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Das Dokument behandelt die Anwendung der PERT-Methode (Program Evaluation and Review Technique) in der Datenverarbeitung und Planung, insbesondere in der DDR. Es wird auf die Herausforderungen und Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung von PERT eingegangen, sowie auf die Notwendigkeit, sich intensiv mit dieser Methode auseinanderzusetzen, um ihre Vorteile in der Planung komplexer Projekte zu nutzen. Ziel ist es, Anwendern Anregungen und Richtlinien zur effektiven Nutzung von PERT zu geben, ohne sich auf mathematische Modelle zu konzentrieren.

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Das Dokument behandelt die Anwendung der PERT-Methode (Program Evaluation and Review Technique) in der Datenverarbeitung und Planung, insbesondere in der DDR. Es wird auf die Herausforderungen und Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung von PERT eingegangen, sowie auf die Notwendigkeit, sich intensiv mit dieser Methode auseinanderzusetzen, um ihre Vorteile in der Planung komplexer Projekte zu nutzen. Ziel ist es, Anwendern Anregungen und Richtlinien zur effektiven Nutzung von PERT zu geben, ohne sich auf mathematische Modelle zu konzentrieren.

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Schriftenreihe Datenverarbeitung PERT Erfahrungen fiir die Praxis Autor: Roemarie Schmidt, Wissenschaft. Mitarbelterin Bearbeiter: Ing. Harel Hofimann Herausgeber; Institut far Datenverarbeitung Dresden Tedoktionsschlufi. Oftobor 1966 Verlag Die Wirtschaft, 1058 Berlin, Am Friedrichshain 22 4967 vesBlfoailicht - LizensNs. 222 - Dewckgenchmigungs-Nz. 195/49, ‘Alle: Rechte vorbehalten > Umschlagentwuxf: G. Gobel, Berlin Satx und Druck: Veroinigter Betricb VEB (B) Mahth ES 21 ser Druckhaus, 57 Mublhawsen (This) 34 BAt 3140. 3142, [Link]. 3114, 3.1.2, 3.1.21, 3.1.23, 3.2. 324, 3.22. 44. 42, 43. INHALTSVERZEICHNIS Vorbemerkungen vitae Be aA deeb ai a eenee Kurze Charakteristik von PERT 2... ........ 9 PERT — cine Netzwerkmethode mit stochastischem mathema- Heche MOSEE een a wae 4 ticles are aero Miéglichkciten der Netawerkdarstcllung bei PERT... . . 13 Probleme und Erfahrungen bei der Anwendung von PERT im Stadium der Vorbereitung . . : a Allgemeine Hinweise zur Anwendung yon PERT... . , 22 Grundlegende Mafnahmen der Vorbereitung . - i 1ae Probleme und Erfahrungen bei der Anwendung von PERT in der Phase der Erstplammg . 2... ...-....-. 35 Bitte Panmmie 0 ys ss 2a ee Ablaufplaning 2... Wen eee Allgemeine Bemerkungen ........-.-++.4 38 Organisatorische Mafnahmen .. 1... ........ 38 Erléuterung des fiir die folgenden Darlegungen verwandten Rempidle) an i. eh Cd ett RPI ete ere Das Aufstellen eines Netzwerkes.. 2... 1... 49 Debian ry Wie Ws eR Sind ie uh es ae Allgemeine Bemerkungen .......... =e i Organisatorische Mafinahmen — Aufbereitung der Daten . . 59 Auswertung der berechneten Daten. . 5a eee Korrekturplanrunden . . |. : he eee Wesentliche bei Korrekturen zu beriicksichtigende Gesichts- oe : : sie Sh : oa TF torische Hinweise . . . oe SAS he a at eee Probleme tnd Erfahrungen bei der Anwendung von PERT in der Phase der gleitenden Planung und Kontrolle . . . . 83 Allgemeine Bemerkungen ... . . agile 0 cv rane Erlauterungen am Beispiel des Abschnittes [Link]... .. . 85 Organisatorische Mafinahmen ~ Aufvereitung der Daten . . 93 Mabelign fo eno = se oe Te ren on Tabellenveraeichnis 6 6. ee 133 Bildverzeidmis 2 5. 0. 1 se eg ee » 136 Anlagen pg as HOME Anlage 1 PERT-Rechenprogramm fir den Rechner NE 503 137 Aplage 2 PERT-Rechenprogramm fiir den Rechner ZRA 1 157 Literaturverzeichnis . . . . + 167 VORBENDREKUNGEN Der stindig im anwachsen begriffene Themenkomplex "Netz— werkmethoden in der Planung"' coll mit dieser Broschiire Gebiet der Anwon— eine Erweiterung, sinbesonsere auf dem dung, erfahren. PERT als o ine der vielen Netzverknethoden fand in der bisherigen Planungspraxis ~ nicht nur in der DDR son= dern auch in den Lindern des sozialisticchen und kapite- chen Auslandes - in relativ geringem MaSe Anwendung. Die wesentlichen Grinde hierfilr mégen darin zu suchen sein, daS einerseits PERT nur bei einer ganz bestinnten Kategorie von Planungsprosessen angevendet werden kenn und anderer retischen Angaben, das unwed gebendes entsprecnendes Hendeln nach sidizieht, fir vie~ its das Denken hrscheinlichkeitstheo— riich ein sich davaus er- le Wirtschaftsfunktionure vollxkommen ungowohnt ist. Nachdem das Neue Okonomische System der Planung und Lei- tung in der DOR in eine fortgeschrittenere Phase geuré~ ven ist und die Forderung nach einer wissenschaftlich fundierten Planungs- und Leitungstitigkeit umso dring- licker erscheint, wird auch mehr und mehr Bedeutung fir die Planungspraxis erlangen, insbesondere fiir dle Planungsprazis sehr umfengreicher Yorhaben nit starken Verflechtungen zahlreicher erst- und einmalig aurtreten- der Arbeitsgin Koope~ revionsbeziehungen awischen verschiedenen Retrieten baw. untereinander sowle m it. mehreven Instituten oder arbeitsgruppen. In der DDR wurden bisher im wesentlichen schwierige In- vestitionsvorhaben, Forschungs~ und Entwicklungsprojekte konplizierter Ani: 0 und Ein: nischer Datenverarbeitungsar nit FERT geplant. Die Anwendungen und Bemihu: eingelt auf und konnten nur in orbereitungen elektro- agen in Industriebetrieken darvm traten vielfach v: ze. lien bis den seltensten F 5 zur letzten Konsequenz durchgefiihrt werden, Diese Tatse~ che soll keinesfalls eine Resignation gegentiber PERT her~ vorrufen, Sie soll vielmenr die Notwendigkeit unterstrei- chen, sich mit dem Verfahren besonders auseinanderau- aetzen, eo wirklich kennensulemen, seine Bedeu-~ tung fur die Praxis und sein Punktionieren in der Praxis in vollem Umfang au erfascen, wm bei zukinftigen Anwen~ dungen sielgcrichteter als bisher vorgehen u kénnen. Der Verfasser stellte sich das Ziel, dem Interessenten und Anwender Anregungen, allgemeine Hinweise und gewisse Richtlinien in Form von verallgemeinerten Erfahrungen bei der Bin- und Durchfiinrmg von PERT zu geben, Die darge~ legten Erfahrungen resultieren im wesentlichen qus der gemeinaamen Arbeit des Institute fiir Datenverarbei tung, Dresden, und des VEB Elektronische Rechenraschinen, Karl-Warx-Stadt, ‘gg sei on dieser Stelle Herrn Werner Reinhold vom VEB Blektronische Rechenmaschinen flr seine wertvollen Bei- triige bei der laufenden Arbeit am Thema PERT sowie Herrn Diplom-Mathematiker Manfred Ssykor vom Institut ftir Da~ tenverarbeitung flr die Bearbeitung des in der Broschiire dargelegten und fir die Broschiire aufbereiteten Beispiels der Binsatzvorbereitung einer elektronischen Datenverar- beitungsemlage herzlich gedankt. Hg muS noch darauf hingewiesen werden, da8 der Leser in dieser Broschiire nich +t mit dem mathematischen Mo~ dell yon PERT bekannt gemacht wird, sondern susschlie?- lich die Belange der Praxis Berlicksichtigung finden. In gewissen Sinne stellt der behandelte Stoff eine Weiter~ fiihrung der bereits erschienenen Broschiire Schreiter, D, und 0, Stempell, Eritischer Weg und PERE - Methoden sur Planung zeitabhingiger Prozesse, Verlag Die Wirtschaft, Berlin, 1965 dar. Beriickaichtigt man weiterhin, da vorwiegond die Proble~ me der Ablauf- und Zeitplanung behandelt werden, so sollte die Schrift ale Fundament 2ukinftiger Yerdffentli- ehungen, die die Plaming und Kontrolle solcher Kapazita~ ten wie Kosten, Arbeitskrafte, Naterial usw. auf der Grundlage von PERT aun Inhalt haben, angesehen werden, Da die Ausfiihrungen zum grofien Teil Verallgemeinerungen dargtellen, wird davon abgeraten, die Darlegungen schab- lonenhaft zu fibernehmen, Jedes Projekt birgt seine spezifischen Probleme in sich. Es bleibt somit dem Anwender die Aufgabe, die Transfor~ mation auf die von ihm zu bearbeitenden epeziellen Prob- leme selbst vorzunehmen, 1. Kurze Charakteristik von PERT : 1.1, PERT — eine Netzwerkmethode mit stochastischem mathematischen Modell Die folgenden Ausfuhrungen dienen dazu, dem schon mit den Pringipien der Netawerkmethoden vertrauten Leser einen Uberblick iiber wesentliche Gegichtspunkte - insbesondere bei PERT ~ gu geben. Besteht der Wimsch, sich eingehender mit dem mathematischen Wodell und einigen weiteren Uberle- gungen theoretiacher Art. zu befassen, so cei auf die Lite— raturangaben [1] bis [6] verwiesen, Wie jedes Netawerkverfahren, so becteht auch PERT aug awei Hauptphesen, aus der Phase der Erstplanung und der Phase der gleitenden Planung und Kontrolle, In der eretgenannten Phase werden die Unterlagen fiir die einzelnen Teilprojekte in bezug suf den technologischen Ablauf, auf die zeitliche Ausdehnung, auf dle bendtigten Kosten, auf den Bedarf an Arbeitskraéften, an Material, an Maschinen und dergleichen mehr - je nach dem Geaichts— punkt, unter dem die Planung durchgeftihrt wird - gesam~ melt und tibersichtlich gegliedert. Sie sind Grundlage fiir die Berecimungen des Gesamtplanes. Entsprechen die. Brgeb- nigse nicht den Forderungen der Praris, dann machen sich tiberarbeivungen und Korrekturen wit anschliefenden weite= ren Berechnungen notwendig, so lange, bis ein akzeptabler Plan vorliegt, Mit der Reelisiermeg des Projektes tritt das Netzwerkverfahren in die 2weite Phase, Es werden nicht nur su festgesetzten Zeitpunkten Soll-/Ist-Verglei— che durchgefiiart, sondern es werden ebenso Anderungen und auf Grund des Projektfortechrittes, erworbene detaillierte Kenntnisse iiber noch zu realisterende Telle des Planes eingearbeitet. Alle Netawerlethoden kénnen, nach der Art ihres matheme~ tischen Modells beurteilt, in = Netawerkverfahren mit deterministischen mathemeticchen wodell und - Netuwerkverfehren mit stochastischem wathenetisehen iodell eingeteilt werden, Des fiir alle deterministischen Netawerkmetnoden grundle- gende Verfahren ist CPM (critical path method ), Analog igt PERT (program evaluation and review technique ) das sogenamte Basisverfahren fiir alle diejenigen Netewerkme- thoden, deren mathematisches Modell auf stochastischen GréGen beruht, Wihrend bei CPN die Elemente der Planung - Dever der einzelnen Arbeitsabechnitte - feste Gréfen der- stellen, werden sie bei PERT als vom Zufall abhdngige Gréfen erfaft. Demaufolge sind die Resultate der Berech~ nungen bei CPM feste Angaben, 2.B, die Termine, wie Abschlu8 am 31. 5. Bei PERT dagegen tragen ie wahrscheinlichkeitstheoreti-~ sehen Cherekter, d. h. die Termine werden mit einem be~ stimmten (berechneten) Schwankungsbereich angegsben, wie Abschluf in der Zeit vom 27,5, dis 3. 6. mit rund 70 % sicherheit. Da die bei PERT verwandten Symbole und Begriffe im Text wiederholt auftreten, sei 6 an dieser Stelle gestattet, die wiehtigsten in zusammengefaSter Form au interpretie— ren, Es wird zum Vergleich CPM herangezogen. Dieses Ver- fahren ist allgemein bekennt mad auf Grund seiner Finfach~ heit leicht verstindlich. 10 Sede Akbivitdtsdauer erfaSt man bei PERT mittels der drei ZeitschStzungen: a,j; ~ optimistieche Dauer m,, ~ Wehracheinlichste Dauer der 5 Aktivitat iy pessimistische Dauer Gp und des vorgegebenen Typs der Wahrscheinlichkeitavertei lung (Betaverteilung) als Zufallsgréfe. Damit ist es még~ lich, dic AusgangoaréGen fiir Terminberechnungen und ende- re damit in Zusemmenhang stehende Ausssgen zu berechnen, namlich ty; > Mittelwert der Dauer der Gt Standardabwei chun, oye sc hung F ij des Denes Cyd). Diesen beiden letatgenannten Gréfen entspricht bei UPM die vorgegebene feste Zeitdaver fiir die betreffenden Aktivi- +8ten (434). Tach dem gleichen Prinaip wie bei CPM erfolgt die Zeit- planung des Gesamtprojektes, Fir jedes Sreignis i (Ab— schlug baw, Beginn einer baw, mehrerer Axtivititen) wird ein frihest~ und ein spitestmiglicher Zeitpunst ermittelt. Wesentlich bei diesem stochastischen Modell ist jedoch, daB die Termine T, - frihestmdglicher Termin doe 1 Ereignisses T, = spatestmiglicher Termin é a normalvertellte Zufallegr8ten sind, von denen der Mittel- wert 2, ~ MWittelwert des frithest— des néglicken Termine L = Mittelwert ses spitest- [ i méglichen termina 4 wd die Standardabweichung - standardabweichung des frihestusglichen Ternina | des Breignisses = Standardabweichung des i spitestméglichen Ternins berechnet werden, Hs ontspricht also stets dem deterministischen Wert bei CPE die Angabe des iittelwertes und der Standardabweichung in Verbindung hreche lung bei PERI, Die bei CPM berechneten Schlupfzeiten (Pufferzeiten) kin~ nen bei PERT in der eben erwihnten Weise als Mittelwert dem Typ der lichkeitsvertei~ und Standardabweichmg der nach einen bestinmten Gesetz verteilten Zufallserd@e "Schlupfzeit" angegeben werden, Das fiinrt aber im allgemeinen zu einer Verkomplizierung der Aussagen und wilrde auSerdem hei diesem wahracheinlich— keitatheoretischen Modell wenig praktischen Sinn haben. Wan veschriinkt sich deshalb meistens auf die Angabe der fir ein Greignis éin totaler chlupf (bel CPM als dedingb verfiigbarer Schluof einer Ak- tivitit bezeichnet) auftritt Wahracheinlichkeit, da! ahrscheinlichkeit, daB der hestmégliche Termin des Hreignisses i vor dem spiitest— noglichen liegt, 5 bemnach wira durch diesen Wert ausgeaagt, in welchem Grad ein Ereignis «ritisch ist. Sind fiir ein ge besondere Er- isse gewiese Termine vorgegeben worden, so kann bei snhand der berechneten Termine gofort festgestellt en, od die Vorgabetermine einhaltbar aind baw. um wie viele Zeiteinieiten die bereclmeten Termine yon den Vorga- beterminen abweichen, Bei PERT kann diese Frage nur mit Hilfe einer Wahrschein— lichkeitsaussage beantwortet werden durch die Grose me = Wabrscheinlichkeit, dak der frihestmigliche Temin des Ereignisses 1 vor dem vorge- gebenen Termin Ty, liegt, i DBM. ¢ =, ) - Wabrscheinlichkeit, da& der i spatestmégliche Termin des Breignisses i vor dem vorge- gebenen Termin Ty liegt. i cs 3 S a Sie stellt sozuisagen den Grad der Sicherheit fiir die Ein- haltung des Vorgabetermins dar. Hine Zusammenstellung aller bei PERT verwendeten Symbole ist in der Tafel der Symbole (loses Faltbild) zu finden. 1.2. Méglichkeiten der Netzwerkdarstellung bei PERT PERT erfordert kein spezifisches Netzwerk. Im allgemeinen findet die bekennte Darstellung, vei der man jedem zeithe- a also jeder Aktivitét einen Pfeil und jedem terminbestimmenden Element, alo jedem Ereignis einen Kreis zuordnet, Anwendung (siehe Bild 1, Seite 15). In Anbetracht der Tatsache aber, da einerseits bei PERT— uspruchenden Element Berechnungen auf einer kleineren elektronischen Datenver- arbeitungsanlage, 2, B. ZRA 1, R100, vorwiegend nur or- eig ebezogene Gréfen ermittelt werden kénnen und dag an- dererseits die Bindentigkeit der Aus age eines Ereignisses den Abschlu8 ciner Akbivitét nicht genahrt bleibt, fir den Vall, dai mehrere Aktivitaten auf ein Br in bezug au eignis stofen, sind weitere Netzwerxdarstellingen gerecht— fertigts Besteht die Méalichkeit, die PERT-Berechnungen auf einer gréGeren elertronischen Datenverarbeitungsanlage, 2. B. NB 503, Siemens 3003, Bull Gazma 30, NOR 315 usw., durch= sufilhren - und diese Méglic’ jedem Halle keit sollte der Anwender niitzen -, dann sind Verarbeitung und Druck - 13 sehr umfangreichen Deten- und Informationsmaterials von vornherein gewihrleistet, und es wird die eben genannte Netzwerkdarstellung in Bild 1 bevorzugt. Die folgenden Ausfiihrungen sind demach nur fiir denjeni- gen Anwender von Interesse, dem eine kleinere elektroni- sche Datenverarbeitungsanlage cur Verfiigung steht, Bunichst soll die sogenannte Nichteindeutigkeit vieler Breignisse der Netzwerkdarstellung in Bild 1 niher be~ trachtet werden, Ein solchea nicht eindeutiges Ereignis ist beispieleweise das Ereignis 3 in dem Netawerk des Bil- des 1, Bs beinhaltet den Abschlug sowohl der Aktivitat (239) ale auch den der aktivitdten (3;9) und (8;9), Das berechnete Intervall, in des der friihestmigliche Termin des Breignisses 9 mit einer gewiesen Wehrecheinlichkeit fallen wird, ergibt sich durch den wahrscheinlichkeits— theoretisch langaten Weg 2wischen Breignis 1 und Zreignis 9 - den Weg tiber die Ereignisse 1, 2, 4, 5, 7, 6, 6 und 9 (vel. Abschnitt [Link]. und Tabelle 6), Unberiicksichtigt bleibt bei dieser Aussage, da das berechnete Intervall nuv fir den AbschluB der Aktivitit (8;9) unumschrinkt gilt. Der Abschluf der beiden anderen Aktivititen (2;9) und (3,9) 2611t in davorliegende intervalle (ausgenommen, es wirden 2wei und mehr “kritisehe" Wege zum Ereignis 9 fuhzen). Wird diese sogenannte Nichteindeutigkeit ausgeschaltet, was durch eine entsprechende graphische Darstellung des Projextablaufes moglich ist, so ktnnen die ereignisbezo- genen GréGen sugleich als akbivitétsbezogene gedeutet wer- den. Damit erhalten aie bei einer kleineren elektroniccher Datenverarbeitungsanlage ausgedruckten und relativ wenig umfangreichen Informationen eine gri@ere Aussagekreft, In den Bildern 2 und 3 sind die Netawerxe fiir denselben Projektablauf wie im Bild 1 in weiteren Darstellungsarten gezeichnet worden, Der Einfachhelt halber wird im folgen~ den die Art der Netzplendarstellung in Bild 1 als Darstel~ 16 Bild Inngsart 1, die in Bild 2 als Daratellungsart 2 und die 4n Bild 3 ale Darstellungsart 3 bezeichnet. Die Darstellungsart 2 ist nichts wesentlich Neues gegen- iiber der allgemein verwendeten Darstellungsart 1, Es wer- den lediglich die Ereignisse, auf die mehrere Aktivitéten stoBen (das sind die Ereignisse 3, 5, 8, 9. 14, 17, 19, 23, 24, 28, 29 in Bild 1) in mehrere Ereignisse aufge- spaltet - je nach Zahl der einmiindenden Aktivitaten -, die durch fiktive oder Scheinaktivititen ') dann wieder gueammengefaSt werden, Die Aufspaltung erfolgt so, da in ein Ereignis letztlich entweder nur eine resale Aktivitét oder eine baw. mehrere fikti- ve

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