Informa(onswissenscha/
Die Informa,onswissenscha1 ist die Wissenscha1 der:
• Ordnung
• Speicherung
• Darstellung
• Verbreitung
• Präsenta,on von Wissen.
Im MiCelpunkt steht der Mensch und die effiziente Befriedigung der
Informa,onsbedürfnisse.
Im Vordergrund stehen Fragen der:
• Erzeugung / Produk,on
• VermiClung
• Aufnahme
• Nutzung
• Verwertung von fachlichen Informa,onen
Dies geschieht in erster Linie in Hinsicht auf Wissenscha1, Gesellscha1, Wirtscha1 und
Verwaltung.
Suchmaschinen
AuRau einer Web-Suchmaschine
Index
Index wird auch Datenbasis genannt.
Index = Inhalte des Webs
- Anspruch an eine völlige lokale Kopie des Webs
- Index aus vielen Milliarden Dokumenten
Herausforderungen:
• Aktualität
• Spam
• Kostspielig
Crawling, auch Spider
Aufgabe ist es, neue Dokumente aufzufinden, indem Hyperlinks innerhalb bereits bekannter
Dokumente verfolgt werden.
Dieser Vorgang ist kon,nuierlich und geschieht durch das Verfolgen von Hyperlinks. Als Basis
dafür dient eine Ausgangsmenge bekannter Websiten. Bekannte Dokumente werden auf
Aktualisierungen geprü1.
Indexer
Die Aufgabe ist es, die vom Crawler gelieferten Dokumente so zu zerlegen und aufzubereiten,
dass sie in der Suche effizient verarbeitet werden können.
• Syntax Analyse zerlegt Dokumente in
o Wörter / Wortstamm
o Verzeichnet Häufigkeit
o inver,erbarer Index wird erstellt
Indizierungshilfen
Case Folding: Wörter werden vor Aufnahme in den Index in gleichar,ge Schreibung
konver,ert. (Groß / Klein)
Stemming (Wortstammfilter): Alle Wörter werden auf den Wortstamm reduziert und im
Index abgelegt = Suchanfragen finden alle Wörter mit gleichem „Stamm“
Stoplist: Liste aller Wörter mit geringem Informa,onsgehalt (Bindewörter) werden nicht
aufgenommen
Thesaurus: Jedes Wort wird gemeinsam mit seinen Synonymen repräsen,ert
Inver4erter Index
Liefert die Möglichkeit zur technischen Umsetzung der Suche. Jedem Wort werden
Dokumente zugeordnet, in denen das Wort vorkommt. Dadurch wächst bei wenigen
Dokumenten der Index stark an. Diese Art ist einfach, aber wenig effizient.
Funk4onales Modell Indizierung
Searcher
Wenn der Nutzer eine Suchanfrage eingibt, wird der Index abgefragt. Das Anfragemodul setzt
die eingegebene Suche in einer weiter verarbeitbaren Form um. Dabei werden besondere
Befehle so aufgelöst, dass sie im Index abgefragt werden können.
Die Ergebnisse werden aus dem Index gelesen und für den Suchenden auRereitet.
Suchverfahren
Man unterscheidet zwischen exakten Matching und inexakten Matching:
Exaktes Matching:
• Stringsuche
• Boolsche Suche
Inexaktes Matching:
• Probabilis,sche Suche
• Vektorraumsuche
Funk(onales Modell Anfragenbeantwortung
Page Rank Algorithmus
Anfragetypen nach Andrei Broder
• Naviga(onsorien(erte Anfragen: es soll eine Seite gefunden werden, die dem
Benutzer bereits bekannt ist oder von der er annimmt, dass sie exis,ert.
• Informa(onsorien(erte Anfragen: das Informa,onsbedürfnis ist meist nicht durch
ein einziges Dokument zu befriedigen. Der Nutzer möchte sich staCdessen über ein
Thema informieren und liest deshalb mehrere Dokumente
• Transak(onsorien(erte Anfragen: es wird eine Website gesucht, auf der
anschließend eine Transak,on stacindet.
Boole’sche Operatoren
Infometrie
Ist die mathema,sch-sta,s,sche Methode zur Messung von wissenscha1licher Produk,on.
Zitatenanalyse
Es wird der Zusammenhang zwischen der zi,erenden und der zi,erten Arbeit erfasst und die
Ergebnisse der Analyse in einer Datenbank für die Informa,onssuche zur Verfügung gestellt.
Anwendung
• Rankinglisten erfolgreicher Literatur
• Erwerbung in der Bibliothek
• Verteilung von öffentlichen ForschungsmiCeln
Probleme:
• Typographische Fehler
• Selbstzitate
• Abhängigkeit vom Fachgebiet
• Kri,sche Zitate
Impact Faktor
Auch Journal-Impact-Faktor JIF, macht eine Aussage darüber, wie häufig Ar,kel einer
Zeitschri1 innerhalb von 2 Jahren zi,ert wurden.
Der Impact Faktor berechnet sich also aus der Differenz der Summe der Zitate innerhalb von
2 Jahren durch die Summe der erschienenen Ar,kel innerhalb dieser 2 Jahre:
IF = (Zita,on Jahr 1 + 2) / (Anzahl Ar,kel Jahr 1 + 2)
Der Impact Faktor:
• Dient dem Vergleich von Zeitschri1en
• Eignet sich nicht für die Einschätzung von individuellen Forschungsleistungen
H-Index
Metrik, die die Publika,onsleistung von Wissenscha1lern und misst.
Berechnung:
• Die Publika,onsliste der Autoren wird absteigen nach Zi,erhäufigkeit sor,ert
• Dort wo Rangplatz und Zi,erhäufigkeit iden,sch sind, liegt der h-Index
Suchmaschinenop,mierung
Frühere Suchmaschinen setzten auf textsta,s,sches Ranking.
SEO & Universal Search
Unter Suchmaschinenop,mierung versteht man alle Maßnahmen, die dazu geeignet sind,
eine bessere Platzierung in den redak,onellen Ergebnisseiten von Suchmaschinen zu
erreichen. Diese Maßnahmen gliedern sich in der Regel in sogenannte Offsite- und Onsite-
Op,mierung.
Nach der Einführung von Universal Search muss man diese Defini,on erweitern:
Daher versteht man unter SEO alle Maßnahmen, die dazu geeignet sind, eine bessere
Platzierung auf Google zu erreichen – egal ob über redak,onelle Ergebnisse oder über eines
der Universal Search Elemente.
Einflussfaktoren personalisierte Suche
• Wonach hat die Person früher gesucht?
• Was weiß Google über diese Person?
• Was haben Leute aus dem Umfeld dieser Person gesucht?
Onsite Op(mierung
Als Onsite-Op,mierung werden alle Maßnahmen bezeichnet, die auf der zu op,mierenden
Website selbst durchgeführt werden. Dies ist in der Regel eine Op,mierung des Textes, der
Struktur und des Codes der Website.
• Op,mierung des Textes
• Struktur der Website und Sitemap
• Op,mierung des Codes
o H1-H3 Überschri1en
o Sprechende Links
o Linktexte
o Benennung von Bildern
• Mobile-Op,mierung
• Sicherheit der Website
Offsite-Op(mierung
Sind Maßnahmen, die auf fremden Websites durchgeführt oder ini,iert werden.
• Suchbegriff in der Überschri1
• Suchbegriff in der URL
• Text enthält die Suchbegriffe ausreichend o1
• Website lädt schnell
• LinkauRau
o Page-Rank
o Social Bookmarks
o Diskussionsforen, Blogs
• Linkbai,ng (Maßnahmen, um schnell verlinkt zu werden)
• LinkauRau durch Social Media
Wissensorganisa(on
Metadaten
Kurz: Metadaten, sind Daten über Daten.
Sie werden in einer Form gehalten, dass sie die Recherche, das Retrieval und die Nutzung der
Primärdokumente ermöglichen, erleichtern und bes,mmen.
Wann handelt es sich um Metadaten:
1. Die Informa,on muss strukturiert sein.
2. Die müssen eine Informa,onsressource beschreiben – a „document-like object“
Ein weiteres Merkmal von Metadaten ist o1, dass sie maschinell lesbar und auswertbar sind.
Arten von Metadaten
• Beschreibende
o Informa,onen über den Inhalt des Gegenstandes, z.B. ein Ar,kel über
Informa,onswissenscha1
• Intrinsische
o Informa,onen über Eigenscha1en des Gegenstandes, z.B. ein JPEG mit 20KB
• Verwaltungs
o Informa,onen über den Umgang mit dem Gegenstand, z.B. ein temporäres
Dokument des Autors Maier das nicht publiziert wird
Warum Metadaten?
• beschreiben Medien- und Dokumenteninhalte
• dienen dem Zweck des Findens von Medien in Katalogen / Datenbanken
• erleichtern die Einordnung, Klassifizierung des Dokuments
• enthalten verschiedene nützliche Anweisungen für Web-Server, Web-Browser und
automa,sche Suchprogramme im Internet
Anwendungsbereiche:
• Bibliothekswesen
• Sta,s,k
• Internet
Dublin Core = Ein System für Meta-Angaben
Anwendungsbereiche der Dublin Core wären:
• Digitale Bibliotheken
• Content-Management-Systeme
• Wissenscha1liche und kulturelle Ins,tu,onen
Metadata Element Set:
1. (tel: Titel des Dokuments
2. creator: Urheber des Dokuments
3. subject: Thema des Douments
4. descrip(on: Abstract des Dokumenteninhalts
5. publisher: Verantwortliche für Veröffentlichung
6. contributor: Mitwirkende
7. date: Datum
8. type: Dokumententyp
9. format: Erscheinungsform
10. iden(fier: Eindeu,ges Iden,fizierungsmerkmal
11. source: Hauptquelle
12. language: Sprache
13. rela(on: Verwandte Dokumente
14. coverage: Gül,gkeitsbereich des Dokuments
15. rights: Copyright und Urheberechte
Metadaten und SEO
Suchmaschinen Crawler benutzen Metadaten, um Meta-Informa,onen eines Webdokuments
auszulesen.
Diese Daten helfen Suchmaschinen Seiten rich,g zuzordnen.
Im HTML können Informa,onen miCels Meta-Tags hinterlegt werden.
Ordnungstypen
• alphabe,sch
• kategorisch
• geografisch
• zeitlich
• hierarchisch
Wissensorganisa(onssysteme
• Um explizite Wissen eines Gebietes abzugrenzen
• Um explizites Wissen eines Gebietes zu analysieren
• Um ein gemeinsames Verständnis über die Struktur von Informa,onen zu bekommen
Browserbasierte Anwendungen
• Suchfunk,on
• Erstellung von Inhalten
• Labeling
• Naviga,on
Rela(onen
Begriffslisten
• S,chwort und Schlagwortsysteme
o Wörterbücher
Klassifika4onen und Kategorien
• S,chwort und Schlagwortsysteme
o Klassifika,onen
Rela4onssysteme
• Thesaurus
• Ontologie
Rela(onen und Wissensorganisa(onssysteme
Arten von Wissensorganisa4onssystemen
Begriff VS Bezeichnung
• Monosemie
o eine Bezeichnung
§ Eine Bezeichnung hat nur eine Bedeutung
• Polysemie
o eine Bezeichnung – mehr als ein Begriff
§ Mehrdeu,ge Bezeichnung und hat zwei o. m. Bedeutungen
• Homonymie
o eine Bezeichnung – mehr als ein Begriff
§ Mehrdeu,ge Bezeichnung und hat zwei o. m. Bedeutungen
• Synonymie
o ein Begriff – mehr als eine Bezeichnung
§ Zwei oder mehr als zwei Bezeichnungen haben eine Bedeutung
Qualitätskriterien für Begriffe
• Eindeu,gkeit
o keine doppelten Bedeutungen
• Prägnanz
o keine Umgangssprache
• Gebräuchlichkeit
o keinen komplizierten Worwügungen
• Vorhersehbarkeit
o keine Wortschöpfungen
Arten von Kategorien nach DIN-Norm
• Objekte (Dinge / Lebewesen)
• Eigenscha1en
• Ak,vitäten
• Dimensionen
Klassen benennen
• Für die jeweilige Zielgruppe die geläufigste Benennung
• Eine Benennung, die dem Bedürfnis entspricht
• Eine neutrale Bezeichnung
• Einfache Bezeichnung
Ontologie = Lehre des Seins
Strukturierte Ablage
Man unterscheidet die strukturierte Ablage und die chaos Ablage. Man strukturiert Daten
um Zeit zu sparen.
Der Einzelne <-> Das Team
Nutzen der strukturierten Ablage:
• Zeitersparnis
• Vermeidung von Fehlern
• Reduk,on Mehrfachspeicherung
• Dokumente einfach ablegen
• Keine Mehrarbeit
Strukturierte Dateiordner
• Pro Ordner nicht zu viele Daten
• Doppelte Ablage vermeiden
• Wich,gste Ordner = oberste Ebene
• Wich,ge Ordner nummerieren
Anforderungen
Bestehende Struktur
• Wo wird was abgelegt?
• Nach welchem System wird strukturiert?
• Welche Systeme gibt es für die Dateibenennung?
• Wieviel Zeit benö,gt man für eine Suche?
Implemen(erung
1. Festlegung Struktur
2. Erstellung Startstruktur
3. Vereinfachung des Verzeichnisses
4. Implemen,erung und Einführung Struktur