LYA MARA in dem ersten D. L. S.
Film
An der schönen blauen Donau
ILLUSTRIERTER FILM-KURIER
Der erste D. L. S. - F i l m
An der schönen blauen Donau
Manuskript: F. CARLSEN
Regie: FRIEDRICH ZELNIK
Photographie: FREDERIK FUGLSANG / Bauten: ANDREJ ANDREJEW und JAQUES ROTMIL
Aufnahmeleitung: HEINZ LANDSMANN / Fabrikat: FRIEDRICH ZELNIK-FILM G. M. B. H., BERLIN
A
&
DARSTELLER:
Erzherzog [Link] Junkerniann Kardinal Graf [Link] Leffler
Sein Adjutant. Albert Paulig Graf [Link] Bender
Erbgraf [Link] Falkenstein Graf [Link] Albers
Harry Liedtke
Graf Oskar Zirsky . . .
Josef [Link] Kraussneck
Florian Staudinger, Schuhmachermstr. . Karl Platen
Graf Rudi [Link] Verebes Mizzi, seine Tochter. * * *
Gräfin [Link] Engl
Lya Mara
Deutsches Llchtspiei-Sgndihat
E. V.
BERLIN SW 48, friedrlclistraße 238
Fernsprecher: Hasenheide 2442-45
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Das hat ka Goethe g’schrieb'n,
Das hat ka Schiller dicht',
Es ist von kan Klassiker und
kan Genie.
A Wiener Madel ist’s, das zu
Euch spricht
Mit frohem Sinn und schlichter
4 Melodie.
J ede Stadt
ihre Eigentüm¬
hat dinger Mizzi“,
von allen
war
um¬
lichkeiten . . . Auch schwärmt, besonders
Wien hat seine be¬ aber von dem jungen
sondere Note, die Grafen Rudi Zirsky.
zeitlos mit der Sie selbst nahm die
Stadt an der schönen Schwärmerei nicht
blauen Donau ver¬ besonders ernst,
knüpft ist. — Der konnte es aber nicht
Liebling dieser verhindern, daß böse
Stadt, die „Stau¬ Zungen diese harm-
lose Geschichte aufbauschten
Familie derer von Zirsky br
bekam den Auftrag, ci^s Lie
keit gar nicht bestand, zu
Wien. Der Erfolg war ei
Mizzi und verliebte sich ste
auch Mizzi verliebt, und dii
verzweifelt war, wollte das v
aller Gewalt lösen. Doch I
setzt, fand durch ihren Onl
Weg zum Erzherzog Ignaz,
sie ins Schloß zur gräflichen
. Der ältere Bruder Rudis
hältnisy • • das in Wirklich-
und begab sich sofort nach
intümlicher: . . . Oskar sah
in sie. Diesmal war aber
lilie Zirsky, die jetzt ganz
i ernste Liebesverhältnis mit
.. im ersten Moment ent-
m Uhrmacher Stingl, einen
hr schließlich dazu verhalt,
- '
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den von ihr über alles geliebten Oskar zu hatte. Vor dem gesamten Publikum umarmt
\
bekommen und den Widerstand auf Liebe zu sie ihren Gatten. Mit Tränen in den Augen
brechen. Auf einer großen Parforcejagd gab der jubeln ihr alle zu; nicht nur das Volk, sondern
Erbgraf Zirsky seine Einwilligung. Schon am auch der Erzherzog, nicht nur Rudi, der jüngere
nächsten Abend nahm Mizzi Abschied von der Bruder Oskars, sondern auch der Erbgraf und
Stätte ihrer Wirksam¬ Mizzis Vater. Mizzi
keit ... es fehlte keiner, hat erreicht, was sie
der sie liebte. Noch wollte. Sie singt zum
einmal schwang sie letzten Male zu den
die Soldatenmütze, noch Klängen des Walzers
einmal sang sie das „An der schönen
Deutschmeisterlied, mit blauen Donau“:
dem sie sich in die t
Herzen aller gefressen
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Staudinger Mizzi bin i g’nannt,
Mich kennt jed’s Kind im ganzen
I
Land,
Ich gehör’ zu jeder Zeit zu Wien,
Mit meinem Herz und meinem
Sinn,
Solang’ man Melodien ersinnt,
Solang’ durch Wien die
Donau rinnt, J
Bin ich verbunden in
11 allen Stunden
Bl Dir liebes Wien — Dein
treues Kind.
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kurz
I führ zwa harbe Rappen, 'mei Zeug dös steht am Grab'n,
A so wie die zwa Rapp’n, werd’s net viel gesehen hab'iu
Da fahren mer heut nach Nußdorf naus, (Mil Genehmigung des Vertaget August Crtne
G. m. b. H.r Leipzig.)
Dort ist das Paradies, das eine weiß i gewiß,
Da bist du sichrer wie zu Haus,
Sogar die Steuer find dich nicht h’raus.
(Mil Bewilligung de* Verlage* Bolhwortb &
Staudinger Mizzi bin i genannt,
Co., Leipzig.) Mich kennt jed’s Kind im ganzen Land.
Ich gehör zu jeder Zeit zu Wien
Mit meinem Herz und meinem Sinn.
Solang man Melodien ersinnt,
Grad aus dem Wirtshaus komm’ ich her - aus ! Solang durch Wien die Donau rinnt,
Bin ich verbunden in allen Stunden,
ÄÜH Dir liebes Wien dein treues Kind.
(Mit Genehmigung des Vertaget
Auguit Crsnt G. b. H., Leipzig.)
Straße, wie wunderlich siehst du mir aus
Hechte Hand, linke Hand, alles vertauscht,
Straße, ich merke wohl, du bist berauscht.
Ein Mädel liebt nen Kavalier, jupheidi, jupheida. Und Sonntags geht er aus mit ihr, jupheidi heida.
Getragen Die Geschieht fängt an mit einem Kuß,
A Zwillingspaar kommt dann zum Schluß, jupheidi heida.
Das hat ka
mm ÖE
Goc-the geschrieb’n, Das hat
e ip
ka’ Schil-ler dicht,’
Die Mizzi ist ein süßes Kind, jupheidi, jupheida.
Wie man in Wien ka schönres find, jupheidi heida.
A Watschen selbst von ihrer Hand
Bringt mich vor Glück um der Verstand, jupheidi, jupheida,
Es ist von kan Klassiker und kan Genie,
A Wiener Madel ist's
Der Spruch ist alt und dennoch neu, jupheidi, jupheida.
Das zu euch allen spricht
Des Auges Blau bedeutet Treu, jupheidi, heida.
Mit frohem Sinn und schlichter Melodie.
Drum willst du eine treue Frau,
So haue ihr die Augen blau.
(Mit Genehmigung de* Verlage* Dietrich, Leipzig.)
Wird schöne Maderln geben und mir wer’n nimmer leben. Drum greif ma zua, grad ist’s no Zeit.
(Mit Genehmigung «tat Vertaget Joicf Bläht. Wien, Frtuentlcingtne )
Iler.,Ulgeber „F i I m . K u r I e r", G. m. b. H. IVerlng Al (red W in er, G. m. b. »,), Berlin W 9, K«lhener Strtlta 37
Ferntprecher: Nollendorf 4262 u. 4263 Lfltzow 1541, 1.542 u. 1543.
TieldrucU [Link] Schriltcoverlng. Berlin Ffir den Inhnlt »ernntwortlich: A Riehrotnn. Berlin