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NUMMER /?

/
SU u&tvievtev 9 JAHRGANG 1997
ILLUSTRIERTER FILM ■ KURIER

Hast du geliebt am schönen Rhein...


Manuskript: Dr. Ritter von Eberlein
Photographie: Kurt Helling / Bauten: Ludwig Reiber

Regte: James Bauer


DIE HANDELNDEN:
Weingutsbesitzer Gü[Link]. Manning
Hans Günther, sein [Link] Marion
Lieselotte, dessen [Link] Wieck
Dr. [Link] Platen
Mr. Shifler, New York.G. H. Schnell
Bllen Shifler, seine [Link] Engels
Mr. [Link] Hardt
Reinhold Werner, ein Globetrotter .... Charles Willy Kayser

Herstellung: Münchner Lichtspielkunst A.-G.

VERLEIH FÜR DEUTSCHLAND:

BAYERISCHE FILM G.M.B.H.


IM EMELKA - KONZERN
BERLIN / MÜNCHEN / FRANKFURT A. M. / DÜSSELDORF / LEIPZIG
HAMBURG / KÖNIGSBERG L PR. / BRESLAU

ri %
ILLUSTRIERT KR FILM KURIER

?in schlechtes Welnjshr und mangelnde Kaufkraft drohen den Winzern am Rhein mit
* dem Ruin. Auch der Weingutsbesitzer QQnther Ist genötigt, seinem Sohn Hans zu
sagen, dafi er sich eine andere Existenz suchen müsse. — Als Rettung a u der Not hat
ein alter Jugendfreund, Dr. Birkal aus New York, den ,,
Vorschlag gemacht, ihm Hans nach Amerika zu schicken.
Der junge Günther trennt sich schweren Herzens von
der Heimat und von Lieselotte, seiner,Pflegeschwester,
denn eine zarte, noch uneingestandene Liebe ver¬
bindet die beiden von frühester Jugend an.
Der junge Günther lernt in Dr. Birkeis Gesell¬
schaft führende New Yorker Antialkoholkreise
kennen, u. a. den Präsidenten der Bewegung,
[Link], bei dem er bald eine Anstellung
v als Sekretlr findet, und dessen
schone Tochter Ellen. Br lernt
aber auch eine andere Sorte
von Amerikanern kennen, zu
der auch Dr. Birkel gehört: die
sich heimlich mit allen Finessen
ihre „Medizin" zu verschaffen
wissen.

I
ILLUSTRIERTER FILM - KURIER

Verwöhnte,
kapriziöse Dollar¬
prinzessinnen pflegen
sich bekanntlich am gründ-
liebsten zu langweilen. So
auch Ellen. Selbst die aus¬
dauernden Werbungen des
Mr. Dillon, mit dem sie der ge¬
meinsame Haß gegen den Al-
A Ifc kohol 'verbindet,
- vermögen in die
T Ulglichen Wieder¬
holungen der ach
so langweiligen
Annehmlichkeiten

zum Triumph noch eine


Stimme. Zu ihrem größten Aerger
Br muß Ellen bemerken, daß Mr. Dillon —
f aus Rache für eine Abweisung — sich an
der Wahl nicht beteiligt hat. Tn ihrer Erre- ^
* ASi, von Ellens gung läßt ihm Ellen durch Dr. Birkei sagen, daß
: A* Leben keine Ab- sie denjenigen heiraten werde, der ihr den Sieg
£ jm- wechslung mehr zu verschafft.
r ™ bringen. Man muß also Mr. Dillon eilt herbei. Aber Boxei, der Hund,
irgend etwas unterneh¬ wählt diesen ungeeignetsten aller Momente, um sich
men! Z. B. eine Schön¬ für einen ihm gegebenen Fußtritt zu rächen. Und
heitskonkurrenz. Um doch Dillon erscheint nicht. Ellen schwört
wenigstens einen Triumph zu noch immer, sie werde bestimmt den-
haben. Aber die Schönheits¬ jenigen heiraten, der ihr den Sieg ver-
konkurrenz, für die sich jede *?. schaffen werde 1 Da hat Dr. Birkel
der eleganten Teilneh¬ | nichts Eiligeres zu tun, als schleu-
merinnen aufs hef- » \ nigst Hans herbeizuzitieren,
tigste vorbereitet, A J und kaum ist Ellen mit dessen
scheint für die Stimme als Schönheitskönigin
schöne Ellen K . proklamiert, als Dr. Birkel
nicht den ge- J WIM die Verlobung von Ellen
wünschten iife ~W mit Hans Günther ver- k
Erfolg zu i w ■_ ^ kündet. Ellen macht
haben. «*•’ ^ < gute Miene zum JM
C lBB^ bösen Spiel und Mtk
[Link] ahnt
-T7 nicht, welch'
uxusnaiorna» pilm -kuribk

schlechten OefaJIen #r aelnem Schützling Ha» mit dieser .guten Di« ganze Gesellschaft Shffter nebst Tochter und Schwieger¬
Partie* erwieaen hat sohn Hans, DlUon und Birkel machen sich aul, den alten Qünther
In Deutschland wird unterdessen ein Antialkoholkongreß ar¬ am Rhein zu besuchen. Hier gibt es für Hans ein schmerzliches
rangiert, der sich nichta Geringeres sur Aufgabe gemacht hat —, Wiedersehen mit Lieselotte. Und nur die Notwendigkeit, seinem
als die Trockenlegung Bayerns. President Mr. ShTffer begibt sich Vater zu helfen, veranlaßt ihn, die Verlobung mit Ellen nicht
mit seiner Tochter und deren Verlobten Hans in Gesellschaft von sogleich zu lüsen.
Dr. Birkel nach Deutschland. Die gegenseitigen Sticheleien, die Bllen macht ihrerseits am Rhein eine folgenschwere Eroberung.
sich schon drüben zwischen dem jungen Brautpaar infolge der Reinhold Werner, ein reicher Globetrotter, verliebt sich aufs
verschiedenen Anschauungen fortlaufend ergi *
ergeben haben, steigern heftigste in die schOne Amerikanerin und seine Neigung bleibt
sich zur Gereiztheit, als sich Hans, nach
Ueberschreiten der amerikanischen Hoheits¬
grenze, offenkundig als Alkoholliebhaber
bekennt In München angekommen, er¬
scheint auch der unvermeidliche Mr. Dillon
auf der Bildfl&che. Br hat sich mittels
Flugzeug eingefunden.
Der Antislkoholkongrea, der unter Füh¬
rung des Prl. Dr. Sauerteig im Münchener
Hofbrtuhaus stattfinden soll, scheitert an
der biederen Bierruhe der Stammgäste, die
unsere Kongreßmitglieder mit schlumenden
Maökrügen empfangen und sie damit auch
wieder vertreiben. Auf der Flucht aus der
gefährlichen Zone verliert Frl. Dr. Sauerteig
ihre weltumstürzende Arbeit: »Die Um¬
wandlung des Münchener Hofbrtuhauses in
eine Milchkuranstalt.* München ist gerettet!
nicht unerwidert Da sitzen Eilen
und Hans nun in einer schönen Im
Patschet Und es ist eine Nacht grOnd* V
liehen Zechens und der damit ver- "
bundenen Oestindnisse nötig, bis Werner
_______ erfahrt, daß Hans sich gar
I nichts aus Ellen macht und
I Ellen erfahrt, daß Werner sie
1 liebt. Und aus lauter Begeiste-
LifME rung darüber, daß der Wein
>' I alle diese Wirrnisse in so
ILLUSTRIEHTKK HLM KUKIhH

Und während
Hansam fr. htn
Morgen über¬
glücklich zu
Lieselotte eilt,
die ihn mit
offenen Armen
empfängt,bleibt
einzig Dillon,
allein und ver¬
lassen, nichts
als ein Häuf¬
chen Unglück,
zurück und
betäubt seinen
Kummer mit
Wein, Wein
l und noch-
sciiöne Ordnung f malsWein..
gebracht hat wird
auch Bllen ihren
W Prinzipien untreu und
f sie trinkt auf aller
Wohl.
Unterdessen hat Mr. nt»
Shiffer, der Vater, ent¬
deckt, daß sein Urgro߬
vater deutscher Winzer war ' VA
und kann nicht gut umhin,
seines Vorfahren Weine zu
probieren und — sie sich
küstüch munden zu lassen,
was zur Folge hat, daß er
sich an dem Unternehmen
des alten Oünther beteiligt
und diesen dadurch aus
seiner Notlage befreit.
Rechts:

Oskar Marion
und
Carl Platen

Charles Willy Kayser


Carl platen
* G. H. Schnell
Werts Engels Jjj

Herausgeber: „Film - Kurier“, O.m.b.H. (Verlag Alfred Wein er, O.m.b.H.), Berlin W9, KOthener StraOe 37. Fernspr.: Nollend. 4M2u. 4263. l)
Tiefdruck: Deutscher Schriftenverlag, Berlin. Für den Inhalt verantwortlich: A. Rlehmann, Berlin.

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