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Sieben Jahre

Pech
Ein Styria-Film

Buch und Regie: Ernst Marischka

Musik: Oskar Wagner / Lied: Karl Föderl


Kamera: Carl Kurzmayer / Bauten: Leder-
steger, Richter / Tonmeister: Herbert
Janetzka / Schnitt: Amfried Heyne / Auf¬
nahmeleitung: Josef Staetter und Rudolf
Strobl / Regie-Assistent: Hans Dumfort

Produktionsleitung: Heinr. Haas

Darsteller
Dr. [Link] Moser
Seine [Link] Wüst
[Link] Holzmann
Heinz Kersten .... Wolf Albach-Retty
Paul, sein [Link] Lingen
[Link] Tabody
Herr [Link] Sima

Ferner
Alfred Neugebauer, Gretl Wagner, Ro¬
bert Valberg, Oskar Wegrostek u. a. m.

Tonsystem: Tobis-Klangfilm

VERLEIH

SIEGEL MONOPOLFILM
*
unternehmen, noch irgend etwas zu riskieren, sondern sich irgend¬
wohin zurückzuziehen und seinen letzten Roman zu Ende zu
schreiben. Aber gerade auf dieser Reise in die,,Einöde" lernt Heinz
Gertie Teisinger, die Tochter eines Wiener Tierarztes, kennen, in
die er sich auf den ersten Blick verliebt. Er sieht sie mehrmals
wieder, findet sie täglich reizender, wagt es jedoch nicht, Gertie
seine Liebe zu erklären, geschweige denn, ihr einen Heiratsantrag
zu machen; denn er ist überzeugt, bei seinem Pech einen Korb
zu bekommen. Erst nach drei Wochen will er Gertie seine Liebe
gestehen. Damit sie aber während dieser drei Wochen nicht ein
anderer wegschnappe, schmuggelt er seinen Diener Paul bei Tei-
singers ein, mit der Weisung, auf Gertie aufzupassen und jede
„Gefahr", die ihr, respektive ihm, in Gestalt eines Mannes droht,
rechtzeitig abzuwenden. Paul bemüht sich, diese Mission bestens
zu erfüllen, schafft aber nur noch gröbere Verwirrungen. Vor
allem gibt er sich bei einem jungen hübschen Mädchen als der
berühmte Romanschriftsteller Heinz Kersten aus, und das erfährt
Gertie. Sie ist nun der Meinung, dafe Heinz mit ihr spiele, und in
ihrem Zorn nimmt sie den Heiratsantrag eines anderen Mannes
an. Heinz ist verzweifelt, als er von der bevorstehenden Trauung,
die noch dazu am letzten Tag seiner sieben Pechjahre stattfinden
soll, hört. Paul, der weife, dafe nur er allein an dem drohenden
Unheil Schuld trägt, will die Hochzeit mit Gewalt verhindern, zu¬
mindest aber, dafe Gertie bei der Trauung „Ja" sagt, was ihm
schliefelich auch gelingt. Sodann findet er Gelegenheit, Gertie
Heinz Kersten, ein junger Romanschriftsteller, glaubt zu erklären, dafe Heinz an allem unschuldig ist, so dafe sich alles
vor sieben Jahren einen Spiegel zerbrochen zu in Wohlgefallen auflöst.
haben und seither vom Pech verfolgt zu sein, ln Wirk¬
lichkeit hat aber gar nicht er, sondern sein Diener Paul
den Spiegel zerbrochen. Zufällig wird Heinz jedoch in
den letzten 6 Jahren 11 Monaten und 7 Tagen wirk¬
lich vom Pech verfolgt. Und so entschliefet er sich wäh¬
rend der drei Wochen, die noch bis zum Ablauf seines
siebenten Pechjahres fehlen, weder etwas Neues zu

■ ■
4
Ich muß Im frühem Leben eine Reblaus g'wesen sein .. .
Lied von Karl Fd de rl

Refrain

Ich muß im frühem Leben eine Reb- Und schwören könnt' ich, daß ich eine
laus g'wesen sein, Reblaus g’wesen bin.
Sonst w&r' die Sehnsucht net so groß Ich weiß bestimmt, ich hab' gehaust
nach einem Wein. in einem Weingarten bei Wien.
Drum tu' den Wein ich auch net trinken, Drum hab' den Gumpoldskirchner ich
sondern beißen, so von Herzen gern.
Ich hab' den roten g'rad so gern als Und wann ich stirb' möcht' ich a Reb-
wie den weißen. laus wieder werd'n.

Verlag: Vereinigt« VerlagsgeselWcbaltan


Franke & Co. KG., Berlin-Wilraertdorf 1.
Präger Platz 4 a. — Kupfertiefdruck
August Scherl Nach«. Berlin SW 68
Printed in Germany
Einzelpreis in Deutschland 10 Pfennig

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