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KKS RDS-PP

1. Das KKS-Identifikationssystem für Kraftwerke wird auf einen neuen internationalen Standard namens RDS-PP (Referenzbezeichnungssystem für Kraftwerke) umgestellt, um den aktualisierten EU-Richtlinien und internationalen Standards zu entsprechen. 2. RDS-PP basiert auf den Prinzipien internationaler Standards und behält über 90 % der Codebuchstaben von KKS bei. Es erweitert KKS um neue Bezeichnungsblöcke für Standort und dynamische Prozesse. 3. Das Ziel des Übergangs ist es, internationale Akzeptanz zu gewinnen, Konformitätserklärungen sicherzustellen und Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, indem Referenzbezeichnungen gemäß den neuesten Regeln und Vorschriften standardisiert werden. Werkzeuge stehen zur Verfügung, um die Umstellung von KKS auf RDS-PP zu unterstützen.

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KKS RDS-PP

1. Das KKS-Identifikationssystem für Kraftwerke wird auf einen neuen internationalen Standard namens RDS-PP (Referenzbezeichnungssystem für Kraftwerke) umgestellt, um den aktualisierten EU-Richtlinien und internationalen Standards zu entsprechen. 2. RDS-PP basiert auf den Prinzipien internationaler Standards und behält über 90 % der Codebuchstaben von KKS bei. Es erweitert KKS um neue Bezeichnungsblöcke für Standort und dynamische Prozesse. 3. Das Ziel des Übergangs ist es, internationale Akzeptanz zu gewinnen, Konformitätserklärungen sicherzustellen und Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, indem Referenzbezeichnungen gemäß den neuesten Regeln und Vorschriften standardisiert werden. Werkzeuge stehen zur Verfügung, um die Umstellung von KKS auf RDS-PP zu unterstützen.

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RDS-PP – Übergang vom KKS zu einem internationalen Standard

Dipl.-Ing. Harry Königstein (Steag-SaarEnergie, Saarbrücken), Ing. grad. Heinz Müller (Siemens
Energieerzeugung, Erlangen), Dipl.-Ing. Jörg Kaiser (VGB-Büro, Essen)

Zusammenfassung:

Neue und zurückgezogene Normen sowie die überarbeiteten EU-Richtlinien in Bezug auf Referenzen
Bezeichnung und Anlagendokumentation haben auch einen erheblichen Einfluss auf die KKS-Leistung.
Pflanzenreferenzbezeichnungssystem, das von VGB PowerTech betrieben wird.
Um in den internationalen Märkten akzeptiert zu werden und die Einhaltung gültiger Standards sicherzustellen.
in Verbindung mit Konformitätserklärungen und zur Erfüllung der Sicherheitsvorschriften in Anlagen, sowohl
Hersteller und Betreiber müssen das KKS an die aktuellen Vorschriften und Regelungen anpassen.
Die Arbeit wurde im VGB "Referenzbezeichnung und Anlagendokumentation" durchgeführt.
Arbeitsgruppe und resultierte in einem technischen Standard für Referenzbezeichnungen in Kraftwerken
und einen Schlüssel für Kraftwerksysteme - den "Systemschlüssel". Erfahrungen und bekannte Potenziale für
Verbesserung der Nutzung von KKS, Abschluss der Übernahme und Schaffung des KKS-Ersatzes
Das neue standardisierte Referenzbezeichnungssystem heißt

Referenzbezeichnungssystem für Kraftwerke RDS-PP

Der technische Standard basiert auf den Grundprinzipien internationaler Standards und berücksichtigt
berücksichtigt nahezu alle KKS-Strukturen. Ungefähr 90 % der Codebuchstaben im KKS
Die Funktionsschlüssel wurden auf den neuen Systemschlüssel übertragen. KKS-Gesamt- und Geräteschlüssel werden
im neuen Referenzbezeichnungssystem durch einen Standard ersetzt werden, in dem die Buchstabencodes
sind weltweit für Fachgebiete und Sektoren standardisiert. Diese Codeschriften tun dies nicht.
Leider entsprechen sie immer den KKS-Vorschriften.
Es sind Werkzeuge verfügbar, um RDS-PP mit KKS zu vergleichen und die erforderlichen durchzuführen.
Umwandlung von KKS zu RDS-PP. Diese Werkzeuge unterstützen den Transfer des KKS-Funktionsschlüssels zu
der RDS-PP-Systemschlüssel und vom Aggregat- und Geräteschlüssel zu den Codebuchstaben im
internationale Norm.
Der Artikel beschreibt die Entwicklung des neuen Referenzbezeichnungssystems aus der Perspektive
aus der Sicht der Standardisierung beschreibt die Hauptmerkmale, erwähnt Angebote zur Unterstützung durch die
VGB "Referenzbezeichnung und Anlagendokumentation" Arbeitsgremium und stellt zur Verfügung
Empfehlungen für die zukünftige Nutzung.

1. Allgemein

Das KKS-Identifikationssystem für Kraftwerke wurde weltweit erfolgreich eingesetzt.


seit den frühen siebziger Jahren für die Bezeichnung von Pflanzen, technischen Geräten und
Komponenten in Kraftwerken.
Die Herausgabe internationaler Grundstandards zur Referenzbezeichnung im Jahr 1996 und
die Erwähnung solcher Standards in europäischen Richtlinien und harmonisierten Standards erforderte eine
Anpassung des KKS an solche Vorgaben.

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Die Hauptmotivation dafür war, dass sich die Hersteller auf dem europäischen Markt behaupten.
und weltweiten Märkten, indem die Konformität mit den Standards und für das Kraftwerk sichergestellt wird
Betriebe, die sich einer standardisierten Ausrüstungsbezeichnungsbasis für ihre Arbeit bedienen möchten.
Die grundlegenden Prinzipien, die für eine solche Anpassung und bestimmte Änderungen des KKS erforderlich sind
wurden im VGB-Arbeitsgremium "Referenzbezeichnung und Anlage" entwickelt
Dokumentation" gemeinsam von Herstellern und Betreibern und trugen zur nationalen bei
internationale Standardisierungsaktivitäten. Das Hauptziel war es, zu einem sektor-spezifischen zu gelangen.
Standard für Kraftwerke. Das Ergebnis ist jetzt verfügbar:

Im April 2007 trat der Gemeinsame Ausschuss für Referenzdesignationssysteme (GAKS) beim DIN ein.
veröffentlichte die nationale Norm DIN 6779-10 "Strukturierungsprinzipien für technische Produkte"
und technische Produktdokumentation – Teil 10: Kraftwerke.
Der Verweis auf den Basisstandard IEC 61346-1 mit dem Untertitel "Strukturprinzipien"
und Referenzbezeichnung" gab dann den Namen für das KKS-Nachfolgesystem:

Referenzbezeichnung für Kraftwerke – RDS-PP.

2. Geschichte

Im März 1969 veröffentlichten drei Fertigungsunternehmen in der Fachzeitschrift


Elektrizitätswirtschaft, ein Artikel mit dem Titel "System zur Kennzeichnung von Geräten und
Anlagen in Wärmekraftwerken" (System zur Bezeichnung von Komponenten und Anlagen
Die Bezeichnungssystematik, die in diesem Artikel erwähnt wird, war in thermischen Kraftwerken.
entworfen für die Bedürfnisse der Planung, des Baus und des Betriebs von mechanischen und elektrischen
Systeme und in Anwendungen wurden unter dem Namen "Anlagenkennzeichnungssystem" bekannt.
(Pflanzenbezeichnungssystem), kurz "AKS" oder "AKZ-System". Das System verwendete verschiedene Codes
Buchstaben aus anderen Normen, z.B. der "Gerätebezeichner" für elektrische Komponenten aus DIN
40719, Nachblatt 1.
Zu Beginn der siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts wurden die Erfahrungen, die bei der Anwendung des AKZ-Systems gesammelt wurden...

führte zur Weiterentwicklung des Systems durch das VGB-Arbeitsgremium "Technisch


Klassifikationssysteme", in denen Betreiber, Experten, Behörden und Hersteller waren
gleichberechtigt vertreten.

Das Ergebnis, das "KKS-Identifikationssystem für Kraftwerke", wurde von VGB veröffentlicht als
Richtlinie B105. Die Richtlinie wurde durch sogenannte "Schlüsselteile" (Funktion,
Ausrüstungseinheit und Komponenten-Schlüssel) und "Anwendungsbeschreibungen". Abgesehen von elektrischen
Komponenten, auch Ausrüstungsgegenstände mechanischer Systeme, könnten identifiziert werden gemäß
die KKS-Spezifikationen. Darüber hinaus wurde die KKS als Grundlage für die Bezeichnung verwendet
Signale, Verbindungen und Dokumente.

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Elektrisch IEC IEC
Ingenieurwesen 61346 IEC / ISO
750
international 81346

Alle Disziplinen
international
ISO/TS
16952-1

RDS-PP
ISO/TS
16952-10

Alle Disziplinen DIN


international 6779-1

Kraftwerk
Ingenieurwesen RDS-PP
international DIN
Elektrisch DIN 6779-10
Ingenieurwesen 40917-2
national 19227

Kraftwerk AKS KKS


Ingenieurwesen VGB B105
national

Abb. 1 – Entwicklung des branchenspezifischen Standards für Kraftwerke

Die Veröffentlichung von IEC 61346-2 und DIN EN 61346-2 zur Klassifizierung technischer Objekte
in allen technischen Disziplinen und dem damit verbundenen Rückzug von DIN 40719-2 im Jahr
2000 führte zu einer Situation, in der KKS-Codebuchstaben verwendet werden, die nicht durch einen gültigen abgedeckt sind.
Standards. Internationale Spezifikationen und Anforderungen wurden somit nicht mehr berücksichtigt in der
KKS.
Dies war ein dringender Grund, das KKS zu überarbeiten und es an die neuen Anforderungen anzupassen, die sich ergeben.
aus den internationalen Normen. Unter Berücksichtigung von DIN 6779-1, Mitglieder der VGB-Arbeitsgruppe
Panel "Referenzbezeichnung und Anlagendokumentation" (Nachfolgepanel des Arbeits
Das Panel "Technische Klassifikationssysteme" war maßgeblich an der Entwicklung der branchenspezifischen
Norm für Kraftwerke DIN 6779-10 mit dem Titel "Strukturierungsprinzipien für technische Produkte"
und technische Produktdokumentation – Teil 10: Kraftwerke.
Dieser nationale Standard wurde als Vorschlag an die ISO eingereicht und akzeptiert. Er ist derzeit
im Konsultationsprozess und wird voraussichtlich Anfang 2008 als ein
internationaler Standard unter der Nummer ISO TS 16952-10. IEC und ISO haben sich darauf geeinigt, dass
Veröffentlichen Sie die verschiedenen Standards zur Referenzbezeichnung, die aus dem laufenden Prozess entstehen.
Überarbeitungsarbeiten unter einer gemeinsamen Reihe von Standards mit der Nummer 81346.

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3. Charakteristische Merkmale

Das Referenzbezeichnungssystem für Kraftwerke – kurz RDS-PP – ergibt sich aus dem
konsequente Weiterentwicklung des erfolgreichen KKS-Identifikationssystems für Kraftwerke.
Es hat somit die charakteristischen Merkmale eines bewährten Identifikationssystems:
. Anwendbarkeit auf alle Kraftwerksarten,
. Konsistenz über den gesamten Lebenszyklus hinweg,
. Identität im Sinne aller technischen Disziplinen,
. Sprachenunabhängigkeit.
Das RDS-PP erweitert das KKS um die Bezeichnungsblöcke.
. "Gemeinsame Bezeichnung" für die Bezeichnung von Anlagenstandorten und Anlagenkomplexen, und
. Funktionale Zuweisung
Die RDS-PP basiert auf Strukturprinzipien, Bezeichnungsregeln und Buchstabencodes, die festgelegt sind.
in internationalen Normen, die von IEC und ISO veröffentlicht wurden, und erfüllt die Voraussetzungen für
. Weltweite Akzeptanz finden, und
. Anwendung der gleichen, standardisierten Buchstabencodes.
Die RDS erfüllt die Anforderungen der europäischen Richtlinien in Bezug auf
. Betriebsicherheit
. Ergonomie
. Beschaffung, und
. Konformitätserklärung.
Die RDS-PP stimmt vollständig mit den nationalen/internationalen branchenspezifischen Standards überein für
Kraftwerke DIN 6779-10:2007-04 und ISO/TS 16952-10 und entspricht somit den
erwähnte internationale Norm für Referenzbezeichnungssysteme.
Das RDS-PP kann somit als ein standardkonformes Bezeichnungssystem betrachtet werden.

4. Verhaltensregeln

Das Referenzbezeichnungssystem für Kraftwerke RDS-PP besteht aus den folgenden


Standards, Richtlinien und Anwendungsbeschreibungen:

. Sektorspezifische Standards DIN 6779-10 und ISO TS 16952-10


. Richtlinie VGB B101d und B101e für Kraftwerksysteme (Systemschlüssel)
. Basisstandards DIN 6779-2 und IEC PAS 62400
. Disziplin-spezifische und kraftwerks-spezifische Anwendungsbeschreibungen.

Abbildung 2 gibt einen Überblick über die Grundsätze, einschließlich der grundlegenden Standards

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Basis IEC 61346-1 ISO/TS 16952-1 IEC/PAS 62400
Standards Strukturierungsprinzipien und Referenzbezeichnung Buchstabencodes –
Bezeichnungsreferenz System Hauptklassen und
Teil 1: Grundregeln Teil 1: Allgemeine Anwendung Unterklassen von
Regeln Objekte gemäß
Zweck und Aufgabe

Sektor spezifisch ISO/TS 16952-10


Referenzbezeichnungssystem, Teil 10: Kraftwerke
standard
VGB-B 101e
Richtlinie Buchstabencode für Kraftwerksysteme (Systemschlüssel)

Anwendung Teile A und B Teil D


Ingenieurdisziplin spezifisch Kraftwerkstyp spezifisch
Erklärungen Anwendungsbeschreibungen
Anwendungsbeschreibungen
VGB-B 116e
Ein General D1 Wasserkraftwerke
B1 Maschinenbau D2 Windkraftanlagen
B2 Bauingenieurwesen
B3 Elektrotechnik und Steuerung
Technologie
B4 Steuerungstechnologie im Prozess
Ingenieurwesen

Abb. 2 – Übersicht über die Praktiken für RDS-PP, einschließlich grundlegender Standards

4.1 Sektor-spezifischer Standard

Der branchenspezifische Standard DIN 6779-10 basiert auf den allgemeinen Grundstandards (siehe Abbildung.
2) und enthält branchenspezifische Spezifikationen und Regeln im Zusammenhang mit Vorgaben, Code
Struktur und Code-Darstellung sowie Anwendungsbeispiele. Der Anhang (informativ)
bietet eine Prüfliste für die Definitionen zwischen dem projekt-beteiligten Teil sowie der Anwendung
Beispiele.
Der branchenspezifische Standard ist vergleichbar mit den VGB-Richtlinien B105 für das KKS.
Im Folgenden werden die Hauptschwerpunkte des branchenspezifischen Standards beschrieben, wobei hervorgehoben wird
Unterschiede zum KKS.
Die allgemeine Code-Struktur besteht aus maximal drei Teilen, die kombiniert werden können.
gemäß den festgelegten Regeln:

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Identifier

Gemeinsame Bezeichnung Referenzbezeichnung Spezifische Bezeichnung


- Standort unter für
Fabrikkomplex Funktionsaspekt Signale
Kraftwerkseinheit - Produktaspekt Terminals
- Teilsysteme basierend auf -Standortaspekt - Dokumente
projektbezogen
Anforderungen

Funktionsorientierte Struktur Produktorientierte Struktur Standortorientierte Struktur

Gebäude

Transport Kabinet Boden

Übermitteln Lieferung Unterbrecher Zimmer

Schützen Umschalten Kontakt

wird umgesetzt durch... ist installiert in...

führt Funktion aus... enthält Produkte...

Abb. 3 – Maximaler Umfang des Bezeichnungscodes, Aspekte, Struktur und Beziehungen

Der sektorspezifische Standard erfüllt vollständig die grundlegenden Prinzipien der Strukturierung, die
unter verschiedenen Aspekten durchgeführt. Das Kraftwerk ist nach den Aspekten aufgeteilt
Funktion
der Produktaspekt durch seine physische Zusammensetzung. Der Standortaspekt beschreibt, welche
Standorte werden vom selben Objekt für andere Objekte bereitgestellt. Für jede Ansicht/Jeden Aspekt, ein
Eine Baumstruktur kann entwickelt werden, in der die Regeln der partitive Beziehung herrschen ("besteht aus" / "ist").
Teil davon) sind die Beziehungen zwischen den Bäumen so genannte Rollenbeziehungen (gestrichelte Linien in Abb. 3).
Die Bezeichnung für verschiedene Aspekte oder Aufgaben erfolgt in Bezeichnungsblöcken mit einer festen
Die allgemeine Struktur besteht aus einem Präfix, gefolgt von einem Bezeichnungscode, der aus
von Buchstaben und Zahlen. Buchstaben werden zur Klassifizierung technischer Objekte verwendet, unter Verwendung von Code
Briefe von dem VGB-Systemschlüssel und DIN 6779-2 sowie IEC PAS 62400.
Zahlen werden verwendet, um zwischen Objekten zu unterscheiden, die durch denselben Buchstabencode bezeichnet sind.

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Die folgende Abbildung zeigt die Präfixe und ihre Bedeutungen.

Abb. 4 – Präfixe für Bezeichnung Aufgaben

Im Folgenden werden die Bezeichnungsblöcke gemäß RDS-PP beschrieben.

Bezeichnungsblock "K o n j u n k t i o n s b e n n u n g"


Dieser Bezeichnungsblock kann zur Identifizierung von Standorten, Anlagen, Kraftwerks-Einheiten verwendet werden und muss
zwischen den an dem Projekt beteiligten Parteien vereinbart werden. Es repräsentiert keines der drei grundlegenden
Aspekte, die Anwendung dieses Bezeichnungsblocks ist optional.
Dieser Bezeichnungsblock ist eine neue Funktion. Er umfasst die strukturelle Ebene GS0 des KKS.
Die folgende Abbildung zeigt mehrere Standorte, Wasserkraftwerke und Kontrollstationen in
Das Obere Donaugebiet.

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Abb. 5 – Beispiel für die "Gemeinsame Bezeichnung"

Bezeichnung Block "F u n k t i o n"


Dieser Bezeichnungsblock wird für funktionsorientierte Bezeichnungen verwendet, aus der Sicht der Aufgabe und
Zweck des technischen Objekts. Es entspricht den Zerlegungsstufen 1 und 2 des KKS.
prozessorientierter Identifikationscode, jedoch ohne die Präfixnummer des Systemcodes und
der Code für die zusätzliche Ausrüstungs Einheit (siehe auch 4.2.3).
Eine Neuheit im Vergleich zum KKS ist die Änderung der Stufenüberschreitung auf Stufe 0. Falls erforderlich, mehrere
Systeme können hier kombiniert werden.
Die folgende Abbildung veranschaulicht diese Option am Beispiel einer Gas- und Dampfturbine.
GuD-Anlage.
Es ist nicht möglich, weltweit gültige Kodierungsbuchstaben für die Zerlegungsebene 0 zu definieren. Für die
Im spezifischen Anwendungsfall müssen die Kodierungsbuchstaben zwischen den beteiligten Parteien vereinbart werden.
Im Projekt. Die in der folgenden Abbildung verwendeten Buchstaben wurden willkürlich ausgewählt.

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Dampfmodul =S1
Wasser-/Dampfsystem
Dampfturbine
- Generator

Gasmodul Gasmodul =G2


Kompressor Kompressor
Verbrennung Verbrennung
Kammer Kammer
Gasturbine Gasturbine
Generator Generator
Wärmerückgewinnung Wärmerückgewinnung
Dampfgenerator Dampfgenerator
Werkstatt
Mechanische Werkstatt
Leistungsübertragung
Elektrische Werkstatt
110 kV Schaltanlage
Haupttransformator
400 kV Schaltanlagentechnik

Abb. 6 – Beispiel für Break-Even-Stufe 0 im Bezeichnungsblock "Funktion"

Bezeichnungsblock "F u n k t i o n a l e Zuweisung"


Dieser Bezeichnungsblock wird für funktionsorientierte Bezeichnungen unter dem Aspekt der verwendet.
Interaktion technischer Objekte. Es unterscheidet zwischen Gruppenebene und individueller Ebene.
Dieser Bezeichnungsblock ist neu. Er regelt die einheitliche Bezeichnung von Prozessen und die
Zuweisung von Kontrollaufgaben, die früher im KKS anders erledigt wurden.
Das grundlegende Flussdiagramm in Abb. 7 zeigt den Prozess eines thermischen Kraftwerks und identifiziert die
oberste strukturelle Ebenen, die funktionalen Bereiche.

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Entmineralisiertes Wasser
Versorgungsprozesse
entmineralisiertes Wasserlager

Hauptprozess ==P2 ==P4

Wiederherstellung von
Generation von
Strom von Energie und Energie
Trägermedium
Energie tragend
Medium
Abgas Futter
==P1 Wasser ==P3

Umwandlung von Umwandlung von


Kraftstoff Energieabgabe durch
Übertragung von dampfen in mechanisch Elektrisch
Eingabe thermische Energie von mechanisch Energie in Energie
Luft brennend
Wärmeaustausch Energie elektrische Energie

Live-Dampf

Entsorgungsprozesse
Abgase Abgasbehandlung

Abb. 7 – Beispiel für "Funktionale Zuweisung"

Bezeichnungsblock "P r o d u k t"


Dieser Bezeichnungsblock wird für die produktorientierte Bezeichnung von elektrischen und mechanischen verwendet.
Objekte und zusammen mit dem Bezeichnungsblock "Funktion" bilden die Eindeutigkeit
Bauteilbezeichnungscode.

Bezeichnungsblock "A u s t r u s t u n g"


Dieser Bezeichnungsblock wird zur eindeutigen Identifizierung technischer Objekte verwendet. Er macht
Nutzung der Möglichkeit, Objekte in folgender Reihenfolge nach unterschiedlichen Kriterien zu betrachten.
Aspekte und verschiedene Präfixe zuweisen. Für Kraftwerke der Übergang von Funktion
zum Produktaspekt wird verwendet.

Dieser Bezeichnungsblock entspricht der "prozessorientierten Identifikation", die im KKS verwendet wird.

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Funktionsaspekt Produktaspekt

Stufe 0 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 1 Stufe 2


= AN(N) AAANN AANNN - AA(N)NN AA(N)NN
Präfix Haupt System/ Technisch Präfix Gerät
Komponente
System Subsystem Ausrüstung Versammlung
= C01 MDY10 QA001 - QA07

Funktionsblock Bezeichnungsblock "Produkt"

Gerätebezeichnung
Beispiel: =C01 MDY10 QA001 –QA07
Windkraftanlage C01 (Serie C, Nr. 1)
Elektrisches Steuer- und Schutzsystem MDY10, Energieeinheit QA001,
Leitungsschutzschalter QA07

Abb. 8 – Bezeichnungsblock "Ausrüstung", mit einem Beispiel

Unter anderem wird der Geräteeinheitscode als Identifikator für Plantdaten verwendet.
Managementsysteme und können mit Geräteeinheiten und/oder Produkttypen sowie deren
Daten. Die folgende Abbildung zeigt das Grundprinzip.

Bezeichnung Bezeichnung nach Inventarnummer, Modellbezeichnung


laut RDS-PP usw. N I C H T gemäß RDS-PP

Ausrüstung Besondere Art von


(Position im Werk) Ausrüstung Ausrüstung

= C01 MDY10 QA001 INV_4712002 TYPE_3RT1026


–QA07
Alternativ ohne Inventar

Legende
Leistungsunterbrecher 7 in der Leistungsanlage der Windturbine
Generatorsteuerungssystem
wird derzeit von INV_4712002 umgesetzt
TYPE_3RT1026.

+C01 BFA02 Dieser Teil ist derzeit in Abschnitt 2 installiert.


AC-Verteiler BFA

Abb. 9 – Beispiel für die Verwendung der Geräbezeichnung in einem Wartungswerkzeug

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Bezeichnungsblock "Installationsort"
Dieser Bezeichnungsblock wird verwendet, um die Installationspunkte technischer Objekte zu kennzeichnen.
Zusätzlich zu der bisher bestehenden Möglichkeit, elektrische und I&C-Installationseinheiten zu identifizieren,
Die Bezeichnungsmaske wurde für die standortorientierte Bezeichnung von mechanischen erstellt.
Ausrüstung. Dies ermöglicht beispielsweise, den Entnahmeort für eine Messung genau zu lokalisieren.
Wert an einer Pumpe, der unter dem Standortaspekt mithilfe des Komponenten Codes festgelegt wird.

Bezeichnungsblock "L o k a t i o n"


Dieser Bezeichnungsblock wird verwendet, um Standorte wie Gebäude, Gebiete usw. zu kennzeichnen.

Signalbezeichnung
Die eindeutige Bezeichnung von Signalen wird durch die Kombination des Referenz erreicht.
Bezeichnungen und der Signalname gemäß der folgenden Struktur:

Für Kraftwerke wurden die allgemeinen Bestimmungen in IEC 61175 / DIN EN 61175 festgelegt für die
Signalsname. Struktur und Codeschlüssel des Signalsnamens wurden vom KKS übertragen auf
der Standard ohne jegliche Änderung.

Präfix Signalenname
; AA (N)NN

Für die Signalabschnitte (2. Buchstabe des Signalnamens) wurden Zahlenbereiche definiert "B =
"einzelne Steuerung", "G = binäre Prozesssignale" und "H = Grenzsignale", z. B. XB01 für Rückmeldung
Signal EIN/ÖFFNEN, XB02 für Rücksignal AUS/geschlossen.

Terminalbezeichnung

Die unmissverständliche Bezeichnung von Anschlüssen an elektrischen oder mechanischen Geräten ist
erreicht durch die Kombination von Referenzbezeichnungen und Anschlussbezeichnungen gemäß
die folgende Struktur.

Für Kraftwerke ist die DIN EN 61666 uneingeschränkt anwendbar.

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Dokumentbezeichnung

Die herstellerunabhängige, objektspezifische Bezeichnung von Dokumenten wird erreicht durch


Die Objektbezeichnung mit dem Schlüssel der Dokumenttypklasse gemäß den folgenden kombinieren
Struktur

Objektbezeichnung & Dokumentenklassifizierungscode / Blattnummer


zählende Zahl

Als Objektbezeichnung sollte hauptsächlich die Referenzbezeichnung verwendet werden, aber auch andere
Klassifizierungssysteme können je nach Anwendungsfall verwendet werden, z.B. Typ
Bezeichnung für die Maßzeichnung eines Serienprodukts.
Die Struktur des Dokumenttyp-Klassifizierungscodes DCC mit der Zählnummer und der
Die Codebuchstaben entsprechen vollständig der DIN EN 61355.

4.2. Richtlinie und Standard für Buchstabencodes


Der sektorale Standard weist Tabellen aus zwei verschiedenen Praxisrichtlinien Alpha zu.
Ziffern der einzelnen Bezeichnungsblöcke.

Bezeichnungsblock Funktion Produkt


Aufschlüsselungsebene 0 1 2 1
Abschnitt 0 1 2 3 4 1 2
Datennummer / Typ = AN(N)AAANNAANNN - AA(N)NN

Bezeichnung der Systeme


laut VGB B101

Klassifizierung von technischem Gerät


laut DIN 6779-2

Abb. 10 – Zuordnung der Codebuchstabenabschnitte zu den Fachrichtlinien

4.2.1 VGB-Richtlinie B101 "Buchstaben-Code für Kraftwerksysteme (Systemschlüssel)"

Für die Zerlegungsstufe 1 des Bezeichnungsblocks "Funktion" und der Bezeichnungsblöcke basierend auf
daraufhin für "Installationspunkt" und "Standort" sowie "Funktionale Zuordnung", VGB
Die Richtlinie B101, "Buchstabencode für Kraftwerksysteme (Systemschlüssel)" ist anwendbar.

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Die Richtlinie VGB B101 wurde vom VGB-Arbeitsgremium "Referenzbezeichnung und
Anlagen-Dokumentation" und ist der bindende Buchstabencode für Kraftwerksysteme. Aufgrund der
Die in der branchenspezifischen Norm enthaltene Referenz wird normativ.
Bedeutung.
B101 basiert auf dem Grundstandard DIN EN 61346-2, der in Tabelle 2 einen Rahmen bereitstellt.
für ein Klassifikationsmodell für sogenannte Infrastrukturobjekte. In dieser Tabelle stehen die Buchstaben A, V bis Z
sind allgemein festgelegt, während der Buchstabenbereich von B bis U für sectorspezifisch verfügbar ist
Spezifikationen.

Dieser Freiraum von B bis U wurde genutzt, um die Funktion - nahezu unverändert - zu integrieren.
Schlüssel des KKS. Die folgenden Änderungen waren jedoch unvermeidlich:

KKS RDS-PP
S Nebensysteme wurde beendet V Systeme zur Speicherung
und verteilt an W Mitarbeitereinrichtungen

X Ergänzungssysteme
Regenerative Energien wurde R Regenerative Quellen von
Energie
RGas Behandlung wurde gelöscht ---
CYKommunikation wurde Y Kommunikation
Systeme
X Schwere Maschinen wurde beendet B Elektrische Hilfsenergie
und verteilt an Lieferung
LACdrive Turbine
11

Der Systemschlüssel ersetzt die KKS-Funktionstaste.


Wie im KKS verwendet der Systemschlüssel einen dreistelligen Buchstabencode und definiert die Grenzen für bestimmte
Systeme. In Bezug auf die Bezeichnungen wurden einige Anpassungen vorgenommen, um die zu reflektieren
Terminologie, die derzeit verwendet wird, z. B. in VDE 0100-200.

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3.14.2 Datenzeichen 1 (S1), 2 (S2) und 3 (S3)

M Systeme zur Erzeugung und Verteilung von elektrischer Energie


MA Dampfturbinenanlage
MAA HP Turbine
Grenzen: von Dampfzuleitungsventil, Notabsperrventil oder
kombinierte Notstop-/Steuerventil
zu Ausscheidung, Ausfluss und Auspuffflansch und
zu Einlass/Auslass anderer turbineinterner Systeme

MAB IP Turbine
Grenzen: von Überkreuzrohr einschließlich letzte Steuereinheit oder
von Abfangventil
zu Extraktion, Ablassen und Abgasflansch und
zu Einlass/Auslass anderer turbineninterner Systeme

MAC LP Turbine
Grenzen: von Überleitungsrohr einschließlich des letzten Steuerelements oder
von Absperrventil oder Dampfeinlassflansch
(für die Nachheizanlage ohne Absperrventile)
zu Austritt, Auslass und Abgasflansch und
zu Einlass/Auslass anderer Turbine/internen Systeme

MAD Lager
MAE -für spätere Standardisierung reserviert-

Abb. 11 – Auszug aus dem "VGB Systemschlüssel" B101

Der Systemschlüssel wird ständig vom VGB-Arbeitskreis "Referenzbezeichnung" aktualisiert.


und Anlagendokumentation.

4.2.2 Grundstandard DIN 6779-2 und IEC PAS 62400


Für die Zerlegungsstufe 2 des Bezeichnungsblocks "Funktion" und die Bezeichnungsblöcke, die sich basieren
darauf für "Installationspunkt" und "Standort" sowie "Funktionale Zuweisung" und für
Die Zerlegungsstufen des Bezeichnungsblocks "Produkt", DIN 6779-2 sind anwendbar auf die
nationale Ebene und ihre englische Version IEC PAS 62400 auf internationaler Ebene.
Der grundlegende Standard DIN EN 61346-2 klassifiziert technische Objekte nach ihrem Zweck oder
Aufgabe und in Tabelle 1 werden Buchstabencodes für die Hauptklassen angegeben.

DIN 6779-2 und IEC PAS 62400 erweitern diese Hauptklassen jeweils um Unterklassen.
mit einem zweiten Codebuchstaben.

Diese Spezifikationen gelten allgemein für alle Disziplinen, wie Bau, Verfahren,
Maschinenbau und Elektrotechnik in allen Branchen.

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Dieser grundlegende Standard ersetzt den KKS-Ausrüstungseinheitenschlüssel und den KKS-Komponentenkey und
ist somit eine erhebliche Abweichung von der bisherigen Benennungspraktik.

Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele, um die Unterschiede in den Buchstabencodes zu veranschaulichen.
Bezeichnungen.

KKS RDS-PP
AAVentile, Dämpfer usw. Kann werden FL-Sicherheitsventil
FM-Schutzklappe
QMisolationsventil
QN-Regelventil
RM-Rückschlagventil
BBStorage-Ausrüstung wird CM-Lagerung von Materialien;
(Behälter, Tanks) Behälter, Tanks, Kessel, Silos
CTDirect-Messschaltung wird BTUmwandlung einer Eingangsvariablen
Temperatur Temperatur

Die folgende Abbildung zeigt einen Auszug aus Tabelle 3 der IEC PAS 62400, einschließlich der
Unterteilung nach technischen Disziplinen:

CA – CE Speicherung von elektrischer Energie

CF – CK Speicherung von Informationen

Chile Lagerung von Materialien, thermischer und mechanischer Energie

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Abbildung 12 – Auszug aus dem Grundstandard IEC PAS 62400

4.2.3 Vergleich der Bezeichnungsschreiben gemäß KKS und RDS-PP


Die folgende Abbildung dient zur Veranschaulichung der anwendbaren Verhaltensrichtlinien für Codeschriften.
Vergleich von KKS vs. RDS-PP.

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Präfix Gesamtanlage System Ausrüstung Komponente
Bezeichnung Einheit Bezeichnung
(Funktion Bezeichnung (Komponente
Schlüssel (Ausrüstung Schlüssel
Einheitsschlüssel)

= A/N N*AAANN AANNNA* AANN

<1> <2> <3 <4>

# A…N = EIN AAANN AANNN - AANN


Zusammen Produkt
Präfix Präfix Funktionsaspekt Präfix
Bezeichnung Aspekt

Die gesamte Anlage wird durch einen neuen Bezeichnungsblock ersetzt


Gemeinsame Bezeichnung
Die Funktionstaste wird durch VGB-B101 (Systemtasten) ersetzt.
substantielle Übereinstimmung
Die Geräteeinheitskennung wird durch DIN 6779-2 / IEC PAS 62400 ersetzt
→keine Konkurrenz
Der Komponenten-Schlüssel wird durch DIN 6770-2 / IEC PAS 62400 ersetzt.
keine Konkurrenz
A* A3Die Ziffer des Geräteeinheitenschlüssels entfällt in RDS-PP.
N* F0Die Ziffer der Funktionstaste ist im RDS-PP erweitert.

Abb. 13 – Vergleich der Buchstabencodes KKS vs. RDS-PP

4.3 Anwendungsbeschreibungen
Standards geben allgemeine Regeln und Spezifikationen vor. Um eine effiziente
Die Umsetzung in der Praxis, Anwendungsbeschreibungen wurden vom VGB entwickelt.
Arbeitsgruppe "Referenzbezeichnung und Anlagendokumentation". Sie bieten detaillierte
Anleitung, beginnend mit einem fächerübergreifenden Teil A und dann spezifischen Ingenieuren zu adressieren
Disziplinen des Maschinenbaus, Bauingenieurwesens, Elektro- und Steuerungstechnik und
I&C-Funktionen in Prozesssystemen (Teile B1 bis B4).
Die Anwendungserklärungen enthalten Beispiele aus der Praxis und wurden ebenfalls konzipiert.
für Trainingsmaßnahmen.

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5. Folgen

Häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit der Einführung des RDS-PP umfassen:
. Was bedeutet das jetzt für
meine bestehende Pflanze
- meine Pflanze, die sich derzeit in der Planung befindet, oder
- eine neue Anlage, die ich in Zukunft aufbauen werde?

. Ab wann muss ich das RDS-PP verwenden?


. Wird die KKS dann nicht mehr gültig sein?
. …..

Leider können keine einfachen "Ja/Nein"-Antworten oder verbindlichen Fristen gegeben werden, um zu antworten.
diese sehr wichtigen und spezifischen Fragen.
Im Allgemeinen muss gesagt werden, dass Normen keine verbindlichen Gesetze sind, ihre Anwendung muss ...
zwischen den Vertragsparteien vereinbart. Eine Verpflichtung zur Anwendung eines Standards kann sich ergeben aus
rechtliche oder administrative Vorschriften oder aus Verträgen oder anderen rechtlichen Gründen.

Darüber hinaus, wenn eine Reihenfolge der Priorität unter verschiedenen Anforderungen bewertet wird, ein international
Der Standard hat Vorrang vor einer VGB-Richtlinie, auch wenn letzterer der Status der VGB zugrunde liegt.
als internationale Handelsorganisation internationale Anerkennung genießt.
Standards werden immer dann von besonderem Interesse, wenn keine einvernehmliche Lösung zwischen
Vertragspartner gefunden werden oder wenn Mensch oder Ausrüstung Schaden nimmt. In diesen Fällen gilt das Grundsatz
Der Grundsatz ist anwendbar, dass die Anforderungen als erfüllt gelten können, wenn der Stand der Technik
(was normalerweise in Standards widergespiegelt wird) wurde beachtet. Das könnte sein, dass der
Anforderungen an eine Spezifikation im Ausschreibungsprozess, die jedoch auch die Anforderungen sein können
für die Sicherheit von Mensch und Gerät. Wenn keine gültigen Standards verwendet werden, wird die betroffene Partei
muss beweisen – gegebenenfalls mit Hilfe Dritter – dass die gewählte Lösung von
solch eine Partei erfüllt ebenfalls die Anforderungen.

Diese Erklärungen liefern sicherlich keine konkrete Antwort auf die oben gestellten Fragen.
und decken keineswegs vollständig den Komplex der Ausschreibungsverfahren, Produktsicherheit, Industrie ab
Sicherheit usw.; sie sollen lediglich die Komplexität des Problems umreißen.

Dennoch können die folgenden Fakten zusammengefasst werden und sollten bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.
Entscheidung über das zu verwendende Bezeichnungssystem:

Der KKS ist ein (internationaler) "Hausstandard" der VGB, der in Abwesenheit von Normativen
Die Standards spiegelten denStand der Technik wider, bis internationale Standards veröffentlicht wurden.

Die KKS bezieht sich teilweise auf zurückgezogene Normen. Das Problem kann damit nicht gelöst werden mit der
Struktur und die bekannten KKS-Schlüssel.

Bis heute wurden nur geringe oder keine Erfahrungen mit der Anwendung von RDS-PP gesammelt; auf dem
Auf der Grundlage vergangener Erfahrungen kann man erwarten, dass die ersten Pilotanwendungen einigermaßen
rau und benötigt besondere Pflege und Unterstützung.

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Mögliche Probleme oder zusätzliche Kosten können für den Betreiber auftreten, wenn unterschiedlich
Bezeichnungssysteme werden am gleichen Standort verwendet; diese Probleme können die Sicherheit betreffen
von Anlagen und Personen, aber auch von den Betriebs- und Wartungsmanagementsystemen.

Die RDS-PP ist (nach offizieller Veröffentlichung der ISO/TS 16952-10) eine Bezeichnung, die
wird von internationalen Standards unterstützt.

Das RDS-PP integriert systematische Strukturen und Buchstabencodes, die anwendbar sind auf
alle Branchen, die mittelfristig zu einer einfacheren Integration von "Standard
Komponenten" in den Kraftwerksprozess.

Lieferanten von "Standardkomponenten" können die Anfrage nach Benennung nicht ablehnen.
laut RDS nur durch Anspielung auf Standards, die in anderen Branchen anwendbar sind oder
an ihre Hausstandards. Dies erleichtert es auch, solche Lieferanten dazu zu bringen, sich daran zu halten.
das RDS-PP; dies wird Planer und Betreiber von zeitaufwändigen und kostspieligen Entlastungen.
Überarbeitung.
Sobald RDS-PP die Akzeptanz von Planern und Herstellern gewonnen hat, werden die Werkzeuge
werden entsprechend geändert. Die Bezeichnung gemäß KKS wird dann verfügbar sein.
nur gegen Aufpreis, z. B. für CCS (Carbon Dioxide Capture and Storage) Nachrüstprojekte.

Eine erfolgreiche Implementierung des RDS-PP innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens wird möglich sein, wenn
Die Betreiber benötigen eine Bezeichnung gemäß RDS-PP in ihren Spezifikationen; dies wird
Auslösen der schnellen Entwicklung/Anpassung von Werkzeugen bei Planern und Lieferanten.

Aufgrund der internationalen Ausrichtung vieler Planer und Hersteller ist die wirtschaftliche
Das Interesse an einem System wird über den "VGB-Rahmen" hinausgehen.

KKS und RDS-PP werden viele Jahre koexistieren und müssen ebenfalls betreut werden. Die
Das Know-how für die Wartung des KKS wird schrittweise abnehmen.

Auch die Anlagenbetreiber müssen internes Know-how für RDS-PP entwickeln; die VGB-Schulung
Das Zentrum für das Betriebspersonal von Kraftwerken wird diesen Prozess mit geeigneter Schulung unterstützen.
Kurse.

Die Autoren wollen jedoch keinen konkreten Empfehlungen ausweichen:

Vorhandene Pflanzen:
Derzeit besteht kein Handlungsbedarf.
Entscheidungen sollten im Einzelfall getroffen werden, anlässlich einer erheblichen Anlage.
Änderungen oder Nachrüstprojekte

Anlagen-Nachrüstungs- oder Modernisierungsprojekte:


Bestehende Projekte oder Projekte, die in der Planung sind, sollten wie geplant fortgesetzt werden;
Entscheidungen sollten im Einzelfall getroffen werden, anlässlich wesentlicher Anlagen.
Änderungen oder Nachrüstprojekte

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Neue Pflanzen
Für völlig neue Anlagen, die sich noch nicht in der Pipeline befinden, sollte RDS-PP ab ‫ ﺍﺳﺘﺨﺪﺍﻡ‬werden.
2008; die einzigen Argumente gegen eine solche Entscheidung könnten sicherheitsbezogene Aspekte sein, die ...
gemeiner Pflanzenstandort mit "KKS-Kraftwerken" (Hinweis: Es gibt auch verschiedene Standorte, an denen KKS
und das Vorgängersystem AKZ koexistiert)
Für Anlagen, die sich bereits in der Planung befinden, müssen die erforderlichen Maßnahmen zur Änderung der Pläne
betrachtet (siehe auch Abschnitt 8)

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6 Dokumentation
Wie bereits in den vorhergehenden Kapiteln erklärt, besteht das RDS-PP aus mehreren Komponenten.
die unten zusammengefasst sind, zusammen mit Informationen zu ihrem Status und den jeweiligen
Referenzdokumente:

DIN 6779-10 Strukturierungsprinzipien für technische Produkte und technische Produkte


Dokumentation - Teil 10: Kraftwerke
- wichtigste nationale Norm, ersetzt KKS-Richtlinie
(Beuth-Verlag)
ISO/TS 16952-10 Technische Produktdokumentation – Referenz
Bezeichnungssystem –
Teil 10: Kraftwerke
- wichtigste internationale Norm, ersetzt die KKS-Richtlinie,
im ersten Quartal 2008 veröffentlicht
(Beuth-Verlag)
DIN ISO/TS 16952-10 Kennzeichnungssystematik für technische Produkte und technische
Produktdokumentation – Teil 10: Kraftwerke
Deutsche Version von ISO/TS 16952-10
wird im 1. Quartal 2008 veröffentlicht, ersetzt DIN 6779-10 (Beuth-
Verlag
DIN 6779-2 Strukturierungsprinzipien für technische Produkte und technische Produkte
Dokumentation - Teil 2: Buchstabencodes - Hauptklassen und Unterklassen
von Objekten nach ihrem Zweck oder ihrer Aufgabe
(Beuth-Verlag)
IEC/PAS 62400: Strukturierungsprinzipien für technische Produkte und technische Produkte
Dokumentation - Buchstabencodes - Hauptklassen und Unterklassen von
Objekte nach ihrem Zweck und ihrer Aufgabe (Beuth-
Verlag
VGB-B 101 RDS-PP Referenzbezeichnungssystem für Kraftwerke (System
Schlüssel),
Englische Version, die im November 2007 veröffentlicht wird
(VGB PowerTech Service GmbH)
VGB-B 116 RDS-PP Referenzbezeichnungssystem für Kraftwerke, Anwendung
Erklärungen,
im Dezember 2007 (deutsche Version) und im April 2008 veröffentlicht
(Deutsche Version)
(VGB PowerTech Service GmbH)
Software-Tool Zusätzliche Informationen und eine effiziente Möglichkeit, das zu erleben
RDS-PP und die Zusammenhänge in der Bezeichnung und Dokumentation durch
ausgewählte Beispiele
im April 2008 veröffentlicht
(VGB PowerTech Service GmbH)

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7 Wartung des RDS-PP und Anwendungsunterstützung

Das Arbeitsgremium "Referenzbezeichnung und Anlagendokumentation" als Mitwirkender in


Die Standardisierung und der Autor der VGB-Richtlinien im Zusammenhang mit RDS-PP sind sich dessen gut bewusst, dass
Geeignete Unterstützung wird benötigt, um die Einführung des RDS-PP zu unterstützen.

Fragen sollten direkt an das VGB-Büro gerichtet [Link]@[Link]). Die


Personen, die an RDS-PP interessiert sind, werden registriert und erhalten Informationen über aktuelle
Entwicklungen. Aktuelle Informationen werden auch auf der VGB-Website bereitgestellt.
([Link]/db_rds.html).

Für spezifische technische Fragen werden innerhalb des Arbeitsgremiums teamspezifische Gruppen gebildet.
die bis zu einem bestimmten Grad die angesprochenen Probleme kostenlos ansprechen werden. Darüber hinaus werden die Teams
Bitte unterbreiten Sie Vorschläge für Ingenieurdienstleistungen, die gegen eine Gebühr erbracht werden sollen oder zu
Kontakt mit Dienstleistern erleichtern.

Das VGB-Ausbildungszentrum für das Betriebspersonal von Kraftwerken, das ebenfalls Mitglied ist von
Arbeitsgruppe "Referenzbezeichnung und Anlagendokumentation" wird Schulungen anbieten
Kurse und Seminare zu RDS-PP, falls Bedarf besteht.

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Literatur

EU-Richtlinien

Richtlinie 2004/17/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES


31. März 2004
Koordinierung der Beschaffungsverfahren von Einrichtungen, die im Wasser-, Energie- und Transportsektor tätig sind
und Postdienstleistungssektoren

RICHTLINIE 2004/18/EG DES EUROPAEISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES


31. März 2004
über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe von öffentlichen Aufträgen für Bauleistungen, öffentliche Lieferungen
Verträge und öffentliche Dienstverträge

Richtlinie 2006/42/EG DES EUROPAEISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES


vom 17. Mai 2006
über Maschinen und zur Änderung der Richtlinie 95/16/EG (Neu gefasst)

Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen Parlaments und des Rates


vom 3. Dezember 2001
zur allgemeinen Produktsicherheit

Nationale Gesetze/Verordnungen

BetrSichV
Betriebs sicherheits verordnung vom 27. September 2002 (Bundesgesetzblatt I S. 3777), zuletzt
geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 6. März 2007 (Bundesgesetzblatt I S. 261)
Verordnung über Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Ausrüstungen und deren Verwendung bei der
Arbeitsplatz, über die Sicherheit während des Betriebs von Anlagen, die der Inspektion unterliegen, und über die
Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (Betriebssicherheitsverordnung – BetrSichV)

GPSG
Gesetz über die Sicherheit von Geräten und Produkten vom 6. Januar 2004 (Bundesgesetzblatt I S. 2 (219))
zuletzt geändert durch Artikel 3 Absatz 33 des Gesetzes vom 7. Juli 2005 (BGBl. I S. 1970)
Gesetz über technische Arbeitsmittel und Verbraucherprodukte (Geräte- und Produktsicherheit)
Gesetz über die Sicherheit von Produkten - GPSG

Standards

DIN EN 60204-1
Sicherheit von Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen - Teil 1: Allgemeine Anforderungen

DIN 6779-2
Strukturierungsprinzipien für technische Produkte und technische Produktdokumentation – Teil 2:
Buchstabencodes – Hauptklassen und Unterklassen von Objekten entsprechend ihrem Zweck oder ihrer Aufgabe

Seite 24/26
IEC PAS 62400
Strukturprinzipien für technische Produkte und technische Produktdokumentation –
Buchstabencodes – Hauptklassen und Unterklassen von Objekten gemäß ihrem Zweck
und Aufgabe

DIN EN 61355
Klassifikation und Bezeichnung von Dokumenten für Anlagen, Systeme und Ausrüstung

DIN EN 61175
Industrielle Systeme, Anlagen und Ausrüstungen und industrielle Produkte – Bezeichnung von
Signale

DIN EN 61666
Industrielle Systeme, Anlagen und Ausrüstungen sowie Industrieprodukte - Identifizierung von
Terminals innerhalb eines Systems

DIN EN 61346-1
Industrielle Systeme, Anlagen und Ausrüstungen sowie Industrieprodukte – Strukturierung
Grundsätze und Referenzbezeichnungen – Teil 1: Grundregeln

DIN EN 61346-2
Industrielle Systeme, Anlagen und Ausrüstungen sowie Industrieprodukte - Strukturierung
Prinzipien und Referenzbezeichnungen – Teil 2: Klassifizierung von Objekten und Codes für
Klassen

DIN ISO/TS 16952-1


Technische Produktdokumentation – Referenzbezeichnungssystem – Teil 1: Allgemeines
Anwendungsregeln

Technische Artikel

Horst Anders, Philipp Freymeyer, Helmut Hotes


System zur Kennzeichnung von Geräten und Anlagen in Wärmekraftwerken
Elektrizitätswirtschaft

Horst Anders, Philipp Freymeyer, Helmut Hotes


Kennzeichnung der elektrotechnischen, mess- und regeltechnischen Anlagen, Anlagenteile
und Geräte in Wärmekraftwerken
Elektrizitätswirtschaft

Hugo Popp
Die neue Vornorm DIN V 6779-1
VGB Kraftwerkstechnik 72 (1992), Heft 7

Hugo Popp
Der Norm-Entwurf DIN 6779-10/Mai 1998
VGB Kraftwerkstechnik 3/99

Seite 25/26
Heinz Müller, Rainer Ahleff
Referenzkennzeichnung nach ISO/TS 16952-1 und DIN ISO/TS 16952-1
DIN Mitteilungen, 3/2007

Rainer Ahleff, Zbynek Cihlar


ISO/IEC Strukturierungs- und Bezeichnungsstandards – Ein Rahmen für die Industrie
ISO Fokus Mai 2007

Seite 26/26

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