empfängerobjekt
Buchungen im Controlling:
• Stammkostenstelle: -
• Senderkostenstelle: -
• Empfängerobjekt: belastet mit Personal-Istkosten aus Personal-
abrechnung
Voraussetzungen
• Die mit dem Arbeitszeitblatt erfassten Daten führen zu einer Leistungsverrechnung, d.h. eine
der folgenden Zielkomponenten wird mit Informationen zur Senderkostenstelle und
Leistungsart versorgt:
− Controlling (CO)
− Projektsystem (PS)
− Instandhaltung (PM)
− Kundenservice (CS)
• Eine Primärkostenbuchung auf die Senderkostenstelle (und Leistungsart) muss zulässig
sein.
• Eine An-/Abwesenheitsart bzw. Lohnart muss mitgegeben werden.
Ablauf
Arbe
HR itsze
itbla
tt
Kosten aus
Erfassung einer Leistungsverrechnung
Personalabrechnung
Buchungen im Controlling:
• Stammkostenstelle: -
• Senderkostenstelle: - belastet durch Personal-Istkosten aus Personal-
abrechnung
- entlastet durch Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
• Empfängerobjekt: - belastet durch Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
1. Im Arbeitszeitblatt wird eine Leistungsverrechnung oder eine Rückmeldung sowie eine An-
/Abwesenheit bzw. Lohnart erfasst.
2. In der Personalwirtschaft werden diese Informationen zur Leistungsverrechnung zusammen
mit den Arbeitszeitinformationen in den Infotyp Abwesenheiten (2001) oder Anwesenheiten
(2002) bzw. Entgeltbelege (2010) geschrieben.
3. Die Personalabrechnung ermittelt für diese Zeiten die Personalkosten.
4. Im Controlling wird die Senderkostenstelle mit den Personalkosten belastet. Die Leistung
wird zwischen der Senderkostenstelle und dem Empfängerobjekt verrechnet, wobei die
Senderkostenstelle entlastet und das Empfängerobjekt belastet wird.
Voraussetzungen
• Im Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) muss die Stammleistungsart des
Mitarbeiters hinterlegt sein. In ihr ist der durchschnittliche Tarif hinterlegt, der für eine
Leistung des Mitarbeiters berechnet wird. Die Stammleistungsart wird im Hintergrund gefüllt
und kann im Arbeitszeitblatt nicht bearbeitet werden. Sie muss für die Stammkostenstelle
eingeplant sein.
• Möchten Sie die Option Kontierung auf Leistungsart verwenden, muss eine An-/Abwesenheit
bzw. Lohnart mitgegeben werden.
Ablauf
Arbe
itsze
HR itbla
tt
Erfassung einer Leistungsverrechnung
Kosten aus
Leistungsart
Personalabrechnung Senderkostenstelle Empfängerobjekt
Buchungen im Controlling:
• Stammkostenstelle: - belastet mit den Personal-Istkosten aus der Personal-
abrechnung
- entlastet durch erzeugte Leistungsverrechnung
zwischen Senderkostenstelle und Stammkostenstelle
• Senderkostenstelle: - belastet durch erzeugte Leistungsverrechnung
zwischen Senderkostenstelle und Stammkostenstelle
- entlastet durch erfaßte Leistungsverrechnung
zwischen Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
• Empfängerobjekt: - belastet durch erfaßte Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
Integration
Wenn Sie lediglich die Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft reorganisieren wollen,
können Sie dies direkt aus dem HR-Überleitungsreport RPTEXTPT (Überleitung Extern →
Personalwirtschaft) heraus realisieren. Hier stehen Ihnen die Optionen überleiten/löschen sowie
nur löschen zur Verfügung.
Funktionsumfang
Der Report RCATSRIF (Reorganisation der Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes) löscht
die Arbeitszeitblattdaten, die bereits in die Zielkomponenten übergeleitet wurden, aus den
entsprechenden Schnittstellentabellen.
Folgende Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes können Sie durch den Report RCATSRIF
reorganisieren:
• CATSCO (Controlling)
• PTEX2000 (Personalwirtschaft, Infotypen 2001 und 2002)
• PTEX2010 (Personalwirtschaft, Infotyp 2010)
• CATSMM (Materialwirtschaft)
• CATSPM (Instandhaltung / Customer Service)
• CATSPS (Projektsystem)
Schnittstellentabellen reorganisieren
Vorgehensweise
1. Rufen Sie den Report RCATSRIF (Reorganisation der Schnittstellentabellen des
Arbeitszeitblattes) auf unter Arbeitszeitblatt → Werkzeuge → Reorganisation
Schnittstellentabellen.
2. Wenn Sie nur die Daten bestimmter Personalnummern aus den jeweiligen
Schnittstellentabellen löschen möchten, geben Sie diese unter Personalnummer an.
3. Legen Sie fest, für welchen Zeitraum die Reorganisation stattfinden soll.
4. Wählen Sie die Schnittstellentabellen aus, die Sie reorganisieren möchten. Sie können
mehrere Schnittstellentabellen gleichzeitig auswählen.
5. Wenn Ihnen das System nach erfolgter Reorganisation ein Protokoll ausgeben soll, wählen
Sie die entsprechende Option.
Um Fehler bei der Reorganisation zu vermeiden, sollten Sie vor dem tatsächlichen
Lauf einen Testlauf durchführen.
6. Wählen Sie Ausführen.
Ergebnis
Das System löscht die Datensätze, die bereits in die Zielkomponenten übergeleitet wurden, aus
den entsprechenden Schnittstellentabellen.
Funktionsumfang
Rollen
Die Vergabe der Berechtigungen des Arbeitszeitblattes findet über Rollen statt. In ihnen können
Sie z.B. festlegen
• mit welchen Erfassungsprofilen ein Anwender Daten erfassen darf
• ob der Anwender Daten genehmigen und Auswertungsreports starten darf
Infotyp 0316 Der Infotyp 0316 verkörpert die Berechtigung für die Erfassungsprofile. Die
Profilberechtigungsgruppen bilden die Subtypen dieses Infotyps.
Infotyp 0328 Der Infotyp 0328 verkörpert die Berechtigung für das Reporting und die
Genehmigung.
Noch einmal ganz deutlich: Diese Infotypen existieren nicht real im System! Sie
werden lediglich verwendet, um für die Berechtigung zum Lesen, Ändern oder
Genehmigen der Daten des Arbeitszeitblattes auf das HR-Berechtigungskonzept
zurückgreifen zu können.
Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden unter Arbeitszeitblatt →
Berechtigungen.
Siehe auch: Beispiel: Berechtigungen für das Erfassen von Arbeitszeitblättern [Seite 178]
Berechtigungsobjekt HR-Stammdaten
Unter diesem Berechtigungsobjekt pflegen Sie die Berechtigungen, die erforderlich sind, damit
ein Anwender Daten für seine Personalnummer erfassen kann.
Standard Personalwesen
“Imaginärer”
Standard HR: Stammdaten
Infotyp 0316
Berechtigungslevel
Infotyp 0316
Personalbereich
Mitarbeitergruppe
Mitarbeiterkreis
Subtyp 0001
Organisationsschlüssel
Profilberechti-
gungsgruppe
Der Anwender hat die Berechtigung, alle Erfassungsprofile, die der Profilberechtigungsgruppe
0001 zugeordnet sind, zu verwenden.
Berechtigungsobjekt HR-Cluster
Dieses Berechtigungsobjekt brauchen Sie nur zu pflegen, wenn Sie das HR im Einsatz haben
und
• Abwesenheiten über das Arbeitszeitblatt erfasst werden sollen. Sie wird benötigt, damit bei
der Erfassung von Abwesenheiten gegen das Urlaubskontigent verprobt werden kann
• Vorgabestunden anhand der Ergebnisse der Zeitauswertung ermitteln. Diese werden aus
dem Cluster B2 gelesen.
Standard Personalwesen
Berechtigungslevel R
Bereichskennung B2, PC
Berechtigungslevel
*
Bereichskennung PC
Aktivitäten
Zum Aufruf der Datenarchivierung wählen Sie Arbeitszeitblatt → Werkzeuge → Archivierung.
CATSDB
Datensätze mit Bearbeitungsstatus 30 u. 60
Schnittstell entabellen
Reports Überleitung
mittels
RPTEXTPT RCATSTCO RCATSTPM RCATSTPS Transaktion
CATM
Zielkomp onenten
Personal- Controlling Instandhaltung Projektsystem Materialwirtschaft
wirtschaft Kundenservice
PA2001
PA2002 COBK AFRU AFRU ESLL
PA2010
3. Durch Ausführen der Überleitungsreports [Seite 108] werden die Daten der
Schnittstellentabellen in die korrespondierenden Zielkomponenten übergeleitet. Bei der
Materialwirtschaft findet die Versorgung mittels der Transaktion CATM statt. Bei der Überleitung
versorgen die Daten der Schnittstellentabellen folgende Tabellen der Zielkomponenten:
Die Tabelle COBK (CO-Objekt: Belegkopf) ist die Tabelle des Controllings, in die
Arbeitszeitblattdaten übergeleitet werden. In ihr gibt es pro unterschiedlicher Belegnummer
(TRANS_NO) der CATSCOSUM einen Eintrag im Feld Nr. Referenzbeleg (REFBN).
In der Tabelle CATSCOSUM sind die Zähler 100, 101, 102, 110, 114 und 120 mit
der Belegnummer (TRANS_NO) 10 und die Zähler 103 bis 109 sowie 113 und 122
mit der Belegnummer (TRANS_NO) 11 gespeichert. In der Tabelle COBK gibt es
unter der Nr. Referenzbeleg (REFBN) nun zwei Einträge: 10 und 11.
Wenn Sie in Ihren Customizing-Einstellungen festgelegt haben, dass Arbeitszeitblattdaten bei
der Überleitung ins Controlling nicht summiert bzw. verdichtet werden, wird die CATSCOSUM mit
diesen Datensätzen nicht gefüllt. In diesem Fall besteht eine 1:1-Beziehung zwischen dem Feld
Belegnummer (BELNR) der Tabelle CATSDB und dem Feld Nr. Referenzbeleg (REFBN) der
Tabelle COBK.
Materialwirtschaft
In der Materialwirtschaft wird neben der Tabelle ESLL (Zeilen des Leistungspakets) gleichzeitig
die Tabelle ESSR (Leistungserfassungsblatt Kopfdaten) versorgt, wenn Arbeitszeitblattdaten in
die Materialwirtschaft übergeleitet werden. Das Feld Paketnummer (PACKNO) stellt die
Verbindung zwischen diesen beiden Tabellen her.
Die Referenz auf einen Datensatz des Arbeitszeitblattes ist zwar in der Tabelle ESLL über das
Feld Belegnummer (BELNR) hinterlegt. Jedoch können Sie diesen Datensatz in der
Materialwirtschaft nur in Verbindung mit der Tabelle ESSR eindeutig identifizieren.
Bei fehlerfreien Überleitungen schreibt das System die Daten in die relevanten Tabellen der
Zielkomponenten. Für das PM/CS und PS ist dies die Tabelle AFRU. Für das Controlling lautet
die Tabelle COBK, die der Materialwirtschaft sind die Tabellen MKPF und MSEG.
Wenn es bei der Überleitung von Daten ins PM/CS bzw. PS zu Fehlern kam, speichert das
System die fehlerhaften Daten in den folgenden Tabellen:
Fehlerhafte Rückmeldungen AFRH, AFRV
Fehlerhafte Istkosten AFRC
Fehlerhafte Warenbewegungen AFFW
Sobald Sie die Fehler bearbeitet haben, verbucht das System die fehlerfreien Daten in den
Zielkomponenten.
Verwendung
Sobald ein Anwender einen Datensatz im Arbeitszeitblatt erfasst und sichert, schreibt das
System diesen Datensatz in die Tabelle CATSDB. Je nach mitgegebenen Arbeitszeitattributen
[Extern] speichert das System die Datensätze zusätzlich in den zugehörigen
Schnittstellentabellen [Seite 189] der Personalwirtschaft, des Controllings, der
Instandhaltung/des Kundenservice, des Projektsystems und der Materialwirtschaft, sobald sie
den Bearbeitungsstatus 30 (Genehmigt) oder 60 (Storniert) haben.
Struktur
Wichtige Felder, die unabhängig von den Arbeitszeitattributen für jeden Datensatz gefüllt werden
bzw. im Falle vom Referenzzähler gefüllt werden können, sind die folgenden:
• Personalnummer
• Bearbeitungsstatus [Seite 192]
• Zähler
Jeder Datensatz, der in die Tabelle CATSDB gestellt wird, erhält einen Zähler. Der
Zähler wird vom System fortlaufend vergeben und ist zwölfstellig.
• Referenzzähler
Wenn ein Datensatz, der den Bearbeitungsstatus 30 (Genehmigt) hat, geändert wird,
vergibt das System außerdem einen Referenzzähler. Der Referenzzähler ist wie der
Zähler zwölfstellig.
Die Vergabe eines Referenzzählers läuft folgendermaßen ab: Der ursprüngliche
Datensatz bleibt erhalten, wobei sich der Bearbeitungsstatus von 30 (Genehmigt) auf 50
(Nach Genehmigung geändert) oder 60 (Storniert [Seite 194]) ändert. Gleichzeitig
erzeugt das System einen neuen Satz für die Änderungen. Dieser neue Datensatz hat
abhängig von den Einstellungen des Profils, mit dem der Satz erfasst wird, den
Bearbeitungsstatus 10 (In Bearbeitung), 20 (Freigegeben) oder 30 (Genehmigt). Als
Verweis auf den ursprünglichen Datensatz, der nun den Status 50 bzw. 60 hat, erhält der
neue Datensatz einen Referenzzähler. Dieser Referenzzähler entspricht dem Zähler des
ursprünglichen Datensatzes.
• Belegnummer
Das System vergibt eine Belegnummer, sobald ein Datensatz den Bearbeitungsstatus 30
(Genehmigt) hat. Die Belegnummer wird fortlaufend vergeben und ist zehnstellig. Sie
stellt den Schlüssel dar, anhand dessen ein Datensatz auch nach der Überleitung in die
Zielkomponenten eindeutig identifiziert werden kann.
Außerdem informiert Sie das System unter anderem detailliert über Ersteller,
Erstellungszeitpunkt und ggf. Änderer und Änderungszeitpunkt eines Datensatzes. Auch ersehen
Sie hier, ob es zu dem Datensatz einen Kurz- oder Langtext gibt.
*Wird ein Datensatz storniert, bedeutet dies, dass er auf Null Stunden geändert wird. Daher
finden beim Stornieren eines Datensatzes in der Tabelle CATSDB die gleichen Vorgänge statt
wie beim Ändern eines Datensatzes.
Verwendung
In die Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes schreibt das System die Daten der
Datenbanktabelle CATSDB [Seite 185], die den Bearbeitungsstatus 30 (Genehmigt) bzw. 60
(Storniert) haben. Diese Daten stehen dann zur Überleitung in die jeweiligen Zielkomponenten
bereit.
Welche Daten in welche Schnittstellentabellen gehören, erkennt das System an den
Arbeitszeitattributen [Extern], mit denen ein Datensatz erfasst wurde. So wird z.B. ein Datensatz,
der mit einer Anwesenheitsart erfasst wird, in die Schnittstellentabelle PTEX2000 der
Personalwirtschaft geschrieben. Oftmals werden mehrere Schnittstellentabellen durch einen
Datensatz versorgt, weil er mit Arbeitszeitattributen erfasst wird, die zu verschiedenen
Zielkomponenten [Seite 108] gehören.
Struktur
Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft (PTEX2000, PTEX2010, PTEXDIR)
Die PTEX2000 (Schnittstellentabelle für Infotyp An-/Abwesenheiten (2002/2001)) und PTEX2010
(Schnittstellentabelle für Infotyp Entgeltbelege (2010)) enthalten die Daten des Arbeitszeitblattes,
die Sie in die Personalwirtschaft überleiten können. Aus den übergeleiteten Datensätzen erzeugt
das System Datensätze der Infotypen An-/Abwesenheiten (2002/2001) bzw. Entgeltbelege
(2010).
Wichtige Felder dieser Schnittstellentabellen sind die folgenden:
DATUM3 Datum Gibt das Datum an, zu dem zum letzten Mal auf einen
Datensatz zugegriffen wurde.*
DATUM4 Datum Gibt das Datum an, zu dem ein Datensatz zum ersten
Mal erfolgreich in die Personalwirtschaft übergeleitet
wurde.*
STATU2/STATU Status Das System vergibt einem Datensatz in der
3 PTEX2000/2010 einen Status, wenn dieser erstmalig
und letztmalig übergeleitet wurde. Anhand dieses
Status erkennen Sie, ob die Überleitung erfolgreich
verlief oder ob Fehler auftraten.
Folgende Status vergibt das System:
0 bzw. blank: Der Satz ist neu; es wurde noch nicht
versucht, ihn überzuleiten.
1: Der Satz wurde erfolgreich übergeleitet.
2: Bei der Überleitung trat ein Fehler auf; der Satz
konnte nicht verbucht werden.
3: Der betreffende Satz ist gesperrt.
4: Ein Datensatz wurde storniert. Der ursprüngliche
sowie der geänderte (stornierte) Datensatz heben sich
gegenseitig auf, so dass sie nicht übergeleitet werden,
sondern in der Schnittstellentabelle verbleiben.
*Analog verhält es sich mit den Feldern Benutzer (UNAME1-4), Uhrzeit (UZEIT1-4) und
Programm (PGMID1-4).
Verzeichnistabelle PTEXDIR der Personalwirtschaft
Die Tabelle PTEXDIR ist eine Verzeichnistabelle. Über sie prüft das System nach, ob die
Kombination aus Logischem ursprünglichem System (LOGSYS), Referenzvorgang (AWTYP) und
Referenzschlüssel (AWKEY) eindeutig ist, also nur einmal existiert. Sollte ein Kombination
mehrfach vergeben sein, schließt das System die betreffenden Datensätze von der Überleitung
aus. Aus der Tabelle PTEXDIR leitet das System keine Daten in andere Komponenten weiter.
Bearbeitungsstatus
Definition
Information über den aktuellen Stand der Bearbeitung bzw. Genehmigung der im Arbeitszeitblatt
erfassten Datensätze. Das System vergibt für jeden Datensatz, der in die Datenbanktabelle des
Arbeitszeitblattes CATSDB geschrieben wird, einen Bearbeitungsstatus.
Struktur
Status Bezeichnung Symbol Bedeutung
10 In Bearbeitung - Der Datensatz wird bearbeitet und steht noch
nicht zur Überleitung in die Zielkomponenten
zur Verfügung.
20 Freigegeben zur Der Datensatz wurde freigegeben und kann von
Genehmigung einer zuständigen Person genehmigt oder
abgelehnt werden.
30 Genehmigt Der Datensatz wurde genehmigt [Seite 69] und
steht zur Überleitung in die Zielkomponenten
bereit.
40 Genehmigung abgelehnt Die Genehmigung für diesen Datensatz wurde
abgelehnt [Seite 41]. Er kann nicht in die
Zielkomponenten übergeleitet werden.
50 Nach Genehmigung - Ein bereits genehmigter Datensatz wurde
geändert nachträglich geändert. Der ursprüngliche
Datensatz behält diesen Status bei, bis der
neue Datensatz genehmigt wurde. Der
ursprüngliche Datensatz ist mit dem neuen
Datensatz durch einen Referenzzähler
verbunden. Nachdem der neue Datensatz
genehmigt wurde, erhält der ursprüngliche
Datensatz den Status 60 (Storniert).
60 Storniert - Der Datensatz wurde nach der Genehmigung
storniert [Seite 39].
Ein Stornieren ist nicht möglich, wenn in den
Profileinstellungen festgelegt wurde, dass
bereits genehmigte Daten nicht mehr geändert
werden dürfen.
Das gleiche Prinzip trifft auch auf Datensätze zu, deren Zelleninhalt (Stundenanzahl,
Maßeinheit, Betrag) nach der Genehmigung auf eine beliebige Zahl ungleich Null
abgeändert wird.
Stornieren Sie einen Datensatz, bevor dieser in die Zielkomponenten übergeleitet wurde, leitet
das System weder den ursprünglichen noch den Stornosatz über. Im Falle der
Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft verbleiben beide Sätze in den
Schnittstellentabellen. Für die anderen Zielkomponenten gilt, dass das System den
ursprünglichen sowie den Stornosatz aus der Schnittstellentabelle löscht.
Stornieren Sie einen Datensatz, nachdem dieser bereits in die Zielkomponenten übergeleitet
wurde, leitet das System auch den Stornosatz, also den Datensatz mit Stornokennzeichen, über.
Für die Materialwirtschaft gilt: Wenn ein Datensatz nach der Überleitung storniert
wird, kann der Stornosatz nicht in die Materialwirtschaft übergeleitet werden. Das
Stornieren des Datensatzes muss in diesem Fall in der Materialwirtschaft erfolgen.
Findet das Stornieren nach der Überleitung statt, werden die Stornosätze in den
Zielkomponenten wie folgt verbucht:
Controlling
Den Stornosatz verbucht das System als Negativsatz. Wenn der ursprüngliche Datensatz also
z.B. eine Stundenanzahl von 8 hat, so verbucht das System den Stornosatz mit einer
Stundenanzahl von -8.
Personalwirtschaft
Durch das Stornokennzeichen erkennt das System, dass sich der ursprüngliche sowie der neue
Datensatz gegenseitig aufheben. Es löscht daher den ursprünglichen Datensatz aus dem
jeweiligen Infotypen (PA2001, PA2002, PA2010).
Instandhaltung/Kundenservice (PM/CS) sowie Projektsystem (PS)
Das System erzeugt einen Stornobeleg in der entsprechenden Zielkomponente.
Wenn Sie stornierte Daten in das PM/CS bzw. PS überleiten, so kann dies zu einer erhöhten
Systemlast führen. Lesen Sie hierzu die Dokumentation der Überleitungsreports RCATSTPM
bzw. RCATSTPS.
Materialwirtschaft
Ein Stornosatz kann nicht in die Materialwirtschaft übergeleitet werden. Daher sollten Sie
Änderungen an bereits übergeleiteten Datensätzen nur in der Materialwirtschaft durchführen.
David Andersen erfasst die beiden Datensätze mit je acht Stunden für Donnerstag und für
Freitag. Er muss die erfassten Daten nicht explizit freigeben. Deshalb werden sie vom System
beim Sichern mit dem Bearbeitungsstatus [Seite 192] 20 (Freigegeben zur Genehmigung) in die
Tabelle CATSDB geschrieben.
Sobald die Vorgesetzte Joy Flanders die erfassten Daten genehmigt, erhalten diese den
Bearbeitungsstatus 30 (Genehmigt). Sobald ein Datensatz den Bearbeitungsstatus 30
(Genehmigt) hat, teilt ihm das System eine Belegnummer zu. Zugunsten der Übersichtlichkeit
wurde hier darauf verzichtet, die Belegnummer - wie in der Tabelle CATSDB - zwölfstellig
darzustellen.
David Andersen ändert nun den bereits genehmigten Datensatz vom Freitag. Sobald ein bereits
genehmigter Datensatz geändert wird, erkennen Sie dies am Bearbeitungsstatus und am
Referenzzähler. Der ursprüngliche Datensatz - für dieses Beispiel also der Datensatz vom
Freitag mit acht Stunden, Zähler 5001 und Belegnummer 501 - erhält den Bearbeitungsstatus 50
(Nach Genehmigung geändert). Gleichzeitig erstellt das System einen neuen Datensatz mit
folgenden Angaben: Neun Stunden, Status 20, Zähler 5002 und Referenzzähler 5001. Durch
den Referenzzähler wird somit die Verbindung zum ursprünglichen Datensatz hergestellt. Nach
der Genehmigung des geänderten Satzes erhält der ursprüngliche Datensatz den
Bearbeitungsstatus 60 (Storniert [Seite 194]) und der neue Satz den Bearbeitungsstatus 30
(Genehmigt) sowie eine Belegnummer (502).
Die Überleitung von Daten in eine Zielkomponente hat keine Folgen auf den Datenbestand der
Tabelle CATSDB.
Nun interessiert uns, was während dieser Vorgänge in der Schnittstellentabelle für An-
/Abwesenheiten (PTEX2000) passiert ist. Hierzu die folgende Grafik:
David Andersen hat in diesem Beispiel zwei Anwesenheiten erfasst. Als Arbeitszeitattribut hat er
den Arbeitsstunden eine Anwesenheitsart mitgegeben. Durch dieses Arbeitszeitattribut erkennt
das System, dass die erfassten Daten für die Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft
relevant sind.
Nachdem Joy Flanders die erfassten Anwesenheiten genehmigt hat, schreibt das System sie in
die Schnittstellentabelle PTEX2000. In der Schnittstellentabelle PTEX2000 dient das Feld
Referenzschlüssel (AWKEY) dazu, einen Verweis auf den Datensatz der Tabelle CATSDB
herzustellen, denn der Referenzschlüssel entspricht der Belegnummer der CATSDB.
Nach erfolgter Überleitung vergibt das System weiterhin zwei Status. Anhand dieser Status
können Sie erkennen, ob die Überleitung fehlerfrei verlief bzw., wenn Fehler auftraten, welcher
Art diese Fehler waren. In diesem Beispiel verlief die erste Überleitung fehlerfrei, bei der zweiten
Überleitung trat ein Fehler auf, die dritte Überleitung war wieder erfolgreich.
Lesen Sie hierzu: Die Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes [Seite 189]
Wenn ein Datensatz nach der Genehmigung geändert wurde, stehen insgesamt drei Datensätze
für den geänderten Datensatz in der Schnittstellentabelle PTEX2000: Der ursprüngliche
Datensatz ohne Stornokennzeichen, der ursprüngliche Datensatz mit Stornokennzeichen und
der neue Datensatz. Durch das Stornokennzeichen erkennt das System, dass sich die beiden
ursprünglichen Datensätze gegenseitig aufheben. Da der ursprüngliche Datensatz bereits
übergeleitet war, leitet das System bei der nächsten Überleitung auch den ursprünglichen
Datensatz mit Stornokennzeichen über, so dass sich die beiden ursprünglichen Datensätze in
der Personalwirtschaft gegenseitig aufheben. Wäre der ursprüngliche Datensatz noch nicht
übergeleitet worden, würden beide ursprünglichen Datensätze in der Schnittstellentabelle
bleiben, ohne in die Personalwirtschaft übergeleitet zu werden.
Zu den beiden Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft existiert zusätzlich eine
Verzeichnistabelle. In dieser wird für dieses Beispiel folgendes gespeichert:
Für die Tabelle PTEXDIR gilt wie für die PTEX2000, dass das System die Anwesenheitsdaten
nach der Genehmigung in ihr speichert. Als Verweis auf den Datensatz der Tabelle CATSDB gibt
es auch in dieser Tabelle einen Referenzschlüssel (AWKEY), der der Belegnummer der
CATSDB entspricht.
Lesen Sie hierzu ebenfalls: Die Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes [Seite 189].
Nach der Überleitung schreibt das System folgende Datensätze in den Infotyp Anwesenheiten
(Tabelle PA2002):
Wie Sie anhand der Grafik erkennen, enthält diese Tabelle wiederum einen Verweis auf die
Tabelle CATSDB. Und zwar wird hier unter Referenzbeleg die Belegnummer der Tabelle
CATSDB gespeichert. Gleichzeitig entspricht der Referenzbeleg der Tabelle PA2002 dem
Referenzschlüssel der Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft.
In diesem Beispiel bleibt der ursprüngliche Datensatz vom Freitag so lange in der Tabelle
PA2002 stehen, bis der geänderte Datensatz durch die nochmalige Überleitung in der
Personalwirtschaft verbucht wurde.
Der ursprüngliche Datensatz wird hierbei aus der Tabelle PA2002 gelöscht, da bei der
nochmaligen Überleitung der ursprüngliche Datensatz mit Stornokennzeichen übergeleitet
wurde. Durch diesen erkennt das System, dass der ursprüngliche Datensatz gelöscht werden
muss. An dessen Stelle wird der neue Datensatz gespeichert. Wenn es sich bei der Änderung
des Datensatzes um eine Stornierung des Datensatzes gehandelt hätte, würde nun kein
Datensatz mehr für den Freitag in der Tabelle PA2002 stehen.