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Sicherheitsdatenblatt Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II

Das Sicherheitsdatenblatt beschreibt den JH3 Nassentwickler, der als Prüfmittel verwendet wird und Gefahren wie schwere Augenreizung und entzündbare Aerosole aufweist. Es enthält Informationen zur Handhabung, Lagerung und Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie zur chemischen Zusammensetzung, die Aceton und 2-Propanol umfasst. Der Hersteller ist die Jungheinrich Service & Parts AG & Co. KG mit Sitz in Hamburg.

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Sicherheitsdatenblatt Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II

Das Sicherheitsdatenblatt beschreibt den JH3 Nassentwickler, der als Prüfmittel verwendet wird und Gefahren wie schwere Augenreizung und entzündbare Aerosole aufweist. Es enthält Informationen zur Handhabung, Lagerung und Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie zur chemischen Zusammensetzung, die Aceton und 2-Propanol umfasst. Der Hersteller ist die Jungheinrich Service & Parts AG & Co. KG mit Sitz in Hamburg.

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Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II


Überarbeitet am / Version: 21.03.2023 / 0007
Ersetzt Fassung vom / Version: 14.03.2022 / 0006
Tritt in Kraft ab: 21.03.2023
PDF-Druckdatum: 21.03.2023
JH3 Nassentwickler
50005116

Sicherheitsdatenblatt
gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs beziehungsweise des Gemischs und des
Unternehmens

1.1 Produktidentifikator

JH3 Nassentwickler
50005116
1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von
denen abgeraten wird
Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs:
Prüfflüssigkeit
Verwendungen, von denen abgeraten wird:
Zur Zeit liegen keine Informationen hierzu vor.

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt


Jungheinrich Service & Parts AG & Co. KG
Friedrich-Ebert-Damm 129
22047 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 6948-0
Fax: +49 (0)40 6948-1777
Homepage: [Link]

E-Mail-Adresse der sachkundigen Person: info@[Link], [Link]@[Link] - bitte NICHT zur


Abforderung von Sicherheitsdatenblättern benutzen.

1.4 Notrufnummer
Notfallinformationsdienste / öffentliche Beratungsstelle:
---
Notrufnummer der Gesellschaft:
+1 872 5888271 (JHC)

ABSCHNITT 2: Mögliche Gefahren

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs


Einstufung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)
Gefahrenklasse Gefahrenkategorie Gefahrenhinweis
Eye Irrit. 2 H319-Verursacht schwere Augenreizung.
STOT SE 3 H336-Kann Schläfrigkeit und Benommenheit
verursachen.
Aerosol 1 H222-Extrem entzündbares Aerosol.
Aerosol 1 H229-Behälter steht unter Druck: Kann bei Erwärmung
bersten.

2.2 Kennzeichnungselemente
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Kennzeichnung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

Gefahr

H319-Verursacht schwere Augenreizung. H336-Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. H222-Extrem entzündbares
Aerosol. H229-Behälter steht unter Druck: Kann bei Erwärmung bersten.

P210-Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen. P211-
Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquelle sprühen. P251-Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nicht nach
Gebrauch. P261-Einatmen von Dampf oder Aerosol vermeiden. P280-Augenschutz / Gesichtsschutz tragen.
P312-Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM / Arzt anrufen.
P410+P412-Vor Sonnenbestrahlung schützen und nicht Temperaturen über 50 °C aussetzen.

EUH066-Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

Ohne ausreichende Lüftung Bildung explosionsfähiger Gemische möglich.


2-Propanol
Aceton

2.3 Sonstige Gefahren


Das Gemisch enthält keinen vPvB-Stoff (vPvB = very persistent, very bioaccumulative) bzw. fällt nicht unter den Anhang XIII der
Verordnung (EG) 1907/2006 (< 0,1 %).
Das Gemisch enthält keinen PBT-Stoff (PBT = persistent, bioaccumulative, toxic) bzw. fällt nicht unter den Anhang XIII der
Verordnung (EG) 1907/2006 (< 0,1 %).
Das Gemisch enthält keinen Stoff mit endokrinschädlichen Eigenschaften (< 0,1 %).

ABSCHNITT 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen

Aerosol
3.1 Stoffe
n.a.
3.2 Gemische
Aceton Stoff, für den ein EU-Expositionsgrenzwert gilt.
Registrierungsnr. (REACH) 01-2119471330-49-XXXX
Index 606-001-00-8
EINECS, ELINCS, NLP, REACH-IT List-No. 200-662-2
CAS 67-64-1
% Bereich 15-25
Einstufung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP), M- EUH066
Faktoren Flam. Liq. 2, H225
Eye Irrit. 2, H319
STOT SE 3, H336

2-Propanol
Registrierungsnr. (REACH) 01-2119457558-25-XXXX
Index 603-117-00-0
EINECS, ELINCS, NLP, REACH-IT List-No. 200-661-7
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CAS 67-63-0
% Bereich 15-25
Einstufung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP), M- Flam. Liq. 2, H225
Faktoren Eye Irrit. 2, H319
STOT SE 3, H336

Text der H-Sätze und Einstufungs-Kürzel (GHS/CLP) siehe Abschnitt 16.


Die in diesem Abschnitt genannten Stoffe sind mit ihrer tatsächlichen, zutreffenden Einstufung genannt!
Das bedeutet bei Stoffen, welche in Anhang VI Tabelle 3.1 der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) gelistet sind,
wurden alle evtl. dort genannten Anmerkungen für die hier genannte Einstufung berücksichtigt.

ABSCHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen


Ersthelfer auf Selbstschutz achten!
Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen!
Einatmen
Person aus Gefahrenbereich entfernen.
Person Frischluft zuführen und je nach Symptomatik Arzt konsultieren.
Bei Bewußtlosigkeit in stabile Seitenlage bringen und ärztlichen Rat einholen.
Hautkontakt
Mit viel Wasser und Seife gründlich waschen, verunreinigte, getränkte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen, bei Hautreizung
(Rötung etc.), Arzt konsultieren.
Augenkontakt
Kontaktlinsen entfernen.
Mit viel Wasser mehrere Min. gründlich spülen, falls nötig, Arzt aufsuchen.
Verschlucken
Üblicherweise kein Aufnahmeweg.
Mund gründlich mit Wasser spülen.
Kein Erbrechen herbeiführen, viel Wasser zu trinken geben, sofort Arzt aufsuchen.
4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen
Falls zutreffend sind verzögert auftretende Symptome und Wirkungen in Abschnitt 11. zu finden bzw. bei den Aufnahmewegen unter
Abschnitt 4.1.
In bestimmten Fällen kann es vorkommen, dass die Vergiftungssymptome erst nach längerer Zeit/nach mehreren Stunden auftreten.
Es können auftreten:
Reizung der Atemwege
Husten
Kopfschmerzen
Schwindel
Beeinflussung/Schädigung des Zentralnervensystems
4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
Symptomatische Behandlung.

ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung

5.1 Löschmittel
Geeignete Löschmittel
Wassersprühstrahl/alkoholbest. Schaum/CO2/Trockenlöschmittel.
Ungeeignete Löschmittel
Wasservollstrahl
5.2 Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren
Im Brandfall können sich bilden:
Kohlenoxide
Giftige Gase
Berstgefahr beim Erhitzen
Bildung explosionsgefährlicher/leichtentzündlicher Dampf/Luftgemische möglich.
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5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung


Persönliche Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.
Explosions- und Brandgase nicht einatmen.
Umluftunabhängiges Atemschutzgerät.
Je nach Brandgröße
Ggf. Vollschutz.
Gefährdete Behälter mit Wasser kühlen.
Kontaminiertes Löschwasser entsprechend den behördlichen Vorschriften entsorgen.

ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen


anzuwendende Verfahren
6.1.1 Nicht für Notfälle geschultes Personal
Bei Verschütten oder unbeabsichtigter Freisetzung, zur Verhinderung der Kontamination, persönliche Schutzausrüstung aus
Abschnitt 8 tragen.
Ausreichende Belüftung sicherstellen, Zündquellen entfernen.
Bei festen bzw. pulverförmigen Produkten eine Staubentwicklung vermeiden.
Möglichst die Gefahrenzone verlassen, ggf. vorhandene Notfallpläne anwenden.
Zündquellen entfernen, nicht rauchen.
Für ausreichende Belüftung sorgen.
Augen- und Hautkontakt vermeiden.
Ggf. Rutschgefahr beachten.
6.1.2 Einsatzkräfte
Geeignete Schutzausrüstung sowie Materialangaben siehe Abschnitt 8.
6.2 Umweltschutzmaßnahmen
Eindringen in Kanalisation, Keller, Arbeitsgruben oder andere Orte, an denen die Ansammlung gefährlich sein könnte, verhindern.
Eindringen in das Oberflächen- sowie Grundwasser als auch in den Boden vermeiden.
Bei unfallbedingtem Einleiten in die Kanalisation, zuständige Behörden informieren.
6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung
Bei Entweichen von Aerosol/Gas für ausreichende Frischluft sorgen.
Ohne ausreichende Lüftung Bildung explosionsfähiger Gemische möglich.
Wirkstoff:
Mit flüssigkeitsbindendem Material (z.B. Universalbindemittel, Sand, Kieselgur) aufnehmen und gemäß Abschnitt 13 entsorgen.
6.4 Verweis auf andere Abschnitte
Siehe Abschnitt 13. sowie persönliche Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung

Zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Angaben finden sich auch in Abschnitt 8 und 6.1 relevante Angaben.
7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung
7.1.1 Allgemeine Empfehlungen
Für gute Raumlüftung sorgen.
Einatmen der Dämpfe vermeiden.
Augen- und Hautkontakt vermeiden.
Zündquellen fernhalten - Nicht rauchen.
Ggf. Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladung treffen.
Nicht auf heißen Oberflächen anwenden.
Essen, Trinken, Rauchen sowie Aufbewahren von Lebensmitteln im Arbeitsraum verboten.
Hinweise auf dem Etikett sowie Gebrauchsanweisung beachten.
Arbeitsverfahren gemäß Betriebsanweisung anwenden.
7.1.2 Hinweise zu allgemeinen Hygienemaßnahmen am Arbeitsplatz
Die allgemeinen Hygienemaßnahmen im Umgang mit Chemikalien sind anzuwenden.
Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.
Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
Vor dem Betreten von Bereichen, in denen gegessen wird, kontaminierte Kleidung und Schutzausrüstungen ablegen.
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7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten


Für Unbefugte unzugänglich aufbewahren.
Produkt nicht in Durchgängen und Treppenaufgängen lagern.
Produkt nur in Originalverpackungen und geschlossen lagern.
Sondervorschriften für Aerosole beachten!
Besondere Lagerbedingungen beachten.
Nicht zusammen mit brandfördernden oder selbstentzündlichen Stoffen lagern.
Vor Sonneneinstrahlung und Temperaturen über 50°C schützen.
An gut belüftetem Ort lagern.
Kühl lagern.
Lagerklasse siehe Abschnitt 15.
7.3 Spezifische Endanwendungen
Zur Zeit liegen keine Informationen hierzu vor.
Handlungsanleitung zur guten Arbeitspraxis, sowie Empfehlungen für die Gefährdungsermittlung, beachten.
Gefahrstoffinformationssysteme, z.B. der Berufsgenossenschaften, der chemischen Industrie oder verschiedene Branchen,
je nach Anwendung, heranziehen (Baustoffe, Holz, Chemie, Labor, Leder, Metall).

ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche


Schutzausrüstungen

8.1 Zu überwachende Parameter

Chem. Bezeichnung Aceton


AGW: 500 ppm (1200 mg/m3) (AGW), 500 ppm Spb.-Üf.: 2(I) ---
(1210 mg/m3) (EU)
Überwachungsmethoden: - Draeger - Acetone 100/b (CH 22 901)
- Draeger - Acetone 40/a (5) (81 03 381)
- Compur - KITA-102 SA (548 534)
- Compur - KITA-102 SC (548 550)
- Compur - KITA-102 SD (551 109)
IFA 7708 (Ketone) - 2005 - EU project BC/CEN/ENTR/000/2002-16 card 67-3
- (2004)
INSHT MTA/MA-031/A96 (Determination of ketones (acetone, methyl ethyl
ketone, methyl isobutyl ketone) in air - Charcoal tube method / Gas
chromatography) - 1996 - EU project BC/CEN/ENTR/000/2002-16 card 67-1
- (2004)
MDHS 72 (Volatile organic compounds in air – Laboratory method using pumped
- solid sorbent tubes, thermal desorption and gas chromatography) - 1993
- NIOSH 1300 (KETONES I) - 1994
- NIOSH 2549 (VOLATILE ORGANIC COMPOUNDS (SCREENING)) - 1996
- NIOSH 2555 (KETONES I) - 2003
NIOSH 3800 (ORGANIC AND INORGANIC GASES BY EXTRACTIVE FTIR
- SPECTROMETRY) - 2016
- OSHA 69 (Acetone) - 1988
BGW: 80 mg/l (Urin, b) (BGW) Sonstige Angaben: DFG, Y, AGS
Chem. Bezeichnung 2-Propanol
AGW: 200 ppm (500 mg/m3) Spb.-Üf.: 2(II) ---
Überwachungsmethoden: - Draeger - Alcohol 25/a i-Propanol (81 01 631)
- Compur - KITA-122 SA(C) (549 277)
- Compur - KITA-150 U (550 382)
- IFA 8415 (2-Propanol) - 1997
DFG (D) (Loesungsmittelgemische), DFG (E) (Solvent mixtures 6) - 2013, 2002 -
- EU project BC/CEN/ENTR/000/2002-16 card 66-3 (2004)
DFG Meth. Nr. 2 (D) (Loesungsmittelgemische) - 2013 - EU project
- BC/CEN/ENTR/000/2002-16 card 66-3 (2004)
DFG Meth. Nr. 3 (D) (Loesungsmittelgemische) - 2013 - EU project
- BC/CEN/ENTR/000/2002-16 card 66-3 (2004)
- NIOSH 1400 (ALCOHOLS I) - 1994
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- NIOSH 2549 (VOLATILE ORGANIC COMPOUNDS (SCREENING)) - 1996


- OSHA 5001 (Organic Vapor Sampling Group 2 (OVSG-2)) - 2019
- Draeger - Alcohol 100/a (CH 29 701)
BGW: 25 mg/l (Aceton, Vollblut, Urin, b) Sonstige Angaben: DFG, Y
Chem. Bezeichnung Butan
AGW: 1000 ppm (2400 mg/m3) Spb.-Üf.: 4(II) ---
Überwachungsmethoden: - Compur - KITA-221 SA (549 459)
- OSHA PV2010 (n-Butane) - 1993
BGW: --- Sonstige Angaben: DFG
Chem. Bezeichnung Propan
AGW: 1000 ppm (1800 mg/m3) Spb.-Üf.: 4(II) ---
Überwachungsmethoden: - Compur - KITA-125 SA (549 954)
- OSHA PV2077 (Propane) - 1990
BGW: --- Sonstige Angaben: DFG
Chem. Bezeichnung Isobutan
AGW: 1000 ppm (2400 mg/m3) Spb.-Üf.: 4(II) ---
Überwachungsmethoden: - Compur - KITA-113 SB(C) (549 368)
BGW: --- Sonstige Angaben: DFG

Aceton
Anwendungsgebiet Expositionsweg / Auswirkung auf die Deskripto Wert Einheit Bemerku
Umweltkompartiment Gesundheit r ng
Umwelt - Meerwasser PNEC 1,06 mg/l Assesmen
t factor
500
Umwelt - Süßwasser PNEC 10,6 mg/l Assesmen
t factor 50
Umwelt - Sediment, PNEC 30,4 mg/kg dw
Süßwasser
Umwelt - Sediment, PNEC 3,04 mg/kg dw
Meerwasser
Umwelt - Boden PNEC 29,5 mg/kg dw
Umwelt - PNEC 19,5 mg/l
Abwasserbehandlungsanla
ge
Umwelt - sporadische PNEC 21 mg/l Assesmen
(intermittierende) t factor
Freisetzung 100
Verbraucher Mensch - oral Langzeit, DNEL 62 mg/kg Overall
systemische Effekte bw/day assesment
factor 2
Verbraucher Mensch - dermal Langzeit, DNEL 62 mg/kg Overall
systemische Effekte bw/day assesment
factor 20
Verbraucher Mensch - Inhalation Langzeit, DNEL 200 mg/m3 Overall
systemische Effekte assesment
factor 5
Arbeiter / Arbeitnehmer Mensch - dermal Langzeit, DNEL 186 mg/kg
systemische Effekte bw/day
Arbeiter / Arbeitnehmer Mensch - Inhalation Kurzzeit, lokale DNEL 2420 mg/m3
Effekte
Arbeiter / Arbeitnehmer Mensch - Inhalation Langzeit, DNEL 1210 mg/m3
systemische Effekte

2-Propanol
Anwendungsgebiet Expositionsweg / Auswirkung auf die Deskripto Wert Einheit Bemerku
Umweltkompartiment Gesundheit r ng
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Ersetzt Fassung vom / Version: 14.03.2022 / 0006
Tritt in Kraft ab: 21.03.2023
PDF-Druckdatum: 21.03.2023
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Umwelt - Süßwasser PNEC 140,9 mg/l


Umwelt - Meerwasser PNEC 140,9 mg/l
Umwelt - Sediment, PNEC 552 mg/kg dw
Süßwasser
Umwelt - Sediment, PNEC 552 mg/kg dw
Meerwasser
Umwelt - Boden PNEC 28 mg/kg dw
Umwelt - PNEC 2251 mg/l
Abwasserbehandlungsanla
ge
Umwelt - Wasser, PNEC 140,9 mg/l
sporadische
(intermittierende)
Freisetzung
Umwelt - oral (Futter) PNEC 160 mg/kg
feed
Verbraucher Mensch - dermal Langzeit, DNEL 319 mg/kg
systemische Effekte bw/day
Verbraucher Mensch - Inhalation Langzeit, DNEL 89 mg/m3
systemische Effekte
Verbraucher Mensch - oral Langzeit, DNEL 26 mg/kg
systemische Effekte bw/day
Arbeiter / Arbeitnehmer Mensch - dermal Langzeit, DNEL 888 mg/kg
systemische Effekte bw/day
Arbeiter / Arbeitnehmer Mensch - Inhalation Langzeit, DNEL 500 mg/m3
systemische Effekte

AGW = Arbeitsplatzgrenzwert. E = Einatembare Fraktion, A = Alveolengängige Fraktion.


(8) = Einatembare Fraktion (Richtlinie 2017/164/EU, Richtlinie 2004/37/EG). (9) = Alveolengängige Fraktion (Richtlinie 2017/164/EU,
Richtlinie 2004/37/EG). (11) = Einatembare Fraktion (Richtlinie 2004/37/EG). (12) = Einatembare Fraktion. Alveolengängige Fraktion
in den Mitgliedstaaten, die am Tag des Inkrafttretens dieser Richtlinie ein Biomonitoringsystem mit einem biologischen Grenzwert
von maximal 0,002 mg Cd/g Creatinin im Urin umsetzen (Richtlinie 2004/37/EG). | Spb.-Üf. = Spitzenbegrenzung -
Überschreitungsfaktor (1 bis 8) und Kategorie (I, II) für Kurzzeitwerte. "= =" = Momentanwert. Kategorie (I) = Stoffe bei denen die
lokale Wirkung grenzwertbestimmend ist oder atemwegssensibilisierende Stoffe, (II) = Resorptiv wirksame Stoffe.
(8) = Einatembare Fraktion (2017/164/EU, 2017/2398/EU). (9) = Alveolengängige Fraktion (2017/164/EU, 2017/2398/EU). (10) =
Grenzwert für die Kurzzeitexposition für einen Bezugszeitraum von einer Minute (2017/164/EU). | BGW = Biologischer Grenzwert.
Probennahmezeitpunkt: a) keine Beschränkung, b) Expositionsende, bzw. Schichtende, c) bei Langzeitexposition: am Schichtende
nach mehreren vorangegangenen Schichten, d) vor nachfolgender Schicht, e) nach Expositionsende: Stunden, f) nach mindestens 3
Monaten Exposition, g) unmittelbar nach Exposition, h) vor der letzten Schicht einer Arbeitswoche. | Sonstige Angaben: ARW =
Arbeitsplatzrichtwert. H = hautresorptiv. X = krebserzeugender Stoff der Kat. 1A oder 1B oder krebserzeugende Tätigkeit oder
Verfahren nach § 2 Absatz 3 Nr. 4 der Gefahrstoffverordnung - es ist zusätzlich § 10 GefStoffV zu beachten. Y = Ein Risiko der
Fruchtschädigung braucht bei Einhaltung von AGW u. BGW nicht befürchtet zu werden. Z = Ein Risiko der Fruchtschädigung kann
auch bei Einhaltung des AGW und des BGW nicht ausgeschlossen werden (s. Nr 2.7 TRGS 900). Sa = Atemwegssensibilisierend.
Sh = Hautsensibilisierend. Sah = Atemwegs- und hautsensibilisierend. DFG = Deutsche Forschungsgemeinschaft (MAK-
Kommission). AGS = Ausschuss für Gefahrstoffe. (10) = Der Arbeitsplatzgrenzwert bezieht sich auf den Elementgehalt des
entsprechenden Metalls. (11) = Summe aus Dampf und Aerosolen.
** = Der Grenzwert für diesen Stoff wurde durch die TRGS 900 (Deutschland) vom Januar 2006 aufgehoben mit dem Ziel der
Überarbeitung.
TRGS 905 - Verzeichnis krebserzeugender, keimzellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe (im Anhang VI Teil 3 der CLP-VO
nicht genannte oder vom AGS davon abweichend eingestufte Stoffe) mit K = Krebserzeugend, M = Keimzellmutagen, RF =
Reproduktionstoxisch - Fruchtbarkeitsgefährdend (kann Fruchtbarkeit beeinträchtigen), RE = Reproduktionstoxisch -
Entwicklungsschädigend (Kann das Kind im Mutterleib schädigen), 1A/1B/2 = Kategorien nach Anhang I der CLP-Verordnung.
(13) = Der Stoff kann zu einer Sensibilisierung der Haut und der Atemwege führen (Richtlinie 2004/37/EG), (14) = Der Stoff kann zu
einer Sensibilisierung der Haut führen (Richtlinie 2004/37/EG).

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition


8.2.1 Geeignete technische Steuerungseinrichtungen
Für gute Lüftung sorgen. Dies kann durch lokale Absaugung oder allgemeine Abluft erreicht werden.
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Falls dies nicht ausreicht, um die Konzentration unter den Arbeitsplatzgrenzwerten (AGW) zu halten, ist ein geeigneter Atemschutz
zu tragen.
Gilt nur, wenn hier Expositionsgrenzwerte aufgeführt sind.
Geeignete Beurteilungsmethoden zur Überprüfung der Wirksamkeit der getroffenen Schutzmaßnahmen umfassen messtechnische
und nichtmesstechnische Ermittlungsmethoden.
Solche werden beschrieben durch z.B. EN 14042, TRGS 402 (Deutschland).
EN 14042 "Arbeitsplatzatmosphäre. Leitfaden für die Anwendung und den Einsatz von Verfahren und Geräten zur Ermittlung
chemischer und biologischer Arbeitsstoffe".
TRGS 402 (Deutschland) "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen - Inhalative Exposition".
Arbeitsmedizinische Regel (AMR) Nr. 6.2 Biomonitoring beachten.

8.2.2 Individuelle Schutzmaßnahmen, zum Beispiel persönliche Schutzausrüstung


Die allgemeinen Hygienemaßnahmen im Umgang mit Chemikalien sind anzuwenden.
Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.
Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
Vor dem Betreten von Bereichen, in denen gegessen wird, kontaminierte Kleidung und Schutzausrüstungen ablegen.

Augen-/Gesichtsschutz:
Schutzbrille dichtschließend mit Seitenschildern (EN 166).

Hautschutz - Handschutz:
Chemikalienbeständige Schutzhandschuhe (EN ISO 374).
Empfehlenswert
Bei Kurzzeitkontakt:
Schutzhandschuhe aus PVC (EN ISO 374)
Bei längerem Kontakt:
Schutzhandschuhe aus Nitril (EN ISO 374).
Mindestschichtstärke in mm:
> 0,4
Permeationszeit (Durchbruchzeit) in Minuten:
> 120
Die ermittelten Durchbruchzeiten gemäß EN 16523-1 wurden nicht unter Praxisbedingungen durchgeführt.
Es wird eine maximale Tragezeit, die 50% der Durchbruchzeit entspricht, empfohlen.
Handschutzcreme empfehlenswert.

Hautschutz - Sonstige Schutzmaßnahmen:


Arbeitsschutzkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe EN ISO 20345, langärmelige Arbeitskleidung).

Atemschutz:
Bei Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes (AGW, Deutschland) bzw. MAK (Schweiz, Österreich).
Atemschutzmaske Filter AX (EN 14387), Kennfarbe braun.
Tragezeitbegrenzungen für Atemschutzgeräte beachten.

Thermische Gefahren:
Nicht zutreffend

Zusatzinformation zum Handschutz - Es wurden keine Tests durchgeführt.


Die Auswahl wurde bei Gemischen nach bestem Wissen und über die Informationen der Inhaltsstoffe ausgewählt.
Die Auswahl wurde bei Stoffen von den Angaben der Handschuhhersteller abgeleitet.
Die endgültige Auswahl des Handschuhmaterials muss unter Beachtung der Durchbruchzeiten, Permeationsraten und der
Degradation erfolgen.
Die Auswahl eines geeigneten Handschuhs ist nicht nur vom Material, sondern auch von weiteren Qualitätsmerkmalen abhängig
und von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.
Bei Gemischen ist die Beständigkeit von Handschuhmaterialien nicht vorausberechenbar und muss deshalb vor dem Einsatz
überprüft werden.
Die genaue Durchbruchzeit des Handschuhmaterials ist beim Schutzhandschuhhersteller zu erfahren und einzuhalten.

8.2.3 Begrenzung und Überwachung der Umweltexposition


Zur Zeit liegen keine Informationen hierzu vor.

ABSCHNITT 9: Physikalische und chemische Eigenschaften


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9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften


Aggregatzustand: Aerosol. Wirkstoff: Flüssig.
Farbe: Weiß
Geruch: Charakteristisch
Schmelzpunkt/Gefrierpunkt: Es liegen keine Informationen zu diesem Parameter vor.
Siedepunkt oder Siedebeginn und Siedebereich: Es liegen keine Informationen zu diesem Parameter vor.
Entzündbarkeit: Gilt nicht für Aerosole.
Untere Explosionsgrenze: 1,4 Vol-%
Obere Explosionsgrenze: 14 Vol-%
Flammpunkt: Gilt nicht für Aerosole.
Zündtemperatur: Gilt nicht für Aerosole.
Zersetzungstemperatur: Es liegen keine Informationen zu diesem Parameter vor.
pH-Wert: Das Gemisch ist nicht löslich (in Wasser).
Kinematische Viskosität: Gilt nicht für Aerosole.
Löslichkeit: Unlöslich
Verteilungskoeffizient n-Oktanol/Wasser (log-Wert): Gilt nicht für Gemische.
Dampfdruck: 8,27 bar (20°C)
Dichte und/oder relative Dichte: 0,7 - 0,8 g/cm3 (15°C, DIN 51757, Wirkstoff )
Relative Dampfdichte: Gilt nicht für Aerosole.
Partikeleigenschaften: Gilt nicht für Aerosole.
9.2 Sonstige Angaben
Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff: Gebrauch: Bildung explosionsfähiger Dampf/Luftgemische
möglich.
Oxidierende Flüssigkeiten: Nein

ABSCHNITT 10: Stabilität und Reaktivität

10.1 Reaktivität
Das Produkt wurde nicht geprüft.
10.2 Chemische Stabilität
Bei sachgerechter Lagerung und Handhabung stabil.
10.3 Möglichkeit gefährlicher Reaktionen
Keine gefährlichen Reaktionen bekannt.
10.4 Zu vermeidende Bedingungen
Erhitzung, offene Flammen, Zündquellen
Drucksteigerung führt zur Berstgefahr.
10.5 Unverträgliche Materialien
Kontakt mit starken Oxidationsmitteln meiden.
10.6 Gefährliche Zersetzungsprodukte
Keine Zersetzung bei bestimmungsgemäßer Verwendung.

ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben

11.1. Angaben zu den Gefahrenklassen im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008
Eventuell weitere Informationen über gesundheitliche Auswirkungen siehe Abschnitt 2.1 (Einstufung).
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Toxizität / Wirkung Endpunkt Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
Akute Toxizität, oral: k.D.v.
Akute Toxizität, dermal: k.D.v.
Akute Toxizität, inhalativ: k.D.v.
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Ätz-/Reizwirkung auf die Wiederholter


Haut: Kontakt kann
zu spröder
oder rissiger
Haut führen.
Schwere Augenschädigung/- k.D.v.
reizung:
Sensibilisierung der k.D.v.
Atemwege/Haut:
Keimzellmutagenität: k.D.v.
Karzinogenität: k.D.v.
Reproduktionstoxizität: k.D.v.
Spezifische Zielorgan- k.D.v.
Toxizität - einmalige
Exposition (STOT-SE):
Spezifische Zielorgan- k.D.v.
Toxizität - wiederholte
Exposition (STOT-RE):
Aspirationsgefahr: k.D.v.
Symptome: k.D.v.

Aceton
Toxizität / Wirkung Endpunkt Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
Akute Toxizität, oral: LD50 5800 mg/kg Ratte OECD 401 (Acute
Oral Toxicity)
Akute Toxizität, dermal: LD50 >15800 mg/kg Ratte
Akute Toxizität, inhalativ: LC50 76 mg/l/4h Ratte
Ätz-/Reizwirkung auf die Meerschwein Nicht reizend,
Haut: chen Wiederholter
Kontakt kann
zu spröder
oder rissiger
Haut führen.
Schwere Augenschädigung/- Kaninchen OECD 405 (Acute Eye Irrit. 2
reizung: Eye
Irritation/Corrosion)
Sensibilisierung der Meerschwein OECD 406 (Skin Nicht
Atemwege/Haut: chen Sensitisation) sensibilisierend
Keimzellmutagenität: Maus OECD 476 (In Vitro Negativ
Mammalian Cell Gene
Mutation Test)
Keimzellmutagenität: Salmonella OECD 471 (Bacterial Negativ
typhimurium Reverse Mutation
Test)
Keimzellmutagenität: Säugetier OECD 473 (In Vitro Negativ
Mammalian
Chromosome
Aberration Test)
Karzinogenität: Maus Negativ,
Literaturangabe
n
Spezifische Zielorgan- STOT SE 3,
Toxizität - einmalige H336
Exposition (STOT-SE):
Reproduktionstoxizität Ratte OECD 414 (Prenatal Negativ
(Entwicklungsschädigung): Developmental
Toxicity Study)
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Symptome: Bewußtlosigkeit,
Erbrechen,
Kopfschmerzen,
Magen-Darm-
Beschwerden,
Müdigkeit,
Schleimhautreiz
ung,
Schwindel,
Übelkeit,
Benommenheit
Spezifische Zielorgan- NOAEL 900 mg/kg Ratte OECD 408 (Repeated
Toxizität - wiederholte bw/d Dose 90-Day Oral
Exposition (STOT-RE), oral: Toxicity Study in
Rodents)

2-Propanol
Toxizität / Wirkung Endpunkt Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
Akute Toxizität, oral: LD50 4570-5840 mg/kg Ratte OECD 401 (Acute
Oral Toxicity)
Akute Toxizität, dermal: LD50 12800-13900 mg/kg Kaninchen OECD 402 (Acute
Dermal Toxicity)
Akute Toxizität, inhalativ: LC50 > 25 mg/l/6h Ratte OECD 403 (Acute Dämpfe
Inhalation Toxicity)
Akute Toxizität, inhalativ: LC50 46600 mg/l/4h Ratte Aerosol
Ätz-/Reizwirkung auf die Kaninchen OECD 404 (Acute Nicht reizend
Haut: Dermal
Irritation/Corrosion)
Schwere Augenschädigung/- Kaninchen OECD 405 (Acute Eye Irrit. 2
reizung: Eye
Irritation/Corrosion)
Sensibilisierung der Meerschwein OECD 406 (Skin Nein
Atemwege/Haut: chen Sensitisation) (Hautkontakt)
Keimzellmutagenität: Salmonella OECD 471 (Bacterial Negativ
typhimurium Reverse Mutation
Test)
Keimzellmutagenität: Maus OECD 474 Negativ
(Mammalian
Erythrocyte
Micronucleus Test)
Keimzellmutagenität: OECD 476 (In Vitro Negativ
Mammalian Cell Gene
Mutation Test)
Keimzellmutagenität: Salmonella (Ames-Test) Negativ
typhimurium
Karzinogenität: Negativ
Spezifische Zielorgan- STOT SE 3,
Toxizität - einmalige H336, Kann
Exposition (STOT-SE): Schläfrigkeit
und
Benommenheit
verursachen.
Spezifische Zielorgan- Zielorgan(e):
Toxizität - wiederholte Leber
Exposition (STOT-RE):
Aspirationsgefahr: Nein
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Symptome: Atembeschwerd
en,
Bewußtlosigkeit,
Erbrechen,
Kopfschmerzen,
Müdigkeit,
Schwindel,
Übelkeit,
Augen, gerötet,
Tränen der
Augen
Spezifische Zielorgan- NOAEL 900 mg/kg Ratte OECD 408 (Repeated
Toxizität - wiederholte Dose 90-Day Oral
Exposition (STOT-RE), oral: Toxicity Study in
Rodents)
Spezifische Zielorgan- NOAEL 5000 ppm Ratte Dämpfe
Toxizität - wiederholte (OECD 451)
Exposition (STOT-RE),
inhalativ:

Butan
Toxizität / Wirkung Endpunkt Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
Akute Toxizität, inhalativ: LC50 658 mg/l/4h Ratte
Keimzellmutagenität: Salmonella OECD 471 (Bacterial Negativ
typhimurium Reverse Mutation
Test)
Keimzellmutagenität: OECD 473 (In Vitro Negativ
Mammalian
Chromosome
Aberration Test)
Keimzellmutagenität: Mensch OECD 473 (In Vitro Negativ
Mammalian
Chromosome
Aberration Test)
Keimzellmutagenität: Ratte OECD 474 Negativ
(Mammalian
Erythrocyte
Micronucleus Test)
Aspirationsgefahr: Nein
Spezifische Zielorgan- NOAEC 21,394 mg/l Ratte OECD 422
Toxizität - wiederholte (Combined Repeated
Exposition (STOT-RE), Dose Tox. Study with
inhalativ: the
Reproduction/Develop
m. Tox. Screening
Test)
Symptome: Ataxie,
Atembeschwerd
en,
Benommenheit,
Bewußtlosigkeit
, Erfrierungen,
Herzrhythmusst
örungen,
Kopfschmerzen,
Krämpfe,
Rausch,
Schwindel,
Übelkeit und
Erbrechen
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Propan
Toxizität / Wirkung Endpunkt Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
Akute Toxizität, inhalativ: LC50 658 mg/l/4h Ratte
Akute Toxizität, inhalativ: LC50 260000 ppmV/4h Ratte Gase,
Männchen,
Analogieschluss
Ätz-/Reizwirkung auf die Nicht reizend
Haut:
Schwere Augenschädigung/- Nicht reizend
reizung:
Keimzellmutagenität: OECD 473 (In Vitro Negativ
Mammalian
Chromosome
Aberration Test)
Keimzellmutagenität: Salmonella OECD 471 (Bacterial Negativ
typhimurium Reverse Mutation
Test)
Reproduktionstoxizität NOAEC 21,641 mg/l OECD 422
(Entwicklungsschädigung): (Combined Repeated
Dose Tox. Study with
the
Reproduction/Develop
m. Tox. Screening
Test)
Aspirationsgefahr: Nein
Symptome: Atembeschwerd
en,
Bewußtlosigkeit,
Erfrierungen,
Kopfschmerzen,
Krämpfe,
Schleimhautreiz
ung,
Schwindel,
Übelkeit und
Erbrechen
Spezifische Zielorgan- NOAEL 7,214 mg/l Ratte OECD 422
Toxizität - wiederholte (Combined Repeated
Exposition (STOT-RE), Dose Tox. Study with
inhalativ: the
Reproduction/Develop
m. Tox. Screening
Test)
Spezifische Zielorgan- LOAEL 21,641 mg/l Ratte OECD 422
Toxizität - wiederholte (Combined Repeated
Exposition (STOT-RE), Dose Tox. Study with
inhalativ: the
Reproduction/Develop
m. Tox. Screening
Test)

Isobutan
Toxizität / Wirkung Endpunkt Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
Akute Toxizität, inhalativ: LC50 658 mg/l/4h Ratte
Akute Toxizität, inhalativ: LC50 260000 ppmV/4h Ratte Gase,
Männchen
Schwere Augenschädigung/- Kaninchen Nicht reizend
reizung:
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Keimzellmutagenität: Salmonella OECD 471 (Bacterial Negativ


typhimurium Reverse Mutation
Test)
Aspirationsgefahr: Nein
Symptome: Bewußtlosigkeit,
Erfrierungen,
Kopfschmerzen,
Krämpfe,
Schwindel,
Übelkeit und
Erbrechen
Spezifische Zielorgan- NOAEL 21,394 mg/l Ratte OECD 422
Toxizität - wiederholte (Combined Repeated
Exposition (STOT-RE), Dose Tox. Study with
inhalativ: the
Reproduction/Develop
m. Tox. Screening
Test)

11.2. Angaben über sonstige Gefahren


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50005116
Toxizität / Wirkung Endpunkt Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
Endokrinschädliche Gilt nicht für
Eigenschaften: Gemische.
Sonstige Angaben: Keine
sonstigen,
einschlägigen
Angaben über
schädliche
Wirkungen auf
die Gesundheit
vorhanden.

ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben

Eventuell weitere Informationen über Umweltauswirkungen siehe Abschnitt 2.1 (Einstufung).


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Toxizität / Wirkung Endpunkt Zeit Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
12.1. Toxizität, Fische: k.D.v.
12.1. Toxizität, k.D.v.
Daphnien:
12.1. Toxizität, Algen: k.D.v.
12.2. Persistenz und k.D.v.
Abbaubarkeit:
12.3. k.D.v.
Bioakkumulationspote
nzial:
12.4. Mobilität im k.D.v.
Boden:
12.5. Ergebnisse der k.D.v.
PBT- und vPvB-
Beurteilung:
12.6. Gilt nicht für
Endokrinschädliche Gemische.
Eigenschaften:
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12.7. Andere Keine Angaben


schädliche Wirkungen: über andere
schädliche
Wirkungen für
die Umwelt
vorhanden.

Aceton
Toxizität / Wirkung Endpunkt Zeit Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
Sonstige Organismen: EC5 72h 28 mg/l Entosiphon
sulcatum
12.1. Toxizität, Fische: EC50 96h 8300 mg/l Lepomis
macrochirus
12.1. Toxizität, Fische: LC50 96h 8300 mg/l Lepomis
macrochirus
12.1. Toxizität, Fische: LC50 96h 5540 mg/l Oncorhynchus
mykiss
12.1. Toxizität, Fische: LC50 96h 7500 mg/l Leuciscus idus
12.1. Toxizität, EC50 48h 6100- mg/l Daphnia magna
Daphnien: 12700
12.1. Toxizität, EC50 48h 8800 mg/l Daphnia pulex OECD 202
Daphnien: (Daphnia sp.
Acute
Immobilisation
Test)
12.1. Toxizität, NOEC/NOEL 28d 2212 mg/l Daphnia pulex OECD 211
Daphnien: (Daphnia magna
Reproduction
Test)
12.1. Toxizität, Algen: NOEC/NOEL 8d 530 mg/l DIN 38412 T.9 Test organism:
M. aeruginosa
12.1. Toxizität, Algen: EC50 48h 4740 mg/l Pseudokirchnerie
lla subcapitata
12.1. Toxizität, Algen: NOEC/NOEL 48h 3400 mg/l Pseudokirchnerie
lla subcapitata
12.2. Persistenz und 28d 91 % OECD 301 A Leicht
Abbaubarkeit: (Ready biologisch
Biodegradability - abbaubar
DOC Die-Away
Test)
12.2. Persistenz und 28d 91 % OECD 301 B Leicht
Abbaubarkeit: (Ready biologisch
Biodegradability - abbaubar
Co2 Evolution
Test)
12.2. Persistenz und 30d 81-92 % Regulation (EC) Leicht
Abbaubarkeit: 440/2008 C.4-E biologisch
(DETERMINATI abbaubar
ON OF ‘READY’
BIODEGRADABI
LITY - CLOSED
BOTTLE TEST)
12.3. Log Pow -0,24 OECD 107
Bioakkumulationspote (Partition
nzial: Coefficient (n-
octanol/water) -
Shake Flask
Method)
12.3. BCF 0,19 Niedrig
Bioakkumulationspote
nzial:
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12.4. Mobilität im Keine


Boden: Adsorption im
Boden.
12.5. Ergebnisse der Kein PBT-Stoff,
PBT- und vPvB- Kein vPvB-
Beurteilung: Stoff
Bakterientoxizität: EC10 30min 1000 mg/l activated sludge OECD 209
(Activated
Sludge,
Respiration
Inhibition Test
(Carbon and
Ammonium
Oxidation))
Bakterientoxizität: BOD/COD 16h 1700 mg/l Pseudomonas
putida
Sonstige Angaben: BOD5 1760- mg/g
1900
Sonstige Angaben: AOX 0 %
Sonstige Angaben: COD 2070- mg/g
2100

2-Propanol
Toxizität / Wirkung Endpunkt Zeit Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
12.3. BCF 3,2 Niedrig
Bioakkumulationspote
nzial:
12.1. Toxizität, Fische: LC50 96h >100 mg/l Leuciscus idus
12.1. Toxizität, Fische: LC50 96h 1400 mg/l Lepomis
macrochirus
12.1. Toxizität, EC50 48h 2285 mg/l Daphnia magna
Daphnien:
12.1. Toxizität, EC50 16d 141 mg/l Daphnia magna
Daphnien:
12.1. Toxizität, Algen: EC50 72h >100 mg/l Desmodesmus
subspicatus
12.2. Persistenz und 21d 95 % OECD 301 E Leicht
Abbaubarkeit: (Ready biologisch
Biodegradability - abbaubar
Modified OECD
Screening Test)
12.2. Persistenz und 99,9 % OECD 303 A Leicht
Abbaubarkeit: (Simulation Test - biologisch
Aerobic Sewage abbaubar
Treatment -
Activated Sludge
Units)
12.3. Log Pow 0,05 OECD 107 Gering
Bioakkumulationspote (Partition
nzial: Coefficient (n-
octanol/water) -
Shake Flask
Method)
12.4. Mobilität im Koc 1,1 Experteneinsch
Boden: ätzung
12.5. Ergebnisse der Kein PBT-Stoff,
PBT- und vPvB- Kein vPvB-Stoff
Beurteilung:
Bakterientoxizität: EC50 >1000 mg/l activated sludge
Bakterientoxizität: EC10 16h 1050 mg/l Pseudomonas
putida
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Überarbeitet am / Version: 21.03.2023 / 0007
Ersetzt Fassung vom / Version: 14.03.2022 / 0006
Tritt in Kraft ab: 21.03.2023
PDF-Druckdatum: 21.03.2023
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Sonstige Organismen: IC50 3d 2104 mg/l Lactuca sativa


Sonstige Angaben: ThOD 2,4 g/g
Sonstige Angaben: BOD5 53 %
Sonstige Angaben: COD 96 % Literaturangabe
n
Sonstige Angaben: COD 2,4 g/g
Sonstige Angaben: BOD 1171 mg/g

Butan
Toxizität / Wirkung Endpunkt Zeit Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
12.1. Toxizität, Fische: LC50 96h 24,11 mg/l QSAR
12.1. Toxizität, LC50 48h 14,22 mg/l QSAR
Daphnien:
12.3. Log Pow 2,98 Ein
Bioakkumulationspote nennenswertes
nzial: Bioakkumulatio
nspotential ist
nicht zu
erwarten
(LogPow 1-3).
12.4. Mobilität im Nicht zu
Boden: erwarten
12.5. Ergebnisse der Kein PBT-Stoff,
PBT- und vPvB- Kein vPvB-
Beurteilung: Stoff

Propan
Toxizität / Wirkung Endpunkt Zeit Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
12.3. Log Pow 2,28 Ein
Bioakkumulationspote nennenswertes
nzial: Bioakkumulatio
nspotential ist
nicht zu
erwarten
(LogPow 1-3).
12.5. Ergebnisse der Kein PBT-Stoff,
PBT- und vPvB- Kein vPvB-Stoff
Beurteilung:

Isobutan
Toxizität / Wirkung Endpunkt Zeit Wert Einheit Organismus Prüfmethode Bemerkung
12.3. Ein
Bioakkumulationspote nennenswertes
nzial: Bioakkumulatio
nspotential ist
nicht zu
erwarten
(LogPow 1-3).
12.1. Toxizität, Fische: LC50 96h 27,98 mg/l
12.1. Toxizität, Algen: EC50 96h 7,71 mg/l
12.2. Persistenz und Leicht
Abbaubarkeit: biologisch
abbaubar
12.5. Ergebnisse der Kein PBT-Stoff,
PBT- und vPvB- Kein vPvB-Stoff
Beurteilung:

ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung


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13.1 Verfahren zur Abfallbehandlung


Für den Stoff / Gemisch / Restmengen
Abfallschlüssel-Nr. EG:
Die genannten Abfallschlüssel sind Empfehlungen aufgrund der voraussichtlichen Verwendung dieses Produktes.
Aufgrund der speziellen Verwendung und Entsorgungsgegebenheiten beim Verwender können unter Umständen
auch andere Abfallschlüssel zugeordnet werden. (2014/955/EU)
16 05 04 gefährliche Stoffe enthaltende Gase in Druckbehältern (einschließlich Halonen)
Empfehlung:
Von der Entsorgung über das Abwasser ist abzuraten.
Örtlich behördliche Vorschriften beachten.
Noch gefüllte Aerosoldosen zur Problemabfallsammlung bringen.
Restentleerte Aerosoldosen zur Wertstoffsammlung bringen.
Für verunreinigtes Verpackungsmaterial
Örtlich behördliche Vorschriften beachten.
Empfehlung:
Ungereinigte Behälter nicht durchlöchern, zerschneiden oder schweißen.
Recycling
15 01 04 Verpackungen aus Metall

ABSCHNITT 14: Angaben zum Transport

Allgemeine Angaben
Straßen- / Schienentransport (GGVSEB/ADR/RID)
14.1. UN-Nummer oder ID-Nummer: 1950
14.2. Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung:
UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN
14.3. Transportgefahrenklassen: 2.1
14.4. Verpackungsgruppe: -
14.5. Umweltgefahren: Nicht zutreffend
Tunnelbeschränkungscode: D
Klassifizierungscode: 5F
LQ: 1L
Beförderungskategorie: 2
Beförderung mit Seeschiffen (GGVSee/IMDG-Code)
14.1. UN-Nummer oder ID-Nummer: 1950
14.2. Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung:
UN 1950 AEROSOLS (ISOHEXANES)
14.3. Transportgefahrenklassen: 2.1
14.4. Verpackungsgruppe: -
14.5. Umweltgefahren: Nicht zutreffend
Meeresschadstoff (Marine Pollutant): Nicht zutreffend
EmS: F-D, S-U
Beförderung mit Flugzeugen (IATA)
14.1. UN-Nummer oder ID-Nummer: 1950
14.2. Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung:
UN 1950 Aerosols, flammable
14.3. Transportgefahrenklassen: 2.1
14.4. Verpackungsgruppe: -
14.5. Umweltgefahren: Nicht zutreffend
14.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender
Mit der Beförderung gefährlicher Güter beschäftigte Personen müssen unterwiesen sein.
Vorschriften für die Sicherung sind von allen an der Beförderung beteiligten Personen zu beachten.
Vorkehrungen zur Vermeidung von Schadensfällen sind zu treffen.
14.7. Massengutbeförderung auf dem Seeweg gemäß IMO-Instrumenten
Die Fracht erfolgt nicht als Massengut sondern als Stückgut, daher nicht zutreffend.
Mindermengenregelungen werden hier nicht beachtet.
Gefahrennummer sowie Verpackungscodierung auf Anfrage.
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Sondervorschriften (special provisions) beachten.

ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische Rechtsvorschriften


für den Stoff oder das Gemisch
Beschränkungen beachten:
Nationale Verordnungen/Gesetze zum Jugendarbeitsschutz beachten (insb. die nationale Implementierung der Richtlinie 94/33/EG)!
Dieses Produkt wird durch die Verordnung (EU) Nr. 2019/1148 reguliert. Alle verdächtigen Transaktionen sowie das
Abhandenkommen und der Diebstahl erheblicher Mengen sind der zuständigen nationalen Kontaktstelle zu melden.
Ausnahmen siehe Verordnung (EU) 2019/1148 sowie die Leitlinien für die Durchführung der Verordnung (EU) 2019/1148.
Berufsgenossenschaftliche/arbeitsmedizinische Vorschriften beachten.

Richtlinie 2012/18/EU ("Seveso-III"), Anhang I, Teil 1 - Folgende Kategorien treffen für dieses Produkt zu (u.U. sind weitere zu
berücksichtigen je nach Lagerung, Handhabung etc.):
Gefahrenkategorien Anmerkungen zu Anhang I Mengenschwelle (in Tonnen) Mengenschwelle (in Tonnen)
für gefährliche Stoffe gemäß für gefährliche Stoffe gemäß
Artikel 3 Absatz 10 für die Artikel 3 Absatz 10 für die
Anwendung von - Anwendung von -
Anforderungen an Betriebe Anforderungen an Betriebe
der unteren Klasse der oberen Klasse
P3a 11.1 150 (netto) 500 (netto)
Für die Zuordnung der Kategorien und Mengenschwellen sind immer die Anmerkungen zu Anhang I der Richtlinie 2012/18/EU zu
beachten, insb. die in den Tabellen hier genannten und die Anm. 1 - 6.

Richtlinie 2012/18/EU ("Seveso-III"), Anhang I, Teil 2 - Folgende gelistete Stoffe sind in diesem Produkt enthalten:
Eintrag Nr. Gefährliche Stoffe Anmerkungen zu Mengenschwelle (in Mengenschwelle (in
Anhang I Tonnen) für die Tonnen) für die
Anwendung in - Anwendung in -
Betrieben der unteren Betrieben der oberen
Klasse Klasse
18 Liquefied flammable 19 50 200
gases, Category 1 or 2
(including LPG) and
natural gas
Für die Zuordnung der Kategorien und Mengenschwellen sind immer die Anmerkungen zu Anhang I der Richtlinie 2012/18/EU zu
beachten, insb. die in den Tabellen hier genannten und die Anm. 1 - 6.

Richtlinie 2010/75/EU (VOC): ~ 90 %

Wassergefährdungsklasse (Deutschland): 1

Störfallverordnung beachten.

Jugendarbeitsschutzgesetz - JArbSchG beachten (Deutschland).


Arbeitsplatzgrenzwerte/Biologische Grenzwerte siehe Abschnitt 8.
Die TRGS 401 (Deutschland) "Gefährdung durch Hautkontakt - Ermittlung, Beurteilung, Maßnahmen" beachten.

Lagerklasse nach TRGS 510:


2B Aerosolpackungen und Feuerzeuge

Nationale Vorgaben/Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Verwendung von Arbeitsmitteln sind anzuwenden.

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung
Eine Stoffsicherheitsbeurteilung ist für Gemische nicht vorgesehen.

ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben


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Überarbeitete Abschnitte: 7, 11, 12, 15


Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit Gefahrgütern erforderlich.
Diese Angaben beziehen sich auf das Produkt im Anlieferzustand.
Einweisung/Schulung der Mitarbeiter für den Umgang mit Gefahrstoffen erforderlich.

Einstufung und verwendete Verfahren zur Ableitung der Einstufung des Gemisches gemäß der
Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP):

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. Verwendete Bewertungsmethode


1272/2008 (CLP)
Eye Irrit. 2, H319 Einstufung gemäß Berechnungsverfahren.
STOT SE 3, H336 Einstufung gemäß Berechnungsverfahren.
Aerosol 1, H222 Einstufung gemäß Berechnungsverfahren.
Aerosol 1, H229 Einstufung aufgrund der Form oder des
Aggregatzustandes.

Nachfolgende Sätze stellen die ausgeschriebenen H-Sätze, Gefahrenklasse-Code (GHS/CLP) der Ingredienten (benannt in
Abschnitt 2 und 3) dar.
H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar.
H319 Verursacht schwere Augenreizung.
H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

Eye Irrit. — Augenreizung


STOT SE — Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition) - Narkotisierende Wirkungen
Aerosol — Aerosole
Flam. Liq. — Entzündbare Flüssigkeiten

Wichtige Literatur und Datenquellen:


Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) und Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) in der jeweils gültigen Fassung.
Leitlinien zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern in der gültigen Fassung (ECHA).
Leitlinien zur Kennzeichnung und Verpackung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) in der gültigen Fassung (ECHA).
Sicherheitsdatenblätter der Inhaltsstoffe.
ECHA-homepage - Informationen über Chemikalien.
GESTIS-Stoffdatenbank (Deutschland).
Umweltbundesamt "Rigoletto" Informationsseite Wassergefährdende Stoffe (Deutschland).
EU-Arbeitsplatzgrenzwerte Richtlinien 91/322/EWG, 2000/39/EG, 2006/15/EG, 2009/161/EU, (EU) 2017/164, (EU) 2019/1831 in der
jeweils gültigen Fassung.
Nationale Arbeitsplatzgrenzwerte-Listen der jeweiligen Länder in der jeweils gültigen Fassung.
Vorschriften zum Transport gefährlicher Güter im Straßen-, Schienen-, See- und Luftverkehr (ADR, RID, IMDG, IATA) in der jeweils
gültigen Fassung.

Eventuell in diesem Dokument verwendete Abkürzungen und Akronyme:

ADR Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route (= Europäisches
Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße)
alkoholbest. alkoholbeständig
allg. Allgemein
Anm. Anmerkung
AOX Adsorbierbare organische Halogenverbindungen
Art., Art.-Nr. Artikelnummer
ASTM ASTM International (American Society for Testing and Materials)
ATE Acute Toxicity Estimate (= Schätzwert der akuten Toxizität)
BAFU Bundesamt für Umwelt (Schweiz)
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BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung


BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
BCF Bioconcentration factor (= Biokonzentrationsfaktor)
Bem. Bemerkung
BG Berufsgenossenschaft
BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (Deutschland)
BSEF The International Bromine Council
bw body weight (= Körpergewicht)
bzw. beziehungsweise
ca. zirka / circa
CAS Chemical Abstracts Service
ChemRRV Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (Schweiz)
CLP Classification, Labelling and Packaging (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und
Verpackung von Stoffen und Gemischen)
CMR carcinogen, mutagen, reproduktionstoxisch (krebserzeugend, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend)
DMEL Derived Minimum Effect Level (= abgeleiteter Minimaler-Effekt-Grenzwert)
DNEL Derived No Effect Level (= abgeleiteter Nicht-Effekt-Grenzwert)
DOC Dissolved organic carbon (= Gelöster organischer Kohlenstoff)
dw dry weight (= Trockengewicht)
EbCx, EyCx, EbLx (x = 10, 50) Effect Concentration/Level of x % on reduction of the biomass (algae, plants) (=
Konzentration/Dosis mit einer Wirkung von x % auf die Reduktion der Biomasse (Algen, Pflanzen))
ECHA European Chemicals Agency (= Europäische Chemikalienagentur)
ECx, ELx (x = 0, 3, 5, 10, 20, 50, 80, 100) Effect Concentration/Level for x % effect (= Konzentration/Dosis mit einer Wirkung von x
%)
EG Europäische Gemeinschaft
EINECS European Inventory of Existing Commercial Chemical Substances
ELINCS European List of Notified Chemical Substances
EN Europäischen Normen
EPA United States Environmental Protection Agency (United States of America)
ErCx, EµCx, ErLx (x = 10, 50) Effect concentration/Level of x % on inhibition of the growth rate (algae, plants) (= Konzentration
mit einer Wirkung von x % auf die Hemmung der Wachstumsrate (Algen, Pflanzen))
etc., usw. et cetera, und so weiter
EU Europäische Union
EVAL Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer
EWG Europäische Wirtschaftsgemeinschaft
Fax. Faxnummer
gem. gemäß
ggf. gegebenenfalls
GGVSEB Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (Deutschland)
GGVSee Gefahrgutverordnung See (Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen, Deutschland)
GHS Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals (= Global Harmonisiertes System zur Einstufung
und Kennzeichnung von Chemikalien)
GISBAU Gefahrstoff-Informationssystem der BG Bau - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (Deutschland)
GisChem Gefahrstoffinformationssystem Chemikalien der BG RCI - Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
und der BGHM - Berufsgenossenschaft Holz und Metall (Deutschland)
GWP Global warming potential (= Treibhauspotenzial)
IARC International Agency for Research on Cancer (= Internationale Agentur für Krebsforschung)
IATA International Air Transport Association (= Internationale Flug-Transport-Vereinigung)
IBC (Code) International Bulk Chemical (Code)
IMDG-Code International Maritime Code for Dangerous Goods (= Gefährliche Güter im internationalen Seeschiffsverkehr)
inkl. inklusive, einschließlich
IUCLIDInternational Uniform Chemical Information Database
IUPAC International Union for Pure Applied Chemistry (= Internationale Union für reine und angewandte Chemie)
k.D.v. keine Daten vorhanden
KFZ, Kfz Kraftfahrzeug
Koc Adsorptionskoeffizient des organischen Kohlenstoffs im Boden
Konz. Konzentration
Kow Octanol/Wasser-Verteilungskoeffizient
LC50 Lethal Concentration to 50 % of a test population (= Für 50 % einer Prüfpopulation tödliche Konzentration)
LD50 Lethal Dose to 50% of a test population (Median Lethal Dose) (= Für 50 % einer Prüfpopulation tödliche Dosis (mediane
letale Dosis))
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LGK Lagerklasse
LOEC, LOEL Lowest Observed Effect Concentration/Level (niedrigste Konzentration/Dosis mit beobachteter Wirkung)
Log Koc Logarithmus des Adsorptionskoeffizienten des organischen Kohlenstoffs im Boden
Log Kow, Log Pow Logarithmus des Octanol/Wasser-Verteilungskoeffizienten
LQ Limited Quantities (= begrenzte Mengen)
LRV Luftreinhalte-Verordnung (Schweiz)
LVA Listen über den Verkehr mit Abfällen (Schweiz)
MARPOL Internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe
Min., min. Minute(n) oder mindestens oder Minimum
n.a. nicht anwendbar
n.g. nicht geprüft
n.v. nicht verfügbar
NIOSH National Institute for Occupational Safety and Health (= Nationales Institut für Arbeitssicherheit und Gesundheit (USA))
NLP No-longer-Polymer (= Nicht-mehr-Polymer)
NOEC, NOEL No Observed Effect Concentration/Level (= Konzentration/Dosis ohne beobachtete Wirkung)
OECD Organisation for Economic Co-operation and Development (= Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung)
org. organisch
OSHA Occupational Safety and Health Administration (= Arbeitssicherheit-und Gesundheitsbehörde (USA))
PBT persistent, bioaccumulative and toxic (= persistent, bioakkumulierbar und toxisch)
PE Polyethylen
PNEC Predicted No Effect Concentration (= abgeschätzte Nicht-Effekt-Konzentration)
Pt. Punkt
PVC Polyvinylchlorid
REACH Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals (VERORDNUNG (EG) Nr. 1907/2006 zur
Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe)
REACH-IT List-No. 9xx-xxx-x No. is automatically assigned, e.g. to pre-registrations without a CAS No. or other numerical
identifier. List Numbers do not have any legal significance, rather they are purely technical identifiers for processing a submission via
REACH-IT.
resp. respektive
RID Règlement concernant le transport International ferroviaire de marchandises Dangereuses (= Regelung zur internationalen
Beförderung gefährlicher Güter im Schienenverkehr)
SVHC Substances of Very High Concern (= besonders besorgniserregende Sunstanzen)
Tel. Telefon
TOC Total organic carbon (= Gesamter organischer Kohlenstoff)
TRGS Technische Regeln für Gefahrstoffe
UEVK Eidgenössisches Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Schweiz)
UN RTDG United Nations Recommendations on the Transport of Dangerous Goods (die Empfehlungen der Vereinten
Nationen für die Beförderung gefährlicher Güter)
UV Ultraviolett
VbF Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (Österreichische Verodnung)
VeVA Verordnung über den Verkehr mit Abfällen (Schweiz)
VOC Volatile organic compounds (= flüchtige organische Verbindungen)
vPvB very persistent and very bioaccumulative (= sehr persistent und sehr bioakkumulierbar)
WBF Eidgenössisches Department für Wirtschaft, Bildung und Forschung (Schweiz)
WGK Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen - AwSV (Deutsche Verordnung)
WGK1 schwach wassergefährdend
WGK2 deutlich wassergefährdend
WGK3 stark wassergefährdend
wwt wet weight (= Feuchtmasse)
z. Zt. zur Zeit
z.B. zum Beispiel

Die hier gemachten Angaben sollen das Produkt im Hinblick auf die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen beschreiben,
sie dienen nicht dazu bestimmte Eigenschaften zuzusichern und basieren auf dem heutigen Stand unserer Kenntnisse.
Haftung ausgeschlossen.
Ausgestellt von:
Chemical Check GmbH, Chemical Check Platz 1-7, D-32839 Steinheim, Tel.: +49 5233 94 17 0, Fax:
+49 5233 94 17 90
© by Chemical Check GmbH Gefahrstoffberatung. Veränderung oder Vervielfältigung dieses Dokumentes
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bedarf der ausdrücklichen Zustimmung der Chemical Check GmbH Gefahrstoffberatung.

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