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Das Dokument beschreibt das Arbeitszeitblatt (CA-TS) der SAP AG, das zur Erfassung personenbezogener Arbeitszeiten dient und verschiedene Funktionen zur Genehmigung, Datenerfassung und Integration mit anderen SAP-Komponenten bietet. Es enthält detaillierte Informationen zu den Benutzeroberflächen, den Erfassungsprozessen sowie den erforderlichen Komponenten für die Nutzung. Zudem wird auf die Berechtigungen und die revisionssichere Speicherung der Daten eingegangen.

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Das Dokument beschreibt das Arbeitszeitblatt (CA-TS) der SAP AG, das zur Erfassung personenbezogener Arbeitszeiten dient und verschiedene Funktionen zur Genehmigung, Datenerfassung und Integration mit anderen SAP-Komponenten bietet. Es enthält detaillierte Informationen zu den Benutzeroberflächen, den Erfassungsprozessen sowie den erforderlichen Komponenten für die Nutzung. Zudem wird auf die Berechtigungen und die revisionssichere Speicherung der Daten eingegangen.

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Arbeitszeitblatt (CA-TS)

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Release 4.6C
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG

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2 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)

Symbole

Symbol Bedeutung
Achtung

Beispiel

Empfehlung

Hinweis

Syntax

Tip

April 2001 3
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG

Inhalt

Arbeitszeitblatt (CA-TS)......................................................................................7
Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes ........................................................................................ 9
Erfassungssicht, Freigabesicht und Variable Sicht................................................................. 11
Der Arbeitsvorrat des Arbeitszeitblattes................................................................................... 12
Personenbezogene Voraussetzungen....................................................................................... 13
Customizing-Einstellungen für das Erfassungsprofil ............................................................. 15
Einsatz von Benutzerparametern............................................................................................... 17
Bearbeitungsstatus ..................................................................................................................... 20
Prozess zur Erstellung der Arbeitszeitblätter........................................................................... 22
Datenerfassung für das Arbeitszeitblatt ................................................................................... 25
Arbeitszeitblatt für eine einzelne Personalnummer aufrufen.................................................... 26
Arbeitszeitblatt für die Einzelerfassung mehrerer Personalnummern aufrufen........................ 27
Arbeitszeitblatt für die Listerfassung mehrerer Personalnummern aufrufen............................ 28
Arbeitszeiten erfassen .............................................................................................................. 29
Erfasste Eingaben rücksetzen.................................................................................................. 31
Zeile kopieren ........................................................................................................................... 32
Zeile teilen ................................................................................................................................ 33
Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode übernehmen............................................................... 34
Stunden über einen Zeitraum verteilen .................................................................................... 35
Arbeitsfreie Tage anzeigen....................................................................................................... 37
Informationen aus dem Arbeitsvorrat kopieren ........................................................................ 38
Genehmigte Datensätze stornieren.......................................................................................... 39
Abgelehnte Datensätze ändern................................................................................................ 41
Wechsel in Reisekosten und Materialentnahme ...................................................................... 43
Materialentnahme buchen................................................................................................... 44
Rahmendaten zu einer Reise hinterlegen........................................................................... 45
Erfassen von Zusatzinformationen........................................................................................... 46
Kurztext zu einem Datensatz hinterlegen ........................................................................... 47
Langtext zu einem Datensatz hinterlegen........................................................................... 48
Rückmeldeinformationen hinterlegen.................................................................................. 50
Systemprüfungen und Systemmeldungen bei der Erfassung .................................................. 52
Eingegebene Daten prüfen ................................................................................................. 54
Fehler und Warnungen bearbeiten ..................................................................................... 55
Anpassung des Erfassungsbildes ............................................................................................ 57
Erfassungszeitraum wechseln ............................................................................................ 58
Wochentag oder Datum anzeigen....................................................................................... 60
Position von Spalten ändern ............................................................................................... 61
Spalten verkleinern oder ausblenden ............................................................................ 62
Spalten vergrößern oder einblenden ............................................................................. 63
Individuelle Spalteneinstellungen sichern ...................................................................... 64
Freigabe der Daten ...................................................................................................................... 65
Daten beim Sichern freigeben.................................................................................................. 66
Daten über die Freigabesicht freigeben ................................................................................... 67
Genehmigungsverfahren ............................................................................................................ 69

4 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)

Genehmigungen erteilen .......................................................................................................... 71


Daten über den SAP Business Workflow genehmigen ............................................................ 73
Erteilen von Genehmigungen (CA-TS)..................................................................................... 75
Technische Realisierung des SAP Business Workflows zum Erteilen von Genehmigungen76
Vorbereitung und Customizing des Genehmigungsworkflows ........................................... 79
Bedienung und Anbindung an die Anwendungsfunktionalität............................................. 81
Informationen über erfasste Arbeitszeiten ............................................................................... 83
Informationen zu Symbolen und Farben erhalten.................................................................... 84
Informationen zu Bearbeitungsstatus, Belegnummer und Ablehnungsgrund erhalten...... 85
Variable Sicht aufrufen................................................................................................................ 86
Kurztext anzeigen ........................................................................................................................ 87
Langtext anzeigen ....................................................................................................................... 88
Rückmeldeinformationen anzeigen ........................................................................................... 89
Vorgänger eines Datensatzes anzeigen .................................................................................... 90
Detailinformationen anzeigen..................................................................................................... 91
Detailinformationen zu Arbeitszeitattributen anzeigen ........................................................... 92
Folgebelege und ausstehende Buchungen anzeigen.............................................................. 93
Informationssystem..................................................................................................................... 95
Berichte: Informationen über Arbeitszeitblattdaten .................................................................. 96
Mitarbeiter für Berichte auswählen...................................................................................... 97
Berichte ausgeben .............................................................................................................. 99
Datensätze über die Beleganzeige anzeigen......................................................................... 101
Zeitabgleich Arbeitszeitblatt (RCATSCMP)............................................................................. 102
Beispiele: Arbeitszeitblätter überprüfen.................................................................................. 104
Prozess der Versorgung der Zielkomponenten...................................................................... 106
Versorgung der Zielkomponenten ........................................................................................... 108
Komponentenübergreifende Überleitung ............................................................................... 110
Versorgung des Controllings (CO) .......................................................................................... 113
Überleitung in das Controlling ................................................................................................ 115
Erfassen Statistischer Kennzahlen......................................................................................... 117
Arbeitszeitblatt in der Kostenträgerrechnung ......................................................................... 119
Istkostenermittlung der im Arbeitszeitblatt erfassten Stunden ............................................... 120
Versorgung der Instandhaltung / des Kundenservice (PM / CS) .......................................... 122
Überleitung in die Instandhaltung / den Kundenservice......................................................... 124
PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen................................................................... 126
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten .................................................................. 127
Versorgung des Projektsystems (PS) ..................................................................................... 129
Überleitung in das Projektsystem........................................................................................... 131
PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen................................................................... 133
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten .................................................................. 134
Versorgung der Materialwirtschaft (MM-SRV) ........................................................................ 136
Stammdatenpflege für externe Mitarbeiter ............................................................................. 138
Leistungserfassung mit Bezug auf einen Vorgang................................................................. 140
Versorgung der Personalwirtschaft (HR) ................................................................................ 142
Überleitung in die Personalwirtschaft ..................................................................................... 144
Sofortige Überleitung in das HR............................................................................................. 148
Erfassen der An- und Abwesenheiten für die Personalzeitwirtschaft .................................... 149
Erweiterte Funktionen bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft .......................................... 151

April 2001 5
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG

Erweiterte Prüfungen bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft ........................................... 152


Verwendung von Informationen der Personalzeitwirtschaft.............................................. 154
Vorgabestunden anzeigen oder ausblenden ............................................................... 156
Vorgabestunden übertragen ........................................................................................ 157
Reststunden belegen ................................................................................................... 158
Festlegen einer abweichenden Bezahlung ............................................................................ 159
Erfassen von Entgeltbelegen.................................................................................................. 161
Bei Einsatz HR: Erfassungsszenarien im Bereich der Kostenrechnung............................. 163
Zuordnung von Personalkosten auf Stammkostenstelle........................................................ 165
Zuordnung von Personalkosten auf Empfängerobjekt ........................................................... 167
Zuordnung von Personalkosten auf Sender........................................................................... 169
Leistungsverrechnung zwischen Stamm- und Senderkostenstelle........................................ 171
Reorganisation der Schnittstellentabellen.............................................................................. 174
Schnittstellentabellen reorganisieren ..................................................................................... 175
Vergabe von Berechtigungen für das Arbeitszeitblatt .......................................................... 176
Beispiel: HR-Berechtigungen für das Erfassen von Arbeitszeitblättern ............................. 178
Archivieren von Arbeitszeitblattdaten..................................................................................... 180
Technische Hintergrundinformationen zum Arbeitszeitblatt................................................ 181
Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB) .............................................................. 185
Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes ......................................................................... 189
Bearbeitungsstatus ................................................................................................................... 192
Stornieren von Arbeitszeitblattdaten....................................................................................... 194
Beispiel: Erfassen von Anwesenheiten für die Personalwirtschaft ..................................... 196

6 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitszeitblatt (CA-TS)

Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Einsatzmöglichkeiten
Diese Komponente ermöglicht es, personenbezogene Arbeitszeiten anwendungsübergreifend zu
erfassen. Die Arbeitszeiten werden zusammen mit Informationen zur Kostenrechnung, zu
Rückmeldungen, Dienstleistungen etc. an einer zentralen Stelle erfasst und den entsprechenden
Anwendungen des SAP-Systems zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt.
Das Arbeitszeitblatt ist eine Self-Service-Anwendung für unternehmenseigene Mitarbeiter
und/oder externe Dienstleister. Alternativ können die Daten auch zentral in einem
Erfassungsbüro erfasst werden.

Einführungshinweise
Das Arbeitszeitblatt dient der Vorerfassung von mitarbeiterbezogenen Zeitdaten. Daher müssen
Sie mindestens eine der unten genannten Komponenten im Einsatz haben. Die Komponenten
können Sie einzeln, aber auch in Kombination miteinander versorgen.

Integration
Mit anderen Komponenten des SAP-Systems
Gewünschte Funktion Erforderliche Komponente
An- und Abwesenheiten von Mitarbeitern dezentral erfassen Personalzeitwirtschaft
Entgeltbelege für Mitarbeiter dezentral erfassen Personalabrechnung
Interne Leistungen verrechnen und Statistische Kennzahlen Controlling
erfassen
Rückmeldungen durchführen Instandhaltung
Projektsystem
Kundenservice
Leistungen bei der Abwicklung externer Dienstleistungen Externe Dienstleistungen
erfassen
Reisekosten zusammen mit Tätigkeitsnachweisen erfassen Reisemanagement
Leistungen bei der Abwicklung von erbrachten SAP-Dienstleistungslösung
Dienstleistungen erfassen

Funktionsumfang
Genehmigungsverfahren
• In das Arbeitszeitblatt können Sie ein Verfahren zur Genehmigung der erfassten
Arbeitszeiten integrieren. Optional steht ein SAP Business Workflow zur Verfügung, mit dem
Sie das Genehmigungsverfahren gezielt steuern können.
Bedienungsoberfläche

April 2001 7
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeitblatt (CA-TS)

• Das Arbeitszeitblatt besitzt eine selbsterklärende Oberfläche, die mittels Profiltechnik [Seite
15] und Feldauswahl auf den Tätigkeitsbereich und die Kenntnisse des Anwenders
zugeschnitten werden kann.
• Die Arbeitszeiten können mit Stunden oder Beginn- und Endeuhrzeiten erfasst werden.
• Mit Hilfe von Lohnarten und Statistischen Kennzahlen können Beträge sowie
Mengenangaben und Stückzahlen erfasst werden.
• Alle Funktionen sind in einer Oberfläche [Seite 9] vereinigt.
• Eine spezielle Bedienungsoberfläche ermöglicht die zentrale Erfassung der Daten von
mehreren Mitarbeitern.
Zusatzinformationen
• Um die Erfassung zu erleichtern, können Sie für die Mitarbeiter Vorschlagswerte
bereitstellen.
• Informationen zur Unterstützung der Anwender können in Form eines Arbeitsvorrates [Seite
12] bereitgestellt werden, z.B. Informationen über Rückmeldevorräte oder bereits geleistete
Tätigkeiten.
• Zusätzlich können Reisedaten und Informationen zur Materialentnahme erfasst werden.
Weiteres
• Das Arbeitszeitblatt verwendet das Berechtigungskonzept [Seite 176] der Personalwirtschaft
zum Schutz der personenbezogenen Daten.
• Durch eine eindeutige Belegnummer sind die Datensätze jederzeit revisionsfähig.
• SAP-Erweiterungen ermöglichen es Ihnen, die Funktionen des Arbeitszeitblattes zu
ergänzen.

8 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes

Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes


Definition
Sicht, in der die Daten für das Arbeitszeitblatt erfasst werden.

Struktur
In der folgenden Grafik sehen Sie das Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes.

• Unterhalb des Titels Arbeitszeitblatt: Erfassungssicht sehen Sie eine Funktionstasten-Leiste


sowie Angaben zum Mitarbeiter und zum Erfassungszeitraum.
• Der Arbeitsvorrat befindet sich darunter. In dieser Grafik besteht er aus einer Titelzeile, fünf
Informationszeilen und zwei Blätterleisten. Aus dem Arbeitsvorrat können Sie die
angebotenen Informationen in den Erfassungsteil kopieren und ersparen sich so
Erfassungsarbeit.

April 2001 9
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes

• Der Erfassungsteil befindet sich unterhalb des Arbeitsvorrats. In den weißen Zellen können
Sie Ihre Daten erfassen.
• Weiter unten sehen Sie die Drucktasten zum Wechseln zwischen den verschiedenen Sichten
des Arbeitszeitblattes.

Weitere Informationen finden Sie unter:


Der Arbeitsvorrat des Arbeitszeitblattes [Seite 12]
Erfassungssicht, Freigabesicht und Variable Sicht [Seite 11]

10 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfassungssicht, Freigabesicht und Variable Sicht

Erfassungssicht, Freigabesicht und Variable Sicht


Definition
Anzeigemodi des Arbeitszeitblattes, in denen Daten erfasst bzw. nach Kriterien wie z.B.
Freigabe- oder Genehmigungsstand angezeigt werden können.

Struktur
Zwischen diesen Sichten können Sie wählen:
• Erfassungssicht
Wenn Sie das Arbeitszeitblatt aufrufen, gelangen Sie stets automatisch auf die
Erfassungssicht. Dort können Sie die Arbeitszeiten mit den zugehörigen
Arbeitszeitattributen [Extern] für einen bestimmten Erfassungszeitraum [Extern] anzeigen
oder bearbeiten.
• Freigabesicht
In der Freigabesicht erhalten Sie einen Überblick über die Daten mit dem
Bearbeitungsstatus [Extern] In Bearbeitung. Durch die Freigabe der erfassten Daten
legen Sie fest, dass Sie diese Daten nicht mehr ändern wollen. Damit geben Sie die
Daten für die Erteilung einer Genehmigung oder für die Weiterverarbeitung im SAP-
System frei.
Die Bedeutung der Freigabesicht ist abhängig davon, wie das System eingerichtet ist
und wie Sie die Daten freigeben:
− Sie geben die Daten direkt beim Sichern der neuen Angaben frei. In diesem Fall bietet
Ihnen ein Wechsel in die Freigabesicht einen Überblick über die Daten, die Sie zuletzt
geändert haben und die beim Sichern automatisch freigegeben werden.
− Sie geben die Daten in einem gesonderten Arbeitsschritt frei. Dazu wechseln Sie in die
Freigabesicht und geben dort die Daten frei.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter Freigabe der Daten [Seite 65].
• Variable Sicht
Die Variable Sicht gibt Ihnen einen Überblick über Daten, die einen bestimmten
Bearbeitungsstatus besitzen.

Sie möchten sich alle Daten anzeigen lassen, die bereits genehmigt worden sind.
Siehe auch:
Variable Sicht aufrufen [Seite 86]

April 2001 11
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Der Arbeitsvorrat des Arbeitszeitblattes

Der Arbeitsvorrat des Arbeitszeitblattes


Definition
Bildschirmbereich beim Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes. In ihm können Daten angezeigt
werden, die der Anwender kopieren kann, um sich die Erfassung der Arbeitszeiten zu erleichtern.

Verwendung
Abhängig von den Erfassungsprofilen [Seite 15], die Sie im Customizing erstellen, können Sie für
einen separaten Bereich des Einzelerfassungsbildes einen Arbeitsvorrat einrichten. Dieser
Arbeitsvorrat setzt sich aus mitarbeiterindividuellen bzw. objektbezogenen Informationen
zusammen. Diese Informationen stehen nur zur Verfügung, wenn das Arbeitszeitblatt über das
Einzelbild für eine einzelne Person gepflegt wird.

Struktur
Der Arbeitsvorrat kann folgende Informationen enthalten:
• Daten, die der Mitarbeiter bereits mit dem Arbeitszeitblatt erfasst hat
• Daten aus der Logistik:
– Einsatzplanung (Kapazitätssplitts)
– Rückmeldevorräte
– Tätigkeiten, die dem Mitarbeiter über die Arbeitsplatzzuordnung zugewiesen wurden
• Daten, die im Customizing über die SAP-Erweiterung CATS0001 (Aufbau Arbeitsvorrat)
kundenindividuell als Arbeitsvorrat zusammengestellt worden sind
Den Inhalt und die Felder des jeweiligen Arbeitsvorrates legen Sie bei der Profilpflege im
Customizing fest.
Durch die Kopierfunktion kann der Anwender im Arbeitsvorrat enthaltene Daten in den
Erfassungsteil übertragen und erforderlichenfalls überschreiben.
Abhängig von den Daten (z.B. aus der Planung) können auch Stunden kopiert werden. Diese
Funktion können Sie über Kopieren ohne Stunden in der Profilpflege deaktivieren.

12 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Personenbezogene Voraussetzungen

Personenbezogene Voraussetzungen
Erforderliche Berechtigungen
Jeder Anwender, der Daten mit dem Arbeitszeitblatt erfassen soll, muß die folgenden
Berechtigungen besitzen:
• eine User-ID für das SAP-System
• Berechtigungen für die Transaktion CATS (Arbeitszeitblatt)
• Berechtigungen für die Personalnummern, die bearbeitet werden dürfen
Weitere Informationen zu diesen Berechtigungen finden Sie unter Vergabe von
Berechtigungen [Seite 176]

Anlegen von Personalnummern


Für jeden Mitarbeiter, dessen Arbeitszeiten über das Arbeitszeitblatt erfasst werden sollen, muss
eine Personalnummer im System angelegt sein. Dieses gilt nicht nur für Mitarbeiter Ihres
Unternehmens, sondern auch für externe Mitarbeiter.

Bei Dienstleistungen können Sie mehrere externe Mitarbeiter unter einer


Personalnummer zusammenfassen.

Siehe auch:

Stammdatenpflege für externe Mitarbeiter [Seite 138]


Die Personalnummer erfassen Sie im HR. Dazu bearbeiten Sie Infotypsätze, die Ihnen auch
unabhängig vom Einsatz des HR zur Verfügung stehen.
Im HR legen Sie eine Personalnummer über eine sogenannte Personalmaßnahme an. Mit dieser
Personalmaßnahme müssen Sie mindestens die folgenden Infotypen für einen Mitarbeiter
anlegen:
• Organisatorische Zuordnung (0001)
• Daten zur Person (0002).
Sie sollten außerdem den Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) anlegen. Mit diesem
Infotyp können Sie für den Mitarbeiter Vorschlagswerte für das Arbeitszeitblatt festlegen.
Ebenso sollten Sie den Infotyp Sollarbeitszeit (0007) anlegen. Voraussetzung dafür ist allerdings,
dass Sie das HR einsetzen.

Weitere Informationen zur Bearbeitung dieser Infotypen finden Sie in der


Dokumentation PA-Personalabrechnung- und administration im Abschnitt
Personalwirtschaft → HR-Infotypen.

Verknüpfung zwischen Systembenutzername und Personalnummer


Wenn ein Anwender lediglich seine eigenen Arbeitszeiten im Arbeitszeitblatt pflegt, sollte seine
Personalnummer mit seinem Systembenutzernamen verknüpft sein.

April 2001 13
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Personenbezogene Voraussetzungen

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: Einsatz von Benutzerparametern [Seite 17].

14 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Customizing-Einstellungen für das Erfassungsprofil

Customizing-Einstellungen für das Erfassungsprofil


Verwendung
Zum Erfassen von Arbeitszeiten rufen Mitarbeiter das Arbeitszeitblatt mit einem
Erfassungsprofil auf. Dieses Erfassungsprofil bestimmt den Erfassungsprozess und das
Erscheinungsbild des Arbeitszeitblattes. Durch unterschiedliche Erfassungsprofile bieten Sie
Ihren Mitarbeitern auf deren Tätigkeit zugeschnittene und betriebswirtschaftlich sinnvolle
Erfassungssichten.
Zum Erstellen eines Erfassungsprofils müssen Sie im Einführungsleitfaden die Profilpflege sowie
die Feldauswahl durchführen. In der Profilpflege [Extern] definieren Sie die benötigten
Erfassungsprofile und die jeweilig gewünschten Funktionen. In der Feldauswahl [Extern]
bestimmen Sie, welche Felder pro Erfassungsprofil eingeblendet werden.

Funktionsumfang
Profilpflege

Bevor Sie ein Erfassungsprofil definieren, sollten Sie sich folgendes überlegen:
• Wollen Sie über das Erfassungsprofil eine tage-, wochen- oder monatsweise Erfassungssicht
anbieten?
• Erfassen Ihre Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten selbst oder findet die Zeiterfassung zentral,
beispielsweise in einem Erfassungsbüro, statt?
• Sollen die erfassten Daten ein Freigabe- und Genehmigungsverfahren [Seite 69]
durchlaufen? Wenn Sie das Genehmigungsverfahren wählen, soll die Genehmigung dann
per SAP Business Workflow erfolgen?
• Zu welcher Profilberechtigungsgruppe soll das Erfassungsprofil gehören?

Profilberechtigungsgruppen dienen innerhalb des Arbeitszeitblattes zum Einrichten


von Berechtigungen. Über Berechtigungen legen Sie fest, welche Erfassungsprofile
der Anwender für welche Personalnummern verwenden darf. Lesen Sie hierzu:
Vergabe von Berechtigungen für das Arbeitszeitblatt [Seite 176].
• Welche Eingabeprüfungen sind sinnvoll?
• Wenn Sie die Personalabrechnung einsetzen, auf welches Empfängerobjekt sollen die
ermittelten Personalkosten dann gebucht werden?
• Möchten Sie dem Anwender Arbeitserleichterungen in Form von Vorschlagswerten und
einem Arbeitsvorrat [Extern] bereitstellen?

Vorschlagswerte liest das System aus dem Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt


(0315) der Personalwirtschaft.
Nachdem Sie diese Fragen abgeklärt haben, können Sie die benötigten Erfassungsprofile
anlegen. Zusätzlich zu den oben aufgeführten Möglichkeiten steht Ihnen eine Reihe weiterer
Optionen zur Verfügung, um das Erfassungsbild an individuelle Anforderungen anzupassen.

April 2001 15
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Customizing-Einstellungen für das Erfassungsprofil

Beispielsweise können Sie wählen, ob der Anwender seine Arbeitszeit in Stunden oder in
Uhrzeiten erfassen soll. Außerdem stehen Ihnen eine Reihe von Optionen zur Verfügung, mit
denen Sie den Bedienungskomfort des Arbeitszeitblattes für den Anwender erhöhen können.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Optionen erhalten Sie in der jeweiligen Feldhilfe.

Feldauswahl

Welche Angaben ein Anwender beim Erfassen von Arbeitszeiten machen muss, hängt von
seiner Tätigkeit ab. Daher sollten Sie unterschiedlichen Mitarbeiter-Gruppen im Erfassungsbild
unterschiedliche Felder zur Verfügung stellen.

Soll ein Mitarbeiter auf einen Instandhaltungsauftrag rückmelden, so wird er für seine
Angaben andere Felder auf dem Erfassungsbild benötigen, als ein Mitarbeiter, der
lediglich seine An- und Abwesenheitszeiten für die Personalwirtschaft erfasst.
Welche Felder einem Anwender angeboten werden, können Sie über das Erfassungsprofil
steuern, mit dem der Anwender das Arbeitszeitblatt aufruft. Denn für jedes Erfassungsprofil
können Sie eine individuelle Feldauswahl hinterlegen.

16 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Einsatz von Benutzerparametern

Einsatz von Benutzerparametern


Verwendung
Das Arbeitszeitblatt stellt Ihnen eine Vielzahl von Benutzerparametern zur Verfügung, die dem
Anwender die Erfassung der Daten erleichtern.
Benutzerparameter setzen Sie im Arbeitszeitblatt ein, wenn das System
• von Ihnen gewünschte Werte in bestimmte Felder eintragen soll
• die zu bearbeitenden Personalnummern anhand der von Ihnen angegebenen Kriterien für
eine Listerfassung [Seite 25] selektieren soll

Folgende Benutzerparameter können für das Arbeitszeitblatt verwendet werden:


Benutzerparameter Beschreibung nur bei Listerfassung
CAC Kostenrechnungskreis X
CVR Erfassungsprofil
KOS Kostenstelle X
PER Personalnummer Personal HR
PON ObjektID (PD) X
SAZ Sachbearbeiter Zeit (HR) X
SGR Sachbearbeitergruppe (HR) X
VSR Variante Personalnummern-Selektionsreport X

Funktionsumfang
Benutzerparameter bei Aufruf des Arbeitszeitblattes
• CVR - Erfassungsprofil
Wenn Sie diesen Benutzerparameter einrichten, trägt das System bei Aufruf des
Arbeitszeitblattes automatisch das von Ihnen gewünschte Erfassungsprofil im
Einstiegsbild ein. Dieser Vorgabewert kann bei Bedarf überschrieben werden.
Dieser Benutzerparameter ist dann sinnvoll, wenn der Anwender überwiegend mit nur
einem Erfassungsprofil arbeitet.
• PER - Personalnummer
Wenn Sie diesen Benutzerparameter einrichten, trägt das System bei Aufruf des
Arbeitszeitblattes automatisch die von Ihnen gewählte Personalnummer im Einstiegsbild
ein. Dieser Vorgabewert kann bei Bedarf überschrieben werden.
Dieser Benutzerparameter ist dann sinnvoll, wenn ein Anwender lediglich seine eigenen
Daten im Arbeitszeitblatt erfasst und somit nur seine eigene Personalnummer aufrufen
muss.
Anstelle des Benutzerparameters PER können Sie alternativ die Benutzerzuordnung im
Infotyp Kommunikation (0105) Subtyp Systembenutzername SAP System (0001)

April 2001 17
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Einsatz von Benutzerparametern

pflegen. Im Einstiegsbild des Arbeitszeitblattes wird dann die Personalnummer


aufgerufen, die dem im SAP-System angemeldeten Benutzer zugeordnet ist.
Wenn Sie in den Profileinstellungen festgelegt haben, dass das Einstiegsbild bei Aufruf des
Arbeitszeitblattes übersprungen werden soll, müssen Sie entweder die Benutzerparameter CVR
und PER oder alternativ den Benutzerparameter CVR in Kombination mit dem Infotyp
Kommunikation (0105) Subtyp 0001 gepflegt haben.
Der Anwender gelangt dann bei Aufruf des Arbeitszeitblattes direkt auf das Erfassungsbild für
das festgelegte Profil sowie die festgelegte Personalnummer. Aus dem Erfassungsbild heraus
kann der Anwender über Springen -> Einstiegsdaten auf das Einstiegsbild wechseln, um dort
gegebenenfalls das Erfassungsprofil sowie die Personalnummer zu ändern.

Benutzerparameter bei der Listerfassung


Wenn zur Erfassung der Daten im Arbeitszeitblatt eine Listerfassung aufgerufen werden soll,
müssen Sie Benutzerparameter einsetzen, um die zu selektierenden Personalnummern zu
bestimmen.
Die Listerfassung müssen Sie für das jeweilige Erfassungsprofil eingerichtet haben. Legen Sie
hierfür in der Profilpflege unter Personenauswahl das Kriterium fest, nach dem das System die
Personalnummernliste selektieren soll. Selektionskriterien können Zeitsachbearbeiter,
Organisatorische Einheit und Kostenstelle sein. Alternativ können Sie einen Personalnummern-
Selektionsreport verwenden.
Damit das System anhand der von Ihnen gewünschten Kriterien selektieren kann, müssen Sie
die entsprechenden Benutzerparameter mit den von Ihnen gewünschten Werten eingeben:
• CAC - Kostenrechnungskreis / KOS - Kostenstelle
Wenn Sie nach einer Kostenstelle selektieren wollen, müssen Sie den Parameter CAC
(Kostenrechnungskreis) und den Parameter KOS (Kostenstelle) eingeben.
Das System listet bei Aufruf der Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes alle
Personalnummern auf, die der entsprechenden Kostenstelle zugeordnet sind.
• PON - ObjektID
Wenn Sie nach einer organisatorischen Einheit selektieren wollen, müssen Sie den
Parameter PON eingeben.
Das System listet bei Aufruf der Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes alle
Personalnummern auf, die der angegebenen Organisationseinheit zugeordnet sind.
• SAZ - Sachbearbeiter Zeit / SGR - Sachbearbeitergruppe
Wenn Sie nach einem Zeitsachbearbeiter selektieren wollen, müssen Sie den Parameter
SAZ (Sachbearbeiter Zeit) und den Parameter SGR (Sachbearbeitergruppe) eingeben.
Das System listet bei Aufruf der Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes alle
Personalnummern auf, die dem entsprechenden Zeitsachbearbeiter zugeordnet sind.
• VSR - Variante Personalnummern-Selektionsreport
Wenn Sie die Personalnummernliste nach einem Personalnummern-Selektionsreport
auswählen wollen, können Sie zu diesem Report eine Variante anlegen. Dieses
Verfahren hat den Vorteil, dass die gewünschten Selektionskriterien nicht bei jedem
Aufruf des Reports neu eingegeben werden müssen.

18 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Einsatz von Benutzerparametern

Sie können nun den Benutzerparameter VSR mit der Angabe Ihrer Variante eintragen.
Bei Aufruf der Listerfassung des Arbeitszeitblattes wird der Selektionsreport die
Personalnummern automatisch ermitteln, die Sie mit Ihrer Variante selektieren.

Aktivitäten
Die Eingabe von Benutzerparametern nehmen Sie unter System -> Benutzervorgaben -> Eigene
Daten -> Parameter vor.

Sie wollen für die Listerfassung jedes Mal die Personalnummern selektieren, die der
Kostenstelle 999 des Kostenrechnungskreises 0001 zugeordnet sind.
Geben Sie hierzu unter System -> Benutzervorgaben -> Eigene Daten unter
Parameter den Benutzerparameter KOS mit dem Wert 999 und den
Benutzerparameter CAC mit dem Wert 0001 ein. Bei Aufruf der Listerfassung des
Arbeitszeitblattes werden Ihnen nun automatisch die Personalnummern angezeigt,
die der Kostenstelle 999 des Kostenrechnungskreises 0001 zugeordnet sind.

April 2001 19
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Bearbeitungsstatus

Bearbeitungsstatus
Definition
Information über den aktuellen Stand der Bearbeitung bzw. Genehmigung der im Arbeitszeitblatt
erfassten Datensätze. Das System vergibt für jeden Datensatz, der in die Datenbanktabelle des
Arbeitszeitblattes CATSDB geschrieben wird, einen Bearbeitungsstatus.

Struktur
Status Bezeichnung Symbol Bedeutung
10 In Bearbeitung - Der Datensatz wird bearbeitet und steht noch
nicht zur Überleitung in die Zielkomponenten
zur Verfügung.
20 Freigegeben zur Der Datensatz wurde freigegeben und kann von
Genehmigung einer zuständigen Person genehmigt oder
abgelehnt werden.
30 Genehmigt Der Datensatz wurde genehmigt [Seite 69] und
steht zur Überleitung in die Zielkomponenten
bereit.
40 Genehmigung abgelehnt Die Genehmigung für diesen Datensatz wurde
abgelehnt [Seite 41]. Er kann nicht in die
Zielkomponenten übergeleitet werden.
50 Nach Genehmigung - Ein bereits genehmigter Datensatz wurde
geändert nachträglich geändert. Der ursprüngliche
Datensatz behält diesen Status bei, bis der
neue Datensatz genehmigt wurde. Der
ursprüngliche Datensatz ist mit dem neuen
Datensatz durch einen Referenzzähler
verbunden. Nachdem der neue Datensatz
genehmigt wurde, erhält der ursprüngliche
Datensatz den Status 60 (Storniert).
60 Storniert - Der Datensatz wurde nach der Genehmigung
storniert [Seite 39].
Ein Stornieren ist nicht möglich, wenn in den
Profileinstellungen festgelegt wurde, dass
bereits genehmigte Daten nicht mehr geändert
werden dürfen.

Wenn die Datensätze laut Profileinstellungen kein Genehmigungsverfahren


durchlaufen müssen, überspringt das System den Status Freigegeben zur
Genehmigung. Diese Datensätze erhalten direkt nach der Freigabe den Status
Genehmigt. Ist auch die Freigabe der Daten laut Profileinstellungen nicht nötig,
erhalten die Datensätze gleich nach dem Sichern den Status Genehmigt.

20 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Bearbeitungsstatus

April 2001 21
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Prozess zur Erstellung der Arbeitszeitblätter

Prozess zur Erstellung der Arbeitszeitblätter


Einsatzmöglichkeiten
Anhand der folgenden Grafik ersehen Sie den Prozess, den die im Arbeitszeitblatt erfassten
Daten durchlaufen. Welche Schritte im einzelnen angesprochen werden, hängt davon ab, welche
Einstellungen Sie für das jeweilige Erfassungsprofil [Seite 15] festgelegt haben.
Im Erfassungsprofil legen Sie fest, ob
• einzelne Mitarbeiter ihre Zeiten selbst erfassen oder ein Zeitsachbearbeiter für mehrere
Mitarbeiter Daten zentral erfasst
• dem Mitarbeiter bei der Einzelerfassung ein Arbeitsvorrat angeboten wird
• die Mitarbeiter die erfassten Daten explizit freigeben müssen oder die Freigabe der Daten
beim Sichern erfolgt
• die erfassten Daten genehmigt werden müssen
• das Genehmigungsverfahren, sofern dies festgelegt wurde, über den SAP-Business
Workflow erfolgen soll

22 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Prozess zur Erstellung der Arbeitszeitblätter

Arbeitsvorrat

Einzelerfassung Erfassung
der eigenen für mehrere
Arbeitszeiten Personalnummern

Datenfreigabe Datenfreigabe
ü. Freigabesicht beim Sichern

Ablehnungs-
grund
ht Genehmigung
nic migt Genehmigung
n h
e
notwendig
ge notwendig

SAP Business SAP Business


Workflow Workflow

Zuordnung eines
Bearbeiters

Genehmigungsverfahren
Keine Erteilung der
Genehmigung Genehmigung

CO HR MM PM PS
Schnittstellentabellen

Ablauf
Der Prozess von der Erfassung bis zur Bereitstellung der Daten für die Überleitung in die
Zielkomponenten gliedert sich in der Regel in folgende obligatorische und optionale Bestandteile:
1. Arbeitszeiten erfassen (obligatorisch)
2. Daten zur Genehmigung bzw. zur Überleitung in die Zielkomponenten freigeben
(obligatorisch)
3. Daten in einem Genehmigungsverfahren überprüfen (optional)

April 2001 23
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Prozess zur Erstellung der Arbeitszeitblätter

Nachdem diese Schritte durchlaufen sind, schreibt das System die Daten in die
Schnittstellentabellen der Zielkomponenten. Je nachdem, ob das Genehmigungsverfahren
Bestandteil des Erfassungsprozesses ist, werden die Daten auf folgende Weise von der
Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB) in die Schnittstellentabellen geschrieben:
• bei aktivem Genehmigungsverfahren durch Genehmigung eines Datensatzes
• bei inaktivem Genehmigungsverfahren durch Freigabe eines Datensatzes
Je nach Einstellungen im Erfassungsprofil kann die Freigabe explizit über die
Freigabesicht oder implizit beim Sichern des Datensatzes erfolgen.

Korrektur von Arbeitszeitblättern


Arbeitszeitblätter können Sie zu jedem Zeitpunkt auf folgende Arten korrigieren:
• Korrigieren Sie die Arbeitszeitblätter vor der Genehmigung der Datensätze, werden die
Originaldaten geändert.
• Korrigieren Sie die Arbeitszeitblätter nach der Genehmigung bzw. der Überleitung der Daten
in die Schnittstellentabellen, wird ein neuer Datensatz erzeugt. Original- und Vorgängersatz
sind miteinander verknüpft und werden in der Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes
gespeichert. Der Vorgängersatz wird als Stornobeleg übergeleitet.

24 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Datenerfassung für das Arbeitszeitblatt

Datenerfassung für das Arbeitszeitblatt


Verwendung
Grundsätzlich können Sie die Daten mit dem Arbeitszeitblatt sowohl für einen einzelnen
Mitarbeiter (z.B. Ihre eigenen Arbeitszeiten) als auch für mehrere Mitarbeiter gleichzeitig
erfassen [Seite 29].

Erfassung für mehrere Mitarbeiter


Wenn Sie Daten für mehrere Mitarbeiter erfassen, können Sie nur die Daten von den
Mitarbeitern erfassen, die Ihnen bei der Systemeinrichtung zugeordnet worden sind. Das System
stellt für Sie eine Liste aller dieser Mitarbeiter zusammen. Aus dieser Liste müssen Sie nur die
Mitarbeiter auswählen, für die Sie Daten erfassen möchten.
Sie haben folgende Möglichkeiten, Daten zu erfassen:
• Sie erfassen die Daten aller Mitarbeiter zusammen in einer Listerfassung.
• Sie wählen den Mitarbeiter, dessen Daten Sie bearbeiten möchten, aus einer Liste aus
und erfassen die Daten über eine Einzelerfassung. In diesem Verfahren stehen Ihnen die
erweiterten Funktionen aus dem Arbeitsvorrat [Extern] zur Verfügung.

Funktionsumfang
Sie erfassen Arbeitszeiten zusammen mit Informationen, die für die Weiterverarbeitung der
Daten in anderen Komponenten des SAP-Systems (Logistik, Rechnungswesen und
Personalwirtschaft) benötigt werden. Diese Informationen werden als Arbeitszeitattribute [Extern]
bezeichnet. Welche Arbeitszeitattribute Sie jeweils erfassen, ist abhängig von den Tätigkeiten,
deren Arbeitszeiten erfasst werden.
Die Arbeitszeitattribute können also nicht nur von Unternehmen zu Unternehmen variieren,
sondern auch von Tätigkeitsbereich zu Tätigkeitsbereich. Welche Daten jeweils einzugeben sind,
hängt von dem Erfassungsprofil [Extern] ab, mit dem Sie das Arbeitszeitblatt aufrufen. Auch der
Zeitraum, über den Sie die Daten erfassen, kann individuell verschieden sein.
Wenn in Ihrem Unternehmen die Personalwirtschaft der SAP im Einsatz ist, können Sie unter
Umständen auch Abwesenheiten wie z. B. Urlaub eingeben. Weiterhin können Sie in diesem Fall
Daten für Entgeltbelege [Seite 161] erfassen. Diese Daten können abhängig von der
angegebenen Lohnart auch in Form von Mengenangaben bzw. Geldbeträgen eingegeben
werden.
Wenn Sie das Controlling der SAP im Einsatz haben, können Sie außerdem Statistische
Kennzahlen [Seite 117] erfassen.

April 2001 25
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeitblatt für eine einzelne Personalnummer aufrufen

Arbeitszeitblatt für eine einzelne Personalnummer


aufrufen
1. Wählen Sie Arbeitszeitblatt → Zeitdaten → Erfassen oder Anzeigen.
Sie gelangen in das Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild.
2. Geben Sie das gewünschte Erfassungsprofil [Extern] an.
Geben Sie zusätzlich Ihre Personalnummer an, wenn das Feld Personalnummer auf
dem Bild zu sehen ist. Im anderen Fall geschieht die Zuordnung automatisch.

3. Wählen Sie ENTER.

Wenn Sie das erste Mal das Arbeitszeitblatt starten, nachdem Sie sich neu im System
angemeldet haben, erscheint das Feld Einstiegsdatum. Das Einstiegsdatum legt fest, für
welchen Zeitraum Sie das Arbeitszeitblatt aufrufen.
Abhängig von den individuellen Systemeinstellungen können noch weitere Felder auf
dem Einstiegsbild erscheinen.
4. Überschreiben Sie bei Bedarf das vom System gesetzte Einstiegsdatum.
5. Füllen Sie gegebenenfalls die weiteren Felder auf dem Einstiegsbild.
6. Wählen Sie Zeiten erfassen oder Zeiten anzeigen.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Erfassungssicht.

Ausführliche Informationen zur Datenerfassung im Arbeitszeitblatt finden Sie im


Abschnitt Arbeitszeiten erfassen [Seite 29].

26 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitszeitblatt für die Einzelerfassung mehrerer Personalnummern aufrufen

Arbeitszeitblatt für die Einzelerfassung mehrerer


Personalnummern aufrufen
1. Wählen Sie Arbeitszeitblatt → Zeitdaten → Erfassen oder Anzeigen.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild.
2. Geben Sie das gewünschte Erfassungsprofil [Extern] an.

3. Wählen Sie ENTER.


Es erscheint eine Liste von Personalnummern und das Feld Einstiegsdatum. Das
Einstiegsdatum legt fest, für welchen Zeitraum Sie das Arbeitszeitblatt aufrufen.
Abhängig von den individuellen Systemeinstellungen können noch weitere Felder auf
dem Einstiegsbild erscheinen.
4. Markieren Sie die Personalnummer, deren Arbeitszeiten Sie pflegen bzw. anzeigen
möchten.
5. Überschreiben Sie bei Bedarf das vom System gesetzte Einstiegsdatum.
6. Füllen Sie gegebenenfalls die weiteren Felder auf dem Einstiegsbild.

Beachten Sie, dass sich alle Daten, die Sie angeben, auf die markierte
Personalnummer beziehen sollten.
7. Wählen Sie Zeiten erfassen oder Zeiten anzeigen.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Erfassungssicht für die ausgewählte
Personalnummer.

Ausführliche Informationen zur Datenerfassung im Arbeitszeitblatt finden Sie im


Abschnitt Arbeitszeiten erfassen [Seite 29].

April 2001 27
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeitblatt für die Listerfassung mehrerer Personalnummern aufrufen

Arbeitszeitblatt für die Listerfassung mehrerer


Personalnummern aufrufen
1. Wählen Sie Arbeitszeitblatt → Zeitdaten → Erfassen oder Anzeigen.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild.
2. Geben Sie das gewünschte Erfassungsprofil [Extern] an.

3. Wählen Sie ENTER.


Es erscheint eine Liste von Personalnummern und das Feld Einstiegsdatum. Das
Einstiegsdatum legt fest, für welchen Zeitraum Sie das Arbeitszeitblatt aufrufen.
Abhängig von den individuellen Systemeinstellungen können noch weitere Felder auf
dem Einstiegsbild erscheinen.
4. Überschreiben Sie bei Bedarf das vom System gesetzte Einstiegsdatum.
5. Füllen Sie gegebenenfalls die weiteren Felder auf dem Einstiegsbild.
6. Markieren Sie eine, mehrere oder alle Personalnummern in der Liste.
7. Wählen Sie Zeiten erfassen bzw. Zeiten anzeigen.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Erfassungssicht.

Ausführliche Informationen zur Datenerfassung im Arbeitszeitblatt finden Sie im


Abschnitt Arbeitszeiten erfassen [Seite 29].

28 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitszeiten erfassen

Arbeitszeiten erfassen
Verwendung
In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie Sie Arbeitszeiten für Ihre eigene Personalnummer
bzw. für andere Mitarbeiter im Arbeitszeitblatt erfassen. Bei der Erfassung gibt es folgende drei
Möglichkeiten:
• Sie erfassen Ihre eigenen Arbeitszeiten [Seite 26].
• Sie erfassen Arbeitszeiten für mehrere Mitarbeiter über die Einzelerfassung [Seite 27]
• Sie erfassen Arbeitszeiten für mehrere Mitarbeiter über die Listerfassung [Seite 28]

Sie haben die Möglichkeit, das Erfassungsbild an Ihre individuellen Anforderungen


anzupassen. Lesen Sie dazu den Abschnitt Anpassung des Erfassungsbildes [Seite
57].

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Geben Sie die erforderlichen Arbeitszeitattribute für den jeweiligen Mitarbeiter ein. In der
Regel werden Sie alle Felder, die in dem Erfassungsteil angeboten werden, füllen.
Zur Erleichterung der Erfassung kann das System auch einige Vorschlagswerte des
jeweiligen Mitarbeiters automatisch in die entsprechenden Felder übertragen. Diese
Vorschlagswerte werden automatisch in die Zeilen gestellt, in denen Sie schon Zeiten
erfasst haben. Sie erscheinen, wenn Sie ENTER wählen. Bei Bedarf können Sie die
Vorschlagswerte überschreiben.

• Einige Felder müssen Sie in jedem Fall erfassen, damit Sie die Daten
speichern können. Das System weist Sie darauf hin, wenn eines dieser
Muss-Eingabefelder nicht gefüllt ist.
• Über die Besonderheiten bestimmter Arbeitszeitattribute können Sie sich
unter Detailinformationen anzeigen [Seite 91] informieren.

Wenn Sie über die Listerfassung für mehrere Mitarbeiter Arbeitszeiten erfassen,
tragen Sie im gleichnamigen Feld die Personalnummer des Mitarbeiters ein, dessen
Arbeitszeiten Sie pflegen möchten. In diese Erfassungszeile geben Sie die
erforderlichen Daten ein. Für Mitarbeiter, für die in dem Erfassungszeitraum bereits
Daten erfasst wurden, existiert bereits eine Erfassungszeile.
3. Erfassen Sie die Zeiten, die der jeweilige Mitarbeiter an einem Projekt, Auftrag oder
ähnlichem gearbeitet hat. Erfassen Sie die Zeiten jeweils pro Tag und Arbeitszeitattribut
in Stunden bzw. Uhrzeiten.
a) Bei der Eingabe von Stunden brauchen Sie bei ganzen Stunden nur die Vorkomma-
Stellen einzugeben, z.B. 4 für 4,00 Stunden.

April 2001 29
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeiten erfassen

b) Ebenso brauchen Sie bei der Eingabe von Uhrzeiten bei vollen Stunden nur die
Stunde anzugeben, z.B. 8 für 08:00 Uhr.
4. Erfassen Sie bei Bedarf Zusatzinformationen zu den Datensätzen.
Informationen hierzu finden Sie unter Erfassen von Zusatzinformationen [Seite 46].
5. Prüfen [Seite 54] Sie die erfassten Daten.
6. Korrigieren Sie bei Bedarf Daten, die einen Fehler oder eine Warnung verursacht haben.
Lesen Sie dazu den Abschnitt Fehler und Warnungen bearbeiten [Seite 55].
7. Wechseln [Seite 58] Sie erforderlichenfalls den Erfassungszeitraum, um weitere Daten
zu erfassen.

Auch bei dem Wechsel des Erfassungszeitraums prüft das System einige der Daten,
die Sie eingegeben haben.
8. Wenn Sie über die Listerfassung für mehrere Mitarbeiter Arbeitszeiten erfassen,
wiederholen Sie die Schritte 2-7 für jeden Mitarbeiter.
9. Geben Sie die Daten frei, wenn Sie sicher sind, daß Sie sie nicht mehr ändern
möchten. Die Daten stehen dann bereit für eine weitere Bearbeitung durch einen
Genehmiger oder die Überleitung in die Zielkomponenten [Extern].
Abhängig von den individuellen Profileinstellungen geben Sie die Daten mit einem der
folgenden Verfahren frei:
a) Freigabe beim Sichern. In diesem Fall erfolgt die Freigabe automatisch, wenn Sie
die Daten sichern. Freigegebene Daten erhalten den Bearbeitungsstatus [Extern]
Freigegeben zur Genehmigung.
Abhängig davon, ob Sie ein Genehmigungsverfahren nachgeschaltet haben, reagiert
das System auf unterschiedliche Arten. Lesen Sie hierzu: Daten beim Sichern
freigeben [Seite 66].
b) Freigabe der Daten über die Freigabesicht. Lesen Sie hierzu: Daten über die
Freigabesicht freigeben [Seite 67].

10. Sichern Sie die Daten.


Sie gelangen zurück auf das Einstiegsbild.
11. Wenn Sie Daten über die Einzelerfassung für mehrere Personen pflegen, können Sie
aus der angebotenen Liste den nächsten Mitarbeiter auswählen und Daten für ihn
pflegen. Wiederholen Sie hierfür die Schritte 2-9.

Ergebnis
Sie haben Arbeitszeiten für sich bzw. andere Mitarbeiter im Arbeitszeitblatt erfasst.

30 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfasste Eingaben rücksetzen

Erfasste Eingaben rücksetzen


Verwendung
Mit der Funktion Eingaben rücksetzen können Sie alle Daten, die Sie für den aktuellen
Erfassungszeitraum angelegt haben, widerrufen.
Voraussetzung dafür ist, dass Sie die Daten noch nicht gesichert haben. Beachten Sie, dass die
Daten auch gesichert werden, wenn Sie zwischendurch die Sicht oder den Erfassungszeitraum
wechseln.
Sie verwenden diese Funkton in folgenden Fällen:
• Sie möchten Änderungen widerrufen, ohne die Erfassung zu beenden.
• Sie haben bei der Erfassung bereits mehrere Zeitausschnitte (Perioden) bearbeitet und
möchten die letzten Änderungen komplett löschen.

Bei der Erfassung der Daten haben Sie bereits zweimal den Erfassungszeitraum
[Seite 58] gewechselt. Die im aktuellen Zeitausschnitt erfassten Daten möchten Sie
widerrufen.
Mit der Funktion Eingaben rücksetzen löschen Sie die im aktuellen Zeitausschnitt
erfassten Daten. Die Daten aus den beiden vorherigen Wochen (Zeitausschnitten)
bleiben erhalten.

Vorgehensweise
1. Überprüfen Sie, ob alle neu erfassten und nicht freigegebenen oder gesicherten Daten
des aktuellen Zeitausschnitts gelöscht werden können.
2. Wählen Sie Eingaben rücksetzen.
3. Bestätigen Sie die folgende Sicherheitsabfrage.

Ergebnis
Sie haben Ihre Eingaben im aktuellen Zeitausschnitt widerrufen.

April 2001 31
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Zeile kopieren

Zeile kopieren
Verwendung
Manchmal müssen Sie Daten erfassen, deren Arbeitszeitattribute [Extern] sich nur geringfügig
von den erfassten Daten für den aktuellen Erfassungszeitraum [Extern] unterscheiden. In diesem
Fall ist es sinnvoll, die bereits erfassten Daten zu kopieren.
Dabei kopiert das System die erfassten Arbeitszeitattribute und Zeiten. Sie müssen nur noch die
erforderlichen Änderungen vornehmen.

Sie können auch die Zeile zur Übernahme von Arbeitszeitattributen teilen [Seite 33].

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Markieren Sie eine oder mehrere Zeilen, die Sie kopieren möchten.
3. Wählen Sie Zeile kopieren.

Ergebnis
Das System trägt Kopien der markierten Zeilen unter die bereits erfassten Daten in den
Erfassungsteil ein. Sie können die Arbeitszeitattribute und Zeiten ändern.

32 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Zeile teilen

Zeile teilen
Verwendung
Mit der Funktion Zeile teilen können Sie bereits erfasste Daten ab einem bestimmten Zeitpunkt in
eine neue Zeile eintragen.

Sie haben Daten für einen längeren Zeitraum erfasst. Sie stellen fest, dass Sie ab
einem bestimmten Zeitpunkt eine andere Auftragsnummer oder Kostenstelle
eintragen müssen.
Am schnellsten erfassen Sie diese Änderungen, indem Sie die betreffende Zeile ab
dem erforderlichen Zeitpunkt teilen. Sie müssen die Zeiten und einen Großteil der
Arbeitszeitattribute nicht neu erfassen, sondern überschreiben lediglich die
relevanten Felder.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Positionieren Sie den Cursor auf der Zelle, ab der eine neue Zeile begonnen werden soll.
3. Wählen Sie Zeile teilen.

Ergebnis
Die Zeile wird nach dem Tag, auf dem Sie den Cursor positioniert haben, geteilt. In beide Zeilen
sind identische Arbeitszeitattribute eingetragen.

April 2001 33
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode übernehmen

Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode übernehmen


Verwendung
Bei der Dateneingabe müssen Sie die Arbeitszeitattribute [Extern] erfassen. Sie können bereits
erfasste Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode übernehmen und sich so die Arbeit erleichtern. In
diesem Fall brauchen Sie nur noch die Anzahl der gearbeiteten Stunden, die Uhrzeiten oder
Abwesenheiten für die aktuelle Periode nachzutragen.

Sie können Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode nur unter folgenden


Voraussetzungen kopieren:
• Die Vorperiode liegt direkt vor dem aktuellen Erfassungszeitraum [Extern].
• Sie haben für die aktuelle Periode noch keine Daten erfasst.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie das Erfassungsbild [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Zusätze → Vorperiode kopieren.
Das System trägt die Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode in den Erfassungsteil ein.
3. Geben Sie die Anzahl der gearbeiteten Stunden bzw. die zugehörigen Uhrzeiten ein.

Ergebnis
Sie haben die Arbeitszeitattribute aus der Vorperiode zur Bearbeitung der Daten des aktuellen
Erfassungszeitraumes verwendet.

34 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Stunden über einen Zeitraum verteilen

Stunden über einen Zeitraum verteilen


Verwendung
Zur Vereinfachung der Datenerfassung können Sie mit dem Arbeitszeitblatt eine angegebene
Stundenanzahl über einen bestimmten Zeitraum verteilen. Statt für jeden Tag einzeln die
Stunden zu erfassen, können Sie mit der Funktion Stunden verteilen automatisch
• eine Gesamtstundenanzahl über einen Zeitraum verteilen
• eine bestimmte Stundenanzahl auf jede Zelle übertragen

Ihnen stehen folgende Verteilungsmöglichkeiten zur Verfügung:


Verteilung der angegebenen Stundenanzahl auf gesamten markierten Bereich

Hierbei verteilen Sie eine Gesamtstundenanzahl auf einen bestimmten Zeitraum über eine oder
mehrere Zeilen. Dazu stehen Ihnen verschiedene Verteilungsfunktionen zur Verfügung, nach
denen Sie die Stunden nach individuellen betriebswirtschaftlichen Erfordernissen verteilen
können.
Eine Verteilungsfunktion kann z.B. bewirken, dass die gesamte Stundenanzahl über alle Zellen,
die mit einem Arbeitszeitattribut [Extern] versehen und markiert sind, gleichmäßig verteilt wird.

Sie haben zwei Wochen insgesamt 90 Stunden auf drei verschiedenen Kostenstellen
gearbeitet.
Statt für jede Kostenstelle die genaue Stundenanzahl einzugeben, verteilen Sie die
Stundenanzahl auf alle betroffenen Zellen. Bei einer 5-Tage-Woche überträgt das
System bei einer gleichmäßigen Verteilung jeweils drei Stunden pro Tag und Zelle.

Angegebene Stundenanzahl pro markierter Zeile verteilen

Sie verteilen eine Gesamtstundenanzahl auf den markierten Zeitraum einer Zeile. Auch dabei
verwenden Sie eine Verteilungsfunktion.

Sie haben zwei Wochen jeweils 40 Stunden an zwei Aufträgen gearbeitet.


Statt für jeden Tag die genaue Stundenanzahl einzugeben, verteilen Sie die
Stundenanzahl auf den gesamten Zeitraum. Bei einer 5-Tage-Woche überträgt das
System bei einer gleichmäßigen Verteilung jeweils vier Stunden pro Tag und Zeile.

Angegebene Stundenanzahl in jede markierte Zelle übertragen.


Sie übertragen eine tägliche Stundenanzahl von z.B. acht Stunden in alle Zellen, die markiert
und mit einem Arbeitszeitattribut versehen sind.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Geben Sie die erforderlichen Arbeitszeitattribute ein.

April 2001 35
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Stunden über einen Zeitraum verteilen

3. Markieren Sie die Zeilen, für die Sie Stunden verteilen möchten.
4. Wählen Sie Bearbeiten → Zeiten vorschlagen → Stunden verteilen
Sie gelangen auf das Dialogfenster Stundenverteilung.
5. Geben Sie die Stunden ein, die Sie über einen Zeitraum verteilen möchten.
6. Geben Sie den Zeitraum ein, über den Sie die Stunden verteilen möchten.
7. Geben Sie an, nach welchen Regeln die Stunden verteilt werden sollen:
a) Verteilung der angegebenen Stundenanzahl auf gesamten markierten Bereich
i) Markieren Sie das Feld Verteilungsfunktion.
ii) Wählen Sie eine Verteilungsfunktion aus.
iii) Lassen Sie das Feld Stunden pro Zeile frei.
b) Verteilung der angegebenen Stundenanzahl pro markiertem Arbeitszeitattribut
i) Markieren Sie das Feld Verteilungsfunktion.
ii) Wählen Sie eine Verteilungsfunktion aus.
iii) Markieren Sie das Feld Stunden pro Zeile.
c) Übertrag der angegebenen Stundenanzahl in jede markierte Zelle
Markieren Sie das Feld Stunden pro Zelle.
8. Verlassen Sie das Fenster durch Weiter.
Sie gelangen wieder auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

Ergebnis
Die angegebene Stundenanzahl wird gemäß Ihrer Angaben über den markierten Zeitraum
verteilt.

36 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitsfreie Tage anzeigen

Arbeitsfreie Tage anzeigen


Verwendung
Zur besseren Übersicht bei der Datenerfassung können Sie mit der Funktion Freie Tage ein/aus
die arbeitsfreien Tage farbig hervorheben. Sie verwenden diese Funktion insbesondere, wenn
der Erfassungszeitraum [Extern] über eine Woche hinausgeht.

Die Funktion Freie Tage ein/aus steht Ihnen nur in folgenden Fällen zur Verfügung:
• Die arbeitsfreien Tage werden Ihnen nicht schon automatisch angezeigt. In
diesem Fall können Sie für arbeitsfreie Tage keine Zeiten erfassen.
• Ihre Daten bzw. die Daten der Mitarbeiter, die Sie bearbeiten, sind im SAP-
System entsprechend erfaßt.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie das Erfassungsbild [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Bearbeiten → Freie Tage ein/aus.

Ergebnis
Die arbeitsfreien Tage werden farbig hervorgehoben und sind nicht eingabebereit. Sie machen
diese Einstellung wieder rückgängig, indem Sie nochmals Freie Tage ein/aus wählen.

April 2001 37
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Informationen aus dem Arbeitsvorrat kopieren

Informationen aus dem Arbeitsvorrat kopieren


Verwendung
Sie können sich die Datenerfassung erleichtern, indem Sie Daten aus dem Arbeitsvorrat [Seite
12] kopieren.
Im Arbeitsvorrat finden Sie folgende Arbeitszeitattribute [Extern] :
• Arbeitszeitattribute mit Daten, die Sie bereits mit dem Arbeitszeitblatt erfasst haben
• Arbeitszeitattribute mit Tätigkeiten, für die Sie oder Ihre Kollegen eingeplant sind
• Arbeitszeitattribute mit Vorräten von Rückmeldungen
Beim Kopieren werden die Arbeitszeitattribute, die im Arbeitsvorrat angezeigt werden, in den
Erfassungsteil eingetragen. Dadurch beschleunigen Sie die Datenerfassung und vermeiden
eventuelle Fehler beim Eingeben der Daten.
Abhängig von den erfassten Daten (z.B. Daten aus der Planung) und den Einstellungen in der
Systemeinrichtung werden auch Stunden in die entsprechenden Zellen des Erfassungsteils
kopiert.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Markieren Sie im Arbeitsvorrat die Zeile, die Sie in den Erfassungsteil kopieren möchten.
3. Wählen Sie Zeile kopieren.
Das System trägt die entsprechende Zeile des Arbeitsvorrates in den Erfassungsteil ein.
Abhängig von der Art der Daten werden auch Stunden mitkopiert.
4. Überprüfen Sie die kopierten Daten. Beachten Sie hierbei insbesondere eventuell
mitkopierte Stunden.
5. Überschreiben Sie gegebenenfalls die Daten.

Ergebnis
Sie haben Informationen aus dem Arbeitsvorrat kopiert und eventuell an die aktuellen
Gegebenheiten angepasst.

38 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Genehmigte Datensätze stornieren

Genehmigte Datensätze stornieren


Verwendung
Wenn Sie nach der Genehmigung von Daten bemerken, dass diese fehlerhaft sind, können Sie
die fehlerhaften Datensätze stornieren. Um die Revisionsfähigkeit der Daten zu gewährleisten,
löscht das System die stornierten Datensätze nicht. Es legt einen Stornobeleg an, der auf den
Originalsatz verweist und ihn gleichzeitig aufhebt.

Wenn in Ihren Profileinstellungen festgelegt ist, dass genehmigte Datensätze nicht


geändert werden dürfen, können Sie sie nach Durchlaufen des
Genehmigungsverfahrens nicht mehr stornieren.
Wenn Sie den Zelleninhalt eines bereits genehmigten Datensatzes nachträglich ändern,
stornieren Sie damit den ursprünglichen Datensatz ebenfalls. Gleichzeitig legt das System für die
Änderungen einen neuen Datensatz an.

Solange ein Datensatz den Bearbeitungsstatus 10 (In Bearbeitung) hat, können Sie
den Zelleninhalt im Arbeitszeitblatt beliebig oft überschreiben, ohne dass der
Datensatz dadurch storniert würde.
Wenn Ihre Daten kein Genehmigungsverfahren durchlaufen, ist es ab der Freigabe von Daten
möglich, diese zu stornieren.

Vorgehensweise
Einzelne Datensätze stornieren
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Überschreiben Sie den Zelleninhalt der betroffenen Datensätze mit '0' (Null).

3. Sichern Sie Ihre Eingaben.

Alle Daten einer Zeile stornieren


1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Markieren Sie die Zeile, in der die zu stornierenden Datensätze stehen, und wählen Sie
Zeile löschen.
Alle Daten der entsprechenden Zeile sind storniert.

Möchten Sie nur einen Teil der Daten einer Zeile löschen, teilen [Seite 33] Sie die
betreffende Zeile.
Markieren Sie anschließend die Zeile, in der die zu stornierenden Datensätze stehen
und wählen Sie Zeile löschen.

3. Sichern Sie Ihre Eingaben.

April 2001 39
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Genehmigte Datensätze stornieren

Ergebnis
Sie haben die ursprünglichen Datensätze storniert.

40 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Abgelehnte Datensätze ändern

Abgelehnte Datensätze ändern


Verwendung
Wenn für das von Ihnen benutzte Erfassungsprofil festgelegt ist, daß die erfassten Datensätze
ein Genehmigungsverfahren durchlaufen müssen, kann der Genehmiger die entsprechenden
Datensätze genehmigen oder die Genehmigung ablehnen. Abgelehnte Datensätze können Sie
im Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes ändern oder unverändert erneut zur Genehmigung
freigeben.
Ob abgelehnte Datensätze bereits im Erfassungsbild oder lediglich in der Freigabesicht farblich
hervorgehoben angezeigt werden, hängt von den Profileinstellungen ab.

Vorgehensweise
Abgelehnte Datensätze werden im Erfassungsbild farblich hervorgehoben angezeigt:
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
Ein abgelehnter Datensatz wird Ihnen farblich hervorgehoben und nicht eingabebereit
angezeigt.
2. Wählen Sie den abgelehnten Datensatz durch Doppelklick aus.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zelleninformation. Hier können Sie den
Ablehnungsgrund ersehen.
3. Ändern Sie in diesem Fenster die Stundenanzahl und geben Sie gegebenenfalls einen
Kurztext ein.
4. Bestätigen Sie Ihre Eingaben.
Sie gelangen zurück auf die Erfassungssicht.

5. Sichern Sie Ihre Eingaben.

Wenn Sie einen abgelehnten Datensatz für korrekt halten, wechseln Sie in die
Freigabesicht und geben ihn erneut frei. Er wird dem Genehmiger dann wieder
vorgelegt.

Abgelehnte Datensätze werden nicht im Erfassungsbild farblich hervorgehoben


angezeigt:
1. Rufen Sie die Freigabesicht des Arbeitszeitblattes auf.
Ein abgelehnter Datensatz wird Ihnen hier farblich hervorgehoben angezeigt.
2. Wählen Sie den abgelehnten Datensatz durch Doppelklick aus, um den Ablehnungsgrund zu
ersehen.
3. Wechseln Sie in die Erfassungssicht.
4. Ändern Sie den abgelehnten Datensatz.

5. Sichern Sie Ihre Eingaben.

April 2001 41
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Abgelehnte Datensätze ändern

Wenn Sie einen abgelehnten Datensatz für korrekt halten, geben Sie ihn in der
Freigabesicht erneut frei. Er wird dem Genehmiger dann wieder vorgelegt.

Ergebnis
Sie haben einen abgelehnten Datensatz korrigiert.

42 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Wechsel in Reisekosten und Materialentnahme

Wechsel in Reisekosten und Materialentnahme


Verwendung
Wichtige Zusatzinformationen zu Zeitdaten können Angaben zu einer Reise bzw. zum Abbuchen
von verwendeten Materialien sein.
Vom Arbeitszeitblatt aus können Sie deshalb direkt in die entsprechenden Transaktionen der
Komponenten Reisekosten bzw. Materialausgabe wechseln.
Der Wechsel in diese Transaktionen erleichtert die Erfassungsarbeit. Es handelt sich dabei nicht
um eine Integration des Arbeitszeitblattes mit den Komponenten.

Funktionsumfang
Wechsel in die Reisekosten
Über Umfeld → Reisekosten gelangt der Anwender direkt vom Erfassungsbildschirm des
Arbeitszeitblattes in die Rahmendatenerfassung der Reisekosten. Dort kann er eine Reise
anlegen. Die im Arbeitszeitblatt erfassten Arbeitszeitattribute werden dabei als Vorschlagswerte
in die Reisekosten übernommen.

Das Genehmigungsverfahren im Arbeitszeitblatt ist nicht geeignet, um


Genehmigungsprozesse für Geschäftsreisen durchzuführen. Hierzu gibt es in dem
HR-Reisemanagement eigene Genehmigungsprozesse.
Die Uhrzeiten, die bei der Bearbeitung der Reisedaten angegeben werden, sind
Vorschlagswerte, die dem Anwender zur Erleichterung der Erfassung angeboten werden. Diese
Werte beziehen sich weder auf die Uhrzeiten, die im Arbeitszeitblatt angegeben sind, noch
werden sie aus dem Arbeitszeitplan des Mitarbeiters gelesen.
Nachdem der Anwender die Reisedaten gesichert hat, gelangt er automatisch wieder zurück auf
das Erfassungsbild des Arbeitszeitblattes. Die Reisenummer wird in das entsprechende Feld
übertragen.

Wechsel in die Warenausgabe


Ebenso kann der Anwender durch einen Absprung in die Transaktion Warenausgang erfassen:
Einstieg eine Materialentnahme erfassen. Auch in diesem Fall gibt es keine direkte Verbindung
zu dem Arbeitszeitblatt.

April 2001 43
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Materialentnahme buchen

Materialentnahme buchen
Verwendung
Während einer Tätigkeit, deren Aufwand Sie im Arbeitszeitblatt erfassen, können Sie auch
Material verbraucht haben. Eine Materialentnahme können Sie durch einen direkten Sprung in
die Komponente Materialwirtschaft (MM) buchen. Voraussetzung dafür ist, dass diese
Komponente in Ihrem Unternehmen eingesetzt wird.

Die Daten aus dem Arbeitszeitblatt und die Daten zu einer Materialentnahme werden
nicht gemeinsam abgespeichert. Auch wenn Sie die mit dem Arbeitszeitblatt
erfassten Daten nicht sichern oder wieder löschen, bleiben erfasste Daten zur
Materialentnahme erhalten.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt die Daten für das Arbeitszeitblatt.
3. Wählen Sie Umfeld → Materialentnahme.
Sie gelangen auf das Bild Warenausgang erfassen: Einstieg. Dort können Sie alle
relevanten Daten für die Materialentnahme erfassen.

Weitere Informationen zur Materialentnahme finden Sie unter Warenausgänge


[Extern].

4. Sichern Sie Ihre Angaben.


Sie gelangen zurück in die Pflege des Arbeitszeitblattes. In der untersten Zeile des
Erfassungsbildes erhalten Sie eine Meldung mit Angabe der angelegten Belegnummer.

Ergebnis
Sie haben zusätzlich zu den Daten im Arbeitszeitblatt Angaben zu einer Materialentnahme
erfasst.

44 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Rahmendaten zu einer Reise hinterlegen

Rahmendaten zu einer Reise hinterlegen


Verwendung
Arbeitszeiten, die Sie mit dem Arbeitszeitblatt erfassen, können auch im Rahmen einer
Geschäftsreise angefallen sein. Sie können daher direkt von der Bearbeitung der Arbeitszeiten in
die Komponente verzweigen, in der Sie Reisedaten erfassen.

• Die Daten aus dem Arbeitszeitblatt und die Reisedaten werden nicht
zusammen gespeichert. Auch wenn Sie die mit dem Arbeitszeitblatt
erfassten Daten nicht sichern oder wieder löschen, bleiben die Reisedaten
erhalten.
• Die Verfahren für die Genehmigung von Reisen und von Daten, die Sie mit
dem Arbeitszeitblatt erfasst haben, sind nicht identisch. Die Daten müssen
unterschiedliche Genehmigungsverfahren durchlaufen.

Voraussetzungen
Sie müssen in Ihrem Unternehmen die Komponente Reisemanagement im Einsatz haben.

Vorgehensweise
1. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt die Daten für das Arbeitszeitblatt.
2. Markieren Sie den Zeitraum, den Sie auf einer Geschäftsreise verbracht haben.
3. Wählen Sie Reisekosten.
Sie gelangen auf das Bild Reisedaten pflegen: Rahmendaten. Dort können Sie alle
relevanten Daten für die Reise erfassen. Bereits erfasste Arbeitszeitattribute überträgt
das System automatisch in die entsprechenden Felder.

4. Sichern Sie Ihre Angaben.


Sie gelangen zurück auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

Wenn in dem Erfassungsteil das Feld Reisenummer enthalten ist, ist dort die neu
angelegte Reisenummer eingetragen.

Ergebnis
Sie haben zusätzlich zu den Daten im Arbeitszeitblatt Angaben zu einer Reise erfasst.

April 2001 45
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erfassen von Zusatzinformationen

Erfassen von Zusatzinformationen


Verwendung
Unter Umständen möchten Sie zu einem Datensatz weitere, wichtige Informationen hinterlegen.
Hierzu stehen Ihnen besondere Funktionen zur Verfügung.

Ob Ihnen eine der folgenden Funktionen zur Verfügung steht, ist abhängig
– von den Daten, die Sie erfassen
– davon, ob die betreffende Komponente in Ihrem Unternehmen eingesetzt
wird

Funktionsumfang
Sie können folgende Daten zusätzlich speichern:
• Dokumentation von besonderen Situationen oder Umständen, die während der Arbeit
aufgetreten sind
• Zusatzinformationen zur Rückmeldung (Komponente Logistik)
• Informationen zu einer Materialentnahme (Komponente Materialwirtschaft)
• Rahmendaten zu einer Reise (Komponente Reisemanagement)

46 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Kurztext zu einem Datensatz hinterlegen

Kurztext zu einem Datensatz hinterlegen


Verwendung
Zu jedem Datensatz, den Sie mit dem Arbeitszeitblatt anlegen, können Sie in dem Zusatzfenster
Zelleninformation einen kurzen Text hinterlegen.

Sie möchten die folgenden Situationen in einem Kurztext dokumentieren:


• Sie haben eine Tätigkeit verrichtet, für die Sie eine besondere Zulage
bekommen (z.B. Gefahrenzulage).
• Der Mitarbeiter, für den Sie die Daten erfassen, hatte einen Arbeitsunfall.
Der Kurztext kann gleichzeitig als Überschrift zu einem Langtext dienen, den Sie ebenfalls zu
einem Datensatz hinterlegen können.
Wenn Sie bei der Bearbeitung des Langtextes [Seite 48] die Überschrift ändern, ändert sich auch
der Kurztext im Zusatzfenster Zelleninformation.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt die Daten für das Arbeitszeitblatt.
3. Positionieren Sie den Cursor auf dem Datensatz, für den Sie einen Kurztext erfassen
möchten.
4. Doppelklicken Sie mit der linken Maustaste.
Es erscheint das Zusatzfenster Zelleninformation.
5. Hinterlegen Sie im Feld Kurztext einen Text.
6. Verlassen Sie das Zusatzfenster durch Weiter.
Sie gelangen zurück auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

Ergebnis
Sie haben einen Kurztext zu einem Datensatz hinterlegt.

April 2001 47
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Langtext zu einem Datensatz hinterlegen

Langtext zu einem Datensatz hinterlegen


Verwendung
Das Arbeitszeitblatt bietet Ihnen die Möglichkeit, bei Bedarf einen längeren Text zu einem
Datensatz zu hinterlegen.

Sie konnten z.B. eine Tätigkeit nicht in der erwarteten Zeit bewältigen, da
erforderliches Material nicht rechtzeitig angeliefert wurde. Sie möchten dies
schriftlich festhalten.
Die Langtexte stehen im Rahmen der Erfassung und Anzeige von Arbeitszeitblättern zur
Verfügung und können im Berichtswesen des Arbeitszeitblattes abgefragt werden.

Beachten Sie, dass die Langtexte nicht mit den Texten identisch sind, die im
Rahmen des Genehmigungsverfahrens zur Information des Genehmigers der
Datensätze hinterlegt werden können.
Die Langtexte werden nicht in die Zielkomponente [Extern] übergeleitet. Sie stehen
daher z.B. nicht als Zusatzinformation bei einer Rückmeldung in einer Komponente
der Logistik zur Verfügung.
Gibt es zu einem Datensatz einen Vorgänger [Seite 90], so ist automatisch der für den
Vorgänger erfasste Langtext dem neuen Datensatz zugeordnet. Vorgängersätze entstehen,
wenn Sie einen bereits genehmigten Datensatz noch einmal ändern.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt Daten für das Arbeitszeitblatt.
3. Markieren Sie den Datensatz, für den Sie einen Langtext erfassen möchten.
4. Wählen Sie Langtext.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zeiterfassungsblatt ändern, in dem Sie einen Text
eingeben können.
5. Geben Sie den gewünschten Text ein bzw. ändern Sie den Text des Vorgängers.
Geben Sie in die erste Zeile des Texteditors eine Überschrift zu dem Text ein. Diese
Überschrift wird als Kurztext in der Zelleninformation [Extern] angezeigt.
Informationen, wie Sie den Langtext anlegen oder ändern, finden Sie unter Hilfe → Hilfe
zur Anwendung.

6. Verlassen Sie den Texteditor durch Zurück. Der erfasste Text wird gleichzeitig
gespeichert.
Sie gelangen zurück in die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

48 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Langtext zu einem Datensatz hinterlegen

Ergebnis
Sie haben einen Langtext zu einem Datensatz hinterlegt. Der Datensatz ist jetzt, abhängig von
den Systemeinstellungen, farbig gekennzeichnet. Durch Doppelklick auf den Datensatz gelangen
Sie in die Zelleninformation, in der die erste Zeile des Langtextes als Kurztext aufgeführt ist.

April 2001 49
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Rückmeldeinformationen hinterlegen

Rückmeldeinformationen hinterlegen
Verwendung
Mit einer Rückmeldung melden Sie den Bearbeitungsstand von Aufträgen oder Netzplänen,
Vorgängen, Untervorgängen und Einzelkapazitäten zurück. Diese Daten sind für die
Komponenten der Logistik relevant.
Über das Dialogfenster Zelleninformation können Sie folgende zusätzliche Informationen zu einer
Rückmeldung hinterlegen:
• Kennzeichen zum Stand der Rückmeldung
Sie können angeben, ob es sich bei der Rückmeldung um eine Teil- oder eine
Endrückmeldung handelt. Bei einer Endrückmeldung fallen keine weiteren
Rückmeldungen zu diesem Vorgang an.

Wenn Sie keine Angaben machen, interpretiert das System die Daten als
Teilrückmeldung.
• Prognosewerte
Sie können geschätzte Werte angeben
− für die noch zu erwartende Arbeit (Restarbeit)
− für das Endedatum des Vorgangs
Prognosewerte haben Auswirkungen auf die Planung der Termine und Ressourcen.

Beachten Sie, dass Sie über das Arbeitszeitblatt nur Zeiten, aber keine Mengen
rückmelden können.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Geben Sie die Arbeitszeitattribute und die Dauer bzw. Uhrzeiten einer Arbeit ein.
3. Doppelklicken Sie auf dem Datensatz, für den Sie Rückmeldeinformationen hinterlegen
möchten.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zelleninformation.
4. Geben Sie in die Felder Restarbeit (in Stunden) und Prognostiziertes Endedatum die
Prognosewerte ein.
5. Geben Sie ein Kennzeichen zum Stand der Rückmeldung ein.
Wenn das Feld Enderückmeldung markiert ist, handelt es sich um eine
Enderückmeldung. Ist es nicht markiert, handelt es sich um eine Teilrückmeldung.
6. Verlassen Sie das Fenster Zelleninformation durch Weiter.
Sie gelangen wieder in die Pflege des Arbeitszeitblattes.

50 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Rückmeldeinformationen hinterlegen

Ergebnis
Sie haben Rückmeldeinformationen zu einem Datensatz hinterlegt. Der Datensatz ist farbig
gekennzeichnet.

April 2001 51
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Systemprüfungen und Systemmeldungen bei der Erfassung

Systemprüfungen und Systemmeldungen bei der


Erfassung
Verwendung
Das Arbeitszeitblatt möchte Ihnen die Erfassung der Daten so weit wie möglich erleichtern. Dazu
gehört auch, dass das SAP-System die Daten, die Sie eingegeben haben, auf ihre Plausibilität
überprüft. Haben Sie z.B. versehentlich eine Auftragsnummer eingegeben, die nicht existiert,
weist Sie das System mit einer entsprechenden Meldung darauf hin. Sie können die Daten dann
korrigieren.
Die Meldungen werden entweder in einem Zusatzfenster oder in der untersten Zeile des Bildes
ausgegeben.

Siehe auch:
Fehler und Warnungen bearbeiten [Seite 55]

Funktionsumfang
Die Prüfungen werden, abhängig von den geprüften Daten, bei folgenden Aktivitäten
durchgeführt:
• wenn Sie ENTER wählen

• wenn Sie Daten sichern


• wenn Sie Daten Prüfen [Seite 54]
• wenn Sie den Erfassungszeitraum wechseln [Seite 58]
• wenn Sie zwischen den Sichten des Arbeitszeitblattes wechseln ( Erfassungssicht,
Freigabesicht, Variable Sicht).

Eine Ausnahme gilt beim Verlassen der Freigabesicht. Dabei finden keine
Fehlerprüfungen statt, da der Anwender bei diesem Schritt nicht in der Lage ist,
aufgetretene Fehler zu korrigieren.
Freigegebene Datensätze werden härter geprüft als Datensätze, die den
Bearbeitungsstatus [Extern] In Bearbeitung besitzen. Somit können die Anwender
auch vorläufige Daten mit dem Arbeitszeitblatt erfassen.
In der Standardauslieferung wird die Plausibilität der erfassten Daten bei jeder der genannten
Aktivitäten geprüft.
Sie können zusätzlich die folgenden Prüfungen im System festlegen:

Profilabhängige Prüfungen
In der Profilpflege können Sie wahlweise die folgenden Prüfungen für die eingebenen Zeiten
bzw. Uhrzeiten festlegen:
• 24-Stunden-Check:

52 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Systemprüfungen und Systemmeldungen bei der Erfassung

Bei dieser Prüfung wird verhindert, dass ein Anwender an einem Tag mehr als 24
Arbeitsstunden erfassen kann.

Wenn Sie Dienstleistungen erfassen, können Sie unter einer Personalnummer auch
mehrere Personen zusammenfassen. In diesem Fall sollten Sie den 24-Stunden-
Check nicht festlegen.
Der 24-Stunden-Check erfolgt generell zu jeder oben genannten Aktion für Datensätze
mit dem Bearbeitungsstatus In Bearbeitung und Freigegeben.
• Kollisionen mit anderen Datensätzen des Arbeitszeitblattes:
Dieser Schalter in der Profilpflege ist nur für Datensätze relevant, die mit Uhrzeiten
erfasst werden. Mit ihm werden Überschneidungen von eingegebenen Uhrzeiten
verhindert.
Beim Einsatz des HR wird zusätzlich sichergestellt, dass bei ganztägigen
Abwesenheiten keine weiteren Daten für den Tag erfasst werden können.
Die Kollisionen werden generell zu jeder der genannten Aktivitäten für den aktuellen
Erfassungszeitraum geprüft. Der Bearbeitungsstatus der Daten ist dabei nicht relevant.

Profilabhängige Prüfungen beim Einsatz der Personalzeitwirtschaft


Beim Einsatz der Personalzeitwirtschaft können Sie zusätzlich die Vorgabestunden, Kontingente
und Kollisionen mit An- und Abwesenheiten prüfen.
Siehe auch:
Erweiterte Prüfungen bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft [Seite 152].

Kundendefinierte Prüfungen
Mit den SAP-Erweiterungen CATS0003 (Verprobung von erfassten Daten) und CATS0006
(Verprobung des gesamten Arbeitszeitblattes) können Sie die Standardprüfungen um
kundenindividuelle Prüfungen erweitern.

April 2001 53
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Eingegebene Daten prüfen

Eingegebene Daten prüfen


Verwendung
Sie können bereits vor dem Sichern von neu erfassten bzw. geänderten Daten prüfen, ob sich für
das Arbeitszeitblatt Fehler ergeben haben.
Eine Verwendung dieser Funktion empfiehlt sich besonders bei der Listerfassung für mehrere
Mitarbeiter. So können Sie die Daten pro erfasstem Mitarbeiter prüfen und direkt korrigieren.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Erfassen [Seite 25] Sie wie gewohnt die Daten im Arbeitszeitblatt.
3. Wählen Sie Eingaben prüfen.
Wenn in dem geprüften Zeitraum Meldungen angefallen sind, erscheint ein zusätzliches
Dialogfenster, das alle Meldungen auflistet.
4. Bearbeiten [Seite 55] Sie bei Bedarf die Fehlermeldungen und Warnungen.
5. Prüfen Sie die Daten erneut.
6. Wenn keine Fehler mehr vorliegen, können Sie mit der Bearbeitung des
Arbeitszeitblattes fortfahren.

54 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Fehler und Warnungen bearbeiten

Fehler und Warnungen bearbeiten


Verwendung
In diesem Abschnitt erläutern wir, wie Sie auf Fehler und Warnungen, die Ihnen das SAP-System
ausgegeben hat, reagieren können.

Vorgehensweise
Warnung

1. Hat das System eine Warnung ausgegeben, müssen Sie entscheiden, ob Sie die Daten
korrigieren möchten.
2. Korrigieren Sie die Daten gegebenenfalls.
3. Wollen Sie nicht korrigieren, können Sie die Warnung bestätigen (d.h. ignorieren) und mit
der Bearbeitung fortfahren.

Fehlermeldung

Hat das System eine Fehlermeldung ausgegeben, müssen Sie den Fehler korrigieren, um mit
der Bearbeitung fortfahren zu können.
1. Suchen Sie den fehlerhaften Datensatz.

Beachten Sie, dass der fehlerhafte Datensatz auch in einem anderen


Zeitraum liegen kann als in dem aktuell bearbeiteten Erfassungszeitraum.
Wechseln [Seite 58] Sie in diesem Fall den Erfassungszeitraum.
2. Korrigieren Sie die fehlerhaften Daten.

a) Eintrag XXXXXX ist nicht vorhanden


Überprüfen und korrigieren Sie Ihre Eingaben.
b) Vorgabestunden wurden überschritten
Korrigieren Sie die erfasste Stundenanzahl entsprechend nach unten.
Liegt eine Warnung vor, können Sie z.B. auch einen Langtext [Seite
48] zu dem betroffenen Datensatz erfassen, um die Gründe für den
aufgetretenen Umstand zu erläutern.
3. Wenn Sie Daten, die eine Fehlermeldung ausgelöst haben, nicht korrigeren können, müssen
Sie den fehlerhaften Datensatz löschen, um mit der Bearbeitung fortfahren zu können.
Manche Fehler können es erforderlich machen, dass Ihr Systemadministrator die
Systemeinstellungen ändert.
4. Prüfen [Seite 54] Sie die Daten.
5. Fahren Sie mit der Bearbeitung fort.

April 2001 55
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Fehler und Warnungen bearbeiten

Ergebnis
Sie haben eine Warnung oder eine Fehlermeldung bearbeitet.

56 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Anpassung des Erfassungsbildes

Anpassung des Erfassungsbildes


Verwendung
Bei der Bearbeitung des Arbeitszeitblattes können Sie sich das Erfassungsbild so einrichten, wie
Sie persönlich am besten damit arbeiten können.
Neben der Änderung des Zeitraumes, für den Sie die Daten erfassen, können Sie das
Erscheinungsbild und die Anzeige von Feldern im Erfassungsteil und dem Arbeitsvorrat [Extern]
an Ihre individuellen Anforderungen anpassen.
Sie können die Einstellungen, die Sie für einzelne Felder festlegen, speichern. So steht Ihnen Ihr
individuelles Erfassungsbild stets zur Verfügung.

Die individuellen Spalteneinstellungen, die Sie festlegen, gelten unabhängig von


dem Erfassungsprofil [Extern], das Sie verwenden.

April 2001 57
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erfassungszeitraum wechseln

Erfassungszeitraum wechseln
Verwendung
Das Arbeitszeitblatt rufen Sie immer mit einem speziellen Einstiegsdatum auf. Abhängig von
diesem Datum wird das Arbeitszeitblatt für eine bestimmte Woche, einen bestimmten Monat etc.
gestartet.

Das System wählt das Einstiegsdatum abhängig vom aktuellen Tagesdatum. Dabei ist für jedes
Erfassungsprofil [Extern] festgelegt, wie sich das Einstiegsdatum zu dem aktuellen Tagesdatum
verhält. Zum Beispiel kann das System als Einstiegsdatum immer die vergangene Woche
wählen.
In den Sichten [Seite 11] des Arbeitszeitblattes können Sie diesen Erfassungszeitraum ändern,
ohne das Arbeitszeitblatt erneut starten zu müssen.

Das Einstiegsdatum ist ein Vorschlagswert des Systems. Sie können das
Einstiegsdatum im Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild jederzeit überschreiben.

Mit Ihrem Erfassungsprofil können Sie jeweils die Daten für eine ganze Woche
erfassen.
Bei der Datenerfassung für die Woche vom 08.12. bis 14.12. stellen Sie fest, dass
Sie für die vorhergehende Woche noch Daten nachtragen müssen. Sie wechseln,
ohne das Erfassungsbild auszublenden, in die Woche vom 01.12. bis 07.12.
In Ihrem Erfassungsprofil ist festgelegt, wie weit Sie in die Vergangenheit oder Zukunft wechseln
können. Haben Sie die Grenze des Erfassungszeitraumes erreicht, wird eine entsprechende
Meldung ausgegeben.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Ändern Sie bei Bedarf den Erfassungszeitraum.
Sie können den Erfassungszeitraum auf zwei Arten ändern:
– Durch Blättern im Kalender können Sie jeweils eine Erfassungsperiode in die
Vergangenheit bzw. die Zukunft wechseln.
Um eine Erfassungsperiode in die Vergangenheit zu blättern, wählen Sie Voriges
Bild.
Um eine Erfassungsperiode in die Zukunft zu blättern, wählen Sie Nächstes Bild.
– Durch die Angabe der Kalenderwoche können Sie gezielt in einen bestimmten
Erfassungszeitraum springen.
Überschreiben Sie die Angabe der Kalenderwoche mit dem Erfassungszeitraum, den
Sie sehen möchten, und bestätigen Sie Ihre Eingaben.

58 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfassungszeitraum wechseln

April 2001 59
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Wochentag oder Datum anzeigen

Wochentag oder Datum anzeigen


Verwendung
In der Überschrift zu den Zellen des Erfassungsteiles blendet das System abhängig von Ihren
Customizing-Einstellungen das Datum bzw. die Kombination Wochentag/Datum ein. Sie können
zwischen der Anzeige des Datums und der Kombination Wochentag/Datum umschalten.

Das Umschalten zwischen Datum und Wochentag wirkt sich auch auf die
Datumsanzeige des Arbeitsvorrats aus. Wenn Sie die Wochentage anzeigen,
blendet das System hier jedoch nur die Wochentage und nicht zusätzlich das Datum
ein.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Wochentage ein/aus.

60 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Position von Spalten ändern

Position von Spalten ändern


Verwendung
Im Erfassungsteil oder dem Arbeitsvorrat [Extern] des Arbeitszeitblattes können Sie die Position
von einzelnen Spalten verändern. Sie können z.B. die Reihenfolge der Arbeitszeitattribute, die
Sie bearbeiten wollen, an Ihre persönlichen Anforderungen anpassen.
Wenn Sie diese individuellen Einstellungen sichern, steht Ihnen immer Ihr persönliches
Erfassungsbild zur Verfügung.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Bewegen Sie den Mauszeiger auf die Spaltenbezeichnung der Spalte, deren Position Sie
verändern möchten, und drücken Sie, wenn ein weißes Kreuz angezeigt wird, die linke
Maustaste.
3. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und bewegen Sie den Mauszeiger an die
Position, an der das Feld angezeigt weden soll.
4. Lassen Sie die linke Maustaste los.
5. Sichern [Seite 64] Sie diese Tabelleneinstellungen als Variante, um sie beim
nächsten Aufruf des Arbeitszeitblattes wieder zur Verfügung zu haben.

April 2001 61
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Spalten verkleinern oder ausblenden

Spalten verkleinern oder ausblenden


Verwendung
Im Erfassungsteil oder dem Arbeitsvorrat [Extern] des Arbeitszeitblattes können Sie einzelne
Spalten, die Sie nicht benötigen, verkleinern oder ganz weggblenden. Wenn Sie diese
individuellen Einstellungen sichern, steht Ihnen stets Ihr persönliches Erfassungsbild zur
Verfügung.

Auf dem Arbeitszeitblatt gibt es sogenannte Muss-Eingabefelder, die Sie in jedem


Fall ausfüllen müssen. Das System prüft auch Felder, die Sie ausgeblendet haben.
Es kann vorkommen, dass Fehlermeldungen oder Warnungen ausgegeben werden,
deren Ursache Sie auf dem Erfassungsbild nicht sehen können.
In diesem Fall sollten Sie die betroffene Spalte wieder einblenden. Weitere
Informationen finden Sie unter Spalten vergrößern oder einblenden [Seite 63].

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Bewegen Sie den Mauszeiger an den rechten Rand der Spalte, die Sie ausblenden
möchten, und drücken Sie, wenn ein schwarzes Kreuz erscheint, die linke Maustaste.
3. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Spalte in dem Maß
zusammen, wie Sie sie verkleinern möchten.
4. Lassen Sie die linke Maustaste los.
5. Sichern [Seite 64] Sie diese Tabelleneinstellungen als Variante, um sie beim
nächsten Aufruf des Arbeitszeitblattes wieder zur Verfügung zu haben.

62 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Spalten vergrößern oder einblenden

Spalten vergrößern oder einblenden


Verwendung
Im Erfassungsteil oder dem Arbeitsvorrat [Seite 12] des Arbeitszeitblattes können Sie einzelne
Spalten vergrößern. Sie können Spalten, die Sie zuvor ausgeblendet [Seite 62] haben, wieder
einblenden.
Wenn Sie diese individuellen Einstellungen sichern, steht Ihnen immer Ihr persönliches
Erfassungsbild zur Verfügung.

Ausgeblendete Spalten erkennen Sie an einem dünnen, langgezogenen Strich.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Bewegen Sie den Mauszeiger an den rechten Rand der Spalte, die Sie vergrößern oder
einblenden möchten, und drücken Sie, wenn ein schwarzes Kreuz erscheint, die linke
Maustaste.
3. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Spalte in dem Maß
auseinander, wie Sie sie vergrößern möchten.
4. Lassen Sie die linke Maustaste los.
5. Sichern [Seite 64] Sie diese Tabelleneinstellungen als Variante, um sie beim
nächsten Aufruf des Arbeitszeitblattes wieder zur Verfügung zu haben.

April 2001 63
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Individuelle Spalteneinstellungen sichern

Individuelle Spalteneinstellungen sichern


Verwendung
Wenn Sie im Arbeitszeitblatt Spalten vergrößert, ausgeblendet oder deren Position geändert
haben, können Sie diese Einstellungen als Standardeinstellung speichern. Jedesmal, wenn Sie
danach das Arbeitszeitblatt aufrufen, werden der Arbeitsvorrat [Extern] und der Erfassungsteil
automatisch mit den Einstellungen angezeigt, die Sie festgelegt haben.
Sie können auch mehrere Varianten von Spalteneinstellungen anlegen, die Sie abhängig von
den aktuellen Erfordernissen nutzen können. Um den Ausgangszustand wiederherzustellen,
können Sie die Grundeinstellung wieder aktivieren.

Die individuellen Spalteneinstellungen, die Sie hier als Standardeinstellung


speichern, gelten unabhängig von dem gewählten Erfassungsprofil [Extern].

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Ändern Sie die Spalteneinstellungen gemäß Ihrer Anforderungen.
3. Wählen Sie über der rechten Blätterleiste.
Sie gelangen auf das Dialogfenster Tabelleneinstellungen, auf dem Sie Ihre individuellen
Einstellungen als Variante sichern können.

4. Geben Sie einen Variantennamen ein und wählen Sie Anlegen.


5. Wenn das System diese Variante in Zukunft bei jedem Start des Arbeitszeitblattes
aufrufen soll, markieren Sie das Feld Als Standardeinstellung verwenden.
6. Wählen Sie Übernehmen.
Sie gelangen zurück auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

Ergebnis
Beim nächsten Aufruf des Arbeitszeitblattes werden der Erfassungsteil und der Arbeitsvorrat in
der festgelegten Form angezeigt. Das System verwendet dazu die Variante, die Sie als
Standardeinstellung definiert haben.

64 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Freigabe der Daten

Freigabe der Daten


Verwendung
Wenn Sie die Bearbeitung eines Datensatzes abgeschlossen haben und keine weiteren
Änderungen anfallen, geben Sie die Daten frei. Auf welche Art Sie die Daten freigeben, legen Sie
in der Profilpflege fest.
Die Freigabe der Daten dient unterschiedlichen Zielen:
• Sie geben die Daten frei für die Genehmigung [Seite 69]. In diesem Fall überprüft z.B. Ihr
Vorgesetzter abschließend die Daten und genehmigt sie. Nach der Genehmigung können die
Daten zur weiteren Bearbeitung in die Zielkomponenten [Extern] übergeleitet werden.
• Sie geben die Daten ohne Genehmigungsverfahren frei. In diesem Fall können die Daten in
die Zielkomponenten übergeleitet werden, ohne vorher noch einmal überprüft zu werden.
Freigegebene Daten erhalten den Bearbeitungsstatus [Seite 85] Freigegeben zur Genehmigung.

Aktivitäten
Abhängig von den individuellen Profileinstellungen geben Sie die Daten mit einem der folgenden
Verfahren frei:
• Freigabe beim Sichern. In diesem Fall werden die Daten automatisch freigegeben.
Abhängig davon, ob Sie ein Genehmigungsverfahren nachgeschaltet haben, reagiert das
System auf unterschiedliche Arten. Lesen Sie hierzu: Daten beim Sichern freigeben
[Seite 66].
• Freigabe der Daten über die Freigabesicht. Lesen Sie hierzu: Daten über die Freigabesicht
freigeben [Seite 67].

April 2001 65
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Daten beim Sichern freigeben

Daten beim Sichern freigeben


Vorgehensweise
1. Erfassen [Seite 25] Sie Daten für das Arbeitszeitblatt.

2. Sichern Sie die Daten.


Abhängig von den Profileinstellungen reagiert das System auf verschiedene Arten:
a) Sie gelangen zurück auf das Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild. Das System hat die
Daten freigegeben.
b) Sie gelangen auf das Zusatzfenster Arbeitszeitblatt: Freigabeinformation erfassen. In
diesem Zusatzfenster geben Sie die Person an, die für die Genehmigung der Daten
zuständig ist:
i) Wählen Sie im Rahmen Genehmiger aus, auf welche Weise der
Genehmiger ermittelt werden soll.
Markieren Sie dazu das Feld, über das Sie den Genehmiger ermitteln möchten.
Ihnen stehen die Felder Planstelle, Benutzer, Arbeitsplatz, Stelle und
Organisationseinheit zur Verfügung.
Tragen Sie im Feld Empfänger z.B. die Nummer der Planstelle oder den Namen
des Benutzers ein.

Stehen bei mehreren Genehmigern noch Daten von Ihnen zur Genehmigung an,
können Sie sich eine Liste anzeigen lassen, aus der Sie einen Eintrag auswählen
können.
ii) Wenn Sie den Genehmiger über einen bestimmten Sachverhalt informieren
möchten, geben Sie eine Kurzmitteilung ein.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die Kurzmitteilung nur der
Information des Genehmigers dient und kein Bestandteil des Datensatzes ist.
Wenn Sie Informationen zum Datensatz hinterlegen möchten, können Sie einen
Langtext [Seite 48] hinzufügen.
iii) Wählen Sie Weiter.
Sie gelangen zurück auf das Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild.

Ergebnis
Sie haben Daten, gegebenenfalls mit Angabe eines Genehmigers, freigegeben und gesichert.

66 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Daten über die Freigabesicht freigeben

Daten über die Freigabesicht freigeben


Vorgehensweise
1. Erfassen [Seite 25] Sie die Daten für das Arbeitszeitblatt.
2. Wechseln Sie in die Freigabesicht.
In der Freigabesicht sind alle Datensätze, die noch nicht freigegeben sind, farbig
hervorgehoben.
3. Markieren Sie die Datensätze, die Sie freigeben wollen.
4. Wählen Sie Freigeben.

5. Sichern Sie die Daten.


Abhängig von den Profileinstellungen reagiert das System auf verschiedene Arten:
a) Sie gelangen zurück auf das Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild. Das System hat die
Daten freigegeben.
b) Sie gelangen auf das Zusatzfenster Arbeitszeitblatt: Freigabeinformation erfassen. In
diesem Zusatzfenster geben Sie die Person an, die für die Genehmigung der Daten
zuständig ist:
i) Wählen Sie im Rahmen Genehmiger aus, auf welche Weise der
Genehmiger ermittelt werden soll.
Markieren Sie dazu das Feld, über das Sie den Genehmiger ermitteln möchten.
Ihnen stehen die Felder Planstelle, Benutzer, Arbeitsplatz, Stelle und
Organisationseinheit zur Verfügung.
Tragen Sie im Feld Empfänger z.B. die Nummer der Planstelle oder den Namen
des Benutzers ein.

Stehen bei mehreren Genehmigern noch Daten von Ihnen zur Genehmigung an,
können Sie sich eine Liste anzeigen lassen, aus der Sie einen Eintrag auswählen
können.
ii) Wenn Sie den Genehmiger über einen bestimmten Sachverhalt informieren
möchten, geben Sie eine Kurzmitteilung ein.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang, daß die Kurzmitteilung nur der
Information des Genehmigers dient und kein Bestandteil des Datensatzes ist.
Wenn Sie Informationen zum Datensatz hinterlegen möchten, können Sie einen
Langtext [Seite 48] hinzufügen.
iii) Wählen Sie Weiter.
Sie gelangen zurück auf das Bild Arbeitszeitblatt: Einstiegsbild.

Ergebnis
Sie haben die Daten, gegebenenfalls mit Angabe eines Genehmigers, freigegeben und
gesichert.

April 2001 67
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Daten über die Freigabesicht freigeben

68 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Genehmigungsverfahren

Genehmigungsverfahren
Verwendung
Das Genehmigungsverfahren ist ein optionaler Bestandteil des Arbeitszeitblattes.
Die Datensätze, die mit dem Arbeitszeitblatt erfasst werden, bestehen zu einem großen Teil aus
sensiblen Daten, die z.B. relevant für die Bezahlung von Arbeitsstunden sind, den
Projektfortschritt dokumentieren etc.
Erfassen die Mitarbeiter ihre Arbeitszeitdaten persönlich im System, ermöglicht der Einsatz des
Genehmigungsverfahrens eine Kontrolle der erfassten Daten, bevor diese in die
Zielkomponenten übergeleitet werden. Genehmigt wird dabei jeder einzelne Datensatz, der mit
dem Arbeitszeitblatt erfasst worden ist.
Die Bearbeiter der Genehmigungen sind die zuständigen Meister, Personalverantwortlichen,
Projektleiter etc. Diese Personen benötigen spezielle Berechtigungen [Seite 176], um Datensätze
zu genehmigen.

Voraussetzungen
Sie müssen für jedes Erfassungsprofil über den Parameter Genehmigung notwendig in der
Profilpflege festgelegt haben, ob ein Genehmigungsverfahren durchlaufen werden muß.
Damit Arbeitszeiten genehmigt werden können, müssen diese den Bearbeitungsstatus [Seite
192] Freigegeben zur Genehmigung besitzen.

Funktionsumfang
• Die Genehmigung freigegebener Zeiten sowie die Benachrichtigung über abgelehnte
Datensätze erfolgt in der Regel über einen SAP Business Workflow. Dieser stößt den Report
RCATSB01 (Arbeitszeitblatt: Zeiten genehmigen) an, mit dem die Daten genehmigt werden.
Bei diesem Verfahren erhalten Sie in Ihrem Eingang eine Nachricht, welche Daten zur
Genehmigung anstehen. Bei Auswählen einer Personalnummer startet das System den
Genehmigungsreport automatisch.
Lesen Sie hierzu: Daten über den SAP Business Workflow genehmigen [Seite 73].
• Sie können Genehmigungen auch über das Menü des Arbeitszeitblattes erteilen. Dieses
manuelle Ausführen des Genehmigungsreports ist auch dann möglich, wenn Sie die
Genehmigung normalerweise über einen Workflow realisieren. Die zugehörigen Aufgaben in
Ihrem Eingang werden dann gelöscht.
Lesen Sie hierzu: Genehmigungen erteilen [Seite 71].
• Wollen Sie die zu genehmigenden Daten nicht genehmigen, können Sie einen
Ablehnungsgrund [Extern] hinzufügen, um den Mitarbeiter bzw. den Erfasser der Daten
entsprechend zu informieren. Ablehnungsgründe müssen Sie im Customizing festlegen.
• Nachdem die Daten den Status 30 - Genehmigt erhalten haben, schreibt das System sie in
die jeweiligen Schnittstellentabellen. Von hier können Sie sie in die gewünschte(n)
Zielkomponente(n) überleiten.

April 2001 69
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Genehmigungsverfahren

Alle Datensätze, die mit dem Arbeitszeitblatt erfasst worden sind, können jederzeit
vom Erfasser geändert werden, also auch nach erfolgter Genehmigung.
Dies gilt auch für Datensätze, die bereits in die Zielkomponente(n) übergeleitet
worden sind. In diesem Fall wird aus dem Originalbeleg ein Stornosatz erzeugt und
an die Zielkomponente(n) übertragen.

70 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Genehmigungen erteilen

Genehmigungen erteilen
Verwendung
Wenn Sie in Ihren Profileinstellungen festgelegt haben, dass die im Arbeitszeitblatt erfassten
Daten ein Genehmigungsverfahren [Seite 69] durchlaufen müssen, können Sie den hierfür
notwendigen Genehmigungsreport über das Menü des Arbeitszeitblattes auswählen. Dies ist
auch dann möglich, wenn Sie in Ihren Profileinstellungen ein Genehmigungsverfahren über einen
Workflow eingerichtet haben.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie das Arbeitszeitblatt auf.
2. Wählen Sie Arbeitszeitblatt -> Genehmigung -> Selektion über Personendaten, Selektion über
Organisationsstruktur oder Selektion über Arbeitszeitblattdaten.
Sie gelangen auf das Selektionsbild des gewählten Reports.
3. Selektieren Sie die Daten, die Sie bearbeiten möchten.
Wählen Sie die Daten, die Sie bearbeiten möchten, je nach aufgerufenem Report aus:
– Selektion über die Datenbank der Personaladministration
Hier können Sie anhand der organisatorischen Zuordnung der Mitarbeiter selektieren
(z.B. Mitarbeiterkreis, Kostenstelle etc.).
– Selektion über die Organisationsstruktur:
Hier können Sie zur Selektion die folgenden Objekttypen verwenden:
Objekttyp Bedeutung ObjektId

O Organisationseinheit Nummer der Organisationseinheit


S Planstelle Nummer der Planstelle
P Person Personalnummer
– Selektion über die Datenbank des Arbeitszeitblattes
Hier können Sie zur Selektion wichtige Arbeitszeitattribute [Extern] wählen (z.B.
Netzplan, Bestellung etc.).

Durch Auswahl von Sender Parameter, Empfänger Parameter oder Alle Parameter
können Sie sich die entsprechenden Selektionskriterien anzeigen lassen.
• Beachten Sie bei der Selektion der Daten, dass Sie während der Genehmigung alle
selektierten Personalnummern für eine Bearbeitung in anderen Anwendungen
sperren. Halten Sie deshalb die Menge der ausgewählten Personalnummern und die
Zeit zur Bearbeitung der Daten möglichst gering.
• Nicht ausgewählt werden folgende Personalnummern:
i. Personalnummern, für die Sie keine Berechtigung besitzen
ii. Personalnummern, die an anderer Stelle bearbeitet werden und daher gesperrt sind.

April 2001 71
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Genehmigungen erteilen

4. Wählen Sie Ausführen.


Sie gelangen auf das Bild Allgemeine Hierarchiedarstellung, auf dem Sie sich einen
Gesamtüberblick über die zu genehmigenden Daten verschaffen können, indem Sie die
Unterknoten öffnen.
Folgende Hierarchieebenen werden angezeigt:
– Personen vom
In dieser Ebene sind alle Daten der ausgewählten Personalnummern für den
gesamten ausgewählten Zeitraum enthalten.
– Personalnummer
In dieser Ebene sind alle Daten zu einer Personalnummer des gesamten
ausgewählten Zeitraumes enthalten.
– Datum
In dieser Ebene sind alle Daten zu einer Personalnummer für einen Tag enthalten.
Ampelsymbole zeigen den Bearbeitungsstatus der Daten an:
Ampel Bedeutung

Freigegeben zur Genehmigung


Genehmigt
Genehmigung abgelehnt

Datensätze ohne Ampelsymbol sind Vorgängersätze von Datensätzen, die nach der
Genehmigung noch einmal geändert worden sind.
5. Wählen Sie die Daten aus, die Sie genehmigen möchten.
Sie gelangen auf die Genehmigungssicht.
6. Genehmigen Sie die Daten bzw. lehnen Sie die Erteilung der Genehmigung ab.
Markieren Sie dazu einen oder mehrere Datensätze und wählen Sie Genehmigen
bzw. Ablehnen.
Wenn Sie Datensätze ablehnen, gelangen Sie auf ein Dialogfenster, auf dem Sie einen
Ablehnungsgrund [Extern] hinzufügen können. Ablehnungsgründe legen Sie in Ihren
Systemeinstellungen fest.

7. Sichern Sie Ihre Angaben.

Ergebnis
Sie haben Datensätze der Ihnen zugeordneten Mitarbeiter genehmigt bzw. die Genehmigung
abgelehnt. Die genehmigten Datensätze stehen zur Überleitung in die Zielkomponente(n)
[Extern] bereit.

72 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Daten über den SAP Business Workflow genehmigen

Daten über den SAP Business Workflow genehmigen


Verwendung
Wenn Sie in Ihren Profileinstellungen festgelegt haben, dass die im Arbeitszeitblatt erfassten
Daten ein Genehmigungsverfahren [Seite 69] mittels Workflow durchlaufen müssen, können Sie
hierfür den SAP Business Workflow benutzen.

Voraussetzungen
Sie müssen den SAP Business Workflow [Extern] in Ihren Systemeinstellungen eingerichtet
haben. Informationen hierzu finden Sie in der SAP-Bibliothek unter BC - Basis -> Business
Management -> BC - SAP Business Workflow.
Informationen, die zum Einrichten des Genehmigungsworkflows [Seite 75] für das Arbeitszeitblatt
nötig sind, erhalten Sie in den nachfolgenden Kapiteln.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie Büro → Arbeitsplatz → Eingang.
Sie gelangen in Ihren SAP-Eingang.
2. Wählen Sie Workflow.
Sie finden pro Personalnummer einen Eintrag für Daten, die zur Genehmigung anstehen.
3. Markieren Sie die Personalnummer(n), die Sie bearbeiten möchten.
4. Wählen Sie Ausführen.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Zeiten genehmigen. Dort sind alle Daten zu
einer Personalnummer mit dem Bearbeitungsstatus [Seite 192] Freigegeben zur
Genehmigung aufgeführt.

Die Bearbeitung von mehreren Personalnummern erfolgt nacheinander.


5. Genehmigen Sie die Daten bzw. lehnen Sie die Erteilung der Genehmigung ab.
Markieren Sie dazu einen oder mehrere Datensätze und wählen Sie Genehmigen
bzw. Ablehnen.
Wenn Sie Datensätze ablehnen, gelangen Sie auf ein Dialogfenster, auf dem Sie einen
Ablehnungsgrund [Extern] hinzufügen können. Ablehnungsgründe müssen Sie in Ihren
Systemeinstellungen festlegen.

6. Sichern Sie Ihre Angaben.

7. Wählen Sie Zurück.


Wenn Sie mehrere Personalnummern ausgewählt haben, werden Ihnen diese
nacheinander zur Bearbeitung angeboten. Wiederholen Sie die Schritte 5 bis 7 so
oft, bis Sie alle Daten bearbeitet haben.
Sie gelangen zurück in Ihren Eingang.

April 2001 73
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Daten über den SAP Business Workflow genehmigen

Ergebnis
Sie haben Datensätze der Ihnen zugeordneten Mitarbeiter genehmigt bzw. die Genehmigung
abgelehnt. Die genehmigten Datensätze können in die Zielkomponente(n) [Extern] übergeleitet
werden.

74 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erteilen von Genehmigungen (CA-TS)

Erteilen von Genehmigungen (CA-TS)


Definition
Der SAP Business Workflow zum Erteilen von Genehmigungen ist ein optionaler Bestandteil des
Arbeitszeitblattes.
Sie können ihn zur Unterstützung und Vereinfachung des Genehmigungsprozesses verwenden.

Verwendung
Im Anschluß an die Erfassung von Arbeitszeiten über das Arbeitszeitblatt können die Daten vor
der Überleitung in die Zielkomponente(n) kontrolliert werden. Dieses erfolgt durch speziell
autorisierte Personen in einem gesonderten Genehmigungsverfahren.
Der SAP Business Workflow Genehmigungen erteilen unterstützt und vereinfacht diesen Prozeß:
Jeder Genehmiger erhält über den SAP Business Workflow direkt die Datensätze zugewiesen,
die er persönlich zu genehmigen hat. Dies hat für ihn z.B. die folgenden Vorteile:
• Er hat jederzeit für seinen Arbeitsbereich den Überblick, welche Daten noch zur
Genehmigung anstehen
• Er kann Rückschlüsse auf den Arbeitsfortschritt von Aufträgen/Projekten ziehen.
Der SAP Business Workflow zum Erteilen von Genehmigungen wird durch die Freigabe der
Daten im Arbeitszeitblatt angestoßen. Der dort angegebene Bearbeiter der Genehmigung wird
durch Workitems in seinem Eingang über anstehende Genehmigungen informiert.
Bei dem SAP Business Workflow zum Erteilen von Genehmigungen handelt es sich um einen
Einzelschrittworkflow. Dieser kann zur Zeit aus technischen Gründen noch nicht zu einer
Mehrschrittaufgabe erweitert werden.

Diese Dokumentation setzt voraus, daß Sie mit der Technik zur Entwicklung eines
SAP Business Workflows vertraut sind.
Allgemeine Informationen zum SAP Business Workflow [Extern] finden Sie in der
SAP-Bibliothek unter BC - Basis -> Business Management -> BC - SAP Business
Workflow (BC-BMT-WFM).

April 2001 75
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Technische Realisierung des SAP Business Workflows zum Erteilen von Genehmigungen

Technische Realisierung des SAP Business Workflows


zum Erteilen von Genehmigungen
Bei dem SAP Business Workflow zum Erteilen von Genehmigungen handelt es sich um einen
Einzelschrittworkflow. Dieser kann zur Zeit aus technischen Gründen noch nicht zu einer
Mehrschrittaufgabe erweitert werden.

Objekttyp
Durch die zugrundeliegende Objekttechnologie wird die Schnittstelle zwischen der SAP-
Funktionalität und dem Workflow-System realisiert.
Die folgenden Informationen sind technischer Natur. Sie benötigen diese Informationen, wenn
Sie sich für die Details der Implementierung interessieren oder eigene Erweiterungen vornehmen
wollen.
Folgender Objekttyp wird von SAP ausgeliefert:
CATS (Cross Application Time Sheet)

Wenn Sie den Workflow modifizieren möchten, ist es erforderlich, diesen Objekttyp
zu verwenden.

Standardaufgaben
Um Genehmigern von Arbeitszeitblättern mitzuteilen, daß Zeiten zu genehmigen sind, stehen
drei Standardaufgaben zur Verfügung. Der Bearbeiter führt die Workitems aus, die er in seinem
Eingang findet. Dabei wird der Report CATS: Zeiten genehmigen (RCATSB01) ausgeführt. Der
Bearbeiter genehmigt die mit dem Arbeitszeitblatt erfaßten Zeiten oder lehnt sie ab.

Standardaufgabe Approval
Standardaufgabe: TS40007901
Kürzel: Approval
Bezeichnung: CATS: Genehmigung

Standardaufgabe Approval2
Standardaufgabe: TS20000459
Kürzel: Approval2
Bezeichnung: CATS: Genehmigung durch Zeitsachbearb. (Zeitsachbearbeiter)

Standardaufgabe Approval3
Standardaufgabe: TS20000460
Kürzel: Approval3

76 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Technische Realisierung des SAP Business Workflows zum Erteilen von Genehmigungen

Bezeichnung: CATS: Genehmigung durch Vorgesetzten

Referenzierte Objektmethode, Eigenschaften


Objekttyp: CATS
Methode: Approve (Approval request)
Eigenschaften: keine

Wenn Sie den Workflow modifizieren möchten, ist es erforderlich, diese


Objektmethode zu verwenden.

Bearbeiterzuordnung
Für die Realisierung der Bearbeiterzuordnung stehen Ihnen die folgenden Möglichkeiten zur
Verfügung:
• Sie weisen die Standardaufgabe über ein Objekt der Aufbauorganisation zu
• Sie definieren die Standardaufgabe als Generelle Aufgabe. Dieser Weg ist
empfehlenswert, wenn Sie bisher noch keine Aufbauorganisation gepflegt haben und
diese auch nicht anlegen möchten.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Abschnitt Vorbereitung und Customizing
des Genehmigungsworkflows [Seite 79].
• Sie ermitteln den Bearbeiter über die SAP-Erweiterung Ermittlung von
Workflowempfängern für die Genehmigung (CATS0008).
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation der SAP-Erweiterung.

Ereignis
Dieser Workflow besitzt kein auslösendes, sondern nur ein beendendes Ereignis:
Beendendes Ereignis:
Objekttyp: CATS
Ereignis: COMPLETED
Element: _WI_OBJECT_ID
Das Ereignis tritt ein, wenn der Bearbeiter alle zu einer Personalnummer erfaßten Datensätze
genehmigt hat.

Empfehlenswerte Aktivitäten:
Folgende Anpassungen können Sie zur Zeit vornehmen:
1. Anpassung des Workitemtextes an Ihre Anforderungen:
Verwenden Sie dazu die in dem Container zu Ihrer Kopie einer Standardaufgabe
enthaltenen Parameter (z.B.: TS_ENAME - Name des Mitarbeiters/Bewerbers).

April 2001 77
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Technische Realisierung des SAP Business Workflows zum Erteilen von Genehmigungen

2. Pflege des Langtextes zum Workitem


In dem Langtext zum Workitem können Sie z.B. eine Beschreibung hinterlegen, wie die
Genehmigung durchgeführt werden soll. Dazu können Sie auch die im Container
enthaltenen Parameter einmischen.
Zum Kopieren einer Standardaufgabe haben Sie zwei Möglichkeiten:
1. Kopieren Sie die Standardaufgabe über die Funktion Kopieren in der Transaktion Aufgabe
pflegen in eine weitere Standardaufgabe. In diesem Fall ist die Aufgabe
mandantenunabhängig.
2. Kopieren Sie die Standardaufgabe in eine Kundenaufgabe. In diesem Fall definieren Sie die
Aufgabe mandantenabhängig.

78 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Vorbereitung und Customizing des Genehmigungsworkflows

Vorbereitung und Customizing des


Genehmigungsworkflows
Aufbauorganisation einrichten
Die Daten des Arbeitszeitblattes werden von einem Erfasser erstellt und dann von einer speziell
autorisierten Person genehmigt. Hierbei kann es sich um beliebige Personen (SAP-Benutzer)
handeln, wie z.B. Vorgesetzte des Erfassers, Projektleiter etc.
Wenn die Standardaufgabe Approval (TS40007901) verwendet wird, gibt der Erfasser nach
Freigabe der Daten den zuständigen Bearbeiter (Benutzer) bzw. ein Objekt, über das der
Bearbeiter mittels der Aufbauorganisation ermittelt wird, manuell ein.
Dabei kann er neben der direkten Eingabe eines Benutzers zur Selektion des zuständigen
Bearbeiters zwischen folgenden Objekten der Aufbauorganisation wählen:
• Planstelle
• Arbeitsplatz
• Stelle
• Organisationseinheit
Für ein Objekt können auch mehrere Bearbeiter eingetragen sein. In diesem Fall wird das
Workitem in den Eingang aller möglichen Bearbeiter gestellt. Hat einer davon das Workitem
ausgeführt, wird es bei den anderen Bearbeitern nicht mehr angezeigt.

Wird die Standardaufgabe Approval2 (TS20000459) bzw. Approval3 (TS20000460)


verwendet, erfolgt die Empfängerzuordnung in aller Regel automatisch, so daß der
Erfasser den zuständigen Bearbeiter nicht selber eintragen muß. Ist die
automatische Empfängerermittlung nicht in den Profileinstellungen eingerichtet, wird
dem Erfasser der ihm zugeordnete Zeitsachbearbeiter oder Vorgesetzte als
Workflowempfänger vorgeschlagen. Diesen Vorschlag kann er bestätigen oder er
gibt analog zur Standardaufgabe Approval (TS40007901) einen anderen Workflow-
Empfänger manuell ein.

Benutzerzuordnung bei Verwendung der Aufbauorganisation


Um eine für das Szenario geeignete Aufbauorganisation einzurichten, führen Sie die
Customizing-Aktivität → Aufbauorganisation bearbeiten im Einführungsleitfaden der Basis →
Business Management → SAP Business Workflow aus.

Allgemeine Informationen zum SAP Business Workflow [Extern] finden Sie in der
SAP-Bibliothek unter BC - Basis -> Business Management -> BC - SAP Business
Workflow (BC-BMT-WFM).
Weiterführende Informationen zum Einrichten des Workflows finden Sie in der
Referenzdokumentation [Extern] zum SAP Business Workflow.

April 2001 79
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Vorbereitung und Customizing des Genehmigungsworkflows

Benutzerzuordnung ohne Verwendung der Aufbauorganisation


Auch wenn Sie bisher Ihre Aufbauorganisation noch nicht gepflegt haben, können Sie den
Workflow nutzen. In diesem Fall geben die Erfasser des Arbeitszeitblattes den zuständigen
Bearbeiter an, indem Sie den SAP-Benutzer eintragen.
Voraussetzung für diese Vorgehensweise ist, daß die Standardaufgabe als Generelle Aufgabe
definiert ist. Einer Generellen Aufgabe kann jeder im System eingerichtete SAP-Benutzer
zugeordnet werden.
Mit dieser Methode umgehen Sie das Organisationsmanagement, mit dem Sie die Selektion der
Bearbeiter unter fachlichen und organisatorischen Gesichtpunkten selektieren können. Trotzdem
kann bei diesem Vorgehen nicht jeder beliebige SAP-Benutzer die Genehmigungen erteilen: die
Kontrolle über Zuständigkeiten zur Erteilung von Genehmigungen regeln Sie über das
Berechtigungskonzept.

Anwendungsspezifisches Customizing
Das Genehmigungsverfahren ist ein optionaler Bestandteil des Arbeitszeitblattes. In der
Profilpflege legen Sie fest, ob die mit einem bestimmten Profil erfaßten Daten ein
Genehmigungsverfahren durchlaufen sollen.
Nehmen Sie pro Erfassungsprofil die folgenden Einstellungen vor, damit das
Genehmigungsverfahren über einen Workflow angestoßen wird:
1. Wählen Sie im Einführungsleitfaden Arbeitszeitblatt → Personenzeiterfassung →
Erfassungsprofile einrichten.
2. Selektieren Sie das Erfassungsprofil, für das Sie den Workflow einrichten möchten.
3. Überprüfen Sie im Bereich Allgemeine Einstellungen, ob das Genehmigungsverfahren
über das Feld Genehmigung notwendig eingerichtet ist.
4. Markieren Sie im Bereich Workflow das Feld Workflow Genehmigung und tragen Sie die
Aufgabenkennung in das entsprechende Feld ein.
In der Standardauslieferung werden die folgenden Standardaufgaben verwendet:
− Approval (TS40007901) - Der Erfasser trägt den Workflow-Empfänger manuell
ein.
− Approval2 (TS20000459) - Wenn die Empfängerermittlung automatisch erfolgt,
ist der Workflow-Empfänger in diesem Fall der Zeitsachbearbeiter, der der
entsprechenden Personalnummer zugeordnet ist.
− Approval3 (TS20000460) - Wenn die Empfängerermittlung automatisch erfolgt,
ist der Workflow-Empfänger in diesem Fall der Vorgesetzte des Mitarbeiters, für
den Zeiten erfaßt werden.

80 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Bedienung und Anbindung an die Anwendungsfunktionalität

Bedienung und Anbindung an die


Anwendungsfunktionalität
Verwendung
Der Workflow wird durch die Freigabe von Datensätzen im Arbeitszeitblatt gestartet. Er ist
beendet, wenn alle freigegebenen Datensätze genehmigt worden sind bzw. die Erteilung der
Genehmigung abgelehnt worden ist.

Standardaufgabe Approval (TS40007901) - CATS: Genehmigung


Wenn der Erfasser eines Arbeitszeitblattes die zu genehmigenden Datensätze freigegeben hat,
erscheint beim Abspeichern der Datensätze das Fenster Arbeitszeitblatt: Freigabeinformation
erfassen, in dem er manuell den für ihn bzw. für die erfaßten Daten zuständigen Bearbeiter
eingeben kann.
Hat einer der Bearbeiter ein noch unbearbeitetes Workitem dieses Erfassers in seinem Eingang,
erhält der Erfasser eine Liste mit seinen aktuellen Genehmigern (bzw. den zugeordneten
Objekten) angezeigt. Hieraus kann er einen Vorschlagswert auswählen. Der Datensatz wird an
das bestehende Workitem des Bearbeiters angehängt.
Im anderen Fall wählt er den Bearbeiter manuell aus. Hierbei kann er zur Selektion des
zuständigen Bearbeiters zwischen Objekten aus der Aufbauorganisation wählen bzw. direkt
einen SAP-Benutzer eingeben.
Wenn er den Genehmiger über bestimmte Vorgänge, Besonderheiten etc. informieren möchte,
gibt er zusätzlich eine Kurzmitteilung ein. Durch Betätigen der Funktion Weiter sichert er den
Datensatz und startet den Workflow.

Wenn ein Anwender Datensätze erfaßt, die von unterschiedlichen Genehmigern


bearbeitet werden, muß die Freigabe der Datensätze immer bezogen auf bestimmte
Bearbeiter erfolgen.
Beispiel:
Der Anwender möchte zehn Datensätze freigeben. Drei davon gehen an den
Bearbeiter XY, sieben an den Bearbeiter ZZ. Der Anwender sollte nun wie folgt
vorgehen:
Er gibt zunächst die Daten frei, die der Bearbeiter XY genehmigen soll, sichert und
gibt im Fenster Arbeitszeitblatt: Freigabeinformation erfassen XY als Bearbeiter an.
Dann startet er die Transaktion erneut und wiederholt das Verfahren für die sieben
Datensätze, die an den Bearbeiter ZZ gehen sollen.
Die Datensätze werden in den Eingang des ausgewählten Bearbeiters gestellt. Durch Ausführen
der Workitems wird der Genehmigungsreport Arbeitszeitblatt: Zeiten genehmigen (RCATSB01)
gestartet. Mit ihm genehmigt der Bearbeiter die Datensätze bzw. lehnt die Erteilung der
Genehmigung ab. Im Falle der Ablehnung kann er einen Ablehnungsgrund hinzufügen.

Standardaufgabe Approval2 (TS20000459) - CATS: Genehmigung durch


Zeitsachbearbeiter
Die Empfängerermittlung bei dieser Standardaufgabe erfolgt in aller Regel automatisch.

April 2001 81
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Bedienung und Anbindung an die Anwendungsfunktionalität

Bei der Standardaufgabe Approval2 (CATS: Genehmigung durch Zeitsachbearbeiter) werden die
zu genehmigenden Datensätze in den Eingang des Zeitsachbearbeiters gestellt, der dem
jeweiligen Mitarbeiter zugeordnet ist. Die Zuordnung zu einem Zeitsachbearbeiter erfolgt im
Infotyp Organisatorische Zuordnung (0001) der Personalwirtschaft.

Standardaufgabe Approval3 (TS20000460) - CATS: Genehmigung durch Vorgesetzten


Die Empfängerermittlung bei dieser Standardaufgabe erfolgt in aller Regel automatisch.
Bei der Standardaufgabe Approval3 (CATS: Genehmigung durch Vorgesetzten) werden die zu
genehmigenden Datensätze in den Eingang des Vorgesetzten des Mitarbeiters gestellt. Die
Zuordnung zu einem Vorgesetzten ist im Organisationsmanagement festgelegt.
Wenn ein Mitarbeiter mehreren Vorgesetzten zugeordnet ist, werden die zu genehmigenden
Datensätze in den Eingang aller zugeordneten Vorgesetzten gestellt. Beachten Sie, daß in
diesem Fall derjenige Vorgesetzte, der das Workitem als erster ausführt, alle im Workitem
enthaltenen Datensätze bearbeiten muß. Für alle anderen Vorgesetzten ist das Workitem nicht
mehr ausführbar.

82 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Informationen über erfasste Arbeitszeiten

Informationen über erfasste Arbeitszeiten


Verwendung
Es gibt zwei Wege, sich über Daten zu informieren, die mit dem Arbeitszeitblatt erfasst wurden:

Bei der Anzeige oder Pflege der erfassten Daten


Bei der Anzeige oder Pflege haben Sie eine Vielzahl von Möglichkeiten, auf Informationen zu
den Daten zurückzugreifen.

Über das Informationssystem


Hier stehen Ihnen zwei Reports zur Verfügung, mit denen Sie anhand verschiedenster Kriterien
auf die erfassten Daten zugreifen können.

April 2001 83
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Informationen zu Symbolen und Farben erhalten

Informationen zu Symbolen und Farben erhalten


Verwendung
Einige Informationen, die zu einem Datensatz oder weiteren Feldern gespeichert sind, können
Sie den Farben der Stundenangaben in den Zellen oder den Symbolen im Feld Zeilentyp
entnehmen.

• In der Freigabesicht [Seite 11] sind alle Datensätze, die noch nicht
freigegeben sind, farblich gekennzeichnet.
• In einer Summenzeile können Sie sich die Summen der pro Tag
erfassten Stunden anzeigen lassen. Diese Zeile ist mit einem
entsprechenden Symbol gekennzeichnet.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Legende.
Es erscheint das Zusatzfenster Legende, in dem alle für die aktuelle Sicht relevanten
Farben und Symbole des Erfassungsteils erklärt sind.
3. Verlassen Sie das Fenster durch Weiter.
Sie gelangen wieder auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

84 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Informationen zu Bearbeitungsstatus, Belegnummer und Ablehnungsgrund erhalten

Informationen zu Bearbeitungsstatus, Belegnummer


und Ablehnungsgrund erhalten
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Doppelklicken Sie auf dem Datensatz, zu dem Sie Informationen erhalten möchten.
Im Zusatzfenster Zelleninformation erhalten Sie - so weit vorhanden - Informationen zu
Bearbeitungsstatus [Seite 192], Belegnummer und Ablehnungsgrund [Extern].
3. Verlassen Sie das Zusatzfenster durch Weiter.
Sie gelangen wieder in die Pflege oder Anzeige des Arbeitszeitblattes.

April 2001 85
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Variable Sicht aufrufen

Variable Sicht aufrufen


Verwendung
Die Variable Sicht ermöglicht Ihnen eine spezielle Sicht auf die erfassten Daten. Mit der
Variablen Sicht können Sie sich einen Überblick über alle Daten verschaffen, die einen
bestimmten Bearbeitungsstatus [Seite 192] besitzen.

Sie möchten sich über die Variable Sicht alle Daten anzeigen lassen, die im
aktuellen Erfassungszeitraum [Extern] bereits genehmigt worden sind.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Wählen Sie Variable Sicht.
Im Fenster Status auswählen werden Ihnen alle verfügbaren Beabeitungsstatus
aufgelistet.
3. Markieren Sie jeden Bearbeitungsstatus, den Sie in der Variablen Sicht angezeigt
bekommen möchten und wählen Sie Weiter.
Sie gelangen auf das Bild Arbeitszeitblatt: Variable Sicht. Alle Datensätze, die einen der
angegebenen Bearbeitungsstatus besitzen, sind farbig hervorgehoben.

86 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Kurztext anzeigen

Kurztext anzeigen
Verwendung
Zu jedem Datensatz, den Sie mit dem Arbeitszeitblatt anlegen, können Sie im Zusatzfenster
Zelleninformation einen Kurztext hinterlegen.

Sie haben die folgenden Situationen mit einem Kurztext dokumentiert:


• Sie haben eine Tätigkeit verrichtet, für die Sie eine besondere Zulage
bekommen (z.B. Gefahrenzulage).
• Der Mitarbeiter, für den Sie die Daten erfassen, hatte einen Arbeitsunfall.

Kurztext als Überschrift zum Langtext


Der Kurztext kann gleichzeitig als Überschrift zu einem Langtext [Seite 88] dienen, den Sie
ebenfalls zu einem Datensatz eingeben können.

Voraussetzungen
Im Customizing muss festgelegt sein, dass das Feld Kurztext eingeblendet wird.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Doppelklicken Sie auf dem Datensatz, dessen Kurztext Sie anzeigen möchten.
Im Zusatzfenster Zelleninformation wird der Kurztext im gleichnamigen Feld angezeigt.
3. Verlassen Sie das Zusatzfenster durch Weiter.
Sie gelangen wieder auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

April 2001 87
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Langtext anzeigen

Langtext anzeigen
Verwendung
Mit dem Arbeitszeitblatt können Sie bei Bedarf einen längeren Text zu einem Datensatz
hinterlegen.

Sie konnten eine Tätigkeit nicht in der erwarteten Zeit bewältigen, da erforderliches
Material nicht rechtzeitig angeliefert wurde. Sie haben dies schriftlich festgehalten.
Die Langtexte stehen bei der Erfassung und Anzeige von Arbeitszeitblättern zur Verfügung und
können im Berichtswesen des Arbeitszeitblattes abgefragt werden.

Beachten Sie, dass die Langtexte nicht mit den Texten identisch sind, die im
Rahmen des Genehmigungsverfahrens zur Information des Genehmigers der
Datensätze hinterlegt werden können.
Die Langtexte werden nicht in die anderen Anwendungen des SAP-Systems
übergeleitet. Sie stehen daher z.B. nicht als Zusatzinformation bei einer
Rückmeldung in einer Logistik-Anwendung zur Verfügung.
Gibt es zu einem Datensatz einen Vorgänger, so ist automatisch der für den Vorgänger erfasste
Langtext dem neuen Datensatz zugeordnet. Vorgänger sind Datensätze, die entstehen, wenn ein
bereits genehmigter Datensatz noch einmal geändert wurde.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes auf.
2. Markieren Sie den Datensatz, dessen Langtext Sie ansehen möchten.
3. Wählen Sie Langtext.
Es erscheint ein Zusatzfenster mit dem erstellten Text.
4. Verlassen Sie die Textanzeige durch Zurück.
Sie gelangen wieder in die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

88 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Rückmeldeinformationen anzeigen

Rückmeldeinformationen anzeigen
Verwendung
Mit einer Rückmeldung melden Sie den Bearbeitungsstand von Aufträgen oder Netzplänen,
Vorgängen, Untervorgängen und Einzelkapazitäten zurück. Diese Daten sind für die
Komponenten der Logistik relevant.
Über das Dialogfenster Zelleninformation können Sie folgende zusätzliche Informationen zu einer
Rückmeldung speichern:
• Kennzeichen zum Stand der Rückmeldung
Sie können angeben, ob es sich bei der Rückmeldung um eine Teil- oder eine
Endrückmeldung handelt. Bei einer Endrückmeldung fallen keine weiteren
Rückmeldungen zu diesem Vorgang an.
• Prognosewerte
Sie können geschätzte Werte angeben
– für die noch zu erwartende Arbeit (Restarbeit)
– für das Endedatum des Vorgangs
Prognosewerte haben Auswirkungen auf die Planung der Termine und Ressourcen.

Beachten Sie, dass Sie über das Arbeitszeitblatt nur Zeiten, aber keine Mengen
rückmelden können.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Doppelklicken Sie auf dem Datensatz, für den Sie zusätzliche Rückmeldeinformationen
anzeigen möchten.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zelleninformation:
– Die Prognosewerte finden Sie in den Feldern Restarbeit (in Stunden) und
Prognostiziertes Endedatum.
– Das Kennzeichen zum Stand der Rückmeldung finden Sie im Feld Enderückmeldung.
Ist das Feld Enderückmeldung markiert, handelt es sich um eine Enderückmeldung. Ist
es nicht markiert, handelt es sich um eine Teilrückmeldung.
3. Wählen Sie Weiter.
Sie gelangen zurück auf die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

Ergebnis
Sie haben Rückmeldeinformationen zu einem Datensatz angezeigt.

April 2001 89
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Vorgänger eines Datensatzes anzeigen

Vorgänger eines Datensatzes anzeigen


Verwendung
Mit dem Arbeitszeitblatt können Sie auch Datensätze ändern, die bereits genehmigt bzw. zur
Übertragung in die Zielkomponente/n [Extern] abgestellt worden sind.
Das System erzeugt in diesem Fall einen zweiten Datensatz. Es ensteht also ein neues Original
und ein Vorgänger dieses Originals.
Die ursprünglichen Originaldaten gehen nicht verloren. Sie können sie sich über die Sichten des
Arbeitszeitblattes anzeigen lassen und so die Änderungen mit den ursprünglich erfassten Daten
vergleichen.
Die Vorgänger erhalten den Bearbeitungsstatus [Seite 192] 50 – Nach Genehmigung geändert
bzw. 60 – Storniert.

Den Vorgänger eines Datensatzes können Sie auch über die Beleganzeige aufrufen.
Voraussetzung dafür ist, dass Ihnen die Belegnummer bekannt ist.
Informationen über die Beleganzeige finden Sie unter Datensätze über die
Beleganzeige anzeigen [Seite 101].

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Markieren Sie den Datensatz, dessen Vorgänger Sie sich anschauen möchten.
3. Wählen Sie Zusätze → Vorgänger.
Sie gelangen auf ein Bild, das den Vorgängersatz mit seinen wesentlichen Daten
anzeigt.

Wenn zu dem von Ihnen markierten Datensatz kein Vorgänger existiert, gibt das
System eine entsprechende Meldung aus.

4. Verlassen Sie das Bild durch Zurück.

Ergebnis
Sie haben sich den Vorgänger eines Datensatzes anzeigen lassen.

90 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Detailinformationen anzeigen

Detailinformationen anzeigen
Verwendung
Durch die Systemeinstellungen und die individuelle Anpassung des Erfassungsbildes können in
einem Datensatz des Arbeitszeitblattes mehr Informationen abgelegt sein, als im Erfassungsteil
des Arbeitszeitblattes angezeigt werden.
Mit der Funktion Zeitdaten Detail können Sie sich alle vorhanden Daten in einer Übersicht
anzeigen lassen.
Sie erhalten z.B die folgenden Informationen:
• Arbeitszeitattribute [Extern], die evtl. nicht im Erfassungsteil des Arbeitszeitblattes
angezeigt werden
• Texte, die evtl. zu einem einzelnen Arbeitszeitattribut vorhanden sind
• in welche Zielkomponente [Extern] die Daten übergeleitet werden.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Markieren Sie die Zeile, über die Sie nähere Informationen erhalten möchten.
3. Wählen Sie Zeitdaten Detail. Sie können diese Funktion auch über das Menü →
Springen erreichen.
Sie gelangen in das Bild Arbeitszeitblatt: Detail. In dem Bild sind alle Daten verzeichnet,
die als Bestandteil eines Arbeitszeitattributes erfasst worden sind sowie die Angabe, in
welche Zielkomponente die Daten übergeleitet werden bzw. worden sind.

4. Verlassen Sie das Bild durch Zurück.


Sie gelangen wieder in die Pflege oder Anzeige des Arbeitszeitblattes.

Ergebnis
Sie haben sich Detailinformationen mit Angabe zur Zielkomponente anzeigen lassen.

April 2001 91
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Detailinformationen zu Arbeitszeitattributen anzeigen

Detailinformationen zu Arbeitszeitattributen anzeigen


Verwendung
Bei der Eingabe von Arbeitszeitattributen [Extern] kann es immer wieder vorkommen, dass Sie
erst detaillierte Informationen über ein Arbeitszeitattribut benötigen, bevor Sie sich für dessen
Verwendung entscheiden.

Sie möchten wissen, ob die eingegebene Leistungsart in der Einheit Stunden geführt
wird.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Doppelklicken Sie auf dem Arbeitszeitattribut, über das Sie nähere Informationen
erhalten möchten.
Es erscheint eine Übersicht, z.B. das Bild Leistungsart anzeigen: Grundbild. Hier
erhalten Sie alle wesentlichen Informationen zu dem gewählten Arbeitszeitattribut.

3. Verlassen Sie das Bild durch Zurück.


Sie gelangen wieder in die Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes.

92 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Folgebelege und ausstehende Buchungen anzeigen

Folgebelege und ausstehende Buchungen anzeigen


Verwendung
Die Funktion Folgebelege steht für alle Datensätze zur Verfügung, die entweder für die
Überleitung in die Zielkomponenten [Extern] bereitgestellt oder bereits übergeleitet wurden.
Mit ihr erhalten Sie Informationen darüber,
• welche Belegnummer der ausgewählte Satz hat
• in welche Zielkomponente ein Datensatz übergeleitet wurde
• welche Überleitungen in weitere Zielkomponenten noch ausstehen
Durch einen Sprung in die Zielkomponenten können Sie sich die Folgebelege von Daten, die mit
dem Arbeitszeitblatt erfasst worden sind, anzeigen lassen.

• Ist eine Rückmeldung für die Komponente Projektsystem erfasst worden,


gelangen Sie in die Anzeige der Rückmeldung zum Netzplan.
• Ist für einen Mitarbeiter eine Anwesenheit für die Komponente
Personalzeitwirtschaft erfasst worden, gelangen Sie in die Anzeige eines
Infotypsatzes des Infotyps Anwesenheiten (2002).

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Anzeige oder Pflege des Arbeitszeitblattes [Seite 25] auf.
2. Doppelklicken Sie auf dem Datensatz, über den Sie Informationen zur Überleitung erhalten
möchten.
Sie gelangen auf das Zusatzfenster Zelleninformation. Wenn der ausgewählte Datensatz
bereits genehmigt wurde, wird die Funktion Folgebelege angezeigt. Sie können diese
Funktion aufrufen, sobald der Datensatz in die Zielkomponenten übergeleitet wurde.
3. Wählen Sie Folgebelege.
Sie gelangen in das Fenster Folgebelege. Dort ersehen Sie die bereits erfolgten bzw.
noch ausstehenden Buchungen in die Zielkomponenten.
4. Wählen Sie eine der angezeigten Zeilen durch Doppelklick aus.
Sie gelangen in die ausgewählte Zielkomponente und können sich dort detailliert über
den entsprechenden Datensatz informieren.

5. Verlassen Sie das Bild der Zielkomponente durch Zurück.


Sie gelangen wieder auf das Bild Folgebelege.
6. Verlassen Sie das Bild Folgebelege durch Weiter.
Sie gelangen zurück auf das Zusatzfenster Zelleninformation.
7. Verlassen Sie dieses Bild ebenfalls durch Weiter.

April 2001 93
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Folgebelege und ausstehende Buchungen anzeigen

Ergebnis
Sie haben sich informiert, welche Datensätze in welche Zielkomponenten übergeleitet wurden
und welche Datensätze noch zur Überleitung anstehen.

94 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Informationssystem

Informationssystem
Verwendung
Das Informationssystem ermöglicht Ihnen auf zwei Arten einen Überblick über die mit dem
Arbeitszeitblatt erfassten Daten.

Berichtswesen
In dem Berichtswesen können Sie anhand einer Vielzahl von Kriterien auf die Datensätze
zugreifen.

Beleganzeige
Mit der Beleganzeige erhalten Sie einen Blick auf die erfassten Daten anhand der Belegnummer
der Datensätze.
Die Listausgabe der beiden Reports können Sie individuell beeinflussen.

April 2001 95
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Berichte: Informationen über Arbeitszeitblattdaten

Berichte: Informationen über Arbeitszeitblattdaten


Verwendung
Mit dem Report CATSSHOW (Anzeigen von Daten der Arbeitszeitblätter) können Sie sich die
Daten, die mit dem Arbeitszeitblatt erfasst worden sind, personenbezogen anzeigen lassen oder
bestimmte Datensätze suchen.
Mit ihm können Sie z.B.
• Datensätze aus der Datenbank des Arbeitszeitblattes anhand wichtiger Arbeitszeitattribute
wie Auftragsnummer, Kostenstelle oder Arbeitsplatz auswählen
• sich über den Bearbeitungsstand der Daten informieren
• in die Folgebelege einzelner Datensätze in den Zielkomponenten [Extern] wechseln

Lesen Sie hierzu:


Mitarbeiter für Berichte auswählen [Seite 97]
Berichte ausgeben [Seite 99]

96 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Mitarbeiter für Berichte auswählen

Mitarbeiter für Berichte auswählen


Verwendung
Sie können Personalnummern für den Report CATSSHOW (Anzeigen von Daten der
Arbeitszeitblätter) grundsätzlich auf folgende Arten auswählen:

• Arbeitszeitblattdaten
Bei dieser Auswahl wählen Sie die Daten anhand der Personalnummer aus. Dieses
Verfahren wählen Sie, wenn Sie
– eine Listausgabe von Personalnummern anzeigen möchten
– nur Daten zu einem bestimmten Mitarbeiter ausgeben lassen möchten
– alle erfassten Daten zu einem bestimmten Arbeitszeitattribut erhalten möchten

Sie möchten erfahren, wie viele Arbeitsstunden zu einem bestimmten Stichtag für
den Kundenauftrag 2001345 geleistet worden sind und welche Mitarbeiter daran
beteiligt waren.
Für diese Selektionsbedingungen lassen Sie das Feld Personalnummer frei, tragen
den gewünschten Kundenauftrag im betreffenden Feld ein und geben den
Datenauswahlzeitraum ein.

• Zeitdaten pro organisatorischer Struktur


Bei dieser Auswahl wählen Sie die Daten anhand von Organisationseinheiten aus.
Dieses Verfahren wählen Sie, wenn Sie
– an den Arbeitsergebnissen von bestimmten Organisationseinheiten interessiert sind
– Personalnummern über die Organisationseinheit auswählen möchten.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie Arbeitszeitblatt → Informationssystem.
2. Wählen Sie aus, ob Sie Arbeitszeitblattdaten über eine Personalnummer oder über die
Organisationsstruktur erhalten möchten.
Sie gelangen auf das Bild Anzeigen von Daten der Arbeitszeitblätter.
3. Geben Sie die gewünschten Selektionskriterien an.
Zusätzliche Selektionskriterien können Sie eingeben, indem Sie Empfänger Parameter,
Sender Parameter oder alle Parameter wählen.
4. Wählen Sie Ausführen.

Ergebnis
Sie haben Mitarbeiter anhand von Arbeitszeitblattdaten oder von Organisationseinheiten für die
Ausgabe von Daten aus den Arbeitszeitblättern ausgewählt.

April 2001 97
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Mitarbeiter für Berichte auswählen

98 April 2001
SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Berichte ausgeben

Berichte ausgeben
Vorgehensweise
1. Rufen Sie das Arbeitszeitblatt auf.
2. Wählen Sie Informationssystem → Arbeitszeitblattdaten über Personalnummer oder
Arbeitszeitblattdaten über Organisationsstruktur.
Siehe: Mitarbeiter für Berichte auswählen [Seite 97]
3. Geben Sie den Auswertungszeitraum an.
Im Standard ist der Datenauswahlzeitraum auf den aktuellen Tag beschränkt.
4. Geben Sie bei Bedarf weitere Parameter ein.
Sie können Daten nach weiteren wichtigen Arbeitszeitattributen auswählen, indem Sie
Empfänger Parameter, Sender Parameter oder alle Parameter wählen.

Wenn Sie auf dem Selektionsbild mehrere Arbeitszeitattribute aus den Bereichen
Sender, Empfänger und alle Parameter angeben, schränken Sie damit die Auswahl
nicht ein, sondern erweitern sie.
Beispiel
Sie interessieren sich für alle Datensätze des Mitarbeiters Müller, die für den Auftrag
2001345 und die Kostenstelle 2323 erfasst worden sind.
Wenn Sie die Nummern in die gleichnamigen Felder eintragen und den Report
starten, wird eine Liste angezeigt, in der alle Datensätze verzeichnet sind, die
mindestens eines der angegebenen Arbeitszeitattribute enthalten. Dies zeigt die
folgende Tabelle:
P-Nr. Datum Auftrag Kostenst. Stunden

12345 01.02.1997 2001345 2444 8


12345 02.02.1997 2001111 2323 7
12345 03.02.1997 2001345 2323 8
5. Wählen Sie Ausführen.
Sie gelangen auf das Listbild des Reports, dessen Anzeige Sie individuell beeinflussen
können.
6. Lassen Sie sich bei Bedarf Folgebelege des Datensatzes anzeigen.
Markieren Sie dazu den Datensatz und wählen Sie Folgebelege.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Folgebelege und ausstehende Buchungen
anzeigen [Seite 93] .
7. Lassen Sie sich gegebenenfalls den Langtext zu einem Datensatz anzeigen, indem Sie
Langtext wählen.
8. Verlassen Sie das Listbild durch Zurück.

April 2001 99
Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Berichte ausgeben

Ergebnis
Sie haben sich mit Hilfe des Reports CATSSHOW (Anzeigen von Daten der Arbeitszeitblätter)
Daten anhand von Selektionskriterien ausgeben lassen, die mit dem Arbeitszeitblatt erfasst
worden sind.

100 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Datensätze über die Beleganzeige anzeigen

Datensätze über die Beleganzeige anzeigen


Verwendung
Nach erfolgter Genehmigung wird ein Datensatz des Arbeitszeitblattes in eine oder mehrere
Schnittstellentabellen der Zielkomponenten [Extern] geschrieben und erhält dabei eine
Belegnummer. Mit dem Report RCATSBEL (Beleg und Folgebelege des Arbeitszeitblattes)
können Sie sich Datensätze anhand ihrer Belegnummer anzeigen lassen. Über die integrierte
Funktion Folgebelege können Sie sich Informationen zur Übertragung und Buchung der Daten in
den Zielkomponenten anzeigen lassen.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie Arbeitszeitblatt → Infosystem → Einzelbelege anzeigen.
2. Geben Sie die Belegnummer des Datensatzes bzw. die Belegnummern der Datensätze
ein, den (die) Sie anzeigen möchten und wählen Sie Ausführen.
Sie gelangen auf das Bild Beleg und Folgebelege des Arbeitszeitblattes, in dem Ihnen
die Basisdaten der gewünschten Datensätze anzeigt werden.
Die Listanzeige können Sie individuell verändern.
3. Lassen Sie sich bei Bedarf Folgebelege eines Datensatzes anzeigen.
Markieren Sie dazu den Datensatz und wählen Sie Folgebelege. Weitere
Informationen dazu finden Sie unter Folgebelege und ausstehende Buchungen anzeigen
[Seite 93].
4. Lassen Sie sich gegebenenfalls den Langtext zu einem Datensatz anzeigen, indem Sie
Zusätze → Langtext wählen.

Ergebnis
Sie haben sich anhand der Beleganzeige über einen Datensatz informiert.

April 2001 101


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Zeitabgleich Arbeitszeitblatt (RCATSCMP)

Zeitabgleich Arbeitszeitblatt (RCATSCMP)


Verwendung
Beim Erfassen von Arbeitszeiten kann es vorkommen, dass Mitarbeiter zu wenig oder zu viel
Arbeitszeit eingeben. Ebenso kann es vorkommen, dass Mitarbeiter vergessen, Zeiten zu
erfassen. Um solche Unstimmigkeiten herauszufinden, steht Ihnen der Report RCATSCMP:
Zeitabgleich Arbeitszeitblatt zur Verfügung.
Mitarbeiter, deren Arbeitszeitblätter Unstimmigkeiten aufweisen, können Sie mit Hilfe des
Reports automatisch per Mail hierüber informieren. Besonders wenn Sie eine Vielzahl von
Arbeitszeitblättern zu überprüfen haben, empfehlen wir Ihnen, den Report als Hintergrundjob mit
automatischem Mailversand einzuplanen.

Funktionsumfang
Selektion
• Wenn Sie nur die Mitarbeiter selektieren möchten, für die die Zeiterfassung im
Arbeitszeitblatt obligatorisch ist, wählen Sie die entsprechende Option.
• Sie können Arbeitszeitblätter überprüfen anhand
− von Tagen, für die keine Zeiten erfasst wurden
− einer Stundenanzahl, die Sie auf die Selektionsperiode bezogen festlegen
− der Vorgabestunden [Extern] des Mitarbeiters
Je nachdem, welche Art der Selektion Sie wählen, werden Ihnen Daten angezeigt, für
die zu wenig, zu viel oder keine Zeiten erfasst wurden.
• Um Arbeitszeitblätter zu selektieren, für die auf jeden Arbeitstag bezogen keine bzw. zu
wenig oder zu viele Stunden erfasst wurden, wählen Sie die tagesgenaue Selektion. Bei der
tagesgenauen Selektion liest der Report den Werkskalender
− wenn Sie nach Arbeitszeitblättern selektieren, für die keine Zeiten erfasst wurden
− wenn Sie nach Arbeitszeitblättern selektieren, für die weniger als eine von Ihnen
eingetragene Stundenzahl erfasst wurde
Bei der Selektion werden somit auch dann nur die Arbeitstage berücksichtigt, wenn
Sie nicht mit Vorgabestunden arbeiten. Die Zuordnung zu einem Werkskalender
legen Sie im Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) fest.
Durch die unter Zeitliche Einstellungen angegebene Periode bestimmen Sie, ob die
Ausgabe des Reports tage-, wochen- oder monatsweise erfolgen soll.
• Um Arbeitszeitblätter zu selektieren, für die bezogen auf die unter Zeitliche Einstellungen
eingegebene Periode keine bzw. zu wenig oder zu viele Stunden erfasst wurden, wählen Sie
die periodengenaue Selektion.
Hier können Sie Arbeitszeitblätter wochen- bzw. monatsweise kumuliert überprüfen. Sie
können sich die Einstellungen aus dem Profil, mit dem die Arbeitszeitblätter erfasst
wurden, unter Zeitliche Einstellungen vorschlagen lassen.

102 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Zeitabgleich Arbeitszeitblatt (RCATSCMP)

• Wenn Sie mit Vorgabestunden arbeiten, bestimmen Sie diese unter Vorgabestunden. Hier
können Sie sich die Einstellungen aus dem Profil, mit dem die Arbeitszeitblätter erfasst
wurden, ebenfalls vorschlagen lassen.

Ausgabe
• Wenn Sie alle Arbeitszeitblätter des gewählten Zeitraumes anzeigen wollen, sind die
Arbeitszeitblätter, für die laut Selektionskriterien zu wenig oder zu viel Zeiten erfaßt wurden,
farblich markiert.
• Wenn Sie die Option Mail senden gewählt haben, werden die Mitarbeiter, deren
Arbeitszeitblätter der Report selektiert, automatisch per Mail über die bestehenden
Unstimmigkeiten informiert. Die entsprechende Mail erhält der Mitarbeiter in seinem SAP-
Eingang. Der Mitarbeiter muss hierfür im Infotyp 105 (Kommunikation) Subtyp 0001
(Systembenutzername SAP System) als Benutzer definiert sein.
• In der Ausgabe des Reports können Sie entsprechend Ihres Berechtigungsprofils durch
Auswählen eines Datensatzes entweder in die Anzeige oder in die Pflege des
Erfassungsbildes wechseln. Hierbei wird das Arbeitszeitblatt mit dem Erfassungsprofil
aufgerufen, das Sie unter Zeitliche Einstellungen bzw. Vorgabestunden zum Vorschlagen
von Werten eingetragen haben.

Lesen Sie weiter unter: Beispiele: Arbeitszeitblätter überprüfen [Seite 104]

April 2001 103


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Beispiele: Arbeitszeitblätter überprüfen

Beispiele: Arbeitszeitblätter überprüfen


Arbeitszeitblätter überprüfen bei Einsatz HR
Sie möchten überprüfen, ob Ihre Mitarbeiter ihre Vorgabestunden pro Tag eingehalten haben
oder ob einzelne Mitarbeiter zu viele Stunden erfasst haben. Die Mitarbeiter, bei deren
Arbeitszeitblättern es zu entsprechenden Abweichungen gekommen ist, möchten Sie per Mail
hierüber informieren.
1. Geben Sie an, für welchen Zeitraum die Selektion erfolgen soll und nach welchen Kriterien
die Ihnen zugeordneten Personalnummern selektiert werden sollen.
2. Markieren Sie unter Selektion Arbeitszeitblätter die Option Auswahl anhand der
Vorgabestunden sowie zu viele Stunden erfasst.
3. Wählen Sie unter Steuerung der Selektion die tagesgenaue Selektion.
4. Unter Zeitliche Einstellungen sowie Vorgabestunden empfehlen wir Ihnen, die Einstellungen
aus dem Profil, mit dem Ihre Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten erfassen, zu übernehmen. Geben
Sie hierfür die Bezeichnung des Profils in das entsprechende Feld ein und wählen Sie
vorschlagen.
Die entsprechenden Profileinstellungen werden im Report übernommen.
5. Wählen Sie die Option Mail senden.
6. Wählen Sie Ausführen.
Der Report selektiert die Arbeitszeitblätter, für die pro Tag zu viele Stunden erfasst wurden. Die
entsprechenden Mitarbeiter werden per Mail hierüber informiert.

Arbeitszeitblätter überprüfen ohne Einsatz HR


Sie möchten überprüfen, ob Ihre Mitarbeiter pro Woche mindestens 20 Arbeitsstunden erfasst
haben. Die Mitarbeiter, die weniger als 20 Stunden pro Woche erfasst haben, möchten Sie per
Mail hierüber informieren.
1. Geben Sie an, für welchen Zeitraum die Selektion erfolgen soll und nach welchen Kriterien
die Ihnen zugeordneten Personalnummern selektiert werden sollen.
2. Markieren Sie unter Selektion Arbeitszeitblätter die Option Auswahl anhand angegebener
Stundenzahl sowie weniger als und tragen Sie 20 bei erfasste Stunden ein.
3. Wählen Sie unter Steuerung der Selektion die periodengenaue Selektion.
4. Geben Sie als Periodentyp unter Zeitliche Einstellungen die wochenweise Erfassung ein.
5. Wählen Sie die Option Mail senden.
6. Wählen Sie Ausführen.
Der Report selektiert die Arbeitszeitblätter, für die pro Woche weniger als 20 Stunden erfasst
wurden. Die entsprechenden Mitarbeiter werden per Mail hierüber informiert.

Arbeitszeitblätter selektieren, für die keine Zeiten erfasst wurden


Wenn Mitarbeiter vergessen haben, Arbeitszeiten zu erfassen, können Sie mit Hilfe des Reports
nach den entsprechenden Arbeitszeitblättern selektieren.

104 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Beispiele: Arbeitszeitblätter überprüfen

1. Geben Sie an, für welchen Zeitraum die Selektion erfolgen soll und nach welchen Kriterien
die Ihnen zugeordneten Personalnummern selektiert werden sollen.
2. Wählen Sie die Option Auswahl der Arbeitszeitblätter, für die keine Zeiten erfasst sind.
3. Wählen Sie Selektionskriterien tagesgenau anwenden.

Wenn Sie die periodengenaue Selektion wählen, beachten Sie, dass nur die
Arbeitszeitblätter ausgegeben werden, für die bezogen auf eine Periode an keinem
Tag Stunden erfasst wurden. Wenn innerhalb einer Periode auch nur an einem Tag
Stunden erfasst wurden, wird die entsprechende Periode nicht selektiert.
4. Legen sie unter Zeitliche Einstellungen fest, mit welcher Periode die Ausgabe der
selektierten Arbeitszeitblätter erfolgen soll.
5. Wählen Sie Ausführen.
Der Report selektiert die Arbeitszeitblätter, für die bezogen auf jeden Arbeitstag keine Zeiten
erfasst wurden.

April 2001 105


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Prozess der Versorgung der Zielkomponenten

Prozess der Versorgung der Zielkomponenten


Einsatzmöglichkeiten
Mit dem Arbeitszeitblatt werden Daten erfasst, die für mehrere Komponenten des SAP-Systems
relevant sein können. So erfassen mit dem Arbeitszeitblatt beispielsweise Mitarbeiter Daten, die
auf einen Netzplan des Projektsystems rückmelden. Andere verwenden das Arbeitszeitblatt, um
Zeitdaten für die Personalzeitwirtschaft zu erfassen. Aber auch Kombinationen sind möglich, so
dass Daten für mehrere Zielkomponenten zugleich relevant sein können.
Die Zielkomponenten versorgen Sie durch Überleitungsreports bzw. im Falle der
Materialwirtschaft mittels einer Transaktion mit den Arbeitszeitblattdaten. Anhand der folgenden
Grafik ersehen Sie die technischen Prozesse, die bei der Versorgung der Zielkomponenten
ablaufen.

Ablauf

Arbeitszeitblattdaten
mit Bearbeitungsstatus
‘30’ oder ‘60’

Schnittstellentabellen der Zielkomponenten

HR CO PM PS MM

Überleitung
mittels
RPTEXTPT RCATSTCO RCATSTPM RCATSTPS Transaktion
CATM

Instandhal-
Personal- Controlling Projekt- Material-
tung/Kunden-
wirtschaft system wirtschaft
service

1. Im Arbeitszeitblatt erfasste Daten speichert das System in der Datenbanktabelle des


Arbeitszeitblattes CATSDB.
2. Arbeitszeitblattdaten mit dem Bearbeitungsstatus '30' (Genehmigt) und '60' (Storniert)
schreibt das System in die Schnittstellentabellen
• der Personalwirtschaft (PTEX2000 und PTEX2010)
• des Controllings (CATSCO)

106 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Prozess der Versorgung der Zielkomponenten

• der Instandhaltung / des Kundenservice (CATSPM)


• des Projektsystems (CATSPS)
• der Materialwirtschaft (CATSMM)
Welche der Schnittstellentabellen versorgt werden müssen, erkennt das System anhand
der Arbeitszeitattribute [Extern] des Datensatzes.
3. Durch Ausführen von Überleitungsreports werden die Zielkomponenten Personalwirtschaft
(HR),
Controlling (CO), Instandhaltung/Kundenservice (PM/CS) und Projektsystem (PS) mit den
Arbeitszeitblattdaten versorgt.
Folgende komponentenspezifische Überleitungsreports stehen Ihnen zur Verfügung:
• RPTEXTPT für die Personalwirtschaft [Seite 144]
• RCATSTCO für das Controlling [Seite 115]
• RCATSTPM für die Instandhaltung / den Kundenservice [Seite 124]
• RCATSTPS für das Projektsystem [Seite 131]
Damit Sie die Überleitung von Daten in das HR, das CO, das PM/CS sowie PS in einem
Arbeitsschritt durchführen können, steht Ihnen überdies ein komponentenübergreifender
Report [Seite 110] zur Verfügung.
Die Versorgung der Materialwirtschaft erfolgt über die Transaktion CATM.

Ergebnis
Die Zielkomponenten wurden mit Daten des Arbeitszeitblattes versorgt.

Ausführliche Informationen zu den Tabellen, die bei diesem Prozess betroffen sind,
finden Sie in dem Abschnitt Technische Hintergrundinformationen zum
Arbeitszeitblatt [Seite 181].

April 2001 107


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Versorgung der Zielkomponenten

Versorgung der Zielkomponenten


Verwendung
Das Arbeitszeitblatt ist eine eigenständige SAP-Anwendung, die verschiedenste Anwendungen
des SAP-Systems mit Daten über die Dauer, Menge und Referenz von durchgeführten Arbeiten
versorgt.

Funktionsumfang
Die in dem Arbeitszeitblatt erfassten Daten werden nicht sofort online in die Zielkomponenten
übertragen, sondern zunächst zentral in der Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes, der
CATSDB, gespeichert. Dieses Vorgehen hat folgende Vorteile:
• Es kann eine kontrollierte Übertragung der Daten erfolgen
• Sonst erforderliche Berechtigungen für die Transaktionen der Zielkomponenten entfallen
• Verbesserung der Performance
• Welche Datensätze in welche Zielkomponenten übertragen werden, ersieht das System
anhand der angegebenen Arbeitszeitattribute [Extern].

Folgende Kombinationen der Versorgung sind möglich:

Controlling (Interne LV) + Personalwirtschaft

Controlling (Stat. Kennz.) + Personalwirtschaft

Controlling (Stat. Kennz.) + Personalwirtschaft + Externe Dienstleistungen

Personalwirtschaft + Externe Dienstleistungen

Personalwirtschaft + Instandhaltung/Kundenservice

Personalwirtschaft + Projektsystem
Instandhaltung/
Personalwirtschaft + Externe Dienstleistungen + Kundenservice

Personalwirtschaft + Externe Dienstleistungen + Projektsystem

Externe Dienstleistungen + Instandhaltung/Kundenservice

Externe Dienstleistungen + Projektsystem

Revisionsfähigkeit der Datensätze


Die im Arbeitszeitblatt erfassten und in die Zielkomponenten übergeleiteten Daten erhalten eine
eindeutige Belegnummer, sobald die Daten genehmigt sind. Sie sind anhand der in der

108 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Versorgung der Zielkomponenten

Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB) gespeicherten Originalbelege und der an die


jeweiligen Zielkomponenten mitgegebenen Belegnummer jederzeit revisionsfähig.
Die Belegnummer zu einem Datensatz erhalten Sie beim Aufruf der Zelleninformation [Seite 85]
in der Erfassungssicht des Arbeitszeitblattes. Wenn Ihnen dort das Feld Folgebelege [Seite
93]angezeigt wird, können Sie sich weitere Informationen anzeigen lassen.
Eine direkte Sicht auf einen bekannten Beleg ermöglicht auch der Report Beleg und Folgebelege
des Arbeitszeitblattes (RCATSBEL). Sie finden diesen Report im Menü unter Informationssystem
→ Einzelbelege anzeigen.

Überleitung der Daten


Die Überleitung in die Zielkomponenten kann für jede Komponente getrennt erfolgen. So können
Sie erforderlichenfalls unterschiedliche Übertragungsintervalle realisieren.

• Um den Arbeitsfortschritt in der Logistik zu dokumentieren und zeitnahe


Ergebnisse zu erhalten, realisieren Sie einen täglichen Datentransfer.
• Die Überleitung der Daten in das HR möchten Sie sofort nach Freigabe bzw.
Genehmigung der Sätze realisieren.
Fehler, die bei der Überleitung aufgetreten sind, gibt das System in einem Protokoll aus.
Spezielle Nachbearbeitungsfunktionen ermöglichen eine Fehlerbehandlung in der
Zielkomponente.
Neben den komponentenspezifischen Überleitungsreports steht Ihnen auch ein
komponentenübergreifender Überleitungsreport [Seite 110] zur Verfügung. Mit diesem starten
Sie die Überleitung der Daten in mehrere Zielkomponenten in einem Arbeitsschritt. Derzeit
können Sie mit diesem Report alle Zielkomponenten außer der Materialwirtschaft versorgen.

Reorganisation der Schnittstellentabellen


Datensätze des Arbeitszeitblattes, die bereits in die entsprechenden Zielkomponenten
übergeleitet wurden, sollten Sie regelmäßig aus den jeweiligen Schnittstellentabellen löschen. So
sorgen Sie für eine optimale Performance der jeweiligen Überleitungsreports.
Lesen Sie hierzu: Reorganisation der Schnittstellentabellen [Seite 174].

April 2001 109


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Komponentenübergreifende Überleitung

Komponentenübergreifende Überleitung
Verwendung
Mit Hilfe des Reports RCATSTAL (Arbeitszeitblatt: Überleitung in die Zielkomponenten) können
Sie Datensätze des Arbeitszeitblattes in einem Arbeitsschritt in folgende Zielkomponenten
überleiten:
• Personalwirtschaft (HR)
• Controlling (CO)
• Projektsystem (PS)
• Instandhaltung / Customer Service (PM/CS)
Derzeit kann nur die Materialwirtschaft (MM) nicht mit diesem Report versorgt werden.
Den Report rufen Sie auf unter Arbeitszeitblatt → Überleitung → Komponentenübergreifend.

Integration
Der Report RCATSTAL verbindet die Überleitungsreports der Personalwirtschaft, des
Controllings, des Projektsystems und der Instandhaltung / des Customer Service miteinander.
Die Selektionsoptionen, die nur für bestimmte Zielkomponenten zulässig sind, sind entsprechend
gekennzeichnet.
Haben Sie für die Komponenten Personalwirtschaft einerseits sowie Logistik und
Rechnungswesen andererseits zwei getrennte Systeme installiert, müssen Sie den Report für die
Daten der Personalwirtschaft separat im System der Personalwirtschaft laufen lassen. Die
Überleitung der Daten ins Controlling, Projektsystem, in die Instandhaltung / den Customer
Service realisieren Sie in dem anderen System in einem Arbeitsschritt.

Voraussetzungen
Um den Report auszuführen, müssen Sie
• alle komponentenspezifischen Customizing-Einstellungen in den Zielkomponenten
vorgenommen haben
• die Berechtigungen zum Ausführen der jeweiligen Überleitungsreports ins HR, CO, PM/CS
und PS besitzen

Funktionsumfang
Selektion
Der Report RCATSTAL ermöglicht es Ihnen, Daten anhand der organisatorischen Zuordnung
Ihrer Mitarbeiter zu selektieren. Sie können also z.B. die Daten aller Mitarbeiter selektieren, die
einer bestimmten Kostenstelle zugeordnet sind. Diese Option steht Ihnen nicht zur Verfügung,
wenn Sie die komponentenspezifischen Überleitungsreports benutzen.
In der folgenden Tabelle sind die weiteren Selektionskriterien des Reports RCATSTAL
aufgeführt. Sie gelten jeweils nur für bestimmte Komponenten.

110 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Komponentenübergreifende Überleitung

Option Bedeutung gültig für


Auftrag Instandhaltungsauftrag / Serviceauftrag PM/CS
Netzplan Netzplannummer PS
Belegnummer Belegnummer CO, PM/CS,
PS
Buchungsdatum Die übergeleiteten Datensätze werden unter dem CO, PM/CS,
eingegebenen Datum verbucht. PS
Buchungsdatum Die Stornosätze werden unter dem eingegebenen Datum PM/CS, PS
für Storno verbucht.
Anzahl Aufgaben Zur Optimierung der Performance können Sie angeben, auf PM/CS, PS
wie viele Aufgaben die überzuleitenden Daten verteilt
werden sollen.
Anzahl Befindet sich ein Auftrag bzw. Netzplan bereits durch einen PM/CS, PS
Sperrversuche weiteren Anwender in Bearbeitung, wenn Sie den Report
starten, so ist dieser Auftrag bzw. Netzplan gesperrt. Sie
können dem Report daher eine Anzahl Sperrversuche
mitgeben. Der Report wird dann entsprechend oft
versuchen, die Überleitung durchzuführen.
Protokoll Sie erhalten detaillierte Aufstellungen zu den Überleitungen HR, PM/CS,
in die entsprechenden Komponenten. PS
Testlauf Die Daten werden lediglich von den Schnittstellentabellen HR, PM/CS,
gelesen, jedoch nicht übergeleitet. PS
nochmalige Falls bei der Überleitung Fehler aufgetreten sind, z.B. weil HR
Überleitung eine Personalnummer gesperrt war, können Sie die
betroffenen Datensätze nochmals überleiten.
Überleitung ohne Sie wollen eine reine Leistungserfassung realisieren, ohne PS
Termine dass sich diese auf die Terminierung des Netzplanes
auswirkt.
Warnungen Diese Option empfiehlt sich, wenn Sie den Report als CO
ignorieren Hintergrund-Job eingeplant haben. Sie erreichen damit,
dass auch Daten verbucht werden, bei denen es während
der Überleitung zu Warnungen gekommen ist. Die
entsprechenden Meldungen gibt Ihnen der Report im
Protokoll aus. Diese Daten müssen Sie dann
gegebenenfalls nachbearbeiten.
Wenn Sie diese Option nicht wählen, findet ab Auftreten
einer Warnung keine Verbuchung von Daten mehr statt.

Detaillierte Informationen zu den Optionen finden Sie in der jeweiligen


Felddokumentation.

Ausgabe
Der Report leitet die Daten pro Zielkomponente separat und somit nacheinander über.

April 2001 111


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Komponentenübergreifende Überleitung

Wenn Sie den Report online ausführen, zeigt Ihnen der Report nach Beenden der Überleitung in
eine Zielkomponente an, wie viele Datensätze verbucht werden konnten. Wenn Sie die
entsprechende Option gewählt haben, gibt Ihnen der Report ein detailliertes Protokoll aus.
Bestätigen Sie die Anzeige bzw. das Protokoll mit Zurück, um mit der Überleitung in die
nächste Zielkomponente fortzufahren.
Üblicherweise werden Sie den Report jedoch im Hintergrund ablaufen lassen. Hierbei entfällt das
Bestätigen der einzelnen Überleitungen. Haben Sie für die Hintergrundverarbeitung die
Protokollausgabe gewählt, erzeugt das System pro Komponente eine Spoolliste.
Sind bei der Überleitung Fehler aufgetreten, müssen Sie diese entweder aus dem Arbeitszeitblatt
heraus oder in der entsprechenden Zielkomponente nachbearbeiten. Um einen Überblick über
die aufgetretenen Fehler zu erhalten, müssen Sie die Option Protokoll gewählt haben.

Wenn Sie Fehler nicht im Arbeitszeitblatt nachbearbeiten, sondern in der jeweiligen


Zielkomponente, stimmen die Daten des Arbeitszeitblattes nicht mehr mit denen der
Zielkomponente überein.

Aktivitäten
1. Rufen Sie den Report auf unter Arbeitszeitblatt → Überleitung → Komponentenübergreifend.
2. Geben Sie Zeitraum und organisatorische Kriterien an, nach denen die überzuleitenden
Daten selektiert werden sollen.
3. Geben Sie an, in welche Zielkomponenten Sie die Daten überleiten möchten.
4. Wählen Sie bei Bedarf weitere Selektionsoptionen aus.
5. Wählen Sie Ausführen.

112 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Versorgung des Controllings (CO)

Versorgung des Controllings (CO)


Einsatzmöglichkeiten
Daten des Arbeitszeitblattes können die interne Leistungsverrechnung [Extern] des Controllings
(CO) versorgen. Durch einen Überleitungsreport werden aus den im Arbeitszeitblatt erfassten
Daten CO-Belege [Extern] erzeugt. Abhängig von Ihren Customizing-Einstellungen unter CO-
Belege füllen [Extern]
• erzeugt das System pro übergeleitetem Datensatz einen CO-Beleg oder
• kumuliert bzw. verdichtet das System die Datensätze und schreibt sie in einen oder mehrere
CO-Belege.

Die Versorgung kann direkt erfolgen durch die Überleitung von Daten ins CO. Sie
kann aber auch indirekt erfolgen durch die Überleitung von Daten in eine andere
Komponente (z.B. durch Rückmeldungen aus der Logistik).

Voraussetzungen
Sie müssen die Berechtigung für die Transaktion Verrechnung von Leistungen erfassen (KB21)
besitzen.

Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabelle CATSCO. Voraussetzung dafür
ist, dass eines oder mehrere der folgenden Felder gefüllt ist:
Feldname Datenelement Kurzbezeichnung
RKOSTL EKOSTL Empfangende Kostenstelle oder
RPROJ EPROJ Empfangendes PSP-Element oder
RKSTR EKSTR Empfangender Kostenträger oder
RKDAUF EKDAU Empfangender Kundenauftrag oder
RAUFNR EAUFNR Empfangender Auftrag oder
RNPLNR NW_AUFNR Empfangender Netzplan oder

RPRZNR EPRZNR Empfangender Geschäftsprozess

3. Die Daten mit der oben aufgeführten Kontierung werden mit Hilfe des Überleitungsreports
Arbeitszeitblatt: Überleitung in das Controlling [Seite 115] (RCATSTCO) aus der
Schnittstellentabelle in das Controlling übergeleitet.
4. Der Report erzeugt aus den Datensätzen CO-Belege. Fehlerhaltige Sätze werden nicht
verbucht.

April 2001 113


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Versorgung des Controllings (CO)

5. Der Report erzeugt ein Protokoll, aus dem Sie ersehen, welche Sätze verbucht werden
konnten.

Ergebnis
Die interne Leistungsverrechnung des Controlling wurde mit Daten aus dem Arbeitszeitblatt
versorgt.

114 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Überleitung in das Controlling

Überleitung in das Controlling


Verwendung
Mit dem Report RCATSTCO (Arbeitszeitblatt: Überleitung in das Controlling) verbuchen Sie
genehmigte [Seite 192] bzw. stornierte [Seite 194] Datensätze aus dem Arbeitszeitblatt im
Controlling. Der Report erzeugt hierbei CO-Belege [Extern]. Durch das Überleiten von
Arbeitszeitblattdaten in das Controlling erreichen Sie, dass diese Daten die interne
Leistungsverrechnung des Controllings auslösen.
Bei Bedarf können Sie mehrere Überleitungen parallel starten. Beachten Sie hierbei folgendes:
• Wenn Sie nur nach Personalnummern selektieren, sperrt der Report die jeweils selektierten
Personalnummern in der CATSCO. Dies erfolgt bis zu einer Menge von bis zu 100
Personalnummern. Selektieren Sie mehr als 100 Personalnummern, sperrt der Report die
komplette CATSCO, so dass Sie dann keine weitere Überleitung parallel starten können.
• Wenn Sie nur nach Datum selektieren, können Sie pro Überleitung jeweils unterschiedliche
Zeiträume eingeben. Diese unterschiedlichen Zeiträume sollten sich nicht überschneiden.
Wenn der Report mehr als 100 Arbeitszeitdaten selektiert, sperrt der Report die CATSCO.
Weitere parallele Überleitungen sind dann nicht möglich.
• Wenn Sie sowohl nach Personalnummer als auch nach Datum selektieren, übersteuern die
Angaben unter Personalnummer Ihre Angaben unter Datum. Für diesen Fall trifft wieder zu,
dass Sie bis zu 100 Personalnummern selektieren können, bevor die CATSCO komplett
gesperrt wird und somit keine weitere parallele Überleitung möglich ist.
Falls Sie einen bereits übergeleiteten Datensatz nachträglich im Arbeitszeitblatt ändern, so
erzeugt das System in der Schnittstellentabelle CATSCO einen Stornosatz. Diesen verbucht der
Report als Negativsatz im Controlling.
Sie finden den Report im Menü unter Arbeitszeitblatt → Überleitung → Rechnungswesen.

Integration
Abhängig von Ihren Einstellungen unter CO-Belege füllen [Extern] erzeugt der Report pro
übergeleitetem Datensatz einen CO-Beleg oder verdichtet bzw. summiert mehrere Datensätze in
einen CO-Beleg.
Das Auslösen der Leistungsverrechnung des Controllings kann auch indirekt stattfinden, ohne
dass Sie Datensätze des Arbeitszeitblattes explizit in das Controlling überleiten. Dieser Fall kann
dann auftreten, wenn Sie Daten in eine andere Komponente überleiten. Beispielsweise lösen
Rückmeldungen aus der Logistik gleichzeitig eine Leistungsverrechnung im Controlling aus.

Voraussetzungen
Sie müssen die Berechtigung für die Transaktion Verrechnung von Leistungen erfassen (KB21)
besitzen.

Funktionsumfang
Selektion
• Die überzuleitenden Datensätze wählen Sie anhand von Personalnummern, Zeitraum bzw.
Belegnummern aus.

April 2001 115


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Überleitung in das Controlling

• Wenn die übergeleiteten Datensätze ein anderes Buchungsdatum erhalten sollen als das
aktuelle Tagesdatum, können Sie ihnen ein Buchungsdatum mitgeben.
• Wenn Sie den Report als Hintergrund-Job eingeplant haben, sollten Sie die Option
Warnungen ignorieren wählen. Der Report verbucht dann auch Daten, bei denen es zu
Warnungsmeldungen kommt. Diese Warnungen gibt Ihnen der Report nach der Überleitung
im Protokoll aus. Wenn Sie die Option Warnungen ignorieren nicht markieren und der Report
während der Überleitung eine Warnung ausgibt, werden ab der Warnung keine Daten mehr
verbucht. In diesem Fall müssen Sie die entsprechenden Daten im Arbeitszeitblatt
nachbearbeiten und die Überleitung dann erneut starten.

Bei Bedarf können Sie mehrere Überleitungen parallel starten. Ausführliche


Informationen hierzu enthält die Reportdokumentation.

Ausgabe
Der Report erzeugt nach der Überleitung ein Protokoll. Anhand dieses Protokolls ersehen Sie,
welche Datensätze verbucht werden konnten. Sind Fehler aufgetreten, müssen Sie die
betroffenen Daten im Arbeitszeitblatt nachbearbeiten.

116 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfassen Statistischer Kennzahlen

Erfassen Statistischer Kennzahlen


Verwendung
Mit dem Arbeitszeitblatt können Sie Statistische Kennzahlen [Extern] erfassen, die Sie
anschließend in das Controlling überleiten. Innerhalb des Controllings dienen Statistische
Kennzahlen als Basis für interne Verrechnungen und werden zudem im Rahmen von
Kennzahlenanalysen verwendet.

Einige Ihrer Mitarbeiter arbeiten im Außendienst. Sie bezahlen diesen Mitarbeitern


die Fahrtkosten vorab, möchten die Fahrtkosten aber dem jeweiligen Kunden in
Rechnung stellen. Hierzu legen Sie eine Statistische Kennzahl 'Kilometer' an sowie
eine Lohnart 'Fahrtkosten'. Die Mitarbeiter erfassen ihre Angaben zu den
zurückgelegten Fahrten im Arbeitszeitblatt sowohl mit der Lohnart als auch mit der
Statistischen Kennzahl. Die durch die Lohnart ermittelten Fahrtkosten erstatten Sie
Ihren Mitarbeitern über die Lohnabrechnung. Die Daten zur Statistischen Kennzahl
'Kilometer' leiten Sie in das Controlling (CO) über. Anschließend kann die
Statistische Kennzahl 'Kilometer' als Basis für die aufwandsbezogene Fakturierung
[Extern] verwendet werden: Auf diesem Weg können Sie dem Kunden die
Fahrtkosten in Rechnung stellen.

Voraussetzungen
Statistische Kennzahlen können Sie nur verwenden, wenn Sie das Controlling im Einsatz haben.
Pro Erfassungsprofil, mit dem Statistische Kennzahlen erfasst werden sollen, müssen Sie
folgende Felder innerhalb der Feldauswahl [Extern] einblenden:
• Statistische Kennzahl
• ein Empfängerobjekt (z.B. EmpfKostenstelle, Empfängerauftrag...)
• optional als Anzeigefeld: interne Maßeinheit

Funktionsumfang
Die im Arbeitszeitblatt erfassten Statistischen Kennzahlen leiten Sie mit Hilfe des
Überleitungsreports RCATSTCO (Arbeitszeitblatt: Überleitung in das Controlling [Seite 115]) in
das Controlling über. Dort können Sie die Daten dann für interne Verrechnungen bzw. für
Analysezwecke verwenden.
Detaillierte Informationen zu den Statistischen Kennzahlen finden Sie in der SAP-Bibliothek
beispielsweise unter Rechnungswesen → CO - Controlling → Kostenstellenrechnung →
Stammdaten in der Kostenstellenrechnung → Statistische Kennzahl [Extern].

Aktivitäten
Überprüfen Sie, ob im Controlling die Statistischen Kennzahlen angelegt sind, die Sie im
Arbeitszeitblatt verwenden möchten. Legen Sie gegebenenfalls geeignete Statistische
Kennzahlen an.

April 2001 117


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erfassen Statistischer Kennzahlen

118 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Arbeitszeitblatt in der Kostenträgerrechnung

Arbeitszeitblatt in der Kostenträgerrechnung


Verwendung
Das anwendungsübergreifende Arbeitszeitblatt (CATS) gibt Ihnen in der Kostenträgerrechnung
die Möglichkeit, Personalkosten an einen Kostenträger weiterzuleiten.

Integration
Das Arbeitszeitblatt ist eine anwendungsübergreifende Funktionalität. Es leitet Daten an andere
Anwendungskomponenten wie beispielsweise das Controlling weiter.

Voraussetzungen
Nehmen Sie die relevanten Einstellungen im Customizing unter Anwendungsübergreifende
Komponenten → Arbeitszeitblatt [Extern] vor.

Funktionsumfang
Sie können mit Hilfe des Arbeitszeitblattes
• eigene Arbeitszeiten bearbeiten
• Arbeitszeiten der Ihnen zugeordneten Mitarbeiter bearbeiten
• Arbeitszeiten genehmigen
• Arbeitszeiten freigeben
Sie können mit Hilfe des Arbeitszeitblattes Personalkosten erfassen für folgende Kostenträger:
• Fertigungsaufträge, Prozeßaufträge, Produktkostensammler
• Verkaufsbelegposition
• Kostenträger-Identnummer
Die Kostenträger-Identnummer kann verwendet werden als
– Kostenträgerknoten einer Kostenträgerhierarchie im Periodischen Produkt-Controlling
– Kostenträger-allgemein im Controlling für immaterielle Güter und Dienstleistungen

Aktivitäten
Durch die Überleitung der auf dem Arbeitszeitblatt erfaßten Daten in das Controlling (CO)
werden die Kostenträger mit den Istkosten gemäß der Arbeitszeiterfassung belastet.
Siehe auch:
Sie finden ausführliche Informationen zum Arbeitszeitblatt
• im Dokument CA - Arbeitszeitblatt [Extern].
• im Einführungsleitfaden (IMG) der Anwendungsübergreifenden Komponenten

April 2001 119


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Istkostenermittlung der im Arbeitszeitblatt erfassten Stunden

Istkostenermittlung der im Arbeitszeitblatt erfassten


Stunden
Verwendung
Die ermittelten Arbeitszeiten des Arbeitszeitblattes werden erst im Controlling bewertet, in das
die Daten direkt oder indirekt übergeleitet werden. Im Controlling werden die entstandenen
Istkosten bestimmt.
Im Arbeitszeitblatt selbst werden die Arbeitszeiten nicht uhrzeitgenau oder personenbezogen
bewertet. Das Arbeitszeitblatt kann nicht ermitteln, ob es sich bei den geleisteten Arbeitszeiten
um Mehrarbeitsstunden oder Arbeit am Feiertag handelt oder ob die Leistung aufgrund der
erweiterten Tätigkeit des Mitarbeiters höher bewertet wird.

Funktionsumfang
Zur Istkostenermittlung im Controlling können Sie zwischen folgenden Varianten wählen:
• Ermittlung der Kosten über den Plantarif einer Leistungsart
Die Istkosten werden über den Plantarif der Leistungsart ermittelt. Der Tarif der
Leistungsart kann dabei, abhängig von den Einstellungen im Controlling, pro Periode
und Kostenstelle definiert werden. Diese Vorgehensweise entspricht dem
Standardablauf.
Im Standardablauf können weder mitarbeiterspezifische noch tagesbezogene Tarife
berücksichtigt werden. Um diese Tarife in die Bewertung einfließen zu lassen, können
Sie bei der Erfassung von Rückmeldungen folgendermaßen vorgehen:
• Tarife über das Arbeitszeitblatt mitgeben
Die erbrachten Arbeitsstunden werden anhand eines Tarifes pro Stunde bewertet. Der
Tarif wird einer Leistungsart mitgegeben. Dabei entstehen Abweichungen zwischen der
Bewertung zum eingegebenen Tarif und dem Plantarif aus dem Controlling. Diese
Abweichungen werden im Controlling ausgewiesen.
• Ermittlung des Tarifes über eine SAP-Erweiterung
Sie können die Tarife pro Stunde anhand der SAP-Erweiterung CATS0002
(Anreicherung erfasster Daten) ermitteln und die Iststunden anhand dieses Tarifes
bewerten. Dabei entstehen Abweichungen zwischen der Bewertung zum eingegebenen
Tarif und dem im Controlling hinterlegten Plantarif. Diese Abweichungen werden im
Controlling ausgewiesen.
Die Tarife pro Stunde können Sie z.B. abhängig von der SAP-Erweiterung aus der Lohn-
und Gehaltsabrechnung (bei Einsatz des HR) ableiten oder über Anreicherung
individueller Formeln ermitteln.
• Mehrarbeit, Zuschläge etc. berücksichtigen
Aus dem oben Erläuterten resultiert, daß die Leistungen eines Mitarbeiters im Controlling
nur durch die Mitgabe von verschiedenen Tarifen differenziert werden können.
Fallen an einem Tag Arbeitsstunden verschiedener Kategorien an, dann erfasst der
Anwender im Arbeitszeitblatt entsprechend viele Datensätze. Diese werden abhängig

120 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Istkostenermittlung der im Arbeitszeitblatt erfassten Stunden

von der gewählten Variante der Istkostenermittelung mit unterschiedlichen Tarifen bzw.
Leistungsarten versehen.

Im HR werden Mehrarbeit, Zuschläge etc. durch die Zeitauswertung oder die


Personalabrechnung ermittelt. Diese Komponenten verwenden die gesetzlichen
Tarif- oder Betriebsregelungen, die für den Mitarbeiter gelten, als Grundlage für die
Bewertung.

April 2001 121


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Versorgung der Instandhaltung / des Kundenservice (PM / CS)

Versorgung der Instandhaltung / des Kundenservice


(PM / CS)
Einsatzmöglichkeiten
Daten aus dem Arbeitszeitblatt können die Rückmeldungen der Instandhaltung und des
Kundenservice [Extern] versorgen. Die Versorgung erfolgt durch einen Überleitungsreport, der in
den Zielkomponenten Rückmeldebelege erzeugt.

Voraussetzungen
Sie müssen die erforderlichen Einstellungen für die Rückmeldungen im Customizing der
Instandhaltung und des Kundenservice vorgenommen haben.

Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabelle CATSPM. Voraussetzung dafür
ist, dass folgende Felder gefüllt sind:

Feldname Datenelement Kurzbezeichnung


RAUFNR EAUFNR Empfangender Auftrag und
VORNR VORNR Vorgangsnummer oder
UVORN UVORN Untervorgang

3. Die Daten mit der oben aufgeführten Kontierung werden mit Hilfe des Überleitungsreports
Arbeitszeitblatt: Überleitung in das PM / CS (RCATSTPM) [Seite 124] aus der
Schnittstellentabelle in die Instandhaltung bzw. den Kundenservice übergeleitet.
4. Der Report erzeugt Rückmeldungen zum Instandhaltungs- bzw. Serviceauftrag.

Wenn für einen Datensatz auch eine Leistungserfassung durchgeführt wurde, dann
werden die Daten in das PM/CS übertragen, ohne dass hierfür die zugehörigen
Kosten ermittelt werden. Lesen Sie hierzu: Leistungserfassung mit Bezug auf einen
Vorgang [Seite 140]

Wenn ein Datensatz zugleich mit Informationen zu einem rückmeldefähigen Auftrag


als auch mit einer Zuschlagslohnart erfasst wird, versorgt er das Controlling (CO)
und die Personalwirtschaft (HR), jedoch nicht das PM/CS. Die Informationen zur
Rückmeldung verbucht das System als interne Leistungsverrechnung im CO; die
Zuschlagslohnart wird im HR weiterverarbeitet. Dies liegt daran, dass ein Datensatz
mit einer Zuschlagslohnart lediglich zusätzliche Informationen für eine Zeitangabe
enthält (z.B. Sonntagszuschlag, Schmutzzulage..), jedoch für die Rückmeldung
keine relevanten Stundeninformationen liefert.

122 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Versorgung der Instandhaltung / des Kundenservice (PM / CS)

5. Der Report erzeugt ein Protokoll, aus dem Sie ersehen, ob alle Datensätze verbucht werden
konnten.
6. Bei fehlerhaften Daten wird ein Fehlervorrat erzeugt. Dieser Fehlervorrat wird im Protokoll
angezeigt und muss nachbearbeitet werden, da auch fehlerhafte Datensätze als übergeleitet
gekennzeichnet werden.
7. Datensätze, die nicht verbucht werden konnten, müssen Sie unter Überleitung →
Instandhaltungs-/Serviceabwicklung → Nachbearbeitung bzw. direkt in der Instandhaltung
oder im Kundenservice korrigieren.

Für die Nachbearbeitung benötigen Sie eine Berechtigung für die Transaktion
Rückmeldung zum IH-Auftrag: Sammelrückmeldung (IW44).
Siehe auch:
PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen [Seite 133]
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten [Seite 134]

Ergebnis
Rückmeldungen der Instandhaltung bzw. des Kundenservice wurden mit Daten aus dem
Arbeitszeitblatt versorgt.

April 2001 123


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Überleitung in die Instandhaltung / den Kundenservice

Überleitung in die Instandhaltung / den Kundenservice


Verwendung
Mit dem Report RCATSTPM (Arbeitszeitblatt: Überleitung in die Instandhaltung / den
Kundenservice) leiten Sie Daten des Arbeitszeitblattes in die Instandhaltung bzw. den
Kundenservice (PM/CS) über. Der Report erzeugt hierbei Rückmeldebelege zu Instandhaltungs-
bzw. Serviceaufträgen sowie ggf. Warenbewegungen zu retrograden Entnahmen.
Arbeitszeitblattdaten können Sie überleiten, wenn diese den Bearbeitungsstatus [Seite 192] 30
(Genehmigt) bzw. 60 (Storniert) haben. Der Report leitet sie aus der Schnittstellentabelle
CATSPM in das PM/CS über.
Den Report rufen Sie auf unter Arbeitszeitblatt → Überleitung → Instandhaltungs-
/Serviceabwicklung → Überleitung.

Integration
Beim Erzeugen von Rückmeldungen für Instandhaltungs- bzw. Serviceaufträge löst das System
gleichzeitig eine Leistungsverrechnung im Controlling aus.

Empfehlung
Wenn Sie stornierte Daten in das PM/CS überleiten, so kann dies zu einer erhöhten
Systembelastung führen. Der Report liest bei stornierten Datensätzen pro im Arbeitszeitblatt
geänderter Zelle alle Rückmeldungen zu dem betroffenen Vorgang. Entsprechend erhöht sich
die Systemlast.
Wir empfehlen Ihnen daher,
• nur Aufträge zu verwenden, die für einen überschaubaren Zeitraum angelegt sind (z.B. für
einen Auftrag mit Dauerauftrag-Charakter eine Laufzeit von einem Jahr).
Je mehr Rückmeldungen für einen Auftrag erzeugt werden, desto mehr beeinträchtigt
dies die Performance des Reports beim Stornieren von Rückmeldungen.
• bei Performance-Problemen unter der Option Anzahl Tasks anzugeben, dass der Report pro
Überleitung mehrere Tasks erzeugen soll.

Funktionsumfang
Selektion
• Selektieren Sie die überzuleitenden Daten anhand von Personalnummern, Datum,
Auftragsnummern bzw. Belegnummern.
• Wenn die übergeleiteten Datensätze ein anderes Buchungsdatum erhalten sollen als das
aktuelle Tagesdatum, geben Sie ihnen ein Buchungsdatum mit. Auch für Stornomeldungen
ist das Buchungsdatum individuell festlegbar.
• Geben Sie - besonders bei hohen Datenmengen - unter Anzahl Tasks an, auf wie viele
Tasks sich der Datentransfer verteilen soll.
• Befindet sich ein Auftrag bereits durch einen weiteren Anwender in Bearbeitung, wenn Sie
den Report starten, so ist dieser Auftrag gesperrt. Sie können dem Report daher eine Anzahl

124 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Überleitung in die Instandhaltung / den Kundenservice

Sperrversuche mitgeben. Der Report wird dann entsprechend oft versuchen, die Überleitung
durchzuführen.
• Um eine detaillierte Aufstellung darüber zu erhalten, welche Daten übergeleitet wurden,
wählen Sie die Option Protokoll.
• Wenn Sie lediglich kontrollieren möchten, welche Daten übergeleitet werden können und bei
welchen Daten Fehler auftreten können, wählen Sie Testlauf.

Ausgabe
Wenn Sie die Option Protokoll gewählt haben, gibt der Report nach der Überleitung ein Protokoll
aus.
Konnten Datensätze nicht in der Instandhaltung / dem Kundenservice verbucht werden, erzeugt
der Report einen Fehlervorrat. Die fehlerhaltigen Datensätze sind als übergeleitet
gekennzeichnet. Sie können sie in der Instandhaltung / im Kundenservice nachbearbeiten.
Beachten Sie hierbei jedoch, dass dadurch die Daten der Instandhaltung / des Kundenservice
nicht mehr mit den Daten des Arbeitszeitblattes übereinstimmen.

April 2001 125


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen

PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen


Verwendung
Abhängig von dem Volumen der Rückmeldungen, die Sie für die Instandhaltung oder das
Projektsystem für das Arbeitszeitblatt erfassen möchten, kann es sinnvoll sein, in der Tabelle
AFRU einen Index für die Belegnummer (CATSBELNR) anzulegen. Damit erreichen Sie eine
entscheidende Verbesserung der Performance bei der Überleitung der Daten in die
Zielkomponente.

Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung, ob der Index angelegt werden soll, dass
auch die Rückmeldungen der Komponente Produktionsplanung und -steuerung (PP)
in der Tabelle AFRU gespeichert werden.
Wenn die Anzahl der Rückmeldungen des PP wesentlich größer ist als die Anzahl
der Rückmeldungen der Komponenten PM, PS und CS zusammen, kann es sein,
dass der Index von Ihrem Datenbanksystem nicht benutzt wird.

Vorgehensweise
Im Standard ist dieser Index in der Tabelle AFRU bereits inaktiv angelegt. Gehen Sie wie folgt
vor, um ihn zu aktivieren:
1. Wählen Sie Werkzeuge → ABAP Workbench → Entwicklung → Dictionary.
2. Geben Sie den Objektnamen AFRU an und markieren Sie das Feld Tabellen.
3. Wählen Sie Ändern.
Sie gelangen auf das Bild Dictionary: Tabelle pflegen.
4. Wählen Sie Springen → Indizes.
Es erscheint das Dialogfenster Indizes zur Tabelle AFRU.
5. Wählen Sie die Option Index über CATS-Belegnummer aus.
Sie gelangen auf das Bild Dictionary: Index pflegen.
6. Markieren Sie das Feld Index auf allen Datenbanksystemen.
7. Wählen Sie Aktivieren.

Ergebnis
Sie haben einen Index für die Tabelle AFRU angelegt.

126 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten

PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten


Voraussetzungen
Wenn es bei der Überleitung zu fehlerhaften Rückmeldungen gekommen ist, müssen die
entsprechenden Daten in der jeweiligen Zielkomponente nachbearbeitet werden. Dazu stellt das
System die fehlerhaften Sätze nach der Überleitung in einen Fehlervorrat. Hier finden Sie pro
Überleitung einen Eintrag für Datensätze, die nicht gebucht werden konnten.

Auch fehlerhaft übergeleitete Datensätze erhalten im Arbeitszeitblatt das


Kennzeichen Übergeleitet.
Den Fehlervorrat können Sie aus der Zielkomponente heraus bearbeiten. Sie können ihn aber
auch direkt über das Arbeitszeitblatt erreichen.
Für die Nachbearbeitung benötigen Sie eine Berechtigung für folgende Transaktionen:
• Projektsystem (PS): Rückmeldung zum Netzplan: Sammelrückmeldung (CN27)
• Instandhaltung/Kundenservice (PM/CS): Rückmeldung zum IH-Auftrag:
Sammelrückmeldung (IW44).

Fehler, die bei der Kostenermittlung und Budgetprüfung auftreten, werden nicht im
Fehlervorrat aufgeführt. Diese Fehler stellt das System in einen separaten
Nachbearbeitungsvorrat für die Kostenermittlung [Extern]. Das Gleiche gilt für Fehler,
die im Zusammenhang mit Warenbewegungen [Extern] auftreten. Sie bearbeiten sie
wie gewohnt in der jeweiligen Zielkomponente.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie abhängig von der Zielkomponente Arbeitszeitblatt → Überleitung →
Instandhaltungs-/Serviceabwicklung bzw. Projektsystem → Nachbearbeitung →
Rückmeldungen.

Das System kennzeichnet bereits bearbeitete Einträge nicht. Daher empfehlen wir
Ihnen für den folgenden Arbeitsschritt, die Einträge in einer bestimmten Reihenfolge
abzuarbeiten, so dass Sie den Überblick behalten.
2. Wählen Sie einen Eintrag aus.
Sie gelangen auf das Bild Rückmeldung zum Netzplan: Sammelrückmeldung bzw.
Rückmeldung zum IH-Auftrag: Sammelrückmeldung
3. Markieren Sie eine Rückmeldung.
4. Wählen Sie Prüfen Rückmeldungen.
Anhand der erscheinenden Meldungen können Sie die Ursache für den aufgetretenen
Fehler erkennen.

April 2001 127


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten

Um sich die Ursache für den aufgetretenen Fehler lediglich anzeigen zu lassen, den
Fehler aber noch nicht zu bearbeiten, wählen Sie Fehler anzeigen.
5. Korrigieren Sie die Rückmeldung.
6. Bearbeiten Sie, wenn vorhanden, weitere fehlerhafte Rückmeldungen.

7. Sichern Sie die Sammelrückmeldung.

8. Wählen Sie Zurück.


Sie gelangen wieder in den Fehlervorrat.
9. Löschen Sie den gerade bearbeiteten Eintrag.
10. Bearbeiten Sie gegebenenfalls weitere Einträge.

Ergebnis
Sie haben über das Arbeitszeitblatt Daten, die Sie bereits in das Projektsystem bzw. in die
Instandhaltung/den Kundenservice übergeleitet hatten, in der jeweiligen Zielkomponente
nachbearbeitet.

128 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Versorgung des Projektsystems (PS)

Versorgung des Projektsystems (PS)


Einsatzmöglichkeiten
Daten aus dem Arbeitszeitblatt können die Rückmeldungen des Projektsystems [Extern]
versorgen. Die Versorgung erfolgt durch einen Überleitungsreport, der im PS Rückmeldebelege
[Extern] erzeugt.

Voraussetzungen
Der Vorgang muss laut Steuerschlüssel rückmeldefähig sein. Wenn dies nicht der Fall ist,
werden die Daten in die CO-Schnittstellentabelle CATSCO, d.h. in das Controlling übertragen.
Sie müssen die erforderlichen Einstellungen für die Rückmeldungen im Customizing des
Projektsystems vorgenommen haben.

Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabelle CATSPS. Voraussetzung dafür ist,
dass folgende Felder gefüllt sind:

Feldname Datenelement Kurzbezeichnung


RNPLNR NW_AUFNR Netzplannummer und
VORNR VORNR Vorgangsnummer oder
UVORN UVORN Untervorgang

3. Die Daten mit der oben aufgeführten Kontierung werden mit Hilfe des Überleitungsreports
Arbeitszeitblatt: Überleitung in das Projektsystem (RCATSTPS) aus der Schnittstellentabelle
in das Projektsystem übergeleitet.
4. Der Überleitungsreport erzeugt aus den Daten Rückmeldungen zum Netzplan.

Wenn für einen Datensatz auch eine Leistungserfassung durchgeführt wurde, dann
werden die Daten in das PS übertragen, ohne dass hierfür die zugehörigen Kosten
ermittelt werden. Lesen Sie hierzu: Leistungserfassung mit Bezug auf einen Vorgang
[Seite 140]

Wenn ein Datensatz zugleich mit Informationen zu einem rückmeldefähigen


Netzplan als auch mit einer Zuschlagslohnart erfasst wird, versorgt er das Controlling
(CO) und die Personalwirtschaft (HR), jedoch nicht das PS. Die Informationen zur
Rückmeldung verbucht das System als interne Leistungsverrechnung im CO; die
Zuschlagslohnart wird im HR weiterverarbeitet. Dies liegt daran, dass ein Datensatz
mit einer Zuschlagslohnart lediglich zusätzliche Informationen für eine Zeitangabe
enthält (z.B. Sonntagszuschlag, Schmutzzulage..), jedoch für die Rückmeldung
keine relevanten Stundeninformationen liefert.

April 2001 129


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Versorgung des Projektsystems (PS)

5. Der Report erzeugt ein Protokoll, aus dem Sie ersehen, ob alle Datensätze verbucht werden
konnten.
6. Bei fehlerhaften Daten wird ein Fehlervorrat erzeugt. Dieser Fehlervorrat wird im Protokoll
angezeigt und muss nachbearbeitet werden, da auch fehlerhafte Datensätze als übergeleitet
gekennzeichnet werden.
7. Datensätze, die nicht verbucht werden konnten, müssen Sie über das Menü Überleitung ->
Projektsystem -> Nachbearbeitung bzw. direkt im Projektsystem korrigieren.

Für die Nachbearbeitung benötigen Sie eine Berechtigung für die Transaktion
Rückmeldung zum Netzplan: Sammelrückmeldung (CN27).
Siehe auch:
PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen [Seite 133]
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten [Seite 134]

Ergebnis
Rückmeldungen des Projektsystems wurden mit Daten aus dem Arbeitszeitblatt versorgt.

130 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Überleitung in das Projektsystem

Überleitung in das Projektsystem


Verwendung
Mit dem Report RCATSPS (Arbeitszeitblatt: Überleitung in das Projektsystem) leiten Sie Daten
des Arbeitszeitblattes in das Projektsystem über. Der Report erzeugt hierbei Rückmeldungen zu
Netzplänen sowie ggf. Warenbewegungen zu retrograden Entnahmen.
Arbeitszeitblattdaten können Sie überleiten, wenn diese den Bearbeitungsstatus [Seite 192] 30
(Genehmigt) bzw. 60 (Storniert) haben. Der Report leitet sie aus der Schnittstellentabelle
CATSPS in das Projektsystem über.
Den Report rufen Sie auf unter Arbeitszeitblatt → Überleitung → Projektsystem → Überleitung.

Integration
Beim Erzeugen von Rückmeldungen für Netzpläne löst das System gleichzeitig eine
Leistungsverrechnung im Controlling aus.

Voraussetzungen
Der Vorgang muss laut Steuerschlüssel rückmeldefähig sein. Wenn dies nicht der Fall ist,
werden die Daten in das Controlling übergeleitet.

Empfehlung
Wenn Sie stornierte Daten in das Projektsystem überleiten, so führt dies zu einer erhöhten
Systembelastung. Der Report liest bei stornierten Datensätzen pro im Arbeitszeitblatt geänderter
Zelle alle Rückmeldungen zu dem betroffenen Vorgang. Entsprechend erhöht sich die Arbeitslast
für das System.
Wir empfehlen Ihnen daher,
• nur Netzpläne zu verwenden, die für einen überschaubaren Zeitraum angelegt sind.
Je mehr Rückmeldungen für einen Netzplan erzeugt werden, desto mehr beeinträchtigt
dies die Performance des Reports beim Stornieren von Rückmeldungen.
• bei Performance-Problemen unter der Option Anzahl Tasks anzugeben, dass der Report pro
Überleitung mehrere Tasks erzeugen soll.

Funktionsumfang
Selektion
• Die überzuleitenden Datensätze selektieren Sie anhand von Personalnummern, Zeitraum,
Netzplannummern bzw. Belegnummern.
• Wenn die übergeleiteten Datensätze ein anderes Buchungsdatum erhalten sollen als das
aktuelle Tagesdatum, geben Sie ihnen ein Buchungsdatum mit. Auch für Stornomeldungen
ist das Buchungsdatum individuell festlegbar.
• Zur Optimierung der Performance des Reports können Sie angeben, auf wie viele Tasks die
überzuleitenden Daten verteilt werden sollen.
• Befindet sich ein Netzplan bereits durch einen weiteren Anwender in Bearbeitung, wenn Sie
den Report starten, so ist dieser Netzplan gesperrt. Sie können dem Report daher eine

April 2001 131


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Überleitung in das Projektsystem

Anzahl Sperrversuche mitgeben. Der Report wird dann entsprechend oft versuchen, die
Überleitung durchzuführen.
• Wenn Sie eine reine Leistungserfassung für einen Vorgang realisieren möchten, ohne dass
sich diese Leistungserfassung auf die Terminierung des Netzplanes auswirkt, wählen Sie
Überleitung ohne Termine. Der Report leitet die Datensätze dann ohne Ist-Start und Ist-Ende
über.
• Um eine detaillierte Aufstellung darüber zu erhalten, welche Daten übergeleitet wurden,
wählen Sie die Option Protokoll.
• Wenn Sie lediglich kontrollieren möchten, welche Daten übergeleitet werden können und bei
welchen Daten Fehler auftreten würden, wählen Sie Testlauf.

Ausgabe
Wenn Sie die Option Protokoll gewählt haben, gibt der Report nach der Überleitung ein Protokoll
aus.
Konnten Datensätze nicht im Projektsystem verbucht werden, erzeugt der Report zusätzlich
einen Fehlervorrat. Die fehlerhaltigen Datensätze sind als übergeleitet gekennzeichnet. Sie
können sie im Projektsystem nachbearbeiten. Beachten Sie hierbei jedoch, dass dadurch die
Daten des Projektsystems nicht mehr mit den Daten des Arbeitszeitblattes übereinstimmen.

132 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen

PS/PM/CS: Index für die Tabelle AFRU anlegen


Verwendung
Abhängig von dem Volumen der Rückmeldungen, die Sie für die Instandhaltung oder das
Projektsystem für das Arbeitszeitblatt erfassen möchten, kann es sinnvoll sein, in der Tabelle
AFRU einen Index für die Belegnummer (CATSBELNR) anzulegen. Damit erreichen Sie eine
entscheidende Verbesserung der Performance bei der Überleitung der Daten in die
Zielkomponente.

Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung, ob der Index angelegt werden soll, dass
auch die Rückmeldungen der Komponente Produktionsplanung und -steuerung (PP)
in der Tabelle AFRU gespeichert werden.
Wenn die Anzahl der Rückmeldungen des PP wesentlich größer ist als die Anzahl
der Rückmeldungen der Komponenten PM, PS und CS zusammen, kann es sein,
dass der Index von Ihrem Datenbanksystem nicht benutzt wird.

Vorgehensweise
Im Standard ist dieser Index in der Tabelle AFRU bereits inaktiv angelegt. Gehen Sie wie folgt
vor, um ihn zu aktivieren:
8. Wählen Sie Werkzeuge → ABAP Workbench → Entwicklung → Dictionary.
9. Geben Sie den Objektnamen AFRU an und markieren Sie das Feld Tabellen.
10. Wählen Sie Ändern.
Sie gelangen auf das Bild Dictionary: Tabelle pflegen.
11. Wählen Sie Springen → Indizes.
Es erscheint das Dialogfenster Indizes zur Tabelle AFRU.
12. Wählen Sie die Option Index über CATS-Belegnummer aus.
Sie gelangen auf das Bild Dictionary: Index pflegen.
13. Markieren Sie das Feld Index auf allen Datenbanksystemen.
14. Wählen Sie Aktivieren.

Ergebnis
Sie haben einen Index für die Tabelle AFRU angelegt.

April 2001 133


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten

PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten


Voraussetzungen
Wenn es bei der Überleitung zu fehlerhaften Rückmeldungen gekommen ist, müssen die
entsprechenden Daten in der jeweiligen Zielkomponente nachbearbeitet werden. Dazu stellt das
System die fehlerhaften Sätze nach der Überleitung in einen Fehlervorrat. Hier finden Sie pro
Überleitung einen Eintrag für Datensätze, die nicht gebucht werden konnten.

Auch fehlerhaft übergeleitete Datensätze erhalten im Arbeitszeitblatt das


Kennzeichen Übergeleitet.
Den Fehlervorrat können Sie aus der Zielkomponente heraus bearbeiten. Sie können ihn aber
auch direkt über das Arbeitszeitblatt erreichen.
Für die Nachbearbeitung benötigen Sie eine Berechtigung für folgende Transaktionen:
• Projektsystem (PS): Rückmeldung zum Netzplan: Sammelrückmeldung (CN27)
• Instandhaltung/Kundenservice (PM/CS): Rückmeldung zum IH-Auftrag:
Sammelrückmeldung (IW44).

Fehler, die bei der Kostenermittlung und Budgetprüfung auftreten, werden nicht im
Fehlervorrat aufgeführt. Diese Fehler stellt das System in einen separaten
Nachbearbeitungsvorrat für die Kostenermittlung [Extern]. Das Gleiche gilt für Fehler,
die im Zusammenhang mit Warenbewegungen [Extern] auftreten. Sie bearbeiten sie
wie gewohnt in der jeweiligen Zielkomponente.

Vorgehensweise
11. Wählen Sie abhängig von der Zielkomponente Arbeitszeitblatt → Überleitung →
Instandhaltungs-/Serviceabwicklung bzw. Projektsystem → Nachbearbeitung →
Rückmeldungen.

Das System kennzeichnet bereits bearbeitete Einträge nicht. Daher empfehlen wir
Ihnen für den folgenden Arbeitsschritt, die Einträge in einer bestimmten Reihenfolge
abzuarbeiten, so dass Sie den Überblick behalten.
12. Wählen Sie einen Eintrag aus.
Sie gelangen auf das Bild Rückmeldung zum Netzplan: Sammelrückmeldung bzw.
Rückmeldung zum IH-Auftrag: Sammelrückmeldung
13. Markieren Sie eine Rückmeldung.
14. Wählen Sie Prüfen Rückmeldungen.
Anhand der erscheinenden Meldungen können Sie die Ursache für den aufgetretenen
Fehler erkennen.

134 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
PS/PM/CS: Übergeleitete Daten nachbearbeiten

Um sich die Ursache für den aufgetretenen Fehler lediglich anzeigen zu lassen, den
Fehler aber noch nicht zu bearbeiten, wählen Sie Fehler anzeigen.
15. Korrigieren Sie die Rückmeldung.
16. Bearbeiten Sie, wenn vorhanden, weitere fehlerhafte Rückmeldungen.

17. Sichern Sie die Sammelrückmeldung.

18. Wählen Sie Zurück.


Sie gelangen wieder in den Fehlervorrat.
19. Löschen Sie den gerade bearbeiteten Eintrag.
20. Bearbeiten Sie gegebenenfalls weitere Einträge.

Ergebnis
Sie haben über das Arbeitszeitblatt Daten, die Sie bereits in das Projektsystem bzw. in die
Instandhaltung/den Kundenservice übergeleitet hatten, in der jeweiligen Zielkomponente
nachbearbeitet.

April 2001 135


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Versorgung der Materialwirtschaft (MM-SRV)

Versorgung der Materialwirtschaft (MM-SRV)


Einsatzmöglichkeiten
Daten des Arbeitszeitblattes können die Leistungserfassung der Materialwirtschaft [Extern]
versorgen.

Voraussetzungen
Damit die Daten aus dem Arbeitszeitblatt erfolgreich übergeleitet werden können, darf die
Bestellung keine Gliederung besitzen.
Sie müssen die Berechtigung für die Transaktion Leistungserfassung pflegen (ML81) besitzen.

Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabelle CATSMM. Voraussetzung dafür
ist, dass folgende Felder gefüllt sind:

Feldname Datenelement Kurzbezeichnung


SEBELN SEBELN Sendende Bestellung oder
SEBELP SEBELP Sendende Bestellposition oder
LSTNR LSTNR Leistungsnummer

Ist zusätzlich zu dieser Kontierung ein Instandhaltungsauftrag oder ein Netzplan


angegeben, dann wird neben dem Leistungsblatt auch eine Rückmeldung in der
Instandhaltung / dem Customer Service oder dem Projektsystem erzeugt.
Diese Rückmeldungen enthalten keine Angaben zur Istarbeit, da diese Daten bereits
über die Materialwirtschaft in das Controlling verbucht werden.
Lesen Sie hierzu:
Leistungserfassung mit Bezug auf einen Vorgang [Seite 140]
3. Die Daten mit der oben aufgeführten Kontierung leiten Sie mit Hilfe der
Überleitungstransaktion Überleitung -> Externe Leistungen (CATM) in die Materialwirtschaft
über.
4. Das System gibt ein Protokoll aus. Anhand des Protokolls erkennen Sie, ob alle Datensätze
verbucht werden konnten.
5. Fehlerhafte Daten werden mit Angabe der Fehlerursache in einer Liste ausgegeben.
Abhängig davon, wodurch der Fehler entstanden ist, können Sie die Daten in der
Leistungserfassung bearbeiten bzw. im Arbeitszeitblatt korrigieren und erneut überleiten.
6. Verbuchte Daten aus dem Arbeitszeitblatt müssen noch in der Leistungserfassung
abgenommen werden.

136 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Versorgung der Materialwirtschaft (MM-SRV)

Wenn ein Datensatz aus dem Arbeitszeitblatt storniert wurde, muss bei der
Überleitung der Datensätze die Summe aller Werte, für die eine Leistungserfassung
durchgeführt wird, pro Kontierung positiv sein.
Folgende Einträge würden demgemäß zu einem Fehler führen:

PERS-NR BEST-NR BEST- Leistung Kosten- Stunden Storno


POS stelle
3 451 1 XX 45 2
3 451 1 XX 45 3 X

In den Einstellungen des Customizings sollten Sie beachten, dass der


Kontierungstyp X (Alle Nebenkontierungen) bezüglich des Bildaufbaus der
Einkaufsbelege möglichst nur Kanneingaben enthalten sollte. Eine Ausnahme bildet
hier das Sachkonto.

Ergebnis
Die Leistungserfassung der Materialwirtschaft wurde mit Daten des Arbeitszeitblattes versorgt.

April 2001 137


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Stammdatenpflege für externe Mitarbeiter

Stammdatenpflege für externe Mitarbeiter


Verwendung
Mit dem Arbeitszeitblatt können Sie auch die Arbeitszeiten externer Mitarbeiter erfassen. Für die
externen Mitarbeiter müssen Sie in diesem Fall Stammdaten anlegen.
Folgende zwei Besonderheiten ergeben sich im Rahmen der Stammdatenpflege bei externen
Mitarbeitern:

1. Nicht jeder Mitarbeiter benötigt eine eigene Personalnummer


Eine Leistung wird oft von verschiedenen Personen zu unterschiedlichen Zeiten ausgeführt. Es
würde daher einen unangemessenen Aufwand bedeuten, für jeden einzelnen Mitarbeiter eines
Lieferanten einen eigenen Personalministamm anzulegen.
In diesem Fall können Sie die Mitarbeiter bzw. Gruppen von Mitarbeitern eines Lieferanten unter
einer Personalnummer zusammenfassen.

Wenn Sie mehrere externe Mitarbeiter unter einer Personalnummer


zusammenfassen und diese auch gleichzeitig arbeiten, sollten Sie im
Erfassungsprofil das Feld Mehr als 24 Stunden auf N setzen. In diesem Fall prüft das
System nicht, ob mehr als 24 Stunden pro Tag erfasst wurden.
Wir empfehlen aber trotzdem, externen Mitarbeitern jeweils einen eigenen Benutzer im SAP-
System anzulegen. Dann können Sie trotz gleicher Personalnummer jederzeit über die Felder
Angelegt von und Geändert von im Berichtswesen nachprüfen, welcher Mitarbeiter einen
Datensatz bearbeitet hat und spezielle Auswertungen darüber starten.

2. Der Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) muß gepflegt sein


Im Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) können Sie pro Mitarbeiter Vorschlagswerte
hinterlegen, die beim Erfassen der Arbeitszeiten automatisch in das Arbeitszeitblatt übertragen
und überschrieben werden können. Die Verwendung dieser Funktionalität ist für interne
Mitarbeiter optional.
Bei externen Mitarbeitern muß das Feld Lieferant in diesem Infotyp gepflegt sein, sonst kann er
keine Daten für das Arbeitszeitblatt erfassen. Diese Einschränkung ermöglicht Ihnen eine
zusätzliche Prüfung der eingegebenen Daten und die Zuordnung eines externen Mitarbeiters zu
einem bestimmten Lieferanten.
Wird im Arbeitszeitblatt eine Bestellung eingegeben, prüft das System automatisch, ob die
Bestellung zu dem im Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) verzeichneten Lieferanten
passt. Wenn nicht, gibt das System einen Fehler aus.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass der Infotyp Vorschlagswerte


Arbeitszeitblatt (0315) zeitabhängig ist. Durch die Festlegung des
Gültigkeitszeitraums haben Sie eine weitere Möglichkeit, die Eingabe der Daten zu
kontrollieren.

138 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Stammdatenpflege für externe Mitarbeiter

April 2001 139


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Leistungserfassung mit Bezug auf einen Vorgang

Leistungserfassung mit Bezug auf einen Vorgang


Einsatzmöglichkeiten
Mit dem Arbeitszeitblatt können Sie Leistungen erfassen, die sowohl in die Komponente Einkauf
der Materialwirtschaft (MM-SRV) als auch in die Instandhaltung / den Kundenservice (PM/CS)
oder das Projektsystem (PS) der Logistik gebucht werden.
Dadurch können Sie eine Leistungserfassung des MM-SRV mit Bezug auf einen Auftrags- oder
Netzplanvorgang buchen.
Sowohl die Leistungen von internen als auch die Leistungen von externen Mitarbeitern können
im Arbeitszeitblatt erfasst werden und somit in die Auftrags- bzw. Netzplan-Rückmeldung
eingehen.

Voraussetzungen
Für externe Mitarbeiter müssen Sie den Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) gepflegt
haben.

Lesen Sie hierzu:


Stammdatenpflege für externe Mitarbeiter [Seite 138]

Es bietet sich hier an, für interne und externe Mitarbeiter unterschiedliche Profile zu
erstellen. Nur die externen Mitarbeiter sollten die Möglichkeit erhalten, die Felder zur
Erfassung einer Bestellung zu füllen.

Ablauf
1. Externe Mitarbeiter erfassen ihre Arbeitszeiten zusammen mit Angaben zu einer Bestellung
und zu einem Auftrag oder Netzplan.
2. Das System erkennt, dass hier eine Leistungserfassung mit Bezug auf einen Vorgang erfasst
wurde, wenn die beiden Felder Sendende Bestellung und Vorgang gefüllt sind.
3. Sie leiten die Daten in die Zielkomponenten MM-SRV und PM/CS oder MM-SRV und PS
über.
4. Die Kostenfortschreibung auf den Auftrag oder Netzplan erfolgt aufgrund der
Leistungserfassung. Um eine doppelte Verrechnung der Leistungen zu verhindern, leitet das
System die Daten in das PM/CS oder das PS mit der Stundenanzahl 00,00 über.
5. Beim Verbuchen der Rückmeldung wird der Status des Vorgangs automatisch aktualisiert
(teilrückgemeldet, endrückgemeldet).
6. Wenn eine Leistung im MM-SRV nicht genehmigt wird, hat das keine Auswirkungen auf die
Rückmeldung im PM/CS und PS. In diesem Fall sollte der Datensatz mit dem Arbeitszeitblatt
geändert bzw. gelöscht werden.
Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass automatisch Stornosätze in das PM/CS oder PS
übergeleitet werden. Bedenken Sie hierbei aber die möglichen Auswirkungen auf
eventuell betroffene weitere Zielkomponenten.

140 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Leistungserfassung mit Bezug auf einen Vorgang

Alternativ dazu können Sie die Rückmeldung auch im PM/CS oder PS ändern bzw.
stornieren.

April 2001 141


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Versorgung der Personalwirtschaft (HR)

Versorgung der Personalwirtschaft (HR)


Einsatzmöglichkeiten
Alle Daten aus dem Arbeitszeitblatt können prinzipiell als An- oder Abwesenheiten bzw.
Lohnarten in die Personalwirtschaft eingehen. Die Versorgung erfolgt durch einen
Überleitungsreport [Seite 144].
Bei Datensätzen, die für die Personalwirtschaft bestimmt sind, kann die Überleitung automatisch
nach Erteilen der Genehmigung erfolgen, ohne dass Sie den Überleitungsreport explizit starten
müssen. Das hat den Vorteil, dass die Zeitspanne zwischen Erfassung der Daten mit dem
Arbeitszeitblatt sowie deren Verprobung und Überleitung in die Personalwirtschaft möglichst klein
gehalten wird. Dies ist besonders wichtig beim Erfassen von Ab- und Anwesenheitssätzen, damit
das HR immer mit den aktuellen Zeitdaten versorgt ist.

Wenn Sie mit dem Arbeitszeitblatt ausschließlich Daten für das HR erfassen,
empfehlen wir Ihnen, den Report jede Nacht laufen zu lassen. Stehen mehrere
Applikationsserver für das HR zur Verfügung, so sollten Sie den Report für jeden
Applikationsserver mit unterschiedlichen Personalnummernbereichen einplanen.
Dadurch erreichen Sie eine Verbesserung der Performance.
Leiten Sie Daten in mehrere Zielkomponenten über, ist z.B. eine Verteilung bezogen
auf die unterschiedlichen Zielkomponenten sinnvoller.

Lesen Sie hierzu:


Sofortige Überleitung in das HR [Seite 148]

Voraussetzungen
Für die Überleitung der Daten sind keine besonderen Customizing-Einstellungen in der
Personalwirtschaft erforderlich. Wir empfehlen allerdings, die Einstellungen zu den verwendeten
An- und Abwesenheitsarten dahingehend zu überprüfen, ob Sie den veränderten Anforderungen
an die Zeiterfassung Rechnung tragen.

Ablauf
1. Die Daten müssen freigegeben bzw. - bei integriertem Genehmigungsverfahren - genehmigt
werden.
2. Das System schreibt die Daten in die Schnittstellentabellen PTEX2000 (Infotypen 2001 und
2002) und PTEX2010 (Infotyp 2010). Voraussetzung dafür ist, dass die Ab-/Anwesenheitsart
und/oder die Lohnart gefüllt ist:

Feldname Datenelement Kurzbezeichnung erforderliche Komponenten


AWART AWART Ab- oder Anwesenheitsart Personalzeitwirtschaft und
Personalstammdaten
Infotypen Abwesenheiten (2001) und
Anwesenheiten (2002)

142 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Versorgung der Personalwirtschaft (HR)

LGART LGART Lohnart Personalabrechnung und


Personalstammdaten
Infotyp Entgeltbelege (2010)

Lesen Sie hierzu:


An-/Abwesenheiten [Extern] und Entgeltbelege [Extern].
3. Sie leiten die Daten mit Hilfe des Überleitungsreports Überleitung Extern →
Personalwirtschaft (RPTEXTPT) aus den Schnittstellentabellen in das HR über.
4. Der Überleitungsreport erzeugt aus den Daten Datensätze der Infotypen Abwesenheiten
(2001), Anwesenheiten (2002) und/oder Entgeltbelege (2010).
5. Wenn bei der Überleitung Fehler aufgetreten sind, erzeugt der Report in der
Standardeinstellung im Modus dunkel eine Fehlerliste.
6. Sie bearbeiten die fehlerhaltigen Sätze im Arbeitszeitblatt und starten den Überleitungsreport
erneut.

Wenn Sie fehlerhaltige Daten nochmals überleiten und hierbei im Modus hell oder
Fehler offen abspielen, können Sie die Daten im HR korrigieren. Beachten Sie, dass
hierdurch die mit dem Arbeitszeitblatt erfassten Daten nicht mehr mit den Daten in
der Personalwirtschaft übereinstimmen.
Wenn die Daten in weitere Zielkomponenten übergeleitet wurden, ist im Einzelfall zu
entscheiden, ob die Korrektur der Daten nicht besser im Arbeitszeitblatt erfolgen
sollte.
Weitere Informationen finden Sie in der Reportdokumentation.

Ergebnis
Daten aus dem Arbeitszeitblatt wurden in die Personalwirtschaft übergeleitet.

April 2001 143


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Überleitung in die Personalwirtschaft

Überleitung in die Personalwirtschaft


Verwendung
Durch das Überleiten von Datensätzen des Arbeitszeitblattes bzw. eines externen
Zeiterfassungssystems in die Personalwirtschaft versorgen Sie diese mit An- und
Abwesenheitsdaten sowie mit Daten zu Entgeltbelegen und Vertretungen. Die übergeleiteten
Daten stehen dann der Personalabrechnung zur Weiterverarbeitung zur Verfügung. Die
Überleitung realisieren Sie mit dem Report RPTEXTPT (Überleitung Extern →
Personalwirtschaft).
Der Report RPTEXTPT leitet Daten aus den Schnittstellentabellen PTEX2000, PTEX2010,
PTEX2003GEN sowie PTEX2003SPEC in die korrespondierenden Infotypen 2001/2002 (Ab-
/Anwesenheiten), 2010 (Entgeltbelege) und 2003 (Vertretungen) der Personalwirtschaft über.

Die Versorgung des Infotyps 2003 (Vertretungen) kann nicht über das
Arbeitszeitblatt erfolgen.
Um sicherzustellen, dass die Personalwirtschaft immer mit den aktuellen Zeitdaten versorgt ist,
sollten Sie den Report täglich einplanen.
Sie finden den Report im Menü unter Arbeitszeitblatt → Überleitung → Personalwirtschaft.

Voraussetzungen
Daten des Arbeitszeitblattes stehen zur Überleitung in die Personalwirtschaft bereit, wenn Sie
den Bearbeitungsstatus [Seite 192] 30 (Genehmigt) besitzen.

Integration
Wenn Sie Datensätze mit einer externen Anwendung erfassen, sorgen Insert-BAPIs für die
notwendige Datenkonvertierung. Diese Insert-BAPIs gehören zu den Business Objekten
PTManagerExtAttAbs, PTMgrExtRemunSpec bzw. PTMgrExtWoSched. Die BAPIs nehmen
Daten mit einem vorgegebenen externen Format entgegen und konvertieren die Felder in die
SAP-internen Formate der Struktur PTEX2000, PTEX2010 bzw.
PTEX2003GEN/PTEX2003SPEC. Dabei werden zusätzlich zur Dokumentation die Felder
PTEX20xx-UNAME1, DATUM1, UZEIT1, PGMID1 mit Benutzername, Datum, Uhrzeit und
Programm gefüllt. Weiter werden die Statusfelder PTEX20xx-STATU2 und PTEX20xx-STATU3
initialisiert. Anhand dieser Statusfelder erfolgt die weitere Überleitung des Datensatzes in den
Infotyp.
Bei Verwendung des Upload-Reports RPTEX2010 sollte der vorliegende Überleitungsreport mit
der Einplanung des Upload-Reports abgestimmt werden. Das Gleiche gilt bei der Verwendung
der BAPIs zum Upload.

Funktionsumfang
Sie können den Report in drei verschiedenen Modi starten. Die Modi legen fest, auf welche Art
die Überleitung abläuft:
• dunkel

144 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Überleitung in die Personalwirtschaft

Dieser Modus ist der Standardmodus, wenn Sie den Report als Hintergrund-Job
einplanen. Der Report läuft sofort ab wobei die Verbuchung über die Transaktion PA61
erfolgt.
• hell
Der Report läuft sofort ab, wobei alle durchlaufenen Bildschirme angezeigt werden.
Diesen Modus können Sie beispielsweise zusammen mit der Option nochmals überleiten
wählen, wenn bei der ersten Überleitung Fehler aufgetreten sind.
• Fehler
Wenn Datensätze nicht übergeleitet werden konnten, sollten Sie diesen Modus
zusammen mit der Option nochmals überleiten wählen. Der Report läuft sofort ab und
zeigt die Datensätze an, die nicht übergeleitet werden konnten.
• direkt
Wenn Sie diesen Modus wählen, schreibt das System die zu verbuchenden Datensätze
direkt in die korrespondierenden Infotypen. Im Vergleich zu den anderen Modi erfolgt die
Verbuchung nicht über die Transaktion PA61, sondern über einen Funktionsbaustein.
Über diesen Modus werden die Daten deutlich schneller in den Infotypen verbucht.
Diesen Modus können Sie nicht in Kombination mit der Option nochmals überleiten
wählen.

Selektion
Für die Selektion der überzuleitenden Daten stehen Ihnen folgende Auswahlmöglichkeiten zur
Verfügung:
Auswahl Bedeutung
erstmals Hierbei selektieren Sie nach Personalnummern und Datum. Übergeleitet werden
überleiten Daten, für die noch keine Überleitung stattgefunden hat.
nochmals Sie wollen Datensätze, bei denen die erstmalige Überleitung fehlgeschlagen ist,
überleiten nochmals überleiten. Fehlerhaft übergeleitete Datensätze sind Datensätze, die
das System nicht in der Personalwirtschaft verbuchen konnte. Wählen Sie
gleichzeitig den Modus Fehler oder hell.

Wenn Sie Fehler aus dem Report heraus korrigieren, führt dies dazu,
dass die Daten des Erfassungssystems nicht mehr mit den geänderten
und in die Personalwirtschaft übergeleiteten Daten übereinstimmen.
überleiten / Sie wollen Datensätze überleiten und direkt nach der Überleitung aus den
löschen entsprechenden Schnittstellentabellen löschen. Das System löscht nur die als
übergeleitet gekennzeichneten Datensätze. Möchten Sie auch gesperrte Daten
löschen, wählen Sie die entsprechende Option.
nur löschen Sie möchten lediglich bereits übergeleitete Daten aus den Schnittstellentabellen
löschen. Das System löscht nur die als übergeleitet gekennzeichneten
Datensätze. Möchten Sie auch gesperrte Daten löschen, wählen Sie die
entsprechende Option.

April 2001 145


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Überleitung in die Personalwirtschaft

sperren / Sie möchten bestimmte Datensätze von der Überleitung ausschließen. Dieser
entsperren Fall kann z.B. dann auftreten, wenn Sie fehlerhaltige Datensätze nicht im
Ursprungssystem korrigieren möchten, sondern sie statt dessen im SAP-System
manuell erfassen wollen. In diesem Fall sperren Sie die fehlerhaltigen Datensätze
in den Schnittstellentabellen. Markieren Sie die zu sperrenden Datensätze und
wählen Sie das gesperrte Schloss.
Die gesperrten Datensätze entsperren, indem Sie sie markieren und das
geöffnete Schloss wählen. Die Datensätze stehen nun wieder für eine
Überleitung zur Verfügung.
Zusätzlich zu Personalnummer und Datum können Sie hier nach fehlerhaltigen
Daten, nach neuen Daten sowie nach gesperrten Daten selektieren.
Diese Option können Sie nicht für das Verbuchen von Vertretungen verwenden.
Ferner müssen Sie angeben, welche Infotypen Ihre Datensätze versorgen sollen: 2001 und 2002
(Ab-/Anwesenheiten), 2003 (Vertretungen), 2010 (Entgeltbelege); entsprechend markieren Sie
die gewünschten Optionen.

Mit dem Arbeitszeitblatt können Sie den Infotyp 2003 (Vertretungen) nicht
versorgen.
Als weitere Optionen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Protokoll ausgeben
• Mitteilung versenden
• Testlauf

Ausgabe
Der Report erzeugt nach der Überleitung standardmäßig ein Protokoll. Anhand dieses Protokolls
ersehen Sie, wie viele Daten übergeleitet werden konnten und bei wie vielen Datensätzen die
Überleitung fehlschlug. Wenn Sie die Option Protokoll gewählt haben, enthält das Protokoll
zusätzliche Detailinformationen zu den Datensätzen.
Wenn es zu einer Kollision eines Datensatzes mit einem in der Personalwirtschaft eingegebenen
Datensatz gekommen ist, müssen Sie überprüfen, welcher Datensatz der korrekte ist. Korrigieren
bzw. löschen Sie den fehlerhaften Satz entsprechend. Dieser Fall kann beispielsweise auftreten,
wenn der Datensatz der Personalwirtschaft später erfasst wurde als der Datensatz des
Ursprungssystems.
Sollte es zu einer Kollision mit einem Datensatz der Personalwirtschaft gekommen sein, der vor
dem Datensatz des Ursprungssystems erfasst wurde, gehen Sie folgendermaßen vor:
• Überprüfen Sie bei Einsatz des Arbeitszeitblattes Ihre Customizing-Einstellungen zu den
Kollisionsprüfungen. Informationen hierzu finden Sie im Einführungsleitfaden der
Personalzeitwirtschaft unter Zeitdatenerfassung und -verwaltung → Reaktionen bei
Überschneidung von Zeitinfotypen festlegen.
• Überprüfen Sie bei Verwendung von Insert-BAPIs die Einstellungen der Methode
CheckCollision des Business Objektes PTManagerExtAttAbs.

146 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Überleitung in die Personalwirtschaft

April 2001 147


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Sofortige Überleitung in das HR

Sofortige Überleitung in das HR


Verwendung
Damit das HR immer mit den aktuellen Zeitdaten versorgt ist, empfehlen wir Ihnen, Daten nach
der Erfassung mit dem Arbeitszeitblatt sofort in das HR überzuleiten. Daher haben Sie die
Möglichkeit, die Daten sofort nach Freigabe bzw. erfolgter Genehmigung automatisch in das HR
überzuleiten.
Bei der sofortigen Überleitung werden immer alle Datensätze übertragen, die für eine
Personalnummer zur Überleitung anstehen. Dies ist besonders wichtig beim Erfassen von An-
und Abwesenheitssätzen, damit das HR immer mit den aktuellen Zeitdaten versorgt ist.

Funktionsumfang
Das Einrichten der sofortigen Überleitung realisieren Sie abhängig davon, ob, wann und wie Sie
die Arbeitszeiten genehmigen:
• Sofortige Überleitung nach Freigabe der Datensätze
Wenn Sie das integrierte Genehmigungsverfahren nicht nutzen, werden die Daten sofort
nach der Freigabe der Sätze in das HR übergeleitet.
Markieren Sie in diesem Fall in der Profilpflege das Feld Sofort ins HR überleiten.
• Sofortige Überleitung bei Genehmigungsprozess ohne Workflow-Anbindung
Wenn Sie die Genehmigung [Seite 71] der Datensätze über das Menü des
Arbeitszeitblattes erteilen, benutzen Sie hierfür einen oder mehrere der drei folgenden
Reports: RCATSA01, RCATSC01oder CATSSHOW. Wählen Sie jeweils die Option
Sofort ins HR überleiten in den Reportselektionsbildern aller gewünschten Varianten der
Reports.
• Sofortige Überleitung bei Genehmigungsprozess mit SAP Business Workflow
Wenn Sie den von SAP vordefinierten Workflow [Seite 73] verwenden, wird der
Genehmigungsreport Arbeitszeitblatt: Zeiten genehmigen (RCATSB01) automatisch
gestartet. Um hier die sofortige Überleitung zu realisieren, müssen Sie eine Variante des
Reports anlegen, in der Sie die Option Sofort ins HR überleiten markieren.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Einführungsleitfaden des


Arbeitszeitblattes unter Anwendungsübergreifende Komponenten -> Arbeitszeitblatt -
> Personenzeiterfassung -> Variante des Genehmigungsreports für den Workflow
festlegen.

148 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfassen der An- und Abwesenheiten für die Personalzeitwirtschaft

Erfassen der An- und Abwesenheiten für die


Personalzeitwirtschaft
Verwendung
Zeitdaten, die im Arbeitszeitblatt zusammen mit einer An- oder Abwesenheitsart erfasst worden
sind, können Sie in die Personalzeitwirtschaft überleiten.
Das System schreibt die erfassten Zeitdaten hierzu in die HR-Schnittstellentabelle PTEX2000
und leitet sie in die Personalzeitwirtschaft über. Dort werden für diese Zeitdaten Datensätze der
Infotypen Anwesenheiten (2002) und Abwesenheiten (2001) angelegt.

Im Bereich der Erfassung der Arbeitszeiten gilt die Einschränkung, dass keine
mehrtägigen Sätze erfasst werden können.
Daher sollten Abwesenheiten, bei denen die Dauer der Abwesenheit eine wichtige
Basis für weitere Berechnungen im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung
darstellt, wie gewohnt im HR über den Infotyp Abwesenheiten (2001) erfasst werden.
Hierunter fällt z.B. die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Voraussetzungen
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit An- und Abwesenheiten mit dem
Arbeitszeitblatt erfasst und übergeleitet werden können:
• Für den Mitarbeiter muss ein gültiger Satz des Infotyps Sollarbeitszeit (0007) angelegt
sein.
• Wenn Sie die Zeitdaten in Stunden, nicht in Uhrzeiten erfassen, müssen Sie das
Merkmal HRSIF im Customizing der Personalzeitwirtschaft auf den Wert 1 setzen.
Dadurch wird verhindert, dass nach der Überleitung in die Infotypen Anwesenheiten
(2002) und Abwesenheiten (2001) automatisch Uhrzeiten hinzugeneriert werden und es
so in ungünstigen Fällen zu unerwünschten Kollisionen zwischen Datensätzen kommt.
Berücksichtigen Sie, dass sich durch das Verändern des Merkmals HRSIF
Konsequenzen für die uhrzeitbasierte Zeitauswertung und die uhrzeitbasierte
Zeitdatenverarbeitung in der Personalabrechnung ergeben. Wenn Sie die Zeitdaten
uhrzeitbasiert verarbeiten, empfehlen wir, die Zeiten im Arbeitszeitblatt mit Uhrzeiten zu
erfassen.
Wollen Sie allerdings auf die stundenbasierte Erfassung und uhrzeitbasierte
Verarbeitung der Zeitdaten nicht verzichten, finden Sie im Standardschema TM04
(Zeitauswertung) Lösungsansätze, wie Sie in der Zeitauswertung die notwendigen
Uhrzeiten hinzugenerieren können. Beachten Sie bei der Anpassung Ihres
Standardschemas insbesondere die Auswirkungen auf die Pausenverarbeitung. In der
Personalabrechnung können Sie mit dem Standardschema TC04 Zeitdaten verarbeiten,
die ohne Uhrzeiten erfasst worden sind.
Informationen zum Merkmal HRSIF erhalten Sie im Einführungsleitfaden (IMG) der
Personalzeitwirtschaft unter Zeitdatenerfassung und –verwaltung -> Uhrzeitlose
Erfassung von An- und Abwesenheiten zulassen.

April 2001 149


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erfassen der An- und Abwesenheiten für die Personalzeitwirtschaft

• Für alle Mitarbeiter, die Daten für die Personalzeitwirtschaft erfassen sollen, müssen
entsprechende Berechtigungen eingerichtet sein. In diesen können Sie explizit festlegen,
welche Subtypen der Infotypen Anwesenheiten (2002) und Abwesenheiten (2001) der
Anwender erfassen darf.
Lesen Sie hierzu:
Vergabe von Berechtigungen für das Arbeitszeitblatt [Seite 176]

150 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erweiterte Funktionen bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft

Erweiterte Funktionen bei Einsatz der


Personalzeitwirtschaft
Verwendung
Wenn Sie die HR-Komponente Personalzeitwirtschaft einsetzen, können Sie das Arbeitszeitblatt
auf folgende Arten nutzen:
• In Ergänzung zu den Möglichkeiten der Zeitdatenpflege der Personalzeitwirtschaft. Dies
bietet Ihnen den Vorteil einer verstärkten Integration der Personalzeitwirtschaft mit
anderen SAP-Anwendungen.
• Um Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeitszeiten selbst in das System
einzugeben und das Erfassungsbüro zu entlasten
Die Einbindung von Vorgabestunden und erweiterten Prüfungen bei der Erfassung ermöglichen
auch dem ungeübten Anwender, Arbeitszeiten kontrolliert und an die Anforderungen der
Personalzeitwirtschaft angepasst einzugeben.

April 2001 151


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erweiterte Prüfungen bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft

Erweiterte Prüfungen bei Einsatz der


Personalzeitwirtschaft
Verwendung
Bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft stehen Ihnen erweiterte Prüfungen bei der Erfassung der
Arbeitszeitblätter zur Verfügung. So können Sie die erfassten Daten gegen Vorgabestunden,
gegen An-/Abwesenheitskontingente und gegen Kollisionen mit Daten verproben, die bereits im
HR erfasst wurden.

Funktionsumfang
Prüfungen gegen Vorgabestunden
Die Vorgabestunden können sich aus den Angaben aus dem Persönlichen Arbeitszeitplan des
Mitarbeiters oder aus einem Ergebnis der Zeitauswertung (z.B. Zeitart 0050 - Produktivstunden)
zusammensetzen.
In der Profilpflege können Sie Toleranzen festlegen, mit denen das System die erfassten
Anwesenheitszeiten auf eine Unter- und/oder Überschreitung hin überprüft.

Beachten Sie bei der Einrichtung eines Profils, dass bei der Prüfung der
Überschreitungen keine Anwesenheitskontingente, z.B. für Mehrarbeiten,
berücksichtigt werden können, da eine zeitgenaue Abtragung der Kontingente nicht
gewährleistet werden kann.
Für den aktuellen Erfassungszeitraum prüft das System diese Toleranzen bei allen für die
Prüfung relevanten Aktionen [Seite 52] für alle freigegebenen Daten.
Beim Sichern oder Prüfen der Daten verprobt das System zusätzlich alle Daten innerhalb des
Erfassungszeitraumes.

• Den Erfassungszeitraum legen Sie in der Profilpflege mit den Feldern Obere
Grenze relativ und Untere Grenze relativ fest.
• Mit der Funktion Prüfen [Seite 54] werden zusätzlich alle Daten überprüft, die
den Bearbeitungsstatus In Bearbeitung besitzen.
Um die Erfassung der Daten zu erleichtern, werden die Unterschreitungen der Vorgabestunden
nur beim Sichern oder Prüfen und nur bis zu dem aktuellen Systemdatum geprüft,
Überschreitungen dagegen bei allen Aktionen.

Prüfungen gegen Kontingente


Trägt eine An- oder Abwesenheitsart von einem Kontingent ab, so kann bereits bei der
Erfassung des Arbeitszeitblattes geprüft werden, ob ausreichende Kontingente vorhanden sind.
Berücksichtigt werden dabei die Kontingente aus den Infotypen Abwesenheitskontingente
(2006), Anwesenheitskontingente (2007) und Urlaubsanspruch (0005).
Bei diesen Prüfungen werden stets alle Daten des Erfassungszeitraumes überprüft, da eine
Neueingabe oder Änderung Auswirkungen auf die Kontingentabtragung bereits erfasster Sätze
haben kann.

152 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erweiterte Prüfungen bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft

Diese umfangreichen Prüfungen führt das System nur durch


• beim Sichern von Datensätzen mit dem Status Freigegeben
• beim Prüfen von allen Datensätzen

Kollisionsprüfungen mit An- und Abwesenheiten im HR


Prüfungen gegen zeitliche Überschneidungen mit bereits erfassten Datensätzen im HR werden
nur für neue oder geänderte Datensätze im Arbeitszeitblatt für den aktuellen Erfassungszeitraum
durchgeführt.
Bei allen für die Prüfung relevanten Aktionen werden die freigegebenen Sätze überprüft, beim
Prüfen auch die Daten mit dem Status In Bearbeitung.

April 2001 153


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Verwendung von Informationen der Personalzeitwirtschaft

Verwendung von Informationen der


Personalzeitwirtschaft
Verwendung
Einige Funktionen des Arbeitszeitblattes können Sie nur nutzen, wenn Sie in Ihrem Unternehmen
die Personalzeitwirtschaft (PT) der SAP einsetzen. In diesem Fall verfügt das System über
Informationen zu Ihren Arbeitszeiten bzw. den Arbeitszeiten der Personen, für die Sie
Arbeitszeiten erfassen.
Sie können aus der Personalzeitwirtschaft alternativ folgende Informationen nutzen:
• die Sollarbeitszeit aus dem Persönlichen Arbeitszeitplan [Extern] oder
• die ermittelten Anwesenheitsstunden des Tages (bei Einsatz der Zeitauswertung [Extern])
Im Arbeitszeitblatt stehen Ihnen diese Informationen als Vorgabestunden zur Verfügung.
Das Einbinden von Vorgabestunden ermöglicht erweiterte Prüfungen im Bereich der
Datenerfassung. Somit ist auch für den ungeübten Anwender eine kontrollierte und den
Anforderungen der Zeitwirtschaft angepasste Eingabe der Arbeitszeiten möglich.

Funktionsumfang
Verwendung und Verprobung von Vorgabestunden
Sollvorgaben aus dem Persönlichen Arbeitszeitplan des Mitarbeiters oder anrechenbare
Anwesenheitsstunden (z.B. Zeitart 0050 - Produktivstunden) als Ergebnis der Zeitauswertung
können Sie in Form von Vorgabestunden im Erfassungsteil und bei der Verprobung des
Arbeitszeitblattes einbinden. Der Anwender kann die Vorgabestunden bei der Erfassung je nach
Bedarf ein- oder ausblenden.
Zur weiteren Erleichterung der Erfassung ermöglicht es die Funktion Reststunden belegen [Seite
158], die Differenz zwischen Vorgabestunden und schon erfassten Stunden automatisch in eine
Zeile des Erfassungsteiles zu übertragen.
Die Vorgabestunden können Sie auch verwenden, um sicherzustellen, dass die Anwender eine
bestimmte Anzahl von Stunden am Tag belegen oder die Vorgabestunden nicht überschreiten.
Lesen Sie hierzu den Abschnitt Erweiterte Prüfungen bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft
[Seite 152].
Die Einbindung und Verprobung von Vorgabestunden aktivieren Sie im Rahmen der Profilpflege.
Dort können Sie auch festlegen, ob bereits im HR erfasste An- und Abwesenheiten bei der
Ermittlung der Vorgabestunden berücksichtigt werden sollen.

Automatische Berechnung der Arbeitsstunden


Erfassen die Anwender die Zeitdaten in Form von Uhrzeiten, werden im Arbeitszeitblatt
automatisch die geleisteten Arbeitsstunden berechnet. Bei Einsatz der Personalzeitwirtschaft
berücksichtigt das System zusätzlich die Angaben aus dem Arbeitspausenplan, indem es die
unbezahlte Pausendauer automatisch abzieht.

Eingabe von Abwesenheiten


Bei der Eingabe von Abwesenheiten verhindert das System eine Überschreitung der
Vorgabestunden des Tages. Wenn mehr Abwesenheitsstunden erfasst werden, als in den

154 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Verwendung von Informationen der Personalzeitwirtschaft

Vorgabestunden des Tages vorgesehen, überschreibt das System die eingetragenen


Abwesenheitsstunden mit den Vorgabestunden.
Wenn Sie die Arbeitszeiten mit Uhrzeiten erfassen, dürfen Abwesenheitszeiten nur innerhalb des
Soll- bzw. Normalarbeitszeitrahmens des jeweiligen Mitarbeiters liegen. Diesen Zeitrahmen liest
das System aus dem Arbeitszeitplan des Mitarbeiters. Liegt die Abwesenheitszeit außerhalb
dieses Rahmens, überschreibt das System die Beginn- bzw. Endeuhrzeit gemäß Soll- bzw.
Normalarbeitszeitrahmen.

Verprobung gegen Kontingente


Die eingegebenen Zeiten können gegen Kontingente aus den Infotypen
Anwesenheitskontingente (2007) und Abwesenheitskontingente (2006) verprobt werden.

April 2001 155


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Vorgabestunden anzeigen oder ausblenden

Vorgabestunden anzeigen oder ausblenden


Verwendung
Die Vorgabestunden zeigen an, wie viele Stunden an einem Tag gearbeitet werden müssen. Sie
können sich die Vorgabestunden im Erfassungsteil in der Zeile, die mit einer kleinen Uhr
gekennzeichnet ist, anzeigen lassen.
Abhängig von den Systemeinstellungen werden Ihnen die Vorgabestunden bereits angezeigt,
wenn Sie das Arbeitszeitblatt aufrufen.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Wählen Sie Vorgabestunden ein/aus.

Ergebnis
Je nach Ausgangslage werden Ihnen die Vorgabestunden angezeigt oder ausgeblendet.

156 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Vorgabestunden übertragen

Vorgabestunden übertragen
Verwendung
Die Vorgabestunden zeigen an, wie viele Stunden an einem Tag gearbeitet werden müssen. Sie
können sich die Vorgabestunden im Erfassungsteil in der Zeile, die mit einer kleinen Uhr
gekennzeichnet ist, anzeigen [Seite 156] lassen.
Zur Vereinfachung der Datenerfassung können Sie diese Vorgabestunden in eine Zeile des
Erfassungsteiles übertragen. Dieses Vorgehen bietet sich z.B. an, wenn Sie bzw. der Mitarbeiter,
für den Sie die Daten bearbeiten, über einen längeren Zeitraum an einem Auftrag arbeiten.

Im folgenden wird beschrieben, wie Sie die angezeigten Vorgabestunden komplett in


eine Zeile übertragen. Sie können auch die Differenz zwischen erfassten Zeiten und
Vorgabestunden ermitteln und in den Erfassungsteil übertragen. Weitere
Informationen dazu finden Sie unter Reststunden belegen [Seite 158].

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Markieren Sie die Zelle(n), in die Sie Vorgabestunden übertragen wollen.
3. Wählen Sie Vorgabestunden.

Ergebnis
Das System überträgt die Vorgabestunden in die markierte(n) Zelle(n). Bei Bedarf können Sie
Arbeitszeitattribute ergänzen und die übernommenen Stunden überschreiben.

April 2001 157


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Reststunden belegen

Reststunden belegen
Verwendung
Wenn Sie für einen bestimmten Zeitraum oder einen Tag bereits Zeiten erfasst haben, können
Sie mit der Funktion Vorgabestunden die Differenz zwischen erfassten Zeiten und
Vorgabestunden automatisch ausgleichen.
Die Vorgabestunden geben an, wie viele Stunden für einen Tag erfasst werden können bzw.
müssen. Sie können sich die Vorgabestunden im Erfassungsteil in der Zeile, die mit einer
kleinen Uhr gekennzeichnet ist, anzeigen [Seite 156] lassen.

Dieses Verfahren bietet sich z.B. an, wenn Sie bzw. der Mitarbeiter, für den Sie die
Zeiten erfassen, eine bestimmte Zeitdauer für eine fremde Kostenstelle arbeiten und
Sie die Reststunden auf die Stammkostenstelle buchen möchten.

Vorgehensweise
1. Rufen Sie die Erfassungssicht [Seite 25] des Arbeitszeitblattes auf.
2. Geben Sie die Arbeitszeiten ein, die Sie nicht anhand von Vorgabestunden ermitteln
lassen wollen.
3. Markieren Sie die Zellen einer Zeile, die durch Reststunden ausgeglichen werden sollen.

In markierte Zellen, für die Sie noch keine Zeiten erfasst haben, werden die
Vorgabestunden komplett übertragen.
4. Wählen Sie Vorgabestunden. Sie erreichen diese Funktion auch über Bearbeiten →
Zeiten vorschlagen.

Ergebnis
Das System überträgt die Differenz zwischen erfassten Zeiten und Vorgabestunden in die
markierten Zellen. Bei Bedarf können Sie Arbeitszeitattribute ergänzen und die übernommenen
Stunden überschreiben.

158 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Festlegen einer abweichenden Bezahlung

Festlegen einer abweichenden Bezahlung


Verwendung
Wenn Sie die Personalwirtschaft der SAP einsetzen, können Sie für bestimmte Leistungen eines
Mitarbeiters im Arbeitszeitblatt eine abweichende Bezahlung hinterlegen. Diese Option steht
Ihnen zur Verfügung, wenn Sie Daten zu einer Anwesenheit bzw. zu einem Entgeltbeleg
erfassen. Sie erreichen hiermit, dass bestimmte Anwesenheits- bzw. Lohnarten in der
Personalabrechnung anders als üblich bewertet werden.

Hinweis für US-Kunden:


Bei Bedarf können Sie für einen Mitarbeiter ein abweichendes Steuergebiet
angeben, das die Angaben aus dem Infotyp Work Tax Area (0208) übersteuert.
Lesen Sie hierzu: Work Tax Area Overrides [Extern].

Voraussetzungen
Pro Erfassungsprofil, mit dem Daten zu einer abweichenden Bezahlung erfasst werden sollen,
müssen Sie innerhalb der Feldauswahl [Extern] die nötigen Felder einblenden.

Funktionsumfang
Vergabe einer Prämie
Für bestimmte Leistungen oder Arbeitsbedingungen können Sie einem Mitarbeiter eine Prämie
zuweisen. Diese wählen Sie anhand einer Prämiennummer und eines Prämienkennzeichens
aus.
Eine Prämie können Sie auch zusätzlich zu den folgenden Möglichkeiten zuweisen.

Vergütung nach einem alternativen Tarif


Über die Optionen Tarifgruppe und Tarifstufe können Sie die Vergütung für eine Leistung neu
festlegen. In der Personalabrechnung werden dann nicht die im Infotyp Basisbezüge (0008) für
den Mitarbeiter festgelegten Tarife ausgewählt. Statt dessen erfolgt die Vergütung für den
Zeitraum der abweichenden Bezahlung anhand der hier angegebenen Tarife.

Vergütung nach den Vorgaben einer anderen Planstelle


Über die Optionen Objekttyp und Planstelle können Sie die Vergütung einer Leistung nach den
Vorgaben einer anderen Planstelle festlegen.

Korrektur der Abrechnungsergebnisse


Über die Optionen Aufgeldkennzeichen und Bewertungsgrundlage können Sie die Ergebnisse
der Personalabrechnung korrigieren.
In der Abrechnung wird nicht jede Lohnart mit einem festgelegten Betrag bewertet. Zur
Bewertung einer Lohnart ermittelt die Abrechnung während des Abrechnungslaufes eine
Bewertungsgrundlage. Diese setzt sich aus den Basisbezügen sowie den Be- und Abzügen
zusammen. Über die Optionen Bewertungsgrundlage und Aufgeldkennzeichen haben Sie die
Möglichkeit, den Wert dieser Bewertungsgrundlage für den angegebenen Zeitraum zu verändern.
Geben Sie dazu unter Bewertungsgrundlage einen Betrag ein. Das Aufgeldkennzeichen steuert,
wie die neue Bewertungsgrundlage abgebildet werden soll:

April 2001 159


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Festlegen einer abweichenden Bezahlung

• Wenn Sie unter Aufgeldkennzeichen ein '+' (plus) eingeben, wird der unter
Bewertungsgrundlage angegebene Betrag auf die in der Abrechnung ermittelte
Bewertungsgrundlage aufgeschlagen.
• Wenn Sie unter Aufgeldkennzeichen ein '-' (minus) eingeben, wird der unter
Bewertungsgrundlage angegebene Wert von der in der Abrechnung ermittelten
Bewertungsgrundlage abgezogen.
• Wenn Sie unter Aufgeldkennzeichen keine Angaben machen, wird die in der Abrechnung für
die Lohnart ermittelte Bewertungsgrundlage mit dem angegebenen Betrag ersetzt.

Beachten Sie, dass Sie immer nur eine der Möglichkeiten für die Zuweisung einer
abweichenden Bezahlung verwenden sollten. Eine Ausnahme bildet hier die Prämie,
die Sie zusätzlich zu einer der anderen Möglichkeiten vergeben können.

160 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Erfassen von Entgeltbelegen

Erfassen von Entgeltbelegen


Verwendung
Neben der Erfassung von reinen An- und Abwesenheiten können Sie über das Arbeitszeitblatt
auch Daten erfassen, die den Infotyp Entgeltbelege (2010) der Personalwirtschaft versorgen.
Hierzu müssen Sie diese Daten zusammen mit einer Lohnart erfassen. Lohnarten können Sie
individuell nach Ihren unternehmensinternen Bedürfnissen schlüsseln.
Beispielsweise können Sie eine Lohnart anlegen, mit der Ihre Mitarbeiter Angaben zu
gefahrenen Kilometern erfassen können. Weiterhin können Sie Lohnarten anlegen, mit denen
Ihre Mitarbeiter Beträge erfassen können. Z.B. könnte dies eine Lohnart 'Auslagen' sein, mit der
ein Mitarbeiter Geldbeträge erfassen kann, die er für eine außerplanmäßige Materialbeschaffung
(Kabel, Schrauben...) auslegen musste. Diese Auslagen können Sie ihm dann über die
Lohnabrechnung erstatten. Selbstverständlich können Sie auch reine Stundenlohnarten sowie
Mehrarbeitslohnarten anlegen.
Nach der Überleitung in die Personalwirtschaft stehen die erfassten Daten der
Personalabrechnung zur Verfügung.

Wenn das Arbeitszeitblatt bei Ihnen von jedem Mitarbeiter selbst ausgefüllt wird,
sollten Sie ein Genehmigungsverfahren [Seite 69] nachgeschaltet haben, um die
Eingaben vor der Überleitung in die Personalwirtschaft prüfen zu können.

Voraussetzungen
Pro Erfassungsprofil, mit dem Daten zu Entgeltbelegen erfasst werden sollen, sollten Sie
folgende Felder innerhalb der Feldauswahl [Extern] einblenden:
• Lohnart
• Währung
• interne Maßeinheit
Für alle Mitarbeiter, die Lohnarten erfassen sollen, müssen entsprechende Berechtigungen
eingerichtet sein. In diesen können Sie explizit festlegen, welche Lohnarten der Anwender
erfassen darf.
Pflegen Sie die Zuweisung der internen SAP-Einheiten zu den HR-Einheiten im
Einführungsleitfaden des Personalmanagements unter Personaladministration →
Grundeinstellungen → Zeit-/Maßeinheit definieren.
Die Schlüsselung der Lohnarten müssen Sie in Ihren Customizing-Einstellungen vornehmen.

Funktionsumfang
Das System schreibt die mit Lohnarten erfassten Daten in die HR-Schnittstellentabelle
PTEX2010, aus der sie in die Personalwirtschaft übergeleitet werden. Nach erfolgter Überleitung
der Datensätze erzeugt das System Datensätze des Infotyps Entgeltbelege [Extern] (2010).
Diese werden in der Personalabrechnung verarbeitet.
Für das Arbeitszeitblatt stehen Ihnen folgende Lohnarten zur Verfügung: Stundenlohnarten,
Mehrarbeitslohnarten sowie Zuschlagslohnarten.

April 2001 161


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Erfassen von Entgeltbelegen

In der Summationsspalte des Arbeitszeitblattes werden die Stundenlohnarten sowie die


Mehrarbeitslohnarten summiert. Die Zuschlagslohnarten gehen in diese Summation nicht ein, da
sie lediglich zusätzliche Informationen zu den gearbeiteten Zeiten enthalten, aber nicht die
gearbeitete Zeit an sich darstellen.

Wenn Sie einen nach der Überleitung in die Personalwirtschaft erzeugten


Entgeltbeleg nachträglich ändern, geht der Verweis auf den entsprechenden Satz im
Arbeitszeitblatt verloren. Sie können sich zu diesem Satz dann keine Folgebelege
[Seite 93] mehr anzeigen lassen.
Möchten Sie eine abweichende Bezahlung erfassen, lesen Sie weiter unter: Festlegen einer
abweichenden Bezahlung [Seite 159].

Einschränkungen
Die Option Arbeitsplatz des Entgeltbeleges können Sie nicht über das Arbeitszeitblatt füllen.

162 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Bei Einsatz HR: Erfassungsszenarien im Bereich der Kostenrechnung

Bei Einsatz HR: Erfassungsszenarien im Bereich der


Kostenrechnung
Verwendung
In der Standardverarbeitung wird die Stammkostenstelle des Mitarbeiters mit den Personalkosten
belastet, die die Personalabrechnung für diesen Mitarbeiter ermittelt hat.
Bei diesem Szenario können zwei wichtige Aspekte der Kostenrechnung nicht berücksichtigt
werden:
1. Der Empfänger einer Leistung kann nicht mit den durch die Personalabrechnung
ermittelten Personalkosten belastet werden.
2. Wird im Arbeitszeitblatt eine Leistungsverrechnung für die Kostenrechnung oder eine
Rückmeldung für die Logistik erfasst,
• so wird eine Senderkostenstelle angegeben oder vorgeschlagen oder
• es wird die Senderkostenstelle bei Rückmeldungen aus dem betroffenen Vorgang
des geplanten Arbeitsplatzes vorgeschlagen
Bei diesem Szenario kann die Situation auftreten, dass die Senderkostenstelle nicht
die Stammkostenstelle des Mitarbeiters ist, die im Infotyp Organisatorische
Zuordnung (0001) bzw. Kostenverteilung (0027) für den Mitarbeiter angegeben ist.
So entsteht in der Kostenrechnung ein Ungleichgewicht, da die Kosten nicht
zwischen Stamm- und Senderkostenstelle bzw. Empfängerobjekt der Leistung
verrechnet werden können.
Daher stehen Ihnen neben der Standardverarbeitung drei weitere Szenarien zur Steuerung der
Kostenrechnung zur Verfügung.
Diese Szenarien werden abhängig von dem Erfassungsprofil durchlaufen, mit dem ein
Mitarbeiter die Arbeitszeiten erfasst. Jeder Datensatz wird dem Szenario zugeordnet, das im
verwendeten Erfassungsprofil angegeben ist. Er kann nachfolgend nur mit einem
Erfassungsprofil geändert werden, in dem das zugeordnete Szenario angegeben ist. Einzige
Ausnahme bilden hier Sätze, in denen nur eine An-/Abwesenheit bzw. Lohnart mitgegeben
werden.

Voraussetzungen
Eine Verwendung dieser Funktion ist nur von Bedeutung, wenn Sie die SAP-
Personalabrechnung im Einsatz haben, die die Personal-Istkosten ermittelt und an das
Controlling übergibt.
Die Feldauswahl für die jeweiligen Erfassungsprofile muss auf die jeweiligen Szenarien
abgestimmt sein, um Fehleingaben der Mitarbeiter zu vermeiden.

Funktionsumfang
Folgende Erfassungsszenarien der Kostenrechnung stehen Ihnen zur Verfügung:
• Standardverarbeitung: Kostenzuordnung auf die Stammkostenstelle des Mitarbeiters
Siehe auch: Zuordnung von Personalkosten auf Stammkostenstelle [Seite 165]
• Kostenzuordnung auf Empfängerobjekt

April 2001 163


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Bei Einsatz HR: Erfassungsszenarien im Bereich der Kostenrechnung

Siehe auch: Zuordnung von Personalkosten auf Empfängerobjekt [Seite 167]


• Kostenzuordnung auf die Senderkostenstelle, Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
Siehe auch: Zuordnung von Personalkosten auf Sender [Seite 169]
• Kostenzuordnung auf die Stammkostenstelle, Leistungsverrechnung zwischen
Empfängerobjekt und Senderkostenstelle sowie zwischen Sender- und
Stammkostenstelle
Siehe auch: Leistungsverrechnung zwischen Stamm- und Senderkostenstelle [Seite
171]

Aktivitäten
Geben Sie pro Erfassungsprofil das Szenario an, das Sie für die Kostenrechnung verwenden
möchten.
Weitere Informationen finden Sie im Customizing des Arbeitszeitblattes unter:
• Arbeitszeitblatt → Personenzeiterfassung → Erfassungsprofile einrichten
• Arbeitszeitblatt → Personenzeiterfassung → Felder auswählen

164 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Zuordnung von Personalkosten auf Stammkostenstelle

Zuordnung von Personalkosten auf Stammkostenstelle


Einsatzmöglichkeiten
Dieses Erfassungsszenario für die Kostenrechnung geht von der Voraussetzung aus, dass die
Mitarbeiter immer auf ihrer Stammkostenstelle arbeiten und der Empfänger einer Leistung nicht
mit den Personalkosten belastet werden soll. Es ist das Standardszenario, wenn Sie die
Personalabrechnung (PY) nicht einsetzen.
Falls Sie die Personalabrechnung einsetzen, sollten Sie dieses Szenario in folgenden Fällen
nicht verwenden:
• Der Empfänger einer Leistung soll mit den Personalkosten belastet werden
• Sie wollen eine Leistungsverrechnung durchführen
• Die Senderkostenstelle entspricht nicht der Stammkostenstelle des Mitarbeiters
Es würde bei der Kostenrechnung ein Ungleichgewicht entstehen, da die Senderkostenstelle bei
der Folgeverarbeitung mit den erfassten Stunden entlastet und die Stammkostenstelle mit den
Personalkosten belastet wird.

Voraussetzungen
Die Mitarbeiter, die ihre Arbeitszeiten mit dem so eingerichteten Erfassungsprofil erfassen,
arbeiten immer auf der bzw. den Stammkostenstelle(n), die in den Infotypen Organisatorische
Zuordnung (0001) oder Kostenverteilung (0027) angegebenen ist (sind).

Ablauf

Arbe
HR itsze
itbla
tt
Kosten aus
Erfassung einer Leistungsverrechnung
Personalabrechnung

Stammkostenstelle Senderkostenstelle Empfängerobjekt

Buchungen im Controlling:
• Stammkostenstelle: belastet mit Istkosten aus Personalabrechnung
• Senderkostenstelle: entlastet durch Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
• Empfängerobjekt: belastet durch Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt

April 2001 165


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Zuordnung von Personalkosten auf Stammkostenstelle

1. Im Arbeitszeitblatt wird eine Leistungsverrechnung oder eine Rückmeldung erfasst.


2. Im Controlling wird durch die Leistungsverrechnung die Senderkostenstelle entlastet, das
Empfängerobjekt belastet.
3. Wenn gleichzeitig eine An-/Abwesenheit oder Lohnart erfasst wurde, werden die
Arbeitszeitinformationen in der Personalwirtschaft in den Infotyp Anwesenheiten (2002) oder
Abwesenheiten (2001) bzw. Entgeltbelege (2010) geschrieben.
4. Die Personalabrechnung ermittelt für diese Zeiten die Personalkosten.
5. Im Controlling wird die Stammkostenstelle des Mitarbeiters abhängig von den Angaben im
Infotyp Organisatorische Zuordnung (0001) bzw. Kostenverteilung (0027) belastet.

166 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Zuordnung von Personalkosten auf Empfängerobjekt

Zuordnung von Personalkosten auf Empfängerobjekt


Einsatzmöglichkeiten
Mit diesem Erfassungsszenario ordnen Sie dem Empfängerobjekt einer Leistung die
Personalkosten der im Arbeitszeitblatt erfassten Arbeitszeiten zu.
Die Personalkosten werden durch die Personalabrechnung ermittelt. Erfassen Sie mit diesem
Szenario eine Rückmeldung, so werden in der Logistik für diese Leistungen keine Kosten
ermittelt. Das Empfängerobjekt wird nur mit den Personalkosten belastet.
Dieses Szenario verwenden Sie
• wenn das Empfängerobjekt mit den Personalkosten belastet werden soll
• wenn Sie keine Leistungsverrechnung durchführen
Dieses Szenario entspricht der Erfassung von Kostenzuordnungsvorgaben in der
Personalwirtschaft bei der Bearbeitung einer An- oder Abwesenheit bzw. eines Entgeltbeleges.

Voraussetzungen
• Für eines der folgenden empfangenden Kontierungsobjekte müssen Daten erfasst werden:
− Kostenstelle
− PSP-Element
− Auftrag
− Kundenauftrag
− Netzplannummer
− Kostenträger
− Geschäftsprozess
• Die Primärkostenzuordnung auf das Empfängerobjekt muss zulässig sein.
• Eine An-/Abwesenheitart bzw. Lohnart muss mitgegeben werden.
• Es darf keine Leistungsverrechnung durchgeführt werden, d.h. es dürfen keine
Senderkostenstelle und Leistungsart eingegeben werden.

April 2001 167


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Zuordnung von Personalkosten auf Empfängerobjekt

Ablauf

Arbe
HR itsze
itbla
tt
Kosten aus
Erfassung des Empfängerobjektes zur
Personalabrechnung
Überleitung in das HR

Empfängerobjekt Empfängerobjekt

Buchungen im Controlling:
• Stammkostenstelle: -
• Senderkostenstelle: -
• Empfängerobjekt: belastet mit Personal-Istkosten aus Personal-
abrechnung

1. Im Arbeitszeitblatt wird das Empfängerobjekt einer Leistung sowie eine An-/Abwesenheit


oder Lohnart eingegeben.
2. In der Personalwirtschaft werden diese Informationen zum Empfängerobjekt zusammen mit
den Arbeitszeitinformationen in den Infotyp Abwesenheiten (2001), Anwesenheiten (2002)
oder Entgeltbelege (2010) geschrieben.
3. Die Personalabrechnung ermittelt für diese Zeiten die Personalkosten.
4. Im Controlling wird das Empfängerobjekt mit den Personalkosten belastet.

168 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Zuordnung von Personalkosten auf Sender

Zuordnung von Personalkosten auf Sender


Einsatzmöglichkeiten
Mit diesem Erfassungsszenario ordnen Sie die durch die Personalabrechnung ermittelten
Personalkosten der im Arbeitszeitblatt erfassten Arbeitszeiten der Senderkostenstelle der
Leistung zu. Zusätzlich wird eine Leistungsverrechnung durchgeführt.
Dieses Szenario entspricht der Erfassung von Leistungsverrechnungsvorgaben in der
Personalwirtschaft bei der Bearbeitung einer An- oder Abwesenheit bzw. Lohnart.
Optional können Sie in der Personalwirtschaft auf die Leistungsart kontieren. Dadurch haben Sie
im Controlling die Möglichkeit, die Verknüpfung zwischen Kostenzuordnung und
Leistungsverrechnung zu belegen.
Siehe auch: Istbuchungen auf Leistungsart [Extern].

Voraussetzungen
• Die mit dem Arbeitszeitblatt erfassten Daten führen zu einer Leistungsverrechnung, d.h. eine
der folgenden Zielkomponenten wird mit Informationen zur Senderkostenstelle und
Leistungsart versorgt:
− Controlling (CO)
− Projektsystem (PS)
− Instandhaltung (PM)
− Kundenservice (CS)
• Eine Primärkostenbuchung auf die Senderkostenstelle (und Leistungsart) muss zulässig
sein.
• Eine An-/Abwesenheitsart bzw. Lohnart muss mitgegeben werden.

April 2001 169


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Zuordnung von Personalkosten auf Sender

Ablauf

Arbe
HR itsze
itbla
tt
Kosten aus
Erfassung einer Leistungsverrechnung
Personalabrechnung

Senderkostenstelle Senderkostenstelle Empfängerobjekt


(+ Leistungsart)

Buchungen im Controlling:
• Stammkostenstelle: -
• Senderkostenstelle: - belastet durch Personal-Istkosten aus Personal-
abrechnung
- entlastet durch Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
• Empfängerobjekt: - belastet durch Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt

1. Im Arbeitszeitblatt wird eine Leistungsverrechnung oder eine Rückmeldung sowie eine An-
/Abwesenheit bzw. Lohnart erfasst.
2. In der Personalwirtschaft werden diese Informationen zur Leistungsverrechnung zusammen
mit den Arbeitszeitinformationen in den Infotyp Abwesenheiten (2001) oder Anwesenheiten
(2002) bzw. Entgeltbelege (2010) geschrieben.
3. Die Personalabrechnung ermittelt für diese Zeiten die Personalkosten.
4. Im Controlling wird die Senderkostenstelle mit den Personalkosten belastet. Die Leistung
wird zwischen der Senderkostenstelle und dem Empfängerobjekt verrechnet, wobei die
Senderkostenstelle entlastet und das Empfängerobjekt belastet wird.

170 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Leistungsverrechnung zwischen Stamm- und Senderkostenstelle

Leistungsverrechnung zwischen Stamm- und


Senderkostenstelle
Einsatzmöglichkeiten
Mit diesem Erfassungsszenario wird eine Leistungsverrechnung zwischen Senderkostenstelle
und Empfängerobjekt durchgeführt. Die durch die Personalabrechnung ermittelten
Personalkosten werden der Stammkostenstelle des Mitarbeiters zugeordnet. Entspricht die
Stammkostenstelle des Mitarbeiters nicht der Senderkostenstelle, wird zusätzlich eine
Leistungsverrechnung zwischen der Stamm- und Senderkostenstelle erzeugt.
Optional können Sie in der Personalwirtschaft auf die Leistungsart kontieren. Dadurch haben Sie
im Controlling die Möglichkeit, die Verknüpfung zwischen der Kostenzuordnung und den
Leistungsverrechnungen durchzuführen.
Siehe auch: Istbuchungen auf Leistungsart [Extern].
Die mit dem Arbeitszeitblatt erfassten Daten führen zu einer Leistungsverrechnung, d.h. eine der
folgenden Zielkomponenten wird mit Informationen zur Senderkostenstelle (bzw. Arbeitsplatz)
und Leistungsart versorgt:
• Controlling (CO)
• Projektsystem (PS)
• Instandhaltung (PM)
• Kundenservice (CS)
Die Leistungsart, die für die Leistungsverrechnung verwendet werden soll, kann über den Infotyp
Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) vorgeschlagen werden.

Voraussetzungen
• Im Infotyp Vorschlagswerte Arbeitszeitblatt (0315) muss die Stammleistungsart des
Mitarbeiters hinterlegt sein. In ihr ist der durchschnittliche Tarif hinterlegt, der für eine
Leistung des Mitarbeiters berechnet wird. Die Stammleistungsart wird im Hintergrund gefüllt
und kann im Arbeitszeitblatt nicht bearbeitet werden. Sie muss für die Stammkostenstelle
eingeplant sein.
• Möchten Sie die Option Kontierung auf Leistungsart verwenden, muss eine An-/Abwesenheit
bzw. Lohnart mitgegeben werden.

April 2001 171


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Leistungsverrechnung zwischen Stamm- und Senderkostenstelle

Ablauf
Arbe
itsze
HR itbla
tt
Erfassung einer Leistungsverrechnung
Kosten aus
Leistungsart
Personalabrechnung Senderkostenstelle Empfängerobjekt

Vom System erzeugter Satz


Stammkostenstelle Stammleistungsart
(+ Stammleistungsart) Stammkostenstelle Senderkostenstelle

Buchungen im Controlling:
• Stammkostenstelle: - belastet mit den Personal-Istkosten aus der Personal-
abrechnung
- entlastet durch erzeugte Leistungsverrechnung
zwischen Senderkostenstelle und Stammkostenstelle
• Senderkostenstelle: - belastet durch erzeugte Leistungsverrechnung
zwischen Senderkostenstelle und Stammkostenstelle
- entlastet durch erfaßte Leistungsverrechnung
zwischen Senderkostenstelle und Empfängerobjekt
• Empfängerobjekt: - belastet durch erfaßte Leistungsverrechnung zwischen
Senderkostenstelle und Empfängerobjekt

Szenario ohne Kontierung auf Leistungsart

1. Im Arbeitszeitblatt wird eine Leistungsverrechnung oder Rückmeldung erfasst.


2. Im Controlling wird durch die Leistungsverrechnung die Senderkostenstelle entlastet, das
Empfängerobjekt belastet. Die Stammkostenstelle des Mitarbeiters wird mit den
Personalkosten belastet.
Wenn die Stammkostenstelle nicht der Senderkostenstelle entspricht, erzeugt das
System im Hintergrund eine zweite Leistungsverrechnung. Die Leistung wird dann im
Controlling mit dem in der Stammleistungsart angegebenen Tarif verrechnet. Die
Stammkostenstelle wird entlastet, die Senderkostenstelle belastet.

Szenario mit Kontierung auf Leistungsart

1. Im Arbeitszeitblatt wird eine Leistungsverrechnung oder Rückmeldung sowie eine An-


/Abwesenheit bzw. Lohnart erfasst.
2. Bei der Überleitung in die Personalwirtschaft werden die Arbeitszeitinformationen zusammen
mit der Stammkostenstelle/Leistungsart bzw. Stammkostenstelle/Stammleistungsart in den
Infotyp Abwesenheiten (2001), Anwesenheiten (2002) bzw. Entgeltbelege (2010)
geschrieben.
a. Entspricht die Senderkostenstelle der Stammkostenstelle des Mitarbeiters, wird die
Leistungsart mit in die Personalwirtschaft übergeleitet
b. Entspricht die Senderkostenstelle nicht der Stammkostenstelle des Mitarbeiters, erzeugt
das System im Hintergrund einen zweiten Leistungsverrechnungssatz, durch den die
Stammleistungsart mit in die Personalwirtschaft übergeleitet wird.

172 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Leistungsverrechnung zwischen Stamm- und Senderkostenstelle

3. Die Personalabrechnung ermittelt für die Arbeitszeiten die Personalkosten.


4. Im Controlling wird die Stammkostenstelle/Leistungsart bzw. die
Stammkostenstelle/Stammleistungsart mit den Personalkosten belastet.
5. Die Leistung wird zwischen der Senderkostenstelle und dem Empfängerobjekt mit dem in der
Leistungsart angegebenen Tarif verrechnet. Die Senderkostenstelle wird entlastet, das
Empfängerobjekt belastet.
Wenn die Stammkostenstelle nicht der Senderkostenstelle entspricht, also eine zweite
Leistungsverrechnung erzeugt wurde, wird die Leistung zwischen der Stamm- und
Senderkostenstelle anhand des in der Stammleistungsart angegebenen Tarifes
verrechnet. Die Stammkostenstelle wird entlastet, die Senderkostenstelle belastet.

April 2001 173


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Reorganisation der Schnittstellentabellen

Reorganisation der Schnittstellentabellen


Verwendung
Durch das Reorganisieren der Schnittstellentabellen sorgen Sie für eine verbesserte
Performance der Überleitungsreports. Wir empfehlen Ihnen daher, den Report RCATSRIF
(Reorganisation der Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes) periodisch als Hintergrund-Job
einzuplanen.

Integration
Wenn Sie lediglich die Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft reorganisieren wollen,
können Sie dies direkt aus dem HR-Überleitungsreport RPTEXTPT (Überleitung Extern →
Personalwirtschaft) heraus realisieren. Hier stehen Ihnen die Optionen überleiten/löschen sowie
nur löschen zur Verfügung.

Funktionsumfang
Der Report RCATSRIF (Reorganisation der Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes) löscht
die Arbeitszeitblattdaten, die bereits in die Zielkomponenten übergeleitet wurden, aus den
entsprechenden Schnittstellentabellen.
Folgende Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes können Sie durch den Report RCATSRIF
reorganisieren:
• CATSCO (Controlling)
• PTEX2000 (Personalwirtschaft, Infotypen 2001 und 2002)
• PTEX2010 (Personalwirtschaft, Infotyp 2010)
• CATSMM (Materialwirtschaft)
• CATSPM (Instandhaltung / Customer Service)
• CATSPS (Projektsystem)

Sie können mehrere Schnittstellentabellen in einem Arbeitsschritt reorganisieren,


indem Sie auf dem Selektionsbild alle gewünschten Schnittstellentabellen
auswählen.

174 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Schnittstellentabellen reorganisieren

Schnittstellentabellen reorganisieren
Vorgehensweise
1. Rufen Sie den Report RCATSRIF (Reorganisation der Schnittstellentabellen des
Arbeitszeitblattes) auf unter Arbeitszeitblatt → Werkzeuge → Reorganisation
Schnittstellentabellen.
2. Wenn Sie nur die Daten bestimmter Personalnummern aus den jeweiligen
Schnittstellentabellen löschen möchten, geben Sie diese unter Personalnummer an.
3. Legen Sie fest, für welchen Zeitraum die Reorganisation stattfinden soll.
4. Wählen Sie die Schnittstellentabellen aus, die Sie reorganisieren möchten. Sie können
mehrere Schnittstellentabellen gleichzeitig auswählen.
5. Wenn Ihnen das System nach erfolgter Reorganisation ein Protokoll ausgeben soll, wählen
Sie die entsprechende Option.

Um Fehler bei der Reorganisation zu vermeiden, sollten Sie vor dem tatsächlichen
Lauf einen Testlauf durchführen.
6. Wählen Sie Ausführen.

Ergebnis
Das System löscht die Datensätze, die bereits in die Zielkomponenten übergeleitet wurden, aus
den entsprechenden Schnittstellentabellen.

April 2001 175


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Vergabe von Berechtigungen für das Arbeitszeitblatt

Vergabe von Berechtigungen für das Arbeitszeitblatt


Verwendung
Mit dem Arbeitszeitblatt arbeiten eine Vielzahl von Mitarbeitern, die jeweils unterschiedliche
Tätigkeiten ausführen. Hierzu gibt es ein Berechtigungskonzept für das Arbeitszeitblatt, mit dem
Sie den Schutz von personenbezogenen Daten gewährleisten können.

Funktionsumfang
Rollen

Die Vergabe der Berechtigungen des Arbeitszeitblattes findet über Rollen statt. In ihnen können
Sie z.B. festlegen
• mit welchen Erfassungsprofilen ein Anwender Daten erfassen darf
• ob der Anwender Daten genehmigen und Auswertungsreports starten darf

Berechtigungskonzept der Personalwirtschaft


Das Berechtigungskonzept für das Arbeitszeitblatt greift auf das Berechtigungskonzept der
Personalwirtschaft zurück. Dort können Berechtigungen in sehr feinen Abstufungen vergeben
werden.

Profilberechtigungsgruppen für das Erfassen von Arbeitszeiten


Die den Anwendern zugewiesene Rolle enthält alle notwendigen Berechtigungsobjekte für das
Arbeitszeitblatt. Die Berechtigungen für das Erfassen und Lesen der Daten werden auf der
Ebene der Erfassungsprofile vergeben. Dadurch können Sie z.B. gezielt steuern
• dass die Mitarbeiter zur Erfassung der persönlichen Daten nur ihre eigenen Daten erfassen
dürfen
• dass zur zentralen Erfassung der Daten Zeitbeauftragte oder Datentypisten nur die Daten
der Mitarbeiter pflegen dürfen, für die sie zuständig sind
• dass die Anwender nur die Erfassungsprofile verwenden dürfen, die ihrem jeweiligen
Tätigkeitsbereich entsprechen
Die Erfassungsprofile können Sie in der Profilpflege des Arbeitszeitblattes zu
Profilberechtigungsgruppen zusammenfassen. Für sie vergeben Sie unter Verwendung aller
Möglichkeiten der Personalwirtschaft Berechtigungen zum Lesen oder Erfassen der Daten.

Verwendung von imaginären Infotypen


Das Arbeitszeitblatt ergänzt die für die Pflege/Anzeige von personenbezogenen Daten
notwendigen Berechtigungen des Personalwesens um zwei Formen von Berechtigungen:
1. Berechtigungen für das Anzeigen/Erfassen von Daten mit dem Arbeitszeitblatt
2. Berechtigungen für das Anzeigen und das Genehmigen von Daten mit den Reports des
Arbeitszeitblattes
Die Daten aus dem Arbeitszeitblatt werden zu diesem Zweck durch imaginäre Infotypen
verkörpert:

176 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Vergabe von Berechtigungen für das Arbeitszeitblatt

Infotyp 0316 Der Infotyp 0316 verkörpert die Berechtigung für die Erfassungsprofile. Die
Profilberechtigungsgruppen bilden die Subtypen dieses Infotyps.
Infotyp 0328 Der Infotyp 0328 verkörpert die Berechtigung für das Reporting und die
Genehmigung.

Noch einmal ganz deutlich: Diese Infotypen existieren nicht real im System! Sie
werden lediglich verwendet, um für die Berechtigung zum Lesen, Ändern oder
Genehmigen der Daten des Arbeitszeitblattes auf das HR-Berechtigungskonzept
zurückgreifen zu können.
Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden unter Arbeitszeitblatt →
Berechtigungen.
Siehe auch: Beispiel: Berechtigungen für das Erfassen von Arbeitszeitblättern [Seite 178]

April 2001 177


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Beispiel: HR-Berechtigungen für das Erfassen von Arbeitszeitblättern

Beispiel: HR-Berechtigungen für das Erfassen von


Arbeitszeitblättern
Bei der Pflege der Rollen werden Ihnen automatisch die erforderlichen Berechtigungsobjekte für
das Arbeitszeitblatt zusammengestellt.

Berechtigungsobjekt HR-Stammdaten
Unter diesem Berechtigungsobjekt pflegen Sie die Berechtigungen, die erforderlich sind, damit
ein Anwender Daten für seine Personalnummer erfassen kann.

Vergabe der Berechtigung für einen Infotyp der


Personalwirtschaft
Berechtigungen zum Lesen und Erfassen von den personenbezogenen Infotypen der
Personalwirtschaft werden auf Ebene der Infotypen, bei einigen Infotypen auf Ebene der
Subtypen vergeben.

Standard Personalwesen

Standard HR: Stammdaten

“Imaginärer”
Standard HR: Stammdaten
Infotyp 0316

Berechtigungslevel
Infotyp 0316
Personalbereich
Mitarbeitergruppe
Mitarbeiterkreis
Subtyp 0001
Organisationsschlüssel

Profilberechti-
gungsgruppe

Der Anwender hat die Berechtigung, alle Erfassungsprofile, die der Profilberechtigungsgruppe
0001 zugeordnet sind, zu verwenden.

Berechtigungsobjekt HR-Cluster
Dieses Berechtigungsobjekt brauchen Sie nur zu pflegen, wenn Sie das HR im Einsatz haben
und

178 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Beispiel: HR-Berechtigungen für das Erfassen von Arbeitszeitblättern

• Abwesenheiten über das Arbeitszeitblatt erfasst werden sollen. Sie wird benötigt, damit bei
der Erfassung von Abwesenheiten gegen das Urlaubskontigent verprobt werden kann
• Vorgabestunden anhand der Ergebnisse der Zeitauswertung ermitteln. Diese werden aus
dem Cluster B2 gelesen.

Standard Personalwesen

Standard HR: Cluster

Standard HR: Cluster

Berechtigungslevel R
Bereichskennung B2, PC

Standard HR: Cluster

Berechtigungslevel
*
Bereichskennung PC

April 2001 179


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Archivieren von Arbeitszeitblattdaten

Archivieren von Arbeitszeitblattdaten


Verwendung
Um nicht mehr benötigte Arbeitszeitblattdaten in eine externe Datei auszulagern und somit die
Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes CATSDB zu entlasten, können Sie Arbeitszeitblattdaten
archivieren. Das Archivieren von Arbeitszeitblattdaten wird über das Archivierungsobjekt [Extern]
CATS_DATA vorgenommen, das Ihnen innerhalb der SAP-Funktion Datenarchivierung zur
Verfügung steht.
Ausführliche Informationen zur Datenarchivierung finden Sie unter Einführung in die
Datenarchivierung [Extern].
Welche Besonderheiten Sie beim Archivieren von Arbeitszeitblattdaten beachten müssen,
erfahren Sie in der SAP-Bibliothek unter Anwendungsübergreifende Komponenten → CA -
Archivieren von Anwendungsdaten → CA - Anwendungsübergreifende Funktionen →
Archivierung Arbeitszeitblattdaten [Extern].

Aktivitäten
Zum Aufruf der Datenarchivierung wählen Sie Arbeitszeitblatt → Werkzeuge → Archivierung.

180 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Technische Hintergrundinformationen zum Arbeitszeitblatt

Technische Hintergrundinformationen zum


Arbeitszeitblatt
Wir möchten Sie mit den technischen Abläufen im Arbeitszeitblatt vertraut machen. Anhand der
folgenden Grafik erkennen Sie, in welchen Tabellen das System die im Arbeitszeitblatt erfassten
Daten verarbeitet.

Technische Abläufe des Arbeitszeitblattes

CATSDB
Datensätze mit Bearbeitungsstatus 30 u. 60
Schnittstell entabellen

PTEX2000 CATSPM CATSPS


CATSCO CATSMM
PTEX2010

Reports Überleitung
mittels
RPTEXTPT RCATSTCO RCATSTPM RCATSTPS Transaktion
CATM
Zielkomp onenten
Personal- Controlling Instandhaltung Projektsystem Materialwirtschaft
wirtschaft Kundenservice
PA2001
PA2002 COBK AFRU AFRU ESLL
PA2010

1. Alle im Arbeitszeitblatt erfassten Daten werden in der Datenbanktabelle des


Arbeitszeitblattes CATSDB [Seite 185] gespeichert.
2. Arbeitszeitblattdaten, die den Bearbeitungsstatus 30 oder 60 haben, schreibt das System
automatisch in die relevanten Schnittstellentabellen [Seite 189]
• der Personalwirtschaft (PTEX2000 und PTEX2010)
• des Controllings (CATSCO)
• der Instandhaltung / des Kundenservice (CATSPM)
• des Projektsystems (CATSPS)
• der Materialwirtschaft (CATSMM)
Welche Daten in welche Schnittstellentabellen gehören, erkennt das System anhand der
Arbeitszeitattribute [Extern], mit denen der jeweilige Datensatz erfasst wurde.

April 2001 181


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Technische Hintergrundinformationen zum Arbeitszeitblatt

3. Durch Ausführen der Überleitungsreports [Seite 108] werden die Daten der
Schnittstellentabellen in die korrespondierenden Zielkomponenten übergeleitet. Bei der
Materialwirtschaft findet die Versorgung mittels der Transaktion CATM statt. Bei der Überleitung
versorgen die Daten der Schnittstellentabellen folgende Tabellen der Zielkomponenten:

Personalwirtschaft PA2001 (Infotyp Abwesenheiten); PA2002 (Infotyp


Anwesenheiten); PA2010 (Infotyp Entgeltbelege)
Controlling COBK (CO-Objekt Belegkopf)
Instandhaltung/Kundenservi AFRU (Auftragsrückmeldungen)
ce
Projektsystem AFRU (Auftragsrückmeldungen)
Materialwirtschaft ESLL (Zeilen des Leistungspaketes)
Diese Tabellen enthalten jeweils einen Schlüssel, der dem Feld BELNR der Tabelle CATSDB
entspricht. Über diesen Schlüssel stellt das System die Verbindung zu dem Datensatz der
Tabelle CATSDB her. Diese Schlüssel haben in den Tabellen folgende Namen:

PA2001, PA2002, PA2010 AWREF


COBK REFBN
AFRU CATSBELNR
ESLL BELNR

Weitere Informationen zu den Zielkomponenten


Controlling
Für das Controlling sind zwei weitere Tabellen wichtig: CATSCOSUM (Datentransfer
Arbeitszeitblatt → CO-Verdichtungstabelle) und CCATSCOSUM (Einstellungen: Verdichtung
Arbeitszeitblattdaten → CO). Über diese steuern Sie die Summation bzw. das Verdichten von
Datensätzen beim Füllen von CO-Belegen [Extern].
• Die Tabelle CCATSCOSUM ist die Customizing-Tabelle, in der Sie hinterlegen, ob und -
wenn ja - auf welche Art die Arbeitszeitblattdaten summiert bzw. verdichtet werden sollen.
• Durch die Tabelle CATSCOSUM stellt das System die Verbindung zwischen einem
Datensatz der Tabelle CATSDB und dem CO-Beleg her, in den dieser Datensatz übergeleitet
wurde. Die Tabelle CATSCOSUM wird nur gefüllt, wenn Sie festgelegt haben, dass
Datensätze summiert bzw. verdichtet übergeleitet werden sollen.
Wenn Sie in Ihren Customizing-Einstellungen festgelegt haben, dass die übergeleiteten
Arbeitszeitblattdaten summiert bzw. verdichtet werden sollen, entspricht das Feld Zähler
(COUNTER) der CATSCOSUM dem gleichnamigen Feld der CATSCO. Da jedoch bei der
Summation bzw. Verdichtung Datensätze zusammengefasst werden, besteht nun keine 1:1-
Beziehung mehr zwischen den Feldern Zähler (COUNTER) und Belegnummer (TRANS_NO) der
CATSCOSUM. Ein Wert des Feldes Belegnummer (TRANS_NO) bezieht sich nun in den
meisten Fällen auf mehrere Zähler (COUNTER) der CATSCOSUM.

182 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Technische Hintergrundinformationen zum Arbeitszeitblatt

Die Tabelle COBK (CO-Objekt: Belegkopf) ist die Tabelle des Controllings, in die
Arbeitszeitblattdaten übergeleitet werden. In ihr gibt es pro unterschiedlicher Belegnummer
(TRANS_NO) der CATSCOSUM einen Eintrag im Feld Nr. Referenzbeleg (REFBN).

In der Tabelle CATSCOSUM sind die Zähler 100, 101, 102, 110, 114 und 120 mit
der Belegnummer (TRANS_NO) 10 und die Zähler 103 bis 109 sowie 113 und 122
mit der Belegnummer (TRANS_NO) 11 gespeichert. In der Tabelle COBK gibt es
unter der Nr. Referenzbeleg (REFBN) nun zwei Einträge: 10 und 11.
Wenn Sie in Ihren Customizing-Einstellungen festgelegt haben, dass Arbeitszeitblattdaten bei
der Überleitung ins Controlling nicht summiert bzw. verdichtet werden, wird die CATSCOSUM mit
diesen Datensätzen nicht gefüllt. In diesem Fall besteht eine 1:1-Beziehung zwischen dem Feld
Belegnummer (BELNR) der Tabelle CATSDB und dem Feld Nr. Referenzbeleg (REFBN) der
Tabelle COBK.

Sollte es im Controlling zu Datenschiefständen gekommen sein, empfehlen wir


Ihnen, die Transaktion RKACSHOW (CO-Kostensegmente anzeigen) aufzurufen.
Hier können Sie sich detailliert über die Datenstände sowie Summensätze in den
Tabellen des Controllings informieren.
Wie Sie verfahren können, wenn es durch Rückmeldungen zu fehlerhaften CO-
Belegen gekommen ist, erfahren Sie im Hinweis Nr. 0155282 (CO-Belege zu
Rückmeldungen: Korrekturprogramme).
Weitere Tabellen des Controllings, die Sie in diesem Zusammenhang kennen sollten, sind:
• COEP (CO-Objekt Einzelposten periodenbezogen)
• COSS (CO-Objekt Summenkosten - interne Buchungen)
• COEPL (CO-Objekt: Einzelposten Leistungsarten periodenbezogen)
• COSL (CO-Objekt: Summen Leistungsarten)
Ein CO-Beleg besteht aus Einzelposten, die die Werte eines Datensatzes darstellen. Diese
Einzelposten sind in der Tabelle COEP bzw. COEPL enthalten. Die Tabellen COSS und COSL
enthalten die Periodensummen aller auf ein CO-Objekt durchgeführten Istbuchungen.

Materialwirtschaft
In der Materialwirtschaft wird neben der Tabelle ESLL (Zeilen des Leistungspakets) gleichzeitig
die Tabelle ESSR (Leistungserfassungsblatt Kopfdaten) versorgt, wenn Arbeitszeitblattdaten in
die Materialwirtschaft übergeleitet werden. Das Feld Paketnummer (PACKNO) stellt die
Verbindung zwischen diesen beiden Tabellen her.
Die Referenz auf einen Datensatz des Arbeitszeitblattes ist zwar in der Tabelle ESLL über das
Feld Belegnummer (BELNR) hinterlegt. Jedoch können Sie diesen Datensatz in der
Materialwirtschaft nur in Verbindung mit der Tabelle ESSR eindeutig identifizieren.

Instandhaltung / Kundenservice und Projektsystem


Wenn Sie Daten in die Instandhaltung/den Kundenservice (PM/CS) bzw. das Projektsystem (PS)
überleiten, lösen Sie hierbei die interne Leistungsverrechnung aus. Das Controlling (CO) wird
daher auch mit Daten versorgt. Außerdem können die übergeleiteten Daten für die
Materialwirtschaft (MM) relevant sein, wenn in Ihrem Auftrag Warenbewegungen definiert sind.

April 2001 183


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Technische Hintergrundinformationen zum Arbeitszeitblatt

Bei fehlerfreien Überleitungen schreibt das System die Daten in die relevanten Tabellen der
Zielkomponenten. Für das PM/CS und PS ist dies die Tabelle AFRU. Für das Controlling lautet
die Tabelle COBK, die der Materialwirtschaft sind die Tabellen MKPF und MSEG.
Wenn es bei der Überleitung von Daten ins PM/CS bzw. PS zu Fehlern kam, speichert das
System die fehlerhaften Daten in den folgenden Tabellen:
Fehlerhafte Rückmeldungen AFRH, AFRV
Fehlerhafte Istkosten AFRC
Fehlerhafte Warenbewegungen AFFW
Sobald Sie die Fehler bearbeitet haben, verbucht das System die fehlerfreien Daten in den
Zielkomponenten.

184 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB)

Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB)


Definition
Die Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB) enthält alle Daten, die mit dem
Arbeitszeitblatt erfasst worden sind.

Verwendung
Sobald ein Anwender einen Datensatz im Arbeitszeitblatt erfasst und sichert, schreibt das
System diesen Datensatz in die Tabelle CATSDB. Je nach mitgegebenen Arbeitszeitattributen
[Extern] speichert das System die Datensätze zusätzlich in den zugehörigen
Schnittstellentabellen [Seite 189] der Personalwirtschaft, des Controllings, der
Instandhaltung/des Kundenservice, des Projektsystems und der Materialwirtschaft, sobald sie
den Bearbeitungsstatus 30 (Genehmigt) oder 60 (Storniert) haben.

Struktur
Wichtige Felder, die unabhängig von den Arbeitszeitattributen für jeden Datensatz gefüllt werden
bzw. im Falle vom Referenzzähler gefüllt werden können, sind die folgenden:
• Personalnummer
• Bearbeitungsstatus [Seite 192]
• Zähler
Jeder Datensatz, der in die Tabelle CATSDB gestellt wird, erhält einen Zähler. Der
Zähler wird vom System fortlaufend vergeben und ist zwölfstellig.
• Referenzzähler
Wenn ein Datensatz, der den Bearbeitungsstatus 30 (Genehmigt) hat, geändert wird,
vergibt das System außerdem einen Referenzzähler. Der Referenzzähler ist wie der
Zähler zwölfstellig.
Die Vergabe eines Referenzzählers läuft folgendermaßen ab: Der ursprüngliche
Datensatz bleibt erhalten, wobei sich der Bearbeitungsstatus von 30 (Genehmigt) auf 50
(Nach Genehmigung geändert) oder 60 (Storniert [Seite 194]) ändert. Gleichzeitig
erzeugt das System einen neuen Satz für die Änderungen. Dieser neue Datensatz hat
abhängig von den Einstellungen des Profils, mit dem der Satz erfasst wird, den
Bearbeitungsstatus 10 (In Bearbeitung), 20 (Freigegeben) oder 30 (Genehmigt). Als
Verweis auf den ursprünglichen Datensatz, der nun den Status 50 bzw. 60 hat, erhält der
neue Datensatz einen Referenzzähler. Dieser Referenzzähler entspricht dem Zähler des
ursprünglichen Datensatzes.
• Belegnummer
Das System vergibt eine Belegnummer, sobald ein Datensatz den Bearbeitungsstatus 30
(Genehmigt) hat. Die Belegnummer wird fortlaufend vergeben und ist zehnstellig. Sie
stellt den Schlüssel dar, anhand dessen ein Datensatz auch nach der Überleitung in die
Zielkomponenten eindeutig identifiziert werden kann.
Außerdem informiert Sie das System unter anderem detailliert über Ersteller,
Erstellungszeitpunkt und ggf. Änderer und Änderungszeitpunkt eines Datensatzes. Auch ersehen
Sie hier, ob es zu dem Datensatz einen Kurz- oder Langtext gibt.

April 2001 185


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB)

Zusammenhänge zwischen Bearbeitungsstatus, Zähler, Referenzzähler


und Belegnummer
Zur Verdeutlichung der Zusammenhänge zwischen Bearbeitungsstatus, Zähler, Referenzzähler
und Belegnummer folgen vier Grafiken. Anhand dieser Grafiken können Sie die Abläufe in der
Tabelle CATSDB ersehen, die dort abhängig von den Einstellungen des Erfassungsprofils beim
Erfassen und Ändern eines Datensatzes stattfinden. Der Übersichtlichkeit halber sind die
Feldwerte des Zählers, des Referenzzählers und der Belegnummer verkürzt dargestellt.

Fall 1: Freigabe und Genehmigung nicht nötig


Aktion Datensatz Stunden Status Zähler Ref.-zähler Beleg-Nr.
CATSHOURS STATUS COUNTER REFCOUNTER BELNR
Erfassen neu 8 30 1000 - 100
Ändern* ursprüngl. 8 60 1000 - 100
geändert 6 30 1001 1000 101

Fall 2: Freigabe nötig, Genehmigung nicht nötig

Aktion Datensatz Stunden Status Zähler Ref.-zähler Beleg-Nr.


CATSHOURS STATUS COUNTER REFCOUNTER BELNR
Erfassen neu 8 10 2000 - -
Freigeben ursprüngl. 8 30 2000 - 200
Ändern* ursprüngl. 8 50 2000 - 200
geändert 6 10 2001 2000 -
Freigeben ursprüngl. 8 60 2000 - 200
geändert 6 30 2001 2000 201

186 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB)

Fall 3: Freigabe nicht nötig, Genehmigung nötig

Genehmigung wird erteilt


Aktion Datensatz Stunden Status Zähler Ref.-zähler Beleg-Nr.
CATSHOURS STATUS COUNTER REFCOUNTER BELNR
Erfassen neu 8 20 3000 - -
Genehmigen ursprüngl. 8 30 3000 - 300
Ändern* ursprüngl. 8 50 3000 - 300
geändert 6 20 3001 3000 -
Genehmigen ursprüngl. 8 60 3000 - 300
geändert 6 30 3001 3000 301

Genehmigung wird abgelehnt


Erfassen neu 8 20 3010 - -
Ablehnen ursprüngl. 8 40 3010 - -
Abgel. ändern ursprüngl. 6 20 3010 - -

Fall 4: Freigabe und Genehmigung nötig


Genehmigung wird erteilt
Aktion Datensatz Stunden Status Zähler Ref.-zähler Beleg-Nr.
CATSHOURS STATUS COUNTER REFCOUNTER BELNR
Erfassen neu 8 10 4000 - -
Freigeben ursprüngl. 8 20 4000 - -
Genehmigen ursprüngl. 8 30 4000 - 400
Ändern* ursprüngl. 8 50 4000 - 400
geändert 6 10 4001 4000 -
Freigeben ursprüngl. 8 50 4000 - 400
geändert 6 20 4001 4000 -
Genehmigen ursprüngl. 8 60 4000 - 400
geändert 6 30 4001 4000 401

Genehmigung wird abgelehnt


Erfassen neu 8 10 4010 - -
Freigeben ursprüngl. 8 20 4010 - -
Ablehnen ursprüngl. 8 40 4010 - -
Abgel. ändern ursprüngl. 6 10 4010 - -

*Wird ein Datensatz storniert, bedeutet dies, dass er auf Null Stunden geändert wird. Daher
finden beim Stornieren eines Datensatzes in der Tabelle CATSDB die gleichen Vorgänge statt
wie beim Ändern eines Datensatzes.

April 2001 187


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB)

188 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes

Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes


Definition
Die Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes dienen dazu, Arbeitszeitblattdaten zur
Überleitung in die jeweiligen Zielkomponenten bereitzustellen.

Verwendung
In die Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes schreibt das System die Daten der
Datenbanktabelle CATSDB [Seite 185], die den Bearbeitungsstatus 30 (Genehmigt) bzw. 60
(Storniert) haben. Diese Daten stehen dann zur Überleitung in die jeweiligen Zielkomponenten
bereit.
Welche Daten in welche Schnittstellentabellen gehören, erkennt das System an den
Arbeitszeitattributen [Extern], mit denen ein Datensatz erfasst wurde. So wird z.B. ein Datensatz,
der mit einer Anwesenheitsart erfasst wird, in die Schnittstellentabelle PTEX2000 der
Personalwirtschaft geschrieben. Oftmals werden mehrere Schnittstellentabellen durch einen
Datensatz versorgt, weil er mit Arbeitszeitattributen erfasst wird, die zu verschiedenen
Zielkomponenten [Seite 108] gehören.

Struktur
Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft (PTEX2000, PTEX2010, PTEXDIR)
Die PTEX2000 (Schnittstellentabelle für Infotyp An-/Abwesenheiten (2002/2001)) und PTEX2010
(Schnittstellentabelle für Infotyp Entgeltbelege (2010)) enthalten die Daten des Arbeitszeitblattes,
die Sie in die Personalwirtschaft überleiten können. Aus den übergeleiteten Datensätzen erzeugt
das System Datensätze der Infotypen An-/Abwesenheiten (2002/2001) bzw. Entgeltbelege
(2010).
Wichtige Felder dieser Schnittstellentabellen sind die folgenden:

AWKEY Referenzschlüssel Entspricht dem Feld BELNR der Tabelle CATSDB.


STOKZ Stornokennzeichen Ein Datensatz erhält ein Stornokennzeichen, wenn er
in der Tabelle CATSDB den Bearbeitungsstatus 60
(Storniert [Seite 194]) hat.
AWART An- Feld der Tabelle PTEX2000. Es gibt an, mit welcher
/Abwesenheitsart An- bzw. Abwesenheitsart die Stunden erfasst
wurden.
LGART Lohnart Feld der Tabelle PTEX2010. Es enthält die Lohnart,
mit der der Datensatz erfasst wurde.
DATUM1 Datum Gibt das Datum an, zu dem der Datensatz in die
Schnittstellentabelle gestellt wurde.*
DATUM2 Datum Gibt das Datum an, zu dem ein Datensatz zum ersten
Mal in die Personalwirtschaft übergeleitet werden
sollte.*

April 2001 189


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes

DATUM3 Datum Gibt das Datum an, zu dem zum letzten Mal auf einen
Datensatz zugegriffen wurde.*
DATUM4 Datum Gibt das Datum an, zu dem ein Datensatz zum ersten
Mal erfolgreich in die Personalwirtschaft übergeleitet
wurde.*
STATU2/STATU Status Das System vergibt einem Datensatz in der
3 PTEX2000/2010 einen Status, wenn dieser erstmalig
und letztmalig übergeleitet wurde. Anhand dieses
Status erkennen Sie, ob die Überleitung erfolgreich
verlief oder ob Fehler auftraten.
Folgende Status vergibt das System:
0 bzw. blank: Der Satz ist neu; es wurde noch nicht
versucht, ihn überzuleiten.
1: Der Satz wurde erfolgreich übergeleitet.
2: Bei der Überleitung trat ein Fehler auf; der Satz
konnte nicht verbucht werden.
3: Der betreffende Satz ist gesperrt.
4: Ein Datensatz wurde storniert. Der ursprüngliche
sowie der geänderte (stornierte) Datensatz heben sich
gegenseitig auf, so dass sie nicht übergeleitet werden,
sondern in der Schnittstellentabelle verbleiben.

*Analog verhält es sich mit den Feldern Benutzer (UNAME1-4), Uhrzeit (UZEIT1-4) und
Programm (PGMID1-4).
Verzeichnistabelle PTEXDIR der Personalwirtschaft
Die Tabelle PTEXDIR ist eine Verzeichnistabelle. Über sie prüft das System nach, ob die
Kombination aus Logischem ursprünglichem System (LOGSYS), Referenzvorgang (AWTYP) und
Referenzschlüssel (AWKEY) eindeutig ist, also nur einmal existiert. Sollte ein Kombination
mehrfach vergeben sein, schließt das System die betreffenden Datensätze von der Überleitung
aus. Aus der Tabelle PTEXDIR leitet das System keine Daten in andere Komponenten weiter.

Schnittstellentabellen der anderen Zielkomponenten


Die Schnittstellentabellen des Controlling (CATSCO), der Instandhaltung / des Kundenservice
(CATSPM), des Projektsystems (CATSPS) und der Materialwirtschaft (CATSMM) enthalten
jeweils folgende Felder, die von Datensätzen des Arbeitszeitblattes versorgt werden:
• Belegnummer (BELNR)
• Zähler (COUNTER)
• Stunden (CATSHOURS)
Diese drei Felder (BELNR, COUNTER, CATSHOURS) entsprechen den gleichnamigen
der Tabelle CATSDB.
• Transferkennzeichen (TRANSFER)

190 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes

Das Transferkennzeichen gibt an, ob ein Datensatz bereits aus einer


Schnittstellentabelle in die entsprechende Zielkomponente übergeleitet wurde. Diese
Datensätze können Sie aus der Schnittstellentabelle löschen [Seite 174].
• Stornokennzeichen (STOKZ)
Ein Datensatz erhält ein Stornokennzeichen, wenn er in der Tabelle CATSDB den
Bearbeitungsstatus 60 (Storniert [Seite 194]) hat.

April 2001 191


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Bearbeitungsstatus

Bearbeitungsstatus
Definition
Information über den aktuellen Stand der Bearbeitung bzw. Genehmigung der im Arbeitszeitblatt
erfassten Datensätze. Das System vergibt für jeden Datensatz, der in die Datenbanktabelle des
Arbeitszeitblattes CATSDB geschrieben wird, einen Bearbeitungsstatus.

Struktur
Status Bezeichnung Symbol Bedeutung
10 In Bearbeitung - Der Datensatz wird bearbeitet und steht noch
nicht zur Überleitung in die Zielkomponenten
zur Verfügung.
20 Freigegeben zur Der Datensatz wurde freigegeben und kann von
Genehmigung einer zuständigen Person genehmigt oder
abgelehnt werden.
30 Genehmigt Der Datensatz wurde genehmigt [Seite 69] und
steht zur Überleitung in die Zielkomponenten
bereit.
40 Genehmigung abgelehnt Die Genehmigung für diesen Datensatz wurde
abgelehnt [Seite 41]. Er kann nicht in die
Zielkomponenten übergeleitet werden.
50 Nach Genehmigung - Ein bereits genehmigter Datensatz wurde
geändert nachträglich geändert. Der ursprüngliche
Datensatz behält diesen Status bei, bis der
neue Datensatz genehmigt wurde. Der
ursprüngliche Datensatz ist mit dem neuen
Datensatz durch einen Referenzzähler
verbunden. Nachdem der neue Datensatz
genehmigt wurde, erhält der ursprüngliche
Datensatz den Status 60 (Storniert).
60 Storniert - Der Datensatz wurde nach der Genehmigung
storniert [Seite 39].
Ein Stornieren ist nicht möglich, wenn in den
Profileinstellungen festgelegt wurde, dass
bereits genehmigte Daten nicht mehr geändert
werden dürfen.

Wenn die Datensätze laut Profileinstellungen kein Genehmigungsverfahren


durchlaufen müssen, überspringt das System den Status Freigegeben zur
Genehmigung. Diese Datensätze erhalten direkt nach der Freigabe den Status
Genehmigt. Ist auch die Freigabe der Daten laut Profileinstellungen nicht nötig,
erhalten die Datensätze gleich nach dem Sichern den Status Genehmigt.

192 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Bearbeitungsstatus

April 2001 193


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Stornieren von Arbeitszeitblattdaten

Stornieren von Arbeitszeitblattdaten


Verwendung
Ein Anwender kann einen bereits erfassten und gesicherten Datensatz im Arbeitszeitblatt
stornieren, indem er den Zelleninhalt (Stunde, Maßeinheit, Betrag) sowie ggf. Beginn- und
Endeuhrzeit und das Ganztageskennzeichen löscht bzw. auf 0 ändert. Auf der Datenbanktabelle
des Arbeitszeitblattes (CATSDB [Seite 185]) müssen folgende Felder initial sein, wenn ein
Datensatz als storniert gelten soll:
• CATSHOURS (Stunden)
• CATSQUANTITY (Anzahl (Maßeinheit))
• CATSAMOUNT (Betrag)
• BEGUZ (Beginnuhrzeit)
• ENDUZ (Endeuhrzeit)
• ALLDF (ganztägig).
Wird ein Datensatz des Arbeitszeitblattes storniert, führt dies in den betroffenen Tabellen zu
folgenden Abläufen:

Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes (CATSDB)


Der ursprüngliche Datensatz erhält den Bearbeitungsstatus [Seite 192] 50 (Nach Genehmigung
geändert) oder 60 (Storniert). Welchen dieser Status das System vergibt, hängt davon ab, ob der
Datensatz genehmigt werden muss. Wenn die Genehmigung nötig ist, erhält er den Status 50
und erst nach dem Genehmigen den Status 60. Muss der Datensatz nicht genehmigt werden,
erhält er gleich den Status 60.
Das System legt für den stornierten Datensatz einen neuen Datensatz an. Dieser ist durch einen
Referenzzähler mit dem ursprünglichen Datensatz verknüpft. Der Referenzzähler des neuen
(stornierten) Datensatzes entspricht dem Zähler des ursprünglichen Datensatzes. Abhängig von
Ihren Customizing-Einstellungen muss dieser neue Datensatz nun evtl. wieder freigegeben bzw.
genehmigt werden.

Das gleiche Prinzip trifft auch auf Datensätze zu, deren Zelleninhalt (Stundenanzahl,
Maßeinheit, Betrag) nach der Genehmigung auf eine beliebige Zahl ungleich Null
abgeändert wird.

Schnittstellentabellen des CO, HR, PM/CS, PS


Für einen Datensatz der Tabelle CATSDB mit dem Bearbeitungsstatus 60 (Storniert) erzeugt das
System in den Schnittstellentabellen [Seite 189] einen nahezu identischen Datensatz mit
Stornokennzeichen (STOKZ). Der neue Datensatz hat in den Schnittstellentabellen die gleiche
Stundenanzahl und die gleiche Belegnummer wie der ursprüngliche Datensatz sowie zusätzlich
ein Stornokennzeichen.
Den Zusammenhang zwischen dem ursprünglichen sowie dem Stornosatz stellt das System über
die Belegnummer her. Diese ist in den Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft (PTEX2000,
PTEX2010) unter dem Feld AWKEY gespeichert. In den übrigen Schnittstellentabellen finden Sie
sie unter dem Feld BELNR.

194 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Stornieren von Arbeitszeitblattdaten

Stornieren Sie einen Datensatz, bevor dieser in die Zielkomponenten übergeleitet wurde, leitet
das System weder den ursprünglichen noch den Stornosatz über. Im Falle der
Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft verbleiben beide Sätze in den
Schnittstellentabellen. Für die anderen Zielkomponenten gilt, dass das System den
ursprünglichen sowie den Stornosatz aus der Schnittstellentabelle löscht.
Stornieren Sie einen Datensatz, nachdem dieser bereits in die Zielkomponenten übergeleitet
wurde, leitet das System auch den Stornosatz, also den Datensatz mit Stornokennzeichen, über.

Für die Materialwirtschaft gilt: Wenn ein Datensatz nach der Überleitung storniert
wird, kann der Stornosatz nicht in die Materialwirtschaft übergeleitet werden. Das
Stornieren des Datensatzes muss in diesem Fall in der Materialwirtschaft erfolgen.

Verbuchung stornierter Datensätze in den Zielkomponenten


Wenn ein Datensatz vor der Überleitung in die Zielkomponenten storniert wird, leitet das System
weder den ursprünglichen noch den Stornosatz in die Zielkomponenten über.

Findet das Stornieren nach der Überleitung statt, werden die Stornosätze in den
Zielkomponenten wie folgt verbucht:
Controlling
Den Stornosatz verbucht das System als Negativsatz. Wenn der ursprüngliche Datensatz also
z.B. eine Stundenanzahl von 8 hat, so verbucht das System den Stornosatz mit einer
Stundenanzahl von -8.
Personalwirtschaft
Durch das Stornokennzeichen erkennt das System, dass sich der ursprüngliche sowie der neue
Datensatz gegenseitig aufheben. Es löscht daher den ursprünglichen Datensatz aus dem
jeweiligen Infotypen (PA2001, PA2002, PA2010).
Instandhaltung/Kundenservice (PM/CS) sowie Projektsystem (PS)
Das System erzeugt einen Stornobeleg in der entsprechenden Zielkomponente.
Wenn Sie stornierte Daten in das PM/CS bzw. PS überleiten, so kann dies zu einer erhöhten
Systemlast führen. Lesen Sie hierzu die Dokumentation der Überleitungsreports RCATSTPM
bzw. RCATSTPS.
Materialwirtschaft
Ein Stornosatz kann nicht in die Materialwirtschaft übergeleitet werden. Daher sollten Sie
Änderungen an bereits übergeleiteten Datensätzen nur in der Materialwirtschaft durchführen.

April 2001 195


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Beispiel: Erfassen von Anwesenheiten für die Personalwirtschaft

Beispiel: Erfassen von Anwesenheiten für die


Personalwirtschaft
Ihr Mitarbeiter David Andersen erfasst je acht Anwesenheitsstunden für den vergangenen
Donnerstag und den vergangenen Freitag. Für sein Erfassungsprofil ist festgelegt, dass er seine
Daten nicht explizit freigeben muss. Sie stehen sofort nach dem Sichern der Vorgesetzten Joy
Flanders zum Genehmigen zur Verfügung.
Die Vorgesetzte Joy Flanders genehmigt die erfassten Daten noch am selben Tag. Da die im
Arbeitszeitblatt erfassten An- und Abwesenheitsdaten jeden Abend in die Personalwirtschaft
übergeleitet werden, sind beide Datensätze am nächsten Tag bereits übergeleitet. David
Andersen merkt nun jedoch, dass er für den Freitag eine Stunde zu wenig erfasst hat. Er ändert
den Datensatz vom Freitag auf neun Stunden ab. Er teilt dies seiner Vorgesetzten Joy Flanders
mit, und diese genehmigt nun auch den geänderten Datensatz.
Abends findet wie üblich die Überleitung der Arbeitszeitblattdaten in die Personalwirtschaft statt.
Der geänderte Datensatz von David Andersen kann jedoch nicht übergeleitet werden, weil sein
Abrechnungskreis während der Überleitung gesperrt ist. Am nächsten Morgen werden die
Datensätze, die nicht in der Personalwirtschaft verbucht werden konnten, nochmals übergeleitet.
Dieses Mal wird der geänderte Datensatz fehlerfrei übergeleitet.

Abläufe auf den betroffenen Tabellen


Auf der Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes [Seite 185] CATSDB stellt sich dieses Beispiel
folgendermaßen dar:

CATSDB- Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes


Aktion Datum Stunden Status Z ähler Ref.-zähler
CATSHO UR S S TATUS CO UNTER R EF COUNTE R
Erfassen Donnerstag 8 20 5 000 -
Freitag 8 20 5 001 -
G enehm igen Donnerstag 8 30 5 000 -
Freitag 8 30 5 001 -

Änderung des Datensatzes nach erfolgter Überleitung

Aktion D atu m Stunden Status Z ähler R ef.-zähler


C ATSHOURS S TATUS CO UNTER REF CO UNTE R
Än dern F reitag urspr. 8 50 500 1 -
F reitag neu 9 20 500 2 5001
G enehm igen F reitag urspr. 8 60 500 1 -
F reitag neu 9 30 500 2 5001

David Andersen erfasst die beiden Datensätze mit je acht Stunden für Donnerstag und für
Freitag. Er muss die erfassten Daten nicht explizit freigeben. Deshalb werden sie vom System

196 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Beispiel: Erfassen von Anwesenheiten für die Personalwirtschaft

beim Sichern mit dem Bearbeitungsstatus [Seite 192] 20 (Freigegeben zur Genehmigung) in die
Tabelle CATSDB geschrieben.
Sobald die Vorgesetzte Joy Flanders die erfassten Daten genehmigt, erhalten diese den
Bearbeitungsstatus 30 (Genehmigt). Sobald ein Datensatz den Bearbeitungsstatus 30
(Genehmigt) hat, teilt ihm das System eine Belegnummer zu. Zugunsten der Übersichtlichkeit
wurde hier darauf verzichtet, die Belegnummer - wie in der Tabelle CATSDB - zwölfstellig
darzustellen.
David Andersen ändert nun den bereits genehmigten Datensatz vom Freitag. Sobald ein bereits
genehmigter Datensatz geändert wird, erkennen Sie dies am Bearbeitungsstatus und am
Referenzzähler. Der ursprüngliche Datensatz - für dieses Beispiel also der Datensatz vom
Freitag mit acht Stunden, Zähler 5001 und Belegnummer 501 - erhält den Bearbeitungsstatus 50
(Nach Genehmigung geändert). Gleichzeitig erstellt das System einen neuen Datensatz mit
folgenden Angaben: Neun Stunden, Status 20, Zähler 5002 und Referenzzähler 5001. Durch
den Referenzzähler wird somit die Verbindung zum ursprünglichen Datensatz hergestellt. Nach
der Genehmigung des geänderten Satzes erhält der ursprüngliche Datensatz den
Bearbeitungsstatus 60 (Storniert [Seite 194]) und der neue Satz den Bearbeitungsstatus 30
(Genehmigt) sowie eine Belegnummer (502).
Die Überleitung von Daten in eine Zielkomponente hat keine Folgen auf den Datenbestand der
Tabelle CATSDB.
Nun interessiert uns, was während dieser Vorgänge in der Schnittstellentabelle für An-
/Abwesenheiten (PTEX2000) passiert ist. Hierzu die folgende Grafik:

PTEX2000 - Schnittstellentabelle für Infotypen


An-/Abwesenheiten (2001/2002)

Aktion Datum Stunden Ref.-Schl. Stornokz. Status


STDAZ AW KEY STOKZ STATU2
Genehm igen Donnerstag 8 500 - -
Freitag 8 501 - -
Überleitung Donnerstag 8 500 - 1
Freitag 8 501 - 1
Änderung Freitag 8 501 - 1
Genehm igen Freitag urspr. 8 501 - 1
Freitag urspr. 8 501 X -
Freitag neu 9 502 - -
Überleitung Freitag urspr. 8 501 - 1
Freitag urspr. 8 501 X 2
Freitag neu 9 502 - 2
nochm alige Freitag urspr. 8 501 - 1
Überleitung Freitag urspr. 8 501 X 2
Freitag neu 9 502 - 2

David Andersen hat in diesem Beispiel zwei Anwesenheiten erfasst. Als Arbeitszeitattribut hat er
den Arbeitsstunden eine Anwesenheitsart mitgegeben. Durch dieses Arbeitszeitattribut erkennt
das System, dass die erfassten Daten für die Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft
relevant sind.

April 2001 197


Arbeitszeitblatt (CA-TS) SAP AG
Beispiel: Erfassen von Anwesenheiten für die Personalwirtschaft

Nachdem Joy Flanders die erfassten Anwesenheiten genehmigt hat, schreibt das System sie in
die Schnittstellentabelle PTEX2000. In der Schnittstellentabelle PTEX2000 dient das Feld
Referenzschlüssel (AWKEY) dazu, einen Verweis auf den Datensatz der Tabelle CATSDB
herzustellen, denn der Referenzschlüssel entspricht der Belegnummer der CATSDB.
Nach erfolgter Überleitung vergibt das System weiterhin zwei Status. Anhand dieser Status
können Sie erkennen, ob die Überleitung fehlerfrei verlief bzw., wenn Fehler auftraten, welcher
Art diese Fehler waren. In diesem Beispiel verlief die erste Überleitung fehlerfrei, bei der zweiten
Überleitung trat ein Fehler auf, die dritte Überleitung war wieder erfolgreich.
Lesen Sie hierzu: Die Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes [Seite 189]
Wenn ein Datensatz nach der Genehmigung geändert wurde, stehen insgesamt drei Datensätze
für den geänderten Datensatz in der Schnittstellentabelle PTEX2000: Der ursprüngliche
Datensatz ohne Stornokennzeichen, der ursprüngliche Datensatz mit Stornokennzeichen und
der neue Datensatz. Durch das Stornokennzeichen erkennt das System, dass sich die beiden
ursprünglichen Datensätze gegenseitig aufheben. Da der ursprüngliche Datensatz bereits
übergeleitet war, leitet das System bei der nächsten Überleitung auch den ursprünglichen
Datensatz mit Stornokennzeichen über, so dass sich die beiden ursprünglichen Datensätze in
der Personalwirtschaft gegenseitig aufheben. Wäre der ursprüngliche Datensatz noch nicht
übergeleitet worden, würden beide ursprünglichen Datensätze in der Schnittstellentabelle
bleiben, ohne in die Personalwirtschaft übergeleitet zu werden.
Zu den beiden Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft existiert zusätzlich eine
Verzeichnistabelle. In dieser wird für dieses Beispiel folgendes gespeichert:

PTEXDIR - Schnittstellentabelle für Infotypen


(Verzeichnistabelle)

Aktion Datum Ref.-Schl. Stornokz.


AWKEY STOKZ
Genehmigen Donnerstag 500 -
Freitag 501 -
Überleitung Donnerstag 500 -
Freitag 501 -
Änderung Freitag 501 -
Genehmigen Freitag urspr. 501 X
Freitag neu 502 -
Überleitung Freitag urspr. 501 X
Freitag neu 502 -
nochmalige Freitag urspr. 501 X
Überleitung Freitag neu 502 -

Für die Tabelle PTEXDIR gilt wie für die PTEX2000, dass das System die Anwesenheitsdaten
nach der Genehmigung in ihr speichert. Als Verweis auf den Datensatz der Tabelle CATSDB gibt
es auch in dieser Tabelle einen Referenzschlüssel (AWKEY), der der Belegnummer der
CATSDB entspricht.
Lesen Sie hierzu ebenfalls: Die Schnittstellentabellen des Arbeitszeitblattes [Seite 189].

198 April 2001


SAP AG Arbeitszeitblatt (CA-TS)
Beispiel: Erfassen von Anwesenheiten für die Personalwirtschaft

Nach der Überleitung schreibt das System folgende Datensätze in den Infotyp Anwesenheiten
(Tabelle PA2002):

PA2002 - Infotyp Anwesenheiten (2002)

Aktion Datum Anw.-Std. Ref.-Beleg


STDAZ AWREF
Überleitung Donnerstag 8 500
Freitag 8 501
Änderung Freitag 8 501
Genehmigen Freitag 8 501
Überleitung Freitag neu 8 501
nochm. Überl. Freitag neu 9 502

Wie Sie anhand der Grafik erkennen, enthält diese Tabelle wiederum einen Verweis auf die
Tabelle CATSDB. Und zwar wird hier unter Referenzbeleg die Belegnummer der Tabelle
CATSDB gespeichert. Gleichzeitig entspricht der Referenzbeleg der Tabelle PA2002 dem
Referenzschlüssel der Schnittstellentabellen der Personalwirtschaft.
In diesem Beispiel bleibt der ursprüngliche Datensatz vom Freitag so lange in der Tabelle
PA2002 stehen, bis der geänderte Datensatz durch die nochmalige Überleitung in der
Personalwirtschaft verbucht wurde.
Der ursprüngliche Datensatz wird hierbei aus der Tabelle PA2002 gelöscht, da bei der
nochmaligen Überleitung der ursprüngliche Datensatz mit Stornokennzeichen übergeleitet
wurde. Durch diesen erkennt das System, dass der ursprüngliche Datensatz gelöscht werden
muss. An dessen Stelle wird der neue Datensatz gespeichert. Wenn es sich bei der Änderung
des Datensatzes um eine Stornierung des Datensatzes gehandelt hätte, würde nun kein
Datensatz mehr für den Freitag in der Tabelle PA2002 stehen.

April 2001 199

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