Sicherheitssteuerungen Systemfamilie PSS: FS Systembeschreibung Sach-Nr. 18 644
Sicherheitssteuerungen Systemfamilie PSS: FS Systembeschreibung Sach-Nr. 18 644
Systemfamilie PSS
FS Systembeschreibung
Sach-Nr. 18 644
Für die Richtigkeit dieser Bedienungsanleitung übernimmt die Pilz GmbH & Co. keine
Garantie, da sich trotz aller Sorgfalt Fehler nicht vollständig vermeiden lassen.
Für Hinweise auf Unstimmigkeiten sind wir dankbar.
Einführung 1-1
Zeichenerklärung 1-2
Übersicht 2-1
Hardware 2-1
Programmierung 2-3
Programmierung 5-1
Programmerstellung 5-1
Programmübertragung 5-2
Programmablauf 5-3
Adressierung 5-5
Organisationsbausteine 5-6
Standardfunktionsbausteine 5-7
Standardfunktionsbaustein SB255 5-7
Funktionsweise 6-1
Kommunikation mit der Peripherie 6-1
Direkter Peripheriezugriff 6-1
Prozeßabbilder 6-1
Prozeßabbild der Eingänge bei Bitbaugruppen 6-3
Prozeßabbild der Eingänge bei Wortaugruppen 6-3
Abgleich-Algorithmus durch das Anwenderprogramm ändern 6-5
Einlesesegmente auf Anforderung aktualisieren 6-6
Prozeßabbild der Ausgänge bei Bitbaugruppen 6-7
Prozeßabbild der Ausgänge bei Wortbaugruppen 6-7
Auslesesegmente auf Anforderung aktualisieren 6-7
Zeitliches Verhalten 6-9
Zykluszeit und Blocklaufzeiten bestimmen 6-10
Selbsttest 6-13
Prozeßalarme 6-15
Alarmfähige Eingänge 6-16
Alarm-Organisationsbausteine 6-16
Kommunikation mit dem Standard-Teil 6-19
Anwenderschnittstelle Fail-safe-Teil 6-21
Konfiguration der Anwenderschnittstelle 6-22
Senden über Anwenderschnittstelle 6-23
Empfangen über Anwenderschnittstelle 6-24
CRC-Berechnung 6-27
Testtakte für nicht intermittierende Signale 6-29
Ausgabe auf das Display 6-30
Betriebszustände und -wechsel 6-31
STOP-Zustand 6-32
RUN-Zustand 6-32
Zustand "kein FS" 6-32
Zustand "Fatal Error" 6-32
Betriebszustandswechsel der PSS 6-33
Inbetriebnahme 7-1
Erstinbetriebnahme 7-1
Wiederinbetriebnahme 7-2
Änderung der Bestückung oder des Anwenderprogramms 7-2
Anhang
Systemdatenbausteine 9-1
DB000 9-1
DB001 9-3
DB002 9-3
DB003 9-7
Standardfunktionsbausteine - Betriebssystemaufrufe 9-8
Organisationsbausteine 9-13
Änderungen in der FS Systembeschreibung 9-14
Stichwortverzeichnis 10-1
Diese Beschreibung ist Teil des Systemhandbuchs PSS. Sie erläutert die
Funktionsweise und den Betrieb des Fail-safe-Teils der programmierbaren
Sicherheitssteuerungen der Systemfamilie PSS. Die Beschreibung ist in
folgende Kapitel unterteilt:
1 Einführung
2 Übersicht
gibt Auskunft über die wichtigsten Eigenschaften.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
legt fest, zu welchem Zweck und unter welchen Bedingungen das
Gerät eingesetzt werden darf und informiert über wichtige Sicher-
heitsvorschriften.
4 Aufbau
erläutert die Hardware-Struktur und die Aufgaben der einzelnen
Systemeinheiten.
5 Programmierung
beschreibt die Programmierung und den Programmablauf sowie die
Adressierung der Sicherheitssteuerungen.
6 Systemverhalten
erläutert die Systemabläufe der PSS und die möglichen Veränderun-
gen durch den Bediener.
7 Inbetriebnahme
erläutert die Vorgehensweise bei der Erstinbetriebnahme und bei
einer Wiederinbetriebnahme z. B. nach einem Störfall der Anlage.
9 Anhang
enthält Übersichtslisten von Systemdatenbausteinen, Organisations-
bausteinen usw.
10 Stichwortverzeichnis
Zeichenerklärung
GEFAHR!
beachten Sie diesen Hinweis unbedingt! Er warnt Sie vor unmittelbar
drohenden Gefahren, die schwerste Körperverletzungen und Tod
verursachen können und weist auf entsprechende Vorsichtsmaßnahmen
hin.
WARNUNG!
beachten Sie diesen Hinweis unbedingt! Er warnt Sie vor gefährlichen
Situationen, die schwerste Körperverletzungen und Tod verursachen
können und weist auf entsprechende Vorsichtsmaßnahmen hin.
ACHTUNG!
weist auf eine Gefahrenquelle hin, die leichte oder geringfügige Verletzun-
gen sowie Sachschaden zur Folge haben kann und informiert über ent-
sprechende Vorsichtsmaßnahmen.
WICHTIG
beschreibt Situationen, durch die das Produkt oder Geräte in dessen
Umgebung beschädigt werden können und gibt entsprechende Vorsichts-
maßnahmen an.
INFO
liefert Anwendungstips, informiert über Besonderheiten und kennzeichnet
besonders wichtige Textstellen.
Hardware
INFO
Der Bus für den Standard-Teil ist bei der PSS 3000 eine Option.
Abb. 2-2: Beispiel für Bestückung der PSS 3000 (von links nach rechts): Netzteil, CPU,
4 Fail-safe-Baugruppen und 5 Standard-Baugruppen
24 V
0V
RUN ST
O -1.16
RUN FS O +1.16
O 1.8
POWER O 1.9
O 1.10
AUTO PG O 1.11
ST SPS O 1.12
PG O 1.13
O 1.14
RUN
FS O -1.17
STOP O +1.17
F-Stack O 1.15
O/T 1.0
O/T 1.1
I 0.0
I 0.1
I 0.2
I 0.3
0V
RS 232 I 0.4
I 0.5
I 0.6
I 0.7
I 0.8
I 0.9
I 0.10
I 0.11
0V
I 0.12
I 0.13
I 0.14
I 0.15
I 0.16
I 0.17
I 0.18
I 0.19
PG
Programmierung
Notizen
Sicherheitshinweise
• Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert und in Betrieb
genommen werden, der mit diesem Handbuch, den Installations-
richtlinien und den geltenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und
Unfallverhütung vertraut ist. Beachten Sie die VDE- sowie die örtlichen
Vorschriften, insbesondere hinsichtlich Schutzmaßnahmen.
• Durch Öffnen der Gehäuse, Verändern der Leiterplatten wie z. B. Aus-
tausch von Bausteinen oder Lötarbeiten durch den Anwender erlischt die
Garantie und die Zulassung der Steuerung wird ungültig.
• Beachten Sie unbedingt die Sicherheitsvorschriften und EMV-Maßnah-
men in den "Installationsrichtlinien".
Sicherheitstechnische Anforderungen
Für jede Maschine bzw. Anlage muß nach EN 1 050 durch den Hersteller
bzw. Betreiber eine Risikobeurteilung vorgenommen werden. Ziel ist es,
das Risiko durch entsprechende Maßnahmen unter ein vertretbares
Grenzrisiko zu senken. Die Maßnahmen sind aufgeteilt in:
• MSR-Schutzeinrichtungen (MSR: Meß-, Steuer- und Regeleinrichtung)
verhindern vorrangig Personenschäden, größere Schäden an Maschinen
und Anlagen oder größere Produktionsschäden.
• Nicht-MSR-Schutzeinrichtungen
sind Maßnahmen wie z. B. Absperren gefährlicher Bereiche, Anbringen
von Warnschildern oder Abdecken beweglicher Teile. Liegt das Risiko
trotz dieser Maßnahmen über dem vertretbaren Grenzrisiko, müssen
MSR-Schutzeinrichtungen eingesetzt werden.
Übersicht Risikokategorien
Diese Kriterien müssen immer auf die gesamte Steuerung einer Anlage
und nicht nur auf ihre Teilkomponenten bezogen werden. Eine Teilkom-
ponente kann nicht der Kategorie 3 oder 4 entsprechen, sondern mit dieser
Teilkomponente ist bei richtigem Einsatz in Verbindung mit anderen Teil-
komponenten die Kategorie 3 oder 4 erreichbar.
Kategorie Produktgruppen
B 1 2 3 4
x x Berührungslos wirkende Schutzeinrichtung
x x x x x Elektrische Ausrüstung nach EN 60 204
x x x Verriegelungseinrichtungen
x x x Zweihandschaltungen
x x x x x Schaltmatten
x x x NOT-AUS-Einrichtungen
Kategorie
B 1 2 3 4
S1
Startpunkt
für Risiko- P1
beurteilung F1
P2
S2
P1
F2
P2
Beispiel:
Zyklisch betätigte Schutztüre einer Drehmaschine
Bei einer CNC- oder SPS gesteuerten Drehmaschine wird von Hand ein
Werkstück in die Spannzange eingelegt, der Arbeitsvorgang gestartet und
nach Ablauf des Bearbeitungsvorganges wird das Werkstück wieder von
Hand entnommen.
Risikobeurteilung:
S2: Da das Werkstück von Hand eingelegt wird, kann es zu schweren, u.
U. auch irreversiblen Verletzungen durch das rotierende Teil der Drehma-
schine kommen.
F2: Da das Werkstück nach jedem Arbeitszyklus mit der Hand in den
gefährlichen Bereich gebracht werden muß, tritt die Gefahr häufig auf.
P2: Vermeidung nur durch eine überwachte Schutztür möglich, da der
Arbeitsvorgang eine Routinehandlung ist.
Kompakte Steuerung
1
2
3
Abb. 4-1: Beispiel für kompakte Steuerung PSS 3056
Modulare Steuerung
2 3 4 5
Das Grundgerät besteht aus Baugruppenträger, Netzteil und CPU. Zur Ein-
und Ausgabe von Daten werden Ein-/Ausgabebaugruppen benötigt. Es
können Baugruppen für Fail-safe-Anwendungen und, wenn auf dem
Baugruppenträger ein Standard-Bus integriert ist, Baugruppen für Stan-
dard-Anwendungen auf einem Baugruppenträger eingesetzt werden.
Netzteil
Das Netzteil stellt die interne Spannung zur Versorgung von CPU und Bus
zur Verfügung. Es gibt Netzteile für unterschiedliche Spannungen wie z. B.
230 V AC und 24 V DC.
Eine Batterie dient zur Pufferung der Speicherbausteine der CPU.
Das Netzteil der modularen Sicherheitssteuerungen muß immer auf dem
ersten Steckplatz stecken.
CPU
Die CPU ist die Zentraleinheit der Sicherheitssteuerung. Sie steuert die
Ein-/Ausgabebaugruppen an und bearbeitet und speichert das Anwender-
programm sowie die variablen Daten. Die CPU ist mit verschiedenen
Bedienelementen und Schnittstellen ausgestattet wie z. B.:
• 4stelligem Display
• LED-Anzeige für Betriebsart und Netzspannung
• 3stufigem Wahlschalter für Betriebsart des Standard-Teils (ST)
• Taste zum Blättern im Fehler-Stack
• 2stufigem Wahlschalter für Betriebsart des Fail-safe-Teils (FS)
• Steckplatz für Programmspeicherkassette für Standard-Teil
• Programmiergeräteschnittstelle RS 485
• Anwenderschnittstelle RS 232
Speicher
Bus-
Inter- Mikro-
face rechner B
Dual-Port- Dual-Port-
RAM RAM
Speicher Speicher
Bus- Bus-
Inter- Mikro- Inter- Mikro-
face rechner A face rechner C
Dual-Port-
RAM
Speicher
Programmspeicher
Jeder Mikrorechner ist mit einem Flash-EPROM-Speicher ausgestattet.
Er dient als Programmspeicher für Anwenderprogramme und Datenbau-
steine. Er kann je nach Art der Befehle und Anzahl der Datenbausteine
Datenspeicher:
Variable Werte wie Einstelldaten, Fehlermeldungen und Systemdaten
werden im Datenspeicher abgelegt. Der Datenspeicher ist in Daten-
bausteine mit je max. 1024 Worten unterteilt.
Ein Datenbaustein besteht aus dem Datenbausteinkopf und den Anwen-
derdaten. Der Datenbausteinkopf enthält Informationen über den Daten-
baustein. Es gibt zwei Arten von Datenbausteinen:
• Read-only-Datenbausteine
können vom Anwenderprogramm nur gelesen werden.
• Read-write-Datenbausteine
können gelesen und beschrieben werden.
INFO
Die Werte der Kopie des Read-Write-Datenbausteins werden auch dann
eingesetzt, wenn die Sicherheitssteuerung durch einen Fehler in den
STOP-Zustand gewechselt hat und danach gestartet wird.
Dual-Port-RAM:
Die Dual-Port-RAMs (DPR) dienen der Kommunikation zwischen den drei
Rechnern. Sie speichern die Daten während des Abgleichs.
Anwenderschnittstelle
Zeiten
Die CPU ist mit 64 Zeitstufen ausgestattet. Sie werden von einem zentra-
len Timer gesteuert.
Die Zeitstufen sind als Einschaltverzögerung realisiert. Jede Zeitstufe
errechnet sich aus zwei Parametern:
Zeitraster: 0 entspricht 50 ms
1 entspricht 100 ms
2 entspricht 1 s
3 entspricht 10 s
4 entspricht 1 min
Zeitwert: beliebiger Wert
Für den Fail-safe-Teil stehen die Zeitstufen 64 ... 127 zur Verfügung.
Zähler
Die CPU verfügt über 64 Zähler. Jeder Zähler besteht aus einem Zähler-
wort und einem Zählerbit. Das Zählerwort kann Werte zwischen -32.768
und 32.767 annehmen. Ist der Wert des Zählerworts > 0, nimmt das Zäh-
lerbit den Wert 1 an. Der Fail-safe-Teil verwendet die Zähler 64 ... 127.
Display
Wahlschalter
RUN
FS
STOP Programm steht
• Start-/Stopschalter
RUN
FS Programmstart
STOP
RUN
FS
STOP
Programmstop
Taste Fehler-Stack
Ein-/Ausgabebaugruppen
WARNUNG
Bei der Verdrahtung der Sicherheitssteuerung müssen unbedingt die
Hinweise in den "Installationsrichtlinien" beachtet werden! Bei unsachge-
mäßer Verdrahtung können Störungen im Prozeßablauf der Anlage (Ma-
schine) auftreten, die zu schweren Verletzungen und Tod führen kön-
nen.
Programmerstellung
Vor dem Editieren der Bausteine, muß der Fail-safe-Teil der CPU
parametriert werden. Der Konfigurator des Programmiergeräts ermöglicht
die menügeführte Eingabe der Parameter wie z. B.
• Blocklaufzeiten: max. Ausführzeit des Fail-safe- sowie des Standard-
Programms
• Min. Zykluszeit: min. Zeit für Ablauf eines Programmzyklus
• Anzahl der Abgleichversuche: max. Anzahl der Versuche für Abgleich
zwischen den drei internen Rechnern
• Sollbestückung: Aktuelle Baugruppenbestückung des Baugruppen-
trägers
• Abgleich-Algorithmus: Abgleich nach Minimal-, Mittelwert- oder Maximal-
Verfahren
Anlage A
z. B. Pfad
Projekt A ...\ANLAGE_A
Organisations- Programm-
bausteine bausteine
Daten- Funktions-
bausteine bausteine
Abb. 5-1: Programmaufbau
Sind alle Bausteine und alle Parameter eingegeben, werden sie zu einem
Gesamtprogramm zusammengebunden (gelinkt). Dieser Vorgang ermög-
licht bereits offline viele Programmüberprüfungen. Durch das Zusammen-
binden wird eine Datei erzeugt, die alle Bausteine und Parameter des
Programms enthält. Diese Datei kann an die Sicherheitssteuerung über-
tragen werden.
WICHTIG
Aktivieren Sie nach jeder Programmänderung das Binden (Linken)!
Erst durch das Binden wird die Änderung für den Online-Betrieb
wirksam.
Programmübertragung
RUN FS
POWER
AUTO PG
SPS ST
PG
RUN
FS
STOP
F-STACK
PAP
RS 485 PG-Schnitt-
stelle
dieses Telegramm folgt der erste Block. Die drei Rechner der CPU-Bau-
gruppe vergleichen den Block und bilden je eine Prüfsumme. Anschlie-
ßend senden sie eine Antwort an das Programmiergerät. Haben die drei
Rechner unterschiedliche Ergebnisse errechnet, erfolgt eine Fehlermel-
dung. Sind sie gleich, war die Datenübertragung erfolgreich. Der Block
wird übersetzt. Mit den nächsten Blöcken wird auf die gleiche Art verfah-
ren, bis das gesamte Programm einschließlich Parameter übertragen ist.
Durch dieses Verfahren wird eine hohe Sicherheit erreicht. Um Manipula-
tionen vorzubeugen, kann das Programm nur in gebundener (gelinkter)
Form zurückgelesen werden. Änderungen sind nur an den Quellbau-
steinen möglich.
Programmablauf
Werte vergleichen
Ausgabe- Zylkuszeit
block Werte ausgeben
Synchronisation
Test- Testscheibe
block 1 ms
Die Baugruppen sind durch die Steckplätze adressiert. Jeder Steckplatz ist
nochmals in zwei Teilsteckplätze unterteilt.
Bei den modularen Steuerungen entspricht der erste Teilsteckplatz übli-
cherweise den ersten beiden Steckern und der 2. Teilsteckplatz dem 3.
und 4. Stecker auf der Baugruppe. So stellt z. B. die Baugruppe DIO Z an
den ersten beiden Steckern 16 digitale Eingänge und an dem 3. und 4.
Stecker 8 zweipolige Ausgänge zur Verfügung. Die 16 Eingänge sind also
dem ersten Teilsteckplatz und die 8 zweipoligen Ausgänge dem zweiten
Teilsteckplatz zugeordnet.
PSS 3000
PSS 3100
0 2 4 6 8 10 12 14 10
16 Teilsteckplätze
PS CPU 1 3 5 7 9 11 13 15 17 Teilsteckplätze
0 1 2 3 4 5 6 7 8 Steckplätze
Abb. 5-4: Adressierung der Steckplätze am Beispiel der PSS 3000 und PSS 3100
Für Wort-Baugruppen, die mehr als 32 Bit belegen, ist auf jedem Steck-
platz ein Speicher mit 8 Worten reserviert.
Auf diese Worte wird durch das Prozeßabbild der Worte zugegriffen (XW).
PSS 3000
PSS 3100
0 8 16 24 32 40 48 56 10
64
. . . . . . . . .
. . . . . . . . .
. . . . . . . . .
. . . . . . . . .
. . . . . . . . .
. . . . . . . . .
PS CPU 7 15 23 31 39 47 55 63 71
Organisationsbausteine
INFO
Verwenden Sie nur die im "Anhang" aufgelisteten OBs.
INFO
Nicht neu erstellte Standardfunktionsbausteine mit den Nummern der
vordefinierten Standardfunktionsbausteine bezeichnen.
Ein unter diesen Bezeichnungen gespeicherter Standardfunktionsbaustein
überschreibt den ursprünglichen Baustein. Der ursprüngliche Baustein
steht nicht mehr zur Verfügung und die darin beschriebene Funktion kann
nicht ausgeführt werden.
Standardfunktionsbaustein SB255
SB255
CallFsBs
W FUNK ERG W
Die CPU kann auf zwei Arten mit der Peripherie kommunizieren:
• direkt
Die Signalzustände der Eingänge werden direkt eingelesen bzw. die
Ausgänge direkt gesetzt. Dazu stehen z. B. die Befehle L PB, L PW,
T PB, T PW für Bitbaugruppen und SB 255 mit FUNK=29 bzw.
FUNK=25 für Wortbaugruppen zur Verfügung.
• über Prozeßabbilder
Der Zustand der Ein- und Ausgänge wird als Prozeßabbild gespeichert.
Befehle für das Ein- und Auslesen über das Prozeßabbild sind z. B. L E,
L EB, L EW, T A usw.
Direkter Peripheriezugriff
Der direkte Zugriff hat den Vorteil, daß auch Signale, die kürzer als die
Zykluszeit sind, verarbeitet werden können. Das Anwenderprogramm
kann während eines Programmdurchlaufs die Ein- und Ausgänge mehr-
mals abtasten und erhält immer den aktuellen Zustand.
Prozeßabbilder
Der Vorteil der Kommunikation mit der Peripherie über Prozeßabbilder ist,
daß die Zustände der Ein- und Ausgänge während eines Programmdurch-
laufs gleich bleiben. Der Zugriff auf das Prozeßabbild benötigt außerdem
weniger Zeit als ein direkter Zugriff.
Eingänge einlesen
PAE speichern
Fehlermeldung
Anwenderprogramm
bearbeiten
PAA ausgeben
Die 3 Mikrorechner der CPU lesen die digitalen Werte der Eingänge ein
und vergleichen sie. Stellen sie beim Vergleich Unterschiede fest, starten
sie einen neuen Einlesevorgang. Die neuen Werte werden wieder vergli-
chen.
Die Anzahl der Einlesevorgänge und Vergleiche wird mit dem Konfigurator
des Programmiergeräts festgelegt. Es können max. 50 Versuche gestartet
werden. Jeder Versuch dauert ca. 0,5 ms.
Sind die Einlesewerte nach Überschreiten der festgelegten Anzahl un-
gleich, erscheint eine Fehlermeldung auf dem Display (s. Kapitel 8)
Die 3 Mikrorechner der CPU lesen die Werte der Wortbaugruppen (z. B.
analoge Eingänge, Zähler) ein und gleichen sie ab. Bedingt durch die
unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Rechner und Temperatur-
differenzen sind die eingelesenen Werte meist nicht identisch. Ein
Abgleichalgorithmus legt fest, welche Differenzen zulässig sind und nach
welchem Verfahren der abgeglichene Wert ermittelt werden soll. Folgende
Abgleichalgorithmen stehen zur Verfügung (Festlegung im Konfigurator
des Programmiergeräts):
• Vergleich: die eingelesenen Werte aller 3 Rechner müssen identisch
sein.
• Minimaler Wert ohne Vorzeichen: der abgeglichene Wert entspricht dem
kleinsten Betrag der eingelesenen Werte.
• Arithmetischer Mittelwert ohne Vorzeichen: der abgeglichene Wert ent-
spricht dem arithmetischen Mittelwert der Beträge der 3 eingelesenen
Werte.
• Maximaler Wert ohne Vorzeichen: der abgeglichene Wert entspricht dem
größten Betrag der eingelesenen Werte.
• Minimaler Wert mit Vorzeichen: der abgeglichene Wert entspricht dem
kleinsten der eingelesenen Werte; Vorzeichen werden beachtet.
• Arithmetischer Mittelwert mit Vorzeichen: der abgeglichene Wert ent-
spricht dem arithmetischen Mittelwert der eingelesenen Werte, Vorzei-
chen werden beachtet.
• Maximaler Wert mit Vorzeichen: der abgeglichene Wert entspricht dem
größten der eingelesenen Werte; Vorzeichen werden beachtet.
Die max. Differenz der eingelesenen Werte gibt ein Toleranzfenster an. Ist
als Abgleichalgorithmus "Vergleich" gewählt, ist kein Toleranzfenster
notwendig.
INFO
Wählen Sie einen kleinen Wert für das Toleranzfenster, wenn sich die
Einlesewerte in Abhängigkeit der Zeit nur wenig ändern und einen großen
bei großen Änderungen.
1 Einlesesegment 1
2
Einlesesegment 2
3
4 Einlesesegment 3
6
Einlesesegment 4
7
Abb.6- 2: Beispiel für Einlesesegmente
Das Ende der Tabelle muß markiert werden, indem statt der Abgleich-
segmentnummer der Wert FFFF eingetragen wird.
Das Ende der Tabelle muß markiert werden, indem statt der Einlese-
segmentnummer der Wert FFFF eingetragen wird.
Das Ende der Tabelle muß markiert werden, indem statt der Ausgabe-
segmentnummer der Wert FFFF eingetragen wird.
Parameter festlegen:
Die Zeit, die die Steuerung benötigt, um ein Programm inklusive aller
Unterprogramme einmal abzuarbeiten, bezeichnet man mit Zykluszeit. Die
anderen Laufzeiten werden einmalig z. B. beim Einschalten durchlaufen.
Zykluszeit
FS-PAE FS- + ST- Anwenderprogramm FS- und Test-
RESET STOP Anlauf
FS-AW-Progr. ST-PAE ST-AW-Progr. ST- PAA scheiben
Reset-Block
Der RESET-Block wird einmalig beim Einschalten der Sicherheits-
steuerung durchlaufen. Das Display zeigt "****" an.
Nach dem Einschalten führt die Sicherheitssteuerung einen Selbsttest der
Hard- und Software durch. Nach Abschluß des Tests erfolgt die Initialisie-
rung und Synchronisation der 3 Mikrorechner. Die Sicherheitssteuerung
befindet sich anschließend im STOP-Zustand, das Display zeigt "0000" an.
Dauer: ca. 30 s
Anlaufblock
Der Anlaufblock wird beim Wechsel in den RUN-Zustand einmal ausge-
führt. Es erfolgt eine Prüfung des Anwenderprogramms und der Aufbau der
internen Verwaltungstabellen. Anschließend wird der Bestückungstest
durchgeführt, die Baugruppen werden geprüft und der Anlauf-OB aufgeru-
fen.
Dauer: ca. 2 s
Testscheiben
Am Ende eines Zyklus wird ein Testblock abgearbeitet. Alle Tests des
Systems sind in Scheiben von 1 ms Dauer aufgeteilt. Das Betriebssystem
führt automatisch in jedem Testblock eine Testscheibe aus.
Die Anzahl der Testscheiben kann vom Anwender durch einen Betriebs-
systemaufruf beeinflußt werden. So kann die Testhäufigkeit dem Zustand
des zu steuernden Prozesses angepaßt werden.
Minimale Zyklzuszeit
Um die Zykluszeit konstant zu halten, kann zusätzlich zu den Block-
laufzeiten eine Wartezeit eingefügt werden. In dieser Wartezeit führt das
Betriebssystem Testscheiben aus.
Die minimale Zykluszeit wird im Konfigurator festgelegt. Sie setzt sich
zusammen aus:
Blocklaufzeit FS
+ Blocklaufzeit ST
+ Betriebssystem (Einlesen, Ausgeben, Test)
+ Testscheiben (Wartezeit)
Minimale Zykluszeit
Die Zykluszeit setzt sich aus konstanten und variablen Werten zusammen:
• Das Erzeugen des Prozeßabbilds der Eingänge und Ausgänge gehört
zu den Aufgaben des Betriebssystems. Das Betriebssystem benötigt
INFO
Es gibt Sicherheitssteuerungen wie z. B. die Gruppenabschaltung, die für
diese Aufgaben andere Zeiten benötigen. Bitte lesen Sie dazu das ent-
sprechende Systemhandbuch.
• Die Dauer der Anwenderprogramme ist variabel. Ein Anwenderpro-
gramm besteht meistens aus verschiedenen Programmteilen. In jedem
Zyklus können unterschiedlich viele Programmteile durchlaufen werden.
Die Dauer des FS- und ST-Anwenderprogramms darf zusammen max.
100 ms betragen.
• In jedem Zyklus können Testscheiben ausgeführt werden. Die Dauer für
diesen Vorgang ist variabel und hängt von der Anzahl der auszuführen-
den Testscheiben ab, beträgt jedoch mindestens 1 ms. Die Anzahl kann
durch einen Betriebssystemaufruf bestimmt werden (s. Kapitel "Selbst-
test")
• Durch Festlegen einer minimalen Zykluszeit kann zusätzlich eine varia-
ble Wartezeit notwendig sein, die ganz oder teilweise mit dem Ausführen
der Testscheiben gefüllt wird.
DB000
DW007 aktuelle Zykluszeit in ms
DW008 max. Zykluszeit in ms
DW009 aktuelle Blocklaufzeit des FS-Anwenderprogramms
DW010 max. Blocklaufzeit des FS-Anwenderprogramms
DW011 aktuelle Blocklaufzeit des ST-Anwenderprogramms
DW012 max. Blocklaufzeit des ST-Anwenderprogramms
• Passen Sie die Zeiten im Konfigurator an. Tragen Sie die minimale
Zykluszeit ein, wenn Sie eine konstante Zykluszeit wünschen.
Die minimale Zykluszeit muß
- kleiner als Blocklaufzeit FS + Blocklaufzeit ST + Betriebssystem bzw.
100 ms sein und
- größer als die aktuelle max. Blocklaufzeit FS (DW010) + aktuelle max.
Blocklaufzeit ST (DW012) + Betriebssystem sein.
Löschen Sie den Wert für die minimale Zykluszeit, wenn die Zyklen
variabel sein dürfen.
INFO
Die minimale Zykluszeit muß kleiner als die max. Zykluszeit sein, jedoch
max. 100 ms betragen.
Die Blocklaufzeiten für das FS-Anwenderprogramm und das ST-Anwen-
derprogramm dürfen zusammen max. 100 ms sein.
Ablauf:
• Start des Selbsttests
Voraussetzung: Die Anzahl der Testscheiben (Bereich 1 ... 99) ist in
Datenwort DW200 von DB003 angegeben .
Im Anwenderprogramm SB255 mit FUNK = 1 aufrufen.
• Statusabfrage
- SB255 mit Parameter FUNK = 1 aufrufen
- Wert von Parameter ERG abfragen:
ERG = 0 bedeutet, daß die Einstellung ohne Fehler beendet wurde
ERG = 16 weist auf einen Fehler bei der Parametrierung des SB255
hin.
Beim nächsten Zykluswechsel wird die eingestellte Anzahl Testscheiben
bearbeitet. Die Einstellung ist nur für einen Zyklus gültig. Nach der Bear-
beitung der Testscheiben wird automatisch wieder eine Testscheibe ein-
gestellt.
Stellt der Selbsttest einen schweren Fehler fest, geht die Sicherheits-
steuerung sofort in den sicheren Zustand. Der Standard-Teil wird weiter
bearbeitet, wenn sich der Fehler auf diesen Teil nicht auswirkt.
Tritt ein Alarm ein, verläßt die CPU das Anwenderprogramm und kehrt
zurück ins Betriebssystem. Die CPU ermittelt die Baugruppe und den
Eingang, der den Alarm ausgelöst hat. Diesem Eingang ist ein Alarm-
Organisationsbaustein zugeordnet, der durch den Alarm markiert wird. Die
CPU kehrt in das Anwenderprogramm zurück und bearbeitet den aktuellen
Baustein weiter. Beim nächsten Bausteinwechsel oder Netzwerkbefehl
wird der markierte Organisationsbaustein bearbeitet.
Treten mehrere Alarme gleichzeitig auf, werden sie in einer Warteschlan-
ge gespeichert. Die Warteschlange kann bis zu 32 Einträge aufnehmen.
Alle Einträge werden entsprechend ihrer Reihenfolge beim nächsten
Bausteinwechsel bearbeitet. Mehr als 32 Prozeßalarme können nicht
verarbeitet werden.
Während dem Einlesen und Abgleichen des Prozeßabbilds der Eingänge
und dem Abgleichen und der Ausgabe des Prozeßabbilds der Ausgänge
ist die Alarmfunktion gesperrt. Die Alarme werden in der Warteschlange
gesammelt.
Anwender-
programm
Betriebs-
system
Baustein 4
OB x
Alarm OB y
Baustein 5
Baustein 6
OB x
OB y
Alarmfähige Eingänge
Alarm-Organisationsbausteine
Alarm nicht ermittelt werden. Kann ein Alarm nicht ermittelt werden, wird
der Fehler F-20 angezeigt und in den Fehler-Stack eingetragen.
• Ist der zeitliche Abstand von Alarmen an verschiedenen Alarmeingängen
wichtig, müssen diese einen zeitlichen Abstand von mind. 1,5 ms haben.
Wird der Abstand nicht eingehalten, werden die Alarme nicht nach ihrer
zeitlichen Abfolge, sondern in der Reihenfolge der Alarmeingangs-
nummern bearbeitet (z. B. erst Alarm an E0.0, dann Alarm an E0.1,
Alarm an E0.2 usw.).
Ein Drehgeber, der zwei um 90° phasenverschobene Rechtecksignale
zur Bestimmung der Geschwindigkeit und der Richtung liefert, darf eine
max. Frequenz von 166 Hz haben. 166 Hz entsprechen 6 ms Perioden-
dauer und 1,5 ms Abstand von Flanke zu Flanke.
• Setzen Sie in einem modularen System max. zwei PSS(1) DIF-Baugrup-
pen ein. Pro Steuerung sind max. 32 Alarmeingänge zulässig.
Sind mehr als zwei PSS(1) DIF-Baugruppen gesteckt, verlängert sich die
Alarmerkennungszeit. Die CPU muß mehr Baugruppen auf ausgelöste
Alarme untersuchen.
• Beim Aufruf eines Alarm-OBs ist das VKE auf den Wert des Eingangs
zum Zeitpunkt des Alarms gesetzt.
• Verwenden Sie je nach Bausteinlänge mind. 4 bis 5 Netzwerkbefehle
pro Baustein, um die Alarmreaktionszeit zu verkürzen.
Alarme werden nur an Netzwerkbefehlen und Bausteinwechseln ausge-
führt. Lange Bausteine ohne Netzwerkbefehle verlängern die Alarm-
reaktionszeit ebenso wie zeitintensive Befehle (Timeroperationen,
Peripheriezugriffe).
• Zeitintensive Alarm-OBs verlängern die Alarmreaktionszeit.
Alle Alarme haben die gleiche Priorität. Nach Alarmauslösung wird der
zugehörige Alarm-OB aufgerufen und abgearbeitet. Die Reaktion auf den
nächsten Alarm ist erst möglich, wenn der Alarm-OB abgearbeitet ist.
• Alarme werden in einer Warteschlange gespeichert. Treten viele Alarme
unmittelbar nacheinander auf, verlängert sich die Alarmreaktionszeit für
den letzten Alarm um die Alarmverarbeitungszeit, der vor ihm in der
Warteschlange eingetragenen Alarme.
• Die Alarmreaktionszeit ist unabhängig von der Anzahl der konfigurierten
Alarme, aber abhängig von der Anzahl (fast) gleichzeitig auftretender
Alarme.
• Verwenden Sie für schnelle Alarme keine getakteten Alarmeingänge.
Die Alarmreaktionszeit bei getakteten Eingängen ist länger, da während
des Funktionstests der Eingänge keine Alarme ausgeführt werden.
INFO
Der Fail-safe-Teil kann nicht auf die Operanden des Standard-Teils zu-
greifen. Die Kommunikation ist nur über die oben beschriebenen
Kommunikationsmerker möglich.
Der Standard-Teil kann auf die Prozeßabbilder der Ein- und Ausgänge,
die Merker, die Datenbausteine, die Timer und Zähler des Fail-safe-Teils
lesend zugreifen.
WICHTIG
Sie als Anwender sind für die Richtigkeit der Datenübertragung verant-
wortlich. Bitte prüfen Sie im Anwenderprgramm, ob die empfangenen
Daten plausibel sind. Wir empfehlen dazu, die CRC-Berechnung einzuset-
zen, die als Standardfunktionsbaustein SB001 mitgeliefert wird (s. "CRC-
Berechnung"
FUNK Bedeutung
200 Statusabfrage Konfiguration
201 konfigurieren
202 Konfigurationsfehler quittieren
204 Statusabfrage Senden
205 senden
206 Sendefehler quittieren
208 Statusabfrage empfangen
210 Empfangsfehler quittieren
211 Empfang quittieren
INFO
Die Anwenderschnittstelle wird bei jedem Übergang von STOP nach RUN
mit der Grundeinstellung konfiguriert.
Die Anwenderschnittstelle kann entweder für den Fail-safe-Teil oder für
den Standard-Teil konfiguriert werden!
Ist die Anwenderschnittstelle für den Fail-safe-Teil konfiguriert, kann sie
vom Standard-Teil nur verwendet werden, wenn
• Urlöschen im Standard-Teil ausgeführt wird und
• die Versorgungsspanung der PSS aus- und wieder eingeschaltet wird.
Konfigurationsbaustein: DB010
Sendebaustein: DB011
Empfangsbaustein: DB012
Ablauf:
Aufruf SB255
Statusabfrage mit FUNK = 200
wenn ERG = 1: Konfigurationsdaten in DB003 ablegen:
DW202 010
DW203 012
DW204 011
und Konfigurationsdaten in DB010 eintragen
DW002 6
DW003 2
DW004 1
DW005 3
DW005 1
Schnittstelle konfigurieren mit FUNK = 201
wenn ERG = 1: Konfiguration erfolgreich
• Senden
Aufruf SB255
Statusabfrage mit FUNK = 204:
wenn ERG = 1: Sendedaten in DB011 ab DW002 ablegen,
in DW000 die Anzahl der zu sendenden Bytes speichern
Daten senden mit FUNK = 205
wenn ERG = 1: erfolgreich gesendet
• Empfangen
Statusabfrage mit FUNK = 208:
Wenn ERG = 2: empfangene Daten werden in DB012 ab DW002
abgelegt, die Anzahl der empfangenen Bytes steht in DW000
Beim nächsten Aufruf von FUNK = 208 werden zusätzlich empfange-
ne Daten hinter die bereits abgeholten Daten in den DB012 geschrie-
ben. Die Anzahl der empfangenen Daten in DW000 wird aktualisiert
Empfang quittieren mit FUNK = 211
Nach dem Empfang müssen die Daten aus dem DB012 abgeholt
und anschließend der Empfang quittiert werden; das Betriebssystem
setzt die Anzahl der Bytes in DB012, DW000 auf 0;
in DB003, DW200 steht die Anzahl der quittierten Bytes
Statusabfrage mit FUNK = 208
alle noch nicht quittierten Daten werden wieder in DB012 geschrie-
ben, daran anschließend neue Daten
Bausteinkopf:
SB001
CRCPOLYN
B SSNR ERG W
B DBNR CRC W
B STRT
W CNT
Eingangsparameter
• SSNR Nummer eines Aufrufs,
Wertebereich: 0 ... 255
• DBNR Datenbausteinnummer des Datenbereichs, über den die
CRC-Summe berechnet werden soll; nur wenn Parameter
STRT = DL oder DR (wenn STRT = MB: DBNR ohne Bedeu-
tung)
Wertebereich: 10 ... 255
• STRT Startadresse des Datenbereichs, über den die CRC-Summe
berechnet werden soll.
Wertebereiche: MB64.00 ... MB99.24, DL0 ... DL1023,
DR0 ... DR1023
• CNT Anzahl der Bytes, über die die CRC-Summe berechnet werden
soll.
Wertebereich: > 0
Ausgangsparameter
• ERG Ergebnis: 2 CRC-Berechnung nicht abgeschlossen,
nochmaliger Aufruf erforderlich.
4 CRC-Berechnung ist abgeschlossen.
CRC-Summe ist in Parameter CRC
16 Fehler bei CRC-Berechnung.
• CRC CRC-Summe, wenn ERG = 4
INFO
• Testtakte immmer lückenlos verwenden.
Ein nicht verwendeter Testtakt muß wie die verwendeten überprüft wer-
den. Die Prüfzeit wird dadurch unnötig verlängert.
• Benachbarte Eingänge mit unterschiedlichen Testtakten prüfen.
Bei der Überprüfung von zwei benachbarten Eingängen mit dem glei-
chen Testtakt wird ein Kurzschluß zwischen den Eingängen nicht er-
kannt. Kurzschlüsse zwischen nicht benachbarten Eingängen sind durch
konstruktive Maßnahmen ausgeschlossen.
• PSS (1) DI-Baugruppe und PSS(1) DIF-Baugruppe an unterschiedliche
Testtakte anschließen.
Die Einschwingzeit der PSS (1) DIF-Baugruppe ist kürzer als die der
PSS(1) DI-Baugruppe. Der Takt paßt sich automatisch an die Ein-
schwingzeit an, um die Prüfzeit kurz zu halten. Die Einschwingzeit der
PSS(1) DIF-Baugruppe beträgt ca. 0,5 ms, die der PSS(1) DI-Baugruppe
ca. 1 ms bzw. 3 ms. Liegt der Takt sowohl an der PSS(1) DIF- als auch
an der PSS(1) DI-Baugruppe, kann die Prüfzeit nicht entsprechend der
Einschwingzeit der PSS(1) DIF-Baugruppe verkürzt werden.
INFO
Fehlermeldungen des Systems werden vorrangig angezeigt.
Parameter festlegen:
PSS
ausgeschaltet
Spannung
einschalten
1
STOP-Zustand
fataler
Fehler LED "RUN" aus
Anzeige: "0000"
oder: "F-##"
4
2
RUN RUN
FS FS
Fatal Error STOP STOP kein FS
LED "RUN" beliebig oder
LED "RUN" blinkt
Anzeige: "*###" evtl. bei
leichtem Anzeige: "F-##"
oder: "+###"
Fehler
6 4 3 4 5
STOP-Zustand
Im STOP-Zustand geschieht folgendes:
• Das Fail-safe-Anwenderprogramm wird nicht bearbeitet.
• Das Standard-Anwenderprogramm läuft und kann das PAE und PAA
des FS-Teils lesen.
• Alle Funktionen des Programmiergeräts sind verfügbar.
RUN-Zustand
Im RUN-Zustand geschieht folgendes:
• Das Fail-safe-Anwenderprogramm wird abgearbeitet.
• Das Standard-Anwenderprogramm kann das PAE und PAA des FS-Teils
lesen.
• Alle Funktionen des Programmiergeräts sind verfügbar
(Ausnahmen: Programm laden und löschen).
Spannung einschalten 1
Nach dem Einschalten der Spannung führt die PSS ihren Selbsttest durch
und wechselt in den Zustand STOP.
Display: alle Segmente leuchten
Statusmerker M113.04 = 1
Dauer: ca. 30 s
Auf Stellen des Wahlschalters FS von STOP auf RUN reagiert die PSS
mit:
• Anwenderprogramm prüfen
• Anlauf-OB ausführen
• Bestückungs- und Baugruppentest ausführen
• PAA und PAE mit 0 beschreiben
• Merker auf 0 setzen
• DB initialisieren (mit PG-Werten)
• Zeiten stoppen
• Zähler zurücksetzen
• Statusmerker M113.03 = 1 und M113.00 ... M113.02 = 0
Wenn der Wahlschalter FS auf STOP gestellt wird oder durch eine Fehler-
reaktion nach STOP gewechselt wird, geschieht folgendes:
• Abschalten aller Ausgänge
• PAA werden mit 0 beschrieben
• Statusmerker M113.00 = 0 oder, wenn STP-Befehl: M113.02 = 1 bzw.
wenn Fehler: M113.01 = 1
Bei einem schweren Fehler wechselt die PSS nach "Kein FS". Es werden
alle Ausgänge der FS-Baugruppen abgeschaltet und das FS-Anwender-
programm gestoppt.
Einen direkten Weg von "kein FS" nach RUN gibt es nicht. Wollen Sie den
Zustand "kein FS" verlassen, gehen Sie folgendermaßen vor:
• Lesen Sie mit dem Programmiergerät den Fehler-Stack aus.
• Schalten Sie die PSS aus und schieben Sie den Wahlschalter FS auf
STOP.
• Beheben Sie den Fehler.
• Schalten Sie die PSS wieder an und schieben Sie den Wahlschalter FS
auf RUN.
Bei einem fatalen Fehler wechselt die PSS nach "Fatal Error". Es werden
alle Ausgänge (FS und ST) abgeschaltet. Das FS- und das ST-Anwende-
programm wird gestoppt.
Fatale Fehler werden von der PSS auch im Zustand STOP bemerkt und
führen zu einem Wechsel nach "Fatal Error".
Erstinbetriebnahme
Voraussetzungen Hardware:
• Netzteil: Spannungsversorgung (s. Bedienungsanleitung des Netzteils
oder Kurzbeschreibung der PSS) angeschlossen
• Peripheriebaugruppen: Spannungsversorgung (24 V DC) angeschlossen
• Bei modularer PSS: Bestückung des Baugruppenträgers korrekt?
Erster Steckplatz mit Netzteil und zweiter Steckplatz mit CPU-Baugruppe
bestückt.
Voraussetzungen Software:
• Daten im Konfigurator des Programmiergeräts (Bestückung der Steck-
plätze, Blocklaufzeit usw.) korrekt eingetragen.
• Ablauffähiges Anwenderprogramm liegt in gebundener Form vor ("Bin-
den" s. Programmieranleitung).
Wiederinbetriebnahme
Bei einem Hard- oder Softwarefehler wechselt die Sicherheitssteuerung
sofort in den sicheren Zustand. Der Fehler wird durch die Anzeige gemel-
det (Fehlermeldungen s. Kapitel 8) und die LED RUN erlischt oder blinkt:
• LED "RUN" blinkt: ein schwerer Fehler liegt vor. Die Nummer auf dem
Display gibt Auskunft über den Fehler.
Wiederinbetriebnahme:
- Fehler beheben, bei Bedarf Fehler mit Fehler-Stack über das Program-
miergerät lokalisieren
- Netzteil aus- und einschalten
Ist der Fehler behoben, geht die CPU nach dem Selbsttest in den
"RUN"-Zustand, das Programm wird wieder durchlaufen.
• LED "RUN" erlischt und das Display zeigt eine Fehlernummer "F-xx" an:
ein Fehler liegt vor.
Wiederinbetriebnahme:
- Fehler beheben, bei Bedarf Fehler mit Fehler-Stack über das Program-
miergerät lokalisieren
- Wahlschalter "FS" in Postition "STOP" und anschließend in Position
"RUN" bringen. Das Programm wird wieder durchlaufen.
• LED "RUN" erlischt und das Display zeigt eine Fehlernummer "+xxx"
oder "*xxx" an: ein fataler Fehler liegt vor. Das System ist defekt.
Fehlerbehandlung
Die Sicherheitssteuerung überprüft während des Programmablaufs lau-
fend die Hard- und Software. Ein dabei entdeckter Fehler löst folgenden
Ablauf aus:
• Einteilung des Fehlers in eine Fehlerklasse; jeder Fehlerklasse ist ein
Fehlercode zugeordnet.
• Anzeige des Fehlercodes auf dem Display der CPU
• Eintrag des Fehlers mit seinen Parametern in den Fehler-Stack
Die Reaktion der Sicherheitssteuerung auf einen Fehler ist abhängig von
der Fehlerklasse:
• Bei fatalen Fehlern wechselt die Steuerung sofort nach "Fatal Error"
• Bei schweren Fehlern wechselt die Steuerung sofort in den Zustand "kein
FS".
• Bei leichten Fehlern wechselt die Steuerung nach STOP. Bei einigen
Fehlern wird vor dem Wechsel nach STOP ein Fehler-OB abgearbeitet.
• Meldungsfehler beeinflussen den Programmablauf nicht, es erscheint
lediglich eine Fehlermeldung.
Fehler-Stack
DW Belegung
084 Zeiger auf aktuellen Fehler
085 Fehlerklasse des 1. eingetragenen Fehlers
086 Fehlernummer des 1. eingetragenen Fehlers
087 Fehlerort des 1. eingetragenen Fehlers
088 Fehlerparameter des 1. eingetragenen Fehlers
089 ... 092 Fehlerbeschreibung des 2. Fehlereintrags
093 ... 096 Fehlerbeschreibung des 3. Fehlereintrags
097 ... 100 Fehlerbeschreibung des 4. Fehlereintrags
101 ... 104 Fehlerbeschreibung des 5. Fehlereintrags
105 ... 108 Fehlerbeschreibung des 6. Fehlereintrags
DW Belegung
109 ... 112 Fehlerbeschreibung des 7. Fehlereintrags
113 ... 116 Fehlerbeschreibung des 8. Fehlereintrags
117 ... 120 Fehlerbeschreibung des 9. Fehlereintrags
121 ... 124 Fehlerbeschreibung des 10. Fehlereintrags
125 ... 128 Fehlerbeschreibung des 11. Fehlereintrags
129 ... 132 Fehlerbeschreibung des 12. Fehlereintrags
133 ... 136 Fehlerbeschreibung des 13. Fehlereintrags
137 ... 140 Fehlerbeschreibung des 14. Fehlereintrags
141 ... 144 Fehlerbeschreibung des 15. Fehlereintrags
145 ... 148 Fehlerbeschreibung des 16. Fehlereintrags
INFO
DB000 kann nur im Standard-Teil gelesen werden. Vom Fail-safe-Teil ist
kein Zugriff auf den Fehler-Stack möglich.
Da der Fehler-Stack als Ringpuffer organisiert ist, erfolgt der Zugriff auf die
Datenworte über den Zeiger in DW084. Der Zeiger deutet immer auf das
Datenwort mit der Fehlerklasse des aktuellen Fehlereintrags.
Treten mehr als 16 Fehlereinträge auf, wird der erste Eintrag überschrieben.
Der Fehler-Stack enthält sowohl die Fehler des Fail-safe-Teils als auch
die des Standard-Teils. Fehler des Fail-safe-Teils beginnen auf der Anzei-
ge mit dem Buchstaben "F", Fehler des Standard-Teils mit dem Buchsta-
ben "S".
Leichte Fehler/Meldungsfehler
Schwere/fatale Fehler
RUN-Zustand
LED "RUN" ein
Anzeige: "0000"
Abb.8-1: Wechsel der Betriebszustände durch Fehler oder Ändern des Wahlschalters FS
- Behandlung:
eine Fehlerbehebung vom Anwender ist in der Regel nicht möglich
· Bedingungen, unter denen der Fehler aufgetreten ist, erfassen
· Fehlermeldung auf der Anzeige schriftlich festhalten
· Kontakt mit der Firma Pilz aufnehmen
Fehler-Stack-Inhalt anzeigen
Beispiel: F012
Fehler im Fail-safe-Teil
Nummer des Eintrags
Fehlerklasse
• Fehlerinformation anzeigen: Halten Sie die Taste nach der Anzeige des
Fehlers gedrückt, erscheinen nacheinander zusätzliche Informationen:
- Fehlerklasse, z. B. C:12 für Fehlerklasse 12
- Fehlernummer, z. B. N:23 für Fehlernummer 23
und wenn möglich
- Fehlerparameter
- Fehlerort
Code
hexadezimal binär Adressen
FFFE 1111 1111 1111 1110 X.00
FFFD 1111 1111 1111 1101 X.01
FFFB 1111 1111 1111 1011 X.02
FFF7 1111 1111 1111 0111 X.03
FFEF 1111 1111 1110 1111 X.04
FFDF 1111 1111 1101 1111 X.05
FFBF 1111 1111 1011 1111 X.06
FF7F 1111 1111 0111 1111 X.07
FEFF 1111 1110 1111 1111 X.08
FDFF 1111 1101 1111 1111 X.09
FBFF 1111 1011 1111 1111 X.10
F7FF 1111 0111 1111 1111 X.11
EFFF 1110 1111 1111 1111 X.12
DFFF 1101 1111 1111 1111 X.13
BFFF 1011 1111 1111 1111 X.14
7FFF 0111 1111 1111 1111 X.15
Tabelle 1: Codierung der Bitadressen der oberen Teilsteckplätze
Beispiele
Fehlerauswertung im Programmiergerät
Die Fehlerauswertung erfolgt online mit dem Programmiergerät. Ein Ein-
trag in der Fehler-Stack-Liste ist:
Fehlerauswertung am Display
Das Display zeigt folgende Fehlermeldung an:
F-06
Betätigen Sie die Fehler-Stack-Taste und halten Sie sie gedrückt. Auf dem
Display erscheinen folgende Meldungen:
Lassen Sie die Fehler-Stack-Taste wieder los und betätigen Sie sie erneut
und halten Sie sie gedrückt. Der nächste Eintrag im Fehler-Stack wird
angezeigt:
Dynamische Programmanzeige
Systemdatenbausteine
Zur Kommunikation zwischen dem Fail-safe-Anwenderprogramm oder dem
Programmiergerät und dem Betriebssystem stehen Datenbausteine zur Verfü-
gung. Die folgenden Tabellen zeigen eine Übersicht der Belegung.
DB000
INFO
DB000 kann nur vom Standard-Teil gelesen werden!
DB002
DB002 enthält die durch den Konfigurator festgelegten Daten. Er kann vom
Anwenderprogramm nicht geändert werden
Standardfunktionsbausteine - Betriebssystemaufrufe
Die folgende Tabelle beschreibt die Funktionen des Standardfunktions-
bausteins SB255, die einen Betriebssystemaufruf zur Folge haben:
Funktionscode Funktion
1 Testscheiben festlegen
21 Abgleich-Algorithmus festlegen
25 Aktualisierung der Einlesesegmente
29 Auslesesegmente festlegen
200 ... 211 Bedienen der Anwenderschnittstelle
A Arithmetikmerker 6-19
Abgleich 4-3, 4-4, 6-3, 6-7 Ausgabe
Abgleichalgorithmus 5-7, 6-3, 6-5 direkt 6-1
Abgleichversuche 5-1, 6-3 über Prozeßabbilder 6-1
Adressen Ausgabebaugruppe 4-1, 4-8
anzeigen 8-12 Ausgabeblock 5-3, 6-10
Adressierung 5-5 Ausgabesegment 5-7, 6-7
Baugruppenadressierung 5-5 Ausgänge
Akku beschreiben 6-1
anzeigen 8-12 Prozeßabbild 6-1, 6-7
Aktualisieren Status anzeigen 8-11
Einlesesegment 6-4, 6-6 AT-kompatibel 2-3
Ausgabesegment 6-7
Alarme 6-15 B
auslösen 6-16 Batterie 4-2
Alarmbearbeitung 6-17 Baugruppe
Alarmeingänge 6-16 Adressierung 5-5
Anzahl 6-18 Ausgabebaugruppe 4-1, 4-8
Alarmerkennungszeit 6-17 Eingabebaugruppe 4-1, 4-8
Alarm-OB 6-15, 6-16 Baugruppenfehler 8-3, 8-5
Alarmreaktionszeit 6-16 anzeigen 8-7
ändern Baugruppenträger 2-1, 4-1
Anwenderprogramm 7-2 Bausteine 2-3
Bestückung 7-2 Datenbaustein 4-4, 5-1
Anlaufblock 6-9 Funktionsbaustein 5-1
Anlaufverhalten 4-7 Organisationsbaustein 5-1, 5-6, 9-12
Anwenderprogramm 2-3, 4-2, 4-3, 5-1, Alarmorganisationsbaustein 6-15, 6-16
5-3, 6-9 Fehlerorganisationsbaustein 8-3
ändern 7-2 Programmbaustein 5-1
Fehler 8-5 Standardfunktionsbaustein 5-1, 5-7
Anwenderschnittstelle 4-2, 5-7, 6-21 Systemdatenbaustein 9-1
empfangen 6-24, 6-26 Bestückung
konfigurieren 6-22, 6-25 ändern 7-2
senden 6-23, 6-26 Betriebszustände 6-31
Anzeige Fatal Error 6-32
Display 6-30 kein FS 6-32
Fehleranzeige 8-2, 8-6 ff. RUN 6-32
Fehler-Stack 8-6 STOP 6-32
Variablen 8-11 Betriebszustandswechsel 6-31, 6-33
Programmanzeige dyn. 8-12 binden 2-3, 5-2
Bitbaugruppe 6-3 E
Prozeßabbild 6-3, 6-7 Einfehlersicherheit 3-1
Bitcodierung 8-7 Eingabebaugruppe 4-1, 4-8
Bitnummer 5-5 testen 6-29
Blocklaufzeit 5-1, 6-9 Eingänge
bestimmen 6-10 Alarmeingänge 6-15, 6-16
Bus 2-1, 4-1 Anzahl 6-18
einlesen 6-1, 6-3
C Funktionstest 6-29
Checksummenberechnung 6-21, 6-27 Prozeßabbild 6-1, 6-3
Code Status anzeigen 8-11
binär 8-7 takten 6-29
hexadezimal 8-7 Einleseblock 5-3, 6-9
Codewort 8-7 Einlesesegment 5-7, 6-4
CPU 2-1, 4-1, 4-2 aktualisieren 6-4, 6-6
CRC-Berechnung 6-21, 6-27 Einschwingzeit 6-29
EN 1 050 3-1
EN 954-1 3-1
D empfangen 6-24, 6-26
Datenbaustein 4-4, 5-1 Empfangsbausten 6-22
Read-only 4-4 Erstinbetriebnahme 7-1
Read-write 4-4
Systemdatenbaustein 9-1 F
Datenspeicher 4-3, 4-4
Read-only 4-4 Fail-safe-Teil 2-1
Read-write 4-4 Fatal Error 6-32, 8-1, 8-3, 8-5
Datenübertragung 5-3 Fehler
DB000 6-12, 9-1 anzeigen 8-2, 8-6 ff.
DB001 9-3 Baugruppenfehler 8-3, 8-5
DB002 9-3 fatal 6-32, 8-1, 8-3, 8-5
DB003 9-7 leicht 8-1, 8-3, 8-5
Diagnose 8-11 Meldungsfehler 8-1, 8-3
DIF-Eingänge 6-16, 6-29 Plausibilitätsfehler 8-3
Digitaltest 4-8 schwer 6-32, 8-1, 8-3, 8-5
Display 4-2, 4-6, 6-30 Fehlerauswertung 8-9
Diversität 3-1, 4-2 Fehlerbehandlung 8-1, 8-5
Doppelwort 6-4, 6-7 Fehlerdiagnose 8-11
Status anzeigen 8-11 Fehlerklasse 4-6, 4-8, 8-2, 8-3
Dual-Port-RAM 4-3, 4-4 Fehlermeldungen 4-4, 4-6, 4-8
dynamische Programmanzeige 8-12 Fehlernummer 4-6, 4-8, 8-2
Fehler-OB 8-3
G M
Garantie 3-1 Meldungen
anzeigen 6-30
Meldungsfehler 8-1
H Merker
Hexadezimalcode 8-7 Arithmetikmerker 6-19
Hilfsakku Festmerker 6-19
anzeigen 8-12 Kommunikationsmerker 6-19
Status anzeigen 8-11
I Statusmerker 6-19
Mikrorechner 4-2
Inbetriebnahme minimale Zykluszeit 5-4, 6-10, 6-13
Erstinbetriebnahme 7-1 modulare PSS 2-2, 4-1
Wiederinbetriebnahme 7-2 MSR-Schutzeinrichtung 3-1
K N
Kanal 2-1 Netzteil 2-1, 4-1, 4-2
kein FS 6-32 Neustart 4-4
Klartextmeldungen 8-2 nullspannungssicher 4-4
kompakte PSS 2-2, 4-1
Kommunikation
Anwenderschnittstelle 6-21 O
FS-ST 6-19 OB101 5-6
Kommunikationsmerker 6-19 Organisationsbausteine 5-1, 5-6, 9-12
Alarmorganisationsbausteine 6-15, 6-16
Fehlerorganisationsbausteine 8-3
P Prozeßabbild 6-1
PAA 6-1 Ausgänge 6-1, 6-7
PAE 6-1 Eingänge 6-1, 6-3
Peripherie-Baugruppe 2-1 Prozeßalarme 6-15
Peripheriezugriff PSS
direkt 6-1 kompakt 2-2, 4-1
über Prozeßabbilder 6-1 modular 2-2, 4-1
Plausibilitätsfehler 8-3
Programmablauf 5-3 R
Programm Read-only 4-4
starten 4-7 Read-write 4-4
stoppen 4-7 Reaktionszeit
übertragen 5-2 Alarmreaktionszeit 6-17
Programmablauf 6-9 Redundanz 3-1
Programmablaufzeit 6-9 Reset-Block 6-9
Programmanzeige Risikobeurteilung 3-1 ff.
dynamisch 8-12 Risikokategorie 3-1 ff
Akku 8-12 RUN 6-32
indirekte Adressen 8-12 RS 232 4-2, 6-21
Hilfsakku 8-12 empfangen 6-24, 6-26
Kontakte 8-12 konfigurieren 6-22, 6-25
Verknüpfungsergebnis 8-12 senden 6-23, 6-26
Wortoperanden 8-12 RS 485 4-2
Programmbausteine 5-1
Programmblöcke
Anlaufblock 6-9 S
Anwenderprogramm 6-9 SB255 5-7, 6-4, 6-5, 9-8
Ausgabeblock 6-10 Schnittstelle
Einleseblock 6-9 Anwenderschnittstelle 4-2, 4-5
Reset-Block 6-9 empfangen 6-24, 6-26
Testblock 6-10 konfigurieren 6-22, 6-25
Zykluszeitblock 6-10 Programmiergeräteschnittstelle 4-2, 4-5
Programmierung 2-3, 5-1 RS 232 4-2, 4-5
Programmiergerät 2-3, 5-1 RS 485 4-2, 4-5
Schnittstelle 4-2 senden 6-23, 6-26
Programmspeicher 4-3 seriell 2-3
Programmspeicherkassette 4-2 Schreibschutz 4-4
Programmstrukturinformation 8-11, 8-12 Schutzeinrichtung 3-1
Programmzyklus 5-3 Schweben 6-17
Projekt 2-3, 5-1 Selbsttest 4-8, 5-7, 6-13
Zeitraster 4-6
Zeitstufen 4-6
Zeitwert 4-6
Zentraleinheit 4-2
Zugriffsrechte 6-20
Zustände 6-31
Fatal Error 6-32
kein FS 6-32
RUN 6-32
STOP 6-32
Zustandswechsel 6-31, 6-33
zyklischer Ausschalttest 4-8
Zyklus-OB 5-6
Zykluszeit 5-1, 5-4, 6-9
minimale 6-10, 6-13
Zykluszeitblock 5-3, 6-10
... In vielen Ländern sind wir durch Handelspartner vertreten. Nähere Informationen
entnehmen Sie bitte unserer Homepage oder nehmen Kontakt mit unserem
Stammhaus auf.
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18 644-01/01 Printed in Germany